Kategorie: AktuelleNEWS

Kleider sammeln für die Arche

Kleidersammlung für die Arche

Am 16. Februar fand am Gymnasium Riedberg eine schulweite Kleider- und Schuhe-Spendenaktion zugunsten der »Frankfurter Arche« statt. Insgesamt kamen etwa 40 volle Säcke mit Altkleidern zusammen. Ein riesiger Erfolg!

Einem Spenden-Aufruf an die Schulgemeinde folgten eine ganze Reihe von Familien. Teilweise wurden die Kleidersäcke von den Schülern zur Schule geschleppt, teilweise wurden sie dabei von ihren Eltern unterstützt. Gesammelt wurden Winterjacken, Skihosen, Skijacken und Skihandschuhe, Sportschuhe und Winterschuhe. Die Projektgruppe war den ganzen Vormittag beschäftigt, die Klamotten einzusammeln, die Qualität zu prüfen und anschließend diese auch zu sortieren. Am Ende wurde das Sammelergebnis der »Arche Frankfurt« zur Verfügung gestellt.

Die Schülerin C. Herzog, Mitglied der Schülervertretung und des Arbeitskreises „Soziales/Mentale Gesundheit“ und Herr Christian Ballauff (Lehrer) waren die Leiter der Projektgruppe und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Unterstützt wurden sie von einer ganzen Reihe von Schülern des Gymnasiums.

In diesem Schuljahr hatte der Arbeitskreis schon einige Projekte auf die Beine gestellt: Eine Spende für die Weihnachtsaktion des Frankfurter Kinderbüros und ein Gemeinschaftsspiel für den Schul-Adventskalender wurden organisiert. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit dem Förderverein und Elternbeirat sowie einer Fachexpertin an einem Projekt zur Suizidprävention gearbeitet. Auch eine Spendenaktion für die Frankfurter Tafel wurde bereits erfolgreich durchgeführt.


Die Frankfurter Arche
Die Arche engagiert sich für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Sie betreibt Freizeiteinrichtungen und Hausaufgabenhilfe und Lernförderung für sozial benachteiligte Kinder in verschiedenen deutschen Städten. Die Arche gewährt Kindern und Familien materielle Hilfen in Form von kostenlosen Mahlzeiten und Kleiderkammern. Für die Kleiderkammern der Arche wurden diese Spenden gesammelt.

Gastbeitrag C. Herzog

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Not lindern durch persönlichen Einsatz

Asylantenheim

Statt zu jammern und mit dem Finger auf den Staat zu zeigen, gibt es Menschen hier am Riedberg, die den Mut haben Projekte loszutreten, die anderen Menschen in ihrer Not helfen.

Auslöser sind oft persönliche Erlebnisse, eine hohe Empathie für die Notlagen anderer und ein gutes Netzwerk. So hat Familie Barazandeh/Noruzian vor Kurzem eine Immobilie mit großer Grünfläche drum herum in Reiskirchen-Ettingsausen (etwa 60 km von Frankfurt entfernt) erworben, die sie der Stadt als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung stellten.

Oft werden Asylbewerber in großen Asylantenunterkünften untergebracht, wo sie mehrere Jahre ausharren müssen. Danach landen sie oft in der urbanen Anonymität von Großstädten. Gerade für Menschen, die in dörflichen Strukturen groß geworden sind und den sozialen Zusammenhalt kleiner Gemeinschaften benötigen, um sich „integriert“ zu fühlen, ist das eine erhebliche psychische Belastung. So bilden sich in den Großstädten oft Gettos von Menschen identischer Herkunft (Türkenviertel, Chinesenviertel, …). Wer ins Ausland schaut, erkennt dort oft „Deutsche Viertel“ – deren Mechanismus auf denselben Prinzipien beruht.

Familie Barazandeh/Noruzian wollte dem entgegenwirken und einen kleinen Beitrag zur Gesellschaft leisten um Deutschland etwas zurückgeben! Ihre Unterkunft für Asylanten bietet Platz für 36 Personen. Auf dem Grundstück um das Haus herum soll von den Bewohnern Obst und Gemüse angebaut werden, um sich selbst ein Stück weit versorgen zu können. Große Aufenthaltsräume und ein Klavier bieten Möglichkeiten für gemeinsamen Erfahrungsaustausch und kleine Feste. So können auch die Kinder musikalisch ausgebildet werden.

Für die Neuankömmlinge werden noch Instrumente benötigt und ehrenamtliche Helfer, die sie auf den Instrumenten unterweisen.

Und es werden auch noch viele andere Dinge benötigt:

  • Bettwäsche
  • Handtücher
  • Geschirr und Besteck
  • Kochtöpfe
  • Kleine Küchengeräte (Toaster, Wasserkocher etc.)
  • Teppiche
  • Gesellschaftsspiele

Auch Geldspenden werden gerne entgegengenommen. Diese können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Kontoinhaber: Shima Barazandeh
Name der Bank: Frankfurter Sparkasse
IBAN DE09 5005 0201 1204 4480 09
Verwendungszweck: Spende Asylantenheim

Abgabe der Sach-Spenden bitte im Allianz Büro, Riedbergplatz 1, im 1. Stock

eMail-Adresse für Fragen: S.Barazandeh@web.de


Die Initiatorin Frau Shima Barazandeh

Sie floh als zweijähriges Mädchen mit ihren Eltern aus dem Iran. Die Familie landete in einer riesigen Einrichtung in Gießen. Für das tägliche Essen mussten sie sich mit Coupons in einer langen Schlange anstellen.

Nach einiger Zeit gelang es der Familie, das Asylantenheim zu verlassen und in ein privates Haus zu ziehen. Schon bald konnten die Eltern Hilfsarbeiten aufnehmen und eine Ausbildung starten. Im Dorf waren sie schnell integriert.

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Wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung jüdischen Lebens gesucht

Polytechnische Gesellschaft

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft sucht exzellente wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt. Die Preise wurden gestiftet von Rosl und Paul Arnsberg und Prof. Dr. Arno Lustiger.

Beide Preise werden für herausragende Forschungsarbeiten zur Geschichte des jüdischen Lebens in Frankfurt vergeben und alle drei Jahre in einem gemeinsamen Verfahren ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden können sowohl bereits vorliegende Publikationen als auch Vorhaben in diesem Bereich. Die eingereichten Arbeiten müssen von besonderer wissenschaftlicher Exzellenz sein und neue Erkenntnisse über die Geschichte der Frankfurter Juden enthalten oder die Gewinnung entsprechender neuer Erkenntnisse erwarten lassen.

Der Rosl und Paul Arnsberg-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Arno Lustiger-Förderpreis mit 3.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15.05.2022. Die Preisverleihung ist für den 05.12.2022 in Frankfurt geplant.

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft widmet sich in ihrer gemeinnützigen Tätigkeit auch der Pflege des kulturellen Erbes der Stadt Frankfurt am Main und setzt sich dabei für das Wachhalten des Geschichtsbewusstseins ein. „Die jüdischen Bürger Frankfurts haben traditionell eine herausragende Rolle bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in der Stadt gespielt. Sie haben in hohem Maße die mäzenatische Tradition Frankfurts geprägt und aus der Mitte der Bürgerschaft heraus zahlreiche wegweisende Einrichtungen auf den Weg gebracht, die der Stadt Frankfurt in ihrer Gesamtheit von hohem Nutzen waren und den Fortschritt der Stadtgesellschaft gefördert haben.

Das Bewusstsein dafür zu schärfen und die Kenntnis darüber zu mehren ist der Zweck des Rosl und Paul Arnsberg-Preises und des Arno Lustiger Förderpreises“, so Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.


Die Namensgeber der Preise

Der Rosl und Paul Arnsberg-Preis wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Rosl Arnsberg am 02.06.2008 gestiftet und alle drei Jahre ausgeschrieben. Rosl und Paul Arnsberg stehen als jüdische Bürger Frankfurts für ein Lebenswerk im Dienst der Aufarbeitung und Bewusstmachung des historischen Erbes der jüdischen Bürger Frankfurts. Unermüdlich hat Paul Arnsberg in der Nachkriegszeit historische Forschungen über die Rolle der Juden in Frankfurt und Hessen angestellt und dazu Standardwerke von hohem wissenschaftlichem Rang verfasst. Seine Frau Rosl Arnsberg hat ihn dabei nachhaltig unterstützt.

Der Historiker und Publizist Prof. Dr. Arno Lustiger hat ebenfalls maßgeblich zur Erforschung jüdischen Lebens, insbesondere des jüdischen Widerstandes, beigetragen. Seiner Initiative war die Stiftung des Rosl und Paul Arnsberg-Preises mit zu verdanken, er übernahm auch den Ehrenvorsitz der ersten Preisvergaben. Sein besonderes Augenmerk galt dabei den Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern. Im Andenken an Prof. Dr. Arno Lustiger (1924 – 2012) verleiht die Stiftung Polytechnische Gesellschaft daher seit 2016 auch den Arno Lustiger-Förderpreis im Rahmen des Rosl und Paul Arnsberg-Preises. Dieser wird im Unterschied zum Rosl und Paul Arnsberg-Preis für eine Dissertation bzw. ein Dissertationsvorhaben vergeben.

Die Jury 2022

Die Preisträger werden von einer fünfköpfigen Jury bestimmt. Sie besteht aus Prof. Dr. Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, Vorsitz), Dr. Gad Arnsberg (Historiker), Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft), Franziska Kiermeier (Kommissarische Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt) und Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger (Präsident der Polytechnischen Gesellschaft e. V.).

Weitere Informationen unter https://sptg.de/projekte/kunst-und-kultur/rosl-und-paul-arnsberg-preis-und-arno-lustiger-foerderpreis

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IKEA Frankfurt feiert 15. Geburtstag

Heißluftballon IKEA

Jetzt ist es schon wieder 15 Jahre her, dass das Möbelhaus im Gewerbegebiet von Nieder-Eschbach seine Grundsteinlegung hatte. In Schweden wird so ein Jubiläum auch „Ars-Fest“ (Jahres-Fest) genannt.

Der Grundstein wurde am 03. Mai 2006 gelegt. Ein knappes Jahr später am 13. März 2007 erfolgte die Eröffnung. Es war die dritte Filiale im Rhein-Main-Gebiet und die 41. In Deutschland. Und kostete 75 Millionen Euro. Damals wurde neueste Technik installiert. Die Waren, auf Paletten gelagert, wurden durch mehrere Gebäudeöffnungen angeliefert. Förderbänder übernahmen wie weitere Verteilung.

Das Möbelhaus belegt eine Fläche von 58.000 qm einschließlich der Parkplätze. 35.000 qm waren im Gebäude für Verwaltung, Lagerung und Verkauf vorgesehen. 250 Mitarbeitende kümmerten sich damals um den Betrieb des Hauses. Über 2.000 Parkplätze stehen den Kund*innen zur Verfügung.


Hintergrundinfo

IKEA wurde 1943 von Ingvar Kamprad in dem Waldstädtchen Älmhult in Schweden als kleines Versandkatalogunternehmen ins Leben gerufen. Was damals klein begann, entwickelte sich nach und nach zu einer weltweiten Möbelmarke, die Menschen in aller Welt mit erschwinglichem Design und Komfort versorgt.

Die bis heute tragende Vision lautet: Den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen!

Seit 1974 ist IKEA auch in Deutschland vertreten. Aktuell betreibt IKEA Einrichtungshäuser an 54 Standorten. In Deutschland beschäftigen sie rund 20.000 Mitarbeitende.

Die IKEA Family hat inzwischen über 12 Millionen Mitglieder in Deutschland. IKEA Deutschland schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Gesamtumsatz über 5 Milliarden Euro ab.

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Pandemie und Pizza

Pizzastück

Homeoffice, Homeschooling sowie die Angst vor Ansteckung in der Pandemie führen dazu, dass sich das Leben der Familien vermehrt in den eigenen vier Wänden abspielt. Die Möglichkeiten des Online-Bestellens via Internet und Handy sowie die Lieferservice-Dienstleistungen der Logistik-Branche führen dazu, dass statt auswärts Essen zu gehen, geliefertes Essen in den privaten Räumen vermehrt Einzug genommen hat.

Spätestens, wenn wieder angenehme Frühlings-Temperaturen herrschen, wird das Essen wieder in den öffentlichen Raum verlagert. Die anfallenden Verpackungen (Pizza-Kartons, …) führen zu überfüllten Papierkörben und stapeln sich an diversen Stellen.

Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) hat daher bereits etwa 400 zusätzliche Behälter (Müllgaragen) angebracht und nimmt weitere Überprüfungen vor. Diese Behälter wurden an besonders kritischen Stellen installiert. Sie verfügen über einen größeren Einwurf-Schlitz und nehmen Pizzakartons problemlos auf.

Trotz der hohen Nachfrage sind weitere Aufstellungen dieser Müllgaragen derzeit nicht möglich. Aufgrund der Corona-bedingten Lieferschwierigkeiten und da die Kosten pro Müllgarage von 1.800 Euro das vorhandene Budget überschreiten, sind flächendeckende Aufstellungen nicht darstellbar.

Die jeweiligen Ortsbeiräte haben unlängst angemeldet, dass weitere Behälter benötigt werden. Ansprechpartner ist die FES GmbH beziehungsweise das Grünflächenamt. Die FES hofft, dass es sich bei den Überfüllungssituationen lediglich um vorübergehende Zustände handelt. Diese werden im Rahmen der täglichen Satzungsreinigungen beziehungsweise im Rahmen der vereinbarten Zusatzreinigungen mit enormem Aufwand behoben.

Der Ortsbeirat (12) hat nun den Magistrat aufgefordert, zur Erhöhung der Sauberkeit Pizzakarton-Abfallboxen auf öffentlichen Plätzen und in Grünanlagen im Ortsteil Kalbach-Riedberg aufzustellen, und zwar dort, wo sich viele Menschen aufhalten und entsprechend mitgebrachte Pizza verzehren. Die Ortsbeiräte sollen in die Suche nach geeigneten Stellen in den Ortsbezirken eingebunden werden. Zudem soll eine regelmäßige Überprüfung der Standorte stattfinden.

Die Bewohner und Gäste des Riedbergs können die FES unterstützen, indem sie …

  • Kartonagen mit nach Hause nehmen und im Hausmüll entsorgen, sofern dort noch Platz ist
  • Speisenanbieter bevorzugen, die das Essen in Mehrwegpackungen liefern und diese anschließend wieder zurücknehmen
  • sofern möglich, Essen selbst abholen und dabei mitgebrachtes Geschirr/Boxen verwenden
  • oder einfach wieder normal Essen gehen, da die Gaststätten inzwischen sich auf die Pandemie-Bedingungen eingestellt haben und ihre Gäste geimpft und geboostert sind.

Ein schönes Beispiel, wie man diese Müllprobleme in den Griff bekommt, findet man auf der Internetseite https://julienne.com/. Der Initiator lebt übrigens selbst hier auf dem Riedberg.

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Wohin mit der Europäischen Schule in Niederursel?

Europäische Schule

Diese Schule wurde 2002 errichtet. Ihr typisches Klientel sind Kinder von Eltern, die bei Europäischen Institutionen arbeiten (EZB, ESRB, EIOPA). Ziel der Schule ist, dass die Kinder der Familien, die oft umziehen müssen, jederzeit nahtlos in das jeweilige nationale Bildungssystem zurückkehren können. Das Abitur wird in allen Ländern anerkannt.

Die Schule wird von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union getragen und mitfinanziert. Die Europäische Schule ist aber weder eine Privatschule noch eine EZB-Schule, wie Schulleiter Ferdinand Patscheider immer wieder betont. Auch Kinder aus Frankfurter Familien können die Bildungseinrichtung besuchen, sofern es die Platzkapazitäten zulassen. Doch auch diese Schule platzt aus allen Nähten!

Die Europäische Schule am Praunheimer Weg 126 in Niederursel (Nordweststadt) wurde für maximal 900 Schüler konzipiert. Derzeit wird sie aber von 1.600 Kindern und Jugendlichen besucht. In den nächsten Jahren rechnet die Schule mit 2.200 Schülerinnen und Schülern.

Die Stadt Frankfurt hat vom Bund – der für den Bau dieser Bildungseinrichtungen verantwortlich ist – diese Aufgabe übernommen. Seit 2012 sucht sie nun nach einem neuen Standort für diese Schule auf Frankfurter Gebiet. Derzeit werden drei potenzielle Standorte geprüft:

  • ein Gelände in der Nähe des Kaiserleikreisels (Mainwasen)
    allerdings zu viel Verkehr und andere Hindernisse
  • der Festplatz am Ratsweg
  • eine Fläche nördlich der Heerstraße in Praunheim

Sollte sich in absehbarer Zeit in Frankfurt kein Platz finden lassen, könnte die Schule auch ins Umland ziehen. Für das Renommee der Stadt als Ort für Wissenschaft und Bildung ein herber Rückschlag. Für die Kinder der Familien in Frankfurt wäre das mit längeren Fahrtzeiten (und damit erhöhtem CO2-Ausstoß) verbunden.

Auch die kulturellen Impulse, die diese Schule in den Ortsteil ausstrahlt, kämen dann dem Frankfurter Speckgürtel zu Gute. Für die weitere Ansiedlung europäischer Institutionen in Frankfurt wäre das kein Aushängeschild.

Die Kommunikation zwischen der Stadt und der Schule bietet Optimierungspotenzial: Bisher erfuhr der Schulleiter aktuelle Entwicklungen (welche Gelände gerade im Gespräch sind) zuerst aus der Zeitung.

Vielleicht wären die gerade frei werdenden Flächen im Mertonviertel (Nähe zum Unicampus Riedberg!) hier eine Chance?

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Der Anschluss des Riedbergs an den Hauptbahnhof wird noch dauern

U-Bahn-Gleise

Bevor so mancher Käufer auf dem Riedberg investierte, hat er sich vielleicht im Internet informiert und konnte schon ab 2010 lesen, dass es konkrete Überlegungen gibt, die Verbindung der U9 vom Riedberg nach Ginnheim zu verlängern durch einen U-Bahn-Schluss zwischen der U-Bahn-Endhaltestelle Ginnheim und der Bockenheimer Warte (U4).

Wird die Lücke der U4 zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim geschlossen, sollen die U-Bahnen direkt unter dem Campus Westend der Goethe-Universität halten. Fast 73.000 Fahrgäste täglich könnten 2030 ab der Bockenheimer Warte mit der U4 im 5-Minuten-Takt nach Norden fahren. Im Tunnel würden die Züge erst unter den Adorno-Platz fahren und mitten auf dem Uni-Campus-Westend halten. Anschließend ginge es in der Nagel-Kurve – nach Ideengeber Frank Nagel benannt – zur Miquelanlage, dann oberirdisch zum Europaturm mit einer Haltestelle für die Bundesbank.

Schließlich führen die Züge unter der Rosa-Luxemburg-Straße nach Ginnheim und zum Nordwestzentrum. Von dort würden die U4-Bahnen abwechselnd via Riedberg nach Nieder-Eschbach fahren oder als U1 über Heddernheim zurück in die Innenstadt und zum Südbahnhof.

Der Lückenschluss würde nicht nur die A-Strecke (U3, U8) entlasten, sondern auch den Studenten einen schnellen Wechsel zwischen dem Campus Riedberg und dem Campus Westend ermöglichen.

Dieser Lückenschluss wurde erstmals 1963 diskutiert. In einem Gespräch mit einem gut informierten Politiker der Stadt Frankfurt konnte man 2015 erfahren, dass mit einer Realisierungszeit von gut und gerne noch 15 Jahren zu rechnen ist.  Inzwischen sind 7 weitere Jahre ins Land gegangen. Nun haben sich acht Gruppen und Verbände zusammengeschlossenen und in einer gemeinsamen Erklärung gegen eine unterirdische Streckenführung und für eine „oberirdische Variante“ ausgesprochen (aus ökologischen Gründen).

Die derzeit favorisierte aufwendigere Tunnellösung – die aber den größeren Nutzen bietet – würde den Autoverkehr stärker reduzieren und es müssten nicht 100 große alte Kastanien gefällt werden, wie bei der oberirdischen Variante. Alle bisher vorgeschlagenen Varianten sind volkswirtschaftlich sinnvoll. Daher übernehmen Bund und Land 90 % der Kosten – nach bisheriger Rechtslage. Wie schnell sich solche Rechtslagen ändern können, mussten eine Reihe von Bauherren bei der kürzlich erfolgten Abschaffung der „KfW-55“/„KfW 40“-Förderung erleben.

Durch die erfolgten Einsprüche ist die Stadt gezwungen, durch Sachverständige ermitteln zu lassen, welche Variante die ökologisch Beste ist. Es wurden daher Baumgutachten und Grundwassergutachten in Auftrag gegeben. Allein die Uhr tickt weiter und unser Ziel Autoabgase durch öffentlichen Personennahverkehr zu ersetzen, liegt immer noch in weiter Ferne. Aber der Klimawandel läuft unvermindert weiter.


Weitere Infos unter:

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Das BIAzza im Nordwestzentrum

Liebevolle Hände

Das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach betreibt im Nordwestzentrum das „BIAzza-Nordwest“, eine Begegnungs-, Beratungs- und Informationsstelle für Senioren.

Im BIAzza-Komitee setzen sich engagierte Bürger ehrenamtlich für die Interessen der Senioren (in der Nordweststadt) ein. Sie geben Anregungen, bringen Ideen mit ein und unterstützen bei der Umsetzung. Wer Zeit und Lust hat, sich für andere Menschen zu engagieren, kann sich mit einbringen und das kommende Programm mit planen.

Das Begegnungszentrum wird von der Stadt Frankfurt und einigen anderen Institutionen finanziell gefördert. Details dazu finden sich auf der BIAzza-Homepage.

Ab sofort bietet das BIAzza nun auch an jedem 3. Dienstag im Monat einen „offenen Treff“ im neuen Kultur- und Sozialzentrum „Tassilo-Sittmann-Haus“ im Gerhart-Hauptmann-Ring 398, an.

Mit Ausflügen, Museums- und Kinobesuchen, sportlichen und kreativen Veranstaltungen lädt das Begegnungszentrum Senioren ein und bietet auch Beratung zu vielen Fragen des Alterns.

Am Dienstag, den 15.02.2022, gibt es von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr Informationen zum Forschungsprojekt „Allein aber vernetzt?“ der Goethe-Universität. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit Lebensbedingungen alleinlebender Menschen über 60 Jahren.

In Zusammenarbeit mit Interessierten soll mehr über das Beziehungsnetzwerk der Menschen im Alter herausgefunden werden. Unter anderem, wie es gelingt, praktische Aufgaben des Alltags zu bewältigen und welche Rolle dabei digitale Geräte spielen. Ziel des Projekts ist es, Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Um Anmeldung bis Freitag, den 11.02.2022, unter der
Rufnummer 069-24751496920 oder per
eMail an sandra.erb@diakonie-frankfurt-offenbach.de
wird gebeten.

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Hessische Verkehrswende auf dem Riedberg unterstützen

Bessere Radwege, ausgebautere Fußwege und ein vergrößertes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs – das sind alles Ziele der „Verkehrswende Hessen“. Die Kampagne wurde von mehreren Vereinen und Organisationen ins Leben gerufen. Das große Ziel: gute und angenehme Alternativen zum Autofahren zu schaffen.

Seit dem 1. September 2021 werden fleißig Unterschriften für die Kampagne gesammelt. Unterstützt wird die Aktion unter anderem von Greenpeace, dem BUND Hessen und dem Radentscheid einiger hessischer Städte. Da das Volksbegehren nach abgeschlossener Unterschriftenaktion beim Land Hessen eingereicht wird, dürfen die Unterschriften nur an eingetragenen Sammelstellen, nicht online, abgegeben werden. Durch die Klimaschutz-Initiative Riedberg sind auch zwei dieser Sammel- und Abgabestellen am Riedberg vertreten: eine im Billabong Familienzentrum, die andere im Centre for Dialogue am Campus Riedberg.

Die Unterschriftensammlung läuft noch ein paar Monate mit dem Ziel bis dahin 43.728 Unterschriften von wahlberechtigten Bürgern eingesammelt zu haben. Diese können dann, zusammen mit einem Gesetzesentwurf für ein „Verkehrswendegesetz Hessen“ dem Land Hessen vorgelegt werden, welches im Anschluss über das neue Gesetz abstimmen wird.

Weitere Informationen zu der Kampagne unter folgendem Link:

https://verkehrswende-hessen.de/

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Schulmediator – ein spannendes Ehrenamt in Frankfurt!

Mediationsgespräch

Nicht nur Erwachsene haben Konflikte, sondern auch Kinder. Streitigkeiten auf dem Schulhof sind keine Seltenheit. Wie schön, wenn dann ehrenamtliche Schulmediatoren helfen, den Streit beizulegen.

Dies ist eine tolle Aufgabe für Männer und Frauen, die nicht mehr berufstätig sind oder im Übergang zur nachberuflichen Phase. Das durchschnittliche Alter liegt zwischen 55 – 75 Jahren. Sie können bei dieser Gelegenheit Neues erlernen und sich auf interessante Erfahrungen freuen. Das Konzept des Vereins gibt es seit mehr als 20 Jahren bundesweit.

Der Verein »Seniorpartner in School – Landesverband Hessen e. V.« bietet eine Qualifizierung zum Schulmediator über 10 Tage hinweg an. Die angehenden Mediatoren sind an einem Vormittag pro Woche in einer Schule in Frankfurt aktiv. Die Tätigkeit wird regelmäßig durch Supervision betreut und durch Fortbildungen weiterqualifiziert.

Ihr Aufgabengebiet

Sie sprechen mit den Schulkindern über deren Konflikte und lösen nach der Methode der Mediation Streitfälle einvernehmlich. Ebenso unterstützen sie die Kinder bei der Lösung ihrer persönlichen Probleme durch empathische Gespräche. So hilft der Verein Ihnen, Ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen zu stärken.

Information

Erfahren Sie mehr in einer Online-Infoveranstaltung:

Datum: 10.03.2022, Uhrzeit: 16:00 Uhr

Software: Zoom (alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Rechner oder Tablet mit Kamera und Mikrofon.)

Anmeldung: per eMail über info@sis-hessen.de

Am Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie eine eMail mit einem Einladungslink. Klicken Sie kurz vor dem Termin auf diesen Link. Installieren in weniger als einer Minute Zoom und treten dem Online-Meeting bei. Ihre Daten bleiben geschützt.

Kosten

Die Qualifizierung zum Schulmediator ist für unsere Mitglieder kostenfrei und erfolgt durch professionelle Trainer.

Rückfragen zur Schulmediator-Schulung jederzeit an:

Ernst Kucharczyk, Regionalsprecher Stützpunkt Frankfurt
Seniorpartner in School – Landesverband Hessen e.V.
Am Himmerich 7
60438 Frankfurt

Tel.: 069-587145
Mobil: 0170-3375134
eMail: ernst.kucharczyk@t-online.de
Web: https://www.seniorpartnerinschool.de/ueber-uns/hessen.html

Mediationsgespräch

Foto: SiS e.V.

Der Verein: Seniorpartner in School – Landesverband Hessen e. V.

Der Verein hat seine Arbeit an den Schulen während der Pandemie zeitweise unterbrechen müssen und leider auch einige Mitglieder verloren. Er blickt nun wieder optimistisch nach vorne und plant eine neue Weiterbildungsstaffel in Frankfurt.

Das SiS-Konzept hat sich seit 2001 bundesweit bewährt und ist inzwischen in 13 Bundesländern vertreten. In der Bundesrepublik sind an 300 Schulen 1.300 ehrenamtliche Seniorpartner tätig. In Hessen ist der Verein seit 2006 mit aktuell 65 Mitgliedern an Schulen in Frankfurt, Marburg und Gießen aktiv.

Im Ortsteil Kalbach-Riedberg ist der Verein bereits an folgenden Schulen aktiv:

  • Grundschule Kalbach
  • Marie-Curie-Schule

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