Kategorie: AktuelleNEWS

Spielplatz wegen Wespen gesperrt

Wespen

Der Spielplatz in der Leberecht-Migge-Anlage musste vom Grünflächenamt vorläufig gesperrt werden, da fleißige Wespen im Rohrgestänge des Zaunes sich eine neue Wohnung gebaut haben.

Ein grünes Hinweisschild informiert die Bürger darüber, dass Wespen inzwischen eine geschützte Tierart ist und daher dieser Spielplatz erst nach Ende der Brutzeit der Westen wieder geöffnet werden kann. Ein gewaltsames Entfernen oder ein Abtöten der Westen kommt aufgrund des Tierschutzes daher nicht infrage.

Die Deutsche Wespe kommt in fast allen Landschaftsformen vor, häufig auch im menschlichen Siedlungsbereich. Sie bevorzugt zur Anlage ihres Nestes meistens dunkle Hohlräume. Im Laufe des Jahres wächst der von einem blättrigen Mantel umgebene Bau bis zu Kürbisgröße an, besteht dann meist aus 5 bis 7 untereinander hängenden Waben. Der Staat umfasst dann etwa 3.000 bis 4.000 Individuen.

Weitere Informationen bekommt man unter der Telefonnummer 069-212-30991 oder unter der eMail-Adresse gruenflaechenamt@stadt-frankfurt.de

Lageplan Spielplatz Leberecht-Migge-Anlage

Lageplan Spielplatz Leberecht-Migge-Anlage, Foto: Grünflächenamt FFM


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Lageplan: Auszug aus dem Informationssystem
Dieser Auszug dient lediglich zu Informationszwecken und ist keine rechtsverbindliche Auskunft
© Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

Stadtgrundkarte

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Die Klimaschutz-Initiative Riedberg hat eine neue Kinderseite im Netz

KIR - Kinderseite

Jetzt am Wochenende ist die neue Kinderseite der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. (KIR) online gegangen. Eine prima Gelegenheit sich auch an sonnenarmen Tagen mit der Natur auseinanderzusetzen.

Wie können Kinder die Wunder der Natur erkunden und lernen, sie wertzuschätzen und zu schützen? Wie können Eltern Kindern und Jugendlichen Fragen zum Klimaschutz behutsam beantworten? – Mit diesen Fragen haben sich die Vereinsmitglieder in den vergangenen Monaten beschäftigt und ein buntes Angebot auf der neuen Kinderseite zusammengestellt.

Hier finden Eltern und Kinder Anregungen, um die Natur und den Klimaschutz spielerisch zu entdecken. Dabei begleitet sie KIRO der Frosch, ein lustiger und freundlicher Geselle, mit dem das Erkunden so richtig Spaß macht.

Die Seite hält viele Anregungen bereit…

  • Vogelstimmen erkennen,
  • ein Insektenhotel bauen,
  • Gärtnern,
  • Experimentieren
  • und vieles mehr

Mitmachen ist hier die Devise.

Darüber hinaus finden sich hier viele Ideen für entspannte Ausflüge mit dem Fahrrad in die Umgebung des Riedbergs. Ideal für Familien sind auch die Rallyes rund um den Riedberg, bei denen man neue Ecken aufspüren und ganz nebenbei noch etwas über die Natur und das Klima lernen kann.

Eine liebevolle Auswahl an Büchern, Spielen, Hörbüchern, Filmen und Links zu den Themen Natur, Umwelt- und Klimaschutz rundet das Angebot ab.

Frosch KIRO

Frosch KIRO (C) KIR

Um den verschiedenen Altersgruppen gerecht zu werden, sind die Angebote in die Altersklassen 4 bis 8 Jahre und 9 bis 13 Jahre unterteilt. In der Rubrik „Was du tun kannst“ gibt KIRO der Frosch kindgerecht Tipps, was jede und jeder Einzelne zum Schutz des Klimas beitragen kann. Der Verein lädt Kinder und Eltern ein, sich kreativ, kindgerecht und auf unterhaltsame Art und Weise mit dem Umwelt- und dem Klimaschutz auseinanderzusetzen.

Zu finden ist die neue KIR Kinderseite unter http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/kinder

Viel Spaß beim Erkunden und Ausprobieren. Vielleicht finden sich ja schöne Anregungen gleich für dieses Wochenende.

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Neue Pläne für den Hochwasserschutz am Urselbach

Urselbach

Das Amt für Stadtentwässerung (SEF) hat neue Pläne, wie gefährliche Hochwasser-Gefahren am Urselbach in den Griff zu kriegen sind. Stefanie Toth, Sachgebietsleiterin beim Amt für Stadtentwässerung hat die Tage den Niederurselern ihre Pläne vorgestellt.

Das Risiko von Starkregen hat zugenommen, da …

  • es an Rückhaltebecken in Oberursel fehlt,
  • da landwirtschaftliche Flächen zunehmend überbaut, versiegelt und verdichtet werden,
  • höhere Temperaturen auch mehr Wasserdampf aufnehmen und bei Abkühlung in Form von Regen abgeben,
  • auch in Niederursel einstige potenzielle Überschwemmungsflächen zugebaut worden sind,

Die aktuelle Planung sieht nun vor, …

  • Zwischen dem Sportplatz Niederursel und der Schilasmühle das Gelände abzuflachen.
  • Das Gleiche soll am Ufer parallel zur Spielsgasse geschehen.
  • Dort sollen auch zwei kleine Brücken abgerissen werden, da an den Stegen immer wieder Treibgut festhängt, das den Durchfluss behindert.
  • Als Ersatz soll eine neue Brücke vom Oberurseler Weg auf Höhe des Restaurants Lahmer Esel zu den Kleingärten gebaut werden.
  • Im Ortsbezirk Heddernheim soll der Urselbach um den Campingplatz Sandelmühle einen Altarm bekommen und bis zur Einmündung in die Nidda vertieft und verbreitert werden.
  • Es sollen zwei zusätzliche Brücken gebaut werden, um den Campingplatz und den Nidda-Uferweg zum Eschersheimer Freibad anzubinden.

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Urselbach

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Urselbach 50.167900, 8.620300

„Die Stadtentwässerung macht die Planung in diesem Bereich, aber das Vorhaben muss die Bahn als Ausgleich zum S6-Ausbau ausführen“, berichtete Frau Toth.

Diskussion gab es bei dem Thema „Aufgabe des Mühlgrabens“: Beim Mühlgraben handelt es sich um kein natürlich fließendes Gewässer. Er wurde 1720 künstlich angelegt, 1952 wurde die Mühle aufgegeben und das Mühlenrecht an das Land zurückgegeben.

Die Unterhaltungslast des Gewässers liegt laut dem Hessischen Wassergesetz allerdings beim Eigentümer. Und dieser ist vom Abzweig des Urselbaches bis zur Obermühlgasse privat. Lediglich ab der Obermühlgasse bis zur Spielsgasse ist der Mühlgraben in städtischem Eigentum.

Hohe Unterhaltungskosten für den Mühlgraben belasten die städtischen Budgets. Bei einem Hochwasser am Urselbach könnte der Mühlgraben sowieso nur rund 2 % des Gesamtabflusses des Urselbachs aufnehmen.

Auf der anderen Seite ist der Mühlgraben nie ganz trocken, sodass er sich zu einem Kleinod für Flora und Fauna entwickelt hat. Allerdings auch mit dem Nachteil, dass der feuchte Schlamm ein idealer Brutplatz für Mücken ist.

Die Anregungen wurden von den Vertretern der Stadtentwässerung mitgenommen und sollen bei der weiteren Planung berücksichtigt werden. Es wird noch eine Reihe weiterer Gespräche geben müssen, bis ein gangbarer Weg gefunden wird.

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Sportgeräte – verfügbar bei Bedarf

SportBox in Hanau

Auch hier in Kalbach-Riedberg wächst das Angebot an Fitnessgeräten, die jedermann zugänglich sind und keinen Mitgliedsbeitrag erfordern. Sei es die Senioren Fitnessanlage (die auch von „noch nicht Senioren“ genutzt werden kann) auf dem Topographischen Weg, oder die Calisthenics-Anlage auf der Römischen Straße, Volleyball-Felder hinter dem Familienzentrum Billabong oder neben dem Bauernhof-Spielplatz. Das Angebot ist vorhanden.

Jetzt wurde über den Ortsbeirat (12) eine neue Idee präsentiert. Sportboxen sollen im Bezirk an einigen Stellen aufgestellt werden. Dort kann man sich Spiel- und Sportgeräte ausleihen und nach der Nutzung wieder deponieren. Die Ausleihe funktioniert über eine App des Anbieters „Sportbox“.

Mit der SportBox stehen Trainingsmaterialien wie Medizinbälle, Kettlebells oder Super-/ Minibands an vielen öffentlichen Plätzen in deutschen Städten kostenfrei zur Verfügung. Alles, was der Anwender braucht, ist die SportBox-App, die er im AppStore oder bei Google Play herunterladen kann. „App and move“, das ist das Firmen-Motto!

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Bild: © app and move GmbH

Die Registrierung kostet einmalig 50 Cent. Danach kann über die App ein Zeitfenster gebucht werden, während dem die Box, ähnlich wie bei Carsharing-Angeboten, mit einem Klick geöffnet werden kann. Nach der Nutzung legt der Nutzer die Gegenstände wieder an den ursprünglichen Platz in der SportBox zurück und schließt die Tür. Somit ist die Buchung abgeschlossen.

Institutionen wie Kommunen, Vereine, Unternehmen oder Universitäten installieren die SportBox auf öffentlich zugänglichen Plätzen. Laut Betreiber kostet eine Sportbox rund 13.000 Euro. Der Preis ist auf eine Laufzeit von 2 Jahren gerechnet. Ansonsten ist die Nutzung für den Endverbraucher kostenfrei. Ein Teil der Kosten kann durch die Vermietung von Werbeflächen wieder hereingeholt werden.

Da die Ausstattung der SportBox flexibel zusammengestellt werden kann, eignet sich das Angebot hervorragend zur Einbindung in Inklusionsprojekte aller Art (sofern solche bekannt sind). Angeleitete Gruppen von Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Beeinträchtigung erfahren so ein tolles Freiluft-Erlebnis.

Die App wurde inzwischen über 1.000 mal heruntergeladen und von 20 Nutzern im Schnitt mit der Note 2,4 bewertet. Ausgereifte Apps kommen auf Bewertungen zwischen 4 und 5.

In Hanau, Marburg und Mannheim hat das Projekt bereits Anklang gefunden. Als Standorte am Riedberg kommen für den Ortsbeirat der Bereich des Jugendhauses im Kätcheslachpark in Frage, sowie die Sportfläche hinter dem Familienzentrum Billabong an der Graf-von-Stauffenberg Allee.

Die Idee ist begrüßenswert. Die Qualität des Angebots hängt jedoch davon ab, ob nicht Vandalismus, Diebstahl oder Schludrigkeit bei der Rückgabe der Geräte den nachfolgenden Nutzern die Freude daran vermiesen.

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Ausbau des Stromnetzes für den Bedarf von Morgen

Trafotausch UW Südwest

Die Firmen Mainova und TenneT bauen gemeinsam das Stromnetz für Frankfurt aus. Bis 2027 sollen die Netzkapazitäten um mehr als 50 % wachsen. Dafür werden in den kommenden Jahren die Umspannwerke an den Haupteinspeisepunkten ausgebaut und die Stromleitungen in das Stadtgebiet Frankfurt verstärkt.

Ursache für den steigenden Energiebedarf sind das Wachstum der Wirtschaftsregion und die weitere Digitalisierung. Neben der starken Zunahme an Rechenzentren, die in der Region eine enorme Strommenge verbrauchen, erhöht sich beispielsweise auch der Stromverbrauch durch die zunehmende Elektromobilität und des zu erwartenden Umstiegs auf Wärmepumpen (z. B. Klimaanlagen).

Ein wichtiger Meilenstein für die angestrebte Leistungserhöhung ist die Erneuerung des Umspannwerks (UW) Südwest in Frankfurt-Griesheim. Ein Kernstück dabei ist der neue Transformator, der als sogenannter Direktkuppeltransformator die 380 Kilovolt (kV)-Ebene mit der 110 Kilovolt-Ebene verbindet. Der rund 260 Tonnen schwere Transformator wurde Mitte Mai über eigens dafür vorgesehene Bahnschienen, die bis auf das Gelände führen, angeliefert.

Axel Schomberg, stellvertretender Leiter der TenneT-Betriebszentren Deutschland, betont: „Die Maßnahme in Frankfurt-Griesheim trägt wesentlich zur Sicherung der Versorgungsqualität in der Metropolregion Rhein-Main bei. Neben dem Transformatorentausch haben wir noch weitere Erneuerungen in der Schaltanlage und der Leitungsanbindungen geplant. Damit investiert TenneT am Standort Frankfurt-Südwest insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag in die zukunftssichere Stromversorgung und setzt einen wichtigen Baustein für das weitere Wachstum der Mainmetropole.“

Neben dem neuen Transformator erneuert die Mainova im Umspannwerk Südwest unter anderem die 40 Jahre alte 110-kV-Schaltanlage. Eine Sammelschiene nach neuestem Stand der Technik sorgt dann für noch höhere Versorgungssicherheit.

Große Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen führt TenneT derzeit auch in enger Abstimmung mit den Verteilnetzbetreibern im Umspannwerk Frankfurt Nord durch. Hier wurde bereits im Januar 2022 der erste von insgesamt 4 neuen Transformatoren angeliefert. Mit den Standorten in Karben, Dörnigheim und Großkrotzenburg wird TenneT in den kommenden Jahren alle seine bestehenden Umspannwerke im Rhein-Main-Gebiet für die Energiewende fit machen und auf den neuesten Stand der Technik bringen. Weil der Zuwachs aber auch über 2027 hinausgehen wird, sind aktuell weitere Umspannwerke im Westen und im Osten der Region geplant.

Hauptaufgabe der Umspannwerke

Umspannwerke sind vergleichbar mit Autobahnabfahrten. Sie verbinden die Stromautobahnen der Übertragungsnetzbetreiber wie beispielsweise TenneT mit den Bundestraßen der Verteilnetzbetreiber wie den Netzdiensten Rhein-Main in Frankfurt. Herzstücke eines jeden Umspannwerks stellen dabei die Transformatoren dar, die den Strom in eine niedrigere Spannungsebene transformieren (380 kV -> 110 kV -> 10 kV). Bei Bedarf können die Geräte auch in die entgegengesetzte Richtung arbeiten, um lokal erzeugten Grünstrom weiterzuleiten.


Über die Mainova AG
Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2021 einen bereinigten Umsatz von fast 2,9 Milliarden Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

Die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Mainova AG. Sie stellt mit ihrem mehr als 14.000 Kilometern umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher. Das rund 7.500 Kilometer große Strom-Versorgungsnetz umfasst das Stadtgebiet Frankfurt mit Ausnahme einiger westlicher Stadtteile.

Über TenneT
TenneT ist ein führender europäischer Netzbetreiber. Sie setzen sich für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ein – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Sie gestalten die Energiewende mit – für eine nachhaltige, zuverlässige und bezahlbare Energiezukunft. Als erster grenzüberschreitender Übertragungsnetzbetreiber planen, bauen und betreiben sie ein fast 24.500 Kilometer langes Hoch- und Höchstspannungsnetz in den Niederlanden und großen Teilen Deutschlands und ermöglichen mit ihren 16 Interkonnektoren zu Nachbarländern den europäischen Energiemarkt. Mit einem Umsatz von 6,4 Mrd. Euro und einer Bilanzsumme von 32 Mrd. Euro sind sie einer der größten Investoren in nationale und internationale Stromnetze, an Land und auf See. Jeden Tag geben ihre 6.600 Mitarbeiter ihr Bestes und sorgen im Sinne ihrer Werte Verantwortung, Mut und Vernetzung dafür, dass sich mehr als 42 Millionen Endverbraucher auf eine stabile Stromversorgung verlassen können.

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Im Sommer geht die IGS auf „Umzugsreisen“

Neubau IGS

Vor drei Jahren, im Mai 2019 begann mit dem ersten symbolischen Spatenstich der Neubau der integrierten Gesamtschule (IGS) in der Gräfin-Dönhoff-Straße. Ein Jahr nach Baubeginn lag der Bauherr, das Amt für Bau und Immobilien noch voll im Zeitplan. Dann kam Corona und danach begannen die Lieferengpässe. Zu dem Unglück gesellte sich noch Pech, als im September 2020 auf der Baustelle ein Feuer ausbrach.

Die IGS war 2017 in Holzpavillons an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee eröffnet worden. Von Anfang an als Übergangsquartier für zwei Jahrgangsstufen konzipiert, wurde das Provisorium 2019 um einen weiteren Trakt für die 7. und 8. Klassen erweitert.

Der neue Gebäudekomplex wurde auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen, annähernd rechteckigen Grundstück an der »Gräfin-Dönhoff-Straße 11« für fünf Jahrgangsstufen (insgesamt 650 Schüler) geplant. An der IGS werden alle Kinder, ob Förder-, Haupt-, Real- oder Gymnasialschüler, zusammen unterrichtet.

Während der sechswöchigen Sommerferien soll die IGS nun umziehen in ihren Neubau. In der Folge kann dann die Judith-Kerr-Grundschule ihr Provisorium verlassen und in das ehemalige IGS-Provisorium in die Carl-Herrmann-Rudloff-Allee ziehen.

Die Mitglieder des Ortsbeirats (12) befürchten, dass die Verkehrssituationen vor dem Gebäude in der Carl-Herrmann-Rudloff-Allee im neuen Schuljahr noch kritischer werden könnte. Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Sicherheitsbedenken, weil Eltern ihre Kinder zur Schule fuhren und ihre Autos kurzzeitig auf den Fahrradstreifen parkten.

Grundschulkinder werden jedoch erfahrungsgemäß häufiger mit dem Auto zur Schule gebracht. Man hofft nun, wenn die ganzen Umzüge über die Bühne gegangen sind, und sich die Verkehrsströme an die neue Situation angepasst haben, dass dann die Stadtverwaltung eine zeitnahe Bestandsaufnahme durchführt und hoffentlich Vorschläge entwickeln kann, wie die Problemlage entschärft werden soll.

Der Platz der Judith-Kerr-Grundschule wird nach dem Umzug geräumt werden, damit der zweite Teil der nördlichen Schrebergärten errichtet werden kann. Mit dem ersten Teil wurde dieses Jahr ja schon begonnen. Parallel dazu werden auch die Schrebergärten am südlichen Teil der „Römischen Straße“ fertiggestellt.


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Wohnungsbrand mit Personenschaden

Feuerwehr-Signallicht

Bei einem Wohnungsbrand wurde heute am Riedberg eine männliche Person leicht verletzt. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

Gegen 14:20 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ein. Die Anrufer meldeten ein größeres Feuer in einem Wohngebäude in der Hans-Poelzig-Straße. Aufgrund der Informationen der Anrufer wurde durch die Leitstelle das Alarmierungslevel entsprechend hoch gesetzt, so dass in Summe rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in Bewegung gesetzt wurden. Schon bei der Anfahrt war die Rauchentwicklung für die anrückenden Kräfte deutlich sichtbar.

Der verletzte Besitzer der Wohnung konnte die Einsatzkräfte in Empfang nehmen und mitteilen, dass keine weitere Person mehr in der Wohnung war. Die vom Feuer betroffene Wohnung lag im Erdgeschoss des viergeschossigen Mehrfamilienwohnhauses.

Mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten leiteten die Löschmaßnahmen ein. Diese zeigten schnell Wirkung und nach etwa 20 Minuten war das Feuer gelöscht. Danach wurden die übrigen Wohnungen im Haus kontrolliert. Mit Lüftern wurde der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt.

Die Brandwohnung sowie die Wohnung darüber sind bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der Wohnungsbesitzer wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Weitere Verletzte gab es nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Frankfurt am Main
Informations- u. Kommunikationsmanagement
Andreas Mohn
Feuerwehrstraße 1
60435 Frankfurt am Main
Telefon: 0170 / 338 2008 (PvD)
E-Mail: pressestelle.feuerwehr@stadt-frankfurt.de
Internet: http://www.feuerwehr-frankfurt.de

 

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Der Chamissogarten – als Ausflugsziel gar nicht so weit

Logo Chamissogarten

Wer am Unicampus Riedberg einsteigt und an der U-Bahn-Haltestelle Lindenbaum wieder aussteigt, kann in 7-10 Gehminuten in die Chamissostraße 38 gelangen, wo der gleichnamige Garten untergebracht ist. Sei es zum Pflanzenkauf oder zu kulturellen Veranstaltungen.

Der Chamissogarten ist eine Initiative für Mensch & Natur. Er ist gemeinnützig, inklusiv und nachhaltig. Die Initiatoren bringen das Gelände zum Blühen! Hier treffen sich Menschen, um sich für Artenreichtum und ein lebendiges Miteinander im Stadtteil zu engagieren.

Bei kulturellen Veranstaltungen die Seele baumeln lassen, miteinander lernen, feiern, gärtnern und imkern – hier wird Vielfalt lebendig!  Die gärtnerische und soziale Grundlage spiegeln die Prinzipien der Permakultur wider: „Earth Care – People Care – Fair Share“.

An jedem Donnerstag im Juni von 11:00 Uhr bis 14:30 Uhr können Sie bienenfreundliche Jungpflanzen und frisch geschleudertem Honig erwerben und den Garten bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen genießen!

Bei dem Garten handelt es sich um einen ökologischen, artenreichen Lehr- und Lerngarten, der nach den Prinzipien der Permakultur gestaltet ist. Die Erträge werden solidarisch geteilt.

Erfahrungen können zum Beispiel auf folgenden Gebieten gesammelt werden:

  • Gemüse und Obstanbau
  • Stauden und Rosenbeete
  • Blumenwiese und Kräuteranbau
  • Themengärten als Inspiration für den eigenen Garten

Der Garten verfügt über eine barrierefreie Toilette sowie rollstuhlgerechte Hochbeete für den Gemüseanbau. Es werden Projekttage und Kurse angeboten, auch für inklusive Gruppen aus Kitas und Schulen.

Hier ist ein Ort für kulturelle Veranstaltungen: Seminare, kleine Konzerte, Lesungen und Puppentheater finden ganzjährig statt. Ein Platz der Freude, der Begegnung, der Bildung, des Genusses und des respektvollen Miteinanders.

Festival ChamissoGarten

Vagabound, Festival im ChamissoGarten

 

Festival

Während der Sommermonate Juni und Juli findet im Chamisso-Garten das Festival „Vagabond“ statt. (Termine siehe Terminkalender)

Eine wandernde Geschichten-Erzählerin, die sonntags durch die Straßen Ginnheims, Dornbuschs und Eschersheims zieht, trifft auf märchenhafte Figuren. Im Laufe des Finalabends geraten die Dinge auf der Bühne mehr und mehr aus den Fugen. Was macht die Puppe im Klavier? Und was passiert, wenn das Instrument zur Puppe wird?

Musikalisch dreht sich die Auswahl der Stücke um das Dunky-Trio von Antonín Dvořák, folkloristische Musik aus dem slawischen Raum von Sulkhan Tsintsadse, die Rumänischen Volkstänze von Béla Bartók, Leoš Janáček „Pohádka“ und weitere.

Es ist den künstlerischen Leitern Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein gelungen, klassische Musik mit Elementen des Figurentheaters zu verweben. Und so einen spannungsreichen Bogen vom ersten Auftaktkonzert bis zu den Final-Konzerten zu spannen. Jeder Sonntag ein Genuss für Groß und Klein!


Permakultur (dauerhafte Landwirtschaft)
Ursprünglich ein nachhaltiges Konzept für Landwirtschaft und Gartenbau, das darauf basiert, natürliche Ökosysteme und Kreisläufe in der Natur genau zu beobachten und nachzuahmen. Die Permakultur ist inzwischen eine Kultur der nachhaltigen Lebensweise und Landnutzung geworden. In Europa wird sie in privaten Hausgärten ebenso wie auf mittelgroßen Bauernhöfen praktiziert.

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Ein Pferdesprung ging daneben – Feuerwehr befreit Pferd aus misslicher Lage

Feuerwehr befreit Pferd

Gestern konnten die Einsatzkräfte der Frankfurter Feuerwehr in Niederursel ein Pferd aus einer misslichen Lage befreien.

Augenscheinlich hatte das Pferd namens Nova versucht ein Gatter auf einer Koppel zu überspringen. Dabei schaffte es den kompletten Sprung nicht und blieb zwischen den Vorder- und Hinterbeinen mit dem Bauch auf dem Gatter hängen.

Alleine konnte Nova sich aus dieser Lage nicht mehr befreien. Die Besitzerin traf die richtige Entscheidung und wählte gegen 13:45 Uhr den Notruf.

Feuerwehr befreit Pferd

Foto: Feuerwehr Frankfurt a.M.

Da das Gatter fest im Boden verankert war, konnte eine schnelle Befreiung nur mit Hilfe einer hydraulischen Schere durchgeführt werden. Nach etwa 15 Minuten hatten die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 21 aus der Nordweststadt die Streben des Gatters durchtrennt und das sichtlich erschöpfte und verletzte Pferd befreit.

Die weitere Behandlung wurde von einem Tierarzt durchgeführt.


Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Frankfurt am Main
Informations- u. Kommunikationsmanagement
Andreas Mohn
Feuerwehrstraße 1
60435 Frankfurt am Main
Telefon: 0170 / 338 2008 (PvD)
E-Mail: pressestelle.feuerwehr@stadt-frankfurt.de
Internet: http://www.feuerwehr-frankfurt.de

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Ein Augenzeugenbericht aus der Ukraine

Ukraine Krieg

Der Mensch gewöhnt sich an Schrecken und Krieg, vor allem wenn er nicht vor der eigenen Haustür stattfindet. Da Wahrheit und Dichtung in Kriegszeiten schnell ineinander übergehen können, ist es gut, wenn man einen unverfälschten Live-Bericht von Augenzeugen bekommt.

Der nachfolgende Bericht, der auf einer der letzten Mittwochs-Mahnwachen veröffentlicht wurde, hat nun die Redaktion erreicht. Die Original-Version in Englisch ist unten angefügt…


Wir sind eine Familie aus Charkiw, einer Stadt in der Ostukraine, 35 km von der russischen Grenze entfernt. Eine Stadt, die als eine der ersten von der sogenannten „Russischen Befreiung“ betroffen war. Am 24. Februar um 4:45 Uhr morgens weckten uns Explosionen und ein schreckliches Geräusch, das wie eine anrollende Tsunami-Welle klang – das war der Beschuss durch „Grad“-Systeme (Raketenwerfer). Unser Stadtteil ist eine sogenannte Schlafstadt – hier gibt es nur Wohngebäude, Parks, Gärten, Schulen, Kindergärten und Einkaufszentren, keine Fabrikbetriebe, keine Militär- oder Industrieanlagen. Das Entsetzliche an diesem Tag war, dass der russische Beschuss in diesen Wohnvierteln anfing.

Die Granaten fielen 0,5 bis 1 Kilometer von unseren Häusern entfernt. Die ersten Opfer starben – Menschen, die versuchten, in ihren Autos wegzufahren, Menschen, die versuchten, Schutzräume zu erreichen. Auch unsere Familie musste sich in den Kellern von Häusern und Kindergärten verstecken. Niemand hatte mit dem Ausbruch des Krieges gerechnet – weder Erwachsene noch Kinder oder ältere Menschen.

Wir blieben wochenlang in den Kellern, schliefen in unseren Kleidern und versuchten, die Kinder zu beruhigen. Gelegentlich verließen die Männer die Unterkünfte und versuchten, irgendwo Lebensmittel aufzutreiben. Dafür mussten sie oft Schlange stehen, wo sie unter Beschuss kamen. Immer mehr Häuser wurden zerstört, es gab immer mehr Opfer und es wurde immer unheimlicher, in unseren Kellern zu bleiben. Auf den Straßen, ein paar Kilometer von unserem Haus entfernt, standen bereits ausgebrannte russische Panzer.

Zu Tausenden begannen die Bewohner von Charkiw, die Stadt zu verlassen. Wir wussten, dass es sehr gefährlich war, in der Stadt zu bleiben. Unter Tränen und mit wehem Herzen diskutierten wir zwei Tage lang darüber, ob auch wir unser Zuhause verlassen und zu Freunden im Westen der Ukraine fliehen sollten.

Der 2. März 2022 ist ein Tag, den unsere Familie lange nicht vergessen wird. Es ist der Tag, an dem wir Charkiw verließen. Am Abend zuvor wurden wir von den „Uragan“-Systemen und von den Flugzeugen der Invasoren beschossen, was die Wände unserer Häuser erzittern ließ. Als wir am Morgen zum Bahnhof kamen, sahen wir Tausende von Menschen, die versuchten, sich in einen Zug zu quetschen. Überall herrschte Panik, Gedränge und Angst. Kinder, ältere Menschen und Haustiere, die die Menschen ebenfalls zu retten versuchten. Alle versuchten verzweifelt, in die überfüllten Züge zu kommen. Solche Szenen hatten wir in Dokumentarfilmen über den Zweiten Weltkrieg gesehen. Am 2. März 2022 sahen wir das alles wieder. Niemand hatte mit dem Ausbruch des Krieges gerechnet.

Wir konnten weder in den ersten, noch in den zweiten oder dritten Zug einsteigen. Die ganze Zeit waren wir, Frauen und Kinder, auf dem Bahnhof, im Regen, der in Schnee überging, dann wieder zu Regen wurde. Manchmal wurden wir beschossen und rannten, um Schutz zu suchen, dann wieder zurück in Regen und Schnee, um auf den nächsten Zug zu warten. Wir versuchten, die Kinder mit den nassen Decken warm zu halten. Das klingt wie ein surrealistisches Bild. Ein furchtbarer Traum, aus dem man so schnell wie möglich aufwachen möchte.

Wir beteten zu Gott und er erhörte uns. Wir stiegen in den letzten Zug an diesem Tag. Um 3:00 Uhr nachts, durchgefroren und todmüde, fuhren wir mit Hunderten von Menschen in einem überfüllten Zug los, verließen unsere Stadt, unsere Häuser, unsere Ehemänner und Brüder, die in Charkiw geblieben waren. Wir hatten Glück. Unsere Freunde halfen uns zu fliehen, zuerst in den Westen der Ukraine, dann hierher, nach Deutschland. Auf unserem Weg trafen wir viele Freiwillige und nette, fürsorgliche Menschen, die uns halfen und auch jetzt noch helfen. Wir sind ihnen allen sehr dankbar. Aber jeden Tag, jede Minute denken wir an die Ukraine. An unsere Stadt Charkiw, an unseren knappen Sieg über den russischen Faschismus.

 

Originaltext

We are a family from Kharkiv, a city in the east of Ukraine, 35 km from the border with Russia. A city that was one of the first to suffer from the so-called „Russian liberation“. On February 24, at 4:45 in the morning we all woke up from the explosions and from a terrible noise that was like an impending tsunami wave – this was shelling by „Grad“ systems. The district where we lived is called „sleeping“ – it has only residential buildings, parks, garden squares, schools, kindergartens, shopping centers. No factories, military or industrial facilities. A horror of that day was that the Russian shelling started from these residential districts.

The shells were falling 0.5 – 1 kilometer from our houses. First victims died – people who tried to leave in their cars, people who were trying to reach shelters. Our family also had to hide in the basements of houses, kindergartens. No one was expecting the war to start – adults, children, and elderly.

For weeks we stayed in the basements, slept in our outdoor clothes, were trying to calm the children. Men occasionally went out of the shelters, trying to acquire foodstuff anywhere. For that, they had to stand in the long queues under shellings. More and more houses were destroyed, there were more and more victims, and it became scarier and scarier to stay in our basements. On the streets, a couple of kilometers from our home, there already were burned Russian tanks.

Thousands of Kharkiv inhabitants started to leave their city. We understood that staying in the city is very dangerous. For two days we, with a pain in our hearts, filled with tears, were discussing the decision to leave our homes and escape to the west of Ukraine to our friends.

2 March 2022 is a day our family will not be able to forget for a long time. It is the day of our evacuation from Kharkiv. The evening before it, we were shelled by the „Uragan“ systems and by the aviation of the invaders, which made the walls of our houses tremble. In the morning when we came to the train station, we saw thousands of people attempting to board the train. Panic, crowding, and fear were everywhere around. Children, elderly, and pets who people also were trying to save. People tried to fit in the overcrowded trains. We have seen all this before in the documentaries about the Second World War. Then on 2 March 2022, we saw it all again. No one was expecting the war to start.

We could not get into the first, then second and third train. All this time we: women and children, were on the station, under the rain that changed to snow, then back to rain. Sometimes the shelling would start and we ran under a cover, then again back under rain and snow to wait for the next train, trying to wrap the children into already wet blankets to warm them up. This seems a surrealistic picture. Some kind of a scary dream you want to wake up from as soon as possible.

We prayed to God and he heard us. We got into the last train that day. At 3.00 in the night, frozen tired, with hundreds of people like us, we left in an overcrowded train, leaving our city, our homes, our husbands and brothers who stayed in Kharkiv. We got lucky. Our friends helped us to leave – first to the west of Ukraine, then here, to Germany. We met on our way many volunteers and just kind, caring people who were helping us, and continue to help now. We are grateful to all of them. But every day, every minute we are thinking of Ukraine. Of our city Kharkiv, of our close victory over the Russian fascism.


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