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Eröffnung Westside Café

Das gastronomische Angebot auf dem Riedberg verändert sich laufend. Seit den Schließungen im letzten Jahr hat sich einiges getan. Diese Woche eröffnet nun das neue Westside Café & Restaurant Riedberg direkt am Rudolf-Schwarz-Platz im Westen des Riedbergs. Zunächst wird nur der Innenraum öffnen, geplant ist für den Sommer auch ein Außenbereich zum Sitzen. Pizza, Pasta, Steak, Getränke und auch etwas für die Kleinen hat das Café und Restaurant im Angebot. Das gesamte Menü kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.westside-riedberg.de/westside_riedberg_menue.pdf

Wir wünschen den Inhabern alles Gute und heißen das Westside Café ganz herzlich auf dem Riedberg willkommen!

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Wie geht es weiter mit der Wohngemeinschaft Bonameser Straße?

Wohnsiedlung Bonameser Straße

1953 hatte die Stadtverordnetenversammlung entschieden, dass ambulante Gewerbetreibende, die bisher an verschiedenen Orten in der Stadt lebten, auf einem neuen Platz am Rand der Stadt anzusiedeln sind. Zwischen 600 und über 1.000 Menschen wurden auf den Platz an der Bonameser Straße umgesiedelt. Inzwischen leben dort weniger als 100 Menschen.

Anfangs gab es weder asphaltierte Wege noch Strom und Wasser. Die wurden erst später in Eigenregie errichtet. Das Gelände war mit Draht umzäunt. Unterstützung erhielten die Bewohner von der evangelischen Kirche. Der damalige Kirchenpräsident Martin Niemöller schilderte Oberbürgermeister Werner Bockelmann die unzumutbaren Zustände.

Erst 1983 änderten sich diese Zustände – die Wege wurden asphaltiert sowie in die städtischen Leitungen und die Sanierung kontaminierten Bodens aus Zeiten der Nachkriegsbesetzung investiert.

Die Mehrheit der Bewohner stammt aus einer Bevölkerungsgruppe fahrender und teilstationärer Händler-, Handwerker- und Artistenfamilien. Der Erhalt der Wohngemeinschaft wichtig, weil es ein Ort ist, mit dem sich die dort lebenden Menschen identifizieren. Und weil sie zum Stadtteil dazugehören, auch wenn das Gebiet jenseits der Autobahn liegt.

1984 schloss die Stadt einen Vertrag mit der ABG Holding und übertrug ihr die Aufgabe eine langfristige Lösung zu finden, die einen Ausgleich zwischen den Interessen der Wohngemeinschaft, dem Umland und der weiteren Stadtentwicklung schafft (dieses Gelände war inzwischen zu einem sehr wertvollen Grundstück geworden).

Der Magistrat – in seiner momentanen Zusammensetzung – bekennt sich in einer aktuellen Stellungnahme zur politischen, sozialen, historischen Verantwortung der Stadt gegenüber den in der Wohngemeinschaft lebenden Menschen. Im Sinne dieser Verantwortung hat das Amt für multikulturelle Angelegenheiten einen umfangreichen Aktenbericht erstellt. Damit unternehme man „transparent einen ersten Schritt zur Sachstandsklärung“.

Knapp 40 Seiten lang ist der Bericht, der dem Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) mitsamt einer Stellungnahme zugegangen ist. Nachdem sich das Stadtteilgremium bereits vor mehr als zwei Jahren für einen „Runden Tisch“ zur Zukunft der Wohngemeinschaft eingesetzt hatte. Doch dann kam die Corona-Pandemie und der „Runde Tisch“ musste immer wieder verschoben werden.

Seit mehreren Jahren erlaubt die Stadt keine Zuzüge mehr. Wird eine Parzelle geräumt, darf sie nicht mehr bebaut werden. Nicht einmal von Familienmitgliedern. Damit kein Mieterschutz greift, wurden nur Pachtverträge abgeschlossen.

Die Dienstleistungen auf der Dippemess oder anderen Volksfesten werden aber von der Stadt gerne in Anspruch genommen. „Zuckerwatte ist süß, aber uns will keiner“ so einer der Bewohner. Hoffen wir, dass die Toleranz inzwischen gewachsen ist und für die dortigen Menschen eine tragfähige Lösung gefunden wird.

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Benefizkonzert des Riedbergchors

Benefiz-Konzert

Nach einem gelungenen Probenwochenende lädt der Riedbergchor zu seinem Frühlingskonzert am Samstag, den 21.05.2022 um 18:00 Uhr in die Aula des Riedberg Gymnasiums ein.

Die Menschen sehnen sich nach Normalität, doch diese ist durch den Krieg in der Ukraine gestört. Die Mitglieder des Riedbergchors wollen ein Zeichen der Solidarität setzen und haben daher beschlossen, dass ihr erster Chorauftritt nach 2 Jahren Pandemie ein Benefizkonzert werden soll.

Unter dem Motto “MAKE MUSIC – NOT WAR” beteiligen sie sich an der Spendenaktion des Frankfurter Sängerkreises zugunsten der 1946 gegründete Organisation UNICEF. Die Spenden kommen Kindern und Jugendlichen zu Gute, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.

Den Anfang macht die Frankfurter Volksbank, die das Benefizkonzert mit einer Spende unterstützt. Jetzt hofft der Chor auf viele Besucher und freut sich, den Reinerlös des Abends für die gute Sache zu spenden.

Der Eintritt ist kostenlos.

 


Sängerkreis Frankfurt am Main e. V.
Der Sängerkreis Frankfurt am Main e. V. wurde 1947 als Dachorganisation Frankfurter Chöre gegründet. Ziel des Sängerkreises ist es, die Frankfurter Chöre zu vernetzen, Beratung und Service rund um chorspezifische Themen anzubieten und nicht zuletzt kulturpolitische Akzente zu setzen. Inzwischen haben sich mehr als 60 Mitgliedschöre unterschiedlichster Größen, Zielgruppen und Musikstile mit insgesamt weit über 2.500 Sängerinnen und Sängern dem Sängerkreis Frankfurt angeschlossen.

 

UNICEF
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist eines der entwicklungspolitischen Organe der Vereinten Nationen. Es wurde 1946 gegründet, zunächst um Kindern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 190 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung sowie Bildung und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. Außerdem betreibt es auf politischer Ebene Lobbying, so etwa gegen den Einsatz von Kindersoldaten oder für den Schutz von Flüchtlingen. Die Organisation tritt weltweit für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/UNICEF

 

Frankfurter Volksbank

Die Frankfurter Volksbank eG ist eine Genossenschaftsbank und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Zum Geschäftsgebiet der Bank gehören die Stadt Frankfurt sowie Teile des Umlandes. Die Geschichte der Frankfurter Volksbank geht zurück ins Jahr 1862. Die Bank nahm einen schnellen Aufschwung. Hierzu trug das Ende der Zunftbeschränkungen in Frankfurt im Januar 1864 bei, dass die Entwicklung des Handwerks beflügelte. Inzwischen beschäftigt die Bank 1.500 Mitarbeiter und hat 240.000 Genossenschafts-Mitglieder. In der Liste der größten Volksbanken in Deutschland steht sie an 5. Stelle.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Volksbank

 

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