10 Jahre Begegnung, Glaube und Dialog: St. Edith Stein und Centre for Dialogue feiern Jubiläum

Predigt im Altarraum

Mit einem festlichen Gottesdienst, einem bunten Familienfest und zahlreichen Gästen haben die katholische Kirche St. Edith Stein und das Centre for Dialogue (CfD) am Sonntag ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Unter dem Motto „10 Jahre Begegnung, Glaube und Dialog“ wurde nicht nur auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt, sondern zugleich der Blick auf die Zukunft gerichtet.

Den Festgottesdienst leitete Weihbischof Dr. Thomas Löhr. Musikalisch wurde die Feier vom Projektchor gestaltet. Ein besonderer Moment war der erste feierliche Segen mit der neuen Reliquie der heiligen Edith Stein, die künftig einen festen Platz im Kirchort haben wird.

In seiner Predigt griff Weihbischof Löhr das Motto des Tages auf und stellte die Begegnung mit Gott in den Mittelpunkt. Sein Kernsatz lautete: „Wer sucht, der findet – auch die Begegnung mit Gott.“ Er machte deutlich, dass Glaube dort wächst, wo Menschen offen bleiben für die Suche, füreinander und für Gottes Wirken in ihrem Leben.

Bereits in der Begrüßung wurde deutlich, was St. Edith Stein seit zehn Jahren auszeichnet: Der Kirchort ist geprägt von einer lebendigen Gemeinde, einer starken Familienpastoral und einem offenen Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Lebensgeschichten. Gemeinsam mit dem Centre for Dialogue ist ein Ort entstanden, an dem Glaube gelebt und der Dialog zwischen Religionen, Wissenschaft und Gesellschaft gefördert wird.

Beim anschließenden Familienfest herrschte auf dem Kirchplatz und im Innenhof reges Treiben. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen. Für Kinder gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Spielmobil, Bastelangeboten und Kinderschminken. Kulinarisch sorgten Gegrilltes, ein vielfältiges veganes Buffet sowie Kaffee und Kuchen für einen gelungenen Festtag.

Arbeiten im Seminarraum

© Edith Stein Zentrum

Auch inhaltlich bot das Jubiläum zahlreiche Impulse. In Workshops konnten sich die Besucher mit der neuen Enzyklika von Papst Leo XIV. zur Künstlichen Intelligenz beschäftigen, in einem Historiolog das Leben der heiligen Edith Stein neu entdecken oder bei einer Einführung in die achtsame Fotografie erleben, wie Entschleunigung und bewusste Wahrnehmung den Blick auf die Welt verändern können. Den Abschluss des Jubiläumstages bildete eine gemeinsame Vesper.

Eine positive Bilanz ziehen Jan Quirmbach, Pastoralreferent an St. Edith Stein, Alexander Lang, Vorsitzender des Ortsausschusses, und Dr. Dominiek Lootens, Leiter des Centre for Dialogue: „Vor zehn Jahren war vieles noch Vision. Heute erleben wir einen Ort, an dem Glaube gelebt, Gemeinschaft erfahren und Dialog über kulturelle, religiöse und wissenschaftliche Grenzen hinweg selbstverständlich geworden ist. Das Jubiläum hat gezeigt, wie viele Menschen diesen Weg mitgehen und mitgestalten. Dafür sind wir von Herzen dankbar. Zugleich verstehen wir diesen Tag als Ermutigung, auch die nächsten Jahre gemeinsam offen, neugierig und im Geist der Begegnung zu gestalten.“

Mit dem Jubiläum wurde deutlich: „10 Jahre Begegnung, Glaube und Dialog“ sind nicht nur ein Rückblick auf das Erreichte, sondern zugleich eine Einladung, den begonnenen Weg gemeinsam weiterzugehen.

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Niederurseler Kerb 2026: Tradition, Frohsinn und Gemeinschaft im alten Ortskern

Müllerin von Ursella und Schirmherr 2026

Niederursel feiert wieder! Vom 28. bis zum 30. August 2026 verwandelt sich der historische Ortskern rund um das Feuerwehrhaus, den Weißkirchener Weg und den Kirchgarten der Gustav-Adolf-Kirche in eine lebendige Festmeile. Wir blicken auf das bevorstehende Festwochenende, das mit Tradition, Live-Musik und kulinarischen Highlights aufwartet.

Die Repräsentanten: Müllerin Muriel I. und Schirmherr Oliver Schulte

Im Zentrum des Kerbegeschehens stehen in Niederursel traditionell nicht Prinz oder Prinzessin, sondern die Müllerin von Ursella und ihr Schirmherr. In diesem Jahr führt Muriel I. als 31. gewählte Müllerin von Ursella das Fest an. Sie übernimmt die geschätzte Tradition von ihrer Vorgängerin Tanja Ahlbrand (Tanja I.). An ihrer Seite steht Schirmherr Oliver Schulte, der allen Besuchern und Mitwirkenden eine fröhliche, friedliche und verbindende Kerb wünscht.

Als wichtiges Amts-Insignie begleitet die Müllerin die kunstvoll gestaltete Brosche der Bad Homburger Muke Goldschmiede. Das Schmuckstück zeigt den geschwungenen Verlauf des Urselbachs sowie die rote Rose als Wahrzeichen Niederursels. Wer ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Brauchtum setzen möchte, kann weiterhin eine der wenigen noch verfügbaren Schmuck-Steinpatenschaft für einen der 49 edlen blauen Topase auf der Brosche übernehmen.

Der Titel der Müllerin erinnert historisch an die einst prägende Mühlenkultur entlang des Urselbaches: Von den insgesamt 42 historischen Produktionsstätten zwischen der Hohen Mark und der Nidda lagen allein 8 auf Niederurseler Gebiet. Neben klassischen Kornmühlen wurden hier einst auch Papier-, Öl- und Tabakmühlen betrieben.

An der Seite der neuen Müllerin steht ihr Schirmherr Oliver Schulte, der sie bei den zahlreichen repräsentativen Aufgaben tatkräftig unterstützen wird. Das harmonische Gespann vertritt den Frankfurter Stadtteil nicht nur auf dem heimischen Festplatz, sondern pflegt auch den Austausch mit anderen regionalen Hoheiten – unter anderem beim traditionellen Empfang des hessischen Ministerpräsidenten auf Schloss Biebrich.

Müllerin und Schirmherr vor historischem Ensemble

Müllerin und Schirmherr vor historischem Ensemble

Das Festprogramm von Freitag bis Sonntag im Detail

Freitag, 28. August 2026: Gemütlicher Auftakt und Live-Musik

Der Festreigen beginnt um 17:00 Uhr mit der Eröffnung des Weinstands des Bürgervereins im Kirchgarten, wo frischer Flammkuchen aus dem Holzbackofen serviert wird. Zeitgleich sorgt die Freiwillige Feuerwehr Niederursel für Speisen und Getränke. Ab 18:00 Uhr steht mit „Gummibärchen Pong“ ein unterhaltsames Familienspiel am Weinstand auf dem Programm. Musikalisch wird es ab 20:00 Uhr bei der Feuerwehr: Die Band „Die Äppel-Quetscher“ sorgt für beste Stimmung zum Kerbeauftakt (Eintritt: 8 €).

Samstag, 29. August 2026: Kerbe-Umzug, Baumaufstellung und Fassanstich

Der Kerbesamstag startet um 14:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen bei den Landfrauen im Weißkirchener Weg. Um 15:00 Uhr öffnet der Weinstand im Kirchgarten.

Einer der großen Höhepunkte des Wochenendes ist der Kerbe-Umzug um 16:00 Uhr. Der Zug startet an der Traditionswirtschaft „Zum Lahmen Esel“, wo die Wirte Thomas und Max Metzmacher alle Teilnehmer vor dem Abmarsch auf ein Glas Apfelsaft oder Apfelwein einladen. Zusammen mit Müllerin Muriel I. und Schirmherr Oliver Schulte zieht der Festzug durch die Straßen zum Feuerwehrhaus. Dort wird um 17:00 Uhr der Kerbe-Baum aufgestellt, ehe um 17:30 Uhr der offizielle Bierfass-Anstich der Binding Brauerei folgt. Ab 20:00 Uhr bringt die Gruppe „Fullstop“ das Publikum bei der Feuerwehr zum Tanzen (Eintritt: 10 €).

Sonntag, 30. August 2026: Gottesdienst, Frühschoppen und Familienspaß

Der Sonntag beginnt um 10:30 Uhr mit dem Kerbe-Gottesdienst an der Gustav-Adolf-Kirche. Ab 11:00 Uhr lädt die Feuerwehr zum Frühschoppen mit DJ Andy ein, gefolgt von einer Line-Dance-Vorführung um 12:00 Uhr (Linedancer der Sportgemeinschaft 09 Frankfurt e.V.). Ein besonderes kulturelles Detail erwartet die Gäste um 12:15 Uhr in der Kirche: Kantor Manuel Dahme bietet unter dem Motto „Ein Blick hinter die Pfeifen“ eine kurze Vorstellung der Orgel inklusive Musik auf der Empore.

Nachmittags geht es bunt weiter: Ab 13:00 Uhr öffnet der Bastelstand im Kirchgarten (Häkeln, Armbänder fädeln, Ausmalbilder). Ab 14:00 Uhr locken Kaffee und Kuchen bei den Landfrauen, der Gaudiwettkampf der Feuerwehr sowie Spiele des Amselhof Kulturvereins. Um 15:00 Uhr treffen sich die ehemaligen Müllerinnen und Schirmherren am Weinstand, um Muriel I. offiziell in ihrer Runde willkommen zu heißen.

Eine Kerb der besonderen Art

Wenn sich das letzte Augustwochenende nähert, erwacht in Niederursel eine der charmantesten Traditionen der Region zu neuem Leben. Die Niederurseler Kerb zählt zwar zu den kleineren Volksfesten Frankfurts und besitzt den wohl kürzesten Kerbezug der Stadt, besticht dafür jedoch durch eine unvergleichliche Gemütlichkeit und ein tief verwurzeltes Gemeinschaftsgefühl.

Veranstaltet wird das Fest vom Bürgerverein Niederursel-Nordweststadt e.V., der Freiwilligen Feuerwehr Niederursel sowie den örtlichen Vereinen. Für die gesamte Bevölkerung werden das drei erlebnisreiche Tage rund um das Feuerwehrhaus, den Weißkirchener Weg und den stimmungsvollen Kirchgarten der Gustav-Adolf-Kirche.

Ehrenamt

Ein Fest dieser Größenordnung funktioniert nur durch das vorbildliche Zusammenspiel der örtlichen Gemeinschaft. Neben Bürgerverein und Feuerwehr bringen sich zahlreiche Vereine wie der Landfrauenverein, das Naturpädagogische Zentrum Schilasmühle, der Ortsbauernverband, der Amselhof Kulturverein, der Klaa-Pariser Musikzug, die TSG Nordwest, der SV Niederursel sowie die Schüler der Heinrich-Kromer-Schule tatkräftig ein. Die Niederurseler Kerb 2026 verspricht ein unvergessliches Wochenende voller Begegnungen, Brauchtum und froher Stunden zu werden! Die etwa 100 Organisatoren und Helfer sind alle ehrenamtlich aktiv. Ihr Lohn ist der Dank der Bevölkerung und der Erfolg des Gemeinschaftserlebnisses.


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Eine neue Stimme für den Stadtteil: Maren Schick stellt sich als Sozialraumkoordinatorin vor

Maren Schick bei Billabong

Der Stadtteil Kalbach-Riedberg ist in den vergangenen Jahrzehnten rasant gewachsen. Während der Riedberg als modernes Neubaugebiet entstand, blickt das deutlich ältere Kalbach auf eine lange Geschichte zurück.

Doch trotz der geografischen Nähe empfinden viele Anwohner noch immer eine unsichtbare Grenze zwischen den beiden Ortsteilen. Genau hier setzt die Arbeit von Maren Schick an. Seit dem 1. Juli 2026 ist die staatlich anerkannte Erzieherin und Sozialarbeiterin als neue Sozialraumkoordinatorin beim Familienzentrum Billabong e. V. im Einsatz.

Für Maren Schick ist die Aufgabe im Ort eine Herzensangelegenheit. Sie lebt selbst mit ihrer Familie in Kalbach und ist seit ihrer Kindheit fest mit dem Stadtteil verwurzelt. Die Entstehung des Riedbergs hat sie hautnah miterlebt. Als Mutter einer kleinen Tochter kennt sie zudem die alltäglichen Herausforderungen, vor denen junge Familien stehen, aus eigener Erfahrung.

Vielseitige Praxiserfahrung als Fundament

Schick bringt fundierte Fachkenntnisse für ihre neue Rolle mit. Nach ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin schloss sie ein Studium der Sozialen Arbeit ab. Praktische Erfahrungen sammelte sie unter anderem im Dienst von Kindertagesstätten, im Sozialdienst einer Einrichtung für Geflüchtete sowie jahrelang als sozialpädagogische Familienhelferin vor ihrer Elternzeit.

Die Stelle der Sozialraumkoordinatorin bildet einen wichtigen Baustein im System der Frühen Hilfen und der sozialräumlichen Familienbildung in Frankfurt am Main. Die organisatorische Einbindung erfolgt in der Regel dezentral und in enger Abstimmung zwischen der Stadtverwaltung – wie dem Jugend- und Sozialamt – sowie freien Trägern wie dem Familienzentrum Billabong e. V., um eine möglichst niedrige Hemmschwelle für die Bevölkerung zu gewährleisten.

Brücken bauen zwischen den Quartieren

Das Hauptziel von Maren Schick ist es, Angebote vor Ort präventiv auszugestalten und die Lebensbedingungen von Familien nachhaltig zu verbessern. Die Sozialraumkoordination fungiert dabei als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, lokalen Einrichtungen und den städtischen Behörden. Zu den zentralen Aufgaben zählen die Vernetzung von Kitas, Schulen und Stadtteilakteuren, die Durchführung von Familienbildungsangeboten sowie die Stärkung von Eltern in ihrer Erziehungskompetenz. Zudem stehen die Integration, gesellschaftliche Teilhabe und die Förderung einer familienfreundlichen Nachbarschaft im Fokus.

„Die Familien selbst wissen schließlich am besten, was sie brauchen und was ihnen im Stadtteil an Angeboten fehlt“, betont Maren Schick.

Mit „Maren mittendrin“ ins Gespräch kommen

Um die Anliegen der Anwohner kennenzulernen, setzt Schick auf direkte Begegnungen. Aktuell stellt sie sich schrittweise bei den lokalen Akteuren und Institutionen vor. Mit dem offenen Spielplatztreff unter dem Motto „Maren mittendrin“ schafft sie ein niederschwelliges Kontaktangebot, um ungezwungen mit Eltern ins Gespräch zu kommen, Anregungen aufzunehmen und Versorgungslücken zu identifizieren.

Schick lädt alle Anwohner und Institutionen dazu ein, ihre Wünsche und Ideen für die künftige Gestaltung des Ortsteils einzubringen.


Kontakt zur Sozialraumkoordinatorin:

 

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Sommer, Sonne, gute Laune – der Riedberg feiert!

Sommerfestival

Am Freitag, den 21. August ab 18:00 Uhr und am Samstag, den 22. August 2026 ab 14:00 Uhr wird der Bonifatiuspark zum Treffpunkt für alle, die Lust auf Live-Musik, leckeres Essen, kühle Getränke und ein buntes Familienprogramm haben. Das Sommerfestival der IG Riedberg verspricht zwei Tage voller Spaß, Unterhaltung und sommerlicher Festivalstimmung – für Groß und Klein!

Unser Sommerfestival lebt von kulinarischen, musikalischen und animierenden Erlebnissen. An beiden Tagen wird bereits zur Eröffnung etwas Besonderes geboten.

Freitags können die Besucher zu Beginn ihr Wissen beim Riedberg-Quiz unter Beweis stelle, bevor das Musikcorps Starbreaker den Platz zum Beben bringt.

Ab 20:00 Uhr rockt die Band „Sunny Vibes“ die Bühne. Sie bringen jeden zum Mitfeiern und haben immer eine volle Tanzfläche. Ihr Repertoire ist mit Pop und Rock, aber auch Reggae und Latin-Sounds vielseitig und durchdacht, sodass sie jeden musikalisch erreichen und Begeisterung verbreiten. Positive Stimmung ist garantiert.

Samstags wird ab 15 Uhr Gustl das Faulhorn unsere jungen Besucher auf die Bühne locken und zum Mitmachen animieren. Nach musikalischen Auftritten der Rockband der Musikschule Oberursel und der Skyline Big Band verkürzt das Duo Frankfurter Zweierlei mit einer Mischung aus handgemachter Musik und lokaler Note die Wartezeit bis zum musikalischen Hauptact des Abends. Ab 20:30 Uhr laden die Rock Diamonds zu einer energiegeladenen Musikshow ein. Durch ihre 4 Leadsänger interpretieren die Rock Diamonds jeden Song einzigartig, so dass die Leidenschaft und Emotion direkt aufs Publikum überspringt.

Ein Karussell, ein Trampolin, Entenangeln, Kinderschminken, Glitzer-Tattoos und Torwandschießen, sowie die Wasserspiele der Freiwilligen Feuerwehr Kalbach lassen Kinderaugen auf unserem Sommerfestival strahlen.

Für das kulinarische Erlebnis sorgt ein Angebot aus leckeren Speisen vom Grill, Burgern und Pommes, afrikanischen Köstlichkeiten, türkischen Spezialitäten und vietnamesischen Genüssen. Auch für die süßen Leckereien ist gesorgt. Neben Waffeln, Muffins, Crêpe und Popcorn steht auch ein Eiswagen bereit.

Kulinarische Genüsse auf dem Sommerfestival 2026

Das Getränkeangebot der IG Riedberg lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Neben Softdrinks, Kaffeespezialitäten und anderen alkoholfreien Getränken gibt es frisch gezapftes Bier vom Oberurseler Brauhaus. Der Weinstand mit Wein vom Weingut Hees und der Cocktailstand mit Kukki-Cocktails runden das Angebot ab.

Die IG Riedberg bedankt sich bei Ihren Sponsoren und freut sich mit allen Standbetreibern auf zahlreiche Besucher.

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Vandalismus an Frankfurter Bücherschränken: Wiederholter Anschlag am »Alten Flugplatz« stellt Standort infrage

Bücherschrank am Alten Flugplatz Kalbach-Bonames

Die Idee der öffentlichen Bücherschränke steht für Niederschwelligkeit, gelebte Gemeinschaft und den unkomplizierten Zugang zu Literatur. Seit der erste Schrank im November 2009 am Merianplatz aufgestellt wurde, hat sich das Konzept im gesamten Frankfurter Stadtgebiet mit mittlerweile über 70 Standorten fest etabliert. Doch das beliebte Tauschangebot wird immer wieder Opfer von Vandalismus, Vermüllung und zweckentfremdeter Nutzung. Besonders hart trifft es den Standort vor dem ehemaligen Towergebäude am »Alten Flugplatz« in Bonames bzw. Kalbach.

Wiederholte Anschläge am »Alten Flugplatz«

Der Bücherschrank am »Alten Flugplatz«, der im März 2020 auf Antrag des Ortsbeirats errichtet wurde, blickt auf eine traurige Serie von Zerstörungen zurück. Bereits Anfang 2022 wurde das Stadtteilmöbel übel zugerichtet: Unbekannte zerschlugen die Scheiben aus Spezialglas, rissen eine Tür aus der Verankerung und verstreuten die Bücher über die angrenzende Wiese. Nach einer aufwendigen Reparatur folgte im November 2022 der zweite schwere Vorfall, bei dem erneut Glasscheiben zertrümmert wurden und die verbliebenen Leseangebote monatelang nur durch Plastikfolie geschützt werden konnten.

Ende Juli 2026 erreichte die Zerstörungswut schließlich eine neue Dimension: Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf die Gratislesestelle. Am frühen Morgen des 30. Juli gingen die Bücher komplett in Flammen auf. Die Türen mussten entfernt werden, und der Ort wurde von den Behörden mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Es war bereits der vierte Anschlag auf diesen spezifischen Bücherschrank. Die Polizei ermittelt, doch die Frage nach der Zukunft des Standorts ist akut geworden. Ob die Stadt Frankfurt das Angebot an dieser Stelle noch einmal aufbauen wird, ist unentschieden. Neben den hohen Wiederaufbaukosten spricht vor allem die abgeschiedene Lage dagegen: Da der Ort oft menschenleer ist, fehlt die notwendige soziale Kontrolle.

Ein stadtweites Phänomen und finanzielle Belastungen

Der Vorfall am »Alten Flugplatz« ist kein Einzelfall. Seit Jahren haben Frankfurter Bücherschränke immer wieder mit mutwilligen Beschädigungen, Graffiti und Brandstiftungen zu kämpfen. So brannte der Bücherschrank am Malvenweg auf dem Frankfurter Berg in den vergangenen 10 Jahren allein dreimal. Auch an anderen Standorten wie in Griesheim oder Höchst kam es in der Vergangenheit zu Feuersbrünsten und Beschädigungen. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) gab an, dass seit 2014 im Stadtgebiet mindestens 11 Brandstiftungen sowie Reparaturkosten von insgesamt rund 60.000 Euro angefallen sind.

Zwar sind die Schränke grundsätzlich robust und wetterfest gebaut, doch starker Gewaltanwendung oder Feuer halten sie nicht stand. Zudem erschweren personelle Engpässe und hohe Bearbeitungszeiten im Amt für Straßenbau und Erschließung die schnelle Instandsetzung und die Genehmigung neuer Standorte.

Das Engagement der ehrenamtlichen Paten

Dass die meisten Schränke dennoch gut funktionieren, ist vor allem dem ehrenamtlichen Einsatz der Bücherschrank-Paten zu verdanken. Sie ordnen regelmäßig die Bestände, sortieren beschädigte Bände aus und kümmern sich um die Pflege. Dennoch stoßen auch die Ehrenamtlichen an ihre Grenzen – etwa wenn Kisten unbrauchbarer Bücherspenden vor den Schränken entsorgt werden oder gewerbsmäßige Flohmarkthändler systematisch hochwertige Literatur entnehmen, um sie weiterzuverkaufen.

Trotz aller Rückschläge bleiben die Bücherschränke ein wertvoller Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in den Frankfurter Stadtteilen. Ob der Schrank am »Alten Flugplatz« wieder auferstehen wird, bleibt abzuwarten – der Wunsch der Bürger nach funktionierenden Lesestellen ist jedoch weiterhin ungebrochen.

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Die SPD-Fraktion im Römer zu Besuch auf dem Riedberg

Kolja Müller

Der Fraktionsvorsitzende Kolja Müller und einige seiner Kollegen besuchten am vergangenen Mittwoch erneut den Riedberg. Der letzte Besuch liegt inzwischen ein Jahr zurück und eigentlich hatten die Besucher gehofft, den Riedbergplatz im Umbau vorzufinden.

Frau Kassold aus dem Ortsbeirat 12 hieß die Besucher willkommen und berichtete, dass Frau Zapf-Rodrigues (Stadträtin und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen) erst kürzlich in einem Interview darauf hingewiesen hatte, dass zum Erhalt von gewährten Bundeszuschüssen (für die finale Realisierung des aktuellen Bauplans) das Projekt noch einmal ausgeschrieben wird. Die Fertigstellung der Umgestaltung des Riedbergplatzes, die ursprünglich Ende dieses Jahres erfolgt sein sollte, wird daher eher Ende 2027 erwartet.

Das Thema klimafreundliches Entsiegeln des Riedbergplatzes nähert sich daher langsam seinem 20-jährigen Jubiläum. Aber das traurige Thema Entsiegelung war diesmal nicht der Anlass für den Besuch der SPD-Abgeordneten auf dem Riedberg.

Im Fokus stand diesmal die Auswirkung des Neubaus der Mathematik und der Informatik der Goethe-Universität Frankfurt auf dem Universitätscampus Riedberg, der organisatorisch zum Ortsbeirat Niederursel gehört. Deshalb waren auch Vertreter der beiden Ortsbeiräte (8 Niederursel und 12 Kalbach-Riedberg) bei dem Treffen hier vor Ort anwesend.

Was macht den Kapazitätsausbau der Naturwissenschaften für den Riedberg so problematisch?

Problem Nummer 1:  Der laufende und ruhende Verkehr

Auch wenn ein guter Teil der etwa 5.600 Studenten, die im Fachbereich 12 (Informatik und Mathematik) derzeit eingeschrieben sind, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen bzw. im Tagesverlauf auch zwischen den Studienstandorten (Riedberg und Westend) pendeln, wird ein nicht unerheblicher Rest ein privates Fahrzeug nutzen. Durch die neuen Gebäude sind etwa 160 Parkplätze weggefallen. Zusätzlich zu den Studierenden werden auch Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Hilfskräfte in den neuen Räumlichkeiten ihren Arbeitsplatz finden. Das heißt, da werden noch einmal etwa 500 Arbeitskräfte vor Ort eingesetzt. Benötigen nur 10 % der etwa 6.100 Personen einen Parkplatz (610), müssen zusammen mit den 160 weggefallenen Plätzen rechnerisch bis zu 770 Parkplätze kompensiert werden. Dazu kommt noch der zusätzliche Verkehr der durch diese Fahrzeuge ausgelöst wird.

Problem Nummer 2:  Studentenwohnungen

Das erklärte Ziel der Stadt Frankfurt ist, etwa 10 % der Studierenden mit bezahlbaren Wohnungen auszustatten. Derzeit wird schon dieses Ziel höchstens zur Hälfte erreicht. Nur zwei bis drei der Studentenwohnheime rund um den Uni Campus Riedberg bieten Wohnraum auf förderfähigem Preisniveau an. Alle anderen Wohnheime werden von privaten Investoren betrieben und sind in der Regel mindestens doppelt so teuer und damit nur von einer begüterten Klientel nutzbar. Doch weitere Wohnheime benötigen Bauplätze, die es am Riedberg – nachdem er nahezu komplett bebaut worden ist – nicht mehr gibt.  Da müsste von der öffentlichen Hand viel Geld investiert werden, um Bestandsimmobilien z.B. im Mertonviertel anzukaufen und diese für studentische Nutzung umzurüsten.

Problem Nummer 3: Energie & Wärmeversorgung

Forschungslabore, Reinräume, Tierhaltung und leistungsfähige Rechenzentren führen zu einem überdurchschnittlich hohen Energiebedarf. Durch die Computer der Mathematik und Informatik wird der Energiebedarf noch mal gesteigert. Die Goethe-Universität bezieht seit Mitte 2016 für alle ihre Standorte ausschließlich Ökostrom. Der Campus Riedberg erhält seinen Strom daher über das öffentliche Stromnetz, jedoch im Rahmen eines Ökostrom-Liefervertrags.

Auf dem Dach des neuen Wohnheimes mit International House erzeugt eine Dach-PV-Anlage rund 100.000 kWh Strom pro Jahr. Auch auf den Dächern von Mathematik und Informatik soll inzwischen eine Photovoltaikanlage installiert werden. Für die eigentlichen Universitätsgebäude spielen Photovoltaikanlagen bislang jedoch eher eine ergänzende Rolle. Der überwiegende Strombedarf wird weiterhin aus dem öffentlichen Netz gedeckt.

Der Campus Riedberg ist an das Frankfurter Fernwärmenetz angeschlossen. Dieses Netz versorgt neben dem Riedberg auch die Campi Westend, Bockenheim und Ginnheim. Die Fernwärme stammt aus dem Frankfurter Kraftwerksverbund. Die Wärme wird überwiegend über das modernisierte Müllheizkraftwerk Nordweststadt bereitgestellt, das gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt (Kraft-Wärme-Kopplung). Allerdings stößt das Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt inzwischen auch an Grenzen.

Problem Nummer 4: Universitäre Infrastruktur

Auch hier ist zu prüfen, ob Mensen und Cafeterien, Bibliothek, Studierplätze und andere Dinge, die Studenten in ihrer täglichen Arbeit benötigen, dem kommenden Ansturm gewachsen sind.

Frau Kassold und Herr Müller

Frau Kassold und Herr Müller

Aussicht

Beim nächsten Besuch der SPD-Fraktion auf dem Riedberg in einem Jahr können wir gespannt sein, wie weit die Umgestaltung des Riedbergplatzes gediehen ist und welche Lösungsansätze für die vielfältigen Auswirkungen der Neubauten am Campus gefunden werden konnten.


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Lebensmittelrettung in Frankfurt: Gemeinsam gegen die Verschwendung

Symbolbild Lebensmittelrettung

Tonne statt Teller: In Deutschland werden jährlich Millionen Tonnen genießbarer Nahrungsmittel entsorgt. Allein in Frankfurt am Main fallen rechnerisch etwa 61.000 Tonnen privater Lebensmittelabfall pro Jahr an. Um dieser ökologischen und ethischen Herausforderung zu begegnen, engagieren sich zahlreiche Initiativen und ehrenamtliche Helfer in der Mainmetropole – von ortsnahen Nachbarschaftsprojekten bis hin zu vernetzten Organisationen wie Foodsharing.

Ausmaß der Lebensmittelverschwendung

Weltweit werden jährlich rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verschwendet, was etwa einem Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion entspricht. In Deutschland landen jedes Jahr fast 11 Millionen Tonnen Nahrungsmittel im Müll. Dies stellt nicht nur ein ethisches Problem dar, sondern belastet auch Umwelt und Klima erheblich. Laut Schätzungen der Umweltschutzorganisation WWF verursacht die weltweite Lebensmittelverschwendung rund 10 % der globalen Treibhausgasemissionen – das entspricht etwa 3,3 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr. Für Herstellung, Transport und Entsorgung ungenutzter Lebensmittel werden wertvolle Ressourcen wie Wasser, Energie und landwirtschaftliche Flächen beansprucht.

Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt das Ziel, eine sogenannte „Zero Waste City“ zu werden und Ressourcen im Kreislauf zu halten. Obwohl eine bundesweite Initiative im Jahr 2023 eingestellt wurde, setzt die Stadt weiterhin auf Aufklärung, Abfallvermeidung und die Weiterverteilung überschüssiger Lebensmittel im Handel und bei der Außer-Haus-Verpflegung.

Die Arbeit der Initiativen vor Ort

Um dem Verfall verzehrbarer Waren entgegenzuwirken, sind in den Stadtteilen verschiedene Akteure aktiv. Ein Beispiel ist das Engagement in der katholischen Heilig-Geist-Kirche im Riederwald. Dort verteilen Ehrenamtliche wöchentlich gerettete Lebensmittel an Interessierte und Hilfsbedürftige. Gegen einen symbolischen Beitrag zur Deckung der Betriebskosten erhalten Besucher frisches Obst, Gemüse, Backwaren oder haltbare Produkte, die zuvor von Supermärkten abgeholt wurden. Neben dem sozialen Aspekt steht der Schonung von Umweltressourcen im Vordergrund.

Parallel dazu prägt der Verein foodsharing Frankfurt am Main e.V. das Stadtbild. Über 500 aktive Lebensmittelretter arbeiten mit rund 160 Partnerbetrieben zusammen – darunter Supermärkte, Bäckereien und Marktstände wie in der Frankfurter Kleinmarkthalle. Allein in den vergangenen Wochen konnten über 60 Tonnen Lebensmittel vor der Entsorgung bewahrt werden. Die geretteten Waren werden im privaten Umfeld weitergegeben, in Online-Netzwerken angeboten oder zu sogenannten „Fairteilern“ gebracht. Hierbei handelt es sich um öffentlich zugängliche Regale oder Schränke, wie sie etwa im Quartiersbüro Ben-Gurion-Ring in Nieder-Eschbach oder in Gemeindezentren stehen.

Ablauf und Qualitätsstandards der Lebensmittelrettung

Die Mitwirkung als zertifizierter Lebensmittelretter erfordert Verantwortungsbewusstsein und Fachwissen. Um für Abholungen in Partnerbetrieben zugelassen zu werden, absolvieren Interessierte ein Online-Quiz zu Hygienevorschriften sowie eine Überprüfung von Wissen und Identität. Zudem sind mindestens drei Einführungsabholungen in Begleitung erfahrener Mitglieder vorgeschrieben.

Nach der Akkreditierung buchen die Helfer feste Abholtermine bei den Betrieben. Vor Ort wird die überlassene Ware nach Qualitäts- und Hygienekriterien sortiert und in eigene Behälter umgefüllt. Es gilt der Grundsatz, nur einwandfreie Lebensmittel weiterzugeben, die man selbst noch verzehren würde. Verdorbene Ware wird fachgerecht entsorgt. Die Mengen pro Abholung bewegen sich je nach Betrieb im Bereich von 25 bis 50 Kilogramm. Auch im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg sind regelmäßig Lebensmittelretter im Einsatz, um Überschüsse abzuholen, zu verteilen oder bei gemeinschaftlichen Kochaktionen zu verwerten.

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Wohnen am Riedberg: Die aktuelle Übersicht für Studierende

Studentenwohnheim

Das neue Semester steht schon bald wieder an und bringt alte Probleme mit sich: Wie findet man eine bezahlbare Unterkunft in Campusnähe? Der Riedberg hat sich in den letzten Jahren durch den Campus der Goethe-Universität zum echten Studentenhotspot entwickelt. Gerade zu Semesterbeginn im Herbst sind günstige Studenten-Wohnungen deshalb heiß begehrt. Wir haben einige Wohnmöglichkeiten in Campusnähe zusammengestellt.

Günstig wohnen in einem Wohnheim des Studentenwerks

In der Max-von-Laue-Straße 14 vermietet das Studentenwerk möblierte Einzelapartments mit bis zu 21 qm für 419 € im Monat. Wer hier wohnt, kann unter anderem den Fitness-, Musik- und Waschraum im Haus mitbenutzen.

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Etwas günstiger wird es in dem Studierendenwohnheim in der Riedbergallee 4. Dort gibt es möblierte Einzelzimmer in WGs mit geteilter Küche. Die Zimmer sind zwischen 16 qm und 30 qm groß und kosten 366 € bis 379 € warm im Monat. Für mehr Privatsphäre bietet das Wohnheim auch möblierte Einzelapartments mit 18 qm bis 25 qm für jeweils 378 € inklusive Nebenkosten. Verschiedene Angebote wie ein Fitnessraum, Nähstube und Kinoraum runden das Angebot ab.

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Bei Interesse an einem Zimmer im klassischen Studentenwohnheim lohnt sich eine frühzeitige Bewerbung. Durch die günstigen Preise ist die Nachfrage hoch, was zu einer verlängerten Wartezeit führen kann.

Mehr Komfort, aber auch höhere Mieten bei privaten Anbietern

Im privaten Wohnheim von Schneider Bau in der Max-von-Laue-Straße 18 bekommt ihr ein Ein-Zimmer-Apartment mit 20 qm inklusive Nebenkosten bereits für 500 € oder ein Zimmer in einer Zweier-WG mit rund 16 qm inklusive Nebenkosten für 460 €. Zusätzlich könnt ihr unter anderem einen gemeinsamen Fahrradkeller und einen Musikraum nutzen. Die Wohnungen sind mit einer Fußbodenheizung ausgestattet.

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Die Zimmerei in der Altenhöferallee 30 ist preislich eher im oberen Bereich angesiedelt. Ein 21 qm großes, möbliertes Einzelapartment kostet inklusive Nebenkosten 895 € im Monat, die 25 qm-Variante 1.000 €. Dafür gibt es einen Fahrradstellplatz und einen Gemeinschaftsraum fürs Co-Working.

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Im mondial campus in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 44 sind alle Apartments möbliert und vollständig eingerichtet, beispielsweise inklusive Schreibtisch mit Stuhl, Mikrowelle und Vorhängen. Die 19 qm-Wohnung startet bei 570 € kalt zuzüglich der Nebenkosten, die rund 150 € betragen. Das etwas größere Apartment mit 24 qm liegt bei 700 € kalt plus rund 200 € Nebenkosten. Wer es geräumiger mag, zahlt für 30 qm 800 € kalt und zusätzlich 230 € für anfallende Nebenkosten.

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Das Neon Wood in der Marie-Curie-Straße 20 bietet Einzelapartments mit rund 18 qm Fläche. Die Kosten variieren hierbei je nach Etage zwischen 835 € und 910 € – dazu kommt einmalig eine Bearbeitungsgebühr von 200 €. Im Gegenzug gibt es eine Gaming Area, Gemeinschaftsräume und einen Fitnessraum direkt im Haus.

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Im My Liverty in der Olof-Palme-Straße 31 finden sich moderne und möblierte Einzelapartments zwischen 18 qm und 34 qm. Inklusive der Nebenkosten beträgt die Miete hier monatlich entsprechend zwischen 629 € und 1029 €. Der genaue Preis hängt von der Ausstattung ab: Je nach Wunsch kann man einen TV, Geschirr und Besteck dazubuchen. Ein modernes Design und die Dachterrasse sind die Highlights des Wohnheims.

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Auch The Dorm in der Heddernheimer Landstraße 144 setzt auf möblierte Einzelapartments mit einer Wohnfläche von 18 qm bis 32 qm. Die Preise liegen mit 800 €bis 1.150 € warm etwas höher. Dafür stehen unter anderem ein hauseigenes, rund um die Uhr geöffnetes Fitnessstudio sowie Co-Working Bereiche zur Verfügung.

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Deutlich günstiger wird es noch einmal im Studentenwohnheim Varinia der Wohnungsgesellschaft GWH auf dem Ben-Gurion-Ring 50 C. Die insgesamt 118 Zimmer sind unmöbliert, dafür ist für fast jedes Budget etwas dabei. Ein Einzelapartment mit 19 qm bis 23 qm kostet hier zwischen 450 € und 475 € monatlich inklusive der Nebenkosten. Ein Zimmer in einer Zweier-WG mit ca. 12 qm liegt mit oder ohne Balkon bei 430 € bzw. 445 €. In größeren WGs wird es noch günstiger, ein 12 qm bis 13 qm großes Zimmer in einer Dreier-, Vierer- oder Sechser-WG kostet zwischen 410 € und 430 € inklusive Nebenkosten, mit Balkon jeweils etwas mehr. Wer mehr Platz braucht, findet in der Sechser-WG auch größere Zimmer mit 18 qm bis 19 qm für 420 € bzw. 435 €. Gemeinschaftsräume gehören ebenso zur Ausstattung wie anmietbare Fahrradstellplätze im Keller. Mit dem Fahrrad ist der Campus Riedberg von hier aus in circa 15 Minuten zu erreichen.

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Preis oder Komfort, was zählt mehr?

Wer eine günstige Wohnmöglichkeit sucht, ist beim Studentenwerk am besten aufgehoben, denn dort gibt es mit Abstand die niedrigsten Preise. Ein Nachteil der Wohnheime sind allerdings häufig lange Wartelisten und teils veraltete Gebäude. Auch das Studentenwohnheim Varinia bietet mit seinen unmöblierten WG-Zimmern eine relativ günstige Alternative. Wer hingegen Wert auf ein möbliertes Einzelapartment legt, zahlt bei den privaten Anbietern spürbar mehr, dafür ist die Ausstattung der Zimmer deutlich moderner. Schneider Bau bewegt sich preislich noch am nächsten am Studentenwerk-Niveau, während Wohnheime wie Neon Wood, Die Zimmerei und The Dorm eher im oberen Segment zu verorten sind.

Eine frühzeitige Bewerbung bei mehreren Anbietern gleichzeitig ist in jedem Fall zu empfehlen, um die eigenen Chancen auf ein Zimmer zu erhöhen.

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Dauerstau und Sicherheitsrisiken: Bonames kämpft um ein schlüssiges Verkehrskonzept

Verkehr in der Fleckenbühlerstraße

Enge Ortsdurchfahrten, fehlende Bürgersteige, starker Durchgangsverkehr und eine hohe Unfallgefahr belasten die Anwohner in Bonames seit Jahren. Die Fraktionen des Ortsbeirats 10 bezeichnen die Verkehrslage im alten Ortsteil als unerträglich. Weil eine Umgehungsstraße durch den geschützten Grüngürtel im Niddatal nicht realisierbar ist, fordern Bürger und Lokalpolitiker von der Stadt Frankfurt dringend ein umfassendes Verkehrskonzept sowie sofortige Entlastungsmaßnahmen.

Gefahrenpunkte im Ortskern und tragischer Unfall

Ein zentraler Brennpunkt ist der Obere Kalbacher Weg. Ein tödlicher Unfall im Jahr 2016 an der dortigen U-Bahn-Schranke, bei dem ein 12-jähriges Mädchen starb, hatte das Thema Verkehrssicherheit dramatisch in den Fokus gerückt. Der veraltete Übergang gilt als hochgradig gefährlich. Der Ortsbeirat fordert bauliche Nachbesserungen wie den Rückbau von Verkehrsinseln, um Platz für eigene Fahrradstreifen und vorgezogene Halteflächen für Radfahrer zu schaffen. Zudem soll bei neuen Straßentrassen auf niveaugleiche Bahnübergänge verzichtet und stattdessen auf Brücken oder Unterführungen gesetzt werden.

Auch die schmale Straße Am Burghof und die Fleckenbühlstraße leiden unter enormem Ausweich- und Durchgangsverkehr. Für Fußgänger, Schulbeschäftigte und bewegungseingeschränkte Menschen ist das Überqueren der Straße oft ein Wagnis. Der Ortsbeirat forderte einstimmig eine Tonnagebeschränkung auf 3,5 Tonnen für den Lkw-Verkehr, flächendeckend Tempo 30 sowie die Vorfahrtsregel „rechts vor links“.

Ergänzend setzte sich die SPD erfolgreich für einen Zebrastreifen in der Straße Am Burghof ein, um den Weg zur Bushaltestelle »Alt-Bonames« und den Schulweg einzurichten. Eine Bürgerinitiative untermauerte die Forderungen nach Verkehrsberuhigung bereits mit 350 Unterschriften.

Auch der Freizeitsport ist betroffen: Die enge Zufahrt zum Sportplatz des SV Bonames wird bei Spielen häufig beidseitig zugeparkt. Mehrfach konnten Rettungswagen verletzte Personen nicht rechtzeitig erreichen. Verein und Ortsbeirat dringen deshalb auf ein einseitiges Halteverbot.

Drohende Zunahme durch Neubaugebiete

Besorgniserregend blicken die Bürger auf das geplante Neubaugebiet Am Eschbachtal (ehemals Bonames-Ost) mit 1.580 Wohneinheiten und einem Gymnasium. Laut Gutachten droht ein Anstieg des Verkehrs von derzeit etwa 24.000 bis 26.000 Fahrzeugen auf täglich bis zu 30.000 Autos. Die Bürgerinitiative „L(i)ebenswertes Bonames“ fordert einen Baustopp, solange die Verkehrsfragen ungeklärt sind. Um das Nadelöhr abzufangen, wird unter anderem eine Pförtnerampel am Harheimer Weg gefordert. Bonames ist dabei eines von drei Modellquartieren, neben Niederrad-Nord und Rödelheim-Ost für die Stadt, für die ein Fußverkehrs-Konzept erstellt werden soll (Die Konzepte sollen exemplarische Lösungen entwickeln, die sich auch auf andere Stadtviertel übertragen lassen.).

Bisherige Maßnahmen der Stadt

Erste Instandsetzungen wurden von der Stadt eingeleitet. Im Zuge der grundhaften Erneuerung der Straßen Alt-Bonames und der Homburger Landstraße werden Fahrbahnen verengt, um schmale Gehwege auf 1,50 Meter zu verbreitern. Damit soll insbesondere der Schulweg sicherer werden. Zudem werden Stromleitungen gemeinsam mit der Mainova unter die Erde verlegt. Trotz dieser punktuellen Bautätigkeiten verlangen Anwohner und Stadtteilvertreter weiterhin eine Gesamtlösung, die den Verkehr wirksam vom Ortskern fernhält.

Vor dem Konzept erfolgt die Bestandsaufnahme

Ein städtisches Team, dass sich mit Fußverkehr beschäftigen soll, wird Ortsbeiräte konsultieren, Vertreter von Interessenverbänden und Quartiersmanagements einbinden. Im zweiten Schritt sollen noch Nutzergruppen wie mobilitätseingeschränkte Anwohner, Senioren, Kinder und Jugendliche befragt werden.

Schon 2016 wurde ein Verkehrskonzept geordert, nachdem Bonames – seit seit der Römerzeit ein Verkehrsknotenpunkt – immer mehr im Verkehr erstickt.

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Frankfurter Zeitmesser im Sonnenlicht: Lokale Präzisionskunst in Kalbach ausgezeichnet

Sonnenuhr groß

In einer Zeit, in der Smartphones und digitale Armbanduhren die Tageszeit auf die Millisekunde genau angeben, mag der Blick auf eine Sonnenuhr wie eine entschleunigte Reise in die Vergangenheit wirken. Doch in Frankfurt besitzen die faszinierenden Zeitmesser am Himmelslauf nicht nur eine lange Tradition, sondern erfahren auch heute noch hohe wissenschaftliche und handwerkliche Wertschätzung.

Nationale Auszeichnung für Kalbacher Präzisionsarbeit

Aktuellen Anlass zur Freude gibt ein besonderer Erfolg im Frankfurter Norden: Thomas Meine aus Kalbach wurde von der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie (DGC) mit einem 2. Platz in einem bundesweiten Wettbewerb ausgezeichnet. Grund dafür war ein Jubiläum der Fachgesellschaft, die seit vielen Jahren ein wissenschaftliches Verzeichnis bedeutender ortsfester Sonnenuhren in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg führt. Als sich die Katalognummer 20.000 näherte, rief die DGC einen Wettbewerb ins Leben, um herausragende Sonnenuhren hinsichtlich Idee, Gestaltung und handwerklicher Umsetzung zu würdigen.

Ausgezeichnet wurde die kleinere von zwei Sonnenuhren an der östlichen Hauswand von Thomas Meine im Kalbacher Grubweg. Meine entwickelte die Konstruktion gezielt für seine Hauswand, auf die die Sonne nur über einen beschränkten Zeitraum am Tag (unterschiedlich je nach Jahreszeit) scheint. Damit bewies er, dass funktionale Sonnenuhren auch an Standorten realisierbar sind, die keine ganztägige Besonnung aufweisen.

Sonnenuhr klein

© Thomas Meine

Hinter der schlichten Eleganz steckt ein enormer mathematischer Aufwand. Auf der Basis der Berechnungen wurde ein feinjustierbares Modell entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Kalbacher »Schlosserei und Metallbau Gerhard Stamm« realisiert. Juniorchef Werner Stamm, ein erfahrener Kunstschmied, setzte die anspruchsvolle Konstruktion in Metall um. Das Werk folgt dem Prinzip „weniger ist mehr“ und zeigt, dass wissenschaftliche Präzision, handwerkliche Qualität und eine einfache Gestaltung perfekt harmonieren.

„Die Leute meinen oft, die Uhr geht falsch. Doch eine korrekt eingestellte Sonnenuhr zeigt immer die richtige Zeit an – die »Wahre Sonnenzeit«“, betont Thomas Meine schmunzelnd. Während sich moderne Uhren nach einer künstlichen Vereinbarung wie Zeitzonen und nach der Sommerzeit richten, kennt unser Zentralgestirn, die Sonne, diese Konventionen nicht.

Kupferne Äquatorialsonnenuhr am Mainufer

Die Auszeichnung in Kalbach reiht sich ein in die vielfältige Geschichte Frankfurter Sonnenuhren. Ein prägnantes Denkmal im öffentlichen Raum ist die Äquatorialsonnenuhr am Mainufer unterhalb der Schönen Aussicht. Entworfen wurde die 100 Kilogramm schwere Konstruktion aus Kupfer im Jahr 1949 von dem damals 29-jährigen Ingenieur und Uhrmachermeister Lothar M. Loske. Gebaut von den Heddernheimer Kupferwerken unter der Bauleitung der Ingenieurin Hildegard Langeloth und mit astronomischer Unterstützung ihres Ehemanns Kurt, wurde die Uhr 1951 im Nizza-Park eingeweiht. Damals galt sie als größte Äquatorialsonnenuhr der Welt.

Aufgrund von Schattenwurf durch heranwachsende Bäume zog das Kunstwerk 2004 an seinen heutigen Standort an der »Schönen Aussicht« um. Die Uhr verfügt über ein breites Skalenband mit 12 parallelen Monatsskalen, die den Zeitausgleich berücksichtigen und die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) anzeigen. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen Weltzeitring mit den Namen von 200 Städten. Wenn Witterung und Beschädigungen im öffentlichen Raum Nachbesserungen erfordern, setzt sich das städtische Grünflächenamt regelmäßig für den Erhalt dieses technischen Kulturdenkmals ein.

Historisch: Der Pomodoro-Brunnen: Astronomie im Herzen der Stadt

Ein weiteres faszinierendes Beispiel für „gnomonische Kunst“ bildete der Pomodoro-Brunnen am Goetheplatz. Der vom Mailänder Bildhauer Giò Pomodoro geschaffene Brunnen wurde 1983 eingeweiht. Sein zentrales Element war ein 7 Meter hoher Bronze-Obelisk, der als Gnomon (Schattenwerfer) dient. Am Tag der Sommersonnenwende fiel der Schatten der Stelenspitze zum astronomischen Mittag exakt auf die Trennlinie der zwei Wasserbecken. Obwohl das Kunstwerk im urbanen Alltag oft nur als Treffpunkt genutzt wurde, verbarg sich dahinter ein durchdachtes astronomisches Bauwerk. 2004 wurde der Brunnen abgebaut. Falls im Ortsbezirk Bedarf an weiteren Sonnenuhren ist, … es wird noch ein neuer Standort für ihn gesucht.

Ob in Kalbach, am Mainufer oder in der Innenstadt: Frankfurts Sonnenuhren verbinden Ästhetik, Handwerk und Himmelsmechanik – und erinnern daran, dass Zeit im Ursprung ein Geschenk der Sonne ist.


Hintergrundinfo

Um eine korrekte Sonnenuhr für einen Standort einzurichten und Korrekturwerte im Abgleich mit der offiziellen Zeit zu ermitteln, sind zahlreiche Überlegungen, Berechnungen und viel astronomisches Wissen vonnöten:

  • Neue Sonnenuhren sollten bereits auf die Mitteleuropäische Zeit eingerichtet sein, die sich am 15. Längengrad orientiert. Frankfurt liegt zwischen dem 8. und 9. Längengrad. So wird ein sonst notwendiges Korrekturelement beim Abgleich mit der offiziellen Zeit beseitigt.
  • Neben der Tageszeitanzeige können bei Bedarf zusätzliche Marker angebracht werden, wie für die Sonnenwenden, Datumslinien etc.
  • Wir haben unterschiedliche Tageslängen (24-Stunden Perioden). Einmal ist die Geschwindigkeit, mit der die Erde die Sonne umkreist, nicht konstant. Zum anderen liegt das an der Schieflage der Erdachse. Die Mitteleuropäische Zeit arbeitet mit gemittelten Stunden, was sich insgesamt aber wieder ausgleicht. Tageskorrekturen können mittels der Zeitgleichung errechnet werden.
  • Der Standort muss berücksichtigt werden, nicht nur bei der Berechnung der Winkel für die Anzeige. Bei der Sonneneinstrahlung können im Jahresverlauf Hindernisse in den Weg kommen. Der Sonnenhöchststand (und damit auch der Verlaufsbogen) schwankt, je nach Lage, zwischen Sommer und Winter. In Frankfurt am Main bewegt sich das in einem erheblichen Umfang, zwischen 60 Grad und 16 Grad.
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