15. Korean Film Festival Frankfurt: Neuer Ausweichort nach Brand im CineStar Metropolis

Korean Film Festival Frankfurt Festivaldesign Logo Project K

Kurz vor der Eröffnung des 15. Korean Film Festival Frankfurt steht das Organisationsteam des Vereins »Project K e. V.« vor einer großen Herausforderung: In der Nacht zum 8. Oktober beschädigte ein unerwarteter Brand das Frankfurter CineStar Metropolis, sodass das Kino bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Trotz dieser Ausnahmesituation können Filmbegeisterte aufatmen. Dank des schnellen und tatkräftigen Einsatzes des ehrenamtlichen Teams wurden rasch hervorragende Ausweichmöglichkeiten gefunden. Alle Vorführungen, die im CineStar geplant waren, ziehen kurzerhand in das CinemaxX nach Offenbach um.

Vom 20. bis zum 25. Oktober 2026 werden wie geplant insgesamt 27 südkoreanische Langfilme und 11 Kurzfilme auf der großen Leinwand präsentiert. Sämtliche Anfangszeiten bleiben unverändert, lediglich die Spielstätte wechselt. Die Anreise gestaltet sich dabei gewohnt komfortabel: Das CinemaxX Offenbach ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell zu erreichen – es liegt nur 10 Minuten von der Frankfurter Hauptwache und etwa 15 Minuten vom Festivalkino Eldorado entfernt. Vor Ort empfängt das Festivalteam die Gäste herzlich.

Eröffnung und bewährtes Programm im Überblick

Auch der feierliche Auftakt mit der Eröffnungsvorstellung des Films Once We Were Us findet am 20. Oktober 2026 ab 19:00 Uhr im CinemaxX Offenbach statt. Im Verlauf des Festivalwochenendes folgen dort weitere Highlights wie My Daughter is a Zombie, Train to Busan, Pretty Crazy, The World of Love, Boss sowie Salmokji: Whispering Water.

Alle weiteren Spielstätten laufen ungestört weiter: Die Aufführungen in den Arthouse-Kinos Eldorado und Cinéma sowie im Kino des DFF (Deutsches Filminstitut & Filmmuseum) finden wie gewohnt statt. Auch der beliebte Korea Culture Day wird am 24. Oktober 2026 planmäßig in der Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter veranstaltet und bietet mit bunten Ständen vielfältige Einblicke in die koreanische Kultur.

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit und werden an die neuen Sitzplätze im CinemaxX angepasst; Ticketinhaber werden hierzu per E-Mail informiert. Der reguläre Ticketverkauf läuft weiterhin online über den offiziellen Ticketshop.

Das Jubiläumsprogramm bietet eine eindrucksvolle Mischung aus Blockbustern, Dokumentationen, Indiefilmen und Kurzfilmen im Original mit Untertiteln. Zudem entscheidet das Publikum über die Vergabe des KFFF Newcomer Awards. Das Engagement des Teams zeigt eindrucksvoll, mit wie viel Herzblut die Filmkultur in der Region gelebt wird.


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Zwei neue Sprudler sollen den Kätcheslachweiher wieder aufatmen lassen

Kätcheslachweiher mit 2 Perlatoren

Nach mehr als einem Jahr Wartezeit hat die Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) zwei Sprudler im Kätcheslachweiher installiert. Sie sollen die Wasserqualität verbessern und den Tieren im Weiher helfen. Doch niedrige Wasserstände und Algen bleiben ein Problem.

Wer in diesen Tagen durch den Kätcheslachpark spaziert, entdeckt ein neues Bild: Zwei Wasserfontänen steigen aus dem Weiher auf und fallen in glitzernden Bögen auf die Wasseroberfläche zurück. Die größere Fontäne bildet einen breiten Wasserkranz, die kleinere ergänzt das Wasserspiel. Seit spätestens Mitte Oktober sind beide Anlagen in Betrieb.
Was auf den ersten Blick wie eine Verschönerungsmaßnahme aussieht, hat vor allem einen praktischen Zweck. Die beiden Sprudler, auch Perlatoren genannt, sollen die Wasserqualität im Kätcheslachweiher verbessern.

Mehr Sauerstoff für den Weiher

Gerade in warmen Sommermonaten können stehende Gewässer unter Sauerstoffmangel leiden. Hohe Temperaturen verringern die Menge an Sauerstoff, die Wasser aufnehmen kann. Gleichzeitig verbrauchen Fische, Kleinstlebewesen und die Zersetzung abgestorbener Pflanzen Sauerstoff.

Die neuen Sprudler setzen das Wasser in Bewegung und vergrößern den Kontakt zwischen Wasser und Luft. Dadurch kann der Sauerstoffaustausch unterstützt werden. Vor allem Fische und andere wasserbewohnende Tiere können davon profitieren.

Auch gegen übermäßiges Algenwachstum sollen die Anlagen helfen. Die Durchmischung des Wassers kann die Wachstumsbedingungen für bestimmte Algenarten abschwächen. Eine Garantie für algenfreies Wasser ist das allerdings nicht. Entscheidend sind ebenso die Nährstoffbelastung, die Wassertemperatur und die Sonneneinstrahlung.

Ganz nebenbei bereichern die beiden Fontänen den Park auch optisch. Das bewegte Wasser verleiht dem Weiher eine neue Lebendigkeit. Besonders bei Sonnenschein entsteht ein reizvoller Anblick, der zum Verweilen einlädt.

Kätcheslachweiher Perlator und Kanadagänse

Aus wenigen Tagen wurde mehr als ein Jahr

Der Installation ging eine ungewöhnlich lange Wartezeit voraus. Bereits im Juli 2025 machte die damalige Ortsvorsteherin Ulrike Neißner (Grüne) die Stadtentwässerung auf starke Algenbildung und nach Luft schnappende Fische aufmerksam. Damals wurde eine kurzfristige Installation von Sprudlern in Aussicht gestellt.

Doch zunächst geschah nichts Sichtbares. Ende Juli 2026 waren die Geräte nach Auskunft der SEF zwar bestellt, aber noch nicht geliefert.

Niedriger Wasserstand und verbliebene Algen

Mit der Inbetriebnahme sind allerdings nicht alle Probleme des Weihers gelöst. Aktuelle Beobachtungen zeigen weiterhin grünliche Algenansammlungen in den flachen Uferbereichen. Auch der Wasserstand ist auffallend niedrig. An mehreren Stellen liegen breite Uferstreifen und Teile der befestigten Böschung frei.

Kätcheslachweiher mit Algenbildung im Uferbereich

Eine mögliche Ursache ist die Trockenheit. Besonders der Juli 2026 war in Frankfurt außergewöhnlich niederschlagsarm. Nach Wetterdaten der Station Frankfurt/Main fielen lediglich 9,4 Liter Regen pro Quadratmeter.

Hinzu kommt die besondere Konstruktion des Kätcheslachparks. Er ist nicht nur Erholungsgebiet, sondern zugleich eine große Anlage zur Regenwasserbewirtschaftung. Das Niederschlagswasser aus den umliegenden Wohngebieten wird zunächst in vorgelagerten Mulden zurückgehalten und kann dort teilweise versickern. Erst überschüssiges Wasser gelangt über weitere Anlagen zum Weiher.

Dieses Prinzip, heute häufig als „Schwammstadt“ bezeichnet, entlastet bei Starkregen die Kanalisation und fördert die Versickerung. In längeren Trockenperioden kann dadurch allerdings auch der Nachschub für den Weiher gering ausfallen.
Ob allein fehlender Regen für den niedrigen Wasserstand verantwortlich ist oder weitere technische beziehungsweise wasserwirtschaftliche Ursachen hinzukommen, bleibt offen.

Entscheidend ist die Wirkung

Die Sprudler sind ein sinnvoller erster Schritt. Ob sie tatsächlich ausreichend Sauerstoff ins Wasser bringen und das Algenwachstum nachhaltig begrenzen, lässt sich jedoch nicht allein an den schönen Fontänen erkennen.

Dafür wären regelmäßige Messungen des Sauerstoffgehalts, der Wassertemperatur und wichtiger Nährstoffe notwendig. Auch die Entwicklung der Algenbestände und des Wasserstands sollte dokumentiert werden.

Frau Neißner war es vor ca. 4 Jahren gelungen, dass der Kätcheslachweiher in die Untersuchung der Oberflächengewässer aufgenommen wurde! Ein Untersuchungsbericht der Behörden liegt dem Ortsbeirat 12 allerdings bisher nicht vor.

Je nach Messergebnis könnten ergänzende Maßnahmen erforderlich werden, etwa die Entfernung größerer Algenansammlungen, die Pflege der vorgelagerten Reinigungsanlagen oder eine Überprüfung der Wasserzuflüsse und des geregelten Abflusses.
Die beiden neuen Fontänen sind damit ein erfreulicher Gewinn für den Kätcheslachpark. Ob sie auch dauerhaft zu einem gesünderen Weiher beitragen, muss sich erst zeigen.

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Vielfalt, Gemeinschaft und neue Kurse: Aktuelles vom Riedberger SV

Symbolbild Jugendliche beim Sport

Beim Riedberger Sport- und Kulturverein e. V. (RSV) geht es in den kommenden Wochen nicht nur um sportliche Höchstleistungen, sondern ganz besonders um Miteinander, Kreativität und Spielfreude. Passend zur herbstlichen Jahreszeit stellt der Verein neue Kurse vor, belebt den Begegnungsraum in der Alten Turnhalle Kalbach und ruft die Gemeinschaft zum Mitmachen auf.

Neue Angebote für Gesundheit, Kunst und Spiel

  • Fit & Vital Ü65: Für alle Junggebliebenen ab 65 Jahren startet ein neues, altersgerechtes Bewegungsangebot. Jeden Mittwoch von 17:30 bis 18:45 Uhr steht in der Sporthalle der Grundschule Kalbach ein sanftes Kraft-, Balance- und Mobilisationstraining auf dem Programm, um ohne Leistungsdruck die Gesundheit und Selbstständigkeit im Alltag zu fördern. Interessierte für eine Schnupperstunde melden sich per E-Mail an warteliste@riedberger-sv.de (Betreff: Fit & Vital).
  • Kreativ-Angebot „Farbrausch – Art & Connect“: Im November zieht die Kunst in den RSV ein. In gemütlicher Runde in der Alten Turnhalle Kalbach können Erwachsene mit Acrylfarben und Leinwänden ohne Vorkenntnisse kreativ werden. Sämtliche Materialien werden gestellt; mitzubringen sind lediglich Freude am Malen sowie ein Unkostenbeitrag von 8 Euro für Mitglieder bzw. 16 Euro für Nichtmitglieder für den gesamten Monat. Über die genaue wöchentliche Uhrzeit (Freitag- oder Samstagvormittag sowie Donnerstagabend) stimmen die Teilnehmenden ab. Stimmabgabe und Anmeldung erfolgen unter kontakt@riedberger-sv.de (Betreff: Farbrausch).
  • Schachtreff & Spiele-Treff im neuen Begegnungsraum: Die frisch renovierte Alte Turnhalle (Grubweg 6, Kalbach) öffnet ihre Türen für alle Spielebegeisterten ab 16 Jahren. Sowohl für eine Partie Schach als auch für klassische und moderne Brett- oder Kartenspiele (von Skat bis »Siedler von Catan«) werden Gleichgesinnte gesucht. Termin und Uhrzeiten werden flexibel über WhatsApp-Gruppen vereinbart. Wer dabei sein möchte, sendet seine Kontaktdaten und Handynummer an kontakt@riedberger-sv.de (Betreff: Schachspiel bzw. Spielbegeistert).

Aktivitäten im Lauftreff

Auch der Lauftreff des RSV ist weiterhin hochaktiv. Bei den regelmäßigen Trainingszeiten (dienstags und donnerstags um 18:30 Uhr sowie sonntags um 8:30 Uhr) findet Lauftrainer Matthias für jedes Niveau die passende Gruppe. Dass sich das Training auszahlt, bewiesen die Läufer zuletzt erfolgreich beim Volkslauf in Rodheim. Auch beim anstehenden Frankfurt-Marathon gehen Aktive des Vereins an den Start und freuen sich über Unterstützung an der Strecke. Wer mitlaufen möchte, meldet sich unter warteliste@riedberger-sv.de (Betreff: Lauftreff).

Verstärkung für das RSV-Team gesucht

Damit das Vereinsleben weiterhin so dynamisch bleibt, sucht der RSV engagierte Personen, die sich einbringen möchten:

  • Initiative für einen Familienspieletreff: Für den Aufbau eines regelmäßigen Treffs, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam spielen können, wird eine organisatorische Leitung gesucht. Der Verein stellt die Räumlichkeiten und unterstützt bei der Organisation.
  • Schwimmtrainer für Samstagnachmittag: Das Wassersport-Team sucht Verstärkung durch einen Schwimmtrainer für die beliebten Kinderschwimmkurse am Samstagnachmittag. Vorausgesetzt werden Erfahrung im Kinderschwimmen sowie das Rettungsschwimmabzeichen in Silber.
  • Unterstützung für die „Fußball Allinclusive-Kids“: Das Inklusionsangebot für Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen wächst stetig. Gesucht werden Empathische Helfer, Co-Trainer oder Haupttrainer, die mit Geduld und Herz das Training unterstützen.
  • Übungsleitung fürs Eltern-Kind-Turnen: Für die Zweijährigen bis Vierjährigen wird ab sofort eine liebevolle Leitung für die Turnstunde am Mittwochnachmittag gesucht. Engagierte Quereinsteiger sind ebenso willkommen wie lizenzierte Trainer.

Interessierte an den offenen Positionen oder Projekten wenden sich direkt per E-Mail an kontakt@riedberger-sv.de. Weitere Informationen zum Verein gibt es auf riedberger-sv.de.

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Erinnerung an dunkle Zeiten: Gedenktafel für ehemaliges Zwangsarbeiterlager in Kalbach beschlossen

Zwangsarbeiterlager - Deutsche Carbone AG

In der Talstraße 107 in Kalbach steht ein unscheinbares Bauwerk mit historisch bedeutendem Hintergrund. Es handelt sich um eine ehemalige Baracke der früheren Kohlenbürsten- und Elemente-Fabrik Deutsche Carbone AG (heute Mersen Deutschland), die während des 2. Weltkriegs als Unterkunft für Zwangsarbeiter diente.

Dieses Gebäude gilt heute als die letzte noch erhaltene Zwangsarbeiterbaracke in ganz Frankfurt am Main. Nun erhält der historische Ort nicht nur den Status eines Kulturdenkmals, sondern auch eine offizielle Gedenktafel.

Die Historie des Zwangsarbeiterlagers in der Talstraße

Während des 2. Weltkriegs arbeiteten im Deutschen Reich Millionen von zivilen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, um die Kriegswirtschaft und die Versorgung aufrechtzuerhalten. Auch in Frankfurt schufteten rund 25.000 Menschen unter oft menschenunwürdigen Bedingungen.

Auf dem Werksgelände der Carbone AG existierte ab November 1942 bis zum Einmarsch der Alliierten ein solches Zwangsarbeiterlager. Aus historischen Unterlagen des Instituts für Stadtgeschichte und Bauscheinen aus dem Jahr 1943 geht hervor, dass die Anlage aus zwei Mannschaftsbaracken sowie einer Küchenbaracke mit Speiseraum bestand. Diese erstreckten sich entlang der damaligen Horst-Wessel-Straße (heute Carbonestraße).

Dokumente und historische Untersuchungen belegen, dass dort mindestens 44 französische Zwangsarbeiter – darunter auch eine Frau – untergebracht waren. Andere Nachkriegsberichte der Polizei sprechen von bis zu 50 Insassen. Während deutsche Angestellte in Vorarbeiterpositionen aufstiegen, mussten die ausländischen Arbeitskräfte unter extremen Belastungen für die Industrieproduktion arbeiten.

Die Initiative des Ortsbeirats 12

Dass dieses dunkle Kapitel der Lokalgeschichte nicht in Vergessenheit gerät, ist vor allem dem engagierten Einsatz des Ortsbeirats 12 zu verdanken. Bereits im Mai 2023 fasste das Gremium auf Antrag der SPD den einstimmigen Beschluss, an dem historischen Gebäude eine Gedenktafel anbringen zu lassen. Diese soll über das Schicksal der dort untergebrachten Menschen informieren und an die Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus erinnern.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt begrüßte die Anregung ausdrücklich. Um eine zügige Umsetzung zu gewährleisten, bewilligte der Ortsbeirat im Dezember 2023 aus seinem eigenen Budget Finanzmittel in Höhe von 3.500 Euro für die Herstellung und Anbringung der Tafel.

Denkmalschutz und wissenschaftliche Aufarbeitung

Parallel zum Errichten der Erinnerungstafel setzte sich die Lokalpolitik für den Erhalt des gesamten historischen Komplexes ein. Der Magistrat und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen leiteten eine Denkmalwertprüfung ein. Im Oktober 2026 folgte das erfolgreiche Ergebnis: Die letzte Frankfurter Zwangsarbeiterbaracke wurde offiziell unter Denkmalschutz gestellt und in das Denkmalverzeichnis aufgenommen.

Für die inhaltliche Gestaltung der Gedenk- und Informationstafel erarbeitet das Institut für Stadtgeschichte in Abstimmung mit den städtischen Fachämtern und dem Ortsbeirat den passenden Text. Neben der Aufstellung der Informationstafel ist geplant, das denkmalgeschützte Gebäude künftig auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit entsteht in Kalbach ein zentraler Lern- und Erinnerungsort für die gesamte Region.

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Mehrere Verstöße bei E-Scooter-Kontrollen

Wüstes Parken

Bei gezielten Kontrollen zur Überprüfung von E-Scootern kamen gestern Nachmittag (8. Oktober 2026) im Bereich Kalbach-Riedberg mehrere Verstöße zutage und führten zu Sicherstellungen der Fahrzeuge.

Zunächst fielen den Beamten im Bereich der Feldwege zwischen Kalbach und Riedberg zwei E-Scooter-Fahrer auf, die dort mit ihren Fahrzeugen unterwegs waren. Während bei dem einen E-Scooter nichts zu beanstanden war, stellte sich schnell heraus, dass der andere E-Scooter nicht über einen erforderlichen Versicherungsschutz verfügte. Zudem wies das Fahrzeug technische Veränderungen auf, die eine deutlich höhere Höchstgeschwindigkeit als die zulässigen 20 km/h ermöglichten.

In drei weiteren Fällen hielten die Beamten E-Scooter an, die ebenfalls nicht über einen gültigen Versicherungsschutz verfügten. Einer davon wies ebenfalls Veränderungen zur Erhöhung der zulässigen Geschwindigkeit auf. Insgesamt stellten die Beamten vier E-Scooter aufgrund der festgestellten Verstöße sicher und leiteten mehrere Verfahren ein.

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Alles zu teuer?!

Die Kosten für Wohnen, Energie und alltägliche Wege steigen stetig und belasten viele Haushalte. Das Forschungsprojekt WoEnMo der FH Erfurt und Hochschule Harz untersucht zurzeit mit einer Befragung diese Ausgabenbelastung.

Dabei geht es unter anderem um Miete, Kredit, Strom und Heizung sowie Kosten für PKW und Nahverkehr. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie dabei, besser sichtbar zu machen, wie sich die Kosten gegenseitig beeinflussen und wie Haushalte damit umgehen.

Die Befragung richtet sich an alle Haushalte – unabhängig von Einkommen, Wohnort oder Lebenssituation. Die Angaben werden anonym erfasst und für wissenschaftliche Auswertungen genutzt.

Als Dankeschön für einen vollständigen Fragebogen erhalten Sie einen Wunschgutschein in Höhe von 15 €.

Alle Informationen zum Projekt und zur Befragung gibt es unter woenmo.de.

Die Teilnahme ist online oder telefonisch möglich. Hilfreich für die Befragung sind z.B. Mietvertrag/Kreditvertrag, Abrechnung für Strom und Nebenkosten. Die Befragung dauert durchschnittlich 25 Minuten.

Kontakt für Fragen: Jenny Kunhardt, woenmo@fh-erfurt.de, 0361-6700-4418

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Zwei Teams des TV Kalbach lösen Tickets für die Hessischen Mannschaftslandesfinals im Gerätturnen 2026

Regio Ehrung Heidi

Am 26./27.09.2026 fand in der Kalbacher Mehrzweckhalle der Regionalentscheid der Region West im »Gerätturnen weiblich« statt. Der Turnverein Kalbach zeigte sich hier einerseits als guter Ausrichter der über zwei Tage gehenden Großveranstaltung und war darüber hinaus mit vier teilnehmenden Mannschaften auch aktiv am Wettkampfgeschehen beteiligt.

An diesem Wochenende hieß es, die Qualifikanten für das Hessische Mannschaftslandesfinale im November auszuturnen. Alle Teams hatten sich zuvor erfolgreich auf Gauebene für den Regionalentscheid qualifiziert. In der Mehrzweckhalle in Kalbach mussten sie sich nun am vergangenen Wochenende mit den anderen qualifizierten Mannschaften aus der Region West, zu der neben dem Turngau Feldberg noch der Turngau Süd Nassau, der Turngau Main Taunus sowie der Turngau Mitteltaunus gehören, messen.

Gold und Platz 4 in der Leistungsklasse 4

Am Samstagmorgen stand zunächst der Wettkampf der modifizierten Kür der Leistungsklasse 4, 9-12 Jahre, auf dem Programm. Hier stellte der TV Kalbach gleich zwei Mannschaften, die sich auf Gauebene als Erst- und Zweitplatzierte für den Regionalentscheid qualifizieren konnten. In der Mannschaft des TV Kalbach I gingen Hannah und Sarah Fenyö, Maria Clara da Silva, Eleonora Rapp und Julina Krick an den Start. Nach einem sehr guten Start am Sprung (38,80 Punkte) und am Stufenbarren (36,65 Punkte) mit dem jeweils stärksten Ergebnis aller teilnehmenden Mannschaften machte es das Team des TV Kalbach I am Balken noch einmal spannend.

Am sogenannten „Zittergerät“ mussten sie leider einige Absteiger in Kauf nehmen, die zu hohen Abzügen führten, so dass der herausgeturnte Vorsprung vor dem Abschlussgerät deutlich geschmolzen war. Doch die Kalbacherinnen behielten die Nerven, zeigten schöne Übungen am Boden und sicherten sich mit 149,410 Punkten und einem hauchdünnen Vorsprung den Sieg vor der Mannschaft des TV Hofheim, die 149,040 Punkte erturnten. Die TSG Münster landete mit 142,580 Punkten auf Rang 3. Die beiden erstplatzierten Mannschaften qualifizierten sich und treffen beim Hessischen Landesfinale im November erneut aufeinander. Mit Eleonora Rapp stellte der TV Kalbach I auch die beste Einzelturnerin des Wettkampfes.

Für das noch junge Team des TV Kalbach II, bestehend aus Frida Reinhard, Lea Peterka, Isabella Hortig, Maya Rowland und Mina Hahn war es nach der Gaumeisterschaft erst der zweite Wettkampf in dieser Leistungsklasse. Sie schlugen sich sehr gut und kamen am Ende mit 135,960 Punkten auf einen beachtlichen 4. Platz.

Regio LK 4 Mannschaft

© TVK

Deutlicher Sieg in der Leistungsklasse 3

Im zweiten Durchgang des Wettkampftages stellten sich Malin Meyers, Elisa Caps, Yuki Okamoto und Hanna Reinwald im Wettkampf der modifizierten Kür der Leistungsklasse 3, Jahrgang 2010 und jünger, der Konkurrenz. Das Team des TV Kalbach startete am Sprung und zeigte dort saubere und hochwertige Sprünge, unter anderem ein schwieriger Tsukahara gehockt von Elisa Caps, der starke 13,25 Punkte einbrachte. Mit 38,200 Punkten erturnten sie an diesem Gerät das mit Abstand beste Ergebnis aller teilnehmenden Mannschaften und setzten damit ein erstes Ausrufezeichen.

Auch am Balken (38,700 Punkten), an dem sie einen sturzfreien Durchgang erwischten und am Boden (42,950 Punkten) erzielten sie das jeweils beste Ergebnis aller teilnehmenden Mannschaften. Lediglich am Stufenbarren erturnte der TV Hofheim einen Zehntelpunkt mehr. Am Ende konnte sich das Team des TV Kalbach über 158,200 Gesamtpunkte, Platz 1 und die Qualifikation für das Landesfinale freuen. Platz 2 erreichte der TV Hofheim mit 152,150 Punkten vor der TSG Münster mit 151,950 Punkten. Beste Punktesammlerin des Wettkampfes war Elisa Caps mit 53,400 Punkten.

Platz 3 für die Mannschaft der P5

Am Sonntagmorgen waren die jüngsten Turnerinnen der Pflichtübungen P5, 11 Jahre und jünger, an der Reihe. Die Mannschaft des TV Kalbach bestand aus Hannah Wagner, Mathilda Ebel, Mila Moosmann, Katharina Konieczny und Zoe Kumanan. In diesem Wettkampf lieferten sich die Mannschaften der TUS Hornau, der TSG Sonnenberg und des TV Kalbach ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das die TUS Hornau (157,800 Punkte) am Ende knapp für sich entscheiden konnte. Rang 2 ging an die TSG Sonnenberg (157,670 Punkte), der TV Kalbach (157,220 Punkte) erreichte einen tollen 3. Platz, verpasste damit aber leider die Qualifikation für das Landesfinale denkbar knapp. Nur ein halber Punkt trennte die drei erstplatzierten Mannschaften – zu Rang 2 und damit der Qualifikation fehlten lediglich 0,45 Punkte. Die meisten Punkte erturnte das Team des TV Kalbach mit 40,030 Punkten am Boden, am Balken erzielten sie mit 38,960 Punkten sogar das höchste Ergebnis aller 9 Mannschaften an diesem Gerät.

Ehrung und Dank

Im Rahmen der Siegerehrung wartete schließlich noch ein besonderes Highlight: Heidi Nele Sieh wurde für ihren dreifachen Erfolg bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften mit einer besonderen Auszeichnung geehrt. Als bleibende Erinnerung an diese herausragenden Erfolge wird künftig ein Plakat die Trainingshalle des TV Kalbach zieren.

Ein großer Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die die Durchführung des Wettkampfes in Kalbach möglich gemacht haben und an Rewe Oberursel (im Zimmersmühlenweg), der die Veranstaltung mit großzügigen Spenden unterstützt hat.

Den qualifizierten Mannschaften wünschen wir eine gute Vorbereitung und eine erfolgreiche Teilnahme bei den Hessischen Landesfinals im November.

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TV Kalbach mit zwei Deutschen Meistertiteln bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 2026

DMKM Elenia Bodenturnen

Acht Turnerinnen des TV Kalbach erfolgreich bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Heide

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 2026, die am 19./20.09.2026 in Heide ausgetragen wurden, war der TV Kalbach mit insgesamt acht qualifizierten Turnerinnen vertreten. In den verschiedenen Altersklassen stellten die Athletinnen ihr Können nicht nur an den Turngeräten (Sprungtisch, Boden und Stufenbarren), sondern auch in den leichtathletischen Disziplinen (Sprint, Weitsprung und Kugelstoßen) unter Beweis. Mit zwei Deutschen Meistertiteln, einer Vizemeisterschaft und einer Bronzemedaille kehrte der TV Kalbach mit einer beeindruckenden Bilanz nach Frankfurt zurück.

Gold und Silber im Deutschen Sechskampf 14–15 Jahre

Mit dem Gewinn der Gold- und Silbermedaille verlief der Wettkampf im Deutschen Sechskampf der Altersklasse 14-15 Jahre aus Kalbacher Sicht besonders erfolgreich.

Malin Mayers und Maila Peters lieferten sich in einem starken Teilnehmerfeld (42 Teilnehmerinnen) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Malin am Ende mit einem knappen Punkt Vorsprung für sich entscheiden konnte. Mit 69,521 Punkten holte sie sich den deutschen Meistertitel in dieser Altersklasse. Hervorzuheben sind dabei insbesondere ihre 14,200 Punkte am Boden sowie ihre Leistungen in der Leichtathletik. Die 100 Meter absolvierte sie in starken 13,67 Sekunden, welche ihr 11,433 Punkte einbrachten, im Weitsprung kam sie mit 4,59 Metern auf 10,098 Punkte.

Knapp dahinter erkämpfte sich Maila Peters mit 68,545 Punkten die Silbermedaille. Besonders stark präsentierte sie sich am Sprung, wo sie für ihren Tsukahara 13,050 Punkte erzielte. Auch am Boden überzeugte sie mit 13,900 Punkten. Im 100-Meter-Lauf erreichte sie ebenfalls 13,67 Sekunden und damit 11,433 Punkte.

Elisa Caps gehörte in diesem Wettkampf mit 14 Jahren noch dem jüngeren Jahrgang an und belegte mit 62,968 Punkten den 27. Platz. Ihre stärkste Turnleistung zeigte sie am Boden mit 13,900 Punkten.

Deutscher Meistertitel und Bronze in der Altersklasse 12–13 Jahre

Auch im Deutschen Sechskampf der Altersklasse 12-13 Jahre stellte der TV Kalbach in einem starken Teilnehmerfeld von 45 Wettkämpferinnen zwei Medaillengewinnerinnen.

Elenia Krick zeigte über alle 6 Disziplinen hohe Stabilität und wurde mit 69,095 Punkten Deutsche Meisterin. Mit Tageshöchstwertungen am Sprung (13,750 Punkte für ihren Tsukahara gebückt) und Stufenbarren (14,000 Punkte) sowie starken 14,400 Punkten am Boden legte sie bereits an den drei Turngeräten den Grundstein für den späteren Sieg. Persönliche Bestleitungen in der Leichtathletik (u. a. 8,01 m im Kugelstoßen) rundeten das tolle Ergebnis ab.

Über Bronze durfte sich Eleonora Rapp freuen. Mit 66,644 Punkten belegte sie den dritten Platz. Ihre herausragende Einzelleistung im Turnen, die mit 14,500 Punkten belohnt wurde, zeigte sie am Boden. Auch im 75-Meter-Lauf überzeugte sie mit 10,88 Sekunden, die ihr 10,018 Punkte einbrachten.

Ebenfalls einen starken Wettkampf zeigten Maria Clara da Silva und Hannah Fenyö. Maria Clara belegte mit 62,750 Punkten den 11. Platz, ganz knapp dahinter landete Hannah mit 62,537 Punkten auf Platz 12.

Als jüngerer Jahrgang dürfen Eleonora, Maria und Hannah auch im kommenden Jahr nochmal in dieser Altersklasse antreten. Ihre Leistung in diesem Jahr hat gezeigt, dass sie im kommenden Jahr um die vorderen Platzierungen mitkämpfen können.

Starker Auftritt auch in der Altersklasse 16–17 Jahre

In der Altersklasse 16–17 Jahre vertrat Larissa Dobric den TV Kalbach. Sie erreichte mit 63,112 Punkten den 14. Platz. Ihre stärkste Turnleistung zeigte sie am Boden mit 13,000 Punkten. Im 100-Meter-Lauf erzielte sie mit 14,50 Sekunden 10,028 Punkte, im Weitsprung erreichte sie 4,37 Meter und damit 9,614 Punkte.

Gruppenbild Siegerehrung TVK

© TVK

Acht Turnerinnen – vier Medaillen

Mit zwei Deutschen Meistertiteln, einer Vizemeisterschaft und einer Bronzemedaille kann der TV Kalbach auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende in Heide zurückblicken. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kombination aus anspruchsvollen Turnleistungen und guten Ergebnissen in den leichtathletischen Disziplinen. Die acht Turnerinnen bewiesen damit eindrucksvoll ihre Vielseitigkeit und ihren Trainingsfleiß.

Der TV Kalbach gratuliert allen acht Turnerinnen herzlich zu ihren Leistungen und ganz besonders Malin Mayers und Elenia Krick zu ihren Deutschen Meistertiteln sowie Maila Peters und Eleonora Rapp zu ihren Medaillen.

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Gemeinsam löffeln, was die Zukunft bringt: Braucht der Riedberg eine eigene Stadtteilküche?

Gemeinsames Schnippeln in der Küche

Am vergangenen Sonntag wehte ein verlockender Duft durch die Räume der evangelischen Riedberggemeinde. Bereits zum dritten Mal fand dort das erfolgreiche Format „Retter-Essen“ statt – ein starkes Zeichen gegen die unnötige Verschwendung von Mitteln und Lebensmitteln.

Aus Zutaten, die zuvor von ehrenamtlichen Helfern bei Supermärkten der Umgebung vor der Tonne bewahrt wurden, zauberte Bärbel Albert gemeinsam mit engagierten Mitstreitern eine schmackhafte Suppe. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Auberginen, Kürbis und Brokkoli verschmolzen zu einem gesunden Gericht, das sich rund 50 Gäste nach dem ökumenischen Erntedankgottesdienst schmecken ließen. Knackige Rohkost und ein frischer Obstsalat rundeten das Menü ab. Was übrig blieb, wurde nach dem Motto „Rettet mit!“ kostenfrei an die Anwesenden verteilt.

Unterstützung gab es von Frau Meral vom Verein Foodsharing e. V.. Sie erläuterte das Prinzip: Über digitale Netzwerke werden Interessierte informiert, wo und wann überschüssige Lebensmittel abgeholt werden können. Auch in Kalbach-Riedberg sind bereits mehrere Rettende aktiv. Einzig ein fester Verteilerschrank mit Kühlmöglichkeit fehlt im Stadtteil noch, da eine solche Station kontinuierliche Pflege erfordert.

Die Vision: Öffentliche Nahverpflegung für alle

Das Retter-Essen am Riedberg berührt eine Debatte, die in Frankfurt an Fahrt gewinnt. Die stadtweite Initiative „Stadtteilküche“ fordert eine verlässliche „Öffentliche Nahverpflegung für alle“ (#ÖNVP). Die Idee knüpft an historische Vorbilder an: Ernährung soll als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge begriffen werden – genauso selbstverständlich wie Bibliotheken, Schwimmbäder oder Parks.

Die Ziele sind vielschichtig:

  • Sorgearbeit aufwerten: Das Kochen und Versorgen soll aus dem Verborgenen geholt und als gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe sichtbar gemacht werden.
  • Gerechter Zugang: Jeder Mensch muss unabhängig vom Geldbeutel regelmäßig eine warme, ausgewogene Mahlzeit erhalten.
  • Sozialer Zusammenhalt: Gemeinsames Essen bringt Menschen zusammen, wirkt Einsamkeit entgegen und baut Vorurteile im Quartier ab.

Vom Riederwald über den Mousonturm ins ganze Stadtgebiet

Seinen Anfang nahm das Vorhaben im Riederwald, wo nach engagiertem Einsatz von Anwohnern und Politik feste Räumlichkeiten für eine dauerhafte Stadtteilküche zugesagt wurden. Wie lebendig dieses Konzept funktioniert, zeigte sich jüngst während einer dreiwöchigen Zwischennutzung im Künstlerhaus Mousonturm im Nordend. In Kooperation mit dem Kunstkollektiv „andpartnersincrime“ entstand dort ein Reallabor: Von Mittwoch bis Sonntag standen Profiköche gemeinsam mit Freiwilligen am Herd.

Nach einer kurzen Hygieneeinweisung packten alle mit an – vom Waschen und Schnippeln über die Ausgabe bis zum Spülen. Zwischen 13 und 15 Uhr fanden sich täglich teils mehr als 200 Menschen ein. Es entstand ein lebendiger Ort des Austauschs, voller Wertschätzung und Gesprächsstoff.

Essen zum Mitnehmen

© B. Albert

Neue Impulse für Kalbach-Riedberg

Was wäre also, wenn jeder Frankfurter Stadtteil seine eigene öffentliche Küche hätte? Auf dem Riedberg gibt es bereits vielversprechende Ansätze: Initiativen wie das Billabong-Projekt „Gemeinsam am Tisch – Kochen und Essen gegen Einsamkeit im Alter“ oder das „Vegane Kochen“ der Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. zeigen, wie groß der Wunsch nach lebendiger Gemeinschaft ist.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diesen Faden weiterzuspinnen, Wünsche zu äußern und eigene Ideen für eine zukunftsfähige Nachbarschaft einzubringen. Weitere Informationen gibt es unter https://frankfurter-stadtteilkueche.org.

Leckeres Buffet

© B. Albert

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Kultur in der Aula: Stimmgewaltiges A-cappella-Feuerwerk mit NOIZEBOX

A-capella-Gruppe NOIZEBOX

Die Frankfurter A-cappella-Formation NOIZEBOX bringt am 10. Oktober wieder ordentlich Schwung auf die lokale Bühne. Wer glaubt, dass Vokalmusik leise oder steif sein muss, wird hier eines Besseren belehrt: NOIZEBOX steht für einen mitreißenden Mix aus Pop, Funk und Soul – komplett ohne Instrumente, dafür mit umso mehr Energie, Leidenschaft und vollem Körpereinsatz.

Sechs Stimmen, sechs Mikrofone und ein unverwechselbarer Sound: Das 2016 in Frankfurt gegründete Ensemble hat sich weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Die sechsköpfige Band interpretiert bekannte Chart-Hits, zeitlose Klassiker und moderne Pop-Hymnen auf überraschend unkonventionelle Art. Ob mitreißende Beats von Bruno Mars, eingängige Ohrwürmer von Taylor Swift oder druckvolle Grooves von Culcha Candela – NOIZEBOX verwandelt weltbekannte Tracks in stimmliche Gesamtkunstwerke.

Mit fetten Bässen, echten Beatbox-Rhythmen und gefühlvollen Solo-Partien beweist das Ensemble eindrucksvoll, dass ein einzigartiges Konzerterlebnis keine Instrumente braucht. Die mitreißende Bühnenpräsenz und der sympathische, lockere Umgang mit dem Publikum machen den Abend zu einem Erlebnis für Jung und Alt.

Das Konzert findet in der Aula der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15) statt. Der Beginn ist um 19:30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf für 12 Euro erhältlich, an der Abendkasse kostet der Eintritt 14 Euro. Vorverkauf & Infos per E-Mail an info@josua-gemeinde.net.
(Wichtiger Hinweis: Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Beginn abgeholt werden.)

Lassen Sie sich dieses musikalische Highlight nicht entgehen und erleben Sie, wie sechs Stimmen den Saal zum Beben bringen!

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