Kategorie: AktuelleNEWS

Betriebsstörung bei U1, U3, U8

Betriebsstörung

Wie der Frankfurter Verkehrsverbund informiert, kommt es am Samstag, den 15.01.2022 von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu Betriebsstörungen bei U1, U3 und U8.

Wegen Reparaturarbeiten im Bereich Zeilweg verkehren Busse statt Bahnen auf Teilstrecken (Schienenersatzverkehr [SEV]).

Es kommt zu folgenden Änderungen:

  • Die U1 entfällt zwischen „Heddernheim“ und „Ginnheim“.
  • Die U3 entfällt zwischen „Wiesenau“ und „Südbahnhof“.
  • Der Betrieb der U8 ist eingestellt.

Ersatzweise fahren Busse im 5-Minuten-Takt zwischen „Heddernheimer Landstraße“ und „Heddernheim“. Dadurch kommt es zu längeren Reisezeiten.

Ein Fahrscheinverkauf ist in den Bussen nicht möglich.

Informationsquellen

In der Internet-Fahrplanauskunft lassen sich die U-Bahnverbindungen ausblenden, so dass nur die alternativen Verkehrsmittel angezeigt werden, die tatsächlich verkehren: Unter „Womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort die Häkchen bei „U-Bahn“.

Bei weitergehenden Fragen stehen die Internetauftritte der städtische Nahverkehrsgesellschaften traffiQ, der RMV und die VGF zur Verfügung. Für aktuelle Fragen stehen außerdem das RMV-Servicetelefon: 069 – 24 24 80 24, das rund um die Uhr erreichbar ist, oder die Hotline der VGF mit der Rufnummer: 069 – 21 303 zur Verfügung.

x


Hintergrundinfo zu traffiQ

Die traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH ist die lokale Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt am Main. 2001 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Gründung der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH. Sie wurde im Rahmen der geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen aus der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) ausgegründet, um die Funktionen als Aufgabenträger (traffiQ) und Verkehrsunternehmen (VGF und andere) zu trennen und bekam 2002 den Markennamen traffiQ.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/TraffiQ

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Schlaglöcher – die Arbeitspakete von Morgen

Riss im Asphalt

Kälte und Feuchtigkeit sind Gift für unseren Straßenbelag. Erst sind es nur kleine Ritze oder Löcher, aber mit der Zeit werden daraus immer größere Schlaglöcher. Eine Gefahr für alle Nutzer unserer Straßen und Wege.

Am stärksten wachsen Schlaglöcher in den kalten Wintermonaten, Auch wenn diese in Frankfurt eher moderat ausfallen. Eine hohe Anzahl schwerer Fahrzeuge verursachen kleine Risse im Straßenbelag. Wasser dringt in diese Risse ein, dehnt sich dann bei Kälte aus und gefriert. Dadurch wird der Asphalt hochgedrückt. Taut das Eis unter dem Asphalt wieder auf bleiben Wasserlachen zurück. Wenn dann im Anschluss Fahrzeuge – insbesondere Schwerlastverkehr- die Straße nutzen, zerbröselt der Belag immer mehr und der Sog der Reifen reißt Stücke des bröckeligen Straßenbelags mit sich – ein Schlagloch entsteht.

Je mehr Kälte und Niederschlag den Einsatz von Streusalz und Split erfordern, um so ausgeprägter wird der Straßenbelag angegriffen. Je länger die kalten Perioden dauern, umso größer werden die Schäden im Straßenbelag.

Gefährdung

Insbesondere Motorrad- und Fahrradfahrer können schwer verunglücken, wenn sie ein Schlagloch übersehen. Bei Autos und LKWs kommt es eher zu Sachschäden. Der jeweilige Verkehrssicherungspflichtige ist für den Straßenzustand verantwortlich. Je nach Zuständigkeit für die Straße können dies der Bund, Länder, Kreise, Gemeinden oder auch eine Privatperson sein.

Wird eine gefahrenträchtige Beschädigung des Fahrbahnbelags festgestellt, muss umgehend gehandelt werden. Im Einzelfall kann zunächst eine Beschilderung (Warntafel und/oder Geschwindigkeitsbegrenzung) ausreichend sein.

Kaum Aussicht auf Schadenersatz

Der Kraftfahrer muss damit rechnen, dass der Fahrbahnbelag in Ordnung ist und keine Schäden aufweist. Dies gilt insbesondere für wenig befahrene Straßen. Im Gegensatz hierzu darf der Kraftfahrer auf Straßen mit hoher Verkehrsbelastung, wie beispielsweise Autobahnen, erwarten, dass keine erheblichen Vertiefungen bestehen, die zu Beschädigungen oder Unfällen führen können.

Zuständigkeit

In Frankfurt sind für die Straßen in der Regel die Mitarbeiter des Amtes für Straßenbau zuständig. Aber bei der Vielzahl von Straßen und bei der Geschwindigkeit mit der Schlaglöcher entstehen, sind Hinweise der Bevölkerung eine gute Ergänzung zu den regelmäßig durchgeführten Kontrollen des Amtes.

Erreichbarkeit

Die Hotlines der drei Baubezirke sind von Montag, dem 03.01.2022 an freigeschaltet.

Für unser Gebiet ist zuständig der Baubezirk Nord:
Telefon: 069-212-46926
eMail: bbznord.amt66@stadt-frankfurt.de
Alternativ kann auch einfach die Behördennummer der Stadt Frankfurt die »115« genutzt werden.
Oder man nutze den Mängelmelder auf www.ffm.de (ist auch als App fürs Smartphone verfügbar).

Auf jeden Fall ein herzliches ‚“Danke, gut gemacht!“ an alle aktiven Melder für ihren Einsatz für die Sicherheit auf unseren Straßen.


Eine anschauliche Beschreibung der Entstehung von Schlaglöchern findet sich hier:

https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/schlagloecher.php5

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Handtasche gestohlen

Am Sonntag, den 26. Dezember 2021, gegen 19.25 Uhr, war eine 30 Jährige zu Fuß unterwegs durch den Kätcheslachpark, zwischen Rudolf-Schwarz-Platz und Altenhöferallee. In Höhe der Sporthalle des Riedberg-Gymnasiums traten plötzlich zwei junge Männer von hinten an sie heran und zerrten an der über der Schulter getragenen Handtasche sowie an dem mitgeführten Rollkoffer. Die Frau versuchte, Tasche und Koffer festzuhalten, stürzte dabei jedoch zu Boden und verletzte sich. Die Täter entfernten sich mit Handtasche und Koffer, ließen den Rollkoffer jedoch nach einigen Metern stehen. Die 30-Jährige musste noch vor Ort ambulant behandelt werden. In der schwarzen Handtasche befanden sich die Personalpapiere, der Impfausweis, Bankkarten und Bargeld in Höhe von etwa 180 EUR.

Einen der Täter beschreibt die Frau als 15-16 Jahre alt, 160-165 cm groß, von dunkler Hautfarbe und schlank. Er trug eine schwarze OP-Maske und war insgesamt dunkel gekleidet. Auch der zweite Täter war dunkel gekleidet.

Hinweise zur Tat an die Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 069-75551499.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Solaranlagen auf den Dächern

Sonne Wärme Energie

Für den Klimaschutz engagierte Bürger möchten dafür sorgen, dass der Riedberg bis 2030 klimaneutral wird. Neben einer Reihe von anderen Aktivitäten sehen sie die Solarenergie als einen der wichtigsten Bereiche, um dieses Ziel zu erreichen.

So haben sich diese verantwortungsbewussten Mitbürger ehrenamtlich in der Klimaschutz-Initiativer Riedberg e.V. (KIR) zusammengeschlossen und das Projekt „Solar auf den Dächern“ ins Leben gerufen.

Hintergrund

Die ältesten Häuser auf dem Riedberg wurden so um das Jahr 2000 herum errichtet. Die Gebäude sind dadurch nach aktuellen Baustandards mit guter Dämmung ausgeführt. So gibt es hier zahlreiche Passivhäuser und sogar ein Prototyp, der mehr Energie erzeugt, als er selbst verbraucht.

Die Wärmeversorgung des Riedbergs erfolgt über das Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt. Das ist ökologisch gesehen zwar nicht das Optimum (Müll zu vermeiden oder ihn, wenn er denn anfällt zu recyceln wäre besser) aber immerhin, aus Müll wird dort Fernwärme.

Bleibt das Thema Stromversorgung für unsere immer zahlreicher werdenden Elektrogeräte:

  1. Küchenherde, Backöfen, Mikrowellen
  2. Waschmaschinen, Trockner
  3. Klimaanlagen, Luftbefeuchter
  4. Kühlschränke und Tiefkühltruhen
  5. Fernseher, Computer aller Art, Handys
  6. Sonstige Haushaltskleingeräte
  7. Beleuchtungen

Wir merken, dass der Fremdbezug von Strom immer teurer wird. Deutschland steht dabei unangefochten an der Spitze. In den letzten 10 Jahren haben sich unsere Strom-Preise um 20 % erhöht. (Infos dazu auf https://strom-report.de/strompreise-europa/)

Ein Ausweg?

Warum also nicht Strom selbst erzeugen? Die Energie der Sonne kann relativ einfach und weitestgehend klimaneutral genutzt werden! Die voranschreitende Klimaerwärmung wird voraussichtlich zu noch mehr Sonneneinstrahlung führen.

Stromprognose

Die KIR hat eine Stromprognose bis ins Jahr 2030 erstellt und auf ihrer Homepage veröffentlicht. (http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/stromprognose-riedberg-2030/) In den kommenden Monaten soll diese Prognose noch ergänzt und weiter verfeinert werden.

Solaranlagen-Neubauticker

Um den Bau von Solaranlagen auf dem Riedberg voran zu bringen und interessierte Bürger bei der Anschaffung von Solaranlagen unterstützen, betreibt die KIR einen Solaranlagen-Neubauticker. Dabei handelt es sich um einen Indikator, der aktuell gerade zeigt, dass der Verein sich vorgenommen hatte, dieses Jahr durch Beratung und Unterstützung dafür zu sorgen, dass 20 Riedberger Familien bei sich eine Photovoltaik-Anlage installieren.

Zur Begeisterung des Vereins waren es sogar sieben Photovoltaik-Anlagen mehr. In diesem Kalenderjahr wurden auf dem Riedberg 27 neue PV-Anlagen mit einer Gesamtbruttoleistung von rund 163 kWP installiert. (Kilowattpeak: mit dieser Einheit wird die Spitzenleistungen einer Photovoltaik-Anlage bezeichnet)


Bei Fragen zum Projekt (Solar auf den Dächern) oder Tipps, welche weiteren Maßnahmen noch in das Projekt aufgenommen werden sollen, einfach eine eMail an solar@klimaschutz-initiative-riedberg.de senden.

Hinweis: Der Verein KIR macht keine Werbung für Firmen und kann auch keine fachliche Beratung zum Thema Solaranlagen anbieten. Aber er bietet Orientierungshilfe für interessierte Bürger an.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

„Sternenweihnacht“ am Kreuz

Sternenhimmel

Die Evangelischen Riedberggemeinde startet eine Mitmach-Aktion, die vom Heiligabend bis zum 2. Weihnachtsfeiertag läuft und alle sind herzlich eingeladen. Ziel ist ein Sternenhimmel voller weihnachtlicher Wünsche und Grüße.

Dazu wird ab Heiligabend zwischen den Birken am Kreuz, neben der Evangelischen Kirche  (Riedbergallee 61) ein Netz hängen, das zu einem Sternenhimmel ausgebaut werden kann.

Man schneide zu Hause einen Stern aus, befestige einen Faden daran und schreibe darauf einen Weihnachtsgruß, einen Gebetswunsch oder wofür man dankbar ist … und ab damit zur Kirche. Wem immer man bei dieser Aktion begegnet, der würde sich über ein „GESEGNETES WEIHNACHTEN“ sicherlich freuen!

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Bürgeramt Kalbach wird geschlossen

Bürgeramt Kalbach

Wie die Frankfurter Neue Presse heute berichtet, soll die derzeit geschlossene Außenstelle des Bürgeramts in Kalbach nicht wieder geöffnet werden. Die aktuelle Schließung war erforderlich geworden, weil die Rahmenbedingungen zum Schutz der Mitarbeiter in Pandemiezeiten nicht erfüllt werden konnten.

Für eine Fortführung der Dienststell wäre eine Vergrößerung erforderlich gewesen, damit aus Gründen der Prävention und Sicherheit mindestens zwei Arbeitsplätze vorhanden sind. So wurden Gespräche mit den anderen Nutzern des Alten Rathauses, der Kinderbücherei und dem Ortsgericht geführt. Da die Räumlichkeiten aber zu klein sind, hätten sich die coronabedingten Mindestabstände nicht realisieren lassen.

Der Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) hatte sich seit 2017 für einen Weiterbetrieb der Außenstelle eingesetzt, damit auch ältere und mobilitätseingeschränkte Personen die Dienstleistungen des Bürgeramtes in Anspruch nehmen können und nicht erst ins Nordwestzentrum oder in die Innenstadt gelangen müssen. Erst 2015 war das Bürgeramt mit großem finanziellem Aufwand barrierefrei umgebaut worden. Zudem ist die Existenz des Bürgeramtes im Eingemeindungsvertrag Kalbachs von 1971 vertraglich festgelegt worden.

Obwohl Frankfurt in den letzten Jahren um 100.000 Menschen gewachsen war, wurden der Verwaltung trotz deutlich gestiegenem Arbeitsanfall keine zusätzlichen Planstellen genehmigt, so berichtete Jan Schneider (CDU / Dezernent für Bau und Immobilien) 2017 dem Ortsbeirat. Nur mit mehr Budget und Personal hätten die kleinen Außenstellen aufrechterhalten werden können. Und dann kam Corona…

Bürgeramt im alten Rathaus

Auch das Bürgeramt in Nieder-Eschbach ist gerade erst wegen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen geschlossen worden. Der Bedienbereich wird ausgebaut und auch der Zugang soll barrierefrei gestaltet werden.

Zum Glück ist in der Zwischenzeit das Bürgeramt im Nordwestzentrum renoviert und erweitert worden. Es ist mit U-Bahn (U9) und Bus 29 (Hohe Brück –> Nordwestzentrum) erreichbar und der Zugang ist barrierefrei gestaltet.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Weitere Spielplätze entlang der „Römischen Straße“ eröffnet

Römische Straße-01

Ab sofort stehen in der neuen Grünanlage „Römische Straße“ drei weitere große Spielplätze sowie eine kleine Fitnessanlage zur Verfügung. Damit wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. So können auch in der kalten Jahreszeit schon die neuen Spiel- und Sportmöglichkeiten genutzt werden.

Dadurch wird nicht nur die optische Abwechslung entlang der „Römische Straße“ erhöht, sondern diese Anlage erfährt dadurch mehr Zulauf und wird belebter, auch für diejenigen, die nur einen kleinen Spazierbummel in frischer Luft genießen wollen und sich freuen, wenn sie dabei dem einen oder anderen bekannten Gesicht begegnen.

Die Stadt investiert insgesamt in die Parkanlage ca. 6,5 Millionen Euro. Die „Römische Straße“ zieht sich auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern von Nord nach Süd durch den Riedberg. Von ihr kann man auch in den Kätcheslachpark wechseln. Auf beiden Seiten der Asphaltoberfläche befinden sich durchgängige Streifen aus Basaltsteinen. Diese sind Teil eines barrierefreien Gesamtkonzepts für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft.

Die Wechsel über die querenden Fahrbahnen sind mittlerweile in der Höhe angeglichen worden. Diese Schwellen an den Querungen erinnern Autofahrer daran, ihr Fahrttempo zu reduzieren und auf Passanten zu achten.

Zwischenzeitlich wurden große Rasenflächen, Bäume, Sträucher sowie zahlreiche Stauden angepflanzt. Die eigentliche Straße ist fast komplett fertiggestellt. Langgestreckte Mulden entlang des Weges, sorgen für eine optimale Versickerung des Regenwassers, was der Grundwasserneubildung zugutekommt. Auch eine Reihe von Laternen wurden in der Zwischenzeit installiert. Am südlichen Ende des Grünzugs wird die Calisthenics-Anlage1 bereits intensiv genutzt.

Römische Straße-03

Am südlichen Ende sind auch noch einige Bauarbeiten notwendig.

Demnächst werden noch Details, wie etwa Informationstafeln zur römischen Geschichte des Areals angebracht. Der Abschluss der Arbeiten durch das »Amt für Straßenbau und Erschließung« sowie durch das Grünflächenamt ist für Frühjahr 2022 vorgesehen.

Römische Straße-02


1 Calisthenics umfasst das Repertoire des klassischen Geräteturnens und diverse akrobatische Übungen. Externe Gewichte und Zubehör werden selten verwendet.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Riedbergplatz – Kühlender Schatten im Sommer

Jetzt, bei den herbstlichen bis winterlichen Temperaturen kann man es sich nur schwer vorstellen, aber im Sommer wird der Riedbergplatz zum optimalen Kochplatz für Eier. Wie Physiker errechnet haben, liegt die ideale Temperatur dafür bei 65 Grad Celsius und auf dem Riedbergplatz wurden von Geographie-Studierenden der Goethe-Universität Höchsttemperaturen von 69,7 Grad Celsius gemessen.

Kein Wunder, dass die Riedberger erfolgreich vor der Stadt Frankfurt für mehr Schatten und Grün auf dem Riedbergplatzes gekämpft haben. Nun, am Freitag den 26. November, haben Herr Holger Alt und Herr Jürgen Burkert vom Grünflächenamt Frankfurt die ersten Entwürfe zur Umgestaltung veröffentlicht.

Nach diesen Plänen wird folgendes umgestaltet:

  1. Es sollen drei Schattendächer errichtet werden, mit darunterliegenden Sitzmöglichkeiten. Die Dächer werden nicht komplett geschlossen, sondern mit Mustern durchzogen sein. Das erzeugt einen sogenannten „Transluzenz-Effekt“.
  2. Auch die Spielgeräte am westlichen Ende des Platzes erhalten ein Schattendach.
  3. Es sollen zwei überdachte Fahrradabstellplätze geben.
  4. Die bestehenden Mauern um den Platz herum sollen durch Fenster oder Zaunelemente aufgelockert werden, sodass immer noch genügend Licht auf den Spielbereich fällt.
  5. Es sollen 24 weitere Bäume gepflanzt werden, sowohl im südwestlichen Teil, als auch im Norden am Rande der Gastronomien.
  6. Damit die Sonne im Frühjahr noch ordentlich Wärme spenden kann, werden – sofern möglich – spät austreibende Bäume zum Einsatz kommen.
  7. Insektenfreundliche Blumen, Stauden und Hecken ergänzen das Biotop.
  8. Insgesamt sollen fast 1.000 Quadratmeter des Riedbergplatzes entsiegelt werden. 400 Quadratmeter erhalten eine neue wassergebundene Decke.

Für den Umbau sollen immer nur einzelne Teile des Platzes abgesperrt werden, sodass der Wochenmarkt weiter stattfinden kann, daher wird der Umbau insgesamt etwa 9 Monate dauern. Die Stadt Frankfurt hat für Begrünungsprojekte von Plätzen in Frankfurt 500.000 € zur Verfügung gestellt. Die Aufteilung dieser Finanzierung muss noch im Detail geklärt werden. Der Umbau auf dem Riedbergplatz soll gegen Ende 2022/ Anfang 2023 beginnen.

In die Pläne des Architekten Michael Palm sind auch eine ganze Reihe Anregungen von Mitgliedern der Klimaschutzinitiative Riedberg (KIR) eingearbeitet worden.

Bild: Grünflächenamt Frankfurt und Planungsbüro Michael Palm Dipl. Ing.

Detailplan:  0610_211125_Änd._EP-211122_M100
(Größere Datei, Downloadzeit daher ggf. etwas länger)
Die Unterlage wurden uns dankenswerter Weise vom Grünflächenamt Frankfurt zur Verfügung gestellt.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Warum hat uns die Evolution mit Gefühlen ausgestattet?

Gefühle

Für die Evolution ist alles vorteilhaft, was die Anzahl an Nachkommen erhöht. Emotionen sind abstrakte Kriterien, mit deren Hilfe selbst unterschiedliche Tätigkeiten vergleichend bewertet, und damit Ziele und Aufgaben effizient ausgewählt werden können.

Die Realität ist komplex und damit chaotisch. In einer Gemeinschaft muss das Individuum sich zusätzlich noch mit Anderen abstimmen. Daher musste sich das das menschliche Gehirn vor allem deshalb so rasch entwickeln, weil es vor der Aufgabe stand, die Komplexität des sozialen Miteinanders zu bewältigen.

Intelligenz erweitert die Zahl der Handlungsoptionen. Durch die Beschäftigung mit dem Thema „Maschinelles Lernen“ wissen wir, dass die rechnerischen Anforderungen mit der Komplexität der Problemstellung überaus schnell ansteigen.

Um gute Entscheidungen zu treffen, benötigen wir für die zahlreichen Handlungsoptionen daher einen Mechanismus, der die geistigen Anforderungen deutlich reduziert. Das ist es, was Emotionen ermöglichen.

Sehr unterschiedliche Tätigkeiten können identische Gefühle auslösen – zum Beispiel Langeweile, Aufregung oder Befriedigung. So kann es genauso befriedigend sein, mit Freunden zu Essen, wie Geige zu spielen oder verrückte Sachen anzustellen. Nach materiellen Kriterien ließen sich diese Tätigkeiten kaum auf einen Nenner bringen.

Individuen, die über emotionale Entscheidungsmechanismen verfügen, versuchen ihre Tätigkeiten so auszuwählen, dass diese im Mittel mit ihrem „Charakter“ im Einklang sind.

Uns ist in der Regel nicht bewusst, wie viele biochemische Prozesse beständig in unserem Gehirn ablaufen. Gefühle, die biologischen Grundlage von Emotionen können wir dagegen wahrnehmen. Diese Fähigkeit ist erst bei höheren Affen voll ausgebildet worden. Emotionen können wir mit unserem Verstand regulieren. Hätte uns die Evolution keine Gefühle mitgegeben, könnten wir unsere Emotionen, also die entsprechenden Gehirnprozesse, nicht regulieren.

Das würde der wissenschaftlichen Definition von „Zombies“ durch die beiden Neurowissenschaftler Christof Koch und Francis Crick entsprechen. Diese kann man als denkfähigen Wesen ansehen, die Triebe haben, diese aber nicht kontrollieren können, da sie sich ihrer nicht bewusst sind.

Ein emotionales Kontrollsystem ist nicht nur für Menschen und hochentwickelte nicht-menschliche Tiere von herausragender Bedeutung, sondern auch für potentielle künstliche Intelligenzen. Roboter-Emotionen werden sich nicht – wie in vielen Filmen dargestellt – sekundär entwickeln. Synthetische Emotionen sind vielmehr eine unabdingbare Voraussetzung für eigenständig agierende universelle Intelligenzen, sofern es diese jemals geben sollte.


Wissenschaftlicher Ansprechpartner

Prof. Dr. Claudius Gros, Goethe-Universität, Institut für Theoretische Physik, Campus Riedberg, eMail: gros07@itp.uni-frankfurt.de

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Ein Dank an die Bücherschrank-Paten

Bücherschrank Riedberg

Ehrenamtliche Tätigkeit wird schnell als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Oft ist uns gar nicht mehr bewusst, wo überall fleißige Menschen Dienste verrichten, während so manche ihrer Zeitgenossen immer nur fordern: „Die Regierung soll gefälligst mal …“.

Eines von vielen lokalen Beispielen hier vor Ort ist der Bücherschrank am Riedbergplatz. Die Grundidee ist immer noch, dort Literatur auszutauschen, wobei manchmal auch andere hübsche Dinge (Deko, Spiele,…) ihre begeisterten Abnehmer finden.

Historie

Die beiden Schränke am Riedberg und in Kalbach wurden 2014 für jeweils 6.000 Euro aus dem Budget des Ortsbeirats angeschafft. Da andere geplante Vorhaben ausgefallen waren, hatte der Ortsbeirat damals gerade mal finanzielle Mittel übrig.

Die Stadt Frankfurt sorgte dann dafür, dass die beiden Bücherschränke angeschafft und fachmännisch aufgestellt wurden. Zuvor, musste jedoch durch den Ortsbeirat noch sichergestellt werden, dass mehrere Paten für die laufende Pflege zur Verfügung standen.

Der erste Bücherschrank wurde 2009 im Frankfurter Nordend am Merianplatz aufgestellt. Der zweite folgte einige Monate später und fand seinen Platz am Oeder Weg. Diese ersten beiden wurden mit Geld der Bundesregierung bezahlt, weil sie Teil des Projekts „Vernetzte Spiel- und Bewegungsräume“ im Nordend waren.

Bald griffen die Ortsbeiräte die Idee der offenen Bücherschränke auf und finanzierten das Aufstellen aus ihren eigenen Budgets. Das Errichten eines festen Fundaments, sowie die weitere Pflege und eventuell nötige Reparaturen übernahm dann wieder die Stadt Frankfurt.

Derzeit gibt es in Frankfurt fast 80 Bücherschränke. Doch der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt. Die Realisierung des Bücherschranks in Alt-Nied zum Beispiel, ist erst bis Mitte 2022 vorgesehen.

Die Paten

Sie kontrollieren die Bestände, sortieren „Ladenhüter (oder besser Schrankhüter)“ aus und melden Beschädigungen, damit diese zeitnah repariert werden können. Durch diese Patenschaften sind die Schränke stets in einem guten Zustand. Die Paten für den Schrank auf dem Riedbergplatz sind aktuell Herr Raabe, Herr Pausch und Herr Özcan.

Unangenehme Nebeneffekte

Es sind hin und wieder folgende Phänomene zu beobachten:

  • Abladen von Bücher-Ramsch (zu alt, zu abgenutzt, thematisch wenig ansprechend, …)
  • Entnahme von Büchern im großen Stil um sie weiterzuverkaufen:
    2017 wurde sogar einmal der gesamte Bücherschrank leergeräumt.
  • Vandalismus
  • Vermüllung

Zeitweise waren die Nebeneffekte so intensiv, dass mittels eines ausgeliehenen Einkaufswagens mehr als 100 unbrauchbare Bücher entsorgt werden mussten – von betriebswirtschaftlicher Fachliteratur über Schulbücher und Lexika, teilweise noch aus den 1980er Jahren. Dass führe dazu, dass einer der Paten das Handtuch schmiss. Aber inzwischen aber scheint sich die Nutzung wieder auf einem Normalmaß eingepegelt zu haben. Auch Vandalismus ist in diesem Zusammenhang eher die Ausnahme.

Fazit: Die Bücherschränke sind nach wie vor eine schöne Idee und unser aller Dank gilt denen, die sie pflegen. Aber auch den vielen anderen ehrenamtlichen Mitbürgern aus unserem Stadtteil, die das Leben hier bereichern.


Einen Überblick über die derzeit aufgestellten öffentlichen Bücherschränke bietet die Stadt Frankfurt auf der folgenden Seite: https://frankfurt.de/themen/kultur/literatur/bibliotheken/buecherschraenke

Teile diesen Beitrag mit Freunden