Kategorie: RiedbergNEWS

Sportzentrum Kalbach öffnet Badminton-Felder

Das Sportamt hat im Sportzentrum Kalbach vier Badmintonfelder errichtet. Diese stehen ab sofort für den Individualsport „Eins gegen Eins“ im Rahmen der geltenden hessischen Corona-Schutzvorschriften zur Verfügung.

Sportdezernent Markus Frank sagt: „Besonders in dieser schwierigen Zeit wollen wir Sport im Rahmen der gesetzten Grenzen ermöglichen. Ich freue mich auf das Interesse der Badmintonsportler und auf die Hobbysportler, die diese Sportart ausprobieren wollen.“

Individualsportlerinnen und -sportler können Spielzeiten auf den Badminton-Feldern buchen. Die Nutzungszeiten sind von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr für 12 Euro pro Stunde, von 16 bis 22 Uhr für 18 Euro sowie samstags, sonntags und feiertags von 8 bis 22 Uhr für 15 Euro.

Ein Hygienekonzept für das Sportzentrum Kalbach liegt vor und ist bei der Nutzung zu beachten, ebenso entsprechende Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Ausreichender Abstand ist durch die Platzbelegung gewährleistet, da nur zwei Drittel der Halle mit Spielfeldern belegt werden. Das Badmintonangebot ist vorerst begrenzt.

Die Buchung der Plätze erfolgt bis Sonntag, 24. Januar telefonisch unter 069/212-73415 und ab Montag, 25. Januar, über das neu eingerichtete Online-Ticket-System von Frankfurt Rhein-Main-Ticket unter http://www.frankfurtticket.de im Internet. Im Zuge der Einrichtung dieses Online-Ticket-Systems ist ab dem selben Tag die Buchung von Einzelstunden auf den Tennisplätzen der Tennishalle auch nur noch auf diesem Weg möglich.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.sportamt.frankfurt.de im Internet.

Foto: Siora Photography on Unsplash

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Schule & Kita: Das gilt ab nächster Woche

Die hessischen Regelungen zu Schulen und Kinderbetreuung werden nicht weiter verschärft, sondern bleiben bestehen. Das hat das Corona-Kabinett der Landesregierung am Mittwoch festgelegt. Allerdings werden diese entsprechend den Berliner Beschlüssen bis 14. Februar verlängert.

Schon bisher gilt: Schülerinnen und Schüler sollen bis Klasse 6, wo immer möglich, dem Präsenzunterricht fernbleiben. Derzeit sind weniger als 20 Prozent dieser Schülerinnen und Schüler in der Schule. Ab Jahrgangsstufe 7 gibt es mit der Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht. Klassenarbeiten finden in der Regel nicht statt.

Auch für Kitas gilt weiterhin: Eltern sollen – wo immer möglich – ihre Kinder zu Hause betreuen. Es ist weiterhin erlaubt, dass sich bis zu drei Familien zu Betreuungsgemeinschaften zusammenschließen und im Wechsel die Kinderbetreuung übernehmen.

Um Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu Hause zu erleichtern, wurde in dieser Woche das Kinderkrankengeld erweitert. Dadurch hat jedes Elternteil in diesem Jahr Anspruch, 20 Tage (bislang: 10 Tage) zu Hause auf das eigene Kind aufzupassen und Kinderkrankengeld zu erhalten. Dieses entspricht in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettogehalts. Der Anspruch gilt nicht nur wie üblich bei Krankheit des Kindes, sondern auch, wenn Kitas und Schulen nur eingeschränkt geöffnet sind und Eltern deshalb ein Betreuungsproblem haben.

Sollte sich die Infektionslage in den kommenden Wochen verschärfen, sind weiterreichende Einschränkungen und Schließungen möglich, heißt es in einer Mitteilung der Landesregierung.

Schrittweise Öffnung ab 15. Februar möglich

Wenn es die Infektionslage allerdings erlaubt, will man ab 15. Februar die Grundschulen wieder schrittweise öffnen, zunächst in einem Wechselmodell. Das erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier in einem Statement. Die weiterführenden Schulen könnten folgen, aber auch dort könnte es noch bis zu den Osterferien Wechselunterricht geben.

Die neuen Regelungen im Detail unter https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen

Foto: J. Kelly Brito on Unsplash

 
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Immer weniger Parkplätze fürs Carsharing

Carsharing wird auch am Riedberg immer beliebter – als Alternative zum eigenen Auto. Doch in und um die Innenstadt werden die Parkplätze für die mobilen Anbieter knapp, da immer mehr Bewohnerparkzonen ausgewiesen werden.

Die Lage ist auf den ersten Blick ziemlich eindeutig: Die Stadt Frankfurt steht Carsharing positiv gegenüber und sieht diese Mobilitätsform „als sinnvolle Ergänzung zum Individualverkehr und als Beitrag, den Autoverkehr und den Parkdruck zu reduzieren“ – das erklärte heute Verkehrsdezernent Klaus Oesterling nochmals ganz explizit.

Die Tücke steckt allerdings im Detail: Denn während die drei Frankfurter Anbieter von „stationsbasiertem“ Carsharing (Stadtmobil, book-n-drive und flinkster) ein Netz an Ausleihstationen vorhalten, sind die Nutzer von sogenannten „free-floating“ Anbietern wie Share Now darauf angewiesen, dass sie irgendwo einen freien Parkplatz finden.

Erschwerte Bedingungen für Anbieter ohne Ausleihstationen

Einfach das Auto abstellen und los geht’s – das ist auch Teil ihres Erfolgsgeheimnisses. Was mit der Ausweisung neuer Bewohnerparkzonen immer komplizierter wird. Die Stadt München hat diesbezüglich einen Ausweg gefunden, mit einer für das Parken im gesamten Stadtgebiet geltenden Flat-Rate für die Anbieter. Eine solche Regelung wurde in Frankfurt aber mit der Umstellung der Flotte auf Elektromobilität verknüpft. Mit dem Ergebnis, dass dies wirtschaftlich uninteressant ist. Unter anderem, weil die entsprechende Ladeinfrastruktur fehlt.

Zwei Auswege gibt es: In den neuen Bewohnerparkzonen können Autofahrer mit Wohnsitz in der jeweiligen Bewohnerparkzone einen Bewohnerparkausweis beantragen, der zum gebührenfreien Parken in der jeweiligen Zone berechtigt. Carsharing-Nutzer sind dabei den Autobesitzern gleichgestellt. Möglichkeit zwei: Share Now bietet immer noch die kostenfreie Anlieferung der Fahrzeuge zu jedem gewünschten Standort an.

Eine Lösung gibt es derzeit nicht

Für spontane Nutzer und für Bewohner am Stadtrand wie dem Riedberg, die in die City fahren wollen oder müssen, bringt dies wenig. Aber wie geht es weiter? Nachdem das Thema in verschiedenen Medien aufpoppte, wird der Spielball in der Römer-Koalition hin- und hergeschoben. Verkehrsdezernent Oesterling wäre es offenbar am liebsten, wenn die Koalition ihren Beschluss aufheben würde. Er beinhalte ohnehin eine Wettbewerbsverzerrung, da von den Betreibern mit festen Ausleihstationen eine Verpflichtung zur Elektromobilität nicht verlangt werde.

Foto: SHARE NOW on Unsplash

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Autofahrer flüchtet vor Kontrolle

Polizeibeamte des 14. Reviers in der Marie-Curie-Straße haben am Samstagnachmittag einen 27-Jährigen verfolgt, der mit seinem Auto vor ihnen geflüchtet war. Mutmaßlich stand er bei seiner Fahrt unter dem Einfluss von Drogen.

Die Beamten wollten gegen 14:15 Uhr einen auf die Marie-Curie-Straße eingebogenen VW kontrollieren und gaben dem Fahrer mit Anhaltezeichen zu verstehen, sein Auto anzuhalten. Dieser ignorierte die Signale der Streife und flüchtete mit seinem Fahrzeug über die Altenhöferallee in Richtung Riedberg.

Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Im Bereich der Max-von-Laue-Straße sprang der Fahrer aus seinem Auto und rannte in ein Wohnhaus. Auf Klingeln öffnete der 27 Jahre alte VW-Fahrer später die Tür und räumte laut Polizei ein, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren ist. Die im Anschluss erfolgte Blutentnahme soll nun ein genaues Ergebnis liefern.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Unser schönster Schneemoment…

Der Riedberg wird zum kleinen „Schneeparadies“ – zumindest einen wunderbaren Sonntag lang. Wir haben uns auf die Suche nach dem schönsten Schneemoment gemacht…

Rund fünf Zentimeter neuer Schnee am Sonntagmorgen hat nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen. Bob und Schlitten waren vom Schneefall in der vergangenen Woche ohnehin noch nicht aufgeräumt. Die Straßen Richtung Taunus waren wieder weitgehend gesperrt und ein Ausflug in höhere Lagen nicht möglich – aber auch im Norden Frankfurts konnte man jede Menge Spaß im Schnee haben.

Hier ein paar Impressionen von einem Spaziergang am Riedberg:

Bitte lächeln! Emilia (4) hat sich diesen tollen Schneemann gebaut, mit dem sie selbst zur „Schneefrau“ wird Foto: MAINRiedberg


Lenni (8) hatte viel Spaß beim Rodeln im Kätcheslachpark und nahm sich noch ein bisschen Schnee mit Foto: MAINRiedberg


Hugo (2), Anna und Victoria (9) rodelten um die Wette… Foto: MAINRiedberg


Ist das eine „Liebeserklärung“ an den Riedberg? Foto: MAINRiedberg


Der Schneefall hatte schon in der Nacht zum Sonntag eingesetzt. Passend zum verschneiten Ambiente leuchtete noch dieser Weihnachtsstern Foto: privat

Das ist die Wetterprognose für die nächsten Tage

Laut Wettervorhersage könnte es am Dienstag sogar nochmals ein bisschen Schnee  in Frankfurt geben. Die Tagestemperaturen steigen von 0 Grad am Sonntag auf bis zu 4 Grad im Laufe der Woche. Vor allem am Dienstag weht laut „WetterOnline“ dazu ein zum Teil starker Wind aus südwestlicher Richtung.

Wenn ein Schnee-Minion traurig ist…

Nochmals vielen Dank für die Nachrichten von MAINRiedberg-Leserinnen und Lesern zum Winter-Spaß am vergangenen Sonntag! Auch diese beiden tollen Schneemänner haben uns erreicht – nur leider werden der Minion aus dem Quartier Altkönigblick und sein Kumpel mit der rosa Brille über das Tauwetter ziemlich traurig sein…

Dieser coole Schnee-Minion wurde im Bereich Altkönigblick gebaut… Foto: privat


… und auch sein Kumpel mit der rosa Brille! Foto: privat

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55 Corona-Fälle im Altenpflegeheim „Bettinahof“

Corona-Ausbruch im Altenpflegeheim „Bettinahof“ am Riedberg: Mehr als 50 Bewohner haben sich in den vergangenen Wochen mit Corona infiziert. 18 sind an Covid-19 verstorben. Im Austausch mit dem Gesundheitsamt wurde ein verbessertes Schutzkonzept erarbeitet. Doch die Verunsicherung der Angehörigen ist groß.

Es ist ein zweiseitiges Schreiben der Einrichtungsleitung, das kurz vor Weihnachten die Befürchtungen zahlreicher Angehöriger bestätigte und letztlich so auch zu MAINRiedberg gelangte: Eine Reihentestung des Gesundheitsamtes hatte ergeben, dass 53 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Leitung des Altenpflegeheims „Bettinahof“ in der Altenhöferallee sprach damals von überwiegend „leichten bis mäßigen Symptomen bei den Erkrankten“.

Erst jetzt wurde das Ausmaß des Ausbruchs publik. Der Träger, die KORIAN-Gruppe in München, erklärte heute auf Anfrage, dass „im Dezember 18 Bewohner mit bzw. an Covid-19 verstorben sind“. Der nächste Satz lautet: „Unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.“

Aktuell sind fünf Bewohner Corona-positiv, drei von ihnen sind sogenannte „Altfälle“, haben sich also schon während des ersten Ausbruchs infiziert. Der Träger versichert, dass man alles tue, „um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern“. Die Mitarbeiter tragen FFP-2-Masken und arbeiten „unter höchsten Schutz- und Hygienebedingungen“. Man steht dazu in ständigem Austausch mit dem Frankfurter Gesundheitsamt. Bewohnernahe Flächen werden zweimal täglich desinfiziert. Bei Bewohnern und Mitarbeitern werden nun regelmäßige Schnelltests durchgeführt. Einen hundertprozentigen Schutz könne das jedoch nicht bieten, wie man zugleich einräumt.

Wie konnte es zu diesem schweren Ausbruch kommen?

Der Bettinahof liegt direkt gegenüber vom Riedbergzentrum und ist normalerweise eingebunden in das Leben des Stadtteils. So gibt es einen gemischten Chor mit Kindern und Senioren, das Ballettförderzentrum bietet Kurse für Demenzkranke an. Regelmäßig finden hier Gottesdienste statt. All das ist Pandemie-bedingt seit Monaten nicht möglich.

In dem erst 2013 erbauten Altenpflegeheim leben bis zu 132 Pflegebedürftige. In Einzel- und Doppelzimmern, mit eigenem Bad und WC. Dazu gibt es noch Gemeinschaftsräume, Therapieräume, Cafeteria plus einen hauseigenen Friseur und Fußpflege. Die Kosten für einen Heimplatz sind erheblich. Wie konnte es in einem so modernen Haus dennoch zu diesem schweren Ausbruch kommen? Das lässt sich laut Aussage des Trägers trotz intensiver Kontaktnachverfolgung, die man gemeinsam mit den Behörden unternommen hat, nicht zweifelsfrei sagen. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Heimbewohner „pflegen soziale Kontakte außerhalb der Einrichtung, auf die wir als Arbeitgeber keinen Einfluss haben“ – so lautet die aktuelle Begründung.

Mitte Dezember musste das Haus für Besucher umgehend geschlossen werden. In der ersten Kalenderwoche 2021 durfte man wieder öffnen. Doch viele Fragen sind noch nicht beantwortet.

Text: Claudia Detsch

Foto: MAINRiedberg

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Gründerin mit Herz – und 67 Jahren

Von Ann Wente-Jaeger

MAINRiedberg stellt immer wieder Start-ups und Pioniere aus dem Stadtteil vor – doch diese Frau ist besonders: Mit 67 Jahren gründete Hannelore Schüssler das Betreuungszentrum TrotzDem-Aktiv in Kalbach. Für ihr Engagement wurde sie unter anderem mit dem Bürgerpreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.

„Hallo, ich bin auch noch da!“ Noch während des Gesprächs geht die Tür zu Hannelore Schüsslers Büro kurz auf. Eine ältere Dame schaut um die Ecke und winkt. Hannelore Schüssler lacht und meint: „Normalerweise ist meine Tür immer offen. Und wenn unsere Gäste kommen, geht ihr erster Blick hier ins Büro. Manchmal helfen sie mir auch ein bisschen bei der Büroarbeit. Wichtige Dinge erledige ich dann halt am Samstag, wenn es nicht anders geht.“

„Gäste“, nicht Patienten – dieser Begriff ist ihr wichtig, ebenso wie ein herzlicher, persönlicher Umgang mit den Senioren. Das Demenzzentrum TrotzDem-Aktiv in Kalbach bietet Beratung, Gruppen- und Einzelbetreuung für Menschen mit Demenz.

Bürgerpreis der Stadt Frankfurt

Für Hannelore Schüssler (72) war die Gründung des Betreuungszentrums 2015 eine Herzensangelegenheit, obwohl sie selbst schon im Rentenalter war. Bei ihrem früheren Arbeitgeber war sie für den Aufbau solcher Tagesbetreuungsgruppen zuständig, als diese aber nach und nach als unrentabel geschlossen werden sollten, nahm sie die Angelegenheit selbst in die Hand. „Ich habe auch privat Erfahrungen mit der Betreuung von Dementen und weiß, wie wichtig es für die Angehörigen ist, mal für ein paar Stunden pro Tag entlastet zu werden. Als die Anfrage von der evangelischen Miriamgemeinde in Kalbach kam, die Untermieter für das Gemeindezentrum suchten, habe ich die Initiative ergriffen.“ Kein selbstverständliches Engagement, das 2019 unter anderem mit dem Bürgerpreis der Stadt Frankfurt belohnt wurde. Im vergangenen Jahr kam dann noch eine ungewöhnliche Auszeichnung hinzu: Sie war Gewinnerin der Aktion „Mensch 60+“ des Magazins BRIGITTE WIR.

Warum diese Einrichtung so besonders ist

Das Besondere an der Einrichtung ist, dass die Senioren nicht nur vor Ort bleiben, sondern viel rausgegangen wird. Und Ausflüge gemacht werden – wenn die Corona-Situation dies wieder zulässt. „Unsere Gäste sind ja im dem Sinne nicht krank“, betont Hannelore Schüssler. Beim TSV Bonames geht es normalerweise zum Sport, es gibt auch Feste. Mit dem Riedberger Familienzentrum Billabong gibt es eine Kooperation und ein Malprojekt.

Der Tagesablauf bei TrotzDem-Aktiv wird ganz individuell gestaltet. Ab 9 Uhr kommen die Gäste an, ein eigener Fahrdienst holt sie nach Wunsch ab. In der Einrichtung sind ehrenamtliche und hauptamtliche Betreuer für sie da. Dann wird gespielt, gebastelt, sich unterhalten oder zusammen gekocht. Die Selbstständigkeit soll so lange wie möglich erhalten bleiben. Ob dann einer für das Schneiden einer Möhre 10 Minuten oder 2 Stunden braucht – das macht keinen Unterschied. Gekocht wird international, im Moment regelmäßig Gerichte aus den Herkunftsländern der Gäste, so Schüssler: „Wir haben alle Konfessionen, 18 Nationalitäten in der Einrichtung, das geht alles. So bunt wie Frankfurt, so bunt sind wir auch. Unsere Arbeit geht über die Gefühlsebene. Wenn man Mimik, Gestik, Körpersprache mit einbezieht, versteht man eigentlich jeden.“

Zum Jahresstart bekam die Einrichtung übrigens einen vierbeinigen Neuzugang: Ihr Name ist Lotte und sie wird das Team ab sofort tatkräftig als Therapiehund unterstützen…

Weitere Informationen unter www.trotzdem-aktiv.de

Text: Ann Wente-Jaeger

Foto: MAINRiedberg

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Konzept für sichere Kommunalwahlen

Am Sonntag, 14. März, werden in Frankfurt die Stadtverordnetenversammlung, die 16 Ortsbeiräte und die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) neu gewählt. Mit deutlich mehr Briefwahlbezirken, einem „Drive-in-Wahllokal“ und einem Hygienekonzept für die Wahllokale will die Stadt für sichere Kommunalwahlen sorgen.

Mit einer Plakatkampagne weist die Stadt Frankfurt am Main darauf hin, dass bei den Kommunalwahlen auch unter Corona-Bedingungen eine sichere Stimmabgabe möglich ist. „Es gibt keinen Grund, aus Angst vor einer Infektion auf die Ausübung des Wahlrechts zu verzichten“, sagte der für Wahlen zuständige Stadtrat Jan Schneider bei der Präsentation des Plakatmotivs, das unter dem Motto „Frankfurt wählt sicher“ steht. „Bereits ab dem 1. Februar ist Briefwahl möglich. Aber auch in den Wahllokalen wird streng auf die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln geachtet.“

Auf die verschiedenen Möglichkeiten der Stimmabgabe weisen in den kommenden Wochen Plakate an rund 1200 Stellen im gesamten Stadtgebiet hin. Über einen QR-Code, der sich mit dem Smartphone einlesen lässt, gelangt man direkt auf die Internet-Seite mit weiteren Informationen und dem Formular zur Beantragung von Briefwahlunterlagen. Man rechnet damit, dass in diesem Jahr die Briefwahl verstärkt in Anspruch genommen wird. Auch darauf sei die Verwaltung organisatorisch gut vorbereitet.

Hygienekonzept für die Wahllokale

Am Sonntag, 14. März, werden in Frankfurt die Stadtverordnetenversammlung, die 16 Ortsbeiräte und die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) neu gewählt. „Die Organisation der Wahlen stellt uns vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vor ganz besondere Herausforderungen“, betont Oliver Becker, Leiter des Bürgeramts, Statistik und Wahlen. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurde ein umfassendes Hygienekonzept für die Wahllokale erarbeitet. Vorgesehen sind Desinfektionsmittel, Bodenmarkierungen, Einwegmasken sowie gut sichtbare Hinweisschilder. In kleineren Wahllokale werden zudem Plexiglasscheiben zum Schutz der Wahlhelferinnen und -helfer installiert.

Da zu erwarten ist, dass von der Möglichkeit der Briefwahl verstärkt Gebrauch gemacht wird, wurde die Zahl der Briefwahlbezirke von 117 auf 140 erhöht. Die Auszählung der Briefwahlstimmen erfolgt – wie auch bei den vorangegangenen Wahlen – auf dem Messegelände. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, stehen dafür 50 Prozent mehr Fläche als bisher zur Verfügung.

So funktioniert das erste „Drive-in-Wahllokal“

Die Briefwahlunterlagen können online unter http://www.frankfurt.de/wahlen , per E-Mail an briefwahl@stadt-frankfurt.de oder postalisch beantragt werden, zum Beispiel mit dem Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Wer sich die Unterlagen nicht mit der Post zusenden lassen will, kann sie auch nach vorheriger Terminvereinbarung direkt in zwei Briefwahllokalen abholen. In der Innenstadt in der Lange Straße 25-27 sowie im Bürgeramt Höchst in der Dalbergstraße 14 stehen dafür ausreichend dimensionierte Räume zur Verfügung. Dort ist es auch möglich, die Stimmzettel direkt auszufüllen und in die jeweiligen Urnen zu werfen.

In der Lange Straße wird es zusätzlich die Möglichkeit geben, die Unterlagen an einem Außenfenster an der Pforte entgegenzunehmen. „Damit haben wir eine Art Drive-In-Wahllokal“, erläutert Schneider. „Man kann dort seine Wahlunterlagen abholen, ohne das Gebäude zu betreten – egal, ob man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto kommt.“

Es werden noch Wahlhelfer gesucht

Für die Durchführung der Wahlen sind insgesamt rund 6500 Wahlhelferinnen und
-helfer nötig. „Eine erfreulich große Zahl von Freiwilligen hat sich schon bei uns gemeldet“, sagt Schneider. In einigen Wahllokalen gibt es allerdings noch Lücken. Schneider appelliert deshalb, sich für den Einsatz am Wahlsonntag zu melden. Für die ehrenamtlichen Helfer werden FFP2-Masken bereitgestellt. Als Aufwandsentschädigung erhalten die Mitglieder der Wahlvorstände – je nach Funktion – 65 oder 70 Euro. Eine Anmeldung ist auf verschiedenen Wegen möglich: per E-Mail an wahlvorstaende@stadt-frankfurt.de oder telefonisch unter 069/212-34912. 

Weitere Informationen rund um die Wahlen sind im Internet unter http://www.frankfurt.de/wahlen oder telefonisch unter 069/212-40400 erhältlich.

Foto: Stadt Frankfurt

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Kinderbücherei Kalbach: Ausleihe trotz Lockdown!

Gerade jetzt brauchen Bücher-Fans neuen Lesestoff! Deshalb hat sich die Kinderbücherei Kalbach ein System überlegt, wie sich Kinder trotz Lockdown ab sofort wieder Bücher und Medien ausleihen können.

„Ab dem heutigen Donnerstag werden wir dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr in der Kinderbücherei erreichbar sein. In dieser Zeit könnt Ihr über die Rückgabe-Kiste im Rathauseingang Medien zurückgeben“, informiert Lena Grothe vom Bücherei-Team die jungen Leserinnen und Leser.

Ausleihen sind ab sofort per Vorbestellung möglich. Man kann per Mail eine Wunschliste mit maximal zehn Medientiteln pro Leserausweis und mit Namen des Leser Kontos schicken. am besten mit der entsprechenden Online-Nummer (Katalog https://0469.hebib.de/ ). Das Team sucht die Medien zusammen und antwortet, sobald die Vorbestellung verfügbar ist. „Nun sind die Medien zu den eingeschränkten Öffnungszeiten abholbereit. Bevor Ihr Euch auf den Weg ins Rathaus macht, ruft Ihr  unter 0159/03614600 kurz an und kündigt Eure Abholung an. So vermeiden wir Gedränge um das Rathaus“, rät Lena Grothe.

Die bereits ausgeliehenen Bücher kann man dabei einfach abgeben und die neuen Bücher und Medien mitnehmen. Das Bücherei-Team hofft auf die Mitarbeit und das Verständnis von Kindern und Eltern. „Es handelt sich hierbei um einen besonderen Service, wir müssen schauen wie sich das in der Praxis umsetzen lässt.“

Weitere Informationen unter www.kinderverein-kalbach.de/kinderbuecherei/

Foto: MAINRiedberg

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Hund beißt Kind (11) – Halterin geht einfach weg

Ein 11-jähriges Kind wurde am Riedbergplatz von einem Hund gebissen und musste notärztlich versorgt werden. Jetzt wird um Hinweise auf die Hundehalterin gebeten. Sie ließ das Kind allein und ging einfach weg.

Es geschah am Montag, 4. Januar, gegen 11.30 Uhr. Ein elfjähriges Kind war unmittelbar am Riedbergplatz auf dem Gehweg, auf Höhe der Hans-Bethe-Straße 2, unterwegs – und wurde plötzlich von einem Hund in die Wade gebissen. So schwer, dass es notärztlich versorgt werden musste. Die Bisswunden wurden mit mehreren Stichen genäht.

Die Hundehalterin hielt den Hund offensichtlich an der Leine, soll aber nicht versucht haben, den Angriff zu unterbinden. Sie verließ den Tatort sofort und ließ das Kind allein. Die  Halterin soll 50 bis 60 Jahre alt und etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß sein. Bei dem Hund handelt es sich wahrscheinlich um einen deutschen Kurzhaar, rund 50 Zentimeter groß und mit dunkelbraunem Fell.

Jetzt wird mit einem Flyer (siehe unten) um Hinweise geben – entweder an das 14. Polizeirevier in der Marie-Curie-Straße unter 069/ 75511400 (14.Polizeirevier.PPFFM@polizei.hessen.de ) oder an das Ordnungsamt Frankfurt, Tel. 069/ 21242421.

Mit diesem Flyer wird um Hinweise gebeten Foto: privat

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Foto oben: Archiv

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