Kategorie: RiedbergNEWS

Abi ohne Party

Die erste große Hürde ist geschafft! Bis gestern haben mehr als 22.500 Schülerinnen und Schüler in ganz Hessen, davon 125 am Gymnasium Riedberg, die schriftlichen Abiturprüfungen abgelegt. Doch was ist das für ein Gefühl, in Zeiten von Corona Abi zu schreiben? „Es war schon seltsam, die Schule zu betreten, und alles war fast menschenleer“, berichtet Roman Gräf (17). Als er am 19. März, dem Datum der ersten Abiturprüfungen in Englisch, zum Gebäude in der Altenhöferallee ging, war selbst der Fahrradabstellplatz abgesperrt. „Und einen Tag vorher hatte noch keiner von uns gewusst, ob die Prüfungen überhaupt stattfinden werden oder nicht.“ Die Entwicklung der Corona-Krise hatte nicht nur Schüler, Eltern und Lehrer überrollt. Zu einem Zeitpunkt, als bereits ein weitgehendes Kontaktverbot galt und andere Bundesländer eine Verschiebung oder sogar vollständige Absage der Prüfungen diskutierten,  fiel die Entscheidung pro Abitur im Hessischen Kultusministerium sehr kurzfristig.

Wie geht man damit um? „Wir haben viel miteinander gechattet. Aber ich glaube, die meisten von uns waren froh, dass es losging“, sagt Roman rückblickend. Viele hätten zwei Monate oder zumindest einige Wochen dafür gelernt „und jetzt wollten wir, dass das Lernen nicht umsonst war,  jetzt wollten wir das auch hinter uns bringen“. Die Prüfungen selbst, für Roman waren das die Fächer Englisch, Informatik und Mathematik, fanden dann erstaunlich reibungslos und unaufgeregt statt. „Wir hatten immer zwei Meter oder mehr Abstand zueinander und in Mathe waren wir beispielsweise nur zu viert in einem Klassenraum.“ Alles war entsprechend der Corona-Beschränkungen vorbereitet, beeinträchtigt habe das die meisten kaum, „ich habe sogar ein richtig gutes Gefühl, was die Prüfungen anbelangt“.

Kein Abi-Party im Grüneburgpark – Polizei setzt Drohne ein

Abitur in Zeiten von Corona heißt aber auch: Kein Abklatschen oder Umarmungen, wenn man’s geschafft hat. Kein Treffen bei Freunden. Keine Party. Der hessische Kulturminister Alexander Lorz hatte gestern noch einmal an die Abiturienten appelliert, wegen der weiterhin bestehenden Ansteckungsgefahr auf die üblichen Feierlichkeiten zu verzichten.

Auch das traditionelle „Abisaufen“ im Frankfurter Grüneburgpark nach den schriftlichen Abiprüfungen muss ausfallen. Die Frankfurter Polizei will eine Drohne einsetzen, die durch die Hessische Polizeifliegerstaffel geflogen wird, „um eine bessere Übersicht über die in Frage kommenden Areale zu haben“. Und Feiern zu unterbinden.

Abiprüfungen ohne Zwischenfälle

Kultusminister Alexander Lorz zeigte sich mit dem Ablauf der Prüfungen insgesamt zufrieden und zog ein erstes positives Fazit: An den 11 Prüfungstagen wurden in 28 allgemeinbildenden Fächern und zusätzlich 20 berufsbezogenen Fächern auf Grund- oder Leistungskursniveau insgesamt rund 70.000 schriftliche Abiturprüfungen ablegt. Die Teilnahmequote sei in diesem Jahr mit rund 96 Prozent etwas niedriger ausgefallen als üblich, erklärte der Minister. Dies sei zum einen darauf zurückzuführen, dass ein Teil der Abiturientinnen und Abiturienten am Prüfungstag unter Quarantäne gestanden habe oder wegen leichter Symptome wieder nach Hause geschickt worden sei. 

Es besteht die Möglichkeit, die schriftlichen Prüfungen am Nachtermin abzulegen. Nachprüfungen finden von 23.04. bis 07.05.2020 statt, die mündlichen Prüfungen von 25.05. bis 04.06.2020.

Roman Gräf will ab Herbst Informatik in Karlsruhe studieren. Auch bei dieser Entscheidung spielten die acht Jahre am Gymnasium Riedberg, einer Schule mit naturwissenschaftlichem MINT-Schwerpunkt, eine Rolle. Schön wär’s allerdings, wenn im Mai oder Juni doch noch der Abiball stattfinden könnte. Wenn sämtliche Prüfungen vorbei sind und sich die Pandemie hoffentlich abgeschwächt hat. Sonst bleibt auch dann nur die Party per Videochat.

Foto oben: MAINRiedberg

Kalbacher Höhe wird am Montag zur Einbahnstraße

Eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen zum Riedberg wird kurzzeitig zur Einbahnstraße: Wegen Bauarbeiten wird die Straße „Zur Kalbacher Höhe“ am Montag, 6. April, von 8 bis 18 Uhr nur eingeschränkt befahrbar sein. Die Buslinie 29 in Richtung Nieder-Erlenbach Hohe Brück fährt von der Lurgiallee direkt über die Altenhöferallee zur U-Bahn-Station Campus Riedberg.

Die Haltestellen Bonifatiusbrunnen und Käthe-Kruse-Straße entfallen, ersatzweise bedient sie die Haltestellen Geozentrum und Max-Planck-Institut/FIZ in der Altenhöferallee.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

#SupportYourLocalDealer – Wer jetzt Abholung und Lieferservice anbietet

Gastronomen und Kleinunternehmer trifft die Corona-Krise besonders hart – umso wichtiger sind Initiativen wie die Facebookgruppe „Support your local Dealer“, wo Anbieter hier vor Ort auf sich aufmerksam machen. Denn trotz geschlossener Geschäfte gibt es für alle Hungrigen jede Menge Möglichkeiten, hier vor Ort Essen zu bestellen und abzuholen. Aber auch Dienstleistungen vom Reparatur-Service für Elektrogeräte bis zum Taxifahrer sind weiterhin möglich, auch Kinderkleidung kann bei Leonell-Kindermode im Riedbergzentrum bestellt und abgeholt werden.

„Diese Krise wird schnell existenziell!“

Heike und Tim Brockmeier vom beliebten „House of Waffles“ in der Altenhöferallee wollen der Krise trotzen, indem sie verstärkt auf ihren Abholservice aufmerksam machen: „Wir haben ja schon immer unser gesamtes Angebot TO GO angeboten und machen das jetzt unter den neuen Vorgaben ausschließlich.“ Bestellung, Bezahlung, Ausgabe erfolgt am Ladeneingang unter Einhaltung der Hygiene-Abstand Regelung. Natürlich ist auch Abholung nach vorheriger telefonischer Bestellung möglich. Was beim Waffelhaus „leider keinen Sinn macht, ist Lieferung“. Heiße Waffeln gefüllt mit Eis, Obst und Sahne durch die Gegend zu fahren ist kaum möglich. Tim Brockmeier betont: „Wir sind darauf angewiesen, dass die Menschen zu uns kommen. Sehr. Denn wie bei allen ist auch bei uns abzusehen, dass es sehr schnell existenziell werden wird.“ Trotzdem wollen sie weiterhin auch Gratis-Waffeln für Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen – als herzliches Dankeschön!

Von Pizza bis Taxi: Hier eine Liste der lokalen Anbieter (die wir bei Infos an mail@main-riedberg.de gerne ergänzen!)

  • „House of Waffles“: Bubble-Waffeln, Crepes & Sandwiches TO GO, Altenhöferallee 27, Riedberg, 069-90757194,  www.houseofwaffles.de
  • Café „Karrys & Barrys“, Alfred-Wegener-Str. 10, Riedberg, köstliche Kuchen & Co. zum Abholen plus Lieferservice, von 12 – 18 Uhr. Infos unter karrysandbarrys.de
  • kebabiss, Altenhöferallee, Servicezeiten: Di-So 12-21 Uhr, 0160 100 46 16 (gerne auch über Whatsapp) oder 069 90 75 85 23
  • Lahmer Esel„, Apfelweinlokal, Krautgartenweg (Niederursel), Drive-In und Abholung täglich (außer Montag) von 17 bis 20.30 Uhr sowie am Sonntag zusätzlich von 11.30 – 14 Uhr, www.lahmer-esel.de
  • Leonell Kindermode, Riedbergzentrum, Mo – Fr. von 10.00 – 18.00 Uhr vor Ort im Laden/ Sa. bis 16 Uhr, Tel. 069-872 00 390, www.gigijo.de
  • Pizzeria di Biase, Kalbach, Tel. 069 50 68 96 70, www.pizzeriadibiase.de
  • Pizzeria/ Ristorante Isolabella, Altenhöferallee 132, Riedberg, www.ristoranteisolabella.de, Tel 069 90509823
  • Reparaturservice Helmut Wagner Elektrotechnik, Haushaltsgeräte Kundendienst, Im Klausenstück 31, Riedberg, Mo bis Fr. 8-16 Uhr, www.helmut-wagner-elektrotechnik.de
  • Taxiunternehmen Mehmet Yilmaz ist Taxiunternehmer hier auf dem Riedberg. Man kann sich melden, wenn man eine Fahrt zum Arzt, auf die Arbeit oder zum Einkaufen benötigt. Botenfahrten können auch gemacht werden. +49 152 33774528
  • Italienisches Restaurant „Villa Belvedere“, Riedberg, Abholung und Lieferservice, Dienstag – Sonntag 12 – 21 Uhr an, Tel. 069 50 68 4144, villabelvedere-ffm.de
  • Köstlichkeiten von der „Zahnfee“: hausgemachte Chutneys, Pralinen, Eierlikör und andere Leckereien von Jana Zahn, bestellen unter 0172/6974179 oder jana@zahn-ffm.com

Photo by Spencer Davis on Unsplash

Kommt Tempo 30 auf den Hauptstraßen am Riedberg?

In der letzten Sitzung des Ortsbeirates vor den Corona-Beschränkungen wurde fast unbeachtet ein Beschluss gefasst, übrigens einstimmig, der weitreichende Folgen haben könnte: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, „ob und wenn ja in welchen Bereichen auf den inneren Erschließungsstraßen des Riedbergs, der Riedbergallee, Altenhöferallee, Graf-von-Stauffenberg-Allee und Carl-Hermann-Rudloff-Allee ein Tempolimit von 30 km/h angeordnet werden kann“. Das bedeutet: Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob Tempo 30 auf den Hauptstraßen unseres Stadtteils möglich ist – um mehr Sicherheit für alle Bürger zu gewährleisten.

Schon jetzt gibt es Tempobeschränkungen vor den Schulen und am Sportplatz an der Altenhöferallee. Anwohner aber berichten, dass Autos dort nicht selten mit mindestens Tempo 50 bis 60 aus Richtung Norden in den Stadtteil rasen. Vor allem nachts. Die Begründung der Lokalpolitiker pro Tempolimit lautet folgendermaßen: „Um den Fahrzeugverkehr ruhiger und disziplinierter zu gestalten, dem Radverkehr einen sicheren Verkehrsraum zu bieten und auch den Fußgängerinnen und Fußgängern, insbesondere den zahlreichen Kindern, Querungen der Fahrbahn zu erleichtern, sollte die Fahrgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt werden.“ Damit würde auch die Lärmbelastung der dicht bebauten inneren Erschließungsstraßen, insbesondere in den Nachtstunden, deutlich gemildert.

Die auf dem Riedberg verkehrenden Buslinien werden durch eine Tempo 30 Regelung nicht behindert, da diese Buslinien bereits heute durch Fahrbahnverengungen und zahlreiche Haltestellen Tempo 30 in der Regel nicht überschreiten können.

Der Ortsbeirat betont: Die vor Jahren für den ganzen Stadtteil Kalbach eingerichtete Tempo-30-Zone hat sich „trotz anfänglicher Bedenken überaus positiv entwickelt“. Die gesamte Verkehrssituation im Stadtteil hat sich entspannt, so dass Tempo 30 inzwischen von allen Anwohnern befürwortet werde.

Die Stadt soll die Ergebnisse der Prüfungen in Sachen Tempo 30 dann wiederum in einer Ortsbeiratssitzung vorstellen und dann geht es darum, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die Einführung der Geschwindigkeitsbeschränkungen zu erörtern.

Foto: Archiv

„Digitales Ballett“ im Thom Hecht Ballettförderzentrum

Die Corona-Krise zwingt Deutschland in die Knie und bringt das soziale Leben zum Erliegen. Nicht nur die Bildungseinrichtungen wie Kitas, Schulen und Universitäten sind betroffen, sondern auch Hobbies, Freizeit- und Kulturveranstaltungen fallen fast gänzlich weg. Das Thom Hecht Ballettförderzentrum trotzt der Pandemie und versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen. Ganz nach dem Motto „The Show must go on“, wurden bereits in der ersten Woche, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel soziale Distanzierung empfahl, kleine Video-Tutorials für die Ballettkinder der „Children’s Division“ gedreht und diese Übungen per Email versendet. Für die erwachsenen Balletteleven, die zum Teil schon mehrere Ballettprüfungen am American Ballet Theatre in New York erfolgreich abgelegt haben, gab es am Sonntag unter der Leitung von Dr. Thom Hecht eine Premiere mit einer Live-Ballettklasse auf der Kommunikationsplattform Zoom.

Für Hecht, der bereits seit 2008 E-Learning als alternative Lernmethoden im Hochschulbereich einsetzt, ist in Zeiten von Corona eine „Digital Ballett“-Lösung die beste Alternative zum Präsenzunterricht. Als Lehrbeauftragter für Tanzgeschichte und Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden lehrt er bereits seit einigen Jahren zu 95% im E-Learning Format. Eine Ballettklasse per Live Streaming zu unterrichten sei jedoch auch Neuland für ihn, aber der erste Testlauf aus dem eigenen Wohnzimmer verlief ausgesprochen gut, die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv, obwohl natürlich Nachbesserungsbedarf besteht.

Wie muss der Raum ausgeleuchtet sein? Wo muss man die Kamera positionieren? Wie verbessere ich die Qualität der Musikübertragung? Nicht nur das sind Fragen, die man sich bisher nicht stellen musste.

Das Digital Ballet Angebot bringt auch einige Vorteile, so Hecht. Der soziale Aspekt, doch noch als Gruppe zusammen Ballett zu trainieren in Zeiten von „Social Distancing“, ist ein wichtiger Bestandteil, denn obgleich kontaktlos, aber doch am sozialen Leben teilhaben zu können. Hecht spricht von einer „positiven Disziplin“ im Live Streaming, da alle Balletteleven sich auf die Übungen konzentrieren müssen, die per Video übertragen werden und somit nicht abgelenkt werden können. Im gleichen Zuge gibt es aber auch Korrekturen und Feedback für die Teilnehmer. Die Kamera sieht alles!

Für die nächsten Wochen plant Hecht nun eine sukzessive Umstellung der Kurse im Ballettförderzentrum auf „Digital Ballett“, zumindest solange, wie die Pandemie und die von der Bundesregierung angeordnete Kontaktsperre es erfordern. Jeder Kurs muss neu überdacht und die Lernziele didaktisch und pädagogisch reflektiert werden. Während für die erwachsenen Balletteleven und die größeren Schulkinder der Präsenzunterricht nahezu 1:1 übertragen werden kann, benötigt es für die jüngsten Ballettkinder eine innovative Lösung. Diesen Herausforderungen will er stellen, ist aber zuversichtlich, diese Hürden mit kreativen Wegen zu meistern.

Mit Blick auf Kollegen, denen fast alle Einnahmen wegbrechen und deren Auftritte ausnahmslos abgesagt werden, sagt er: „Für uns Künstler und Kreative ist die Corona-Krise eine Katastrophe.“ Das werde bei der aktuellen Diskussion um die vielen kleinen und größeren Unternehmen, die jetzt um ihre Existenz bangen, oft vergessen. Thom Hecht hat in den vergangenen Jahren mit viel Engagement sein Ballettförderzentrum hier am Riedberg aufgebaut und will auch mit ebenso viel Engagement und seinem digitalen Ballettunterricht der Krise trotzen. 

Fotos: Thom Hecht Ballettförderzentrum

Nach dem Motto „The show must go on!“ bietet Thom Hecht jetzt digitalen Ballettunterricht an

Keine Kündigungen bei der Nassauischen Heimstätte

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW), die am Riedberg beispielsweise die „Riedbergwelle“ gebaut hat, zeigt sich vor dem Hintergrund der einschneidenden Maßnahmen im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie und der daraus folgenden Unsicherheit für Arbeitsplätze und die weitere wirtschaftliche Entwicklung solidarisch mit ihren Mietern. „Als Landesunternehmen mit überwiegend öffentlichem Auftrag haben wir eine Vorbildfunktion und eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, der wir selbstverständlich auch in dieser schweren Zeit nachkommen wollen“, sagte der Leitende Geschäftsführer Dr. Thomas Hain. „Unser Ziel ist es, die durch die tiefen ökonomischen Einschnitte drohenden Folgen für unsere Mieter soweit wie möglich abzumildern.“

Hessens größtes Wohnungsunternehmen wird auf Kündigungen und Räumungen, die in Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Krise stehen, verzichten. Sollten Mieter ihre Wohnung bereits gekündigt haben und wegen der Corona-Krise nicht umziehen können, dürfen sie weiter in ihren Wohnungen verbleiben, sofern diese nicht bereits neu vermietet sind. Alle noch nicht ausgesprochenen Mieterhöhungen werden auf das vierte Quartal verschoben. Mieter, die aufgrund der aktuellen Situation Einkommensausfälle haben und Mietzahlungen nicht fristgerecht leisten können, werden gebeten, sich frühzeitig zu melden. „In Zusammenarbeit mit unseren Servicecentern wird dann eine individuelle Lösung erarbeitet“, führte Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer für Akquisition, Projektentwicklung und Immobilienmanagement, weiter aus. „Für unsere älteren Mieter, die zurzeit das Haus nicht verlassen können, stellt das Wohnserviceteam die Einkaufshilfe für die täglichen Besorgungen bei Bedarf und vorübergehend kostenfrei zur Verfügung. Damit nehmen wir ihnen gerade jetzt eine große Sorge“, so Westphal.Kunden, die die Einkaufshilfe benötigen, können montags und mittwochs telefonisch ihren Bedarf anmelden. In Frankfurt unter Telefon: 069/76061735 für alle anderen Orte, an denen Wohnserviceteams im Einsatz sind unter Telefon: 069/13817253.

Gewerblichen Mietern, die ganz besonders unter dem Wegfall ihrer Umsätze leiden und akute Zahlungsschwierigkeiten haben, stellt er darüber hinaus in Aussicht, die Miete gegen Nachweis des Verdienstausfalls zunächst für einen Monat zu erlassen. „Unsere Mieter, zu denen wir immer ein partnerschaftliches Verhältnis pflegen, können sicher sein, dass wir auch in dieser schwierigen Zeit für sie da sind. Niemand muss wegen der Corona-Pandemie um sein Zuhause fürchten oder sein Geschäft aufgeben.“

Damit agiert die NHW auf Augenhöhe mit dem am Montag vom Bundeskabinett gefassten Beschluss, die Kündigung von Mietern und kleinen Gewerbetreibenden auszuschließen, die wegen der Covid-19 Pandemie ihre Miete nicht zahlen können. Die betroffenen Wohnungsmieter müssen dem Vermieter ihre Corona-bedingten Einkommensverluste glaubhaft machen, sich um Gewährung staatlicher Unterstützung wie das Wohngeld bemühen und die Miete bis Ende Juni 2022 nachzahlen.

Darüber hinaus unterstützt die Unternehmensgruppe die Forderung des Deutschen Mieterbunds und des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, umgehend einen „Sicher-Wohnen-Fonds“ einzurichten, um den Fortbestand der Mietverhältnisse zu sichern.

Foto: Nassauische Heimstätte

Polizei warnt vor Betrügern mit Corona-Masche

Die Polizei stellt aktuell fest, dass Betrüger auch in diesen Zeiten mit der Angst ihrer Opfer spielen und neue Betrugsmaschen in Zusammenhang mit der Corona-Epidemie erfinden. So wurden durch angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts Coronatests an der Haustür angeboten. Außerdem gaben angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts vor, den Bestand von Desinfektionsmitteln in der Wohnung überprüfen zu müssen. Doch weder handelt es sich um echte Coronatests, noch um tatsächliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts.

Darüber hinaus scheinen nun Dinge für Diebe von Interesse zu sein, die noch vor zwei Wochen keine Beachtung fanden. So entwendeten Unbekannte bei einem Einbruch in ein Restaurant in der Ottostraße neben Bargeld auch rund 20 Flaschen Desinfektionsmittel und mehrere Packungen Mundschutze.

Deshalb der Hinweis der Polizei: Von offizieller Stelle werden keine Coronatests an der Haustür durchgeführt oder angeboten. Das Gesundheitsamt kommt auch nicht nach Hause und überprüft vermeintliche Desinfektionsmittelbestände. Wer einen Betrug vermutet, sollte sich sofort an die Polizei (Notruf 110) wenden.

Insgesamt hält sich der Großteil der Frankfurter Bevölkerung an die Vorgaben. Die Beamten stellten aber auch Zuwiderhandlungen insbesondere auf Spielplätzen oder in Parkanlagen fest. Die Mehrzahl der betreffenden Bürgerinnen und Bürger zeigten sich einsichtig, nachdem sie durch die Beamten auf ihr Fehlverhalten hingewiesen worden waren. In einigen Fällen sprach die Polizei Platzverweise aus.

Die Frankfurter Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, zuhause zu bleiben und die Regelungen zum Kontaktverbot im öffentlichen Raum einzuhalten. „Gemeinsam können wir alle dazu beitragen, Leben zu retten.“

Information: Polizei Frankfurt

Foto: Archiv

Weltpremiere: Der „Lahme Esel“ ist die erste Äppelwoi-Kneipe mit Drive-In!

Äppelwoi und Handkäs? Rippchen mit Kraut? Oder lieber Schnitzel mit Bratkartoffeln? Aber bitte „to go“! Ab heute um 18 Uhr ist das möglich – in der weltweit ersten Äppelwoi-Kneipe mit Drive-In. Während andere über die Corona-Beschränkungen klagen, hat Gastronom Thomas Metzmacher vom „Lahmen Esel“ in Niederursel beschlossen zu handeln. Und schnellstmöglich einen Weg gesucht, wie er die neuen Verordnungen im Kampf gegen das Virus einhalten und trotzdem für seine Gäste da sein kann. Mit ein bisschen Ideen-Klau aus der Fast-Food-Branche, umgesetzt in einem Frankfurter Apfelweinlokal mit über 200jähriger Geschichte. 

Lahmer Esel „Drive-In“ startet heute um 18 Uhr

Es steht schon alles bereit: Das Zelt vor seinem Hofgarten, das nur noch fertig aufgebaut werden muss. EC-Gerät und Kasse für draußen. Das Küchenteam arbeitet schon seit dem frühen Morgen daran, einerseits alles für den Mittag vorzubereiten, wo in der Gaststätte noch Normalbetrieb möglich ist, und zusätzlich für den Abend, wenn’s mit dem Drive-In direkt am Krautgartenweg losgehen wird.

So soll’s funktionieren: „Sie fahren mit ihrem Auto an den Bestellschalter am Hoftor und können aus dem Fenster heraus ihre Bestellung abgeben“, erklärt Thomas Metzmacher. Noch während des Bezahlvorgangs bereiten die Köche die Speisen frisch zu. Das ist möglich, da die Daten digital in die Küche übertragen werden – und „wir ja sonst auch 200 Plätze drinnen und im Sommer nochmal 200 Plätze draußen haben“. Sprich: Schneller und guter Service ist sowieso immer Pflicht. Deshalb geht man in Niederursel ziemlich selbstbewusst die neue Herausforderung an.

Während in der Küche Hochbetrieb herrscht, fahren die Kunden vor zum Gaststätteneingang und die bestellten Speisen und Getränke werden verpackt ans Auto gereicht. „Sie brauchen Ihr Fahrzeug nicht zu verlassen!“, verspricht der Chef vom Lahmen Esel. Da das Lokal am Abend aktuell ohnehin geschlossen sein muss, sei nicht mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Die Speisekarte ist nur etwas reduziert – Schnitzel, Hacksteak, Salate, Grüne Soße, Handkäs, Rippchen mit Kraut und vieles mehr wird in Metzmachers “Apfelweinlokal 2.0“ aber selbstverständlich serviert.

Mit dem „Apfelweinlokal 2.0“ gegen die Corona-Krise

Für einen Moment wird der Gastronom trotz der Vorbereitungen sehr nachdenklich. „Ich habe 36 Mitarbeiter. Wie soll ich die in diesen Zeiten bezahlen, wenn ich nichts mehr verkaufen kann?“ Aufgeben ist für ihn keine Option, innovative Ideen sind es seit Jahren. So kam ihm der Gedanke zum weltweit ersten Drive-In am Hoftor.

Er weiß: Vielleicht wird er auch einen längeren Atem brauchen, bis sich das neue Angebot rumgesprochen hat. Aber spätestens „wenn alle ein paar Tage zuhause sind und nicht mehr wissen, was sie kochen sollen“ – dann haben sie vielleicht Hunger auf seine hausgemachte hessische Küche. Alles frisch zubereitet und zum Mitnehmen. Und Äppelwoi? Den gibt’s natürlich auch! Frisch gezapft und bei Bedarf auch mit gerippten Gläsern.

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AKTUELLE NEWS: Längere Öffnungszeiten für DRIVE-IN ab 26. März 2020!

Der neue Drive-In am „Lahmen Esel“ ist ab sofort täglich (außer Montag) von 17 bis 20.30 Uhr geöffnet sowie am Sonntag zusätzlich von 11.30 – 14 Uhr. In dieser Zeit ist auch das Abholen von telefonisch oder per Mail bestellten Speisen möglich. Weitere Informationen unter lahmer-esel.de und telefonisch unter 069 / 573974. Das Lokal selbst bleibt wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen in Hessen geschlossen. 

Die Speisekarte gibt’s unter www.lahmer-esel.de/drive-in

Fotos: Zum Lahmen Esel/ privat

Infektionsbiologe appelliert: „Bitte meiden Sie Massenansammlungen und Spielplätze!“

Offene Stellungnahme

von Prof. Dr. Sven Klimpel, Infektionsbiologe an der Goethe-Universität (Campus Riedberg)

Vielen Dank für Ihre souveräne Information über MainRiedberg über das Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) – ich erachte das als sehr wichtig, denn die Riedberger müssen informiert sein und sensibilisiert. Aber mit der Sensibilisierung scheint es noch nicht bei allen Riedbergern funktioniert zu haben. Ich habe Anfang der Woche zahlreiche Anfragen von unseren Bekannten vom Riedberg erhalten, die wissen wollten, ob das noch akzeptabel ist, sich mit derart vielen Kindern und deren Eltern auf den Spielplätzen am Riedberg zu treffen. Sie haben mir Fotos gezeigt und ich war über die Massenansammlungen und die Gutgläubigkeit der Riedberger entsetzt.

Es gibt klare Anweisungen und Restriktionen von der Bundesregierung und der Landesregierung für die Bevölkerung im Hinblick auf die Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Anweisungen kommen nicht von ungefähr, sondern sind in einem fundierten Prozess von uns Wissenschaftler*innen, der operativen Einheiten der Politik, der Wirtschaft und der Sozialverbände erarbeitet worden. Wir haben z.B. an der Goethe-Universität diese Vorgaben bereits weit im Vorfeld umgesetzt und Notfallpläne eingesetzt. Ein zentrales Mittel der derzeitigen Bemühungen um die Eindämmung des SARS-CoV-2 ist es, die sozialen Kontakte unmittelbar zu reduzieren, um die Gesellschaft zu schützen und um (sehr wichtig!) Zeit zu gewinnen.

Ich möchte in meiner beruflichen Funktion als Infektionsbiologe noch einmal betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt, daher sind sogenannte  ‘Hamsterkäufe‘ unnötig, jedoch Massenansammlungen auf Spielplätzen sind für eine gewisse Zeit unbedingt zu vermeiden. Ich appelliere daher an die Solidarität und bitte ALLE Riedberger, sich an die Vorgaben von zentralen Stellen zu halten. Nur, wenn wir gemeinsam diese gewissenhaft umsetzen und sensibilisiert damit umgehen, werden wird zeitnah zu unseren gewohnten Verhaltensweisen zurückkehren können.

Bleiben Sie gesund!

Foto: privat

Prof. Dr. Sven Klimpel ist Parasitologe, Infektionsbiologe und Professor an der Goethe-Universität Frankfurt (Campus Riedberg) Foto: privat

Corona – Ticker +++ Krisenstab für die Frankfurter Wirtschaft +++ Erster Corona-Fall auch im Gesundheitsamt +++ Kein Nachtverkehr mehr mit Bussen und Bahnen +++ Stadt sperrt Spielplätze +++

Krisenstab für die Frankfurter Wirtschaft

Auf Anregung des Wirtschaftsdezernenten Markus Frank hat sich am Freitag, 20. März, der Krisenstab Corona konstituiert. In einer Videokonferenz tauschte sich die neu gegründete Arbeitsgruppe zur aktuellen Situation und zu Hilfestellungen für Unternehmen aus. Innerhalb nur weniger Tage stellte sich heraus, wie schmerzlich die Frankfurter Wirtschaft von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist. Stadtrat Frank formuliert das Ziel des Krisenstabs: „Wir wollen die Frankfurter Wirtschaft durch diese schwierigen Zeiten bringen und alles daransetzen, Unternehmer und ihre Arbeitsplätze zu erhalten.“

Die Frankfurter Wirtschaftsförderung unter Leitung ihres Geschäftsführers Oliver Schwebel sieht sich als erster Ansprechpartner auf städtischer Seite für alle Unternehmen und Betriebe, die nun in wirtschaftliche Not kommen. Sie hat ein Helpdesk eingerichtet und auf ihrer Homepage http://www.frankurt.de alle Informationen über Landes- und Bundesprogramme, Bürgschaften, Steuererleichterungen und Sonderprogramme kommuniziert, die aktuell helfen können.

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Freitag, 20.3.2020

Erster Corona-Fall auch im Gesundheitsamt Frankfurt

COVID-19 breitet sich in der Bevölkerung aus. Es überrascht deshalb nicht, dass auch im Gesundheitsamt Frankfurt ein Mitarbeiter positiv auf COVID-19 getestet wurde.

Das Amt hat sofort gehandelt und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehört z. B. das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) bei direktem Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. Die Sprechstunden mit Patienten wurden bereits seit Montag weitgehend eingestellt.

Die Kontaktpersonen, die bislang alle symptomfrei sind, wurden am 20. März untersucht. Das Testergebnis ist bei allen negativ ausgefallen. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen bleiben dennoch vorsorglich bis auf weiteres bestehen.

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Freitag, 20.3.2020

Ab heute fahren nachts keine Busse und Bahnen mehr

Der Nachtverkehr mit Bussen und Bahnen in Frankfurt am Main wird ab Freitag, 20. März, aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt. Als Orientierungshilfe für die Fahrgäste gilt, dass die letzten Bahnen und Busse gegen 0.30 Uhr an ihrer jeweiligen Starthaltestelle abfahren, sofern sie nicht fahrplanmäßig schon früher enden. Die ersten Fahrten am frühen Morgen starten ab etwa 4.30 Uhr.

Mit dieser Maßnahme will die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ den Tagesverkehr sicherstellen, der seit Mittwoch, 18. März, nach dem Ferienfahrplan verkehrt.

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Donnerstag, 19.3.2020

Kein Ausschank mehr am Wochenmarkt

Seit gestern gelten neue Regeln an Frankfurts Wochenmärkten. Der Ausschank wird eingestellt, Essen gibt es nur noch zum Mitnehmen. Das gilt auch für den Wochenmarkt, der jeden Samstag auf dem Riedbergplatz stattfindet.

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Donnerstag, 19.3.2020

Kultusministerium untersagt Feste, Fahrten und Exkursionen bis zu den Sommerferien

Das Kultusministerium hat zum Zweck der Bekämpfung des Corona-Virus alle Fahrten, Exkursionen, Konzerte, Feste und andere größere Veranstaltungen bis zu den Sommerferien untersagt.

Da während der Projektwoche zahlreiche Exkursionen geplant waren, kann deshalb am Gymnasium Riedberg die direkt vor den Sommerferien geplante Projektwoche in diesem Jahr nicht stattfinden.

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Donnerstag, 19.3.2020

Zu starker Andrang auf Kalbacher Wertstoffhof

Die FES ruft die Bürger dazu auf, den Kofferraumservice nur noch für wirklich wichtige Entsorgungen etwa von Grünschnitt, Elektrogeräten und sonstigem Sperrmüll zu nutzen. Auf den sechs Wertstoffhöfen von FES kommt es seit einigen Tagen zu einem teilweise drastisch erhöhten Besucheraufkommen. Dies betrifft insbesondere den Wertstoffhof Kalbach in der Max-Holder-Straße. Vor den Liegenschaften bilden sich Rückstaus, es kommt zu längeren Wartezeiten.

Die Wertstoffhöfe von FES sind für diesen Ansturm nicht ausgelegt. Auch die Logistik zur Absteuerung der Abfälle in die Entsorgungsanlagen kommt unter Druck, da die FES-Lkw von dem erhöhten Verkehrsaufkommen behindert werden.

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Dienstag, 17.3.2020

Stadt Frankfurt sperrt Spielplätze

„Bund und Länder haben beschlossen, wegen der Gefahren, die vom Coronavirus ausgehen, alle Spielplätze zu schließen. Selbstverständlich wird das Grünflächenamt unverzüglich diesen Beschluss umsetzen und alle Spielplätze sperren“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Montagabend, 16. März. Ab Mittwoch, 18. März, bleiben alle städtischen Spiel- und Bolzplätze, alle Skate- und Rollsportanlagen sowie der Hafenpark bis auf weiteres geschlossen.

Die Spielplätze werden zugesperrt oder, wenn kein Zaun vorhanden, mit Flatterband abgesperrt. Zudem weisen gut sichtbar angebrachte Informationsschilder auf die Schließung hin. Eltern und Familien werden dringend gebeten, sich aus eigenem Interesse am Gesundheitsschutz an die Sperrung zu halten und Kinder und Jugendliche auf deren Notwendigkeit hinzuweisen. „Ich weiß, wie unpassend für viele die Schließung sein wird, insbesondere für die Familien, die kein eigenes Grün rund ums Haus haben. Gerade die Waldspielplätze waren am Wochenende außergewöhnlich voll. Trotzdem bitte ich alle, diese Verfügung zu respektieren und insbesondere meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Grünflächenamt mit Verständnis zu begegnen“, ergänzte Heilig.

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Montag, 16.3.2020

Busse und Bahnen ab Mittwoch nur noch mit „Ferien-Fahrplan“

Busse und Bahnen in Frankfurt am Main werden ab Mittwoch, 18. März, nach dem Sommerferien-Fahrplan verkehren. In Abstimmung mit der Stadt Frankfurt am Main ziehen die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) damit die Konsequenzen daraus, dass der Unterricht in den Schulen des Landes ausgesetzt ist und generell weniger Fahrgäste öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Der Schritt erfolgt, weil nicht nur Schüler die öffentlichen Verkehrsmittel für ihren Schulweg nicht mehr benutzen, sondern auch Fahrer von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen schulpflichtige Kinder haben, die unter diesen Umständen betreut werden müssen und nicht alleine zu Hause bleiben können. Der Ausfall weiterer Fahrten in den kommenden Tagen ist möglich und auch stärkere Einschränkungen des öffentlichen Nahverkehrs können nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit werden auch die Auskunftssysteme nicht immer den aktuellen Stand wiedergeben können.

traffiQ, VGF und die beauftragten Busunternehmen ziehen damit eine weitere Konsequenz aus der Corona-Pandemie. Weitere Maßnahmen sind schon umgesetzt. Weitere Einschränkungen des Service-Angebots, etwa Schließungen von Ticketcentern, hat die VGF auf der Internetseite http://www.vgf-ffm.de publiziert.

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Montag, 16.3.2020

Frankfurter Ämter nur für dringende Fälle offen

In allen Ämtern der Stadt Frankfurt am Main mit Publikumsverkehr werden Bürger ab sofort ausschließlich in dringenden Fällen und nach Terminvereinbarung bedient. Ohne vorherige telefonische Abklärung können die Ämter nicht aufgesucht werden. Damit wird sowohl den Anforderungen des Infektionsschutzes als auch den unaufschiebbaren Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen. Die Telefonnummern der einzelnen Ämter sind im Internet unter http://www.frankfurt.de zu finden. Komplett geschlossen ist die Bürgerberatung in der Altstadt.

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Montag, 16.3.2020

Frankfurt schließt ab heute die Bäder

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen und einzudämmen wird ab Dienstag, 17. März, der gesamte Bade-, Sauna-, Kurs- und Fitness-Betrieb in allen Frankfurter Erlebnis- und Hallenbädern bis auf Weiteres eingestellt.

Folgende Bäder sind von der Schließung betroffen: Rebstockbad, Titus Thermen, Panoramabad Bornheim, Riedbad Bergen-Enkheim, Hallenbad Höchst und Textorbad.

Informationen über die Wiederinbetriebnahme der Einrichtungen werden auf der Webseite der Bäder http://www.frankfurter-baeder.de rechtzeitig veröffentlicht.

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Montag, 16.3.2020

Frankfurt schließt die Sportanlagen und Hallen

Mit Verfügung von Freitag, 13. März, hat die Hessische Landesregierung entschieden, Versammlungen mit über 100 Teilnehmern zu verbieten. Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird und schwerwiegende Folgen für gefährdete Personen vermieden werden können. In diesem Sinne sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, soziale Kontakte vorübergehend zu minimieren und auf nicht notwendige Zusammenkünfte derzeit zu verzichten.
Hiervon ist auch der Sport betroffen. Im Normalfall der Gesundheit dienlich, können sportliche Aktivitäten derzeit durch das Zusammentreffen größerer Gruppen von Menschen in räumlicher Nähe zur Ausbreitung des Virus beitragen. Deshalb können städtische Sporträume und -einrichtungen nicht wie gewohnt weiter betrieben und genutzt werden.

Die ca. 190 Schulturnhallen sowie die Fabriksporthalle und die Wintersporthalle sind bis auf weiteres geschlossen. Auch die Sporträume der Saalbau sind nicht nutzbar, da die Saalbau-Häuser geschlossen wurden. Die Turn- und Sportvereine werden informiert, dass dort derzeit kein Sportbetrieb stattfinden kann. Sie werden auch benachrichtigt, wenn der Sportbetrieb wieder möglich ist.

Der Sportpark Preungesheim und das Sport- und Freizeitzentrum Frankfurt-Kalbach (Leichtathletikhalle, Mehrzweckhalle und Tennishalle) sind ebenfalls geschlossen.

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Montag, 16.3.2020

Kinderbücherei Kalbach bleibt vorerst geschlossen

Aufgrund der verhängten Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise bleibt die Kalbacher Kinderbücherei voraussichtlich bis Dienstag, den 20.04.2020 geschlossen. „Wir werden Sie und euch auf dem Laufenden halten. Alle Medien sind vorerst bis 23.04. verlängert und das Mahnwesen ausgesetzt“, heißt es in einer Mitteilung des Kindervereins.

Somit kann auch die geplante Eröffnungsfeier sowie die Ausleihe der Kalbacher Klapperschlange nicht stattfinden. Weitere Informationen zur Klapperschlange gibt es in den nächsten Tagen auf unserer Website: https://www.kinderverein-kalbach.de/

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Montag, 16.3.2020

Stadtbücherei bleibt geschlossen

Ab Montag, 16. März, schließt die Stadtbücherei ihre Öffentlichen Bibliotheken für den Publikumsverkehr. Die Fahrbibliothek stellt ihren Betrieb ein. Alle Veranstaltungen werden ausgesetzt. Diese präventive Maßnahme ist zunächst bis zum 19. April geplant. Die Schulbibliotheken verfahren entsprechend den Entscheidungen der jeweiligen Schulen, sie bleiben ebenfalls bis zum 19. April geschlossen.

Ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert. Mahngebühren werden ausgesetzt. Vorbestellungen bleiben bestehen. An den Rückgabeautomaten an der Zentralbibliothek und in Sachsenhausen können Medien zurückgegeben werden. Die Digitalen Services der Stadtbücherei von der Onleihe bis zum PressReader stehen weiterhin zur Verfügung.

stadtRAUMfrankfurt

Ab Montag, 16. März, schließt der stadtRAUMfrankfurt seine öffentlichen Räume für das Publikum. Veranstaltungen im stadtRAUMfrankfurt sind bis einschließlich 10. April abgesagt. Auch die AmkA-Info bleibt bis dahin geschlossen, ist jedoch weiterhin telefonisch erreichbar. Das AmkA nimmt mit Vereinen und Gruppen, die Räume gebucht haben, direkten Kontakt auf. Termine für Einzelberatungen sind weiterhin möglich.

Herkunftssprachlicher Unterricht in Samstagsschulen, die am Wochenende Räume in dem Gebäude nutzen, findet ebenfalls bis zum 17. April nicht statt. Dasselbe gilt für Sport- und andere Vereine.

Volkshochschule

Alle Veranstaltungen und Kurse in der Volkshochschule werden bis einschließlich 10. April abgesagt oder ausgesetzt. Dies gilt auch für die Integrations- und Deutschkurse. Die Kurse werden nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Sollte dies nicht möglich sein, wird die VHS eine andere kulante Regelung für die Betroffenen anbieten. Die Volkshochschule wird ihre Teilnehmer über die weiteren Einzelheiten ab Montag, 16. März, direkt informieren.

Darüber hinaus finden keine persönlichen Beratungen statt und der Kundenservice in der VHS Sonnemannstraße, im VHS-Zentrum Nord (Nordwestzentrum) und im VHS-Zentrum West (BiKuz) bleiben bis einschließlich 10. April geschlossen.

Musikschule

Die Musikschule Frankfurt wird bis auf weiteres keine Veranstaltungen, wie offene Vorspiele, Fachgruppenkonzerte, Regionalkonzerte, Kinderkonzerte und Tage der offenen Tür durchführen. Der Unterrichtsbetrieb wird analog zu den Schulen ab dem 16. März ebenfalls bis vorerst 17. April eingestellt. Auch die Verwaltung ist für den Publikumsverkehr geschlossen.

Kinderbüro

Das Frankfurter Kinderbüro wird bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen durchführen. Dies betrifft auch das Familien-Info-Cafe, das dienstags von 14 bis 17 Uhr in den Räumen des Kinderbüros stattfindet und ebenfalls bis auf weiteres geschlossen ist. Die telefonische Clearingberatung findet im gewohnten Umfang statt.

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Ausfälle bei U-Bahnen und Straßenbahnen wegen Schulschließung möglich

Der hessische Ministerpräsident hat am späten Freitagnachmittag, 13. März 2020, bekannt gegeben, dass der Unterricht an Schulen des Landes bis Ende der Osterferien am 19. April ausgesetzt wird. Allerdings sollen die Einrichtungen offen bleiben, um bestimmten Berufsgruppen die Betreuung der schulpflichtigen Kinder zu ermöglichen. Nach Informationen der Landesregierung gehören Mitarbeiter der VGF – also zum Beispiel Fahrerinnen und Fahrer – keiner dieser Berufsgruppen an. Die VGF möchte aus diesem Grund darauf hinweisen, dass es von Montag, 16. März an, zu Einschränkungen des Betriebs und Fahrtausfällen auf U-Bahn- und Straßenbahn-Linien kommen kann. 

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Freitag, 13.3.2020

Zoo, Palmengarten und städtische Museen bis 10. April geschlossen

Die Stadt Frankfurt hat nach Beratungen am Freitag, 13. März, im Verwaltungsstab entschieden, alle städtischen Museen der Stadt Frankfurt sowie Zoo und Palmengarten ab Samstag, 14. März, bis einschließlich Freitag, 10. April, im Zuge der Verbreitung von Covid-19 und dessen Auswirkungen für Besucherinnen und Besucher zu schließen. 
Zu den städtischen Museen zählen: Archäologisches Museum, Historisches Museum Frankfurt, Porzellan Museum, Hindemith Kabinett, Ikonen-Museum, Institut für Stadtgeschichte/Karmeliterkloster, Caricatura Museum, Museum Angewandte Kunst, Museum MMK für Moderne Kunst, Museum Judengasse, Weltkulturen Museum, Deutsches Architekturmuseum, und das Junge Museum. Außerdem werden Kulturveranstaltungen, bei denen die Stadt Frankfurt der Veranstalter ist, ab Freitag, 13. März, bis zum 10. April abgesagt. ***

Freitag, 13.3.2020

Verstärkte Reinigung von U-Bahnen und Straßenbahnen

Vor dem Hintergrund der sich dynamisch entwickelnden Corona-Pandemie intensiviert die VGF die Säuberung ihrer Fahrzeuge. Zusätzlich zur regulären Reinigung werden – beginnend in der Nacht von Sonntag, 15. auf Montag, 16. März – in den Betriebshöfen die U- und Straßenbahnen teilweise desinfiziert.

Weitere aktuelle Informationen unter www.vgf-ffm.de

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Freitag, 13.3.2020

RMV empfiehlt: Kein Vordereinstieg in Linienbussen

traffiQ, die lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt, folgt der Empfehlung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und weist die Frankfurter Busverkehrsunternehmen an, die vordere Tür in den Linienbussen geschlossen zu halten. Diese Maßnahme, über die auch mit Aushängen in den Bussen informiert wird, gilt bis auf Weiteres. Den Fahrgästen stehen die anderen Türen zum Ein- und Ausstieg zur Verfügung. Damit soll eine eventuelle Übertragung des Virus zwischen Busfahrer und Fahrgästen vermieden werden.

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Donnerstag, 12.3.2020

SC Riedberg und FC Kalbach stellen Spiel- und Trainingsbetrieb ein

In einem Rundschreiben informiert der SC Riedberg: „Heute hat der Hessische Fußball Verband den Spielbetrieb bis Ostern eingestellt. Der Deutsche Rugby Verband empfiehlt, den Spielbetrieb baw. auszusetzen. Der Hessische Basketball-Verband hat den Spielbetrieb sogar vorzeitig für diese Saison beendet. Auf Empfehlung der Sportverbände und in Abstimmung mit den umliegenden Vereinen hat der Vorstand heute entschieden, ab sofort den Trainingsbetrieb im SC Riedberg komplett einzustellen. Dies gilt zunächst bis Karfreitag, den 10.04.2020 einschließlich. Dies betrifft alle Sparten bzw. Sportarten, egal ob im Freien oder in der Halle. „

Auch der FC Kalbach informiert über die Einstellung des Spiel- und Trainingsbetriebes – und verweist auf das offizielle Schreiben des Hessischen Fußballverbandes. „Wir als FC Kalbach – wie sicher alle Vereine – halten uns natürlich daran“, heißt es in einer Mitteilung an MAINRiedberg.

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Donnerstag, 12.3.2020

Riedberger SV: keine Spiele, kein Indoorsporttag, kein Training bis 10. April

Die Informationen des Riedberger SV lauten: „Wir haben bereits gestern entschieden, den für 22. März 2020 geplanten Indoorsporttag abzusagen.“ Der Spiel- und Trainingsbetrieb ist ausgesetzt.

In einer Mitteilung an die Mitglieder heißt es: „Diverse Sportverbände setzen den Spielbetrieb aus und raten allen Vereinen eindringlich auch den kompletten Trainingsbetrieb auszusetzen. Auch die Sportstätten in Frankfurt sollen seitens Sportamt geschlossen werden. Daher haben wir uns nach eingehender interner Beratung entschlossen, den Empfehlungen der verschiedenen Sportverbände, dem Wunsch unserer Bundeskanzlerin soziale Kontakte zu meiden und nach Abstimmung mit umliegenden Sportvereinen zum Schutze aller Mitglieder, insbesondere der älteren Familienmitglieder unserer Mitglieder, auch unsere kompletten Gruppen/Spiel/Trainingsbetrieb bis 10.4.2020 einzustellen. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Aber gleichzeitig ist es unsere Pflicht unseren Beitrag zur Verlangsamung der Virusausbreitung zu leisten.“

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Donnerstag, 12.3.2020

Die Kinderflohmärkte in der Grundschule Riedberg und der Marie-Curie-Schule abgesagt

Der am 23.3. geplante Basar für Spielzeug und Kindersachen in der Grundschule Riedberg findet nicht statt. „Wir bedauern es sehr, aber auf Grund der aktuellen Situation müssen wir leider den diesjährigen Frühlingsflohmarkt absagen.“ heißt es auf der Homepage der Schule. 

Auch der am 28.3. geplante Flohmarkt in der Marie-Curie-Schule ist abgesagt. Auf der Homepage des Freundeskreises der Schule heißt es: „Der Kinderflohmarkt am 28.03.2020 findet nicht statt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronainfektionen haben wir entschieden, den Flohmarkt abzusagen.“

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Donnerstag, 12.3.2020

Alle Veranstaltungen in der Oper, Schauspiel und Mousonturm abgesagt

Alle Veranstaltungen in der Oper Frankfurt, im Schauspiel sowie in der Alten Oper und im Mousonturm werden bis auf weiteres abgesagt. Dies gilt ab Freitag, 13. März.  Der hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose hat am Donnerstag, 12. März, einen Erlass herausgegeben, demzufolge alle Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern bis Freitag, 10. April, untersagt sind.

Kulturdezernentin Ina Hartwig sagt: „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen hat oberste Priorität.“

Über das weitere Vorgehen, auch im Hinblick auf die städtischen Museen, informiert das Kulturdezernat in den nächsten Tagen, Einschätzungen des Gesundheitsamtes bleiben abzuwarten.

Foto: CDC on Unsplash.com