Schlagwort: U-Bahn

U-Bahn und Fußgänger begegnen sich

Unfall Riedbergkreisel

Freitag, 30.12.2022
Am Riedbergkreisel hat es nach Auskunft der Feuerwehr und der VgF um 18:23 Uhr eine Begegnung einer U-Bahn der Linie 8 mit einem Fußgänger gegeben. Glücklicherweise kam es zu keinen nennenswerten Personenschäden. Voraussichtlich bis 20:30 Uhr sollen die erforderlichen Arbeiten von Polizei, Rettungskräften, mobiler VgF Leitstelle und Feuerwehr abgeschlossen sein und der Linienverkehr wieder aufgenommen werden.

Von der Linienstörung betroffen sind die U8 und U9. Die U8 wird zur Römerstadt umgeleitet. Die U9 ist eingestellt. Nutzen Sie nach Möglichkeit die Buslinie 29.

Sonntag, 01.01.2023 Update/Korrektur
Bei dem Verkehrsunfall wurde ein Fußgänger schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus.

Gegen 18:10 Uhr überquerte der 17-Jährige zu Fuß einen unbeschrankten Bahnübergang an der Riedbergallee / Altenhöferallee. Hierbei übersah er die aus Richtung der Straße „Zur Kalbacher Höhe“ herannahende U-Bahn der Linie 8. Der Fahrer der U-Bahn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zur Kollision. Der 17-jährige Fußgänger wurde von der Bahn erfasst und mehrere Meter mitgetragen, bis er neben dieser zum Liegen kam.

Der 17-Jährige wurde durch die alarmierten Rettungskräfte schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt in ein Krankenhaus verbracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand zeigte die Ampel für den Fußgänger rot. Zudem trug er zum Zeitpunkt des Überquerens offenbar Kopfhörer. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Unfall zwischen U9 und Lkw am Riedbergkreisel

Unfall am Riedbergkreisel

20:30 Uhr

Am heutigen Abend gab es einen Unfall zwischen einem Sattelzug und einer U9 auf der Fahrt in Richtung Stadtmitte. Der Unfall ereignete sich am Kreisel, an dem die Altenhöferallee und die Riedbergallee sich kreuzen. Die Frankfurter Feuerwehr und einige Einsatzwagen der Polizei sowie ein Einsatzleitwagen der VGF sind am Unfallort im Einsatz.

Bei der Kollision wurden zwei Personen leicht verletzt. Der defekte Tank des Lkw wurde abgedichtet und ausgelaufener Treibstoff aufgenommen. Der Lkw wurde bei dem Unfall aus der Fahrbahnspur geschoben. Der Anhänger weist Schleifspuren auf. Der Tank wurde beschädigt.

Die Scheibe der U9 ist im Frontbereich zersplittert. Der U-Bahn-Verkehr in Richtung Innenstadt ist unterbrochen. An der Weiterfahrt gehindert sind die Linien U8 und U9. Weitere Infos werden auf der Seite der VGF veröffentlicht. Die Störung wird voraussichtlich mindestens bis 22:00 Uhr andauern.

Der Riedbergkreisel wird sicherlich auch noch eine Zeit lang gesperrt sein, da durch auslaufenden Treibstoff oder Öl die Fahrbahn glitschig ist.

21:34

Eine weitere Zugmaschine hat den Sattelzug abgeschleppt. Polizei und Feuerwehr sind abgerückt. Die FES hilft mit die Straße von dem gebundenen Treibstoff zu säubern.

21:41

Die beteiligte U-Bahn hat die Unfallstelle verlassen. Derzeit sind 3 von 4 Einfahrten in den Kreisel schon wieder nutzbar.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

U-Bahn entgleist – Rettungshubschrauber im Einsatz

Verkehrsunfall am Riedberg

Am Mittwochabend kam es am Ende der Riedbergallee, kurz vor der Haltestelle Uni Campus Riedberg, zu einem Frontalzusammenstoß einer U-Bahn mit einem Auto. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist noch nicht geklärt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften, sowie der Rettungshubschrauber, waren im Einsatz. Drei Insassen konnten insgesamt aus dem Auto gerettet werden, davon zwei von dem zuerst eingetroffenen Rettungswagen. Die U-Bahn ist aufgrund des Zusammenstoßes von den Schienen entgleist. Es kommt daher den ganzen Abend lang zu einer ausgeweiteten Störung auf der Strecke.

Betriebsstörung U-Bahn

Aktualisierung nach offiziellen Pressemeldungen der Polizei und der Feuerwehr

Eine 40 Jahre alte Frau und ihre 7-jährige Tochter befanden sich in dem Auto, welches den Bahnübergang überqueren und nach links in die Robert-Koch-Allee einbiegen wollte. Der 34 Jahre alte Bahnführer leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der VW Tiguan wurde dabei zwischen der Bahn und einem Oberleitungsmast eingeklemmt; das vordere Drehgestell der U-Bahn entgleiste.

Die Mutter und ihre Tochter konnten sich selbstständig aus dem verunfallten Auto befreien und kamen ins Krankenhaus, aus dem sie bereits nach wenigen Stunden wieder entlassen werden konnten. Außerdem wurden zwei Fahrgäste der U-Bahn leicht verletzt und vor Ort von den Rettungssanitätern versorgt. Der Feuerwehr gelang es mit Spezialgeräten den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen, sodass die verunfallte U-Bahn weg gefahren werden konnte.

Der Schaden beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag. Das Auto der 40-jährigen erlitt einen Totalschaden in Höhe von etwa 45.000 Euro.

 

Unfallbild-2

Foto: Feuerwehr

 

 

Unfallbild-1

Foto: Feuerwehr

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Der Anschluss des Riedbergs an den Hauptbahnhof wird noch dauern

U-Bahn-Gleise

Bevor so mancher Käufer auf dem Riedberg investierte, hat er sich vielleicht im Internet informiert und konnte schon ab 2010 lesen, dass es konkrete Überlegungen gibt, die Verbindung der U9 vom Riedberg nach Ginnheim zu verlängern durch einen U-Bahn-Schluss zwischen der U-Bahn-Endhaltestelle Ginnheim und der Bockenheimer Warte (U4).

Wird die Lücke der U4 zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim geschlossen, sollen die U-Bahnen direkt unter dem Campus Westend der Goethe-Universität halten. Fast 73.000 Fahrgäste täglich könnten 2030 ab der Bockenheimer Warte mit der U4 im 5-Minuten-Takt nach Norden fahren. Im Tunnel würden die Züge erst unter den Adorno-Platz fahren und mitten auf dem Uni-Campus-Westend halten. Anschließend ginge es in der Nagel-Kurve – nach Ideengeber Frank Nagel benannt – zur Miquelanlage, dann oberirdisch zum Europaturm mit einer Haltestelle für die Bundesbank.

Schließlich führen die Züge unter der Rosa-Luxemburg-Straße nach Ginnheim und zum Nordwestzentrum. Von dort würden die U4-Bahnen abwechselnd via Riedberg nach Nieder-Eschbach fahren oder als U1 über Heddernheim zurück in die Innenstadt und zum Südbahnhof.

Der Lückenschluss würde nicht nur die A-Strecke (U3, U8) entlasten, sondern auch den Studenten einen schnellen Wechsel zwischen dem Campus Riedberg und dem Campus Westend ermöglichen.

Dieser Lückenschluss wurde erstmals 1963 diskutiert. In einem Gespräch mit einem gut informierten Politiker der Stadt Frankfurt konnte man 2015 erfahren, dass mit einer Realisierungszeit von gut und gerne noch 15 Jahren zu rechnen ist.  Inzwischen sind 7 weitere Jahre ins Land gegangen. Nun haben sich acht Gruppen und Verbände zusammengeschlossenen und in einer gemeinsamen Erklärung gegen eine unterirdische Streckenführung und für eine „oberirdische Variante“ ausgesprochen (aus ökologischen Gründen).

Die derzeit favorisierte aufwendigere Tunnellösung – die aber den größeren Nutzen bietet – würde den Autoverkehr stärker reduzieren und es müssten nicht 100 große alte Kastanien gefällt werden, wie bei der oberirdischen Variante. Alle bisher vorgeschlagenen Varianten sind volkswirtschaftlich sinnvoll. Daher übernehmen Bund und Land 90 % der Kosten – nach bisheriger Rechtslage. Wie schnell sich solche Rechtslagen ändern können, mussten eine Reihe von Bauherren bei der kürzlich erfolgten Abschaffung der „KfW-55“/„KfW 40“-Förderung erleben.

Durch die erfolgten Einsprüche ist die Stadt gezwungen, durch Sachverständige ermitteln zu lassen, welche Variante die ökologisch Beste ist. Es wurden daher Baumgutachten und Grundwassergutachten in Auftrag gegeben. Allein die Uhr tickt weiter und unser Ziel Autoabgase durch öffentlichen Personennahverkehr zu ersetzen, liegt immer noch in weiter Ferne. Aber der Klimawandel läuft unvermindert weiter.


Weitere Infos unter:

Teile diesen Beitrag mit Freunden