Kategorie: RiedbergNEWS

Sternschnuppen im Advent

Sternenkarte

Die bekanntesten Sternschnuppen sind die Perseiden im August. Aber auch im Advent kann man prima Sternschnuppen beobachten. Sie heißen dann jedoch Geminiden. Ihr Maximum beträgt bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde. Insbesondere die Morgenstunden bieten sich zum Beobachten an.

Die Perseiden haben eine hohe Geschwindigkeit und können als sogenannte Feuerkugeln sogar die Helligkeit der Venus erreichen. Der scheinbare Ursprung dieses Stroms (Radiant genannt), liegt im namensgebenden Sternbild Perseus, nahe der Grenze zur Kassiopeia.

Jetzt Mitte Dezember haben wir es dagegen mit den Geminiden, die aus dem Sternbild Zwillinge kommen zu tun. Dieses Sternbild geht bereits in den Abendstunden am Himmel im Osten auf. Daher ist die ganze Nacht über mit Sternschnuppen zu rechnen. Die Bezeichnung Geminiden kommt aus dem Lateinischen (gémini = Zwilling).

Die Geminiden sind der stärkste bis zweitstärkste Meteorstrom des Jahres. Sie sind besonders eindrucksvoll, weil sie viele helle, typischerweise gelb-weiß leuchtende Meteore hervorbringen.

Wer das Sternbild Zwillinge nicht kennt: Die stehen genau links oberhalb vom Orion am Himmel. Besonders hell sind ihre zwei Hauptsterne Kastor und Pollux, ein aus der griechischen Mythologie bekanntes Zwillingspaar. In Frankfurt sind zwei Gebäude am Platz der Einheit 2 in der Nähe der Messe Frankfurt nach ihnen benannt.

Der Grund für das vermehrte Auftreten der Sternschnuppen ist das Durchqueren der Erde einer kosmischen Staubwolke, die vermutlich vom Kleinplaneten „Phaethon“ hinterlassen wurde. Möglicherweise ist dieser Asteroid zerbrochen und hat Trümmerteile auf seiner Bahn hinterlassen, die beim Eindringen in die Erdatmosphäre als Sternschnuppen verglühen.

Die Beobachtung in den frühen Nachtstunden wird allerdings außer vom Wetter noch von der Lichtfülle des Mondes (Vollmond am 19.12.2021) behindert. Nach Mitternacht, nimmt die Beeinträchtigung durch die Reflektion des Mondes allerdings ab, so dass die frühen Morgenstunden als Beobachtungszeitpunkt besser sind.

Auch am Wochenende vor dem Maximum (14.12.2021 um 08:00 Uhr MEZ) ist bereits mit zahlreichen Sternschnuppen zu rechnen.

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Täter versucht Apotheke zu überfallen – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Teil eines Polizeiwagens

Kalbach-Riedberg

Gestern (29.11.2021) versuchte ein unbekannter Mann am späten Nachmittag eine Apotheke zu überfallen. Schlussendlich ergriff er ohne Beute die Flucht. Die Frankfurter Kriminalpolizei sucht nun nach weiteren Zeugen.

Gegen 18:30 Uhr betrat der Täter in der Kalbacher Hauptstraße eine Apotheke. Dort forderte er mit einem Messer bewaffnet eine 48-jährige Mitarbeiterin dazu auf Bargeld auszuhändigen. Dieser Aufforderung kam sie nicht nach. Stattdessen machte sie laut auf sich aufmerksam. Ihre Reaktion schlug den Täter schlussendlich – ohne Beute – in die Flucht. Laut eines Zeugen soll er zunächst in die Straße „An der Grünhohl“ und anschließend in Richtung „Talstraße“ geflohen sein. Er soll im Verlauf der Flucht auf ein Fahrrad, möglicherweise ein Mountainbike, gestiegen sein.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 170-180 cm groß, schlanke Statur. Er trug eine schwarze OP-Maske und Sonnenbrille, hatte eine Kapuze aufgezogen und soll mit einem blauen Sportoberteil sowie einer dunklen Jogginghose bekleidet gewesen sein.

Wer kann Angaben zu dem Täter und/oder der Tat machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069-755-51299 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Ermittlungen dauern an.

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Weihnachtsmarkt ?

Der Riedberger Weihnachtsmarkt wurde aufgrund der pandemischen Entwicklung bereits abgesagt. Doch es gibt Ausweichmöglichkeiten. Neben dem großen Frankfurter Weihnachtsmarkt haben auch einige Weihnachtsmärkte in unmittelbarer Umgebung einen Weg gefunden – unter Auflagen und Abständen – stattzufinden.

Zum Beispiel findet in Bad Homburg der Romantische Weihnachtsmarkt unter 2G+ Auflage statt. Nach erfolgreichem Check-In an zwei verschiedenen Eingängen kann hier an jedem Adventswochenende zwischen den Ständen geschlendert werden. Für die Kinder gibt es eine Dampfeisenbahn und ein Märchenland zum Entdecken und Mitmachen.

Auch in Bad Vilbel gibt es einen Vorgeschmack auf Weihnachten. Am dritten Adventswochenende öffnet der Weihnachtsmarkt an der Wasserburg unter funkelnder Beleuchtung seine Tore. Neben handwerklichen Einzigartigkeiten und kulinarischem Angebot wird hier auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten – alles an der frischen Luft und mit ausreichend Abstand.

Einen Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art bietet der Schwedische Kirchenverein Frankfurt am Main e. V. an. Der Schwedische Weihnachtsmarkt findet dieses Jahr hybrid statt. Der größte Teil ist online, vom 26. Dezember bis zum 28. Dezember ist aber auch ein kleiner Markt in Preungesheim vorgesehen. Dieser wird unter der 2G-Regel durchgeführt. Hier können schwedische Süßigkeiten, Souvenirs und weihnachtlicher Schmuck aus Schweden bewundert und gekostet werden.

Alle Informationen sind unter Vorbehalt und können sich noch kurzfristig ändern.

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Obst-Majestäten geben sich die Ehre

Ein Platz für einen Baum

Es gibt edle und alt Obstsorten mit so schönen Namen wie „Prinz Albrecht von Preußen“, „Prinzessin Marianne“ und „Kaiser Wilhelm“.

Am vergangenen Samstag haben fleißige Mitglieder des Naturschutzvereins Bonames zusammen mit tatkräftigen Naturfreunden die Streuobstwiese am Ende der Galgenstraße aufgeforstet.

Mitglieder des NSV Bonames bei der Gartenarbeit

Mitglieder des NSV Bonames pflanzen Obstbäume

Es wurden 15 Bäume auf der Streuobstwiese nahe der U-Bahn gepflanzt und 4 Bäume fanden ihre neue Heimat im Naturschutzgarten des NSV Bonames e.V.

Jeder Baum der gepflanzt wurde, verursachte Kosten in Höhe von 45 Euro für den erforderlichen Baumpfahl, eine Kokosschnur, Wühlmausschutz und eine Drahthose als Verbiss-Schutz.

Dies macht bei insgesamt 19 neu gepflanzten Bäumen 855 Euro. Ein Teil der Ausgaben konnte durch großzügige Spenden finanziert werden, aber es werden dringend noch weitere Mittel für diese und künftige Pflanzaktionen benötigt.

Wer also diesen praktizierten Naturschutz unterstützen will, kann seinen Beitrag auf das Konto mit der IBAN DE51 501 900 00 6200 6098 49 überweisen. Der Kontoinhaber ist der „NSV Bonames e.V.“. Als Verwendungszweck geben Sie bitte „Baum-Pflanzaktion“ an.

Mit Ihrer Spende sorgt der Verein dafür, dass alte Obstsorten wie zu Großmutters Zeiten wachsen und gedeihen. Einige Menschen reagieren auf die modernen Apfel-Züchtungen allergisch und freuen sich, wenn es noch alte Obstsorten gibt, die sie bedenkenlos essen können.

Fotos: NSV Bonames e.V.


Prinz Albrecht von Preußen

Der Albrechtapfel oder Albrechtsapfel, eigentlich Prinz Albrecht von Preußen, ist ein Herbstapfel. Die Sorte wurde 1865 von C. Braun, Hofgärtner des Prinzen Albrecht von Preußen, des jüngsten Bruders Kaiser Wilhelms I., in den Gartenanlagen von dessen Schloss Kamenz in Schlesien, als Sämling von Kaiser Alexander und Baumanns Renette entdeckt. Diese schlesische Sorte war damals in diesem Gebiet sehr populär und für Anbau in Gebirgsgegenden geeignet. Weiterhin wird sie in Deutschland und in Mitteleuropa angebaut, wo sie als alte Sorte gilt, die für Hausgärten ideal ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Prinz_Albrecht_von_Preu%C3%9Fen

Prinzessin Marianne

Prinzessin Marianne (Synonyme, insbesondere in Norddeutschland: ‘Frühe Bosc’, ‘Calebasse Bosc’, auch ‘Kaiserkrone’ oder ‘Salisbury’) ist eine alte Birnensorte, die von van Mons um 1800 in Belgien gezüchtet wurde. Die Sorte wurde später von Adrian Diel, deutschem Arzt und Gründer der Pomologie, 1818 nach Marianne von Oranien-Nassau, der zweiten Tochter des niederländischen Königs Wilhelm I., benannt. Es war wahrscheinlich auf der Welle des Enthusiasmus nach dem Entstehen des unabhängigen Königreichs der Vereinigten Niederlande im Jahr 1815 unter der Herrschaft der Familien Oranien-Nassau. Sie ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts in Deutschland bekannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Prinzessin_Marianne

Kaiser Wilhelm

Kaiser Wilhelm ist eine alte Apfelsorte, die im Rheinland zunächst unter dem Namen Peter Broich bekannt war. Als Kaiser-Wilhelm-Apfel wurde sie dann überregional bekannt.

Die Apfelsorte Kaiser Wilhelm wurde 1864 als bereits veredelter Baum im Garten von Haus Bürgel in der Urdenbacher Kämpe zwischen Düsseldorf-Urdenbach und Monheim-Baumberg aufgefunden. Der Volksschullehrer und Pomologe Carl Hesselmann (1830–1902) aus Witzhelden (Bergisches Land) ließ den Apfel 1875 Kaiser Wilhelm zur Geschmacksprobe vorlegen, der daraufhin die Namensverwendung für „diesen wahrhaft majestätischen Apfel“ huldvoll genehmigte und sich mit einer gerahmten Fotografie mit eigenhändiger Unterschrift bedankte.

Aufgrund genetischer Untersuchungen wurde inzwischen festgestellt, dass die Sorte aber schon älter ist und zuvor unter dem Namen Peter-Broich-Apfel bekannt war, benannt nach einem rheinländischen Pfarrer.

Die Sorte wird Ende September geerntet und ist von Ende Oktober bis April genießbar. Sie hat ein wohlschmeckendes, himbeerartiges Aroma. Das anfangs feste Fruchtfleisch wird im Laufe der Lagerung mürbe. Dies wurde in der Vergangenheit aufgrund der schlechten Zahnqualität eher gern gesehen.

Das Problem an dieser Apfelsorte war und ist, dass der Baum stark in die Höhe wächst und somit kommerziell kaum interessant ist. Deshalb verschwand er spätestens in den 1950er Jahren aus dem Erwerbsanbau in Deutschland. Der Apfel hat sich deshalb, obwohl wenig empfindlich, nur in privaten Gärten und einigen bäuerlichen Streuobstwiesen erhalten. Erst mit der relativ neuen Slow-Food-Bewegung kam diese Apfelsorte wieder ins Blickfeld einer vorerst kleinen Liebhaberschar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser_Wilhelm_(Apfel)

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Das Sammelfieber beginnt beim FC-Kalbach

Sammeln von Stickern

Am Samstag, den 04.12.2021 beginnt exklusiv beim REWE in Kalbach (Lange Meile 33) der Verkauf der Alben und der dazugehörigen Sticker. Ein individuell kreiertes Album im Vereins-Look (Starter-Kit) kostet 5 Euro, von denen 2 Euro direkt in die Klubkasse fließen. Darin sind bereits 12 Sticker enthalten. Weitere Sticker Päckchen kosten 90 Cent und enthalten 5 Sticker. So kann sich jedes Vereinsmitglied beim täglichen Einkauf für 10 Wochen seine Teamkollegen (Sportler, Trainer und weitere Mitglieder) in Stickerform nach Hause holen.

Umgesetzt wird die außergewöhnliche Aktion, die vor allem für Spaß und großes Sammelfieber sorgen soll, mit dem Berliner Start-up „Stickerstars“. Für pure Sammelfreu(n)de wurde eigens für den Verein auf Facebook eine Online-Tauschbörse eingerichtet (https://www.facebook.com/groups/1047195682788350). So gerät auch das Tauschgeschäft außerhalb des Platzes nicht ins Stocken. Wer will, kann außerdem seinen Stickerstars auf Instagram (https://www.instagram.com/stickerstars) folgen, um nichts zu verpassen.

„Nach der langen Corona-Pause hat der Vorstand des FC Kalbach diese schöne Idee in Angriff genommen: Sammelsticker der FC Kalbach Sportlern und Sportlerinnen zum Tauschen, Kleben und Sammeln. Auch lange nach der Aktion bleibt das Album in Erinnerung, denn so wie es jetzt schon Eltern ihren Kindern zeigen, werden es in vielen Jahren die Kinder ihren Enkeln zeigen.“, schreibt der Verein im Vorwort des Sticker-Albums.

Das Berliner Start-up „Stickerstars“, verfolgt seit 2012 die Vision, Vereins-Mitglieder in ihren Gemeinschaften zu verbinden. Die Kooperation mit lokalen Supermärkten, macht die Aktion jeweils erst möglich.

Es geht vor allem um das Gemeinschaftsgefühl und „Vereinskultur“. Es werden sich sicherlich bald auch „Tausch-Tage“ am Sportplatz entwickeln, während auf den Schulhöfen, Kitas und vorm Training sicher schon früher das Tauschfieber beginnt.

Plakat: FC Kalbach

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Mitglieder der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. (KIR) diskutieren mit Politikern

Gewitterwolke mit Blitz

Die Herausforderungen die der Klimaschutz an unsere Stadtverwaltung stellt sind erheblich…

Zum Beispiel können mit dem vorhandenen Personal gerade einmal 40 der 80 Bäume, die zwischen 2018 und 2020 auf dem Riedberg abgestorben sind, ersetzt werden. Von der Anpflanzung weiterer Bäume zur Beschattung und Bindung von Feinstaub mal ganz zu schweigen.

Ein weiteres Beispiel: Auf dem Riedberg stehen eine Reihe von städtischen und staatlichen Gebäuden. Schulen, Kindergärten, Sporthallen … Einige haben bereits eine Photovoltaik-Anlage, andere (noch) nicht. Aber: Laut Amt für Bau und Immobilien sind mit dem vorhandenen Personal aktuell nicht mehr als 12 Photovoltaik -Anlagen jährlich zu schaffen – und das für ganz Frankfurt mit 3.500 öffentlichen Gebäuden!

Von daher zeigt sich bei vielen Klimaschutz-Projekten, dass nicht nur das dazu notwendige Kapital fehlt, sondern auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die diese Projekte begleiten und umsetzen.

Die Zeit drängt

Der Klimawandel schreitet weiter voran und die Geschwindigkeit der Änderungen nimmt dabei zu. Je später Maßnahmen ergriffen werden, umso teurer und aufwändiger werden sie sein. Seit Anfang 2020 versucht die KIR, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Bürgern entscheidende Hebel in Bewegung zu setzen. Im letzten UN-Klimabericht war eindrücklich zu lesen: Die Länder müssen ihre Bemühungen beim Klimaschutz versiebenfachen!

Anne Rave, Vertreterin der KIR, bringt es auf den Punkt: „Wir brauchen einen Plan und wir brauchen Menschen in der Verwaltung und Politik, die ihn umsetzen! Ohne einen solchen Plan mit konkreten Maßnahmen, die an den wirklichen großen Stellschrauben zur CO2-Reduzierung ansetzen, werden wir das 1,5-Grad-Ziel nicht erreichen.“

Doch das Rad muss nicht neu erfunden werden. 2015 wurde der „Masterplan 100 % Klimaschutz” durch das Fraunhofer Institut erarbeitet – 400 Seiten Text, mit einer Million Euro vom Bund gefördert. Aus diesem Masterplan lassen sich allein 100 Maßnahmen für Frankfurt ableiten. „Ein Schatz, der bisher noch nicht gehoben wurde.“

Umsetzen aber wie?

Frei nach dem Spruch: „Es gibt viel zu tun, fangen wir schon mal an“ müssen in der Stadtpolitik die Weichen neu ausgerichtet werden. Arbeitsprioritäten, Budgets und Personalausstattungen sind neu zu überdenken. Eine große Herausforderung, die neben den aktuellen Belastungen die die Corona-Pandemie mit sich bringt, bewältigt werden muss. In diesem Sinne diskutieren Vertreter der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. mit Vertretern des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz der Stadt Frankfurt um auch hier Unterstützung zu bekommen.

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Klimaentscheid Frankfurt

Klimaschutz Initiative Riedberg

Engagierte Bürger Frankfurts haben sich zusammengetan und fordern verbindliche Klimaschutzmaßnahmen auf kommunalpolitischer Ebene. Die Vision ist, das Klima zu schützen und Frankfurt am Main grüner und lebenswerter zu gestalten.

In Arbeitsgruppen haben diese engagierten Bürger konkrete politische Forderungen für wirksamen Klimaschutz formuliert, aufgeteilt nach verschiedenen Kategorien (Stadtgrün, Mobilität, Energie & Gebäude, …). Diese Kategorien wurden inzwischen juristisch geprüft und auf Unterschriftenliste gedruckt.

Auch am Riedberg gibt es solch engagierte Bürger, die sich in dem Verein Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. (KIR) organisiert haben und intensiv an den oben genannten Forderungspaketen mitgearbeitet haben.

Der Klimaentscheid Frankfurt beschränkt sich auf die städtische Ebene. Neben dem Klimaentscheid Frankfurt gibt es derzeit auf Landesebene noch ein weiteres Bürgerbegehren zur „Verkehrswende Hessen“.

Wie läuft der Klimaentscheid als Bürgerbegehren ab?

Zu Beginn werden zunächst 20.000 Unterschriften benötigt. Dann wird die Stadt Frankfurt das Bürgerbegehren auf seine rechtliche Zulässigkeit prüfen. Danach sind weitere Unterschriften nötig, um das Bürgerbegehren mit seinen Forderungen in geltendes Recht umzuwandeln.

Weitere Infos zum Ablauf des Klimaentscheids findet sich auf der Webseite des Klimaentscheid Frankfurts.

Wann geht es los?

Die Unterschriftensammlung startet am 25.11.2021 mit einer Pressekonferenz um 18:00 Uhr.

Die Unterschriftenlisten werden nach der Pressekonferenz (19:30 Uhr – 20:30 Uhr) vor dem Palais Livingston in der Ulmenstr. 20, 60325 Frankfurt verteilt. Mitglieder des KIR-Vereins bringen Unterschriftenlisten von dort auf den Riedberg mit.

Mitmachen

Ab dem 25. November können die offiziellen Forderungen auf der Webseite des Klimaentscheids eingesehen werden.

Die Forderungen sind auch auf der Rückseite der Unterschriftenlisten abgedruckt, die der KIR-Verein ab dem 26.11. auf seiner Webseite zum Klimaentscheid zum Download anbietet.

Unterschriftenlisten können entweder an den offiziellen Sammelstellen abgeholt werden oder selbst ausdruckt werden (unbedingt doppelseitig mit den Forderungen auf der Rückseite).

Sammelboxen

Die unterschriebenen Listen werden in die Sammelboxen an den offiziellen Sammelpunkten im Stadtgebiet und auf dem Riedberg eingeworfen. Die Aufstellorte der offiziellen Sammelboxen auf dem Riedberg werden ebenfalls in den nächsten Tagen auf der Webseite des KIR-Vereins veröffentlicht.

Der Verein sucht noch offizielle Sammelstellen z. B. Shops, Vereine und andere Institutionen, die bereit sind, eine Box zum Sammeln der Unterschriftenlisten und ein kleines Infobanner aufzustellen.

Wer mithelfen möchte, kann sich unter der Mailadresse kontakt@klimaschutz-initiative-riedberg.de an den Verein wenden.

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Präventive Hinweise für einen sicheren Besuch des Frankfurter Weihnachtsmarktes

Polizeikelle

Seit dem 22.11.2021 hat der Frankfurter Weihnachtsmarkt wieder seine Pforten geöffnet. Auch dieses Jahr wird, trotz der Corona-Pandemie, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Die Frankfurter Polizei gibt präventive Tipps für einen sicheren Besuch des Weihnachtsmarktes.

Sie haben vor Ort Fragen oder brauchen Hilfe? Die Frankfurter Polizei wird auch dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt präsent sein und freut sich auf ein Gespräch mit Ihnen!

Wie kann ich mich gegen Taschen- und Trickdiebe schützen?

Trotz der geltenden Maskenpflicht ist mit einem regen Zulauf des Weihnachtsmarktes zu rechnen. Große Menschenmengen machen sich insbesondere Taschen- und Trickdiebe gerne zu eigen. Mit einfachen Tipps können Sie sich vor den Maschen der Täter schützen:

  • Halten Sie – auch aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie – Abstand zu anderen Personen.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie nötig.
  • Tragen Sie Wertgegenstände in verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Taschen verschlossen an der Körpervorderseite, so dass Sie diese immer im Blick haben.

Sollten Sie Opfer einer Straftat werden, zögern Sie nicht und wählen Sie sofort den polizeilichen Notruf 110. Sollten Ihre Zahlungskarten entwenden worden sein, so veranlassen Sie unmittelbar die Sperrung der gestohlenen Karten.

Wie komme ich sicher von A nach B?

Bei dem ein oder anderen Besuch des Weihnachtsmarktes werden vermutlich nicht nur gebrannte Mandeln und Kartoffelpuffer, sondern auch der allseits beliebte Glühwein konsumiert. Wer vor hat mit dem Auto, dem Fahrrad, E-Scooter oder ähnlichem nach Hause zu fahren, sollte daher auf die geltenden Promillegrenzen achten. Hier herrscht nicht selten, insbesondere bei E-Scootern, Unwissenheit.

Bei E-Scootern gelten dieselben Promillegrenzen, wie beim Autofahren. Doch dies ist nicht das Einzige, was bei dem Fahren von E-Scootern zu beachten ist. Das Fahren ist nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Sind diese nicht vorhanden, so darf auf die Fahrbahn, nicht jedoch den Gehweg, ausgewichen werden. Auch das Fahren zu mehreren ist untersagt.

Aktuelle Informationen rund um den Frankfurter Weihnachtsmarkt – auch im Hinblick auf die geltenden Corona-Regeln – finden Sie auf der Internetseite https://www.frankfurt-tourismus.de/Entdecken-und-Erleben/Feste-Veranstaltungen/frankfurter-weihnachtsmarkt.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und fröhliche Vorweihnachtszeit. Bleiben Sie gesund!

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main

Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

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Daniel Libeskind und der Riedberg

The Verve

Mitte November 2021 wurde der amerikanische Architekt Daniel Libeskind in Berlin vom Jüdischen Museum mit dem „Preis für Verständigung und Toleranz“ ausgezeichnet.

Seine Architektur verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft und erleichtert dadurch wichtige geschichtliche Ereignisse in Erinnerung zu behalten.

Das jüdische Museum in Berlin war 1999 sein erstes architektonisches Werk. Doch er ist nicht nur ein bedeutender Architekt, sondern auch ein begabter Pianist, der schon als Kind Konzerte gab. Inzwischen ist er 75 Jahre alt und kann auf ein imposantes Lebenswerk zurücksehen.

2016 hat er im Otto Stern Zentrum auf dem Uni Campus Riedberg Einblick in sein berufliches Leben gewährt. Ein örtlicher Bauträger hatte ihn eingeladen.

Was verbindet ihn sonst noch mit dem Riedberg? Nun, nach seinen Entwürfen werden hier am „Edith-Stein-Weg“ mehrere Stadtvillen unter dem Namen „The Verve“ errichtet. Etwas Kunst in der Architektur fördert die Vielfältigkeit am Riedberg. Jede Wohnung wird ein Unikat sein – einzigartig, limitiert und mit der unverkennbaren Handschrift ihres Architekten.

Libeskinds berühmteste Baustelle ist aber in New York „Ground Zero“ (Terrorangriff auf das World Trade Centre). Hier soll ein motivierendes Gebäude entstehen, um den Bewohnern der Stadt Mut zu machen. Das Gebäude soll vor allem über einen großen Bereich für die Öffentlichkeit verfügen.

Foto: Privat

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Kindertagesstätte TraumBaum erhält Reggio Zertifizierung

Preisverleihung KiTa TraumBaum

Gestern (18.11.2021) wurde der KiTa TraumBaum die Anerkennung zur Reggio inspirierten KiTa verliehen. Nach einer zweijährigen Inspirations- und Lernphase wurde das Ziel erreicht, in einem ganzheitlichen Ansatz die Beteiligung der Kinder und Eltern weiter zu vertiefen.

Diese besondere Pädagogik entwickelte sich ursprünglich zwischen 1960 und 1970 in der Stadt Reggio Emilia in Norditalien und hält seit etwa 30 Jahren auch in Deutschland Einzug.

Das optimistische Bild vom Kind, in dem es als selbstkompetenter und maßgeblicher Akteur seiner individuellen Entwicklung gesehen wird, prägt die Rolle der Mitarbeiter, sich als Begleiter und Lernende zu verstehen, sowie die Gestaltung der Räume, die das maßgeblich mit beeinflussen. Die Raumgestaltung nach Reggio regt Kinder durch vielfältige, strukturelle Gestaltungselementen, Ordnung und dezente Farben, zu Aktivität oder Entspannung an.

Das Team der KiTa TraumBaum wurde über zwei Jahre hinweg von Prof. Dr. Tassilo Knauf, dem Mitbegründer und geschäftsführenden Vorstandsmitglied der Vereinigung zur Förderung der Reggio-Pädagogik in Deutschland in die neue Methodik eingeführt und bei der Umsetzung unterstützt.

Dieses moderne Konzept ergänzt die in der IB Südwest gGmbH bereits vorhandenen pädagogischen Ansätze gewinnbringend. Dem Unternehmen ist die moderne, strategische Ausrichtung ihrer IB Kindertagesstätten besonders wichtig.

„Eltern erwarten von uns mehr als nur eine »Gute Betreuung«. Hier geht es um Konzepte, die Kinder ganzheitlich fördern und genau das bietet beispielsweise die progressive Reggio-Pädagogik“, so Margit Kraft, die Bereichsleitung KiTas bei der IB Südwest gGmbH.

Foto: Kita Traumbaum


Ihr Kontakt:
Naomi Wille (Leitung KiTa TraumBaum)
Annette-Kolb-Weg 6
60438 Frankfurt am Main

Tel.: 069-50986970

eMail: kita-traumbaum-frankfurt@ib.de
Web: http://www.ib.de/kita-traumbaum

Der IB Frankfurt am Main/Main-Taunus-Kreis
unterhält in der hessischen Metropolregion aktuell über 50 Einrichtungen mit rund 70 Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Web: http://www.ib.de/ib-ffm-mtk

Die IB Südwest gGmbH für Bildung und soziale Dienste
bietet in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein weitverzweigtes Netz von gemeindenahen Bildungsangeboten, Wohn-, Beratungs- und Betreuungsformen an.
2.400 Mitarbeiter sind an rund 170 Standorten aktiv.
Die Gesellschaft gehört zur Unternehmensgruppe des Internationalen Bundes (IB), einem freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

Web: http://www.ib-suedwest.de

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