Kategorie: AktuelleNEWS

Gemeinschaft stärken und Abenteuer erleben: Der »SportsFinderDay Mini« bringt die Marie-Curie-Schule auf Trab

Der SportsFinderDay-Mini: Das Minimobil

Ein ereignisreicher Sporttag am Riedberg zeigt, wie wichtig Bewegung, Teamgeist und gesunde Ernährung für Grundschulkinder sind.

Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, herrschte auf dem Gelände der Marie-Curie-Schule auf dem Riedberg ein ganz besonderer Trubel. Die Sportjugend Hessen machte mit ihrem erfolgreichen und beliebten Bewegungsformat »SportsFinderDay Mini« Station an der Grundschule. Das Ziel dieses landesweiten Projekts ist es, Kinder frühzeitig für Sport zu begeistern, ihre motorischen Fähigkeiten zu fördern und nachhaltige Netzwerke zwischen Bildungseinrichtungen und Sportvereinen zu knüpfen. Für die teilnehmenden Schüler und Lehrer war dieser Tag ein absolutes Highlight, das lange im Gedächtnis bleiben wird.

Der SportsFinderDay-Mini: Der Rollstuhl

Der begehrte Weg zum Aktionstag

Wie begehrt das Event ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Hessenweit hatten sich 245 Schulen auf insgesamt nur 7 Plätze beworben. Die Marie-Curie-Schule schaffte es in die engere Auswahl und war neben der Theobald-Ziegler-Schule in Preungesheim eine von nur zwei ausgewählten Grundschulen in ganz Frankfurt. Wer den Zuschlag erhält, muss sich danach drei Jahre gedulden, bevor eine erneute Bewerbung möglich ist, damit auch andere Schulen eine Chance bekommen. Für Lehrer von Schulen, die sich für ein solches Event noch bewerben wollen, ist das die perfekte Gelegenheit zur Planung: Die Ausschreibung erfolgt jeweils gegen Ende des Jahres.

Am frühen Morgen rückte das Team der Sportjugend Hessen mit einer Flotte aus roten und weißen Fahrzeugen an, vollgepackt mit professionellem Sport- und Spielmaterial. Jasmin Gangel, Lehrerin an der Riedberger Schule, betonte begeistert, dass die Aktion Möglichkeiten eröffne, die eine Schule alleine in dieser Form niemals stemmen könnte.

Ein Parcours voller sportlicher Abenteuer

Insgesamt rund 40 Stationen verwandelten das Schulgelände in eine riesige Bewegungslandschaft. Die Angebote teilten sich in freie Stationen und feste Team-Aufgaben auf. An den freien Stationen durften die Kinder nach Herzenslust Neues ausprobieren. Zu den absoluten Highlights gehörte ein professioneller Baseball-Käfig mit einer direkt aus den USA importierten Wurfmaschine. Da das alte Gerät kurz zuvor den Geist aufgegeben hatte, wurde diese Maschine extra neu beschafft. In Deutschland ist so ein Gerät gar nicht erhältlich – ein Beweis dafür, dass Baseball hierzulande eine echte Nische darstellt. Die Schüler erfuhren begeistert, wie viel Kraft und Koordination dazu gehört, den schweren Schläger im richtigen Moment zu schwingen.

Der SportsFinderDay-Mini: Basball-Wurfmaschine

In der Turnhalle ging es beim „Bubble Soccer“ drunter und drüber. Eingepackt in große, durchsichtige, luftgefüllte Kugeln versuchten die Kinder, sich gegenseitig umzuschubsen. Dass man dabei ständig miteinander zusammenstieß, umfiel und sich wieder auf die Beine kämpfen musste, sorgte für lautes Lachen und ließ die sportliche Anstrengung fast vergessen.

Der SportsFinderDay-Mini: Die Kletterwand

Auch das Klettern kam nicht zu kurz: Zwar verfügt die Schule bereits über eine kleine Boulderwand im Pausenhof, doch die mitgebrachte Wand der Sportjugend ragte deutlich höher hinauf. Bestens mit Gurten und Seilen gesichert, erklommen die jungen Nachwuchsbergsteiger mit wachsender Begeisterung das neue Hindernis. Weitere innovative Stationen wie das „Licht ausklatschen“ – eine Reaktionsübung aus dem Handballtraining mit vier leuchtenden Signallampen auf dem Boden –, eine „Pipeline“ aus Regenrinnen für Murmeln und das Seilspiel „Zaubertrank“, bei dem eine Wasserschale völlig stumm balanciert werden musste, erforderten von den Schülern volle Konzentration und Geschicklichkeit.

Teamgeist und Zusammenhalt im Fokus

Neben dem individuellen Ausprobieren gab es 5 spezielle Team-Stationen, die jede Klasse zu festen Terminen absolvierte. Hier war enge Zusammenarbeit der gesamten Klasse gefragt. Aufgeteilt in drei Gruppen mussten die Schüler im Stil eines Escape-Rooms knifflige Rätsel lösen, Tresore öffnen und geheime Codes per Walkie-Talkie austauschen. Da jede Teilgruppe nur ein Funkgerät erhielt, mussten die Kinder eng zusammenbleiben. Es wurden feste Rollen wie der „Walkie-Talkie-Meister“ oder der „Verwalter der Unterlagen“ vergeben. In abschließenden Teambesprechungen wurde gemeinsam reflektiert, was man gelernt hat und wie diese Erfahrungen für den täglichen Schulalltag von Nutzen sein können.

Der SportsFinderDay-Mini: Exit-Room

Spielerisch lernen, wie gesunde Ernährung schmeckt

Ein durchdachtes pädagogisches Konzept verknüpfte den Sport direkt mit der Ernährung. Jedes Kind sammelte mit seinem Laufpass an den Stationen Stempel, die als „Ernährungsbudget“ am gesunden Frühstücksbuffet eingelöst werden konnten. Für Obst und Gemüse benötigte man nur wenige Stempel, belegte Brötchen kosteten etwas mehr, und für süße Croissants musste man am meisten ausgeben. So entwickelten die Kinder spielerisch ein Gefühl für den Wert von Lebensmitteln. Das Buffet wurde in einer großartigen Teamleistung von Eltern, dem Förderverein und der Schulmensa aufgebaut. Dank der Verbindung eines Elternteils zum Obstladen „Bioeck“ aus Offenbach stand frisches Gemüse im Überfluss bereit. Die Lehrer wurden dadurch entlastet und konnten sich voll auf die Betreuung der Klassen konzentrieren. Bei dem sonnigen, heißen Frühsommerwetter erinnerten regelmäßige Lautsprecheransagen die Kinder zudem daran, ausreichend zu trinken und auch zu essen.

Der SportsFinderDay-Mini: Der Futterbereich

Große Unterstützung und hoher politischer Besuch

Der enorme Aufwand des Projekts wird auch von offizieller Seite stark unterstützt. Das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege förderte die Maßnahme mit 26.000 Euro. Den Bescheid überreichte Ann Kathrin Linsenhoff, Sportbeauftragte des Landes Hessen und Olympiasiegerin von 1988 im Mannschaftsdressurreiten, an Tim Döring von der Sportjugend Hessen. Sie lobte ausdrücklich den sozialen Aspekt und das starke Miteinander, das in diesem Projekt spürbar wird.

Die fundamentale Bedeutung für die Zukunft unserer Kinder

Der Aktionstag macht deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Bewegungsangebote in der heutigen Zeit sind. Aktuelle Studien zeichnen ein alarmierendes Bild: Nur etwa 20 % der Kinder erreichen die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene tägliche Bewegungszeit. Besonders betroffen sind Kinder aus sozial benachteiligten Lebenslagen. Vor dem Hintergrund dieser zunehmenden Bewegungsdefizite und der Einführung du flächendeckenden Ganztagsunterrichts ab 2026 gewinnt die Verbindung von Schule, Kita und Sportverein massiv an Bedeutung.

Wie Malin Hoster, Vorstandsvorsitzende der Sportjugend Hessen, betont, schafft das Projekt wichtige Räume der Begegnung und ebnet Kindern den Weg in den Vereinssport. Zwar wird diese Kooperation oft dadurch erschwert, dass die Hauptaktivitäten vormittags stattfinden – einer Zeit, in der viele Vereinstrainer berufstätig sind –, dennoch bietet der Tag den Vereinen eine ideale Plattform, sich zu präsentieren und neue Mitglieder zu gewinnen. So erhalten Kinder auch Zugang zu exotischeren Sportarten wie Fechten oder Rollstuhlbasketball, die ihnen sonst verborgen blieben. Der »SportsFinderDay Mini« an der Marie-Curie-Schule hat eindrucksvoll bewiesen, dass Bewegung in der Gemeinschaft nicht nur gesund ist, sondern vor allem unendlich viel Spaß macht.


Augenzeugenberichte

Der Sportsfindersday
Der Sportsfindersday fand am 27.05.2026 statt. Man konnte viele verschiedene Sportarten oder Hobbys ausprobieren. Am Anfang haben wir uns warm gemacht und sind viel gejoggt. Jede Klasse hatte ein Klassenspiel, wo es verschiedene Aktivitäten gab. Immer, wenn man an einer Station war, und diese fertig gemacht hat bekam man ein Stempel auf seinem Pass. Wenn man Hunger hatte, ging man zum Buffét und konnte sich etwas kaufen. Obst und Gemüse kosteten ein Stempel, belegte Brötchen (Käse oder Wurst) zwei, Brötchen mit Nutella oder Marmelade drei und mini Muffins vier dafür bekam man zwei. Ein Ruheraum gab es auch. Dort konnte man sich von der Hitze und dem Sport ausruhen und kurz entspannen.

Ich fand die Station: „Hüpfburg und Klettern am tollsten!“ Es gab aber noch was wie Seilspringen, Fußball spielen oder Hobby-Horsing.

Insgesamt war der Sportsfindersday eine sehr tolle und spannende Erfahrung, mit Erinnerungen die immer im Hinterkopf bleiben werden!

von: Luise

Der SportsFinderDay-Mini: Tauschverhältnisse Stempel in Essen

Der Sportsfinderday
Am Anfang von dem Tag waren alle Kinder auf dem Schulhof der Marie-Curie-Schule. Dort wurden die Kinder mit Übungen überrascht zum Beispiel mit Joggen. Das haben wir ungefähr 5 bis 10 Minuten gemacht. Danach sind wir zu den Sportgeräten gerannt. Es gab ein Trampolin mit einem Boxsack. In der Mitte es gab auch noch Bumperbälle die sehr viel Spaß gemacht haben und gaaaaaaaaaaanz viele andere Sachen! Bei jeder Station die man gemacht hat kriegt man einen Stempel damit sich die Kinder Essen holen können. Je nach dem: man gesünderes Essen isst ist es günstiger und wenn das Essen ungesund ist kostet es mehr Stempel. 1 Stempel ist das günstigste Essen und mit 4 Stempel ist es das teuerste Essen. Zum Beispiel ist ein Apfel ist gesund und ein Muffin ist ungesund.

Die Kinder hatten zu unterschiedlichen Uhrzeiten ein Klassenspiel (Teamspiel). In diesen Klassenspielen war alles nur als Team möglich! Es gab die unterschiedlichsten Sachen zu tun. Jede Klasse hatte ein Klassenspiel und alle Klassenspiele waren anders. Auch in unserer Turnhalle gab es Geräte zum Beispiel den Bumper.

Am Ende waren alle wieder da wo man angefangen hat und die Kinder konnten ihre Meinung dazu sagen. Alle Kinder haben ganz laut gejubelt: „Es hat alles so viel Spaß gemacht“!

Dann war die Schule vorbei.

 

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Gemeinsam am Tisch: Ein neues Projekt bei Billabong gegen die Einsamkeit am Wochenende

Symbolbild Gemeinsames Essen

Ein neues Koch- und Essensangebot für Senioren startet am 13. Juni auf dem Riedberg – Gefördert durch die Initiative „LEA“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Das Wochenende gilt für viele Menschen als Zeit der Erholung, doch für alleinlebende Senioren ist es nicht selten die einsamste Phase der Woche. Um dem entgegenzuwirken, startet das Billabong Familienzentrum auf dem Riedberg am Samstag, den 13. Juni, ein innovatives Projekt: „Gemeinsam am Tisch – Kochen und Essen gegen Einsamkeit im Alter“. Bürger aus dem Ortsbezirk Kalbach-Riedberg sind herzlich eingeladen, Wochenenden aktiv und in Gemeinschaft zu gestalten.

Die Idee, eine Kochgemeinschaft ins Leben zu rufen, in der vorzugsweise auch gerettete Lebensmittel verwendet werden, existiert im Billabong Familienzentrum bereits seit den Anfängen des angeschlossenen Cafés. Konkretisiert hat sich das Vorhaben jedoch erst durch die Rückmeldungen der Besucher. Immer häufiger äußerten ältere Gäste den Wunsch nach einem offenen Treffpunkt am Wochenende. Aussagen wie „die Wochenenden sind oft die einsamsten Tage“ machten deutlich, dass im Stadtteil ein niedrigschwelliges Samstags- und Sonntagsangebot fehlt.

Förderung macht den Start möglich

Möglich wird das neue Angebot durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft (SPTG). Das Riedberger Projekt konnte sich erfolgreich bei der 2. Ausschreibungsrunde der Initiative „LEA – Projekte zur Linderung von Einsamkeit im Alter“ durchsetzen. Die Stiftung, deren Motto »Wir bauen am Wir« lautet, setzt sich gezielt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein, um Menschen im fortgeschrittenen Alter vor sozialer Isolation zu schützen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Um die Ernährungs- und Alltagskompetenz optimal zu begleiten, strebt das Billabong Familienzentrum zudem eine zukünftige Kooperation mit der Verbraucherzentrale an.

Ein Konzept, das vom Mitmachen lebt

Das Projekt unterscheidet sich bewusst von klassischen, starren Betreuungsangeboten: Es wurde in dieser Form bisher noch nicht getestet und soll gemeinsam mit den Teilnehmern fortlaufend optimiert und angepasst werden.

Partizipation wird hier großgeschrieben. Das Vorhaben soll maßgeblich von den Ideen, Wünschen und der langjährigen Lebens- und Kochexpertise der Teilnehmer leben. Während das Familienzentrum Billabong den organisatorischen Rahmen stellt und als Gastgeber fungiert, liegt die Gestaltung der gemeinsamen Stunden ganz in den Händen der teilnehmenden Köche.

Hintergrund: Die unsichtbare Herausforderung

Wie drängend das Problem der Isolation im Alter ist, zeigen aktuelle statistische Daten: Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamts leben in Frankfurt am Main rund 53 % der Menschen in Einpersonenhaushalten – Tendenz im Alter steigend. Mobilitätseinschränkungen, Krankheiten, das Ende des Berufslebens oder eine große räumliche Distanz zu den Angehörigen führen oft schleichend in die Einsamkeit. Hinzu kommt, dass steigende Lebenshaltungskosten die Situation durch Altersarmut verschärfen können, da finanzielle Mittel für die Teilhabe am öffentlichen Leben fehlen.

Das Billabong Familienzentrum setzt genau hier an und bietet mit dem gemeinsamen Kochen eine kostenfreie, herzliche Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und ein lebendiges Miteinander im Stadtteil Riedberg zu pflegen. Alle interessierten Senioren sind eingeladen, den ersten Termin am 13. Juni wahrzunehmen und ihre eigenen Ideen einzubringen.

Informationen auf einen Blick
Projekt: „Gemeinsam am Tisch – Kochen und Essen gegen Einsamkeit im Alter“
Veranstalter: Billabong Familienzentrum Riedberg e.V.
Erster Termin: Samstag, 13. Juni 2026 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Zielgruppe: Menschen, die das Wochenende in Gemeinschaft verbringen möchten.
Förderer: Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main (Initiative LEA)

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Kultur in der Aula: „Liebemacher-Pop“ – Aljosha Konter bringt Herz und Humor

Aljosha Konter

Kalbach-Riedberger aufgepasst! Wer Lust auf einen Abend voller ehrlicher Gefühle, handgemachter Musik und einer ordentlichen Portion Charme hat, sollte sich den ersten Samstag im Juni rot im Kalender markieren. Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Kultur in der Aula“ gastiert der Wahl-Stuttgarter Aljosha Konter am 6. Juni 2026 in der Grundschule Riedberg und verspricht ein Konzerterlebnis, das so gar nichts mit den glattgebügelten Shows aus dem Fernsehen zu tun hat.

Ein Musiker mit Prinzipien und viel Erfahrung

Aljosha Konter ist kein Unbekannter in der deutschen Musiklandschaft. Mit der Erfahrung von mittlerweile über 900 gespielten Konzerten weiß der Singer-Songwriter genau, wie er sein Publikum abholt. Obwohl er bereits im Fernsehen zu sehen war, im Radio läuft und sogar die Titelsongs für deutsche Filme schreibt, ist er sich selbst treu geblieben. Ein besonderes Zeichen seiner Authentizität: Er lehnte eine Teilnahme bei der Castingshow »The Voice of Germany« ab, da er sich mit diesem Format schlichtweg nicht identifizieren kann. Statt auf das schnelle Rampenlicht setzt er lieber auf die Nähe zu den Menschen.

Was ist eigentlich „Liebemacher-Pop“?

Sein Musikgenre beschreibt der Künstler augenzwinkernd als „Liebemacher-Pop“. Was sich dahinter verbirgt? Eine Mischung, die so bunt und lebendig ist wie das Leben selbst. Seine Lieder sind humoristisch, ehrlich und strotzen vor Energie. In bester Liedermacher-Manier steht er mit seiner Gitarre auf der Bühne und schafft eine Atmosphäre, die gleichermaßen zum Lachen, Nachdenken und Mitfühlen einlädt. Wer vorab schon einmal reinhören möchte, findet sein aktuelles Album „Weil das Auge mitlauscht“ auf allen gängigen Streaming-Plattformen.

Ein Abend zum Genießen

Für die Bewohner von Kalbach-Riedberg bietet sich die Chance, diesen sympathischen Künstler hautnah zu erleben. In der intimen Atmosphäre der Schulaula kommt sein Stil besonders gut zur Geltung: ganz nah am Zuschauer, ohne unnötigen Schnickschnack, dafür mit viel Herzblut. Es ist die perfekte Gelegenheit, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen und in die Welt des „Liebemachers“ einzutauchen.

Die Event-Details auf einen Blick:

  • Was: Aljosha Konter – „Liebemacher-Pop“
  • Wann: Samstag, 06.06.2026, um 19:30 Uhr
  • Wo: Aula der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt
  • Eintritt: 14 € (ermäßigt: 12 €)
  • Im Vorverkauf: 12 € (ermäßigt: 10 €)
  • Vorverkauf & Infos per eMail: info@josua-gemeinde.net

Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Beginn abgeholt werden.

Seien Sie dabei, wenn Aljosha Konter beweist, dass gute Musik vor allem eines braucht: Ehrlichkeit und eine Prise Humor.

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Die Nacht zum Tag machen: 20 Jahre Night of Science

Goethe Uni Night of Science 2025

Die Frankfurter Night of Science feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Am 12. Juni 2026 lädt die kostenfreie Veranstaltung bereits zum 20. Mal auf den Campus Riedberg der Goethe-Universität ein. Von 17 Uhr bis 5 Uhr morgens verwandelt sich das Unigelände in einen Treffpunkt für alle, die Wissenschaft entdecken, verstehen und erleben möchten.

Was 2006 als studentische Initiative für einen freien Zugang zu Bildung und Wissenschaft begann, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer der größten studentisch organisierten Wissenschaftsveranstaltungen ihrer Art entwickelt. Noch heute wird die Night of Science vollständig ehrenamtlich von Studierenden organisiert und steht ganz unter dem Leitgedanken: „Wissen will frei und für alle zugänglich sein.“

Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit mehr als 90 Vorträgen aus den unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen Disziplinen. Neben Themen aus Biologie, Chemie, Physik, Mathematik oder Medizin spielt im Jubiläumsjahr besonders die Informatik eine zentrale Rolle. Als Leitfigur wurde die Informatik-Pionierin Grace Hopper ausgewählt, deren Arbeit die moderne Softwareentwicklung entscheidend prägte.

Doch die Night of Science ist weit mehr als eine Reihe von Vorträgen. Führungen, Mitmachangebote, Experimentierstationen, Informationsstände und Studienberatungen ermöglichen spannende Einblicke in Forschung und Hochschulleben. Das Programm richtet sich ausdrücklich an Menschen jeden Alters und kann ohne fachspezifisches Vorwissen besucht werden. Wer sich also für diese Themengebiete interessiert oder einfach neugierig ist, kann hier Wissenschaft aus nächster Nähe erleben.

Die Veranstalter versprechen eine lange Nacht voller Entdeckungen, überraschender Experimente und faszinierender Einblicke in aktuelle Forschung. Ob Schüler, Studierende, Familien oder Wissenschaftsbegeisterte: Die Night of Science zeigt auch 2026 wieder, wie spannend und nahbar Wissenschaft sein kann.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf der offiziellen Website der Veranstaltung unter https://nightofscience.de/.

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Neue Gesangsangebote in Niederursel: Chorsingen boomt und bringt Menschen zusammen

Frau Alexandra Ziegler-Liebst vom Stimminstitut Frankfurt

Das gemeinsame Singen erlebt aktuell einen echten Boom, und der Frankfurter Stadtteil Niederursel entwickelt sich immer mehr zu einer lebendigen Hochburg für Chor- und Musikbegeisterte. Die Frankfurter Musikpädagogin und Chorleiterin Alexandra Ziegler-Liebst setzt mit ihren Projekten bewusst Zeichen für ein respektvolles Miteinander, das Freude stiftet und den Alltag vergessen lässt.

„Choir for one night“ – Ein Abend, ein Song

Das niederschwellige Konzept „Choir for one night“ richtet sich an alle, die gerne im Chor singen möchten, aber im Alltag keine Zeit für regelmäßige Verpflichtungen finden. Innerhalb von nur zweieinhalb Stunden erarbeiten die Teilnehmer in einer angstfreien Wohlfühlatmosphäre ein komplettes, von Ziegler-Liebst eigens neu arrangiertes Popstück wie beispielsweise „Fix you“ oder „Happy Together“.

Das Angebot zieht weite Kreise: Rund 600 Menschen haben bereits teilgenommen, darunter jedes Mal zahlreiche Neulinge, die zum ersten Mal ihre Scheu überwinden. Um den Verwaltungsaufwand zu minimieren, läuft der Kartenverkauf ab sofort über die Plattform Eventfrog. Die nächsten Termine in Frankfurt-Ginnheim finden jeweils sonntags am 9. August, 27. September und 18. Oktober 2026 von 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr statt.

Frauenpopchor „Sound Tattoo“ vor großem Premierenkonzert

Ein weiteres erfolgreiches Projekt ist der neu formierte Frauenpopchor Hochtaunus. Aus insgesamt 63 Bewerberinnen wählte die Chorleiterin 38 passende Stimmen aus. Unter dem Namen „Sound Tattoo“ singen die Musikerinnen anspruchsvolle Poparrangements, die sich thematisch mit Veränderungen und Erkenntnissen in der Lebensmitte befassen (unter anderem Titel wie „Landslide“). Ihr großes Premierenkonzert feiert die Formation am Sonntag, den 6. September 2026 um 17:00 Uhr in der Erlenbachhalle in Bad Homburg, gemeinsam mit dem Frauenchor Hochtaunus.

Hochkarätiger Besuch im Café Mutz

Auch für Musikliebhaber, die lieber zuhören, gibt es exzellente Nachrichten: Nach 5 Jahren Pause kehrt die dänisch-amerikanische Band Ebb&Flow nach Niederursel zurück. An gleich zwei aufeinanderfolgenden Konzertabenden – am Mittwoch, 24. Juni und Donnerstag, 25. Juni 2026 jeweils um 19:00 Uhr – präsentiert das Trio um den dänischen Ausnahmesänger, Arrangeur und ehemaligen Vize-Chorleiter von Vocal Line, Morten Kjaer, sowie die Sängerin Gabby Gordon und Schlagzeuger Ronan, seelenvollen Pop im Café Mutz. Reservierungen werden direkt im Café entgegengenommen.


Buchungs-Link

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Neue Sportkurse und offene Plätze: Der Riedberger SV startet durch

Symbolbild Jugendliche beim Sport

Der Riedberger SV hält auch im Frühsommer ein breites und attraktives Sportangebot bereit, das für jede Altersklasse die passende Bewegung bietet. Wer nach neuen sportlichen Herausforderungen sucht oder einfach nur reinschnuppern möchte, findet aktuell in diversen Sparten wieder freie Kapazitäten. Die Anmeldung für alle Angebote erfolgt unkompliziert per E-Mail an das Wartelistenteam des Vereins.

Teamsport und Rhythmus: Fußball und Tanzen

  • Verstärkung für die B-Jugend gesucht: Die Fußballabteilung hält gezielt Ausschau nach ambitionierten Nachwuchskickern der Jahrgänge 2010 und 2011. Spieler mit Vorerfahrung, die ab dem Sommer in einem neu formierten Team und unter einem erfahrenen Trainerteam durchstarten wollen, sind herzlich zum Kennenlerntraining eingeladen.
  • Hip-Hop für Jugendliche: In Kooperation mit dem TV Kalbach wird donnerstags von 19:30 bis 21:00 Uhr ein Tanzkurs für Jugendliche ab 15 Jahren im Spiegeltanzraum des Sportzentrums Am Martinszehnten angeboten. Voraussetzung für die dauerhafte Teilnahme ist eine Mitgliedschaft in einem der beiden Vereine.
  • Hip-Hop Kids: Auch für die jüngeren Tänzer im Alter von 9 bis 10 Jahren gibt es am Freitagabend noch freie Plätze für eine energiegeladene Probestunde.
  • Save the Date: Alle Tanzbegeisterten sollten sich bereits jetzt den 21. Juni 2026 rot im Kalender markieren. An diesem Tag lädt die Tanzabteilung von 10:00 bis 16:00 Uhr zum großen Tanzsommerfest für Groß und Klein ein.

Wassersport in der Marie-Curie-Schule

Die Schwimmabteilung öffnet ihre Wartelisten für verschiedene Leistungsstufen in der Schwimmhalle der Marie-Curie-Schule. Um die Wartezeiten kurz zu halten, ist ein Einstieg in der Regel innerhalb von sechs Monaten möglich; eine aktive Vereinsmitgliedschaft ist hierbei zwingend erforderlich.

  • Seepferdchen-Kurs: Samstags morgens für Kinder ab 5 Jahren (Aufnahme auf die Warteliste ist bereits ab 4,5 Jahren möglich).
  • Bronze- & Silberkurs: Aufbaukurse für Kinder mit jeweils bestandenem Vorabzeichen. Der Bronzekurs findet samstags von 16:00 bis 17:00 Uhr statt, der Silberkurs donnerstags von 18:00 bis 19:00 Uhr.
  • Erwachsenenschwimmen: Für geübte Schwimmer werden ein Kraultraining (mittwochs von 21:00 bis 22:00 Uhr) sowie ein Frühaufsteherkurs am Samstagmorgen von 7:00 bis 8:00 Uhr angeboten.

Innovatives Wohlfühlprogramm nach den Sommerferien

Ein ganz neues und ganzheitliches Konzept bringt der Verein mittwochs von 17:30 bis 18:45 Uhr in der Sporthalle der Grundschule Kalbach an den Start. Unter dem Motto „Stark im Leben, glücklich im Körper“ wird ein geschützter Raum für Kinder und Jugendliche geschaffen, der sich komplett ohne Leistungsdruck auf Körperakzeptanz, gesundes Selbstbewusstsein und spielerische Ernährungsbildung konzentriert. Die genaue Altersgruppe (entweder Grundschulalter von 7 bis 10 Jahren oder Pubertätsstart von 11 bis 14 Jahren) wird flexibel anhand der eingehenden Elternrückmeldungen festgelegt.

Der RSV sucht Unterstützung: Ehrenamtliche gesucht

Der Verein lebt vom Mitmachen und sucht aktuell engagierte Verstärkung für das Trainer- und Betreuerteam:

  • Eltern-Kind-Turnen: Ab Juli wird eine neue Übungsleitung für die beliebte Gruppe am Mittwochnachmittag (15:30–16:30 Uhr) gesucht. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – eine Einarbeitung erfolgt durch die erfahrene Trainerin Anna-Lena. Das eigene Kind kann gerne mitgebracht werden.
  • Schwimmsport: Für den samstäglichen Bronzekurs wird ein Schwimmtrainer oder eine Kursunterstützung mit Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern gesucht. Ein Rettungsschwimmerabzeichen in Silber ist ideal, kann jedoch bei Bedarf noch im Laufe des Jahres absolviert werden.

Interessierte für die Kurse oder die Trainerposten können sich direkt per E-Mail an den Verein wenden.

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Bauarbeiten in der Talstraße in Kalbach

Symbolbild Straßenbauarbeiten Talstraße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) erneuert von Montag, den 8. Juni, bis voraussichtlich Freitag, den 19. Juni, die beschädigte Fahrbahndecke in der Talstraße zwischen der Bonifatiusstraße und der Brücke der A661.

Im Zuge der Maßnahme werden zunächst rund 2.000 Quadratmeter der alten Fahrbahn abgefräst. Anschließend werden vorhandene Straßeneinbauten angepasst. Den Abschluss der Arbeiten bildet der Einbau einer neuen Asphaltdeckschicht, welche die Verkehrssicherheit verbessert und den Fahrkomfort für die Verkehrsteilnehmer erhöht.

Während der Bauarbeiten ist der betroffene Straßenabschnitt voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr kann den Baustellenbereich jederzeit passieren, die Erreichbarkeit der Grundstücke bleibt gewährleistet. Kurzzeitige Beeinträchtigungen sind jedoch nicht auszuschließen.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 125.000 Euro.

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Zwei Gemeinden, eine Geschichte: Die Kirchen in Bonames

Aufrisszeichnung des Oktogons

Die Kirchengeschichte des Frankfurter Stadtteils Bonames blickt auf eine über 1200-jährige, eng miteinander verwobene Historie zurück. Ihre Ursprünge reichen bis in das Jahr 799 n. Chr. zurück, als das Stift Fulda die Crutzen-Kirche auf dem nahegelegenen Riedberg errichten ließ. Diese betreute die umliegenden Siedlungen, darunter auch Bonames, bis der Pfarr- und Kirchensitz im 15. Jahrhundert direkt in den befestigten Kern des Ortes verlegt wurde.

Statue des Sankt Bonifatius

Sankt Bonifatius

Mit dem Jahr 1532 hielt die Reformation Einzug in Bonames, und es wurde der erste lutherische Gottesdienst abgehalten. Nur wenige Jahre später, im Schmalkaldischen Krieg 1546, zerstörten kaiserliche Truppen unter Graf Maximilian von Beuren die spätgotische Dorfkirche sowie die hiesige Burg vollständig. Bedingt durch Folgebrände und die Wirren des Dreißigjährigen Krieges blieb das Gotteshaus fast ein Jahrhundert lang eine Ruine. Erst 1642 begann auf den alten Fundamenten der Wiederaufbau im frühbarocken Stil. Die 1643 fertiggestellte Kirche prägt bis heute das Ortsbild und dient der evangelischen Gemeinde als spirituelle Heimat. Während Bonames lutherisch blieb, kehrten ehemalige Filialen wie Kalbach und Harheim ab 1618 zum katholischen Bistum Mainz zurück.

Symbolbild: Jesus der Zimmermann

Jesus der Zimmermann

Die katholische Gemeinde in Bonames entstand erst im 20. Jahrhundert neu, als nach dem 1. Weltkrieg durch den Bezug einer Kriegsbeschädigtensiedlung (1921) wieder viele Katholiken in den Ort zogen. Unter der Leitung des Kalbacher Pfarrers wurde 1932 eine Kapelle – das sogenannte „Oktagon“ – nach Plänen des Architekten Martin Weber errichtet und dem Heiligen Bonifatius geweiht. Im November 1939 stieg die Gemeinde zu einem selbstständigen Seelsorgebezirk auf.

In der Nachkriegszeit erlebten beide Konfessionen eine rege Bautätigkeit. Die katholische Gemeinde ersetzte das zu klein gewordene Oktagon im Jahr 1966 durch einen modernen Kirchenneubau samt Kindergarten und Pfarrheim; das historische Oktagon wurde später zum Pfarrsaal umgestaltet. Die evangelische Gemeinde erweiterte ihre Infrastruktur 1962 um einen Kindergarten und 1977 um einen Sakristeianbau. Nach umfassenden Renovierungen und Modernisierungen – darunter die Instandsetzung der evangelischen Kirche im Jahr 1994 und die Anschaffung einer katholischen Pfeifenorgel 1987 – präsentieren sich beide Gemeinden heute als lebendige Säulen der lokalen Gemeinschaft.

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Neues vom Lurgi-Gelände: Magistrat lehnt breitere Wege und Umplanungen ab

Lovely Lurgi Plan, Siegerentwurf

Auf dem ehemaligen Lurgi-Gelände im Mertonviertel schreiten die Planungen für das neue Wohnquartier voran, doch die Wünsche des Ortsbeirats 8 fanden beim Frankfurter Magistrat größtenteils kein Gehör. In einer aktuellen Stellungnahme hat die Stadtspitze die Änderungsvorschläge des lokalen Gremiums zum Bebauungsplan „Nördlich Lurgiallee“ weitgehend abgelehnt. Basis für die weitere Ausarbeitung bleibt damit das unveränderte Strukturkonzept, dem die Stadtverordnetenversammlung bereits am 29.01.2026 zugestimmt hatte.

Fußgängerzonen und Grünflächen bleiben wie geplant

Ein zentraler Streitpunkt war die Gestaltung der Verkehrs- und Freiflächen. Der Ortsbeirat hatte gefordert, die Fußgängerzone im Osten in Richtung der Olof-Palme-Straße und der U-Bahn-Haltestelle „Sandelmühle“ doppelt so breit wie geplant anzulegen. Zudem sollte die öffentliche Grünfläche entlang der Olof-Palme-Straße mindestens auf die Breite der Straße selbst erweitert werden.

Der Magistrat wies diese Forderungen mit der Begründung zurück, dass das an die Olof-Palme-Straße angrenzende Fußgängerareal bereits eine ausreichende Breite aufweise. Das Konzept berücksichtige schon jetzt die Wegeverbindungen, die Freiraumqualität, die Belichtung sowie die notwendige Klimaanpassung und Belüftung. Der Abstand zwischen den geplanten Gebäuden wird hier mindestens 20 Meter betragen.

Auch an der bestehenden Olof-Palme-Straße, die aktuell inklusive Fußweg 8,5 Meter misst, wird sich im Grundsatz nichts ändern. Allerdings soll der Straßenraum durch die Neuanlage eines beidseitigen Radweges sowie eines breiten Fußweges entlang der Baufelder C und D direkt in das neue Plangebiet hinein verbreitert werden.

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Lurgi-Gelände

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Lurgi-Gelände 50.170438, 8.641623

Keine Änderungen bei den Gebäudehöhen

Ebenfalls abgelehnt wurde der Vorschlag, die Gebäuderiegel entlang der Olof-Palme-Straße (Baufelder C und D) auf maximal drei Vollgeschosse zu begrenzen und dafür im Baufeld E aufzustocken. Der Magistrat argumentiert hier aus städtebaulicher Sicht: Das neue Quartier benötige eine homogene Höhenentwicklung und dürfe die bestehende Umgebungsbebauung nicht überragen. Eine Absenkung der Gebäude an der Olof-Palme-Straße würde zudem laut städtischen Analysen zu keinerlei zusätzlicher thermischer Entlastung des Wohnquartiers beitragen.

Belebung des Quartiersplatzes und Prüfung eines Kreisverkehrs

Trotz der Absagen gibt es auch konkrete Zusagen für die Detailplanung. Die Anregungen für eine qualitätvolle Begrünung der Fußgängerbereiche und des zentralen Quartiersplatzes sollen in der anstehenden Erschließungsplanung berücksichtigt werden. Auf dem Quartiersplatz sollen künftig kleinere Veranstaltungen und das Aufstellen von Infowagen möglich sein. Ob dort oder in der „Grünen Mitte“ auch ein Brunnen installiert wird, steht hingegen noch nicht fest und muss in weiteren Abstimmungen geprüft werden.

Spannung bleibt beim Thema Verkehr. Der Magistrat versichert, dass die Leistungsfähigkeit der Hauptverkehrsstraßen gewahrt bleibt und wertvolle Bäume in den Randbereichen erhalten werden. Neben neuen Radwegen wird aktuell intensiv geprüft, ob an der stark frequentierten Kreuzung Lurgiallee/Olof-Palme-Straße eine Kreisverkehrsanlage verkehrstechnisch sinnvoll und realisierbar ist.

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Ein Euro für das Lieblingsstück: Miriams Wunderkiste verabschiedet sich in die frühe Sommerpause

Logo Miriams Wunderkiste

In Nieder-Eschbach gibt es einen Ort, der seinem Namen alle Ehre macht. „Miriams Wunderkiste“, der beliebte Secondhand-Laden der evangelischen Miriamgemeinde, ist für viele Anwohner am Bügel weit mehr als nur ein Geschäft. Es ist eine Institution, in der man nach Schätzen stöbert, einen Plausch hält und ganz nebenbei Gutes tut.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Doch wer vor den Sommerferien noch einmal das eigene Outfit auffrischen oder die Haushaltsvorräte ergänzen möchte, sollte sich beeilen: In diesem Jahr verabschiedet sich das Team der Wunderkiste bereits ungewöhnlich früh in die wohlverdienten Ferien.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Das große Finale: Alles für einen Euro

Der letzte Öffnungstag vor der Pause ist Donnerstag, der 28. Mai 2026. Zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr haben Schnäppchenjäger die Gelegenheit, nach Herzenslust zuzugreifen. Und wie es die Tradition verlangt, endet die Saison mit einem echten Knaller: Bei der beliebten Sonderaktion „jedes Teil 1 Euro“ wechselt jedes Stück – egal ob Kleidung, Spielzeug oder Haushaltsware – für nur eine „Geldmünze“ den Besitzer.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Das Sortiment, das im Keller der Gemeinde am Ben-Gurion-Ring auf Entdeckung wartet, ist gewaltig. Von gut erhaltener Kinderkleidung über schicke Damen- und Herrenmode bis hin zu Schuhen, Taschen, Kinderbüchern und sogar Bettwäsche ist alles dabei. Wer hier kauft, schont nicht nur den Geldbeutel, sondern setzt auch ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Ehrenamt mit Herz und Geschichte

Was heute als moderner Secondhand-Shop betrieben wird, hat eine lange Geschichte. Bereits Ende der 1980er Jahre als Kleiderkammer für Flüchtlinge und Spätaussiedler gegründet, wurde das Projekt vor einigen Jahren von engagierten Gemeindemitgliedern zu neuem Leben erweckt. Heute wird der Laden von 5 Frauen ehrenamtlich geführt, die jede Woche viele Stunden investieren, um Spenden zu sortieren und den Verkauf zu organisieren.

Besonders schön: Die Erlöse bleiben nicht in der Kasse. Sie fließen direkt in soziale Projekte. Zuletzt durften sich die Kinderkrebshilfe Frankfurt und das Autonome Frauenhaus Frankfurt über Unterstützung aus den Verkäufen der Wunderkiste freuen.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Wann geht es weiter?

Nach dem 28. Mai bleibt die Wunderkiste bis zum Ende der hessischen Sommerferien geschlossen. Erst am Donnerstag, den 13. August 2026, öffnen sich die Türen im Ben-Gurion-Ring 39 wieder. Ab 15 Uhr startet dann der reguläre Verkauf. Wer während der Ferienzeit den Kleiderschrank ausgemistet hat, kann seine Spenden am ersten Öffnungstag zwischen 17 Uhr und 18 Uhr direkt vor Ort abgeben. Bitte achten Sie darauf, nur saubere und gut erhaltene Dinge abzugeben.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Für Rückfragen steht Gabriele Blechschmidt unter der Telefonnummer 0172-575 58 00 oder per E-Mail an g.blechschmidt@alice.de zur Verfügung. Nutzen Sie die Chance am 28. Mai – für ein tolles Schnäppchen und den guten Zweck!

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