Kategorie: RiedbergNEWS

Reifen von parkenden Autos zerstochen

An insgesamt zwölf Autos wurden am Riedberg in einer Nacht die Reifen zerstochen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Durch bislang unbekannte Täter wurden in der Zeit zwischen Dienstag, den 13. April, 23 Uhr,  und Mittwoch, 14. April, 7 Uhr, insgesamt zwölf Pkw beschädigt. An den Fahrzeugen, die in den Straßen Prozessionsweg, Cezanneweg, Utrilloweg, Matisseweg, Helene-Lange-Straße und Hannah-Arendt-Straße geparkt standen, wurden zumindest einer, an manchen Fahrzeugen auch alle vier Reifen zerstochen.

Es gab bereits ähnliche Vorfälle

Den dabei entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf mehrere tausend Euro. Es handelte sich um Fahrzeuge der Hersteller Mercedes-Benz, Audi, Ford, BMW, VW, Nissan und Seat.

Es sei auffällig, dass Fahrzeuge beschädigt wurden, die offenbar nicht ordnungsgemäß in den Parkbuchten standen, ist von Anwohnern zu hören. Weiter wird berichtet, dass Ähnliches bereits vor rund zwei Monaten geschehen sein soll. Damals wurden Reifen von mindestens zwei Autos im Riedberger Quartier „Schöne Ansicht“ zerstochen. Am Ende einer Straße, wo es keine gekennzeichneten Parkplätze gibt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei bittet Personen, die ebenfalls geschädigt wurden und bislang noch keine Anzeige erstattet haben, und Personen, die in dieser Angelegenheit sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75511400 in Verbindung zu setzen.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Demenzzentrum dankt für Unterstützung

Corona stellt auch soziale Initiativen vor große Probleme. Das Demenzzentrum „TrotzDem-Aktiv“ in Kalbach dankt deshalb für die schnelle und unkomplizierte finanzielle Unterstützung aus dem Budget des Ortsbeirats 12 und dem Magistrat der Stadt Frankfurt.

Hier heißen die Senioren „Gäste“. Und an der großen Wand im Flur hängt neben den Bildern von Betreuern und Aktivitäten ein Schild mit dem Satz „Die Würde der Demenzkranken ist unantastbar“, frei nach dem ersten Artikel des Grundgesetzes. Die Arbeit und das Engagement von TrotzDem-Aktiv in Frankfurt-Kalbach ist für Angehörige und Betroffene seit Jahren eine wichtige Stütze, über die Stadtteilgrenzen hinaus. Doch auch das Demenzzentrum ist von den Folgen der Pandemie betroffen, zumal man in den vergangenen Monaten eine Umstrukturierung und die Trennung der Tagespflege vom Angebot der häuslichen Einzelbetreuung wagte. Plus den Schritt vom gemeinnützigen Unternehmen zu einem Verein.

Ausgerechnet während der zweiten Corona-Welle gab es dadurch weniger Einnahmen bei höheren Personalkosten – denn durch die Umstrukturierung wurde eine weitere Pflegefachkraft plus Pflegedienstleitung benötigt. Hinzu kam, dass in der zweiten Welle  wieder alle Zusatzangebote  wie Sport, Kunstprojekte oder Besuche beim Lernbauernhof Rhein-Main eingestellt werden mussten. Ebenso die drei Angehörigengruppen. Dank der finanziellen Unterstützung von Ortsbeirat und Stadt kann das Zentrum jetzt beispielsweise endlich die Angehörigengruppen online anbieten.

Das ist das Demenzzentrum „TrotzDem-Aktiv“

Für Initiatorin Hannelore Schüssler (72) war die Gründung des Betreuungszentrums 2015 eine Herzensangelegenheit, obwohl sie selbst schon im Rentenalter war. Bei ihrem früheren Arbeitgeber war sie für den Aufbau solcher Tagesbetreuungsgruppen zuständig, als diese aber nach und nach als unrentabel geschlossen werden sollten, nahm sie die Angelegenheit selbst in die Hand. „Ich habe auch privat Erfahrungen mit der Betreuung von Dementen und weiß, wie wichtig es für die Angehörigen ist, mal für ein paar Stunden pro Tag entlastet zu werden. Als die Anfrage von der evangelischen Miriamgemeinde in Kalbach kam, die Untermieter für das Gemeindezentrum suchten, habe ich die Initiative ergriffen.“ Kein selbstverständliches Engagement, das 2019 unter anderem mit dem Bürgerpreis der Stadt Frankfurt belohnt wurde.

Der Tagesablauf bei TrotzDem-Aktiv wird in der Tagespflege ganz individuell gestaltet. Ab 9 Uhr kommen die Gäste an, ein eigener Fahrdienst holt sie nach Wunsch ab. In der Einrichtung sind ehrenamtliche und hauptamtliche Betreuer für sie da. Dann wird gespielt, gebastelt, sich unterhalten oder zusammen gekocht. Die Selbstständigkeit soll so lange wie möglich erhalten bleiben

Auch die Betreuung zu Hause ist möglich

Neben der „Tagespflege“ ist nun auch das Angebot einer Einzelbetreuung zu Hause möglich. Die Trennung der beiden Bereiche innerhalb des Demenzzentrums ist inzwischen vollzogen. Die Abrechnung mit den Pflegekassen und der Stadt Frankfurt ist in beiden Bereichen vorhanden. Die Vereinsgründung hat noch im Dezember stattgefunden, die Satzung ist anerkannt. Nun wartet man noch auf den Eintrag im Vereinsregister, der Pandemie-bedingt länger dauert.

Weitere Informationen unter www.trotzdem-aktiv.de

Foto: MAINRiedberg Magazin

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Wie schnelles Impfen Lockdowns vermeidet

Trotz steigender Infektionszahlen wäre es möglich, auf Kontaktbeschränkungen zu verzichten, wenn die Impfrate hoch genug wäre. Prof. Claudius Gros von der Goethe-Universität Frankfurt und Dr. Daniel Gros vom Center for European Policies Studies in Brüssel haben eine einfache mathematische Formel entwickelt, nach der sich abschätzen lässt, bei welcher Impfgeschwindigkeit die Pandemie auch ohne Lockdown beherrschbar bliebe.

Nach wie vor sind durch die Pandemie in erster Linie ältere Menschen betroffen: Wenn sich jeder in der Bevölkerung mit SARS-CoV-2 infizieren würde, würden in Deutschland statistisch gesehen 1,5 Millionen der Menschen über 60 sterben, von den Unter-60-Jährigen wären es „nur“ 75.000. Daher setzen Impfstrategien – abgesehen von bestimmten besonders exponierten Bevölkerungsgruppen – häufig bei den älteren Menschen an mit dem Ziel, eine Überlastung des Gesundheitssystems durch schwere COVID-19-Verläufe und hohe Todeszahlen zu vermeiden. Denn das Impfen von nur einem Viertel der Bevölkerung kann 95 Prozent der Todesfälle verhindern.

Warum Europa so anfällig für die dritte Welle ist

Prof. Claudius Gros vom Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt am Campus Riedberg und Dr. Daniel Gros vom Center for European Policies Studies (CEPS) haben bei der Entwicklung ihrer Impfformel daher den älteren Teil der Bevölkerung in den Blick genommen. Denn die COVID-19-Todeszahlen werden von drei Faktoren bestimmt. Der Infektionsrate, der Abhängigkeit der Sterberate vom Alter, sowie von der Struktur der Alterspyramide. Deutschland ist daher, wie fast alle Länder Europas, besonders anfällig für die dritte Welle: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist hoch, die neue Mutante ist hochinfektiös, die Impfgeschwindigkeit hingegen nimmt nur langsam zu. Um die Pandemiefolgen beherrschbar zu halten, müssen daher umfangreiche Kontaktbeschränkungen die Infektionsrate niedrig halten.

Die Impf-Formel der Wissenschaftler

Ab welchem Punkt gelockert werden kann, lässt sich den beiden Wissenschaftlern aus Frankfurt und Brüssel zufolge mit einer Faustformel bestimmen: Sie setzt die wöchentliche Zunahme der Infektionszahlen in Relation zur Steigerung der pro Woche vorgenommenen Impfungen. Vereinfacht lautet der Zusammenhang: Erkranken x Prozent der Bevölkerung mehr pro Woche, müssen im selben Zeitraum x*f/100 Prozent der Bevölkerung mehr geimpft werden. Der Faktor f, der am Anfang der Impfkampagne f=2 war, steigt, wenn schon ein Teil der Bevölkerung vollständig geimpft wurde. Derzeit haben wir f=6. Das heißt, wenn die Inzidenz um x=20 Prozent pro Woche steigt, müssten 20*6/100=1,2 % der Bevölkerung zusätzlich (vollständig) geimpft werden. Diese gilt für die Impfdosen, die nach Alter verabreicht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zwei Impfdosen für eine vollständige Immunisierung notwendig sind.

Dr. Daniel Gros erläutert: „Da diese Impfgeschwindigkeit derzeit verhältnismäßig gering ist, dürfte nach unseren Berechnungen die 7-Tagesinzidenz pro Woche nicht mehr als 13 bis 16 Prozent ansteigen, damit die Todesraten gering bleiben und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Im Laufe der vergangenen Woche allerdings stiegen die Infektionszahlen um 25 Prozent, damit sind umfangreiche Kontaktbeschränkungen unausweichlich, und aggressive Mutanten haben mehr Möglichkeiten, sich auszubreiten.“

Wissenschaftler hatten vor Schneckentempo gewarnt

Prof. Claudius Gros meint: „Die von uns entwickelte Formel erlaubt eine einfache und schnelle Abschätzung, die zeigt, wie schnell wir impfen müssten, um die Folgen der Pandemie für das Gesundheitswesen beherrschbar zu halten. Wir haben es leider versäumt, zum Beispiel durch höhere Preise für früh hergestellte Impfdosen Anreize für die Pharmaunternehmen zu setzen, ihre Produktion rasch zu steigern, was immer sehr kosten- und ressourcenintensiv ist. Daher haben sich die Unternehmen, wie wir in einer früheren Arbeit vorhergesagt haben, für eine lineare Produktionssteigerung entschieden. Aus unternehmerischer Sicht ist das kosteneffektiv, aber es führt dazu, dass wir nicht schnell genug über ausreichend Impfstoff verfügen.“

Informationen: Goethe-Universität

Foto: CDC / Unsplash.com

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„Unsere Schulen stecken in der Krise“

Unser Schulmodell ist nicht mehr zeitgemäß – davon sind die beiden Riedberger Soziaplädagog*innen Naomi Wille und Hendrik Lang überzeugt. In einem Meinungsbeitrag für MAINRiedberg beschreiben sie, warum Corona auch eine einmalige Chance für die Zukunft der Bildung ist.

Unsere Schulen stecken in der Krise. Das war bereits vor Corona so und daran hat Corona nichts geändert. Durch die Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus hat sich nun jedoch der Fokus auf das Thema geändert. Als Soziaplädagog*innen der frühkindlichen Bildung setzen wir uns mit dem Thema Lernen an einer ganz besonders sensiblen auseinander: dem Beginn. Das lebenslange Lernen beginnt mit der Geburt, die Kita ist in der Regel die erste institutionelle Bildungsinstanz. Als Wegbereiter*innen für den weiteren Bildungsverlauf ist es wichtig, sich ebenso mit dem Lernen in der späteren Schule auseinanderzusetzen.

Die Wissenschaft weiß bereits, dass unser Schulmodell nicht zeitgemäß ist. Die Uhrzeit des Schulbeginns und die Länge der Unterrichtseinheiten entsprechen nicht den Entwicklungsbedürfnissen der Schüler*innen, Prüfungen, wie wir sie durchführen, bilden nicht immer die korrekte Leistung ab und setzen Schüler*innen zunehmend unter Druck, Frontalunterricht führt nicht zu nachhaltigem Lernen bei den Schüler*innen. Das weiß die Wissenschaft bereits seit langem, die Politik scheint sich langsam dahingehend zu öffnen. Das war vor Corona.

Homeschooling macht Probleme sichtbar

Doch Corona macht alles anders, auch in der Schule. Von heute auf morgen wurden die Schulen geschlossen und wir mussten uns nach neuen Lern- und Lehrformen umschauen. Das Homeschooling wurde geboren – mit starken qualitativen Unterschieden von Schule zu Schule und von Lehrer*in zu Lehrer*in. Die Familien standen plötzlich vor großen Problemen, nicht nur, was die Schule betrifft. Die Diskussion darüber, wie wir die Schüler*innen schnellstmöglich wieder in die Schule bekommen, bestimmte den Diskurs der Bildungspolitik. Wie die Schule aussehen soll, in die die Schüler*innen zurückkehren sollen, wird nicht diskutiert. Dabei birgt die Situation eine große Chance.

Corona ist eine große Chance

Denn: Corona macht alles anders. Unsere Schulform wurde von heute auf morgen komplett umgestaltet und steht nun vor einem Neuanfang. Also Tabula rasa. Wir haben die einmalige Chance, die Schule, in der wir lernen wollen, neuzugestalten. Homeschooling verlangt von den Schüler*innen ein hohes Maß an Verantwortung ab. Dadurch erfahren sie Selbstwirksamkeit, was wiederum zu Lernfreude führt. Das sind wichtige Kompetenzen, die wir fördern sollten. Sie gelten als Schlüsselkompetenzen für Resilienz und als Erfolgsfaktoren im späteren Berufsleben. Doch anstatt unseren Schüler*innen das Vertrauen und die Möglichkeit zu geben, sich auch in der Krise auf ihr späteres Leben vorbereiten zu können, diskutieren wir darüber, wie wir sie am besten wieder in das alte Schulmodell zurückbringen können. Damit wir dann wieder darüber diskutieren können, dass unser Schulmodell nicht zeitgemäß ist.

Medienkompetenz ist der Schlüssel

Homeschooling findet, wie der Name es bereits suggeriert, zu Hause statt. Mit Medien, welche zuvor kaum oder gar nicht im Unterricht eingesetzt wurden. Der Umgang mit den Medien fördert die Medienkompetenz. Ebenfalls eine Schlüsselkompetenz für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Doch Medienkompetenz vermitteln können nur medienkompetente Lehrer*innen – und hier liegt das Problem. Medien im Unterricht werden von den Lehrkräften häufig abgelehnt. Die Hoffnung lag auf der nachrückenden Generation, doch auch diese erkennt keinen Mehrwert am Medieneinsatz in der Bildung. Die Ausbildung der Lehrkräfte berücksichtigt es ebenso nicht ausreichend.

Wir brauchen eine Bildungs-Diskussion

Die derzeitige Situation in den Schulen ist eine große Herausforderung. Sie birgt jedoch auch eine große Chance. Wir müssen die Diskussion darüber, wie die Schule gestaltet werden soll, mit der Diskussion, wie die Schulen wieder geöffnet werden können, verbinden. Corona macht alles anders. Nun sind wir gefragt, die Dinge ebenfalls etwas anders zu machen als zuvor.

Foto: Taylor Wilcox/ Unsplash

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Ein Chip für jede Tonne

Unser Müll wird jetzt „smart“: Innerhalb von eineinhalb Jahren wurden in einem gemeinsamen Projekt von FES und Umweltamt über 300.000 Abfalltonnen – Restabfall-, Papier-, Verpackungs- und Biotonnen – mit einem Chip im Tonnenrand und einem Aufkleber an der Tonnenseite ausgestattet.

Für die Frankfurterinnen und Frankfurter wird die Hausmüllentsorgung damit deutlich transparenter. Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamts, sagt: „Ich freue mich, dass es innerhalb von eineinhalb Jahren – und damit innerhalb des geplanten Zeitfensters – gelungen ist, das Projekt der Verchippung von Frankfurts Mülltonnen umzusetzen. Die Stadt Frankfurt kann ihren Bürger*innen bei einer zentralen Dienstleistung der Daseinsvorsorge nun einen deutlich besseren Service anbieten.“

Abfallbehälter der Haushalte und angeschlossener Gewerbebetriebe sind nun eindeutig einer Adresse oder einem Grundstück zugeordnet. Ihr Volumen ist in den digitalen Systemen von FES und der Stadt Frankfurt hinterlegt, ebenso wie der Leerungsrhythmus. Jede Leerung wird mit Hilfe des Chips und am Müllfahrzeug installierten Lesegeräten sekundengenau protokolliert. Personenbezogene Daten werden dabei nicht verarbeitet.

Das sind die Vorteile der smarten Mülltonnen

Die Vorteile: Die Einsatzleitungen können bei technischen Ausfällen oder anderen Hindernissen schneller reagieren. Leerungen können so gegebenenfalls schneller nachgeholt, typische Probleme wie zugeparkte Standplätze oder Behinderungen durch Baustellen schneller an die verantwortlichen Ämter in der Stadtverwaltung kommuniziert werden.

Das FES-Callcenter kann anhand der auf dem Aufkleber aufgedruckten Tonnen-ID nun auch genau nachvollziehen, ob und – wenn ja – wann eine Tonne geleert wurde. Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern können so präziser beantwortet werden. Schließlich kann auch eine Tourenplanung auf neue digitale Füße gestellt werden. All diese Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Gebührenstabilität.

Das Projekt ist im Grundsatz abgeschlossen. Die wenigen Restbestände von Tonnen, die heute noch nicht verchippt sind, waren bisher entweder nicht auffindbar oder nicht zugänglich – bei Gewerbebetrieben zum Teil aufgrund coronabedingter Schließungen. FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler sagt: „Wir werden diese Liegenschaften in den nächsten Wochen und Monaten erneut aufsuchen. Die Eigentümer werden dazu von uns vorher direkt kontaktiert.“

Mehr Informationen finden sich unter fes-behaeltertracker.de/ im Internet.

Foto: FES

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Wie nachhaltig ist der Stadtteil Riedberg?

Klima, Wasser, Begrünung, Versorgung – wie nachhaltig kann ein moderner Stadtteil sein? Studierende der Goethe-Universität untersuchen diese Themen aktuell am Riedberg und in einem Frankfurter Vergleichsstadtteil. Auch die Klimaschutz-Initiative Riedberg ist eingebunden.

Die Goethe-Universität Frankfurt setzt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und den Auswirkungen des Klimawandels intensiv auseinander. Im November 2020 wurde im Bachelor-Modul „Angewandte Physische Geografie“ unter der Leitung von Dr. Rainer Dambeck und Prof. Dr. Jürgen Wunderlich das Seminar „Stadtentwicklung Frankfurt am Main. Wege in die Nachhaltigkeit“ gestartet. In verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeiten die Studierenden Projekte mit den Schwerpunkten Klima, Wasser und nachhaltige Versorgung – immer mit dem Fokus auf den Riedberg sowie einen Vergleichsstadtteil Frankfurts.

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg (KIR) unterstützt die Studierenden mit ihrem Netzwerk und Wissen im Bereich Nachhaltigkeit: In zwei virtuellen Meetings mit der KIR wurden die anstehenden Projekte des Seminars vorgestellt und die Zielsetzungen wie auch die weitere Vorgehensweise mit der Klimaschutzinitiative besprochen. „Wir begleiten die Studierenden gerne weiter, teilen unsere Erfahrungen und vermitteln Kontakte zu Expertinnen und Experten aus der Region rund um den Riedberg“, heißt es bei der erst 2020 gegründeten Initiative.

Welche Begrünung lohnt sich in der Stadt?

In zwei Gruppen haben die Studenten im Themenbereich Klima an Standorten am Riedberg und im Westend/Bahnhofsviertel Projektstrategien und Untersuchungsansätze entwickelt, um die Effekte unterschiedlicher Begrünungsformen wie Alleen oder Parks, die Beschattung oder Beschaffenheit des Untergrundes auf das Mikroklima der Flächen zu ermitteln. Ziele sind unter anderem, Potentiale zur Temperaturabsenkung abzuleiten oder herauszufinden, wo und welche Art von Begrünung sich in der Stadt lohnen.

Im Themenbereich Wasser untersucht eine Gruppe die nachhaltige Nutzung und Speicherung von Niederschlagswasser in den Stadtteilen Riedberg und Kalbach. Um eine effizientere Niederschlagsnutzung zu erreichen, wenden die Studierenden unterschiedliche Methoden an – die Satellitenbildauswertung zur Existenz von Begrünung auf den Dächern und Umfragen zur Erhebung von Brauchwasseranlagen. So sollen Lücken in der Flächenabdeckung gezielt identifiziert werden.

Eine zweite Gruppe setzt sich parallel dazu mit dem Thema Starkregen- und Hochwasserschutz sowie der Regenwasserbewirtschaftung im Stadtteil Frankfurter Berg auseinander. Mittels einer Bestandsanalyse von privaten und staatlichen Hochwasserschutz- und Starkregenbewirtschaftungsanlagen wie Zisternen oder Regenrückhaltebecken, aber auch einer Funktionalitätsanalyse wird versucht, Maßnahmenkonzepte und Empfehlungen abzuleiten.

Fokus-Thema nachhaltige Versorgung

Eine weitere Gruppe setzt sich mit dem Thema nachhaltige Versorgung der Mensen des Campus Riedberg auseinander. Ziel ist es, zu untersuchen, ob es möglich ist, die Mensen ausschließlich mit regionalen Lebensmitteln aus Betrieben innerhalb eines Radius von unter 50 Kilometern zu versorgen. Ein Konzept, bei dem kürzere Transportwege anfallen und saisonale Lebensmittel genutzt werden, würde helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Umsetzung ist nicht ganz einfach, denn man legt Wert darauf, dass weiterhin preiswerte und gleichzeitig für Studierende erschwingliche Mahlzeiten angeboten werden. 

Eine sechste Gruppe hat sich vorgenommen, mit einem Unternehmen aus Frankfurt Ideen und Wege für das Einsparen von Papier zu erarbeiten. Inzwischen konnte Infraserv Logistik im Industriepark Höchst für das Projekt gewonnen werden. Mit der Einsparung von Papier wird nicht nur kostbares Wasser gespart, da für die Herstellung eines A4 Blattes sind rund zehn Liter Wasser nötig sind, sondern es können auch CO2-Emissionen reduziert werden. Die Studierenden wollen Optimierungsansätze ausarbeiten und diese mit dem Unternehmen diskutieren. Wichtig ist es ihnen, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und das Papiersparen im Unternehmen zu fördern.

Unterstützung durch die Klimaschutz-Initiative Riedberg

„Wir als KIR freuen uns, das Projektseminar durch unsere Erfahrungen und unser Netzwerk hier auf dem Riedberg unterstützen zu dürfen“, heißt es bei der KIR. „Wir möchten die Studierenden motivieren, sich für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in unserer Stadt einzusetzen und freuen uns schon auf gemeinsame Aktivitäten und Erkenntnisse in den nächsten Monaten.“

Die Klimaschutz-Initiative wird auf weiter über die Kooperation mit dem Institut für Physische Geographie und die Ergebnisse der Forschungsarbeiten berichten.

Weitere Informationen  unter klimaschutz-initiative-riedberg.de/uniseminarwidn/

Foto: Darko Krizic

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Rassistisches Graffiti im Kätcheslachpark

Der Riedberg ist ein moderner, multikultureller Stadtteil. Menschen aus über 100 Nationen leben hier. Umso größer ist das Entsetzen über ein offenbar rassistisches Graffiti, das gestern Spaziergänger im Kätcheslachpark entdeckten.

„Rassismus hat keinen Platz in so einer liebevollen Gesellschaft wie Riedberg! Dafür bitten wir um Solidarität und Unterstützung.“ Mit diesen Worten und einer Mail mit Bildern wandte sich ein chinesischer Riedberger gestern an unser Magazin, sichtlich geschockt von dem, was er zufällig im Vorbeigehen entdeckt hatte. Auf der kleinen Brücke vor dem Kätcheslachweiher, wo gerne gefeiert wird und schon in der Vergangenheit einige Kritzeleien zu finden waren, ist zum ersten Mal ein diskriminierendes Graffiti zu lesen. In schwarzer Schrift steht „Chinese go home“. In einem Stadtteil, in dem von rund 16.000 Einwohnern mehr als 3000 aus Nicht-EU-Staaten kommen. Oft aus Asien – wobei viele hier schon in zweiter Generation leben und bestens integriert sind.

Umso größer ist das Entsetzen, nicht nur in der asiatischen Community. Zumal zeitgleich in den USA Hassattacken gegen Asiaten zunehmen, ausgelöst durch Donald Trumps Äußerungen über das „chinesische Virus“ und weitere Anschuldigungen in Zusammenhang mit Covid-19. „Ich hoffe, dass uns die Asia-Hate-Welle hier nie erreichen wird“, schreibt der Mann, der das Graffiti im Park als einer der ersten bemerkte.

Die Polizei ermittelt – und bittet um Hinweise

Die Polizei ist eingeschaltet. Andreas Wagner, einer der beiden Schutzmänner vor Ort des 14. Polizeireviers in der Marie-Curie-Straße, bestätigt, dass der Vorfall zur Anzeige gebracht wird und die SoKo Graffiti der Frankfurter Polizei Ermittlungen aufnimmt. Sein Appell: „Je früher wir über solche Vorfälle informiert werden, desto früher können wir aktiv werden.“ Einerseits, um den oder die Täter ausfindig zu machen, und andererseits, um die Entfernung der Schmierereien in die Wege zu leiten. Denn in den Parks ist dafür das Grünflächenamt zuständig. 

Der Riedberg gilt als Vorzeige-Stadtteil. Schutzmann Andreas Wagner spricht davon, dass es seines Wissens bisher keine rassistischen Vorfälle gab. Auch die bisherige Ortsbeiratsvorsitzende Carolin Friedrich (CDU) erklärt, „dass wir so etwas Gottseidank noch nicht hatten“, und setzt auf die Arbeit der Polizei.

„Am Riedberg ist jeder willkommen“

Ronald Bieber, Fraktionsvorsitzender der Grünen, weist darauf hin, dass neben EU-Ausländern und Nicht-EU-Ausländern auch rund ein Viertel der Deutschen im Stadtteil einen Migrationshintergrund hat. „Fremdenfeindlichkeit betrifft also in Summe etwas über 50 Prozent unserer Mitmenschen!“ Der Ortsbeirat betont: „Es geht nicht darum, verquere Denkmuster inhaltlich verstehen zu wollen, sondern der Konsequenz dieses Denkens die Position entgegenzusetzen, dass hier jede*r willkommen ist, der friedlich mit uns zusammenleben möchte.“

Das Graffiti wurde noch gestern mit roter Farbe übermalt und soll im Laufe der nächsten Woche vom Grünflächenamt entfernt werden.

Das 14. Polizeirevier in der Marie-Curie-Straße ist unter 069/ 755-11400 erreichbar. Die beiden Schutzmänner vor Ort kann man unter 069/ 755-11470 (Adrian Homeier) sowie 069/ 755-11472 (Andreas Wagner) kontaktieren. Per Mail unter adrian.homeier@polizei.hessen.de sowie andreas.wagner@polizei.hessen.de 

Foto: MAINRiedberg Magazin

Das Graffiti wurde offenbar noch gestern mit roter Farbe übermalt Foto: privat

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Frühlingsgefühle auf ÄPPLARÖ…

Schon wieder Urlaub auf Balkonien? Wird traumhaftwenn das Ambiente stimmt. Hier ein kleiner Ausflug mit Naomi von IKEA Frankfurt. Zu einer Insel bei Stockholm – und der gleichnamigen Kult-Möbelserie ÄPPLARÖ.

Endlich wieder reisen. Richtung Stockholm, auf eine kleine Insel im Schärengarten. Typisch rote Astrid-Lindgren-Häuser. Viel Natur. Viel Zeit zum Entspannen. Der Name der Insel: Äpplarö. Wann so viel Urlaub wieder möglich ist, kann uns leider noch niemand sagen. Deshalb sollte man sich’s zuhause umso gemütlicher machen, davon ist Naomi von IKEA Frankfurt überzeugt. Sie sucht gezielt nach Möbeln, die auf jeden Stadtbalkon, aber auch auf große Terrassen passen. Die so heißen, wie die kleine schwedische Insel, nämlich ÄPPLARÖ. Die so langlebig und praktisch sind, dass sie von der Studentenbude bis zum Haus überall mitziehen können. Naomi, Teamleiterin in der SB-Halle, schiebt noch die Sitzkissen zurecht, setzt sich und lacht. „Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein guter Cocktail!“

Den bekommt sie kurze Zeit später aus dem Mitarbeiterrestaurant, ausnahmsweise natürlich. Fürs Foto, wo man das Ambiente drumherum in Gedanken kurz wegzaubern und vom heimischen Balkon träumen sollte. Dann stellt sich Sommerfeeling ein.

Naomi und ihr Team hatten es sich Anfang März zum Ziel gesetzt, binnen kürzester Zeit mehr als 300 Sommermöbel so effizient und inspirierend zu platzieren, dass auch die Click&Meet-Kundinnen und Kunden Freude daran haben. Inzwischen ist coronabedingt wieder nur Bestellen und Abholen im Handel möglich. Auch bei IKEA. Naomi ist überzeugt, dass auch ihre Lieblingsmöbel wieder in vielen Warenkörben landen. Noch ein Argument für den Topseller: „Die Serie umfasst inzwischen 26 Artikel. Vom Klapptisch und Stühlen, die auf den kleinsten Balkon passen, bis zum großzügigen Sofa für die Lounge.“

Outdoor-Möbel, natürlich nachhaltig

Die Sommermöbel sind aus Holz. Denn Holz ist formbar und ästhetisch, langlebig und erneuerbar. Seit der schwedische Konzern in den Wäldern von Småland existiert, wird Holz beim Möbelbau verwendet. „Wir sind ein internationales Unternehmen mit klaren Anforderungen an alles Holz, das bei uns verarbeitet wird“, heißt es bei IKEA.

Lange Zeit war Teak ein beliebtes Material für Outdoor-Möbel. Aber der Nachschub an nachhaltiger produziertem Teakholz ist gering. Daher wurde nach Alternativen gesucht. Ove Lindén ist Ingenieur und arbeitete für den Konzern in Malaysia, als man vor einigen Jahren die positiven Eigenschaften der Akazien entdeckte. „Akazienholz wurde nicht für Möbel eingesetzt, sondern wurde vorwiegend für die Papierindustrie herangezogen. Aber als wir sahen, dass man auch Zaunpfähle aus Akazienholz herstellte, ahnten wir, dass es verrottungsbeständig und robust sein muss und sich daher auch für Freiluftmöbel eignet“, erklärt der Ingenieur. Er berichtet, dass Akazienholz, das vor allem in Malaysia und Vietnam wächst, in Plantagen angebaut wird, wo die erforderliche Einsicht in die gesamte Produktionskette möglich ist.

Akazienholz statt Teak

Aktuell wird Akazienholz unter anderem für ÄPPLARÖ eingesetzt. Ove Lindén kann sich vorstellen, warum die Möbel schon so lange so populär sind. „Es handelt sich um eine zeitlose, neutrale Serie, die in vielerlei Umgebungen passt. Außerdem konnten wir im Laufe der Jahre die Produktion optimieren und dadurch die Preise niedrig halten.“

Die Entdeckung von Akazienholz hat nicht nur ihn neugierig gemacht und man sucht nach weiteren Holzarten aus nachhaltigen Quellen. Die Reise soll also weiter in Richtung höhere Qualität und Langlebigkeit gehen. Und für uns ganz bestimmt mindestens nach Balkonien…

Die Gewinnerin der ÄPPLARÖ Sonnenliege steht fest!

ÄPPLARÖ-Möbel sind inzwischen in allen Teilen der Welt zu finden. Bald auch bei Ihnen zu Hause? MAINRiedberg und IKEA Frankfurt verlosten als Oster-Überraschung eine ÄPPLARÖ Sonnenliege mit passender Liegeauflage im Wert von 129 Euro. Gestern wurde eine Gewinnerin ermittelt, die hoffentlich schon bald bei strahlendem Sonnenschein ihre neue Liege genießen kann…

Weitere Informationen zur Möbelserie und zu IKEA in Nieder-Eschbach unter www.ikea.com

Foto: MAINRiedberg Magazin

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Wie der Lahme Esel dem Osterhasen auf die Sprünge hilft…

Der Osterhase hat in den nächsten Tagen ziemlich viel Stress. Da könnte ihm der „Lahme Esel“ in Niederursel zumindest kulinarisch auf die Sprünge helfen! Mit frischem Spargel in verschiedenen Variationen plus Dessert …

Wie viele Gastronomen hatte auch Thomas Metzmacher vom „Lahmen Esel“ in Niederursel gehofft, dass zumindest Außengastronomie an Ostern möglich sein wird. Doch wie immer versucht der Mann, der im ersten Lockdown das Lokal zur weltweit ersten Äppelwoi-Kneipe mit Drive-In umfunktionierte, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen – und hat sich schon im Vorfeld reichlich frischen deutschen Spargel für Ostern gesichert. Damit der Osterhase keinen Stress hat und man neben dem „normalen“ to-go-Angebot Spargel in verschiedenen Variationen bestellen kann. Plus einen echten Himbeertraum zum Dessert.

Das Geheimnis des Frankfurter Spargelschnitzels

Tipp vom Wirt höchstpersönlich: Der rohe Schinken zum klassischen Spargel, „denn der kommt aus dem Sauerland aus der Metzgerei meines Vaters“. Und für alle, die’s ein bisschen deftiger mögen, das Original Frankfurter Spargelschnitzel. Ausnahmsweise dürfen wir verraten, wie’s gemacht wird: Erst kommt das Schweineschnitzel frisch paniert aus der Pfanne, wird mit frischem Spargel belegt, dazu kommt Sauce Hollandaise. Anschließend wird das Spargelschnitzel mit Käse überbacken und mit Kartoffeln und hausgemachter Grüner Soße serviert. Pardon, natürlich zum Abholen vorbereitet. Mehr Frankfurt beim Oster-Menü geht kaum…

Die Gaststätte „Zum Lahmen Esel“ im Krautgartenweg in Frankfurt-Niederursel ist an Ostern von Karfreitag bis Ostermontag jeweils von 11.30 Uhr bis 14 Uhr und 16.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Am besten telefonisch unter 069 / 573974 oder per Bestell-App Julienne vorbestellen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Weitere Informationen unter www.lahmer-esel.de

Fotos: Zum Lahmen Esel

Und zum Dessert gibt’s einen Himbeertraum… Foto: Zum Lahmen Esel

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Steaks & Wurst to go! Hier gibt’s zwei neue Automaten

Die Grillsaison kann kommen! Ab sofort gibt’s vier Mal Fleisch und Wurst „to go“ von der Kalbacher Metzgerei Kaiser im Frankfurter Norden. Nach zwei Standorten in unserem Stadtteil folgen nun Nieder-Eschbach und ein Eier- und Wurstautomat am Burghof in Niederursel.

Wohin, wenn der Hunger groß, der Grill leer und die Geschäfte schon längst geschlossen sind? Diese Gedanken hat sich Andreas Kaiser schon vor mehr als fünf Jahren gemacht, entdeckte auf einer Messe Verkaufsautomaten für regionale Produkte und setzte die innovative Idee konsequent um. Anfangs wurden sein Bruder Alexander und er noch ein bisschen belächelt, als sie den ersten Automaten direkt vor der Traditionsmetzgerei in der Kalbacher Hauptstraße installierten. Als sie mehrere tausend Euro investierten und ihre kleine Automaten-Revolution starteten. Doch die Fan-Gemeinde wuchs schnell und reicht mittlerweile auch über die Stadtgrenzen hinaus. Vom Feiertags-Einkäufer bis zum Spontan-Griller und der Familie, die morgens weder Fleischsalat, noch Milch, Eier und Nutella im Kühlschrank findet. Denn auch Letzteres ist im Sortiment, allerdings nicht überall. 

Neuer Automat am U-Bahnhof Nieder-Eschbach

Nach Kalbach folgte der Standort Riedberg, direkt neben der Filiale der Bäckerei Ruppel in der Altenhöferallee. Seit vergangener Woche ist nun auch ein Wurstautomat unmittelbar neben dem U-Bahnhof Nieder-Eschbach in der Deuil-La-Barre-Straße in Betrieb. Ebenfalls mit Steaks, Bratwürsten und Burger-Patties, teilweise von den eigenen Galloway-Rindern, plus fertigem Chili con Carne und Fanta & Co.

Auch dazu gibt’s eine nette Geschichte. Andreas Kaiser hatte vor ein paar Wochen „einfach mal auf Ebay gesucht“ und war auf ein Angebot aus Norddeutschland gestoßen, wo neben dem kaum gebrauchten Automaten sogar noch ein Holzhäuschen drumrum zum Verkauf angeboten wurde. Beides haben die Kaisers in einigen hundert Kilometern Entfernung abgeholt und neu aufgebaut. Das Automaten-Häuschen steht nun kaum zu übersehen an der Hauptdurchgangsstraße in Nieder-Eschbach, wird täglich gefüllt und ist nachts sogar beleuchtet.

Vierter Standort am Hühnerstall Burghof

Dazu gibt es jetzt auch eine Kooperation mit dem Hühnerstall Burghof an der Krebsmühle in Niederursel. Hier ist der – ebenfalls nachts beleuchtete – Automat direkt an der Zufahrt zum Hühnerhof, an einer kleinen Straße, die auch viele Jogger und Spaziergänger nutzen. Hier gibt es natürlich Burghof-Eier in allen Größen, aber auch Bratwürste und Steaks der Metzgerei Kaiser. 

Fotos: MAINRiedberg Magazin

Dieser neue Automat steht direkt am Hühnerstall Burghof in Niederursel – natürlich mit Burghof-Eiern, aber auch mit Fleisch & Wurst der Kalbacher Metzgerei Kaiser Foto: MAINRiedberg Magazin

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