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Corona: Impfzentrum auf dem Messegelände

Auf dem Gelände der Messe Frankfurt wird ein großes COVID-19-Impfzentrum entstehen. Es soll bis zum 11. Dezember einsatzbereit sein.

Zur Errichtung des COVID-19-Impfzentrums der Stadt Frankfurt wurde unter Leitung des Gesundheitsamtes mit Unterstützung des örtlichen Katastrophenschutzes ein Planungsstab Impfzentrum eingerichtet. Zentrale Aufgabe dieses Planungsstabes ist es, den Aufbau der notwendigen Infrastruktur und die pünktliche Inbetriebnahme des Impfzentrums sicherzustellen.

Der Planungsstab Impfzentrum hat am Freitag entschieden, in Kooperation mit der Messe Frankfurt ein einsatzbereites Impfzentrum auf dem Messegelände zu errichten. Damit besteht Planungssicherheit für alle Beteiligten und die Arbeiten für die Einrichtung des Impfzentrums, welches bis zum 11. Dezember 2020 betriebsbereit sein soll, können in Angriff genommen werden.

Prof. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes, sagt: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Impfzentrum bis zum 11. Dezember einsatzbereit haben, vor allem auch aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt und der Branddirektion im Planungsstab. Mit der Messe haben wir einen weiteren kompetenten Partner an unserer Seite.“

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit den Personalbedarf für das Impfzentrum, in dem in den nächsten Monaten mindestens 60 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter gegen das Corona-Virus geimpft werden sollen.

Über weitere Details zu den Impfzentren, mobilen Teams, den Abläufen sowie zur Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen wird die Stadt zeitnah informieren.

Symbolfoto: CDC on Unsplash

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Grüne-Soße-Aktie zum Verschenken

Grüne Soße goes Weihnachten – das ist das neue Projekt der Festivalmacher. Eine regionale Online-Plattform, die viel zu bieten hat: Gastronomie, Shopping, Events und ein Tagesrätsel mit attraktiven Gewinnen. Plus die Grüne-Soße-Aktie zum Verschenken!

Am 29. November um exakt 17 Uhr geht’s auf www.gruene-sosse-macht-weihnachten.de endlich los – mit dem ersten virtuellen Frankfurter Weihnachtsmarkt.

Von über 20 Gastronomiebetrieben gibt es alles von Gänsekeule bis Glühwein, Bethmännchen-Backbox, Eierlikör und vorweihnachtliche Spezialitäten und ganze Weihnachtsmenüs. Dazu gibt es ausgewählte Getränke-Pakete von zahlreichen Weingütern und Keltereien des Festivals. Die passenden Weihnachtsgeschenke und Dankeschöns für ein wildes Jahr findet man ebenfalls auf der Plattform. Alles dies kann im Online-Shop zusammen bestellt werden – bereits 15 Betriebe aus dem Frankfurter Einzelhandel und der Region sind beteiligt. Für Grie Soß Fans gibt es extra bis zum 24. Dezember die frischen Kräuter und natürlich eine Fertigsoße vom Erzeuger.

Damit nicht nur das Shoppen Spaß macht, gibt es auf der Webseite ein Tagesrätsel – hierfür konnte Will Weber gewonnen werden, Game Designer der ersten Stunde und waschechter Frankfurter, der dem Weihnachtsmarkt diesen Spaß schenkt und nicht nur dem Festivalteam das Raten beibringt. Es gibt natürlich tolle Preise zu gewinnen!
Auf der Webseite es gibt Infos über die Stadt Frankfurt und die Grie Soß. Und jeden Tag überrascht ein kulturelles Online-Event – von Starköchen über Zauberei hin zu Comedy und Musik. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am 1. Advent virtuell von Grüne-Soße-Festival-Legende Anton Le Goff.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank und die Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützen den Grüne Soße Weihnachtsmarkt. „Gerade jetzt ist es wichtig, den Einzelhandel und die Gastronomie zu fördern, insofern eine tolle Idee, die jetzt hilft, die Zeit zu überbrücken“, so Stadtrat Frank.

Das Beste ist: Die Frankfurter Grüne Soße Aktie kann nur im Wert steigen – und ist bei den teilnehmenden Gastronomiebetrieben und Geschäften einlösbar Muster: Grüne Soße Festival

Die Grüne Soße Aktie – der besondere Gutschein

Damit es auch nach Weihnachten für Restaurants, den regionalen Einzelhandel und die Kultur gut weitergeht, präsentieren die Festival- und jetzt auch Weihnachtsmarkt-Macher Maja Wolff und Torsten Müller noch ein ganz besonderes Highlight: am 1. Dezember geht die Grüne Soße Aktie im Gutscheinwert von 10 Euro an den Start. Das ultimative Geschenk für alle, die sich nicht festlegen wollen, denn die Grüne Soße Aktie kann in zahlreichen teilnehmenden Gastronomiebetrieben und bei Partnern aus dem Einzelhandel auch im kommenden Jahr eingelöst werden. Die Möglichkeiten können unbegrenzt wachsen und vielleicht kann man bald den nächsten Theaterbesuch auch mit der Grüne Soße Aktie bezahlen.


„Wir haben uns bewusst für Aktie statt Gutschein entschieden“ so Maja Wolff, „das passt wunderbar zu Frankfurt.“ Diese Aktie wird garantiert Spaß machen, denn sie kann im Wert nur steigen. So wird es u.a. Sonderaktionen geben, an denen sie 12 Euro statt 10 Euro wert ist und womöglich gibt es in dem ein oder anderen Restaurant „Dividende“ in Form von Mispelchen oder ‘nem Äppler. „Frankfurt hat eine Grüne Soße Aktie verdient“, so Torsten Müller. „Die Gastronomie, der Einzelhandel und auch die Kultur brauchen mehr denn je Unterstützung. Wir wollen unter jedem Weihnachtsbaum ein Aktienpaket sehen!“

Auf www.gruene-sosse-macht-weihnachten.de ist der virtuelle Weihnachtsspaß in einem Wimmelbild versteckt, damit die linke Gehirnhälfte schon mal auf Konsum geschaltet wird. Und jetzt ab ins Gewühl, esst, trinkt und schenkt!

Fotos: Grüne Soße Festival/ Tim Wegner

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Ein Weihnachtsbaum, aber leider kein Weihnachtsmarkt

Trotz Corona dürfen wir uns auch in diesem Jahr über einen Weihnachtsbaum am Riedbergplatz freuen und sogar beim Schmücken mithelfen. Der beliebte Weihnachtsmarkt soll dann 2021 wieder stattfinden – hoffentlich!

Seit Freitag stellt die Stadt Frankfurt 61 Weihnachtsbäume in den Stadtteilen auf, die ganz nebenbei auch das Gemeinschaftsgefühl in den jeweiligen Vierteln stärken könnten. „Unser“ Baum steht bereits am zentralen Riedbergplatz. Geschmückt wird er am nächsten Sonntag, 29. November, von 14 bis 16 Uhr. Die IG Riedberg „rückt“ mit zwei Leitern an und lädt alle kleinen und großen Riedbergerinnen und Riedberger dazu ein, tatkräftig mitzuhelfen und gerne auch selbstgebastelten Baumschmuck mitzubringen. Die Lichterkette stellt das Riedbergzentrum zur Verfügung.

Das schönste vorweihnachtliche Event, der beliebte Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende, wird hier aber definitiv nicht stattfinden können. Diese Entscheidung fiel bereits Anfang Oktober. „Die Absage ist uns sehr schwer gefallen, aber die nicht absehbare Lage und das sonst viel zu große Risiko haben uns keine andere Wahl gelassen“, sagt Markus Schaufler von der IG Riedberg, die neben dem Weihnachtsmarkt unter anderem das große Stadtteil-Sommerfest organisiert. Das musste in diesem Jahr ebenfalls Corona-bedingt abgesagt werden. 

Riedberg-Highlights für 2021

2021 kann also auch aus dieser Hinsicht nur besser werden. „Wir hoffen, dass sich spätestens zum Osterfeuer die Infektionslage soweit entspannt hat, dass wir damit die Gemeinschaftsveranstaltungen wieder aufnehmen können“, heißt es bei der IG Riedberg. Zur Erinnerung: Zum Osterfeuer mit Stockbrotbacken und Grillstand  – Skyline-Blick inklusive – kamen schon bis zu Tausend Menschen. Auch das zweitägige Sommerfest im nächsten Juli im Bonifatiuspark ist bereits in Planung. 

Und in etwas mehr als 365 Tagen dürfen wir uns hoffentlich auch wieder auf „unseren“ Weihnachtsmarkt freuen…

Foto: MAINRiedberg

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Dreister Diebstahl in der Tiefgarage

Gastbeitrag von Alexander Markert
 

Vorfall in der Tiefgarage: Erst verfolgte und bedrängte ein mutmaßliches Diebes-Duo einen Autofahrer am Riedberg. Als dieser sich nicht einschüchtern ließ, suchten die beiden das Weite – allerdings hatten sie ihm vorher noch unbemerkt eine Armbanduhr entwendet.

Ein Riedberger war am Dienstag, 10.11., um 17 Uhr in der Innenstadt zum Einkaufen unterwegs. Schon beim Einsteigen in seinen PKW in der Berliner Straße fiel ihm ein etwas älterer Audi A4 auf. Auf dem Weg zurück über die Rosa-Luxemburg-Straße dachte er nicht weiter darüber nach. Als er dann aber im Quartier Altkönigblick in seine Tiefgarage fuhr, parkte der gleiche Audi in seiner Einfahrt direkt unter dem Garagentor, das sich dadurch nicht mehr schließen konnte.

Eine junge Frau stieg aus und stellte sich so vor die Fahrertür des Mannes, dass man diese kaum noch öffnen konnte. Er ließ deshalb die Seitenscheibe herunter und sie verwickelte ihn in ein Gespräch und fragte nach einer Adresse in der Mainzer Landstraße. Das Ganze war dem Riedberger reichlich suspekt und er drückte mit etwas mehr Nachdruck die Autotür auf. Zudem forderte er die Frau auf, die Tiefgarage zu verlassen. Da der Audi weiter die Ein- und Ausfahrt blockierte, ging er auf diesen zu und forderte vehementer auch den Fahrer dazu auf rauszufahren. Da dieser nicht reagierte, trat er gegen den Kotflügel. Daraufhin setzte der Fahrer nach hinten. Die Frau folgte ihm mit schnellen Schritten ebenfalls nach draußen und gemeinsam fuhren sie davon.

Der Riedberger brachte dies zur Anzeige auf dem 14. Polizeirevier in der Marie-Curie-Straße. Als er immer noch aufgewühlt wieder nach Hause fuhr, fiel ihm auf, dass seine Armbanduhr fehlte. Sie wurde ihm offenbar während des Wortwechsels in der Tiefgarage gestohlen.

Symbolbild: Scottie Scheid / unsplash.com

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Schulen: Stadt gestattet Erwerb von Luftfiltern

Der einzige Schutz vor einer Infektion mit COVID-19 bleibt das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und das regelmäßige Querlüften – das hat Bildungsdezernentin Sylvia Weber nochmals betont. Allerdings will die Stadt überall dort, wo Lüften nicht möglich ist, Luftfilteranlagen beschaffen. Das ist unter bestimmten Bedingungen jetzt auch auf Eigeninitiative gestattet.

Die aktuelle Krise verlangt eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von allen Seiten. „Darum stand es für mich außer Frage, dass wir das Engagement der Eltern und Fördervereine aufgreifen und den Weg zur Verbesserung der Raumluft an unseren Schulen freimachen. Das ist jetzt gelungen und dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar“, betont die Dezernentin.

Natürlich gelte auch weiterhin, dass der einzige Schutz vor einer Infektion mit COVID-19 das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und das regelmäßige Querlüften bleibe. Das sei die eindeutige Aussage des Gesundheitsamtes, so Weber. „Und dazu haben wir als Stadt umfassende Informationen für Eltern und Schulen bereitgestellt. In den Klassenräumen, in denen ein ausreichendes Querlüften nicht möglich ist, werden wir Luftfiltergeräte durch die Stadt beschaffen.“ Die für die Beurteilung der Geräte zuständigen Gesundheitsämter hätten jedoch klargemacht, dass eine flächendeckende Anschaffung von Luftfiltergeräten an Schulen weder zielführend noch notwendig sei. Denn gelüftet werden müsse in regelmäßigen Abständen in jedem Fall, ob mit oder ohne Luftfiltergerät.

Forscher des Campus Riedberg haben Filteranlagen getestet 

„Es ist mir aber persönlich wichtig, dass wir auch die Eigeninitiative von Eltern und Fördervereinen unterstützen und es ihnen zu ermöglichen, selbst Luftfiltergeräte anzuschaffen“, unterstreicht Weber. Für die Beschaffung gibt es Kriterien, die auf der Grundlage der Empfehlungen von Prof. Joachim Curtius von der Goethe-Universität Frankfurt formuliert worden sind.

Curtius, Professor für experimentelle Atmosphären-Forschung am Campus Riedberg, und sein Team hatten an einer Schule in Wiesbaden Luftreiniger getestet und herausgefunden, dass durch entsprechende Filteranlagen die allgemeine Aerosol-Belastung innerhalb einer halben Stunde um mehr als 90 Prozent gesenkt werden könnte. Die wichtigsten Kriterien sind der Einsatz eines so genannten HEPA-Filters sowie ein Luftfluss pro Stunde von 1000m³/h. Auch der Schallpegel ist von hoher Relevanz, damit der Unterricht nicht beeinträchtigt wird.

Langfristig will die Stadt Frankfurt außerdem in den Schulen, die über keine raumlufttechnischen Anlagen verfügen, in Abstimmung mit dem Energiereferat schrittweise feste Lüftungsanlagen einbauen, was auch vom Bund anteilig gefördert wird.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Kimberly Farmer on Unsplash.com

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Raub an der U-Bahn Kalbach – Zeugen gesucht

Brutaler Raub an der U-Bahnstation Kalbach: Bereits am Donnerstag, 5. November, hat ein 22-jähriger Mann einem 21-Jährigen unter Gewaltanwendung gegen den Hals das Handy entrissen. Die Kriminalpolizei sucht jetzt Zeugen.

Geschehen war das Ganze um 13 Uhr. An der Station Kalbach wartete der 21-Jährige auf die U-Bahn, als der 22-jährige Tatverdächtige mit einem Fahrrad vor ihm anhielt. Beide kennen sich und begrüßten sich per Handschlag. Im selben Moment soll der 22-Jährige sein Opfer attackiert und dabei gegen den Hals des 21-Jährigen gedrückt, beziehungsweise geschlagen haben. Gleichzeitig riss der Räuber das Handy aus der Hand. Nun forderte der Täter noch ein Gespräch mit ihm, was der 21-Jährige ablehnte. Anschließend fuhr er samt Beute davon.

Darum suchen die Ermittler jetzt Zeugen

Laut Ermittler bestehen Zweifel an der bisherigen Darstellung und es muss konkrete Hintergründe zu dieser Tat geben, die bislang nicht erhellt werden konnten. Daher sucht die Polizei Zeugen, die dieses Geschehen beobachtet oder sogar die Gespräche zwischen beiden Personen mitbekommen haben.

Ganz besonders suchen die Ermittler nach einer Frau, die sich zur Tatzeit neben dem 21-Jährigen befand. Diese Zeugin trug eine dunkle Jacke, dunkle Handschuhe, ein blaues/türkisfarbenes Kopftuch und einen gleichfarbigen Mund-Nasenschutz.

Zeugenhinweise werden unter 069 – 75551499 oder per Email an das 14. Polizeirevier (Mertonviertel) unter k14-hinweise.ppffm@polizei.hessen.de entgegengenommen.

Foto: Archiv

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So könnte der neue Stadtteil Nordwest aussehen

Zwischen Niederursel und Praunheim, also nicht weit vom Riedberg entfernt, könnte der neue Stadtteil „Frankfurt Nordwest“ mit mehr als 8000 Wohnungen entstehen. Jetzt hat eine Jury das Siegerkonzept vorgestellt. Weitere Untersuchungen laufen.

Seit März haben sieben Teams aus Stadt- und Landschaftsplanern begleitet durch einen breit angelegten Bürgerdialog für den Neuen Stadtteil der Quartiere Studien zu Stadt und Landschaft erarbeitet. Am Mittwoch hat eine hochkarätig besetzte Jury diese Studien zu Stadt- und Landschaft bewertet – und als überzeugendsten Beitrag das Konzept „Quartiere im Kreislauf“ des Teams Cityförster und Urbane Gestalt ausgewählt. Mitglieder der Jury waren Vertreter der Frankfurter Regierungskoalition, Vertreter des Planungsdezernats und des Umweltdezernats sowie nationale und internationale Experten aus den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsplanung, Verkehrsplanung, Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft.

8600 Wohnungen und „autoarme“ Quartiere

Planungsdezernent Mike Josef stellte die Ergebnisse gemeinsam mit der Jury-Vorsitzenden Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, und weiteren Stadtplanern und Experten vor. „Mit dem Konzept ‚Quartiere im Kreislauf‘ haben wir eine sehr gute Grundlage für die weiteren Untersuchungen und einen guten ersten Eindruck davon, wie das Gebiet künftig aussehen könnte.“ Geplant sind rund 8600 Wohnungen, die sich auf vier Quartiere mit vielfältigen Wohnformen verteilen. In den einzelnen autoarmen Quartieren sind sogenannte ‚Hubs‘ mit Mobilitätsangeboten, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Bildungseinrichtungen, Jugendzentrum und Quartiersgaragen anstelle von Tiefgaragen geplant.

Der Entwurf sieht vor, dass von dem Untersuchungsraum von 425 Hektar rund 75 Prozent für Landwirtschaft, Grünflächen, Gärten, Parks und begrünte Innenhöfe reserviert werden. Rund um den neuen Öko-Bauernhof ‚Agro-Hub‘ sollen kleinteilige Anbauflächen und Gartenland für die Bewohner der bestehenden und neuen Quartiere entstehen. „Der Entwurf hat die Frage, wie Stadt und Landschaft gemeinsam geplant werden können, hervorragend beantwortet“, sagte Planungsdezernent Mike Josef.

„Es hat sich gezeigt, dass der breit angelegte Bürgerdialog maßgeblich zur Qualität der Studien beigetragen hat“, sagte die Präsidentin der Bundesarhcitektenkammer. „Die vier vorgeschlagenen Quartiere respektieren gepaart mit einem schlüssigen Erschließungskonzept Landschaftsraum und Klimatologie vor Ort und geben gleichzeitig der Landwirtschaft eine Zukunftsperspektive“, fasste Martin Hunscher die Bewertung des Preisgerichts zusammen.

Bürgerbeteiligung bei den Planungen

Die vorbereitenden Untersuchungen zu „Frankfurt Nordwest – neuer Stadtteil der Quartiere“ werden als sogenanntes „kooperatives Verfahren“ mit einer breit aufgestellten Bürgerbeteiligung durchgeführt. Die unterschiedlichen Lösungsansätze wurden schon während der Bearbeitung diskutiert, die Entwürfe verbessert, geändert und konkretisiert. 

Die Empfehlung der Jury, die Studien, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und die fachlichen Grundlagen fließen bis Ende 2021 in einen Abschlussbericht ein. Erst danach kann die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, ob diese städtebauliche Entwicklungsmaßnahme sinnvoll ist und eingeleitet werden soll.

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt

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Eine kleine Hexe gewinnt den Kinderbuchpreis

Die Kinderjury hat entschieden: Die 33. Kalbacher Klapperschlange geht an die Autorin Andrea Russo für ihr Buch „Green Witch“ über ein Mädchen namens Lizzy, das zur Hexe ausgebildet werden soll.

Eine denkwürdige Klapperschlangensaison ist zu Ende gegangen. „Trotz der ausgefallenen Eröffnung und der Schwierigkeiten der Ausleihstellen, die in den ersten Wochen geschlossen bleiben mussten, freuen wir uns sehr, dass es in diesem Jahr dennoch 135 Kinder und Jugendliche geschafft haben, mindestens 5 Bücher zu lesen und zu bewerten“, heißt es beim Kinderverein Kalbach.

Gesamtsieger und Sieger in der Altersgruppe 4.-6. Klasse ist das 2019 im Coppenrath Verlag erschienenen Buch „Green Witch“ von Andrea Russo. Dabei geht es um ein Mädchen namens Lizzy, die zur Hexe ausgebildet werden soll. Benita schreibt zum Inhalt des Buches „Lizzy darf als Junghexe in die Ausbildung zu einer ihrer Tanten gehen. Zu wem sie geht, entscheiden ihre Tanten an ihrem 12. Geburtstag! Ihre Tanten finden, dass sie zu ihrer Großtante Camilla in die Ausbildung sollte. Sie ist nicht gerade begeistert. Aber was soll`s? Doch während ihrer Ausbildung verschwindet Camilla. Wie kann das sein? Lizzy geht dem Geheimnis auf die Spur!“
Die Kinder-Jury fand das Buch „total wunderschön“. Und richtig cool, dass Lizzy eine Wasserhexe und Kräuterhexe ist.

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In der Altersgruppe 2. – 3. Klasse gewinnt das 2019 bei Carlsen erschienene Buch „Marvin – Das Buch aus Feuer und Freundschaft“ von Stefan Gemmel.

„Dry“ von Neal und Jarrod Schusterman (Verlag Fischer Sauerländer, 2019, übersetzt von Kristian Lutze) ist Siegerbuch der Altersgruppe 7. – 9. Klasse. Xenia fasst den Inhalt zusammen: „In Kalifornien gibt es plötzlich kein Wasser mehr. Alyssa und ihr Bruder Garrett meinen die Situation unter Kontrolle zu haben, bis ihre Eltern spurlos verschwinden. Mit ihrem Nachbarn Kelton beginnt Alyssa ein Kampf ums Überleben, dem sie vielleicht nicht gewachsen sind.“ Simon meint: „Ich finde das Buch gut, es ist bis zum Ende spannend geschrieben. Es blieb auch immer abwechslungsreich, da oft neue Personen ins Spiel kamen.“

Preisverleihung auf YouTube abrufbar

Da aufgrund der Corona-Pandemie die Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg nicht stattfinden kann, mussten neue Wege gefunden werden, um die Leistung der Jury- Kinder angemessen zu würdigen und die Kalbacher Klapperschlange zu verleihen. So wurde in den letzten Wochen fleißig und heimlich geplant, gefilmt und geschnitten, um die Preisverleihung als Premiere auf YouTube durchzuführen.

Auch die Autorin des Gesamtsiegerbuches, Andrea Russo, und der Autor des Siegerbuchs in der Altersklasse 2. – 3. Klasse schickten ein Video bzw. einen Brief, in denen sie ihre Freude über den Gewinn der Klapperschlange zum Ausdruck brachten.

Die Auszeichnung des Siegertitels erfolgte am Samstag um 15.15 Uhr auf YouTube. Der Film ist für alle, die ihn verpasst haben oder noch einmal sehen möchten, auch weiterhin unter https://www.youtube.com/watch?v=aG9Xbt0UnAU, dem YouTube-Kanal von Kinderbücherei und Klapperschlange abrufbar.

Der Zuspruch zur Kinderjury war in diesem Jahr trotz der schwierigen Umstände groß. So haben 305 Kinder insgesamt 1217 Bewertungen abgegeben. Davon haben 135 Kinder in der Zeit von Mitte März bis Mitte Oktober mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet und gehören somit zur Kinderjury. Es gewinnt aber nicht automatisch das Buch mit den meisten abgegebenen Bewertungen. Als Grundlage zur Ermittlung des Siegerbuches dient eine im Jahr 2009 von Schülern entwickelte Formel, die im Mathematik-Unterricht der damaligen Klasse 10F1 des Frankfurter Gymnasiums Wöhlerschule entstanden ist. Bei der Berechnung geht neben den abgegebenen Bewertungen auch die Häufigkeit der Bewertung eines Buchs in die Berechnung ein.

Das vollständige Rezensionsheft mit der gesamten Titelliste sowie einer Auswahl der abgegebenen Bewertungen ist auf der Homepage der Kalbacher Klapperschlange erhältlich.

Foto: Kinderverein Kalbach

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„Nie wieder!“ – Gedenken an die Novemberpogrome von 1938

Es geschah vor 82 Jahren. In der Nacht vom 9. auf den 10. November brannten die Synagogen, Geschäfte wurden zerstört, Wohnungen geplündert. Jüdinnen und Juden wurden misshandelt, verhaftet und deportiert. Oberbürgermeister Peter Feldmann gedachte heute gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde und Bürgern den Opfern der Novemberpogrome von 1938.

Frankfurt hatte in den 1930er Jahren die zweitgrößte jüdische Gemeinde Deutschlands. In der so genannten „Reichspogromnacht“ wurden 1000 Frankfurter Juden in die Messehalle verschleppt, einige starben in dieser Nacht, viele wurden ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert.

„Es wird oft gesagt, dass in dieser Nacht die Kulturgeschichte ins Mittelalter zurückfiel. Das stimmt. Es war ein Schritt, der in den Vernichtungslagern für Millionen Menschen mit ihrer Ermordung endete“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann während der Gedenkveranstaltung am Montag, 9. November, am Mahnmal vor der Paulskirche. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Gedenkveranstaltung im Freien vor der Paulskirche abgehalten. Gemeinsam mit Leo Latasch vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde, geladenen Gästen und Frankfurtern, gedachte das Stadtoberhaupt der Opfer des Novemberpogroms und des Nazi-Regimes.

Frankfurt wurde durch seine Jüdische Gemeinde wie kaum eine andere Stadt geprägt. „Wir sagen mit Stolz: Wir sind die jüdischste Stadt Deutschlands. Unsere Universität, das reiche Stiftungswesen Frankfurts, unsere Kultur wäre ohne den Beitrag der jüdischen Gemeinschaft undenkbar. Leopold Sonnemann, Charles Hallgarten oder Bertha Pappenheim. Sie stehe dafür. Paul Ehrlich, Ludwig Edinger, Max Horkheimer oder Martin Buber. Sie stehen dafür“, sagte das Stadtoberhaupt.

„Der 9. November ist und bleibt als Gedenktag unentbehrlich. Wir gedenken der Opfer und wir erinnern uns an die Untätigkeit vieler, die schweigend mitansahen, wie ihre jüdischen Nachbarn und Freunde gedemütigt, geschlagen und deportiert wurden, wie Synagogen brannten und die Hemmschwelle der Brutalität immer tiefer sank. Das Gedenken an den 9. November ist nur einmal im Jahr, aber die Lehren müssen wir auch an alle anderen 364 Tagen ziehen. Wenn Rechtspopulisten die Geschichte umdeuten wollen, wenn rechtsextreme Positionen in der Mitte der Gesellschaft sicht- und hörbar werden, dann darf die Mehrheitsgesellschaft nicht mehr schweigen. Dies ist und bleibt Aufgabe von allen“, sagte Latasch.

„Die vier großen Frankfurter Synagogen – errichtet zwischen 1860 und 1911 – waren sichtbarste Zeichen der Größe und des Stolzes der Jüdischen Gemeinde. 1938 wurden sie zu Terrorzielen der Nazis. Die Thorarollen – das Heiligste – wurden geschändet, Rabbiner gedemütigt und misshandelt. Der Weg, der zur Ermordung von Millionen führte, begann im Kleinen: in Schulen, am Arbeitsplatz, am Küchentisch in den Familien. Er begann überall dort, wo Nazis und deutschnationale Rassisten unwidersprochen Hassreden hielten“, sagte Feldmann.

Der Oberbürgermeister betonte, dass auch heute wieder Synagogen Ziel von Terror und Juden- und Völkerhass in Parlamenten seien. Der Weg der Barbarei beginne mit vielen kleinen Schritten, mit Wegschauen und Weghören und mit klammheimlicher Zustimmung: „Stellen wir uns dem in den Weg: Heute, morgen, an jedem Tag! Beherzigen wir das Erbe unseres Landes und unseres Frankfurt in zwei Worten: Nie wieder!“, sagte Feldmann.

Foto: Bernd Kammerer/ Stadt Frankfurt

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Schnitzel und Grie Soß per App und im Drive-in

Burger am Drive-in war gestern – jetzt holen wir uns Handkäs, Schnitzel und Grie Soß! Zumindest beim „Lahmen Esel“ in Niederursel, wo ab sofort außerdem die Bestellung und Bezahlung per App möglich ist. Dank der innovativen Idee eines jungen Riedberger Start-ups.

Wenn einer das vor einem Jahr prophezeit hätte, hätte man ihn wohl für verrückt erklärt. Nicht nur die Sache mit dem weltweit ersten Drive-in bei einer Äppelwoi-Kneipe. Eine verrückt-geniale Idee von Gastronom Thomas Metzmacher , die sich schon während der ersten Corona-Welle mehr als bewährt hat.

Gefragtes Krisenmanagement: Gastronom Thomas Metzmacher wurde vom hr interviewt und sein „Drive-In“ ist heute bei bei den Bildern des Tages auf welt.de

Jetzt setzt der Wirt vom „Lahmen Esel“ noch eine Schippe drauf: Denn ab sofort ist es bei ihm auch möglich, das Essen per App zu bestellen, bargeldlos zu bezahlen und zur gewünschten Zeit einfach abzuholen. Eine „normale“ Bestellung per Telefon geht natürlich auch noch. „Damit bieten wir drei Möglichkeiten, um absolut kontaktlos an leckeres Essen zu kommen“, sagt Metzmacher, der so der Corona-Krise trotzen will.

Die App ist „made in Riedberg“ 

Der Lahme Esel nutzt die neue Bestell-App „piq“, die IT-Unternehmensberater Maxim Beizerov mit seinem Bruder und Co-Founder entwickelt hat. Erst Anfang Oktober haben die beiden Riedberger  die Einführungsphase ihrer App gestartet, zunächst bei uns im Stadtteil mit dem „House of Waffles“, „kebabiss“ sowie „Karrys & Barrys“ als erste Partner. Der Name der App klingt nicht zufällig nach einer trendigen Abkürzung von pick up. Also bestellen, abholen, fertig. 

Per piq-App bestellen, bargeldlos bezahlen und zur gewünschten Uhrzeit kontaktlos abholen – das ist neben drei Lokalen am Riedberg jetzt auch beim „Lahmen Esel“ möglich Foto: piq

Für die Kunden ist das Angebot kostenfrei. Während die Lokale iPads mit der piq-Software bekommen und weder Zeit noch Manpower für den Bestellvorgang benötigen, kann der User per App für eine Wunschzeit bestellen, bargeldlos bezahlen, den Lieferstatus verfolgen und sich ohne Verzögerung das Essen holen. Am besten zu Fuß. Die piq-Macher legen Wert auf Nachhaltigkeit. Sie wollen auch anders als Lieferdienste, die empfindliche Provisionen verlangen, in der Krise auf Gewinnmargen verzichten. „Viele verstehen scheinbar erst angesichts des Lockdowns unsere Idee so richtig“, sagt Beizerov. Fast täglich kommen Interessenten und vor allem Kunden hinzu. Das soll erst der Anfang sein.

Weitere Informationen unter lahmer-esel.de und bei App-Anbieter piq.zyz

Foto: privat

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