Kategorie: AktuelleNEWS

Kalbach: Trickdiebstahl durch Amtsanmaßung

Symbolbild: Trickbetrüger am Werk

Gestern Nachmittag (14.06.2026) kam es zu einem Trickdiebstahl von Bargeld, nachdem sich zwei Personen als Polizeibeamte ausgaben. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Nach aktuellen Erkenntnissen befand sich ein 62-Jähriger gegen 16:00 Uhr gemeinsam mit seinem Begleiter in der Heinrich-Lanz-Allee, als zwei Männer an ihn herantraten und sich als Zivilpolizisten ausgaben. Unter einem Vorwand und mit viel Kommunikationsgeschick begannen sie den Mann zu durchsuchen. Während einer der beiden den 62-Jährigen ablenkte, entwendete der andere das Bargeld aus dem Portemonnaie. Dies geschah so flüssig und schnell, dass es nicht sofort bemerkt wurde. Nach der fingierten „Kontrolle“ stiegen die beiden in einen Kleinwagen und fuhren davon.

Die Fachdienststelle hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Der Riedberg klingt gut! 20 Jahre Riedbergchor feiert Jubiläum

Jubiläumslogo Riedbergchor

Der Riedbergchor feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit dem noch jungen Stadtteil ist das Ensemble gewachsen, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und bereichert das kulturelle Leben im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg sowie über die Stadtteilgrenzen hinaus. Ein runder Geburtstag, der 2026 mit einer Vielzahl von Konzerten und Aktionen gebührend zelebriert wird.

Von der Zukunftswerkstatt zum festen Kulturakteur

Die Wiege des Chores liegt im Jahr 2006. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt der evangelischen Riedberggemeinde wurden die damaligen Gemeindemitglieder und Riedberger gefragt, was sie sich von einer Kirchengemeinde wünschen. Die Antwort war eindeutig: Ein Chor muss her!

Unterstützt von der ansässigen Pfarrerin und dem ersten Chorleiter Friedrich Vette startete im November 2006 die Gründungsphase. Parallel zum rasanten Wachstum des neuen Stadtteils vergrößerte sich auch die Sängergemeinschaft:

  • Die Anfangsjahre: Im Frühjahr 2007 übernahm Barbara Köhler die Leitung bis 2009 und organisierte erste Konzerte.
  • Kirchenmusikalische Professionalisierung: Anfang 2010 folgte Nikolay Agarkov mit der Einrichtung einer hauptamtlichen kirchenmusikalischen Stelle. Neben der musikalischen Weiterentwicklung etablierte sich eine starke gesellige Komponente mit jährlichen Ausflügen.
  • Struktur und Gegenwart: Im Frühjahr 2015 übernahm Burcu Özcanyüz Seymen die musikalische Leitung. Im selben Sommer folgte der nächste Meilenstein: die Überführung in den eigenständigen Verein „Riedbergchor e.V.“, wobei die enge Kooperation und Probenarbeit mit der Kirchengemeinde bis heute erfolgreich fortbestehen. Nach den coronabedingt ausgefallenen Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen blickt das aktuelle Ensemble aus 42 aktiven Mitgliedern nun voller Stolz auf zwei Jahrzehnte Chorgeschichte.

Einladung zum Highlight: Jubiläumskonzert „Rhythm of Life“

Das absolute Highlight des Jubiläumsjahres bildet das große Konzert unter dem Motto „Rhythm of Life“ am Samstag, den 20. Juni 2026 um 18:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Riedberg.

Unter der musikalischen Leitung von Burcu Özcanyüz Seymen erwartet die Besucher eine emotionale und energiegeladene Reise durch die Chorgeschichte. Das breit gefächerte Repertoire spiegelt die gelebte Vielfalt des Chores wider. Zu hören sind unter anderem:

  • „Adiemus“ von Karl Jenkins und „Baba Yetu“ von Christopher Tin
  • Ein „Gershwin Showcase“ mit Jazz- und Musicalklängen
  • John Rutters „Look at the World“, sowie die bekannten Pophits „Viva la Vida“ und „Fly Me to the Moon“.

Begleitet wird der Chor vom Kammerorchester Camerata Babylon, das 2025 von der Chorleiterin gegründet wurde. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden zur Unterstützung sind herzlich willkommen.

Riedbergchor - Aufstellung in Herzform

© Privat

Weitere Termine im Jubiläumsjahr

Wer das Jubiläum miterleben möchte, hat im Laufe des Jahres noch mehrfach die Gelegenheit dazu – ebenfalls jeweils bei freiem Eintritt:

  • Mittwoch, 24.06.2026 (19:00 Uhr): Benefizkonzert zugunsten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. in der Katharinenkirche an der Hauptwache.
  • Samstag, 29.08.2026 (ab 15:00 Uhr): „SingAlong und Sommerlaune“ in der Kirche der evangelischen Riedberggemeinde.
  • Sonntag, 06.12.2026: Traditionelles Adventskonzert in der Kirche der evangelischen Riedberggemeinde.

Erleben Sie die Begeisterung und feiern Sie mit einem der dynamischsten musikalischen Akteure unserer Gemeinschaft!

Riedbergchor - Aufstellung vor Wand

© Thabea Hübsch

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Zukunft ungewiss: Das zähe Ringen um den ehemaligen Campingplatz an der Sandelmühle

Behelfs-Brück mit Zaun davor

Der Campingplatz an der Sandelmühle im Mertonviertel (Heddernheim), einst ein beliebter Anlaufpunkt und der letzte seiner Art auf Frankfurter Stadtgebiet, ist seit rund 3 Jahren geschlossen. Während das verlassene Gelände zunehmend verwildert und Anwohner über unhaltbare Zustände sowie eine nächtliche Partyszene klagen, herrscht hinter den Kulissen ein kompliziertes Geflecht aus Eigentümerwechseln, einer Insolvenz und behördlichen Auflagen, so dass eine Wiedereröffnung in weite Ferne rückt.

Verwicklungen um Eigentum und Insolvenz

Das rund 20.000 Quadratmeter große Areal war ursprünglich aufgeteilt: Eine Hälfte gehört der Stadt Frankfurt, die andere befand sich im Privatbesitz des vormaligen Betreibers, der den Platz Anfang 2024 aus Altersgründen stilllegte. Dieser Teil wurde an die Gesellschaft „City Camp Frankfurt“ verkauft. Deren österreichischer Hauptinvestor beabsichtigte fälschlicherweise, dort Wohnungen zu errichten, ohne den strengen Schutz des Frankfurter Grüngürtels zu berücksichtigen. Nachdem sich der Investor zurückgezogen hatte, meldete die City Camp Frankfurt im Februar 2026 Insolvenz an.

Dies traf vor allem den Frankfurter Unternehmer Patrick Melzer, der die privaten Flächen im Dezember 2025 gekauft hatte, um wieder einen Campingplatz mit integrierten Saunawagen zu betreiben. Da er noch nicht im Grundbuch eingetragen war, annullierte der Insolvenzverwalter den Vertrag, um das Grundstück zu einem höheren Preis zu veräußern. Zudem machte die Stadt Frankfurt für 1.000 Quadratmeter dieses privaten Areals ein Vorkaufsrecht geltend.

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City Camp an der Sandelmühle

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City Camp an der Sandelmühle 50.163896, 8.650274

Flächenverlust durch Urselbach-Renaturierung

Unabhängig vom Verkauf steht fest, dass ein zukünftiger Campingplatz nur noch maximal die Hälfte der ursprünglichen Fläche umfassen würde. Die Stadt Frankfurt hat die Pachtverträge für ihren nördlichen Teil dauerhaft gekündigt. Dieser Bereich wird für die ökologische Renaturierung des Urselbachs sowie den Rückbau des Eschersheimer Wehrs benötigt – eine Ausgleichsmaßnahme der Deutschen Bahn für den dreigleisigen und viergleisigen S6-Ausbau nach Bad Vilbel.

Nach langen Verzögerungen starteten die Arbeiten im Januar 2025. Hierbei wird der Bach aus seiner Betonröhre befreit und erheblich verbreitert, um ein naturnahes Ökosystem zu schaffen. Die Fertigstellung ist für den Jahreswechsel 2026/2027 vorgesehen.

Forderung nach Rundem Tisch und rechtliche Hürden

Da die beteiligten Behörden die Verantwortung seit Jahren gegenseitig abschieben, forderte der Ortsbeirat 8 kürzlich die Einrichtung eines runden Tisches mit allen Akteuren, um das Projekt im Einvernehmen mit den Anwohnern voranzubringen. Der Magistrat wies dies jedoch zurück und betonte, dass eine öffentliche Diskussion ohne konkrete Anträge nicht zielführend sei.

Zwar hofft die Ortspolitik weiterhin auf eine Reaktivierung des Campingplatzes auf den verbleibenden Flächen, doch das Planungsdezernat bremst: Da das Areal im Gewässerrandstreifen liegt und durch die Umgestaltung fast vollständig zum Überschwemmungsgebiet wird, stehen natur- und wasserschutzrechtliche Interessen einer erneuten gewerblichen Nutzung entgegen. Für eine Wiedereröffnung wäre ein völlig neues, komplexes Genehmigungsverfahren notwendig, weshalb eine Rückkehr der Camper an die Sandelmühle äußerst unwahrscheinlich bleibt.

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Wie steht es um den Glasfaserausbau in Kalbach-Riedberg?

Glasfaserausbau entlang der Straße

Schon 2022 hat die damalige Bundesregierung die Gigabitstrategie und den damit einhergehenden Ausbau von Glasfaser-Internet beschlossen. Doch im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg lässt das schnelle Internet teilweise noch auf sich warten. 

Verzögerungen trotz fortgeschrittenem Ausbau

2023 begann der flächendeckende Ausbau von Glasfaserkabeln in Kalbach. Dort sind inzwischen auch die meisten Haushalte anschlussbereit, doch die finale Anbindung durch die Telekom verzögert sich erheblich. Auf Anfrage des Magistrats teilte die Telekom mit, „dass der Ausbau noch fehlender Glasfaserarbeiten in Kalbach witterungsabhängig Ende Februar beginnen und bis zur Jahresmitte 2026 abgeschlossen sein soll”.

Auch am Riedberg wurden bereits Trassen verlegt, deren weiterer Ausbau sich jedoch witterungsbedingt verzögern könnte. Die Telekom kommuniziert für den Riedberg einen Ausbauzeitraum bis Frühjahr 2027. Kunden, die einen Auftrag erteilt haben, können den Termin des Ausbaus im Gasfaserportal der Telekom überprüfen. 

Auch in anderen Stadtteilen zieht sich der Ausbau

Auf der Seite https://frankfurt.de/themen/digitalisierung/glasfaserausbau kann man den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus der Stadtteile in Frankfurt einsehen. Während der Ausbau beispielsweise am Flughafen Frankfurt, in der Innenstadt und im Ostend abgeschlossen ist, sieht es in den meisten Stadtteilen anders aus. Zehn Stadtteile, darunter auch Kalbach-Riedberg, befinden sich aktuell im Ausbau. In Bonames und 16 anderen Stadtteilen ist ein Ausbau geplant, hat aber noch nicht begonnen. Mit Niederursel, Harheim und Nieder-Erlenbach befinden sich drei Stadtteile noch in Verhandlung mit verschiedenen Anbietern. 

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Photovoltaikanlagen für Frankfurter Schuldächer: Stadt und Mainova statten 3 weitere Schulen aus

Photovoltaik-Anlage

Auf den Dächern der Marie-Curie-Schule, der Grundschule Kalbach und der Carlo-Mierendorff-Schule wurden neue Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen. So wird zusätzliche Energie gewonnen und die Schulen werden nachhaltiger versorgt. In der Marie-Curie-Schule und der Carlo-Mierendorff-Schule erzeugen die Anlagen rund 50 % des Jahresstromverbrauchs. In der Grundschule Kalbach sind es rund 25 %. Die genaue Stromerzeugung hängt dabei aber immer von der tatsächlichen Solareinstrahlung des Betrachtungsjahres ab.

Alle drei Anlagen wurden von der AHS Solar errichtet und werden von der Mainova betrieben. Die Anlage der Marie-Curie-Schule erzeugt 263 Kilowatt-Peak (kWp), an der Grundschule Kalbach sind es 29,7 kWp und an der Carlo-Mierendorff-Schule 75,6 kWp. Die drei Anlagen zusammen können bilanziell den Stromverbrauch von etwa 82 Vier-Personen-Haushalten erzeugen. Der Jahresstromverbrauch von 4 Personen im Einfamilienhaus, ohne elektrische Warmwasserbereitung, liegt bei durchschnittlich 3.800 Kilowattstunden pro Jahr.

„Wenn wir unsere gesetzten Klimaziele erreichen wollen, spielen die öffentlichen Gebäude der Stadt dabei eine entscheidende Rolle. Daher setzen wir darauf, auf möglichst allen Schuldächern Photovoltaikanlagen zu installieren. Ich freue mich, dass wir nun in Zusammenarbeit mit der Mainova AG drei weitere Schulen ausstatten konnten. Für die Schulgemeinden ist es ein doppelter Gewinn – das Gebäude wird nachhaltiger mit Energie versorgt und das Thema Nachhaltigkeit kann anschaulich mit den Schülern bearbeitet werden. So schaffen wir ein Bewusstsein für Klimaschutz schon bei den Jüngeren“, sagte die Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.

Martin Giehl, Vorstandsmitglied der Mainova, ergänzt: „Der Ausbau von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden ist ein wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen Energieversorgung in Frankfurt. Gemeinsam mit der Stadt erschließen wir vorhandene Dachflächen konsequent für die klimafreundliche Stromerzeugung und unterstützen sie dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Jede neue Solaranlage auf einem Schuldach bringt uns auf diesem Weg einen Schritt weiter.“

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Riedberg: Aktionswoche »Gemeinsam sicher vor Diebstahl und Einbruch« am 9. Juni – Infostand zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl

Symbolbild: Einbruch in einem bewohnten Haus

In der 24. Kalenderwoche (8. bis 14. Juni 2026) findet die hessenweite Aktionswoche „Gemeinsam Sicher vor Diebstahl und Einbruch“ statt. Am Dienstag, den 9. Juni 2026 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr gibt es dazu einen Infostand am Riedbergplatz. Dort erfahren Sie alles zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl und wie Sie sich effektiv davor schützen können. An dem Infostand wird unter anderem der Schutzmann vor Ort des 14. Polizeireviers, Herr Tolksdorff anwesend sein.

Die landesweite Kampagne der hessischen Polizei dient der Bekämpfung der Fallzahlen im Zusammenhang mit Wohnungseinbrüchen. Die Kampagne hat das Ziel, durch eine Kombination aus präventiven und repressiven Maßnahmen sowie einer breiten Öffentlichkeitsarbeit die Fallzahlen, insbesondere in regionalen Brennpunkten, zu reduzieren, und gleichzeitig die Bevölkerung für wirksamen Einbruchschutz zu sensibilisieren.

Denn wirksamer Einbruchsschutz fängt bereits an der eigenen Wohnungstür an, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Unbekannte versuchten, am 5. Juni im dicht besiedelten Nordend in einem Mehrfamilienhaus in der Leibnizstraße in eine Wohnung einzubrechen Die Täter scheiterten jedoch an der Wohnungseingangstür im Dachgeschoss und flüchteten unverrichteter Dinge und vor allem ohne Beute.

Damit Sie ihr Zuhause schützen können, bietet die polizeiliche Beratungsstelle am Aktionstag und das ganze Jahr über kostenlose Beratung an. Interessierte Bürger können sich hier individuell zum Thema Einbruchschutz beraten lassen.

Darüber hinaus helfen auch einige einfache Verhaltenstipps dabei, Ihr Zuhause sicherer zu machen:

  • Ziehen Sie Ihre Wohnungs- oder Haustür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie immer zweifach ab, auch wenn Sie nur kurz unterwegs sind.
  • Verschließen Sie grundsätzlich immer alle Türen und Fenster beim Verlassen der Wohnung, das gilt ebenfalls für gekippte Fenster-, Balkon- und Terrassentüren. Gekippte Fenster sind offene Fenster !
  • Nutzen Sie insbesondere bei längerer Abwesenheit verschiedene Möglichkeiten, um Ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Gerade am Abend ziehen dunkle Wohnungen potentielle Einbrecher an!
  • Nutzen Sie die Möglichkeit der kostenlosen und auf Ihre individuelle Wohnsituation abgestimmten Beratung durch die polizeiliche Beratungsstelle.


Kontakt:

Polizeiliche Beratungsstelle
Zeil 33, 60313 Frankfurt
Tel: 069 – 755 – 55555

E-Mail: beratungsstelle.ppffm@polizei.hessen.de

Öffnungszeiten:
Montag / Mittwoch / Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag: 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten führen die Beamten nach Terminvereinbarung auch Beratungen bei Ihnen zuhause durch.

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Bau eines Mini-Kreisels

Symbolbild Baustelle

Höhere Verkehrssicherheit an der Einmündung »Am Martinszehnten« / Ben-Gurion-Ring

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt am Main startet ein neues Infrastrukturprojekt zur Verbesserung der lokalen Verkehrsverhältnisse. Die Einmündung Am Martinszehnten / Ben-Gurion-Ring wird in einen Mini-Kreisel umgebaut. Grundlage für diese Maßnahme ist die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Bau- und Finanzierungsvorlage M 193 aus dem Jahr 2023.

Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Durch den neuen Kreisverkehr wird eine allgemeine Geschwindigkeitsdämpfung im Kreuzungsbereich erreicht. Für Fußgänger werden sichere und barrierefreie Querungsmöglichkeiten mit Zebrastreifen außerhalb des Kreisels geschaffen. Auch der Radverkehr profitiert durch neue Schutzstreifen im Ben-Gurion-Ring und in der Straße »Am Martinszehnten«, die direkt auf den Kreisel zuführen. Während des gesamten Zeitraums können Fußgänger die Baustelle jederzeit in alle Richtungen passieren.

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Kreiselneubau

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Kreiselneubau 50.188783, 8.658106

Der Zeitplan und die Bauphasen im Überblick

Die Bauarbeiten beginnen am 25.06.2026 und werden voraussichtlich Ende August 2026 abgeschlossen sein. Das Vorhaben ist in zwei zentrale Bauphasen unterteilt:

  • Bauphase 1 (ab 25.06.2026, Dauer: ca. 6 Wochen): In diesem Zeitraum ist der Ben-Gurion-Ring südlich der Einmündung in Richtung »Am Martinszehnten« sowie in der gegenläufigen Fahrtrichtung geöffnet. Der Verkehr wird hier über eine Baustellenampel geregelt. Die Zufahrt aus nördlicher Richtung ist gesperrt.
  • Bauphase 2 (ab voraussichtlich Mitte August 2026, Dauer: ca. 2 Wochen): In der finalen Phase kommt es zu einer Vollsperrung des gesamten Einmündungsbereichs.

Für Fragen oder Anregungen steht die Bauleitung des Amtes für Straßenbau und Erschließung unter der Telefonnummer 069-212-33173 oder per E-Mail an andreas.quint@stadt-frankfurt.de zur Verfügung.

Auswirkungen auf den Nahverkehr und die Verkehrsströme

Die Baustelle bringt spürbare Veränderungen für den täglichen Verkehr mit sich:

  • Buslinie 29: Die Haltestellen „Seniorenwohnanlage Bügel“ werden für die Dauer der Arbeiten um rund 50 Meter in südliche Richtung verlegt. Bis voraussichtlich Mitte August verkehrt die Linie 29 regulär. Während der zweiwöchigen Vollsperrung in Bauphase 2 kann der Bus die Kreuzung jedoch nicht mehr passieren; die Busse aus südlicher Richtung wenden dann direkt vor der Baustelle.
  • Veränderung der Verkehrsströme: Autofahrer müssen sich während der gesamten Bauzeit auf Einschränkungen einstellen. Die Fahrbeziehung im Ben-Gurion-Ring von Norden in Richtung »Am Martinszehnten« ist permanent gesperrt. Da in Phase 1 nur der südliche Bereich per Ampel einspurig freigegeben ist und in Phase 2 überhaupt kein Durchgangsverkehr mehr möglich ist, wird der gewohnte Verkehrsfluss komplett unterbrochen. Kraftfahrzeuge müssen großräumig ausweichen und der aufgestellten Umfahrungsbeschilderung folgen.
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Nach Neugestaltung: Spielplatz Kalbacher Hauptstraße ist nun barrierefrei und abwechslungsreich

Eine Luftansicht vom Spielplatz an der Kalbacher Hauptstraße

Nach mehrmonatiger Bauzeit ist der Spielplatz in der Kalbacher Hauptstraße umfassend erneuert worden und steht nun als moderner, inklusiver Ort zum Spielen und Begegnen zur Verfügung. Das Grünflächenamt hat die in die Jahre gekommene Anlage grundlegend saniert und neugestaltet. Da das bisherige Spielangebot zuletzt stark eingeschränkt war, wurden die einzelnen Spielpunkte durch eine zusammenhängende Spiellandschaft ersetzt.

„Spielplätze sind weit mehr als Orte zum Toben und Zeitvertreib. Sie sind wichtige Räume für Entwicklung, Begegnung und Teilhabe. Hier lernen Kinder miteinander umzugehen, sammeln Erfahrungen und erleben Gemeinschaft. Deshalb ist es wichtig, dass diese Orte für alle Kinder offen und zugänglich sind – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen.

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Spielplatz Kalbacher Hauptstraße

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Spielplatz Kalbacher Hauptstraße 50.188573, 8.641109

Auf dem neugestalteten Spielplatz gibt es nun eine abwechslungsreiche Abenteuerlandschaft mit Balancier-, Hangel-, Rutsch- und Kletterangeboten. Ergänzt wird die Anlage durch eine Sandbaustelle, eine Doppelschaukel, ein Spielhaus sowie ein Federwipptier. Auch die Fallschutzflächen und Wegebeläge wurden vollständig erneuert. Da das Grünflächenamt sich bei der Gestaltung neuer Spielplätze an einer Inklusionsmatrix nach DIN-Standard orientiert, lag bei der Neugestaltung ein Schwerpunkt auf der Barrierefreiheit. Darüber hinaus wurden gezielt Inklusionsspielgeräte in das neue Angebot integriert.  Ziel der Stadt Frankfurt ist es, Spielräume zu schaffen, die für alle Kinder zugänglich, sicher und nutzbar sind, damit Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam spielen und teilhaben können.

Die Planung der Sanierung erfolgte durch ein Architektenbüro in enger Abstimmung mit dem Ortsbeirat 12 und der zuständigen Kinderbeauftragten

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ABG und Ten Brinke starten nächste Phase der Quartiersentwicklung „An der Sandelmühle“

Neubauten An-der-Sandelmühle

Die Quartiersentwicklung „An der Sandelmühle“ in Heddernheim erreicht den nächsten Meilenstein: Der Projektentwickler Ten Brinke hat 51 freifinanzierte Wohnungen an die ABG Frankfurt Holding veräußert. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Der Beginn des zweiten Bauabschnitts der Quartiersentwicklung ist noch in diesem Jahr geplant.

„Dass die ABG die 51 Wohnungen übernimmt und damit zusätzliche Mietwohnungen im Quartier entstehen, ist eine gute Entwicklung für Frankfurt“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen. „Der Bedarf an Mietwohnungen in unserer Stadt bleibt hoch – auch, weil viele Unternehmen dringend Fachkräfte suchen und diese zunächst auf passenden und bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind. Gerade Menschen, die neu nach Frankfurt kommen, suchen in der Regel zunächst eine Mietwohnung. Die Schaffung neuer Mietwohnungen ist deshalb nicht nur eine sozialpolitische, sondern auch eine wichtige wirtschaftspolitische Aufgabe für Frankfurt.“

Zweiter Bauabschnitt mit 51 Mietwohnungen

Das Projekt an der Landsbergstraße umfasst auf einem 3.739 Quadratmeter großen Grundstück insgesamt 51 Mietwohnungen mit über 4.000 Quadratmetern Wohnfläche. Vorgesehen sind Wohnungen mit 2 bis 5 Zimmern und Größen zwischen 55 und 107 Quadratmetern. Die Gebäude werden mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss errichtet. Ergänzt wird das Angebot durch 33 PKW-Stellplätze sowie 126 Fahrradstellplätze. Die Wohnungen entstehen im KfW-55-Standard. Die Wärmeversorgung erfolgt über Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG, sagt: „Durch die gute Kooperation zwischen ABG und Ten Brinke entsteht hier trotz angespannter Wirtschaftslage und allgemein hohen Baukosten ein Quartier, das von der geförderten Mietwohnung bis zum Wohneigentum alle Optionen bietet. Mit dem Ankauf der 51 Wohnungen erhöht sich der Anteil unseres zukünftigen Wohnungsbestands im neuen Quartier an der Sandelmühle auf über 200 Mietwohnungen, davon rund die Hälfte gefördertes Wohnen in den Förderwegen 1 und 2 der Stadt Frankfurt am Main.“

Julia Schönhals, Frankfurter Niederlassungsleiterin von Ten Brinke, sagt: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der ABG und der Stadt Frankfurt in attraktiver Lage nahe der Nidda hochwertigen und vielfältigen Wohnraum zu realisieren. Wir sind ein verlässlicher Partner für den Wohnungsbau in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. In Frankfurt umfasst unser Projektportfolio derzeit fünf Mietwohnungsbauprojekte in der Entwicklungs- oder Bauphase. Darüber hinaus planen wir zwei weitere Projekte für Wohneigentum.“

Gemeinsame Quartiersentwicklung im Frankfurter Nordwesten

Seit knapp drei Jahren entwickeln Ten Brinke und die ABG gemeinsam das rund 4,5 Hektar große Quartier „An der Sandelmühle“ im Frankfurter Nordwesten. Insgesamt entstehen dort neun Mehrfamilienhäuser mit über 200 Wohnungen, 67 Stadthäuser sowie eine Kindertagesstätte. Im ersten Bauabschnitt wurden entlang der Olof-Palme-Straße und nahe der U-Bahnstation der Linie U2 bereits 121 größtenteils geförderte Mietwohnungen sowie eine Tiefgarage fertiggestellt.

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Gemeinschaft stärken und Abenteuer erleben: Der »SportsFinderDay Mini« bringt die Marie-Curie-Schule auf Trab

Der SportsFinderDay-Mini: Das Minimobil

Ein ereignisreicher Sporttag am Riedberg zeigt, wie wichtig Bewegung, Teamgeist und gesunde Ernährung für Grundschulkinder sind.

Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, herrschte auf dem Gelände der Marie-Curie-Schule auf dem Riedberg ein ganz besonderer Trubel. Die Sportjugend Hessen machte mit ihrem erfolgreichen und beliebten Bewegungsformat »SportsFinderDay Mini« Station an der Grundschule. Das Ziel dieses landesweiten Projekts ist es, Kinder frühzeitig für Sport zu begeistern, ihre motorischen Fähigkeiten zu fördern und nachhaltige Netzwerke zwischen Bildungseinrichtungen und Sportvereinen zu knüpfen. Für die teilnehmenden Schüler und Lehrer war dieser Tag ein absolutes Highlight, das lange im Gedächtnis bleiben wird.

Der SportsFinderDay-Mini: Der Rollstuhl

Der begehrte Weg zum Aktionstag

Wie begehrt das Event ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Hessenweit hatten sich 245 Schulen auf insgesamt nur 7 Plätze beworben. Die Marie-Curie-Schule schaffte es in die engere Auswahl und war neben der Theobald-Ziegler-Schule in Preungesheim eine von nur zwei ausgewählten Grundschulen in ganz Frankfurt. Wer den Zuschlag erhält, muss sich danach drei Jahre gedulden, bevor eine erneute Bewerbung möglich ist, damit auch andere Schulen eine Chance bekommen. Für Lehrer von Schulen, die sich für ein solches Event noch bewerben wollen, ist das die perfekte Gelegenheit zur Planung: Die Ausschreibung erfolgt jeweils gegen Ende des Jahres.

Am frühen Morgen rückte das Team der Sportjugend Hessen mit einer Flotte aus roten und weißen Fahrzeugen an, vollgepackt mit professionellem Sport- und Spielmaterial. Jasmin Gangel, Lehrerin an der Riedberger Schule, betonte begeistert, dass die Aktion Möglichkeiten eröffne, die eine Schule alleine in dieser Form niemals stemmen könnte.

Ein Parcours voller sportlicher Abenteuer

Insgesamt rund 40 Stationen verwandelten das Schulgelände in eine riesige Bewegungslandschaft. Die Angebote teilten sich in freie Stationen und feste Team-Aufgaben auf. An den freien Stationen durften die Kinder nach Herzenslust Neues ausprobieren. Zu den absoluten Highlights gehörte ein professioneller Baseball-Käfig mit einer direkt aus den USA importierten Wurfmaschine. Da das alte Gerät kurz zuvor den Geist aufgegeben hatte, wurde diese Maschine extra neu beschafft. In Deutschland ist so ein Gerät gar nicht erhältlich – ein Beweis dafür, dass Baseball hierzulande eine echte Nische darstellt. Die Schüler erfuhren begeistert, wie viel Kraft und Koordination dazu gehört, den schweren Schläger im richtigen Moment zu schwingen.

Der SportsFinderDay-Mini: Basball-Wurfmaschine

In der Turnhalle ging es beim „Bubble Soccer“ drunter und drüber. Eingepackt in große, durchsichtige, luftgefüllte Kugeln versuchten die Kinder, sich gegenseitig umzuschubsen. Dass man dabei ständig miteinander zusammenstieß, umfiel und sich wieder auf die Beine kämpfen musste, sorgte für lautes Lachen und ließ die sportliche Anstrengung fast vergessen.

Der SportsFinderDay-Mini: Die Kletterwand

Auch das Klettern kam nicht zu kurz: Zwar verfügt die Schule bereits über eine kleine Boulderwand im Pausenhof, doch die mitgebrachte Wand der Sportjugend ragte deutlich höher hinauf. Bestens mit Gurten und Seilen gesichert, erklommen die jungen Nachwuchsbergsteiger mit wachsender Begeisterung das neue Hindernis. Weitere innovative Stationen wie das „Licht ausklatschen“ – eine Reaktionsübung aus dem Handballtraining mit vier leuchtenden Signallampen auf dem Boden –, eine „Pipeline“ aus Regenrinnen für Murmeln und das Seilspiel „Zaubertrank“, bei dem eine Wasserschale völlig stumm balanciert werden musste, erforderten von den Schülern volle Konzentration und Geschicklichkeit.

Teamgeist und Zusammenhalt im Fokus

Neben dem individuellen Ausprobieren gab es 5 spezielle Team-Stationen, die jede Klasse zu festen Terminen absolvierte. Hier war enge Zusammenarbeit der gesamten Klasse gefragt. Aufgeteilt in drei Gruppen mussten die Schüler im Stil eines Escape-Rooms knifflige Rätsel lösen, Tresore öffnen und geheime Codes per Walkie-Talkie austauschen. Da jede Teilgruppe nur ein Funkgerät erhielt, mussten die Kinder eng zusammenbleiben. Es wurden feste Rollen wie der „Walkie-Talkie-Meister“ oder der „Verwalter der Unterlagen“ vergeben. In abschließenden Teambesprechungen wurde gemeinsam reflektiert, was man gelernt hat und wie diese Erfahrungen für den täglichen Schulalltag von Nutzen sein können.

Der SportsFinderDay-Mini: Exit-Room

Spielerisch lernen, wie gesunde Ernährung schmeckt

Ein durchdachtes pädagogisches Konzept verknüpfte den Sport direkt mit der Ernährung. Jedes Kind sammelte mit seinem Laufpass an den Stationen Stempel, die als „Ernährungsbudget“ am gesunden Frühstücksbuffet eingelöst werden konnten. Für Obst und Gemüse benötigte man nur wenige Stempel, belegte Brötchen kosteten etwas mehr, und für süße Croissants musste man am meisten ausgeben. So entwickelten die Kinder spielerisch ein Gefühl für den Wert von Lebensmitteln. Das Buffet wurde in einer großartigen Teamleistung von Eltern, dem Förderverein und der Schulmensa aufgebaut. Dank der Verbindung eines Elternteils zum Obstladen „Bioeck“ aus Offenbach stand frisches Gemüse im Überfluss bereit. Die Lehrer wurden dadurch entlastet und konnten sich voll auf die Betreuung der Klassen konzentrieren. Bei dem sonnigen, heißen Frühsommerwetter erinnerten regelmäßige Lautsprecheransagen die Kinder zudem daran, ausreichend zu trinken und auch zu essen.

Der SportsFinderDay-Mini: Der Futterbereich

Große Unterstützung und hoher politischer Besuch

Der enorme Aufwand des Projekts wird auch von offizieller Seite stark unterstützt. Das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege förderte die Maßnahme mit 26.000 Euro. Den Bescheid überreichte Ann Kathrin Linsenhoff, Sportbeauftragte des Landes Hessen und Olympiasiegerin von 1988 im Mannschaftsdressurreiten, an Tim Döring von der Sportjugend Hessen. Sie lobte ausdrücklich den sozialen Aspekt und das starke Miteinander, das in diesem Projekt spürbar wird.

Die fundamentale Bedeutung für die Zukunft unserer Kinder

Der Aktionstag macht deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Bewegungsangebote in der heutigen Zeit sind. Aktuelle Studien zeichnen ein alarmierendes Bild: Nur etwa 20 % der Kinder erreichen die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene tägliche Bewegungszeit. Besonders betroffen sind Kinder aus sozial benachteiligten Lebenslagen. Vor dem Hintergrund dieser zunehmenden Bewegungsdefizite und der Einführung du flächendeckenden Ganztagsunterrichts ab 2026 gewinnt die Verbindung von Schule, Kita und Sportverein massiv an Bedeutung.

Wie Malin Hoster, Vorstandsvorsitzende der Sportjugend Hessen, betont, schafft das Projekt wichtige Räume der Begegnung und ebnet Kindern den Weg in den Vereinssport. Zwar wird diese Kooperation oft dadurch erschwert, dass die Hauptaktivitäten vormittags stattfinden – einer Zeit, in der viele Vereinstrainer berufstätig sind –, dennoch bietet der Tag den Vereinen eine ideale Plattform, sich zu präsentieren und neue Mitglieder zu gewinnen. So erhalten Kinder auch Zugang zu exotischeren Sportarten wie Fechten oder Rollstuhlbasketball, die ihnen sonst verborgen blieben. Der »SportsFinderDay Mini« an der Marie-Curie-Schule hat eindrucksvoll bewiesen, dass Bewegung in der Gemeinschaft nicht nur gesund ist, sondern vor allem unendlich viel Spaß macht.


Augenzeugenberichte

Der Sportsfindersday
Der Sportsfindersday fand am 27.05.2026 statt. Man konnte viele verschiedene Sportarten oder Hobbys ausprobieren. Am Anfang haben wir uns warm gemacht und sind viel gejoggt. Jede Klasse hatte ein Klassenspiel, wo es verschiedene Aktivitäten gab. Immer, wenn man an einer Station war, und diese fertig gemacht hat bekam man ein Stempel auf seinem Pass. Wenn man Hunger hatte, ging man zum Buffét und konnte sich etwas kaufen. Obst und Gemüse kosteten ein Stempel, belegte Brötchen (Käse oder Wurst) zwei, Brötchen mit Nutella oder Marmelade drei und mini Muffins vier dafür bekam man zwei. Ein Ruheraum gab es auch. Dort konnte man sich von der Hitze und dem Sport ausruhen und kurz entspannen.

Ich fand die Station: „Hüpfburg und Klettern am tollsten!“ Es gab aber noch was wie Seilspringen, Fußball spielen oder Hobby-Horsing.

Insgesamt war der Sportsfindersday eine sehr tolle und spannende Erfahrung, mit Erinnerungen die immer im Hinterkopf bleiben werden!

von: Luise

Der SportsFinderDay-Mini: Tauschverhältnisse Stempel in Essen

Der Sportsfinderday
Am Anfang von dem Tag waren alle Kinder auf dem Schulhof der Marie-Curie-Schule. Dort wurden die Kinder mit Übungen überrascht zum Beispiel mit Joggen. Das haben wir ungefähr 5 bis 10 Minuten gemacht. Danach sind wir zu den Sportgeräten gerannt. Es gab ein Trampolin mit einem Boxsack. In der Mitte es gab auch noch Bumperbälle die sehr viel Spaß gemacht haben und gaaaaaaaaaaanz viele andere Sachen! Bei jeder Station die man gemacht hat kriegt man einen Stempel damit sich die Kinder Essen holen können. Je nach dem: man gesünderes Essen isst ist es günstiger und wenn das Essen ungesund ist kostet es mehr Stempel. 1 Stempel ist das günstigste Essen und mit 4 Stempel ist es das teuerste Essen. Zum Beispiel ist ein Apfel ist gesund und ein Muffin ist ungesund.

Die Kinder hatten zu unterschiedlichen Uhrzeiten ein Klassenspiel (Teamspiel). In diesen Klassenspielen war alles nur als Team möglich! Es gab die unterschiedlichsten Sachen zu tun. Jede Klasse hatte ein Klassenspiel und alle Klassenspiele waren anders. Auch in unserer Turnhalle gab es Geräte zum Beispiel den Bumper.

Am Ende waren alle wieder da wo man angefangen hat und die Kinder konnten ihre Meinung dazu sagen. Alle Kinder haben ganz laut gejubelt: „Es hat alles so viel Spaß gemacht“!

Dann war die Schule vorbei.

 

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