Alle Artikel von Andreas Woitun

Das Maislabyrinth in Weißkirchen hat wieder geöffnet

Maislabyrinth-Tafel

Am 20. Juli ab etwa 14:00 Uhr eröffnet wieder das Maislabyrinth in Weißkirchen. Bis zum 29. September haben Labyrinth-Enthusiasten dann wieder die Möglichkeit sich in das Labyrinth hinein zu wagen und den Weg hinaus zu suchen.

Bahnenbild

Das Bahnenbild stellt dieses Jahr Nordamerika dar. In den vergangenen Jahren waren Australien, Pumuckl, Wicki und andere Themen die Vorlage für die gezogenen Bahnen auf dem Feld.

Maislabyrinth Familie Bickert 2024

Maislabyrinth Familie Bickert 2024, © Taunuscopter

Öffnungszeiten

Geöffnet ist das Feld samstags von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Werktags haben nur Schulklassen und Kindergärten Zutritt nach vorheriger Terminabsprache. Montags ist grundsätzlich Ruhetag.

Umfeld Labyrinth Familie Bickert

Eintritt

Der Eintritt kostet für Kinder von 4 bis 9 Jahren 4 Euro. Kinder bis 16 Jahre zahlen 5 Euro und danach wird der reguläre Preis von 6 Euro für die älteren Semester fällig. Die Strohburg steht allen kleinen und großen Besuchern kostenlos zur Verfügung.

Alles Mais oder was

Kindergeburtstage

In begrenzter Anzahl können auch Kindergeburtstage organisiert werden (Juli und August samstags ab 14 Uhr, sonntags ab 11 Uhr und im September lediglich samstags ab 14 Uhr). Entsprechende Anfragen können (mindestens 2 Wochen im Voraus) per eMail an m-bickert@gmx.de gestellt werden.

Verpflegung

Anschließend wird Ihnen von der Familie Bickert und dem »Maisgeisterteam« in der nahe gelegenen Scheune Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen oder leckeres Eis serviert. Zu Gunsten des Umweltschutzes wird versucht weitgehend auf Plastik zu verzichten. Daher gibt es entweder Mehrweggeschirr oder eine Alternative aus Holz.

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Maislabyrinth Familie Bickert

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Maislabyrinth Familie Bickert 50.174466, 8.592660

Maisfeldordnung

  • Das Maisfeld darf nur während der offiziellen Öffnungszeiten und mit Eintrittskarte betreten werden!
  • Bitte bleiben Sie auf den vorgegebenen Wegen!
  • Das Pflücken der Maiskolben und Blätter ist verboten und unnötig, denn Futtermais ist nur für „Rindviecher“ genießbar!
  • Kinder dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen in das Maisfeld!
  • Nach dem Gang durch das Maislabyrinth ist dieses zu verlassen.
  • Ein weiterer Gang durch das Maislabyrinth ist nur mit dem Erwerb einer weiteren Eintrittskarte möglich!
  • Hunde dürfen mit hinein, sind aber unbedingt an der Leine zu führen!
  • Lassen Sie keine Gegenstände wie Flaschen, Zigarettenschachteln, Tüten, usw. im Feld zurück!
  • Bei Gewitter ist das Maisfeld sofort zu verlassen!
  • Für selbstverschuldete Unfälle übernehmen die Organisatoren keine Haftung!


Kontakt
Familie Richard Bickert
Maisfeld Kurmainzer Str. 136
61440 Oberursel

Mobil: 0151-18415149
eMail: rbickert@gmx.de
Web: http://www.maisgeister.de/

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Im Nordwestzentrum findet wieder der CosDay statt

CosDay²: Kostümparade

Am heutigen Samstag gibt es wieder viele junge Menschen in tollen Kostümen im Nordwestzentrum. Dieses Festival wird inzwischen zum 11. Mal gefeiert.

Worum geht es?

Cosplay: eine in Japan geprägte Fanpraxis, die in den 1990er Jahren mit dem Manga- und Animeboom auch in die USA und nach Europa kam. Beim Cosplay stellt der Teilnehmer eine Figur aus einem Manga, Anime, Film, Videospiel oder anderen Medien durch ein Kostüm und Verhalten möglichst originalgetreu dar. Der Begriff Cosplay, ist ein japanisches Kofferwort aus den englischen Begriffen costume und play (wörtlich übersetzt „Kostümspiel“).

Manga: ist der japanische Begriff für Comics. Außerhalb von Japan bezeichnet er meist ausschließlich aus Japan stammende Comics, wird aber auch für nichtjapanische Werke verwendet, die visuell und erzählerisch stark an japanische Vorbilder angelehnt sind.

Anime: bezeichnet in Japan produzierte Zeichentrickfilme und Zeichentrickserien. In Japan selbst steht Anime für alle Arten von Animationsfilmen und -serien, für die im eigenen Land produzierten ebenso wie für importierte. Er bildet das Pendant zum Manga, dem japanischen Comic. Japan besitzt die umfangreichste Trickfilmkultur weltweit.

Warum machen Menschen Cosplay?

Cosplay ist ein kreatives und interaktives Hobby, bei dem Fans ihre Leidenschaft ausleben können. Es bietet die Möglichkeit, geliebte Charaktere zu verkörpern, in eine andere Rolle zu schlüpfen und mit Gleichgesinnten in einer Gemeinschaft in Kontakt zu treten.

Cosplay Day im Nordwestzentrum

Der „Cosplay Day ein Tag im Zeichen des Cosplays“, ist eine ehrenamtlich organisierte zweitägige Veranstaltung im Nordwestzentrum. Die Veranstaltung wurde erstmals am 19.06.2004 als privates Treffen von Fans der japanischen Populärkultur veranstaltet. Sie wollten Frankfurt und interessante Plätze gemeinsam erkunden. Aus dem als einmaliges Event geplanten Treffen wurde eine regelmäßige Veranstaltung. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigte die steigende Nachfrage in den folgenden Jahren. Jetzt feiert man das 20-jährige Jubiläum.

An beiden Tagen werden die Besucher im Center, im Titusforum Saalbau, im Tripp Inn Hotel und in der Stadtbibliothek in die traumhafte Welt des Cosplays entführt, um sich auszutauschen und die zahlreichen Veranstaltungen und Bühnenacts zu besuchen.

Besonderes Highlight

Das »Project X1« wird das Nordwestzentrum mit einem originalgetreuen Nachbau des TIE-Fighters aus der Episode 4 ansteuern und auf der Aktionsfläche landen. Unterstützt werden Sie dabei von einem großen Teil der 501sten German Garrison.

Michael Schramm und Thomas Schulze von Project X1 bauen mit einem Team von Star-Wars-Freunden in ihrem Hangar in Burghaun die beliebten Raumschiffe und Requisiten aus den Star-Wars-Filmen nach. Mit Project X1 erwecken sie so Fanträume zum Leben und machen die Raumschiffe von Darth Vader, Luke Skywalker und Co. hautnah erlebbar.


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Zusätzliche Sportmöglichkeiten für Jugendliche

Sportfeld der IGS

Obwohl der Riedberg für Sportbegeisterte schon eine ganze Reihe von Möglichkeiten bietet, ist der Bedarf noch viel größer, was bei einem so kinderreichen Stadtteil wie Kalbach-Riedberg nicht überraschen dürfte.

Im November 2023 hatte daher der Ortsbeirat (12) beim Magistrat beantragt, das Schulhof- und Außensportgeländes der Josephine-Baker-Gesamtschule an Nachmittagen, Wochenenden sowie in Zeiten der Schulferien für die Bevölkerung zu öffnen. (OF 457/12)

Da die Reaktion auf diesen Antrag noch einige Zeit in Anspruch nimmt, haben die Kinderbeauftragte Eva Bieber, die Ortsbeiratsvorsitzende Frau Neißner und der Leiter des Jugendhauses sowie engagierte Eltern das Gespräch mit den Schulleitern der Josephine-Baker-Gesamtschule und des Gymnasiums Riedberg gesucht.

Die Sorgen der Verantwortlichen, dass die vermehrte und unbeaufsichtigte Nutzung zu Schäden an Geräten und Bodenbelag führen würde, war nicht von der Hand zu weisen. Doch das Amt für Bau und Immobilien (ABI) hat sich bereit erklärt, anfallende Reparaturkosten zu übernehmen und so konnte das Vorhaben zumindest als Testlauf gestartet werden.

Folgende Flächen stehen Kindern und Jugendlichen zusätzlich zur Verfügung:

  • Der Basketballplatz des Gymnasiums. Zugang über das Jugendhaus während seiner Öffnungszeiten.
  • Das Sportfeld der IGS in der Gräfin-Dönhoff-Straße 11 montags bis freitags von 17 Uhr bis 20 Uhr. Erreichbar über das Tor an der Christiane-Vulpius-Straße. Bitte aber nicht über das Tor klettern, wenn es geschlossen ist.
    Hinweis: In den Sommerferien ist das Sportfeld der IGS nicht geöffnet. Erst wieder am 29. August mit dem ersten Schultag. Dann beginnt die zweite Probephase für zwei Wochen. Erst danach erfolgt die Entscheidung, wie es weiter geht.

Detailinfos gibt es auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite.

Dieses Projekt ist nur möglich, weil sich engagierte Bürger dafür eingesetzt haben und sich zum Beispiel auch um die Schließung der Tore kümmern. Wenn die Sportanlagen pfleglich behandelt werden, hat das Projekt die Chance, auch in Zukunft fortgeführt zu werden und auch als Beispiel in andere Stadtteile hinaus zu dienen.

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Frankfurt Next Generation – Zukunft gestalten

Es ist Freitag

Die Polytechnische Gesellschaft präsentiert die Ergebnisse der Online-Beteiligung „Gib deinen Senf dazu“.

Die Initiative der Polytechnischen Gesellschaft in Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und weiteren Partnern, hat sich das Ziel gesetzt, eine Zukunftsvision von Frankfurt 2035 und danach, die gesellschaftlich getragen und umsetzbar ist, zu entwickeln. Diese soll in einem partizipativen, offenen Prozess entstehen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Staat und Privatwirtschaft einbinden.

Im Februar und März 2024 sind über 12.500 Frankfurter dem Aufruf von »Frankfurt Next Generation« gefolgt und haben über eine digitale Beteiligungsplattform ihre Meinungen und ihre Ideen zu Frankfurts Zukunft abgegeben. Die Ergebnisse aus der Online-Beteiligung sind nun verfügbar.

Gib deinen Senf dazu

Die digitale Beteiligungsplattform von Frankfurt Next Generation (FNG) stand unter dem Motto „Gib deinen Senf dazu“ und war, ganz in der Frankfurter Tradition des Bürgerengagements, ein Angebot, sich bei der Entwicklung der eigenen Stadt einzubringen. 12.682 Menschen haben das polytechnische Angebot wahrgenommen. Über 2.000 Menschen wollen explizit weiter aktiv am Prozess beteiligt werden und in den Austausch mit den Veranstaltern treten.

Zusätzlich fand im Dezember 2023 eine Visionswerkstatt statt, in der etwa 40 geladene Gäste aus der Frankfurter Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung zu Frankfurts Zukunftsbildern und Bedarfen arbeiteten. Auf der Basis dieser Vorarbeiten wurde die Online-Beteiligung mit 8 Zukunftsvisionen für Frankfurt erarbeitet.

Einschätzung der Organisatoren

Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, beschreibt den Erfolg und die Relevanz dieses neuartigen Beteiligungsprozesses: „Für einen positiven Wandel in der Stadt sind zuallererst Bürgerinnen und Bürger nötig, die sich engagieren wollen … Dass dieser wahre Schatz an Ideen und Verbesserungsvorschlägen nun im weiteren Verlauf von „Frankfurt Next Generation“ in konkrete Projekte überführt werden soll, zeichnet unser partizipatives Transformationsprojekt besonders aus.“

Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft, benennt die wichtigsten Erkenntnisse aus der Online-Beteiligung: „Die Menschen bekennen sich ganz klar zu einer nachhaltigen Stadt, in der sich Wirtschaft, Gesellschaft und Natur gleichermaßen zukunftsfähig entwickeln können. Besonders der Bereich Umwelt oder Natur scheint den Teilnehmenden in Frankfurt bisher zu kurz zu kommen – der Wunsch nach einer „grünen Stadt“ und damit nach einer grünen und blauen Infrastruktur ist immens.“

Beispielhaft dafür steht folgende eingereichte Vision

„Frankfurt ist auch die Stadt des Apfelweins, dazu braucht es Äpfel, nicht Konzentrat aus China. Die Äpfel wachsen an Bäumen im Grüngürtel. Ich wünsche mir so viele Apfelbäume, dass Frankfurt sich selbst mit Wein und Saft aus eigenen Äpfeln versorgen kann. Die Apfelbäume stehen in den Streuobstwiesen im Grüngürtel und müssen gepflegt und erneuert werden. Bei der Ernte sollen viele Bürger beteiligt werden, die Wiesen sind ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz.“

Ergebnisse

  • 1.171 eigene Visionen und über 4.500 Ideen sind eingegangen. Zusammen mit den weiteren Freitext-Antworten, die man in der Online-Beteiligung zum Beispiel zu den einzelnen Visionen abgeben konnte, ergeben sich Tausende Antworten, die in der Auswertung zu „sehr viel Senf“ geführt haben.
  • 2.531 Ideen wurden zum Thema zukunftsgerechte Mobilität abgegeben, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Fuß- und Fahrradwege stand dabei im Mittelpunkt.
  • Über 1.100 Ideen wurden zur Vision einer inklusiven Gesellschaft abgegeben. Nach der zukunftsgerechten Mobilität befassen sich die eingebrachten eigenen Visionen und Ideen am häufigsten mit diesem Thema.

Wie geht es nun weiter?

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung bilden nun die Grundlage für den weiteren Prozess und neue Möglichkeiten der Beteiligung.

Am 11. und 12. September 2024 finden diese Aktivitäten ein Ende im großen FNG-Zukunftsfestival gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt. Die erarbeiteten Zielbilder für Frankfurt werden öffentlich präsentiert und geplante Umsetzungsaktivitäten der beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure vorgestellt.


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Die Badesaison hat gerade erst gestartet

Gewässer machen im Sommer einfach Spaß

Der Wetterausblick für die kommende Woche kündigt Temperaturen in Frankfurt bis 29 Grad an. Eine schöne Gelegenheit, die warmen Temperaturen zu nutzen und sich in kühleren Gewässern zu tummeln.

Neben den zahlreichen Schwimmbädern, die es in Frankfurt gibt, steht den Kindern auch eine Reihe von Wasserspielplätzen in der Stadt zur Verfügung. Insgesamt 7 Wasserspielplätze unterhält die Stadt:

  • Scheerwald (Oberrad, Scheerwaldschneise): 10 bis 18 Uhr.
  • Tannenwald (auf Neu-Isenburger Stadtgebiet, Friedensallee): 10 bis 18 Uhr.
  • Louisa (Sachsenhausen, Mörfelder Landstraße): 10 bis 18 Uhr.
  • Schwanheim (Schwanheimer Bahnstraße): 10 bis 18 Uhr.
  • Günthersburgpark (Nordend/Bornheim, Comeniusstraße): 11 bis 18 Uhr.
  • Niddapark (Ginnheim, Am Ginnheimer Wäldchen): 10 bis 18 Uhr.
  • Lohrpark (Seckbach, Lohrberg): Planschbecken von Mitte Mai bis September durchgehend in Betrieb.

Die Wasserspielanlage im Waldspielpark Goetheturm wurde in einen Matschspielplatz umgebaut, der von Frühjahr bis in den Herbst täglich in Betrieb ist. Aktuelle Infos gibt es auf https://frankfurt.de/themen/umwelt-und-gruen/aktivitaeten/spielen/wasserspielplaetze.

Im Frankfurter Stadtgebiet gibt es keine Badegewässer. Auch Main und Nidda sind keine anerkannten EU-Badegewässer. In Hessen gibt es derzeit 63 EU-Badegewässer. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie.

Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat Do‘s and Dont’s für ungetrübten Wasserspaß zusammengestellt – auch solche, die nicht ganz offensichtlich sind.

  1. Sonnencreme und Mückenschutz können schädlich für Lebewesen im Wasser sein.
  2. Zigarettenkippen: Natürlich nicht direkt ins Wasser, aber bitte auch nicht in den Gully oder ans Ufer schnippen.
  3. Jetzt wirds kurz privat: Ins Wasser pinkeln ist wirklich nicht schön, aber in den größeren Gewässern schadet es der Umwelt nicht.
  4. Boot fahren: Schont das Schilf !
  5. Schwebende Unterwasser-Soundmaschinen: Es ist ein faszinierender Anblick, wie die eFoils Menschen auf dem Wasser schweben lassen. Noch dazu ist dieses elektrisch betriebene Surfbrett mit großer Finne an der Unterseite flüsterleise – zumindest oberhalb der Wasseroberfläche. Unter Wasser macht das neue Freizeitvergnügen jedoch mächtig Lärm.
  6. Enten und Fische nicht füttern: Brot gehört nicht ins Wasser. Es ist für Wasservögel ungesund, weil es viel Salz enthält oder auch verschimmelt sein kann. Daher ist das Füttern in Frankfurt auch verboten.

Details finden sich unter: https://www.igb-berlin.de/news/sommerzeit-ist-badezeit

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20 Jahre FIAS: Einladung zum Tag der offenen Tür

FIAS Gebäude der Stiftung Giersch

Das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) wird20! Daher lädt das Forschungsinstitut am 6. Juli ab 11 Uhr zum »Tag der offenen Tür« ein. Damit beginnt das FIAS seinen Veranstaltungsreigen im Jubiläumsjahr.

Am kommenden Samstag öffnet das FIAS anlässlich seines 20. Gründungsjubiläums seine Türen für Interessierte: Wer gerne vor dem Fernseher den Fußball mit den Gedanken steuern würde – FIAS-Forschung macht es möglich! Weitere Experimente zum Mitmachen, verständliche Kurzvorträge, ein Kinderprogramm sowie Kaffee und Kuchen locken in das markante rote Gebäude am Riedberg mit Blick auf Skyline und Mittelgebirge.

Solange Menschen handelnd in die Geschicke der Welt eingreifen, sind sie verpflichtet, das Wissbare zu ergründen”, schrieb Neurobiologe Wolf Singer 2004, der zusammen mit dem Physiker Walter Greiner das FIAS gründete. Diesem Antrieb menschlicher Neugier zum Weltverständnis können am kommenden Samstag junge ebenso wie erfahrene Interessierte folgen:  Was ist ein Algorithmus? Wie lassen sich Medikamente mit Licht steuern? Und was passierte nach dem Urknall?

Das FIAS wurde gegründet, um das Verbindende in der Vielfalt zu erschließen.
(Wolf Singer, Gründungsdirektor 2004)

Solchen und vielen anderen Fragen widmen sich die Forschenden am FIAS in ihrer täglichen Arbeit. Als theoretisches Institut stehen dabei vor allem Simulationen und Berechnungen im Vordergrund. Die unglaublich großen Datenmengen, die heutzutage weltweit in Experimenten gewonnen oder vorhergesagt werden können, müssen gefiltert, sortiert und ausgewertet werden. Das gilt für winzige Moleküle in der Zelle ebenso wie für die fernen Ereignisse in Sternen und Galaxien.

Das FIAS [will] Prinzipien identifizieren, die der Organisation komplexer Systeme zugrunde liegen. (aus dem Leitbild 2006)

Von Anfang an symbolisierte das FIAS-Logo diese Verknüpfungen sowie das Verbindende unserer Welt. Heute forschen über 130 Mitarbeitende aus 23 Ländern interdisziplinär in den Bereichen Biologie und Neurowissenschaften, Computer und Künstliche Intelligenz sowie Physik und Theoretische Naturwissenschaften. Mit ihren Simulationen und Theorien tragen sie zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit bei: Sie erforschen, wie wir lernen und denken, entwickeln Vorhersagemodelle für Erdbeben, Vulkanausbrüche und Gewitter, untersuchen die Natur von Schwarzen Löchern und optimieren Computer, damit sie nachhaltiger werden.

Als Stiftungsinstitut gewährleistet das FIAS größtmögliche Unabhängigkeit und Flexibilität.
(Wolf Singer, Gründungsdirektor 2004)

Als Stiftungsinstitut lebt das FIAS von seinen Unterstützern: allen voran die Goethe-Universität Frankfurt sowie viele großzügige private Spender sowie fördernde Firmen, die im Laufe der zwei Jahrzehnte Forschung am FIAS ermöglichten.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Von Anfang an betreute die FIAS International Graduate School for Science (FIGSS) Promovierende interdisziplinär. Sie fördert die Forschung in den Schnittbereichen zwischen den klassischen Wissenschaften. Möge die Faszination des Wissbaren am Tag der offenen Tür auch kommende Generation für die Wissenschaften am FIAS gewinnen: Alle sind herzlich willkommen!

Weitere ausführliche Informationen unter https://fias.institute, in unseren Jahresberichten https://fias.institute/de/das-fias/informationsmaterial sowie zur Geschichte https://fias.institute/de/das-fias/uebersicht. Gesprächspartner von der Gründung bis zur heutigen Forschung sowie Bildmaterial vermitteln wir Ihnen gerne.


Kontakt
Patricia Vogel
Organisation Tag der offenen Tür am FIAS
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)

Tel.: +49 69 798 47688
eMail: pvogel@fias.uni-frankfurt.de

Das FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies)
ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Frankfurt am Main. Hier entwickeln international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Theorien zu komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen in den Bereichen theoretische Naturwissenschaften, Computerwissenschaften und KI-Systeme sowie Lebens- und Neurowissenschaften. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg erforschen sie mit Hilfe mathematischer Algorithmen und Simulationen die komplexen selbstorganisierenden Systeme der Natur. Das FIAS ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts. https://fias.institute/

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Fahrplan Riedberger Sommerfestival am 5. und 6. Juli

Sommerfestival

Freitag, den 05. Juli 2024

18:00 Uhr Eröffnung des Sommerfestivals
Sommerlounge mit Musik zum Chillen und Tanzen
18:00 Uhr EM-Spiel Deutschland – Spanien
Die EM-Spiele während des Festivals können auf den großen Monitoren im Aufenthaltszelt verfolgt werden.
20:00 Uhr Die Band dEFFtig übernimmt,
das sind 5 reifere Herren, die es auch im fortgeschrittenen Alter nicht lassen können, ihrer Leidenschaft, der deutschsprachigen Rockmusik, zu frönen.Gecovert werden dabei u.a. Titel von Herbert Grönemeier, H.R. Kunze, Wolf Maahn, Rio Reiser, Laith-al-Deen, Extrabreit, Udo Lindenberg, Toten Hosen, Edo Zanki, BAP und und …„Wir wollen Spaß haben mit unserem Publikum und mit der Musik, die wir lieben. Wir müssen kein Geld mehr damit verdienen, möchten aber auch keine Live-Band für „en Appel und en Ei“ sein.Deshalb finden viele unsere Auftritte in Frankfurt als Benefizkonzerte zu Gunsten der Frankfurter Tafel statt.“

Samstag, den 06. Juli 2024

14:00 Uhr Es beginnt der zweite Tag des Sommerfestivals
15:00 Uhr Taunus-Tanz!Schule aus Oberursel
Deutschlands einzige Tanzschule in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude! Drei wunderschöne Tanzsäle über den Dächern von Oberursel.
Das Team im Tanz-Bahnhof Oberursel bietet Lebensfreude pur ab ca. drei Jahren bis ins hohe Seniorenalter. Über 100 Tanzkurse erwarten Sie vom Gesellschaftstanz über Kindertanz, HipHop, BreakDance, Line-Dance, Sh-Bam bis zu Salsa, Latinos, DiscoFox oder Bachata!
16:00 Uhr Auftritt des Riedberg-Chors mit einem 30-minütigem Programm.
Am Sonntag, den 07.07. um 17 Uhr findet ihr Sommerkonzert mit dem Titel »Here comes the Sun« in der Aula des Gymnasiums Riedberg statt.
Neben dem namensgebenden Beatles-Song kann sich das Publikum u.a. auf den Queen-Klassiker »Bohemian Rhapsody« freuen, bei dem sie eine Band musikalisch begleitet. Nach dem Konzert laden sie zu einem Umtrunk ein.
17:00 Uhr Scherbenhaufen
Eine Rockband aus Frankfurt
19:00 Uhr The Funk and the Curious
Funk und Soul aus der Feinkostabteilung: The Funk and the Curious ist eine 8-köpfige Soulband aus dem Main-Taunus-Kreis. Sie erwartet feinste Soul- und Funk-Musik, mit allem, was dazu gehört: von Stevie Wonder über Otis Redding und Al Green bis hin zu neuen Klängen von Elektro Deluxe, den Monophonics, aber auch eigene stimmungsvolle Stücke.
Von tanzbaren Funk-Tunes bis zur Soulballade haben die 8 Musiker alles im Gepäck. Präsentiert wird das Ganze im passenden Rahmen: Drums, Bass, Gitarre, Soul-Orgel und Piano, unsere dreiköpfige Horn-Section und eine hervorragende Sängerin schaffen den Rahmen für einen Abend mit Tanz, Stimmung und Emotion.
21:30 Uhr The Paper Sailors
Ihr Markenzeichen, ein gefaltetes Papierboot – gründete sich im Sommer 2016. Beim Vermischen von Indie-Folk mit Elementen aus Blues und Classic-Rock kreierte die Band den unverwechselbaren und faszinierenden Vintage-Sound, durch den sie sich heute auszeichnen.
The Paper Sailors, das sind Martin Persch am Gesang, Jens Kühnle am Bass, Andre Steiner am Schlagzeug und Philipp Wetzel an der Gitarre.

 

Und außerdem gibt es:

  • Wasserspiele
  • Trampolin
  • Karussell
  • Tombola
  • Abwechslungsreiches Familienprogramm
  • Attraktionen für Jung und Alt
  • Leckeres vom Grill
  • Burger
  • Bier vom Fass
  • Cocktails
  • Eine Weinbar
  • Internationale Spezialitäten
  • Handkäs-Shop
  • Eisverkauf der Fachschaft Physik der Goethe Universität

Viele lokale Vereine sind bei der Ausrichtung des Festes mit viel ehrenamtlicher Arbeit engagiert, wie zum Beispiel:

Folgende Firmen sind ebenfalls engagiert:

  • ThermoMix Vertretung Dilyana Moster
  • Crepes Suzette
  • Royal Coaching
  • Handkäs´ Shop
  • Gümüs Feinkostparadies

Sonstige Beteiligte

  • Ailinas Tombola

Veranstalter ist die IG Riedberg.

Es werden noch Helfer für die Durchführung benötigt. Unter dem Link Helferliste 2024 findet ihr, wie schon im letzten Jahr, eine Helferliste in die ihr euch direkt eintragen könnt. Wer helfen möchte, kann auch gerne eine eMail schicken an kontakt@ig-riedberg.de.

 

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Die »Senioren Zeitschrift« bekommt einen neuen Namen

Screenshot Archiv Senioren Zeitschrift

Seit dem Herbst 1974 erscheint die »Senioren Zeitschrift» vierteljährlich zu Anfang eines jeden Quartals. Inzwischen in einer Auflage von 41.000 (gedruckten) Exemplaren.

Die Informationsschrift wird herausgegeben vom Dezernat für Soziales und Gesundheit und liegt kostenlos an über 500 Ausgabestellen im gesamten Stadtgebiet aus, etwa in den Bürgerämtern, Sozialrathäusern, Stadtbüchereien, in Apotheken, Arztpraxen und natürlich im Rathaus für Senioren in der Hansaallee 150.

Damit feiert die Zeitschrift nun ihr 50-jähriges Dienstjubiläum. Seit 2003 gibt es sie auch in digitaler Form zum Herunterladen oder zum Online-Lesen. Auch ein Abonnement ist möglich: Für 12 Euro Jahresbeitrag kommt die gedruckte Ausgabe direkt in den heimischen Briefkasten. Seit 2007 gibt es die Magazin-Ausgaben als Hör-CD für Menschen mit Seheinschränkungen.

Initiiert hat die „Senioren Zeitschrift“ die bundesweit eine der ältesten Seniorenzeitschriften ist, der damalige Sozialdezernent Martin Berg. Bereits zuvor gab die Stadt Frankfurt die Informationsbroschüre »Wir in unserer Stadt« heraus. Wegen der langen Produktionszeiten waren einige der hier veröffentlichten Informationen jedoch zum Erscheinungstermin nicht mehr aktuell. Dem sollte die quartalsweise erscheinende Publikation begegnen.

Ziel des vom Sozialdezernat getragenen Konzepts war von Beginn an die Weitergabe nützlicher Informationen zu städtischen Unterstützungsangeboten für die Älteren, um deren Lebenssituation zu verbessern und möglichst lange ihre soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Darüber hinaus sollten in der Publikation unterhaltsame, kulturelle und gesellschaftliche Themen aufgegriffen werden. Texte zur Frankfurter Historie und Frankfurter Schauplätzen hatten und haben ebenfalls ihren Platz im Heft. Außerdem informiert die Redaktion auf der Homepage regelmäßig über Aktuelles zwischen den Erscheinungsterminen.

Namensänderung

Jetzt ändert die kostenlose Informationsschrift ihren Namen von „Senioren Zeitschrift – Informationen der Stadt Frankfurt“ in „Stadt Frankfurt im Blick – Informationen für Älterwerdende“ (SFiB). Damit soll ab der Ausgabe 03/2024 die Zielgruppe erweitert und noch stärker auf das vielfältige Themenspektrum der Verwaltungspublikation verwiesen werden.

Umfragen haben gezeigt, dass sich nicht alle in der Altersgruppe 55plus als Senior verstehen. So haben diese Menschen bislang auch nicht nach der Publikation gegriffen, wenn sie sie gesehen haben – obwohl auch für sie und nicht nur für Hochaltrige die Inhalte äußerst interessant sind, das konnten sie beim Durchblättern feststellen.

Gleichzeitig richtet der neue Titel explizit den Fokus auf die Stadt Frankfurt und ihre unterschiedlichen Verwaltungsbereiche sowie deren hilfreiche und unterstützende Angebote und Informationen, die die Bewohner Frankfurts hier erhalten.

Darüber hinaus steckt bereits im Titel der Verweis auf den Facettenreichtum und die Vielfalt innerhalb der Mainmetropole und der Menschen, die hier leben. Denn sie sind es, die in jeder Ausgabe immer wieder aufs Neue für spannende Geschichten und interessante Einblicke sorgen.


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Wer trägt zukünftig die Kosten durch Naturkatastrophen?

Gewitterwolke mit Blitz

Die Kosten durch Naturkatastrophen, hier vor allem für Hochwasser haben sich in den letzten Jahren gehäuft:

  • 2002: Elbe-Flut – Kosten etwa 2 Milliarden Euro.
  • 2013: Kosten für erneute Elbe-Flut wird auf 12 Milliarden Euro geschätzt.
  • 2021: Für die Versicherungswirtschaft war das Hochwasser im Ahrtal mit einem Gesamtschaden von 9 Milliarden Euro die bislang folgenschwerste Naturkatastrophe in Deutschland. Insgesamt sind Schäden von 40 Milliarden Euro entstanden.
  • 2024: Hochwasser in Bayern – Versicherter Schaden wird auf 2 Milliarden Euro geschätzt. Und das Jahr ist noch nicht vorüber.

Das, was früher mal ein Jahrhunderthochwasser war, tritt nun alle paar Jahre auf. Da immer mehr gebaut wurde, steigen auch die damit verbundenen Schäden an Immobilien und Infrastrukturen (Straßen, Schienen, Brücken, …) ebenfalls weiter an.

Bisheriger Versicherungsumfang

  • Die Gebäudeversicherung zahlt für Sturm und Hagelschäden.
  • Elementarpolicen sind ein Zusatzbaustein zur Gebäudeversicherung für weitere Naturgefahren inklusive Überschwemmungen.
  • Grundwasser, das durch den Abfluss im Waschkeller nach oben ins Wohnhaus strömt, zählt üblicherweise als Baumangel, ähnlich einem undichten Dach – und die Versicherung zahlt nicht.
  • Nur ein Teil der Häuser ist gegen Überschwemmungen versichert. In Bayern liegt die Quote bei rund 47 %, in Baden-Württemberg bei 94 %.
  • Öffentliche Infrastrukturen wie Straßen und Brücken sind in aller Regel nicht versichert.
  • Die Wassermassen führen auch zu deutlichen Ernteausfällen.

Finanzielle Hilfeleistungen

Bisher übernahmen nach Flutkatastrophen regelmäßig Bund und Länder die Rolle eines inoffiziellen Versicherers und zahlten Milliardenhilfen. Die regelmäßige Inanspruchnahme dieser Hilfetöpfe führte jedoch dazu, dass darin kein Geld mehr enthalten ist. Sollten die Töpfe wieder gefüllt werden, müssen staatliche Leistungen gekürzt oder Steuern angehoben werden. Daher fordern die Länder eine Pflichtversicherung.

Bei einmaligen Naturkatastrophen ist die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung hoch. Treten diese Ereignisse jedoch regelmäßig und gehäuft auf, versiegt die Hilfsbereitschaft.

Wer zahlt am Ende?

Folgende Varianten stehen derzeit in der Debatte:

  • Eine Versichertengemeinschaft. Entweder im Rahmen einer freiwilligen Versicherung deren Kosten sich nach den individuellen Risiken richten oder eine Pflichtversicherung für alle Immobilienbesitzer zu einem einheitlichen Satz.
  • Der Steuerzahler nach dem Solidaritätsprinzip: Wer mehr verdient, trägt auch eine höhere Last.
  • Jeder individuell. Wer keine Rücklagen gebildet hat und in einem Risikogebiet eine Immobilie besitzt, geht im Katastrophenfall pleite.

Zu erwarten ist, dass es ein Mischmodell werden wird. Die Diskussionen darüber werden jedoch noch einige Zeit benötigen. Von daher sollte erst mal jeder individuell schauen, wie er sich vor solchen Katastrophen schützen kann.

  • Immobilien in Überschwemmungsgebieten aufgeben.
  • Rücklagen bilden, Versicherungen abschließen, soweit möglich.
  • Bautechnische Vorsorge betreiben.
  • Sich aktiv im Klimaschutz engagieren.
  • Überschwemmungsgebiete schaffen.
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KNUT soll weiterhin fahren – Landeszuschüsse noch ungewiss

Knut

Der Aufsichtsrat beauftragte die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft »traffiQ« zudem damit, das neue Konzept für das On Demand-Angebot »KNUT« im Frankfurter Norden umzusetzen, sofern die für den Weiterbetrieb notwendigen Landeszuschüsse bewilligt werden.

Danach soll »KNUT« ab dem kommenden Jahr täglich von 18:00 bis 06:00 Uhr verkehren, also in den Zeiten, in denen die größte Nachfrage nach diesem Angebot besteht. „Gleichzeitig soll er in den Nachtstunden die Linien 28 und 29 (zwischen 00:00 Uhr und 05:00 Uhr) sowie 39 und 63 (zwischen 01:00 und 04:00 Uhr) ersetzen, deren Busse zu diesen Zeiten durchschnittlich von weniger als einem Fahrgast genutzt werden. Fahrgäste können zukünftig mit umweltfreundlichen, kleinen Elektrobussen bequem bis fast vor die Haustür gefahren werden“, erläutert Tom Reinhold.

In der zurückliegenden Woche ließ Mobilitätsdezernent Siefert interessierten Mitgliedern der Ortsbeiräte im Frankfurter Norden das neue Konzept vorstellen. „Ich habe von dort das positive Votum mitgenommen, dass allen an einem Fortbestand von »KNUT« gelegen ist und dass das vorgeschlagene Konzept ein gangbarer Weg ist“, berichtet er.

„Deutlich mehr als 1.700 Menschen nutzen derzeit monatlich das komfortable Angebot »KNUT«“, stellt Siefert fest. „Wir wollen das von den Fahrgästen lieb gewonnene Pilotprojekt als Baustein der Mobilitätswende fortführen und hoffen sehr, dass das Land die notwendigen Zuschüsse bereitstellen wird.“


traffiQ
Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH ist die Lokale Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt am Main. Am 30.08.2001 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Gründung der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH. Sie wurde im Rahmen der geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen am 01.09.2001 aus der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VgF) ausgegründet, um die Funktionen als Aufgabenträger (traffiQ) und Verkehrsunternehmen (VgF und andere) zu trennen und bekam 2002 den Markennamen traffiQ.
Geschäftszweck sind unter anderem die Fahrplangestaltung, die Traktionsvorgaben und verkehrsplanerischen Details. traffiQ hat somit die Gesamtverantwortung für die Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs in Frankfurt am Main.

 

KNUT – Der Elektroshuttle für den Frankfurter Norden
Mit dem On-Demand-Angebot »KNUT« profitieren Fahrgäste im Frankfurter Norden von einem ganz flexiblen Nahverkehr. „On Demand“ heißt: Auf Nachfrage. Über eine App oder telefonisch kann »KNUT« gerufen werden. Anders als bei Bussen und Bahnen gibt es bei »KNUT« keinen Fahrplan. Man bestellt »KNUT«, wenn man fahren möchten und der Elektroshuttle ist in der Regel in weniger als 10 Minuten da. Wenn andere »KNUT«-Nutzer in die gleiche Richtung wollen, sammelt Knut sie auf dem Weg ein. Die drei Knut-Elektroshuttle – einer davon mit Rollstuhlrampe – sind täglich in Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Kalbach-Riedberg, Frankfurter Berg und Berkersheim im Einsatz. Ein- und aussteigen kann man in den Stadtteilen fast überall an weit über 1.500 „virtuellen“ und vorhandenen Haltestellen – natürlich auch an den U-Bahn-Stationen Nieder-Eschbach, Bonames Mitte, Kalbach und Preungesheim sowie den S-Bahn-Stationen Berkersheim, Frankfurter Berg und Bad Vilbel.


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