Kategorie: AktuelleNEWS

Der große Rechtschreibwettbewerb „Frankfurt schreibt!“ kommt

Polytechnische Gesellschaft

Der große Rechtschreibwettbewerb „Frankfurt schreibt!“ geht in die nächste Runde. Vom 10. bis 13. März 2022 können Schüler, Eltern und Lehrkräfte aus den Frankfurter Schulen sowie alle Sprachfans, die in Frankfurt leben, ihre Rechtschreibkenntnisse messen.

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft richtet den Wettbewerb online auf www.deutschland-schreibt.de aus. Der knifflige Wettbewerbstext begibt sich in diesem Jahr auf eine sprachliche Erkundungstour durch das Senckenberg Naturmuseum.

Auf die Gewinner warten zahlreiche attraktive Phttp://www.deutschland-schreibt.dereise, wie…

  • eine MuseumsuferCard,
  • ein Konzertgutschein,
  • hr-Hörbücher,
  • ein Abo der Frankfurter Allgemeine Zeitung oder
  • ein Duden-Buchpaket.

Zudem erhalten die Besten eine exklusive Führung durch das Senckenberg Naturmuseum.

Wer seine Chancen auf einen der Gewinne erhöhen will, kann zahlreiche Phänomene der deutschen Rechtschreibung bereits vorab auf der Website www.deutschland-schreibt.de trainieren. An den Wettbewerbstagen gilt es dann, möglichst wenige Fehler beim Schreiben eines kniffligen Textes zu machen. Voraussetzung dafür sind lediglich 20 Minuten Zeit und ein Zugang zum Internet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Mit dem großen Rechtschreibwettbewerb will die Stiftung Polytechnische Gesellschaft den Spaß an richtigem Schreiben fördern und den Wert korrekten Schreibens vor Augen führen. „Mit richtigem Schreiben kann man nur gewinnen“, betont Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. „Nicht nur flüssiges Lesen, sondern auch regelgerechtes Schreiben gehört zu unseren zentralen Kulturtechniken. Deshalb ist Sprachbildung ein inhaltlicher Schwerpunkt unserer Stiftung“, so Kaehlbrandt weiter.

Weitere Informationen und Teilnahme unter: www.deutschlandschreibt.de.


Die Stiftung

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft wurde 2005 von der Polytechnischen Gesellschaft errichtet. Ganz im Sinne der polytechnischen Ideen engagiert sie sich operativ und fördernd in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Technik, Kultur, Soziales und Bürgerengagement in Frankfurt. Weitere Informationen unter www.sptg.de.

Seit 2012 fördert die Stiftung Sprachkultur in der sportlich-heiteren Atmosphäre eines öffentlichen Wettstreits. Partner des Projekts „Frankfurt schreibt!“ sind das Hessische Kultusministerium, das Staatliche Schulamt für die Stadt Frankfurt, die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, hr2-kultur und der Dudenverlag. Der Frankfurt schreibt!-Onlinewettbewerb 2022 wird unterstützt durch die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

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Nummer gegen Kummer – das Kinder- und Jugendtelefon

Nummer gegen Kummer Hotline

Die Berichterstattung über das Drama in der Ukraine beherrscht die Medienlandschaft. Auch auf den Sozialen Medien und in den Messengerdiensten wie WhatsApp kann man ihnen nicht entkommen.

Wie sehr das Thema Kinder und Jugendliche beschäftigt, bekommt auch die „Nummer gegen Kummer“ (116 111) oder das Elterntelefon (0800-111 05 50) unmittelbar mit.

„Kommt der Krieg auch zu uns? Sind wir sicher? Wie kann so etwas passieren? Was kann ich tun?“ – Fragen und Gedanken, mit denen sich Ratsuchende an das Kinder- und Jugendtelefon und die Online-Beratung wenden. Und auch besorgte Eltern und andere Erziehende melden sich am Elterntelefon, wenn es zum Beispiel um die Frage geht, wie sie ihren Kindern die Situation erklären und mit ihnen darüber sprechen sollen.

Die Berater von „Nummer gegen Kummer e. V.“ sind für die Ratsuchenden da, hören zu und nehmen ihre Sorgen ernst. „Ein Gespräch mit unseren Beratern bietet einen geschützten Raum, in dem über die individuellen Sorgen und Ängste gesprochen werden kann. Es geht darum, die Ratsuchenden über das vertrauliche Gespräch emotional zu entlasten und zu stabilisieren.“, sagt Rainer Schütz, Geschäftsführer der „Nummer gegen Kummer“.

In jedem Gespräch wird dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Ratsuchenden eingegangen. Konkrete Lösungen sind dabei, wie so oft, nicht im Fokus. Vielmehr werden gemeinsam Strategien entwickelt, um die Ratsuchenden zu befähigen, mit der Situation besser umzugehen. Zudem können die Berater bei Bedarf hilfreiche Informationsquellen weitergeben.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Telefonnummer 116 111 montags bis samstags von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr und die Online-Beratung rund um die Uhr unter    www.nummergegenkummer.de für junge Menschen da.

Das Elterntelefon ist montags bis freitags durchgehend von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, dienstags und donnerstags auch bis 19:00 Uhr, unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-111 05 50 zu erreichen.


Über Nummer gegen Kummer e. V.

Nummer gegen Kummer e. V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 87 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar.

Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e. V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen. Nummer gegen Kummer e. V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei „Child Helpline International“.

Nummer gegen Kummer e. V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos. Die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, ein Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e. V. seit 1991.

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Ein uraltes Kartenspiel

Tarock-Karten

Neulich wurde ich gefragt, ob ich Lust auf Tarockieren hätte. Da seit dem späten 18. Jahrhundert Tarockkarten auch zum Wahrsagen verwendet werden, habe ich zuerst vermutet, dass mein Bekannter mir die Zukunft deuten wollte. Aber weit gefehlt.

Tarock ist die Bezeichnung für eine große Familie von Kartenspielen, die in vielen Ländern Europas gespielt werden. Viele Spiele der Familie, etwa Königrufen und Zwanzigerrufen, werden von ihren Spielern meist einfach „Tarock“ genannt.

Die Urform des Tarock entstand um 1425 zur Zeit der Frührenaissance in der italienischen Po-Ebene. Es gehört damit zu den ältesten überlieferten Kartenspielen der Welt. Da die Bezeichnung Tarock in Deutschland aber keine Akzeptanz fand, wurde das Spiel umbenannt in Tarot und wird ebenfalls im englischsprachigen Raum so bezeichnet. Wer „Stichkartenspiele“ wie Skat oder Schafkopf kennt, dem wird die eine oder andere Regel bekannt vorkommen.

Ein Kartenset besteht aus 20 bis 22 Trumpfkarten, auf denen man römische oder arabische Zahlen findet. Außerdem gibt es 18 bis 56 Karten in 5 verschiedenen Farben, auf denen diverse Figuren abgebildet sind. Um zu gewinnen, muss man versuchen, die meisten Stiche mit dem höchsten Kartenwert zu bekommen.

Aber es gibt nicht nur eine Spielform von Tarock, sondern eine ganze Reihe von Varianten, die man erlernen kann. Bekannte Spielformen sind Königrufen, Neunzehnerrufen, Cego, Ungarisches Tarock, Zwangerzigerrufen und Französisches Tarock. Die in Deutschland am meisten verbreitete Variante ist das sogenannte Königrufen.

Kleiner Nachteil: Tarock wird mit 4-5 Mitspielern gespielt. Von daher muss man stets versuchen, die richtige Anzahl von Mitspielern zusammenzutrommeln. Wer das Glück hat, einen Österreicher oder Italiener in seinem Bekanntenkreis zu haben, kann von ihm in die Spielpraxis zügig eingeführt werden, da es in Südeuropa recht häufig gespielt wird.

Wer Lust hat, dieses facettenreiche Spiel kennenzulernen, wende sich vertrauensvoll an die Mobilfunkrufnummer: 0172-6601737 oder sende per Messenger-Dienste wie zum Beispiel WhatsApp einfach eine Kurznachricht dorthin, um einen Schnupper-Termin zu vereinbaren. Die bisherigen Spieler treffen sich, sobald die Runde zu viert ist, meist Dienstag-, Donnerstag- oder Freitagabend hier am Riedberg.


Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Tarock
http://ebepe.com/html/tarock_d.html

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Burgfestspiele in Bad Vilbel

Die Burganlage in Bad Vilbel bei Nacht

Wer Burgfestspiele erleben will, muss nicht erst nach Bad Hersfeld oder in andere berühmte Orte reisen. Mit dem Fahrrad ist man entlang der Nidda in einer guten halben Stunde bei den Resten einer alten Wasserburg die einst den Rittern von Bad Vilbel als Amtssitz der kurmainzischen Verwaltung diente.

Die ältesten Zeugnisse stammen aus dem 12. Jahrhundert. 1399 wurde die zerstörte Burg erneut aufgebaut und dabei vergrößert. Etwa 400 Jahre später wurde sie wieder zerstört. Seitdem hat sie sich den Status einer Ruine erhalten.

Außenansicht der Burg in Bad Vilbel

Außenansicht der Burg in Bad Vilbel, Foto: Eugen Sommer

Die Burg ist von einem Wassergraben umgeben, der am Eingangstor mit einer Brücke überwunden wird. An dem Tor prangt noch ein schönes Wappenschild. Im Hof befindet sich ein Brunnen aus dem Barock und man kann den großen Palas über einem langen tiefen Keller, der heute als Theaterkeller genutzt wird, bewundern.

Der Burghof wurde zum größten Teil überdacht, damit sowohl die Schauspieler als auch die Gäste bei schlechtem Wetter nicht im Regen stehen. An die Burg grenzt eine Zehntscheune in Fachwerkbauweise an, die seit 1993 auch für die Ausrichtung der Burgfestspiele mit genutzt wird. In ihr befinden sich die Werkstätten (Schreinerei, Schneiderei und Elektrowerkstatt).

Das Gelände rings um die Burg wurde von der Stadt Bad Vilbel mit erheblichen finanziellen Mitteln neu gestaltet und ausgebaut. Somit sind die beiden Gebäude harmonisch miteinander verbunden und im historischen Ambiente ist ein eigenes Festspielgelände geschaffen worden.

Burganlage in Bad Vilbel

Burganlage bei Nacht, Bad Vilbel, Foto: Eugen Sommer

Am Anfang stand eine Vision

Bodo Preck, der spätere Intendant der Burgfestspiele, und der Bürgermeister Günther Biwer entwickelten 1986 die Idee in der Ruine ein Freilichttheater zu eröffnen. Ein Jahr später war Premiere. Auf dem Spielplan stand Dario Niccodemis Komödie „Scampolo“.

Da die Veranstaltung beim Publikum gut ankam, beschloss man die Open Air Festspiele zur regelmäßigen Einrichtung auszubauen. Mit den Jahren wurde das Programm erweitert. Erstmalig wurde Theater für Kinder gezeigt. An Sonntagen fanden literarische Matineen statt, und bald waren auch andere Ensemble zu Gast. Seit 1995 wird auch der Burgkeller für Vorstellungen genutzt.

Inzwischen stemmen die Organisatoren bis zu 10 Inszenierungen pro Saison. Auch Musicals und Opern wurden in das Repertoire mit aufgenommen. Die Besucherzahlen stiegen von anfangs etwa 5.000 Gäste bis auf über 100.000 Gäste pro Jahr.

Mitarbeiter gesucht

Wer Lust hat, sich beruflich zu verändern und in familiärer Atmosphäre in diesem besonderen Umfeld der Bad Vilbeler Wasserburg zu arbeiten, hat derzeit gute Chancen. Hinter den Kulissen werden viele helfende Hände benötigt, die ihren Beitrag zu einem erfolgreichen Festspielsommer leisten.

Für die aktuelle Saison werden gesucht:

Die Angebote gelten für alle ab 18 Jahren.


Veranstaltungskalender: https://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/schedule

Geschichte der Burg: https://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/geschichte

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Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge

Turnhalle Kalbach

Über eine Millionen Menschen haben ihr Heimatland Ukraine in den letzten Tagen bereits verlassen. Die meisten sind nach Polen geflüchtet, einige haben sich aber auch bis nach Deutschland durchgeschlagen.

Die Stadt Frankfurt hatte sich bereit erklärt 200 Geflüchteten eine Unterkunft anzubieten. Für dieses Vorhaben wurde nun das Sport- und Freizeitzentrum Kalbach unterhalb des Golfplatzes umgebaut. Seit mehreren Tagen baut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zusammen mit der Stadt Frankfurt hier alles Nötige auf, um Menschen aus der Ukraine eine erste Unterkunft in Sicherheit bieten zu können. Am Freitag konnte die Unterkunft eröffnet werden und 100 Menschen aufnehmen. Aktuell wird weiter ausgebaut, sodass nochmals 100 Menschen eine Unterkunft geboten werden kann.

Das DRK weist ausdrücklich darauf hin, dass bereits ausreichende Sachspenden, insbesondere Kleidung, eingegangen sind. Finanzielle Unterstützung wird allerdings gerne angenommen, da mit diesen Mitteln flexibler und besser auf spontan auftretende Notwendigkeiten reagiert werden kann. 

Weitere Informationen zum Spenden unter folgendem Link:

https://www.drkfrankfurt.de/aktuell/aktuelles/meldung/ukraine-krise.html

Foto: DRK Frankfurt

 

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Verkehrsunfall mit schwer verletzter Fußgängerin

Polizeieinsatz

In der Nacht zum Samstag (05.03.2022) wurde eine Fußgängerin im Stadtteil Kalbach-Riedberg von einem Auto erfasst und von einem zweiten überfahren. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Gegen 01:15 Uhr überquerte eine 21-Jährige zu Fuß die „Marie-Curie-Straße“, nachdem sie auf dem „Steinweg“ aus Richtung des Wissenschaftsgartens offensichtlich weiter in Richtung „Neumühlenweg“ laufen wollte. In diesem Bereich befindet sich ein Fußgängerüberweg, der mit einer entsprechenden Fußgängerampel versehen ist. Nach derzeitigem Ermittlungsstand nutzte die Fußgängerin diese Ampel nicht. Ein herannahender Autofahrer (61 Jahre alt) übersah vermutlich aufgrund der vorherrschenden Dunkelheit die zu diesem Zeitpunkt auf der Fahrbahn befindliche 21-jährige Frau und es kam zum Zusammenstoß. Die Frau wurde auf das Fahrzeug geladen und prallte dann hinter dem Auto auf der Fahrbahn auf. Ein direkt dahinterfahrender Autofahrer (33 Jahre alt) konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und überfuhr sie im Bereich der Beine. Einem dritten Fahrzeugführer gelang es, rechtzeitig zu bremsen und eine weitere Kollision mit der Schwerverletzten zu verhindern. Die 21-Jährige wurde umgehend mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und notoperiert.

Ein bei dem 61-jährigen Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Ein Drogenschnelltest reagierte jedoch positiv auf THC. In der Folge veranlasste die Polizei eine Blutentnahme bei dem Mann sowie die Sicherstellung seines Führerscheins. Zudem stellten die Einsatzkräfte die beiden Unfallwagen sicher. Darüber hinaus begutachtete ein Unfallsachverständiger die Unfallstelle im Anschluss an die polizeiliche Unfallaufnahme. Die „Marie-Curie-Straße“ blieb bis zum Ende der Maßnahmen voll gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

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Ausstattung der Schulen im Ortsteil Kalbach-Riedberger mit WLAN

Funknetz (WLAN)

Wie die Stadt Frankfurt Mitte Februar bekannt gab, sind seit Ende des Jahres 2021 alle beruflichen Schulen in Frankfurt flächendeckend mit WLAN ausgestattet.

Aufgrund der besonderen Anforderungen an digitaler Kompetenz, der Vielzahl der Fachanwendungen und der notwendigen Kompatibilität mit den Ausbildungsbetrieben waren die beruflichen Schulen auf Wunsch der Stadträtin vorgezogen worden.

Sie habe versprochen, so Frau Weber, Stadträtin und Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, alle beruflichen Schulen innerhalb des ersten Jahres zu versorgen. Dies sei ihr damit gelungen.

Insgesamt sind nunmehr 80 Schulen mit WLAN versorgt worden, sodass nach dem ersten Jahr der Einführung knapp die Hälfte aller Frankfurter Schulen mit WLAN arbeiten können.

„Ich bedanke mich sehr bei den Kollegen im Stadtschulamt, die trotz der Lieferverzögerungen der Geräte die Ausstattung der Schulen unter Pandemiebedingungen so zügig und effizient vorangetrieben haben“, so Frau Weber.

Die technischen und logistischen Herausforderungen gerade bei den großen Liegenschaften der beruflichen Schulen seien sehr anspruchsvoll und bräuchten eine gute Vorbereitung.

„Wie angekündigt werden wir die restlichen Schulen bis Ende dieses Jahres mit WLAN versorgen“, sagte Weber zu. Auch die Mittel des Digitalpakts würden in Frankfurt – wie zugesagt – schnellstmöglich in die Fläche gebracht.

Und wie sieht es nun bei uns im Ortsteil an den nicht beruflichen Schulen aus?
Eine Nachfrage bei Frau Jetta Lüdecke, der Leiterin des Dezernatsbüros ergab folgendes Bild:

Schule Umsetzungsstand
Grundschule Kalbach Wird bis Ende 2022 ausgestattet
Grundschule Riedberg I Wird bis Ende 2022 ausgestattet
Grundschule II Marie-Curie Seit 14.09.2021 ausgestattet
Grundschule III Judith Kerr Seit 21.12.2021 ausgestattet
IGS Kalbach-Riedberg Wird bis Ende 2022 ausgestattet
Gymnasium Riedberg Ist als Pilotschule bereits seit 2019 ausgestattet. Die reguläre WLAN-Ausstattung mit mehr Lernzonen erfolgt bis Ende 2022

Also, ein wenig Geduld werden wir in einigen Schulen noch brauchen, aber die Digitalisierung schreitet voran! Ein Dank für ihren Einsatz an alle Beteiligten.

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Frühlingserwachen am Riedberg

Säuberung der Rabatte

Die anhaltende Sonne der letzten Tage führt trotz der morgendlichen Kälte dazu, dass die Grünlandtemperatursumme (GTS) von 200 Grad an einigen Stellen bald erreicht wird oder schon erreicht ist. Sie haben diesen Begriff noch nie gehört? Geht mir genauso. Erst als er gestern im Wetterbericht im HR-Fernsehen näher erläutert wurde, wusste ich etwas damit anzufangen.

Dieser Begriff wird in der landwirtschaftlichen Meteorologie verwendet. Um den Termin für das Einsetzen der Feldarbeit nach dem Winter zu bestimmen. Dabei werden bei der GTS alle ab Jahresbeginn an einem Standort erfassten positiven mittleren Tagestemperaturen addiert.

Dann kommt noch ein Korrekturfaktor hinzu. Die Werte im Januar werden mit 0,5 multipliziert, die Werte im Februar mit 0,75 und erst die Märzwerte fließen zu 100 % in die Berechnung ein. Wird an einem Ort im Frühjahr die Summe von 200 Grad Celsius überschritten, ist der nachhaltige Vegetationsbeginn für das Grünland (hauptsächlich Wiesen und Weiden) erreicht.

Im Januar lag in Frankfurt die durchschnittliche Mitteltemperatur bei 3,8 Grad und damit 1,5 Grad über dem Durchschnitt. Macht also 31 Tage x 3,8 Grad x 0,5 = 58,9 Grad Celsius.

Im Februar lag die durchschnittliche Mitteltemperatur bei 5,8 Grad und damit 2,7 Grad über dem Durchschnitt. Macht also 28 Tage x 5,8 Grad x 0,75 = 121,8 Grad Celsius.

Derzeit liegt der Tagesschnitt bei 3,4 Grad durch die kalten Nächte. Aber 6 Tage mit diesem Durchschnitt reichen dann schon aus, um insgesamt die 200 Grad Celsius Marke zu knacken. Und dann beginnen die Triebe im Boden zu keimen. Also, ab nächster Woche sollte es losgehen!

Frühling deutet sich an auf der Altenhöferallee

Frühling deutet sich an auf der Altenhöferallee

An besonders geschützten Stellen sind einzelne Pflanzen schon voll erblüht und hinter den schützenden Fenstern eines Wintergartens erst recht. Neben Schneeglöckchen und einigen Frühblühern finden sich inzwischen die ersten Blätter des Bärlauchs…

Haufen von altem Laub wurden entfernt

Die beauftragten Unternehmen des Grünflächenamtes sind vollauf damit beschäftigt, die Rabatte vom Herbstlaub und vom Müll zu befreien. Auch dort wird sich bald frisches Grün zeigen. Die Kollegen – zum Beispiel aus Rumänien – bereiten die kommende Saison vor und freuen sich, dass ihre Arbeit demnächst „Früchte“ tragen wird.


Quellen

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Sportflächen hinter Billabong zeigen deutliche Nutzungsspuren

Bolzplatz Billabong

Hinter dem Familienzentrum Billabong e. V. in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b wurden vor 5 Jahren ein Bolzplatz mit Fußballtoren aus Metall sowie ein Volleyballfeld angelegt.

Diese Angebote wurden von den Riedbergern dankbar angenommen. Aber wie das  bei öffentlichen Spielflächen nun mal so ist: Nach ein paar Jahren zeigen sich die Spuren der intensiven Nutzung an den Rasenflächen. Da hier keine Pflege wie auf den Vereinssportplätzen oder in den Stadien stattfindet, geht der Rasen mit der Zeit zugrunde.

Vor allem in den sogenannten Hauptspielzonen, also dort wo am intensivsten gespielt wird, hält kein Naturrasen diesen Belastungen stand.

Volleyballplatz bei Billabong

Nach Auskunft eines Fachmanns müsste der Platz bei Regen gesperrt und nur 6-8 Stunden pro Woche bespielt werden, um dort eine dauerhafte Rasenfläche zu etablieren. Außerdem müsste eine Bewässerung sichergestellt sein, die gerade im Sommer täglich den Rasen wässert. Nach jedem Sportbetrieb müsste der Rasen auf Schäden kontrolliert und dann dementsprechend repariert werden. Dafür sind jedoch keine finanziellen Mittel und organisatorische Strukturen derzeit vorhanden.

Vor Kurzem gab es einen interfraktionellen Antrag von CDU, Grünen, SPD, FDP, Volt, Linken und BFF im Ortsbeirat 12, den das Gremium auch einstimmig verabschiedet hat. Darin wird der Magistrat gebeten, die Flächen, die sich großer Beliebtheit erfreuten, wieder instand zu setzen.

Eine Neueinsähung des Rasens würde aber wieder nur ein paar Jahre halten und dann erneut Kosten für die Instandsetzung bedeuten. Schön wäre es, wenn es hier eine Lösung gäbe, die nachhaltigen Spielbetrieb ermöglicht.

Nachtrag vom 23.05.2022:
Für eine Sanierung müsste der Platz für mindestens eine Saison gesperrt werden, teilte der Magistrat jetzt mit, warum man davon absehe. Zwar könnte der neue Rasen entsprechend abgesperrt werden – erfahrungsgemäß werde dies von den Nutzern allerdings nicht akzeptiert.

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Kennen Sie Knut?

Knut

Knut (* 05.12.2006 in Berlin; † 19.03.2011 in Berlin) war ein männlicher Eisbär, der im Zoologischen Garten Berlin lebte. Aber der ist jetzt hier nicht gemeint, sondern Knut, das Rufbussystem des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV).

Im Oktober 2021 war Premiere. Da startete in den nördlichen Frankfurter Stadtteilen ein neues, flexibles Nahverkehrsangebot: Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach profitieren seitdem von elektrischen Kleinbussen, die Fahrgäste ohne festen Fahrplan ans Ziel bringen.

Das Angebot ist Teil eines RMV-Projektes mit weiteren Partnern, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur gefördert wird. Das „Bus reagiert auf Bedarf“-Projekt schafft eine neue Form der öffentlichen Mobilität, die Bus und Bahn ergänzt.

Überall dort, wo der klassische öffentliche Personennahverkehr nicht ganz passgenau unterwegs sein kann – zum Beispiel in den Tagesrandzeiten oder dort, wo es keine direkte Verbindung gibt – kommen diese elektrischen Kleinbusse ins Spiel.

Knut-Flotte

Foto: CleverShuttle

Bisher sind drei Busse im Einsatz. Die elektrisch betriebenen Kleinbusse des Mercedes-Typs „eVito Tourer PRO“, die traffiQ beschafft hat, sind täglich von 05:00 Uhr morgens bis 01:00 Uhr nachts im Einsatz.

Für den Ein- und Ausstieg stehen den Fahrgästen über 600 „virtuelle“, aber auch schon bestehende Haltestellen zur Verfügung. Fahrten zwischen den Stadtteilen sind ebenso möglich wie Fahrten zu Umsteigepunkten, zum Beispiel der U-Bahn in die Innenstadt. Die Busse sollen mit Strom aus regenerativen Quellen geladen werden, sodass sie 100 % emissionsfrei sind.

Auf Bestellung holt das Shuttle Fahrgäste ab und bringt sie so nah wie möglich an ihr Ziel oder zu einem Umstiegspunkt auf Bus und Bahn. Der Service schließt die Lücke zwischen Bus und Taxi: Man ruft den Shuttlebus über die App „RMV On-Demand“ oder das RMV-Servicetelefon 069-24 24 80 24 und kann etwa eine viertel Stunde später an einem vereinbarten Platz in der Nähe einsteigen. Fahren mehrere Fahrgäste in die gleiche Richtung, kombiniert ein intelligenter Algorithmus ihre Fahrtwünsche.

Beförderungskosten

Die Fahrt mit den kleinen Flitzern ist in den RMV-Tarif integriert, hat aber aufgrund des besonderen Service eine eigene Struktur. Pro Fahrt fällt ein Grundpreis von 2 Euro an, von dem jedoch Inhaber einer gültigen Fahrkarte, Kinder und Mitfahrende befreit sind. Hinzu kommt ein Komfortaufschlag von 1 Euro und ein Kilometerpreis von 30 Cent. Bezahlen können die Fahrgäste über die App per Kreditkarte oder PayPal. Bei telefonischer Buchung kann auch im Fahrzeug ausschließlich bargeldlos per Karte bezahlt werden.

Die klimatisierten Kleinbusse bieten 5 Sitzplätze. Der Ein- und Ausstieg erfolgt komfortabel über große seitliche Schiebetüren. Der Innenraum ist großzügig gestaltet, sodass beim Ein- und Ausstieg keine Sitze umgeklappt werden müssen. Auch an die Mitnahme von Fahrgästen mit Rollstuhl ist gedacht: Hierzu wird eines der drei Fahrzeuge so umgebaut, dass über eine Rampe Fahrgäste mit Rollstuhl komfortabel und sicher einsteigen und mitfahren können.

Betreiber

Betreiber von „Knut“ ist die Firma CleverShuttle, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. In dem Projekt verantwortet der Rhein-Main-Verkehrsverbund die zentrale Koordination und entwickelt einen Rahmen für die Preisgestaltung. Der RMV bündelt Information, Buchung, Bezahlung und Kundenservice im Sinne der zentralen Koordination. Außerdem wird das Angebot in die On-Demand-App des RMV und perspektivisch in die RMV-App integriert.

Wofür steht die Abkürzung Knut?

Das wurde zum Start nicht verraten. Mögliche Versionen sind:

  • Kompakt, Nachhaltig, Urban, Typisch Frankfurt
  • Kompaktes neues urbanes Transportmittel
  • Kunden nahtlos unkompliziert transportieren
  • Kleinbusse, nachhaltig, unkompliziert, täglich
  • Kurze Wartezeiten, nachhaltiger Transport, unkomplizierter Bestellvorgang, tägliche Verfügbarkeit

Wichtig war traffiQ jedoch eines: Der Name des neuen Verkehrsmittels sollte kurz, leicht verständlich und schnell zu merken sein.

Knut für Kalbach-Riedberg

Knut soll möglichst bald auf den Ortsteil Kalbach-Riedberg ausgedehnt werden. Einem entsprechenden Antrag der Grünen im Ortsbeirat hat das Gremium einhellig zugestimmt. Vor allem für Kalbach biete Knut viel Potenzial, um die Fahrt in andere Stadtteile im Frankfurter Norden zu beschleunigen, so die Grünen. Denn die Bus-Fahrzeiten seien wegen der Umsteigezeiten und der großen Umwege teilweise sehr lang, „was den ÖPNV auf diesen Routen kaum konkurrenzfähig macht“.

Hoffen wir, dass der Antrag Erfolg hat und wir Knut demnächst in unserem Stadtteil begrüßen können.

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