Kategorie: AktuelleNEWS

Ein neues Vortragsangebot der Gruppe Business Riedberg

Impulsvorträge

Es geht weiter mit den nächsten Vorträgen: Unternehmer und Selbstständige des Riedberger Business-Netzwerks teilen an drei Samstagen im Frühjahr 2022 Ihre Expertise und jeder kann kostenfrei dabei sein. Für die Betreuung Ihrer Kinder ist während der Veranstaltung im Familienzentrum Billabong gesorgt.

Die beiden nächsten Impulsvorträge finden am kommenden Samstag, den 07.05.2022 ab etwa 15:00 Uhr in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b am Riedberg statt. Die Themen lauten diesmal:

  • Beginn 15:30 Uhr
    Einfach sichtbar werden: Mit Smartphone-Videos besser verkaufen!
  • Beginn 16:45 Uhr
    Deine Persönlichkeit macht den Unterschied: Wie dein Business ganz praktisch von innen nach außen wächst.

Die Themen im Detail…

Einfach sichtbar werden: mit Smartphone-Videos besser verkaufen!

Aufmerksamkeit ist die neue Währung. Und das Vertrauen potenzieller Kunden ist der Schlüssel zum Verkauf. Mit Videoinhalten kann man beides erreichen. Alles, was man dafür braucht, ist sein Smartphone, etwas Mut und Kreativität.
Viele Selbstständige denken: „Social Media ist zu viel Arbeit und Videos erstellen ist kompliziert.“ Wenn Sie jetzt damit starten, ist genau das Ihr Vorsprung.
Ich zeige Ihnen, wie Sie Video-Inhalte in sozialen Medien wirksam einsetzen und Sie lernen erste, einfache Schritte, mit denen Sie nach meinem Impulsvortrag hochwertige Videos erstellen können. Ohne komplizierte, teure Technik. Nur mit Ihrem Smartphone.
Referent: Carsten Habacker, Smartphone-Filmemacher und Video-Trainer, https://cahab.de/.

Ihre Persönlichkeit macht den Unterschied: Wie Ihr Business ganz praktisch von innen nach außen wächst.

Sie fragen dich, wie kann Ihr Business wachsen. Wie können Sie noch mehr Erfolg haben!
Viele beschäftigen sich mit dem Markt und den Profitmöglichkeiten. Dennoch eins bleibt! Dienstleistung ist vor allen erst mal ein Dienst, den Sie leisten, damit Menschen einen Nutzen oder einen Vorteil bekommen. Der dazu führt, dass Sie gefragt sind, weil Sie im Leben anderer Leute etwas bewirken!
Wie kann ich das erreichen? Bin ich wirklich imstande, so einen Unterschied bei Menschen zu bewirken? Als Mehrwert-Coach bin ich überzeugt, dass dies möglich ist. Die Antwort darauf liegt zuallererst in Ihnen und dann auch ganz wesentlich an Ihnen! Wie finde ich meine Leidenschaft heraus, wie entwickle ich entschlossen Gestaltungswille, um für andere und mich einen Mehrwert zu generieren? Wenn Sie darüber nachdenken möchten – herzlich willkommen!
Referent: Paulus Birker, Mehrwertcoach & Pastor, https://birker-coaching.de/.

Jetzt noch anmelden!

Die Teilnahme ist kostenlos, für die Betreuung der Kinder ist während der Veranstaltung im Familienzentrum gesorgt. Bitte senden Sie zur Anmeldung eine eMail mit Ihrem Namen und ggf. der Anzahl Ihrer zu betreuenden Kinder an info@business-riedberg.de.

Wir freuen uns auf Sie!
Herzliche Grüße, die Mitglieder von Business@Riedberg
www.business-riedberg.de

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Vodafone baut 5G-Übertragungs-Technologie aus

Telefonmast

Letztes Jahr, im April feierte Vodafone einen weiteren Meilenstein auf seiner Entwicklung zu einem Anbieter von 5G Übertragungstechnologie für Smartphones. Sie waren der erste Anbieter in Europa, der sich an speziellen Standorten vom LTE-Netz löste und eine eigenständige 5G-Infrastruktur aufbaute.

Aktuell hat Vodafone eine neue 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen und damit die nächste Ausbaustufe für die neue Breitbandtechnologie gestartet. Dadurch kann Vodafone an 156 Orten 5G anbieten. Im Laufe des Jahres sollen noch 18 weitere Standorte dazukommen. Bisher wurde von Vodafone die bereits vorhandene Infrastruktur an LTE-Mobilfunk für die flächendeckende Nutzung integriert.

Entsprechende Software sorgte dafür, dass die vorhandenen Kapazitäten aufgeteilt wurden zwischen 5G und LTE. Sukzessive werden nun die 450 restlichen Mobilfunkstationen auf die neue Technik umgestellt. Weil sich das Smartphone jetzt nicht mehr zeitgleich ins 5G- und LTE-Netz einwählen muss, sinkt der Stromverbrauch um fast 20 %, was zu geringeren CO2-Emissionen beiträgt.

Der Mobilfunk Standard 5G bietet alle Vorteile von LTE, hat aber darüber hinaus noch eine Reihe von weiteren Vorteilen:

  • Sehr hohe Geschwindigkeit und Übertragungsraten
  • Stabilere Verbindungen
  • Basis für das „Internet der Dinge“ (Internet of Things)
  • Austausch und Kommunikation in Echtzeit möglich
  • Neue und wertvolle Perspektiven im Bereich „Augmented Reality“ (das Zusammenspiel von digitalem und analogem Leben)

Für viele Handynutzer wird der Vorteil, den 5G bietet, kaum eine Rolle spielen. Wie entsprechende Marktstudien ergeben haben, gehört aber jeder zweite Mobilfunknutzer zum Anwendertypus „Spieler“, der entweder gelegentlich oder auch regelmäßig Spiele-Apps nutzt.

Gerade wenn man gegen andere Spieler antritt, ist die Reaktionszeit (Latenzzeit), also die Zeit zwischen Senden und Empfangen der Daten sehr wichtig. Der neue Standard 5G sorgt dafür, dass sich dieser Zeitraum um 75 % reduziert. Schlechte Karten für Spieler, die noch mit älteren Standards ihre Spiele betreiben müssen.

Das Land Hessen ist auf dem Gebiet des Ausbaus des 5G-Netzes ganz vorne mit dabei. Bis Ende nächsten Jahres sollen drei von vier Bewohnern des Landes Zugang zum neuen Netz haben. Die komplette Abdeckung wird in den zwei darauffolgenden Jahren noch erfolgen.

Auch das Herunterladen von Musik und Videofilm verkürzt sich durch den neuen Standard erheblich. Schnellere Ladezeiten haben neben dem höheren Nutzerkomfort einen weiteren angenehmen Nebeneffekt: der Energiebedarf beim „Surfen im Internet“ sinkt zugunsten einer längeren Akkulaufzeit.

Welcher Mobilfunkstandard genutzt wird, hängt davon ab, was für einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen wurde, wofür das Smartphone ausgelegt ist und welcher Standard am aktuellen Standort verfügbar ist. Das Smartphone wählt dann den jeweils besten Standard aus. Welcher das ist, steht in der Regel oben in der Statusleiste neben den Balken, die die Qualität des Netzes zeigen.

Zur optimalen Nutzung des 5G-Standards werden von Vodafone sogenannte „5G-Rechenzentren“ in Deutschland errichtet. Das Erste entstand hier in Frankfurt, das Zweite in Berlin, das Dritte in München. Insgesamt sollen 10 Rechenzentren, verteilt über das Land, in Betrieb gehen und die Bereitstellung von Daten die von den Handynutzern angefordert werden, beschleunigen.

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Der Riedberg als Filmkulisse

Filmstudio

Viele Filme werden in deutschen Großstädten gedreht. Frankfurt mit der imposantesten Skyline Deutschlands und seinem internationalen und kosmopolitischen Flair hat verschiedene Facetten und vielseitige Kontraste zu bieten. Filmschaffende lieben diese unvergleichliche Mixtur, die diese Stadt und die Region bietet. So hat sich Frankfurt zu einer passablen „Filmstadt“ entwickelt. Sicherlich spielt dabei auch die hessische Filmförderung eine wichtige Rolle.

Erstaunlicherweise hat sich dabei der Riedberg zu einem regelmäßig genutzten Drehort gemausert. Kreative Spötter haben vor Längerem dem Riedberg den Spitznamen Riedywood (in Anlehnung an Hollywood) verpasst.

Professionelle „Location Scouts“ kennen fast jeden Winkel der Stadt und machen im Auftrag einer Filmproduktion oder eines Fotografen bestimmte Motive oder Drehorte im Innen- wie im Außenbereich ausfindig. Dabei punktet der Riedberg mit abwechslungsreicher, zeitgenössischer Architektur, interessanten Grünflächen und der Kombination von Universität, öffentlichen Gebäuden (Schulen) und Wohnbebauung.

Auch der Drehbuchautor Holger Joos hat hier am Riedberg sein Zuhause gefunden. Seit fast 20 Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Viele seiner Drehbücher wurden für Tatort-Folgen geschrieben.

Holger Joos

Drehbuchautor Holger Joos

Vor allem der Hessische Rundfunk und die „U5 Filmproduktion“ nutzen den Riedberg regelmäßig als Drehort. Von den 80 Filmen der „U5 Filmproduktion“ wurden allein 4 unter anderem auf dem Riedberg gedreht. Der Hessische Rundfunk hat in den letzten Jahren für 3 Tatort-Filme Dreharbeiten hier vor Ort durchgeführt. Der älteste Tatort stammte aus dem Jahr 2011, der jüngste, der dieses Jahr am 18. April aufgeführt wurde, aus dem Jahre 2021.

Auch für den Kinofilm „Männerhort“ von »Constantin Film« stammen viele Szenen aus Gebäuden des Unicampus Riedberg.

Während bei einigen Filmen die besondere Atmosphäre des Riedbergs bewusst zur Geltung kommt, werden gerade bei Tatort-Filmen die verschiedenen Drehorte miteinander vermischt und lassen so einen Pseudo-Frankfurt entstehen. Für ortsfremde Zuschauer ist das in der Regel nicht zu erkennen, aber für Frankfurt-Fans wirkt das eher enttäuschend.

Wir können gespannt sein, wann in unserem Stadtteil das nächste Fernsehteam auftaucht.

 


Filmliste

  • Tatort: Eine bessere Welt von 2011
  • Nein, Aus, Pfui! Ein Baby an der Leine von 2012
  • Alles Verbrecher – Eiskalte Liebe von 2014
  • Ein Reihenhaus steht selten allein von 2014
  • Männerhort von 2014
  • Neues aus dem Reihenhaus von 2016
  • Tatort: Unter Kriegern von 2018
  • Ein Fall für zwei: Die falsche Schlange von 2021
  • Tatort: Finsternis von 2022

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Endlich wieder gemeinsam singen

Riedbergchor

Die letzten zwei Jahre der Pandemie waren auch für Chöre nicht leicht. So blickt der Riedbergchor Frankfurt am Main e. V. auf eine durchwachsene Zeit zurück. An Konzertauftritte war natürlich nicht zu denken. „Doch haben wir keine Mühen gescheut, um den Probenbetrieb möglichst aufrecht zu erhalten.“, resümiert Chorleiterin Burcu Özcanyüz Seymen.

Geprobt wurde meistens online, aber auch hybrid, wenn möglich in Kleingruppen vor Ort, oder auch im Freien. Mit Unterstützung durch den Vereinsvorstand machte die Chorleiterin den technischen Teil möglich und reagierte stets flexibel mit neuen Probeformaten auf die jeweilige pandemische Situation.

„Dabei war es für mich am Wichtigsten, die Sänger zu motivieren, dran zu bleiben und die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht aufzugeben.“, so Burcu Özcanyüz Seymen.

Die Mühen haben sich gelohnt und seit einigen Wochen kann der Chor wieder Präsenzproben durchführen. „Es ist wunderbar, dass wir nun wieder gemeinsam singen, uns gegenseitig hören und uns einfach wieder persönlich austauschen können,“ freut sich Ina Pfeifer, Mitglied im Chorvorstand, und blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir planen ein Proben-Wochenende im Mai und endlich wieder ein Konzert mit einem bunten Repertoire an tollen Stücken.“

Unter dem Motto S(PR)ING AGAIN findet das Konzert am 21. Mai um 18:00 Uhr im Riedberggymnasium statt. Alle Musikbegeisterte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.


Nach dem hohen „g“ greifen
Der Riedbergchor freut sich auf neue Sängerinnen und Sänger. Wer Interesse hat und mal „reinschnuppern“ möchte, kann gerne über info@riedbergchor.de Kontakt aufnehmen oder direkt zu einer Probe kommen. Die Proben finden donnerstags von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr in der Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt-Riedberg, Riedbergallee 61, statt. Zurzeit werden insbesondere Tenor- und Sopran-Stimmen gesucht, doch alle Stimmen sind willkommen!

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Der Bettinahof – Was ist aus ihm geworden?

Bettinahof - Eingang

Der Bettinahof, zentral gegenüber dem Riedbergzentrum gelegen, wurde 2013 errichtet und von der Firma CASA REHA betrieben. 2016 wurde die Casa Reha Gruppe mit 72 Einrichtungen von der französischen Korian-Gruppe übernommen. Zuletzt machte der Bettinahof zum Jahreswechsel 2020/2021 große Schlagzeilen, nachdem sich 53 Bewohner – fast die Hälfte der Belegschaft – an Covid-19 infiziert hatten.

Jetzt sind in der Frankfurter Neuen Presse und der Frankfurter Rundschau erneut Vorwürfe über Missstände bekannt geworden: „Die Hilferufe kommen per E-Mail von mehreren Angestellten des Seniorenpflegeheims Bettinahof am Riedberg. Die Zustände im Haus seien für sie nicht mehr schweigend hinzunehmen: Menschen, die den ganzen Tag in ihren Ausscheidungen lägen. Pflegematerial wie Windeln und Wäsche, das nicht zur Verfügung gestellt werde. Bewohner, die ohne Kleidung auf der Straße oder in der Einrichtung umherliefen, so die Vorwürfe. Dazu ein Arbeitsklima, welches von Erniedrigung, Einschüchterung und Geschrei geprägt sei.

Trotz regelmäßiger Kontrolle und beratender Unterstützung seitens der zuständigen Aufsicht in Frankfurt und durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherung, hat der Betreiber Korian es anscheinend immer noch nicht geschafft, eine menschenwürdige Betreuung der Heimbewohner sicherzustellen.

Da helfen auch keine wohlklingenden Anpreisungen der Einrichtung auf ihrer Homepage (Modernes Haus der Betreuung und Pflege – ein Platz zum Wohlfühlen) oder ein Herausheben der angeblichen Korian-Werte (Vertrauen, Initiative, Verantwortung, Transparenz, Wohlwollen und Empathie) oder der Unternehmensphilosophie „Bestens umsorgt“.

Eingang Bettinahof

Eingang Bettinahof

Die Identität der ehemaligen CASA REHA verschwindet zusehends. Auf dem Firmenschild am Eingang ist sie nicht (mehr) zu sehen. Wer einen eMail an Mitarbeiter mit dem Mailserver „@casa-reha.de“ schickt, bekommt die automatische Rückmeldung: „Die E-Mail Adressen der Domäne casa-reha.de werden nicht mehr produktiv genutzt. Bitte wenden Sie sich an Ihren Kontakt.

Die Firmengeschichte der Korian-Gruppe begann 2003 in Frankreich mit dem Zusammenschluss von vier Unternehmen. Seitdem wurden zahlreiche weitere Unternehmen übernommen und „assimiliert“. 2018 wurde die Marke von 50.000 Mitarbeitern überschritten. Doch der Aufkauf von Konkurrenten hörte nicht auf. Die letzte Übernahme war der Kauf der Berkley Care Group in Großbritannien. Damit ist Korian nach Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, den Niederlanden und Spanien auch in Großbritannien vertreten.

Der Hauptsitz der Gesellschaft in Deutschland ist in München. Der Konzern betreibt rund 890 Einrichtungen, davon 408 in Frankreich, 252 in Deutschland, 123 in Belgien, 58 in Italien, 15 in Spanien und 12 in den Niederlanden und beschäftigt inzwischen 56.000 Mitarbeiter. Insgesamt werden fast eine halbe Million Bewohner und Patienten betreut. Etwa 60 % der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Man erkennt hier den gesellschaftlichen Trend zur industriellen Verwaltung und Betreuung der älteren Generation. Kein Wunder, dass das Bestreben der Senioren auf einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden geht. Wenn jedoch medizinische Entwicklung und Alterungsprozesse die Selbstbetreuung oder die Betreuung durch Familienangehörige an ihre Grenzen führt, ist man auf professionelle Hilfe angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass die jüngere Generation dafür sorgt, dass diese Hilfe auch wirklich professionell und vor allem menschenwürdig ist, bevor sie selbst in diese letzte Phase vor dem Tod eintritt.

Auch die Schutzbehauptung, man habe ja nicht gewusst, wie schlimm es um die Pflegesituation steht, gilt nicht mehr, seitdem Fachleute aus der Pflege regelmäßig über den Pflegenotstand und die Missstände in ihrer Branche berichten. Wer heute nicht handelt, wird vielleicht morgen schon selbst darunter leiden.


Weiterführende Links:

Artikel: „Die wollen immerzu weg“ Spiegel #17 vom 23.04.2022

Buch: Berthe Arlo: »Nachts wach«. Verlag mikrotext; 240 Seiten; 20 Euro.

Verwandte Links:

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Frankfurts Pläne für die E-Mobilität

Stromtankstelle

E-Autos benötigen Elektro-Ladesäulen. Wohl dem, der in der Zwischenzeit seine Immobilie entsprechend mit Wallboxen zum Aufladen seines Autos ausrüsten konnte. Besonders geschickt ist die Kombination mit Solartechnik auf dem Dach. Da kann ein Elektroauto sogar noch als Stromspeicher mit genutzt werden. Doch all die Menschen, die keine Stromzapfstelle an ihrem Haus haben, sind auf „öffentliche Tanksäulen“ angewiesen.

Damit hängt – wie schon seit Langem bekannt – die Weiterentwicklung der Elektromobilität an einem flächendeckenden Netz von Stromtanksäulen. Und wir reden hier noch nicht mal von der Versorgung im ländlichen Raum, sondern im Ballungsgebiet Rhein-Main mit knapp 6 Millionen Menschen. Der Anteil der Elektroautos in Deutschland lag 2021 bei 13 %. Allein dieses Jahr sollen weitere 450.000 E-Autos verkauft werden. Die Unternehmensberatung Ernst & Young erwartet für dieses Jahr einen Anteil von 32 % von E-Autos & Plug-in-Hybriden an den Zulassungszahlen.

Inzwischen hat die Stadt etwa 60 Standorte für Ladesäulen mit 110 Ladeplätzen für Standardladung („Alternating Current“ = Wechselstrom) genehmigt, wie Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst berichtete. Von der Genehmigung bis zur Inbetriebnahme werden jedoch noch weitere Monate benötigt. Im Herbst dieses Jahres soll es dann so weit sein. Auch 5 Schnellladesäulen, die der Energieversorger Mainova beantragt hat, wurden genehmigt. Die Mainova will darüber hinaus weitere 7 Schnelllade-Hubs mit viermal je 150 Watt aufstellen. Schon im November 2021 wurden 50 Pilotstandorte mit 120 Ladestationen von der Stadt genehmigt. Davon ist bislang aber noch nichts zu sehen.

Um den aufwendigen Genehmigungsprozess zu verschlanken, soll ein zentraler Koordinator eingesetzt werden, der den Prozess steuert und überwacht. Sicherlich eine herausfordernde Aufgabe. Denn viele Interessierte und Beteiligte werden auf die Ergebnisse warten.

Voraussichtlich wird die Nachfrage daher schneller steigen als das Angebot an Ladesäulen. Das bremst die Elektromobilität noch längere Zeit aus.


Weiterführende Links

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Die Klimaschutz-Initiative Riedberg begrüßt und unterstützt die Grundsatzbeschlüsse für ein klimaneutrales Frankfurt

Klimaschutz Initiative Riedberg

Von den Frankfurter Regierungsparteien (GRÜNEN, SPD, FDP und Volt) wurden im Ausschuss für Klima und Umwelt Ende April 19 Grundsatzbeschlüsse für ein klimaneutrales Frankfurt im Jahre 2035 gefasst.

Diese Beschlüsse bedeuten für die Klimaschutz-Initiative-Riedberg (KIR) die Chance, endlich die so dringende Wende im Klimaschutz hier in Frankfurt umzusetzen. Die KIR sieht darin eine solide und umfassende Grundlage für konkretes und wirkungsvolles Handeln, wodurch die Stadt Frankfurt ihren Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens leisten kann.

Mit diesen Beschlüssen scheint endlich eine strategische Klimaschutzpolitik möglich, da auf ihrer Grundlage die notwendigen Strukturen geschaffen, Maßnahmen nach Wirksamkeit priorisiert und Prozesse beschleunigt werden sollen. Anna Palmer von der Arbeitsgruppe „CO2-Barometer“ der KIR betont: „Klimaschutz kann auf der Basis dieser Beschlüsse endlich zu dem werden, was er sein muss: Das Querschnittsthema, an dem sich künftig jede politische und administrative Entscheidung messen lassen muss.

Besonders hebt die KIR das Vorhaben hervor, die Einsparungen der Treibhausgase (THG) konsequent zu messen und einem Controlling zu unterziehen, um, wo immer nötig, gezielt nachjustieren zu können. Dazu soll mit dem auf Frankfurt bezogenen THG-Restbudget gearbeitet werden.

Ebenso unterstützt die Initiative den erklärten Willen, die städtischen Beteiligungsgesellschaften in die Pflicht zu nehmen und auch bei diesen Klimaneutralität schnellstmöglich zu erreichen.

Endlich gemeinsam anpacken – und Paris nach Frankfurt holen

Jetzt kommt es darauf an, dieses Programm zügig zu beschließen und umzusetzen. Mit dem darin geforderten Klimaschutzplan müssen konkrete Maßnahmen folgen, die zur messbaren Reduzierung der Treibhausgasemissionen führen“, so Palmer.

Die Initiative wünscht sich, dass alle Akteure in Politik und Verwaltung sich verantwortlich fühlen und diese Beschlüsse als Leitlinie für die zukünftige Klimaschutzpolitik anerkennen. Sie erhofft sich davon eine produktive Dynamik, die alle Dezernate und Verwaltungsebenen erfasst.

Was die KIR beitragen will

Die KIR versteht die 19 Punkte auch und ganz direkt als Einladung, sich tatkräftig einzubringen: indem sie weiterhin die Aufmerksamkeit für den Klimaschutz und seine Dringlichkeit bei den Menschen in Frankfurt schärft, diese informiert und Orientierung gibt. Gleichzeitig kündigt sie an, genau zu verfolgen, wie dieses Programm mit Leben erfüllt wird und, wo nötig, auf Hemmnisse hinzuweisen, um diese schnellstmöglich aufzulösen.

Franziska Nauck von der KIR bringt es auf den Punkt: „Allein die Summe der notwendigen Maßnahmen, die vielen Handlungsebenen und komplexen Zusammenhänge zeigen, wie gewaltig und herausfordernd die Aufgabe ist. Wir freuen uns, dass mit diesen 19 Grundsatzbeschlüssen ein starkes Signal an die Frankfurter Bürgerschaft gesendet wird. Gern wollen wir dieses Signal weiter streuen und verstärken.“


Weiteführende Links:

Verwandte Links:

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V.
Anfang 2020 haben wir uns zusammengetan, um den Riedberg bis 2030 klimaneutral zu machen. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Politik, Frankfurter Ämtern sowie lokalen Verbänden und Institutionen.
Web: http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de
eMail: kontakt@klimaschutz-initiative-riedberg.de

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Noch Plätze frei: Spielgruppe – Eltern-Kind Gruppe der „ev. Kirche Riedberg“

Eltern-Kind-Spielgruppe

Der Frühling lockt, die eigene Wohnung zu verlassen und sich wieder mit anderen Menschen aus der Nachbarschaft (Stadtteil oder Gemeinde) zu treffen.

Eine Möglichkeit, andere Eltern oder Großeltern aus der Umgebung kennenzulernen, bietet die Spielgruppe (Eltern-Kind Gruppe bis 3 Jahre), die sich mittwochs um 10:00 Uhr im großen Kirchenraum der evangelischen Kirche Riedberg zum Spielen, jahreszeitlichen Basteln, Austauschen und Kennenlernen trifft.

Im Treff werden Schoßreiter* und andere Liedtexte gelernt, unterschiedliche Themen je nach Bedarf besprochen und neue Spielanregungen und Sinneswahrnehmungen den Kindern geboten.

Der Treff findet in einer festen Gruppe bis zum 13.07.2022 statt. So hat man die Möglichkeit sich gegenseitig besser kennenzulernen. Eine Anmeldung ist über die Familienbildung Frankfurt und Offenbach möglich: https://www.familienbildung-ffm-of.de/kurssuche/kurs/Spielgruppe-Riedberg/D12-231005. Die Kursnummer lautet:  D12-231005


* Kniereiter, auch bekannt als Schoßreiter oder Schoßspiele, werden mit dem Kind gemeinsam gesungen, während es auf den Knien, also vorne auf den Oberschenkeln, sitzt und gut festgehalten wird. Dabei werden die Bewegungen, die im Lied besungen werden, zusammen mit dem Kind ausgeführt. Oft können Kinder gar nicht genug davon bekommen und hüpfen lachend mit.

Verwandte Links:

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Das 9-Euro-Ticket gibt es beim RMV im Juni

Schulkinder vor dem Bus

Das 9-Euro-Ticket soll die ÖPNV-Nutzer deutschlandweit entlasten. Es wird als Teil des Energie-Entlastungspakets des Bundes bei den Nutzern des ÖPNV für ein wenig finanzielle Entlastung sorgen. Allerdings ist das Sonderangebot auf drei Monate beschränkt. Wer das Ticket also während des gesamten Zeitraums nutzen möchte, muss dafür 27 Euro bezahlen.

In insgesamt 60 Verkehrsverbänden in ganz Deutschland wird dieses Ticket käuflich zu erwerben und gültig sein. Der RMV will das Ticket über möglichst viele Vertriebswege anbieten, auch an Fahrkartenautomaten. Deren Programmierung sei in der kurzen Zeit allerdings herausfordernd. Der Vorverkauf beginnt voraussichtlich am 20.05.2022.

Zusammen mit anderen Verkehrsunternehmen sind wesentliche Eckpunkte festgelegt worden. Hierzu gehören:

  • Das Ticket ist personenbezogen.
  • Alle Zeitkarteninhaber sollen von der Aktion profitierten.
  • Das Ticket soll deutschlandweit gelten.
  • Die Gültigkeit des Tickets endet automatisch jeweils am Ende des Monats.
  • Kinder unter 6 Jahren fahren kostenlos. Kinder ab 6 Jahren zahlen wie alle Nutzer des Sonder-Tickets 9 Euro pro Kalendermonat. Es gibt bei diesem Angebot kein extra Kinderticket.
  • Von einer zeitlichen Beschränkung (09:00 – 18:00 Uhr) wurde abgesehen.
  • Mit dem 9-Euro-Ticket können alle Nahverkehrsmittel genutzt werden, die die jeweiligen Unternehmen in den Tarifgebieten betreiben. Dazu gehören S-Bahnen, Regionalzüge, U-Bahnen, Busse und spezifische Verkehrsmittel wie in Hamburg die Linienfähren im Hafengebiet. Dabei spielt es keine Rolle, welches Unternehmen Anbieter der Verkehrsmittel ist.
  • Wichtig ist, dass es sich bei den Verkehrsmitteln um Nahverkehrsmittel handelt. ICE, IC- und EC-Züge, Fernzüge privater Anbieter (Flixtrain), Züge ausländischer Unternehmen (zum Beispiel Thalys) oder Nachtzüge sind vom 9-Euro-Ticket ausgenommen.
  • Nutzer eines Jobtickets profitieren wie alle anderen ÖPNV-Nutzer ebenso von dem vergünstigten 9-Euro-Ticket. Denn dieses gilt nicht nur für Neukunden, sondern auch für Bestandskunden und dazu zählen neben den Abonnenten regulärer Monatsfahrkarten auch Nutzer von Jobtickets, Monatsfahrscheinen für Azubis und Inhaber von Semestertickets. (Zeitkartenabonnenten sollen eine Gutschrift oder eine Erstattung für die Differenz zwischen Abopreis und dem 9-Euro-Ticket erhalten)

Die publicity-wirksame Aktion des Bundes erzeugt bei den regionalen Verkehrsverbünden einen erheblichen Umsetzungsaufwand, der noch dazu in kürzester Zeit zu leisten war. Beispielsweise musste das 9-Euro-Ticket in die Vertriebskanäle eingepflegt werden. Auch verursachte das 9-Euro-Ticket Abrechnungskorrekturen bei den (Abo-)Bestandskunden. Die Verkehrsbranche war von den Plänen der Regierungskoalition in Berlin diesbezüglich überrascht worden.

Mit folgenden Umsetzungsproblemen sollten Sie auf jeden Fall rechnen:

  • Aufgrund der erhöhten Nachfrage kann es auf einigen besonders beliebten Strecken zu Engpässen kommen.
  • Gerade in den Sommermonaten wird die normalerweise geringere Nutzungsquote im ÖPNV dazu genutzt, vorhandene Strecken zu sanieren.
  • Bei den erheblichen Updates der bestehenden Verkaufsprogramme kann es zu Anlaufschwierigkeiten kommen. Ausreichende Zeit zum Testen war jedenfalls nicht vorhanden.
  • Im RMV ist die Mitnahme von Fahrrädern meistens gestattet. In anderen Verkehrsverbünden müssen ggf. Extratickets gelöst werden.

ÖPNV = Öffentlicher Personennahverkehr


Weiterführende Informationen

  • https://www.rmv.de/c/de/informationen-zum-rmv/der-rmv/rmv-aktuell/9-euro-ticket

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Radrennen am 1. Mai: Straßen gesperrt, S-Bahn und U-Bahn fahren

VGF-Bus

Straßenbahnen und Busse machen Platz – Rechtzeitig informieren!

Pünktlich am 1. Mai startet der Radrennklassiker Eschborn – Frankfurt, für den wieder zahlreiche Straßen gesperrt werden. Neben dem Autoverkehr sind auch Straßenbahn- und Buslinien von den Sperrungen betroffen. S-Bahnen und U-Bahnen dagegen verkehren ungehindert und nach Fahrplan.

Der Zielbereich an der Alten Oper ist hervorragend mit S-Bahn und U-Bahn zu erreichen. Die S-Bahn-Station Taunusanlage, an der die Linien S1 bis S6, S8 und S9 halten, ist nur wenige Meter entfernt. Praktisch direkt unter der Ziellinie, an der Station Alte Oper, halten die U-Bahn-Linien U6 und U7. Die U-Bahn-Linien U4, U6 und U7 fahren mit zusätzlichen Wagen und bieten so mehr Platz als üblich. Die Linie U7 verkehrt, ebenso wie viele Buslinien, bereits ab etwa 8:00 Uhr viertelstündlich statt nur alle 30 Minuten.

Rechtzeitig und aktuell informieren

Alle Informationen zu Fahrplänen und Umleitungen gibt es am RMV-Servicetelefon
unter 069-24 24 80 24 täglich rund um die Uhr und im Internet unter http://www.rmv.de.

Die Änderungen im Einzelnen

  • U-Bahnen Linie U3 (Südbahnhof – Oberursel Hohemark)
    Die U3 ist von 9:00 bis 13:30 Uhr nur zwischen Südbahnhof und Oberursel Bahnhof unterwegs.
  • Linie U7 (Praunheim – Enkheim)
    Die U7 fährt bereits ab etwa 7:40 Uhr doppelt so oft wie üblich, also viertelstündlich.

Straßenbahnen

  • Linie 11 (Fechenheim Schießhüttenstraße – Höchst Zuckschwerdstraße)
    Die Linie 11 verkehrt von 8:00 bis 18:00 Uhr zwischen Hauptbahnhof und Allerheiligentor über Sachsenhausen.
  • Linie 12 (Fechenheim Hugo-Junkers-Straße – Schwanheim Rheinlandstraße)
    Die Linie 12 ist von 8:00 bis 18:00 Uhr im Westen zwischen Schwanheim und Hauptbahnhof, im Osten zwischen Fechenheim und Gravensteiner-Platz unterwegs.
  • Linie 14 (Gallus Mönchhofstraße – Bornheim Ernst-May-Platz)
    Die Linie 14 kann von 8:00 bis 18:00 Uhr nur zwischen Mönchhofstraße und Hauptbahnhof (Südseite) verkehren.
  • Linie 16 (Ginnheim – Offenbach Stadtgrenze)
    Die Straßenbahnlinie 16 fährt von 8:00 bis 16:30 Uhr nur zwischen Offenbach Stadtgrenze und Hauptbahnhof (Südseite) sowie zwischen Ginnheim und Westbahnhof.
  • Linie 17 (Rebstockbad – Neu-Isenburg Stadtgrenze)
    Die Linie 17 verkehrt von 8:00 bis 16:30 Uhr nur zwischen Neu-Isenburg und Hauptbahnhof (Südseite).
  • Ebbelwei-Express
    Der Ebbelwei-Express der VGF bleibt an diesem Tag im Depot.

Busse

  • Linie M32 (Ostbahnhof – Westbahnhof)
    Die Linie M32 verbindet von 8:00 bis 14:00 Uhr nur den Ostbahnhof und das Polizeipräsidium an der Miquel-/Adickesallee.
  • Linie M34 (Gallus Mönchhofstraße – Bornheim Mitte)
    Die Linie 34 verkehrt von 8:00 bis 16:30 Uhr in zwei Abschnitten zwischen Bornheim Mitte und dem Hausener Weg sowie zwischen Mönchhofstraße und Rebstockbad.
  • Linie M36 (Sachsenhausen Hainer Weg – Westbahnhof)
    Die Linie 36 fährt von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr nur zwischen Hainer Weg und Südbahnhof.
  • Linie 50 (Unterliederbach West – Bockenheimer Warte)
    Die Linie 50 fährt von 7:.00 bis 16:30 Uhr nur zwischen Unterliederbach und Rödelheim Bahnhof.
  • Linie 54 (Sindlingen – Leonardo-da-Vinci-Allee)
    Die Linie 54 wird von 7:00 bis 16:30 Uhr ab der Leonardo-da-Vinci-Allee zur Haltestelle „Europaviertel West“ verlängert.
  • Linie 58 (Eschborn West – Flughafen Terminal 1)
    Die Linie 58 verkehrt von 5:00 bis 18:00 Uhr nur zwischen Friedhof Höchst und Flughafen Terminal 1.
  • Linie 64 (Ginnheim – Baseler Platz)
    Die Linie 64 fährt am 30. April ab 9:00 Uhr und am 1. Mai nur zwischen Ginnheim und Miquel-/Adickesallee.
  • Linie M72 (Nordwestzentrum – Rödelheim Bahnhof)
    Die Metrobuslinie M72 verkehrt von circa 7:30 und 16:30 Uhr nur zwischen Nordwestzentrum und Industriehof.
  • Linie 75 (Bockenheimer Warte – Uni Campus Westend – Bockenheimer Warte)
    Die Linie 75 nimmt ihren Betrieb erst um 14:00 Uhr auf.

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