Kategorie: RiedbergNEWS

Stadt fördert Wohnheim am Campus Riedberg

Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an der Finanzierung eines Studierendenwohnheims an der Riedbergallee mit einem Zuschuss von bis zu 3,7 Millionen Euro.

Hierfür hat Planungsdezernent Mike Josef die erste Rate über rund 1,83 Millionen Euro freigegeben. Damit werden 324 Studierendenwohnungen bei einem Vorhaben des Studentenwerks Frankfurt über das „Frankfurter Programm zur Wohnraumförderung für Studierende“ gefördert. Die künftige Miete beträgt 10,80 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Studierende brauchen „eine bezahlbare Bleibe“

Zuschüsse gibt es auch für ein Vorhaben des Bauvereines Katholische Studentenwohnheime in Hausen. Mike Josef hat die fünfte Rate über 450.000 Euro freigegeben. Dabei geht es um ein Modernisierungsprojekt in der Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße, das mit einem Zuschuss von rund 1,74 Millionen Euro von der Stadt Frankfurt über das „Frankfurter Programm zur Modernisierung des Wohnungsbestandes“ mitfinanziert wird. Das dortige Friedrich-Dessauer-Haus verfügt über Wohnheimplätze für 656 Studierende.

„Frankfurt ist ein attraktiver Studienort. Doch für Studierende ist es angesichts des angespannten Wohnungsmarkts besonders schwer, eine angemessene und bezahlbare Bleibe zu finden. Sie brauchen aber gute Startmöglichkeiten. Dazu gehört ein Dach über dem Kopf. Deshalb unterstützen wir seit dem Jahr 2013 den Neubau von Studierendenwohnheimen mit einem rein kommunalen Förderprogramm“, sagt Josef. Die Förderung studentischen Wohnraums ist „Teil unserer Stadtentwicklungspolitik“.

Weitere Informationen zu den städtischen Wohnungsbauförderprogrammen finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de im Internet.

Foto: Guillaume TECHER / Unsplash

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Autofahrer beschädigt Verkehrsschild und läuft weg

Auf der A 661 kam es in Höhe Frankfurt-Riedberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw von der Fahrbahn abkam und mit einem Ausfahrtsschild kollidierte. Der Fahrer flüchtete zu Fuß und ließ das Auto zurück.

Ein bislang unbekannter Mann war am vergangenen Freitag gegen 19.30 Uhr mit einem Opel Insignia auf der A 661 in Richtung Oberursel unterwegs. Aus unbekannter Ursache kam er mit seinem Fahrzeug rechts von der Fahrbahn ab und fuhr an der Anschlussstelle Heddernheim/ Riedberg über die Ausfahrtspur in den angrenzenden Grünstreifen. Dort prallte das Fahrzeug gegen ein Ausfahrtsschild und kam dort zum Stehen. Der Fahrer verließ daraufhin den beschädigten Pkw und ergriff zu Fuß die Flucht.

Er soll mit einer braunen Jacke und Jeans bekleidet gewesen sein. In der Hand hatte er eine braune Papiertüte. Die Suche nach dem Flüchtigen verlief bisher ohne Erfolg.

An dem verunfallten Opel, einem Mietfahrzeug, sowie an dem Ausfahrtsschild entstand ein geschätzter Sachschaden von insgesamt rund 10.000 Euro. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Angaben zu dem Unfallfahrer oder dem Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Autobahnpolizei unter der Rufnummer 069 / 755 46400 in Verbindung zu setzen.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Wieder rassistisches Graffiti im Park

Es ist schon wieder geschehen: Am Riedberg wurde zum zweiten Mal ein offenbar rassistisches Graffiti entdeckt. Die Polizei ermittelt.

Gleicher Ort, gleiche Schrift, gleicher Inhalt: In dieser Woche fanden Spaziergänger zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ein Anti-Asia-Graffiti im Kätcheslachpark. Auf der kleinen Brücke vor dem Weiher sind die Worte „Chinese go home“ gesprüht. Erst kürzlich hatte die FES die vorige Schmiererei entfernt.

„Rassismus hat keinen Platz in so einer liebevollen Gesellschaft wie Riedberg! Dafür bitten wir um Solidarität und Unterstützung“, hatte ein chinesischer Riedberger in einem Brief an MAINRiedberg gebeten, der das erste Graffiti Anfang April entdeckt hatte.

Darum ist das Entsetzen groß

Menschen aus über 100 Nationen leben im Stadtteil. Von rund 16.000 Einwohnern kommen mehr als 3000 aus Nicht-EU-Staaten. Oft aus Asien – wobei viele hier schon in zweiter Generation leben und bestens integriert sind.

Umso größer ist das Entsetzen, nicht nur in der asiatischen Community. Zumal zeitgleich in den USA Hassattacken gegen Asiaten zunehmen, ausgelöst durch Donald Trumps Äußerungen über das „chinesische Virus“ und weitere Anschuldigungen in Zusammenhang mit Covid-19.

Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise

Die Polizei wurde umgehend informiert. „Wir haben die Sache zur Anzeige gebracht und den zuständigen Kollegen übergeben“, sagt Andreas Wagner, einer der beiden Schutzmänner vor Ort des Polizeireviers in der Marie-Curie-Straße. Er bittet um Hinweise, entweder an das 14. Polizeirevier (069/ 755-11400) oder unter 069/ 755-11470 sowie 069/ 755-11472 direkt an ihn und seinen Kollegen Adrian Homeier.

Dennoch gilt der Riedberg immer noch als Vorzeige-Stadtteil. Schutzmann Andreas Wagner spricht davon, dass es seines Wissens vorher keine rassistischen Vorfälle gab.

Ortsbeirat diskutiert über eine mögliche Lösung

Auch Mitglieder des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg wollen erreichen, dass dies weiter so bleibt – und das Graffiti umgehend entfernt wird. Für die konstituierende Sitzung am nächsten Freitag hat die CDU einen entsprechenden Antrag eingebracht, der sich allerdings noch auf die erste Schmiererei vor Ostern bezieht. „Wir möchten damit aber gerne erreichen, dass über eine längerfristige Lösung diskutiert wird“, sagt die bisherige Ortsbeiratsvorsitzende Carolin Friedrich.

Ihr Argument: Da die Brücke immer wieder mit – sonst harmlosen – Liebes- und anderen Graffitis bemalt wird und eine völlig freie Fläche wieder zum Vollsprühen einladen könnte, wäre ein Kunstprojekt eine gute Idee. „So, wie es die Kita Traumbaum etwa schon an Mülleimern am Riedberg gemacht hat“, so Friedrich. Oder wie die Ferienaktion von Jugendlichen an den Säulen am Jugendhaus. Also ein Graffiti mit Konzept, das gemeinsam mit einer Schule aus dem Stadtteil realisiert werden könnte. Cool, einladend – aber garantiert nicht ausgrenzend.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg findet am 7. Mai um 20 Uhr im Saalbau Nidda, Harheimer Weg 18 – 24, statt. Die Plätze für Zuschauer sind coronabedingt begrenzt. Tagesordnung unter www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK

Foto: MAINRiedberg Magazin

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„International House“ für Gastwissenschaftler und Studierende

Die Goethe-Universität ist attraktiv für internationale Wissenschaftler – und soll durch ein Vorzeige-Projekt noch attraktiver werden: Am Campus Riedberg wird ein Gebäude für Studierende und Gastwissenschaftler gebaut, teilweise aus heimischem Fichtenholz. Jetzt war Richtfest.

Nach etwa einem Jahr Bauzeit konnte auf dem naturwissenschaftlichen Campus Riedberg bereits das Richtfest für das neue Studierendenwohnheim und International House gefeiert werden. Pandemiebedingt nur in einer reduzierten Runde mit den beteiligten Firmen und natürlich mit einem feierlichen Richtspruch, von Kai Laumann, Inhaber der gleichnamigen Zimmerei- und Bedachungs GmbH. Die Holzrohbauarbeiten starteten zu Jahresbeginn und konnten aufgrund der Vorfertigung in Windeseile durchgeführt werden.

Innovativer Bau – mit heimischem Fichtenholz

Der Neubau des Studierendenwohnheims mit International House ist ein innovatives Projekt. Organisatorisch wurde für das gemeinschaftliche Projekt des Studentenwerks Frankfurt mit der Stiftung zur Förderung internationaler Beziehungen der Goethe-Universität eine „Bauherrengemeinschaft IHCR“ gebildet, die Bauherrin und Eigentümerin ist.

Der Bau ist ein energetisch kompaktes hochwärmegedämmtes und nachhaltig gebautes Passivhaus. Bei den zum Einsatz kommenden Baumaterialien wurde nicht nur auf einen guten Primärenergiefaktor, sondern auch auf Umweltverträglichkeit und Rückbaubarkeit Wert gelegt. Die Geschosse oberhalb des Erdgeschoßes wurden binnen weniger Wochen in einer Holzkonstruktion ausgeführt. Die Holzbauweise ist auch vom Inneren des Gebäudes an Decken und Wänden der Individualräume sichtbar.

Die Fertigstellung ist Mitte 2022 geplant

Insgesamt werden 2.900 Kubikmeter heimisches Fichtenholz verbaut und auch viele Ausbauelemente, die Mineralwolldämmungen, die Holzfenster, der natürliche Bodenbelag etc. genügen den selbstgesteckten Anforderungen zur Nachhaltigkeit. Der Baustoff Holz reduziert den ökologischen Fußabdruck nachhaltig. Aufgrund der Holzbauweise können 2.300 t CO² eingespart werden. Um diese Menge CO² zu emittieren, könnte man 13 Millionen km mit einem Mittelklassewagen mit Verbrennungsmotor fahren oder 1.500 Mal von Frankfurt nach New York und zurückfliegen.

Die Fertigstellung der 324 Wohneinheiten mit 359 Plätzen für Studierende und weiteren 27 Wohneinheiten für internationale Gastwissenschaftler ist für Mitte des Jahres 2022 geplant.

Die voraussichtlichen Projektkosten sollen sich auf rund 38,5 Millionen Euro belaufen. Davon rund 35 Millionen Euro für das Studentenwerk und 3,5 Mio. Euro für die Stiftung. Gefördert wird die Maßnahme unter anderem durch ein Darlehen aus dem Landesprogramm „Studentisches Wohnen“. Die Stiftung finanziert das Vorhaben aus ihrem Vermögen und sucht die Förderung durch Mäzene.

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir sagt: „Gerade in Frankfurt besteht ein hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende. Die hier entstehenden 359 Wohnplätze, die das Land mit 17,6 Mio. Euro fördert, werden dringend gebraucht. Mit unserem Förderprogramm setzen wir genau hier an und unterstützen Bauvorhaben für bezahlbare Unterkünfte in Hochschulnähe.“

Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn nennt das Gebäude einen „Ort der Zusammenkunft und des Austausches“. Hessens Finanzminister Michael Boddenberg gratuliert ebenfalls zum Richtfest, auch OB Peter Feldmann.

Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität betont: „Ich bin begeistert, wie schnell das International House auf dem Universitätscampus Riedberg Gestalt angenommen hat! Danke an alle Beteiligten von Stadt, Land und Stiftung, aber insbesondere auch an die umsetzenden Baufirmen, die trotz der großen Herausforderungen der Pandemie im Zeitplan geblieben sind. Für die Goethe-Universität hat dieses Haus eine wichtige Symbolfunktion: Wenn wir hier demnächst Studierende sowie Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus aller Welt begrüßen, bieten wir Ihnen das inspirierende Umfeld echter internationaler Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten.“

„Große Rolle bei der internationalen Vernetzung der Universität“

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, nennt „das Teamwork hier in Frankfurt ist einzigartig“ und modellhaft für ganz Deutschland.

„Die an der Universität als Gäste Forschenden erhalten inmitten einer hervorragenden Institutslandschaft die Möglichkeit nahe am Arbeitsplatz zu arbeiten.“, so Prof. Dr. Jürgen Bereiter-Hahn, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe-Universität. „Ihnen kommt eine große Rolle zu bei der internationalen Vernetzung der Universität, denn trotz aller elektronischer Kommunikationsmöglichkeiten ist auf das persönliche Zusammentreffen der Forschenden nicht zu verzichten.“

„Dass wir mit der Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe-Universität dieses Vorzeigeprojekt auf die Beine gestellt haben, führt zu insgesamt deutlich mehr Plätzen für Studierende, weil das Grundstück besser ausgenutzt werden kann und ist ein großer Erfolg.“, freut sich der Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main, Konrad Zündorf.„

Link zum virtuellen Richtfest mit den Grußworten unter www.studentenwerkfrankfurt.de/wohnen/riedberg

Foto: MAINRiedberg Magazin

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Sondertermine im Frankfurter Impfzentrum

Das Impfzentrum Frankfurt in der Festhalle bietet von Mittwoch, 28. April, bis Dienstag, 4. Mai, nun auch unter der Woche Sondertermine für alle unter 60-jährigen Impfberechtigten der Priorisierungsgruppen 1 bis 3 mit dem Impfstoff AstraZeneca an. Natürlich gilt das Angebot auch für alle über 60-Jährigen, die bisher noch nicht geimpft worden sind. Die Anmeldungen für die zusätzlichen Impftermine erfolgen über das Portal Terminland unter https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/ im Internet.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer sieht Frankfurt beim Impfen auf dem richtigen Weg: „Für die Aktion stehen circa 5500 Sondertermine zur Verfügung. Zusammen mit den über die Landeshotline vergebenen Terminen erreicht unser Impfzentrum damit seine Maximalkapazität von täglich 4000 Terminen. Mit der Erweiterung auf die nächste Impfpriorität, mit den Impfungen durch unsere mobilen Teams und die zunehmende Zahl an Impfungen durch die Hausärztinnen und Hausärzte können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken. Wir rechnen im Mai mit einer großen Zahl an Impfdosen, dann beschleunigen wir nochmal.“

4000 Impfungen pro Tag möglich

„Die Sondertermine mit AstraZeneca sind ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Unser Ziel ist es nach wie vor, schnellstmöglich alle Frankfurterinnen und Frankfurter zu impfen. Auf die volle Auslastung von 4000 Impfungen am Tag sind wir gut vorbereitet“, ergänzt Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des DRK-Bezirksverbands Frankfurt am Main.

Detaillierte Informationen zu den Priorisierungsgruppen finden sich unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940 im Internet.

Foto: CDC / Unsplash.com

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Kostenlose Schnelltests auch bei Receptura

Jetzt gibt es zwei Standorte für kostenlose „Bürgertests“ am Riedberg: Neben dem Zelt von dm am Riedbergplatz bietet auch die Receptura Apotheke in der Altenhöferallee Corona-Schnelltests mit Zertifikat an.

Wer einen zertifizierten Schnelltest benötigt, muss nicht lange warten. „Bei uns ist kein Termin erforderlich“, erklärt Carolin Cornelius von der Receptura Apotheke am Campus Riedberg. „Die Durchführung des Tests übernimmt dann unser qualifiziertes Fachpersonal.“ Der so genannte Bürgertest ist ein Mal in der Woche pro Person kostenlos. Das Ergebnis erhält man binnen 15 Minuten. Sind Mehrfachtestungen pro Woche nötig, können diese gegen ein Entgelt ebenfalls durchgeführt werden. Stets erhält man ein Zertifikat, das in der Regel für 24 Stunden gültig ist. „Bitte informieren Sie sich vorab, wie alt der Test für Ihre geplante Aktivität sein darf“, rät Cornelius.

Wie gut sind Schnelltests für Laien?

Wer kein Zertifikat benötigt, kann Covid-19 Schnelltests für Laien nutzen. Doch wie gut sind diese? „Sicherlich können bei der richtigen Anwendung des Testes unentdeckte und symptomlose Infektionen durch Covid-19 aufdeckt werden, jedoch ist die richtige Anwendung für ein korrektes Testergebnis essenziell“, erklärt Apothekerin Carolin Cornelius. Des Weiteren sei wichtig zu wissen, dass bei einer niedrigen Viruslast, trotz bestehender Corona-Infektion, ein negatives Ergebnis angezeigt werden kann. Darum sollte sich jeder auch nach dem Test weiterhin an alle Hygienemaßnahmen halten. 

Generell gilt: Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme. 

Worauf muss man bei Selbsttests achten?

Leider befinden sich auch Covid-19-Tests im Umlauf, die nicht für Laien zugelassen sind. 
Sicher zugelassene Test findet man unter https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html;jsessionid=4F3D066A1BAB04CBFD7B0C7ACE1BA6B2.1_cid506

Die Laientests beruhen alle auf dem Prinzip der Antigen-Testung. Der Ort der Probenname spielt somit für die Aussagekraft der Tests eine große Rolle. Am besten eignet sich laut Experten ein Nasen-Rachen Abstrich, den man in Testzentren, beim Arzt oder in Apotheken machen lassen kann.

In der Receptura Apotheke werden auch Fragen zu den zugelassenen Selbsttests beantwortet Foto: privat

Die Abstriche bei Selbsttests werden nur im unteren Nasenbereich entnommen. Das heißt, die Sensitivität und Aussagekraft der Tests sinkt.

Was sind sogenannte „Spucktests“?

„Für Kinder und einige Erwachsene ist es sehr unangenehm, einen Nasen-Abstrich über sich ergehen zu lassen. Hierfür gibt es als Alternative den Spuck- oder Gurgel-Test“, berichtet Carolin Cornelius, fügt aber umgehend hinzu: „Auch diese Tests können durch Speisen, Getränke oder Tabak-Konsum falsche Ergebnisse erzielen. Lesen Sie bei solchen Test unbedingt die Voraussetzungen für ein korrektes Testergebnis in der Packungsbeilage durch!“

Das Fazit: Laientest sind zwar etwas weniger genau als die Tests in den Test-Zentren, die von medizinischen oder pharmazeutischen Fachkräften durchgeführt werden. Allerdings sind sie eine gute Möglichkeit, symptomfreie Infektionen mit Covid-19 schneller aufdecken und somit die Verbreitung des Virus weiter verhindern zu können. 

„Wir beantworten auch gerne weitere Fragen zum Thema Bürgertest, zu Schnelltests im Allgemeinen und zu den Selbsttests, die viele bereits in der Arbeit oder bald wieder in den Schulen durchführen“, heißt es in der Apotheke an der Altenhöferallee.

Foto: Receptura Apotheke

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Versuchter Raubüberfall im Frischezentrum

Drei unbekannte Täter wollten am Donnerstag zur Mittagszeit einen Lebensmittelhändler im Frischzentrum in Kalbach überfallen. Ihr Fluchtfahrzeug hatte keine Nummernschilder.

Gegen 12 Uhr fuhr plötzlich ein silberfarbener oder dunkelgrauer Audi A5/A6 auf das Gelände des Frischezentrums in der Josef-Eicher-Straße. Direkt vor dem Zugang eines Lebensmittel-Großhändlers stiegen zwei Männer aus, liefen ins Büro und attackierten den Angestellten mit Pfefferspray und Schlägen. Ohne Beute sprangen die Täter wieder ins Auto und fuhren über die Ausfahrt davon. Auffällig war, dass das Fluchtfahrzeug keinerlei Nummernschilder hatte. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass diese im Nahbereich des Frischzentrums abmontiert, beziehungsweise später wieder angebracht wurden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die genau diesen Vorgang des Ab- und Anschraubens der Kennzeichen gesehen haben. Hat jemand auch den versuchten Raub beobachtet? Die beiden Täter, die aus dem Auto ausgestiegen waren, konnten wie folgt beschrieben werden: Ein Mann soll etwa 1,80 Meter groß sein, war vermummt, trug einen weißen Kapuzenpulli, dunkle Jacke, dunkle Jogginghose, schwarze Schuhe und Arbeitshandschuhe. Der zweite Täter soll ebenfalls 1,80 Meter groß sein, war vermummt, trug eine dunkle Kapuzenjacke und dunkle Hose, schwarze Schuhe und Arbeitshandschuhe.

Die Polizei verteilt zur Stunde Plakate mit einem Zeugenaufruf in Tatortnähe. Hinweise bitte an das Kommissariat 12 unter der Telefonnummer: 069 – 755 51299.

Foto: Polizei

Mit diesem Plakat sucht die Frankfurter Polizei nach Zeugen Foto: Polizei

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Daumen drücken fürs Abi

Viele bunte Mutmach-Plakate hängen wieder am Gymnasium Riedberg. Denn heute haben die schriftlichen Abiturprüfungen für 23.500 Schülerinnen und Schüler in Hessen begonnen.

Der erste Lockdown vor exakt einem Jahr. Dann Lernen in Kleingruppen in der fast menschenleeren Schule. Und die Angst, in den Corona-Monaten etwas verpasst zu haben. Die heute beginnenden Abiturprüfungen in Hessen sind alles außer gewöhnlich. Auch für 130 Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Riedberg. Doch Familie und Freunde versuchen auch in diesem Jahr mit vielen bunten und teilweise sehr witzigen Plakaten vor der Schule den Abiturienten Mut zu machen.

Allzu chillig dürfte es in den nächsten Tagen allerdings leider nicht werden… Foto: MAINRiedberg Magazin

Heute Chemie, morgen Kunst, Politik und Informatik

Für die Abiturprüfungen ist aufgrund unterschiedlicher Leistungskurskombinationen ein Zeitraum von elf Tagen notwendig. Die schriftlichen Prüfungen finden bis 5. Mai, die Nachprüfungen vom 18. Mai bis 2. Juni statt.

Am heutigen Mittwoch ging’s los mit Chemie, Leistungskurs und Grundkurs. Morgen folgen Leistungskurse von Kunst, Musik, Politik, Geschichte, Informatik bis Sport. Am Freitag sind die Schüler der Grund- und Leistungskurse Englisch an der Reihe sowie die Grundkurse weiterer Sprachen. Nächste Woche werden unter anderem die Fächer Physik, Biologie und Deutsch geprüft. 

Keine Klassenfahrten, keine Abifeier

Wegen der Corona-Umstände bekommen die Abiturientinnen und Abiturienenten in diesem Jahr bis zu einer halben Stunde mehr Prüfungszeit. Das teilte das Kultusministerium mit. Die Lehrkräfte bekommen eine zusätzliche Aufgabe zur Auswahl.

Mit dem Satz „Es ist ein trauriger Abschluss des Lebensabschnitts“ wird Landesschulsprecher Dennis Lipowski im Hessischen Rundfunk zitiert. Es habe für den Jahrgang keine Klassenfahrten gegeben. Auch auf die traditionell große Abifeier müsse verzichtet werden. Das bedrücke und betrübe schon sehr viele Schüler, so Lipowski.

Es gilt keine Testpflicht

Zurück zum Abi: Alle Prüflinge erhalten vor jeder Prüfung die Möglichkeit eines freiwilligen Selbsttests. Schülerinnen und Schüler, die diesen nicht machen möchten, können auch an der Prüfung teilnehmen. Sie müssen dann jedoch eine medizinische Maske tragen. Das bedeutet aber auch: Beim Abitur gilt in Hessen keine Testpflicht – anders als beim „normalen“ Wechselunterricht der Klassen 1 bis 6.

Fotos: MAINRiedberg Magazin

Diese Plakate müssen einfach Mut machen! Foto: MAINRiedberg Magazin

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Portal für Reparaturen aller Art

Die FES will mit einem neuen Reparatur-Portal „Dingen ein zweites Leben geben“.

Ob defekter Staubsauger, verschrammtes Antik-Möbel, in die Jahre gekommenes Holland-Rad oder verstaubtes Tonband-Gerät von den Großeltern – was dem Anschein nach kaputt ist, kann oft mit ein paar kundigen Handgriffen oder mit Hilfe eines Ersatzteils noch gerettet werden. Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH stellt auf ihrer Internetseite dazu jetzt einen Reparaturführer bereit.

„Immer mehr Menschen sprechen uns auf unseren Wertstoffhöfen an und fragen, welche Alternativen es zur Entsorgung gibt“, berichtet FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler. „Mit der Einführung von Wertstofflotsen und dem in Kürze startenden Internetportal ReYOUrs reagieren wir auf dieses veränderte Konsumverständnis. Der neue Reparaturführer hilft zusätzlich dabei, Dingen ein zweites Leben zu geben.“

Verändertes Konsumverständnis

Ähnlich dem Gelbe-Seiten-Prinzip können sich die Nutzerinnen und Nutzer anhand von Produktkategorien, gewünschten Leistungen und einer offenen Schlagwortsuche zu einem von aktuell 79 Partnerbetrieben und Unternehmen aus der Rhein-Main-Region führen lassen. Die Kategorien reichen von Haushalt bis Freizeit, von Einrichtung über Elektronik bis Werkzeug, die Teilleistungen von Reparatur und Ersatzteilbestellung über Verleih bis Second-Hand-Verkauf.

Die Nutzung des Reparaturführers ist kostenlos. Auch die Aufnahme der Reparaturbetriebe ins Verzeichnis kostet nichts, der Eintrag kann auf der Webseite selbst vorgenommen werden.

Weitere Informationen gibt es auf http://www.fes-frankfurt.de/wissenswertes/reparaturfuehrer im Internet

Foto: Jonny Caspari on Unsplash

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Großer Andrang beim Impfen in den Hausarzt-Praxen

Neben den Impfzentren sind seit zwei Wochen auch bei rund 2000 Hausärzten in Hessen die Corona-Impfungen gestartet. Der Impfstoff ist momentan noch begrenzt, der Andrang übertrifft aber auch am Riedberg alle Erwartungen.

„Seit zwei Wochen impfen wir auch hier in der Praxis. Die Patienten können sich online über die Homepage anmelden. Hier finden sie auch alle notwendigen Informationen und die entsprechenden Aufklärungsbögen“, berichtet der Internist Dr. Sven Jungblut, der eine hausärztliche Praxis am Riedbergplatz hat. Der Andrang auf die Impfungen habe alle Erwartungen übertroffen. „Wir hatten bereits innerhalb kürzester Zeit mehrere hundert Anmeldungen, die wir jetzt nach der üblichen Priorisierung versuchen abzuarbeiten.“ Jungblut bedauert, dass momentan der Impfstoff noch sehr knapp ist und man nur einen Bruchteil der Impfwünsche erfüllen kann.

„Hausärzte könnten deutlich mehr verimpfen“

Laut der aktuellen Statistik des Robert-Koch-Instituts sind in Hessen inzwischen mehr als 1,6 Millionen Impfdosen verabreicht worden, fast 500.000 Hessinnen und Hessen sind bereits vollständig gegen Corona geimpft. Während am Anfang Impfungen nur in den Impfzentren, bei Mobilen Teams und in den Krankenhäusern durchgeführt wurden, da sehr wenig Impfstoff vorhanden war und die besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen wie Über-80jährige geschützt werden sollten, ist seit 7. April auch das Impfen bei niedergelassenen Ärzten erlaubt. 

„Wir haben unsere Mitglieder aufgefordert, hier den Hausärzten den Vortritt zu lassen“, erklärt Alexander Kowalski, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.  Hausärzte sind in der Regel schnell und unkompliziert zu erreichen, Impfungen gehören zum Praxis-Alltag. In jeder Influenza-Saison impfen Haus- und Fachärzte innerhalb kurzer Zeit zwischen zehn und zwanzig Millionen Menschen.

Auch der KVH-Sprecher bestätigt, dass der Andrang bei den Praxen groß ist. Inzwischen sind fast 2000 Hausärzte in Hessen in die Kampagne eingebunden. Bis zum heutigen Tag sind dort 138.000 Corona-Impfungen durchgeführt wurden. Alexander Kowalski: „Die Hausärzte könnten aber noch deutlich mehr verimpfen.“ Und damit das Impftempo deutlich erhöhen.

Derzeit steht ihnen nur eine begrenzte Menge an Impfstoff zur Verfügung. Ab der Woche vom 26. April bis 2. Mai soll die mögliche Bestellmenge pro Arzt auf 24 bis 48 Dosen erhöht werden, da bundesweit mit einer Zunahme der Lieferungen gerechnet wird.

Sonderimpfaktion für Bürger über 60 im Frankfurter Impfzentrum

Wichtige Nachricht der Stadt Frankfurt: Für das kommende Wochenende vom 24. bis 25. April werden für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahren zusätzliche Impftermine mit AstraZeneca auf dem Portal Terminland unter https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/ freigeschaltet. Bereits am vergangenen Wochenende wurden kurzfristig 2471 Personen über 60 Jahre im Impfzentrum zusätzlich geimpft.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer wirbt für die zusätzlichen Termine: „Aufgrund der hohen Nachfrage hat unser Team im Impfzentrum für Freitag weitere 1500 und für Samstag und Sonntag jeweils 900 zusätzliche Impftermine in unserem Frankfurter Portal freigeschaltet. Endlich geht es voran und wir können allen Frankfurterinnen und Frankfurtern über 60 Jahren ein Impfangebot machen. Bitte ergreifen Sie dieses tolle Angebot, mit dem wir noch mehr Schwung in unsere Impfkampagne bringen.“

Die Sonderimpfaktion mit AstraZeneca im Frankfurter Impfzentrum gilt ausschließlich für in Frankfurt gemeldet Personen über 60 Jahren. Bei der Anmeldung wird auch bereits der zweiten Impftermin vereinbart. 

Foto: Markus Spiske / Unsplash

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