Kategorie: AktuelleNEWS

Frankfurter Berg: Unbekannte entwenden hochwertige Fahrzeuge

Die Frankfurter Polizei sucht Zeugen:

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (15.02.2024) haben unbekannte Täter am Frankfurter Berg zwei hochwertige Fahrzeuge im Wert von mehreren zehntausend Euro entwendet. Mutmaßlich gingen sie bei den Taten mit dem gleichen Modus Operandi vor und setzten technische Hilfsmittel ein.
Eines der Fahrzeuge stand zur Tatzeit, zwischen 0:45 Uhr und 5:30 Uhr, im Wickenweg, als die Täter zuschlugen und mit einem grauen Audi RS4 Kombi aus einer Hofeinfahrt fuhren.

Der zweite Pkw, ein weißer Audi SQ7 SUV, stand im Ebereschenweg in der Garageneinfahrt eines Reihenhauses, als die Unbekannten mutmaßlich gegen 02:00 Uhr zur Tat schritten und sich mit dem Auto unerkannt entfernten.

Nach derzeitigen Erkenntnissen nutzten die Diebe bei den Taten vermutlich eine Funkstreckenverlängerung, mit der sie das Signal der Originalschlüssel abfingen. Somit verschafften sie sich ohne Gewalt Zugang zu den Fahrzeugen und konnten diese ohne Schlüssel starten.

Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Verbleib der Fahrzeuge machen können und / oder Hinweise zu den Tätern haben, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 11400 beim örtlich zuständigen 14. Revier oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

WARNHINWEIS der Polizei:
Aus aktuellem Anlass rät die Polizei allen Fahrzeugbesitzern, die ein „Keyless-System“ nutzen, ihre Autoschlüssel in Behältnissen zu lagern, die eine Funkwellenübertragung verhindern. Vermeiden Sie es, die Fahrzeugschlüssel in der Nähe von Türen oder Fenstern zu platzieren.

Überprüfen Sie zudem, ob der Schlüssel auch tatsächlich abgeschirmt ist und versuchen Sie deshalb, Ihr Auto direkt an der Fahrzeugtür zu öffnen. Erst dann wissen Sie, ob der Schutz funktioniert.

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Balkonkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik-Anlage

Wussten sich schon, dass die Sonne auf jeden Quadratmeter Fläche hier in unserem Gebiet im Schnitt etwa 1.250 Kilowattstunden Energie pro Jahr umsonst zur Verfügung stellt?

Wie viele tausend Tassen Kaffee könnte man damit kochen oder wie viele Stunden Fußball im Fernsehen damit schauen? Dies sind spannende Fragen, die am Donnerstag den 22. Februar von 17 Uhr bis 19 Uhr beantwortet werden. Das Thema an diesem Tag ist Mini-Photovoltaik (Balkonkraftwerke).

Wer sich lieber für die größeren Photovoltaikanlagen auf dem Dach interessiert, für den ist der Vortrag am Donnerstag den 7. März von 18 Uhr bis 20 Uhr interessant. Da wird dann diskutiert. ob die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf dem eigenen Dach Sinn macht und welche Rahmenbedingungen man dabei beachten sollte.

Beide Vorträge finden im Center von Dialogue am Campus Riedberg statt. Die Adresse lautet „Zur Kalbacher Höhe 56“ in 60438 Frankfurt. Die Vortragsräume sind direkt an der U-Bahn Haltestelle Riedberg (U8/U9) gelegen.

Es beginnt mit grundlegenden Fragen wie zum Beispiel:

  • Aus welchen Komponenten eine Photovoltaikanlage besteht oder
  • Für wen Balkonkraftwerke besonders geeignet sind.
  • Auch die Frage welche Genehmigung dafür benötigt werden und
  • mit welchen Kosten man etwa zu rechnen hat werden geklärt.

Eine wichtige Voraussetzung, um zu prüfen, in welchem Zeitraum sich solche Investitionen rechnen. Auch die Frage welche öffentlichen Fördermittel es gibt sind wichtig, denn damit reduziert sich die Zeit bis die Investitionen ihre ersten Erträge abwerfen.

Für Menschen, die sowohl etwas fürs Klima tun wollen, als auch die Preise für ihren Strom kalkulierbarer machen wollen, eine schöne Gelegenheit, mal zu erfahren, warum der Solarausbau so wichtig ist und wo wir beim Photovoltaik-Anlage-Ausbau gerade stehen. Als Referenzobjekte werden bereits bestehende Installationen auf dem Riedberg genommen. Dies erleichtert eine fundierte Kalkulation. Bei dieser Gelegenheit lernt man auch Gleichgesinnte kennen und Fachleute, die einem bei Anlaufschwierigkeiten mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos!

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Das Fettauge „Autobahnausbau“ ist wieder aufgetaucht

Autobahn A5

Als die CDU noch mit den Grünen zusammenarbeitete, wurde sinnvollerweise entschieden, dass der 10-spurige Ausbau der A5 im Frankfurter Umland keine Dringlichkeit mehr genießt. Die Erkenntnis, dass grenzenloses Asphaltieren für automobile Träume von „Freier Fahrt mit beliebiger Höchstgeschwindigkeit“ nicht mehr die Zukunft ist, schien sich durchgesetzt zu haben.

Entsprechend wurde dieser Autobahnausbau auch nicht in den Katalog jener Verkehrsprojekte aufgenommen werden, die unter das Beschleunigungsgesetz des Bundes fallen. Doch kaum, dass man den Koalitionspartner gewechselt hatte, poppt altes Gedankengut wie ein Fettauge wieder an die Oberfläche. Jetzt soll der Ausbau der A5 mitten durch Frankfurt als „Öffentliches Interesse“ nachgemeldet werden.

„Die Zeiten ändern sich“, erklärte der CDU-Abgeordnete Michael Müller den Gesinnungswechsel im Landtag. Welch kaltschnäuziger Spruch, vor allem vor dem Hintergrund, dass der Neubau der dringend notwendigen Bahnstrecken von Frankfurt nach Mannheim und Fulda erstmal wieder verschoben wurde. Der CDU geht es wohl weiterhin nur ums Auto.

Unberücksichtigt bleibt dabei:

  • dass ein zehnspuriger Ausbau technisch aufwendig und daher unwirtschaftlich ist,
  • dass der erforderliche Lärmschutz ohne Einhausung nicht umsetzbar ist, wobei die Kosten der Einhausung mit der Breite der Autobahn deutlich steigen
  • dass die Baumaßnahmen auf Jahre hinaus den bestehenden Verkehr beeinträchtigen
  • die Bodenversiegelung, der CO2-Ausstoß (Klimawandel) und der Eintrag des Reifenabriebs in die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen und Gewässer

Dafür werden dann so gängige Argumente aus dem Hut gezaubert, wie

  • wir wollen keinen ideologischen Kampf gegen das Auto führen – aber offenbar gegen die Bahn (s.o.)
  • das Auto gehört zu Hessen wie „Ahle Wurst“ und „Ebbelwei“- das ist unterirdisch
  • einen flächendeckenden öffentlichen Nahverkehr auf dem Land einzuführen, sei in den letzten 10 Jahren nicht gelungen – Wie? Das bedeutet, was wir früher nicht geschafft haben, wollen wir auch in Zukunft nicht schaffen?
  • der Wirtschaftsstandort Rhein-Main würde stark beeinträchtigt, durch die derzeitigen Staus  …
    Dazu Wolf-Rüdiger Hansen, 2. Vorsitzender des BUND Kreisverbandes Frankfurt: „Staus entstehen auch, weil die Bahnstrecken in einem so schlechten Wartungszustand gelassen werden. Das führt immer wieder zu erheblichen Verzögerungen der Züge. Weiterhin beziehen die Planer für die A5 durch Frankfurt nicht ein, dass z. B. durch die Regionaltangente West viele Pendler zwischen Bad Homburg, den nördlichen Vororten Frankfurts, dem Flughafen und Neu-Isenburg in Nord-Südrichtung vom Auto auf die Bahn umsteigen und damit die A5 entlasten werden.“

Die Bürgerinitiative „Es ist zu laut“ kündigt derweil an: „Wir werden uns der Umsetzung dieses Vorhabens in den Weg stellen.“ Auch sie fordert vom Bund, endlich die Machbarkeitsstudie vorzulegen.

Die Regionaltangente West soll bereits 2028 in Betrieb gehen. Das wäre also der ideale Zeitpunkt, um auch das P+R-Parkhaus Taunusblick fertig zu haben. Auch könnte der Radschnellweg FRM5 aus dem Vordertaunus angebunden werden, damit ein Umstieg zwischen Rad und Bahn möglich ist.

Stattdessen werden uralte Konzepte wieder aus der Schublade geholt, wo abzusehen ist, dass sie am Widerstand der Bürger, vor allem der Anwohner Frankfurts scheitern werden. Mit immensen Kosten für die öffentliche Hand. Der Bundesverkehrswegeplan 2030, in dessen Rahmen dieser Ausbau vorgesehen sei, wird bereits unter Berufung auf drei Rechtsgutachten von Nichtregierungsorganisationen als verfassungs- und völkerrechtswidrig beurteilt.

Einziger Trost: Wenn das so läuft, wie der Bau des Riederwaldtunnels (seit über 40 Jahren in Planung bzw. Bau), wird vor Fertigstellung des 10-spurigen Autobahnausbaus der Klimawandel zum Zusammenbruch unseres Ökosystems gesorgt haben.


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Mahnwache für den Frieden

Ukraine Krieg

Ende Februar 2014 begann der russisch-ukrainische Konflikt mit der Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim. Seitdem kämpft Russland gegen die Ukrainer. Nach einem relativen Abflauen baute Russland ab Sommer 2021 massiv Truppen an der ukrainischen Grenze auf, bestritt aber Angriffspläne. Ab dem 24.02.2022 folgte ein groß angelegter Angriff durch die russische Armee aus mehreren Richtungen mit dem Ziel, die ukrainische Regierung zu stürzen und durch ein prorussisches Regime zu ersetzen.

Millionen Ukrainer flohen daraufhin nach Europa, viele davon nach Deutschland. Seitdem kämpfen beide Seiten mit tausenden von Toten jeden Monat. Schwere Kriegsverbrechen wurden und werden begangen. Das Morden und Schlachten hat kein Ende. Weitere Konfliktherde sind in der Zwischenzeit dazugekommen: Der Israelisch-Palästinensische Krieg im Gaza-Streifen und der Terror der Huthi-Rebellen.

Rückblick

Anfang März 2022 wurde eine der ersten Mahnwachen auf dem Riedbergplatz vom Ortsbeirat (12) organisiert.

Im März 2022 machte sich Herr Metzler mit einem Hilfsgüter Konvoy auf in die Ukraine.

Im April 2022 sammelten die Schüler der Judith-Kerr-Schule durch einen Sponsoren-Lauf über 10.000 Euro für die Unterstützung der Menschen in der Ukraine. Die Organisatoren des „Grüne Soße Festivals“ stellten ihren neuen Foodtruck vor die Flüchtlingsunterkunft in Kalbach und versorgte die Menschen mit Essen.

Im Mai 2022 bedankten sich die ukrainischen Mitbürger am Riedberg durch eine gemeinsame Müllsammelaktion.

Im Juni 2022 konnten die Teilnehmer an der Mahnwache, die der Ortsbeirat (12) organisiert hatte, Augenzeugenberichte aus dem Kriegsgebiet hören.

Im Oktober 2022 liefen die Mahnwachen am Riedbergplatz aus. Der Krieg war zum neuen Alltag geworden.

Jetzt soll am 24. Februar (von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr) eine neue Mahnwache auf dem Riedbergplatz stattfinden, für die Ukraine und gegen die Kriege in der Welt. Der Ortsbeirat (12) wird sie organisieren und zahlreiche Vereine und Institutionen werden sie unterstützen, damit die Kriege und ihre Opfer nicht vergessen werden.


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Künstliche Intelligenz verhindert wetterabhängige Schwankungen im Stromsystem

AI RenewableEnergy

FIAS-Forschende entwickeln Technologie, um den Einsatz erneuerbarer Energien im Netz zu stabilisieren.

Die zunehmenden Anteile von Sonnen- und Windenergie erschweren eine stabile Stromversorgung.  Diese wetterabhängigen Schwankungen gleicht ein hochmodernes KI-System aus, das Forschende des FIAS entwickelten. Es gewährleistet eine effiziente und zuverlässige Verteilung von Strom aus Quellen wie Sonne und Wind, um den Energiebedarf auch bei veränderlichen Wetterbedingungen zu decken und gleichzeitig die Kosten zu minimieren.

In einer bahnbrechenden Studie präsentiert Doktorand Chen Li unter Leitung von FIAS-Fellow Kai Zhou eine neue KI-Technologie, die den Einsatz erneuerbarer Energien in das Stromnetz revolutionieren könnte, denn die Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Sonnenenergie ist nicht ganz einfach. Wetterveränderungen wirken sich schnell auf die Stromerzeugung aus und machen häufige Anpassungen des Stromnetzes erforderlich.

Beispielsweise verursacht schon eine einzige Wolke über einer Photovoltaik-Anlage starke Stromschwankungen innerhalb kürzester Zeit. Herkömmliche Anwendungen sind von dieser Variabilität überfordert, insbesondere große Energiesysteme.

Das FIAS-Forschungsteam entwickelte eine hochmoderne, physikalisch fundierte Methode des maschinellen Lernens, die sich schnell an veränderte Bedingungen anpassen kann und damit ideal für Echtzeitanwendungen ist.  Auf der Grundlage von Stromnachfrage und Wettermuster bietet das System eine Lösung zum umgehenden Ausgleich der Schwankungen.

Grundlage sind neuartige neurale Netzwerke, die auf grafischen Daten zu Wetter und Energiebedarf beruhen, die »Graph-Attention-Networks«. Sie identifizieren die Schlüsselknoten im Stromnetz, die das Muster der Stromabgabe maßgeblich beeinflussen.

Die aktuelle Veröffentlichung zeigt die Überlegenheit dieser Methode gegenüber bestehenden datengesteuerten Techniken in zwei unterschiedlich großen Szenarien für erneuerbare Energiesysteme. Der neue Ansatz liefert nicht nur schnelle und praktikable Lösungen, sondern ermöglicht auch die Interpretierbarkeit, die für Verständnis und Vertrauen in KI-basierte Systeme entscheidend ist.

Noch befindet sich diese Technologie in einem frühen Stadium. Sie wurde hauptsächlich in kleinen und mittelgroßen Stromnetzen getestet. „Sie kann die modernen Energiesysteme verändern“, ist Chen Li überzeugt: „Sie ermöglicht die nahtlose Integration von dezentralen Energiequellen ins Netz, also vor allem Solarzellen und Windturbinen“. Dadurch werden erneuerbare Energien zuverlässiger und leichter einsetzbar.

Das System verbessert die Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Stromverteilung und ermöglicht ein intelligentes Management sowie eine regelmäßige Anpassung des Stromnetzes. Darüber hinaus schafft es die Grundlage für eine wirtschaftliche Optimierung, indem es physikalische Faktoren und die Dynamik des Energiemarkts berücksichtigt.

Publikation: Chen Li, Alexander Kies, Kai Zhou, Markus Schlott, Omar El Sayed, Mariia Bilousova, Horst Stoecker, Optimal Power Flow in a Highly Renewable Power System Based on Attention Neural Networks, Applied Energy 359 (2024) 122779, https://doi.org/10.1016/j.apenergy.2024.122779


Abbildung: Stromerzeugung und Stromübertragung im europäischen Stromnetzmodell mit 33 Verteilungsknoten. Der KI-Ansatz von Chen Li et al.  verknüpft die Stromerzeugung aus verschiedenen Quellen, einschließlich konventioneller und erneuerbarer Ressourcen (Tortendiagramme an verschiedenen Orten), sowie die Stromübertragung (Pfeile, die die Tortendiagramme miteinander verbinden) und stellt umgehend sicher, dass der Strombedarf überall auf der Grundlage der eingegebenen Wetterbedingungen gedeckt ist.

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Sperrung des Weißkirchener Bergs

U-Bahn U3 und Straßenverkehr erheblich eingeschränkt

Wie einige unsere Leser bereits bemerkt haben werden, befindet sich an der Kreuzung ‚Am Weißkirchener Berg‘ und ‚Rosa-Luxemburg-Straße/Frankfurter Landstraße‘ ein Baustelle. Grund dafür sind Gleisbauarbeiten: Gleise und Gleisbett werden auf der Strecke kurz vor der Einmündung zum Weißkirchener Berg bis knapp zur Station ‚Weißkirchen-Ost‘ erneuert.

Heute sind die zwei ausgehenden Spuren in Richtung Oberursel-Weißkirchen bereits auf eine verengt. Das Gleisbett in Richtung Oberursel wird schon bearbeitet.

das Gleisbett in Arbeit; Foto: D.Walz

Mit weiteren Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs ist zu rechnen. Zwischen dem dem 07. und 15. März wird der Weißkirchener Berg komplett gesperrt, so dass sich Autofahrer in Richtung Nordweststadt und Oberursel spätestens ab der Altenhöferallee um eine Alternativroute bemühen müssen. Der Verkehr, der in Richtung Frankfurt-Kalbach den Weg zur Autobahn sucht, wird einen Umweg über den Riedberg wählen oder die Autobahnzufahrten in Oberursel/Bad Homburg benutzen müssen.

eingeschränkter Verkehr; Foto: D.Walz

Der Verkehr zwischen Nordweststadt und Oberursel wird von dieser Baumaßnahme nicht betroffen.

Die U-Bahn-Linie U3 zwischen Niederursel und Oberursel-Bommersheim ist bereits vollständig eingestellt. Ersatzweise verkehren in der Zeit bis zum 15.März zwischen der Hohemark und Riedberg Busse, zwischen Südbahnhof und Heddernheim bzw. Riedberg werden die Linien U1, U2, U8 und U9 verstärkt.

Links:
https://www.rmv.de/c/de/start/frankfurt/rmv-frankfurt-aktuell/u3-streckensperrung-wegen-gleisbau
https://mainziel.de/verkehrsinfo

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„Schockanruf“ durch falsche Juristen

Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main informiert und bittet um Mithilfe:

Trickbetrüger haben am 08.02.2024 ein am Frankfurter Berg wohnhaftes Ehepaar mittels eines so genannten „Schockanrufs“ getäuscht und mehrere zehntausend Euro erbeutet.

Im Tatzeitraum von 18:30 Uhr bis 20:45 Uhr gingen bei einer 71-jährigen Frau und ihrem 69-jährigen Mann nacheinander Anrufe über Festnetz sowie später über ein Mobiltelefon ein. Zunächst meldete sich eine angebliche Rechtsanwältin, die mitteilte, dass die Tochter der Eheleute an einem Verkehrsunfall beteiligt gewesen und bei dem der Unfallgegner zu Tode gekommen sei.

Der Gesprächspartner wechselte in der Folge zu einem angeblichen Richter, der nun für die Tochter eine Kautionssumme in Höhe von 40.000 Euro verlangte, wobei man das Ehepaar anwies, das Gespräch stets aufrecht zu erhalten.

Im weiteren Verlauf vereinbarte man die Geldübergabe, die im Stadtteil Nieder-Eschbach erfolgte. Ein „Kurier“ einer angeblichen Rechtsanwaltskanzlei erschien in Höhe der Homburger Landstraße 748 und nahm die geforderte Geldsumme in Briefumschlägen entgegen. Anschließend entfernte sich der Mann über die Arnoldstraße in den Ben-Gurion-Ring und weiter in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung des Abholers:
männlich, circa 170 cm groß, circa 30 bis 35 Jahre alt, dunkle und zurückgekämmte Haare, kräftige Statur, südosteuropäische Erscheinung; bekleidet mit einer schwarzen Steppjacke, einer dunklen Hose, trug zudem eine weiße FFP2-Maske.

Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 52499 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Sounds of Spring – Konzert zum chinesischen Neujahr

Jahr des Drachen

Das kommende Jahr ist etwas ganz Besonderes – es ist das Jahr des Drachen!
In der chinesischen Tradition ist der Drache das stärkste Tierkreiszeichen, das Kraft, Stärke und Energie symbolisiert. Dementsprechend verspricht das neue Jahr Glück und Wohlstand.

Feiern Sie das chinesische Neujahrsfest zusammen mit dem Konfuzius-Institut Frankfurt mit dem bezaubernden Konzert „Sounds of Spring 2024“.

Die Feiern des Konfuzius-Instituts Frankfurt zum chinesischen Neujahrs- oder Frühlingsfest haben in früheren Jahren jedes Jahr viele Menschen begeistert.

Auch dieses Jahr setzen wir unsere Tradition einzigartiger chinesisch-deutscher Konzerterlebnisse fort. Freuen Sie sich mit uns auf die Künstlerinnen Lydia Maria Bader (Klavier), in China bekannt als the „German Piano Princess“, und Katerina Luo (Guzheng).

Bader Luo

Bader / Luo, © Konfuzius-Institut

Das Konzert findet in dem Festsaal der Freimaurer-Loge »Zur Einigkeit« statt. Die Loge befindet sich in der Kaiserstr. 37, in 60329 Frankfurt.

Termin: Samstag, der 17.02.2024

Einlass ab 18:45 Uhr

Konzert-Beginn: 19:00 Uhr

Konzert-Ende: ca. 21:30 Uhr

Eintritt: 18 € (ermäßigt: 15 €)

Eine Anmeldung ist erforderlich. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie unten auf der Website des Konfuzius-Institutes: https://encr.pw/7cd0v

Hinweis: Bei dieser Veranstaltung werden Fotos und Videoaufnahmen gemacht. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie unter Umständen auf Bildern bzw. in Filmsequenzen zu sehen sind.

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Karin Rabhansl im Interview

Letzten Samstagabend hat die Josua-Gemeinde die Musikerin Karin Rabhansl eingeladen. Sie trat mit ihrem Solo-Programm in der Aula der Grundschule Riedberg auf. Vor dem Auftritt gewährte Karin Rabhansl dem Stadtteilmagazin MainRiedberg ein Interview.

MainRiedberg:
Zunächst ein Frage, die wahrscheinlich alle stellen: wann hast du angefangen mit Musik?

Karin Rabhansl:
Ich war schon im Kindergarten total fasziniert von der Gitarre. Klettergerüste und Schaukeln haben mich gar nicht interessiert. Ich wollte eine Gitarre haben und habe meine Eltern solange genervt, bis die mir eine Gitarre gekauft haben. Gesungen habe ich schon immer: ich hatte einen dieser roten Sony-Kassettenrekorder mit dem quietschroten Mikrophon und bin damit durchs ganze Haus gesprungen und habe alles darauf zusammen gesungen.
Und dann habe ich die Gitarre für mich entdeckt und damit angefangen.
Gitarrenunterricht habe ich in der zweiten Klasse bekommen, mit acht.

MainRiedberg:
Mit eigenem Gitarrenlehrer?

Karin Rabhansl:
Ja, in Niederbayern, aus der Nähe von Passau, wo ich herkomme, da hat mich meine Mutter jede Woche hingefahren, und dass obwohl wir nur ein Auto hatten, das sich meine Eltern teilen mussten.

MainRiedberg:
Und wann hast du angefangen selbst Stücke zu schreiben, also auch Texte zu verfassen?

Karin Rabhansl:
Witzigerweise während meiner Ausbildung zur Bankkauffrau. Ich habe eine Banklehre bei der Sparkasse gemacht und da war ich so frustriert, dass ich angefangen habe, die ersten Songs zu schreiben.

MainRiedberg:
Karin, bei Liedermachern stelle ich mir oft die Frage, hätte es auch eine Lyrikerin/Schriftstellerin Karin Rabhansel werden können?

Karin Rabhansl:
Nein, weil für mich beides immer zusammen gehört: ich finde Texte wahnsinnig wichtig. Es gibt Musiker die sagen, nein ich schreibe den Text ja nur, weil ich einen Text haben muss. Aber ich finde beides, Musik und Text, ist gleich wichtig. Ich lese unfassbar gerne und viel – schon seit frühester Kindheit.  Aber nur Texten war immer zu abstrakt für mich.

Auch ob ich wirklich Musikerin werden sollte – ich komme aus einem sehr unmusikalischen Haushalt – war immer sehr ‚unnaheliegend‘. Ich hatte zwar immer viel Spaß beim Aufsätze- und Geschichten-Schreiben, aber nur Texte schreiben, ist mir nie in den Sinne gekommen.

MainRiedberg:
Und spätestens nach deiner Bank-Lehre wusstest du, dass du mit Finanzen nichts am Hut hast, und hast die Musikschule besucht. Und was hat dir die Ausbildung künstlerisch und beruflich gebracht?

Karin Rabhansl:
Ich habe mich plötzlich nicht mehr so allein gefühlt. Ich war in meinem Dorf in Niederbayern die Einzige, oder eine der Wenigen, die eigene Lieder geschrieben haben. Ansonsten gab es einige Cover-Bands, die auf Festen aufgetreten sind. Ich selbst habe in einer mitgespielt.

Aber die Berufsfachschule war für mich ein totales Erweckungserlebnis. Das war und ist eine kleine Schule in Mittelfranken, in Dinkelsbühl, wo es einen Pop- und einen Klassik-Zweig gab. Da habe ich mit klassischer Gitarre angefangen. Und habe dort so viele Gleichgesinnte getroffen. Da hat sich das Lebensgefühl eingestellt: ich bin nicht komisch, es gibt ganz viele mit der gleichen Begeisterung für Musik und die den – fast schon – Wahnsinn für die Musik teilen, den ich schon immer in mir gespürt habe.

Bei den Jam-Sessions haben mir die Leute gesagt, dass ich gut singen kann, weshalb ich noch Pop-Kurse dazu genommen und meine Songs weiter geschrieben habe. Ich bin dabei selbstbewusster geworden und habe erkannt, dass ich das gut kann und es für mich Sinn macht, damit meinen Beruf, oder mein Leben, zu bestreiten.

MainRiedberg:
Dazu kommen ja sicherlich die Verbindungen zu anderen Musikern. Du spielt ja heute noch zusammen mit ehemaligen Mitschülern?

Karin Rabhansl:
Ja, genau. Der Joschi Joachimsthaler war mit mir in Dinkelsbühl.

MainRiedberg:
Hat dich die Schule auch in Hinblick auf den Beruf als Musikerin und das „Musik-Business“ vorbereitet?

Karin Rabhansl:
Es gab das Fach ‚Musik und Business‘, wo man rudimentär darüber geredet hat. Ich habe mir das aber dann selber drauf geschafft und man lernt im Laufe der Zeit dazu.
Letzten Endes muss man es einfach ausprobieren. Es gibt nicht den einen richtigen Weg: jeder Musiker, jeder Musikerin muss einfach kucken, wie es für einen selbst am besten funktioniert.

MainRiedberg:
Wie hat der Einstieg in die Professionalität für dich funktioniert. Sicherlich gab es da ja auch ein paar Hindernisse zu überqueren?

Karin Rabhansl:
Klar. Ich war von 2006 bis 2009 an dieser Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl und habe mich nach meinem Abschluss 2009 selbstständig gemacht. Anschließend bin nochmal kurz zurück zu meinen Eltern gezogen und habe dann an der dortigen Musikschule angefangen privat zu unterrichten.
Dann habe ich immer mehr Konzerte gespielt und den Unterricht zurück geschraubt. In Nürnberg, wo ich seit 2011 wohne, habe ich immer noch meine Privatschüler, die ich in Gitarre und Gesang unterrichte.
Du musst heutzutage als Musiker/in so aufgestellt sein wie eine Spinne: ein bisschen unterrichten, Konzerte geben, in anderen Bands mitspielen – ich spiele in meiner Rockband Bass -, mal Solo-Konzerte geben. Dann habe ich noch ein Duo – Fischer&Rabe (*1) heißt es – und moderiere noch eine Radio-Sendung (*2).
Alles, damit man verschiedene Sachen unternimmt und nie stehen bleibt. Das ist das Schlimmste, wenn man sich selbst so genügt, dass man keine Lust mehr hat zu lernen. Ich nehme selber immer noch Gesangsunterricht bei einer klassischen Sängerin und habe auch einen Bass-Lehrer.

MainRiedberg:
Und deine erste CD hast du noch in Eigenproduktion erstellt? (*3)

Karin Rabhansl:
Ja, genau.

MainRiedberg:
Und du bist dabei mit einer kompletten Vorstellung, wie das Ganze klingen soll, ins Tonstudio gegangen, hast ein paar Musikerfreunde zusammengesucht, „kommt wir machen mal was, hier sind die Noten, lasst uns mal was einspielen“?

Karin Rabhansl:
(lacht) Nee, die Vorstellung ist völlig übertrieben. Das war eher ein Blindflug!
Das ist das Schöne an einem Debüt-Album, dass du noch keinen Erwartungsdruck von irgendwelche Menschen hast, inklusive dir selber, sondern dass du ganz jungfräulich daran gehst. Und einfach keinen Druck verspürst, sondern machst, was du denkst. Da gab es tatsächlich ein paar Bekannte – auch Freunde auch aus Dinkelsbühl -, die mich unterstützt haben; dann habe ich in Nürnberg, Passau und Berlin aufgenommen und das Ganze zusammen gewurschtelt. Und es klingt auch so ein bisschen wie Kraut und Rüben. Aber jeder Titel ist immer eine Momentaufnahme, wie ein Zeitstempel, der deinen Stand zu dieser Zeit wiedergibt.

MainRiedberg:
Und im Studio, oder wenn ihr zusammen probt, bist du dann die Chefin?

Karin Rabhansl:
Ja. Bei meinem letzten Album ‚Rodeo‘ habe ich versucht, 30 Vorproduktionen zu erstellen, also selber Schlagzeug zu programmieren, Bass und Gitarre allein einzuspielen und drüber zu singen, um dann ein grobes Demo für jeden Titel zu haben.

MainRiedberg:
Und die Aufnahmen davon teilst du den Musikern aus?

Karin Rabhansl:
Genau. Ich schreibe keine Noten aus. Die Musiker hören die Noten und Akkorde raus, ich gebe noch ein grobes Lead-Sheet über den Aufbau des Titels aus. Dann wird die Band eingeladen und es werden die Titel vorgespielt. Und bei einem Ranking, wo jeder seinen Senf dazu geben kann, wird entschieden, mit welchen Titeln wir ins Studio gehen.

Ein Kollege von mir hat mal gesagt, er pflegt die ‚demokratische Monarchie‘ – und das trifft es auch bei mir ganz gut. Natürlich schreibe ich die Melodie und den Text, setze die Harmonien, aber du kannst einem grandiosen Gitarristen wie dem Joschi Joachimsthaler, nicht einfach sagen, was er für ein Solo zu spielen hat, oder einer Julia Fischer, was sie so zaubert. Oder mein Schlagzeuger Simon Weber, der sich einen eigenen Beat für ‚Schaufema‘ überlegt hat, weil das Demo für ihn nicht funktioniert hat.

Ich habe im Prinzip das letzte Wort. Auf dem Album steht halt ‚Karin Rabhansl‘ drauf und die Produktion ist eben mein Ding.

MainRiedberg:
Und wie entsteht ein Song? Fängt das mit einer Akkordfolge, einer Melodie oder einer Textzeile an?

Karin Rabhansl:
Es gibt nicht wirklich eine Regel. Ich brauche Inspiration. Meistens weil ich keinen Bock habe, das Bad zu putzen, oder die Steuer zu machen. Und dann fällt mir eher etwas auf der Gitarre oder am Bass ein. Oder: ich bin mal eine Zeit lang mit dem Fahrrad gefühlte hunderttausend mal an einen Werbeplakat von ‚Parship‘ mit dem Spruch ‚alle elf Minuten verliebt sich ein Single‘ vorbeigefahren, der sich bei mir so eingebrannt hat, dass dieser als Textzeile in ‚Amor‘ einging.

MainRiedberg:
Was ich mich anfangs überrascht hat war, wie man die Telecaster (*4) und die akustische Gitarre unter einen Hut kriegt, zumal sich mit den beiden Instrumenten oft ein unterschiedlicher Stil verbindet?

Karin Rabhansl:
Ich will alles machen und mir selbst nicht irgendwelche Regeln oder Grenzen auferlegen, weil darunter meine Kreativität leidet. Sobald ich mich selbst einschränke, leidet alles darunter. Ich finde in jedem Genre, das die Musik zu bieten hat, etwas Spannendes. Klar könnte man sagen, jetzt fehlt der rote Faden: da folgt auf eine tot-traurige Akustiknummer ein Rockbrett und wie passt das zusammen? Aber ich glaube der rote Faden ist bei mir die Stimme, die alles zusammenhält.

MainRiedberg:
Damit wäre ich bei meiner nächsten Frage: einerseits singst du in hochdeutsch, andererseits im bayerischen Dialekt. Wie entscheidest du, wann du einen Titel auf hochdeutsch oder bayerisch singst? Das Versmaß ist in jeder Sprache unterschiedlich und damit wirkt sich Text doch unmittelbar auf die Melodie und den Rhythmus aus?

Karin Rabhansl:
Total. Beim Bayerischen ist so, das es weicher ist, ähnlich wie das Englische, wogegen das Hochdeutsche sehr hart ist. Ich finde auf Hochdeutsch kann man etwas nüchterner, vielleicht ein bisschen kühler, beschreiben. Das Bayerische ist etwas erdiger, manches ist etwas derber, vielleicht bisschen grantiger. Z.B. Eine Lied wie ‚Schaufema‘ würde auf hochdeutsch nicht funktionieren: da geht es ja um eine bayerische Sagengestalt. Auf der anderen Seite klingt ‚Baby lauf‘ auf bayerisch fast schon wieder zu harmlos: das Thema häuslicher Gewalt ist so massiv, dass ich es im Text sehr nüchtern halten wollte.

MainRiedberg:
Es gibt sicherlich Titel, die du sowohl akustisch (oder solistisch) als auch elektronisch (mit Band) spielst?

Karin Rabhansl:
Ja. ‚Baby lauf‘ spiel ich heute Abend solo, aber auch mit Band. Es gibt aber Titel, die funktionieren solistisch nicht so gut: „Rodeo“ lebt von dem Gitarrensolo, das Riff habe ich zwar  geschrieben, aber ich könnte das fantastische Gitarrensolo nicht wie Joschi spielen.
Wenn ich solo spiele finde ich es schon wichtig, dass von allen fünf Alben so ein paar Lieder dabei sind und das Publikum am Abend die komplette Bandbreite hören kann.

Die Bühne ist gerichtet; Foto: D.Walz

MainRiedberg:
Ich persönlich würde dich schon als Band-Musikerin sehen. Worin liegt für dich der Reiz eines Solo-Konzerts? Davon abgesehen, dass man die Gage nur alleine kassiert!

Karin Rabhansl:
(lacht) Nur monetäre Gründe!! Die alte Bankkauffrau!!
Ich liebe alles. Ich habe ja gerade vier Formationen: eine Punk-Band ‚Pets‘ – da bin ich ’nur‘ die Gitarristin, spiele einige Soli und singe die zweite Stimme; dann habe ich mit der Keyboarderin meiner Band ein Duo ‚Fischer und Rabe‘, die Rock-Band macht unfassbar Spaß, da kann man richtig die Sau rauslassen.

Aber solo ist immer ein bisschen intimer, im kleineren Rahmen – das hat seinen eigenen Reiz.
Da ist man mehr bei sich.

Karin Rabhansl live; Foto: D.Walz

 

Anmerkungen MainRiedberg:
*1 Julia Fischer (Piano und Keyboards) und Karin Rabhansl
*2 „Die große Karin Rabhansl Show“ https://radiobuh.de/team/?d=karin-rabhansl
*3 „Mogst schmusn, mia wad’s wurscht“
*4 Modelltyp einer elektrischen Gitarre

 

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