Schlagwort: Mainova

Eine Genossenschaft expandiert in bedachten Schritten

Generalversammlung der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft e. G.(FraBeG) 2026

Am 8 Juni fand die 3. Generalversammlung der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft (FraBeG) statt. Nach der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat war Zeit, sich ausgiebig mit den aktuellen und kommenden Projekten auseinanderzusetzen.

Mitgliederwachstum und Zeichnung von Anteilen

Derzeit bietet die Genossenschaft keine weiteren Anteile zur Zeichnung an, da es noch keinen zusätzlichen Finanzbedarf für neue Projekte gibt. Die Zahl der Mitglieder hat sich seit Ende 2024 von 120 auf 160 Mitglieder erhöht. Es werden noch weitere ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die das Thema Reduzierung von CO2 -Emissionen in Frankfurt und Umgebung vorantreiben wollen.

Aktuelle Projektplanung

Es stehen derzeit zwei Vertragsabschlüsse kurz vor Abschluss. Mit der Umsetzung könnte noch dieses Jahr begonnen werden.

Die Kommunale Wärmeplanung

Ein weiteres großes Betätigungsfeld eröffnet die »Kommunale Wärmeplanung«. Der erste Entwurf dazu ist inzwischen veröffentlicht und die Verbände, die sich mit diesen Themen beschäftigen, sind aufgefordert, ihre Verbesserungsvorschläge dazu einzureichen. Wichtigster Kernpunkt in diesem Konzept ist, dass Bürger, Firmen und Verwaltungen im Stadtgebiet jährlich über eine Milliarde Euro ausgeben für das Heizen mit fossilen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle).

Dieses Geld fließt komplett ins Ausland und sorgt dort für den Erhalt und den Ausbau von Arbeitsplätzen. Frankfurt und sein Umland profitieren davon nicht mehr. Wenn die »Kommunale Wärmeplanung« richtig umgesetzt wird, kann ein guter Teil dieses Geldes im Rhein-Main-Gebiet zum Einsatz kommen. Das bedeutet lokale Wertschöpfung und Reduzierung der Abhängigkeit von ausländischen Rohstofflieferungen.

Windpark Schäferköppel

Zwei Dinge werden mit diesem Projekt in Frankfurt ein Novum sein: Zum ersten Mal wird ein Windpark auf Frankfurter Fläche entstehen. Zum anderen wird hier eine Kooperation zwischen einer Bürgerenergiegenossenschaft und Mainova ins Leben gerufen.

Seit März ist die Projektgesellschaft der Mainova mit den ersten Baumaßnahmen unterwegs. Zuerst mussten die bestehenden Wege zu den Standorten ausgebaut und stabilisiert werden. Danach wurden Kranstellflächen und Fundamentflächen vorbereitet. Derzeit wird schon an den zukünftigen Fundamenten gearbeitet. Danach werden Kabeltrassen verlegt, um den Windpark an das Frankfurter Stromnetz anzubinden.

Die 4 neuen Windenergieanlagen des Typs Nordex N163/6.X verfügen über eine Nennleistung von 6,8 Megawatt. Man erwartet einen jährlichen Ertrag von etwa 54 Gigawattstunden grünen Strom. Damit soll der jährliche Strombedarf von etwa 22.000 Zwei-Personen-Haushalten gedeckt werden.

Das besondere hierbei: Den umliegenden Anwohnern des Windparks wird die Möglichkeit gegeben, Genossenschaftsanteile zu zeichnen und so das Projekt direkt finanziell zu fördern und von den zukünftigen Erträgen einen entsprechenden Anteil zu bekommen.

Wenn die Kooperation in diesem Projekt zu einer erfolgreichen Umsetzung führt, werden sicherlich in Zukunft gemeinsam noch weitere interessante Projekte im Rhein-Main-Gebiet angegangen werden.


Weiterführende Links

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Windiges Bürgerfest im Frankfurter Norden: Mainova informiert über den Windpark Schäferköppel

Windpark Schäferköppel - Rotoren

Der Ausbau der erneuerbaren Energien im Rhein-Main-Gebiet erreicht einen neuen Meilenstein. Um die Bevölkerung über den aktuellen Stand des Projekts „Windpark Schäferköppel“ zu informieren, lädt der Energieversorger Mainova zu einem Bürgerfest ein.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 3. Juli 2026, von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Gelände des zukünftigen Windparks auf dem Galgenberg zwischen den Stadtteilen Kloppenheim, Ober-Erlenbach und Nieder-Erlenbach. Erreichbar ist das Festgelände über die Steinstraße, während die zentrale Baustellenzufahrt über die Landstraße L3205 verläuft. Für Familien wird ein Kinderprogramm sowie kostenlose Getränke und Snacks angeboten.

Der aktuelle Stand der Bauarbeiten

Mit dem Projekt entsteht erstmals ein Windpark direkt auf Frankfurter Stadtgebiet, genauer gesagt auf den Gemarkungen von Nieder- und Ober-Erlenbach. Da bereits vier Windkraftanlagen auf der angrenzenden Karbener Seite der Schäferköppel in Betrieb sind, verfügt die Mainova bereits über verlässliche Erfahrungswerte bezüglich der lokalen Windverhältnisse.

Die Erschließungsarbeiten und der Bau der notwendigen Infrastruktur haben im ersten Quartal 2026 begonnen. Seit März setzt die Projektgesellschaft Mainova WP Nieder-Erlenbach die ersten Maßnahmen um. Dazu gehört der Ausbau und die Stabilisierung bestehender Wege für den Schwerlastverkehr, der voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein wird. Parallel dazu wurden bereits Kranstellflächen und Fundamentbereiche vorbereitet. Seit Juni laufen die Fundamentvorarbeiten, bei denen Fachfirmen Rüttelstopfsäulen in den Boden einbringen, um die Tragfähigkeit für die Betonfundamente zu sichern. Ab Juli werden zudem Kabeltrassen verlegt, um den Windpark an das Frankfurter Stromnetz anzubinden. Verläuft weiterhin alles nach Plan, schließt sich der Bau der eigentlichen Windenergieanlagen an, sodass die Inbetriebnahme für Ende 2027 vorgesehen ist.

Technische Daten und regionaler Ertrag

Der Windpark wird aus vier modernen und leistungsstarken Windenergieanlagen des Typs Nordex N163/6.X bestehen. Die technischen Dimensionen der Anlagen sind beachtlich:

  • Sie verfügen über eine Nabenhöhe von 179 Metern.
  • Der Rotorradius beträgt 87,5 Meter.
  • Daraus ergibt sich eine Gesamthöhe von 266,5 Metern.

Jedes dieser Windräder besitzt eine Nennleistung von 6,8 Megawatt. Die Mainova kalkuliert mit rund 2.000 Volllaststunden im Jahr und erwartet einen jährlichen Gesamtertrag von etwa 54 Gigawattstunden grünem Strom. Mit dieser Menge kann rechnerisch der Strombedarf von rund 20.000 bis 22.000 Haushalten gedeckt werden. Zudem leistet das Projekt einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz, da laut Projektleitung jährlich rund 200.000 CO₂-Äquivalente eingespart werden können. Neben dem ökologischen Nutzen profitieren auch die umliegenden Kommunen finanziell: Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten sie 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde.

Finanzielle Bürgerbeteiligung über die Genossenschaft

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Kooperation zwischen der Mainova und der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft (Frabeg). Diese Zusammenarbeit ermöglicht es den Bürgern der Region, sich direkt finanziell an dem Windpark zu beteiligen und von den zukünftigen Erträgen zu profitieren. Die Frabeg gibt hierfür Anteile aus, die insgesamt 15 % des gesamten Projekts abbilden. Dies entspricht einer Summe von 10.000 Anteilen zu einem Preis von jeweils 150 Euro pro Anteil.

Die Zeichnung der Anteile wird in drei aufeinanderfolgende Runden unterteilt werden:

  1. Erste Runde: Exklusives Zugriffsrecht für die Bewohner der direkt anliegenden Stadtteile Nieder-Erlenbach, Kloppenheim, Ober-Erlenbach und Petterweil.
  2. Zweite Runde: Acht Wochen später wird die Zeichnung für alle Anwohner im Umkreis von fünf Kilometern geöffnet.
  3. Dritte Runde: Weitere acht Wochen später steht die Möglichkeit zur Zeichnung allen Bürgern offen.

Interessierte Bürger können sich im Rahmen des Fests umfassend über die Beteiligungsmöglichkeiten informieren.


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Wasser – ein teures Gut: Die Entwicklung der Frankfurter Trinkwasserpreise

Symbolbild: Entwicklung der Wasserpreise in Frankfurt

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, doch die Versorgung in Frankfurt wird für die Verbraucher zunehmend teurer. Zum 1. Juli 2026 passt der regionale Versorger Mainova AG die Wasserpreise im Tarif „Aqua Classic“ erneut an. Ein genauer Blick auf die vergangenen Jahre zeigt eine kontinuierliche Aufwärtsspirale sowohl beim Mengenpreis als auch beim jährlichen Grundpreis.

Kontinuierliche Steigerungen im Tarif Aqua Classic

Mit der jüngsten Preisanpassung steigt der Brutto-Mengenpreis für einen Kubikmeter Trinkwasser von 2,44 € auf 2,58 €. Gleichzeitig erhöht sich der jährliche Grundpreis von 52,22 € auf 55,35 €. Für einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern bedeutet dies Gesamtkosten von 261,65 € im Jahr – ein Anstieg von 5,77 % gegenüber dem Vorjahr.

Diese Erhöhung reiht sich nahtlos in die Entwicklung der Vorjahre ein: Bereits zum 1. Juli 2025 kletterte der Mengenpreis von 2,35 € auf 2,44 € und der Grundpreis von 49,73 € auf 52,22 €, was einer Mehrbelastung von 3,92 % für den Musterhaushalt entsprach. Ein Jahr zuvor, im Juli 2024, fiel die Anhebung mit 7,23 % besonders deutlich aus, nachdem der Preis bereits im August 2023 um 5,72 % angehoben worden war. Im Jahr 2022 lag das Plus bei 3,49 %. Innerhalb von fünf Jahren kletterten die jährlichen Gesamtkosten für 80 Kubikmeter Wasser damit von rund 203 € im Jahr 2021 auf über 261 € im Jahr 2026.

Wasserpreisentwicklung versus Inflation

Ein Vergleich mit der allgemeinen Teuerungsrate in Deutschland verdeutlicht die Dynamik. Während die Erhöhungen in den Jahren 2022 (3,49 % Erhöhung bei 6,90 % Inflation) und
2023 (5,72 % Erhöhung bei 5,90 % Inflation) noch knapp unter oder auf dem Niveau der bundesweiten Jahresinflation lagen, kehrte sich dieser Trend danach um. Im Jahr 2024 überstieg die Preisanhebung mit 7,23 % die durchschnittliche Inflation von 2,20 % erheblich. Auch 2025 (3,92 % Erhöhung bei 2,20 % Inflation) und im aktuellen Jahr 2026 (5,77 % Erhöhung bei prognostizierten 2,70 % Inflation) wachsen die Wasserpreise deutlich schneller als der allgemeine Verbraucherpreisindex.

Argumente des Versorgers

Die Mainova begründet die Anpassungen stets als moderat und verweist darauf, dass die monatliche Mehrbelastung für die Haushalte überschaubar bleibe – so bedeute der aktuelle Schritt für zwei Personen lediglich rund 1,19 € mehr pro Monat. Als Hauptgründe nennt das Unternehmen den anhaltenden Investitionsbedarf im Zuge des Klimawandels und einer wachsenden Metropole. Zudem belasten allgemein steigende Material- und Personalkosten sowie signifikant höhere Aufwendungen für den externen Trinkwasserbezug die Bilanz des Versorgers. Die Investitionen seien jedoch zwingend notwendig, um die städtische Infrastruktur zukunftsfest zu machen und Transportverluste im Leitungsnetz zu minimieren.

Blick auf die Infrastruktur

Das Frankfurter Trinkwassernetz ist ein komplexes, unterirdisches System. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH verantwortet ein insgesamt rund 14.500 Kilometer umfassendes Energie- und Wassernetz in der Region. Allein das Frankfurter Trinkwassernetz erstreckt sich über eine Länge von 2.080 Kilometern und stellt die tägliche Versorgung über rund 73.500 Wasserzähler sicher. Das städtische Netz bewegt gewaltige Mengen: Der jährliche Wasserabsatz in Frankfurt beläuft sich auf rund 47 Millionen Kubikmeter, was einer mittleren Tagesabgabe von etwa 128.770 Kubikmetern entspricht. Der Erhalt dieses riesigen Verteilungssystems im Frankfurter Untergrund bleibt eine dauerhafte technologische und finanzielle Herausforderung.

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Das Main Info Mobil kommt nach Kalbach-Riedberg


Mainova ist mobil in Frankfurt und dem Umland unterwegs, um ihre Kunden vor Ort zu beraten.

Das Main Info Mobil des regionalen Energiedienstleisters kommt am Samstag, 15. November, nach Kalbach-Riedberg zum Sunflower Garten-Center, Am Martinszehnten 15, wo es von 10 bis 14 Uhr zu finden ist.

Mainova-Kunden und Interessenten können sich von Mainova-Servicemitarbeiter Jochem Häußner beraten lassen.

Der Main Info Service im Überblick

  • Persönliche Beratung zum Thema Energie
  • Informationen zu innovativen Energielösungen
  • Fragen zu Ihrem Mainova-Tarif
  • Fragen zur Rechnung

Der aktuelle Fahrplan des Main Info Mobils findet sich unter mainova.de/infomobil.


Update vom 11.11.2025: +++ ABSAGE +++
+++ Aus betrieblichen Gründen kann das Main Info Mobil am 15.November nicht nach Kalbach-Riedberg kommen +++

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Pilotprojekt: Begrünte Trafostationen verbessern Frankfurts Stadtklima

Dach-Begrünung Trafostation

Sieben Frankfurter Trafostationen erhalten im Rahmen eines Pilotprojekts grüne Dächer. Diese innovative Kooperation zwischen der NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, dem Frankfurter Stadtplanungsamt und dem Technikspezialisten GRITEC soll technische Infrastruktur ökologisch aufwerten und gleichzeitig das Stadtbild verschönern.

Technik im Grünenkleid

Über 3.500 Umspannanlagen verteilen im Frankfurter Stadtgebiet elektrische Energie. Mit steigendem Strombedarf wächst ihre Zahl – eine Chance, ungenutzte Flächen für den Klimaschutz zu aktivieren. Das neu entwickelte Dachbegrünungssystem löst bisherige Probleme bei kleinen Stationen (ca. 3×2 m Dachfläche):

  • Leichter Aluminiumrahmen
  • Vorkultivierte Pflanzkassetten aus Recyclingkunststoff
  • Robuste Pflanzenmischung mit hoher Regenerationsfähigkeit
  • Reduzierter Pflegeaufwand durch spezielle Artenauswahl

„Jede begrünte Station wird zum Mini-Biotop“, erklärt ein NRM-Sprecher. „Die Pflanzen speichern Regenwasser, bieten Insektenlebensraum und wirken wie natürliche Klimaanlagen für die Technik.“

Sieben Standorte im Test

Aktuell läuft der Praxistest an folgenden Orten:

  • In der Wittelsbacher Allee
  • Am Riedberg
  • In der Rebstöcker Straße
  • An 4 weiteren internen Teststandorte

Bei Erfolg soll das System auf weitere Stationen ausgeweitet werden – sowohl bei Neubauten als auch im Bestand. Für die NRM als Tochter der Mainova AG steht dabei die Kombination aus Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit im Fokus.

Dreifacher Nutzen

Das Projekt vereint mehrere Vorteile:

Bereich Wirkung
Klima  Speicherung von Regenwasser, Kühlungseffekt
Ökologie  Förderung der urbanen Biodiversität
Technik  Isolierung und Hitzeschutz für Anlagen


Hintergrund
Die Mainova AG mit ihrem 14.500 km langen Versorgungsnetz und 4,5 Mrd. Euro Jahresumsatz (2024) positioniert sich mit diesem Projekt als Vorreiter für smarte Stadtentwicklung. Mit über 75% kommunaler Beteiligung zeigt das Unternehmen, wie Infrastruktur ökologische und technische Anforderungen verbinden kann.

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Das NOVA-Prinzip der Netzwerktechniker

Umspannwerk Frankfurt-Nord

Nein, dabei handelt es sich nicht um eine Supernova wie wir sie aus der Astronomie kennen. Sondern es ist eine Abkürzung für Netz-Optimierung vor Ausbau der Netzdienste Rhein-Main. Dabei hat die Verstärkung bestehender Netze Vorrang vor dem Ausbau neuer Leitungen.

Wozu neue Leitungen?

Die Integration von erneuerbaren Energien (Wind- und Sonnenkraft) mit ihrer dezentralen Erzeugung erfordert andere Techniken, damit unsere Stromnetze damit fertig werden. Hessen will bis 2037 die Windkapazität auf 5 GW (bisher 2,5 GW) und die Photovoltaik auf 12 GW (bisher 4 GW) erhöhen.

Derzeit arbeiten in Frankfurt schon 70 Rechenzentren, wobei ihre Größe von Jahr zu Jahr zunimmt. Weitere 40 Rechenzentren sind im Planungs- und Genehmigungsprozess. Der Flughafen als größter Stromkunde wurde von ihnen schon lange (ca. 2019) von Platz 1 verdrängt.

Die Leistungen der Netze müssen auf 4.000 Ampere erhöht werden, wenn Heizung und Kühlung von Gas, Kohle und Erdöl auf Strom umgestellt werden (Wärmewende). Dazu noch der Anstieg der Elektromobilität. Allein Frankfurt benötigt einen Kapazitätsausbau mit einer Anschlussleistung in der Größenordnung von zwei Städten wie Hannover (500 Megawatt).

Dieses Energie- und Netzwerk-Thema soll eine kleine Gruppe von Unternehmen stemmen:

  • Regionale Energieversorger, wie zum Beispiel die Mainova, die Süwag, …
  • Die Netzdienste Rhein-Main, Avacon Netz, …
  • Überregionale Übertragungsnetzbetreiber wie TenneT, Amprion, TransnetBW, 50Hertz, die den Betrieb, die Instandhaltung und den Ausbau der Hochspannungsleitungen verantworten und so den stabilen Transport von Strom über die „Stromautobahnen“ Deutschlands sicherstellen sollen.

Als Hochtechnologieland will Deutschland im internationalen Wettbewerb mitschwimmen, hat aber seine Hausaufgaben (der kritische Strom-Infrastrukturausbau) noch nicht geschafft.

Die Wichtigkeit des Stromnetzes

Stromnetze, Straßennetze und Blutkreisläufe haben eines gemeinsam: Von dicken Adern, die den Langstreckentransport bewältigen (380.000 Volt) über Regionalbereichs-Adern (220.000 Volt) die den Transport in die Regionen bewältigen, bis hin zu Nahbereichsverteilern (110.000 Volt) fließt der Strom in die Städte und Dörfer. Dort wird er dann weiter verteilt über kleine regionale Umspannwerke, bis er mit 220 Volt in den Haushalten landet. Mini-Transformatoren wandeln ihn dann noch mal um, bis er mit wenigen Volt in Elektroendgeräten zum Beispiel in Smartphones eingespeist wird.

Darüber hinaus gibt es Schnittstellen zwischen den vier überregionalen Übertragungsnetzbetreibern. Gerade dort, wo ihre Netzabdeckungsgebiete aneinander grenzen. Über Schnittstelle ins benachbarte „Ausland“ wird dann noch der europäische Energieaustausch gesteuert.

Phasenschiebertransformator

Phasenschiebertransformator

Was macht ein Phasenschiebertransformator

Die Energieerzeugung in Deutschland hat sich radikal verändert. Von großen Erzeugungsstandorten hin zu ganz viele kleinen Erzeugungsstandorten. Viel Wind aus dem Norden erzeugt hohe Stromleistungen die von Nord nach Süd zu den Abnehmern transportiert werden müssen. Und im Herzen Deutschlands, zwischen Nord und Süd, liegt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Schlechtes Wetter im Norden und gutes Wetter im Süden bedeuten eine Umkehr der Energieströme.

Der Strom ist ein Faulenzer, er geht den bequemsten Weg, der sich ihm bietet. Wenn gut ausgebaute Stromstraßen in Frankfurt vorhanden sind, wird der Strom den Weg durch Frankfurt nutzen. Obwohl der Strom, ja noch viel weiter nach Süden muss und in Frankfurt gar nichts zu tun hat. Das stresst und verschleißt die Stromstraßen in Frankfurt. Da gibt es seit Kurzem die Möglichkeit, zu sagen: nein, mein lieber Strom, du darfst aber nicht hier durch Frankfurt gehen.

Die Energieverantwortlichen ließen daher einen Phasenschiebertransformator entwickeln und machen es dem Strom unbequemer, durch Frankfurt zu fließen. Das heißt, der Strom fließt nun um Frankfurt herum. Das ist eine extrem intelligente Lösung, die es so erstmals in dieser Spannungskonstellation in Deutschland und nur hier an diesem Standort gibt. So kann das Frankfurter Stromnetz ungestört für die Kunden genutzt und ausgebaut werden.

Die Energiewende in Frankfurt

Frankfurt mit derzeit etwa 780.000 Einwohnern und täglich etwa 300.000 Einpendlern.

Heizung (im Winter) in Frankfurt:

  • 58 % nutzen Erdgas
  • 15 % nutzen Erdöl
  • 27 % nutzen Fernwärme, Strom, Erdwärme und andere Quellen

Früher wurde der höchste Stromverbrauch an den Weihnachtsfeiertagen gemessen, wenn die Christbäume brannten, der Braten in der Röhre schmorte und die Wohnungen geheizt wurden.

Inzwischen haben wir den höchsten Stromverbrauch im Juni/Juli/August, wenn die Sonne die Temperaturen auf über 40 Grad hochpeitscht und Wohnungen, Bürotürme, Lebensmittel-Lagerhallen, Rechenzentren und andere Gebäude gekühlt werden müssen (neue Jahreshöchstlast: 850 Megawatt).

Geschäftsleiter und Mitarbeiter vor Phasenschiebertransformator

Geschäftsleiter und Mitarbeiter vor Phasenschiebertransformator

Geplante Weiterentwicklung

Im Umspannwerk Frankfurt Nord mit 220 KV/110 KV läuft der Umbauprozess schon seit Ende 2021. Die Mainova erneuert das Umspannwerk in vier Bauabschnitten. Um den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen, kann das Werk nicht einfach abgerissen und neu errichtet werden. Daher erfolgt die Modernisierung in Abschnitten. Derzeit wird der letzte Bauabschnitt umgesetzt. Das Herzstück dieser Anlage sind die neuen Phasenschiebertransformatoren. Davon stehen schon drei neue Geräte auf diesem Gelände.

Bis 2040 sollen rund 400 Kilometer Leitungen erneuert oder ersetzt werden und zusätzlich insgesamt 30 Umspannwerke im hessischen Raum entweder komplett erneuert oder komplett neu gebaut werden.


Weiterführender Link
https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungstransformator

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Preiserhöhungen bei Fernwärme: Ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen

Geplanter Mainova Wärmespeicher

Die Mainova AG hat angekündigt, die Preise für Fernwärme ab dem 1. Juli 2025 um bis zu 36 % zu erhöhen. Diese Maßnahme betrifft etwa 60.000 Haushalte in Frankfurt, darunter sowohl private als auch gewerbliche Kunden.
Die Preiserhöhung wird mit gestiegenen Produktionskosten und notwendigen Investitionen im Rahmen der Transformationspolitik begründet. Dies hat zu massiven Protesten und rechtlichen Überprüfungen durch die Verbraucherzentrale geführt.

Geplante Preisänderungen

Die angekündigte Preiserhöhung ist für viele Kunden ein Schock. Laut Mainova soll der Preis für Fernwärme im Durchschnitt um 26 % steigen, während einige Kunden mit einem Anstieg von bis zu 36 % rechnen müssen. Die Begründung für diese drastischen Erhöhungen liegt in den veränderten Rahmenbedingungen für die Wärmeproduktion, die unter anderem durch den Kohleausstieg und steigende Kosten für Personal und Materialien bedingt sind.

Protestaktionen, organisiert vom Bündnis Wärmewende, fordern die Rücknahme der Preiserhöhung und eine sozial gerechte Wärmewende. Die Verbraucherzentrale Hessen hat bereits angekündigt, die Rechtmäßigkeit der Preisanpassungen zu prüfen, da viele Kunden aufgrund des Monopolstatus der Mainova keine Alternativen haben.

Parallelen und Unterschiede zu Preisanpassungen in der Vergangenheit

In den vergangenen Jahren gab es bereits mehrfach Preisanpassungen bei der Fernwärme in Frankfurt, die oft mit der allgemeinen Entwicklung der Energiepreise und den Kosten für fossile Brennstoffe begründet wurden. Zum Beispiel stiegen die Preise im Jahr 2024, als die Fernwärme aufgrund der Energiekrise und der damit verbundenen Rohstoffpreiserhöhungen um bis zu 225 € pro Jahr anstieg. Diese Preiserhöhungen wurden häufig von der Mainova mit der Notwendigkeit begründet, sich an die Marktbedingungen anzupassen und die Infrastruktur zu modernisieren.

Allerdings gab es auch Jahre, in denen die Preise gesenkt wurden, etwa als die staatlichen Energiepreisbremsen in Kraft traten. Diese Maßnahmen führten dazu, dass die Fernwärme kurzfristig günstiger war als in den Vorjahren.

Die aktuelle Preiserhöhung unterscheidet sich jedoch in ihrer Dimension: Während frühere Anpassungen oft moderater ausfielen, wird die jetzige Erhöhung als besonders drastisch wahrgenommen und hat zu einer breiten öffentlichen Diskussion geführt.

Hintergründe und Alternativen

Die Notwendigkeit der Preisanpassungen wird von Mainova vor allem mit den Herausforderungen des Kohleausstiegs und den damit verbundenen Investitionen in die Infrastruktur begründet. Das Unternehmen plant, das bestehende Heizkraftwerk West bis 2026 auf ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk umzustellen, was erhebliche Kosten verursacht.

Zudem soll das Fernwärmenetz von derzeit etwa 310 Kilometern auf über 700 Kilometer ausgebaut werden, um den steigenden Bedarf zu decken und gleichzeitig die Klimaziele der Stadt zu erreichen.

Die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Integration von Technologien wie Geothermie und Biomasse sind langfristige Ziele, die jedoch ebenfalls mit hohen Investitionen verbunden sind.

Kritiker bemängeln, dass die Mainova nicht ausreichend auf alternative, nachhaltige Energieträger setzt und stattdessen weiterhin auf Gas und Wasserstoff setzt, die nicht alle Klimaprobleme lösen können.

In der Diskussion um die Preiserhöhungen wird häufig auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Energieversorgung zu dezentralisieren und den Wettbewerb zu fördern. Viele Verbraucher sind der Meinung, dass die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter wie der Mainova zu intransparenten Preisgestaltungen und ungerechtfertigten Preiserhöhungen führt.

Insgesamt zeigt sich, dass die aktuellen Preiserhöhungen bei der Fernwärme in Frankfurt nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine politische Dimension haben. Die Forderung nach einer sozial gerechten Wärmewende und einer transparenten Preisgestaltung wird von vielen Seiten unterstützt.

Ob die Mainova in der Lage sein wird, die Herausforderungen der Energiewende zu meistern, bleibt abzuwarten. Die nächsten Monate werden entscheidend dafür sein, wie die Stadt Frankfurt und ihre Bürger auf die steigenden Kosten reagieren und welche Maßnahmen ergriffen werden, um eine nachhaltige und gerechte Energieversorgung sicherzustellen.


Kommentar

  • Wer sich mit Frankfurter Geschichte beschäftigt, kennt die historischen Bierbatzenkrawalle. Die aktuell anlaufenden Proteste und die damaligen Ereignisse waren eine Reaktion auf die steigenden Preise für wichtige Güter des täglichen Lebens und die damit verbundenen sozialen Spannungen.
  • Erschwerend kommt dazu, dass die Bürger zum guten Teil keine Wahlmöglichkeiten haben und die Kostenanstiege zwangsweise hinnehmen müssen. Beide Bewegungen zeigen, dass die Bevölkerung bereit ist, sich gegen als ungerecht empfundene Maßnahmen zur Wehr zu setzen.
  • Sowohl die Bierbatzenkrawalle als auch die aktuellen Proteste haben eine politische Dimension. Die Bierbatzenkrawalle führten zu einer Diskussion über die Preispolitik und die Rolle der Stadt in der Regulierung von Preisen. Die aktuellen Proteste gegen die Fernwärmepreise werfen ähnliche Fragen auf, insbesondere in Bezug auf die Verantwortung der Stadt und der Energieversorger, faire und transparente Preise zu gewährleisten.
  • Der Fairness halber muss hier erwähnt werden, dass die mangelhafte Gesetzgebung des Bundes ihren Teil zu der Gesamtproblematik beiträgt.
  • Beide Ereignisse haben in der Öffentlichkeit und den Medien große Aufmerksamkeit erregt: Die Bierbatzenkrawalle wurden als bedeutendes gesellschaftliches Ereignis wahrgenommen, das die Stimmung in der Bevölkerung widerspiegelte. Auch die aktuellen Proteste gegen die Fernwärmepreise finden in den Medien viel Beachtung und sind Teil einer breiteren Diskussion über soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Energieversorgung.
  • Die Bierbatzenkrawalle hatten langfristige Auswirkungen auf die Politik und die Gesellschaft in Frankfurt, indem sie zu einem Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit und die Notwendigkeit einer fairen Preisgestaltung führten. Die aktuellen Proteste könnten ähnliche Folgen haben, indem sie die Diskussion über Energiepreise und die Notwendigkeit einer sozial gerechten Wärmewende weiter anregen.
  • Beide Ereignisse sind Ausdruck des Widerstands gegen als ungerecht empfundene Maßnahmen und zeigen, wie wichtig es ist, dass die Stimmen der Bürger und ihre persönliche Betroffenheit bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen einbezogen werden.
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Mainova und Massif Central setzen sich für nachhaltige Mobilität ein

E-Bike-Ladestation Massif Central

Energiepartner und Förderer der Elektromobilität: die Mainova AG und das Massif Central im Bethmannhof nahe des Frankfurter Römers mit seinem Gastronomieangebot, Veranstaltungsbereich und Co-Working-Space. Ein sichtbares Zeichen der gemeinsamen Aktivitäten ist eine innovative E-Bike-Ladestation, die sich seit kurzem im Innenhof des Kreativzentrums befindet. 

Diese überdachte Stromtankstelle für Fahrräder ist gerade mal so groß wie eine Autoparklücke und verfügt über insgesamt 4 Ladepunkte. Mieter der Büros und Gäste des Massif Central können dort bequem und kostenlos ihre E-Bikes aufladen.

Zitate

Florian Joeckel, Geschäftsführer des Massif Central, sagt: „Wenn es nach uns geht, befinden sich solche Ladestationen sehr bald überall in der Innenstadt. Wir möchten damit klimaschonendes E-Bike-Fahren noch einfacher machen. Die Zusammenarbeit mit Mainova hat es uns ermöglicht, unsere Vision einer innovativen Ladestation zu verwirklichen. Sie ist ein weiterer Meilenstein in unserer Mission, die Innenstadt von Frankfurt attraktiver und umweltfreundlicher zu gestalten.“

Ferdinand Huhle, Bereichsleiter Konzernkommunikation und Public Affairs bei Mainova, erklärt: „Seit 15 Jahren baut Mainova die öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Autos in Frankfurt und der Region konsequent aus. Rund 570 Ladepunkte sind bereits in Betrieb. Aber auch E-Bikes spielen im urbanen Raum eine wichtige Rolle für die Verkehrswende. Deshalb unterstützen wir das Massif Central sehr gerne bei seinen Aktivitäten für eine nachhaltige und klimaschonende Mobilität in unserer Stadt,“

Pläne für die nahe Zukunft

Elektromobilität, grüne Fernwärme, erneuerbare Energien, starkes Stromnetz: Die Mainova macht Frankfurts Energieversorgung fit für die Zukunft. Allein im Bereich der Ladeinfrastruktur plant sie in den kommenden Jahren die Anzahl der Ladepunkte von heute 570 auf dann über 3.000 zu steigern. Dazu kommen 1.000 Kilometer neue Stromleitungen, 10 neue Umspannwerke, 450 Kilometer zusätzliche Fernwärmerohre und viele weitere Projekte. Unter www.mainova.de/es-geht-voran informieren die Mainova Bürger über das weitere Vorgehen für ein klimaneutrales Frankfurt.


Das MASSIF CENTRAL
Das MASSIF CENTRAL im Bethmannhof in Frankfurt ist ein urbaner Treffpunkt, der Kultur, Sport, Kulinarik und kreatives Design miteinander verbindet. Bekannt für seine vielseitigen Events, wie etwa die »Frankfurt Secret« und die »Massif Games Convention«, vereint es Kunst, Street Art, Emotionen und demokratische Werte zu einem einzigartigen Erlebnis. Das MASSIF CENTRAL bietet eine Plattform für kreative Köpfe und kulturellen Austausch und hat sich in der Frankfurter Innenstadt als zentraler Ort der urbanen Begegnungskultur etabliert. Daneben verstehen sich die Macher des MASSIF CENTRAL, allen voran Geschäftsführer Florian Joeckel, als Placemaker mit dem Ziel, die Innenstadt mit neuen Nutzungskonzepten attraktiver zu gestalten. Im Frühjahr 2025 entstand mit dem »MASSIF E« in den traditionsreichen EKINOS ein weiterer Ableger und Location-Hotspot mitten in der Frankfurter Innenstadt. Das MASSIF E dient als Event- und Festivallocation. In Kooperation mit der Frankfurter »Craft-Beer-Bar naïv« entstand in einer ehemaligen Autowerkstatt an der Eschersheimer Landstraße 28 das »MASSIFnaïv – Frankfurts erster Urban Beer Garden«. Das »MASSIF W« ist ein reiner Office-Work-Space im Frankfurter Bahnhofsviertel. https://www.massifcentral.rocks/de/

 

Die Mainova AG
Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2024 einen bereinigten Umsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro. Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem rund 14.500 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Die Aufgaben der Mainova Servicedienste GmbH erstrecken sich auf das Messwesen, die Abrechnung der Lieferungen und Leistungen sowie das Forderungsmanagement. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind zu rund 75 % die Stadt Frankfurt am Main sowie zu rund einem Viertel die Thüga. Darüber hinaus befindet sich ein kleiner Anteil in Streubesitz.“

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Heizkosten in Frankfurt: Fernwärme wird teurer

Geplanter Mainova Wärmespeicher

Preiserhöhung für Fernwärme

Ab dem 1. Juli 2025 steigen die Preise für Fernwärme in Frankfurt deutlich. Der lokale Energieversorger Mainova hat angekündigt, dass die Kosten für Fernwärme um bis zu 36 % steigen werden. Dies betrifft etwa 60.000 Haushalte und auch einige Großkunden wie Schulen und Unternehmen. Für die meisten Kunden, die direkt mit der Mainova abrechnen, wird die Preiserhöhung im Durchschnitt 26 % betragen.

Vergleich der Heizkosten

Für eine Musterwohnung mit 70 qm steigen die Heizkosten für Fernwärme auf etwa 1.055 Euro pro Jahr. Das sind rund 225 Euro mehr als im Vorjahr. Im Vergleich dazu kosten Gasheizungen etwa 864 Euro (plus 53 Euro) und Öl-Heizungen 892 Euro (minus 127 Euro). Diese Unterschiede sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter das Auslaufen von Preisbremsen und Steuererleichterungen.

Gründe für die Preiserhöhung

Die Hauptgründe für die Preiserhöhung sind:

  1. Investitionen in die Infrastruktur: Die Mainova plant, das Fernwärmenetz erheblich auszubauen. Bis 2040 sollen 450 Kilometer neue Rohre verlegt werden, um die Versorgung zu verbessern und klimafreundlicher zu werden.
  2. Umstellung auf erneuerbare Energien: Die Mainova will bis 2040 klimaneutral werden. Dazu gehört der Umstieg von Kohle auf Gas und Wasserstoff in den Heizkraftwerken.
  3. Regulatorische Anforderungen: Es gibt neue gesetzliche Vorgaben, die zusätzliche Kosten verursachen, wie zum Beispiel erhöhte Informationspflichten bei der Abrechnung.

Verbrauchstransparenz gefordert

Eine Umfrage zeigt, dass viele Mieter in Frankfurt mehr Informationen über ihren Energieverbrauch wünschen. 72 % der Befragten erhalten keine monatliche Übersicht über ihren Verbrauch. Viele würden sparsamer heizen, wenn sie aktuelle Informationen über ihren Energieverbrauch hätten.

Das bedeutet für die Zukunft

Die Preiserhöhung für Fernwärme in Frankfurt wird viele Haushalte belasten. Dennoch ist es wichtig, dass die Stadt in die Zukunft investiert, um eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zu gewährleisten. Verbraucher sollten sich über ihre Heizkosten informieren und Möglichkeiten zur Einsparung nutzen.


Mainova und Stadt präsentieren Entwurf für geplanten Wärmespeicher

Die Mainova AG plant am Heizkraftwerk West in der Gutleutstraße den Bau eines Wärmespeichers. Der über 60 Meter hohe und 30 Meter breite flexible Speicher funktioniert wie eine Art überdimensionale Thermoskanne und ist Teil der umfassenden Dekarbonisierungsstrategie der Mainova. Er optimiert die Fernwärmeversorgung in unserem Verbundsystem.

Der Wärmespeicher soll die Wärmeerzeugung zusätzlich flexibilisieren und die Versorgungssicherheit für die Fernwärmeversorgung Frankfurt erhöhen. Er speichert Wärme in Form von Wasser, wenn sie nicht gebraucht wird, zum Beispiel nachts. Sie kann dann zur Verfügung gestellt werden, wenn sie benötigt wird. Das verringert die CO2-Emmissionen pro Jahr perspektivisch um bis zu 10.000 Tonnen. Der Bau soll ab 2027 umgesetzt werden – vorbehaltlich einer ausstehenden Gremienentscheidung.

Über die Mainova AG
Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2024 einen bereinigten Umsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro. Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem rund 14.500 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Die Aufgaben der Mainova Servicedienste GmbH erstrecken sich auf das Messwesen, die Abrechnung der Lieferungen und Leistungen sowie das Forderungsmanagement. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind zu rund 75 % die Stadt Frankfurt am Main sowie zu rund einem Viertel die Thüga. Darüber hinaus befindet sich ein kleiner Anteil in Streubesitz.“

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Trink dich fit: Gesundes Trinkverhalten üben

Trink dich fit Aktion

Anmeldezeitraum für beliebte Aktion gestartet!

Spielerisch ein gesundes und regelmäßiges Trinkverhalten erlernen und sich einen nützlichen Automatismus für das gesamte Leben aneignen so lautet das Ziel von „Trink dich fit“. Die Aktion des Sportkreis-Projektes „Schulkids in Bewegung“ (SKIB) erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Der Teilnehmerkreis wurde um den Sportkreis Main-Kinzig erweitert. Im Frühjahr 2024 verzeichnete „Trink dich fit“ allein 2.300 Teilnehmer in Frankfurt.

Anmeldefrist und Preise

Seit dem 01. November können sich Grundschulen bis zum 01. Dezember mit ihren Klassen für die Aktion anmelden.
Der Aktionszeitraum selbst beträgt 9 Wochen und findet vom 20.01.2025 bis zum 21.03.2025 statt. Alle angemeldeten Kinder erhalten eine eigene „Trinkliste“ für den Aktionszeitraum. An jedem Schultag, an dem sie mindestens 0,5 Liter Wasser, ungesüßten Tee oder stark verdünnte Fruchtsaftschorle getrunken haben, erhalten sie einen Stempel in ihre Liste.
Die drei Klassen mit der höchsten Stempelquote werden am Ende ausgezeichnet. Die Schule mit den insgesamt meisten Stempeln erhält zudem einen Sonderpreis, der von der Mainova AG gesponsert wird.

Wie viel Wasser soll man täglich trinken?

Der menschliche Organismus besteht zu 60 % aus Wasser. Als Richtwert für Verbraucher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), täglich rund 1,5 Liter Wasser zu sich zu nehmen. (Empfohlenen Trinkmenge für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren: 0,75 bis 1 Liter pro Tag). Weitere Flüssigkeit wird über die Nahrung aufgenommen.
Die Trinkmenge für Erwachsene ist auf einen durchschnittlichen gesunden Menschen ausgelegt. Wie viel tatsächlich genug ist, hängt jedoch von vielen verschiedenen Faktoren ab. (Alter, Größe und Gewicht, Beruf, Freizeitgestaltung, Klima, Hitze, …)

Was passiert, wenn man zu wenig Wasser trinkt?

Wird der Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, dickt das Blut zunehmend ein, es kommt zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Verstopfung.
Personen, die über längere Zeit zu wenig trinken, leiden häufig unter Nierensteinen sowie trockener Haut und trockenen Augen. Während der Mensch bis zu vier Wochen und mehr ohne feste Nahrung auskommen würde, führt ein Flüssigkeitsmangel bereits nach 2 bis 4 Tagen zu einem lebensbedrohlichen Zustand.

Wie viel muss man beim Sport trinken?

Trinken Sie ein bis zwei Stunden vor dem Sport 500 ml Wasser, damit Sie gut hydriert sind. Während des Sports sollten Sie in regelmäßigen Abständen trinken. Nach dem Training ist es besonders wichtig, den durch das Schwitzen verursachten Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Um den Flüssigkeitsbedarf im Auge zu behalten, empfiehlt es sich, vor und nach dem Training das eigene Körpergewicht zu messen. Der Gewichtsverlust entspricht weitgehend dem Flüssigkeitsverlust. Trinken Sie etwa 500 ml Wasser für jedes halbe Kilogramm Körpergewicht, das Sie verlieren.

Starke Expertise und wissenschaftliche Begleitung

Mit der Mainova AG, langjährigem Premiumpartner der Aktion, und dem Deutschen Institut für Sporternährung e. V. (DiSE) bleibt die starke Expertise der vergangenen Jahre erhalten. Neben dem Sonderpreis sponsert die Mainova AG erneut Trinkflaschen für die teilnehmenden Schüler*innen, das DiSE begleitet und betreut die Aktion weiterhin in Ernährungsfragen.

Ferdinand Huhle, Bereichsleiter Konzernkommunikation und Public Affairs der Mainova AG, sagt: „Der Schlüssel, leistungsfähig und konzentriert in der Schule und beim Sport zu bleiben, ist regelmäßig zu trinken. Am besten greifen Kinder einfach zu frischem Trinkwasser. Denn ein stets gut gefüllter Flüssigkeitsspeicher hält fit. Dieses Wissen zu vermitteln, unterstützen wir gerne.“

Im vergangenen Frühjahr wurde die Aktion in Frankfurt zudem erstmalig im Rahmen einer Bachelorarbeit wissenschaftlich begleitet. Die Studentin Elena Sofia Koutelias der Hochschule Fresenius wertete hierfür die eingereichten Trinklisten von 684 Schülern aus 65 Klassen an 17 Schulen aus. Die Auswertung beobachtet, dass sich das Trinkverhalten der ausgewählten Schüler der 1. bis 3. Klassen sehr ähnelt und durchschnittlich bei je ca. 0,4 Litern während des Schultags lag, während in den untersuchten 4. Klassen weniger getrunken wurde (durchschnittlich 0,3 Liter pro Schultag).

Uwe Schröder, Vorstandsmitglied des DiSE, gibt dazu folgende Einschätzung:
„Die ,Trink dich fit‘-Aktion ermöglichte es, das Trinkverhalten der Kinder über 9 Schulwochen hinweg systematisch zu erfassen. Die gesammelten Daten haben gezeigt, dass die Kinder der 1. bis 3. Klassen durchweg aktiv an der Aktion teilgenommen haben, was auf eine hohe Akzeptanz und Motivation hindeutet. Besonders das Belohnungssystem mit Stempelkarten wurde von den jüngeren Schülern sehr gut angenommen, was uns wertvolle Hinweise darauf gibt, wie diese Altersgruppe erfolgreich zu gesundem Trinkverhalten motiviert werden kann.“

Auch die von dieser Erkenntnis abweichenden Ergebnisse der 4. Klassen lieferten hilfreiche Ansätze: „Hier beobachten wir, dass Trinkgewohnheiten bereits stärker etabliert sind. Für ältere Kinder könnten angepasste Motivationskonzepte entwickelt werden, um ihre Teilnahme noch gezielter zu fördern. Diese Erkenntnisse sind nicht nur wichtig für die Weiterentwicklung der Trinkaktion, sondern auch für die Gestaltung zukünftiger Gesundheitsmaßnahmen an Schulen“, erklärt Schröder.

Aufgrund der hilfreichen Erkenntnisse soll die Aktion auch im kommenden Aktionszeitraum wieder wissenschaftlich begleitet werden. Am bestehenden Ablauf wird sich dadurch nichts ändern, die Kinder erhalten weiterhin ihre gewohnten „Trinklisten“.

Allerdings ist für den Zeitraum nach den Osterferien eine weitere, wesentlich kürzere Dokumentation des Trinkverhaltens geplant, für welche sich teilnehmende Schulen ebenfalls bereits anmelden können. Diese soll untersuchen, ob die Kinder das im Aktionszeitraum erlernte Trinkverhalten beibehalten haben.


Kontakt zum Projekt Schulkids in Bewegung (SKIB) des Sportkreises Frankfurt:
Laura Stolzenberg | Projektleiterin
eMail: larua.stolzenberg@sportkreis-frankfurt.de
Mobil: 0151-70679118

Über den Sportkreis Frankfurt
Der Sportkreis Frankfurt e. V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine und dem Landessportbund Hessen angeschlossen. Er vertritt die Interessen der rund 412 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit über 319.000 Sportlern nach innen und außen. Dabei unterstützt er die Vereine zum Beispiel bei Zuschüssen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung und Weiterentwicklung von Sportangeboten.

Die Aktion „Trink dich fit denn Durst macht schlapp“ ist Teil des Sportkreis-Projekts „Schulkids in Bewegung“ (SKIB). Das Projekt initiiert seit 2011 Kooperationen zwischen Frankfurter Sportvereinen und Grundschulen, und sorgt so für zusätzliche Bewegung. Aktuell gibt es 38 Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen, die wöchentlich 106 Angebote für Schulkinder umsetzen.

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