Kategorie: AktuelleNEWS

Daumen drücken fürs Abi

Viele bunte Mutmach-Plakate hängen wieder am Gymnasium Riedberg. Denn heute haben die schriftlichen Abiturprüfungen für 23.500 Schülerinnen und Schüler in Hessen begonnen.

Der erste Lockdown vor exakt einem Jahr. Dann Lernen in Kleingruppen in der fast menschenleeren Schule. Und die Angst, in den Corona-Monaten etwas verpasst zu haben. Die heute beginnenden Abiturprüfungen in Hessen sind alles außer gewöhnlich. Auch für 130 Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Riedberg. Doch Familie und Freunde versuchen auch in diesem Jahr mit vielen bunten und teilweise sehr witzigen Plakaten vor der Schule den Abiturienten Mut zu machen.

Allzu chillig dürfte es in den nächsten Tagen allerdings leider nicht werden… Foto: MAINRiedberg Magazin

Heute Chemie, morgen Kunst, Politik und Informatik

Für die Abiturprüfungen ist aufgrund unterschiedlicher Leistungskurskombinationen ein Zeitraum von elf Tagen notwendig. Die schriftlichen Prüfungen finden bis 5. Mai, die Nachprüfungen vom 18. Mai bis 2. Juni statt.

Am heutigen Mittwoch ging’s los mit Chemie, Leistungskurs und Grundkurs. Morgen folgen Leistungskurse von Kunst, Musik, Politik, Geschichte, Informatik bis Sport. Am Freitag sind die Schüler der Grund- und Leistungskurse Englisch an der Reihe sowie die Grundkurse weiterer Sprachen. Nächste Woche werden unter anderem die Fächer Physik, Biologie und Deutsch geprüft. 

Keine Klassenfahrten, keine Abifeier

Wegen der Corona-Umstände bekommen die Abiturientinnen und Abiturienenten in diesem Jahr bis zu einer halben Stunde mehr Prüfungszeit. Das teilte das Kultusministerium mit. Die Lehrkräfte bekommen eine zusätzliche Aufgabe zur Auswahl.

Mit dem Satz „Es ist ein trauriger Abschluss des Lebensabschnitts“ wird Landesschulsprecher Dennis Lipowski im Hessischen Rundfunk zitiert. Es habe für den Jahrgang keine Klassenfahrten gegeben. Auch auf die traditionell große Abifeier müsse verzichtet werden. Das bedrücke und betrübe schon sehr viele Schüler, so Lipowski.

Es gilt keine Testpflicht

Zurück zum Abi: Alle Prüflinge erhalten vor jeder Prüfung die Möglichkeit eines freiwilligen Selbsttests. Schülerinnen und Schüler, die diesen nicht machen möchten, können auch an der Prüfung teilnehmen. Sie müssen dann jedoch eine medizinische Maske tragen. Das bedeutet aber auch: Beim Abitur gilt in Hessen keine Testpflicht – anders als beim „normalen“ Wechselunterricht der Klassen 1 bis 6.

Fotos: MAINRiedberg Magazin

Diese Plakate müssen einfach Mut machen! Foto: MAINRiedberg Magazin

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Zahl der Riedberger steigt – trotz Pandemie

Das Wachstum der Frankfurter Bevölkerungszahl stagnierte 2020 nahezu, auch bedingt durch die Corona-Pandemie. Die Einwohnerzahlen in Riedberg und Kalbach aber steigen weiterhin.

Zum Jahresende hatte Frankfurt exakt 758.847 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit einem Plus von 273 Personen entspricht die Zahl etwa dem Vorjahresniveau. Während in der ersten Jahreshälfte 2020 trotz der aufkommenden Corona-Pandemie noch ein Anstieg um 343 Personen verzeichnet wurde, sank die Zahl der Frankfurterinnen und Frankfurter in der zweiten Jahreshälfte um 70 Personen. Der Hauptgrund für diese Entwicklung dürften die erheblichen Einschränkungen der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in Folge der Pandemie sein. Dementsprechend gab es auch weniger Arbeitsplatzwechsel und damit einhergehende Zuzüge nach Frankfurt, auch aus dem Ausland. 2019 war noch ein Plus von 10.726 Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnet worden.

Mehr als 22.000 Einwohner in Riedberg und Kalbach

Riedberg und Kalbach aber wachsen weiter – wenn auch nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. In unserem Stadtbezirk wohnen jetzt 22.170 Bürgerinnen und Bürger, der Großteil davon in den Neubaugebieten am Riedberg. Das ist ein Plus von 375 Personen. Gleichzeitig müsste man hinzufügen, dass in den nächsten Jahren noch mehrere hundert Haushalte hinzukommen, da noch nicht alle Bauvorhaben beendet sind.

Die Statistik verrät auch: In Riedberg und Kalbach wohnen 11.210 Frauen und 10.960 Männer. 16.960 Einwohnerinnen und Einwohner haben einen deutschen Pass, 1700 kommen aus EU-Staaten, 3500 aus Nicht-EU-Staaten. Frühere Erhebungen haben gezeigt, dass am Riedberg Menschen aus mehr als 100 Nationen wohnen und auch jeder vierte Deutsche einen Migrationshintergrund hat – wir sind damit einer der internationalsten Stadtteile Frankfurts.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Zurück zu den allgemeinen Frankfurter Zahlen: Der Stillstand beim Bevölkerungswachstum spiegelt sich auch in der Zahl der ausländischen Staatsangehörigen wider. Ihr Anteil betrug zum Jahresende 2020 unverändert knapp 30 Prozent. Insgesamt ist die Anzahl der Frankfurterinnen und Frankfurter mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 94 auf 227.486 Personen gestiegen, die der deutschen Frankfurterinnen und Frankfurter um 179 auf 531.361.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Stadt lassen sich deutlich an der Bevölkerungszahl ablesen“, sagt der für Statistik zuständige Stadtrat Jan Schneider. Für 2021 sei zwar damit zu rechnen, dass Frankfurt als Folge der Pandemie und der nach Wahlen üblichen Bereinigung des Melderegisters Einwohnerinnen und Einwohner verliert. Schneider ist aber überzeugt, dass die Stadt nach Ende der Pandemie wegen ihrer Wirtschaftskraft und der attraktiven Lebensbedingungen ihr Wachstum fortsetzen wird.

Detaillierte Zahlen sind in den Ausgaben 7 und 8/2021 von „frankfurt statistik aktuell“ zu finden, die unter http://www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenlose PDF-Downloads zur Verfügung stehen und hier beigefügt sind.

Photo by Simon Matzinger on Unsplash

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Schule & Kita: Kein überdurchschnittlicher Anstieg an Infektionen

Die Stadt sieht sich im „Frankfurter Weg“ bestätigt, wonach umfassende Schließungen derzeit nicht sinnvoll sind. Gesundheitsdezernent Stefan Majer erläutert das Vorgehen des Gesundheitsamtes und neue Erkenntnisse über das Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas.

Seit Wochen wird über eine rasante Zunahme von Infektionen im Kindes- und Jugendalter berichtet und diskutiert. „Dies hat mich sehr besorgt, und ich danke dem Gesundheitsamt, dass es sofort eine differenzierte Auswertung seiner Daten vorlegt“, berichtet Stadtrat Majer. „Auch in Frankfurt nehmen die Meldungen bei Kindern und Jugendlichen zu und die altersabhängige Inzidenz steigt – wie im ganzen Bundesgebiet. Die genaue Auswertung der Meldungen aus Kitas und Schulen gibt keine Hinweise, dass Frankfurter Kitas und Schulen überproportional betroffen sind.“

Mit einem aktuellen Infoblatt des Gesundheitsamtes wolle man „gerade im Hinblick auf den Schulstart nach den Osterferien Klarheit für besorgte Eltern und Kindern schaffen“. Absolut notwendig bleibt weiterhin, das die AHA-Regeln auch außerhalb der Klassenzimmer eingehalten werden. Kinder und Jugendliche sind durch die Reduzierung ihrer sozialen Kontakte und das fehlende Miteinander in den Kitas und Schulen besonders belastet. Der Dezernent: „Für das Kindeswohl ist eine gute und differenzierte Abwägung zwischen Maßnahmen zum Infektionsschutz und der Möglichkeiten von Begegnungen mit Hygieneregeln sehr wichtig.“

Häufungen durch wenige Ausbrüche

Dr. Katrin Steul, zuständig für die Überwachung des Infektionsgeschehen in Schulen und Kitas, ergänzt: „Seit Anfang Januar haben wir 25 Fälle in Schulen und 142 Fälle in Kitas durch umfangreiche Untersuchungen der Kontaktpersonen bearbeitet. Insgesamt wurden in dieser Zeit mehr als 3600 PCR-Tests bei Kontaktpersonen in den Einrichtungen durchgeführt. In den Schulen wurde bei diesen Testungen 0,5 Prozent der Erwachsenen und 2,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler positiv auf SARS-CoV-2 getestet. In Kitas waren seit Januar 3,1 Prozent der getesteten Erwachsenen und 5,1 Prozent der getesteten Kinder SARS-CoV-2-positiv. Im Herbst hatte der Anteil positiv getesteter erwachsener Kontaktpersonen in Kitas bei 4,5 Prozent, der Kinder bei 2,5 Prozent gelegen.“

Ein deutlicher Anstieg sei nicht erkennbar. Stehl weiter: „Häufungen in einzelnen Kalenderwochen sind durch wenige Ausbrüche verursacht. Bei mehr als 60 Prozent der Fälle wurden keine weiteren Fälle in der Kita gefunden, obwohl ein ungeschützter Kontakt stattgefunden hatte. Im Schulbereich war es seit Weihnachten in etwa zwei Drittel der Fälle zu keinen weiteren positiven Fällen gekommen, selbst wenn ungeschützte Kontakte stattgefunden hatten.“

Infektionen identifizieren und gezielt unterbinden

Stadtrat Majer sagt: „Die Stadt Frankfurt sieht sich somit in ihrem Weg bestätigt, bei Meldungen positiver Fälle aus Kitas oder Schulen detaillierte Erhebungen und insbesondere Testungen sowie Untersuchungen der Kontaktpersonen vorzunehmen. So können eventuelle Infektionsketten in der Einrichtung zuverlässig unterbunden werden. Zudem kann so das Infektionsgeschehen in diesen Einrichtungen bewertet werden. Dieser Weg hat sich bewährt.“

Die Daten aus Schulen und Kitas in Frankfurt stehen im Einklang mit vielen Publikationen aus aller Welt. Mit Einhaltung der Hygieneregeln (insbesondere durch den Einsatz von Masken) können diese Einrichtungen ohne besonderes Risiko betrieben werden. Die Ergebnisse der Daten aus den Frankfurter Schulen und Kitas bis Ende 2020 sind bereits in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht worden. Diese und alle weiteren Daten aus den Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und sozialen Einrichtungen in Frankfurt werden in Kürze der Bevölkerung in Form ausführlicher Berichte vorgelegt werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto:  Kelly Sikkema / Unsplash

 

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Vorsicht! Schadsoftware per SMS

In den vergangenen Tagen sind bei der Frankfurter Polizei zahlreiche Strafanzeigen wegen einer perfiden Betrugsmasche eingegangen. Alles beginnt mit einem per SMS versendeten Link, der angeblich von einem Paketdienstleister stammt.

„Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es. https:://…org“ – So oder so ähnlich kann eine solche SMS lauten. Doch Achtung! Hierbei handelt es sich um eine Fake-SMS. Sie stammt nicht von einem Transportdienstleister – darauf macht die Polizei mit Nachdruck aufmerksam.

Da derzeit viele Personen im Internet Ware bestellen und auf eine Lieferung warten, klicken viele gutgläubig auf den in der SMS enthaltenen Link. Dies hat zur Folge, dass sich auf dem Gerät automatisch eine Schadsoftware installiert, welche anschließend wie ein Schneeballsystem an die gespeicherten Kontaktdaten weitergeleitet wird. Teilweise kommt es zu Funktionsbeeinträchtigungen des mobilen Endgerätes.

Wie kann ich mich schützen?

Die Polizei rät: Klicken Sie auf keinen Fall einen Link an, wenn Ihnen der Absender unbekannt ist oder! Überprüfen Sie den Link auf Plausibilität. Bestätigen Sie keine Installation von fremden Apps auf Ihrem Handy und aktivieren Sie, sofern möglich, die Drittanbietersperre. Das ist meist direkt über den jeweiligen Provider möglich. Wer den Link bereits angeklickt hat, sollte das Handy in den Flugmodus schalten und den Provider informieren.

„Helfen Sie mit weitere Taten zu verhindern. Klären Sie Ihre Bekannten und Verwandten über diese Betrugsmasche auf“, rät die Frankfurter Polizei.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Hessischen Landeskriminalamtes abrufbar https://k.polizei.hessen.de/1593301717

Foto: privat

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Testpflicht an Schulen – aber keine weiteren Öffnungen

Es wird jetzt doch eine Testpflicht, aber keine weitere Öffnung der Schulen nach Ostern geben. Darüber haben Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz gestern im Nachgang zur Sitzung des hessischen Kabinetts über die weiteren Pandemie-Maßnahmen informiert.

„Wann haben wir wieder Schule?“ Diese Frage werden nach fast vier Monaten Lockdown sicher auch Kinder und Jugendliche jenseits der Klassenstufen 1 bis 6 stellen. Denn während die unteren Klassen ab Montag weiterhin Wechselunterricht haben, bleiben alle ab Klasse 7 auch nach den Osterferien zu Hause im Distanzunterricht – schon seit Mitte Dezember. Ausgenommen davon sind nur die Abschlussjahrgänge.

Keine weiteren Öffnungen

„Verlässlichkeit und Sicherheit sind für unsere Schulen in diesen Zeiten von großer Bedeutung. Gleichzeitig müssen wir als Landesregierung jederzeit auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren. Es schmerzt mich sehr, dass wir aufgrund der sich bedauerlicherweise weiterhin negativ entwickelnden Infektionszahlen anders als geplant nach den Osterferien ab dem 19. April zunächst keine weiteren Öffnungen in den Schulen vornehmen können. Wir starten folglich nach den Ferien so, wie es Eltern und Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte vor den Ferien gewöhnt waren“, erklärte Kultusminister Alexander Lorz. Die Regelung gilt zunächst für vier Wochen, wobei bei einer sich bessernden Infektionslage auch vorher weitere Öffnungen möglich sind.

Teststrategie an Schulen

„Den Präsenz-Schulbetrieb werden wir darüber hinaus intensiv mit einer Test-Strategie, die ab dem 19. April ein negatives Testergebnis als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme von Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte am Präsenzunterricht macht, begleiten. Die Testverpflichtung ist derzeit unerlässlich für einen sicheren Schulbetrieb. Darin haben uns auch die Rückmeldungen unserer Pilot-Schulen, die den Ablauf der Selbsttests vor den Osterferien erprobt haben, bestätigt“, heißt es von der Landesregierung.

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können für den Nachweis zwischen dem kostenfreien Bürgertest außerhalb der Schule oder den ebenfalls kostenfreien Antigen-Selbsttests, welche den Schulen vom Land zur Verfügung gestellten wurden, wählen. Akzeptiert werden Nachweise, die mit zeitlichem Bezug auf den Beginn des jeweiligen Schultages nicht älter als 72 Stunden sind. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler, die keinen Test vorweisen können oder diesen nicht in der Schule machen, zu Hause im Distanzunterricht beschult werden. Schülerinnen und Schüler können durch ihre Eltern, volljährige Schülerinnen und Schüler durch sich selbst von der Teilnahme an der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden.

Das gilt bei den Abiturprüfungen

Die Abiturprüfungen finden, wie bereits angekündigt, ganz regulär ab dem 21. April statt. Alle Prüflinge erhalten vor jeder Prüfung die Möglichkeit eines freiwilligen Selbsttests. Schülerinnen und Schüler, die diesen nicht machen möchten, können auch an der Prüfung teilnehmen. Sie müssen dann jedoch eine medizinische Maske tragen. Das bedeutet aber auch: Beim Abitur gilt die Testpflicht nach den aktuellen Planungen nicht.

Informationen: Hessisches Kultusministerium

Foto:  Azzedine Rouichi / Unsplash

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Wie schnelles Impfen Lockdowns vermeidet

Trotz steigender Infektionszahlen wäre es möglich, auf Kontaktbeschränkungen zu verzichten, wenn die Impfrate hoch genug wäre. Prof. Claudius Gros von der Goethe-Universität Frankfurt und Dr. Daniel Gros vom Center for European Policies Studies in Brüssel haben eine einfache mathematische Formel entwickelt, nach der sich abschätzen lässt, bei welcher Impfgeschwindigkeit die Pandemie auch ohne Lockdown beherrschbar bliebe.

Nach wie vor sind durch die Pandemie in erster Linie ältere Menschen betroffen: Wenn sich jeder in der Bevölkerung mit SARS-CoV-2 infizieren würde, würden in Deutschland statistisch gesehen 1,5 Millionen der Menschen über 60 sterben, von den Unter-60-Jährigen wären es „nur“ 75.000. Daher setzen Impfstrategien – abgesehen von bestimmten besonders exponierten Bevölkerungsgruppen – häufig bei den älteren Menschen an mit dem Ziel, eine Überlastung des Gesundheitssystems durch schwere COVID-19-Verläufe und hohe Todeszahlen zu vermeiden. Denn das Impfen von nur einem Viertel der Bevölkerung kann 95 Prozent der Todesfälle verhindern.

Warum Europa so anfällig für die dritte Welle ist

Prof. Claudius Gros vom Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt am Campus Riedberg und Dr. Daniel Gros vom Center for European Policies Studies (CEPS) haben bei der Entwicklung ihrer Impfformel daher den älteren Teil der Bevölkerung in den Blick genommen. Denn die COVID-19-Todeszahlen werden von drei Faktoren bestimmt. Der Infektionsrate, der Abhängigkeit der Sterberate vom Alter, sowie von der Struktur der Alterspyramide. Deutschland ist daher, wie fast alle Länder Europas, besonders anfällig für die dritte Welle: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist hoch, die neue Mutante ist hochinfektiös, die Impfgeschwindigkeit hingegen nimmt nur langsam zu. Um die Pandemiefolgen beherrschbar zu halten, müssen daher umfangreiche Kontaktbeschränkungen die Infektionsrate niedrig halten.

Die Impf-Formel der Wissenschaftler

Ab welchem Punkt gelockert werden kann, lässt sich den beiden Wissenschaftlern aus Frankfurt und Brüssel zufolge mit einer Faustformel bestimmen: Sie setzt die wöchentliche Zunahme der Infektionszahlen in Relation zur Steigerung der pro Woche vorgenommenen Impfungen. Vereinfacht lautet der Zusammenhang: Erkranken x Prozent der Bevölkerung mehr pro Woche, müssen im selben Zeitraum x*f/100 Prozent der Bevölkerung mehr geimpft werden. Der Faktor f, der am Anfang der Impfkampagne f=2 war, steigt, wenn schon ein Teil der Bevölkerung vollständig geimpft wurde. Derzeit haben wir f=6. Das heißt, wenn die Inzidenz um x=20 Prozent pro Woche steigt, müssten 20*6/100=1,2 % der Bevölkerung zusätzlich (vollständig) geimpft werden. Diese gilt für die Impfdosen, die nach Alter verabreicht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zwei Impfdosen für eine vollständige Immunisierung notwendig sind.

Dr. Daniel Gros erläutert: „Da diese Impfgeschwindigkeit derzeit verhältnismäßig gering ist, dürfte nach unseren Berechnungen die 7-Tagesinzidenz pro Woche nicht mehr als 13 bis 16 Prozent ansteigen, damit die Todesraten gering bleiben und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Im Laufe der vergangenen Woche allerdings stiegen die Infektionszahlen um 25 Prozent, damit sind umfangreiche Kontaktbeschränkungen unausweichlich, und aggressive Mutanten haben mehr Möglichkeiten, sich auszubreiten.“

Wissenschaftler hatten vor Schneckentempo gewarnt

Prof. Claudius Gros meint: „Die von uns entwickelte Formel erlaubt eine einfache und schnelle Abschätzung, die zeigt, wie schnell wir impfen müssten, um die Folgen der Pandemie für das Gesundheitswesen beherrschbar zu halten. Wir haben es leider versäumt, zum Beispiel durch höhere Preise für früh hergestellte Impfdosen Anreize für die Pharmaunternehmen zu setzen, ihre Produktion rasch zu steigern, was immer sehr kosten- und ressourcenintensiv ist. Daher haben sich die Unternehmen, wie wir in einer früheren Arbeit vorhergesagt haben, für eine lineare Produktionssteigerung entschieden. Aus unternehmerischer Sicht ist das kosteneffektiv, aber es führt dazu, dass wir nicht schnell genug über ausreichend Impfstoff verfügen.“

Informationen: Goethe-Universität

Foto: CDC / Unsplash.com

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„Unsere Schulen stecken in der Krise“

Unser Schulmodell ist nicht mehr zeitgemäß – davon sind die beiden Riedberger Soziaplädagog*innen Naomi Wille und Hendrik Lang überzeugt. In einem Meinungsbeitrag für MAINRiedberg beschreiben sie, warum Corona auch eine einmalige Chance für die Zukunft der Bildung ist.

Unsere Schulen stecken in der Krise. Das war bereits vor Corona so und daran hat Corona nichts geändert. Durch die Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus hat sich nun jedoch der Fokus auf das Thema geändert. Als Soziaplädagog*innen der frühkindlichen Bildung setzen wir uns mit dem Thema Lernen an einer ganz besonders sensiblen auseinander: dem Beginn. Das lebenslange Lernen beginnt mit der Geburt, die Kita ist in der Regel die erste institutionelle Bildungsinstanz. Als Wegbereiter*innen für den weiteren Bildungsverlauf ist es wichtig, sich ebenso mit dem Lernen in der späteren Schule auseinanderzusetzen.

Die Wissenschaft weiß bereits, dass unser Schulmodell nicht zeitgemäß ist. Die Uhrzeit des Schulbeginns und die Länge der Unterrichtseinheiten entsprechen nicht den Entwicklungsbedürfnissen der Schüler*innen, Prüfungen, wie wir sie durchführen, bilden nicht immer die korrekte Leistung ab und setzen Schüler*innen zunehmend unter Druck, Frontalunterricht führt nicht zu nachhaltigem Lernen bei den Schüler*innen. Das weiß die Wissenschaft bereits seit langem, die Politik scheint sich langsam dahingehend zu öffnen. Das war vor Corona.

Homeschooling macht Probleme sichtbar

Doch Corona macht alles anders, auch in der Schule. Von heute auf morgen wurden die Schulen geschlossen und wir mussten uns nach neuen Lern- und Lehrformen umschauen. Das Homeschooling wurde geboren – mit starken qualitativen Unterschieden von Schule zu Schule und von Lehrer*in zu Lehrer*in. Die Familien standen plötzlich vor großen Problemen, nicht nur, was die Schule betrifft. Die Diskussion darüber, wie wir die Schüler*innen schnellstmöglich wieder in die Schule bekommen, bestimmte den Diskurs der Bildungspolitik. Wie die Schule aussehen soll, in die die Schüler*innen zurückkehren sollen, wird nicht diskutiert. Dabei birgt die Situation eine große Chance.

Corona ist eine große Chance

Denn: Corona macht alles anders. Unsere Schulform wurde von heute auf morgen komplett umgestaltet und steht nun vor einem Neuanfang. Also Tabula rasa. Wir haben die einmalige Chance, die Schule, in der wir lernen wollen, neuzugestalten. Homeschooling verlangt von den Schüler*innen ein hohes Maß an Verantwortung ab. Dadurch erfahren sie Selbstwirksamkeit, was wiederum zu Lernfreude führt. Das sind wichtige Kompetenzen, die wir fördern sollten. Sie gelten als Schlüsselkompetenzen für Resilienz und als Erfolgsfaktoren im späteren Berufsleben. Doch anstatt unseren Schüler*innen das Vertrauen und die Möglichkeit zu geben, sich auch in der Krise auf ihr späteres Leben vorbereiten zu können, diskutieren wir darüber, wie wir sie am besten wieder in das alte Schulmodell zurückbringen können. Damit wir dann wieder darüber diskutieren können, dass unser Schulmodell nicht zeitgemäß ist.

Medienkompetenz ist der Schlüssel

Homeschooling findet, wie der Name es bereits suggeriert, zu Hause statt. Mit Medien, welche zuvor kaum oder gar nicht im Unterricht eingesetzt wurden. Der Umgang mit den Medien fördert die Medienkompetenz. Ebenfalls eine Schlüsselkompetenz für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Doch Medienkompetenz vermitteln können nur medienkompetente Lehrer*innen – und hier liegt das Problem. Medien im Unterricht werden von den Lehrkräften häufig abgelehnt. Die Hoffnung lag auf der nachrückenden Generation, doch auch diese erkennt keinen Mehrwert am Medieneinsatz in der Bildung. Die Ausbildung der Lehrkräfte berücksichtigt es ebenso nicht ausreichend.

Wir brauchen eine Bildungs-Diskussion

Die derzeitige Situation in den Schulen ist eine große Herausforderung. Sie birgt jedoch auch eine große Chance. Wir müssen die Diskussion darüber, wie die Schule gestaltet werden soll, mit der Diskussion, wie die Schulen wieder geöffnet werden können, verbinden. Corona macht alles anders. Nun sind wir gefragt, die Dinge ebenfalls etwas anders zu machen als zuvor.

Foto: Taylor Wilcox/ Unsplash

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Ein Chip für jede Tonne

Unser Müll wird jetzt „smart“: Innerhalb von eineinhalb Jahren wurden in einem gemeinsamen Projekt von FES und Umweltamt über 300.000 Abfalltonnen – Restabfall-, Papier-, Verpackungs- und Biotonnen – mit einem Chip im Tonnenrand und einem Aufkleber an der Tonnenseite ausgestattet.

Für die Frankfurterinnen und Frankfurter wird die Hausmüllentsorgung damit deutlich transparenter. Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamts, sagt: „Ich freue mich, dass es innerhalb von eineinhalb Jahren – und damit innerhalb des geplanten Zeitfensters – gelungen ist, das Projekt der Verchippung von Frankfurts Mülltonnen umzusetzen. Die Stadt Frankfurt kann ihren Bürger*innen bei einer zentralen Dienstleistung der Daseinsvorsorge nun einen deutlich besseren Service anbieten.“

Abfallbehälter der Haushalte und angeschlossener Gewerbebetriebe sind nun eindeutig einer Adresse oder einem Grundstück zugeordnet. Ihr Volumen ist in den digitalen Systemen von FES und der Stadt Frankfurt hinterlegt, ebenso wie der Leerungsrhythmus. Jede Leerung wird mit Hilfe des Chips und am Müllfahrzeug installierten Lesegeräten sekundengenau protokolliert. Personenbezogene Daten werden dabei nicht verarbeitet.

Das sind die Vorteile der smarten Mülltonnen

Die Vorteile: Die Einsatzleitungen können bei technischen Ausfällen oder anderen Hindernissen schneller reagieren. Leerungen können so gegebenenfalls schneller nachgeholt, typische Probleme wie zugeparkte Standplätze oder Behinderungen durch Baustellen schneller an die verantwortlichen Ämter in der Stadtverwaltung kommuniziert werden.

Das FES-Callcenter kann anhand der auf dem Aufkleber aufgedruckten Tonnen-ID nun auch genau nachvollziehen, ob und – wenn ja – wann eine Tonne geleert wurde. Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern können so präziser beantwortet werden. Schließlich kann auch eine Tourenplanung auf neue digitale Füße gestellt werden. All diese Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Gebührenstabilität.

Das Projekt ist im Grundsatz abgeschlossen. Die wenigen Restbestände von Tonnen, die heute noch nicht verchippt sind, waren bisher entweder nicht auffindbar oder nicht zugänglich – bei Gewerbebetrieben zum Teil aufgrund coronabedingter Schließungen. FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler sagt: „Wir werden diese Liegenschaften in den nächsten Wochen und Monaten erneut aufsuchen. Die Eigentümer werden dazu von uns vorher direkt kontaktiert.“

Mehr Informationen finden sich unter fes-behaeltertracker.de/ im Internet.

Foto: FES

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Das Große Stadtgeläut live, im Radio – und als Klingelton

Es ist eine wunderbare Tradition und für viele ein liebgewonnenes Ritual: Zum ersten Mal seit zehn Monaten erklingt das „Große Stadtgeläut“ am Karsamstag wieder in der Frankfurter Innenstadt – und wird live bei Radio Frankfurt übertragen. Es gibt jetzt auch einen Handy-Klingelton.

„Das Große Stadtgeläut soll neben dem Klangerlebnis in unserer Innenstadt zukünftig immer auch bei Radio Frankfurt erklingen und kann so noch mehr Fans erreichen und neue dazu gewinnen“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Die Kooperation ist ein großer Gewinn für die Stadt. Ich bin mir sicher, dass das Große Stadtgeläut nun viele Frankfurterinnen und Frankfurter erreicht, die es bisher noch nicht kennen.“

Das Große Stadtgeläut wird bei Radio Frankfurt am Karsamstag ab 16.30 Uhr auf UKW 95,1, DAB+ oder im Livestream exklusiv übertragen.

Becker und Stephan Schwenk, Geschäftsführer bei Radio Frankfurt machen gemeinsam das besondere und einmalige Klangerlebnis zu einem regelmäßigen Radioevent.

„Für viele Frankfurterinnen und Frankfurter ist das Große Stadtgeläut vor den Feiertagen ein liebgewonnenes Ritual, daher freuen wir von Radio Frankfurt uns den Sound of Frankfurt über unsere Kanäle für alle Fans hörbar zu machen“, sagt Schwenk.

Am Karsamstag erklingen die Glocken wieder live

Zusätzlich wird das Große Stadtgeläut seit zehn Monaten das erste Mal wieder in der Frankfurter Innenstadt erklingen. Für Becker stellt das Geläut immer wieder einen besonderen Moment im Jahr dar, in diesen Zeiten besonders.

„Die Glocken der Innenstadtkirchen läuten das bevorstehenden Osterfest ein und erinnern an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seiner Kreuzigung und damit an den Sieg des Lebens über den Tod. Dieses Jahr sollen die Glocken aber auch ein zusätzliches Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht sein“, sagt der Bürgermeister und Kirchendezernent. „Für diejenigen Frankfurterinnen und Frankfurter, die aus eigenen Überlegungen heraus den Weg in die Innenstadt nicht nehmen möchten, bietet Radio Frankfurt die perfekte Alternative. Auch wenn es sich dabei um Aufnahmen handelt, kann trotzdem das Große Stadtgeläut ein besonderes Wir-Gefühl entstehen lassen, wenn wir es alle gemeinsam im Radio erleben“, fügt Becker hinzu.

Übrigens: Wer ganzjährig das Stadtgeläut erklingen lassen möchte, der kann unter http://www.frankfurt.de/stadtgelaeut sich auch den passenden Klingelton für sein Handy downloaden.

Foto: Stadt Frankfurt

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Das Café Mutz hat jetzt auch unsere Lieblingsbücher

Lesungen und Kultur-Events gibt es schon seit Jahren im Café Mutz in Alt-Niederursel. Vor Corona und hoffentlich möglichst bald wieder. Bis dahin dürfen wir uns darüber freuen, dass Sabine Levi in ihrem Café auch noch das „Mooks“, eine neue Buchhandlung der Lieblingsbücher, eröffnet hat.

Im Café gibt es Schoko- und Himbeer-Mohn-Kuchen, als Hauptgericht Risotto mit Grünem Spargel, Gulaschsuppe und mehr. Wegen Corona leider nur „to go“. Wer sich einfach nur schnell sein Essen holen möchte und vielleicht schon einige Wochen nicht mehr hier war, wird staunen. Im Eingangsbereich stehen Tische und Regale mit Büchern, liebevoll und nach Themen geordnet. Von Schriftstellen wie T. C. Boyle, Sasa Stanisic bis zu Newcomer Benedict Wells, vom ersten echten Coronaroman von Juli Zeh bis zu Bestseller-Autorin Dörte Hansen und internationalen Autorinnen.

Dazu Sachbücher, etwa zum Thema alte Obstsorten, ausgewählte Kinderbücher und Spiele. Und ein langer, festlich gedeckter Tisch mit Kochbüchern statt eines Menüs, unter anderem von Starkoch Yotam Ottolenghi. Außerdem Gewürze, Teemischungen, alkoholfreie Schaumweine und andere kleine Entdeckungen von Sabine Levi, die sich auch wunderbar als Geschenk eignen.

Festlich gedeckt ist dieser Tisch – momentan mit tollen Kochbüchern Foto: MAINRiedberg Magazin

Café plus Buchladen – ein tolles Konzept

Es ist Freitag Nachmittag, kurz nach 16 Uhr. Da sie derzeit schon etwas früher schließt, hat die Inhaberin des beliebten Cafés in Alt-Niederursel Zeit, von ihrem neuen Lieblingsprojekt zu berichten. Das sie mitten in der Corona-Krise startete, obwohl ihr fast jeder davon abgeraten hat. Besonders ein Großhändler, dem sie die Idee vorstellte. Sabine Levi schüttelt immer noch etwas ungläubig den Kopf und sagt dann umso selbstbewusster: „Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in der Gastronomie und organisiere hier normalerweise fast jede Woche Kulturveranstaltungen. Ich lese selbst unheimlich gerne und weiß, was ich will.“

Als im November der zweite Lockdown kam, wusste sie, „dass es so nicht weitergehen kann“. Statt abzuwarten wollte sie anpacken. So entstand die Idee von „Mooks“, einer Buchhandlung der Lieblingsbücher, wie es Sabine Levi nennt. Trotz einiger Hindernisse konnte sie ihr Konzept binnen weniger Wochen realisieren und ihre Bücherwelt ist noch lange nicht zu Ende gedacht. 

Jeder kann Lieblingsbücher vorschlagen

Sie lässt sich ständig neue Leseproben schicken und von Freunden und Bekannten inspirieren, vergrößert sukzessive ihr Sortiment. Eines ist ihr wichtig zu betonen, um Missverständnissen vorzubeugen: „Das Mutz bleibt natürlich bestehen. Sobald wir wieder richtig aufmachen dürfen, machen wir auf.“ Nur mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass nun im Café Mutz auch eine Buchhandlung zu finden ist.

Selbstverständlich kann man hier auch Bücher bestellen. Es ist sogar möglich, Lieblingsbücher vorzuschlagen.

Weitere Informationen unter https://www.cafemutz.de . Das Mutz „to go“ und das neue „Mooks“ sind aktuell Mittwoch bis Freitag von 13 bis 16 Uhr, am Wochenende von 12.30 bis 16 Uhr / 16.30 Uhr geöffnet.

Fotos: MAINRiedberg Magazin

Auch die Kids können hier spannende Bücher und Spiele finden   Foto: MAINRiedberg Magazin

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