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Schnelltest-drive-in jetzt bei IKEA

Ab ins Auto und hin zur Teststation: Rund um Riedberg und Kalbach gibt es inzwischen  immer mehr Möglichkeiten für kostenlose Bürgertests – neuerdings auch auf dem Parkplatz bei IKEA in Nieder-Eschbach. Bequem als Drive-in.

Als das Testcenter in der Züricher Straße vergangene Woche öffnete, brauchte man auch noch einen negativen Test fürs Shoppen. Was die Kooperation von IKEA und Test-Anbieter Preventim auch hier in Frankfurt sicher beflügelte. Inzwischen liegt die Main-Metropole schon mehr als fünf Tage unter 100 „und die Kunden dürfen auch ohne Test zu uns zum Einkaufen kommen“, wie IKEA-Sprecherin Theresa Nonn erklärt.

1000 Tests pro Tag möglich

Doch die neue Test-Infrastruktur bleibt selbstverständlich bestehen. Mit Online-Anmeldung, volldigitaler Abwicklung per App, mit einem Ergebnis nach etwa 15 Minuten – und damit einer geringen Wartezeit. Egal, ob man den Test zur Sicherheit machen möchte, für Beruf oder Friseur oder für den langersehnten Besuch im Lieblingscafé oder Restaurant benötigt. Denn dort können bekanntlich seit Pfingstmontag die Außenbereiche geöffnet werden. Allerdings nur für Geimpfte, Genesene und alle mit zertifizierten Test.

Das sind die Öffnungszeiten

Alle Bürger haben von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Die Preventim-Mitarbeiter sind vom DRK geschult und nehmen die Tests auf dem Außengelände des Frankfurter Einrichtungshauses vor.

Weitere Informationen unter www.kalbach-testet.de 

Foto: CDC / Unsplash.com

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Kostenlose Schnelltests auch bei Receptura

Jetzt gibt es zwei Standorte für kostenlose „Bürgertests“ am Riedberg: Neben dem Zelt von dm am Riedbergplatz bietet auch die Receptura Apotheke in der Altenhöferallee Corona-Schnelltests mit Zertifikat an.

Wer einen zertifizierten Schnelltest benötigt, muss nicht lange warten. „Bei uns ist kein Termin erforderlich“, erklärt Carolin Cornelius von der Receptura Apotheke am Campus Riedberg. „Die Durchführung des Tests übernimmt dann unser qualifiziertes Fachpersonal.“ Der so genannte Bürgertest ist ein Mal in der Woche pro Person kostenlos. Das Ergebnis erhält man binnen 15 Minuten. Sind Mehrfachtestungen pro Woche nötig, können diese gegen ein Entgelt ebenfalls durchgeführt werden. Stets erhält man ein Zertifikat, das in der Regel für 24 Stunden gültig ist. „Bitte informieren Sie sich vorab, wie alt der Test für Ihre geplante Aktivität sein darf“, rät Cornelius.

Wie gut sind Schnelltests für Laien?

Wer kein Zertifikat benötigt, kann Covid-19 Schnelltests für Laien nutzen. Doch wie gut sind diese? „Sicherlich können bei der richtigen Anwendung des Testes unentdeckte und symptomlose Infektionen durch Covid-19 aufdeckt werden, jedoch ist die richtige Anwendung für ein korrektes Testergebnis essenziell“, erklärt Apothekerin Carolin Cornelius. Des Weiteren sei wichtig zu wissen, dass bei einer niedrigen Viruslast, trotz bestehender Corona-Infektion, ein negatives Ergebnis angezeigt werden kann. Darum sollte sich jeder auch nach dem Test weiterhin an alle Hygienemaßnahmen halten. 

Generell gilt: Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme. 

Worauf muss man bei Selbsttests achten?

Leider befinden sich auch Covid-19-Tests im Umlauf, die nicht für Laien zugelassen sind. 
Sicher zugelassene Test findet man unter https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html;jsessionid=4F3D066A1BAB04CBFD7B0C7ACE1BA6B2.1_cid506

Die Laientests beruhen alle auf dem Prinzip der Antigen-Testung. Der Ort der Probenname spielt somit für die Aussagekraft der Tests eine große Rolle. Am besten eignet sich laut Experten ein Nasen-Rachen Abstrich, den man in Testzentren, beim Arzt oder in Apotheken machen lassen kann.

In der Receptura Apotheke werden auch Fragen zu den zugelassenen Selbsttests beantwortet Foto: privat

Die Abstriche bei Selbsttests werden nur im unteren Nasenbereich entnommen. Das heißt, die Sensitivität und Aussagekraft der Tests sinkt.

Was sind sogenannte „Spucktests“?

„Für Kinder und einige Erwachsene ist es sehr unangenehm, einen Nasen-Abstrich über sich ergehen zu lassen. Hierfür gibt es als Alternative den Spuck- oder Gurgel-Test“, berichtet Carolin Cornelius, fügt aber umgehend hinzu: „Auch diese Tests können durch Speisen, Getränke oder Tabak-Konsum falsche Ergebnisse erzielen. Lesen Sie bei solchen Test unbedingt die Voraussetzungen für ein korrektes Testergebnis in der Packungsbeilage durch!“

Das Fazit: Laientest sind zwar etwas weniger genau als die Tests in den Test-Zentren, die von medizinischen oder pharmazeutischen Fachkräften durchgeführt werden. Allerdings sind sie eine gute Möglichkeit, symptomfreie Infektionen mit Covid-19 schneller aufdecken und somit die Verbreitung des Virus weiter verhindern zu können. 

„Wir beantworten auch gerne weitere Fragen zum Thema Bürgertest, zu Schnelltests im Allgemeinen und zu den Selbsttests, die viele bereits in der Arbeit oder bald wieder in den Schulen durchführen“, heißt es in der Apotheke an der Altenhöferallee.

Foto: Receptura Apotheke

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Kostenlose Schnelltests jetzt am Riedberg

Ab sofort gibt es ein Corona-Testzentrum am Riedbergplatz. Hier können kostenlose Schnelltests gemacht werden, das Ergebnis ist dann offiziell zertifiziert. Eine Zusammenarbeit von dm und dem hessischen Sozialministerium macht das möglich.

Eine Online-Buchung ist erforderlich – danach geht es schnell. Denn das blaue Zelt am Riedbergplatz, die erste Teststation vom dm in Frankfurt, steht ab sofort bereit. Wer pünktlich und symptomfrei zum Termin kommt und eine Bestätigungsmail plus einen Ausweis mitbringt, wird zum persönlichen Corona-Schnelltest aufgerufen und von geschultem Personal getestet. Das zertifizierte Ergebnis gibt’s rund 15 Minuten danach. Falls es positiv ausfallen sollte, muss man sich in häusliche Quarantäne begeben und umgehend das Frankfurter Gesundheitsamt informieren.

Zusammenarbeit von dm, Land Hessen und Gesundheitsämtern

Möglich macht dies eine Zusammenarbeit der Drogeriemarktkette dm und des Landes Hessen. dm hat angeboten, bei geeigneten dm-Filialen Schnelltest-Zentren aufzubauen, in denen sich Bürgerinnen und Bürger durch geschultes Personal testen lassen können. Moderiert durch das Sozialministerium wurde der Kontakt mit den Gesundheitsämtern in den Städten und Kreisen hergestellt, die die entsprechenden Leistungserbringer beauftragen. Die ersten Testzentren in Verbindung mit dm-Filialen starteten heute Hanau, Fulda – und in Frankfurt-Riedberg.

Grundlage dafür ist die neue Testverordnung der Bundesregierung von 9. März, wonach jeder den Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche haben soll. Am selben Tag hat das Hessen den Landkreisen und kreisfreien Städten Muster zur Verfügung gestellt, um zeitnah Dritte mit der Durchführung der Tests zu beauftragen. Innerhalb rund einer Woche konnten so durch Ärzte, Zahnärzte und Apotheken in Hessen bereits mehr als 470 Teststellen in Hessen geschaffen werden, die unter soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen    ausgewiesen sind.

„Die umfangreiche Verfügbarkeit von Schnell- und Selbsttests wird einer der wichtigen Faktoren für die Bekämpfung der Pandemie sein. Die Nachfrage nach den kostenlosen Tests für Bürgerinnen und Bürger ist entsprechend groß. Daher begrüße ich die Initiative der Drogeriemarktkette dm, uns auch in Hessen bei der Schaffung weiterer Testangebote zu unterstützen“, erklärte Hessens Gesundheitsminister Kai Klose am Dienstag.

Tests können auch bei Kindern durchgeführt werden

Die Tests können auch bei Kindern ab 6 Jahren durchgeführt werden, heißt es bei dm. Für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren ist eine schriftliche Einwilligungserklärung eines Erziehungsberechtigten notwendig. Bei Kindern von 6 bis 14 Jahren ist das Beisein eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Die Einwilligungserklärung ist in ausgedruckter Form zum Termin vorzulegen.

Das neue Schnelltest-Zentrum am Riedberg ist Mo. – Sa. geöffnet. Online-Termine unter www.dm.de/services/services-im-markt/corona-schnelltest-zentren

Foto: MAINRiedberg

Bundesweit plant dm mehr als 1.000 Schnelltest-Zentren zu eröffnen Foto: Sebastian Heck / dm

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Information zu kostenlosen Schnelltests in Frankfurt

Alle Bürgerinnen und Bürger haben seit Montag den Anspruch darauf, sich ein Mal pro Woche durch einen kostenlosen Antigen-Schnelltest auf eine mögliche SARS-CoV-2-Infektion testen zu lassen. Jetzt setzt Frankfurt den Testanspruch um.

Die Tests können bereits jetzt von niedergelassenen Ärzten mit Kassensitz sowie von den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen durchgeführt werden. „Mit der heute veröffentlichten Allgemeinverfügung zur Bürgertestung setzen wir in Frankfurt den vom Bund formulierten Testanspruch um. Leistungserbringerinnen und -erbringer wie Apotheken, Zahnarztpraxen, medizinische Labore und Hilfsorganisationen in Frankfurt sind nun allgemein beauftragt, kostenlose Corona-Schnelltests durchzuführen. Wir gehen davon aus, dass viele der jetzt Beauftragten auch tatsächlich diese kostenlose Schnelltest anbieten. Sollte die Nachfrage das Angebot übersteigen, sind wir kurzfristig in der Lage, weitere Beauftragungen auszusprechen“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Die Beauftragung erfolgt unter bestimmten Auflagen, etwa die unverzügliche namentliche Nennung positiver Corona-Schnelltests an das Gesundheitsamt. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine erste Übersicht über die bisher gemeldeten Anlaufstellen für kostenlose Corona-Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger in Hessen auf seiner Website eingestellt. Diese ist nach Postleitzahlengebieten gegliedert und wird regelmäßig aktualisiert. Weitere Infos gibt es unter https://hessenlink.de/HMSI94 im Internet.

Von Selbsttestungen rät das Gesundheitsamt ab

„Bei einem positiven Testergebnis wird ein PCR-Test zur Bestätigung des Schnelltestergebnisses empfohlen. Der Verweis an die dafür geeigneten Testzentren obliegt den Stellen, die den Schnelltest durchgeführt haben“, sagt Dr. Udo Götsch, Infektiologe am Frankfurter Gesundheitsamt. Im Gesundheitsamt selbst werden keine kostenlosen Antigen-Schnelltests durchgeführt.

Von Selbsttestungen bei fehlender Expertise rät das Gesundheitsamt ab. Das positive Ergebnis eines Selbsttests führt zur Verpflichtung, sich selbst zu isolieren und zur Bestätigung des Ergebnisses, nach Absprache mit dem Hausarzt oder der Hausärztin, einen PCR-Test durchführen zu lassen.

Weitere Frankfurt-spezifische Fragen und Antworten rund um das Thema „SARS-CoV-2 und COVID-19“ finden sich unter http://www.frankfurt.de/coronavirus-fragen-und-antworten im Internet.

Foto: CDC / Unsplash.com

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