Kategorie: RiedbergNEWS

Kostenregelung Corona-Tests

Corona-Test

Aus Spargründen hat die Bundesregierung die kostenlosen Corona-Schnelltests durch geschultes Personal seit Juli eingeschränkt. Die neuen Regeln gelten bis November 2022.

Die Tests bleiben kostenlos für

  • Kinder bis 5 Jahre
    Nachweis: Geburtsurkunde
  • Schwangere im ersten Trimester
    Nachweis: Mutterpass
  • Krankenhaus- und Pflegeheimbesucher
    Nachweis: Bescheinigung des Krankenhauses/Pflegeheims
  • Besucher von Einrichtungen für behinderte Menschen
    Nachweis: Bescheinigung der Behinderteneinrichtung
  • Haushaltsangehörige von Infizierten
    Nachweis: PCR-Test + Nachweis für die übereinstimmende Wohnanschrift
  • Jene, die sich nicht impfen lassen können
    Nachweis: Ärztliches Zeugnis über die medizinische Kontraindikation
  • Pflegende Angehörige
    Nachweis: Formlose Selbstauskunft oder einen Beleg des Pflegestatus
  • Menschen mit Behinderung und ihre Betreuer, wenn beide in einem Haushalt leben
    Nachweis: Behindertenbescheid
  • Genesene, die einen negativen Nachweis für den Arbeitgeber brauchen
    Nachweis: PCR-Test

Wer muss 3 Euro zuzahlen?

Auch bei Veranstaltungen in Innenräumen, nach Risikokontakten, wenn die Corona-Warn-App eine rote Warnung anzeigt oder um gefährdete Gruppen zu schützen, ist es sinnvoll, sich testen zu lassen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Wer einen solchen Test braucht, wird weiterhin vom Staat unterstützt. Er muss sich künftig aber mit 3 Euro beteiligen.

  • Personen, die am Tag der Testung eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen wollen
    Nachweis: Eintrittskarte für eine Veranstaltung, eine Reservierungsbestätigung, eine Einladung zu einer Feier oder ein sonstiger Nachweis, woraus sich eine Teilnahme am selben Tag ableiten lässt.
  • Personen, die am Tag der Testung Kontakt zu Personen haben werden, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken (Das sind Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen)
    Nachweis: Selbstauskunft
  • Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben („rote Kachel“).
    Nachweis: Corona-Warn-App mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“

 

Testung ohne Ausnahme-Grund

Wenn Sie keinen der oben genannten Gründe für einen kostenlosen oder 3 Euro-Bürgertest haben und dennoch getestet werden wollen, ist das abhängig vom Angebot des Testzentrums weiterhin möglich, muss aber selbst bezahlt werden.

Verhalten bei Auftreten von Corona-Symptomen

Bei Symptomen sollen die Corona-Testungen weiterhin bei den Ärzten stattfinden. Ob ein PCR-Test dann durchgeführt wird, entscheiden die Ärzte vor Ort. Die Abrechnung erfolgt hier nicht nach der Testverordnung, sondern nach dem einheitlichen Bewertungsmaßstab für ärztliche Leistungen (EBM).


Weiterführende Infos

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Grünflächenamt aktualisiert Frankfurter Baumliste

Bäume im Bonifatiuspark

Die Frankfurter Baumliste ist eine öffentlich zugängliche Liste von Baumarten, mit denen eine zukunftstaugliche Bepflanzung der Stadt gewährleistet werden soll.

Besonders im Sommer werden Dürreperioden zunehmend zum Problem. Doch nicht nur wir Menschen leiden unter der Kombination aus Hitze und ausbleibenden Niederschlägen. Auch den Bäumen macht die Trockenheit zu schaffen. In Frankfurt sind deshalb allein innerhalb der letzten 3 Jahre 1.465 Bäume gestorben und mussten entfernt werden.

Eine genaue Auswahl und Planung der Bäume, die in der Stadt gepflanzt werden, wird also zunehmend wichtiger. Seit einigen Jahren führt das Grünflächenamt deshalb die sogenannte „Baumliste“ – eine öffentlich zugängliche Sammlung von Informationen zu Bäumen, die einen positiven Einfluss auf das Stadtbild haben sollen.

Denn mit der Klimaveränderung verändert sich auch der Nutzen von Bäumen. Mittlerweile spielen neben nämlich nicht nur Ästhetik und Standortbedingungen eine Rolle. Kriterien wie die Trockenresistenz, der Nutzen für Vögel und andere Tiere und vor allem die Bienenfreundlichkeit rücken immer mehr in den Fokus.

So sollen Grünflächen in Frankfurt so sinnvoll und nachhaltig genutzt werden wie möglich. Denn neben der Reduktion von CO2 in der Luft sorgen Bäume auch für Schatten und wirken so der Hitze in den Städten entgegen.

Insgesamt umfasst die Liste derzeit 178 Baumarten, davon sind zuletzt 54 Arten im Jahr 2020 hinzugefügt worden. Hier finden sich neben Kriterien für die Grünflächenplanung auch allgemeine Informationen, zum Beispiel über die Systematik und das Erscheinungsbild der verschiedenen Bäume.

So dient die Baumliste als Werkzeug, mit dem eine optimale Bepflanzung Frankfurts gewährleistet werden soll. Dadurch, dass sie öffentlich zugänglich ist, können künftig auch andere Städte von dem gesammelten Wissen profitieren. Die Frankfurter Baumliste soll in Zukunft alle 2 Jahre aktualisiert werden.

Wer sich für die Baume in der Umgebung interessiert, kann diese außerdem im Frankfurter Baumkataster einsehen. Hier sind die meisten Bäume Frankfurts mit Art, Standort und Jahr der Pflanzung eingetragen.


Weiterführende Infos:

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Verkehrsunfall am Riedberg

Polizeiabsperrung

Die 32-jährige Fahrerin eines VW Golf befuhr am Samstag, den 30.07.2022, gegen 16:50 Uhr, die Friedrich-Karl-Klausing-Straße. Um ihre Fahrt in die Katharina-Staritz-Straße fortzusetzen musste sie die Graf-von-Stauffenberg-Alle kreuzen.

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Friedrich-Karl-Klausing-Straße

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Friedrich-Karl-Klausing-Straße 50.181515, 8.624396

Dabei übersah sie offensichtlich den herannahenden Kraftomnibus der Marke Mercedes und es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Golf wurde dabei noch gegen einen Baum und dessen Metallumrandung geschleudert.

An dem Golf entstand Totalschaden, der Bus konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Während die 32-jährige Lenkerin des Pkw unverletzt blieb, wurden ihre beiden Mitinsassen, ein 7-jähriges Mädchen und eine 61-jährige Frau, leicht verletzt.

Der 53-jährige Busfahrer blieb unverletzt, sechs Fahrgäste im Alter zwischen zwei Monaten und 29 Jahren wurden leicht verletzt.

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Nachlese – zum Musikevent „Kulturerwachen Riedberg 2022“

Kulturerwachen 2022

Am 22. und 23. Juli traten verschiedenste Künstler im Rahmen von „Kulturerwachen Riedberg 2022“ im Schulhof der Grundschule Riedberg auf. Großzügig gefördert durch die Crespo Foundation konnten Frankfurter Künstler nach einer langen Zeit des Corona-Lockdowns endlich wieder auftreten.

Der »Stadtteilarbeitskreis Riedberg« in Verbindung mit »Kultur in der Aula« (Josua Gemeinde) hatte einen Zuschuss zur Durchführung der zweitägigen Veranstaltungen erhalten.

Teilweise traten alte Bekannte aus früheren »Kultur in der Aula«-Veranstaltungen auf. „Everyfriday“, eine Band aus Heddernheim, die für Akustik Pop und Rockmusik steht, zum Teil eigene Lieder kreiert und viele Lieder „covert“ (die Interpretation eines Musikstücks durch einen anderen als den erstaufführenden Musiker), war bereits vor über 10 Jahren auf dem Riedberg.

Damals hatte die Hessen Agentur zu einem Kultur-Festival aufgerufen und an mehreren Standorten im Bonifatiuspark Bühnen aufgestellt. Das war damals sicherlich ein wenig zu groß angesetzt.

„Everyfriday“ trat auf dem Platz oberhalb des Bonifatiusparks vor 18 Personen auf. Das waren Familienangehörige und Freunde. Das Besondere damals war, dass die Band eigentlich noch keinen Namen hatte. Da sie sich regelmäßig am Freitag zum Proben trafen, nannten sie sich für diese erste Aufführung auf dem Riedberg „Everyfriday“. Kleine Ironie des Schicksals: Dieses Mal traten sie im Rahmen von „Kulturerwachen Riedberg 2022“ nicht an einem Freitag, sondern am Samstag auf.

Das Trio „Blue Mango“ entstand aus dem Projekt „Bridges“, das 2015 infolge der großen Flüchtlingswelle gegründet worden war. Ziel war es, deutlich zu machen, dass unter den Geflüchteten auch Künstler waren. „Blue Mango“ trat im Rahmen von „Kulturerwachen Riedberg 2022“ mit Herrn Pejman Jamilpanah an der „Tar“ aus dem Iran, Herrn Mohanad Almoslli aus Syrien an der Gitarre und Frau Ina Werse-Wiskott an der Geige auf. Den Künstlern gelang es kulturübergreifend ihre Musik miteinander zu verbinden.

Jason Schneiders »J-Sound Project« begeisterte mit ihrem fulminanten Jazz mit den Instrumenten Trompete, Schlagzeug, Keyboard und Bass. Das Quartett musste auch schnell nach Veranstaltungsende wieder weg, weil sie um Mitternacht noch einen weiteren Auftritt im Rahmen des Sommerwerft-Festivals in der Innenstadt hatten.

Das „Duo Romie“ mit Jule Heidmann aus Dreieich und Paula Stenger aus Aschaffenburg, trat bei mehreren Stücken als Trio, ergänzt um Steffen, auf. Ihr Auftritt war so gut, dass der Mitveranstalter „Kultur in der Aula“ ein eigenständiges Konzert mit diesem Duo/Trio in den nächsten Monaten plant.

Kinderprogramm

Beide Vorführungen für Kinder fanden großen Anklang: FERRI, als Kinderlieder-Mitmach-Musiker und das Theater „Grüne Sosse“ mit ihrem Stück „Kleiner Klaus, großer Klaus“ begeisterten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen, die den Veranstaltungen beiwohnten.

Trotz der großen Veranstaltungskonkurrenz, die an diesem Termin in Frankfurt herrschte, war die generelle Rückmeldung sehr positiv. Sehr viele Besucher äußerten, dass es toll sei, dass endlich wieder Kultur im Stadtteil stattfindet. Alle Künstler, ohne Ausnahme waren dankbar dafür, endlich nach so einem langen Lockdown wieder auftreten zu können.

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Kurzinfos aus dem Stadtteil

Kurzmeldungen

Verkehrssicherung

Die Fertigstellung der Berghöfe südlich der Konrad-Zuse-Straße schreitet voran und die ersten Gebäude können bald bezogen werden. Dadurch ist ein erhöhter Straßenwechsel von Passanten zwischen dem östlichen und westlichen Bonifatiuspark zu erwarten. Damit diese Querung der Straße „Zur Kalbacher Höhe“ auch unfallfrei funktioniert, soll beim Magistrat diesbezüglich noch einmal nachgehakt werden, so der einstimmige Antrag des Ortsbeirats (12).

 

Sommerpause Mahnwachen

Der Ortsbeirat ist sich bewusst, dass der russische Angriffskrieg auf die Ukraine keine Sommerpause macht. Dennoch hat das Gremium einstimmig beschlossen, dass sie die nächste Mahnwache erst wieder am 07.09.2022 um 19:00 Uhr auf dem Riedbergplatz durchführen wird.

Der Ortsbeirat dankt allen, die jede Woche mit ihm des Überfalls auf die Ukraine gedacht und in den vergangenen Wochen 3.455 Euro gespendet haben, die der Ortsbeirat (12) an verschiedene Hilfsprojekte überwiesen hat.

 

Anregungen für die Ferienzeit

Für Familien und Kinder bietet die Kinderseite des Vereins Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. jede Menge Anregungen für die Ferienzeit: von Radtouren und Rallyes rund um den Riedberg über spannende Experimente und Bastelideen zu Natur und Umwelt bis hin zu einer Fülle von Filmen, Büchern, Hörspielen, Spielen und Apps.

http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/kinder/

 

Bäume retten

Helfen Sie den Bäumen: Schnappt Sie sich doch einfach eine Gießkanne, einen Eimer oder den Gartenschlauch und gießen Sie den Straßenbaum vor Ihrer Haustür! Ein Baum sollte etwa 80 Liter Wasser pro Woche bekommen. Das entspricht 8 großen Gießkannen oder Eimern. Diese Menge sollte der Baum an einem Tag bekommen, damit das Wasser auch in die tieferen Bodenschichten eindringen kann. Natürlich könne Sie auch Gießgemeinschaften mit Ihren Nachbarn bilden, um die Aufgabe auf mehreren Schultern zu verteilen.

 

Wasserstellen für Vögel, Igel und Insekten

Auch Vögel, Igel und Insekten freuen sich an heißen Tagen über eine Wasserstelle im Garten oder auf dem Balkon. Eine flache Schale wie etwa ein Untersetzer vom Blumentopf oder ein ausgedienter Suppenteller sind hierfür ideal. Damit Insekten gut ans Wasser und auch wieder heraus kommen, sollten Steine, Hölzer, Tonscherben o.ä. hineingelegt werden. Das Wasser sollte regelmäßig ausgetauscht und die Wasserstelle gereinigt werden, damit Krankheitserreger keine Chance haben – Ihre Garten- und Balkongäste werden es Ihnen danken!

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Piratenspielplatz mit Rolli-Karussell

Rolli-Karussell im Kätcheslachpark

Nach Prüfung der Situation durch das Grünflächenamt im März und Rücksprache mit dem Landschaftsarchitekten, der den Spielplatz und die angrenzende Grünfläche geplant hatte, konnte nun das erste Rolli-Karussell auf dem Riedberg im Kätcheslachpark aufgestellt werden.

Dieses Karussell ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Aktion wurde von Anfang an durch den Ortsbeirat (12) begleitet, der auch ganz tief in seine Taschen gegriffen und das Projekt mit 11.000 Euro finanziell stark gefördert hat. (Der Ortsbeirat bekommt pro Jahr und Einwohner in seinem Betreuungsgebiet 50 Cent von der Stadt als frei verfügbares Budget)

Verschiedene Spielplätze im Ortsteil Kalbach-Riedberg sind inzwischen mit inklusiven Spielgeräten ausgerüstet, unter anderem auch der neu eröffnete Spatz-Spielplatz am Kalbacher Stadtpfad.

Spielgeräte auf öffentlichen Spielplätzen sind besonders teuer, da sie mehr und intensiver genutzt werden als in privaten Gärten. Auch die gesetzlichen Auflagen an die Betriebssicherheit sind höher. 55.000 Euro kostet so ein spezielles Karussell, dass auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Rund 10 % mehr als ein nicht-inklusives Gerät. Neben dem Ortsbeirat war der Hauptsponsor der „Kian Verein“.

Die erste Rolli-Schaukel wurde 2019 in der Viktor-Frankl-Schule feierlich und mit viel Spaß eingeweiht. Parallel zur Installation im Kätcheslachpark wurde auch im Günthersburgpark so ein Rolli-Karussell errichtet. Es ist noch ein weiteres Rolli-Karussell-Projekt im Hafenpark geplant.

Wann die offizielle Einweihung am Riedberg stattfinden wird, ist derzeit noch offen.


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Pflegebedürftige können sich steigende Eigenanteile in der Pflege nicht mehr leisten

Pflege

Die Eigenanteile, die Pflegebedürftige für die stationäre Pflege zahlen müssen, steigen immer weiter. Der Verband der Ersatzkassen hat dazu Zahlen veröffentlicht: Im ersten Jahr im Pflegeheim waren zum 1. Juli in Hessen im Schnitt 2.119 Euro im Monat aus eigener Tasche fällig – 41 Euro mehr als noch zum 01.01.2022.

Der größte Teil der Kosten entfällt auf die Unterbringungskosten (Miete) und die Verpflegung sowie eine Instandhaltungsumlage der jeweiligen Einrichtung. Der Rest ist der Eigenanteil an den Pflegekosten, da die Pflegeversicherung – anders als die Krankenversicherung – nur einen Teil der Pflegekosten trägt.

Seit dem 01.01.2022 gibt es neben den Zahlungen der Pflegekasse zudem einen Entlastungszuschlag, der mit der Pflegedauer steigt. Der Eigenanteil nur für die reine Pflege sinkt so im 1. Jahr im Heim um 5 %, im 2. Jahr um 25 %, im 3. Jahr um 45 % und ab dem 4. Jahr um 70 %.

Knapp 30,2 % der Pflegebedürftigen sind kürzer als ein Jahr im Pflegeheim, wie aus Daten für Versicherte der Ersatzkassen von 2021 hervorgeht. Ein bis zwei Jahre sind demnach 19,2 % im Heim, zwei bis drei Jahre 14,1 % und länger als drei Jahre 36,4 % der Bewohner.

Der starke Anstieg von Energiekosten, Lebensmittelkosten und Lohnkosten übersteigt die Entlastungszuschläge, sodass die Belastung bei Pflegebedürftigkeit weiter steigt. Die durchschnittliche Rente in den alten Bundesländern liegt bei Frauen bei 730 Euro und bei Männern bei 1.210 Euro. Da sind Ersparnisse schnell aufgebraucht.

Die steigenden Kosten fallen bei konstantem Pflegeaufwand an. Würde die Pflege qualitativ noch verbessert, zum Beispiel durch mehr Pflegepersonal, kämen weitere Kostenanstiege auf die Pflegebedürftigen zu.

„Der Umzug ins Pflegeheim macht heutzutage arm, die wenigsten Pflegebedürftigen können sich die Eigenanteile noch leisten. Das führt dazu, dass mehr Pflegebedürftige beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen müssen.“ So die Präsidentin des VdK, Verena Bentele.

Auch die ambulant Gepflegten fühlen sich im Stich gelassen. Seit 2017 ist das Pflegegeld nicht mehr angepasst worden. Berechtigte Lohnsteigerungen in diesem Jahr und die steigende Inflationsrate werden den Druck auf Pflegebedürftige noch steigern.

Daher fordert der VdK: „In der stationären Pflege müssen die pflegebedingten Kosten, wie für Unterkunft und Verpflegung, komplett von der Pflegeversicherung übernommen werden. Die Investitionskosten der Pflegeheime müssen endlich die Bundesländer kontrollieren und refinanzieren. Für die ambulant Gepflegten muss das Pflegegeld erhöht werden.“

Der Arbeitgeberverband Pflege, der private Anbieter vertritt, warnte vor einem „Kosten-Tsunami“ mit weiteren Steigerungen von 600 bis 1.000 Euro pro Monat. Wenn nichts passiere, würden diese Kosten an Pflegebedürftigen, ihren Familien und den Kommunen hängen bleiben, sagte Präsident Thomas Greiner. Dann seien noch viel mehr Pflegebedürftige auf Sozialhilfe angewiesen.


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Volleyballfelder auf dem Riedberg

Volleyballplatz bei Billabong

Eigentlich kann man Volleyball überall spielen, wo eine größere Fläche zur Verfügung steht. Weniger schön sind Hartflächen aus Beton oder Teer (Gelenkverschleiß) viel schöner sind dagegen Rasenplätze und am beliebtesten sind Sandplätze, aber da spricht man dann schon von Beachvolleyball.

Dann braucht man nur noch einen guten Volleyball und eine Handvoll Mitspieler. Sobald 6 bis 12 Spieler verfügbar sind, lohnt es sich, zwei Gruppen zu bilden und gegeneinander anzutreten. Ab diesem Moment entsteht auch der Bedarf nach einem Volleyballnetz, das die beiden Spielgruppen voneinander trennt.

Volleyball entstand Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten. Die Sportart wird mittlerweile weltweit betrieben. Das Spiel ist inzwischen eine olympische Mannschaftssportart. Das regelkonforme Spielfeld ist 18 m lang und 9 m breit. Durch die Mittellinie und das Netz wird es in zwei Hälften geteilt, sodass jede Mannschaft auf einer Feldhälfte in der Größe von 9 Meter mal 9 Meter spielt.

Es war einmal im Bonifatiuspark…

ein Beachvolleyball-Platz auf dem sogar Turniere ausgefochten wurden. Veranstaltet wurde dort das letzte Turnier zum Jahreswechsel 2016/2017 von der TG Römerstadt. Denn seit 21 Jahren trafen sich einige Volleyballer am Silvesternachmittag und pritschten, schmetterten und baggerten, was das Zeug hält. Während neben dem Spielfeld auf dem Grill die Würstchen bruzzelten und der weiße Rauch in den Himmel stieg. Aber dieses Feld fiel dem Bau der „Berghöfe“ zum Opfer.

Inzwischen gibt es am Riedberg und Umgebung folgende (Volley-)Ballspielflächen:

  • Volleyballfeld am Bauernhofspielplatz auf dem Topografischen Weg
  • Volleyballfeld hinter dem Familienzentrum Billabong
  • Ballspielfelder im Kätcheslachpark West
  • Sporthalle des Gymnasiums Riedberg, genutzt von der SC Riedberg oder der TV Bommersheim
  • Beachvolleyball auf der Sportanlage des SC Riedbergs (nur im Sommer)
  • Alte Turnhalle in Kalbach, genutzt vom Riedberger SV
  • Auf dem Gelände neben dem Wissenschaftsgarten
  • Im Garten des Studentenheims „Bed and Brains“ in der Olof-Palme-Straße 31 im Mertonviertel

Aber es gibt anscheinend weiteren Bedarf …

Als öffentliche Grünfläche ist das dreieckige Areal nördlich des Kautenhofs am Ende der Riedbergallee laut Bebauungsplan ausgewiesen. Aufgewertet werden könnte die Fläche durch ein Rasen-Volleyballfeld, so ein Vorschlag im Ortsbeirat 12. Der Ortsbeirat wird sich den Vorschlag aber noch in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Fläche neben Kautenhof

Fläche neben Kautenhof


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Rauschgiftfund in Niederursel

Teil eines Polizeiwagens

Am Mittwoch (27.07.2022) konnten Zivilfahnder und Spezialkräfte der Frankfurter Polizei eine große Menge an Betäubungsmittel in Niederursel fest- und sicherstellen.

In den Morgenstunden erfolgte in der Thomas-Mann-Straße ein größerer Fund an Betäubungsmittel. Bei dem Rauschgiftfund handelt es sich um ca. 10 Kilogramm Haschisch, 688 Gramm Marihuana und weitere Substanzen.

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Thomas-Mann-Straße

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Thomas-Mann-Straße 50.163264, 8.619225

Neben der Sicherstellung der Drogen stellte die Polizei auch ein Fahrrad der Marke „CUBE“ sicher, das zur Fahndung ausgeschrieben war. Für den 51-jährigen Festgenommenen war dies jedoch nicht genug. Beim Verbringen in den Polizeigewahrsam beleidigte dieser die eingesetzten Kräfte, welches neben der Anzeige wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln eine weitere Strafanzeige wegen Beleidigung nach sich zog. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.

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