Kategorie: AktuelleNEWS

Ketchup auf Pommes zur Erreichung des 1,5 Grad Klimaerwärmungsziels

Kunstaktion Klimaziele

Wie haucht man einen grauen Novembertag am besten Farbe und Abwechslung ein?
Nun, ein innovativer Riedberger, Herr Sören Pürschel, ließ sich dazu etwas einfallen. Positiv inspiriert von den zerstörerischen Aktionen, die sich Aktivisten in Berlin hatten einfallen lassen, hat er hier in Frankfurt das Kunstprojekt „Tomatenketchup auf Pommes schießen“ entwickelt.

Aus Materialien, die sich schon im Sperrmüll befanden, hat er ein neues Objekt gestaltet, in dessen Mittelpunkt eine Portion Pommes den Betrachter anlacht. Rechts oben in der Ecke wurde eine Ketchupflasche angebracht.

Als Überschrift nahm er das Ziel, auf das sich die wichtigsten Nationen der Welt verpflichtet hatten, das Klima der Erde um nicht mehr als 1,5 Grad zu erwärmen. Der Begriff Ketchup erinnert dabei an den englischen Begriff „Catch Up“, also Aufholen, Einholen oder auch mit einer Entwicklung Schritt halten, die einem sonst zu entgleiten droht.

In Kombination mit „Time to Ketchup” bedeutet das dann „es ist an der Zeit sich ranzuhalten (aufzuholen, Boden gut zu machen)“. Sei es bei der Erreichung der Klimaziele oder aktuell um Ketchup zu den Pommes zu bringen. (Immerhin hat Beuys auch Butter in die Ecke geschmiert und dies wird als Kunst interpretiert.)

Aber die projektbetrachtenden Passanten konnten natürlich auch ganz individuelle Parallelen ziehen oder darüber spekulieren, was es mit dieser Kunstinstallation auf sich hatte. Wer sich dazu überwinden konnte, sich mit diesem Projekt zu befassen, durfte die Ketchupflasche einsetzen, um einen roten Strahl von Ketchup in Richtung Pommes zu senden und zu prüfen, ob er auch richtig getroffen hatte.

Damit der nachfolgende Passant wieder die gleichen Ausgangsbedingungen vorfand, wurden die Spuren seines Vorgängers mit ein paar Blättern von einer Rolle Küchenpapier elegant beseitigt.

Kunstaktion Klimaziele

Kunstaktion Klimaziele

Wem diese Art von Gegenwartskunst nicht so zusagte, der konnte sich zu der nahegelegenen Schirn bewegen, um dort die aktuelle Chagall-Ausstellung zu bewundern, oder die prächtigen Bauten der neuen Altstadt von Frankfurt zu durchstreifen.

Sicherlich war diese Aktion nicht so medienwirksam wie die Bilderattentate in Berlin, aber sie waren ein schönes Beispiel dafür, was man mit einer Portion Kreativität so auf die Beine stellen kann. Und wer weiß, vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere Schüler, oder ihre Kunstlehrer dazu inspiriert, so ein Projekt weiterzuentwickeln und hier in Frankfurt auszuprobieren. Auf diese Weise kann man auch graue Novembertage zu bunten Ereignissen entwickeln.


Weiterführende Links zum Thema Bilderattentate aggressiver Klimaaktivisten

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Auch Beerdigungen werden teurer

Trauer J. Mühlbauer

Die Stadt verwaltet 36 Friedhöfe. Die Kosten für Wasser- und Pflegekosten, sowie allgemeine Preissteigerungen bei Personal, Energie und Entsorgung sind gestiegen.

Die geringe Niederschlagsmenge sowie die anhaltende Wärme über die Monate führte zu erhöhtem Gieß- und Pflegebedarf. Gleichzeitig muss das Grünflächenamt aber auch Bäume auf ihre Standfestigkeit überprüfen, gegebenenfalls fällen und neue Bäume nachpflanzen. Auch das trägt zu den hohen Kosten bei.

Da auch die Rücklagen aus dem Gebührenhaushalt der Friedhöfe aufgebraucht sind, kann der Kostenanstieg nicht mehr abgefedert werden. Nicht nur das Klima, sondern auch die Bestattungskultur sind im Wandel. Die klassische Sargbestattung wird immer weniger nachgefragt. Darauf reagieren die Friedhöfe bereits seit einigen Jahren mit naturnahen Bestattungen wie etwa dem Trauerwald in Oberrad.

Die letzte Preisfestsetzung war im Jahr 2020. Ab 2023 gelten die neuen Gebührensätze. Bei einem durchschnittlichen Anstieg um etwa 12 % kostet eine Urnenbestattung dann 2.632 Euro. Eine Urnenbestattung 2.938 Euro.

Auch die Bestatterbranche wird aktuell von mehreren Krisen gleichzeitig getroffen. Gestörte Lieferketten, die Energiekrise sowie steigende Kosten für Holz, Löhne und vieles andere machen der Branche zu schaffen. Die Mehrheit der Krematorien arbeitet mit Gas. Und das wird sich so schnell auch nicht ändern, denn Umbauten müssen langfristig geplant und finanziert werden.

Viele Bestatter wollen erst mal den Jahreswechsel abwarten und sehen, wie sich die Preise weiter entwickeln. Doch der Kostendruck ist jetzt schon erheblich und wird bald in steigende Preise münden.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Und gewonnen hat: Tale of Magic: Die Legende der Magie

Kinderbuchmesse Kalbacher Klapperschlange

Im Rahmen der 35. Kalbacher Klapperschlange hat das Buch „Tale of Magic: Die Legende der Magie – Eine geheime Akademie“ gewonnen.

Altersgruppe 4. – 6. Klasse

Die Kinderjury der Kalbacher Klapperschlange 2022 hat entschieden: Die Kalbacher Klapperschlange geht an den amerikanischen Autor Chris Colfer für sein Buch „Tale of Magic: Die Legende der Magie – Eine geheime Akademie“. Das Buch ist 2021 im Verlag Fischer Sauerländer erschienen.

Und so urteilten Mitglieder der Jury:

Jakob: „Als Brystal in einer geheimen Bibliothek auf ein Buch stößt, das ihr offenbart, dass sie eine Fee ist, ändert sich für sie alles. Erst kommt sie in ein Erziehungslager für geschädigte Mädchen, dann kommt sie auf eine Akademie für Magie. Dort trifft sie auf ein Geheimnis. Ihre Lehrerin Madame Weatherberry wird oft von Hexen aufgesucht, die sie dazu drängen, gegen die Schneekönigin zu kämpfen. Als Brystal in den Konflikt eingreift, kommt ihr eine schreckliche Erkenntnis.“

Marie: „Das Buch war sehr schön. Es ist mein neues Lieblingsbuch und ich habe es schon einige Male gelesen. Etwas verwirrend fand ich, dass so viele Informationen vorkommen. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Es war spannend und auch lustig. Ich konnte mich gut in die Hauptpersonen hineinversetzen“.

Torben: „Ich finde es sehr gut, weil ich Bücher mag, die voller Fantasie sind. Ich mag, dass dieses Buch sehr spannend ist. Es ist auch interessant, dass man in diesem Buch ein klein wenig erfährt, wie Frauen im Mittelalter behandelt wurden. Außerdem finde ich die magischen Kräfte cool, weil diese so stark waren“.

Nova: „Atemberaubend spannend. Ich mochte es nicht zur Seite legen. Ich fand es super, dass Brystal so zuversichtlich war, die ganzen Schwierigkeiten in ihrem Leben zu meistern. Toll fand ich auch, dass ihre neuen Freunde immer zu ihr gehalten haben“.

Altersgruppe 2. – 3. Klasse

Hier ist das beliebteste Buch der Kinderjury das 2021 bei Planet! erschienene Buch „Die Lama-Gang. Mit Herz & Spucke“ von Heike Eva Schmidt.

Yitong: „In diesem Buch geht es um drei Lamas: Einstein, Petersilie und Vokuhila. Als bei ihren Hausmenschen eingebrochen wurde, haben die Lamas die ganze Zeit nach Spuren gesucht und Tobi beschattet. Und am Ende haben sie sogar vor ihren Hausmenschen den Dieb gefangen“.

Leni: „Das Buch war sehr interessant, es hat Spaß gemacht, es zu lesen und es war auch spannend. Es war auch schön, dass ein Rezept drinstand, das man dann auch nachmachen konnte“.

Mahwin: „Ich finde das Buch lustig, weil da viele witzige Sachen vorkamen“.

Altersgruppe 7. – 9. Klasse.

Hier ist das Siegerbuch „Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch“ von Shannon Messenger von arsEdition, 2021, übersetzt von Britta Keil.

Jakob: „Sophie ist entsetzt. Sie ist eine Elfin und ihre Menschenfamilie ist gar nicht ihre echte Familie. Mit Fitz, dem Elf, lernt sie die Elfenwelt kennen und geht schon bald auf die Foxfire, die Schule für Hochbegabte, denn das ist Sophie. In vielen Dingen, wie zum Beispiel dem Gedankenlesen, ist sie die Beste der Schule. Doch mit vielen Lehrern versteht sie sich nicht. Und irgendjemand scheint sie zu suchen. Und was ist das Projekt Mondlerche? …“.

Polina: „Ich fand das Buch richtig spannend, weil es echt cool war, dass man NICHTS mit Magie macht. Und ansonsten war dies das beste Buch, das ich jemals gelesen habe“.

Moritz: „Ich fand das Buch supergut. Es war sehr spannend, witzig und hatte eine tolle Story. Es war großartig.“

Die Auszeichnung des Siegertitels erfolgte am Samstag, den 09. November im Rahmen der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg. Der Autor des diesjährigen Siegerbuches erhält eine von dem Bad Homburger Künstler Stephan K. Müller gestaltete Klapperschlange.

Das vollständige Rezensionsheft mit der gesamten Titelliste sowie einer Auswahl der abgegebenen Bewertungen ist auf der Homepage der Kalbacher Klapperschlange verfügbar.

Im Rahmen der Kinderbuchmesse erfolgte die Übergabe einer Spende, die die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Robert Gernhardt-Preises unter den Gästen gesammelt und von der hessischen Förderbank aufgestockt hatte.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kalbacher-klapperschlange.de.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Prognostizierte Rentenerhöhung reicht nicht aus, um Kaufkraftverluste auszugleichen

Verena Bentele VDK

Die prognostizierte Rentenerhöhung von 3,5 % ist wichtig. Sie reicht jedoch nicht aus, um Kaufkraftverluste auszugleichen, so die VdK-Präsidentin Verena Bentele.

  • Arme Rentner brauchen zusätzliche finanzielle Unterstützung
  • Die Kürzungsfaktoren sollten dauerhaft abgeschafft und das Rentenniveau erhöhen werden

Die Renten sollen im Juli 2023 in Westdeutschland voraussichtlich um rund 3,5 % steigen und in Ostdeutschland um rund 4,2 Prozent. Dies geht aus dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2022 der Deutschen Rentenversicherung hervor, über den die Deutsche Presse-Agentur berichtet hatte.

Dies kommentiert die VdK-Präsidentin wie folgt:
„Arme Rentnerinnen und Rentner spüren schon heute jeden Tag, dass ihr Geld kaum noch für das Lebensnotwendige reicht. Die Situation wird sich weiter verschärfen. Aktuell liegt die Inflation nach Angaben des Statistischen Bundesamts im zweistelligen Bereich und soll auch im kommenden Jahr weiter auf hohem Niveau bleiben. Da fällt die Rentenerhöhung mit rund 3,5 % im Westen und 4,2 % im Osten nicht so hoch aus, dass sie nur annähernd die Kaufkraft erhält. Durch die hohe Inflation können sich Rentnerinnen und Rentner für ihre sauer verdiente Rente immer weniger kaufen. Die Bundesregierung muss deshalb dringend weitere Hilfen auf den Weg bringen, damit sich arme Rentnerinnen und Rentner auch im nächsten Jahr noch Lebensmittel, Heizung und Strom sowie ihre Medikamente leisten können.“

Wie die derzeitige Krise zeigt, muss die gesetzliche Rente gestärkt werden. Der VdK fordert, dass die Kürzungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel dauerhaft abgeschafft und das Rentenniveau deutlich erhöht werden.

Die Kürzungsfaktoren verhindern, dass die Löhne und die Renten in gleicher Höhe steigen. Das darf so nicht weitergehen, sie müssen endlich dauerhaft aus der Rentenformel gestrichen werden. Zudem muss das Rentenniveau wieder erhöht werden, und zwar mindestens auf 50 %, idealerweise auf 53 %.

 

Männer Frauen
Durchschnittlicher Gesamtrentenbetrag der 21,2 Mio. Rentner nach Abzug von KV und PV vor Steuer 1.208 € 1.001 €
davon
Witwenrentner/Witwerrentner
374 € 512 €
Standardrente netto, vor Steuern, nach 45 Versicherungsjahren, alte Bundesländer

1.369,31 €

Rentner am 01.07.2021, Quelle Deutsche Rentenversicherung Bund


Der Sozialverband VdK
ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten. Weitere Infos unter: www.vdk.de

 

Weiterführende Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Literaturwerkstatt an der Judith-Kerr-Schule

Aktion der Judith-Kerr-Schule

Vom 15.-22.11.2022 lädt der Offenbacher Schriftsteller und Kinderbuchautor Pete Smith Grundschüler der Frankfurter Judith-Kerr-Schule an fünf Nachmittagen zu einer Literaturwerkstatt ein.

Unter dem Motto „Ich habe ihn zu meinem Freund gemacht, und jetzt ist er einzig auf der Welt“ leitet der Schriftsteller die Kinder an, Geschichten über Freundschaft zu schreiben und dabei auf spielerische Weise ihre Sprach- und Lesekompetenz zu stärken sowie ihre kreative Entwicklung zu unterstützen.

Im Rahmen der Werkstatt liest Smith zudem aus seinem Kinderbuch „Mein Freund Jeremias“, in dem es um die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Obdachlosen geht.

Portraitfoto Pete Smith

Pete Smith, Portraitfoto: Maria Harsa

Die Literatur-Werkstatt an der Judith-Kerr-Schule findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programms „Kultur macht stark“ statt. Als einer der Programmpartner bietet der Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e. V. seit 2013 deutschlandweit Autorenpatenschaften an, wobei lokale Bündnisse unter dem Titel „Wörterwelten. Literatur lesen und schreiben mit Autor*innen“ zusammenarbeiten.

Projektpartner der aktuellen Literatur-Werkstatt sind der Bödecker-Kreis Hessen, die Judith-Kerr-Schule und deren Förderverein.


Pete Smith
wurde 1960 als Sohn einer Spanierin und eines Engländers im westfälischen Soest geboren. An der Universität Münster studierte er Germanistik, Philosophie, Publizistik und Kunstgeschichte. Er schreibt Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Essays sowie Kinder- und Jugendbücher. Mehrere seiner Romane wurden in andere Sprachen übersetzt. Für seinen Roman „Endspiel“ (2015) erhielt er den Robert-Gernhardt-Preis des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Weiterführende Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Die IG Riedberg organisiert in diesem Winter keinen Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt-Symbol

Leider wird es dieses Jahr keinen „großen Weihnachtsmarkt“ am Riedberg geben.

Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur. Sowohl die organisatorische Lage, als auch der schlechte Finanzpuffer nach einem verregneten Sommerfest erlauben es nicht, den Weihnachtsmarkt im gewohnten Umfang zu veranstalten.

Der Vorstand der IG Riedberg hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Er arbeitet aber mit Nachdruck daran die zwei großen Veranstaltungen (Sommerfest & Weihnachtsmarkt) im kommenden Jahr zu organisieren.

Als kleinen Trost können die treuen Kunden der IG Riedberg die Vereinserzeugnisse wie Apfelsaft, Apfelmark und Apfelwein – alles von Riedberger Äpfeln – in einer Verkaufshütte im Nordwestzentrum am 22. Dezember zu erwerben. Außerdem besteht die Möglichkeit, ganzjährig am Vereinssitz im „Skylineblick 27“ oder nach Absprache mit den Vorstandsmitgliedern (eMail: kontakt@ig-riedberg.de) erwerben.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit an einem professionellen Obstbaumschnittkurs an den beiden Samstagen 19. und 26. November für 80,- € teilzunehmen. Für IG Riedberg-Mitglieder gibt es einen Preisnachlass von 20 € (das ist mehr als der Jahresbeitrag für eine Familie).

Im Winter 2022/2023 wird der Verein sicher auch wieder eine „kulinarische Weltreise“ veranstalten und das Osterfeuer 2023 steht ebenfalls auf der Agenda.

Die IG Riedberg wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und freut sich, wenn Sie den Verein nicht nur als Gäste, sondern auch als Fördermitglieder oder noch besser als aktive Mitglieder unterstützen, um in 2023 wieder richtig durchstarten zu können.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Infos aus der Welt der Medizin

Ärztezentrum Mertonviertel

Viele Eltern suchen verzweifelt eine Psychotherapie für ihre Kinder.

Die approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Frau Luckau bietet in den Räumlichkeiten der Praxis von Frau Eva Koch (derzeit immer montags) tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Kinder (und Eltern) ab 10 Jahre an (Selbstzahler oder Privatpatienten).

Die Kontaktdaten von Frau Luckau:

Xiaohong Luckau
Approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Altenhöferallee 131
60438 Frankfurt am Main

Mobil: 0176 – 82 48 26 38
eMail: psychotherapieluckau@gmail.com


Frauenarztpraxis Dr. med. Ulrike Embaye

Frau Dr. Embaye hatte bis Sommer 2020 als Gynäkologin im Fachärztlichen Zentrum (FÄZ) am Riedberg gearbeitet. Inzwischen hat sie sich ganz in der Nähe ihrer alten Arbeitsstätte im Mertonviertel niedergelassen.

Zum 01.01.2022 hat sie die Frauenarztpraxis von Frau Weber-Hanson übernommen. Zwischen den Praxen der Kinderärzte Dr. Dominik Dunsch, ihrem ehemaligen Kollegen, und Dr. Stefan Behr liegt ihre Einzelpraxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Mit der U8 (Haltestelle Zeilweg) oder der Buslinie 29 (Haltestelle Emil-von-Behring-Straße) ist die Praxis fußläufig zu erreichen. Parken kann man gegenüber in der Tiefgarage der Mertons-Passage.

Viele ihrer ehemaligen „Riedberg-Patientinnen“ haben den Weg in ihre neue Praxis gefunden. Da sowohl das Mertonviertel mit den Neubauprojekten Sandelmühle und Lurgiallee als auch der Stadtteil Kalbach-Riedberg weiter wächst, ist es ihr ein Anliegen, ihre Praxis noch bekannter zu machen. Sie nimmt neue Patientinnen an und kann zeitnah Termine anbieten.

Mit Gesundheitsvorsorge, Familienplanung, Kinderwunsch, Schwangerschaft, hormonelle Balance in den Wechseljahren, akute und chronische gynäkologische Erkrankungen, Begleitung von Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen bietet sie das breite Spektrum ihres Fachgebiets an.

Praxisadresse:

Dr. med. Ulrike Embaye
Louis-Pasteur-Straße 80a
60439 Frankfurt

Tel.: 069 – 58 60 98 89
eMail: info@frauenaerztin-embaye.de

Teile diesen Beitrag mit Freunden

9. Laternenumzug beim Familienzentrum Billabong

Kinder feiern zusammen Sankt Martin mit einem Laternenumzug im November

Der 11. November hat es in sich. Nicht nur aktuell, wenn wieder die karnevalistische fünfte Jahreszeit beginnt, sondern schon vor Jahrhunderten, als an diesem Tag die jährliche Pachtabgabe (der Zehnte) fällig wurde. Straßen wie „Am Martinszehnten“ (im Gewerbegebiet Kalbach) oder „Zum Margaretenzehnten“ (auf dem Riedberg) zeugen davon. Da im Mittelalter sehr oft Naturalien das Geld ersetzten, beglichen die Schuldner in vielen Fällen ihre Pacht mit einer Gans.

Im Namenskalender findet sich hier der Vorname Martin. Der männliche Vorname Martin bedeutet übersetzt „Sohn des Mars“ und „der dem Kriegsgott Mars Geweihte“. Martin geht auf den Namen Martinus zurück und hat daher eine lateinische Herkunft. Bis 1985 gehörte Martin zu den beliebtesten Namen für neugeborene Jungen in Deutschland. Auch Luther wurde an diesem Tage getauft und hatte daher seinen Vornamen.

Im katholischen Kirchenjahr wird am 11. November das Fest des heiligen Martin, des Bischofs von Tours gefeiert, der im Jahre 397 nach Christi Geburt bestattet wurde. Seitdem ist der Martinstag in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug und das Martinssingen.

Sankt-Martins-Umzug (Laternenlaufen)

In vielen Regionen Deutschlands sind Umzüge zum Martinstag üblich. Bei den Umzügen ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen der Dörfer und Städte. Begleitet werden sie häufig von einem auf einem Schimmel sitzenden Reiter, der mit einem roten Mantel den heiligen Martin als römischen Soldaten darstellt.

Bei dem Umzug werden Martinslieder gesungen. Die Laternen werden oft vorher im Unterricht der Grundschulen und in Kindergärten gebastelt. Im Oktober 2017 beantragte eine Initiative von über 70 Sankt-Martins-Vereinen in Nordrhein-Westfalen die Anerkennung der von ihnen gepflegten Tradition als immaterielles Kulturerbe im Sinne der UNESCO. Die Anerkennung erfolgte 2018.

Das Rollenspiel der „Mantelteilung“ akzentuiert den Appell zum mitmenschlichen Helfen, der im nachträglichen Rückgriff auf die Martinslegende den teilnehmenden Kindern vermittelt werden soll. Zum Abschluss gibt es häufig ein großes Martinsfeuer. Heutzutage erhalten Kinder in manchen Regionen Westdeutschlands dann einen Weckmann aus Hefeteig mit Rosinen.

Der Martins-Mantel

Der Legende nach teilte vor über 1.600 Jahren ein römischer Soldat (der Bischof von Tours) an einem kalten Wintertag seinen Mantel mit einem Bettler und rettete ihn so vor dem Tod. Seither steht seine Tat für Barmherzigkeit und Nächstenliebe.

Das Martinssingen

Im Anschluss an den Martinszug wird vielerorts auch das Martinssingen praktiziert, bei dem die Kinder mit ihren Laternen beziehungsweise Lampions von Haus zu Haus ziehen und mit Gesang Süßigkeiten, Gebäck, Obst und andere Gaben erbitten.

Die Martinsgans

Ein weiterer Brauch, der neben den Martinszügen an Sankt Martin erinnern soll, ist das Martinsgansessen, das traditionell am selben Tag zelebriert wird. So soll Martin von Tours sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Das laute Geschnatter der Gänse verriet jedoch seinen Aufenthaltsort und er wurde entdeckt. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezüchter.

Der Laternenumzug des Familienzentrums Billabong

Es wird gemeinsam am 12.11.2022 um 16:30 Uhr durch den Park hinter dem Familienzentrum gelaufen, sofern das Wetter mitspielt. Bei Musik, Feuer, heißen Getränken, Brezeln und Weckmännern möchten die Mitarbeiter des Familienzentrums Billabong den Abend mit ihren Gästen gemütlich ausklingen lassen. Treffpunkt ist in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b.


Bekannte Martinslieder

Durch die Straßen auf und nieder
Durch die Straßen auf und nieder
Durch die Straßen, auf und nieder,
leuchten die Laternen wieder,
rote, gelbe, grüne, blaue:
lieber Martin, komm und schaue!

 

Ich geh’ mit meiner Laterne
Ich geh’ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Laternenlicht,
verlösch mir nicht!
rabimmel, rabammel, rabum.

Ich geh’ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh’ nach Haus.
rabimmel, rabammel, rabum.

 

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
brenne auf mein Licht,
brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.


Verwandte Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Zwei Künstlerinnen finden ihren Weg

Duo Romie

Erstens kommt es anders und zweitens anders als man denkt. Zwei Frauen, Jule Heidmann aus Dreieich und Paula Stenger aus Aschaffenburg entscheiden sich für ein Studium an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Das war 2013.

Am ersten Abend ihres gemeinsamen Studiums treffen sie beim Apfelweintrinken (eine traditionelle Veranstaltung der Hochschule) in einer Kneipe aufeinander. Obwohl sich die Musikerinnen dort das erstmals begegnen, kommen sie gleich in ein gutes gemeinsames Gespräch über gemeinsame musikalische Vorlieben. Wenn man bedenkt, wie vielfältig die musikalische Welt ist, so war das schon ein echter Glücksfall.

Das Ergebnis dieses Treffens war ein erstes gemeinsames Musizieren im Übungsraum der Musikhochschule. So fanden sie heraus, dass sie sich auf wunderbare Weise musikalisch ergänzten. So wurde daraus die Geburtsstunde eines sehr erfolgreichen Folk-Duos. Sie gründeten ihre gemeinsame Band .

Obwohl ihre Stimmen sehr unterschiedlich sind, passen sie wunderbar zusammen. Beide Künstlerinnen schrieben seit Jahren eigene Lieder, ohne dies an die große Glocke zu hängen. Nur ihre Familien kannten auch diesen Teil ihrer Begabung. Der erste gemeinsame Auftritt war am 18.08.2013 auf einem Hoffest auf der Rosenau in Dreieich-Sprendlingen. Das Publikum war begeistert und stärkte so das Selbstbewusstsein des jungen Duos.

Auch wer das Eröffnungskonzert 2015 im Frankfurter Palmengarten erlebte oder das Rosenfest im Jahr 2016, erinnert sich gerne zurück. Es folgte eine Deutschlandtournee, die ihnen wertvolle Bühnenerfahrungen brachte.

Duo Romie

Duo Romie, Foto: Ruth Buchert

Harmonie, Einigkeit und Übereinstimmung waren das Fundament, auf dem sie sich weiterentwickeln konnten. Viel Unterstützung wurde durch die Hochschule geleistet. 2017 erschien die CD „Favourite Attic“, die als Studioarbeit ausgezeichnet wurde. Die CD entstand unter der Leitung von Fabian Sennholz, jenem Professor, der auch das Orchester-Projekt initiierte und an der Hochschule für Bandcoaching und Ensembleleitung zuständig ist.

Über das Netzwerk Couchsurfing bekamen sie Kontakt zu einer Band aus dem irischen Donegal. Daraufhin bekam Romie eine Einladung nach Irland, mit einem Festivalauftritt. Über Crowdfunding konnten die Kosten für eine neue LP „Trust in the You of Now“, die 2020 herauskam, gestemmt werden.

Auch in der Corona-Zeit waren noch einige Auftritte (trotz strengster Sicherheitsauflagen) möglich. Die erste Gelegenheit für die Riedberger dieses Duo hautnah mitzuerleben, war das „Kulturerwachen Riedberg 2022“ auf dem Schulgelände der Grundschule I am 22.07.2022.

Die nächste Gelegenheit ist im Rahmen von Kultur in der Aula am 19.11.2022 wieder in der Grundschule I (Zur Kalbacher Höhe 15). Der Eintritt kostet 14 Euro. Wer die Karte im Vorverkauf erwirbt, spart 2 Euro. Anmeldung und Infos über info@josua-gemeinde.net.


Verwandte Links

Weiterführende Links

 

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

„Stell Dich nicht so an“ – Gewalt ist mehr, als Du denkst!

Elternabend: Gewalt ist mehr als Du denkst!

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Doch darüber, dass auch seelische Verletzungen in der Erziehung nichts zu suchen haben, gibt es noch wenig Bewusstsein. Oftmals wird Kindern Gewalt angetan, ohne dass den Erwachsenen klar ist, dass sie gewaltvoll handeln.

Das Frankfurter Kinderbüro und der Kinderschutzbund Frankfurt greifen das Thema in ihrer jährlichen Kampagne „Stark durch Erziehung“ auf. Dementsprechend steht die diesjährige Elternveranstaltung der Kampagne, die der Frankfurter Kinderschutzbund jährlich mit dem Frankfurter Kinderbüro im breiten Bündnis mit anderen Frankfurter Institutionen gemeinsam umsetzt, unter dem Thema „Gewalt ist mehr, als Du denkst!“.

So erleben in der Veranstaltung am 14.11.2022 von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr Eltern in einem Workshop, wie sich scheinbar harmlose, alltägliche Formulierungen aus der Sicht der Kinder anfühlen. Sie bekommen ein Gespür dafür, dass auch Sprache übergriffig und gewaltvoll sein kann und sie entwickeln Handwerkszeug, dies zukünftig im Umgang mit ihren Kindern zu verändern.

Diese Kampagne ist eine Kooperation der Familienbildungsstätten, der Erziehungsberatungsstellen, des Jugend- und Sozialamtes, des Kinderschutzbunds Frankfurt und des Frankfurter Kinderbüros. Alle Informationen zur Kampagne „Stark durch Erziehung“ finden Sie unter www.stark-durch-erziehung-frankfurt.de.

Weitere Informationen zu der Kampagne „Gewalt ist mehr, als Du denkst“ finden Sie unter www.kinderschutzbund.de.


Kursinfo:
„Stell dich nicht so an“ – Gewalt ist mehr als du denkst!
Veranstaltung für Interessierte und Eltern
mit Marita Strubelt, Familiencoach & Autorin
am 14.11.2022 von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr
Ort: Orangerie, Comeniusstr. 39, 60389 Frankfurt
Anmeldung bitte unter www.kinderschutzbund.de

Teile diesen Beitrag mit Freunden