Kategorie: AktuelleNEWS

Plätzchen backen auf dem Riedbergplatz

Plätzchenbackstation

Heute ist die letzte Gelegenheit, am Riedberg die Kooperation von Riedberg Immobilien und Abenteuerspielplatz Riederwald zu nutzen und mit den Kindern Plätzchen zu backen.

Nachdem der 2019 mit großem Erfolg eingeführte „Frankfurter Weihnachtsmarkt für Kinder“ im Frankfurter Ratskeller auch in diesem Jahr nicht durchgeführt werden kann (Corona-Prävention), macht der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. die Plätzchenback-Tournee mobil und fährt dazu mit seinem Spielmobil in der Vorweihnachtszeit durch sechs Frankfurter Stadtteile.

Als erstes wird dabei der Riedberg besucht, auf dem vom 17. bis 19. November jeweils von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Riedbergplatz das Event stattfindet.

Die Veranstaltung wird von der hier ansässigen Firma Riedberg Immobilien e. K. unterstützt. Der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. möchte mit dieser Aktion die vorweihnachtliche Tradition aufgreifen, in der kalten und dunklen Jahreszeit mit Kindern am Herd zu backen.

Den Kindern soll eine Alternative zum Konsum von industriell hergestellten Backwaren aus Supermärkten geboten werden. Stattdessen werden gemeinsam – unter Anleitung der Betreuer des Spielmobils – Advents-Plätzchen gebacken, die schön verpackt und mit Geschenkanhängern versehen mit nach Hause genommen werden können.

Am gleichen Tag findet auch ein Stockbrotfeuer statt und entsprechend der Witterung werden für Kinder und Eltern warme Getränke angeboten.

Foto: Privat


Die Veranstalter

 

Riedberg Immobilien e.K.
Rudolf-Schwarz-Platz 1
60438 Frankfurt am Main

Tel.: 069-348 68 42 42
Mobil: 0163-613 34 03

Web: http://www.riedberg.immo
eMail: paris@riedberg.immo

und

Abenteuerspielplatz Riederwald e.V.
Schielestr. 28
60314 Frankfurt

Tel.: 069-904 750 70
Fax: 069-904 750 69

eMail: info@abenteuerspielplatz.de
Web: http://abenteuerspielplatz.de/

Teile diesen Beitrag mit Freunden

IKEA lädt erneut zum Buyback Friday ein

Möbeltransport über Straße

Im vergangenen Jahr hat IKEA erstmals zum „Buyback Friday“ eingeladen und damit ein Zeichen für nachhaltigeren Konsum gesetzt. Und das rund um einen der umsatzstärksten Tage im deutschen Einzelhandel, den Black Friday.

Statt mit Rabattaktionen zum Kauf zu animieren, kauft das Unternehmen auch in diesem Jahr im Rahmen des „Buyback Friday“ gebrauchte IKEA Möbelstücke seiner Kunden zurück und gibt diesen in den Fundgruben (Circular Hubs) die Chance, ein neues Zuhause zu finden.

Die „Circular Hubs“ werden die bisherigen Fundgruben in den Ikea-Einrichtungshäusern ersetzen. Die Aktion beruht auf dem Service „Zweite Chance“, der 2019 flächendeckend in allen 54 IKEA Einrichtungshäusern eingeführt wurde.

Fundgrube bei IKEA

Foto IKEA

Im Rahmen des „Buyback Friday“ bietet IKEA seinen Kunden einen zusätzlichen Anreiz zur Möbelrückgabe und erhöht während des Aktionszeitraums vom 20.11.2021 bis 05.12.2021 den regulären Rückkaufpreis um jeweils 20 % ! 

Zusätzlich zu den 20 %, die IKEA on top auf die zweite Chance Artikel gibt, läuft noch eine zweite Aktion: Im selben Zeitraum erhalten IKEA Family Mitglieder zusätzlich 20 % Rabatt auf alle Artikel aus der Fundgrube!

Zweite Chance für BILLY und Co

Der Service „Zweite Chance“ umfasst derzeit rund 1.700 Produkte aus dem IKEA Sortiment – Teil des Rückkaufprogramms sind auch IKEA Klassiker wie BILLY, KALLAX und viele weitere.

Er ermöglicht es den Kunden, IKEA Möbelstücke, die sie nicht mehr brauchen, an IKEA zurück zu verkaufen – im Gegenzug erhalten sie eine Guthabenkarte und die Möbel kommen zum Weiterverkauf in die Fundgruben.

Allein im vergangenen Jahr hat IKEA rund 12.600 Produkte von seinen Kunden zurückgekauft. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die gebrauchten Möbelstücke sehr gefragt sind und meistens innerhalb weniger Tage ein neues Zuhause finden.

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Hintergrund der Maßnahme sind die Nachhaltigkeitsziele von IKEA. So plant das Unternehmen, ab dem Jahr 2030 alle Produkte nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu entwerfen und dabei ausschließlich auf erneuerbare oder recycelte Materialien zu setzen.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Haltbarkeit der Produkte eine wichtige Rolle: IKEA möchte den Lebenszyklus seiner Produkte verlängern und mit begrenzten Ressourcen verantwortungsvoll umgehen – der Service „Zweite Chance“ ist eine Maßnahme, mit der das Unternehmen zu diesem Vorhaben beiträgt.

„Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, nicht länger Teil der Schnäppchenschlacht rund um den Black Friday zu sein und mit dem „Buyback Friday“ nicht zu Impulskäufen zu animieren. Gemeinsam mit unseren Kunden schenken wir Dingen, die sie selbst nicht mehr benötigen oder nutzen, ein zweites Leben. Im Rahmen der „Zweiten Chance“ kaufen wir IKEA Produkte zurück und bieten möglichen neuen Besitzern die Möglichkeit, diese zu einem erschwinglichen Preis in ihr Zuhause einziehen zu lassen“, sagt Berna Brandsaeter, Business Development Managerin IKEA Deutschland.

IKEA möchte nicht am Weiterverkauf der Produkte verdienen. Daher werden diese in den Fundgruben bzw. Circular Hubs zum regulären Rückkaufpreis zuzüglich der Mehrwertsteuer angeboten. Weitere Informationen und Details zum Ablauf gibt es auf der IKEA Website.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

„Falsche Polizeibeamte“ täuschen Seniorin

Teil eines Polizeiwagens

Eine 87-jährige Frau hat am Freitag, den 12.11.2021, in Niederursel Bekanntschaft mit zwei „falschen Polizeibeamten“ gemacht. Den beiden Männern gelang es, die Seniorin zu täuschen und in ihren Wohnräumen Schmuck zu erbeuten.

Die 87-jährige Frau kehrte gegen 16:00 Uhr von ihrem Einkauf nach Hause zurück. Zwei ihr unbekannte Männer sprachen sie an der Eingangstür ihres Wohnhauses an und behaupteten, dass bei ihr eingebrochen worden sei.

Durch ihr Auftreten und das kurzzeitige Vorzeigen eines angeblichen Ausweises suggerierten sie der Frau, dass sie Ermittlungspersonen seien. Die Dame gewährte den Männern daraufhin Einlass.

Im weiteren Verlauf verwickelte einer der beiden die 87-Jährige in ein Gespräch, während der andere im Wohnzimmer eine Schranktür und eine Schublade öffnete; mutmaßlich um den Eindruck eines Einbruches zu erwecken.

Da die Seniorin weiterhin durch einen „Ermittler“ abgelenkt war, konnte sich der zweite im Obergeschoss des Hauses auf die Suche nach Wertsachen begeben und eine Goldkette erbeuten.

Zurück bei seinem Komplizen behaupteten nun beide Männer, dass der Seniorin mehrere tausend Euro Bargeld gestohlen worden seien. Als die 87-Jährige dies verneinte, wollten die Männer nun wissen, ob sie noch Wertgegenstände besitzt.

Die Seniorin zeigte ihnen daraufhin eine Schmuckschatulle, in dem sich ein goldenes Armband befand. Die „falschen Ermittler“ nahmen das Armband an sich und gaben an, Fotos von dem Schmuckstück fertigen zu müssen.

Im Anschluss verließen die beiden Männer mit ihrer Beute im Wert von rund 1.000 Euro das Haus in unbekannte Richtung. Es ist lediglich bekannt, dass sie zwischen 20 und 30 Jahre alt und 1,80 m groß gewesen sein sollen.

Die Frankfurter Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Masche und weist darauf hin:

  • Die Polizei bittet nie um Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte.
  • Die Polizei bietet niemals an, ihr Vermögen zu überprüfen und in „Sicherheit“ zu bringen.
  • Die Polizei wird niemals dazu raten oder verlangen, Veränderungen bei Ihren Vermögenswerten vorzunehmen.
  • Lassen Sie sich den polizeilichen Dienstausweis genau zeigen.
  • Wie sehen die Dienstausweise der Hessischen Polizei aus?
    https://k.polizei.hessen.de/531163526
  • Sollten Sie Zweifel an der Echtheit des Dienstausweises haben,
    rufen Sie die Notrufnummer der Polizei „110“ an!

Quelle: Presseportal Blaulicht

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Buchrezension: „Eine Stadt dreht durch – Frankfurter Short Storys“

Buch-Cover

Sticheleien in Frankfurt

Andreas Heinzel aus dem Nordend geht es nach seinen beiden satirischen Romanen „Die Monarchos“ und „Herr Neumann will auf den Olymp“ eine Nummer kleiner an: mit höchst unterhaltsamen Frankfurter Short Storys. In „Eine Stadt dreht durch“ knöpft sich der Autor das Leben und Treiben in seiner Heimatstadt Frankfurt vor: Die Bandbreite reicht von abstrusen, grotesken Geschichten voller Wahnwitz bis zu lustigen Alltagsbegebenheiten, die jeder von uns so oder so ähnlich schon erlebt hat.

„Ich wollte diesmal die alltäglichen Dinge aufs Korn nehmen“, sagt Heinzel. Und das offensichtlich mit ganz viel Spaß. Die EZB, die Grüne Soße und die Eintracht, sein Lieblingsverein, das alles sind für Heinzel Themen, über die er immer schon mal schreiben wollte. Und was aus einem kleinen Disput zwischen zwei Seckbacher Kleingärtnern werden kann, kann man in dem Buch auch nachlesen. Ein Ei, das Frankfurt ganz nach vorne bringt. Ein Eintracht-Sarg zum Geburtstag, Straßenschlachten vor dem Parkhaus, ein Bruderzwist, bei dem keiner klein beigibt. Ein Jahrhunderttalent, das keines sein will, und ein Abgeordneter, der sich um Kopf und Kragen redet. So macht Lesen Spaß!

Frankfurt hat eine lange Tradition im Genre der Satire, man denke nur an die großen Satiriker Eckhard Henscheid und Robert Gernhardt. Andreas Heinzel setzt diese Tradition fort und verleiht ihr einen eigenen Ton.

„Dieses Buch zu lesen, ist wie der Besuch auf einem hoch unterhaltsamen Kurzfilm-Festival zum Thema Frankfurt. Nur, dass man die Filme lesen muss und alle denselben Regisseur haben!“, sagt Henni Nachtsheim zu den kleinen und großen Großstadtdramen. Lustig, böse und bisweilen ganz schön schwarz.

„Eine Stadt dreht durch“
Frankfurter Satiren von Andreas Heinzel
mainbook Verlag
ISBN 9783948978060
252 Seiten
12,- Euro

Gastbeitrag

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Abwärmenutzung von Rechenzentren in Kalbach

Rechenzentrum

Rechenzentren verbrauchen viel Strom. Ein Teil der Energie wird als Abwärme bisher abgeleitet und die Rechner mit frischer Luft gekühlt. Diese Abwärme zu nutzen ist das Ziel eines Antrags des Ortsbeirats an den Magistrat.

Über 60 Rechenzentren gibt es in Frankfurt, verteilt über die Stadt. Doch in einigen Gegenden ballen sich diese gewerblichen Immobilien. Zwei große Rechenzentren stehen auch im Gewerbegebiet „Am Martinszehnten“ in Kalbach.

Die Ansiedlung von Rechenzentren will – einem neuen Konzept folgend – die Politik künftig steuern. Neue Zentren sollen möglichst nur noch in Gewerbegebieten entstehen, wo schon andere Rechenzentren existieren.

Musik-Streaming, Online-Spiele und Videokonferenzen treiben den Bedarf nach noch leistungsfähigeren Servern in immer mehr Zentren an.

Frankfurt gilt neben London als wichtigster Standort für Rechenzentren in Europa und hat glänzende Wachstumsaussichten. Führende Unternehmen wie Interxion sowie Equinix wollen jeweils einer Milliarde Euro hier in Frankfurt investieren. Hier befindet sich auch der weltgrößte Internetknoten, wodurch diese Stadt zum wichtigsten Standort für den digitalen Datenaustausch geworden ist.

Damit der Boom beim Bau von Rechenzentrumskapazitäten nicht zu einer Verdrängung der anderen Gewerbe führt, soll nun das weitere Wachstum gesteuert und koordiniert werden.

Die Bebauungspläne für 8 Gewerbegebiete werden in den nächsten Jahren angepasst, um dort die weitere Ansiedlung zu konzentrieren. Die anderen Gewerbegebiete bleiben geschützt. Das Ostend, Seckbach, Gallus, Griesheim, Sossenheim und Rödelheim sind dabei als Bauschwerpunkte ausgewiesen.

Auch soll vermehrt geprüft werden, ob Standortqualitäten wie Verkehrsanschlüsse, Infrastruktur und andere örtliche Gegebenheiten zu den geplanten Bauten passen, damit nicht Flächen, die für Krankenhäuser, Schulen oder andere Gebäude besonders geeignet sind, dem Wachstum der IT-Branche zum Opfer fallen.

Zugleich sieht das Konzept folgende Vorgaben für die Neubauten vor: Das Begrünen von Fassaden und Dächern soll Standard und die Bauten zur Straßenseite hin „architektonisch ansprechend“ gestaltet werden. Vorschreiben will die Stadt, dass neue Rechenzentren rein mit Ökostrom betrieben werden und dass die Abwärme genutzt wird.

Von daher stieß der Antrag der SPD an den Magistrat, die Abwärme der beiden Rechenzentren als Nah- und Fernwärme zu nutzen im Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) auf einhellige Zustimmung. Finanziert werden könnte ein solches Projekt über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, meinte die SPD.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Adventskranz basteln in der Katholischen Kirche

Die ersten Lichterketten sind schon an den Balkonen und Fenstern angebracht – so langsam stimmen sich die Riedberger auf die Weihnachtszeit ein.

Was darf da nicht fehlen? Natürlich ein Adventskranz! Der Adventskranz ist eine schöne Tradition, die schon seit dem 19. Jahrhundert das Warten auf den Heiligen Abend verkürzt. Erfunden hat ihn übrigens 1839 Johann Hinrich Wichern, ein evangelischer Pastor aus Hamburg. Anfangs hatte der Kranz noch 24 Kerzen, vier weiße und dazwischen kleine, rote Kerzen für jeden Tag. Die Kinder in seinem Waisenhaus konnten so genau sehen, wie weit es noch bis Weihnachten war und das immer heller werdende Licht erinnerte an Jesus, das „Licht der Welt“.

Am Wochenende vor dem 1. Advent können in der Katholischen Kirche St. Edith Stein wieder eigene Kränze unter Anleitung gebastelt werden, das Material wird gestellt. Nur eigene Kerzen und Kerzenhalter sollten mitgebracht werden.

Katholische Kirche St. Edith Stein, Zur Kalbacher Höhe 56, 18.-20.11., 15-18 Uhr, Anmeldung auf www.sankt-katharina-frankfurt.de, pro Kranz 15 Euro, Anmeldeschluss ist der 13.11.

Bild: Mirada Vigerova / Unsplash

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Katze vertreibt Trickdiebe

Gestern Mittag haben sich zwei Trickdiebe in Nieder-Erlenbach als Mitarbeiter eines Pflegedienstes ausgegeben und wollten sich so Zugang zu der Wohnung einer 84-jährigen Frau verschaffen. Die 84-Jährige hat bereits in der Vergangenheit Angebote des Pflegedienstes in Anspruch genommen und die Männern daher eingelassen.

Die beiden Täter erkundigten sich danach, wo im Haus die Wertgegenstände gelagert sein. Daraufhin wurde die Frau stutzig und gab keine Antwort. Bereits nach wenigen Minuten verließen die Trickdiebe die Wohnung jedoch. Offenbar litt einer der beiden Täter unter einer Katzenhaarallergie und hielt es daher in der Wohnung der 84-Jährigen nicht länger aus, weshalb die beiden das Anwesen ohne Erbeutetes wieder verließen.

Die Masche der Trickdiebe, sich als Mitarbeitenden eines Pflegedienstes auszugeben, ist der Kriminalpolizei bekannt und diese warnt daher ausdrücklich vor unangekündigten Besuchen eines Pflegedienstes. Immer wieder versuchen Kriminelle auf diese Weise an Wertgegenstände älterer Menschen zu  gelangen.

Zur Aufklärung der gestrigen Tat bittet die Frankfurter Kriminalpolizei um sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Tätern.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Ich geh mit meiner Laterne…

und meine Laterne mit mir! Auch in diesem Jahr findet der traditionelle Riedberger Laternenumzug wieder statt, organisiert vom Familienzentrum Billabong. Alle sind eingeladen, mit ihren Laternen mitzulaufen.

„Das Laterne basteln am 1.11. war schon ein voller Erfolg“, berichtet Anja Hohmann vom Billabong-Team. Dieses Jahr hatte man sich dafür etwas ganz Besonderes ausgedacht: statt einer klassischen Laterne wurden LED-beleuchtete Fackeln gebastelt, die darauf warten, zusammen mit den anderen Kunstwerken beim Umzug präsentiert zu werden. Los geht es am 12. November um 17.30 vor dem Familienzentrum, hinein in die Dunkelheit im Park dahinter. Am schönsten ist so ein Umzug natürlich, wenn gemeinsam Laternen- und St. Martins-Lieder gesungen werden, also am besten vorher nochmal ein bisschen üben… Ausklingen soll der Abend dann bei Musik, einem kleinen Feuer, heißen Getränken, Brezeln und Weckmännern.

Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken, dass das Wetter mitspielt, denn bei Regen findet der Umzug leider nicht statt.

Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, 12.11., 17.30 Uhr, www.billabong-family.de

Bild: Bella H./Pixabay

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Eine Tafel für die Krutzenkirche

Platz der Crutzenkirche

Der Bürgerverein Kalbach möchte am Standort der ehemaligen Krutzenkirche eine neue Tafel anbringen lassen.

Wer jedoch am Riedberg nach Kirchen sucht, stößt eher auf die evangelische Kirche, die katholische Kirche oder die Josua Gemeinde als auf die Krutzenkirche. Das hängt auch nicht damit zusammen, dass sich diese Kirche früher mit C und nicht mit K schrieb (Crutzenkirche).

Um das Jahr 1300 herum, wurde in der Nähe des Brunnens, an dem der Leichenzug des Heiligen Bonifatius auf seinem Überführungsweg nach Fulda übernachtete (754 n.Chr.), eine neue Kirche errichtet.

Das Gelände war damals noch ein Acker, hieß am „Sankt-Bonifatius-Born“ und gehörte dem Kloster Fulda. Die Kirche diente als Pfarrkirche und Bestattungsplatz für Kalbach, Weißkirchen (Oberursel) und andere Gemeinden der Umgebung vom 11. Jahrhundert bis zum 16. Jahrhundert.

Auch Wallfahrten wurden hierher gemacht, besonders zur Linderung von Augenleiden. Zur Kirche gehörten einige Wohnungen und Nutzbauten. Die Anlage war ein kleines Tochterkloster von Fulda wenigen Mönchen.

Bereits 1535 (Reformationszeit) wird die Kirche aufgegeben. Die nahe gelegenen Häuser werden durch Brand verwüstet. Im 17. Jahrhundert wird die Kirche abgerissen und der Platz verwildert. Erst 1983 konnte durch Luftaufnahmen der Ort der Crutzenkirche lokalisiert werden.

Heute findet sich die Kirche auf dem Riedberg im Bonifatiusviertel, umrahmt von der Straße „Am Bonifatiusbrunnen“. Zuerst entdeckt man nur eine unauffällige Grünfläche. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man die im Boden eingelassenen Steine, die die ehemalige Lage der Kirche andeuten. Auch ein Hinweisschild aus Metall ist dort zu finden.

Foto: Bianca Bellchambers

Der Bürgerverein Kalbach

Der Kalbacher Bürgerverein gründete sich 1980 im Anschluss an die 1200 Jahr Feier Kalbachs die 1979 stattfand. Seit dieser Zeit greift der Bürgerverein die kunst- und kulturhistorischen Aufgaben Kalbachs auf, und vergegenwärtigt die wechselvolle Geschichte der Stadt.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Computermodellierung erklärt Beobachtungen am schwarzen Loch

Schwarzes Loch erzeugt Mega-Jet

Dr. Alejandro Cruz Osorio und Prof. Luciano Rezzolla am Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität ist es gemeinsam mit einem internationalen Wissenschaftsteam gelungen, ein theoretisches Modell zur Entstehung des Jets in der Riesengalaxie M87 zu entwickeln. Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie konnte damit erneut bestätigt werden.

55 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Jungfrau liegt die Galaxie Messier 87 (M87), eine Riesengalaxie mit 12.000 Kugelsternhaufen, gegen die die 200 Kugelsternhaufen der Milchstraße eher bescheiden wirken.

Im Zentrum von M87 befindet sich ein schwarzes Loch von 6,5 Milliarden Sonnenmassen. Dieses schwarze Loch stößt mit nahezu Lichtgeschwindigkeit einen Plasmastrahl (auch Jet genannt) aus, mit einer Länge von 6.000 Lichtjahren.

Wie genau ein solcher Jet entsteht und was ihn über diese riesige Entfernung hin stabilisiert, ist bisher noch nicht erforscht. Dieses Phänomen modellierten jetzt theoretische Physiker der Goethe-Universität zusammen mit Wissenschaftlern aus Europa, den USA und China.

Dabei nutzten sie ausgefeilte dreidimensionale Supercomputer-Simulationen, die pro Simulation die gewaltige Menge von einer Million CPU-Stunden (CPU = Rechenkern eines Computers) verschlangen.

Das Ergebnis war ein Modell, bei dem die berechneten Werte für Temperaturen, Materiedichten und Magnetfeldern in hohem Maße mit den Werten übereinstimmten, die aus den astronomischen Beobachtungen errechnet wurden.

Daraus folgerten die Forscher, dass das supermassive Schwarze Loch in M87 wahrscheinlich stark rotiert und dass das Plasma im Jet stark magnetisiert ist, wodurch die Teilchen so stark beschleunigt werden, dass sie diesen Jet über Tausende von Lichtjahren bilden.

Prof. Luciano Rezzolla vom Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität Frankfurt meint: „Dass die von uns berechneten Bilder den astronomischen Beobachtungen so nahekommen, ist eine weitere wichtige Bestätigung dafür, dass Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie die genaueste und natürlichste Erklärung für die Existenz supermassereicher schwarzer Löcher im Zentrum von Galaxien ist. Zwar lassen unsere Berechnungen immer noch Raum für alternative Erklärungsmodelle, doch durch die Ergebnisse unserer Arbeit wird dieser Raum deutlich kleiner.”


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Alejandro Cruz-Osorio

Institute for Theoretical Physics

Goethe University Frankfurt

Tel. +49 (69) 79847886

osorio@itp.uni-frankfurt.de

und

Prof. Dr. Luciano Rezzolla

Institut für Theoretische Physik

Goethe-Universität Frankfurt

Tel: +49 (69) 798-47871

rezzolla@itp.uni-frankfurt.de

Veröffentlicht über den Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Bild: Alejandro Cruz-Osorio

Teile diesen Beitrag mit Freunden