Kategorie: AktuelleNEWS

Testen und öffnen: Frankfurt will Modellregion werden

Kultur, Veranstaltungsbranche und Gastronomie brauchen eine Perspektive – und die Stadt benötigt ein verbessertes Infektionsschutz-Konzept. Deshalb will sich Frankfurt als Modellregion des Landes Hessen bewerben.

Das hat der Verwaltungsstab der Stadt heute beschlossen. „Diese Wirtschaftszweige wurden bisher stark benachteiligt“, so Oberbürgermeister Peter Feldmann. Und weiter: „Dazu kommt, dass Kultur und Veranstaltungen für uns Menschen essenziell sind, wir müssen hier dringend Perspektiven bieten. Frankfurt ist ideal für ein solches Projekt – denn hier sind nicht nur national bedeutende Kultur- und Veranstaltungsinstitutionen beheimatet, sondern auch das nötige fachkundige wissenschaftliche Personal.“

Negativer Test vor dem Eintritt

Für Gesundheitsdezernent Stefan Majer steht fest, dass zugleich alles dafür getan werden muss, die Inzidenzzahlen wieder zu senken: „Deswegen favorisieren wir ein Modellprojekt, bei dem der Gesundheitsschutz im Vordergrund steht.“ Geplant ist das Projekt unter der Federführung des Gesundheitsamtes und mit wissenschaftlicher Begleitung in ausgewählten Kultur-, Veranstaltungs- und Gastronomiebetrieben in einem begrenzten Gebiet des Frankfurter Stadtgebiets.

Kultur und Veranstaltungen könnten dort wieder stattfinden – mit den üblichen derzeit geltenden Hygienestandards, mit negativen Schnelltests beim Eintritt und digitaler Kontakpersonennachverfolgung. Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen bekommen bei negativem Test eine entsprechende Bescheinigung via QR-Code, die einen Tag gültig ist. Die Veranstalterinnen und Veranstalter kontrollieren die Einhaltung der Hygienestandards sowie die Testergebnisse und melden die Besucherinnen und Besucher per App an.

Öffnung ist „überlebensnotwendig“

Wirtschaftsdezernent Markus Frank freut sich über die Chance für die betroffenen sowie wirtschaftlich angeschlagenen Betriebe, einen wissenschaftlich fundierten Nachweis für sichere Orte erbringen zu können: „Das hiesige Gastgewerbe hat sich selbst hohe Qualitätsstandards auferlegt. Organisierte Räume schaffen Sicherheit und Perspektiven für einen höheren Infektionsschutz. Überlebensnotwendig ist die gesamtheitliche Betrachtung für Tourismus, Hotels und Restaurants, sowohl in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und fachliche Qualifikation auch für pandemische Sondersituationen.“

Kulturdezernentin Ina Hartwig begrüßt die Initiative: „Dringender denn je benötigt der Frankfurter Kulturbetrieb eine Öffnungsperspektive. Bereits in der Vergangenheit haben unsere städtischen Museen sowie viele weitere Kultureinrichtungen mit ihren professionellen Hygienekonzepten bewiesen, dass sie alle Standards erfüllen und damit einen verantwortungsvollen Betrieb gewährleisten können. Digitale Hilfsmittel, die uns hierbei unterstützen, sind hochwillkommen.“

Modellprojekt mit „Signalwirkung“ für andere Städte

Von dem Modellprojekt erhofft sich die Stadt außerdem eine Signalwirkung für andere Städte und übrige Wirtschaftszweige, wie auch eine weitere Öffnung unter den gegebenen Voraussetzungen. Die wissenschaftliche Begleitung soll in der Tat Hinweise liefern, wie das Übertragungsrisiko insgesamt gesenkt werden kann.

Die Stadt Frankfurt möchte sich mit dieser Strategie als eine von drei Modellregionen des Landes Hessen bewerben. Erste Gespräche auf Landesebene haben bereits stattgefunden.

Foto: Stadt Frankfurt/ Moritz Bäuml

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Jugendlicher hantiert mit Softairwaffe

Gestern Abend löste ein 14-Jähriger einen größeren Polizeieinsatz im Nordwestzentrum (NWZ) aus. Er hatte zuvor im Bereich des Busbahnhofs mit einer Waffe auf Menschen gezielt.

Gegen 20.15 Uhr verständigte ein Sicherheitsmitarbeiter des NWZ die Polizei, weil zuvor ein Jugendlicher mit einer Schusswaffe auf ihn gezielt hatte. Zudem hatte der Jugendliche mit der Waffe hantiert und sie in verschiedene Richtungen gehalten. Daraufhin rückte die Polizei mit einem Großaufgebot inklusive Überfallkommando an. Im Rahmen der Fahndung gelang dann die Festnahme des 14-Jährigen. Über die Videoüberwachung konnten die Beamten dessen Fluchtweg nachvollziehen und so auch das Versteck der Waffe finden. Bei ihr handelte es sich glücklicherweise um eine Softairwaffe.

Der Jugendliche wurde im Anschluss seinen Eltern übergeben. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten und Verstoß gegen das Waffengesetz zu.

Foto: Maximilian Scheffler / Unsplash

 

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Keine Freiräume, Zukunftsängste – wie Jugendliche die Pandemie erleben

Die Pandemie belastet viele junge Menschen erheblich: Sie haben keine offenen Räume mehr, haben keine Mitsprache und die Ungleichheiten manifestieren sich. Dies sind Ergebnisse der JuCo-Studie II des Forschungsverbunds „Kindheit – Jugend – Familie in Zeiten von Corona“ der Goethe-Universität Frankfurt und Stiftung Universität Hildesheim. 12.500 Jugendliche haben an der Studie teilgenommen.

Nicht alle Jugendlichen brauchen „Orte zum Abhängen“. Doch diejenigen, die sich dort sozial austauschen, werden von den Folgen der Pandemie besonders stark belastet. Sie fühlen sich nicht nur unwohler und einsamer, sondern haben auch vermehrt Angst vor der Zukunft. Für das psychosoziale Wohlbefinden sind offene Räume sogar wichtiger als das Ausüben von Hobbys wie Sport, Musik, Jugendarbeit oder gesellschaftliches Engagement etwa in Umweltverbänden. Das ergibt eine vertiefte Auswertung der beiden bundesweiten Onlinebefragungen, an denen im April und November 2020 insgesamt 12.500 junge Menschen teilgenommen haben.

Psychische Belastung und Zukunftsängste

Und noch etwas macht die Studie deutlich, die Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung entstanden ist: Jugendliche, die seit Corona stärker durch finanzielle Sorgen belastet sind, fühlen sich auch emotional und psychisch stärker beeinträchtigt. Besonders hoch ist hier der Anteil von jungen Menschen mit Zukunftsängsten. Ein Befund, der besonders ernst genommen werden sollte, betont Johanna Wilmes, Familienforscherin an der Goethe-Universität: „In der jungen Generation manifestieren sich diese erlebten Ungleichheiten besonders nachhaltig. Wir wissen, dass Armutserfahrungen maßgeblich Bildungs- und Lernerfolge prägen. Das heißt aber auch, wenn wir hier etwas verändern, gestalten wir Zukunft zum Positiven.“

Mehr Mitsprache für junge Menschen!

Mehr Mitspracherecht für junge Menschen fordert auch das Team von Jugendlichen, das mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Ergebnisse der Studien diskutiert und in der Publikation „Fragt uns 2.0“ zusammengefasst hat. Corona zeige deutlicher, „was ohnehin nicht gut funktioniert“ – ein veraltetes Schulsystem, fehlendes Mitspracherecht und fehlende Ansprechpersonen für Kinder und Jugendliche. „So wär´s besser“: Unter diesem Titel machen die Jugendlichen Änderungsvorschläge in Bezug auf ihre Situation in Familie, Schule und Ausbildung. „Wir brauchen mehr Verständnis für die Situation von Jugendlichen in der Pandemie“, fordern sie. Und: „Die zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie müssen Thema in Schulen sein“ sowie „Medien sollten auf Stereotype verzichten und Jugendliche nicht nur als Regelbrecher:innen darstellen.“

Es gibt auch „ein paar positive Dinge“

„Fragt uns 2.0“ bestätigt aber auch ein weiteres Resultat der JuCo I und II-Studien: Junge Menschen haben auch positive Effekte der Pandemie wahrgenommen. Unter „Ein paar Dinge, die man behalten kann“ nennen sie: weniger Stress, mehr freie Zeiteinteilung, Selbstorganisation, Wertschätzung von sozialen Beziehungen, Digitalisierung vorantreiben und ein umweltfreundlicheres Leben.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: Jesús Rodríguez / Unsplash

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Achtung – falsche Polizeibeamte rufen an!

Seit heute Morgen rufen im gesamten Raum Frankfurt falsche Polizeibeamte ihre potentiellen Opfer an und fragen dabei nach Geld und Vermögenswerten.

Der gesamte Vorwahlbereich 069 wird abtelefoniert. Die Täter geben sich als Polizisten aus und senden mitunter eine offizielle Behördentelefonnummer mit, die aber künstlich erzeugt ist. Mit fadenscheinigen Geschichten, beispielsweise, dass ein Zettel mit Adressen der Polizei vorliegt, wo Einbrecher demnächst versuchen werden, Beute zu machen. Die Opfer müssten demnach ihr Bargeld oder ihre Wertsachen an einen Polizisten, der das Ganze abholt, übergeben oder zur Abholung sicher deponieren.

Die Frankfurter Kriminalpolizei geht davon aus, dass pro Stunde rund 1000 solcher Anrufe aus Callcentern im Ausland hier im Frankfurter Raum eingehen. Daher der Appell der Frankfurter Polizei: „Bitte bleiben Sie aufmerksam, legen Sie auf und melden Sie sich beim Polizei-Notruf 110!“

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Neue Bestell-App jetzt mit Food-Guide

Made in Riedberg ist die neue Bestell-App Julienne, die inzwischen schon 24 Restaurants und Cafés in und um Frankfurt umfasst. Das Start-up startet in der Krise durch, legt den Fokus auf Nachhaltigkeit und kurze Wege und bietet ab sofort auch einen Food-Blog mit Geschichten aus der lokalen Gastronomie an.

„Julienne ist keine Konsum-App, es ist eine Tu-der-Umwelt-gut-App“ – so möchte der Riedberger IT-Unternehmensberater Maxim Beizerov die Richtung für das 2020  gegründete Start-up vorgeben. Bestellt wird über die App bei lokalen Gastronomiebetrieben, hier im Stadtteil beispielsweise bei „House of Waffels“, „kababiss“, „Karrys & Barrys“ oder beim neuen „Lab Restaurant“ im FIZ am Campus Riedberg. Bezahlt wird ebenfalls gleich per App, Abholen ist dann zur Wunschzeit und ohne Warteschlange möglich. Für die Nutzer ist das Angebot kostenfrei. Auch gegenüber den Lokalen wird auf hohe Gewinnmargen verzichtet, anders als das bei den großen Lieferdiensten üblich ist, heißt es bei Julienne. Die Kunden sollen ja nicht beliefert werden, sondern am besten zu Fuß kommen, um beim Umweltaspekt zu bleiben.

Wer bitte ist „Julienne“?

Zum Gründer-Team gehören neben den Brüdern Maxim und Eugen Beizerov der Düsseldorfer Management-Experte Rolf Reinecke, der als Chief Operating Officer fungiert. Gestartet wurde unter der App-Bezeichnung „piq“, als Abkürzung für „pick up“ sozusagen. Da diese drei Buchstaben aber  schweinchenmäßige Assoziationen wecken, wurde nach wenigen Monaten auf „Julienne“ umgeswitcht. In erster Linie steht Julienne für mindestens dreihundert Jahre französische Kochkunst. Diese Art und Weise, Gemüse für das Zubereiten von Speisen zu schneiden, wird oft von professionellen KöchInnen angewandt. Dabei entstehen unglaublich schnell streichholzähnliche, kleine Streifen, die dekorativ und natürlich wohlschmeckend sind. Julienne, noch dazu ladylike und mit einem frechen Gesicht, soll uns deshalb jetzt auf unserer Essensreise überallhin begleiten.

Neuer Food-Guide zum Lieblings-Restaurant

Apropos Reise: Ganz nach dem Motto „behind the scenes”, will die App jetzt mit einem neuen Food-Guide punkten, der sukzessive erweitert wird. „Wir wollen, dass jeder sehen kann, wer hinter den einzelnen Restaurants und Cafés steht. Wer unsere HeldInnen sind, die uns Tag täglich mit Essen versorgen und verwöhnen. Denn welcher Kunde weiß sonst, wer für sein Lieblingsgericht in seinem Lieblingsrestaurant verantwortlich ist? Auch die Gerichte selbst haben meist eine Geschichte“, sagen die Julienne-Macher. Jede Woche gibt es ab sofort neue Geschichten aus der lokalen Gastronomie. Los ging’s übrigens mit der beliebten Traditionsgaststätte „Zum Lahmen Esel“ in Niederursel. Nach dem Motto: Urig, gemütlich, lecker…

Weitere Informationen unter julienne.com und @julienne.germany

Foto: MAINRiedberg

Essens-Kult(ur) unterm Riedberg: Der neue Food-Guide der Bestell-App Julienne startet mit Thomas Metzmachers beliebtem Apfelweinlokal „Zum Lahmen Esel“ Foto: privat

 

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Erst Testkonzept – dann Schulöffnung?

Vor dem Hintergrund der allgemein stark steigenden Infektionszahlen, die nicht auf einzelne Kommunen zurückzuführen sind, und aufgrund der noch nicht erfolgten Impfungen durch das Aussetzen der Impfungen mit AstraZeneca sowie der noch nicht zur Verfügung stehenden Schnelltests des Landes, appellieren Gesundheitsdezernent Stefan Majer und Bildungsdezernentin Sylvia Weber an das Land Hessen, bei den Beratungen des Corona-Kabinetts am morgigen Donnerstag zu beschließen, dass der geplante Einstieg in den Wechselunterricht ab dem 22. März ab der Klasse 7 landesweit ausgesetzt wird.

Die Zeit vor und in den Osterferien müsse vom Land genutzt werden, um ein Testkonzept für die regelmäßige Testung aller Schülerinnen und Schüler vorzulegen und die Lieferung und Durchführung der Tests an Schulen zu organisieren.

Foto: Archiv

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Frankfurt stoppt Impfung mit AstraZeneca

Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hat die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Für die Angehörigen bestimmter Berufsgruppen – Personal von Arztpraxen, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Rettungsdienstpersonal, Polizei- und Ordnungskräfte – die bereits Impftermine mit AstraZeneca vereinbart haben, müssen die Impftermine leider bis auf vorerst einschließlich Donnerstag, 18. März, entfallen. Diese Personen werden daher gebeten, nicht zum vereinbarten Termin zum Impfzentrum zu kommen. Die Stadt Frankfurt informiert, sobald bekannt ist, wann eine erneute Anmeldung für einen Impftermin möglich ist. Zweitimpfungen mit Astra-Zeneca sind aktuell noch nicht betroffen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: CDC / Unsplash.com

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Grüne erstmals stärkste Kraft in Frankfurt

Jetzt liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor: Die Grünen sind mit 25,6 % erstmals stärkste Partei in Frankfurt, gefolgt von der CDU (23,6 %) und deutlich vor der SPD (16,6 %), die große Verluste hinnehmen muss.

Die virtuelle Wahlparty bei den Frankfurter Grünen konnte noch gestern Abend beginnen. Denn während das Bild zu Beginn der Auszählungen noch sehr volatil war, war der Trend schon ab 20 Uhr eindeutig und das vorläufige amtliche Endergebnis von heute Mittag bestätigt: Die Grünen werden mit 25,6 Prozent der Wählerstimmen erstmals stärkste Kraft in Frankfurt, gefolgt von der CDU, die zunächst nur bei knapp 20 Prozent lag, aber im Laufe des Abends aufholen konnte. Nur auf Platz 3 liegt die SPD, die mit 16,6 Prozent mehr als 6 Prozentpunkte im Vergleich zur Kommunalwahl 2016 verlor.

Die FDP liegt bei 8,1 Prozent und gewinnt hinzu. Die Linke kommt auf 7,6 Prozent. Die AfD verliert und liegt letztlich bei 5,8 Prozent. Bei insgesamt 13,1 Prozent liegen die übrigen mehr als 20 Parteien, die zum Teil auch Sitze im Römer gewinnen konnten.

Die Sitzverteilung – Sieger sind auch kleine Parteien

Umgerechnet auf die Sitze bedeutet das Wahlergebnis: Die Grünen gewinnen 24 Sitze, die CDU 22, die SPD 15, FDP 8, Linke 7, AfD 5 Sitze – und die kleinen Parteien gehören ebenfalls zu den Gewinnern. Erstmals zieht die neue Pro-Europa-Partei Volt mit 3 Sitzen in den Römer ein, Die PARTEI hat 2 Sitze, BFF ebenfalls, Freie Wähler, BIG, Gartenpartei Ffm und ÖkolinX jeweils einen Sitz.

Das ist die neue Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung Quelle: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

So hat Riedberg und Kalbach gewählt

Wie aber wurde in Riedberg und Kalbach gewählt? Hier erreicht die CDU mit deutlichen 29,6 Prozent eines der besten Ergebnisse in Frankfurt, gefolgt von den Grünen mit 25,3 Prozent. Während die SPD nur 13,8 Prozent erreicht – und sich die FDP über ein Ergebnis von 11,4 Prozent freuen kann. Die AfD kommt auf 5,1 Prozent, die neue Pro-Europa-Partei Volt sofort auf 4,4 Prozent, sonstige Parteien auf mehr als 10 Prozent.

Das ist das vorläufige Ergebnis für unseren Stadtteil von 01.57 Uhr Quelle: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

Die Ergebnisse für die Wahlen zum Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg werden erst in einigen Tagen vorliegen.

Endergebnis erst im Laufe der Woche

Gestern wurden sowohl in den Wahllokalen als auch bei der Briefwahl nur die Stimmzettel ausgezählt, auf denen lediglich ein Listenkreuz gesetzt wurde. Die aufwendige Erfassung der kumulierten und panaschierten Stimmen wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis das Endergebnis im Laufe der Woche feststeht, werden nach Schätzung des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen rund 1,5 Milliarden Datensätze erarbeitet.

Grafiken: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

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Kommunalwahl: Grüne klar vorne, CDU und SPD verlieren

In Frankfurt sind bisher 349 von 516 Wahlbezirken ausgezählt, aber der Trend ist eindeutig: Die Grünen liegen mit 25 % klar an der Spitze vor CDU (19,5 %) und SPD (17,2 %), die auch gegenüber der Kommunalwahl von 2016 deutlich verlieren.

Angeblich läuft die weitgehend virtuelle Wahlparty bei den Frankfurter Grünen schon. Denn während das Bild zu Beginn der Auszählungen noch sehr volatil war, ist der Trend inzwischen eindeutig: Laut der aktuellen Hochrechnung von 21.45 Uhr liegen die Grünen erstmals mit 25 Prozent klar an der Spitze, während die CDU mit 19,5 Prozent fast fünf Prozentpunkte im Vergleich zu den vergangenen Kommunalwahlen verliert und nicht mehr stärkste Kraft in der Stadtverordnetenversammlung sein wird. Die SPD scheint sogar mehr als 6 Prozent zu verlieren und kommt nur auf etwas mehr 17 Prozent.

Die FDP liegt momentan bei 8,3 Prozent und gewinnt mehr als einen Prozentpunkt hinzu. Die Linke hat mit 8,6 Prozent auch leichte Zugewinne. Die AfD verliert leicht und liegt derzeit bei knapp über 8 Prozent. Bei insgesamt 13 Prozent liegen die übrigen mehr als 20 Parteien, die teilweise durchaus Chancen auf einen oder mehrere Sitze im Römer haben.

So hat Riedberg und Kalbach gewählt

Wie aber wurde in Riedberg und Kalbach gewählt? In unserem Bezirk bleibt laut der letzten Hochrechnung von 20.45 Uhr die CDU mit 25,9 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von den Grünen mit 24,5 Prozent – während erstmals SPD und FDP mit jeweils 13,4 Prozent gleichauf liegen. Die AfD kommt auf 6,5 Prozent, die neue und junge Europa-Partei Volt sofort auf 4,7 Prozent, sonstige Parteien auf mehr als 11 Prozent.

Die Ergebnisse für die Wahlen zum Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg werden erst in einigen Tagen vorliegen.

Das ist das vorläufige Ergebnis für unseren Stadtteil heute 20.45 Uhr Grafik: Stadt Frankfurt

Endergebnis erst im Laufe der Woche

Denn am Sonntag werden sowohl in den Wahllokalen als auch bei der Briefwahl nur die Stimmzettel ausgezählt, auf denen lediglich ein Listenkreuz gesetzt wurde. Die aufwendige Erfassung der kumulierten und panaschierten Stimmen wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis das vorläufige Endergebnis im Laufe der Woche feststeht, werden nach Schätzung des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen rund 1,5 Milliarden Datensätze verarbeitet.

Hochrechnung: Stadt Frankfurt am Main/ 21.45 Uhr

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Information zu kostenlosen Schnelltests in Frankfurt

Alle Bürgerinnen und Bürger haben seit Montag den Anspruch darauf, sich ein Mal pro Woche durch einen kostenlosen Antigen-Schnelltest auf eine mögliche SARS-CoV-2-Infektion testen zu lassen. Jetzt setzt Frankfurt den Testanspruch um.

Die Tests können bereits jetzt von niedergelassenen Ärzten mit Kassensitz sowie von den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen durchgeführt werden. „Mit der heute veröffentlichten Allgemeinverfügung zur Bürgertestung setzen wir in Frankfurt den vom Bund formulierten Testanspruch um. Leistungserbringerinnen und -erbringer wie Apotheken, Zahnarztpraxen, medizinische Labore und Hilfsorganisationen in Frankfurt sind nun allgemein beauftragt, kostenlose Corona-Schnelltests durchzuführen. Wir gehen davon aus, dass viele der jetzt Beauftragten auch tatsächlich diese kostenlose Schnelltest anbieten. Sollte die Nachfrage das Angebot übersteigen, sind wir kurzfristig in der Lage, weitere Beauftragungen auszusprechen“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Die Beauftragung erfolgt unter bestimmten Auflagen, etwa die unverzügliche namentliche Nennung positiver Corona-Schnelltests an das Gesundheitsamt. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine erste Übersicht über die bisher gemeldeten Anlaufstellen für kostenlose Corona-Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger in Hessen auf seiner Website eingestellt. Diese ist nach Postleitzahlengebieten gegliedert und wird regelmäßig aktualisiert. Weitere Infos gibt es unter https://hessenlink.de/HMSI94 im Internet.

Von Selbsttestungen rät das Gesundheitsamt ab

„Bei einem positiven Testergebnis wird ein PCR-Test zur Bestätigung des Schnelltestergebnisses empfohlen. Der Verweis an die dafür geeigneten Testzentren obliegt den Stellen, die den Schnelltest durchgeführt haben“, sagt Dr. Udo Götsch, Infektiologe am Frankfurter Gesundheitsamt. Im Gesundheitsamt selbst werden keine kostenlosen Antigen-Schnelltests durchgeführt.

Von Selbsttestungen bei fehlender Expertise rät das Gesundheitsamt ab. Das positive Ergebnis eines Selbsttests führt zur Verpflichtung, sich selbst zu isolieren und zur Bestätigung des Ergebnisses, nach Absprache mit dem Hausarzt oder der Hausärztin, einen PCR-Test durchführen zu lassen.

Weitere Frankfurt-spezifische Fragen und Antworten rund um das Thema „SARS-CoV-2 und COVID-19“ finden sich unter http://www.frankfurt.de/coronavirus-fragen-und-antworten im Internet.

Foto: CDC / Unsplash.com

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