Schlagwort: Kinder

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg hat eine neue Kinderseite im Netz

KIR - Kinderseite

Jetzt am Wochenende ist die neue Kinderseite der Klimaschutz-Initiative Riedberg e.V. (KIR) online gegangen. Eine prima Gelegenheit sich auch an sonnenarmen Tagen mit der Natur auseinanderzusetzen.

Wie können Kinder die Wunder der Natur erkunden und lernen, sie wertzuschätzen und zu schützen? Wie können Eltern Kindern und Jugendlichen Fragen zum Klimaschutz behutsam beantworten? – Mit diesen Fragen haben sich die Vereinsmitglieder in den vergangenen Monaten beschäftigt und ein buntes Angebot auf der neuen Kinderseite zusammengestellt.

Hier finden Eltern und Kinder Anregungen, um die Natur und den Klimaschutz spielerisch zu entdecken. Dabei begleitet sie KIRO der Frosch, ein lustiger und freundlicher Geselle, mit dem das Erkunden so richtig Spaß macht.

Die Seite hält viele Anregungen bereit…

  • Vogelstimmen erkennen,
  • ein Insektenhotel bauen,
  • Gärtnern,
  • Experimentieren
  • und vieles mehr

Mitmachen ist hier die Devise.

Darüber hinaus finden sich hier viele Ideen für entspannte Ausflüge mit dem Fahrrad in die Umgebung des Riedbergs. Ideal für Familien sind auch die Rallyes rund um den Riedberg, bei denen man neue Ecken aufspüren und ganz nebenbei noch etwas über die Natur und das Klima lernen kann.

Eine liebevolle Auswahl an Büchern, Spielen, Hörbüchern, Filmen und Links zu den Themen Natur, Umwelt- und Klimaschutz rundet das Angebot ab.

Frosch KIRO

Frosch KIRO (C) KIR

Um den verschiedenen Altersgruppen gerecht zu werden, sind die Angebote in die Altersklassen 4 bis 8 Jahre und 9 bis 13 Jahre unterteilt. In der Rubrik „Was du tun kannst“ gibt KIRO der Frosch kindgerecht Tipps, was jede und jeder Einzelne zum Schutz des Klimas beitragen kann. Der Verein lädt Kinder und Eltern ein, sich kreativ, kindgerecht und auf unterhaltsame Art und Weise mit dem Umwelt- und dem Klimaschutz auseinanderzusetzen.

Zu finden ist die neue KIR Kinderseite unter http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/kinder

Viel Spaß beim Erkunden und Ausprobieren. Vielleicht finden sich ja schöne Anregungen gleich für dieses Wochenende.

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Kickoff-Party für die Kinderbuch-Messe

Jetzt beginnt der Endspurt für den Kinderbuchpreis „Kalbacher Klapperschlange 2017“, an dem auch viele Kinder aus den Riedberger Schulen mitmachen. Denn im Gegensatz zu anderen Buchpreisen sind hier die Kinder die „Chef-Kritiker“ und nur diese Bücher haben die Chance auf einen Preis, die auch den Mädchen und Jungen bis einschließlich der 7. Klassen gefallen. Am 5. Oktober ist Abgabeschluss für die Bewertungen, die online gegeben werden (was für so manche jüngere Juroren übrigens „ziemlich cool“ ist). Nur wer mindestens fünf Bücher bewertet, kann dann auch über die besten Bücher entscheiden.

Die Preisträger werden traditionell in wenigen Wochen bei einer Kinderbuchmesse bekannt gegeben, an der es auch eine große Auswahl an Kinder- Jugend-, Sach- und Bilderbüchern gibt. Nächste Woche ist aber bereits Kickoff-Party für die Messe. Wie im letzten Jahr möchte der Kinderverein Kalbach e. V. das Ganze gemeinsam beginnen:

bei einer Feier am Mittwoch, den 4. Oktober, um 19 Uhr
im Kinder- und Jugendhaus Kalbach, Am Brunnengarten 19

Christine Matthias vom Kinderverein schreibt: „Wir möchten mit allen langjährigen und vielen neuen Helferinnen und Helfern die heiße Phase vor der Buchmesse einläuten. Dazu laden wir alle ein, die mitmachen wollen, neue Ideen haben oder einfach mal sehen möchten, was das für Leute sind, die das organisieren.“

Im November gibt es dann die Buchmesse mit einer Autorenlesung, Musik für die Kinder, plus reichlich zum Essen, Trinken und Naschen und vieles mehr. Die gesamte Organisation erfolgt ehrenamtlich, die Erlöse kommen der Arbeit für Kinder im Stadtteil zugute. Über „jede Verstärkung im Team“ freuen sich die Initiatoren natürlich immer. Weitere Informationen unter www.kinderverein-kalbach.de

(Fotos: Kalbacher Klapperschlange)

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Uni-Vorlesungen für
neugierige Kinder

In der nächsten Woche von Dienstag bis Freitag lädt die Goethe-Universität zur 15. Frankfurter Kinder-Uni auf dem Campus Westend ein – nachmittags übrigens ohne Anmeldung für alle Kinder von 8 bis 12 Jahren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären in vier verschiedenen Vorlesungen ihr Forschungsgebiet auf anschauliche und unterhaltsame Weise. Ziel ist es, auf Wissenschaft neugierig zu machen und Kindern einen Eindruck vom Uni-Leben zu vermitteln.

Die Frankfurter Dr. Marschner Stiftung, deren großzügige Unterstützung seit 2015 die Weiterführung der Frankfurter Kinder-Uni ermöglicht, gab heute bekannt, eine weitere Förderung für mehrere Jahre wohlwollend prüfen zu wollen. „Ich bin davon begeistert, dass es bei der Kinder-Uni gelingt, Frankfurter Schülerinnen und Schülern aller Bildungsschichten einen ersten Kontakt mit der Universität zu ermöglichen“, so Peter Gatzemeier, Vorstand der Dr. Marschner Stiftung.

Es gibt ein Kinder-Uni-Shirt und ein tolles Programm

Neu in diesem Jahr ist das Design der Kinder-Uni-T-Shirts in den Farben orange, grün und blau mit einem zeitlosen neuen Kinder-Uni-Logo. In diesem Design wird es auch Kinder-Uni-Tassen geben.

Zum Auftakt der Kinder-Uni am Dienstag (12. September) um 9 Uhr wird das Rumpelstilzchen aus dem Märchen der Gebrüder Grimm vor Gericht gestellt. Dafür, dass es der Müllerstochter beim Goldspinnen hilft, verlangt es deren erstes Kind. „Darf es das?“, fragen der Jura-Professor Matthias Jahn und sein studentisches Team in der Vorlesung „Ach, wie gut, dass niemand weiß…“. Bei der Urteilsfindung haben die Kinder im Hörsaal ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

In Filmen wie „Star Wars“ greifen Regisseure tief in die Trickkiste, aber: „Funktionieren eigentlich Laserschwerter?“, fragt der Physiker Dr. Sascha Vogel in seiner Vorlesung am Mittwoch (13. September). Er nimmt mit den Kindern eine Reihe von Hollywood-Filmen unter die Lupe, so dass sie am Ende wissen, was physikalisch möglich ist und was nicht. Diese Vorlesung besucht auch Oberbürgermeister Peter Feldmann. Im Anschluss setzt er seine bereits zur Tradition gewordenen Gespräche mit vier ausgewählten Schulklassen fort.

Am Donnerstag (14. September) geht es um „Mord im Bienenvolk“. Prof. Bernd Grünewald, Direktor des Instituts für Bienenkunde, erklärt beispielsweise, warum eine frisch geschlüpfte Bienenkönigin ihre noch in den Waben schlafenden Schwestern vergiftet. Mit von der Partie sind echte Bienen, die gut sichtbar, aber unter Verschluss gehalten werden.

Wie man mit Röntgenstrahlen und Infrarotlicht den niederländischen Malern des 15. und 16. Jahrhunderts nachträglich über die Schulter schauen kann, erklärt Prof. Jochen Sander, Professor für Kunstgeschichte und stellvertretender Direktor des Städel Museums in seiner Vorlesung am Freitag (15. September). Die Kinder erfahren, wie Künstler beim Malen vorgegangen sind und entdecken so Manches, was unter der Farbe versteckt ist.

Mehr als 10.000 Kinder erwartet

Die Organisatorinnen rechnen in diesem Jahr mit mehr als 10.500 Kindern. Die beiden Vormittagsvorlesungen (jeweils 9:30 Uhr und 11:00 Uhr) sind nur für Schulklassen reserviert und komplett ausgebucht: Mehr als 300 Klassen aus dem gesamten südhessischen Raum werden an den acht Vormittagsvorlesungen teilnehmen, weitere 62 Klassen konnten leider nicht berücksichtigt werden.

Nachmittags um 16 Uhr sind alle Kinder von 8 bis 12 Jahren in Begleitung Erwachsener ohne Anmeldung eingeladen. Für Kinder, die keine Möglichkeit haben, die Kinder-Uni zu besuchen, gibt es einen Live-Stream (http://live.uni-frankfurt.de). Die Aufzeichnungen können auch im Nachhinein im Internet angeschaut werden, dort finden sich auch Aufzeichnungen aller Kinder-Uni-Vorlesungen seit 2011 (http://www.rz.uni-frankfurt.de/68128012/Kinderuni).

Nach beiden Vorlesungen können die Schülerinnen und Schüler sich in der Mensa, den Cafeterien des Studentenwerks oder im Bistrorante „Sturm und Drang“ im Erdgeschoss des Hörsaalgebäudes stärken. In den Betrieben des Studentenwerks bekommen sie gegen Vorlage ihres „Studentenausweises“ für 3 Euro ein Kinder-Menü oder einen Snack und ein Getränk.

Kinderleicht? Das Quiz zur Vorlesung

Auch in diesem Jahr gibt es zu jeder Vorlesung ein Quiz. Unter den Teilnehmern, die das Richtige angekreuzt haben, werden Buchpreise verlost. Auf der Homepage der Kinder-Uni (www.kinderuni.uni-frankfurt.de) sind die Quizfragen und später die richtigen Antworten einsehbar. Besonders eifrige Besucher der Kinder-Uni, die an mindestens drei Vorlesungen teilgenommen haben, können bei einer weiteren Verlosung mitmachen. Zu gewinnen sind Sach– und Hörbücher, sowie Kinder-Uni-T-Shirts.

(Logo und Informationen: Pressestelle Goethe-Universität)

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Einweihung der
Kita Königsblick

Hell, bunt, einladend – so ist nicht nur die zwölfte Kita am Riedberg. So war auch das Wetter am Tag der offiziellen Einweihungsfeier der Kita Königsblick. „Es war für Kinder, Eltern, Gäste und unser Team ganz toll. Wir sind sehr glücklich mit dieser Veranstaltung“, sagt Tuncay Bayram, Leiter der Kindertagesstätte. Auch das Stadtoberhaupt, OB Peter Feldmann, fand trotz eines gefüllten Kalenders am Samstag Zeit. „Steigende Kinderzahlen mit einem jährlichen Zuwachs von rund 2100 Kindern sind eine wunderbare Entwicklung und ein Beleg dafür, dass Frankfurt eine familienfreundliche Stadt ist. Gute Kinderbetreuung, das heißt Bildung von Kleinauf, ist hierbei ein entscheidender Faktor“, hob er bei seiner Begrüßung hervor. Man sei stolz auf eine Quote bei unter Dreijährigen von 46 Prozent und eine Quote bei den über Dreijährigen stadtweit von 97 Prozent.

Allerdings fehlen am Riedberg aktuell Plätze für über Dreijährige, weil der Zuwachs an Kindern im Stadtteil alle Prognosen der Stadt übertroffen hat. Das Dezernat für Integration und Bildung spricht von einem „Engpass“, arbeitet mit Hochdruck an Alternativen und will noch vor den Sommerferien darüber informieren (MAINRiedberg berichtete).

Auch in der Kita Königsblick sind drei Kindergarten-Gruppen mit insgesamt 63 Mädchen und Jungen und eine Krabbelgruppe mit zwölf Kindern voll besetzt.

Eine zweite Krabbelgruppe gibt es ab Herbst

Die gute Nachricht diesbezüglich lautet: „Wir freuen uns, dass wir ab September/ Oktober noch eine zweite Krabbelgruppe eröffnen können“, so Leiter Bayram. Dann hat auch die neue Einrichtung keine Erweiterungskapazitäten mehr.

Viele Riedberger erinnern sich sicher, dass die Kita ab 2012 zunächst ein Provisorium am Ende der Altenhöferallee, sozusagen gegenüber vom Sportplatz, hatte. Dort fanden auch Bewegungsspiele statt oder die Kinder konnten herumtollen. Die neue Kita wurde nach einer rund eineinhalbjährigen Bauzeit im September termingerecht fertig gestellt und an den Betreiber – den Sozialpädagogischen Verein zur familienergänzenden Erziehung – übergeben. Das Büro 1100: Architekten aus Frankfurt hat für das rund 2325 Quadratmeter große Grundstück einen u-förmigen Baukörper entworfen, der einen geschützten Hof für die Kinder schafft. Es gibt draußen auch viel Grün und dank eines umlaufenden Fluchtbalkons drinnen Schatten und angenehme Temperaturen für die Gruppenräume im Erdgeschoss.


Durchdachtes Konzept: Im Außenbereich der Kita ist viel Platz zum Toben und in den Räumen im Erdgeschoss bleiben dank eines umlaufenden Balkons angenehme Temperaturen

Die Kita mit der Adresse „Zum Margarethenzehnten 47“ liegt im Quartier Mitte. In der Mitte des Riedbergs also, was den Kita-Leiter fast ein bisschen poetisch stimmt, wenn er sagt: „Wir versuchen aus der Mitte des Riedbergs unser pädagogisches Angebot zum Strahlen zu bringen.“

Drei Fachkräfte pro Gruppe

Tuncay Bayram betont, dass der Sozialpädagogische Verein als Träger sehr viel Wert auf die Qualität in den Einrichtungen legt. Deshalb habe man auch nicht den vorgeschriebenen Schlüssel von statistisch 1,7 Fachkräften pro Gruppe zum Vorbild genommen. „Wir haben drei Fachkräfte in Vollzeit pro Gruppe und das ist überdurchschnittlich.“ Und wichtig für ein weiteres Ziel der Kita, die Inklusion. Freuen können sich die Kleinen und nicht mehr so Kleinen ebenso darüber, dass es demnächst noch einen Raum gibt, den sie sich gewünscht habe. Eine Art Ruheraum. Zum Zurückziehen und Träumen.

(Fotos: Stadt Frankfurt/ cd)

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Es gibt Hort-Freizeiten
Sportcamps & Ferienspiele

Die Kinder warten ohnehin schon sehnsüchtig auf die „unterrichtsfreie Zeit“, doch auch die Eltern können sich freuen: Denn am Riedberg wird das Ferien-Angebot immer größer. Neben der Betreuung in den Grundschulen werden in diesem Jahr Sport-Camps und Ferienspiele angeboten, die teils auch älteren Kids offenstehen. In den Grundschulen, beispielsweise der Marie-Curie-Schule, gibt es neben einem immer umfangreicheren Programm jetzt auch Hortfreizeiten in Rotenburg oder am Edersee. Ferienspiele gibt es in der Evangelischen Riedberggemeinde sowie drei Wochen lang beim Familienzentrum Billabong im Jugendhaus.

Das sind die Ferienspiel-Angebote

Spielen, Sport machen, singen, Geschichten aus der Bibel erfahren – das kann man von 7. bis 11. August im Gemeindezentrum Riedberg in der Riedbergallee 61 und in der ersten Ferienwoche bereits im Gemeindezentrum Niederursel. Das Angebot ist für Kinder von 7 bis 10 Jahren. Die Kosten liegen bei 60 Euro. Anmeldung bis zum 12. Juni 2017 per Mail unter charlotte.rendel@frankfurt-evangelisch.de oder 069/95155952 an.

Das Familienzentrum Billabong bietet in den ersten drei Ferienwochen Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren wieder die beliebten Workshops, Ausflüge, Sport & Spaß an – erstmals auch bilingual Deutsch-Englisch. Dienstags und Donnerstags sind immer ganztägige Ausflüge, an den übrigen Tagen sind Angebote von Rugby, Tischtennis bis Ballett und kreativem Gestalten geplant, da Trainer und Vereine die Ferienspiele unterstützen. „Ganz wichtig ist uns auch zu erwähnen, dass das Mittagessen frisch und selbst gekocht ist“, heißt es bei Billabong. Weitere Informationen & Anmeldung unter www.billabong-family.de

Das sind die Sport-Camps

In diesem Sommer gibt es erstmals vier Wochen lang Fußballcamps auf der Sportanlage in der Altenhöferallee. Die Fußballschule M5 bietet für Mädchen und Jungs von 5 bis 13 Jahren in der ersten und sechsten Ferienwoche wieder die beliebten Camps an. Ergänzt wird diese in der zweiten und fünften Ferienwoche erstmals durch Coerver Coaching. M5 spricht eher die Breite an und Coerver ist etwas mehr leistungsorientiert, lautet die Info von Fußball-Experten.
Anmeldung und weitere Informationen unter
http://www.m5fussballschule.de/camp-2017.html
http://coerver-hessen.de/home/coerver-performance-camp/

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OB Feldmann bei Eröffnung
der Krabbelstube „Pusteblume“

Selbstgebastelte Pusteblumen, Luftballons und ein großes Willkommensschild begrüßten die Besucher – und natürlich auch Oberbürgermeister Peter Feldmann, der am Freitag die Eröffnungsfeier der Krabbelstube Pusteblume besucht. Die Einrichtung in der Richard-Breitenfeld-Straße im Quartier Altkönigblick ist für 20 Kinder im Alter von null bis drei Jahren konzipiert.

Das Stadtoberhaupt sprach in seinem Grußwort über die Betreuungssituation in der Stadt Frankfurt: „Bei U3 haben wir eine Quote von 46 Prozent, bei Ü3 von 97 Prozent. Ich sage: Wir müssen unsere Anstrengungen weiter erhöhen. Wir brauchen noch mehr Betreuungsplätze.“ Umso mehr freue es ihn, dass es viele Partner gebe, durch deren Engagement die Stadt familienfreundlich sei „Der sozialpädagogische Verein zu familienergänzenden Erziehung als Träger der Krabbelstube Pusteblume ist für die Stadt insgesamt ein wichtiger Akteur, der die steigenden Kinderzahlen immer als Aufgabe annimmt, neue Einrichtungen eröffnet und uns dabei unterstützt, für unsere Bürger flächendeckend optimale Angebote bereit zu halten.“

Simona Gabriel von der Krabbelstube erläuterte das Konzept der Betreuungseinrichtung: „Wir sind ein kleines, familiäres Haus, das gruppenübergreifend arbeitet. Partizipation und ein liebevoller Umgang prägen unseren pädagogischen Alltag. Im Vordergrund steht dabei neben der Förderung von Autonomie und Solidarität der Erwerb von Sprachkompetenzen. Hierbei achten wir auf ein ausgewogenes Verhältnis von angeleiteten Angeboten und freiem Spiel.“

Die Krabbelstube Pusteblume ist bereits im April 2016 in Betrieb genommen worden. Jetzt erst sei sie jedoch voll besetzt, was zum Anlass genommen wurde, die offizielle Eröffnung zu feiern.

Feldmann danke allen Akteuren für ihr Engagement: „Die Krabbelstube Pusteblume bietet für die ganz Kleinen eine liebevolle Umgebung. Diese Einrichtung steht stellvertretend dafür, dass der Riedberg weiter aufblüht und neue Einrichtungen entstehen, die dieses Quartier noch attraktiver machen.“

(Informationen: Stadt Frankfurt/ Foto: Heike Lyding)

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„Ihr könnt alles
erreichen!“

„Schaut mal Kinder, das sind Medaillen!“ Ihre Hände sind voll damit. Manche haben ein Band in den Farben des Landes, wo sie Marianne Buggenhagen gewonnen hat. Die letzte übrigens bei den Paralympics 2016 in Rio. Die Mädchen und Jungen wollen sie unbedingt anfassen. Und sie interessiert vor allem eine Frage: „Sind die echt?“

Marianne Buggenhagen, die oft als „Ikone des Deutschen Behindertensports“ bezeichnet wird, hat in rund 40 Jahren insgesamt fast 200 nationale und internationale Medaillen gewonnen. Nach Rio, dem Silber im Diskuswurf, hatte die 63-Jährige endgültig ihre Karriere beendet. Der Sport lässt sie noch lange nicht los. Derzeit macht sie eine Projekt-Tour durch diverse Schulen im Rhein-Main-Gebiet und möchte „zeigen, was doch möglich ist, trotz Behinderung, egal welcher Art auch immer“. Den Kindern in der Marie-Curie-Schule berichtet sie aus ihrem Leben. Endringlich sagt sie: „Merkt Euch: Ihr könnt alles erreichen!“ Mit und ohne Behinderung.


Sonja und Emilia probierten aus, was Krücken und ein Rollstuhl bedeuten

Wieland Speer, Leiter der neuen Tischtennis-AG der Grundschule und früherer Bundestrainer des Behindertensportverbandes, hat sie an den Riedberg gebeten. Auch und vielleicht gerade weil die Sechs- bis Zehnjährigen noch unbefangen und neugierig Fragen stellen und alles ausprobieren wollen. Auch die beiden Rollstühle, die die langjährige Profisportlerin mitgebracht hat. „Warum geht der eine so viel besser als der andere?“, wollen die Kids etwa wissen. Weil’s ein Sport-Rollstuhl für Kinder ist. Marianne zeigt, wie man den am besten dreht und beispielsweise beim Basketball auch noch dribbeln kann.

Sie kennt das Leben ohne Rollstuhl. Doch in Folge einer Krankheit ist sie seit 1976 darauf angewiesen. Der Sport war ihre Rettung. Erst hat sie damit begonnen, um sich fit zu halten und selbständig den Alltag bewältigen zu können. Mit dem Leistungssport begann sie erst später, in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen und Mehrkampf, wo sie teilweise noch immer Weltrekorde innehat.


Die Kinder fragten: „Sind die Medaillen echt?“

Sie nimmt sich einfach Zeit für die Kinder. Wenn die Schüler nach ihren anderen Lieblingssportarten fragen, erzählt sie, wie und wie gerne sie schwimmt und taucht. Dass man trotz Rollstuhl auch Tischtennis spielen kann, schließlich ist sie ja zu dieser AG eingeladen. Zum Schluss stellt sie, mehr nebenbei und an MAINRiedberg gerichtet, die Frage: „Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Zimmer für Behinderte in Hotels immer oben sind?“ Dort, wo sie vor dem Riedberg-Besuch übernachtete, war der Aufzug defekt. Sanitäter trugen sie hinunter, erklärten aber auch, dass sie das nur ein Mal machen würden und niemand Haftung dafür übernehme. Ihr Mann, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, konnte deshalb nicht mit zur Marie-Curie-Schule und musste warten, bis der Aufzug am Nachmittag wieder ging.

Aber zu klagen – das liegt Marianne Buggenhagen fern. Zeit für mehr Plauderei hat sie auch nicht. Fragt doch gerade ein Junge: „Willst Du jetzt mit mir spielen?“


Das ist die Autobiografie der Frau, die fast 200 nationale und internationale Titel gewonnen hat

(Fotos & Text: cd)

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Es fehlen Kita-Plätze
für über Dreijährige

Zahlen lernen

Im Stadtteil gibt es zu wenige Betreuungsplätze für über Dreijährige. Auf diese problematische Situation machten Mütter und die Leiterin einer Krabbelstube bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung aufmerksam. Eine Mutter, Sandra Witteck, meldete sich stellvertretend in der Bürgerfragestunde zu Wort. Sie sprach von einer „extremen Anspannung“ und der Tatsache: „Ich habe für mein Kind keinen Platz, obwohl ich ab Herbst wieder arbeiten will. Wie soll ich das machen?“ Zahlreichen anderen Eltern geht es ähnlich, trotz 13 Kitas alleine am Riedberg und des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz. Im Frankfurter Bildungsdezernat bestätigt man diesen „Engpass“ und betont ausdrücklich: „Wir prüfen unter Hochdruck Alternativen.“

Zurück zur Ortsbeiratssitzung. Als sich Sandra Witteck wieder gesetzt hatte, schilderte der Stadtverordnete Robert Lange, Vorsitzender des Ortsbeirates 10, „ähnliche Probleme“ in Bonames, Eckenheim, Preungesheim und Frankfurter Berg. Selbst wenn also Eltern vom Riedberg oder aus Kalbach ihre Kinder nur wenige Kilometer entfernt anmelden möchten, dürfte das mehr als schwierig werden.

Zudem bezeichnen die Mütter das neue und zentrale Frankfurter Kita-Anmeldesystem, das „Kindernet Frankfurt“, als „intransparent“. So sind derzeit nur Erstanmeldungen an den Kitas möglich. Was dazu führt, dass sich Mütter und Väter – wie bislang – bei möglichst zahlreichen Einrichtungen anmelden und vorstellig werden. Dementsprechend lang sind auch die Wartelisten.

„Wir prüfen unter Hochdruck Alternativen“

Im Dezernat für Integration und Bildung erklärt Jetta Lüdecke, Leiterin des Dezernatsbüros, gegenüber MAINRiedberg: „Momentan zeichnet sich womöglich tatsächlich ein Engpass ab: Zwischen 2015 und 2016 verzeichneten wir stadtweit einen Zuwachs um 378 Kinder. Davon gab es allein auf dem Riedberg einen Zuwachs um circa 100 Kindergartenkinder.“ Das hat die „ohnehin hoch angesetzte Prognose nochmal übertroffen“.

Zum einen ist nun der nächste Kita-Neubau in Planung, beziehungsweise in Bau. Im Westflügel werden ab 2018 63 neue Kindergartenplätze entstehen. Die Expertin vom Bildungsdezernat fügt hinzu: „Zum anderen ist uns klar, dass diese Maßnahme allein für die Umsetzung des Rechtsanspruchs nicht ausreichen wird. Wir sind demzufolge derzeit unter Hochdruck dabei, zusätzliche Alternativen zu prüfen.“

Wenn sich eine neue Entwicklung oder eine Lösung abzeichnet, wird MAINRiedberg darüber berichten.


Diese Mütter machten bei der Ortsbeiratssitzung auf die „extrem anspannende“ Situation aufmerksam. Sandra Witteck (rechts) meldete sich stellvertretend zu Wort

(Text: cd/ Fotos: berezko/cd)

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Frankfurt sucht den
neuen Timo Boll

Nicht selten werden aus „mini“-Meistern im Tischtennis später Nationalspieler. Einen Spieler wie Rekord-Europameister Timo Boll zu finden, ist aber nicht die Hauptsache. Es geht am nächsten Sonntag vor allem um den Spaß am schnellen Spiel. Denn am 12. März ab 9.30 Uhr wird in der Sporthalle des Gymnasium Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße 2 der Frankfurter Kreisentscheid der so genannten „mini-Meisterschaften“ 2016/2017 in sechs Altersklassen ausgespielt.

Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchs-Werbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 haben knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teilgenommen. Bundesweit wird die Aktion unter anderem von der Tischtennisfirma DONIC unterstützt. Mitmachen bei den mini-Meisterschaften durften bei vorhergehenden Ortsentscheiden alle sport- und tischtennis-begeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen durften noch keine Spielberechtigung eines Mitgliedsverbandes des DTTB besessen haben oder beantragt haben. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln mochte, war herzlich eingeladen mitzuspielen.

Nun spielen die Besten der ersten Runde um die „Stadtmeisterschaft“, unter der Regie des mini-Beauftragen Klaus Deigert und des Vorstandsmitglieds Wieland Speer. Organisiert wird die Veranstaltung vom Riedberger SV.

Die jeweils vier Besten jeder Altersklasse qualifizieren sich dann für den Bezirksentscheid am 22. April in Offenbach. Danach folgen für die Besten die Endrunden des Hessischen TT-Verbands (HTTV). Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt die Teilnahme am Bundesfinale 2017. Eine tolle Auszeichnung: Die Besten dieser „minis“ werden zu den Tischtennis-Weltmeisterschaft am 29. Mai 2017 in Düsseldorf eingeladen.

Die wichtigsten Infos für Sonntag: Ab 9 Uhr können die ersten Kinder zum Training kommen. Meldeschluss für die Altersklasse II (Jahrgang 2006/2007) ist 9.30 Uhr, für die Altersklasse I (Jg.: 2004/2005) dann 11.30 Uhr und für die Altersklasse III (Jg.: 2008 und jünger) erst 13:00 Uhr. Interessenten und freiwillige Helfer können sich auch direkt an Tischtennis-Trainer Wieland Speer unter wiespeer@gmail.com wenden.

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Graffiti im Park
sind entfernt!

Die Graffiti am beliebten „Drehscheiben-Spielplatz“ im Kätcheslachpark sind schon vor Wochen Eltern, Spaziergängern und Joggern aufgefallen (MAINRiedberg berichtete). Es schmerzte, dass es „so etwas jetzt auch bei uns gibt“. Die Rutsche war mit Graffiti beschmiert, einige große Steinstufen am Spielplatz ebenso plus die Brücke, die über den Kätcheslachbach führt. Jetzt wurden die Schmierereien entfernt, vom Grünflächenamt am Spielplatz, vom Hochbauamt an der Brücke, da dort auch die Widerlager betroffen waren.


Diese Schmierereien waren an der Rutsche und auf den Steinstufen (im Hintergrund)

Laut Experten lässt sich das Problem am besten dadurch in den Griff bekommen, dass die Graffiti möglichst schnell wieder beseitigt werden. Auch Anwohner und Ortspolitiker hatten dringend darum gebeten, aber teils zu bedenken gegeben, dass dieses Geld „besser für den Bau und Renovierung von Spielplätzen angelegt worden wäre“. Jetzt ist wieder alles frei von Farbe und bereit für tolle Spielstunden. Eine Mutter sagte gestern: „Hoffentlich bleibt das so.“


Und die Brücke…


…sieht jetzt auch wieder so aus

(Fotos: cd)

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