Kategorie: RiedbergNEWS

Ab 11.25 Uhr verschwindet ein Stück Sonne

Magisches Phänomen am Himmel über Frankfurt: Am Donnerstag ist ab 11.25 Uhr eine teilweise Sonnenfinsternis zu sehen. Das Gymnasium Riedberg plant dazu eine Aktion am Schulhof. In Kooperation mit dem Physikalischen Verein wird auch ein Online-Vortrag auf YouTube gestreamt.

Der Anblick einer verfinsterten Sonne fasziniert uns Menschen schon seit Jahrtausenden. Ein kurzer Blick in die Geschichtsbücher gefällig? Im Jahr 584 v. Chr. kam es im alten Griechenland während einer Schlacht zu einer totalen Sonnenfinsternis. Als sich dabei der Himmel verdunkelte, ließen die Kämpfer augenblicklich die Waffen fallen. Noch am selben Tag wurde auf dieses Zeichen des Himmels hin ein Friedensvertrag geschlossen.

Nach altem chinesischem Glauben nähert sich bei einem solchen Ereignis ein riesiger Drache der Sonne, um sie zu verschlingen. Um ihn von dieser Tat abzuhalten und den Verlust ihres lebensspendenden Gestirns zu verhindern, zogen die Chinesen mit Trommeln und vielen anderen Gerätschaften los, um ihn durch lauten Krach und schrilles Schreien in die Flucht zu schlagen. Was durch Jahrtausende hindurch offenbar erfolgreich gelang.

Schul-Aktion zur teilweisen Sonnenfinsternis

Keine totale Finsternis, aber eine teilweise Sonnenfinsternis ist in Frankfurt am Donnerstag zwischen circa 11.25 und 13.25 Uhr zu beobachten. Zum ersten Mal nach der teilweisen Sonnenfinsternis vom 20. März 2015 schiebt sich der Mond in Deutschland wieder ein kleines Stück vor die Sonne, um exakt 11,3 Prozent.

Die Wahlunterrichts-Kurse Astronomie und Astrophysik am Gymnasium Riedberg haben zu diesem Anlass eine Aktion auf dem Schulhof bei der Sonnenuhr geplant. Vor Ort erwarten die Schülerinnen und Schüler – nach vorheriger Anmeldung – neben einem Infostand auch ein Sonnenteleskop und ausreichend Sonnenfinsternis-Brillen.

Niemals mit ungeschütztem Auge in die Sonne schauen!

Denn auch eine partielle Sonnenfinsternis darf in keiner Phase ohne Augenschutz beobachtet werden. Ein Blick ohne Augenfilter in die Sonne kann schwere Augenschäden bis hin zur Erblindung zur Folge haben, warnen Experten vorab. Daher muss man bei direktem Blick mindestens immer eine Sonnenfinsternisbrille, also eine zertifizierte Spezial-Schutzbrille, nutzen. Diese gibt es beispielsweise beim Optiker. Von der Wiederverwendung alter Sofi-Brillen wird abgeraten, da die Schutzwirkung mit der Zeit schwindet. 

Anlässlich der partiellen Sonnenfinsternis bietet der Physikalische Verein am Donnerstagabend auch einen Online-Vortrag über Sonnenfinsternisse im Allgemeinen an. „Der Vortrag ist extra für das Gymnasium Riedberg und in Kooperation mit uns entstanden“, heißt es in einer Mitteilung des Gymnasiums. Sehen können ihn aber alle Menschen weltweit unter https://www.youtube.com/physikalischerverein

Totale Sonnenfinsternis erst wieder 2081

Die nächste partielle Sonnenfinsternis kann wieder am 25.10.2022 (23% Bedeckung) oder am 12.08.2026 (88% Bedeckung) in Frankfurt beobachtet werden. Eine totale Finsternis gibt’s leider erst wieder in 60 Jahren, exakt am 3.09.2081.

Donnerstag, 10. Juni 2021, 19 Uhr: Online-Vortrag des Physikalischen Vereins in Kooperation mit dem Gymnasium Riedberg, „Sonnenfinsternis – ein physikalischer Himmelszauber“ / https://www.youtube.com/watch?v=YpmUAgM9_O4

Foto: N. Diehl / Physikalischer Verein

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Große Müllsammel-Aktion am Riedberg

Auch in diesem Jahr heißt es: „Riedberg putzt sich raus!“ In einer großen Nachbarschaftsaktion will die IG Riedberg am Wochenende für ein bisschen Ordnung in unserem Stadtteil sorgen.

Die große Müllsammel-Aktion läuft am Samstag, 12. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Die IG Riedberg hofft auf viele fleißige Helferinnen und Helfer aus dem Stadtteil. Die FES liefert das nötige Material, wie Greifzangen, Müllbeutel und Handschuhe und transportiert den Müllberg dann auch ab.

Die IG Riedberg verbindet die Aktion mit einem Info-Stand über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins – vom großen Stadtteil-Sommerfest bis zum Weihnachtsmarkt, vom Engagement in den Streuobstwiesen bis zum selbst gekelterten Apfelsaft. 

Die Müllsammelaktion beginnt um 10 Uhr auf dem Riedbergplatz. Dort kann sich jeder mit dem nötigen Material ausrüsten und dann in kleinen Gruppen in die verschiedenen Quartiere ausschwärmen. In den einzelnen Quartieren gibt es Ablageplätze, die am Ende mit dem Autoanhänger abgefahren werden, um alle Säcke einzusammeln. „Die vollen Säcke müssen also nicht zum Riedbergplatz zurückgeschleppt werden“, sagt der IG-Vorsitzende Markus Schaufler.

Ende der Aktion wird um 16 Uhr sein. „Aber natürlich muss niemand sechs Stunden am Stück Müll sammeln“, so die Info des Vereins. Man kann jederzeit einsteigen, mal rasch einen Sack füllen und dann die Zangen wieder abgeben. Ausgangspunkt ist jedoch jeweils der Riedbergplatz. Dort werden Zangen, Handschuhe und Müllsäcke verteilt und die Sammler erfahren auch, an welcher Stelle die vollen Säcke abgelegt werden können.

Foto:  Jasmin Sessler / Unsplash

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Blackout am „Himmerich“

Erst flackerte das Licht, dann ging plötzlich nichts mehr. Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Herd. Wie viele Haushalte Samstagnacht vom totalen Stromausfall in der Straße „Am Himmerich“ nahe dem Riedbergzentrum betroffen waren, ist derzeit noch nicht bekannt.

„Es war gegen 21 Uhr. Ganz kurz flackerten die Glühbirnen noch und plötzlich war der Strom einfach weg. Nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Nachbarn“, berichtet ein Anwohner MAINRiedberg. Die Aufregung war zunehmend spürbar. Nach rund einer Stunde bekamen sie eine Auskunft von Mainova. „Man sagte uns, dass wohl die Straße aufgebaggert werden muss, und dass man versucht, das Problem möglichst bald zu beheben.“

Dann dauerte es noch eine Weile, „bis ein Zwei-Mann-Bautrupp mit einem kleinen Bagger kam“, schildert der Anwohner. Kurios sei dabei gewesen, dass man ihn gefragt habe, wo genau die Stromleitung liegt. „Woher soll ich das bitte wissen?“

Aber auch diese Frage konnte offenbar relativ schnell gelöst werden. Gegen Mitternacht begannen die Arbeiten mit dem Bagger. Sonntagmorgen brannte wieder überall am Himmerich das Licht.

Fotos: MAINRiedberg 

In der Straße „Am Himmerich“ fiel Samstagnacht teilweise komplett der Strom aus Foto: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Freude und Frust über den Starkregen

Der Riedberg hatte das größte Planschbecken Frankfurts – zumindest einen sonnigen Samstag lang. Aber während die Kleinen das begeistert ausnutzten, richtete der Starkregen der vergangenen Tage andernorts große Schäden an. Die Feuerwehr Frankfurt hatte mehr als 200 Einsätze.

„Das ist doch eine gute Idee vom Grünflächenamt, bei diesem Wetter das Becken zu fluten. Fehlt nur noch ein Foodtruck und der Bademeister“, schreibt uns ein MAINRiedberg-Leser. Und tatsächlich: Während am Samstag viele noch im Riedbergzentrum ihre Wochenendeinkäufe erledigen, hat sich das große Regenrückhaltebecken im Kätcheslachpark in eine Wasserlandschaft verwandelt. Oder besser gesagt: in ein riesengroßes Planschbecken. Mit einer grünen Insel in der Mitte und Steinstufen am Rand, wo nicht nur Mamas und Papas entspannen können. Während die Kinder durchs knietiefe Wasser laufen. Wie der siebenjährige Paul und sein Bruder Jona (4) auf dem Bild oben, die jede Menge Spaß hatten.

„Wenn dieser tolle Stadtteil tatsächlich noch ein Schwimmbad hätte, wäre es hier perfekt“, sagt uns ein Spaziergänger mit Blick auf den neuen „Riedberg-See“. der war übrigens am Sonntag schon wieder verschwunden.

Frankfurter Feuerwehr im Dauereinsatz

Im Gegensatz zu den großen Schäden, die die Unwetter der vergangenen Tage im Rhein-Main-Gebiet und in Osthessen leider verursacht haben. Allein die Feuerwehr Frankfurt seit Donnerstagabend rund 200 Einsätze.

Es begann schon nach dem Gewitter und Starkregen an Fronleichnam. Donnerstag gegen 19.30 Uhr wurden der Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt in kürzester Zeit 85 Einsatzstellen gemeldet. Bei diesen handelte es sich größtenteils um vollgelaufenen Keller, vereinzelt wurden auch umgestürzte Bäume, abgerissenen Äste oder überflutete Unterführungen und Straßen gemeldet.

Die Einsätze wurden durch eine Vielzahl von alarmierten Freiwilligen Feuerwehrkräften, der DLRG Frankfurt und der Berufsfeuerwehr bis in die späten Abendstunden abgearbeitet. Betroffen waren vor allem die Stadtteile Niederrad, Sachsenhausen, Innenstadt und der Gallus.

Im Laufe des Freitags wurden noch rund 20 Einsätze durch den Regen vom Vortag gemeldet. Gegen 16 Uhr kam es wieder zu einem kleineren Gewitter über Frankfurt, infolge dessen wurden nochmals zehn unwetterbedingte Einsätze der Leitstelle der Feuerwehr gemeldet. Auch hier handelte es sich vor allem um vollgelaufene Keller.

Nochmals 90 Einsätze am Samstag

Am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr kam es erneut zu einem größeren Gewitter mit Starkregen. Bis 18 Uhr wurden der Feuerwehr 90 Einsatzstellen gemeldet. Auch bei diesen handelte es sich um vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume/abgerissenen Äste und überflutete Straßen. Ebenfalls an diesem Tag wurde ein Großteil der Freiwilligen Frankfurter Feuerwehren alarmiert, die zusammen mit der Berufsfeuerwehr und der DLRG Frankfurt die Einsatzstellen anfuhren. Besonders betroffen waren die Stadtteile Sindlingen, Zeilsheim, Sachsenhausen, Niederrad und Teile der Innenstadt. Über Verletzungen von Personen ist nichts bekannt.

Foto: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Jetzt ist wieder täglich Schule

Nach sechs Monaten Ausnahmezustand kehrt auch für die älteren Schüler ab der 7. Klasse endlich mehr Normalität zurück. Sie haben ab heute wieder täglich Schule. Auch Kitas und Horte in Frankfurt wechseln in den Regelbetrieb.

Aufgrund weiter sinkender Infektionszahlen in Frankfurt wechseln die Frankfurter Betreuungseinrichtungen ab heute, 7. Juni, in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber gab dies vorab in einem Schreiben an die Eltern bekannt und zeigte sich erfreut über diese Entwicklung: „Familien und Kinder haben lange auf diesen Schritt warten müssen. Die reduzierten Öffnungszeiten waren ein notwendiges Mittel, um das Pandemiegeschehen zu entschleunigen und dennoch Bildungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung stellen zu können. Diese Zeit hat den Eltern viel abverlangt und darum freue ich mich umso mehr, dass unsere Einrichtungen nun wieder öffnen.“

Hygiene-Regeln gelten weiter

Soweit es die Gegebenheiten in den Einrichtungen zulassen, können die gewohnten Öffnungszeiten unter Beachtung der gültigen Hygieneverordnung angeboten werden. Zusammen mit den Trägern der Betreuungseinrichtungen, dem Gesundheitsamt und dem Stadtschulamt habe man sich auf diesen Öffnungsschritt verständigt.

Abweichungen und Einschränkungen der regulären Öffnungszeiten könne es geben, wenn nicht ausreichend Personal oder Räume vorhanden seien. In diesen Fällen seien auch weiterhin angepasste Öffnungszeiten notwendig, um die gute Betreuung der Kinder zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen. Die Einrichtungen entscheiden so im Rahmen ihrer Gegebenheiten vor Ort über die Ausgestaltung und schrittweise Öffnung der Betreuung bis zu den Sommerferien. Prinzipiell gelte aber, dass die Sieben-Stunden-Regelung aufgehoben sei und wann immer möglich wieder die regulären Öffnungszeiten angeboten werden sollen.

„Ich möchte mich bei den Frankfurter Familien für die Geduld, das Durchhalten und vor allem die Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten bedanken. Bedanken möchte ich mich aber auch bei den Fachkräften in den Einrichtungen und bei allen anderen Mitarbeitenden, die seit der Pandemie einen so engagierten Beitrag zur Aufrechterhaltung unseres gesellschaftlichen Lebens leisten“, sagte die Dezernentin.

Foto: Element5 Digital /  Unsplash

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Betrunkener will über die Autobahn

Das war definitiv keine gute Idee: Ein stark alkoholisierter Mann wollte heute Nacht die A 661 überqueren und widersetzte sich dann auch noch der Polizei.

Einer Funkstreifenbesatzung des 14. Polizeireviers fiel heute Nacht gegen 0.10 Uhr im Bereich der Straße Am Martinszehnten in Kalbach ein Mann auf, der offenbar die Autobahn 661 zu Fuß überqueren wollte.

Wie sich dann herausstellte, war er stark alkoholisiert, 38 Jahre alt und kam aus Neu-Isenburg. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Der Betrunkene wollte aber auch dann immer noch auf die Autobahn gehen. „Da wurde ihm gegenüber die Ingewahrsamnahme zum Zwecke der Ausnüchterung angeordnet“, heißt es bei  der Polizei.

Als er sich immer noch weigerte, in den Funkwagen einzusteigen und zurücklief, musste der Mann zu Boden gebracht werden, wogegen er heftigen Widerstand leistete und die Beamten außerdem noch beleidigte. Die Polizisten blieben unverletzt und konnten anschließend ihren Dienst fortsetzen.

Handy-Dieb an der U-Bahnstation

Fieser Trick: Bereits Montagabend hatten zwei Männer einer 16-Jährigen an der U-Bahn Kalbach ein Handy aus der Hosentasche geklaut.

Gegen 19 Uhr stieg das Mädchen an der Haltestelle „Kalbach“ in die Linie U9 ein. Dabei bemerkte sie, wie ihr ein Jugendlicher ans Gesäß fasste. Kurz darauf sah sie, wie dieser augenscheinlich etwas an einen anderen Mann, der gerade aus der Bahn ausstieg, übergab. Erst später realisierte sie, dass ihr hochwertiges Smartphone verschwunden war. Sie hatte es vorher in ihrer hinteren Hosentasche.

Foto: Maximilian Scheffler / Unsplash

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Hier wird ein Bienenvolk gerettet!

Mit Schutzkleidung, viel Erfahrung, Humor und etwas Wasser retten die Hobby-Imker Holmer Drews und Matthias Adler einen Bienenschwarm am Riedberg. MAINRiedberg hat die Bienenfreunde begleitet.

Es sieht nur wie eine kleine schwarze Wolke in einem Ahornbaum aus, unmittelbar neben dem Kätcheslachpark. Wer aber genauer hinsieht, wird in dieser Wolke beinahe unzählige schwarze Punkte bemerken. Bienen, die dicht an dicht an einem Ast hängen. Ihr Summen ist nicht zu überhören. „Das dürften hier ein paar Tausend Bienen sein. Dass ein Schwarm plötzlich auszieht und sich irgendwo niederlässt, ist um diese Jahreszeit nichts Ungewöhnliches“, erklärt Holmer Drews.

Hobby-Imker Matthias Adler versucht den Schwarm mit einem Plastikbehälter einzufangen…

… während um ihn herum Hunderte Bienen fliegen Fotos: MAINRiedberg

Er spricht von einem „normalem Teilverhalten“. Wenn es den Bienen an ihrem normalen Standort, beispielsweise in einem Bienenhaus, so gut geht, dass sie eine neue Prinzessin produzieren können, schwärmt die alte Königin mit ihrem Hofstaat aus. „Das sieht gefährlicher aus, als es ist“, so der passionierte Imker. Wenn die Insekten uns Menschen oder wenn wir Menschen ihnen dann aber zu nahe kommen, könnte es gefährlich werden. Deshalb waren Holmer Drews und Matthias Adler vom Verein Bee Friends Frankfurt auch an einem Feiertag sofort bereit dazu, die Bienen zu retten.  

Es klappt mit zwei Versuchen

Sie haben einen Bienenkasten mitgebracht. Dazu eine einfache große Plastikbox und einen Wassersprüher. „Die Wasserwolke wird die Bienen ein bisschen beruhigen“, sagen die Experten. Während Holmer vom Boden aus die Lage sondiert, steigt Matthias auf die Leiter, die etwas schief an dem noch jungen Baum lehnt. Dann muss alles schnell gehen. Erst kommt etwas Wasser, dann schlägt Matthias Adler auf den Ast, an dem die Bienen dicht an dicht hängen. Gleichzeitig hält er den großen Plastikbehälter darunter, um die Bienen einzufangen. Und lässt diesen Sekunden später in die Arme von Holmer Drews fallen. Der geht nur wenige Schritte zum Bienenkasten, öffnet die Holzklappe, versucht die Bienen hineinzulocken, verschließt den Kasten wieder.

Währenddessen schwirren um den Baum herum und auch um die Gesichter der Imker immer noch Hunderte Bienen hektisch umher. Die beiden lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Versuch 1 war schon ziemlich geglückt. „Trick 17 ist es aber, die Königin einzufangen. Dann zieht der ganze Hofstaat nach.“

„So Mädels, hier könnt ihr einziehen“

Also steigt Matthias Adler nochmals auf die Leiter. Im zweiten Versuch klappt die Rettungsaktion so gut, dass Holmer Drews beim Öffnen des Bienenkastens zufrieden sagt: „So Mädels, hier könnt ihr einziehen!“

„Trick 17 ist es, die Königin einzufangen. Dann zieht der ganze Hofstaat nach“, sagt Holmer Drews. Foto: MAINRiedberg

Der Arzt und Bienenfreund spricht noch „ein Lob auf den Radfahrer“ aus, der die Bee Friends verständigt hatte. In den nächsten Tagen wird dann ein neuer Standort für die Bienen gesucht. 

Der Verein hat unter der Telefonnummer 0162-155 7312 eine „Schwarmhotline“ eingerichtet.

Unter dieser Nummer kann man uns Bienenschwärme melden. Sofern es möglich ist, werden wir versuchen, den Schwarm zu fangen und die Bienen zu retten“, erklärt Drews. Ein wichtiger Zusatz: Bei der Hotline geht es nur um Bienenschwärme und nicht um Fragen zu Bienen oder bienenähnliche Insekten. Dafür ist das Umwelttelefon der Stadt Frankfurt unter 069/ 212 39 100 die richtige Anlaufstelle.

Weitere Informationen zu den Riedberger Bienenfreunden im Internet unter bee-friends.org

Foto: MAINRiedberg Magazin

Teile diesen Beitrag mit Freunden

WLAN-Probleme am Riedberg

Kein Anschluss unter diesem WLAN: Die Telekom spricht von einer „größeren Störung“ im Norden des Riedbergs. Zahlreiche Haushalte sind betroffen. Ursache sind offenbar Probleme an den Verteilerkästen.

Plötzlich geht nichts mehr. Der Server kann nicht mehr gefunden werden und trotz der drei Balken im WLAN-Fenster geht keine einzige Mail mehr raus oder im virtuellen Briefkasten ein. Riedberger berichten, dass es bereits seit heute Morgen diese Probleme gibt und sie nur sehr eingeschränkt im Homeoffice arbeiten können. Eine Nachfrage bei der Hotline der Telekom ergibt, dass es sich um eine „größere Störung“ handeln soll. Eine weitere Auskunft: Die Entstörung sei eingeleitet, die Probleme können aber voraussichtlich erst bis morgen circa 11 Uhr behoben werden!

DSLAMs sind offenbar defekt

Ursache ist offenbar ein technischer Defekt bei einem oder mehreren Verteilerkästen. Konkret: Bei den so genannten DSLAMs (Digital Subscriber Line Access Multiplexer). Sendet ein DSL-Teilnehmer digitale Daten, überträgt sein Computer oder sein Netzwerk diese über das Modem zur Vermittlungsstelle des Internet Service Providers (ISP). Der DSLAM empfängt diese Daten und führt sie mit den digitalen Datenströmen, die von anderen Internet-Teilnehmern in der Region kommen, auf eine Hochgeschwindigkeitsleitung zusammen.

Anders ausgedrückt: DSLAMs sammeln vor Ort den Datenverkehr der Teilnehmer und leiten ihn an den Endpunkt der Verbindungen weiter. Oft werden DSLAMs in den grauen Verteilerkästen am Straßenrand installiert. Das hat den Vorteil, dass durch die sehr kurzen Kupferleitungen zwischen DSLAM und Teilnehmer sehr hohe Bandbreiten und damit das schnelle Arbeiten im Internet möglich werden. Das funktioniert allerdings nur, wenn keine dieser wichtigen Schnittstellen defekt ist. 

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Ab Montag gibt’s endlich wieder Bade-Spaß!

Die niedrige Corona-Inzidenz macht’s möglich: Am Montag kann endlich die Saison in den Frankfurter Freibädern starten. Auch im frisch sanierten Freibad Nieder-Eschbach und in Eschersheim.

Mit den nächsten Lockerungen kommt zum Glück auch der Bade-Spaß zurück: Am Montag um 10 Uhr wird in Nieder-Eschbach die Freibadsaison 2021 eröffnet. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten konnten pünktlich abgeschlossen werden. Alleine 3,4 Millionen Euro hat die Stadt hier in den Neubau des Hauptbeckens investiert, insgesamt rund 40 Millionen sind in den nächsten Jahren für das Sanierungsprogramm in die bereits bestehenden 13 Bäder und für zwei neue Hallenbäder eingeplant.

Geöffnet werden das Silobad, Brentanobad, Freibad Hausen, Freibad Eschersheim, Freibad Nieder-Eschbach, Freibad Riedbad Bergen-Enkheim und das Stadionbad.

Wie im vergangenen Jahr geht es mit dem schrittweisen Öffnungs- und Hygienekonzept los. Alle Gäste müssen fürs Freibadvergnügen die bekannten Verhaltensregeln unter Pandemiebedingungen einhalten: Mundschutz beim Einlass tragen, Abstände einhalten, Hände waschen. In den Bädern sind genaue Informationen ausgeschildert. Von 14 bis 15 Uhr werden die Freibäder für Desinfektions- und Reinigungsmaßnahmen geschlossen.

Heute startet der Verkauf der e-Tickets

Der Verkauf der E-Tickets für die zwei Zeitfenster vormittags und nachmittags soll bereits am heutigen Mittwoch bei Frankfurt Ticket RheinMain  beginnen – allerdings war dies bis zur Fertigstellung dieses MNAINRiedberg-Beitrags noch nicht möglich.

Alternativ können Gäste die Vorteilskarte der Frankfurter Bäder an den Kassen kaufen und mit ihren Kontaktdaten personalisieren. Damit erhalten Gäste Einlass ohne vorherige Buchung der E-Tickets.

Auch die Kursangebote der Frankfurter Bäder sollen bald wieder an den Start gehen. Aktuell laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der genaue Starttermin der Kurse wird so schnell wie möglich auf der Homepage der Frankfurter Bäder veröffentlicht.

Ausführliche Informationen zu Einlassbedingungen und Ticketverkauf sind auf der Homepage der Frankfurter Bäder unter http://www.frankfurter-baeder.de veröffentlicht.

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Von Äppelwoi-Kneipe bis Imbiss: Immer mehr Gastronomen öffnen draußen

Endlich wieder essen, plaudern und genießen: Mit neuer Markise, sogar mit einem Testcenter und mit der Hoffnung auf mehr Sonne und eine weiter fallende Inzidenz öffnen immer mehr Gastronomen in Riedberg und Umgebung die Außenbereiche.

Als es am Pfingstmontag erstmals wieder erlaubt war, öffneten die ersten Restaurants rund um den Riedbergplatz, beispielsweise das Café  Karrys & Barrys und das zentrale Park Avenue. Andere, wie das House of Waffles in der Altenhöferallee oder die Traditionsgaststätte Zum Lahmen Esel in Niederursel  blieben wegen der hohen Corona-Auflagen noch bei To-go-Betrieb. Und auch wegen des anhaltend schlechten Wetters.

Bereits im Vorfeld hatte Gastronom Thomas Metzmacher erklärt: „Ich habe 200 Sitzplätze draußen. Wo sollen die Gäste hin, wenn ein Regenguss kommt? Der Gast, der gerade sein Schnitzel bekommen hat, wird es nicht bezahlen. Zusätzlich soll ich noch einen Test unter medizinischer Aufsicht vornehmen und weitere Auflagen erfüllen. Wenn ich das durchkalkuliere, kostet das Schnitzel 35 Euro. Es ist eine gute Idee, die Außengastronomie zu öffnen. Aber es ist noch mit vielen ungelösten Problemen behaftet.“

Testcenter im Restaurant, Markise gegen Regen

Jetzt aber heißt es: „Auf Regen folgt Sonnenschein und deshalb öffnet der Lahme Esel am Mittwoch, den 2. Juni, ab 11.30 Uhr wieder. Auf jeden Fall unseren Garten und, mit ein bisschen Glück und weiter sinkenden Inzidenzen, sogar auch Innen.“

Kaum eine Branche ist von der Corona-Krise so gebeutelt ist wie die Gastronomie. Trotz allem versuchen viele Betriebe immer wieder, kreativ auf die sich ständig verändernde Lage zu reagieren. Beispiel 1: Im Park Avenue gibt es mittlerweile ein kleines Testzentrum, das nicht nur Gäste des Lokals, sondern jeder nutzen kann. Beispiel 2: Wenige Minuten entfernt, im kebabiss  in der Altenhöferallee, setzt Inhaberin Nevin Örtülü auf eine neue Markise, um auch gegen Regenschauer gewappnet zu sein. Die Markise muss erst noch angebracht werden, die Terrasse ist aber schon geöffnet. Zum Glück kommt ja die Sonne langsam in Fahrt…

Foto oben: Zum Lahmen Esel, privat, Archiv, Dennis Schmidt / Unsplash

Teile diesen Beitrag mit Freunden