Kategorie: AktuelleNEWS

Feuerwehr und Rettungsdienste können sich über Arbeitsmangel nicht beklagen

Feuerwehr - Notrufnummer

In den letzten Jahren ist die Arbeitsbelastung für Feuerwehr und Rettungsdienste stetig gestiegen.

Wie sieht das in der täglichen Praxis aus?

07:00 Uhr  Schichtbeginn an einem Samstagmorgen

08:20 Uhr  Die Feuerwehr rückt aus zu einem Brand in Alt-Rödelheim in einer Dachgeschoss Wohnung. Durch den Brand wurden 2 Wohnungen unbewohnbar. Zusammen mit einem Bewohner wurde eine Katze gerettet.
Im Einsatz waren 2 Trupps unter Atemschutz der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim und zwei Trupps der Berufsfeuerwehr Frankfurt.
Im Gebäude musste Strom und Gas abgestellt werden. Bei der Erkundung wurde zudem die Aufklärungsdrohne für Luftbilder eingesetzt.

11:00 Uhr  Wasserrettungseinsatz am Main. Ein Mensch konnte durch Unterstützung der Wasserschutzpolizei das Gewässer wieder lebend verlassen.

15:45 Uhr  Verkehrsunfall in Niederursel. Da eine Person eingeklemmt vermutet wurde, war ein Großaufgebot dorthin unterwegs. Vor Ort waren jedoch bereits alle Personen befreit und konnten direkt durch den Rettungsdienst versorgt werden. Es wurden noch auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.

Zudem kam an diesem Tag eine hohe Anzahl an ausgelösten Brandmeldeanlagen, Kleinbränden sowie Hilfeleistungs-Einsätzen zum Tragen, die dafür sorgten, dass die Feuerwehr ständig im gesamten Stadtgebiet Einsätze bewältigen musste.

Im Rettungsdienst zeigte sich klar die gleiche Tendenz. Im Innenstadtbereich, aber auch in den Stadtteilen kam es zu einem spürbar erhöhten Einsatzaufkommen und hoher Auslastung der verfügbaren Einsatzmittel.

Der Rettungsdienst ist personell am Limit

Die Frankfurter Einsatzkräfte operieren inzwischen personell am Limit. Über die Jahre hinweg haben sich die Aufgaben stetig erhöht. Selbst der Bereichsleiter der Frankfurter Feuerwehr, Markus Röck, spricht von Extrem-Belastungen seiner Kollegen.

Wegen Infektionen oder Quarantäne fallen zum Teil ganze Rettungsdienstmannschaften aus. Auch die Zahl der Rettungsdienstfahrten wegen Covid-Erkrankungen oder Quarantäne erreichen neue Rekordzahlen. Das können dann schon mal 600 Einsätze pro Tag werden, nur aufgrund von Covid-19-Infektionen.

Dazu kommen jahreszeitliche Spitzen. Im Sommer verunglücken viele Menschen bei ihren sportlichen Freizeitaktivitäten. Die Einsatzzahlen liegen inzwischen deutlich höher als vor zwei Jahren, als die Pandemie ausbrach. Erst hatten die Menschen Angst vor Ansteckung im Krankenhaus und wollten daher nicht zu den medizinischen Versorgungszentren transportiert werden.

Inzwischen ist diese Angst ersetzt worden durch die Angst, in den Krankenhäusern keinen Platz mehr zu bekommen. Die personelle Situation in vielen Krankenhäusern ist ebenfalls angespannt. Es gibt Kliniken, die keine Patienten mehr aufnehmen können, weil auch sie am Limit angekommen sind.

Eigentlich sollen die Patienten ja in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden. Je mehr Krankenhäuser aber überfüllt sind, umso länger werden die Transportwege für die Patienten. Dies werden einige Menschen nicht überleben. Und womöglich sind wir noch nicht am Ende der Spirale angelangt. Wenn jetzt noch ein Großereignis wie damals im Ahrtal dazukommt, …

Missbrauch der Notrufnummern

Leider werden Notrufnummern absichtlich oder aus Unkenntnis missbraucht, sodass wirklich dringende Fälle nicht zeitnah abgearbeitet werden können.

Anrufe wegen Nasenbluten, leichten Schmerzen in der Schulter, Bauchweh sind fehl am Platz. Eine Kontaktaufnahme tagsüber zum Hausarzt, oder außerhalb der üblichen Sprechstunden zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) kann viele Fragen klären. Auch bei schwereren Krankheitsverläufen oder Unfällen sollte der Betroffene oder seine Helfer zuallererst zum Telefon greifen und die bundesweite gültige und kostenlose Nummer 116 117 wählen.

Dort sitzt am anderen Ende der Leitung 24 Stunden rund um die Uhr medizinisch geschultes Personal und kann aus ihrer Dispositionszentrale die richtige Beratung vornehmen und helfen, die nächste geöffnete Zentrale des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zu finden.

Der Notruf 112 ist für lebensbedrohliche Situationen gedacht. Nur bei jedem 10. Anrufer stellen die Ärzte des ÄBD am Telefon tatsächlich einen lebensbedrohlichen Notfall fest. In diesem Fall wird von den Ärzten am Telefon dann sofort unter 112 der Rettungsdienst aktiviert. Hat ein Patient schwere Verbrennungen erlitten, ist bewusstlos oder zeigt Symptome eines Herzinfarktes, sollte der Notruf 112 sofort und direkt gewählt werden. Ohne eine lebensbedrohliche Situation ist der Patient aber in jedem Fall beim ÄBD besser aufgehoben.

Vorbereitung vor dem Anruf

Wer die Nummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes wählt, sollte Folgendes bereithalten. Die persönlichen Daten von sich selbst und der betroffenen Person. Das heißt, Vorname, Name, Alter und Geburtsdatum. Dazu die Adresse inklusive genauer Angabe von Hausnummer und Stockwerk. Außerdem eine Rückruf-Telefonnummer, den Namen der Krankenkasse und möglichst konkrete und detaillierte Angaben zum Zustand des Patienten. Machen sich die betroffenen Personen auf den Weg zu einer ÄBD-Zentrale sollten sie ebenfalls wichtige Dokumente dabeihaben. Dazu gehört die Krankenversicherungskarte, Befundberichte und – wenn vorhanden – der Plan zur Medikation.

Selbsthilfe – Nächstenhilfe

Was ist, wenn Ihnen was passiert und kein Telefon oder Handy ist in der Nähe. Da kann „Erste Hilfe“ mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen essenziell wichtig werden. Doch diese Ersthilfe muss regelmäßig geübt werden. Eine günstige Möglichkeit sind Online-Auffrischungskurse, die sogar kostenlos angeboten werden. (https://www.erstehilfe-onlinekurs.de/)

Bei Präsenzkursen mit üblicherweise 9 Lerneinheiten a 45 Minuten sind etwa 50 Euro Teilnahmegebühr einzukalkulieren. Sie werden von den meisten Rettungsdiensten angeboten. Alle zwei Jahre sollte man seine Kenntnisse wieder auffrischen. In einer Gruppe macht das Lernen meist sogar viel Spaß.


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Mertonviertel: Brand bei Mulcharbeiten

Feuerwehr-Signallicht

Am gestrigen Montag (18.07.2022) kam es im Frankfurter Norden zu einem Brand auf einem Feld, der offenbar durch einen „Robo-Mulcher“ ausgelöst wurde.

Nach derzeitigen Erkenntnissen führte ein 42-jähriger Mann im Bereich der Kaltmühle 41, zwischen der Olof-Palme-Straße und der Bundesautobahn 661, Mulcharbeiten mit einer ferngesteuerten Arbeitsmaschine auf einem Feld durch. Das zu mulchende Gras hatte hierbei eine Höhe von circa 60 cm und war durch die Witterung sehr ausgetrocknet.

Gegen 11:20 Uhr blieb die Maschine jedoch plötzlich auf dem Feld stehen. Als sich der 42-Jährige zur Maschine begab, bemerkte er, dass aus dem Motorraum Flammen schlugen. Sofort alarmierte er die Feuerwehr.

Das Feuer breitete sich mit hohem Tempo auf dem ausgetrockneten Gras aus, was eine starke Rauchentwicklung zur Folge hatte. Kräfte der Feuerwehr konnten die brennende Fläche und die Arbeitsmaschine glücklicherweise löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden an dem Feld und der Maschine wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Die aktuellen Ermittlungen deuten auf einen technischen Defekt an der Arbeitsmaschine hin. Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Brandkommissariat der Frankfurter Polizei übernommen.

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Eine Klasse – ein Buch und der Autor

Cover Abenteuer eines Döner-Checkers

Ein Kinderbuchautor ist seit 10 Jahren regelmäßig in der Grundschule I am Riedberg zu Gast. Als er gefragt wird, welches denn sein neuestes Werk sei, hebt er das Buch „Abenteuer eines Döner-Checkers“ hoch. Dann verabschiedet er sich. Doch das Buch und sein Titel haben die Schüler der 4. Klasse „angefixt“. Auf Wunsch der Kinder beschließt die Lehrerin, Frau Galow das Buch zur Klassenlektüre zu machen.

Und es schlägt ein, wie eine Bombe. Ausnahmslos alle Kinder lesen das Buch während der Ferien und sind mit Feuereifer bei der Sache. Selbst Wochen danach können die Kinder den Inhalt des Buches aus dem Gedächtnis wiedergeben. Dabei wurde das Buch „nur“ geschrieben, weil der Autor, Herr Gemmel auf zwei Jugendliche gehört hatte, die ihn aufforderten, mal ein Buch über Dinge zu schreiben, die sie wirklich interessierten. Und als Stichworte wurden ihm »Döner« und »(Spiel-)Konsolen« mitgegeben.

Uups, hat er sich gedacht, blöd gelaufen, aber seinem kreativen Geist kamen dann doch die ersten passenden Ideen. Erst langsam und dann immer mehr. Nach kurzer Zeit war die erste Rohfassung fertig. Vier Wochen kreative Pause und dann eine Zweitbearbeitung durch den Autor. Danach wurde das Werk zur Lektorin gebracht. Die kümmerte sich um Rechtschreibung, Satzzeichen, Stil und geschmeidigen Text. Auch eine Deckblattgestalterin machte sich mit Begeisterung ans Werk.

Jetzt liegt das Buch mit festem Einband vor den Kindern. Nicht jeder hatte entdeckt, dass auf den einzelnen Seiten der Fahrradfahrer rechts unten, als Daumenkino zu einem Kurzfilm werden kann. Da das Buch so gut ankommt, ist eine weitere Auflage als Taschenbuch mit einem anderen Cover-Bild geplant.

Um andere Kinder und ihre Lehrer beim Stöbern im Buch zu unterstützen, kam die Klasse auf die famose Idee, noch Lernmaterialien dazu zu erstellen die es bis dahin noch nicht gab. Der Autor, Herr Gemmel war von der Idee begeistert und hatte sich bereit erklärt, diese kreativen Arbeitshilfen der Kinder anzukaufen und kostenlos anderen Schulen zur Verfügung zu stellen. Für die Klassenkasse eine willkommene Aufstockung, die in den letzten Schulwochen sicherlich noch tolle Aktionen ermöglichen wird.

Lernmaterialien für Autor

Lernmaterialien für Autor

Beim letzten Treffen am 12.07. mit dem Autor wurden die erarbeiten Materialien von den Kindern vorgestellt und persönlich übergeben. Wie viele tolle Ideen da präsentiert wurden!

Autor Gemmel und Teil der Klasse


Autor Gemmel und Teil der Klasse

Ein weiteres „heißes“ Thema war die Diskussion mit dem Autor über die Aussicht auf einen Fortsetzungsband. Eigentlich ist das Buch eine in sich abgeschlossene Geschichte, meinte der Autor. Aber die Kinder ließen nicht locker, baten intensiv um eine Fortsetzung und machten zahlreiche Vorschläge, wie die Geschichte doch noch weitergehen könnte.

Herr Gemmel, selbst Vater von zwei Töchtern, der extra aus dem Hunsrück angereist war und sich an diesem Tag durch Frankfurts Staus und Polizeikontrollen gekämpft hatte, konnte den Kindern zwar keine Fortsetzung dieses Buches versprechen, aber er will sich die Sache noch mal durch den Kopf gehen lassen, obwohl er mit Arbeit für die nächsten zwei Jahre schon eingedeckt ist.

Zum Abschluss der fröhlichen Runde wurde noch die Frage gestellt, was den Kindern die Erarbeitung der Unterrichtshilfen persönlich gebracht hätte und folgende Antworten kamen zurück:

  • Es macht viel mehr Spaß für andere Kinder Aufgaben zu machen, als selbst welche zu bearbeiten
  • Man hat einen doppelten Lernerfolg: Man lernt nicht nur Arbeitsblätter zu erstellen, sondern man beschäftigt sich auch viel tiefer mit dem Inhalt des Buches, damit keine Fehler in den Unterlagen stecken.
  • Man konnte in der Gruppe sehr viele Ideen austauschen und dann gemeinsam etwas Neues schaffen.

Ein schönes Beispiel von der Macht des geschriebenen Wortes, wenn es die Interessen des Lesers erreicht. Für den Autor, die Klassenlehrerin und ihre Klasse eine tolle gemeinsame Erfahrung. Wie schade, dass man nach Ende des Schuljahres verschieden Wege gehen muss. An die gemeinsame Zeit und die Erlebnisse werden alle sicher gerne zurückdenken.

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Brunnen im Ortsteil Kalbach-Riedberg

Trinkbrunnen-Eröffnung in der Kaiserstraße

Die Stadt Frankfurt unterhält derzeit 145 Brunnen. Viele der Brunnen stehen unter Denkmalschutz. Eine Auflistung von Brunnen in Frankfurt unterscheidet grob Brunnen die der Wasserversorgung dienen, Heilbrunnen, Zierbrunnen und Wasserspielplätze. Aus historischen und architektonischen Gründen ist der Großteil der Brunnen im Stadtzentrum angesiedelt.

Mit dem Bau des Wassernetzes Ende des 19. Jahrhunderts verloren die Brunnen die Funktion der Wasserversorgung der Bevölkerung. Dennoch wurden bis in die 1960er-Jahre noch Brunnen zur Wasserversorgung gebaut. Es handelte sich um Trinkbrunnen, die öffentlich nutzbar waren.

Insbesondere an den nach dem Zweiten Weltkrieg neu erbauten oder wiederhergestellten Schulen wurden solche Trinkbrunnen errichtet. Diese waren vielfach auch als Kunst am Bau künstlerisch gestaltet.

2016 wurde an der Ecke Liebfrauenstraße/Zeil ein erster Trinkwasserbrunnen aus Edelstahl aufgestellt. Später wurde ein weiterer an der Alten Oper am Beginn der Freßgass und einer im Wasserpark aufgestellt. Der Betreiber Mainova plant, weitere Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet zu errichten.

Die festinstallierten Trinkbrunnen sind an das Mainova-Trinkwassernetz angeschlossen. Sie sind in der Regel von Frühjahr bis Herbst in Betrieb. Damit auch aus den Brunnen konstant frisches Wasser sprudelt, sorgt eine zeitgesteuerte automatische Spülung dafür, dass die Leitungen alle halbe Stunde durchspült werden.

Auf Knopfdruck sprudelt für alle Durstigen ein halber Liter frisches Trinkwasser regionaler Herkunft aus den Auslassdüsen. Eine regelmäßige hygienische Beprobung durch ein zertifiziertes Labor garantiert zudem die Reinheit des Trinkwassers. Der Einsatz von Materialien, die durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. zertifiziert sind, gewährleistet die hohe Trinkwasserqualität.

Bei Bedarf reinigt die Mainova die Edelstahlsäule. Im Laufe dieses Jahres sollen weitere Mainova-Trinkbrunnen auf dem Alfred-Brehm-Platz am Frankfurter Zoo und am Fernbusbahnhof entstehen. Dank dieser Trinkbrunnen gibt es das frische Wasser für alle Bürger auch unterwegs. Durchschnittlich rund 600-mal täglich nutzten Passanten die Möglichkeit, sich an den beiden öffentlichen Mainova-Trinkbrunnen (Liebfrauenstraße, Ecke Zeil und Freßgass/Große Bockenheimer Straße) mit Trinkwasser in bester Qualität zu erfrischen.

Gerade in den heißen Sommern ist Wasser bei Extremtemperaturen eine große Erleichterung. Auch profitieren Bedürftige von den Standorten.

Mit Brunnen ist der Ortsteil Kalbach-Riedberg insgesamt eher dürftig ausgestattet. Der Redaktion sind derzeit nur der Bonifatiusbrunnen und der Brunnen auf dem Riedbergplatz bekannt. Auch auf dem Piratenspielplatz im Kätcheslachpark gibt es noch eine Wasserpumpe. In Kalbach kommt der gleichnamige Bach im Freizeitpark am Piratenspielplatz als Wasserspielfläche dazu.

Ob die Installation eines Trinkwasserbrunnens auf dem Riedbergplatz die optimale Wahl ist, wo es dort Gaststätten und Geschäfte gibt, kann man überdenken. Trinkwasserspender in schattenarmen Parkregionen, vor allem in der Nähe von Sportplätzen (z. B. Kätcheslachpark West) könnte eine sinnvollere Alternative sein.


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Kulturerwachen Riedberg 2022

Kultur in der Aula

Am Freitagabend (22.07.) und am Samstagabend (23.07.) findet im Schulinnenhof der Grundschule Riedberg I (Zur Kalbacher Höhe 15) ein sommerliches Musikevent statt. Um 15:00 Uhr gibt es jeweils eine Vorführung für Kinder und ab 18:00 Uhr treten Musikgruppen für die Erwachsenen auf. Der Eintritt ist kostenlos!

Für Open Air Musikveranstaltungen ist der Schulinnenhof optimal geeignet: durch die Gebäude von Schule und Kindertagesstätte von drei Seiten geschützt und vom Bonifatiuspark her frei zugänglich.

Wie im alten Griechenland

Im Schulinnenhof steigen, vom Park kommend, die Stufen nach oben an, so wie in einem klassischen griechischen Amphitheater. Auf dem tiefst gelegenen Platz treten die Musiker auf. Auf den – von der Sonne angewärmten – ansteigenden Stufen können die Zuhörer Platz nehmen.

Auch ordentliche Toilettenanlagen stehen zur Verfügung, dank der Unterstützung durch die Schule, die in den vergangenen Jahren das kulturelle Leben des Stadtteils im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Aula“ mit gefördert hat.

Das kulturelle Angebot am Riedberg

Nach wie vor ist unser Stadtteil kulturell eher unterrepräsentiert. Im Rahmen der Stadtteilfeste – organisiert durch die IG Riedberg – wurden Frankfurter Künstler auf die Bühne gebracht. Der Riedberger Chor tritt punktuell auf. Der „Culture Club Riedberg“ musste mangels Interesses geschlossen werden. Weitere Angebote finden sich dann eher in benachbarten Stadtteilen wie zum Beispiel in Niederursel oder Heddernheim.

Kultur in der Aula

Die Josua Gemeinde, die seit vielen Jahren die verschiedenen Veranstaltungen unter dem Titel „Kultur in Aula“ organisiert hatte, wollte bereits seit Langem auch einmal aus der „Schul-Aula“ hinaus ein Open Air Event durchführen. Dieses kulturelle Ereignis sollte möglichst vielen Bewohnern des Riedbergs zugänglich sein, auch wenn das monatliche Einkommen keinen Platz für kulturelle Veranstaltungen ermöglicht.

Die Crespo Foundation unterstützt

Der Stadtteilarbeitskreis, in dem ca. 40 Organisationen, Vereine, Einrichtungen, Kirchen, Kitas und Schulen usw. vertreten sind, hatte in Verbindung mit „Kultur in der Aula“ einen Antrag auf Förderung beim Kulturamt gestellt.

Die Crespo Foundation hatte dem Kulturamt der Stadt Frankfurt insgesamt 350.000 Euro zur Verfügung gestellt, damit nach den zweieinhalb Jahren Pandemie und Lockdowns endlich wieder die Kultur in der Stadt Frankfurt erwachen kann. Zielsetzung ist, Frankfurter Künstlern die Möglichkeit zu geben, endlich wieder aufzutreten. Der Stiftung war es wichtig, dass die Veranstaltungen möglichst Open Air und niedrigschwellig zugängig sind. Die Künstler sollten auch fair bezahlt werden.

Durch den Zuschuss der Crespo Foundation sind die Organisatoren jetzt in der Lage, nicht nur eine Gruppe zu präsentieren, sondern vier Musikgruppen und zwei besondere Kinder-Events. Unter den Pandemie-Bedingungen haben auch Kinder und Familien mit kleinen Kindern besonders gelitten. Somit ist diese Veranstaltung auch ein stilles Gedenken und Dankeschön an die Leidtragenden dieser Pandemie!

Die Künstler

Einzelne Gruppen waren bereits in der Vergangenheit bei „Kultur in der Aula“ aufgetreten oder für einen Auftritt terminiert, der wegen Corona dann abgesagt werden musste. Das Folk-Pop-Duo »Romie« wurde im Rahmen von „Guerilla Stoffel 2021“ entdeckt und so folgte die Einladung an die beiden Künstlerinnen zu diesem Open Air Event.

 

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und dann können wir uns auf musikalische Genüsse freuen!  Ach, und falls das Wetter doch nicht mitspielt, kann das Event in die Aula der Schule verlegt werden….


Die Crespo Foundation
„Wir stärken die Strukturen, in denen Kinder und Jugendliche ihre kreativen Potenziale entdecken und entwickeln.“
Kinder und Jugendliche sind unglaublich kreativ und wollen gestalten. Damit dies gelingt, müssen sie in ihrer Kreativität allerdings auch gefördert werden. Am besten dort, wo sie einen Großteil ihrer Zeit verbringen – nämlich in Kita, Kindergarten oder Schule. Genau dort setzt die Crespo Foundation im Bereich der „Ästhetischen Bildung“ an: „Das fliegende Künstlerzimmer“ ist ein vollkommen neuartiges Programm der Kulturellen Bildung an Schulen, das die Crespo Foundation im Jahr 2018 im Sinne ihres Mottos „Menschen stark machen“ gemeinsam mit vier Partnern ins Leben gerufen hat. Das Ziel: Wirksame Schulentwicklungsprozesse nachhaltig anzustoßen und gleichzeitig Künstler zu fördern, die während ihrer Zeit als Artist-in-Residence eigene künstlerische Projekte realisieren und ihre Kompetenzen in der künstlerischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule weiterentwickeln können.

 

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Sozialverbände klagen wegen zu geringer Anpassung der Grundsicherung

Geldscheine

Angesichts der hohen Inflationsraten klagen der Sozialverband VdK und der Sozialverband Deutschland (SoVD) gemeinsam gegen die Anpassung der Regelsätze für 7 Millionen Menschen, die »Grundsicherung im Alter« und »Hartz IV« beziehen.

„Die Bundesregierung verstößt mit der Anhebung um 3 Euro und für Kinder sogar nur um 2 Euro Anfang des Jahres gegen ihren verfassungsmäßigen Auftrag, das Existenzminimum zeitnah sicherzustellen“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Daran ändern auch die einmaligen Entlastungszahlungen sowie die zusätzlichen 20 Euro im Monat für »Kinder in Grundsicherung« nichts. Sie verpuffen angesichts der steigenden Kosten“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Beide Verbände wollen daher nun in Musterstreitverfahren bis vor das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ziehen. Dieses soll klären, ob der Gesetzgeber seine Pflicht verletzt, auf Preissteigerungen zeitnah zu reagieren.

Sie berufen sich dabei auf zwei Urteile aus 2010 und 2014. Dort heißt es unter anderem: „Ist eine existenzgefährdende Unterdeckung durch unvermittelt auftretende, extreme Preissteigerungen nicht auszuschließen, darf der Gesetzgeber dabei nicht auf die reguläre Fortschreibung der Regelbedarfsstufen warten.“ (BVerfG 23.7.2014 – 1 BvL 10/12 ua, Rn. 144).

Das aber, so die beiden Sozialverbände, habe die Bundesregierung getan, als sie die Regelsätze für die »Grundsicherung im Alter« und »Hartz IV« Anfang des Jahres um nur 0,76 % angehoben hat. Zu dieser Zeit stieg die Inflationsrate bereits seit Monaten und lag damals bei knapp 5 %. Inzwischen ist sie auf 7,6 % im Juni gestiegen. „Die Bundesregierung verstößt damit gegen die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts“, kritisiert Bauer.

Die Regelsatzerhöhung um 3 Euro ergab sich aus der niedrigen Preisentwicklung von Juni 2020 bis Juli 2021. Damals hatte die Bundesregierung pandemiebedingt die Mehrwertsteuer reduziert. „Schon damals war allen klar, dass diese Anpassung die tatsächliche Preisentwicklung nicht deckt“, sagt Bentele. Eile sei daher nun geboten, betont Bauer: „Inzwischen sind die Kosten für fast alle Produkte des täglichen Lebens aber auch für Energie derart gestiegen, dass das Existenzminimum mit den Regelsätzen nicht mehr gesichert ist.“

Beide Verbände legen nun für ausgewählte Musterklägerinnen und Musterkläger Rechtsmittel ein, um eine höchstrichterliche Klärung zu erreichen.


Der Sozialverband VdK
ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.

 

Der Sozialverband Deutschland SoVD
ist eine soziale, humanitäre und sozialpolitische Selbsthilfeorganisation, die sich zum demokratischen und sozialen Rechtsstaat bekennt. Der Verband tritt seit 1917 und damit seit mehr als 100 Jahren für soziale Gerechtigkeit ein. Unabhängig von parteipolitischen und weltanschaulichen Interessen ist der SoVD generationsübergreifend für alle Menschen offen.

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Geopfad Stadt-Land-Fluss

Geopfad Station 10

Das Umweltamt bzw. die Projektgruppe GrünGürtel unterstützt gerne das federführende Geo-Institut der Uni Frankfurt bei der Instandsetzung des Geopfads, finanziert aus den Mitteln des Ortsbeirats Kalbach-Riedberg. Die Plakate der Stationen 9 und 10 werden zeitnah durch den GrünGürtel-Pflegetrupp entfernt.

Die federführende Geo-Institut der Uni Frankfurt hat ein Angebot von der Druckerei für den Neudruck der Plakate für Station 10 angefragt. Nach Neudruck soll zeitnah der Austausch der Plakate an den Dreieckstafeln erfolgen.

Der Ortsbeirat hatte den Magistrat gebeten, sich über das Umweltamt mit den für das Projekt „Geopfad Stadt-Land-Fluss“ Verantwortlichen (http://www.geopfad-frankfurt.de) in Verbindung zu setzen und die Instandsetzung der zu weiten Teilen zerstörten und mit Graffitis übersprühten Dreieckstafeln der Stationen 9 „Alles fließt…“ und 10 „Fränkische Ammoniten in Frankfurt – Fossiliensuche am Riedberg“ zu veranlassen. Die Mittel hierfür stellt der Ortsbeirat aus seinem eigenen Budget für Investitionen im Stadtteil zur Verfügung, aus dem z. B. auch die Bücherschränke finanziert wurden.

Der Geopfad wird im Internet als „Gemeinschaftsprojekt des Fachbereiches Geowissenschaften/Geografie an der Goethe-Universität und des Ortsbeirates 8 Heddernheim-Niederursel-Nordweststadt der Stadt Frankfurt am Main“ ausgewiesen. Seine 9. Station befindet sich am Kätcheslachweiher, die 10. und letzte Station „Fränkische Ammoniten in Frankfurt – Fossiliensuche am Riedberg“ befindet sich im Bonifatiuspark an der Straße „Zur Kalbacher Höhe“.

Die dort aufgestellte Dreieckstafel ist seit geraumer Zeit in weiten Teilen zerstört und mit Graffitis übersprüht, was weder dem Erscheinungsbild des Bonifatiusparks gut zu Gesicht steht, noch dem Anliegen des Geopfades gerecht wird, geografische und geowissenschaftliche Sachverhalte näherzubringen und aufzuzeigen.


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Wiesenbrand in Niederursel

Wiesenbrand an der U-Bahnhaltestelle Wiesenau

Am Abend des 11. Juli brannte es auf einer Wiese in Niederursel. Die Feuerwehr löschte das Feuer, bevor es sich weiter ausbreiten konnte.

Am Montagabend gab es einen Brand auf der Wiese neben der U-Bahn-Station Wiesenau in Niederursel. Dort war das Gras am Tag zuvor gemäht worden und das trockene Heu, das noch auf dem Boden lag, entzündete sich.

Ein Anwohner rief den Notruf und die Einsatzkräfte der „Feuerwache 21“ aus der Nordweststadt erschienen zeitnah. Erschwert wurde der Einsatz allerdings, da die Fläche mit dem Löschfahrzeug nur schwer zu erreichen war. Trotzdem konnte das Feuer rechtzeitig gelöscht werden, bevor es sich über die ganze Wiese ausgebreitet hatte.

Die genaue Ursache für den Brand ist derzeit unbekannt. Die meisten Wald- und Wiesenbrände werden jedoch durch Menschen verursacht. Wenn Niederschläge ausbleiben, kann sich das Feuer besonders schnell ausbreiten.

Auch der Riedberg hat viele trockene Wiesen. Aktuell ist die Gefahr für Brände also besonders hoch. Daher ist verantwortungsbewusstes Verhalten geboten. Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln ist hier genauso tabu wie das Grillen auf nicht gekennzeichneten Plätzen. Wenn Sie einen Brand entdecken, zögern Sie auch nicht, zum Telefon zu greifen. Wie so oft gilt hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

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Niederursel: Naturkostladen »Fruchtbare Erde« im „hof“ schließt

Fruchtbare Erde

Leider muss mit Beginn der hessischen Schulferien die »Fruchtbare Erde«, der Naturkostladen im hof schließen! Über mehr als drei Jahrzehnte hat die »Fruchtbare Erde« als kleiner Dorfladen das Leben am hof und in Niederursel mitgeprägt, belebt, und begrünt.

Generationen von Kindern haben auf der Rampe vor dem Eingang nachmittags ihr Eis geleckt, viele nette Gespräche haben im Laden stattgefunden, ganz ungezwungen am Gemüseregal oder vor der Käsetheke. Unzählige Rollwagen mit Kisten und Kasten sind über das Kopfsteinpflaster gescheppert in frühen Morgen- und späten Abendstunden (sehr zum Leidwesen einiger Nachbarn).

Gerade in den letzten Jahren hat es viele Anstrengungen des Teams, der hof-Bereiche und vieler, treuer Kunden gegeben, die »Fruchtbare Erde« in den wechselvollen Entwicklungen des Biomarktes, den Herausforderungen der Pandemie und dem stetigen Ringen um Wirtschaftlichkeit gut weiterzuführen. Gerade die Zusammenlegung von Laden und hof-Café hat dabei geholfen, mit einem verkleinerten Team die Versorgung zu sichern.

Trotzdem kam es in der Belastungsprobe von Ukrainekrieg, rasanter Inflation und vielfältigsten Kostensteigerungen zu einem Umsatzeinbruch, der mit Blick auf die Sommermonate, in denen es in Niederursel immer sehr still wird, keine Möglichkeit mehr gab, den Laden wirtschaftlich weiterzuführen.

Wie geht es nun weiter? Am 23. Juli schließt die »Fruchtbare Erde«, es gibt eine Atempause und dann wird im Laden/Café geräumt und gestaltet, sodass Sie ab 17. August im neuen hof-Café einen schönen Ort drinnen und draußen vorfinden, wo es Kaffee und Kuchen gibt, Eis und Limo, Sie aber auch frisches Brot und Brötchen, Milchprodukte vom Dottenfelderhof, Tee und guten Kehna-Kaffee und kleine Leckereien kaufen können.

Kommen Sie bis zu den Ferien noch vorbei und helfen Sie mit, dass der Laden „leer“ wird. Ab Mittwoch, den 20. Juli, gibt es viele Artikel zum Sonderpreis. Sie haben als Kunden so viele Jahre den Bestand eines der beiden letzten unabhängigen Bioläden in Frankfurt unterstützt, dass wir Ihnen gerne „Danke“ sagen möchten.

Am Dienstag, den 6. September um 17:00 Uhr wollen wir ein kleines Fest feiern, der »Fruchtbare Erde« „Farewell“ sagen und auf die Eröffnung des neuen „hof-Cafés“ mit Ihnen anstoßen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns gemeinsam diesen Wechsel vollziehen.


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Nidda-Wasserlauf am 16. Juli 2022

Gartenschlauch

Eine Aktion für Jung und Alt – am Samstag werden gemeinsam Wasserflaschen vom Riedberg nach Bonames getragen, um auf die Wasser-Problematik aufmerksam zu machen.

Ein weiterer trockener Sommer bedeutet, dass die Wasserknappheit zunimmt. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Trinkwasser wird also immer wichtiger.

Auch der Vogelsberg ist von der Trockenheit betroffen. Dieser hat allein in den letzten Jahren etwa 70 % seiner Wasserquellen verloren. Besonders schlimm, wenn man bedenkt, das dort mehr als ein Drittel des Wassers herkommt, das in Frankfurt verbraucht wird. Dem soll am Samstag entgegengewirkt werden.

Beim Nidda-Wasserlauf 2022 machen verschiedene Vereine und Naturschutzorganisationen gemeinsam auf die problematische Trinkwasser-Situation aufmerksam. Ziel ist es dabei, das Nidda-Wasser symbolisch aus Frankfurt zurück zur Quelle im Vogelsberg zu tragen. So soll ein nachhaltiger Umgang mit Trinkwasser und die Anpassung des Wasserressourcenmanagements an die Klimaveränderungen gefördert werden. Auch fordert der Bund eine Erhöhung des Eigenanteils der Trinkwasserförderung.

Der Lauf startet um 8:30 Uhr auf der Südseite der U-Bahn-Station Riedberg. Wer mitmachen will, schnappt sich eine Flasche oder einen Eimer und dann wird das Wasser zu Fuß oder auf Rädern gemeinsam bis zum „Alten Flugplatz“ in Kalbach/Bonames getragen. Dort stellt der BUND passendes Infomaterial und eine kleine Stärkung bereit.

Wer motiviert ist, kann ab da direkt weiterlaufen. Das Wasser wird von Bonames nach Bad Vilbel und dann über mehrere Etappen bis zur Nidda-Quelle im Vogelsberg zurückgetragen.

Eine wichtige Aktion für einen wichtigen Zweck – und jeder kann mitmachen. Bei dem schönen Wetter heißt es Samstagfrüh dann: auf die Flaschen, fertig, los!


Weitere Informationen:

Spendenkonto:
SDW I Kennwort „WasserLauf”
IBAN: DE07 5135 2227 0000 0023 94
BIC: HELADEF1LAU
Sparkasse Laubach – Hungen

 

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