Schlagwort: Riedberg

An der frischen Luft: Der Riedbergchor singt wieder!

Jetzt können sie endlich wieder live und persönlich miteinander singen: Seit Donnerstag proben die Sängerinnen und Sänger des Riedbergchors wieder – an der frischen Luft!

„Wir freuen uns alle wie verrückt, wieder mit unseren Proben auf dem Außengelände der evangelischen Riedberggemeinde starten zu können – natürlich unter Einhaltung aller Corona-Regeln“, ist seit wenigen Tagen auf der Homepage des Riedbergchors zu lesen.

Mehr als ein Jahr haben die begeisterten Hobby-Sängerinnen und Sänger nur online proben können. Sie haben sogar ein tolles Musikvideo zum Lied „Wenn ich ein Vöglein wär'“ auf YouTube veröffentlicht und dank Chorleiterin Burcu Özcanyüz Seymen ein virtuelles Chorprojekt mit professionellen Musikern aus der Türkei gestartet. „Wir können stolz sein, wie unsere Schul- und teilweise schon Enkelkinder die Erfahrung gemacht zu haben: Das schaffen wir“, sagt Ernst Kucharczyk, Vorsitzender Riedbergchor e. V.

Der Riedbergchor feiert 15-jähriges Jubiläum

Der Riedbergchor ist ein bunt gemischter Chor mit derzeit circa 30 Sängerinnen und Sängern, für die besonders der Spaß am Singen zählt. Mit Chorleiterin Burcu Özcanyüz Seymen erarbeiteten sie sich ein Repertoire an Liedern, das von Barock über Klassik bis hin zu Pop und Schlager reicht. Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Riedbergchor feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum! Ob 2021 vielleicht sogar noch ein Jubiläumskonzert stattfinden könnte, ist derzeit noch nicht absehbar.

„Wir freuen uns immer über neue Stimmen – ganz besonders aber über neue männliche Sänger, die unsere Tenöre und Bässe verstärken könnten“, erklärt die Organistin. Mitmachen ist mit kurzer Anmeldung unter info@riedbergchor.de jederzeit möglich.

Der Riedbergchor trifft sich jeden Donnerstag von 20 bis 21.30 Uhr zur Probe in der evangelischen Kirche Frankfurt Riedberg – aktuell aber IM FREIEN! Weitere Informationen www.riedbergchor.de

Foto: Riedbergchor e. V.

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Hier ergrünt der längste Riedberg-Park

Verspätet, aber dafür umso schöner ist der längste Riedberg-Park. Mit Blick vom Taunus bis zur Skyline, mit Spielplätzen, Calisthenics-Anlage fürs Outdoor-Workout und einem Pavillon für Jugendliche. Ein Teil des neuen Grünzugs „Römische Straße“ ist schon zugänglich.

Ob exakt hier einst die Römer Richtung Limes entlangmarschierten, ist nicht zweifelsfrei belegt. Fest steht aber, dass dieser dritte Park im Stadtteil der abwechslungsreichste und attraktivste Grünzug werden könnte. Nicht nur, weil er den Riedberg von Nord nach Süd durchquert und tolle Ausblicke bietet.

Im Süden, direkt am Uni-Campus, war zuletzt schon ziemlich viel los. Abends schoben Fitness-Fans die Absperrung zur Seite und trainierten an der sogenannten Calisthenics-Anlage an Klimmzugstangen, Hängeleitern, Ringen, Sprossenwänden und Trainingsbänken. Das ist perfekt fürs Klettern, für Eigengewichtsübungen und sogar fürs „Boot Camp Workout“. Eine ähnliche Anlage kennen die meisten nur aus dem Frankfurter Hafenpark.

Aktuell ist der Calisthenics-Bereich durch einen weiteren Bauzaun abgesperrt. Erst wenn der Fallschutzbelag am Boden fertig ist, können die Fitnessgeräte uneingeschränkt genutzt werden.

Perfekt fürs Workout: Wenn der Fallschutzbelag am Boden fertig ist, wird die Calisthenics-Anlage im neuen Park „Römische Straße“ auch offiziell freigegeben Foto: MAINRiedberg

Ein Pavillon für Jugendliche

Nur wenige Meter weiter und ebenfalls noch abgesperrt ist eine Tischtennisplatte und direkt daneben ein offener Pavillon. Jörg Sander vom Grünflächenamt scheint sich beim MAINRiedberg-Gespräch fast ein bisschen zu wundern, dass er noch nicht explizit darauf angesprochen wurde. Denn ein solcher wettergeschützter Rückzugsort für Jugendliche ist schon lange diskutiert und gefordert worden. Ein zentraler Standort nah an der Wohnbebauung kam für das Grünflächenamt nicht in Frage. Aber hier, neben Kita Kairos, den U-Bahn-Gleisen und einem Studentenwohnheim, sei es geradezu ideal, so Sander.  

Der Hintergrund des Diskussion: Am Riedberg gibt es mehr als 20 Spielplätze, aber außer dem Jugendhaus und einem großen Basketballplatz bisher kaum Freiraum für Jugendliche – obwohl bereits 2.300 Kinder und Teenager im Alter von 6 bis 14 Jahren plus 600 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren hier leben. Tendenz steigend. 

Noch nicht ganz fertig: Hier wird ein wettergeschützter Pavillon für Jugendliche gebaut Foto: MAINRiedberg

Es gab auch schon erfolgreiche Petitionen von jungen Riedbergern für einen Skatepark und einen Bikepark. Letzterer ist wohl vom Tisch, der Skatepark hat bessere Chancen. Der Pavillon, der natürlich nicht nur Jugendlichen vorbehalten ist, ist aber das erste Projekt, das bisher realisiert wurde.

Auch drei neue Spielplätze entstehen

Apropos Spielplätze: Drei weitere Spielplätze und auch „Spielpunkte“ mit Stangen und anderen Geräten werden noch an der Römischen Straße entstehen. Insgesamt wurden und werden rechst und links des Hauptweges 109 Bäume und 15.000 Sträucher in unterschiedlichen Größen gepflanzt. Der gesäte Rasen sprießt schon durch. Der erste Abschnitt des Grünzugs vom Nordende des Riedbergs bis zur Kreuzung mit dem Kätcheslachpark ist schon zugänglich.

Insgesamt ist der Park rund 3,1 Hektar groß, verläuft entlang der Frischluftschneise Richtung City, wirkt sich also auch positiv auf das Mikroklima aus. Die Baukosten liegen bei rund 6,5 Millionen Euro. Der Entwurf stammt von dem Berliner Landschaftsarchitekten Jürgen Weidinger.

Zentraler Platz mit Restaurant und Café

Der Hauptweg durch den Park ist asphaltiert und von Steinen eingefasst, was an die alte Römerstraße erinnert. Die soll hier oder ganz in der Nähe von der Römerstadt „Nida“ im heutigen Heddernheim zum Limeskastell Saalburg geführt haben. Fünf Stelen aus Gestein durchziehen den Park, die noch um Informationsplatten aus Stahl ergänzt werden, um zur römischen Geschichte dieses frühen Transportwegs Auskunft zu geben.

Fast fertig ist auch der zentrale Rudolf-Schwarz-Platz. Die ersten Blumen blühen schon, die Mehrfamilienhäuser am Platz sind teilweise bereits bezogen. In wenigen Wochen wird auch noch ein italienisches Restaurant mit Außengastronomie eröffnen. 

Fotos: MAINRiedberg

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Große Müllsammel-Aktion am Riedberg

Auch in diesem Jahr heißt es: „Riedberg putzt sich raus!“ In einer großen Nachbarschaftsaktion will die IG Riedberg am Wochenende für ein bisschen Ordnung in unserem Stadtteil sorgen.

Die große Müllsammel-Aktion läuft am Samstag, 12. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Die IG Riedberg hofft auf viele fleißige Helferinnen und Helfer aus dem Stadtteil. Die FES liefert das nötige Material, wie Greifzangen, Müllbeutel und Handschuhe und transportiert den Müllberg dann auch ab.

Die IG Riedberg verbindet die Aktion mit einem Info-Stand über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins – vom großen Stadtteil-Sommerfest bis zum Weihnachtsmarkt, vom Engagement in den Streuobstwiesen bis zum selbst gekelterten Apfelsaft. 

Die Müllsammelaktion beginnt um 10 Uhr auf dem Riedbergplatz. Dort kann sich jeder mit dem nötigen Material ausrüsten und dann in kleinen Gruppen in die verschiedenen Quartiere ausschwärmen. In den einzelnen Quartieren gibt es Ablageplätze, die am Ende mit dem Autoanhänger abgefahren werden, um alle Säcke einzusammeln. „Die vollen Säcke müssen also nicht zum Riedbergplatz zurückgeschleppt werden“, sagt der IG-Vorsitzende Markus Schaufler.

Ende der Aktion wird um 16 Uhr sein. „Aber natürlich muss niemand sechs Stunden am Stück Müll sammeln“, so die Info des Vereins. Man kann jederzeit einsteigen, mal rasch einen Sack füllen und dann die Zangen wieder abgeben. Ausgangspunkt ist jedoch jeweils der Riedbergplatz. Dort werden Zangen, Handschuhe und Müllsäcke verteilt und die Sammler erfahren auch, an welcher Stelle die vollen Säcke abgelegt werden können.

Foto:  Jasmin Sessler / Unsplash

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Blackout am „Himmerich“

Erst flackerte das Licht, dann ging plötzlich nichts mehr. Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Herd. Wie viele Haushalte Samstagnacht vom totalen Stromausfall in der Straße „Am Himmerich“ nahe dem Riedbergzentrum betroffen waren, ist derzeit noch nicht bekannt.

„Es war gegen 21 Uhr. Ganz kurz flackerten die Glühbirnen noch und plötzlich war der Strom einfach weg. Nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Nachbarn“, berichtet ein Anwohner MAINRiedberg. Die Aufregung war zunehmend spürbar. Nach rund einer Stunde bekamen sie eine Auskunft von Mainova. „Man sagte uns, dass wohl die Straße aufgebaggert werden muss, und dass man versucht, das Problem möglichst bald zu beheben.“

Dann dauerte es noch eine Weile, „bis ein Zwei-Mann-Bautrupp mit einem kleinen Bagger kam“, schildert der Anwohner. Kurios sei dabei gewesen, dass man ihn gefragt habe, wo genau die Stromleitung liegt. „Woher soll ich das bitte wissen?“

Aber auch diese Frage konnte offenbar relativ schnell gelöst werden. Gegen Mitternacht begannen die Arbeiten mit dem Bagger. Sonntagmorgen brannte wieder überall am Himmerich das Licht.

Fotos: MAINRiedberg 

In der Straße „Am Himmerich“ fiel Samstagnacht teilweise komplett der Strom aus Foto: MAINRiedberg

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Freude und Frust über den Starkregen

Der Riedberg hatte das größte Planschbecken Frankfurts – zumindest einen sonnigen Samstag lang. Aber während die Kleinen das begeistert ausnutzten, richtete der Starkregen der vergangenen Tage andernorts große Schäden an. Die Feuerwehr Frankfurt hatte mehr als 200 Einsätze.

„Das ist doch eine gute Idee vom Grünflächenamt, bei diesem Wetter das Becken zu fluten. Fehlt nur noch ein Foodtruck und der Bademeister“, schreibt uns ein MAINRiedberg-Leser. Und tatsächlich: Während am Samstag viele noch im Riedbergzentrum ihre Wochenendeinkäufe erledigen, hat sich das große Regenrückhaltebecken im Kätcheslachpark in eine Wasserlandschaft verwandelt. Oder besser gesagt: in ein riesengroßes Planschbecken. Mit einer grünen Insel in der Mitte und Steinstufen am Rand, wo nicht nur Mamas und Papas entspannen können. Während die Kinder durchs knietiefe Wasser laufen. Wie der siebenjährige Paul und sein Bruder Jona (4) auf dem Bild oben, die jede Menge Spaß hatten.

„Wenn dieser tolle Stadtteil tatsächlich noch ein Schwimmbad hätte, wäre es hier perfekt“, sagt uns ein Spaziergänger mit Blick auf den neuen „Riedberg-See“. der war übrigens am Sonntag schon wieder verschwunden.

Frankfurter Feuerwehr im Dauereinsatz

Im Gegensatz zu den großen Schäden, die die Unwetter der vergangenen Tage im Rhein-Main-Gebiet und in Osthessen leider verursacht haben. Allein die Feuerwehr Frankfurt seit Donnerstagabend rund 200 Einsätze.

Es begann schon nach dem Gewitter und Starkregen an Fronleichnam. Donnerstag gegen 19.30 Uhr wurden der Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt in kürzester Zeit 85 Einsatzstellen gemeldet. Bei diesen handelte es sich größtenteils um vollgelaufenen Keller, vereinzelt wurden auch umgestürzte Bäume, abgerissenen Äste oder überflutete Unterführungen und Straßen gemeldet.

Die Einsätze wurden durch eine Vielzahl von alarmierten Freiwilligen Feuerwehrkräften, der DLRG Frankfurt und der Berufsfeuerwehr bis in die späten Abendstunden abgearbeitet. Betroffen waren vor allem die Stadtteile Niederrad, Sachsenhausen, Innenstadt und der Gallus.

Im Laufe des Freitags wurden noch rund 20 Einsätze durch den Regen vom Vortag gemeldet. Gegen 16 Uhr kam es wieder zu einem kleineren Gewitter über Frankfurt, infolge dessen wurden nochmals zehn unwetterbedingte Einsätze der Leitstelle der Feuerwehr gemeldet. Auch hier handelte es sich vor allem um vollgelaufene Keller.

Nochmals 90 Einsätze am Samstag

Am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr kam es erneut zu einem größeren Gewitter mit Starkregen. Bis 18 Uhr wurden der Feuerwehr 90 Einsatzstellen gemeldet. Auch bei diesen handelte es sich um vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume/abgerissenen Äste und überflutete Straßen. Ebenfalls an diesem Tag wurde ein Großteil der Freiwilligen Frankfurter Feuerwehren alarmiert, die zusammen mit der Berufsfeuerwehr und der DLRG Frankfurt die Einsatzstellen anfuhren. Besonders betroffen waren die Stadtteile Sindlingen, Zeilsheim, Sachsenhausen, Niederrad und Teile der Innenstadt. Über Verletzungen von Personen ist nichts bekannt.

Foto: MAINRiedberg

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Hier wird ein Bienenvolk gerettet!

Mit Schutzkleidung, viel Erfahrung, Humor und etwas Wasser retten die Hobby-Imker Holmer Drews und Matthias Adler einen Bienenschwarm am Riedberg. MAINRiedberg hat die Bienenfreunde begleitet.

Es sieht nur wie eine kleine schwarze Wolke in einem Ahornbaum aus, unmittelbar neben dem Kätcheslachpark. Wer aber genauer hinsieht, wird in dieser Wolke beinahe unzählige schwarze Punkte bemerken. Bienen, die dicht an dicht an einem Ast hängen. Ihr Summen ist nicht zu überhören. „Das dürften hier ein paar Tausend Bienen sein. Dass ein Schwarm plötzlich auszieht und sich irgendwo niederlässt, ist um diese Jahreszeit nichts Ungewöhnliches“, erklärt Holmer Drews.

Hobby-Imker Matthias Adler versucht den Schwarm mit einem Plastikbehälter einzufangen…

… während um ihn herum Hunderte Bienen fliegen Fotos: MAINRiedberg

Er spricht von einem „normalem Teilverhalten“. Wenn es den Bienen an ihrem normalen Standort, beispielsweise in einem Bienenhaus, so gut geht, dass sie eine neue Prinzessin produzieren können, schwärmt die alte Königin mit ihrem Hofstaat aus. „Das sieht gefährlicher aus, als es ist“, so der passionierte Imker. Wenn die Insekten uns Menschen oder wenn wir Menschen ihnen dann aber zu nahe kommen, könnte es gefährlich werden. Deshalb waren Holmer Drews und Matthias Adler vom Verein Bee Friends Frankfurt auch an einem Feiertag sofort bereit dazu, die Bienen zu retten.  

Es klappt mit zwei Versuchen

Sie haben einen Bienenkasten mitgebracht. Dazu eine einfache große Plastikbox und einen Wassersprüher. „Die Wasserwolke wird die Bienen ein bisschen beruhigen“, sagen die Experten. Während Holmer vom Boden aus die Lage sondiert, steigt Matthias auf die Leiter, die etwas schief an dem noch jungen Baum lehnt. Dann muss alles schnell gehen. Erst kommt etwas Wasser, dann schlägt Matthias Adler auf den Ast, an dem die Bienen dicht an dicht hängen. Gleichzeitig hält er den großen Plastikbehälter darunter, um die Bienen einzufangen. Und lässt diesen Sekunden später in die Arme von Holmer Drews fallen. Der geht nur wenige Schritte zum Bienenkasten, öffnet die Holzklappe, versucht die Bienen hineinzulocken, verschließt den Kasten wieder.

Währenddessen schwirren um den Baum herum und auch um die Gesichter der Imker immer noch Hunderte Bienen hektisch umher. Die beiden lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Versuch 1 war schon ziemlich geglückt. „Trick 17 ist es aber, die Königin einzufangen. Dann zieht der ganze Hofstaat nach.“

„So Mädels, hier könnt ihr einziehen“

Also steigt Matthias Adler nochmals auf die Leiter. Im zweiten Versuch klappt die Rettungsaktion so gut, dass Holmer Drews beim Öffnen des Bienenkastens zufrieden sagt: „So Mädels, hier könnt ihr einziehen!“

„Trick 17 ist es, die Königin einzufangen. Dann zieht der ganze Hofstaat nach“, sagt Holmer Drews. Foto: MAINRiedberg

Der Arzt und Bienenfreund spricht noch „ein Lob auf den Radfahrer“ aus, der die Bee Friends verständigt hatte. In den nächsten Tagen wird dann ein neuer Standort für die Bienen gesucht. 

Der Verein hat unter der Telefonnummer 0162-155 7312 eine „Schwarmhotline“ eingerichtet.

Unter dieser Nummer kann man uns Bienenschwärme melden. Sofern es möglich ist, werden wir versuchen, den Schwarm zu fangen und die Bienen zu retten“, erklärt Drews. Ein wichtiger Zusatz: Bei der Hotline geht es nur um Bienenschwärme und nicht um Fragen zu Bienen oder bienenähnliche Insekten. Dafür ist das Umwelttelefon der Stadt Frankfurt unter 069/ 212 39 100 die richtige Anlaufstelle.

Weitere Informationen zu den Riedberger Bienenfreunden im Internet unter bee-friends.org

Foto: MAINRiedberg Magazin

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Spielplatz wegen giftigem Eichenprozessionsspinner gesperrt

An Eichen auf dem Spielplatz in der Walter-Gropius-Straße am Riedberg wurden Raupen des giftigen Eichenprozessionsspinners entdeckt. Der Spielplatz bleibt vorerst geschlossen.

Durch den Klimawandel breitet sich der wärmeliebende Eichenprozessionsspinner in Deutschland immer weiter aus. In Frankfurt und in der Rhein-Main-Region sind er und seine Nester seit vielen Jahren ein Problem. Der Kontakt mit den feinen Brennhaaren der grauen Raupen kann Hautausschläge hervorrufen.

Auch die Atemwege können gereizt werden und im Extremfall zum allergischen Schock führen. Sogar das Berühren von Nestern der Eichenprozessionsspinner ist gefährlich: Auch nach Verpuppung der Larven bleiben die giftigen Brennhaare dort und können bei Kontakt weiter Reizungen verursachen.

Grünflächenamt mahnt zur Vorsicht

Das Grünflächenamt warnt ausdrücklich davor, die Tiere oder ihre Nester selbst zu entfernen. Sobald die Raupen Nester gebaut haben, erfolgt die Absaugung durch eine Fachfirma, heißt es in einer Mitteilung.

Bei Fragen steht den Bürgerinnen und Bürgern die Hotline des Grünflächenamtes unter Telefon 069/212-30991 zur Verfügung.

Unter https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/publikationen/gruenflaechenamt/musterseite_publikation gibt es einen Flyer zum Eichenprozessionsspinner. Er enthält alles Wissenswerte über die Lebensweise des Insektes und den Umgang mit ihm.

Foto: MAINRiedberg

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Nachbarschaftsfest im Familienzentrum

Langsam geht das Leben wieder los! Das Familienzentrum Billabong lädt am Freitag zu einem Outdoor-Nachbarschaftsfest ein und hofft auf gutes Wetter.

„Wir freuen uns riesig, dass wir endlich wieder gemeinsam mit den Riedbergern und Kalbachern feiern können“, sagt Claudia Spahn vom Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Am 28. Mai ist von 14.30 bis 17 auf dem Außengelände des Zentrums ein Nachbarschaftsfest geplant – mit vielen tollen Aktionen für Jung und Alt. „Da dies eine Outdoor-Veranstaltung ist, findet unser Fest nur bei gutem Wetter statt, also wenn es nicht regnet“, heißt es bei Billabong.

Es gibt ein Trommel-Mitmach-Konzert, eine Leine mit Basteltütchen für Kinder, Malen an Stellwänden für Kinder und Erwachsene und einen „Banner der Vielfalt“. Hier kann jeder mitteilen, warum es toll ist, wenn die Gesellschaft und unser Leben bunt und vielfältig sind. Natürlich ist das Servicefenster zum Café geöffnet. Für frisch gebackenen Kuchen und Getränke ist gesorgt. Auch für diese Veranstaltung gilt das Hygienekonzept des Familienzentrums.

Weitere Informationen zum Nachbarschaftsfest am 28. Mai unter www.billabong-family.de

Foto: Familienzentrum Billabong

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Gasgeruch am Riedberg möglich

Die Netzdienste Rhein-Main (NRM) führen Arbeiten an einem Vorratsbehälter für sogenannte Odorierungsmittel in Niederursel durch. In der Folge kann es zu Gasgeruch im Umkreis kommen. Dies ist aber gesundheitlich unbedenklich.

Da Erdgas von Natur aus geruchlos ist, werden ihm als Sicherheitsmaßnahme intensive Riechstoffe zugefügt. Selbst kleinste Gasmengen können so zur Warnung leicht wahrgenommen werden. In der kommenden Woche könnte der typische Gasgeruch in Frankfurt, in Teilen von Taunus, Hochtaunus und dem Wetteraukreis auch ohne entsprechenden Anlass auftreten. Darauf weisen die Netzdienste Rhein-Main (NRM) hin, die am Donnerstag, 27. Mai, in Niederursel Arbeiten an einem ihrer Vorratsbehälter für das sogenannte Odorierungsmittel durchführen. Der Geruch kann je nach Windrichtung in einem Radius von zirka fünf Kilometern wahrnehmbar sein. Denn er entweicht leicht in die Luft, ist aber gesundheitlich unbedenklich.

Die NRM setzt als Odorierungsmittel das Mercaptangemisch „Spotleak 1009“ ein. Die menschliche Nase reagiert sehr empfindlich und bereits in kleinsten Mengen darauf. Undichtigkeiten an Gas-Installationen oder der Gasaustritt an defekten Rohrleitungen können so sehr schnell bemerkt werden. Der intensive Warngeruch dient dem Schutz der Bevölkerung und der Kunden. Er verflüchtigt sich an der Luft. Die NRM versucht die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Das Unternehmen bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Foto: Usman Yousaf / Unsplash

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Neuer Pflegedienst für den Frankfurter Norden

„Bei uns stehen die Kranken und Pflegebedürftigen im Mittelpunkt“, sagen Kristin Schewe und Valentina Loncaric. Nach jahrelanger Erfahrung in Seniorenheimen haben sich die beiden Fachkräfte selbstständig gemacht und einen Pflegedienst in Frankfurt-Kalbach gegründet.

Der Schriftzug „Pflegedienst Mittelpunkt“ ist schon außen an den Fenstern in der Kalbacher Hauptstraße zu lesen. „Unsere Tür steht auch immer offen, wenn wir da sind“, sagt Kristin Schewe (34). Zeit, das Büro perfekt auszustatten oder auch ihr Auto mit auffälliger Werbung in eigener Sache zu bekleben, blieb bisher nicht. Denn es ging nach dem Start Anfang Mai sofort los. „Wir haben beide unter anderem im Seniorenpflegeheim Bettinahof am Riedberg gearbeitet. Viele Angehörige und viele hier im Stadtteil kennen uns. Und als bekannt wurde, dass wir uns selbstständig machen, hatten wir schnell die ersten Kunden.“

Viel lieber sagen sie „Kranke und Pflegebedürftige“. Kristin Schewe hat als stellvertretende Pflegedienstleitung gearbeitet und ist auch Palliativfachkraft. Ihre Kollegin Valentina Loncaric (28) hat noch eine Zusatzausbildung zur Wundexpertin. Beide betonen, was ihrer Meinung nach im Alltag in den Heimen, aber auch bei der ambulanten Versorgung fehlt: Zeit und Zuwendung. „Wir wollen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Senioren eingehen und auch mitarbeiterorientiert arbeiten.“ Wenn alles klappt, werden sie bald nicht mehr alles alleine stemmen können und weitere Fachkräfte einstellen.

Breites Spektrum der ambulanten Pflege bis hin zur Sterbebegleitung

Mit dem neuen Pflegedienst „Mittelpunkt“ bieten sie ein breites Spektrum von der kompletten Körperpflege, Hauswirtschaft, Behandlungspflege bis zur palliativen Versorgung und Sterbebegleitung an. Sie stehen in engem Austausch mit einer Hausärztin hier vor Ort, haben Kontakt zu Heimen und Krankenhäusern und sind 24 Stunden erreichbar.

Das Einzugsgebiet, wo sie tätig werden können, reicht von Kalbach, Riedberg, Bonames, Heddernheim, Harheim, Frankfurter Berg bis Nieder- und Ober-Erlenbach.

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Schon seit zwei Jahren haben die beiden Altenpflegerinnen über einen gemeinsamen Weg in die Selbstständigkeit nachgedacht. „Ende Februar 2021 haben wir uns endlich durchgerungen, unser Konzept bei der Krankenkasse einzureichen“, sagt Valentina Loncaric. Nach dem Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Danach musste alles sehr schnell gehen. Als sie von den leerstehenden Büroräumen in Kalbach erfuhren, noch dazu mit Parkplätzen vor der Tür, war die Entscheidung für den Standort schnell gefallen.

Bis vor Kurzem war hier noch eine Hebammenpraxis. Die musste coronabedingt schließen. Manchmal klopfen Passanten und Mamas an die Tür, die einfach nur erfahren möchten, wer der beliebten Hebamme nachgefolgt ist. „Wir bekommen auch sehr viele Anfragen. Mit so viel Zuspruch haben wir ehrlich gesagt am Anfang noch gar nicht gerechnet“, berichten die beiden Gründerinnen. Sie wollen alles dafür tun, dass das so bleibt.

Weitere Informationen und Kontakt unter der Telefonnummer 01573 / 939 0018 und www.pflegedienst-mittelpunkt.de

Foto: MAINRiedberg

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