Alle Artikel von Andreas Woitun

Aufruf: 75 Jahre Grundgesetz – ein Anlass zum Feiern

Jubiläum

Für die Freunde des Frankfurter Vereinslebens ergibt sich die Möglichkeit zum 75. Jahrestags der Verkündigung des Grundgesetzes am 23.05.2024 an einer stadtweiten Feier-Runde von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr teilzunehmen.

Initiatoren dieser Idee sind Aziza Freutel und Björn Steffen. Von ihnen geht der Aufruf aus, diese Anregung im Kreis der Vereinsmitglieder zu teilen. Weitere Informationen und Kontaktadressen können der nachfolgenden weitergeleiteten eMail entnommen werden:

An den Stadtverband,
vor 75 Jahren, am 23. Mai, wurde unser Grundgesetz verkündet. Wir finden, das ist ein guter Grund zum Feiern. Deshalb rufen wir Menschen aus ganz Frankfurt und darüber hinaus auf, in Ihrer Umgebung den Geburtstag unserer Demokratie zu feiern.

Wir sind Aziza Freutel und Björn Steffen, seit Jahren gut befreundet, politisch interessiert und engagiert und wohnen schon lange in Bornheim/Ostend.

Unsere Idee: Menschen organisieren für den 23. Mai in ihrem Viertel eigene Feiern. Nachbarschaften, Institutionen oder Gruppen stellen gemeinsam Tische und Stühle auf Straßen oder Plätze und treffen sich zu einem gemeinsamen Picknick. Ob und welches Programm es darüber hinaus gibt, gestaltet jede Feier-Runde individuell: Sei es der Auftritt des Schul- oder Kinderchores, eine Vorführung der Turngruppe, eine Diskussion zu einzelnen Artikeln des Grundgesetzes, ein Verfassungs-Flashmob oder, oder, oder … – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef hat die Schirmherrschaft für diese Initiative übernommen.

Für das Ostend und Bornheim planen wir bereits Feiern. Weitere Gruppen sind unserem Aufruf gefolgt und haben Feste in anderen Stadtteilen angekündigt.

Auf frankfurtfeiertdemokratie.de finden Sie einen Überblick.
Unsere Vision ist, dass sich am 23. Mai ein Feier-Netz über die gesamte Stadt spannt: von Fechenheim bis Zeilsheim, von Nieder-Erlenbach bis Sachsenhausen.

Dafür muss sich die Idee weiter verbreiten. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn wir den Stadtverband Frankfurter Vereinsringe als Unterstützer der Grundgesetz-Feiern gewinnen können. Im ersten Schritt geht es darum, dass Sie den Aufruf in ihrem Netzwerk teilen und dass wir den Stadtverband Frankfurter Vereinsringe als Unterstützer nennen dürfen – zum Beispiel auf frankfurtfeiertdemokratie.de. Natürlich wäre es darüber hinaus großartig, wenn einzelne Vereinsringe Lust haben, selbst in einem Frankfurter Stadtteil ein Fest für die Demokratie anzustoßen.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns. Weitere Informationen finden Sie auf www.frankfurtfeiertdemokratie.de oder im Bericht der Frankfurter Rundschau, der kürzlich erschienen ist: https://www.fr.de/frankfurt/viele-geburtstagspartys-fuers-grundgesetz-92823428.html.

Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße von Aziza Freutel und Björn Steffen

Wir halten die Initiative für eine bemerkenswerte Idee und kommen dem Wunsch hiermit gerne nach. Wir bitten herzlich darum, die Aktion im Rahmen der Euch bzw. Ihnen möglichen Mittel zu unterstützen. Vielen Dank.

Herzliche Grüße vom Vorstandsteam des Stadtverband Frankfurter Vereinsringe e.V.


Kontakt

Aziza Freutel
Wittelsbacherallee 62
60385 Frankfurt am Main

Mobil: 0179-102 76 88

Björn Steffen
Berger Straße 291
60385 Frankfurt am Main

Mobil: 0162-787 66 27

eMail: geburtstag@frankfurtfeiertdemokratie.de
Web: https://frankfurtfeiertdemokratie.de/

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Abitur und Gendern

Abitur 2024 Plakat

Am Mittwoch ging es mit den Abiturprüfungen los. Eine Vielzahl hübscher Plakate zur Ermunterung der Sprösslinge zeugt seitdem an den Zäunen des Gymnasiums davon.

Damit die diesjährige Abiturprüfung auch spannend wird, gab es kurz vorher noch eine politische Debatte über das Thema „Gendern“.

Abitur 2024 Plakat

Kurz vor Ostern hatte die Landesregierung beschlossen, die Korrekturregeln zu ändern. Die Entscheidung des Kabinetts steht jedoch auf juristisch wackligen Füßen, da das hessische Schulrecht bisher überhaupt kein Genderverbot vorsieht. Blöd auch, dass die neuen Bedingungen erst so kurz vor dem diesjährigen Abiturjahrgang angepasst wurden und auch sofort greifen sollen, statt die Anpassung etwas in die Zukunft zu verlagern, damit sich die Betroffenen an die neue Situation umfassend anpassen können.

Wie so oft bei Regeln, die vorher nicht hinreichend erprobt worden sind, sind auch in diesem Fall nicht alle Varianten geklärt. Beispielsweise, ob mehrfaches Gendern mit Sonderzeichen (*/:/-/.) als Wiederholungsfehler gewertet wird und wie es mit gendergerechten Sprechweisen in den mündlichen Abiturprüfungen aussehen soll.

Abitur 2024 Plakat

Die Korrektur der Arbeiten wird von den Lehrkräften parallel zum laufenden Unterricht durchgeführt. Man kann gespannt sein, ob die Regeländerung zu erhöhtem Korrekturaufwand führen wird.

Im Extremfall könnte ein Prüfling aufgrund der Verwendung von Sonderzeichen durch das Abitur fallen. Da muss man sich dann schon fragen, ob das dann noch sinnvoll ist.

Aber denken wir positiv und hoffen, dass unsere Jugend so flexibel ist, dass sie diese politischen Kapriolen nicht aus der Bahn werden. Auf jeden Fall drücken wir die Daumen für ein erfolgreiches Abitur.

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Multifunktionaler Sportplatz entsteht

Sportplatz, linke Seite

Der Bau des multifunktionalen Sportplatzes der Goethe-Universität in der Nähe des Wissenschaftsgartens schreitet voran.

Wer in der Nähe des Wissenschaftsgartens auf dem Unicampus Riedberg vorbeikommt, kann sich vom Baufortschritt überzeugen. Nachdem die Grasschicht abgetragen worden war, wurde der Boden geebnet und vorbereitet für den neuen Sportboden sowie Grünpflanzungen drum herum.

Sportplatz, rechte Seite

Etwa die Hälfte der Platten war gestern schon verlegt. Um Reparaturen zu erleichtern, werden etwa 1 qm große Hartplastikplatten mosaikförmig verlegt und miteinander verbunden. Zu erkennen sind Aussparungen in die (später) Metallhülsen versenkt werden, damit dort zum Beispiel Basketballkörbe aufgestellt werden können.

Sportplatz, graue Platten

Die bisher erkennbaren Bodenmarkierungen deuten auf ein Basketballfeld hin, ggf. kombiniert mit einer Volleyballfläche. So schnell wie der Bau voranschreitet, wird die Fläche voraussichtlich noch dieses Jahr in Betrieb genommen werden können.

Sportplatz - Aussparung

Aussparung für Basketballkorb

Ein guter Anreiz, für die Studenten sich nach längerer sitzender Tätigkeit wieder zu bewegen und so die Gesundheit zu erhalten.

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Bürgeramt Kalbach bis August geschlossen

Bürgeramt im Alten Rathaus in Kalbach

Die Bürgeramtsstandorte Harheim, Kalbach und Nieder-Erlenbach werden vorübergehend geschlossen. Die Beschäftigten des Bürgeramts sind vorübergehend für die Europawahl tätig.

Ab Montag, dem 29. April, werden die Außenstellen des Bürgeramtes in Harheim, Kalbach und Nieder-Erlenbach vorübergehend geschlossen.

Der Grund hierfür ist die anstehende Europawahl. Ein Teil der Sachbearbeiter wird in den nächsten Wochen bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahl eingesetzt. Das Briefwahllokal öffnet bereits am Montag, 29. April.

Zudem steigt saisonbedingt die Nachfrage nach Pässen und Personalausweisen stark an, was zu hohen Besucherzahlen in den Bürgerämtern führt. Um der Nachfrage nach Dienstleistungen so weit wie möglich entsprechen zu können, müssen alle Synergien ausgeschöpft werden. Dazu gehört es, die Beschäftigten in den größeren Standorten gebündelt einzusetzen.

Individuelle Termine können für den Besuch der Bürgerämter über das Online-Terminbuchungssystem unter https://frankfurt.de/buergeramt_termine oder telefonisch über die Behördennummer 115 gebucht werden. Montags können die Bürgerämter von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr und mittwochs von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr ohne Termin besucht werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage können jedoch Termine häufig schnell ausgebucht sein und es kann an den terminfreien Tagen auch zu längeren Wartezeiten kommen. Im Zuge dessen kann es sein, dass die Wartenummernausgabe auch vorzeitig beendet werden muss.

Die Außenstellen in Harheim, Kalbach und Nieder-Erlenbach werden ab dem 19. August wieder alle Dienstleistungen für Frankfurter anbieten. Alle anderen Standorte, das heißt das Zentrale Bürgeramt, die Bürgerämter Höchst, Nordwest, Dornbusch, Sachsenhausen, Nieder-Eschbach, Bergen-Enkheim und auch die Außenstelle in Fechenheim, bleiben durchgängig geöffnet.

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Gute Musik geht auf dem direkten Weg ins Herz

Soundwichmaker

Im Zentrum stehen die charismatischen Sängerinnen Claudia Lemperle und Alexandra Kolbe, Teil des feinen Ensembles »Soundwichmaker«. Am Samstag, den 20. April ab 19:30 Uhr tritt diese Gruppe im Rahmen von Kultur in der Aula in der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höher 15) auf.

Die Gruppe beeindruckt ihre Zuhörer mit ihrer Virtuosität und ihrer emotionalen Bandbreite. Die Musiker bieten eine stilvolle Show voller Spielfreude, Leidenschaft und Seele.  Sie experimentieren mit unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen und erschaffen so ihre eigene Musik-Persönlichkeit.

Ihr Repertoire besteht aus leichtfüßigem Bossa, coolem Smooth Jazz, leidenschaftlichem Tango oder groovigem Soul-, Blues-, Pop- & Danceclassics – gerne auch funky mit Polkatouch. Immer ist bei jedem Stück dieser Band ein Augenzwinkern mit dabei. In teils eigenen Interpretationen hochkarätiger Songs der verschiedenen Genres als auch eigenen Kompositionen führt das Ensemble sein Publikum durch Gefühlswelten der Freude, Melancholie und Gelassenheit.

Dem Zuhörer zaubert der Auftritt ein Lächeln auf die Lippen und gerne erinnert man sich an gefühlvolle Momente des eigenen Lebens. Dabei arbeitet die Band mit minimalem Equipment – das ist es, was diese Band so einzigartig und charmant macht.

Die Künstler

  • Claudia Lemperle – Gesang
  • Dennis Bergmann – Bass
  • Daniel Tochtermann – Gitarre
  • Ralf Göldner – Percussion

Alle Musiker von »Soundwichmaker« verfügen über eine umfangreiche Erfahrung in der Musik- und Eventbranche und sind seit vielen Jahren im Musikgeschäft mit unterschiedlichen Formationen im In- und Ausland professionell tätig.

Eine musikalische Kostprobe findet sich auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=4av-LO0aMrA


Veranstaltungsort: Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15)

Eintritt: 14 Euro (im Vorverkauf 12 Euro)
Info & Vorverkauf unter: info@josua-gemeinde.net

Termin: 20.04.2024 um 19:30 Uhr

 

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Dem Ortsbeirat gelingt es, einen Arztsitz für den Ortsteil zu reservieren

Stethoskop

An die 23.000 Menschen leben in unserem Ortsteil. Etwa 17.000 davon am Riedberg. Vor Ort werden Allgemeinmediziner und vor allem Kinder- und Jugendärzte vermisst. Von daher sind viele Familien gezwungen, sich in den umliegenden Stadtteilen ihre Ärzte zu suchen. Doch auch da ist vielerorts Annahmestopp.

Entsprechend intensiv ist der Wunsch nach einer Verbesserung der Versorgungssituation an den Ortsbeirat herangetragen worden. Die Mitglieder des Ortsbeirates (12) haben daher in vielen Gesprächen mit Vertretern der Stadt, des Gesundheitsamtes und der Kassenärztlichen Vereinigung die Nöte der Bevölkerung vorgetragen und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Nicht nur in Kalbach-Riedberg ist die Situation angespannt. Auch viele andere Stadtteile bräuchten dringend weitere Arztsitze. Wenn ein Arztsitz dann doch mal genehmigt wird, muss aber auch erst noch ein Arzt gefunden werden, der den Sitz in Anspruch nimmt und vor Ort praktiziert.

Glücklicherweise waren die Bemühungen unseres Ortsbeirats um einen weiteren Arztsitz erfolgreich!

Letztes Jahr im November nahm die Ortsvorsteherin an einer Informationsveranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung im Gesundheitsamt Frankfurt teil. Dort wurde eine Untersuchung präsentiert, aus der hervorging, dass der Ortsbezirk 12 eine nur 37-prozentige Versorgung mit Allgemeinärzten hat.

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung verriet aber auch, dass 2024 sieben Arztsitze in Frankfurt frei werden. Zusätzlich sagte er auch seine Unterstützung bei der Vergabe zu.

Vergleich der Versorgungsgrade

Und wie sieht es mit der Versorgung in anderen Stadtteilen aus?

Stadtteil Versorgungsgrad
Bergen-Enkheim 107 %
Berkersheim 0 %
Bonames 55 %
Dornbusch 78 %
Eckenheim 66 %
Eschersheim 119 %
Frankfurter Berg 45 %
Ginnheim 64 %
Harheim 98 %
Heddernheim 147 %
Nieder-Erlenbach 93 %
Nieder-Eschbach 121 %
Niederursel 31 %
Preungesheim 71 %

Normalerweise sollte auf etwa 1.600 Einwohner ein Hausarzt kommen (Stand 2023).

Eine Arbeitsgruppe wird aktiv

So wurde eine kleine Arbeitsgruppe aus Ortsbeiratsmitgliedern gebildet, die zum einen alle ansässigen Allgemeinärzte ansprach, ob sie Interesse an einem weiteren Arztsitz hätten, und zum anderen wurde nach Räumen für eine mögliche Neuansiedlung gesucht.

Auf der Zielgeraden

Die Hausarztpraxis Sfendonis in Kalbach zeigte sich sehr interessiert an einem weiteren Arztsitz und hat sich umgehend dafür beworben. Die Praxisinhaberin bat die Ortsvorsteherin um Begleitung zum Zulassungsausschuss im April dieses Jahres.

Die aus beiden Perspektiven vorgetragenen Argumente konnten das Entscheidungsgremium überzeugen. Mehr als 20 Bewerber hatten Interesse an diesen angekündigten Arztsitzen gezeigt. Das Kalbacher Duo konnte somit einen der heiß begehrten Arztsitze für unseren Ortsbezirk gewinnen!

Gut zu wissen

Die Hausarztpraxis Sfendonis behandelt auch Kinder (ohne Vorsorgeuntersuchungen) und hat keinen Aufnahmestopp für Einwohner des Ortsbezirks Kalbach-Riedberg!

Der Blick auf das Ganze

Auch wenn ein großer Erfolg für unseren Ortsteil errungen wurde. Die grundlegenden Probleme der ärztlichen Versorgung sind noch nicht gelöst. Aber das können auch nicht Politiker vor Ort lösen, sondern hier ist die Landes- und Bundespolitik gefordert.

Vor zwei Jahren schon schlug der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte entsprechend Alarm: Seit Jahren wird die Kinderheilkunde (Pädiatrie) finanziell aushungert (Kliniken sparen und dünnen die Zahl der Betten aus), den Ärzten werden aber gleichzeitig immer mehr Aufgaben aufbürdet. Kinderärzte arbeiten durchschnittlich weit mehr als 50 Stunden pro Woche, ohne finanziellen Ausgleich. Kein Wunder, dass der Nachwuchs für diesen Beruf nicht mehr begeistert werden kann.

Bei Facharztpraxen sieht es noch extremer aus: Mehr als zwei Drittel befinden sich im Zentrum oder in innenstadtnahen Gebieten. Dazu kommt, dass seit Jahren mehrere Tausend Medizinstudienplätze in Deutschland fehlen. Wo nicht ausgebildet wird, fehlt bald der benötigte Nachwuchs.

Strukturelle Probleme

Das Zuteilungssystem hat sich nicht die Kassenärztliche Vereinigung ausgedacht. Die Richtlinien für die Bedarfsplanung wurden Anfang der 1990er-Jahre eingeführt. Vorher hatte sich jeder qualifizierte Arzt niederlassen können, wo er wollte. „Die Politik glaubte, je mehr Ärzte da sind, desto mehr Kosten würden entstehen.“ Also sei die Zahl der Ärzte begrenzt worden. 95 % der Bürger sollten innerhalb von 20 Autominuten einen Hausarzt erreichen können, so die Vorgabe.

In einer alternden Gesellschaft ist der Bedarf an ärztlicher Unterstützung am Wachsen. Fehlendes politisches Gegensteuern beim Zuckerkonsum führt noch dazu zu kräftig ansteigenden Zahlen des metabolischen Syndroms (Adipositas, Hypertonie, Fettstoffwechselstörung, Diabetes). Folge: Die Gesundheit der Bevölkerung sinkt signifikant, die Kosten des Gesundheitssystems (eigentlich des Krankheitsreparatur-Systems) explodieren.

Unter Ärzten stehen die Hausärzte am unteren Ende der Einkommensskala. Verschreibt der Hausarzt angeblich zu teure Medikamente, drohen ihm Strafzahlungen. Ständig neue Vorgaben erforderten einen immensen finanziellen und zeitlichen Aufwand.

Ein Hausarzt arbeite im Schnitt 50 bis 60 Stunden in der Woche. Dazu noch Pflichtdienste im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Junge Hausärzte arbeiteten allenfalls in Teilzeit. Das bedeutet, dass man für einen Kassensitz bald zwei Ärzte braucht.

Fazit

Es wird Zeit, dass wir die Probleme anpacken!


Weiterführende Links

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Mehr Hinweistafeln auf die Bonifatiusquelle

Bonifatiusbrunnen

Das Denkmalamt hat nun zu dem Antrag des Ortsbeirates 12 Stellung bezogen. Weitere Hinweisschilder sollten angebracht werden, so der Vorschlag des Ortsbeirates.

Der Bonifatiusbrunnen ist ein anerkanntes historisches Kulturdenkmal und im Bonifatiuspark auf dem Riedberg gelegen. Für Pilger aus Nah und Fern soll die Ausschilderung zu dieser heiligen Quelle – die inzwischen in Stein gefasst wurde – nun verbessert werden, so der Bericht des Magistrats.

Hinweistafel Talstraße / Bonifatiusstraße

Ein Hinweisschild steht in Kalbach an der Talstraße – Ecke Bonifatiusstraße.

Hinweistafel Talstraße / Alte Riedbergstraße

Ein Hinweisschild steht in Kalbach an der Talstraße – Ecke „Alte Riedbergstraße“

Hinweistafel „Zur Kalbacher“ Höhe/Marie-Curie-Straße

Ein weiteres Hinweisschild steht an der Einmündung „Zur Kalbacher Höhe“ von der „Marie-Curie-Straße“.

Immerhin handelt es sich doch um einen geschichtsträchtigen Ort – so ruhten 754 n. Chr. während der Überführung von Mainz nach Fulda dort die Gebeine des heiligen Bonifatius.


Bonifatius
St. Bonifatius, ein Schutzpatron vieler Gemeinden, gilt als der Apostel der Deutschen. Aus Südengland kommend, verkündete er ab 716 den Germanen das Evangelium. Seine nicht immer sanfte Art der Verkündigung brachte ihm nicht selten Konflikte mit den damaligen Germanenstämmen ein. Das Fällen der Donar-Eiche, ein Symbol für den Naturgottglauben der Germanen, ist wohl das bekannteste Ereignis, das von dem mutigen Einsatz dieses „Apostels“ zeugt. Der Märtyrertod, der Bonifatius im Jahr 754 nach Christus in Friesland ereilte, war eine traurige Konsequenz seines unerschrockenen Eintretens für den christlichen Glauben. Nach seinem Tod wurde sein Körper von Mainz nach Fulda überführt.

Stein mit Überführung des Bonifatius

Stein mit Überführung des Bonifatius

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Was gibt es Neues beim neuen Konsulat für Südkorea?

Südkoreanisches-Generalkonsulat

Südkorea unterhält in Deutschland eine Botschaft in Berlin, dazu eine Außenstelle der Botschaft in Bonn sowie zwei Generalkonsulate. Eines in Hamburg und eines in Frankfurt, in der Lyoner Str. 34, in Niederrad. Seit etwa 2008 ist das Generalkonsulat dort untergebracht. Das Gebäude selbst ist noch einmal 40 Jahre älter.

Ende 2015 wurde über das neue Bauvorhaben am Riedberg berichtet. Groß war die Hoffnung 2018 in neue Räume mit mehr Platz und besserer Sicherheitstechnik umziehen zu können.

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Südkoreanisches Generalkonsulat

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Südkoreanisches Generalkonsulat 50.174947, 8.633419

Doch der Bau verzögerte sich immer wieder. Die wichtigsten Hindernisse waren:

  • Ärger mit der Bauleitung
  • Die Covid-19-Pandemie
  • Die Baubudgets wurden überschritten und mussten erhöht werden.
  • Ergänzungspläne, die noch umgesetzt werden müssen.

Derzeit wird ein „Einzug im Jahr 2026“ angestrebt. Ein Jahr vorher soll der Neubau endlich fertiggestellt sein. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.

Die Stadtverwaltung konnte letztes Jahr noch keine Auskunft über den weiteren Bauverlauf geben, da sie von Informationen aus Südkorea abhängig war.


Weiterführende Info

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Riedberg: Wohnungen für Menschen, die fliehen mussten

Platz für Flüchtlingsunterkunft März 2023

Die Errichtung der Übergangswohnungen am Riedberg, da wo eigentlich Schrebergärten entstehen sollten, schreitet voran. Mit einer Eröffnung im kommenden Mai ist zu rechnen.

Die Unterbringung von Geflüchteten in Frankfurt ist kein Hobby der Stadtverwaltung, sondern ein Auftrag des Gesetzgebers. Von daher kann die Stadtverwaltung nur schauen, dass die lokale „Belastung“ im Rahmen bleibt. Die permanente Alternativnutzung von Sporthallen im Ortsteil Kalbach-Riedberg war auch keine Dauerlösung, sondern der zeitlichen Dringlichkeit geschuldet.

Betroffenheit

Wie weit eine erfolgreiche Integration in den Stadtteil gelingt, ist von vielen Faktoren abhängig. Dass es funktionieren kann, zeigt ein anderes „Haus für Geflüchtete“, das vor Ort betrieben wird. Angst vor Neuem entsteht vor allem dort, wo Informationen und Konzepte fehlen, um mit der neuen Situation positiv umzugehen.

Öffentlichkeitsarbeit

Es gibt Anwohner, die das gefühlte Informationsdefizit über die sozialen Medien auszugleichen versucht. Doch dabei kann man schnell in „Fettnäpfchen“ treten. Aber immerhin, es ist ein gut gemeinter Versuch, mehr Transparenz zu ermöglichen.

Dieses Bemühen und der Einsatz des Ortsbeirats haben nun Erfolg gezeigt. Die Stadtverwaltung will am 18. April im Familienzentrum Billabong um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung durchführen.

Eine Vertreterin der Stabsstelle Unterbringungsmanagement der Stadt, der Ortsbeirat und Mitarbeiter der Diakonie als Träger des Hauses werden dann den Anwohnern Fragen beantworten. Dabei sollen das Konzept und das Team (sofern schon komplett) vorgestellt werden. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Unterstützungsmöglichkeiten erörtert.

Voraussichtlich Ende Mai soll dann das neue Gebäude an einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Eine unter vielen

Die neue Unterkunft wird eine von mehr als 100 Unterkünften in der Stadt sein, in denen Flüchtlinge untergebracht werden. Auch für den Betreiber, die Diakonie, ist es nicht das erste Projekt dieser Art. In der Regel klappt die Integration ganz gut. So werden aus Flüchtlingen vielleicht neue Mitbürger, die die Vielfalt des Stadtteils bereichern. Und wer weiß, vielleicht haben wir demnächst fleißige Helfer bei der Obstbaumpflege auf den angrenzenden Wiesen?


Verwandte Links

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Kleinbus auf Anfrage: Knut soll weiterhin fahren!

Knut-Flotte

Mobilitätsdezernent Siefert: Lieb gewonnenes Projekt als Baustein der Mobilitätswende fortführen – Landeszuschüsse müssen gesichert sein

Deutlich mehr als 1.700 Menschen nutzen allmonatlich das komfortable On-Demand-Angebot im Frankfurter Norden, »KNUT«, und sind ihm auch über den Betreiberwechsel im vergangenen Herbst treu geblieben.

Die Stadt, so Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert, möchte das von seinen Fahrgästen lieb gewonnene Pilotprojekt als Baustein der Mobilitätswende fortführen. „Der Aufsichtsrat hat traffiQ (traffiQ organisiert als lokale Nahverkehrsgesellschaft für die Stadt Frankfurt den gesamten Bus- und Bahnverkehr) daher gebeten zu prüfen, ob und wie ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist, auch wenn die erhebliche Förderung aus Bundesmitteln zum Jahresende ausläuft“, erklärt der traffiQ-Aufsichtsratsvorsitzende Siefert.

Die Idee ist, dass die On-Demand-Shuttles in einem sogar etwas erweiterten Bediengebiet zukünftig täglich von 18:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens auf Achse sind. Damit decken sie die stärksten Nachfragezeiten nach »KNUT« ab.

Um die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu gewährleisten, sollen die Shuttles dabei in den Nachtstunden die ergänzenden Nachtverkehre der Linien 28, 29, 39 und 63 im Bediengebiet ersetzen.

„Die wenigen Fahrgäste sind in dieser Zeit mit den sauberen und leisen Elektro-Kleinbussen, die sie bedarfsgerecht fast bis vor die Haustür bringen, besser bedient als mit großen Dieselbussen, die nur an festen Haltestellen stoppen“, ist traffiQ-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Tom Reinhold überzeugt.

Bis zur Aufsichtsratssitzung im Juni wird traffiQ neben ganz praktischen Fragen der Umsetzung vor allem prüfen, ob durch die eingesparten Busleistungen die zukünftige Finanzierung von »KNUT« sichergestellt werden kann. Natürlich sollen auch die Ortsbeiräte eingebunden werden. Voraussetzung wird sein, dass auch weiterhin der Betriebskostenzuschuss des RMV möglich ist, und dafür wiederum das Landes Hessen die entsprechend benötigten Mittel zu den gewohnten Konditionen bereitstellt.


Auf diesen Linienabschnitten könnte »KNUT« in den Nachtstunden als komfortabler Busersatz dienen:

  • Linie 28: U-Bahnstation Kalbach – Harheim Tempelhof
  • Linie 29: Nieder-Eschbach U-Bahnstation – Nieder-Erlenbach Hohe Brück
  • Linie 39: U-Bahnstation Preungesheim – Berkersheim Mitte
  • Linie 63: Weißer Stein – U-Bahnstation Preungesheim

»KNUT« ist Bestandteil des OnDeMo-Projektes des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). Dessen Geschäftsführer Prof. Knut Ringat ist optimistisch, dass sich die On-Demand-Angebote in verschiedenen Kommunen und Städten im RMV fortführen lassen: „Perspektivisch autonome On-Demand Mobilität als Ergänzung zu Bus und Bahn bietet die Chance, öffentliche Mobilität vor allem auch im ländlichen Raum flexibel und rund um die Uhr anzubieten. Das ist ein weiterer Schritt zum Nahverkehr der Zukunft. Die Signale der Landespolitik stimmen positiv, dass das Erfolgsprojekt über 2024 hinaus weitergehen kann.“


Nachtrag vom 10.04.2024
Die Idee für eine Fortführung von KNUT ab 2025 sieht vor, KNUT an jedem Tag der Woche von „sechs bis sechs“, also von 18:00 Uhr am Abend bis 06:00 Uhr morgens, verkehren zu lassen. In den Nachtstunden soll KNUT den bisherigen Nachtverkehr der Linien 28, 29, 39 und 63 ersetzen. Die Linien 28 und 29 verkehren nicht zwischen 00:00 Uhr und 5:00 Uhr, die Linien 39 und 63 legen zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr eine Pause ein.

 

 

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