Kategorie: RiedbergNEWS

20 Jahre Grüne Soße Festival: Jubiläum, Show-Glanz und der Kampf um die Soßen-Krone auf dem Roßmarkt

Grüne Soße Festival - Gläser mit grüner Soße

Das beliebte Grüne Soße Festival feiert ein beeindruckendes Jubiläum! Vom 20. April bis 1. Mai 2027 heißt es auf dem Frankfurter Roßmarkt bereits zum 20. Mal: Wer macht die beste Grüne Soße der Region? Hinter der Veranstaltungsreihe liegen zwei Jahrzehnte voller bewegender Geschichten, Wetterkapriolen von Hitze bis Sturm, bewältigter Festivalkrisen und unvergesslicher Abende, die das Event längst zu einem echten Stück Frankfurter Stadtgeschichte gemacht haben.

Buntes Jubiläumsprogramm und Vorverkauf

Ein besonderes Highlight der Feierlichkeiten bilden die Abendshows, die am 24. April 2027 starten und ein hochkarätiges Jubiläumsprogramm bieten. Auf der Bühne versammeln sich erstklassige Künstler und Unterhalter: Carrington Brown machen am 24. April den Auftakt, gefolgt von Cossu (25. April), Bodo Bach (26. April), Tridiculous (27. April), Sebastian Reich & Amanda (28. April), Gayle Tufts (29. April) und Christian Schulte-Loh (30. April). Das große Finale steigt am 1. Mai zusammen mit Woody Feldmann.

Der offizielle Vorverkauf für die Shows startet am 26. Oktober. Wer mit dem Team, Freunden oder Kollegenschaft einen besonderen Abend erleben möchte, kann ab sofort Gruppenbuchungen anfragen. Auch exklusive VIP-Pakete stehen zur Verfügung. Das Festival bietet damit eine erfrischende Alternative zu klassischen Weihnachtsfeiern: Warum das Teamevent im oft hektischen Dezember abhalten, wenn im Frühjahr entspannt gemeinsam gegessen, gelacht und gefeiert werden kann?

Grüne Soße Festival - Finale

© Grüne Soße Festival

Wer holt die Trophäe zurück nach Frankfurt?

Neben bester Unterhaltung steht natürlich der sportlich-kulinarische Ehrgeiz im Mittelpunkt. Im Jahr 2026 hat sich der Darmstädter Ratskeller bereits zum zweiten Mal die begehrte Soßen-Trophäe gesichert. In den heimischen Küchen wird daher längst fieberhaft tüftelt: Liegt das Geheimnis in der perfekten Kräutermischung, in überlieferten Familienrezepten oder in einer ganz neuen Raffinesse?

Im Jahr 2027 werden die Karten auf jeden Fall neu gemischt. Insgesamt 49 Gastronomiebetriebe aus Frankfurt und der gesamten Region treten an, um ihr Können unter Beweis zu stellen und die begehrte Trophäe wieder in die Mainmetropole zu holen.

Ausführliche Informationen und Details zum Festival sind online unter www.gruene-sosse-festival.de zu finden.

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Ungewisse Zukunft in Kalbach: Bangen um 100 Arbeitsplätze bei AVO Carbon

Die Firma Mersen in Kalbach

Wo über ein Jahrhundert lang Industrie-Geschichte im Kalbacher Süden geschrieben wurde, herrscht derzeit tiefe Besorgnis. Der traditionsreiche Industriestandort an der Talstraße steht vor ungewissen Zeiten. Die AVO Carbon Germany GmbH befindet sich seit dem 01.07.2026 im Insolvenzverfahren. Bis zum voraussichtlichen Abschluss des Verfahrens am 30.09.2026 läuft die Zeit – eine zermürbende Phase für rund 100 Beschäftigte, deren beruflicher Existenzgrund auf dem Spiel steht.

Die Schockwelle sitzt bei den Betroffenen tief. Bereits seit Jahresbeginn wurde über eine Betriebsänderung verhandelt, wobei die Gespräche schließlich vor der Einigungsstelle landeten. Neben dem drohenden Jobverlust wiegen auch enorme ausstehende Forderungen der Mitarbeiter schwer. Die Stimmung am Standort befindet sich auf dem Tiefpunkt. Trotz der enormen Belastung halten die Mitarbeiter die Produktion aufrecht. Dieser Einsatz ist entscheidend, um dem Betrieb überhaupt noch Handlungs- und Verhandlungsspielräume für eine Rettung zu sichern.

Michel Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt und Mitglied des Gläubigerausschusses, verdeutlicht die Vielschichtigkeit der Krise: Da die AVO-Gruppe bisher den Großteil der Prozesse steuerte und dieser Rückhalt nun entfällt, ist die Situation äußerst kompliziert. Der Insolvenzverwalter Joachim Kühne verhandelt derzeit intensiv mit der Unternehmensgruppe über verschiedene Wege, um eine Abwicklung und Liquidation des Standorts zu verhindern.

Für den Ortsteil Kalbach im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg geht es dabei um weit mehr als um ein einzelnes Unternehmen. Seit dem späten 19. Jahrhundert prägte die ursprüngliche Deutsche Carbone das wirtschaftliche und gesellschaftliche Gesicht des Ortes maßgeblich. Das Areal gilt seit jeher als Ankerpunkt lokaler industrieller Wertschöpfung. Zudem bietet der aufgestellte Bebauungsplan Nr. 947 (Gewerbegebiet Talstraße/Carbonestraße) stabile rechtliche Voraussetzungen für eine dauerhafte industrielle und gewerbliche Nutzung.

Angesichts der drohenden Betriebsauflösung schlägt die Lokalpolitik Alarm. Der Ortsbeirat 12 fasste am 24. September 2026 einen dringenden Beschluss an den Frankfurter Magistrat. Die Stadtpolitik wird aufgefordert, sich – unter Einbindung der städtischen Wirtschaftsförderung – mit Nachdruck für den Erhalt des Betriebs einzusetzen und sämtliche Möglichkeiten zur Sicherung der Arbeitsplätze an der Talstraße auszuschöpfen. Sollte eine Weiterführung des Unternehmens scheitern, müsse die Stadt aktiv dafür sorgen, neue Industrie- und Gewerbebetriebe für das Kalbacher Areal zu gewinnen.

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Die gute Nachricht: Vereinfachung für Ortsbeiratsbudgets

Symbolbild Sparschwein-Plünderung

Der Magistrat erleichtert die künftige Verausgabung der gesamten Mittel.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat am Freitag, 25. September, auf Initiative von Oberbürgermeister Mike Josef die Änderung eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2014 auf den Weg gebracht. Ortsbeiräte können künftig ihr gesamtes jährliches Budget für eine Förderung von zeitlich begrenzten Projekten von Vereinen und bürgerschaftlichen Initiativen mit gemeinnützigen Inhalten und Ideen zur Verfügung stellen.

„Künftig können die Ortsbeiräte, wenn sie das möchten, nicht nur das halbe Budget, sondern ihr gesamtes Budget für zeitlich begrenzte Projekte in ihrem Ortsbezirk verwenden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass 90 % der auf den Weg gebrachten Beschlüsse dem Zweck dienen sollen, Vereine und Initiativen finanziell zu unterstützen“, erläuterte Oberbürgermeister Josef seine Entscheidung.

„Dieser Beschluss zeigt, dass dem Magistrat starke Ortsbeiräte und ihr ehrenamtliches Engagement ein echtes Herzensanliegen sind“, sagte Stadtkämmerin Susanne Serke. „Ich bin zuversichtlich, dass der Oberbürgermeister gemeinsam mit dem Magistrat nun auch einen verlässlichen Weg finden wird, um sicherzustellen, dass die aktuellen Ortsbeiratsbudgets vollumfänglich verausgabt werden können.“

Es ist vorgesehen, den Beschluss am Donnerstag kommender Woche, 1. Oktober, in der Stadtverordnetenversammlung bestätigen zu lassen, wenn zeitgleich auch der Antrag der Koalitionsfraktionen, NR 60, votiert wird, in dem es um die Erhöhung der Ortsbeiratsbudgets und die Übertragung der Mittel geht.

„Mit beiden Vorlagen zeigt die neue Stadtregierung, dass sie es ernst meint mit der Stärkung unserer 16 Ortsbeiräte. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung haben ihren Teil dazu beigetragen, umzusetzen, was wir angekündigt haben“, sagte Josef. Die alte Regelung sei nicht mehr zeitgemäß und beschränke die Arbeit der Ortsbeiräte unnötig, was im Zuge der jüngsten Debatte zur Übertragung der Restmittel der Ortsbeiratsbudgets erneut deutlich geworden sei.

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Historischer Rückblick: Zoo statt Goethecampus?

Landschaftsidee, Archivbild der TU München

Der Goethe-Campus am Niederurseler Hang ist heute ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Riedbergs. Hier dreht sich alles rund um die Naturwissenschaften, außerdem sind Bibliothek und Mensa wichtige Orte des Lernens und Zusammenkommens für viele Studenten und Schüler.

Was viele nicht wissen: Bis 1993 stand auf einer Frankfurter Planungskarte zwischen A5, Niederursel und Universität in großen Buchstaben „Zoo“. Acht Jahre zuvor hatte der Magistrat besprochen, dass nicht mehr benötigtes Universitätsgelände als Zoogehege benutzt werden sollte, denn die Tiere im Zoo sollten mehr Platz bekommen. Letztendlich scheiterte das Projekt – aber woran?

Die Niederurseler Stadtchronik verzeichnet 1980 Proteste von Reitern und Landwirten gegen das Vorhaben, nicht mehr benötigtes Universitätsgelände am Niederurseler Hang als Zoo-Außenstelle zu verwenden. Am 28.06.1985 folgt der Magistratsbeschluss, dieses Vorhaben realisieren zu wollen.

Daraufhin veranstaltete die Stadt Frankfurt 1987 einen Ideenwettbewerb, um den besten Entwurf für das neue Zoogehege zu finden. Als Gewinner ging die Gruppe aus den Landschaftsarchitekten Gottfried und Anton Hansjakob, Prof. Schmid-Huber und dem Augsburger Zoodirektor hervor.

Als Hinweis für dieses Vorhaben dient unter anderem die historische Karte „planungsrechtliche Festlegungen – Stand 1993“, auf der die Fläche am Niederurseler Hang immer noch als Außenstelle für den Frankfurter Zoo markiert ist.

Trotz der Planungen scheiterte das Projekt, denn der Bau eines neuen Stadtteils, des Riedbergs, nahm Fahrt auf. Nach durchgeführten Voruntersuchungen im Jahr 1993 entschied die Stadtverordnetenversammlung „die besondere Eignung und Bedeutung des Gebietes für die Siedlungsflächenentwicklung der Stadt Frankfurt am Main“ zu nutzen, laut Webseite des Stadtplanungsamts.

Der erste Bebauungsplan „Nr.803“ wurde über die Jahre hinweg öfters verändert. 2013 lag dann der endgültige Bebauungsplan „Nr.803 Ä6 Riedberg- Niederurseler Hang“ vor.

Das neu geplante Stadtviertel wurde in sieben Quartiers eingeteilt. Das siebte Quartier „Niederurseler Hang“, der Westflügel des Stadtteils, überschneidet sich teilweise mit der geplanten Fläche für die Zooaußenstelle.

Angedachte Zooverlagerung

Der Wohnungsbau setzte sich schließlich durch. Die Planung der Zooaußenstelle wurde laut Niederurseler Stadtchronik auf eine 100 ha große Fläche auf den Geiersberg verlagert. Auch dort wurde das Projekt nicht realisiert. Ein Grund dafür sei Geldmangel gewesen.

Der Frankfurter Zoo scheiterte an seinem Vorhaben außerhalb der Innenstadt eine Außenstelle errichten zu lassen. 2005 unter neuer Leitung wurde der Plan endgültig aufgegeben. Stattdessen entwickelte sich der Zoo mithilfe von „Tierpatenschaften, Spenden und vor allem das Investitionsprogramm der Stadt Frankfurt“ mit neuer Infrastruktur für die Tiere weiter.

Da das Ereignis schon etwas länger zurückliegt, können viele Informationen nur Sekundärquellen entnommen werden. Deswegen sind viele Einzelheiten wie die genauen finanziellen und politischen Motive, die das Zooprojekt zum Scheitern brachten, wie groß die Zoofläche sein sollte oder welche Grundstücke und Straßen auf dem heutigen Zoogelände stehen, noch zu erforschen.


Weiterführende Links:

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Frankfurt trauert um einen großen Bauherrn und Bürger: Nachruf auf Josef Buchmann

Symbolbild zum Nachruf Josef Buchmann

Frankfurt nimmt Abschied von einer außergewöhnlichen Persönlichkeit. Im Alter von 96 Jahren ist der Unternehmer, Investor und Mäzen Dr. h.c. Josef Buchmann verstorben. Sein Leben war gezeichnet von tiefsten menschlichen Abgründen, aber auch von einem beispiellosen Wiederaufbauwille, unerschütterlicher Schaffenskraft und tiefempfundener Großzügigkeit.

Als 1930 im polnischen Łódź geborener junger Mensch erlitt Buchmann das Unfassbare: Die Schrecken der Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen raubten ihm die Jugend, seine Eltern und nahezu seine gesamte Familie. Nach der Befreiung kam er 1945 nach Frankfurt am Main – ohne elterlichen Schutz und ohne Chance auf eine geregelte Schulbildung. Dass dieser leidgeprüfte junge Mann in den folgenden Jahrzehnten zu einem der erfolgreichsten Unternehmer der Mainmetropole aufsteigen sollte, gleicht einem Wunder deutscher Nachkriegsgeschichte.

Prägende Gestalt für das Frankfurter Stadtbild

In den 1950er Jahren begann Buchmann seine Laufbahn als Gastronom im Bahnhofsviertel, bevor er mit Weitblick in die Immobilienwirtschaft einstieg. Als Pionier der Frankfurter Skyline ließ er 1966 das Shell-Hochhaus am Alleenring errichten – das damals höchste Gebäude der Stadt. Auch die Grundlagen für die charakteristischen Doppeltürme der Deutschen Bank gehen auf seine Initiative zurück.

Besondere Verdienste erwarb er sich zudem mit dem Kauf und der Neuausrichtung des Nordwestzentrums, das er ab Mitte der 1980er Jahre zu einem florierenden Mittelpunkt für Handel und Begegnung gestaltete. Doch Buchmann dachte nie nur in Beton und Renditen. Sein wirtschaftlicher Erfolg war stets geprägt von dem Wunsch, seiner Wahlheimat etwas zurückzugeben.

Geleitet von tiefem Bürgersinn unterstützte er kulturtragende Institutionen wie das Senckenberg Museum oder das Jüdische Museum und engagierte sich intensiv in der medizinischen Versorgung, etwa durch Spenden für das Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am Uniklinikum. Auf persönlicher Ebene bewies er stillen Heldenmut und Menschlichkeit: Über viele Jahre unterstützte er den finanziell in Not geratenen Judenretter Oskar Schindler.

Ein meilensteinartiges Erbe auf dem Unicampus Riedberg

Für die Wissenschaft und ganz besonders für den Wissenschaftsstandort Riedberg hinterlässt Josef Buchmann ein unvergessenes Fundament. Er verstand früh, dass Bildung und exzellente Forschung Schlüssel für die Weiterentwicklung der Gesellschaft sind – Werte, die ihm in seiner eigenen Kindheit gewaltsam verwehrt worden waren.

Mit einer außerordentlichen Zuwendung ermöglichte er den Ausbau der Spitzenforschung an der Goethe-Universität. Als Zeichen der Dankbarkeit für sein jahrzehntelanges Engagement trägt das Forschungsgebäude des Exzellenzclusters auf dem Campus Riedberg seinen Namen: das Buchmann Institut für Molekulare Lebenswissenschaften.

Hier arbeiten international renommierte Forschergruppen disziplinübergreifend zusammen, um fundamentale Prozesse des Lebens und die Entstehung schwerer Krankheiten wie Krebs oder neurodegenerativer Leiden zu ergründen. Durch ein von ihm ins Leben gerufenes Stipendienprogramm förderte er zudem über Jahrzehnte hinweg gezielt junge Nachwuchswissenschaftler und schuf eine lebendige Brücke zwischen der Goethe-Universität und der Tel Aviv University. Die Goethe-Universität würdigte diesen unermesslichen Einsatz, indem sie ihn 2013 zum Ehrensenator ernannte.

Josef Buchmann hinterlässt eine Lücke, die kaum zu füllen ist. Frankfurt verliert einen Visionär, dessen Lebenswerk in den Bauten der Stadt fortlebt und dessen Herzensgüte in den Laboren des Riedbergs weiterwirkt.

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Fernwärme in Frankfurt: Zwischen Kostenfalle und Klimawandel

Symbolbild: Preisanstieg Fernwärme

Die Fernwärmepreise der Mainova AG im Tarif „Wärme Classic“ bleiben für Frankfurter Haushalte ein Dauerthema. Zum 01.10.2026 steigen die Preise turnusgemäß erneut um durchschnittlich 4,9 %. Die Analyse der vergangenen acht Jahre zeigt eine Achterbahnfahrt aus rapiden Preissprüngen, temporären Entlastungen und umstrittenen Systemwechseln. Für die Kunden – insbesondere im Stadtteil Riedberg, wo weitgehend Anschlusszwang herrscht – stellt sich die Frage: Wie stichhaltig sind die Argumente des Energieversorgers?

Die Mechanik der Frankfurter Fernwärme-Bepreisung

Die Bepreisung der Fernwärme erfolgt nicht nach freien Marktpreisen, sondern über vertraglich verankerte Preisgleitklauseln. Diese teilen sich in einen festen Grundpreis und einen verbrauchsabhängigen Arbeitspreis auf. Obwohl Fernwärme oft das Image einer umweltfreundlichen Abwärmenutzung trägt, prägen fossile Energieträger wie Erdgas und Kohle den Frankfurter Wärmemix maßgeblich.

Die Preisformeln koppeln den Arbeitspreis an Indizes der internationalen Rohstoffbörsen, Lohnentwicklungen und die Erzeugerpreise. Diese Struktur birgt ein gravierendes Problem: Fernwärmekunden befinden sich in einem natürlichen Monopol. Ein Lieferantenwechsel ist technisch wie rechtlich unmöglich. Die Kalkulation bleibt für Laien wie Verbraucherschützer eine undurchsichtige mathematische Formel. Zudem belasten hohe Grundpreise die Haushalte unabhängig von ihrem Sparverhalten.

Begründungen der Mainova auf dem Prüfstand

Betrachtet man die Entwicklung von 2018 bis 2026, führt Mainova wechselnde Gründe für Anpassungen an:

  1. Geopolitik und Weltmarktpreise (2022 und 2026): Nach dem Ausbruch der europäischen Energiekrise verdoppelten sich 2022 die Abschlagszahlungen schlagartig. Auch die jüngste Erhöhung im Herbst 2026 begründet das Unternehmen mit Konflikten im Nahen Osten sowie gestiegenen Gas- und CO₂-Preisen. Ökonomisch ist diese Begründung nachvollziehbar, da der Erzeugungsanteil fossiler Brennstoffe hoch ist. Doch die Indexformeln reichen Preisspitzen an den Börsen zeitversetzt, aber in voller Härte an die Endkunden weiter. Sinkende Marktpreise – wie 2023 und 2024 – wurden zwar weitergegeben, fingen das vorherige Hoch jedoch nicht vollständig auf.
  2. Investitionen in die Wärmewende (2025): Im Sommer 2025 folgte ein enormer Preissprung von bis zu 36 %. Mainova begründete die Anpassung der Preisgleitklausel mit dem Kohleausstieg, dem Netzausbau und der Transformation des Heizkraftwerks West hin zu wasserstofffähigen Anlagen. Aus wirtschaftsjournalistischer Perspektive ist dieses Argument hochgradig strittig: Die Abwälzung langfristiger Investitionen und Transformationskosten auf die aktuellen Bestandskunden entlastet die Eigenkapitalseite des Konzerns auf Kosten der Verbraucher. Dass die Stadt Frankfurt mit 75 % Mehrheitseigner der Mainova ist und zugleich von deren Gewinnen profitiert, verleiht diesem Vorgehen eine doppelbödige Dynamik.
  3. CO₂-Bepreisung und Regulierung (seit 2021): Die schrittweise Anhebung der nationalen CO₂-Abgabe verteuert die Erzeugung folgerichtig. Zwar verweist der Versorger darauf, dass der Kohleausstieg die CO₂-Kosten künftig dämpfe, doch die jahrelang schleppende Umstellung auf erneuerbare Wärmequellen rächt sich nun direkt in den Rechnungen der Bürger.

Fazit

Die Argumente der Mainova basieren auf tatsächlichen Beschaffungs- und Transformationskosten. Die kritische Schwachstelle bleibt jedoch das System: Ein Monopolist wälzt unternehmerische Risiken und Umbaukosten des Netzes weitgehend auf Kunden ab, die keine Ausweichmöglichkeit haben.

 

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Vision Honigbiene: Neues Institut für Bienenkunde in Oberursel feierlich eröffnet

Institut für Bienenkunde: Gebäude von der Ebertstrasse aus

Nahezu punktgenau vier Jahre nach der Grundsteinlegung feierten die Polytechnische Gesellschaft und die Goethe-Universität Frankfurt am 18.09.2026 die feierliche Eröffnung des Neubaus für das Institut für Bienenkunde in Oberursel. Unter dem Motto „VISION HONIGBIENE!“ wurde eine moderne und ökologisch bedeutsame Forschungseinrichtung eingeweiht, die Spitzenforschung, praktische Imkerei sowie Bildungs- und Vermittlungsarbeit erstmals zentral an einem Standort vereint.

Über 15 Millionen Euro für Zukunftsforschung und Nachhaltigkeit

Das Bauprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als 15 Millionen Euro, das vollständig von der Polytechnischen Gesellschaft finanziert wurde. Die Goethe-Universität Frankfurt übernimmt im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen die Kosten für die forschungsbezogene Ausstattung, den laufenden Betrieb, die Unterhaltung sowie das wissenschaftliche und technische Personal.

An der feierlichen Eröffnung nahmen zahlreiche Persönlichkeiten teil, darunter Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger (Präsident der Polytechnischen Gesellschaft), Prof. Dr. Bernhard Brüne (Vizepräsident für Forschung der Goethe-Universität), Antje Runge (Bürgermeisterin der Stadt Oberursel) sowie Prof. Dr. Bernd Grünewald (Leiter des Instituts und Professor am Fachbereich Biowissenschaften). Nach den Grußworten und der musikalischen Begleitung durch die Band Blind Foundation erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe an Institutsleiter Prof. Grünewald.

Institut für Bienenkunde: Komplex und Garten von oben

Komplex und Garten von oben, © Norbert Miguletz

Vorzeigeprojekt für klimafreundliches Bauen

Auch architektonisch setzt das Forschungsgebäude Maßstäbe für die Region. Der Entwurf des Heidelberger Architekturbüros hs/c (Till Schweizer und Marcel Heller), der aus einem Wettbewerb mit 72 Teilnehmern hervorging, erfüllt höchste Umweltstandards. Das überwiegend in Holzbauweise errichtete Gebäude erreicht nach ökologischen Bewertungskriterien 98 von 100 möglichen Punkten und entspricht dem KfW-55-Standard.

Zur nachhaltigen Energie- und Ressourcenversorgung beitragen eine eigene Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe mit vortemperierter Zuluft sowie ein durchdachtes Regenwasserkonzept mit Zisterne und natürlicher Versickerung. Umgeben ist der Gebäudekomplex von einem eigens angelegten, ökologischen Vogel- und Insektengarten, der den Forschungsgegenstand auch in der Außengestaltung aufgreift.

Relevanz von Bienen in Zeiten des Klimawandels

Das 1937 von der Polytechnischen Gesellschaft gegründete Institut blickt auf eine lange Tradition zurück. Mit den neuen Räumlichkeiten und dem modernisierten Imkereitrakt erhalten Forschende, Studierende und Auszubildende optimale Arbeitsbedingungen.

Angesichts von Klimawandel und Biodiversitätsverlust erforscht das Institut die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf Wild- und Honigbienen sowie Konzepte für eine zukunftsfähige Bienenhaltung. Bienen sichern durch ihre Bestäubungsleistung nicht nur Ökosysteme, sondern erbringen allein in der Landwirtschaft eine jährliche ökonomische Leistung von über drei Milliarden Euro. Neben der Grundlagenforschung stehen künftig auch erweiterte Angebote für Öffentlichkeitsarbeit, Lehre und Schulkooperationen im Fokus.

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Tauschen statt wegwerfen: Ein Schrank für die Riedberger Familien

Symbolbild Spiel-Tauschschrank

Das Kinderzimmer quillt über, aber das eine Spielzeug, das sich der Nachwuchs gerade wünscht, fehlt trotzdem. Wer mit Kindern am Riedberg lebt, kennt dieses Problem sicherlich. Genau hierbei soll bald ein Tauschschrank unterstützen. Das Angebot gestaltet sich ganz nach dem Vorbild eines Projekts, das in Griesheim schon seit fast zwei Jahren erfolgreich läuft.

Die Idee kommt von CDU, FPD und Volt aus dem Ortsbeirat 12. In einem gemeinsamen Antrag wurde die Stadt gebeten, das Griesheimer Modell auf Kalbach-Riedberg zu übertragen. Der Ortsbeirat hat dem Vorhaben Ende August einstimmig zugestimmt und schlägt gleich zwei Standorte verteilt über den Ortsbezirk vor. Ein Standort soll in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 64b, direkt neben dem Familienzentrum Billabong entstehen. Für den zweiten Schrank wäre das Kinder- und Jugendhaus Kalbach in der Straße »Am Brunnengarten« denkbar.

Dass der Tauschschrank am Riedberg ausgerechnet neben Billabong stehen soll, ist kein Zufall. „Die Zielgruppe geht hier tagtäglich ein und aus“, erklärt Anja Hohmann vom Billabong-Familienzentrum Riedberg e.V. Wer im Schrank ein Spielzeug finde, könne es bei jedem Wetter gleich im angeschlossenen Café ausprobieren. Und noch ein Argument spricht für die Lage: Der bestehende Bücherschrank auf dem Riedbergplatz wird immer wieder zum Ziel von Vandalismus. Am Familienzentrum, so die Hoffnung, sorgt der aufmerksame Blick der Mitarbeitenden dafür, dass der Schrank länger unbeschadet bleibt.

Wie das Ganze konkret aussehen wird, zeigt das Vorbild in Griesheim. Dort hat die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) im November 2024 einen Tauschschrank aus einer ausgedienten Telefonzelle gebaut, samt Solarpanel für die Beleuchtung am Abend. Ob die Riedberger Tausch-Schränke genauso entstehen und was das gesamte Vorhaben kostet, hängt von der weiteren Prüfung durch die Stadtverwaltung ab.

Was in die Schränke hineindarf, ist bereits klar. Bücher, Gesellschaftsspiele und Spielzeug dürfen gerne getauscht werden, während Kleidung und Elektrogeräte bewusst nicht vorgesehen sind. Ohne fachliche Prüfung, könne niemand garantieren, dass ein gebrauchtes Gerät sicher sei, so Hohmann. Mit dem Tausch von Kleidung hat man am Riedberg bereits Erfahrung gesammelt. Viele brachten Kleidung vorbei, jedoch nahm kaum jemand etwas mit. Im Laufe der Zeit erinnerte der Schrank beim Familienzentrum daher eher an einen überquellenden Altkleidercontainer als an ein einladendes Tauschregal. Trotz dieser Erfahrungen will man am Riedberg nun einen neuen Versuch wagen.

Damit der neue Schrank langfristig funktioniert, braucht es aber vor allem eines: Menschen, die sich um ihn kümmern. Billabong hat bereits angeboten, eine Patenschaft für den Schrank zu übernehmen, sucht dafür aber noch ehrenamtliche Unterstützung aus der Nachbarschaft. Im Rahmen der Patenschaft mit dem Familienzentrum entfernen die Helfer unter anderem kaputtes Spielzeug oder Müll und melden der Stadt am Schrank entstandene Schäden. Wer Lust hat, sich für den Tauschschrank mit einzubringen, ist herzlich willkommen, sich bei Billabong zu melden.

Mehr Informationen zu den Kontaktdaten finden Sie hier: https://www.billabong-family.de/kontakt.

Wann genau der erste Spatenstich fällt, steht noch nicht fest. Der Bedarf für ein derartiges Angebot besteht am Riedberg allerdings schon seit längerer Zeit. Der Ortsbezirk wächst stetig, und mit ihm auch die Zahl junger Familien. Was bislang fehlt, sind niedrigschwellige Orte, an denen Nachbarschaft und Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich zusammenfinden. Genau diese Lücke könnte ein Tauschschrank füllen. Er schenkt gebrauchten Spielsachen ein zweites Leben und wird nebenbei zu einem kleinen Treffpunkt für die vielen jungen Familien am Riedberg.

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Mit Akribie, Empathie und Geduld ans Ziel

Maria Wirth Hanschmann und Kristina Ivanova von der Clearingstelle

Mitarbeiterinnen der Clearingstelle für Krankenversicherungsschutz helfen Menschen zurück in die Krankenversicherung

Krank ohne Krankenversichersicherungsschutz – davon sind mehr Menschen betroffen, als viele vermuten. Werden sie krank, müssen sie die teils immens hohen Kosten für die Behandlung selbst tragen, eine Verschuldung kann drohen. Gleichzeitig führt der fehlende Zugang zu frühzeitiger medizinischer Versorgung zu höheren Folgekosten für die Kommunen und Kliniken, da Erkrankungen häufiger erst im Notfall behandelt werden müssen. Für diese Menschen ist das dreiköpfige Beraterinnenteam der Clearingstelle für Krankenversicherungsschutz des Gesundheitsamtes da. Sie nehmen sie an die Hand, lotsen sie durch herausfordernde Behördenprozesse und ebnen ihren Klienten so den Weg zurück in die Regelversorgung. Hier geben die beiden Sozialarbeiterinnen Kristina Ivanova und Maria Wirth Hanschmann stellvertretend Einblick in ihre Arbeit.

Ihre Arbeit ist nicht immer einfach, wie Wirth Hanschmann sagt. Zum einen, weil für viele ihrer Klienten die fehlende Krankenversicherung nur eine von vielen Herausforderungen sei. Zum anderen, weil sie die Nerven behalten müssen, selbst wenn ihnen selbst ein Fall sehr nahe geht. Etwa wenn eine Klientin an Krebs erkrankt ist. Denn dann beginnt für die Kolleginnen der Clearingstelle ein Rennen gegen die Zeit. „Eine solche Klientin braucht schnell die passende Therapie“, sagt Wirth Hanschmann. „Schaffen wir es, einen bestehenden Anspruch auf Krankenversicherung rechtzeitig herzustellen?“ Was Ivanova und Wirth Hanschmann in so einem Fall Zuversicht spendet? „Begleitung durch Supervision. Und unser gutes Miteinander im Team“, sagt Ivanova. Die Mitarbeiterinnen der Clearingstelle tauschen sich untereinander aus, unterstützen sich gegenseitig, bearbeiten besonders knifflige Fälle auch mal zu zweit. So bewegend und anspruchsvoll die Fälle auch sein mögen: „Ich komme immer mit einem guten Gefühl zur Arbeit“, sagt Ivanova über ihre sinnstiftende Aufgabe.

Seit November 2020 finden Menschen in der Clearingstelle einen Anlaufpunkt. Drei Mitarbeiterinnen unterstützen ratsuchende Menschen dreimal wöchentlich bei der Klärung ihres Versicherungsschutzes und helfen ihnen, nach Möglichkeit den richtigen Weg in die gesundheitliche Regelversorgung zu finden. Auch wenn Menschen bereits krank sind, finden sie hier Unterstützung und können in die Humanitären Sprechstunden des Gesundheitsamts vermittelt werden.

„Die Clearingstelle ist deutschlandweit die Einzige, die organisatorisch direkt in einem Gesundheitsamt integriert ist. Wir sind sehr froh, dass wir den Menschen in der Stadt dieses Angebot machen können“, sagt Prof. Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamtes. „Wir erleben ständig, wie groß der Bedarf ist. Und wir sehen auch, wie erfolgreich die Arbeit unserer Beraterinnen ist: Im Jahr 2025 erhielt rund ein Drittel unserer Klienten wieder einen vollständigen Krankenversicherungsschutz in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung.“ Neben der Anbindung an Krankenversicherungsschutz spielt auch die psychosoziale Unterstützung Klienten durch die Beraterinnen eine große Rolle.

Ihre Arbeit umfasst sehr viele psychosoziale und rechtliche Aspekte. Gefragt sind Empathie, Akribie und auch Geduld. Ivanova erklärt: „Es kann allein über eine halbe Stunde dauern, bis man die verantwortliche Person bei der Krankenkasse ans Telefon bekommt.“ Das allein reiche schon als Hürde, die manche Klienten aufgeben lässt, bevor es überhaupt losgeht. Dazu kämen mitunter schwer verständliche Schriftstücke, Formulare und Fragen.

Ivanova erinnert sich an einen Klienten, der nach vielen Jahren im Ausland ohne Krankenversicherungsschutz nach Frankfurt zurückgekommen war und nun mit Ende 70 in ein Alter gekommen ist, in dem er sich um seine Gesundheit sorgt. Selbst dafür zu sorgen, wieder in der Krankenversicherung aufgenommen zu werden, war für den Mann allerdings nahezu unmöglich – zu viel Bürokratie, zu viele offene Fragen, zu viele unbeantwortete Anrufe. Also wandte er sich an die Clearingstelle. Und konnte binnen eines halben Jahres in die Krankenversicherung vermittelt werden.

Das Statistische Bundesamt geht für 2023 von 72.000 Menschen ohne Krankenversicherungsschutz aus. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen ist wegen einer großen Dunkelzimmer aber nur schwer einzuschätzen. Experten zufolge liegt die Anzahl zwischen 500.000 und einer Million bundesweit. Treffen kann es jeden: Menschen, die im Ausland gelebt haben, Selbstständige, die zu wenig verdienen, um Krankenkassenbeiträge zu bezahlen, Studierende, die nicht mehr über die Familienversicherung geschützt sind, Menschen ohne Obdach, Haftentlassene, EU-Bürger, die im Heimatland versichert sind und deren Schutz in Deutschland nicht akzeptiert wird oder die nicht krankenversichert sind.

„Unsere Zielgruppe ist sehr divers“, sagt Ivanova. Und so divers wie die Zielgruppe sind auch die Fälle. „Es gibt kein Schema, nach dem wir die Fälle abarbeiten können. Jeder Fall ist anders und jeder ist auf seine Art kompliziert. Anders als unsere Klienten wissen wir aber, wo wir suchen müssen, um weiterzukommen.“

Von nicht enden wollenden Warteschleifen am Telefon lassen sich die Beraterinnen der Clearingstelle nicht abschrecken. Schriftstücke und Akten begutachten sie mit Know-how und Akribie. Sie wissen, welche Unterlagen gebraucht werden. Und wenn die  Klienten einverstanden sind, lassen sie sich bevollmächtigen, den Schriftverkehr mit den Krankenkassen zu führen. Das allein habe oft große Wirkung, sagt Ivanova. „Wenn die Kassen eine E-Mail oder einen Brief mit unserem Absender bekommen, reagieren sie meist schneller.“

Und wenn die Reaktion der Krankenkasse positiv ausfällt, der Klient erfolgreich vermittelt werden konnte und nun wieder vollständig krankenversichert ist, ist das für Ivanova, Wirth Hanschmann und ihre Kollegin „immer wieder eine große Freude“. „Es gibt uns ein gutes Gefühl“, sagt Wirth Hanschmann. Und es schenkt ihnen die Zuversicht, auch beim nächsten Fall etwas bewirken zu können.

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