Kategorie: AktuelleNEWS

Auto überschlägt sich – Mutmaßlicher Pkw-Dieb festgenommen

Polizeikelle

In der Nacht zu Sonntag (06.02.2022) kam es in der Marie-Curie-Straße zu einem schweren Verkehrsunfall, als ein 31-jähriger Mann von der Fahrbahn abkam und mit einer Straßenlaterne und einem Stromkasten kollidierte. Das verunfallte Fahrzeug war offenbar gestohlen.

Der 31-Jährige befuhr gegen 1:30 Uhr mit einem Subaru die Marie-Curie-Straße aus Richtung A661 kommend. In Höhe des 14. Polizeireviers verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Er prallte mit dem Pkw gegen eine Straßenlaterne und einen Stromkasten. Im weiteren Verlauf überschlug sich das Fahrzeug bis dieses schließlich seitlich auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Polizeibeamte stellten dann vor Ort den unverletzten Autofahrer fest, sowie dass das verunfallte Fahrzeug offensichtlich ohne Fahrzeugschlüssel gefahren wurde. Weitere Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Subaru zuvor entwendet wurde. Die Beamten stellten das beschädigte Fahrzeug daraufhin sicher.

Eine Streife verbrachte den 31 Jahre alten Mann, welcher über keinen festen Wohnsitz verfügt und keinen Führerschein besitzt, in die Haftzellen des Polizeipräsidiums. Bei seiner Fahrt stand er mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, sodass außerdem eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt wurde. Unter anderem wegen des Verdachts des Fahrzeugdiebstahls wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

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Der „Alte Flugplatz Bonames“ im Wandel

Tower am Alten Flugplatz Frankfurt Kalbach-Bonames

Obwohl immer die Rede vom alten Flughafen Bonames ist, liegt der Flughafen eigentlich zum größten Teil auf Kalbacher Gebiet. Erst die Flächen vom Tower bis zum Labyrinth liegen auf Bonameser Grund. Auch eine ehemalige römische Straße führt vom Bonifatiusbrunnen auf dem Riedberg aus über das Flughafengelände.

Als 1945 die Amerikaner Frankfurt erreichten, wurden viele Flächen von den Besatzern in Anspruch genommen. Der Flughafen Kalbach/Bonames wurde ausgebaut. Dort wurden vor allem Hubschrauberstaffeln stationiert. Die dafür benötigten Flächen wurden den ortsansässigen Bauern mit Waffengewalt abgenommen. Auf Gemeindegrenzen wurde dabei keinerlei Rücksicht genommen.

Bodenmahnmal Alter Flugplatz Bonames

Zur Erinnerung an die Amerikanischen Truppen

Anfang der Neunzigerjahre deutete sich erst mal ein Rückzug der Amerikaner an. Entsprechend traten Vertreter der Kalbacher und Bonameser Bürger mit dem Frankfurter Magistrat in erste Diskussionen über eine mögliche weitere Nutzung ein. Als 1992 die Amerikaner dann tatsächlich das Flughafengelände aufgaben, wurde es in den Grüngürtelplan der Stadt Frankfurt mit aufgenommen und als Landschaftsschutzgebiet der erhöhten „Klasse II“ eingestuft.

Die Natur hat sich in den vergangenen 30 Jahren viel Terrain zurückerobert. Das Areal wurde zum beliebten Freizeitort, zum Biotop und zum Ort des Lernens. Naturwissenschaftler untersuchten die biologischen Veränderungsprozesse. Nun soll der Ort über Zeitgeschichte (Themen Flucht und Migration) informieren, das Thema Klimawandel mit beleuchten und allgemein Umweltbildung betreiben.

Die Stadt will „ein Konzept erarbeiten, dass den Alten Flugplatz zum Lernort für Artenschutz und Biodiversität in Frankfurt und Umgebung macht“. In das Konzept soll das seit langer Zeit leer stehende „Towercafé“ eingebunden werden, um dort Feste und Veranstaltungen anzubieten.

Durch die Corona-Pandemie werden Orten der Naherholung für die Stadtbewohner immer wichtiger. Zur Finanzierung des Konzepts tragen die Regionalpark Ballungsraum RheinMain gGmbH und die Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH insgesamt 200.000 Euro bei.

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Sportanlagen in Kalbach-Riedberg – Bedarf versus Angebot

Laufwettbewerb Kinder

Im Rahmen der Pandemie entstanden zahlreiche neue Wortschöpfungen. Eine davon war die „Pandewampe“. Das Ergebnis aus immer weniger Bewegung – gefördert durch Heimarbeit – und zu viel Nahrungsaufnahme – gesteigert durch Einsamkeit und Frustration – führt zu deutlichen Spuren an der Figur (auch Jahresringe genannt). Eine Möglichkeit gegenzusteuern ist regelmäßiger Sport. Diesen allein zu betreiben ist eher langweilig. Aber in einer Gruppe – zum Beispiel in Vereinen – Sport zu machen, stärkt die Motivation. Doch dazu bedarf es auch Sportflächen vor Ort.

Wie sieht es nun mit Sportmöglichkeiten bei uns aus? Wo wurde Bedarf angemeldet und wie lange dauert es noch, bis die Bauvorhaben umgesetzt werden? Hier dazu ein kleiner Auszug der laufenden Projekte:

Der Tennenplatz des FC Kalbach

Der im nördlichen Teil des Geländes gelegene Tennenplatz soll in ein Kunstrasenspielfeld umgewandelt werden. In diesem Zuge sollen auch die Umkleiden und Funktionsbereiche ausgebaut werden. Der bereits beleuchtete Tennenplatz würde die Kapazität gerade für die Jugendmannschaften spürbar erhöhen und somit bei überschaubaren Investitionen eine nachhaltige Förderung des Jugend- und Breitensports ermöglichen. Eine Bitte an den Magistrat, diesbezüglich Gespräche mit dem Verein aufzunehmen, wurde Anfang 2022 vom Ortsbeirat übermittelt.

Zweite Sportanlage östlich der Altenhöferallee

Die Sporterweiterungsfläche war bereits Bestandteil des Bebauungsplans Nr. 803. Bereits vor 10 Jahren wurde mit Verweis auf die Bedarfsanalyse der Sportentwicklungsplanung über den Zeitpunkt der Realisierung berichtet. 2015 wurde dem Stadtteil ein konsensfähiger Vorentwurf präsentiert. Seit 2016 wird regelmäßig über die vielfachen Beeinträchtigungen für die Schulen und Vereine aufgrund der erreichten Kapazitätsgrenzen der bestehenden Sportinfrastruktur diskutiert. Zuletzt wurde die Planung um den Mehrbedarf einer Mehrfeldhalle für Schul- und Vereinssport erweitert. Realisierung nicht vor 2023.

Alte Turnhalle in Kalbach

Die Alte Turnhalle ist unersetzlich als Treffpunkt bei Veranstaltungen für den Stadtteil und bietet mit allen ihren Eigenschaften und Voraussetzungen eine breite Nutzungsmöglichkeit. Eine Sanierung kommt aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Betracht. Notwendige Instandhaltungsmaßnahmen werden ungeachtet dessen durchgeführt. Ende 2018 wurde die Verwaltung und Betreuung der Halle vom Riedberger SV in Eigenregie übernommen. In diesem Zusammenhang hat der Verein erhebliche Eigenmittel und persönliches Engagement in die Halle und das Außengelände gesteckt, um ein Sport- und Kulturangebot für den Stadtteil langfristig zu sichern. Die Planungen konzentrieren sich auf das Gelände am Kalbacher Stadtpfad. Ab September 2021 erfolgten hier „konkretere Abstimmungen zur Aufteilung der Fläche, Bau und Zeitplanung“. Ziel ist es, zügig mit dem Neubau zu beginnen. Ein Termin für den Beginn ist derzeit der Redaktion nicht bekannt.

Leichtathletikhalle „Am Martinszehnten“

Mitte 2021 erfuhr die Öffentlichkeit aus der der Frankfurter Rundschau, dass die Leichtathletikhalle abgerissen werden soll. Daraufhin hat der Ortsbeirat den Magistrat gebeten, ihn bezüglich der weiteren Planung zu informieren. Erledigung derzeit noch offen.

Skaterpark

Der Skatepark ist ein Wunsch zahlreicher Jugendlicher aus dem Stadtteil. Daher hat der Ortsbeirat Anfang 2022 den Magistrat gebeten für die Fläche – zwischen Lärmschutzwall der Autobahn BAB 5 bis zur Graf-von-Stauffenberg-Allee bzw. bis zur Sportanlage westlich der Altenhöferallee – ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten und eine Fläche für Gemeinbedarf auszuweisen. Ein Realisierungstermin liegt daher noch in weiter Ferne.

Fazit: Hier ist noch viel Geduld angesagt, bis sich die Flächen für das Sportangebot in unserem Ortsteil erweitern werden.

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Temporäre Engpässe im Internetverkehr

Internet

In den letzten Wochen gab es bei einigen Riedbergern Frustration, wenn die Verbindung ins Internet nur „tröpfelte“ oder sogar ganz abbrach.

Auf Nachfrage bei Vodafone erfuhr MainRiedberg, dass die Firma im Festnetz am Riedberg zwei unabhängige Netze betreibt: ein Kabel-Glasfasernetz (das sie im August 2019 von Unitymedia übernommen hatten) und ein DSL-Netz (das Vodafone auf der letzten Meile bei der Telekom anmietet).

In einem Teil des DSL-Netzes herrschte zuletzt immer ab 17:00 Uhr bis spätabends ein sehr starker Internetverkehr. Vodafone hat daraufhin in der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar 2022 eine Neuverteilung der Datenströme vorgenommen, so dass der Internetverkehr im DSL-Netz wieder besser fließen sollte.

Im Kabel-Glasfasernetz wurde für den Riedberg ein starker Verkehr festgestellt, aber noch keine durchgängigen Kapazitätsengpässe. Allerdings hat Vodafone innerhalb des Riedbergs auch einen Kabelstrang (also ein „Segment“) mit mehr als 1.000 Kunden. Das ist auf Dauer zu viel. Daher wollen sie eine zusätzliche Datenautobahn für den Ortsteil bauen – vergleichbar dem Ausbau einer zweispurigen Straße zu einer vierspurigen Autobahn im Straßenverkehr.

Diese Segmentierungsmaßnahme wird gerade intensiv geplant. Dank zahlreicher Vorarbeiten (u. a. mit dem Grünflächenamt und mit den Energieversorgern) konnte bereits die genaue Trassenführung erarbeitet werden. Aktuell befindet sich die geplante Maßnahme in der Trassengenehmigung bei der Stadt Frankfurt. Vodafone rechnet mit der Genehmigung im April/Mai 2022. Anschließend werden sie die Bauarbeiten vor Ort starten.

Bis dahin werden sich einige Internet-Nutzer mit den Kapazitätsbeschränkungen herumschlagen müssen. Aber danach soll es deutlich besser werden … 🙂

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Bürgernähe der Ortsvorsteher und Ortsbeiräte

Ortsbeirat 12

Gehen Ihnen Lärm, Müll, Nahkampf im Straßenverkehr und anderes auf die Nerven? Wenn nicht alles rund läuft, sich Fragen oder Probleme anhäufen, Sie Ideen oder Anregungen haben, fehlt oft der richtige Ansprechpartner. In diesem Fall sind Sie bei den Ortsbeiräten von Kalbach-Riedberg genau richtig.

Die Ortsbeiräte bilden die Schnittstelle zwischen den Bürgern vor Ort und den Mitarbeitern und Entscheidungsträgern der Stadt Frankfurt. Sie haben ein offenes Ohr und setzen sich für Sie und Ihre Interessen ein. Einmal im Monat findet eine öffentliche Sitzung statt, auf der die aktuellen Themen beraten werden und Sie Ihre Meinung dazu äußern können. Allerdings können aktuell wegen der Pandemie nur eine begrenzte Anzahl an Gästen zu den öffentlichen Sitzungen kommen.

Darüber hinaus bieten die Ortsvorsteherin Frau Neißner und ihrer Stellvertreterin, Frau Kassold regelmäßige Sprechstunden im Alten Rathaus Kalbach, Kalbacher Hauptstraße 36, im Raum des Ortsgerichtes jeweils von 17:00 Uhr – 18:00 Uhr an.

Die Termine im ersten Halbjahr 2022 sind:

  • 25. Februar 2022
  • 25. März 2022
  • 29. April 2022
  • 27. Mai 2022
  • 24. Juni 2022

Bis auf Weiteres besteht die 3 G Regel, sowie Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung.

Alternativ besteht noch die Möglichkeit telefonisch Kontakt aufzunehmen:

Frau Neißner: 0179-1140370
Frau Kassold: 069-501908

oder per eMail:

Frau Neißner: ortsvorsteherin-kalbach-riedberg@web.de
Frau Kassold: susanne.kassold@web.de

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Naturschutz in unseren Grünflächen – Werden Sie Pate!

Patensuche Vogelschutzhäuschen

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Hier vor Ort sollen in diesem Frühjahr 12 Vogelnistkästen auf der Streuobstwiese der IG Riedberg hinter dem Familienzentrum Billabong angebracht werden. Und dafür werden Paten gesucht. Um die Häuschen finanzieren zu können, werden Spenden benötigt.

Seit dem Jahr 1800 sind 4 von 5 Singvögeln verschwunden. Um einen kleinen Beitrag zur Arterhaltung zu leisten, sollen entsprechende Brutmöglichkeiten angeboten werden. Im Frühjahr will der »Verein Klimaschutz Initiative Riedberg« 12 Vogelnistkästen auf der Streuobstwiese, die die IG Riedberg gepachtet hat, aufhängen. Außerdem wollen sie 2 Fledermauskästen installieren, um zu sehen, ob sie von den heimischen Fledermäusen angenommen werden.

Kosten

  • Vogelhäuschen etwa 30 €
  • Fledermaushäuschen etwa 36 €

Gestiftet werden kann sowohl ein ganzes als auch ein „halbes“ Häuschen.

Der Verein hängt die gespendeten Nistkästen mit den edlen Spendern gemeinsam im März an  Bäume auf der „Stromwiese“, der Streuobstwiese der IG Riedberg hinter dem Familienzentrum Billabong auf. Als Dankeschön kann auch der Name des Spenders am Häuschen angebracht werden.

Wie wird man Pate?

  1. Schreiben Sie uns eine eMail an vogelhaeuschen@klimaschutz-initiative-riedberg.de und teilt uns mit, wie viel Geld Sie spenden möchten (zum Beispiel: ganzen oder halben Betrag für ein Häuschen).
  2. Überweisen Sie uns danach den Spendenbetrag an:
    Kontoinhaber: IG Riedberg
    IBAN: DE 94 5019 0300 0009 3390 00
    BIC: GENODE51FHC
    Name der Bank: Frankfurter Volksbank eG
    Verwendungszweck: Vogelschutzhäuschen

Weiter Auskünfte erhalten Sie unter vogelhaeuschen@klimaschutz-initiative-riedberg.de

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Das Riedberger Netzwerk lädt ein

Inspirations Workshop

Im Jahr 2020 gründete sich am Riedberg ein Netzwerk von Selbständigen, um sich zu vernetzen und gegenseitig zu fördern. Auch der Bekanntheitsgrad wurde durch eine gemeinsame Homepage und öffentliche Auftritte gefördert.

Die Mitglieder des Netzwerks Business@Riedberg möchten ihr Wissen teilen. Daher planen sie im Frühjahr 2022 einen Inspirations-Workshop für die Riedberger. An drei Samstagen teilen sie ihre Expertise in Form von nützlichen Wissenshäppchen und jeder kann kostenfrei dabei sein. Und das Tolle daran: Auch für die Kinderbetreuung wird während der Nachmittage gesorgt sein.

Es wird drei spannende Impulsvorträge zu folgenden Themen geben:

  • Der WOW Effekt – Dein Weg zum Traumjob mit überzeugenden Bewerbungsunterlagen
  • Einfach sichtbar werden: mit Smartphone-Videos besser verkaufen
  • Balance your Life – Mit Gesundheit Herausforderungen des Lebens begegnen

Der WOW Effekt – Dein Weg zum Traumjob mit überzeugenden Bewerbungsunterlagen

Die letzten Monate haben das Leben vieler Menschen so geprägt wie selten zuvor. Insbesondere der aktuelle Job und die damit verbundenen Verpflichtungen werden inzwischen von vielen infrage gestellt. So nehmen sich viele Menschen inzwischen Zeit, um aus dem Hamsterrad auszusteigen, innezuhalten und sich zu fragen „Was möchte ich die nächsten Jahre wirklich beruflich machen?“

In ihrem Impulsvortrag hilft die Referentin Anu Batija mit einigen einfachen Überlegungen diese Frage auch für die Teilnehmer zu beantworten. Zudem gibt sie ein paar praktische Tipps, wie man bei den Personalern und Headhunter mit seinen Bewerbungsunterlagen einen WOW-Effekt erzielt und so Einladungen zu Vorstellungsgesprächen für sich garantiert!

Einfach sichtbar werden: mit Smartphone-Videos besser verkaufen

Aufmerksamkeit ist die neue Währung. Und das Vertrauen potenzieller Kunden (oder auch Personaler) der Schlüssel zum Erfolg. Mit Videoinhalten können die Teilnehmer beides erreichen. Zum Glück, denn alles, was man dafür braucht, ist sein Smartphone. Der Referent Carsten Habacker zeigt den Teilnehmern erste, einfache Schritte, mit denen sie ihr eigenes Video erstellen können.

Balance your Life – Mit Gesundheit Herausforderungen des Lebens begegnen

  • Wie sichere und gestalte ich eine positive und gesunde Lebensbalance auch in Krisenzeiten?
  • Wie ist meine innere Haltung in Krisen- und Stresssituationen?
  • Wie kann ich möglichen chronischen Krankheiten aufgrund des Homeoffice vorbeugen?

Die Selfcare eines Menschen ist ein aktuelles Thema. Gesundes Leben und Arbeiten sind der Schlüssel, um mit Herausforderungen des Lebens umzugehen und in Balance zu bleiben. In ihrem Impulsvortrag zeigt die Referentin Bettina Kreller den Teilnehmern mit wertvollen Tipps und Übungen, wie man sich in den Fokus setzt, Kräfte gewinnt, Energie durch Abwechslung findet, Gelassenheit lernt und auch mal Nein sagen darf!

Anmeldung

Anmelden kann man sich bis zum 25. Februar. Dazu sende man eine eMail mit seinem Namen und ggf. der Anzahl der zu betreuenden Kinder an info@business-riedberg.de.

Homepage des Netzwerks: https://business-riedberg.de/

 

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Kalbach-Riedbergs temporäre Gäste

Zirkus am Kalbacher Parkplatz

Seit Kurzem logiert in der Kalbacher Hauptstraße die Initiative „We need homes to stay at home FFM“. Im Winter 2020 war ein Zirkus am Nordende des Riedbergs ansässig geworden, konnte aufgrund der Pandemie nicht weiterziehen. Durch den Einsatz des Ortsbeirates in Zusammenarbeit mit der Diakonie und dem Amt für Straßenbau und Erschließung und der Polizei wurde eine Ausweichstelle auf dem Parkplatz an der U-Bahnhaltestelle Kalbach gefunden. Dort hat der Zirkus eine Duldung für Tiere, Wohnwagen und Fahrzeuge bis zum Frühjahr.

Auch die Initiative „We need homes…“ hat mit der städtischen Verwaltung einen Zwischennutzungsvertrag über die brache Fläche auf der Kalbacher Hauptstraße 107 geschlossen.

Fremde Menschen verursachen bei den ortsansässigen Bürgern naturgemäß Unbehagen. Eigentlich will die Initiative nur auf die Wohnungsnot aufmerksam machen. In der Vergangenheit hat sie jedoch schon gezeigt, dass sie erfolgreich gemeinsame Veranstaltungen unterstützt, die das kulturelle Leben einer Gemeinschaft bereichern. Es hängt also von der Experimentierfreudigkeit der lokalen Anwohner ab, was sich aus der Gemeinschaft mit den Gästen an positiven Impulsen entwickelt.

Obwohl die derzeit herrschende Pandemie die Suche nach menschlichen Kontakten auf ein Minimum reduziert, wächst die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Geborgenheit. Auch ein gemeinsamer Abend in angemessenem Abstand an einem schönen Lagerfeuer bei ein wenig Musik kann ein emotional wärmendes Ereignis werden. Auch die Menschen und Tiere des benachbarten Zirkus wären in dieser Runde eine willkommene Bereicherung.

Andere Gäste haben uns verlassen

2016 wurden viele neue Flüchtlingsunterkünfte benötigt. Die Fechenheimer Firma Solaris errichtete auf dem Gelände des „Alten Flugplatzes Bonames“ Unterkünfte aus Holzmodulen. Acht Wohnungen wurden in jedem Gebäude errichtet. So entstanden Unterkünfte für 320 Flüchtlinge.

Vier Jahre später waren erhebliche Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten notwendig (900.000 Euro). Die Bewohner des Flüchtlingsheims hatten mit Protesten auf die Zustände in ihren Unterkünften aufmerksam gemacht. Auf die Überlastung der Elektrik und der sanitären Einrichtungen reagierte die Stadtverwaltung mit einer Reduzierung der Zahl der Bewohner auf 270 Menschen.

Eigentlich sollte es ursprünglich ja nur eine Unterbringung bis 2018 sein. Im April 2021 lebten nur noch 150 Personen auf dem Gelände. Jetzt, 2022 ist endgültig Schluss und die Bebauung wird wieder entfernt. Die Familien wurden bei der Wohnungssuche unterstützt oder in anderen Interims-Unterkünften untergebracht.

Da die Bauten in einem Landschaftsschutzgebiet errichtet worden waren, wird jetzt nicht nur zurückgebaut, sondern die Fläche auch wieder renaturiert.

Auch damals herrschte in der Bevölkerung große Besorgnis, welche Änderungen sich für den Stadtteil abzeichneten. Tatsächlich ergab sich jedoch ein friedliches Miteinander und die Beteiligten stellten fest, dass sie alle davon profitiert haben.

Es kam sogar der Wunsch nach noch intensiverem Austausch auf. Besonders eingesetzt hatten sich die Mitarbeiter der Naturschule Hessen. Sie boten Workshops zur hiesigen Fauna und Flora an und förderten menschliche Begegnungen mit Frankfurter Bürgern. Wenn die Flüchtlinge von ihren Schicksalen berichteten, wurde so manchem klar, wie schlimm es in vielen Teilen der Welt zugeht und auf welch glücklicher Insel wir hier in Deutschland leben.

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Die Lurgi verschwindet

Lurgi-Haus

Das 6-geschossige Lurgihaus ist 1987 als erster Neubau auf dem ehemaligen Werksgelände der Vereinigten Deutschen Metallwerke im Mertonviertel entstanden und gehört zu den größten Bürogebäuden Deutschlands. Es wurde noch von der Philipp Holzmann AG für etwa 150 Mio. Euro errichtet.

Damals war Lurgi noch selbstständig. Mitarbeiter aus 17 verschiedenen Frankfurter Standorten wurden hier im Mertonviertel zusammengezogen. Die Immobilie besticht durch ihre außergewöhnliche Form mit einem viereckigen Zentralbau, von dem 7 Nebengebäude abgehen. Aus der Vogelperspektive wirkt das Gebäude wie ein Krake mit seinen abgewinkelten Armen.

Nach einer Verschlankung des Unternehmens wurden weitere Mieter in das Gebäude aufgenommen.

Lurgi-Abriss-1

Geschichtliche Entwicklung

2007 hatte der britische Immobilienfonds „Puma Brandenburg Properties 8 Limited“ des Investment-Unternehmens Shore Capital, das Gebäude für rund 200 Mio. Euro von der Deka Immobilien Investment GmbH erworben.

2012 verkaufte die Bochumer Gea Group ihre Anlagenbau-Tochtergesellschaft Lurgi an den französischen Gase-Produzenten Air Liquide.

2014 Lurgi zieht mit 800 Mitarbeitern in den ehemaligen Firmensitz der Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PWC) gleich nebenan. Sie mieten dort 30.000 m2 Bürofläche an. Mit dem Umzug wird das Leerstandsproblem im Mertonviertel allerdings nur verlagert. Insgesamt verfügt das alte Lurgi-Gebäude über eine Mietfläche von rund 65.000 m2 und eine Gesamtgröße von 88.000 m2.

2017 Brandenburg Properties meldete im Januar Insolvenz an.

2018 wird das Lurgi-Gebäude zwangsversteigert. Das Interesse ist sehr gering. Für 90 Millionen Euro bekommt das luxemburgische Unternehmen Aroundtown SA den Zuschlag. Es bezahlt etwa 1.000 Euro pro m2. Zu der Zeit wurden am Riedberg schon mindestens 4.000 bis 5.000 Euro pro m2 Wohnfläche gezahlt. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Februar 2018 wurde der Magistrat beauftragt, für das Gebiet nördlich der Lurgiallee den Bebauungsplan aufzustellen, sowie den Rahmenplan Mertonviertel zu entwickeln.

2020 Für das Areal läuft das Bebauungsplanverfahren B 922 – Nördlich Lurgiallee.
Die Grundstücksfläche beträgt rund 80.000 m2. Dafür sind an Grundflächen 40.000 m2 als Nettobauland Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel vorgesehen, 8.000 m2 für eine Grundschule inklusive Sportflächen, 4.000 m2 für eine Kita, 12.000 m2 für Erschließungsflächen und Straßenräume sowie 16.000 m2 für öffentliche Grünflächen.

2021 Anfang des Jahres erwirbt die Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding den seit Jahren leer stehenden Bürokomplex zusammen mit dem Berliner Projektentwickler GSP im Rahmen eines Bieterverfahrens für einen bis dato unbekannten Preis, über den die Geschäftsführung bis heute schweigt. Immobilienexperten gehen von rund 110 Millionen Euro aus.

Lurgi-Abriss 2

Das Lurgi-Haus gilt als Schlüsselgrundstück für die weitere Entwicklung des gesamten Quartiers.

Die Stadt ist bereit, den Bebauungsplan zu ändern, um dort die Errichtung von Wohnungen, Einzelhandel und einer Schule zu ermöglichen. Mit der geänderten Nutzung würde der Wohnanteil in dem Gewerbegebiet aber deutlich erhöht. Das Mertonviertel nähert sich dann in seiner Struktur stärker dem Riedberg an.

Das Gelände, auf dem einst die Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) stand, ist laut Experten bis zu 10 Meter tief belastet. Hinzu kommt, dass das Lurgi-Haus auch noch mit Asbest belastet ist. Dementsprechend aufwendig sind der Abriss und die Entsorgung der Materialien.

Nach vorsichtigen Prognosen kann frühestens 2024, wahrscheinlich eher 2025 mit der Bebauung des Geländes begonnen werden.

In unmittelbarer Nachbarschaft ist auch das Rechenzentrum der T-Systems inzwischen abgerissen worden. Insgesamt also viel freie Fläche für neue städtebauliche Aktivitäten. Das Mertonviertel wird sich in den nächsten Jahren stark verändern.

Fotos: A. Woitun

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Die Polytechnische Gesellschaft sucht Nachhaltigkeitspraktiker

Nachhaltige Produkte

Zum dritten Mal findet das Projekt Nachhaltigkeitspraktiker der Stiftung Polytechnische Gesellschaft statt. Interessierten ab 18 Jahren können sich für eine Teilnahme bewerben. Bewerbungsschluss ist der 20. Februar 2022.

Der Klimawandel geht uns alle an, und jeder kann einen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leisten. Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die ihren Alltag nachhaltiger gestalten möchten.

In einer Gruppe Gleichgesinnter unterstützen sich die Teilnehmer gegenseitig dabei, ihre persönlichen Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. Begleitet werden sie von der Stiftung mit einem Workshop- und Vortragsangebot zu Themen wie Konsumverhalten, Mobilität und Ernährung.

Welche Erfahrungen die Nachhaltigkeitspraktiker auf ihrem Weg zu mehr gelebter Nachhaltigkeit machen und welche Herausforderungen sich ihnen stellen, teilen sie anschließend mit ihrem Umfeld. Anhand ihres eigenen Beispiels zeigen sie so auf, wie es gelingen kann, die Frankfurter Stadtgesellschaft nachhaltiger zu gestalten und einen ganz praktischen Beitrag zu mehr Umweltschutz zu leisten.

Abschluss Nachhaltigkeitspraktiker

Foto: Philip Eichler, Nachhaltigkeitspraktiker der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Um sich von der globalen Dimension der Probleme, die der Klimawandel mit sich bringt, nicht überwältigen zu lassen, identifizieren die Nachhaltigkeitspraktiker zu Beginn des Projekts ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten und definieren ein persönliches Nachhaltigkeitsziel.

Die Veranstaltungen finden zwischen März und Juli 2022 zweiwöchentlich statt. Je nach pandemischer Lage digital, hybrid oder in Präsenz. Alle Informationen zu Projekt und Bewerbung sind auf www.nachhaltigkeitspraktiker.de verfügbar.


Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft FFM wurde 2005 von der Polytechnischen Gesellschaft errichtet. Ganz im Sinne der polytechnischen Ideen engagiert sie sich operativ und fördernd in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Technik, Kultur, Soziales und Bürgerengagement.

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