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Der RMV ändert sein Angebot

VGF-Bus

Die Stadt Frankfurt wird das Angebot des RMV für ihre Bürger neu strukturieren. Ab dem kommenden Jahr soll es folgende Änderungen geben:

Schüler & Senioren

Absenkung des Preises für das Hessenticket (Seniorenticket Hessen) bzw. Schülerticket Hessen von 365 €/Jahr auf 109,50 €/Jahr.

Frankfurt-Pass-Inhaber

Für erwachsene Frankfurt-Pass-Inhaber sinkt der Preis der 9-Uhr-Karte für das Stadtgebiet im Abo von 56,50 €/Monat auf 16,95 €/Monat.
Den Frankfurt-Pass erhält, wer ein Nettoeinkommen von weniger als 976 €/Monat (Einpersonenhaushalt) hat.

Einzeltickets und Tageskarten

Die Rabattierung des Regeltarifs beim RMV für die Einzelfahrt in der Stadt von 3,40 € auf 2,85 € und die Preise für eine Tagesfahrkarte von 6,65 € auf 5,50 € soll entfallen. (Preise ab Januar 2023)
Eine Rabattoption für die Gelegenheitsfahrgäste soll es dennoch auch nach dem Jahreswechsel 2022/2023 weiterhin über die neue Rabattkarte des RMV geben, die zum 01.01.2023 eingeführt wird. Für 10 Euro im Monat gekauft, erhalten Rabattkarten-Inhaber die Einzel- und Tageskarten zu vergünstigten Preisen.

RMV-Monatskarte

Der Regelpreis für eine übertragbare RMV-Monatskarte wird vom nächsten Jahr an bei 97,90 €/Monat liegen.

Höhere Kapazität bei der U2

Im morgendlichen Berufsverkehr lässt traffiQ auf zwei Kursen, die von besonders vielen Fahrgästen genutzt werden, einen vierten Wagen anhängen. Damit steigt hier das Platzangebot um ein Drittel auf dann über 700 Sitz- und Stehplätze.

RMVgo – Eine neue App fürs Handy

Die neue App „RMVgo“ lässt sich ab 17. Oktober installieren. Die bisherige RMV-App ist seit 2010 mehr als 4 Millionen Mal heruntergeladen worden und funktioniert nur noch bis Jahresende.
Funktionserweiterungen:

  • Übersichtlicher gestaltet
  • Verbindungssuche und Fahrkartenkauf vereinfacht
  • Zusätzlich Vorverkauf von Zeitkarten wie Wochen- oder Monatskarten
  • Alarmfunktion im Fall von Verspätungen
  • Zentrale Landkarte zur besseren Orientierung
  • Anzeige am Wunschort verfügbarer Fahrzeuge

Ab Sommer 2023:

  • Bezahlen der Fahrräder oder Scooter
  • Auch Taxis oder der Minibus (On-Demand-Fahrzeug) werden einbezogen
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KNUT demnächst auch im Ortsteil Kalbach-Riedberg

Knut-Flotte

Ab 11. Oktober, gut ein Jahr nach seinem Start in den nördlichen Frankfurter Stadtteilen, erweitert das On-Demand-Shuttle jetzt sein Bediengebiet. Am Wochenende kann er zukünftig sogar rund um die Uhr bestellt werden.

Der Mobilitätsdienst KNUT hat in seinem ersten Betriebsjahr die Bewährungsprobe bestanden, er ist schnell bei seinen Fahrgästen und wird von ihnen sehr positiv bewertet. Jetzt wird dieses attraktive und umweltfreundliche On-Demand-Angebot noch mehr Frankfurter Bürgern zugänglich gemacht. Dadurch wird das Bediengebiet deutlich ausgeweitet. Auch soll das Shuttle an den Wochenenden rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

„Neu einbezogen werden die Stadtteile Kalbach-Riedberg, Frankfurter Berg und Berkersheim“, kündigt traffiQ-Geschäftsführer Prof. Dr, Ing. Tom Reinhold an. „KNUT bringt dann ‚on demand‘, also auf Abruf und ohne festen Fahrplan, Fahrgäste von und zu einer von etwa 1.500 (vorher 600) echten‘ und virtuellen Haltestellen“.

Der Wunsch der Erreichbarkeit von umliegenden Stadtteilen – insbesondere Kalbach-Riedberg – wurde immer wieder an die Projektpartner herangetragenen. KNUT dient dann künftig auch als Zubringer zur U-Bahnstation Preungesheim, zum Riedberg mit dem dortigen Uni-Campus, und zu weiteren U-Bahnstationen.

Mit neuen Fahrgästen rechnet die Verkehrsgesellschaft traffiQ nicht nur aufgrund der Ausdehnung des Bediengebiets, sondern auch durch eine Ausweitung der Fahrzeiten am Wochenende: KNUT wird in den Nächten auf Samstag und Sonntag durchgängig fahren und so ein attraktives Angebot für jüngere Fahrgäste und eine Ergänzung zum bestehenden Nachtbusangebot schaffen.

Seit 04.10.2021 wird in den Stadtteilen Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach „geknutet“, wie es in der Informationskampagne zum Start hieß‘. Ab Juli 2022 wurde wegen der S-Bahn-Sperrung auch der Bad Vilbeler Nordbahnhof mit ins Angebot einbezogen.

Die gute Nachfrage dort war Anlass genug, das Angebot auch nach Wiederinbetriebnahme der S-Bahn beizubehalten. Im Juli 2022 konnte mit über 1.000 von KNUT beförderten Fahrgästen ein neuer Höchststand erreicht werden.

KNUT Ausdehnungsgebiet

KNUT Ausdehnungsgebiet, Foto: traffiQ

Besonders gerne wird er als Zu- oder Abbringer von U-Bahn oder S-Bahnstationen genutzt. Mit durchschnittlich 4,9 von 5 möglichen Sternen geben die Nutzer KNUT regelmäßig Bestnoten.

Das Verbundprojekt OnDeMo, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit insgesamt 27 Millionen Euro gefördert wird, läuft als Pilotprojekt bis 31.12.2024.


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9-Euro-Ticket: Bahnen und Busse bieten mehr Platz

VGF-Bus

Der RMV erwartet in den kommenden 3 Monaten (Juni/Juli/August) eine erhöhte Nachfrage insbesondere im Freizeitverkehr auf Grund der Einführung des 9-Euro-Tickets.

Da Kapazitäten nur bedingt ausgeweitet werden können und die Möglichkeit der Fahrradmitnahme begrenzt ist, empfiehlt der RMV, am Wochenende und an den Feiertagen Hinfahrten frühmorgens und Rückfahrten am späten Abend anzutreten.

Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft traffiQ verstärkt in Abstimmung mit der VGF und den beauftragten Busunternehmen das Angebot auf den städtischen Bahn- und Buslinien.

  • Die U-Bahnlinie U2 (Bad Homburg-Gonzenheim – Südbahnhof) fährt ab 1. Juni bis zum Ende der Sommerferien ganztags mit Drei-Wagen-Zügen.
  • An Sonn- und Feiertagen wird die Linie U3 (Oberursel-Hohemark – Südbahnhof) zwischen etwa 9:00 Uhr und 22:00 Uhr auf Drei-Wagen-Züge verlängert.
  • Die Linie U4 (Bockenheimer Warte – Enkheim) bietet mehr Platz durch Vier-Wagen-Züge an Samstagen und Drei-Wagen-Züge an Sonntagen.
  • Auch die Züge auf der U6 (Hausen – Ostbahnhof) werden samstags von 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr auf drei Wagen verlängert, die der U8 (Riedberg – Südbahnhof) bereits ab 7:00 Uhr.
  • Die Linie U7 (Praunheim Heerstraße – Enkheim) bietet sonntags jeweils ab 10:30 mehr Platz durch Drei-Wagen-Züge.
  • Auf der Linie U9 (Nieder-Eschbach – Ginnheim) kommen montags bis samstags durchgehend Zwei-Wagen-Züge zum Einsatz.
  • Auf den Metrobuslinien M32 (Ostbahnhof – Westbahnhof) und M34 (Gallus Mönchhofstraße – Bornheim Mitte) bieten samstags ab 4. Juni bis zum Ende der Sommerferien Gelenkbusse mehr Platz.
  • Auf der Buslinie 61 (Südbahnhof – Flughafen) werden an schulfreien Tagen wie dem „Brückentag“ 17. Juni und montags bis freitags in den Sommerferien weitgehend Gelenkbusse fahren.

Zur Sommerbaustellen folgen noch genaue Informationen

Die ab 25. Juli in den ersten zwei Wochen der Sommerferien anstehende Sperrung der U-Bahnstrecke zwischen Heddernheim und Dornbusch wirken sich auf das Angebot nahezu aller U-Bahnlinien aus. Hierüber und über weitere Baumaßnahmen in den Sommerferien bei U-Bahn und Straßenbahn werden traffiQ und VGF rechtzeitig gesondert informieren.

Die Maskenpflicht in Bahn und Bus gilt weiterhin

TraffiQ weist alle Fahrgäste nachdrücklich darauf hin, dass in Bahnen und Bussen unverändert die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht. Ausgenommen hiervon sind Kinder unter 6 Jahren. Ein Verstoß hiergegen kann mit einem Ordnungsgeld oder einer Vertragsstrafe geahndet werden.

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Radrennen am 1. Mai: Straßen gesperrt, S-Bahn und U-Bahn fahren

VGF-Bus

Straßenbahnen und Busse machen Platz – Rechtzeitig informieren!

Pünktlich am 1. Mai startet der Radrennklassiker Eschborn – Frankfurt, für den wieder zahlreiche Straßen gesperrt werden. Neben dem Autoverkehr sind auch Straßenbahn- und Buslinien von den Sperrungen betroffen. S-Bahnen und U-Bahnen dagegen verkehren ungehindert und nach Fahrplan.

Der Zielbereich an der Alten Oper ist hervorragend mit S-Bahn und U-Bahn zu erreichen. Die S-Bahn-Station Taunusanlage, an der die Linien S1 bis S6, S8 und S9 halten, ist nur wenige Meter entfernt. Praktisch direkt unter der Ziellinie, an der Station Alte Oper, halten die U-Bahn-Linien U6 und U7. Die U-Bahn-Linien U4, U6 und U7 fahren mit zusätzlichen Wagen und bieten so mehr Platz als üblich. Die Linie U7 verkehrt, ebenso wie viele Buslinien, bereits ab etwa 8:00 Uhr viertelstündlich statt nur alle 30 Minuten.

Rechtzeitig und aktuell informieren

Alle Informationen zu Fahrplänen und Umleitungen gibt es am RMV-Servicetelefon
unter 069-24 24 80 24 täglich rund um die Uhr und im Internet unter http://www.rmv.de.

Die Änderungen im Einzelnen

  • U-Bahnen Linie U3 (Südbahnhof – Oberursel Hohemark)
    Die U3 ist von 9:00 bis 13:30 Uhr nur zwischen Südbahnhof und Oberursel Bahnhof unterwegs.
  • Linie U7 (Praunheim – Enkheim)
    Die U7 fährt bereits ab etwa 7:40 Uhr doppelt so oft wie üblich, also viertelstündlich.

Straßenbahnen

  • Linie 11 (Fechenheim Schießhüttenstraße – Höchst Zuckschwerdstraße)
    Die Linie 11 verkehrt von 8:00 bis 18:00 Uhr zwischen Hauptbahnhof und Allerheiligentor über Sachsenhausen.
  • Linie 12 (Fechenheim Hugo-Junkers-Straße – Schwanheim Rheinlandstraße)
    Die Linie 12 ist von 8:00 bis 18:00 Uhr im Westen zwischen Schwanheim und Hauptbahnhof, im Osten zwischen Fechenheim und Gravensteiner-Platz unterwegs.
  • Linie 14 (Gallus Mönchhofstraße – Bornheim Ernst-May-Platz)
    Die Linie 14 kann von 8:00 bis 18:00 Uhr nur zwischen Mönchhofstraße und Hauptbahnhof (Südseite) verkehren.
  • Linie 16 (Ginnheim – Offenbach Stadtgrenze)
    Die Straßenbahnlinie 16 fährt von 8:00 bis 16:30 Uhr nur zwischen Offenbach Stadtgrenze und Hauptbahnhof (Südseite) sowie zwischen Ginnheim und Westbahnhof.
  • Linie 17 (Rebstockbad – Neu-Isenburg Stadtgrenze)
    Die Linie 17 verkehrt von 8:00 bis 16:30 Uhr nur zwischen Neu-Isenburg und Hauptbahnhof (Südseite).
  • Ebbelwei-Express
    Der Ebbelwei-Express der VGF bleibt an diesem Tag im Depot.

Busse

  • Linie M32 (Ostbahnhof – Westbahnhof)
    Die Linie M32 verbindet von 8:00 bis 14:00 Uhr nur den Ostbahnhof und das Polizeipräsidium an der Miquel-/Adickesallee.
  • Linie M34 (Gallus Mönchhofstraße – Bornheim Mitte)
    Die Linie 34 verkehrt von 8:00 bis 16:30 Uhr in zwei Abschnitten zwischen Bornheim Mitte und dem Hausener Weg sowie zwischen Mönchhofstraße und Rebstockbad.
  • Linie M36 (Sachsenhausen Hainer Weg – Westbahnhof)
    Die Linie 36 fährt von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr nur zwischen Hainer Weg und Südbahnhof.
  • Linie 50 (Unterliederbach West – Bockenheimer Warte)
    Die Linie 50 fährt von 7:.00 bis 16:30 Uhr nur zwischen Unterliederbach und Rödelheim Bahnhof.
  • Linie 54 (Sindlingen – Leonardo-da-Vinci-Allee)
    Die Linie 54 wird von 7:00 bis 16:30 Uhr ab der Leonardo-da-Vinci-Allee zur Haltestelle „Europaviertel West“ verlängert.
  • Linie 58 (Eschborn West – Flughafen Terminal 1)
    Die Linie 58 verkehrt von 5:00 bis 18:00 Uhr nur zwischen Friedhof Höchst und Flughafen Terminal 1.
  • Linie 64 (Ginnheim – Baseler Platz)
    Die Linie 64 fährt am 30. April ab 9:00 Uhr und am 1. Mai nur zwischen Ginnheim und Miquel-/Adickesallee.
  • Linie M72 (Nordwestzentrum – Rödelheim Bahnhof)
    Die Metrobuslinie M72 verkehrt von circa 7:30 und 16:30 Uhr nur zwischen Nordwestzentrum und Industriehof.
  • Linie 75 (Bockenheimer Warte – Uni Campus Westend – Bockenheimer Warte)
    Die Linie 75 nimmt ihren Betrieb erst um 14:00 Uhr auf.
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Jetzt in allen Frankfurter Bussen: Bequem bargeldlos zahlen

Fahrscheindrucker

Über 400 Busse mit Lesegeräten ausgerüstet

Es geht auf die Zielgeraden: Ab Ende April werden Fahrgäste ihre Fahrkarten in allen Frankfurter Stadtbussen ganz bequem bargeldlos kaufen können. Damit schließt die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ nach gut einem Jahr ein anspruchsvolles Projekt ab: Die Fahrscheindrucker in weit über 400 Bussen mussten mit den entsprechenden NFC-Lesegeräten* ausgestattet werden, wie sie zum Beispiel aus Ladengeschäften bekannt sind.

Bezahlen können die Fahrgäste mit kontaktlosen Bank- oder Kreditkarten sowie den Bezahl-Apps, die auf Smartphones und Smartwatches hinterlegt sind. Aber natürlich auch weiterhin: Mit Bargeld.

Das elektronische Bezahlen hat Vorteile für alle, vorneweg durch kürzere Aufenthalte an den Haltestellen und dadurch eine höhere Pünktlichkeit des Nahverkehrs. Fahrgäste können sich das Suchen nach passendem Kleingeld sparen. Dass in Zeiten der (hoffentlich ausklingenden) Corona-Pandemie das kontaktlose Zahlen sinnvoll ist, versteht sich von selbst. Das Fahrpersonal profitiert von höherer Sicherheit, da es weniger Bargeld mit sich führt. Schließlich verringert sich für die Verkehrsunternehmen die aufwändige Bargeldverarbeitung.

„Mit dem Angebot an die Fahrgäste, in den Stadtbussen elektronisch zahlen zu können, nutzt traffiQ die Chancen der Digitalisierung, um den Frankfurter Nahverkehr attraktiver zu machen“, meint ihr Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Tom Reinhold. „Mobilität und Innovation gehen hier Hand in Hand.“

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* NFC: Near Field Communication, auf Deutsch: Nahfeldkommunikation.


Pressekontakt:
traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main
Unternehmenskommunikation
Stiftstraße 9-17
60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 212 26 893
Telefax: 069 212 24 430
eMail: presse@traffiQ.de

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Nieder-Erlenbach: Linie 29 umgeleitet

Haltestellen in Alt-Erlenbach entfallen

Von Donnerstag, 31. März, bis Mittwoch, 13. April, waren Kranarbeiten in der Straße Alt-Erlenbach geplant, weshalb die Straße gesperrt werden sollte.

Diese sind nun kurzfristig verlegt worden – zu kurzfristig für die Buslinie 29, die in diesem Zeitraum verkürzt wird.

Sie fährt vom Rathaus direkt zurück zur Hohen Brück.

Die Haltestellen „Am Klingelborn“ und „Schule Nieder-Erlenbach“ entfallen in dieser Zeit.

Quelle: traffiQ, Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH

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TraffiQ sucht neue Mitglieder für den Fahrgastbeirat

Die U 9 könnte an Schultagen noch einen weiteren Wagen gebrauchen? Der Anschlussbus in Kalbach wird regelmäßig nicht erwischt, weil die Taktung ungünstig ist? Oder sollte vielleicht der ein oder andere Bahnsteig noch Kinderwagen- bzw. Rollstuhl-freundlicher werden?

Wer täglich mit Bus und Bahn unterwegs ist, dem fällt immer mal wieder etwas auf, das verbessert werden könnte, um die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs noch angenehmer zu machen. Genau dafür gibt es seit 1998 den Fahrgastbeirat der Nahverkehrsgesellschaft traffiQ. Der Fahrgastbeirat besteht aus 22 Mitgliedern, die Hälfte wird von verschiedenen Organisationen besetzt, z. B. dem ADFC, dem Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, dem Stadtelternbeirat und der IHK. Die anderen elf Plätze sind für Nutzerinnen und Nutzern von Bussen und Bahnen reserviert, die aus eigenem Erleben wissen, worauf es ankommt. Etwa viermal jährlich trifft sich der Beirat, um fahrgastrelevante Themen gegenüber traffiQ und den Verkehrsunternehmen zu vertreten.

Gute Ideen sind gefragt

Alle vier Jahre werden die Mitglieder neu gewählt. Jetzt ist es wieder soweit: noch bis zum 15. Dezember können sich Interessenten für diese ehrenamtlichen Tätigkeit bewerben. Im Fahrgastbeirat wird nicht einfach nur kritisiert – konstruktiven Ideen und Verbesserungsvorschlägen sind gefragt, dann kann hier auch wirklich etwas bewirkt werden.

Übrigens: natürlich kann sich jeder Fahrgast auch so mit Vorschlägen an den Beirat wenden unter fahrgastbeirat(at)traffiQ.de. Weitere Infos unter www.traffiq.de

Bild: Copyright traffiQ, Foto: Anja Jahn

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