Kategorie: AktuelleNEWS

Kurzinfos aus dem Stadtteil

Kurzmeldungen

IG Riedberg: Einführung in den Schnitt von Hoch- und Halbstamm-Obstbäumen

Die IG Riedberg hat einen Baumschnitt-Kurs für den 19. und 26. November organisiert. Beide Tage sind nur zusammen buchbar und kosten 80 Euro. Anmeldung unter kontakt@ig-riedberg.de. Details finden sich im Kalendereintrag vom 19.11.2022.

Ortsbeirat will Bankfiliale erhalten

Die Kalbacher Filiale der Raiffeisenbank Hochtaunus in der Kalbacher Hauptstraße 39, soll geschlossen werden. Das will der Ortsbeirat 12 jedoch verhindern. Daher beschloss das Gremium einen Antrag, in dem der Magistrat gebeten wird, auf das Geldinstitut einzuwirken, um die Schließung zu verhindern. Alternativ solle geprüft werden, ob dort ein Geldautomat aufgestellt werden könnte oder ob der Einsatz einer mobilen Bank möglich sei.

Ein Basketballkorb für die Grundschule Kalbach

Wenn die Machbarkeit, der Standort sowie die Finanzierung sichergestellt sind, so der Magistrat, wird auf dem Schulhof der Grundschule Kalbach der vom Ortsbeirat 12 angeregte Basketballkorb installiert.

Ein Tütenspender auf der Römischen Straße

Am Grünzug „Römische Straße“, in Höhe des Rudolf-Schwarz-Platzes, wird ein Hundekottütenspender aufgestellt. Einen Paten, der sich um die Befüllung kümmert, hatte der Ortsbeirat 12 gefunden.

Digitale Senioren

Am Donnerstag den 03.11.2022 ab 15:00 Uhr treffen sich die Digitalen Senioren wieder bei Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Thema des Nachmittags wird die „Apotheken-App“ sein.

Das kostenlose Angebot richtet sich an Erwachsene, die den Umgang mit ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop trainieren wollen. Der offene Treff soll Hemmschwellen im Umgang mit Programmen und Geräten abbauen und ein Grundverständnis für die moderne technische Infrastruktur unserer Gesellschaft schaffen.

Nach dem Vortrag bietet sich die Möglichkeit individuelle Fragen zur Technik und Handhabung von Geräten in kleinen Gruppen oder Einzelgesprächen zu stellen. Die Teilnehmer können darüber hinaus Einfluss nehmen auf die nächsten Themen die vorgestellt werden sollen. Eine Anmeldung unter senioren@billabong-family.de ist erwünscht.

Verkehrsberuhigung der Straße „Zur Kalbacher Höhe“

Als wichtige stadtteilverbindende Buslinie verkehrt die Linie 29 im genannten Bereich in beide Fahrtrichtungen. Für diese Busse ist sogar eine Beschleunigung im Gespräch. Gleichzeitig müssen der Komfort der Fahrgäste sowie die Instandhaltungskosten der Busse beachtet werden. Beides würde durch Fahrbahnanhebungen oder Schwellen unverhältnismäßig beeinflusst.

Da auch Gelenkbusse eingesetzt werden, wären busgerechte Schwellen zu breit, um eine Verkehrsberuhigung für den Individualverkehr zu erreichen. Daher ist eine Verkehrsberuhigung durch die vorgeschlagenen Baumaßnahmen nicht möglich.

 

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Polizei: Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt

Polizeiwagen

Am Montag, dem 25.10.2022, kam es in der Marie-Curie-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Polizeifahrzeug mit einem weiteren Pkw kollidierte. Zwei 29 und 23 Jahre alte Polizeibeamte und eine 45-jährige Frau, die mit einem Tesla unterwegs war, erlitten leichte Verletzungen.

Die Polizeistreife befand sich gegen 14:50 Uhr auf einer Einsatzfahrt und befuhr unter der Nutzung von Sonder- und Wegerechten die Marie-Curie-Straße aus Richtung Altenhöferallee kommend in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße.

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Auffahrt Rosa-Luxemburg-Straße

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Auffahrt Rosa-Luxemburg-Straße 50.168594, 8.630217

Auf Höhe der Auffahrt zur Rosa-Luxemburg-Straße bremste eine vor der Streife befindliche 45-jährige Frau ihren Tesla ab. Es kam in der Folge zu einem Auffahrunfall, bei dem sowohl die beiden 29 und 23 Jahre alten Polizeibeamten als auch die Fahrerin des Tesla leicht verletzt wurden.

Die Beamten und die Autofahrerin begaben sich selbstständig zur Untersuchung in die umliegenden Krankenhäuser. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, der insgesamt bei mehreren tausend Euro liegen dürfte. Das Polizeifahrzeug wurde abgeschleppt.

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Lovely Lurgi – Ein neues Herz für das Mertonviertel

Lovely Lurgi Plan, Siegerentwurf

In die letzte Stufe des Ideenwettbewerbs haben es 4 von 12 Planungsbüros, die an den Start gegangen waren, geschafft. Neben einem ersten Preis gab es drei dritte Preise.

1. Preis: Teleinternetcafé Architektur und Urbanismus GmbH, Berlin mit c/o Zukunft – Büro für Stadtplanung und Stadtentwicklung, Hachenberg Pill Stadtplaner PartGmbB, Hamburg und TREIBHAUS Landschaftsarchitektur, Hamburg

3. Preis: Stefan Foster GmbH, FFM mit nsp landschaftsarchitekten und stadtplaner GmbB schonhoff schadzek depenbrock, Hannover

3. Preis: Karl Richter Architekten BDA, FFM mit KuBuS Freiraumplanung GmbH & Co KG, Wetzlar

3. Preis: Machleidt Städtebau + Stadtplanung Berlin mit SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

Ausgelobt hatte den Wettbewerb das Stadtplanungsamt der Stadt FFM. Ziel des Projektes ist die Behebung struktureller und städtebaulicher Missstände im Mertonviertel und die Entwicklung einer Strategie zur Umwandlung und Neuordnung von untergenutzten und brachliegenden Gewerbestandorten zu neuen mischgenutzten Quartieren.

Für das ca. 8 ha große Plangebiet „Nördlich Lurgiallee“, das bisher durch das sogenannte Lurgihaus geprägt wurde, wurde 2018 die Aufstellung des gleichnamigen Bebauungsplans beschlossen. Der Beschluss zielt dabei insbesondere auf eine städtebauliche Neuarrondierung zu einem kleinteiligen und gemischt genutzten Quartier ab.

Neben Wohn- und Gewerbenutzungen sollen auch der Standort für eine Grundschule sowie Kindertageseinrichtungen auf der Plangebietsfläche neu geschaffen werden.

Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens wurden Entwicklungsziele diskutiert und ein Rahmenkonzept für das Mertonviertel erarbeitet. Darüber hinaus wurden für das sogenannte Lurgiareal unterschiedliche Lösungen aufgezeigt, wie eine ausgearbeitete städtebauliche Planung sich in das Rahmenkonzept einfügt, in sich schlüssig allen Ansprüchen an zeitgemäßen Städtebau gerecht wird und sich gleichzeitig optimal mit der Umgebung vernetzt.

Das Ergebnis des Ideenwettbewerbs wird die Grundlage für das eingeleitete Bebauungsplanverfahren „Nr. 922 – Nördlich Lurgiallee“ bilden.

Eckpunkte des Siegerentwurfs

  • In der Mitte des Quartiers entsteht eine großzügige und intensiv nutzbare öffentliche Frei- und Grünfläche als Grünes Herz des neuen Mertonviertels.
  • Die grüne Mitte wird über 5 durchgrünte Wohnwege mit kleineren integrierten Grünflächen und nachbarschaftlichen Treffpunkten mit den Quartiersrändern verbunden.
  • Freiflächen für 2 Kindertagesstätten befinden sich in den nordwestlichen und südöstlichen Wohnhöfen.
  • Sowohl die neue Grundschule als auch die beiden Kita-Standorte profitieren von der unmittelbaren Nähe zur verkehrsfreien grünen Mitte und den zusätzlichen Frei- und Spielflächen im öffentlichen Raum.
  • In den 4 Wohnhöfen befinden sich kleine private Garten- und Terrassenbereiche und größere gemeinschaftliche Grün- und Freiflächen.
  • Die Dachflächen im Quartier werden vollständig als Gründächer geplant.
  • Die Baukörper sind sechs- bis sieben-geschossig.
  • Zur Verbesserung des Mikroklimas im Quartier dienen neben den begrünten Dächern und Wohnhöfen vor allem der zentrale öffentliche Freiraum und eine Vielzahl kleiner unversiegelter Flächen in den Wohnwegen und am Quartiersrand, der Erhalt großbewachsener und vitaler Bestandsbäume sowie zahlreiche Neupflanzungen klimafester Baumarten.
  • Für ein quartierbezogenes Regenwassermanagement dienen die Gründächer und Wohnhöfe als erste Zwischenspeicher und Verdunstungsflächen. Von dort kann eine Weiterleitung in die zentrale öffentliche Freifläche erfolgen, die im Sinne eines Schwammstadtkonzeptes als größerer Zwischenspeicher fungiert.
  • Aufgrund der reduzierten Erschließung und der vollständig verkehrsberuhigten Quartiersmitte eignet sich auch ein Großteil der Erdgeschosszonen für Wohnnutzungen, (z. B. barrierefreie Wohnungen).
  • Darüber hinaus erhält jeder Wohnhof einen zentralen Gemeinschaftsraum sowie Fahrradräume im Erdgeschoss.
  • Am südöstlichen Quartierseingang befindet sich vis-à-vis der Mertonpassage die neue Grundschule in guter fußläufiger Erreichbarkeit aus dem Mertonquartier.
  • Zwei größere Einzelhandelsstandorte befinden sich jeweils am Quartiersplatz an der Lurgiallee gegenüber der Mertonpassage und am östlichen Quartierseingang an der U-Bahn-Haltestelle Riedwiese.
  • An der nördlichen neuen Planstraße befindet eine quartiersbezogene Mobilitätsstation mit einem Angebot an Car-Sharing-Mobilen und E-Lastenrädern.
  • Der motorisierte Individualverkehr wird auf das notwendige Minimum reduziert und beschränkt sich auf die Quartiersränder um eine komplett verkehrsberuhigte Quartiersmitte mit hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität zu schaffen.
  • Mit Ausnahme des Baufeldes für die neue Grundschule werden alle Baufelder für Tiefgaragen teilweise unterbaut.
  • Gewerbe- und Ladenflächen und Lokale sollen ebenfalls auf dem Gelände entstehen.

Bei der Entwicklung und dem Bau des Quartiers arbeiten die städtische Wohnungsgesellschaft ABG und der Berliner Projektentwickler GSP Städtebau zusammen. Auf dem 87.000 qm großen Gelände sollen nach derzeitiger Planung 900 Wohneinheiten entstehen.

Die Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 3. November jeweils montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Atrium des Planungsdezernats in der Kurt-Schumacher-Straße 10 zu sehen.


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Die Geschichte der Stadtteil-Historiker

Stadtteilhistorikerin Frau Schwartzkopff und Frau Dr. Uhsadel

Wir gehen zurück ins Jahr 2005. Vom Riedberg war da noch nicht viel zu sehen. Aber die Polytechnische Gesellschaft, die 1816 entstanden war, hatte 1822 die Frankfurter Sparkasse gegründet und verkaufte nun ihren Anteil an die Hessische Landesbank Frankfurt. Mit einem Kapital von etwa 400 Millionen Euro aus dem Verkaufserlös wurde die Stiftung Polytechnische Gesellschaft gegründet.

Als neuer Vorstand wurde Prof. Dr. Kaehlbrandt berufen. Als erste Mitarbeiterin kam Frau Dr. Uhsadel an Bord und konnte so die Entstehung der Stadtteil-Historiker hautnah mitverfolgen. Als umsichtige Führungskraft nahm Herr Dr. Kaehlbrandt erst mal Kontakt auf zu Vertretern von Kitas, Grundschulen und sozialen Einrichtungen, um festzustellen, wo der Schuh drückt.

Eines der ersten Projekte, das aus den Gesprächen entstand, waren die Stadtteil-Botschafter. Die Stiftung fördert damit bis heute junge Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahren, die in ihren Stadtteilen Projektideen zur Verbesserung des Miteinanders umsetzen.

Ein anderes Problem war der Mangel an Nachwuchs bei den Heimat- und Geschichtsvereinen, die außerdem noch mit sehr wenigen finanziellen Mitteln auskommen mussten, obwohl ihre Arbeit in der Bevölkerung hoch anerkannt war. Auf diesen Missstand wies Horst Nopens in einem Leserbrief hin und wurde daraufhin zu einem Gespräch in die Stiftung eingeladen.

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft nahm dann Kontakt auf zur Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf, deren Fördermittel den historischen Geisteswissenschaften zugutekommen. Gemeinsam entwickelten sie die Idee der Stadtteil-Historiker. Nach einer einjährigen Konzeptionsphase begann 2007 offiziell die erste Staffel.

Ziel des Projektes ist es, geschichtsinteressierte Frankfurter Bürger mit unterschiedlichstem beruflichem Hintergrund und quer durch die verschiedenen Generationen zu unterstützen, ihren geschichtlichen Interessen nachzugehen. Die Frankfurter Neue Presse konnte als Medienpartner der ersten Stunde gewonnen werden. Sie lud für die Auftaktveranstaltung in ihre Räumlichkeiten ein und begleitet seitdem die Arbeiten der Stadtteil-Historiker mit direkter Unterstützung und Berichten in ihren Ausgaben.

Pro Staffel werden bis zu 25 angehende Stadtteil-Historiker über jeweils 18 Monate fachlich begleitet. Danach werden die erarbeiteten Ergebnisse in den verschiedensten Formen (Schriftwerke, Online-Darstellung, Vorträge, Stadtführungen, …) der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt Stadtteil-Historiker trägt zur Erschließung der Geschichte der Main-Metropole bei und stärkt zugleich die Identifikation der Bürger mit der Stadt. Inzwischen werden Interessenten für die 9. Staffel gesucht.

Die Laien-Historiker nehmen an zwei Werkstatt-Treffen teil, die der Einführung in grundlegende Fragen der Stadtentwicklung sowie der methodischen Vorbereitung der Recherchen dienen. Wichtiges Handwerkszeug, das die Arbeit wesentlich erleichtert und qualitativ verbessert. Darüber hinaus ist der Projektkoordinator Ansprechpartner für fachliche und praktische Fragen. Er lädt auch zu den monatlichen Treffen der Stadtteil-Historiker ein, in denen der aktuelle Stand der Projekte und offene Fragen besprochen werden können.

Kosten für Recherche, Fotokopien und Veröffentlichen werden pro Projekt mit einer Aufwandsentschädigung von 1.500 Euro unterstützt. Etwa 200 Teilnehmer wurden so in den letzten 15 Jahren gefördert. Das Spektrum der Themen war überwältigend. Es geht nicht darum, dass am Ende ein dickes Buch herauskommt, sondern vor allem um Bildungserlebnisse – für die Frankfurter Stadtgesellschaft, aber natürlich auch für sich selbst.

So wird man Stadtteil-Historiker

Wer sich für das Projekt Stadtteilhistoriker interessiert, kann sich an die Stiftung Polytechnische Gesellschaft wenden. Dort sind individuelle Beratungstermine möglich. Für die Bewerbung selbst sind folgende Unterlagen erforderlich: eine maximal zweiseitige Projekt-Skizze, die Darstellung der Quellenlage sowie ein tabellarischer Lebenslauf. Anfragen und Bewerbungsunterlagen können per eMail geschickt werden an: info@stadtteilhistoriker.de. Bewerbungsschluss: 15.12.2022. Eine fünfköpfige Jury wählt schließlich die Teilnehmer aus.

Details können aus dem beiliegenden Flyer entnommen werden.


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Eine kleine Tanzschule wird Weltmeister in der Kategorie „Urban Streetdance“

Tanzgruppe Kelkheim

Obwohl die Tänzer das letzte Mal 2019 auftreten konnten, da Corona eine zweijährige Zwangspause verordnete, hat das Team bei der diesjährigen Weltmeisterschaft acht 1. Plätze in verschiedenen Tanzkategorien abgeräumt. Die Jugendlichen, im Alter zwischen 9 und 34 Jahren gaben ihr Bestes und wurden unmittelbar mit durchschlagendem Erfolg belohnt.

Angekommen an der riesigen Arena in Plock (Polen), bekamen die Tänzer ihre Startnummern. Auf der Hauptbühne performten bereits die Jazz Tänzer vor einem riesigen LED-Bildschirm in der verdunkelten Halle. Die Solos der hessischen Tänzer starteten in einer kleineren Nebenhalle. Es ging Schlag auf Schlag. Yasmin Moreno begann selbstbewusst mit ihrer Show auf den Song “This is how we do it”. Alle Tänzer fieberten mit und schrien so laut sie konnten! Der Schweiß floss in Strömen.

Auf einmal hatte Yasmin einen kleinen Blackout, aber sie biss die Zähne zusammen und machte weiter! Aufgeben war keine Option. Die Gegner in ihrer Altersklasse »Solo Female Juveniles« waren stark in Akrobatik und Ausführung. Danach gingen Lio, Romy, Charlotte, und Yasmin im Solo an den Start und waren emotional darauf vorbereitet, die Show „zu rocken“. Sie wussten es gibt nur diesen einen Tag, um zu zeigen was sie können!

Plötzlich merkte einer, dass für die anstehende Team-Show eine der Gruppenwesten im Hotel liegen geblieben war.  Reine Fahrtzeit zum Hotel hin und zurück eine Stunde! Eine Betreuerin nahm die Herausforderung an, schnappte sich den Mietwagen und schaffte es doch noch pünktlich zur Siegerehrung mit der Weste wieder da zu sein.

Nun ging es an die Verkündung der Kategorie von Yasmin. Würde ihre tapfere Art belohnt werden, da sie trotz des Blackouts weitergemacht hatte? Alle Tänzer scharten sich eng zusammen und fieberten mit ihr. Die Spannung stieg, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Moderator den Namen „Yasmin Moreno“ ausrief! Der Jubel trieb den Tänzerinnen und Tänzern die Freudentränen in die Augen.

Yasmin kletterte auf den ersten Platz des Podests mit der Deutschlandfahne in der Hand und bekam Urkunde und Medaille überreicht. Sie strahlte von ganzem Herzen. Ihre tapfere Art war durch den ersten Platz der Kategorie »Solo, Urban Streetdance« belohnt worden.

Siegergruppe Weltmeisterschaft 2022

Foto: UMS Kelkheim

Auch sieben weitere Tänzer konnten Siegerpokale und Urkunden in Empfang nehmen. Lio konnte mit seinen Elvis und Jackson Moves die Jury von sich überzeugen und erlangte ebenfalls den Weltmeistertitel. Die Künstler Elvis und Jackson hatten seine Show komplett inspiriert, auch wenn er zu jung ist und sie daher nicht live erleben konnte.

Die Konstellation, die am meisten Zeit in ihre Choreographie gesteckt hatte, waren Romy und Maxima. Diese beiden Powerfrauen sind nicht nur privat gut befreundet, sondern auch ein Dream-Team als Duo. Es war das erste Mal, dass sie in dieser Konstellation angetreten sind, aber die Leidenschaft hat man ihnen auf der Bühne angemerkt.

Sehr überraschend war die Siegerehrung des Trios von Charlotte, Elisa und Lio. Kurz vor der Weltmeisterschaft konnte das Team aufgrund von einer COVID-Erkrankung nicht hinreichend zusammen trainieren. Der Erfolg stand auf der Kippe. Charlotte hatte sogar bei dem letzten Auftritt in Deutschland während der Performance eine Verletzung hinnehmen müssen. Doch sie machte weiter. Dieses Trio erarbeitete sich ebenfalls den Weltmeistertitel trotz aller Widrigkeiten.

Am nächsten Tag ging es mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland. Der Pilot der Lufthansa machte extra eine Durchsage mit einer Gratulation für den Weltmeistertitel!

Übrigens, einer der Tänzer (Lio Derinbay) ist hier vom Riedberg …


Das Urban Movement Studio

Die Tanzschule wurde 2012 als kleines Projekt mit gut 20 Kindern ins Leben gerufen. Angefangen hat alles als „Hip-Hop-Kelkheim“ in einem kleinen Trainingsraum eines Fitnessstudios. 2015 wurde aus „Hip-Hop-Kelkheim“ das »Urban Movement Studio«. Hier tanzen unsere Streetdancer und wir noch heute mit großer Begeisterung. Die Idee, in Kelkheim solch eine Art von Einrichtung ins Leben zu rufen, steckte bis vor ein paar Jahren noch in den Kinderschuhen. Aber wir haben es geschafft, aus den Kinderschuhen tanz-fertige Sneakers zu machen. Seither ist es schön zu sehen, dass wir den Hip Hop im Rhein Main Gebiet komplett aufgebaut haben und sogar weitere Bekannte aus dem TV ihre Tanzschulen in Kelkheim eröffnet haben!

https://www.urbanmovementstudio.de/

Team Black Squad/Blackout

Die „Black Squad“ ist eine im Urban Movement Studio Kelkheim trainierende Gruppe, die sich auf Hip Hop und Streetdance spezialisiert hat und seit über 10 Jahren existiert. Die Nachwuchsgruppe besteht aus ca.15 aktiven Tänzern und Tänzerinnen im Alter von 15-35 Jahren und hat in den vergangenen Jahren auf zahlreichen internationalen Turnieren den Sieg errungen. Die Crew trainiert unter der Leitung der Weltmeisterin 2019 Yasmin Reiter – sie hatte es 2015 ins Halbfinale der Pro 7 TV Show „GOT TO DANCE“ geschafft. Zudem treten die Tänzer der Urban Movement Studio jährlich im ZDF-Fernsehgarten als Background-Tänzer auf.

https://www.kika.de/kika-live/sendungen/videos/video82928.html

Yasmin Reiter

Sie ist die Choreographin und Trainerin der Gruppe und wurde erstmals 2015 Europameisterin IDO im Team. Hauptberuflich ist sie Influencerin und Geschäftsführerin des Urban Movement Studios aus Kelkheim. Sie ist bekannt aus dem Fernsehen, da sie als Tänzerin oder Darstellerin in verschiedensten Werbekampagnen und Musikvideos auftritt.

https://www.youtube.com/channel/UCgHaAA0MRb447XjuU18NQXg

Logo UMS Kelkheim

Logo UMS Kelkheim

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Jobbörse auf dem Campus Riedberg

Studierende

Die Jobbörse für Naturwissenschaftler findet am Mittwoch und Donnerstag, den 2. und 3. November, statt. Jeweils von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr können sich Interessierte am Campus Riedberg, in der Max-von-Laue-Straße 9, über interessante Jobs informieren.

An beiden Tagen haben Studierende, Doktoranden und Absolventen der Fächer Chemie, Biochemie, Pharmazie, Biologie, Physik, Geowissenschaften und Medizin wieder Gelegenheit, direkt in Kontakt mit Firmenvertretern zu treten.

Veranstalter ist der Fachbereich 14 – Biochemie, Chemie und Pharmazie – der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Jung-Chemiker-Forum und dem Hochschulteam der Agentur für Arbeit.

International renommierte Konzerne aus der Chemie- und Pharmabranche sind vertreten. Die Teilnahme an der Jobbörse, den Firmenpräsentationen und den Einzelberatungen ist kostenfrei.

Was gibt es zu beachten?

Kommen Sie rechtzeitig zur Messe, damit Sie auch alle gewünschten Unternehmen besuchen können. Mehr Zeit haben die Unternehmen in den ersten Stunden der Messe. Um die Mittagszeit wird es erfahrungsgemäß sehr voll, sodass Sie mit Wartezeiten vor den Ständen rechnen müssen.

Kleider machen Leute?

Auf der Jobbörse gibt es keine Kleiderordnung, aber Sie sollten sich bei der Wahl eines Kleidungsstils dem des entsprechenden Unternehmens anpassen. Vor allem, wenn Sie sich am Messestand direkt vorstellen möchten. Für die Damen sollten Bluse oder Blazer und für die Herren Hemd oder sogar Anzug selbstverständlich sein. Das wichtigsten ist: Sie müssen sich in Ihrem Outfit wohlfühlen und Ihrem Stil treu bleiben!

Welche Unterlagen benötige ich für die Messe?

Sie brauchen keine Unterlagen mitzubringen, da es fast alle Firmen bevorzugen, dass Sie sich auf ihrer Online Plattform bewerben bzw. die Datenschutzgrundverordnung es nicht anders zulässt. Dennoch schadet es nicht, ein oder zwei Bewerbungsmappen griffbereit zu haben.

Sie sollten aber Ihren Messekatalog mit allen Anmerkungen und einen Notizblock zur Hand haben, um Visitenkarten gut aufzubewahren und nach dem Gespräch alles Wichtige aufzuschreiben.

Wie kann ich mich auf die Messe vorbereiten?

Informieren Sie sich im Vorfeld der Messe über die ausstellenden Unternehmen. Eine sehr gute Informationsquelle ist an dieser Stelle der Messekatalog, welcher am Messetag auch kostenlos als Druckversion zur Verfügung steht. Darüber hinaus finden Sie viele Informationen auf den Internet- und Karriereseiten der jeweiligen Unternehmen.

Je besser Sie sich über Ihre eigenen Stärken, Schwächen, Wünsche und Ziele im Klaren sind, desto leichter können Unternehmensvertreter auf Sie eingehen.


Was ist die Jobbörse?

Die Jobbörse ist eine Plattform, auf der sich sowohl international agierende Unternehmen als auch kleine Unternehmen oder Beraterfirmen Absolventen und Studierenden vorstellen. Sie findet dieses Jahr zum 22. Mal statt. Hier bietet sich die Möglichkeit, sich sowohl nach Praktika, Werksstudententätigkeiten, Abschlussarbeiten umzuschauen, als auch sich über einen direkten Einstieg ins Unternehmen zu informieren. Auch wenn Sie sich einfach nur prüfen möchten, welches Unternehmen zu Ihnen passt, sind Sie auf unserer Karrieremesse an der richtigen Stelle. Auf der Messe können Sie Kontakte knüpfen, zwanglos Fragen stellen und mit den Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen. Denn ein persönlicher Kontakt sagt mehr als alle Bewerbungsunterlagen.

Weitere Infos unter www.jobboerse-ffm.de

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Der Riedberger Sportverein kooperiert mit Fitness 7/11

Sportkreis

Der Riedberger Sportverein (RSV) hat wieder zahlreiche Angebote in seinem Newsletter angekündigt. Als besonderes Schmankerl können Mitglieder des RSV die Kooperations-Konditionen von „FITSEVENELEVEN“ am Riedberg und in Kalbach nutzen. Das Angebot gilt für den „Black-Label“ und den „Pink-Label“-Club am Riedberg und den „Red-Label“-Club im Industriegebiet in Kalbach. Wichtig: Wer das Angebot nutzen möchte, benötigt eine Mitgliedsbestätigung.

Als Weiteres wird Zumba für Erwachsene angeboten. Der Kurs findet dienstags von 20:30 Uhr – 21:30 Uhr in Kalbach statt in der Turnhalle Grundschule. Auch ein Kurs für Eltern-Kind-Tanzen kommt jetzt ins Programm. Damit den Familien sonntags nicht langweilig wird, bietet der RSV das Eltern-Kind-Tanzen für 2-Jährige bis 4-Jährige und ihre Eltern an.

In Kalbach, in der Talstraße in der Turnhalle der Grundschule, wird „Functional Gym“ angeboten, um den Körper fit zu machen. Unter Anleitung eines Lauftrainers wärmen sich die Sportler auf. Der eigene Körper wird dabei als Fitnessmaschine eingesetzt. Der berühmte Unterarmstütz ist nur ein Beispiel von vielen, wie man aus sich selbst heraus kräftiger werden kann. Auch Dehnübungen sind fester Bestandteil des Abends. So bleibt man stabil und das hilft auch bei anderen Sportarten weiter – zum Beispiel beim Laufen. Das Training ist immer mittwochs von 19:00 Uhr – 20:30 Uhr.

Für Jugendliche von 12 – 16 Jahren wird Balltraining angeboten. Das Besondere dieser Gruppe ist: Die Teilnehmer können mitbestimmen, was gespielt wird. Momentan ist Basketball angesagt. Sie treffen sich immer mittwochs von 17:30 Uhr – 19:00 Uhr in der Turnhalle Grundschule, Eingang Talstraße.

Ein weiteres Angebot ist „BBP plus Stretch“. Wie der Name schon verrät, ist das Training eine Mischung aus einem klassischen Bauch-Beine-Po-Training und intensivem Stretching. Man trainiert hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht. Die Übungen werden an die aktuelle Körperfitness angepasst, denn sie sollen weder unterfordern noch überfordern. Daher eignet sich der Kurs auch für jedermann.

Für Handballer gibt es ein Angebot im Altersbereich von 20 Jahren bis 50 Jahren. Trainiert wird einmal die Woche dienstags von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr. Aktuell in der Ernst-Reuter-Schule. Aber die Handballer hoffen, bald am Riedberg ihren Sport ausüben zu können.

Gesucht werden vom RSV

  • Neue Schiedsrichter für Fußball
  • Trainer / Übungsleiter für Kinder im Kindergartenalter
  • Wassersport-Trainer für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Weitere Infos und Ansprechpartner: https://riedberger-sv.de/news/

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Erste-Hilfe-Material für die Ukraine

Verbandskästen

Herr Feyyaz Çetiner, Tankstellenbetreiber und Geschäftsführer der Reifen-Diehl-Filiale in der Homburger Landstraße 448 sammelte schon seit einiger Zeit nicht mehr der aktuellen DIN-Norm entsprechende Verbandskästen.

Eigentlich wollte er ursprünglich nur dafür sorgen, dass das „veraltete“ Material nicht im Müll landet, obwohl es noch genutzt werden kann. Die DIN-Norm 13164 für Verbandskästen wird alle paar Jahre an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Die neueste Fassung gilt seit Februar 2022. Wenn man Pech hat, wird ein Verbandskasten mit abgelaufenem Material, der nicht der aktuellen DIN-Norm entspricht bei der Hauptuntersuchung als geringer Mangel angesehen und kann auch bei Fahrzeugkontrollen mit einem Bußgeld geahndet werden.

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Homburger Landstraße 448

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Homburger Landstraße 448 50.171106, 8.674854

Dann kam Herr Çetiner auf die tolle Idee die Kästen dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und Pflegeheimen für Erste-Hilfe-Übungen zu spenden. Das sprach sich bei der Kundschaft schnell rum und so konnte er neben seinem Tagesgeschäft eine Tankstelle zu betreiben mehr als 200 Verbandskästen einsammeln und einem neuen Zweck zuführen.

Dann kam Putins Ukraine-Überfall. Jetzt werden dort dringend Verbandsmaterialien benötigt und Herr Çetiner entwickelte eine neue Idee. Mit Unterstützung der Ausländervertretung KAV werden die eingesammelten Materialien zum Lager von #franfurtforukraine gebracht und von dort zu den Menschen in die Ukraine geliefert. Mittlerweile sind mehr als 500 Verbandskästen in der Ukraine angekommen.

Damit keiner auf die Idee kommt, er wolle nur den Verkauf eigener Verbandskästen mit dieser Aktion forcieren, verzichtet er in seiner Tankstelle komplett auf den Verkauf neuer Verbandskästen.

Durch die hohe Zahl an Schwerverletzten im Kriegsgebiet werden auch nach Gehhilfen (Krücken), Rollatoren und Rollstühlen benötigt. In so manchem Haushalt stehen solche Hilfsmittel ungenutzt in Kellern und auf Dachböden. Jede Unterstützung lindert Not und motiviert die Bevölkerung im Kampf gegen die Diktatur Putins.

Eine weitere seiner Aktivitäten hat er gemeinsam mit einem Rechtsanwalt entwickelt. Sie bieten sowohl Online als auch in Präsenz Seminare für Ukrainer zum Thema „Auto fahren in Deutschland“. So können Ukrainer auf die Verkehrsanforderungen hier in Deutschland vorbereitet werden, damit sie nicht unwissentlich gegen Regeln und Gesetze verstoßen.


Wer abgelaufene Verbandskästen, Gehhilfen, Rollatoren, Rollstühle, Wärmedecken oder haltbare Konserven spenden möchte, kann sie bei Reifen-Diehl in der Homburger Landstraße 448, von Montag bis Freitag von 6:30 Uhr bis 19:00 Uhr und samstags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie sonntags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr abgeben.

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Schwarzfahren nur noch eine Ordnungswidrigkeit?

Fahrkartenautomat

Wer als Jugendlicher gerne „Scotland Yard“ gespielt hat, kennt sie noch: Die „Black-Tickets“, bei deren Anwendung die Spielgegner nicht wussten, mit welchem Verkehrsmittel man gerade „schwarz“ gefahren ist. Etwa 3 % – 5 % der Fahrgäste des RMV sind nach Unternehmensangaben ohne gültiges Ticket unterwegs. Sie fahren also „schwarz“.

Im Jahr 2016 waren es immerhin 55.000 Schwarzfahrer, die erwischt worden sind. Der jährliche Schaden betrug 40 Millionen Euro. Über 3.000 Verurteilte gab es im Jahr 2020. Etwa 2.800 mussten eine Geldstrafe zahlen, 200 bekamen eine sonstige Strafe.

Schwarzfahren kann mehrere Ursachen haben:

  • Sie besitzen eine persönliche gültige Fahrkarte, haben diese aber vergessen.
    Bei Nachweis der gültigen Fahrkarte fällt nur eine Verwaltungsgebühr von 7 € an.
  • Der Fahrkartenautomat war gestört und kein anderer Automat verfügbar.
    Sie merken sich in diesem Fall die Automatennummer und das zuständige Verkehrsunternehmen und informieren Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft umgehend.
  • Sie haben keine gültige Fahrkarte erworben.
    Dann wird das erhöhte Beförderungsentgelt von 60 Euro fällig, das innerhalb einer Woche zu zahlen ist.

Schwarzfahren gilt als eine Straftat. Der sogenannten Beförderungserschleichung kann sogar eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe folgen – dies gilt vor allem für unbelehrbare Wiederholungstäter. Im Rhein-Main-Gebiet werden Schwarzfahrer angezeigt, wenn sie innerhalb von drei Monaten zum zweiten Mal erwischt werden.

Ob Beförderungserschleichung oder Ladendiebstahl, ob Früchteklau auf den Feldern oder Fahrraddiebstahl, wenn die Gesellschaft sich nicht wehrt durch Polizei und Justiz, wären die Folgen absehbar. Es gäbe bald kein Privateigentum mehr, sondern jeder nimmt sich, was er gerade brauchen kann, egal ob es ihm gehört oder nicht.

Das Ansinnen des hessischen Justizministers, Roman Poseck das Schwarzfahren nicht mehr als Straftatbestand zu sehen, ist zwar in Hinblick auf leere Staatskassen und nicht besetzte Stellen bei Polizei und Justiz nachvollziehbar, wird aber nicht zielführend sein.

Die Ausgaben, die man an dieser Stelle spart, müssen dann wieder in Form höherer Zuschüsse des Landes für den öffentlichen Personennahverkehr ausgegeben werden.

Bei den Schwarzfahrern, die hinter Gittern landen, weil sie mindestens einmal ohne Ticket erwischt wurden, sind jedoch häufig Menschen, die wenig oder gar kein Geld haben. Wer die Geldstrafe nicht aufbringen kann, dem droht eine Ersatzfreiheitsstrafe – statt zu zahlen, muss er also ins Gefängnis. Auch keine gute Lösung. Von daher wird es für die Justizminister schwierig, hier einen zukunftsweisenden Weg zu finden.


Weiterführende Links

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Den Kindern das Schwimmen beibringen

Schwimmende Kinder

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Ertrinken weltweit die dritthäufigste Ursache von allen tödlichen Verletzungen. Mehr als 236.000 Menschen sterben jährlich auf diese Weise. Vor allem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist Ertrinken eine der häufigsten Todesursachen überhaupt.

Wie sieht nun die Versorgung mit Schwimmbädern in Schulen hier in Frankfurt aus?

Schulschwimmbäder ertüchtigen und für Vereine öffnen

Der Magistrat hat aktuell über die Lage bei den Schulschwimmbädern berichtet:

Für das Schwimmbad Wöhlerschule ist die ursprüngliche für den Herbst geplante Wiederinbetriebnahme des Schwimmbades voraussichtlich nicht möglich. Grund: Die beauftragten Firmen können aktuell nicht weiterarbeiten, da die benötigten Ersatzteile nicht lieferbar sind.

Die Schulschwimmbäder der Marie-Curie-Schule, der Dahlmannschule (aktuell außer Betrieb) sowie der Berthold-Otto-Schule werden inzwischen durch die BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF) betrieben. Damit sind erweiterte Nutzungszeiten sowie Wochenendvergaben möglich. Der Betrieb erfolgt die ganze Woche über von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Neben der Marie-Curie-Schule sind auch die Standorte Dahlmannschule und Berthold-Otto-Schule im Vollbetrieb. An allen Schulschwimmbädern ist eine Vergabe außerhalb der Schulschwimmzeiten der Schulen (also von 18:00 Uhr – 22:00 Uhr) an Vereine nach Herstellung der technischen Voraussetzungen angedacht, mit Ausnahme der beiden Therapiebäder der Panoramaschule und Viktor-Frankl-Schule aufgrund deren eingeschränkter Nutzbarkeit für Schwimmkursangebote.

Das Schulschwimmbad der Wöhlerschule ist aktuell außer Betrieb. Hier ist geplant, nach Sanierung des Schadens den Betrieb im kommenden Jahr an die BBF vorzunehmen.

Ebenso beim Schulschwimmbad der Carl-Schurz-Schule sowie den zwei Therapiebecken in der Panoramaschule und Viktor-Frankl-Schule soll die Überleitung an die BBF zügig erfolgen, sofern nicht äußere Einflüsse (z. B. Lieferkettenprobleme) dazwischenkommen.

Das Schulschwimmbad der Liebigschule wird nach aktuellem Stand frühestens ab 2023 wieder nutzbar sein.

Kein Schwimmbad im Gymnasium Nord

Der endgültige Standort des Gymnasiums Nord in Nieder-Eschbach soll ohne Schwimmbad geplant werde. In einem Beteiligungsverfahren, der Planungsphase Null, sei ein Ergebnisbericht erstellt und auch beschlossen worden. In diesem Rahmen sei das Thema Schwimmbad besprochen und aufgrund der Verhältnisse auf dem Grundstück, der Bedarfsermittlung und den Rahmenbedingungen als nicht umsetzbar bewertet worden.

Johanna-Tesch-Schule

Anders sieht es derweil mit dem möglichen künftigen Schulstandort an der Talstraße in Kalbach aus. Das dortige Areal wird derzeit als möglicher Standort für die Johanna-Tesch-Schule näher untersucht. Daher habe man die Option für ein Schwimmbad bereits mit in die Prüfung aufgenommen,

Areal an der Lurgiallee

Dort ist neben Wohnungen auch eine Schule geplant. Der primäre Auftrag ist dort die Schaffung von Wohnraum. Der Standort wird zudem durch eine Grundschule aufgewertet. Flächen für ein Sportschwimmbad stünden derweil nicht zur Verfügung.

 

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