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Neueröffnung: Kosmetik Oase am Riedberg

Kosmetikerin bei der Arbeit

Eine junge Frau wagt am Riedberg den Sprung in die Selbstständigkeit. Frau Sanny Amiri wohnt jetzt schon seit 6 Jahren am Riedberg mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern. Anfang August hat sie nun den entscheidenden Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gewagt und im Johann-Beyer-Weg 5 ihr eigenes Kosmetikstudio eröffnet.

Ihre berufliche Erfahrung erhielt sie in ihrer Zeit als OP-Schwester in einer Privatklinik im Bereich Orthopädie und Schönheitschirurgie. Nebenbei, sozusagen als Ausgleich zum beruflichen Engagement, tanzte sie als Cheerleaderin bei der „NFL-Europe Mannschaft der Frankfurt Galaxy“. Auch dort war das Thema Beauty ständig präsent. Daher besuchte sie Kosmetik-Fortbildungen und lernte die verschiedensten Produkte kennen.

Vor fünf Jahren, dann der Sprung in die Welt des Fernsehens. Sie wurde ein Teil des Teams um Guido Maria Kretschmer und wurde zur Shopping Queen Frankfurts. Jetzt war es Zeit, mal wieder etwas Neues anzufangen, und so hat Frau Amiri sich entschieden, ihre Kosmetik Oase zu eröffnen.

Der berufliche Neustart erfolgt erst mal in einem separaten Zimmer der eigenen Wohnung. Wenn das Angebot von der Kundschaft angenommen wird, sollen Anfang kommenden Jahres eigene Räumlichkeiten angemietet werden.

Alles, was intensiv in Anspruch genommen wird, braucht regelmäßig Pflege, damit es möglichst lang erhalten bleibt. So ist das auch mit unserer Haut. Je mehr wir täglich unter Terminstress leiden, um so wichtiger ist es, sich feste Zeiten einzuplanen, wo unsere Haut Entspannung und Pflege erfährt. Daher wird das Studio unter dem Mott „Fühl dich wohl in deiner Haut“ geführt.

Damit sich die Kunden einen Überblick über die verschiedenen Dienstleitungen verschaffen kann, hat Frau Amiri eine ausführliche Internetseite aufgebaut (https://www.amiri-beauty.de/), auf der die Kunden erfahren, mit welchen Anwendungen sie zuerst starten sollten. Auch der medizinische Hintergrund einzelner Anwendungen wird hier detailliert erläutert.

Während der Eröffnungswochen gibt es für die erste Anwendung 25 % Schnupper-Rabatt, und eventuell, wenn noch Vorrat da ist, ein kleines Willkommensgeschenk.


Kontaktdaten

Amiri Beauty – Kosmetik Oase
Johann-Beyer-Weg 5
60438 Frankfurt

Mobil: 0163-4812040 (für Terminvereinbarung)
eMail: info@amiri-beauty.de
Web: https://www.amiri-beauty.de/
Instagram: amiri_beauty_ffm.am_riedberg

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Sunny Amiri Preise

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Der harte Kampf ums Überleben findet auch am Riedberg statt

Bettler - Symbolisiert

Wer mit wachen Augen durchs Leben geht, hat Menschen mit wirtschaftlicher Not sicherlich auch schon am Riedberg entdeckt. Einige wandern von Mülleimer zu Mülleimer und sammeln die weggeworfenen Pfandflaschen derjenigen ein, denen Bequemlichkeit wichtiger ist als das eingesetzte Pfand. Andere halten sich im Umfeld des Riedbergzentrums auf und bitten um eine kleine Spende.

Ja, der Riedberg sollte von Anfang an ein heterogener Stadtteil werden. Nicht nur eine Insel der Reichen und Glückseligen, sondern auch ein Viertel, in dem junge Familien, ältere Menschen, und eben auch Sozialhilfeempfänger ein Zuhause finden. Und so wie sich der Reichtum bei den Wohlhabenden in den letzten Jahren verstärkt hat, so hat auch die Armut am anderen Ende der Gesellschaft zugenommen.

Daher kommt es nicht überraschend, dass sich die Zahl der bettelnden Menschen in den letzten Jahren erhöht hat. Trotzdem ist die Situation hier vor Ort bei Weitem nicht vergleichbar mit den Zuständen im Innenstadtbereich, wo sich sogar eine organisierte Bettelei gebildet hat. Die Bettler, die man hier vor Ort trifft, sind einem oft schon seit Längerem vom Gesicht her bekannt und somit ein Teil der Riedberg-Gesellschaft geworden.

Das kann man zum Beispiel dann feststellen, wenn ein Bettler längere Zeit an seinem üblichen Standplatz nicht mehr aufgetaucht ist. Sozial engagierte Riedberger erkundigen sich zuerst in den sozialen Netzwerken über den Verbleib und nehmen notfalls Kontakt zur Polizei auf, mit der Bitte sich um den Vermissten zu kümmern. Das ist menschliche Wärme, von der unsere Gesellschaft nicht genug haben kann.

Aber nicht jeder Mitbewohner hat so ein unverkrampftes Verhältnis zu Menschen in wirtschaftlicher Not. Sei es die unterschwellige Angst, selbst einmal einen sozialen Abstieg erleben zu müssen, oder Berührungsängste zu Menschen, die nicht frisch gewaschen, parfümiert und im schicken „Business Dress“ vor einem stehen. Und diese Ängste fördern den Wunsch, die Bettler aus unserem Stadtbild zu entfernen. Oft wird auch die Polizei eingeschaltet, in der Hoffnung, dass diese das bürgerliche Wunschbild von Recht und Ordnung wieder herstellt.

Es gilt die Verhältnismäßigkeit der Mittel

  1. Solange ein Bettler nicht die Grenzen zur aggressiven Bettelei überschreitet, d. h. einen dezenten Abstand einhält und nur um eine milde Gabe bittet, ist es sein gutes Recht, sich auf öffentlichem Grund aufzuhalten und zu betteln.
  2. Erfolgt die Bettelei auf einem Privatgelände, wie zum Beispiel dem Riedbergzentrum, ist es das Recht des Immobilieneigentümers bei Notwendigkeit einen Platzverweis oder ein Hausverbot auszusprechen.
  3. Handelt es sich um eine Art von aggressiver Bettelei oder fühlen sich Passanten unmittelbar bedroht, so können sich in erster Linie an die entsprechenden Fachleute des Ordnungsamtes wenden (069-212-44044) und um Abhilfe bitten. Alternativ kann auch ein Gespräch mit dem Schutzmann vor Ort (siehe Infos im Anhang) geführt werden.
  4. Wird ein Bettler jedoch handgreiflich, weil er zum Beispiel betrunken oder berauscht ist, können Passanten den polizeilichen Notruf (110) in dringenden Fällen nutzen, damit die Kollegen vom 14. Polizeirevier zu Hilfe kommen, die Personalien feststellen und gegebenenfalls eine Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit oder sogar eine Strafanzeige stellen. Auch der Notruf der Wache des 14. Polizeireviers ist rund um die Uhr an allen Tagen der Woche unter der Rufnummer 069-755 114 00 erreichbar.

Nach einem aktuellen Gespräch mit den Kollegen vom 14. Polizeirevier wurde der Redaktion aber bestätigt, dass derzeit keine Beschwerden vorliegen. Auch die Kollegen die regelmäßig am Riedberg Streife gehen, oder auch mal in Zivil durch das Riedbergcenter bummeln, konnten bestätigen, dass die Bettelei hier am Riedberg auf einem sehr niedrigen Niveau stattfindet und ausgesprochen friedlich abläuft.

Für den einen oder anderen Riedberger vielleicht doch eine Gelegenheit mit „Menschen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten“ ins Gespräch zu kommen. Vielleicht können Sie den einen oder anderen Tipp geben, wo diese Menschen Unterstützung bekommen, besonders in der kalten Jahreszeit.


Weiterführende Infos

Plakat Schutzmann vor Ort

Schutzmann vor Ort, Plakat: Polizei FFM

Sicherheitshotline der Stadtpolizei


Taskforce Sicherheit

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Hitzewelle – was ist zu beachten

Sonne Wärme Energie

Wir sind schon wieder in einer Hitzewelle. In einigen Regionen werden in den kommenden Tagen Temperaturen wieder bis zu 40 Grad erwartet. Diese extreme Hitze und andauernde Hitzeperioden haben einen bedeutenden Einfluss auf die Sterblichkeit besonders der älteren Bevölkerung.

Forscher haben die Sterblichkeit in Deutschland im Zeitraum 2018-2020 analysiert. Danach ist es zum ersten Mal seit Beginn des Untersuchungszeitraumes im Jahr 1992 in drei aufeinanderfolgenden Jahren zu einer Übersterblichkeit (eine erhöhte Sterberate im Vergleich zu statistischen Erwartungswerten) gekommen.

Die Forscher ermittelten, dass die ungewöhnlich hohen Sommertemperaturen von 2018 bis 2020 in allen 3 Jahren zu einer statistisch signifikanten Anzahl von Sterbefällen geführt haben. So gab es etwa 8.700 hitzebedingte Sterbefälle im Jahr 2018, rund 6.900 im Jahr 2019 und etwa 3.700 im Jahre 2020. Das sind in diesem Zeitraum fast 20.000 Hitzetote in Deutschland.

Wie bereits vermutet, war die Altersgruppe der Über-84-jährigen Personen am stärksten von einer Sterblichkeit bei Hitze betroffen. Für ältere Mitbürger und Personen mit chronischen Vorerkrankungen besteht bei hohen Temperaturen die Gefahr von Stürzen, Austrocknung, Verwirrtheit und Kreislaufkollaps oder Kreislaufstillstand.

Besonders gefährdet sind Menschen, die eine Vielzahl an Medikamenten einnehmen. Hier kann nach ärztlicher Rücksprache eine Reduktion der Dosis von bestimmten Medikamenten nützlich sein. Es gibt aber auch ganz einfache Maßnahmen, die älteren Menschen helfen, Hitzeperioden gut zu überstehen, egal ob im Heim oder zu Hause:

  • Jalousien/Vorhänge in allen Zimmern,
  • Ventilatoren in Zimmern/Fluren/Aufenthaltsräumen,
  • Taschenventilatoren für Luftstrom ins Gesicht,
  • Essen umstellen (etwa Kaltschale statt Suppe),
  • Ausreichend Trinken (ca. 1,5 Liter pro Tag, Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, Schorle),
  • Luftige Bekleidung,
  • Dünnere Bettdecke,
  • Haut mit feuchtem Waschlappen kühlen (etwa an der Stirn),
  • Direkte Sonne meiden, draußen an Sonnenschutz und Kopfbedeckung denken.

Ein Flüssigkeitsmangel endet bei Senioren sehr häufig in der Klinik mit einer Sterbewahrscheinlichkeit von bis zu 50 % – aber eine rechtzeitige Diagnose ist schwierig. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass Flüssigkeitsmangel weiterhin zu den 10 häufigsten Gründen für eine Krankenhauseinweisung bei alten Menschen zählt.

Die Ursachen für Flüssigkeitsmangel sind vielfältig. Aufgrund der geänderten Körperzusammensetzung haben bei alten Menschen kleinere Flüssigkeitsdefizite eine wesentlich größere Auswirkung als beim jungen Menschen. Menschen reagieren umso empfindlicher auf einen Wasserverlust, je niedriger ihr Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße (Body Mass Index) ist. Dies gilt umso mehr für alte Menschen, deren Wasseranteil, bedingt durch den im Alter erhöhten Fettanteil, nochmals geringer ist.

Bereits ein leichter Wasserverlust von 1 % bis 3 % führt zu einer Steigerung des Durstgefühls sowie einer Verminderung der Speichel- und der Harnproduktion. Bei einem Verlust von 4 % bis 6 % reduzieren sich unter anderem die geistigen Fähigkeiten um ca. 20 %, und es treten Symptome wie Müdigkeit und Übelkeit auf. Ein langsamer Flüssigkeitsverlust von über 20 % ist tödlich, bei rascher Entwicklung ist bereits ein Verlust von 15 % lebensbedrohlich.

Ältere Menschen leiden oft an einer Trinkschwäche. Während der Anteil bei über-65-Jährigen noch bei 14 % liegt, ist der Anteil bei den über-85-Jährigen bereits bei 27 %. Sie trinken täglich weniger als 1 Liter Flüssigkeit. Auch nehmen rund 70 % der alten Menschen mindestens ein Diuretikum zu sich, das die Harnausscheidung fördert.

Gefördert wird die Trinkschwäche unter anderem durch Demenz-Erkrankungen und auch durch die Angst vor Inkontinenz oder vor nächtlichen Toilettengängen. Darüber hinaus nimmt das Durstgefühl im Alter ab.

Trinken bei Hitze

Das Ziel der Flüssigkeitsaufnahme beim älteren Menschen ist leicht mit 30 ml/kg Körpergewicht zu kalkulieren. Hierbei sind die Getränke und auch die in der Nahrung enthaltene Flüssigkeit zu berücksichtigen. Ein 60-Kilogramm schwerer Mensch benötigt demzufolge 1,8 Liter am Tag.

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