Kategorie: AktuelleNEWS

Magischer Abend: Tickets für „The Music of Harry Potter“ zu gewinnen!

Sie haben den Valentinstag vergessen und suchen nachträglich noch nach einer kleinen Überraschung? Oder möchten Sie einfach nur einen magischen Abend erleben? Wir haben eine wunderbare Idee: Denn dank Veranstalter Highlight Concerts können wir 2 x 2 Tickets für das Live-Event „The Music of Harry Potter“ verlosen – für den 12. März 2020 in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Wie Sie die Tickets gewinnen können, verraten wir gleich, vorab die wichtigsten Informationen.

Was die Musik von Harry Potter so besonders macht

In der Liste der 20 erfolgreichsten Filme weltweit belegen Harry-Potter-Produktionen sechs Plätze. Entsprechend populär wurden die Soundtracks von John Williams, Patrick Doyle, Nicolas Hooper und Alexander Desplat. 

Seit 2016 gibt es zu den erfolgreichen Büchern und Filmen das Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“, das mit zahlreichen Preisen in New York und London ausgezeichnet wurde und zum erfolgreichsten Theaterstück weltweit wurde. Dazu wurde von Imogen Heap wunderschöne, neue Musik komponiert, die bereits in diesem Konzert als großer Finalblock präsentiert wird. 

Das magische Programm 

Mit modernster Technologie wird das Ensemble der Cinema Festival Symphonics unter Leitung des Dirigenten Stephen Ellery die Harry Potter Fans auf eine musikalische Reise durch alle acht Filme mitnehmen. Aufwändige Leinwand-Animationen und visuelle Effekte inklusive. 

Eines der musikalischen Highlights ist „Double Trouble“ aus „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“. Dieses Hauptthema von John Williams wird bei der Ankunft in Hogwarts von einem Chor vorgetragen.  Später folgt „Aunt Marge‘s Waltz“, komponiert für den Besuch von Harrys Tante Magda, die durch Harry wie ein Luftballon aufgeblasen wird und sprichwörtlich in die Luft geht. Entsprechend ironisch und witzig ist die Komposition gehalten. 

Bei „Harry In Winter“ aus „Harry Potter und der Feuerkelch“ fallen sofort die Streicher auf, die der Filmmusik eine besondere Note verleihen. Ein weiteres Highlight ist das Leitmotiv „Obliviate“ aus dem Film „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Es wird eingesetzt, als Hermine den Obliviate-Zauber an ihren Eltern anwendet…

So können Sie die Tickets gewinnen!

Wir freuen uns sehr, dass wir 2 x 2 Tickets für „The Music of Harry Potter“ für den 12.03.2020 um 20 Uhr in Frankfurt verlosen können – ein großer Dank an Veranstalter Highlight Concerts!

So können Sie gewinnen: Schreiben Sie uns bis Montag, 17.2.2020, um 12 Uhr eine Mail mit dem Stichwort „The Music of Harry Potter“ an mail@main-riedberg.de . Noch am Montag werden wir unter allen Einsendungen die beiden GewinnerInnen ermitteln. Wir werden das Los entscheiden lassen und die Tickets möglichst umgehend zustellen.

„The Music of Harry Potter“ gastiert am 12. März in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Beginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es bei allen bekannten Ticketportalen und VVK Stellen. Weiter Informationen unter www.highlight-concerts.de 

Foto: Highlight Concerts

Ein Kamel ist nach Frankfurt gezogen…

Einige Monate war Trampeltier Hira alleine auf der Kamel-Anlage im Frankfurter Zoo. Nun leistet ihr die elf Monate alte Arya, die vorgestern aus dem Thüringer Zoopark Erfurt an den Main kam, Gesellschaft.

Im August 2019 musste die 21 Jahre alte Kamelstute Efrah eingeschläfert werden. Sie litt unter starker Arthrose. Durch die enge Kooperation der Zoos konnte schnell eine neue Mitbewohnerin für die 18-jährige Hira gefunden werden. Die knapp einjährige Trampeltier-Stute Arya kam mittags in Frankfurt an und durfte sogleich auf die Kamel-Anlage. Dort wird sie mit Hira und einigen Zwergziegen zusammenleben.

„Die Trampeltier-Haltung im Zoo Frankfurt hat eine sehr lange Tradition. Die zweihöckrigen Lebenskünstler, die mehrere Tage ohne Wasser auskommen und auch sehr dornige Pflanzen fressen können, faszinieren die Zoobesucherinnen und Zoobesucher schon seit der Eröffnung im Jahr 1858“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Für unsere Bildungsarbeit spielen die großen Trampeltiere mit ihren physiologischen Besonderheiten eine wichtige Rolle. Wir sind daher froh, mit der jungen Arya eine neue Gefährtin für Hira gefunden zu haben“, so Zoodirektor Miguel Casares.

Trampeltiere (Camelus bactrianus) zählen zu den Paarhufern und gehören innerhalb dieser Ordnung zur Familie der Kamele (Camelidae). Die Gesamtpopulation wird auf über zwei Millionen geschätzt, dabei handelt es sich jedoch im Wesentlichen um Haustiere. Die Wildform stammt ursprünglich aus den Trockensteppen und Halbwüsten Asiens und zählt gerade noch etwa 950 Individuen; der Populationstrend ist abnehmend. Die Gründe dafür liegen in der Jagd durch den Menschen und in sich verändernden Umweltbedingungen. In der roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Wildform daher als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft.

Die Stuten Hira und Arya werden in Frankfurt nicht züchten. Die Kamel-Anlage aus den 1950er Jahren lässt die Haltung einer Zuchtgruppe nach aktuellen Haltungsrichtlinien nicht zu. Um einen Kamelhengst zu halten, müsste das Areal deutlich größer und in unterschiedliche Bereiche teilbar sein.

Foto: Zoo Frankfurt

Frankfurter Dom: Umgeknickter Kran geborgen

Der Kranausleger, der in der Nacht zum Montag, 10. Februar, auf das Dach des Doms gestürzt war, konnte am Mittwochvormittag, 12. Februar, erfolgreich geborgen werden. Mit zwei Autokränen wurde das rund 45 Meter lange Stahlteil, das durch den Sturm umgeknickt war, angehoben, auf der Straße vor dem Dom abgelegt und anschließend abtransportiert. Die Bergung des Auslegers dauerte insgesamt fast fünf Stunden. Jetzt werden die beschädigten Bauteile überprüft. Derzeit finden Abdichtungs- und Sicherungsarbeiten statt. Nach deren Abschluss können Dom und Domturm wieder geöffnet werden. Das Dommuseum steht bereits ab Donnerstag, 13. Februar, wieder offen.

„Trotz großer Herausforderungen bei schwierigen Wetterverhältnissen konnten die Spezialisten den circa fünf Tonnen schweren Kranausleger erfolgreich bergen“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Bereits heute wird mit den Arbeiten begonnen, um die Spuren des Unfalls bei unserem Wahrzeichen der Frankfurter Skyline schnellstmöglich zu beseitigen.“

„Ich bin sehr erleichtert, dass der Kranausleger sicher geborgen werden konnte und keine weiteren Schäden am Dom entstanden sind“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, von Dombaumeisterin Julia Lienemeyer über den Architekten der Domsanierung und die Mitarbeiter der Kranverleihfirma bis hin zu Stadtpolizei und Feuerwehr, die durch ihr schnelles Handeln Schlimmeres verhindert haben. Jetzt können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Amt für Bau und Immobilien die Reparatur des gerade erst frisch gedeckten Daches in Angriff nehmen. Ich bin sicher, dass man von den Folgen des tragischen Unglücks schon bald nichts mehr sehen wird.“

Durch den Absturz des Nadelauslegers wurden die östliche und westliche Dachfläche des südlichen Seitenschiffs beschädigt. Auch die Firstkonstruktion ist betroffen. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Das Dach wird zunächst notdürftig abgedichtet, damit kein Regen eindringt. Der rund 50 Meter hohe Kran wurde in den vergangenen Jahren für die Dach- und Fassadensanierung am Dom eingesetzt. Der reguläre Abbau war für Donnerstag, 13. Februar, geplant.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Bernd Kammerer

Notrufe aus der Hosentasche

Es sind drei Zahlen, die Leben retten können: 112 – die Notrufnummer, die europaweit gilt. Übrigens auch weiterhin in Großbritannien, Brexit hin oder her. Passend zur Notrufnummer gab’s am gestrigen 11.2. ein „Twittergewitter“ der Feuerwehr Frankfurt, die im Verbund mit mehr als 50 Berufsfeuerwehren und Freiwilligen Feuerwehren im Land auf den „Europäischen Tag des Notrufs“ aufmerksam machen und einen Blick hinter die Kulissen von Feuerwehr und Rettungsdienst geben wollten. Hierzu hat ein insgesamt achtköpfiges Team im Wechsel, in der Zeit von 8 Uhr bis 20 Uhr, nahezu alle Einsätze und Wissenswertes von Feuerwehr und Rettungsdienst getwittert. Kuriose Notrufe inklusive.

„Bitte Handy immer sperren!“ – warum vermeintliche Notrufe die Leitung blockieren

Die Twitter-Bitte „Handy immer sperren, bevor es in die Hosen- oder Handtasche wandert. Danke!“ lässt erahnen, dass so manche Notrufe versehentlich erfolgen. Ungefähr 15 solcher Anrufe gehen pro Stunde ein und blockieren damit auch die Leitungen. Oder jemand ruft an, weil er die Auskunft erreichen wollte. Gestern meldete sich eine Dame am Notruf, beschwerte sich über ihren Pflegedienst und bezichtigte ihn des Diebstahl. Hier vermittelte die Notrufzentrale die Lady weiter zur Polizei.

Ein anderer Anrufer hatte seit vier Tagen Schnupfen, Fieber und Bauchweh. „Er wurde freundlich, aber bestimmt auf das gut funktionierende Hausarztsystem hingewiesen“, schreibt die Feuerwehr. Um 17.44 Uhr am Nachmittag meldete ein Mann über Notruf, dass sein Fahrzeug zugeparkt ist. Der wurde gebeten, „sich an das zuständige Polizeirevier zu wenden“. Dazu kommen an manch anderen Tagen noch Menschen, die anrufen und ihre Handy-Karte entsperren lassen wollen.

Die Einsatzbilanz der Feuerwehr

Dabei hatte die Feuerwehr, insbesondere nach Sturmtief „Sabine“, jede Menge zu tun. Im Aktionszeitraum gab es gestern insgesamt 334 Einsätze, davon 293 Rettungsdiensteinsätze, 12 Brände und 19 Hilfeleistungseinsätze. Mehr als 100.000 Follower verfolgten die Tweets, am Ende waren es sogar einige Tausend mehr. Die Feuerwehr Frankfurt war jedenfalls äußerst zufrieden. Auch Frankfurts Sicherheitsdezernent, Stadtrat Markus Frank, und der stellvertretende Leiter der Branddirektion, Thomas Jackel, ließen es sich nicht nehmen, mitzuwirken und die Aktion mit diversen Tweets zum Thema Sicherheit zu unterstützen.

Die Tweets sind rückwirkend noch unter www.twitter.com/feuerwehrffm einsehbar. Frankfurt: #Frankfurt112 Bundesweit: #112Live

Foto: Archiv

Baukran beschädigt Dom – die erste Einsatzbilanz der Feuerwehr

Hinter der Einsatzkräften der Feuerwehr Frankfurt am Main liegt eine unruhige Nacht. Von Sonntagnachmittag, 15:00 Uhr bis Montagmorgen 05:00 Uhr, wurde die Feuerwehr zu insgesamt 51 Einsätzen in Verbindung mit Sturm „Sabine“ alarmiert. Acht Mal wurden Einsätze in Verbindung mit Dächern, 25 Mal Einsätze mit Bäumen oder Ästen und 18 sonstige Hilfeleistungseinsätze wie beispielsweise umgestürzte Bauzäune abgearbeitet. Die Einsätze verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet. Hierzu waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz. In allen Fällen liegen bisher keine Erkenntnisse vor, dass es verletzte Personen gegeben hat.

Baukran beschädigt Dach des Doms

Um kurz nach Eins erreichte die Feuerwehr die Meldung, dass ein Baukran auf das Dach des Frankfurter Doms gestürzt sei. Vor Ort wurde festgestellt, dass der Ausleger eines Baukrans abgeknickt war und mit der Spitze das Dach des Doms beschädigt hat und nun darin feststeckt. Der Bereich rund um den Dom wurde abgesichert. Da sich der Kran nebst Ausleger nach Einschätzung vor Ort in einer stabilen Lage befindet, waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich. Eine Fachfirma wird sich um die Bergung des Baukrans kümmern.

Aktuell geht die Feuerwehr davon aus, dass die Zahl der Einsätze im Laufe des Tages noch steigen wird. Viele Beschädigungen werden erst bei Tageslicht zu erkennen sein.

Informationen: Feuerwehr Frankfurt

Foto: Archiv

Der grüne Supercomputer kommt

2030 könnten 13 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs durch Rechenzentren verursacht werden. In Frankfurt, dem globalen Netzknoten, schlucken Rechenzentren bereits heute 20 Prozent des lokalen Stroms. Daran wird deutlich: Ein Wandel zur Green Economy wird ohne immer energieeffizientere Großrechenzentren kaum gelingen. Eine Lösung für diese globale Herausforderung kommt aus Hessen von der Goethe-Universität und dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.

Für das bereits vielfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnete visionäre Gesamtkonzept einer energieeffizienten Kühlstruktur von Großrechenzentren wurde kürzlich ein europäisches Patent erteilt. Dieses ermöglicht die globale Vermarktung der von Prof. Dr. Volker Lindenstruth von der Goethe-Universität und dem GSI Helmholtzzentrum sowie Alexander Hauser von e3c entwickelten, wegweisenden Technologie „made in Hessen“. Damit können Großrechenzentren und kommerzielle IT-Systeme im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentren mit einem bis zu 50 Prozent geringeren Primärenergieaufwand betrieben werden. Eine der wichtigsten Rechenzentren, der Green IT Cube, wurde vom GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt realisiert.

Informationen: Goethe-Universität

Symbolbild: Weissblick

Phorms Frankfurt Taunus Campus lädt zum Tag der offenen Tür

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Am Samstag, den 15. Februar 2020 stellt sich die bilinguale Schule mit ihren deutschen und internationalen Lehrkräften vor. Der Taunus Campus in der Waldstraße 91 in Steinbach im Taunus ist von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Neben der Besichtigung des Schulgebäudes gibt es ein vielfältiges Programm aus interessanten Vorträgen, Schulführungen, Ausstellungen und weiteren Aktivitäten.

Interessierte Eltern können sich über Themen wie bilinguales Lernen auf Deutsch und Englisch, das Gymnasium, den Musik-,Sport-und Computerunterricht, interaktive Whiteboards, differenziertes Lernen, das Nachmittags- und Ferienprogramm mit zahlreichen verschiedenen Kursangeboten für beide Standorte sowie das Aufnahmeverfahren informieren.

Frühförderung in der Eingangsstufe

Zusätzlich wird es am Tag der offenen Tür ausführliche Informationen über das Programm für die Frühförderung ab dem 5. Lebensjahr im Rahmen unserer Eingangsstufe / Reception geben. Das bilinguale Schulkonzept von Phorms Education baut darauf, möglichst früh die englische Sprache zu erlernen. Die Eingangsstufe ermöglicht einen pädagogisch sinnvollen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Das Lernen in einer Reception-Klasse erleichtert den Erwerb der englischen Sprache und bereitet die Kinder auf den Unterricht ab der ersten Klasse vor.

Phorms Education betreibt im Raum Frankfurt die bilinguale Phorms Schule Frankfurt mit zwei Standorten: Phorms Frankfurt City und Phorms Taunus Campus

Von der Kindertagesstätte „PhorMinis“ bis zum Abitur lernen die Schüler zweisprachig. Die Pädagogen unterrichten je nach Herkunft und Ausbildung als Muttersprachler und/oder bilingual ausgebildete Lehrkräfte.

In der Phorms Grundschule Frankfurt City starten die Kinder in der Eingangsstufe. Die bis zu dreizügigen Klassen bieten Platz für 300 Schüler.

Der Phorms Taunus Campus liegt nur zwanzig Minuten von der Frankfurter Innenstadt entfernt mitten in der Natur in Steinbach. Neben der Kita, der Grundschule mit Eingangsstufe gibt es hier das Gymnasium. Der im letzten Sommer durch einen modernen Anbau großzügig erweiterte Campus bietet ausreichend Freiraum zum Spielen und Toben sowie eine optimale Atmosphäre zum konzentrierten Lernen für bis zu 700 Schüler.

Der Phorms Busshuttle ab Frankfurt-Nordend sorgt für einen schnellen und sicheren Schulweg in den Taunus.

Kontakt: Isabell de Almeida/Anke Grau
Telefon: 06171-2060297
E-Mail: admissions.frankfurt@phorms.de
Weitere Informationen unter:

https://frankfurt.phorms.de/

Foto: Phorms Schule Frankfurt

Wer will „autofasten“?

Die VGF veranstaltet in der sechswöchigen Fastenzeit vom 26. Februar bis 10. April zusammen mit dem Carsharing-Anbieter book-n-drive erneut die Aktion #Autofasten 2020 – und sucht interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zum Start der Fastenzeit geben die ihren Autoschlüssel in die Obhut der VGF und bekommen im Austausch dafür ein kostenloses, sechs Wochen gültiges ÖPNV-Ticket für ihre gewohnten Strecken sowie 250 Euro Fahrtguthaben von book-n-drive, das beliebig eingesetzt werden kann.

Bewerben können sich bis zum 16.2.2020 alle Autobesitzerinnen und Autobesitzer, die in Frankfurt wohnen oder arbeiten und den Frankfurter Nahverkehr bereits nutzen bzw. anstelle des Autos nutzen wollen. Außerdem sollten die Teilnehmenden Social-Media-affin sein, denn regelmäßig gilt es, kurze Rückmeldungen zum Alltag ohne eigenes Auto in Form von Fotos, Videos und/oder Texten an die VGF zu senden. Das wird dann auf den Social-Media-Kanälen der Verkehrsgesellschaft veröffentlicht. Weitere Infos und das Anmeldeformular gibt’s auf dem VGF-Blog (blog.vgf-ffm.de/autofasten2020).

Informationen & Foto: VGF

Toter Wolf in Frankfurt

Am Dienstag kam es auf der Babenhäuser Landstraße in Sachsenhausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrzeug und einem die Fahrbahn kreuzenden Tier. Das Tier kam durch den Zusammenstoß ums Leben. Aufgrund der äußeren Erscheinung ging man schnell davon aus, dass es sich um einen Wolf handelt. Gestern wurde der Verdacht von Experten vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden anhand von Polizeifotos bestätigt. Eine Genanalyse soll nun Aufschluss darüber bringen, aus welcher Population das Tier stammt und ob es in Hessen schon einmal nachgewiesen wurde.

Gegen 8.45 Uhr am Dienstagmorgen fuhr eine 47-jährige Autofahrerin aus Richtung Heusenstamm kommend in Richtung Frankfurt. Während der Fahrt lief plötzlich ein Tier auf die Fahrbahn. Die Frau hielt es im ersten Moment für einen Hund und wollte bremsen. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte sie den Zusammenstoß mit dem Tier aber nicht mehr verhindern, das durch die Wucht des Aufpralls in den Mittelstreifen der beiden Fahrbahnen geschleudert wurde. Die Autofahrerin wurde durch den Unfall nicht verletzt. Das Fahrzeug war jedoch so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war.

Bereits die alarmierten Polizeibeamten stellten das besondere Äußere des vermeintlichen Hundes fest. Aufgrund der äußeren Merkmale und der Gesamtoptik bestand sofort der Verdacht, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handeln könnte.

Foto: Polizei Frankfurt

Experten empfehlen Neubau der Städtischen Bühnen

Kulturdezernentin Ina Hartwig hat zusammen mit dem Leiter der städtischen Stabsstelle, Michael Guntersdorf, die Ergebnisse des Prüfauftrages zur Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, 23. Januar, im Deutschen Architekturmuseum vorgestellt. „Die Stabsstelle hat zusammen mit den Städtischen Bühnen, den notwendigen Ämtern der Stadt sowie externen Fachplanern fundierte Antworten auf die Fragestellungen der Stadtverordneten erarbeitet. Mit diesen differenzierten Ergebnissen kann jetzt eine grundsätzliche Entscheidung zur Zukunft der Städtischen Bühnen getroffen werden“, bedankte sich Hartwig bei Stabsstellenleiter Guntersdorf und allen beteiligten Mitarbeitern.

Sanierung der Theaterdoppelanlage nicht wirtschaftlich

In einem ersten Schritt prüfte die Stabsstelle eine sogenannte „Basis-Sanierung“, bei der nur das Nötigste saniert und modernisiert sowie die technischen Anlagen ausgetauscht werden. Die Gesamtkosten für diese Variante belaufen sich auf rund 826 Millionen Euro. Grundlegende Defizite, wie die schwierigen Anlieferungsbedingungen und ineffizienten Betriebsablaufe, bleiben weiterhin bestehen. Im zweiten Schritt untersuchte die Stabsstelle eine sogenannte „Verbesserte Sanierungsvariante“. Diese ermöglicht unter anderem Verbesserungen im Bereich der Anlieferung und eine Öffnung des Gebäudes für die Öffentlichkeit. Auch in dieser Variante bleiben die der Altsubstanz geschuldeten funktionalen Einschränkungen bestehen. Die Gesamtkosten für diese Variante sind mit rund 918 Millionen Euro veranschlagt.

Neubauvarianten für die Oper und das Schauspiel

In einem nächsten Schritt untersuchte die Stabsstelle zwei Neubauvarianten: eine Variante mit optimierten Neubau der Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz und eine Variante mit zwei Neubauten, davon einer auf dem jetzigen Grundstück am Willy-Brandt-Platz und ein weiterer an einem zentral gelegenen Standort. Die Gesamtkosten für einen Neubau der Theaterdoppelanlage am selben Standort sind mit rund 875 Millionen Euro veranschlagt. Bei der Variante mit zwei getrennten Neubauten können Interimskosten für eine der beiden Spielstätten vermieden werden, da mit einem Neubau bereits begonnen werden kann, während der Spielbetrieb in der jetzigen Theaterdoppelanlage noch läuft. Die Kosten dieser Variante sind mit 809 Millionen Euro angesetzt.

Unabhängig davon, welche der Varianten umgesetzt werden soll, rät die Stabsstelle zu einem eigenen Produktionszentrum. Das Zusammenführen der bislang externen Probebühnen und Lager mit den auszulagernden Werkstätten führt zu Synergien im Betriebsablauf und einer erheblichen Reduzierung der Gesamtkosten. Die Gesamtkosten aller Varianten enthalten grundsätzlich die Baukosten, Risikozuschläge, die zu erwartenden Baupreissteigerungen und die Kosten für ein Produktionszentrum.

„Die Ergebnisse der Stabsstelle sprechen eine deutliche Sprache. Als Kulturdezernentin bin ich daher zu einem klaren Ergebnis gekommen. Die alte Doppelanlage ist ein traditionsreicher Bau, es fällt sicherlich vielen schwer, sich von ihm zu trennen. Dennoch kann ich eine Sanierung nicht empfehlen, sie ist wirtschaftlich nicht vertretbar und nicht nachhaltig“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig. „Ich empfehle, zwei Neubauten zu errichten, mindestens einen davon am Willy-Brandt-Platz, den anderen in zentraler Innenstadtlage. Dadurch sparen wir ein Interim ein, ermöglichen den Bühnen ein zukunftsfähiges Arbeiten und bieten den Frankfurterinnen und Frankfurtern einen öffentlichen Raum auch jenseits des Spielbetriebs. Für mich steht fest: Das kulturelle Herz der Stadt schlägt am Willy-Brandt-Platz, wir dürfen es nicht herausreißen.“

Zum Hintergrund:

Im März 2018 war der Magistrat durch die Stadtverordneten beauftragt worden, eine Sanierung unter maximalem Erhalt des Bestandes der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz zu prüfen. Für die aktuelle Untersuchung wurde die Stabsstelle „Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt“ gegründet, die am 1. November 2018 ihre Arbeit aufnahm und im Kulturdezernat angesiedelt ist. Die heute vorgestellten Ergebnisse ergänzen die 2013 beauftragte und im Jahr 2017 präsentierte Machbarkeitsstudie, die eine reine Sanierung nicht geprüft hatte. Angepasst an aktuelle Baupreissteigerungen und Risikozuschläge liegen die ermittelten Kosten für die Varianten der Machbarkeitsstudie von 2017 mittlerweile bei über eine Milliarde Euro.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Oper Frankfurt