Kategorie: RiedbergNEWS

Der Turnverein Kalbach 1890 kehrt in die Mehrzweckhalle zurück

Mehrzweckhalle im Sport und Freizeitzentrum Kalbach

Nach langem Warten erhält der Turnverein Kalbach 1890 e. V. endlich die freudige Nachricht: Die Mehrzweckhalle ist wieder verfügbar! Nachdem in den vergangenen 11 Monaten Flüchtlinge aus der Ukraine in der Kalbacher Mehrzweckhalle untergebracht waren, kann der Verein zum 1. Februar seinen Sport wieder in der Mehrzweckhalle am Martinszehnten ausüben.

Somit finden alle Sportangebote des Vereins in Kürze wieder in der altbekannten Umgebung statt. Der Turnverein Kalbach lädt alle herzlich dazu ein, an den zahlreichen Sportangeboten teilzunehmen.

Darüber hinaus bietet der Turnverein erneut Stellen als Trainer für alle Sportarten auf Honorarbasis an.

Interessenten bewerben sich bitte unter der eMail-Adresse: info@tv-kalbach.de oder kommen einfach dienstags zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr in die Geschäftsstelle des Vereins „Am Martinszehnten 2“.

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Matthias Jakob erneut Mitglied im Ortsbeirat 12

Matthias Jakob

Seit dem 27.01.2023 vertritt das langjährige Ortsbeiratsmitglied Matthias Jakob wieder die SPD im Ortsbeirat 12 (Kalbach-Riedberg).

Matthias Jakob gehörte diesem Gremium von 2001 bis zur Kommunalwahl am 14.03.2021 an. Durch das Ausscheiden von Sven Moulden rückte Matthias Jakob jetzt nach.

Seine politischen Schwerpunkte sind der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), besonders der Lückenschluss der U4 zwischen Bockenheim und Ginnheim. Der Umwelt- und Naturschutz liegt ihm ebenso am Herzen wie die Stadtentwicklung mit bezahlbaren Wohnungen. Ausreichende Gewerbeflächen für eine starke Wirtschaft sind für ihn Voraussetzung für eine soziale Stadt.

Matthias Jakob hat sich als IG-Metall-Gewerkschafter und ehemaliges Ersatzbetriebsratsmitglied aktiv für die Interessen der Beschäftigten eingesetzt. Sein Engagement gilt auch dem Deutschen Allergie- und Asthmabund und der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Sein großes Hobby sind seine Aquarien und er ist gerne mit dem Rad unterwegs.

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Neubau des »Chemischen Instituts« am Riedberg

Aktualisierter Lageplan Unicampus Riedberg

Mehr als 6.000 Studenten und Hunderte von Wissenschaftlern arbeiten heute auf dem Unicampus Riedberg (der früher Campus Niederursel hieß). Ende der 1950er-Jahre waren die Studentenzahlen in Frankfurt sprunghaft gestiegen, die Universität platzte aus allen Nähten.

Der Wissenschaftsrat empfahl dringend eine bauliche Erweiterung. Für die Naturwissenschaften wurde ein Flächenbedarf von mehr als 30.000 m² ermittelt. Die Stadt bot der Universität ein Gelände am Niederurseler Hang an. 1969 präsentierte die Universität eine Studie zur Bebauung des Geländes.

Für den Niederurseler Hang wurden 3 Projekte angemeldet: Das Institutsgebäude der Chemie, ein Mehrzweckgebäude für Rechenzentrum und Informatik und ein Biologicum. Auf das Rechenzentrum und die Informatik wartet der Riedberg heute noch. Die beiden anderen Bauten wurden errichtet: 1970-1973 die Chemie, 1994 das Biozentrum mit Mensa und 2011 das Biologicum mit Tierhaus.

Inzwischen ist „die Chemie“ in die Jahre gekommen. Daher wurde 2017 ein Architekten-Wettbewerb gestartet für das neue Fakultätsgebäude der Chemie. Mithilfe des Hochschulbau-Investitionsprogramms Heureka sollen im ersten Bauabschnitt 42 Millionen Euro vom Land in den Neubau der Chemie auf dem Campus Riedberg investiert werden. Hinzu kommen 11 Millionen Euro für den Ersatz der Technikzentrale.

Aus finanziellen Gründen wird der Neubau in zwei Bauabschnitte geteilt. Wann der zweite Bauabschnitt kommt und was er kostet, stand 2017 noch nicht fest, doch erst dann kann das alte Gebäude endgültig geräumt und vielleicht abgerissen werden.

An dem Architekten-Wettbewerb nahmen 21 Büros teil, von denen sich zwei den ersten Platz teilten. Am Ende wurde der Vertrag mit dem Büro „Gerber Architekten“ aus Dortmund, einem der Sieger des Wettbewerbs geschlossen. Erster und zweiter Bauabschnitt werden je in einem Gebäude am Südrand des Campus realisiert.

Der Entwurf nimmt das zentrale Gestaltungsmoment des Campus Riedberg auf: die terrassenartige Treppe vor der Mensa. Idealerweise wird diese fortgeführt werden, damit der Neubau der Chemie nicht den Blick auf die Skyline verbirgt. So wird das Gesicht des Universitätscampus zur Stadt hin neu gestaltet.

Ausschachtungen Neubau Chemie

Letztes Jahr wurden die benötigten Flächen gerodet und die Kanalisation gelegt. Die Bauarbeiten gehen – gefördert durch einen bisher milden Winter – zügig weiter. Wer jetzt am Rande des Baugebiets einen Blick auf die Baugrube wirft, kann die mächtigen Dimensionen des Gebäudes schon erahnen. Die 2017 geplante Bauzeit beträgt etwa 5 Jahre.[1]

Behelfsstrecke aufs Unigelände

Für die Studenten, die von den unteren Parkplätzen zu ihren Hörsaalgebäuden müssen, wurde inzwischen eigens ein Betonband gelegt, über das sie an der Baustelle gut vorbeikommen.


[1] Die Zeit vom Beginn der Bauausführung eines Bauvorhabens bis zur Bauabnahme. Nicht enthalten sind z. B. die Zeiten für die Bauplanung und die Zeitspanne bis zur Erlangung einer Baugenehmigung. Die Bauzeiten werden im Bauzeitenplan vor der Ausführung geplant. (In diesem Fall: 2020 – 2025)


Weiterführende Links

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Radfahren im Winter – Verhaltenstipps der Frankfurter Polizei

Fahrrad fahren im Winter

Eine Bauernweisheit lautet: „Wintert´s zu Weihnachten nicht, so wintert´s danach.“ Also Kälteeinbrüche und Schnee im Februar – wen würde das überraschen.

Auch wenn die typischen Begleiterscheinungen wie Eis und Schnee im Stadtgebiet Frankfurt eher selten sind, so stellen sie doch jeden Verkehrsteilnehmer immer wieder vor eine besondere Herausforderung.

Gerade die schwächeren Verkehrsteilnehmer, zu denen auch die Radfahrenden gehören, sind bei winterlichen Verhältnissen besonders gefährdet, weil Fahrräder keine Knautschzone haben. Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr wird durch schlechte Sicht bei Schneefall (besonders bei Dunkelheit), vereiste Scheiben, aber auch winterglatte Fahrbahnen stark beeinträchtigt. Dennoch nutzen viele, trotz der besonderen Widrigkeiten des Winters, das Fahrrad. Aus diesem Grund ist das Gebot der ständigen Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme in besonderer Weise zu beherzigen.

Durch nasses Laub, Schneematsch oder überfrierende Nässe steigt das Risiko eines Verkehrsunfalles erheblich. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen zu schnell unterwegs ist, starke Lenkbewegungen macht oder abrupt abbremsen muss, kommt schnell ins Rutschen, riskiert einen Sturz und mögliche Verletzungen. Schnee oder Schneereste verdecken Markierungen und aufgeworfener Schnee bereitet ungewöhnliche und gefährliche Hindernisse.

Die folgenden Verhaltensregeln erhöhen die Sicherheit:

  • Am Vortag Informationen zu den aktuellen Wetterverhältnissen einzuholen und entsprechend mehr Zeit für die Fahrtstrecke einplanen
  • Lieber etwas langsamer fahren und mehr Abstand halten
  • Besonders vorausschauend fahren und auf andere Verkehrsteilnehmer (z. B. Fußgänger, Kinder, Senioren sowie Menschen mit Beeinträchtigung) achten
  • In Kurven besonders langsam fahren, weder treten noch bremsen und starke Lenkbewegungen vermeiden
  • Das Rad besser ausrollen lassen, anstatt zu bremsen
  • Im Bereich von Schienen oder Gleisanlagen gilt doppelt Vorsicht
  • Bekleidung mit retroreflektierenden Elementen zu nutzen oder reflektierende Schnappbänder anlegen oder Warnwesten überziehen – getreu nach dem Motto: Sehen und gesehen werden.
  • Fahrradhelme mit integrierten Rücklichtern nutzen
  • Bei Glatteis oder überfrierender Nässe ist es ratsam, auf das Radfahren zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Ist das Fahrrad wintertauglich?

Wer bei winterlichen Verhältnissen mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte dieses regelmäßig kontrollieren. Durch Eis, Schnee und Streusalz hervorgerufene Korrosion kann die Funktion der technischen Einrichtungen beeinträchtigen. Ein regelmäßiger Blick auf die wichtigsten Teile kann böse Überraschungen verhindern.

  • Funktionstüchtigkeit von Bremsen und Beleuchtung prüfen
  • Luftdruck im Reifen etwas absenken um die Griffigkeit zu erhöhen
  • Eventuell Sattel und Lenker tiefer stellen
  • Spezielle Winterreifen mit und ohne Spikes aufziehen (Eine Winterreifenpflicht für Fahrräder gibt es nicht)
  • Kette sollte geölt sein und mit Zug sitzen
  • Achtung! Die Schlösser von Fahrradabsperrketten können bei Kälte einfrieren

Wer regelmäßig sein Fahrrad überprüft, erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern spart auch noch Geld. Denn wer ohne die vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen einzuschalten losradelt, setzt sich nicht nur einer Gefahr aus, sondern riskiert ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20,- Euro. Das Gleiche gilt auch für die Fahrt mit verschmutzten Beleuchtungseinrichtungen.

Hinweis
Übrigens sollte niemand Anstoß daran nehmen, wenn Radfahrende bei winterlichen Verhältnissen statt auf dem Radweg auf der Fahrbahn fahren. Denn: Sollten vorhandene Radwege nicht nutzbar sein (etwa durch Eis oder Schnee), so können Radfahrerinnen und Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen (OLG Naumburg v. 8.12.2011 in NZV 2012, 180). Das kann dann zum Tragen kommen, wenn Straßen von den Winterdiensten bereits geräumt sind, Radwege jedoch nicht.

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VdK-Präsidentin: Rentenniveau anpassen

Verena Bentele VDK

Die Politik darf sich nicht länger abwenden. Der VdK fordert die Bundesregierung auf, das Rentenniveau schnell auf mindestens 50 % bis 53 % zu erhöhen.

Menschen, die ein Leben lang zu einem geringen Lohn gearbeitet haben, müssen im Alter eine Rente oberhalb des Existenzminimums erhalten. Zudem brauchen Rentner mit kleinen Renten schnell ein Rettungspaket mit weiteren finanziellen Hilfen.

Im Vergleich zum Vorjahr haben im September letzten Jahres 12 % mehr Rentner in Deutschland Grundsicherung im Alter beantragt. Zu diesen neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die das Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlicht hat, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:
„Diese Zahlen stehen für eine Misere, die in Deutschland stattfindet. Die Inflation und die hohen Energiepreise überfordern die Menschen, die mit einer kleinen Rente auskommen müssen. Die Bundesregierung muss Altersarmut endlich konsequent bekämpfen. Immer mehr Rentnerinnen und Rentner wissen nicht ein noch aus. Sie sitzen bei kalten 12 Grad in ihrer Wohnung und essen am Monatsende nur noch Toastbrot, weil das Geld für mehr nicht reicht.“

Die Zahlen zeigen aber nur die Spitze des Eisbergs: 70 % der Berechtigten beantragen gar keine Grundsicherung im Alter – entweder weil sie die Leistung nicht kennen oder weil das Antragsverfahren zu beschämend ist. Die Realität ist viel dramatischer als diese Zahlen belegen.


Über den VdK
Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.
Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Weitere Infos unter: www.vdk.de

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Kalbach-Riedberg: Verdacht des Wuchers

Polizeiwagen

Am 08.02.2022 erstatte eine 84-jährige Frankfurterin aus dem Stadtteil Kalbach-Riedberg Anzeige gegen zwei Männer im Alter von 41 und 47 Jahren, wegen des Verdachtes des Wuchers gemäß § 291 StGB.

Die Geschädigte ist Eigentümerin von Orientteppichen, die einer Reinigung bedurften. Nachdem sie in ihrem Briefkasten einen entsprechenden Flyer vorgefunden hatte, setzte sie sich mit den Annoncierenden in Verbindung, die dann auch noch am gleichen Tag bei ihr erschienen. Die beiden Männer sagten der Frau noch einen Rabatt in Höhe von 35 % zu, der aber mit dem heutigen Tage auslaufen würde. Nach Abzug des Rabattes bezifferten sie die Rechnungssumme auf zusammen 10.000 Euro. Ein entsprechender Vertrag wies dann weder den Rabatt aus, noch die Bezeichnung der Teppiche.

Nachdem die 84-jährige Zweifel am Vertragsabschluss und der Höhe der Forderungen beschlichen, wendete sie sich an die Polizei. Als am Nachmittag des 23.01.2023 die gereinigten Teppiche ausgeliefert wurden, war auch die Polizei zugegen. Die genannte Rechnungssumme dürfte gemessen an den handelsüblichen Preisen etwa das Fünffache betragen.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen Verdachtes des Wuchers gegen die beiden Männer aufgenommen.

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Riedberger SV: Änderungen im Kursangebot

Gruppe Cartoon Kinder beim Hürdenlauf im Sportunterricht in der Schule

Neue Gruppen

Basketball

Zielgruppe: Alle, die früher aktiv gespielt haben oder den Basketball einfach nur lieben.

Termine: Dienstags von 21:00 Uhr bis 22:30 Uhr

Ort: Sporthalle der IGS Kalbach-Riedberg

Beschreibung: Wir möchten in keiner Liga spielen, sondern einfach gemeinsam Sport machen – ob im Streetball Style auf einen Korb oder klassisch. Die meisten Teilnehmenden sind Mitte 20 bis Mitte 30 Jahre alt und haben sich über die Uni und Forschungsinstitute auf dem Riedberg gefunden.

Koordinator: Felix

Rückfragen: warteliste(at)riedberger-sv.de

 

Die Schulter schmerzt, es zieht im Rücken?

Zielgruppe: Frauen wie Männer, Erfahrene ebenso wie Neueinsteiger

Termine: Mittwochs von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ort: Grundschule Kalbach, Eingang Talstraße

Beschreibung: Wir machen uns warm, setzen dabei Übungen aus dem Lauf-ABC um – eine tolle Gelegenheit, auch mit unserem Lauftreff in Kontakt zu kommen. Danach nutzen wir unseren eigenen Körper, um uns fitzumachen und zu stärken. Schnapp dir Hallenschuhe und Yogamatte und nichts wie los!

Koordinator: Matthias

Rückfragen: warteliste(at)riedberger-sv.de

Veränderungen

Handball

Wechsel ab: 01.02.2023

Neuer Ort: Sporthalle der IGS Kalbach-Riedberg

Neue Termine: Mittwochs von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Beschreibung: Wir sind ein Mixed-Team (m/w) und freuen uns auf jedes weitere Handballerherz zwischen 18 und 66 Jahren.

Koordinator: Michael

Rückfragen: warteliste(at)riedberger-sv.de

 

Bestehende Kurse, in denen noch Platz ist

Fußball-Freizeitkicker

Termine: Dienstags von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Ort: Alte Turnhalle Grubweg

 

Termine: Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Ort: Sporthalle der IGS Kalbach-Riedberg

 

Termine: Sonntags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Orte: Im Winter in der Alten Turnhalle in Kalbach sonst auf dem Sportplatz des FC Kalbach

 

Bauch, Beine, Po plus Stretch mit Merih

Termine: Montags von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Ort: Grundschule Kalbach, Eingang Talstraße

Hinweis: Bitte Fitnessmatte und 1 Kg-Hanteln mitbringen

 

Anmeldungen (gilt für alle Angebote): warteliste(at)riedberger-sv.de

 

Die PowerKids

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 12 Jahren

Termine: Mittwochs von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: Alte Turnhalle in Kalbach

Beschreibung: Eva macht Kinder mit altersgerechten Übungen rundum fit. Die Kids powern sich im Training richtig aus. Die Übungen vermitteln Bewegungsfreude und zielen dabei auch auf eine gesunde Rücken- und Körperhaltung ab. Um hinterher wieder runterzukommen, zeigt Eva den Kindern Entspannungstechniken.

Anmeldungen: warteliste(at)riedberger-sv.de

 

Fußballgruppen

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche aus dem Jahrgang 2007 bis 2013

Beschreibung: Egal ob Junge oder Mädchen, egal ob erfahrene Kickerin oder Anfänger. Fußballbegeisterte Kinder können direkt mit einem Probetraining starten.

Anmeldungen: warteliste(at)riedberger-sv.de

 

Ballspielgruppe

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren

Termine: Donnerstags von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ort: IGS Kalbach-Riedberg

Beschreibung: Gemeinsam können ihr euch bei diversen Ballspielen austoben. Von Basketball, Volleyball, Badminton, Hockey, Völkerball, Brennball, Zombieball bis hin zu balllosen Ideen wie Ninja Warrior ist alles möglich. Was gespielt wird, entscheidet ihr. Mit dabei ist wieder Gaby, als erfahrende Kinder- und Jugendtrainerin.

Anmeldungen: warteliste(at)riedberger-sv.de

 


Kennt Sie jemanden, der jemanden kennt … und der immer schon Mitglied im RSV werden wollte? 
Dann haben wir hier etwas: Die Bundesregierung unterstützt Menschen, die Mitglied in einem Verein werden wollen, mit 40 Euro. Alle Infos finden Sie hier:

Wir haben spontan beschlossen: Da machen wir gern mit! Beeilt Sie sich, das Angebot ist gedeckelt!
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Rezension: „Als Undine wiederkam“

Als Undine wiederkam

Ein neues Buch von Beate Thieswald-Schechter, der Autorin von „Raupi – eine deutsch-deutsche Kindergeschichte“ (2014), „Ostdeutsche Geschichten“ (2015) und „Sophie, die Traumspezialistin“ (2017).

Die Riedbergerin erzählt in ihrem Roman „Als Undine wiederkam“ von unerfüllter und erfüllender Liebe, dem Kampf zwischen Sicherheit und Hingabe, Verlust, Trauer und dem Nachhall der Vergangenheit.

Charlottas Leben wird aus den Bahnen geworfen, als ihre Mutter Annette stirbt. In den Tagen vor der Beerdigung und zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder durchläuft die Studentin den Prozess der Trauer und Aufarbeitung und stößt auf eine Sammlung von Geschichten und Gedichten der Verstorbenen aus  deren eigener Studienzeit.

Durch die Aufzeichnungen erhält die Tochter einen tiefen Einblick in das Leben und die Gedanken ihrer Mutter, als sie gerade so alt war wie sie und beginnt die Parallelen in ihrem eigenen Leben zu entdecken. Unerfüllte Sehnsucht durchzieht die ganze Familie, ob in der Eifersucht ihres Bruders um die Zuneigung ihrer Eltern oder Charlottas eigenen Beziehungen, in denen sie immer mehr ihre Mutter in sich wiederfindet.

Unter diesem Schatten der Vergangenheit kämpft die Studentin damit, die Geschichte ihrer Mutter durch die Reflektion in ihrem eigenen Leben zu einem Happy End zu führen und neue, glücklichere Wege für sich selbst, aber auch für ihre Familie zu finden.


Über die Autorin
Beate Thieswald-Schechter, geboren 1969 in Eisenach, wuchs mit ihrem Bruder in Sachsen-Anhalt auf. Im Sommer 1989 floh sie über Ungarn in die Bundesrepublik. Ihre Fluchterfahrung prägten eine der drei Erzählungen, die 2015 unter dem Namen „Ostdeutsche Geschichten“ über tredition publishing erschienen. Nach einem Studium der Sozialarbeit und Familientherapie arbeitet sie als Sozialpädagogin in verschiedenen Berufsfeldern. Seit 2000 lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Frankfurt am Main, seit 2006 auf dem Riedberg.

Autorin Frau Thieswald-Schechter

Ihre Arbeit als Familientherapeutin zeigt sich deutlich in ihrem neuen Werk. In ihrem Roman „Als Undine wiederkam“ thematisiert Frau Thieswald-Schechter die transgenerationale Weitergabe von Erfahrungen und Verhaltensmustern, die Echos aus der Vergangenheit der Mutter in der Zukunft der Tochter. Durch die Texte ihrer Mutter sieht sich Charlotta mit einem Spiegelbild ihrer selbst konfrontiert und entschlüsselt mit der Zeit ihre eigene Prägung und die ihrer Familie.

Annette personifiziert in ihren Notizen die Anteile ihrer selbst in der Form zweier imaginärer Schwestern, die Aspekte ihres Wesens widerspiegeln, der energetischen und wilden Zuni und der empfindsamen und romantischen Undine. Inwieweit dies als dissoziative Identitätsstörung zu deuten ist oder lediglich eine künstlerische Ausdrucksweise von Annettes inneren Konflikten ist, wird dem Leser überlassen. Die Charakterisierung der Mutter ist jedoch überwiegend empathisch und kaum stigmatisierend.

Die Geschichte spielt gleichzeitig in der Gegenwart und 30 Jahre in der Vergangenheit. Ein ständiger Kontrast ist der tiefe, intime Einblick in die Jugend der Verstorbenen, mit der Außenwahrnehmung der Trauernden, die mit Charlotta über ihre Mutter sprechen.

Stilistisch ist das Buch interessant gestaltet, da ein großer Teil des Werkes in Form von Briefen, Tagebucheinträgen und Gedichten aus der übergreifenden personalen Erzählsituation ausbricht. Ein allzu großer Unterschied im Schreibstil für Mutter und Tochter lässt sich nicht erkennen, was jedoch auch die zentrale These des Buchs über die Prägung durch Erziehung stützen könnte.

Der Name der Titelfigur Undine ist dem Gattungsbegriff der Nymphen aus der Staufenbergsage entnommen und spiegelt sich in Aspekten der Persönlichkeit der beiden Frauen wider. Undinen sind nach Paracelsus äußerlich von Menschen nicht zu unterscheiden, besitzen aber keine Seele und versuchen durch ein Bekenntnis der Liebe und Treue eines Menschen ihre eigene unsterbliche Seele zu erlangen. Psychologischer Hintergrund der mythologischen Figur ist jene unsichere Person, ohne Bewusstsein des eigenen Wertes, die diesen Wert durch die Liebe eines anderen zu finden hofft. Die Gefahr dieser Suche nach  Bestätigung von außen ist als Beobachter offensichtlich, in der Situation aber verständlich verlockend. Das resultierende Abhängigkeitsverhältnis steht auf schwachen Beinen und so bringt auch die Undine dem untreuen Mann in der Sage den Tod. Die Untreue entreißt ihr den eigenen Wert wieder und zieht sie in die Tiefe.  Die kleine Seejungfrau in Hans Christian Andersons gleichnamigen Märchen verzichtet auf ihre Rache und stirbt allein. Die Rache ist also nur eine Möglichkeit. Aber letztlich ist diese mythologische Figur eine romantische Verklärung für eine durch mangelnde Liebe und Bestätigung der Eltern verhinderte selbstbewusst-emanzipatorische Entwicklung hin zu einer liebesfähigen und starken Persönlichkeit. Die Einordnung unter Mythen und Legenden (fiktional) auf isbn.de erscheint trotzdem etwas unpassend, handelt es sich doch um eine nur zu realistische Erzählung über Trauer, Heilung und Selbstfindung.

„Als Undine wiederkam“ ist ein Drama der Charaktere und bleibt vage mit überflüssigen Informationen. Orte bleiben nebulös, der Name von Charlottas Mutter taucht erst nach 80 Seiten auf. Die Familie könnte überall, könnte jeder sein. Was zählt ist ihr Verhältnis und ihr Verhalten in den Funktionen und Dysfunktionen ihres, zu Beginn unerfüllten, Familienlebens.

Eine klare Leseempfehlung für Freunde detaillierter und persönlicher Familiendramen, die eher durch unterliegende Themen und realistische Charaktere, als durch überzogene Dramatik und packende Handlung glänzen. Durch den empathischen Einblick in Charlottas Perspektive ist das Buch geeignet für junge und ältere Erwachsene, die Gefallen an romantischer Literatur finden.

Der Roman behandelt viele ernste und persönliche Themen, ohne theatralisch zu werden. Während besonders im ersten Teil des Buches die Mutter Charlottas mit ihrer Geschichte und ihren Gedichten zu Wort kommt und ihre Kinder als Leser, aber auch den Leser des Buches mitunter herausfordert, geht es im zweiten Teil vor allem darum, wie Charlotta ihren persönlichen Weg mit diesem Thema sucht und findet. Das Zusammentreffen der Charaktere im etwas gehetzt wirkenden Finale des Romans, löst die meisten offenen Konflikte und führt zu einem kathartischen Ende mit einer klaren positiven Botschaft.

Die Widmung „Für alle, die der Liebe zu wenig vertrauen.“ ist Programm. Frau Thieswald-Schechter selbst richtet das Werk an jene, „die sich selbst oder ihre*n Partner*in als zu abhängig in Liebesbeziehungen erleben oder die gern Romane mit viel zwischenmenschlicher Tiefe lesen.“  Auch Freunde der modernen, reimlosen Lyrik kommen mit der großen Anzahl eingestreuter Gedichte aus der fiktiven Feder von Charlottas Mutter auf ihre Kosten.

Als Undine wiederkam“ ist seit November 2022 über den Hamburger Eigenverlag „tredition“ erhältlich. Softcover, 484 Seiten, 20 €, ISBN-13: 978-3-347-68123-1, Druck nach Bestellung.

Zwei von Klaviermusik begleitete Lesungen mit dem Roman gibt es am 23. März Februar um 20 Uhr im Niederurseler „Café Mutz“ und am 24. März um 20 Uhr im Heddernheimer „habel.elf“.

Gastbeitrag von Herrn H. Elbert

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Guter Rat muss nicht teuer sein

Geldscheine

Gerade jetzt, wo so viele Menschen existenzielle Sorgen haben, ist es wichtig, dass die Bürger über ihre Rechte und Leistungsansprüche informiert werden und zum Beispiel ein Wohngeldanspruch auch genutzt wird.

Daher hat das Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt die Broschüre „Wohnen in Frankfurt“ herausgegeben. Auf über 40 Seiten dreht sich alles um das Thema Wohnen und Mieten: von der Wohnungssuche über Fragen des Mietrechts bis hin zum Wohngeldantrag.

Die fleißigen Mitarbeiter des Amtes für Wohnungswesen haben die wichtigsten Informationen und Adressen in einem kompakten Nachschlagewerk zusammengefasst. Die Broschüre enthält einen Überblick über die kostenlosen Beratungsangebote und Hilfeleistungen des Amtes für Wohnungswesen und anderer städtischer Stellen, Informationen zu Themen des Mieterschutzes sowie nützliche Adressen und Telefonnummern.

Das Amt für Wohnungswesen und andere Stellen der Stadt Frankfurt halten eine Vielzahl an Beratungsangeboten und konkreten Unterstützungsleistungen für Mieter bereit. Am vergangenen Mittwoch haben Amtsleiterin Meier-Sienel und Planungsdezernent Mike Josef die Broschüre vor rund 60 geladenen Gästen präsentiert.

Zur Vorstellung der Broschüre waren Gäste eingeladen, die täglich mit den Problemen der Bürger konfrontiert sind, wie Quartiersmanager, Sozialbezirksvorsteher oder Sozialhelfer, darunter zahlreiche Ehrenamtliche. Frau Meier-Sienel und Herr Josef betonten beide Ihre Dankbarkeit für Engagement und die geleistete Arbeit der Gäste.

Die Broschüre „Wohnen in Frankfurt“ ist ab sofort im Amt für Wohnungswesen, in der Bürgerberatung und vielen Quartiersbüros und Nachbarschaftszentren erhältlich.

Unter folgendem Link kann die Broschüre auch im PDF-Format heruntergeladen werden: Broschürendownload


 

Verwandter Link

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Kurzinfos aus dem Stadtteil

Kurzmeldungen

eMobilität

Die Mainova beabsichtigt 35 Rewe-Filialen im Rhein-Main-Gebiet mit einer öffentlichen Schnellladestation ausstatten. Auch der REWE-Supermarkt in der „Langen Meile 33“ in Kalbach wird dazugehören.

Dort sollen 2 Ladepunkte mit einer Leistung von insgesamt 150 kW installiert werden. Geplant ist, die Errichtung in den nächsten Monaten durchzuführen.

 

Anonyme Bestattungen auf dem Kalbacher Friedhof

Bisher wurde diese Form der Bestattung in unserem Stadtteil noch nicht angeboten. Zur Verfügung standen nur Erdwahlgräber (Einzelgrab, Doppelgrab, Mehrfachgrab, Reihengrab), und Urnengräber in verschiedenen Varianten. Wer eine anonyme Bestattung wünschte, musste auf den Parkfriedhof Heiligenstock oder einen anderen Stadtteil ausweichen.

Aufgrund der steigenden Nachfrage sollen – so ein Antrag des Ortsbeirats (12) – auf dem Areal am Hopfenbrunnen, entsprechende Flächen eingerichtet werden.

Bei einer anonymen Bestattung handelt es sich oftmals um eine Feuerbestattung, bei der die Urnenbeisetzung ohne Familienmitglieder und Freunde durchgeführt wird. Die anonyme Bestattung ist eine sehr preiswerte Bestattungsform, da mitunter die Grabpflege durch die Friedhofsverwaltung übernommen wird und diese bereits in den Grabgebühren enthalten ist.

Ferner fallen keine Folgekosten für die Errichtung eines Grabmals durch einen Steinmetz an. Die Friedhofsverwaltungen weisen hierfür gesonderte Grabfelder aus, bei denen im Nachhinein nicht mehr genau nachvollzogen werden kann, an welcher Position sich die jeweilige Grabstätte befindet. Die Urnenbeisetzung wird durch einen Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung in aller Stille durchgeführt.

 

Bordsteinabsenkung am Gymnasium Riedberg

Direkt neben der Fahrradabstellanlage des Gymnasiums Riedberg soll der Bordstein abgesenkt und so eine direkte Zufahrt für Radfahrer ermöglicht werden. Poller sollen diese bauliche Veränderung absichern. Einige Parkplätze entfallen dadurch. Die Stadtverwaltung hat dieses Arbeitspaket erst einmal auf ihre „To-do“-Liste genommen. Sobald die dafür benötigten Materialien und personellen Kapazitäten vorhanden sind, soll dieses Vorhaben umgesetzt werden.

 

Pumptrackbahn für den Nordosten gewünscht

Ein Pumptrack ist eigentlich eine speziell geschaffene Strecke, die als Rundkurs meist aus Erde oder Lehm für Mountainbikes geschaffen wird. In vorliegenden Fall handelte es sich aber um eine Skateranlage mit mehreren Wellen, die mit Skateboards, Inline-Skates, Rollern und Fahrrädern befahren werden soll. Der Ortsbeirat (10) hat einen entsprechenden Antrag an die Stadt gerichtet, für den Frankfurter Nordosten also in den Stadtteilen Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg und Preungesheim eine Pumptrackbahn errichten zu lassen.

„Die Skateranlagen erfreuen sich bereits großer Beliebtheit. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die vorhandenen Anlagen, insbesondere in der Sommerzeit, meist überlaufen“, argumentierte die Antragstellerin und Ortsvorsteherin Frau Wera Eiselt.

Auch wenn eine Errichtung den derzeitigen Jugendlichen aufgrund der langen Realisierungszeiten nicht mehr zugutekommen würde, sollte man so ein Vorhaben nicht aus den Augen verlieren. Herr Robert Lange erinnerte daran, dass so eine Anlage für den Ortsbezirk 10 bereits in der Vergangenheit zugesagt wurde. Das Geld sei dann aber im Hafenpark verbaut worden.

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