Kategorie: RiedbergNEWS

Warnstreik: Morgen fährt keine U-Bahn!

Die Fahrer der U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt am Main sind wie erwartet morgen zum Warnstreik aufgerufen. Damit werden ab Betriebsbeginn alle zehn Straßenbahnlinien und neun U-Bahn-Linien stillstehen – unter anderem die für Riedberg und Kalbach wichtigen Linien U2, U8 und U9.

Der Streik soll nach bisherigen Informationen für 24 Stunden, also bis Mittwoch, 3 Uhr, aufrechterhalten werden. Vor allem das Bestreiken der U-Bahn als Rückgrat des städtischen Nahverkehrsnetzes wird viele Fahrgäste schmerzhaft treffen. Da aber S-Bahnen, Regionalzüge und Buslinien planmäßig verkehren, können sie im dicht gestrickten Nahverkehrsnetz vielfach als Alternative weiterhelfen – ein vollwertiger Ersatz für die bestreiken Linien können sie aber natürlich nicht sein.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen ihren Fahrgästen, sich möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen. Man erhält sie über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon 069/242480-24, das rund um die Uhr erreichbar ist, im Internet unter www.rmv-frankfurt.de und in den sozialen Medien.

In der Internet-Fahrplanauskunft lassen sich die U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen ausblenden, so dass nur die alternativen S-Bahnen, Regionalbahnen und Busse angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort die Häkchen bei „U-Bahn“ und bei „Straßenbahn“.

Da die Gewerkschaft ihre Streikstrategie nur begrenzt offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich auch kurzfristig ändern. traffiQ und VGF werden im Internet, auf den Social-Media-Kanälen und mit Hinweisen insbesondere an die Radiosender regelmäßig und möglichst aktuell zur Streiklage informieren.

Trotz des Warnstreiks werden voraussichtlich alle S-Bahn-Linien (S1–S9), alle Regionalzüge und alle Buslinien fahrplanmäßig verkehren.

Weitere Informationen unter www.rmv.de

Foto: Archiv

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Roller-Fahrer stirbt nach Verkehrsunfall

Tragischer Verkehrsunfall: Gestern Nachmittag wollte ein 79-jähriger Roller-Fahrer die viel befahrene Landesstraße zwischen Riedberg und Kalbach überqueren und kollidierte mit einem Auto. Der 79-Jährige verstarb kurz danach.

Gegen 14 Uhr fuhr ein 36-Jähriger mit seinem grauen Audi Q3 die viel befahrene Straße „Am Weißkirchener Berg“ in Richtung Oberursel. Zeitgleich war ein 79-jähriger Mann mit seinem blauen Roller auf einem Feldweg, der ein Stück parallel zur Straße verläuft, in Richtung Riedberg unterwegs. Der Feldweg wird kurz vor der Altenhöferallee von der großen Landesstraße unterbrochen. An dieser Stelle wollte der Rentner offenbar die Straße überqueren. Es ist eine sehr beliebte, aber leider auch gefährliche Abkürzung, die auch viele Radfahrer oder Jogger nehmen, um nicht ein Stück weiter bis zur Ampel fahren oder laufen zu müssen.

Der Roller-Fahrer kreuzte diesen Bereich und kollidierte dabei mit dem Audi Q3. Der Pkw war auf einer vorfahrtsberechtigten Straße unterwegs. Während der Autofahrer sich leichte Verletzungen zuzog, wurde der 79-jährige schwer verletzt. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen verstarb der Mann wenig später.

Sowohl der Roller als auch der Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt. Der Verkehr musste zeitweise umgeleitet werden, die Straße war gesperrt.

Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls

Die Frankfurter Polizei sucht nun Zeugen, welche Angaben zum Verkehrsunfall machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt das 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069/755-11400 entgegen. Die Ermittlungen bezüglich des konkreten Unfallhergangs dauern an.

Foto: MAINRiedberg

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Feuer auf der Baustelle der IGS

Großeinsatz am Riedberg: Auf der Baustelle der neuen IGS ist heute Nachmittag Dämm-Material in Brand geraten. Die Feuerwehr rief mit einer Rundfunkwarnung dazu auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Der Schaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand.

„Da brennt unsere Schule!“, zwei Siebtklässlerinnen ist der Schock anzumerken, als sie nach Schulschluss von dem Provisorium der IGS im Westteil des Riedbergs eigentlich nur zur U-Bahn gehen wollten – und die schwarzen Rauchschwaden und Flammen über der Baustelle in der Gräfin-Dönhof-Straße bemerken. Es ist kurz nach 14.30 Uhr. Die Feuerwehr ist zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort.

Auf dem Dach des Baustellengebäudes waren Bitumenschweißbahnen in Brand geraten. Wegen der starken Rauchentwicklung und der ungünstigen Windverhältnisse wurde eine Rundfunkwarnmeldung ausgelöst und die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr mit den Löschmaßnahmen über eine Drehleiter und über ein am Gebäude befindliches Gerüst konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Rundfunkwarnmeldung konnte deshalb schnell wieder aufgehoben werden. Verletzt wurde niemand. 

Bitumenschweißbahnen, die zur Dachabdeckung genutzt werden, werden mit Gasbrennern mit offener Flamme und bei Temperaturen bis zu 1000 Grad verschweißt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Die Gesamtschule Kalbach-Riedberg soll zum Schuljahresbeginn 2021/22 in den Neubau ziehen. Ob sich der Zeitplan durch den Brand verzögert, ist derzeit noch nicht bekannt.

Foto: MAINRiedberg

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Die Rauchschwaden waren weithin sichtbar und die Feuerwehr rief dazu auf, die Fenster und Türen geschlossen zu halten     Foto: privat

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Warum neue Gleise quietschen

Wenn Stahlräder auf Stahlschienen fahren, geht dies nicht geräuschlos vonstatten – auch bei den neu verlegten Gleisen der Linien U9 und U2.

Als Betreiberin von Frankfurts Straßen- und U-Bahnen und der dazugehörigen Infrastruktur setzt sich die VGF mit der Thematik dieser Fahrgeräusche regelmäßig auseinander und arbeitet an der Minimierung der Geräuschentwicklung. Nicht ganz leicht nachzuvollziehen, aber durchaus üblich ist es, dass neu verlegte sowie ausgetauschte Gleise zunächst durch lautere Rollgeräusche auffallen. In der Regel nehmen diese im Laufe einiger Wochen ab, wenn der reguläre Betrieb wieder aufgenommen ist und die Gleise „eingefahren“ sind.

Zu beobachten und zu hören ist dieses Phänomen auch bei den im August in Bonames neu verlegten Gleisen der Linien U2 und U9. Die Geräusche haben dort zwar mittlerweile abgenommen, aber noch nicht in dem von der VGF erwarteten Maße, weshalb Optionen zur Geräuschreduzierung geprüft wurden.

Eine ohnehin wegen Gleisstopfarbeiten anstehende Sperrung des Streckenabschnitts ermöglicht es, die Gleise am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, noch einmal zu schleifen.

Akustisches Schleifen nennen das die Profis, die sich mit der Verminderung der Rollgeräusche auseinandersetzen. Dabei wird die Rauheit der Schienenoberflächen durch Schleifen verfeinert. Von diesem Feinschliff erhofft sich die VGF eine weitere Verminderung der Fahrgeräusche.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: RMV

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Fußball-Camp für Mädchen und Jungs

In der ersten Woche der Herbstferien wird auf der Sportanlage des SC Riedberg ein Fußball-Camp angeboten.

„Unter Berücksichtigung der Corona-Vorgaben ist es uns möglich, auch in den Herbstferien wieder ein Fußball-Camp anzubieten“, heißt es beim SC Riedberg. „Das Camp wird wieder von unserem zuverlässigen Partner, der Internationalen Fussballakademie Frankfurt, ausgerichtet.“

Das Angebot richtet sich an alle Kids, Mädchen wie Jungs, zwischen 6 und 14 Jahren.
Auch in diesem Jahr wird Serdar Sen, Fifa-Trainer und A-Jugend Trainer des SCR, das Camp organisieren. Sen ist im Besitz einer UEFA B-Lizenz und hat als aktiver Spieler bis in die Regionalliga für den FSV Frankfurt gespielt.

Anmeldungen sind unter www.ifa-Frankfurt.de  möglich

Foto: Sandro Schuh on Unsplash

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Wegen Corona: Kinderbuchmesse „schweren Herzens“ abgesagt

Die Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg muss in diesem Jahr leider ausfallen. Schweren Herzens hat der Vorstand des Kindervereins diese Absage beschlossen. Doch der Kinderbuchpreis für die „33. Kalbacher Klapperschlange“ wird trotzdem verliehen. Die Lesesaison wird sogar verlängert.

„Die momentane Corona-Situation und die Unsicherheit darüber, wie sich die Zahlen entwickeln werden, lassen leider keine andere Wahl. Wir sind sehr traurig darüber, sehen aber leider keine andere Möglichkeit“, heißt es beim Kinderverein Kalbach.

Von Bilderbuchkino bis zur Autorenlesung und einem Kinderkonzert – die zweitägige Messe im November hatte immer auch ein tolles Rahmenprogramm und war ein Highlight, weit über unsere Stadtteile hinaus.

Die „Klapperschlange“ für die besten Bücher

Die Kalbacher Klapperschlange war vor mehr als 30 Jahren der erste Jugendliteraturpreis in Deutschland, den Kinder selbst bestimmten. Und trotz Corona soll die „Klapperschlange“ auch 2020 auf jeden Fall verliehen werden. Geplant werden im Moment digitale Formen einer Preisverleihung und natürlich auch der Würdigung der Kinder und Jugendlichen, die zur Jury gehören.

Im vergangenen Jahr hatten 465 Kinder von zweiten bis zu neunten Klassen insgesamt 2198 Bewertungen abgegeben. Davon hatten 262 Kinder in der Zeit von Mai bis Oktober mindestens fünf Bücher gelesen und bewertet und gehörten somit zur Kinderjury.

Lesesaison verlängert – Online-Videos zu den Büchern 

Die aktuelle Lesesaison kann auch aufgrund der Verzögerungen durch den Corona-Lockdown um zwei Wochen verlängert werden, so dass der Bewertungsschluss jetzt der 16.10.2020, der letzte Tag der Herbstferien, ist. „Wir freuen uns auf noch viele weitere Bewertungen der Klapperbücher“, schreibt Christine Matthias vom Kinderverein Kalbach.

Die Bücherlisten gibt’s unter https://www.kinderverein-kalbach.de/klapperschlange/die-teilnehmenden-buecher/ Als besonderen Service können sich die jungen Leser die Bücher auch per Video vorstellen lassen https://www.youtube.com/playlist?list=PLKYuD70gGGhz4S8sq_MJf5UCd9RQWly6H. Der Buchpreis wird auch in diesem Jahr in drei verschiedenen Alterskategorien vergeben.

Weitere Informationen unter kinderverein-kalbach.de

Foto: Archiv

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Gleisbau: U9 fährt nicht – U2 unterbrochen

In der Zeit von Samstag, 26. September, etwa 4 Uhr bis Montag, 28. September, etwa 3 Uhr, ist die U-Bahnlinie U2 zwischen Riedwiese/Mertonviertel und Bad Homburg Gonzenheim unterbrochen. Grund sind Gleisbauarbeiten zwischen Nieder-Eschbach und Gonzenheim und weitere Arbeiten zwischen Kalbach und Nieder-Eschbach. Die Linie U2 verkehrt nur zwischen Südbahnhof und Riedwiese/Mertonviertel.

Linie U9 fährt nicht

Die Linie U9 fährt während der gesamten Bauarbeiten nicht. Ginnheim ist aber weiterhin mit der Linie U1 und der Riedberg mit der Linie U8 erreichbar.

Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Gelenkbussen zwischen Heddernheim, Riedwiese/Mertonviertel über Unicampus/Riedberg, Kalbach, Bonames Mitte, Nieder-Eschbach und Gonzenheim wird im gesamten Zeitraum eingerichtet.

RMV-Fahrplanauskunft ist aktuell

Über die RMV-App und auf http://www.rmv-frankfurt.de können sich Fahrgäste über die Fahrpläne und ihre neuen Verbindungen informieren. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am RMV-Servicetelefon 069/24248024 sind rund um die Uhr erreichbar und beraten gerne.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

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Trotz Ärzte-Mangel am Riedberg gibt es kein neues Fachärztezentrum

Das Fachärztezentrum Riedberg schließt und die Verunsicherung ist groß. Denn trotz Ärzte-Mangel im Stadtteil wird es kein neues Zentrum geben. Es gibt aber auch erste positive Nachrichten: Der Kinderarzt will in Riedberg-Nähe bleiben – und auch die Gynäkologie wird vorerst von einer Vertretung besetzt.

Es ist Mittwoch Vormittag in der vergangenen Woche. Zwei Patienten stehen vor der verschlossenen Tür des Fachärztezentrums Riedberg (FÄZ) und müssen klingeln, um zumindest Rezepte abholen zu können. „Ich habe drei Kinder und wir haben schon bei anderen Kinderärzten nachgefragt. Doch auch die haben keinen Platz“, klagt ein Vater, der namentlich nicht genannt werden will, im Gespräch mit MAINRiedberg.

Für ihn wie für viele andere Patientinnen und Patienten kam die Schließung des FÄZ mit den Fachgebieten Gynäkologie, Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapie sowie Neurologie zum 30. September 2020 völlig unerwartet. Ende April wurde publik, dass die städtische FÄZ Frankfurt GmbH eine „eine strategischen Neuausrichtung“ ihrer Standorte plane. Geschäftsführerin Dr. Rafaela Korte betonte damals noch, dass die Suche nach einem neuen Betreiber und die lückenlose ärztliche Versorgung im Stadtteil oberste Priorität habe.

Trotz Ärztemangel gibt es kein neues Zentrum

Die Realität sah in den vergangenen Wochen anders aus. Termine wie die gesetzlich vorgeschriebenen U-Untersuchungen für Kinder sind schon lange nicht mehr möglich, Angestellte haben gekündigt, die Ärzte haben sich mehrheitlich neu orientiert. Telefonisch ist die Praxis theoretisch an drei Wochentagen jeweils eine Stunde erreichbar, de facto laut betroffener Patienten nur per E-Mail.

Was aber vermutlich noch schwerer wiegt: Obwohl in Riedberg und Kalbach mit mehr als 21.000 Bewohnern schon jetzt Fachärzte-Mangel herrscht, wird es kein Fachärztezentrum mehr geben. „Eine Übernahme des gesamten Zentrums ist derzeit nicht in Aussicht“, heißt es auf Nachfrage bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH). Sprecher Alexander Kowalski: „Derzeit geht es daher insbesondere um die Übernahme einzelner Sitze. Hier zeichnen sich – wenn auch nicht am gleichen Standort – Lösungen ab, zu denen wir uns aktuell jedoch noch nicht äußern können.“

Vertretung für Gynäkologie – Kinderarzt bleibt in Riedberg-Nähe

Das Vergabe-Verfahren ist kompliziert: Durch die Schließung des Zentrums müssen die sogenannten Kassenarzt-Sitze neu ausgeschrieben werden. Die Preise dafür legt der bisherige Betreiber fest. Ein weiteres Problem: Die bisherigen Praxisräume sind für einen niedergelassenen Arzt oder eine Gemeinschaftspraxis zu teuer und zu groß. Alternative Räumlichkeiten sind am Riedberg schwer zu finden.

Einen halben Kassenarzt-Sitz im Bereich Neurologie will das FÄZ an einen anderen Standort verlagern, ein halber könnte theoretisch am Riedberg verbleiben. Für den Bereich Gynäkologie gibt es BewerberInnen. Die FÄZ-Gynäkologin Dr. med. Ulrike Embaye hat bereits signalisiert, dass sie „gerne am Riedberg bleiben würde“. Offenbar sind auch hier die fehlenden Räumlichkeiten im Stadtteil ein Problem. 

Laut Frankfurter Rundschau wird aber die Gynäkologie im FÄZ vorerst jetzt doch von einer Vertretung besetzt – das ist für die Patientinnen sicher eine gute Nachricht.

Auch Kinderarzt Dr. Dominik Dunsch wird weiter in Riedberg-Nähe praktizieren, der Eröffnungstermin der Praxis steht aber noch nicht fest. Laut FNP werden Patientenfamilien, die weiter von ihm betreut werden wollen, von ihm selbst über seinen künftigen Standort informiert, wenn sie dazu ihr schriftliches Einverständnis geben. 

Im jüngsten Stadtteil Frankfurts sorgt diese Nachricht für Erleichterung – wenn auch ein einziger Kinderarzt bei 4500 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren allein am Riedberg bei weitem nicht ausreicht (MAINRiedberg berichtete).

Jetzt hat sich der Gesundheitsdezernent eingeschaltet

Fragen wirft die Erklärung vom bisherigen Betreiber des Fachärztezentrums, von FÄZ-Geschäftsführerin Rafaela Korte auf, dass die Schließung des Standortes Riedberg von den entscheidenden Gremien der GmbH „besprochen, beraten und getragen wurde“. Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, zu der auch die Fachärztezentrum Frankfurt GmbH und das Nordwest-Krankenhaus gehören, ist eng mit der Stadt verbunden. Vorsitzender im Aufsichtsrat ist Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Der war zu einer Ortsbeirats-Sitzung vor den Sommerferien eingeladen, habe es aber abgelehnt zu kommen, so Carolin Friedrich, Ortsvorsteherin des Bezirks Kalbach/ Riedberg.

Die Kassenärztliche Vereinigung berichtet allerdings aktuell von einem „durchaus konstruktiven Gespräch“ mit Gesundheitsdezernent Majer und Vertretern der KVH. Ein Sprecher: „Konkretes gibt es aus unserer Sicht jedoch nicht zu kommunizieren.“

Foto: MAINRiedberg

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Diskussion zum Thema: Dürfen wir Tiere nutzen?

Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung bietet das Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CfD) heute Abend einen interdisziplinären Diskussionsabend über Nutztieren an. Unser Verbraucherverhalten, die landwirtschaftliche Praxis und die Agrarpolitik werden anhand ethischer Grundlagen in den Mittelpunkt gestellt.

Die katholische Theologin Dr. Simone Horstmann und die Agraringenieurin Dr. Maren Heincke gehen den Fragen nach, wie ein Zusammenleben von Tier und Mensch gelingen kann und welche Verantwortung den Menschen im Umgang mit ihren Mitgeschöpfen zukommt. Diskutiert werden diese Fragen vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ernährungssicherheit, Gesundheit und Tierethik. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit mitzudiskutieren. In der Pause und danach werden vegane Häppchen zum Probieren angeboten. Es handelt sich um eine Kooperation des „Centre for Dialogue at Campus Riedberg“ mit der Frankfurter AG der „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“.

Der Diskussionsabend findet heute, 18.09.2020, von 19 bis 21 Uhr im CfD, Zur Kalbacher Höhe 56, Frankfurt/Riedberg statt. Anmeldung unter d.lootens@cfd-frankfurt.de

Foto: Centre for Dialogue at Campus Riedberg

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Start für das neue Netzwerk business@riedberg

Kick-off für „business@riedberg“: Am nächsten Montag, 21. September, um 19 Uhr startet das neue Netzwerk für Freiberufler und Selbständige mit einem Treffen im Familienzentrum Billabong. Corona-bedingt ist eine Anmeldung erforderlich. 

„Wir sind ein offenes Business-Netzwerk aus unternehmerisch denkenden Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen“, erklären die Initiatoren um Claudia Tascher, Katja Adam-Markert, Paulus Birker und Peter Richtsteig. Sie sind als Coach, Unternehmensberater, im Bereich Datenschutz und Marketing tätig und haben selbst die Erfahrung gemacht, was es bedeutet, hier ein Business zu starten – und was ihrer Meinung nach fehlt: Ein Netzwerk und der Austausch mit Gleichgesinnten.

Denn der Riedberg ist jung, dynamisch, international und immer in Bewegung. Der Anteil an gut ausgebildeten Freiberuflern und Selbständigen ist hoch. Der Bekanntheitsgrad aber gering. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, welche Ressourcen es hier gibt und die Kräfte bündeln! Wir wollen eine Plattform fürs Networking bieten, andererseits aber die Möglichkeit schaffen, sich und sein Unternehmen zu präsentieren und somit neue Kunden zu gewinnen“, heißt es auf der Homepage des neuen Netzwerks.

Auch wer nebenberuflich tätig ist oder Ideen für den Weg in die Selbstständigkeit sucht, ist willkommen.

business@riedberg startet am 21.09.2020 um 19 Uhr in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b – im Außenbereich des Familienzentrums Billabong. Corona-bedingt ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung unter info@business-riedberg.de

Die offenen Treffen von business@riedberg sollen ab sofort regelmäßig stattfinden. Es gibt bisher die Idee, dass sich jeweils zwei bis drei Selbstständige vorstellen und Fragen beantworten, gemütlicher Austausch am Ende inklusive. Aber auch, dass man regelmäßig Themen wie Finanzen oder Marketing in den Fokus rückt und Workshops dazu organisiert. „Unser Ziel ist es, dass jeder sich einbringen kann. Nur so kann unser Netzwerk wachsen!“, sagt das b@r-Team.

Foto: business@riedberg

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