Schlagwort: KIR

Kidical Mass Fahrradtour

Fahrrad fahren

Jedes Jahr rollen hunderte Fahrräder durch Frankfurt beim Kidical Mass. Am Sonntag, 10.07, ist es wieder soweit – die zweite Kidical Mass in diesem Jahr startet und diesmal findet das Event auf dem Riedberg statt.

Um 15:30 Uhr rollen die Fahrräder vom Riedbergplatz aus los. Der SC Riedberg unterstützt die Aktion und ruft Familien mit ihren Kindern dazu auf, mit zu fahren. Das Tempo wird hierbei an die kleinsten Teilnehmer angepasst – bis etwa 17 Uhr haben diese Zeit den Piratenspielplatz im Kätscheslachpark zu erreichen.

Die Protestbewegung Kidical Mass findet seit 2017 regelmäßig in Deutschland statt. Es soll auf Kinder und Jugendliche im Radverkehr aufmerksam gemacht werden. Ziel dahinter ist der Ausbau sicherer Radwege, mehr Spielstraßen und die Förderung nachhaltiger Mobilität.

Dank einer Zusammenarbeit mit der Klimainitiative Riedberg findet die Veranstaltung nun auch einmal auf dem Riedberg statt. Die Fahrraddemo wird von der Polizei begleitet und die entsprechenden Straßen und Wege werden für die Zeit von Ordnern und Ordnerinnen abgesperrt.

Weitere Informationen zu dem Event: https://www.radentscheid-frankfurt.de/kidicalmass/

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Die Klimaschutz-Initiative Riedberg begrüßt und unterstützt die Grundsatzbeschlüsse für ein klimaneutrales Frankfurt

Klimaschutz Initiative Riedberg

Von den Frankfurter Regierungsparteien (GRÜNEN, SPD, FDP und Volt) wurden im Ausschuss für Klima und Umwelt Ende April 19 Grundsatzbeschlüsse für ein klimaneutrales Frankfurt im Jahre 2035 gefasst.

Diese Beschlüsse bedeuten für die Klimaschutz-Initiative-Riedberg (KIR) die Chance, endlich die so dringende Wende im Klimaschutz hier in Frankfurt umzusetzen. Die KIR sieht darin eine solide und umfassende Grundlage für konkretes und wirkungsvolles Handeln, wodurch die Stadt Frankfurt ihren Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens leisten kann.

Mit diesen Beschlüssen scheint endlich eine strategische Klimaschutzpolitik möglich, da auf ihrer Grundlage die notwendigen Strukturen geschaffen, Maßnahmen nach Wirksamkeit priorisiert und Prozesse beschleunigt werden sollen. Anna Palmer von der Arbeitsgruppe „CO2-Barometer“ der KIR betont: „Klimaschutz kann auf der Basis dieser Beschlüsse endlich zu dem werden, was er sein muss: Das Querschnittsthema, an dem sich künftig jede politische und administrative Entscheidung messen lassen muss.

Besonders hebt die KIR das Vorhaben hervor, die Einsparungen der Treibhausgase (THG) konsequent zu messen und einem Controlling zu unterziehen, um, wo immer nötig, gezielt nachjustieren zu können. Dazu soll mit dem auf Frankfurt bezogenen THG-Restbudget gearbeitet werden.

Ebenso unterstützt die Initiative den erklärten Willen, die städtischen Beteiligungsgesellschaften in die Pflicht zu nehmen und auch bei diesen Klimaneutralität schnellstmöglich zu erreichen.

Endlich gemeinsam anpacken – und Paris nach Frankfurt holen

Jetzt kommt es darauf an, dieses Programm zügig zu beschließen und umzusetzen. Mit dem darin geforderten Klimaschutzplan müssen konkrete Maßnahmen folgen, die zur messbaren Reduzierung der Treibhausgasemissionen führen“, so Palmer.

Die Initiative wünscht sich, dass alle Akteure in Politik und Verwaltung sich verantwortlich fühlen und diese Beschlüsse als Leitlinie für die zukünftige Klimaschutzpolitik anerkennen. Sie erhofft sich davon eine produktive Dynamik, die alle Dezernate und Verwaltungsebenen erfasst.

Was die KIR beitragen will

Die KIR versteht die 19 Punkte auch und ganz direkt als Einladung, sich tatkräftig einzubringen: indem sie weiterhin die Aufmerksamkeit für den Klimaschutz und seine Dringlichkeit bei den Menschen in Frankfurt schärft, diese informiert und Orientierung gibt. Gleichzeitig kündigt sie an, genau zu verfolgen, wie dieses Programm mit Leben erfüllt wird und, wo nötig, auf Hemmnisse hinzuweisen, um diese schnellstmöglich aufzulösen.

Franziska Nauck von der KIR bringt es auf den Punkt: „Allein die Summe der notwendigen Maßnahmen, die vielen Handlungsebenen und komplexen Zusammenhänge zeigen, wie gewaltig und herausfordernd die Aufgabe ist. Wir freuen uns, dass mit diesen 19 Grundsatzbeschlüssen ein starkes Signal an die Frankfurter Bürgerschaft gesendet wird. Gern wollen wir dieses Signal weiter streuen und verstärken.“


Weiteführende Links:

Verwandte Links:

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V.
Anfang 2020 haben wir uns zusammengetan, um den Riedberg bis 2030 klimaneutral zu machen. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Politik, Frankfurter Ämtern sowie lokalen Verbänden und Institutionen.
Web: http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de
eMail: kontakt@klimaschutz-initiative-riedberg.de

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Frankfurter CleanUp Day

Am Samstag, 02.04, findet der von der FES ins Leben gerufene Frankfurter CleanUp Day statt. Hier werden alle Frankfurter Anwohner dazu aufgefordert, ihren Stadtteil zu säubern und so für ein schöneres Frankfurt zu sorgen. Die Klimaschutz-Initiative Riedberg (KIR) organisiert den CleanUp Day für den Riedberg und Kalbach. Am 02.04 03.04. um 11:00 Uhr beginnt die Aktion auf dem Riedbergplatz. Müllgreifer, Handschuhe und Mülltüten können sich vor Ort ausgeliehen werden. Insgesamt werden drei Stunden Abfall gesammelt, um unseren Stadtteil sauber zu halten. Zur besseren Planung ist eine vorherige Anmeldung beim KIR erforderlich.

Es soll ungemütlich werden am 02.04. – daher verschiebt KIR seine Müllsammelaktion um einen Tag auf den 03.04.2022. (A.W.)

Weitere Informationen finden sich auf der Website des KIR oder unter folgendem Link:

https://cleanup.fes-frankfurt.de/

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Hessische Verkehrswende auf dem Riedberg unterstützen

Bessere Radwege, ausgebautere Fußwege und ein vergrößertes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs – das sind alles Ziele der „Verkehrswende Hessen“. Die Kampagne wurde von mehreren Vereinen und Organisationen ins Leben gerufen. Das große Ziel: gute und angenehme Alternativen zum Autofahren zu schaffen.

Seit dem 1. September 2021 werden fleißig Unterschriften für die Kampagne gesammelt. Unterstützt wird die Aktion unter anderem von Greenpeace, dem BUND Hessen und dem Radentscheid einiger hessischer Städte. Da das Volksbegehren nach abgeschlossener Unterschriftenaktion beim Land Hessen eingereicht wird, dürfen die Unterschriften nur an eingetragenen Sammelstellen, nicht online, abgegeben werden. Durch die Klimaschutz-Initiative Riedberg sind auch zwei dieser Sammel- und Abgabestellen am Riedberg vertreten: eine im Billabong Familienzentrum, die andere im Centre for Dialogue am Campus Riedberg.

Die Unterschriftensammlung läuft noch ein paar Monate mit dem Ziel bis dahin 43.728 Unterschriften von wahlberechtigten Bürgern eingesammelt zu haben. Diese können dann, zusammen mit einem Gesetzesentwurf für ein „Verkehrswendegesetz Hessen“ dem Land Hessen vorgelegt werden, welches im Anschluss über das neue Gesetz abstimmen wird.

Weitere Informationen zu der Kampagne unter folgendem Link:

https://verkehrswende-hessen.de/

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Mitglieder der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. (KIR) diskutieren mit Politikern

Gewitterwolke mit Blitz

Die Herausforderungen die der Klimaschutz an unsere Stadtverwaltung stellt sind erheblich…

Zum Beispiel können mit dem vorhandenen Personal gerade einmal 40 der 80 Bäume, die zwischen 2018 und 2020 auf dem Riedberg abgestorben sind, ersetzt werden. Von der Anpflanzung weiterer Bäume zur Beschattung und Bindung von Feinstaub mal ganz zu schweigen.

Ein weiteres Beispiel: Auf dem Riedberg stehen eine Reihe von städtischen und staatlichen Gebäuden. Schulen, Kindergärten, Sporthallen … Einige haben bereits eine Photovoltaik-Anlage, andere (noch) nicht. Aber: Laut Amt für Bau und Immobilien sind mit dem vorhandenen Personal aktuell nicht mehr als 12 Photovoltaik -Anlagen jährlich zu schaffen – und das für ganz Frankfurt mit 3.500 öffentlichen Gebäuden!

Von daher zeigt sich bei vielen Klimaschutz-Projekten, dass nicht nur das dazu notwendige Kapital fehlt, sondern auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die diese Projekte begleiten und umsetzen.

Die Zeit drängt

Der Klimawandel schreitet weiter voran und die Geschwindigkeit der Änderungen nimmt dabei zu. Je später Maßnahmen ergriffen werden, umso teurer und aufwändiger werden sie sein. Seit Anfang 2020 versucht die KIR, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Bürgern entscheidende Hebel in Bewegung zu setzen. Im letzten UN-Klimabericht war eindrücklich zu lesen: Die Länder müssen ihre Bemühungen beim Klimaschutz versiebenfachen!

Anne Rave, Vertreterin der KIR, bringt es auf den Punkt: „Wir brauchen einen Plan und wir brauchen Menschen in der Verwaltung und Politik, die ihn umsetzen! Ohne einen solchen Plan mit konkreten Maßnahmen, die an den wirklichen großen Stellschrauben zur CO2-Reduzierung ansetzen, werden wir das 1,5-Grad-Ziel nicht erreichen.“

Doch das Rad muss nicht neu erfunden werden. 2015 wurde der „Masterplan 100 % Klimaschutz” durch das Fraunhofer Institut erarbeitet – 400 Seiten Text, mit einer Million Euro vom Bund gefördert. Aus diesem Masterplan lassen sich allein 100 Maßnahmen für Frankfurt ableiten. „Ein Schatz, der bisher noch nicht gehoben wurde.“

Umsetzen aber wie?

Frei nach dem Spruch: „Es gibt viel zu tun, fangen wir schon mal an“ müssen in der Stadtpolitik die Weichen neu ausgerichtet werden. Arbeitsprioritäten, Budgets und Personalausstattungen sind neu zu überdenken. Eine große Herausforderung, die neben den aktuellen Belastungen die die Corona-Pandemie mit sich bringt, bewältigt werden muss. In diesem Sinne diskutieren Vertreter der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. mit Vertretern des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz der Stadt Frankfurt um auch hier Unterstützung zu bekommen.

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Klimaentscheid Frankfurt

Klimaschutz Initiative Riedberg

Engagierte Bürger Frankfurts haben sich zusammengetan und fordern verbindliche Klimaschutzmaßnahmen auf kommunalpolitischer Ebene. Die Vision ist, das Klima zu schützen und Frankfurt am Main grüner und lebenswerter zu gestalten.

In Arbeitsgruppen haben diese engagierten Bürger konkrete politische Forderungen für wirksamen Klimaschutz formuliert, aufgeteilt nach verschiedenen Kategorien (Stadtgrün, Mobilität, Energie & Gebäude, …). Diese Kategorien wurden inzwischen juristisch geprüft und auf Unterschriftenliste gedruckt.

Auch am Riedberg gibt es solch engagierte Bürger, die sich in dem Verein Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. (KIR) organisiert haben und intensiv an den oben genannten Forderungspaketen mitgearbeitet haben.

Der Klimaentscheid Frankfurt beschränkt sich auf die städtische Ebene. Neben dem Klimaentscheid Frankfurt gibt es derzeit auf Landesebene noch ein weiteres Bürgerbegehren zur „Verkehrswende Hessen“.

Wie läuft der Klimaentscheid als Bürgerbegehren ab?

Zu Beginn werden zunächst 20.000 Unterschriften benötigt. Dann wird die Stadt Frankfurt das Bürgerbegehren auf seine rechtliche Zulässigkeit prüfen. Danach sind weitere Unterschriften nötig, um das Bürgerbegehren mit seinen Forderungen in geltendes Recht umzuwandeln.

Weitere Infos zum Ablauf des Klimaentscheids findet sich auf der Webseite des Klimaentscheid Frankfurts.

Wann geht es los?

Die Unterschriftensammlung startet am 25.11.2021 mit einer Pressekonferenz um 18:00 Uhr.

Die Unterschriftenlisten werden nach der Pressekonferenz (19:30 Uhr – 20:30 Uhr) vor dem Palais Livingston in der Ulmenstr. 20, 60325 Frankfurt verteilt. Mitglieder des KIR-Vereins bringen Unterschriftenlisten von dort auf den Riedberg mit.

Mitmachen

Ab dem 25. November können die offiziellen Forderungen auf der Webseite des Klimaentscheids eingesehen werden.

Die Forderungen sind auch auf der Rückseite der Unterschriftenlisten abgedruckt, die der KIR-Verein ab dem 26.11. auf seiner Webseite zum Klimaentscheid zum Download anbietet.

Unterschriftenlisten können entweder an den offiziellen Sammelstellen abgeholt werden oder selbst ausdruckt werden (unbedingt doppelseitig mit den Forderungen auf der Rückseite).

Sammelboxen

Die unterschriebenen Listen werden in die Sammelboxen an den offiziellen Sammelpunkten im Stadtgebiet und auf dem Riedberg eingeworfen. Die Aufstellorte der offiziellen Sammelboxen auf dem Riedberg werden ebenfalls in den nächsten Tagen auf der Webseite des KIR-Vereins veröffentlicht.

Der Verein sucht noch offizielle Sammelstellen z. B. Shops, Vereine und andere Institutionen, die bereit sind, eine Box zum Sammeln der Unterschriftenlisten und ein kleines Infobanner aufzustellen.

Wer mithelfen möchte, kann sich unter der Mailadresse kontakt@klimaschutz-initiative-riedberg.de an den Verein wenden.

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