Kategorie: AktuelleNEWS

Ein Chip für jede Tonne

Unser Müll wird jetzt „smart“: Innerhalb von eineinhalb Jahren wurden in einem gemeinsamen Projekt von FES und Umweltamt über 300.000 Abfalltonnen – Restabfall-, Papier-, Verpackungs- und Biotonnen – mit einem Chip im Tonnenrand und einem Aufkleber an der Tonnenseite ausgestattet.

Für die Frankfurterinnen und Frankfurter wird die Hausmüllentsorgung damit deutlich transparenter. Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamts, sagt: „Ich freue mich, dass es innerhalb von eineinhalb Jahren – und damit innerhalb des geplanten Zeitfensters – gelungen ist, das Projekt der Verchippung von Frankfurts Mülltonnen umzusetzen. Die Stadt Frankfurt kann ihren Bürger*innen bei einer zentralen Dienstleistung der Daseinsvorsorge nun einen deutlich besseren Service anbieten.“

Abfallbehälter der Haushalte und angeschlossener Gewerbebetriebe sind nun eindeutig einer Adresse oder einem Grundstück zugeordnet. Ihr Volumen ist in den digitalen Systemen von FES und der Stadt Frankfurt hinterlegt, ebenso wie der Leerungsrhythmus. Jede Leerung wird mit Hilfe des Chips und am Müllfahrzeug installierten Lesegeräten sekundengenau protokolliert. Personenbezogene Daten werden dabei nicht verarbeitet.

Das sind die Vorteile der smarten Mülltonnen

Die Vorteile: Die Einsatzleitungen können bei technischen Ausfällen oder anderen Hindernissen schneller reagieren. Leerungen können so gegebenenfalls schneller nachgeholt, typische Probleme wie zugeparkte Standplätze oder Behinderungen durch Baustellen schneller an die verantwortlichen Ämter in der Stadtverwaltung kommuniziert werden.

Das FES-Callcenter kann anhand der auf dem Aufkleber aufgedruckten Tonnen-ID nun auch genau nachvollziehen, ob und – wenn ja – wann eine Tonne geleert wurde. Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern können so präziser beantwortet werden. Schließlich kann auch eine Tourenplanung auf neue digitale Füße gestellt werden. All diese Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Gebührenstabilität.

Das Projekt ist im Grundsatz abgeschlossen. Die wenigen Restbestände von Tonnen, die heute noch nicht verchippt sind, waren bisher entweder nicht auffindbar oder nicht zugänglich – bei Gewerbebetrieben zum Teil aufgrund coronabedingter Schließungen. FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler sagt: „Wir werden diese Liegenschaften in den nächsten Wochen und Monaten erneut aufsuchen. Die Eigentümer werden dazu von uns vorher direkt kontaktiert.“

Mehr Informationen finden sich unter fes-behaeltertracker.de/ im Internet.

Foto: FES

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Wie nachhaltig ist der Stadtteil Riedberg?

Riedberg Globus

Klima, Wasser, Begrünung, Versorgung – wie nachhaltig kann ein moderner Stadtteil sein? Studierende der Goethe-Universität untersuchen diese Themen aktuell am Riedberg und in einem Frankfurter Vergleichsstadtteil. Auch die Klimaschutz-Initiative Riedberg ist eingebunden.

Die Goethe-Universität Frankfurt setzt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und den Auswirkungen des Klimawandels intensiv auseinander. Im November 2020 wurde im Bachelor-Modul „Angewandte Physische Geografie“ unter der Leitung von Dr. Rainer Dambeck und Prof. Dr. Jürgen Wunderlich das Seminar „Stadtentwicklung Frankfurt am Main. Wege in die Nachhaltigkeit“ gestartet. In verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeiten die Studierenden Projekte mit den Schwerpunkten Klima, Wasser und nachhaltige Versorgung – immer mit dem Fokus auf den Riedberg sowie einen Vergleichsstadtteil Frankfurts.

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg (KIR) unterstützt die Studierenden mit ihrem Netzwerk und Wissen im Bereich Nachhaltigkeit: In zwei virtuellen Meetings mit der KIR wurden die anstehenden Projekte des Seminars vorgestellt und die Zielsetzungen wie auch die weitere Vorgehensweise mit der Klimaschutzinitiative besprochen. „Wir begleiten die Studierenden gerne weiter, teilen unsere Erfahrungen und vermitteln Kontakte zu Expertinnen und Experten aus der Region rund um den Riedberg“, heißt es bei der erst 2020 gegründeten Initiative.

Welche Begrünung lohnt sich in der Stadt?

In zwei Gruppen haben die Studenten im Themenbereich Klima an Standorten am Riedberg und im Westend/Bahnhofsviertel Projektstrategien und Untersuchungsansätze entwickelt, um die Effekte unterschiedlicher Begrünungsformen wie Alleen oder Parks, die Beschattung oder Beschaffenheit des Untergrundes auf das Mikroklima der Flächen zu ermitteln. Ziele sind unter anderem, Potentiale zur Temperaturabsenkung abzuleiten oder herauszufinden, wo und welche Art von Begrünung sich in der Stadt lohnen.

Im Themenbereich Wasser untersucht eine Gruppe die nachhaltige Nutzung und Speicherung von Niederschlagswasser in den Stadtteilen Riedberg und Kalbach. Um eine effizientere Niederschlagsnutzung zu erreichen, wenden die Studierenden unterschiedliche Methoden an – die Satellitenbildauswertung zur Existenz von Begrünung auf den Dächern und Umfragen zur Erhebung von Brauchwasseranlagen. So sollen Lücken in der Flächenabdeckung gezielt identifiziert werden.

Eine zweite Gruppe setzt sich parallel dazu mit dem Thema Starkregen- und Hochwasserschutz sowie der Regenwasserbewirtschaftung im Stadtteil Frankfurter Berg auseinander. Mittels einer Bestandsanalyse von privaten und staatlichen Hochwasserschutz- und Starkregenbewirtschaftungsanlagen wie Zisternen oder Regenrückhaltebecken, aber auch einer Funktionalitätsanalyse wird versucht, Maßnahmenkonzepte und Empfehlungen abzuleiten.

Fokus-Thema nachhaltige Versorgung

Eine weitere Gruppe setzt sich mit dem Thema nachhaltige Versorgung der Mensen des Campus Riedberg auseinander. Ziel ist es, zu untersuchen, ob es möglich ist, die Mensen ausschließlich mit regionalen Lebensmitteln aus Betrieben innerhalb eines Radius von unter 50 Kilometern zu versorgen. Ein Konzept, bei dem kürzere Transportwege anfallen und saisonale Lebensmittel genutzt werden, würde helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Umsetzung ist nicht ganz einfach, denn man legt Wert darauf, dass weiterhin preiswerte und gleichzeitig für Studierende erschwingliche Mahlzeiten angeboten werden. 

Eine sechste Gruppe hat sich vorgenommen, mit einem Unternehmen aus Frankfurt Ideen und Wege für das Einsparen von Papier zu erarbeiten. Inzwischen konnte Infraserv Logistik im Industriepark Höchst für das Projekt gewonnen werden. Mit der Einsparung von Papier wird nicht nur kostbares Wasser gespart, da für die Herstellung eines A4 Blattes sind rund zehn Liter Wasser nötig sind, sondern es können auch CO2-Emissionen reduziert werden. Die Studierenden wollen Optimierungsansätze ausarbeiten und diese mit dem Unternehmen diskutieren. Wichtig ist es ihnen, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und das Papiersparen im Unternehmen zu fördern.

Unterstützung durch die Klimaschutz-Initiative Riedberg

„Wir als KIR freuen uns, das Projektseminar durch unsere Erfahrungen und unser Netzwerk hier auf dem Riedberg unterstützen zu dürfen“, heißt es bei der KIR. „Wir möchten die Studierenden motivieren, sich für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in unserer Stadt einzusetzen und freuen uns schon auf gemeinsame Aktivitäten und Erkenntnisse in den nächsten Monaten.“

Die Klimaschutz-Initiative wird auf weiter über die Kooperation mit dem Institut für Physische Geographie und die Ergebnisse der Forschungsarbeiten berichten.

Weitere Informationen  unter klimaschutz-initiative-riedberg.de/uniseminarwidn/

Foto: Darko Krizic

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Rassistisches Graffiti im Kätcheslachpark

Der Riedberg ist ein moderner, multikultureller Stadtteil. Menschen aus über 100 Nationen leben hier. Umso größer ist das Entsetzen über ein offenbar rassistisches Graffiti, das gestern Spaziergänger im Kätcheslachpark entdeckten.

„Rassismus hat keinen Platz in so einer liebevollen Gesellschaft wie Riedberg! Dafür bitten wir um Solidarität und Unterstützung.“ Mit diesen Worten und einer Mail mit Bildern wandte sich ein chinesischer Riedberger gestern an unser Magazin, sichtlich geschockt von dem, was er zufällig im Vorbeigehen entdeckt hatte. Auf der kleinen Brücke vor dem Kätcheslachweiher, wo gerne gefeiert wird und schon in der Vergangenheit einige Kritzeleien zu finden waren, ist zum ersten Mal ein diskriminierendes Graffiti zu lesen. In schwarzer Schrift steht „Chinese go home“. In einem Stadtteil, in dem von rund 16.000 Einwohnern mehr als 3000 aus Nicht-EU-Staaten kommen. Oft aus Asien – wobei viele hier schon in zweiter Generation leben und bestens integriert sind.

Umso größer ist das Entsetzen, nicht nur in der asiatischen Community. Zumal zeitgleich in den USA Hassattacken gegen Asiaten zunehmen, ausgelöst durch Donald Trumps Äußerungen über das „chinesische Virus“ und weitere Anschuldigungen in Zusammenhang mit Covid-19. „Ich hoffe, dass uns die Asia-Hate-Welle hier nie erreichen wird“, schreibt der Mann, der das Graffiti im Park als einer der ersten bemerkte.

Die Polizei ermittelt – und bittet um Hinweise

Die Polizei ist eingeschaltet. Andreas Wagner, einer der beiden Schutzmänner vor Ort des 14. Polizeireviers in der Marie-Curie-Straße, bestätigt, dass der Vorfall zur Anzeige gebracht wird und die SoKo Graffiti der Frankfurter Polizei Ermittlungen aufnimmt. Sein Appell: „Je früher wir über solche Vorfälle informiert werden, desto früher können wir aktiv werden.“ Einerseits, um den oder die Täter ausfindig zu machen, und andererseits, um die Entfernung der Schmierereien in die Wege zu leiten. Denn in den Parks ist dafür das Grünflächenamt zuständig. 

Der Riedberg gilt als Vorzeige-Stadtteil. Schutzmann Andreas Wagner spricht davon, dass es seines Wissens bisher keine rassistischen Vorfälle gab. Auch die bisherige Ortsbeiratsvorsitzende Carolin Friedrich (CDU) erklärt, „dass wir so etwas Gottseidank noch nicht hatten“, und setzt auf die Arbeit der Polizei.

„Am Riedberg ist jeder willkommen“

Ronald Bieber, Fraktionsvorsitzender der Grünen, weist darauf hin, dass neben EU-Ausländern und Nicht-EU-Ausländern auch rund ein Viertel der Deutschen im Stadtteil einen Migrationshintergrund hat. „Fremdenfeindlichkeit betrifft also in Summe etwas über 50 Prozent unserer Mitmenschen!“ Der Ortsbeirat betont: „Es geht nicht darum, verquere Denkmuster inhaltlich verstehen zu wollen, sondern der Konsequenz dieses Denkens die Position entgegenzusetzen, dass hier jede*r willkommen ist, der friedlich mit uns zusammenleben möchte.“

Das Graffiti wurde noch gestern mit roter Farbe übermalt und soll im Laufe der nächsten Woche vom Grünflächenamt entfernt werden.

Das 14. Polizeirevier in der Marie-Curie-Straße ist unter 069/ 755-11400 erreichbar. Die beiden Schutzmänner vor Ort kann man unter 069/ 755-11470 (Adrian Homeier) sowie 069/ 755-11472 (Andreas Wagner) kontaktieren. Per Mail unter adrian.homeier@polizei.hessen.de sowie andreas.wagner@polizei.hessen.de 

Foto: MAINRiedberg Magazin

Das Graffiti wurde offenbar noch gestern mit roter Farbe übermalt Foto: privat

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Frühlingsgefühle auf ÄPPLARÖ…

Schon wieder Urlaub auf Balkonien? Wird traumhaftwenn das Ambiente stimmt. Hier ein kleiner Ausflug mit Naomi von IKEA Frankfurt. Zu einer Insel bei Stockholm – und der gleichnamigen Kult-Möbelserie ÄPPLARÖ.

Endlich wieder reisen. Richtung Stockholm, auf eine kleine Insel im Schärengarten. Typisch rote Astrid-Lindgren-Häuser. Viel Natur. Viel Zeit zum Entspannen. Der Name der Insel: Äpplarö. Wann so viel Urlaub wieder möglich ist, kann uns leider noch niemand sagen. Deshalb sollte man sich’s zuhause umso gemütlicher machen, davon ist Naomi von IKEA Frankfurt überzeugt. Sie sucht gezielt nach Möbeln, die auf jeden Stadtbalkon, aber auch auf große Terrassen passen. Die so heißen, wie die kleine schwedische Insel, nämlich ÄPPLARÖ. Die so langlebig und praktisch sind, dass sie von der Studentenbude bis zum Haus überall mitziehen können. Naomi, Teamleiterin in der SB-Halle, schiebt noch die Sitzkissen zurecht, setzt sich und lacht. „Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein guter Cocktail!“

Den bekommt sie kurze Zeit später aus dem Mitarbeiterrestaurant, ausnahmsweise natürlich. Fürs Foto, wo man das Ambiente drumherum in Gedanken kurz wegzaubern und vom heimischen Balkon träumen sollte. Dann stellt sich Sommerfeeling ein.

Naomi und ihr Team hatten es sich Anfang März zum Ziel gesetzt, binnen kürzester Zeit mehr als 300 Sommermöbel so effizient und inspirierend zu platzieren, dass auch die Click&Meet-Kundinnen und Kunden Freude daran haben. Inzwischen ist coronabedingt wieder nur Bestellen und Abholen im Handel möglich. Auch bei IKEA. Naomi ist überzeugt, dass auch ihre Lieblingsmöbel wieder in vielen Warenkörben landen. Noch ein Argument für den Topseller: „Die Serie umfasst inzwischen 26 Artikel. Vom Klapptisch und Stühlen, die auf den kleinsten Balkon passen, bis zum großzügigen Sofa für die Lounge.“

Outdoor-Möbel, natürlich nachhaltig

Die Sommermöbel sind aus Holz. Denn Holz ist formbar und ästhetisch, langlebig und erneuerbar. Seit der schwedische Konzern in den Wäldern von Småland existiert, wird Holz beim Möbelbau verwendet. „Wir sind ein internationales Unternehmen mit klaren Anforderungen an alles Holz, das bei uns verarbeitet wird“, heißt es bei IKEA.

Lange Zeit war Teak ein beliebtes Material für Outdoor-Möbel. Aber der Nachschub an nachhaltiger produziertem Teakholz ist gering. Daher wurde nach Alternativen gesucht. Ove Lindén ist Ingenieur und arbeitete für den Konzern in Malaysia, als man vor einigen Jahren die positiven Eigenschaften der Akazien entdeckte. „Akazienholz wurde nicht für Möbel eingesetzt, sondern wurde vorwiegend für die Papierindustrie herangezogen. Aber als wir sahen, dass man auch Zaunpfähle aus Akazienholz herstellte, ahnten wir, dass es verrottungsbeständig und robust sein muss und sich daher auch für Freiluftmöbel eignet“, erklärt der Ingenieur. Er berichtet, dass Akazienholz, das vor allem in Malaysia und Vietnam wächst, in Plantagen angebaut wird, wo die erforderliche Einsicht in die gesamte Produktionskette möglich ist.

Akazienholz statt Teak

Aktuell wird Akazienholz unter anderem für ÄPPLARÖ eingesetzt. Ove Lindén kann sich vorstellen, warum die Möbel schon so lange so populär sind. „Es handelt sich um eine zeitlose, neutrale Serie, die in vielerlei Umgebungen passt. Außerdem konnten wir im Laufe der Jahre die Produktion optimieren und dadurch die Preise niedrig halten.“

Die Entdeckung von Akazienholz hat nicht nur ihn neugierig gemacht und man sucht nach weiteren Holzarten aus nachhaltigen Quellen. Die Reise soll also weiter in Richtung höhere Qualität und Langlebigkeit gehen. Und für uns ganz bestimmt mindestens nach Balkonien…

Die Gewinnerin der ÄPPLARÖ Sonnenliege steht fest!

ÄPPLARÖ-Möbel sind inzwischen in allen Teilen der Welt zu finden. Bald auch bei Ihnen zu Hause? MAINRiedberg und IKEA Frankfurt verlosten als Oster-Überraschung eine ÄPPLARÖ Sonnenliege mit passender Liegeauflage im Wert von 129 Euro. Gestern wurde eine Gewinnerin ermittelt, die hoffentlich schon bald bei strahlendem Sonnenschein ihre neue Liege genießen kann…

Weitere Informationen zur Möbelserie und zu IKEA in Nieder-Eschbach unter www.ikea.com

Foto: MAINRiedberg Magazin

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Wie der Lahme Esel dem Osterhasen auf die Sprünge hilft…

Der Osterhase hat in den nächsten Tagen ziemlich viel Stress. Da könnte ihm der „Lahme Esel“ in Niederursel zumindest kulinarisch auf die Sprünge helfen! Mit frischem Spargel in verschiedenen Variationen plus Dessert …

Wie viele Gastronomen hatte auch Thomas Metzmacher vom „Lahmen Esel“ in Niederursel gehofft, dass zumindest Außengastronomie an Ostern möglich sein wird. Doch wie immer versucht der Mann, der im ersten Lockdown das Lokal zur weltweit ersten Äppelwoi-Kneipe mit Drive-In umfunktionierte, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen – und hat sich schon im Vorfeld reichlich frischen deutschen Spargel für Ostern gesichert. Damit der Osterhase keinen Stress hat und man neben dem „normalen“ to-go-Angebot Spargel in verschiedenen Variationen bestellen kann. Plus einen echten Himbeertraum zum Dessert.

Das Geheimnis des Frankfurter Spargelschnitzels

Tipp vom Wirt höchstpersönlich: Der rohe Schinken zum klassischen Spargel, „denn der kommt aus dem Sauerland aus der Metzgerei meines Vaters“. Und für alle, die’s ein bisschen deftiger mögen, das Original Frankfurter Spargelschnitzel. Ausnahmsweise dürfen wir verraten, wie’s gemacht wird: Erst kommt das Schweineschnitzel frisch paniert aus der Pfanne, wird mit frischem Spargel belegt, dazu kommt Sauce Hollandaise. Anschließend wird das Spargelschnitzel mit Käse überbacken und mit Kartoffeln und hausgemachter Grüner Soße serviert. Pardon, natürlich zum Abholen vorbereitet. Mehr Frankfurt beim Oster-Menü geht kaum…

Die Gaststätte „Zum Lahmen Esel“ im Krautgartenweg in Frankfurt-Niederursel ist an Ostern von Karfreitag bis Ostermontag jeweils von 11.30 Uhr bis 14 Uhr und 16.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Am besten telefonisch unter 069 / 573974 oder per Bestell-App Julienne vorbestellen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Weitere Informationen unter www.lahmer-esel.de

Fotos: Zum Lahmen Esel

Und zum Dessert gibt’s einen Himbeertraum… Foto: Zum Lahmen Esel

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Das Große Stadtgeläut live, im Radio – und als Klingelton

Es ist eine wunderbare Tradition und für viele ein liebgewonnenes Ritual: Zum ersten Mal seit zehn Monaten erklingt das „Große Stadtgeläut“ am Karsamstag wieder in der Frankfurter Innenstadt – und wird live bei Radio Frankfurt übertragen. Es gibt jetzt auch einen Handy-Klingelton.

„Das Große Stadtgeläut soll neben dem Klangerlebnis in unserer Innenstadt zukünftig immer auch bei Radio Frankfurt erklingen und kann so noch mehr Fans erreichen und neue dazu gewinnen“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Die Kooperation ist ein großer Gewinn für die Stadt. Ich bin mir sicher, dass das Große Stadtgeläut nun viele Frankfurterinnen und Frankfurter erreicht, die es bisher noch nicht kennen.“

Das Große Stadtgeläut wird bei Radio Frankfurt am Karsamstag ab 16.30 Uhr auf UKW 95,1, DAB+ oder im Livestream exklusiv übertragen.

Becker und Stephan Schwenk, Geschäftsführer bei Radio Frankfurt machen gemeinsam das besondere und einmalige Klangerlebnis zu einem regelmäßigen Radioevent.

„Für viele Frankfurterinnen und Frankfurter ist das Große Stadtgeläut vor den Feiertagen ein liebgewonnenes Ritual, daher freuen wir von Radio Frankfurt uns den Sound of Frankfurt über unsere Kanäle für alle Fans hörbar zu machen“, sagt Schwenk.

Am Karsamstag erklingen die Glocken wieder live

Zusätzlich wird das Große Stadtgeläut seit zehn Monaten das erste Mal wieder in der Frankfurter Innenstadt erklingen. Für Becker stellt das Geläut immer wieder einen besonderen Moment im Jahr dar, in diesen Zeiten besonders.

„Die Glocken der Innenstadtkirchen läuten das bevorstehenden Osterfest ein und erinnern an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seiner Kreuzigung und damit an den Sieg des Lebens über den Tod. Dieses Jahr sollen die Glocken aber auch ein zusätzliches Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht sein“, sagt der Bürgermeister und Kirchendezernent. „Für diejenigen Frankfurterinnen und Frankfurter, die aus eigenen Überlegungen heraus den Weg in die Innenstadt nicht nehmen möchten, bietet Radio Frankfurt die perfekte Alternative. Auch wenn es sich dabei um Aufnahmen handelt, kann trotzdem das Große Stadtgeläut ein besonderes Wir-Gefühl entstehen lassen, wenn wir es alle gemeinsam im Radio erleben“, fügt Becker hinzu.

Übrigens: Wer ganzjährig das Stadtgeläut erklingen lassen möchte, der kann unter http://www.frankfurt.de/stadtgelaeut sich auch den passenden Klingelton für sein Handy downloaden.

Foto: Stadt Frankfurt

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Wie sinnvoll sind Lern-Apps?

Bildung und Unterricht haben sich in der Pandemie stark verändert. Das Kinderzimmer ersetzt den Klassenraum, der Bildschirm die Lehrkraft. Eine Studie der Goethe-Universität soll jetzt klären, wie sinnvoll Lern-Apps sind. Hierfür werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Die Corona-Krise hat auch die Bildungslandschaft vor neue Herausforderungen gestellt, digitale Methoden der Vermittlung und des Lernens haben an Bedeutung gewonnen. Doch wie sinnvoll sind die unterschiedlichen Ansätze? Im Rahmen des Homeschoolings werden Lernapps empfohlen, die teilweise als Belohnung kurze Videospiele einsetzen. Können sich Schülerinnen und Schüler die Vokabeln dadurch besser merken? Oder führt eine solche Software auch zu unerwünschten Abhängigkeiten?

Ein Team von DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und Goethe-Universität Frankfurt möchte den Wirkungen des App-basierten Vokabellernens auf den Grund gehen. Insbesondere werden die Effekte auf die Motivation sowie auf die Lernleistung der Kinder untersucht. Die Studie mit dem Titel MoCoLA entsteht im Rahmen zweier Masterarbeiten bei Prof. Dr. Garvin Brod in der Pädagogischen Psychologie.

Gesucht werden ab sofort Kinder, die derzeit in die 4. bis 6. Klasse gehen. Sie sollten über gute Deutschkenntnisse verfügen. Als Belohnung locken Buchgutscheine und eine Verlosung. 

Die Anmeldung ist möglich unter https://redcap.link/mocola.info.

Foto: Goethe-Universität

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Das Café Mutz hat jetzt auch unsere Lieblingsbücher

Lesungen und Kultur-Events gibt es schon seit Jahren im Café Mutz in Alt-Niederursel. Vor Corona und hoffentlich möglichst bald wieder. Bis dahin dürfen wir uns darüber freuen, dass Sabine Levi in ihrem Café auch noch das „Mooks“, eine neue Buchhandlung der Lieblingsbücher, eröffnet hat.

Im Café gibt es Schoko- und Himbeer-Mohn-Kuchen, als Hauptgericht Risotto mit Grünem Spargel, Gulaschsuppe und mehr. Wegen Corona leider nur „to go“. Wer sich einfach nur schnell sein Essen holen möchte und vielleicht schon einige Wochen nicht mehr hier war, wird staunen. Im Eingangsbereich stehen Tische und Regale mit Büchern, liebevoll und nach Themen geordnet. Von Schriftstellen wie T. C. Boyle, Sasa Stanisic bis zu Newcomer Benedict Wells, vom ersten echten Coronaroman von Juli Zeh bis zu Bestseller-Autorin Dörte Hansen und internationalen Autorinnen.

Dazu Sachbücher, etwa zum Thema alte Obstsorten, ausgewählte Kinderbücher und Spiele. Und ein langer, festlich gedeckter Tisch mit Kochbüchern statt eines Menüs, unter anderem von Starkoch Yotam Ottolenghi. Außerdem Gewürze, Teemischungen, alkoholfreie Schaumweine und andere kleine Entdeckungen von Sabine Levi, die sich auch wunderbar als Geschenk eignen.

Festlich gedeckt ist dieser Tisch – momentan mit tollen Kochbüchern Foto: MAINRiedberg Magazin

Café plus Buchladen – ein tolles Konzept

Es ist Freitag Nachmittag, kurz nach 16 Uhr. Da sie derzeit schon etwas früher schließt, hat die Inhaberin des beliebten Cafés in Alt-Niederursel Zeit, von ihrem neuen Lieblingsprojekt zu berichten. Das sie mitten in der Corona-Krise startete, obwohl ihr fast jeder davon abgeraten hat. Besonders ein Großhändler, dem sie die Idee vorstellte. Sabine Levi schüttelt immer noch etwas ungläubig den Kopf und sagt dann umso selbstbewusster: „Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in der Gastronomie und organisiere hier normalerweise fast jede Woche Kulturveranstaltungen. Ich lese selbst unheimlich gerne und weiß, was ich will.“

Als im November der zweite Lockdown kam, wusste sie, „dass es so nicht weitergehen kann“. Statt abzuwarten wollte sie anpacken. So entstand die Idee von „Mooks“, einer Buchhandlung der Lieblingsbücher, wie es Sabine Levi nennt. Trotz einiger Hindernisse konnte sie ihr Konzept binnen weniger Wochen realisieren und ihre Bücherwelt ist noch lange nicht zu Ende gedacht. 

Jeder kann Lieblingsbücher vorschlagen

Sie lässt sich ständig neue Leseproben schicken und von Freunden und Bekannten inspirieren, vergrößert sukzessive ihr Sortiment. Eines ist ihr wichtig zu betonen, um Missverständnissen vorzubeugen: „Das Mutz bleibt natürlich bestehen. Sobald wir wieder richtig aufmachen dürfen, machen wir auf.“ Nur mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass nun im Café Mutz auch eine Buchhandlung zu finden ist.

Selbstverständlich kann man hier auch Bücher bestellen. Es ist sogar möglich, Lieblingsbücher vorzuschlagen.

Weitere Informationen unter https://www.cafemutz.de . Das Mutz „to go“ und das neue „Mooks“ sind aktuell Mittwoch bis Freitag von 13 bis 16 Uhr, am Wochenende von 12.30 bis 16 Uhr / 16.30 Uhr geöffnet.

Fotos: MAINRiedberg Magazin

Auch die Kids können hier spannende Bücher und Spiele finden   Foto: MAINRiedberg Magazin

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Steaks & Wurst to go! Hier gibt’s zwei neue Automaten

Die Grillsaison kann kommen! Ab sofort gibt’s vier Mal Fleisch und Wurst „to go“ von der Kalbacher Metzgerei Kaiser im Frankfurter Norden. Nach zwei Standorten in unserem Stadtteil folgen nun Nieder-Eschbach und ein Eier- und Wurstautomat am Burghof in Niederursel.

Wohin, wenn der Hunger groß, der Grill leer und die Geschäfte schon längst geschlossen sind? Diese Gedanken hat sich Andreas Kaiser schon vor mehr als fünf Jahren gemacht, entdeckte auf einer Messe Verkaufsautomaten für regionale Produkte und setzte die innovative Idee konsequent um. Anfangs wurden sein Bruder Alexander und er noch ein bisschen belächelt, als sie den ersten Automaten direkt vor der Traditionsmetzgerei in der Kalbacher Hauptstraße installierten. Als sie mehrere tausend Euro investierten und ihre kleine Automaten-Revolution starteten. Doch die Fan-Gemeinde wuchs schnell und reicht mittlerweile auch über die Stadtgrenzen hinaus. Vom Feiertags-Einkäufer bis zum Spontan-Griller und der Familie, die morgens weder Fleischsalat, noch Milch, Eier und Nutella im Kühlschrank findet. Denn auch Letzteres ist im Sortiment, allerdings nicht überall. 

Neuer Automat am U-Bahnhof Nieder-Eschbach

Nach Kalbach folgte der Standort Riedberg, direkt neben der Filiale der Bäckerei Ruppel in der Altenhöferallee. Seit vergangener Woche ist nun auch ein Wurstautomat unmittelbar neben dem U-Bahnhof Nieder-Eschbach in der Deuil-La-Barre-Straße in Betrieb. Ebenfalls mit Steaks, Bratwürsten und Burger-Patties, teilweise von den eigenen Galloway-Rindern, plus fertigem Chili con Carne und Fanta & Co.

Auch dazu gibt’s eine nette Geschichte. Andreas Kaiser hatte vor ein paar Wochen „einfach mal auf Ebay gesucht“ und war auf ein Angebot aus Norddeutschland gestoßen, wo neben dem kaum gebrauchten Automaten sogar noch ein Holzhäuschen drumrum zum Verkauf angeboten wurde. Beides haben die Kaisers in einigen hundert Kilometern Entfernung abgeholt und neu aufgebaut. Das Automaten-Häuschen steht nun kaum zu übersehen an der Hauptdurchgangsstraße in Nieder-Eschbach, wird täglich gefüllt und ist nachts sogar beleuchtet.

Vierter Standort am Hühnerstall Burghof

Dazu gibt es jetzt auch eine Kooperation mit dem Hühnerstall Burghof an der Krebsmühle in Niederursel. Hier ist der – ebenfalls nachts beleuchtete – Automat direkt an der Zufahrt zum Hühnerhof, an einer kleinen Straße, die auch viele Jogger und Spaziergänger nutzen. Hier gibt es natürlich Burghof-Eier in allen Größen, aber auch Bratwürste und Steaks der Metzgerei Kaiser. 

Fotos: MAINRiedberg Magazin

Dieser neue Automat steht direkt am Hühnerstall Burghof in Niederursel – natürlich mit Burghof-Eiern, aber auch mit Fleisch & Wurst der Kalbacher Metzgerei Kaiser Foto: MAINRiedberg Magazin

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Kostenlose Schnelltests jetzt am Riedberg

Ab sofort gibt es ein Corona-Testzentrum am Riedbergplatz. Hier können kostenlose Schnelltests gemacht werden, das Ergebnis ist dann offiziell zertifiziert. Eine Zusammenarbeit von dm und dem hessischen Sozialministerium macht das möglich.

Eine Online-Buchung ist erforderlich – danach geht es schnell. Denn das blaue Zelt am Riedbergplatz, die erste Teststation vom dm in Frankfurt, steht ab sofort bereit. Wer pünktlich und symptomfrei zum Termin kommt und eine Bestätigungsmail plus einen Ausweis mitbringt, wird zum persönlichen Corona-Schnelltest aufgerufen und von geschultem Personal getestet. Das zertifizierte Ergebnis gibt’s rund 15 Minuten danach. Falls es positiv ausfallen sollte, muss man sich in häusliche Quarantäne begeben und umgehend das Frankfurter Gesundheitsamt informieren.

Zusammenarbeit von dm, Land Hessen und Gesundheitsämtern

Möglich macht dies eine Zusammenarbeit der Drogeriemarktkette dm und des Landes Hessen. dm hat angeboten, bei geeigneten dm-Filialen Schnelltest-Zentren aufzubauen, in denen sich Bürgerinnen und Bürger durch geschultes Personal testen lassen können. Moderiert durch das Sozialministerium wurde der Kontakt mit den Gesundheitsämtern in den Städten und Kreisen hergestellt, die die entsprechenden Leistungserbringer beauftragen. Die ersten Testzentren in Verbindung mit dm-Filialen starteten heute Hanau, Fulda – und in Frankfurt-Riedberg.

Grundlage dafür ist die neue Testverordnung der Bundesregierung von 9. März, wonach jeder den Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche haben soll. Am selben Tag hat das Hessen den Landkreisen und kreisfreien Städten Muster zur Verfügung gestellt, um zeitnah Dritte mit der Durchführung der Tests zu beauftragen. Innerhalb rund einer Woche konnten so durch Ärzte, Zahnärzte und Apotheken in Hessen bereits mehr als 470 Teststellen in Hessen geschaffen werden, die unter soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen    ausgewiesen sind.

„Die umfangreiche Verfügbarkeit von Schnell- und Selbsttests wird einer der wichtigen Faktoren für die Bekämpfung der Pandemie sein. Die Nachfrage nach den kostenlosen Tests für Bürgerinnen und Bürger ist entsprechend groß. Daher begrüße ich die Initiative der Drogeriemarktkette dm, uns auch in Hessen bei der Schaffung weiterer Testangebote zu unterstützen“, erklärte Hessens Gesundheitsminister Kai Klose am Dienstag.

Tests können auch bei Kindern durchgeführt werden

Die Tests können auch bei Kindern ab 6 Jahren durchgeführt werden, heißt es bei dm. Für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren ist eine schriftliche Einwilligungserklärung eines Erziehungsberechtigten notwendig. Bei Kindern von 6 bis 14 Jahren ist das Beisein eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Die Einwilligungserklärung ist in ausgedruckter Form zum Termin vorzulegen.

Das neue Schnelltest-Zentrum am Riedberg ist Mo. – Sa. geöffnet. Online-Termine unter www.dm.de/services/services-im-markt/corona-schnelltest-zentren

Foto: MAINRiedberg

Bundesweit plant dm mehr als 1.000 Schnelltest-Zentren zu eröffnen Foto: Sebastian Heck / dm

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