Frankfurt setzt Entsiegelung im Bonifatiuspark fort

Die Stadt Frankfurt am Main treibt die ökologische Aufwertung des Riedbergs weiter voran. Am vergangenen Samstag fiel im Bonifatiuspark der Startschuss für weitere Entsiegelungsmaßnahmen, die nicht nur das Stadtklima verbessern, sondern auch den Grundstein für die Verteidigung eines bundesweiten Titels legen sollen.

Mit dem Einzug des Frühlings haben im Bonifatiuspark am Riedberg die Arbeiten zur Beseitigung befestigter Flächen begonnen. Insgesamt werden rund 90 m2 Pflaster und Asphalt entfernt, um Raum für Grünflächen zu schaffen. Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez gab gemeinsam mit Vertretern des Klimaentscheids Frankfurt und der Klimaschutz-Initiative Riedberg den offiziellen Startschuss für die Maßnahme.

Ökologischer Umbau für gesundes Baumwachstum

Die aktuellen Arbeiten im Bonifatiuspark sind eine direkte Fortsetzung erfolgreicher Projekte aus dem Vorjahr. Dabei geht die Stadt technisch gründlich vor: Nicht nur der sichtbare Pflasterbelag wird entfernt, sondern auch der darunter liegende Unterbau aus Splitt und Schotter. Die frei gewordenen Stellen werden anschließend mit hochwertigem Pflanzsubstrat aufgefüllt.

Ein zentraler Aspekt der Umgestaltung ist die Optimierung des Baumbestands:

  • Bisherige Einzelstandorte von Bäumen werden aufgehoben.
  • Diese werden zu einem durchgängigen, großen Baumbeet verbunden.
  • Die Vernetzung der Wurzelräume fördert ein gesünderes und stabileres Wachstum der Bäume.
  • Abschließend werden hitzeresistente Stauden gepflanzt, die Insekten und anderen Tieren als Lebensraum dienen.

Wettbewerb „Abpflastern“: Frankfurt will Titel verteidigen

Der Termin im Bonifatiuspark markierte gleichzeitig den Beginn der neuen Saison des bundesweiten Wettbewerbs „Abpflastern“, der von Studierenden der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz organisiert wird. Im Jahr 2025 konnte Frankfurt den ersten Platz unter den Großstädten über 100.000 Einwohnern belegen.

Zapf-Rodríguez und die AG Stadtgrün des Klimaentscheids werben nun massiv für eine erneute Teilnahme. Jede entsiegelte Fläche, die zwischen dem 21. März und dem 31. Oktober 2026 realisiert wird, kann unter abpflastern.de gemeldet werden. Hierfür sind lediglich Vorher-Nachher-Fotos einzureichen.

Aufruf an Bürger und Unternehmen

Während die Stadt im Bonifatiuspark und an Orten wie der Textorschule oder der Walter-Leiske-Straße vorangeht, betont Bettina Metzler vom Klimaentscheid die Bedeutung privater Initiativen. Das Ziel für 2026 ist es, noch mehr Akteure zu gewinnen. Angesprochen sind Privatpersonen, die ihre Höfe entsiegeln, sowie Unternehmen, Vereine und Schulen, die ihre Flächen ökologisch aufwerten möchten.

Jede noch so kleine Fläche trage im Zusammenspiel dazu bei, Hitzeinseln im Stadtgebiet zu reduzieren und die Lebensqualität sowie die Biodiversität unmittelbar zu steigern.

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Gemeinsam Puzzeln – gemeinsam Putzen: Ein Wochenende für die Gemeinschaft

Müllhaufen

Für alle, die Freude daran haben, gemeinsam mit anderen etwas zu bewegen, bot das vergangene Wochenende die ideale Gelegenheit. Gleich zwei gemeinschaftsorientierte Aktivitäten luden im Ortsbezirk zum Mitmachen ein.

Sauberer Stadtteil: Der Frankfurter CLEANUP Day am Riedberg

Bereits seit 2019 setzt der Frankfurter „CLEANUP Day“ ein Zeichen für die Umwelt. Organisiert wird das Event vom Umweltdezernat der Stadt Frankfurt in Kooperation mit der FES (Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH) unter dem Label „#cleanFFM“. Während zentrale Stände das Projekt steuern, füllen lokale Sammelaktionen in den Stadtteilen die Initiative mit Leben. Auch am Riedberg waren am Samstag zahlreiche fleißige Helfer auf den Straßen und Wegen unterwegs. Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. hatte dazu aufgerufen, gemeinsam vom Riedbergplatz aus zu starten, um den Müll aus allen Ecken des Viertels zusammenzutragen. Besonders die Kinder waren mit Feuereifer dabei. Das Ergebnis der Sammelaktion war ebenso umfangreich wie skurril: Neben dem üblichen Unrat fanden sich unter anderem:

  • Ein mobiler Heizofen
  • Ein Staubsauger
  • Eine Fußmatte
  • Diverse Kleidungsstücke

Keith Hearing Puzzle mit 32 Motiven

Rekordverdächtig: Puzzle-Event der Evangelischen Riedberggemeinde

Zeitgleich versammelte sich in der Evangelischen Riedberggemeinde eine Hundertschaft von Puzzle-Begeisterten unter dem Motto: „Gemeinsam puzzeln wir was richtig Großes“. Das Ziel war ambitioniert: Ein Puzzle mit 32.256 Teilen und einer beachtlichen Fläche von
5,44 m x 1,92 m.

Das Werk, eine Spende einer ehemaligen Riedbergerin, zeigt 32 Zeichnungen des US-Künstlers Keith Haring († 1990), einem der bedeutendsten Vertreter der Pop Art und Streetart. Das Puzzle ist nicht nur aufgrund seiner schieren Größe eine Herausforderung. Vor allem die vielen einfarbigen Flächen verlangten den Teilnehmern alles ab. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2010 galt es als das größte in Serie gefertigte Puzzle der Welt und sicherte sich damit einen Platz im „Guinness-Buch der Rekorde“.

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Zwischen Naturschutz und Naherholung: Die Entwicklung der Frankfurter Naturlotsen

Naturlotsinnen im Einsatz - Zeichnung Philip Wächter

Frankfurt ist weit mehr als eine Stadt aus Glas und Beton. Rund ein Drittel des Stadtgebiets besteht aus Grünflächen, wobei der Frankfurter GrünGürtel mit seinen 8.000 Hektar das ökologische Herzstück bildet. In diesem Spannungsfeld zwischen intensiver Freizeitnutzung durch die Stadtbevölkerung und dem Schutz sensibler Ökosysteme agieren die Naturlotsen als unverzichtbare Vermittler.

Von der Landschaftspflege zur Naturvermittlung: Eine historische Entwicklung

Die Geschichte der heutigen Naturlotsen begann vor über 15 Jahren unter einem anderen Namen: den »Landschaftslotsen«. Ursprünglich von der »Naturschule Hessen« ins Leben gerufen, lag der Fokus dieser Pioniere vor allem auf dem »Alten Flugplatz« in Bonames und später auch im Schwanheimer Unterfeld. Über 1.500 Führungen leiteten die Landschaftslotsen in anderthalb Jahrzehnten und erreichten dabei Tausende von Menschen.

Mit dem Jahreswechsel 2022/2023 endete diese Ära in ihrer ursprünglichen Form. Die Stadt Frankfurt und der Regionalpark RheinMain entschieden sich, das Projekt auf eine breitere Basis zu stellen und institutionell im Umweltamt zu verankern. Aus den Landschaftslotsen wurden die Naturlotsen – kurz „NaLos“. Dieser Namenswechsel markierte auch eine inhaltliche Neuausrichtung: Weg von einer eher statischen Betrachtung der Landschaft hin zu einer dynamischen Vermittlung von biologischer Vielfalt, Klimaschutz und Artenreichtum. Seit 2023 ist das Projekt in seiner neuen Struktur fester Bestandteil der Frankfurter Stadtnatur.

Ausbildung und Aufgaben: Die Augen und Ohren des GrünGürtels

Die Ausbildung und der Einsatz der Naturlotsen folgen heute einem strukturierten Leitfaden, der in Kooperation mit dem Regionalpark RheinMain und dem Naturpark Taunus entwickelt wurde. Die Lotsen sind meist ehrenamtlich tätig oder über Projektstellen angebunden. In ihrer Qualifizierung lernen sie nicht nur ökologische Grundlagen über Flora und Fauna, sondern werden auch intensiv in Kommunikation und Konfliktmanagement geschult.

Die Aufgaben der Naturlotsen sind vielfältig und lassen sich in 3 Kernbereiche unterteilen:

  1. Präsenz und Kommunikation: Die Lotsen sind vor Ort ansprechbar. Sie erklären Besuchern die Besonderheiten der Natur und werben für ein rücksichtsvolles Miteinander. Dabei setzen sie nicht auf Verbote, sondern auf Aufklärung und das Prinzip der Einsicht.
  2. Monitoring: Als „Augen und Ohren“ des Umweltamtes dokumentieren sie Veränderungen in den Gebieten, melden Vandalismus, Müllablagerungen oder illegale Feuerstellen und behalten die Entwicklung geschützter Arten im Blick.
  3. Umweltbildung: Durch regelmäßige Führungen und Informationsangebote machen sie die Stadtnatur erlebbar. Sie erklären beispielsweise, warum Totholz im Wald verbleibt oder warum bestimmte Wiesen nur zu festen Zeiten gemäht werden.

Aktuelle Aktivitäten in der Saison 2026

In der aktuellen Saison, die am 14.03.2026 startete, liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem »Alten Flugplatz in Bonames/Kalbach« – einem Ort, an dem Naturschutz, Umweltbildung und Naherholung direkt aufeinandertreffen. Bis zum 18. Oktober sind die Naturlotsen an 32 Wochenenden sowie an Feiertagen im Einsatz.

Ein zentrales Thema im Frühjahr ist die sogenannte Brut- und Setzzeit. Die Lotsen weisen Spaziergänger und Hundebesitzer freundlich darauf hin, dass Hunde ab dem 1. März im GrünGürtel angeleint werden müssen, um Bodenbrüter wie die Nachtigall oder den Zilpzalp nicht zu gefährden.

Modern und multimedial präsentiert sich das Projekt in diesem Jahr durch den verstärkten Einsatz von QR-Codes auf Plakaten vor Ort. Diese führen zu neu produzierten Videos auf dem YouTube-Kanal der Stadt Frankfurt, die über die ökologische Bedeutung der Standorte informieren. Neben der ständigen Präsenz an ihrem Info-Container bieten die Lotsen jeden Sonntag um 15 Uhr eine kostenlose Naturführung in die „Stadtwildnis“ an, die ohne vorherige Anmeldung besucht werden kann. Auch bei stadtweiten Aktionen wie dem „Frankfurt Cleanup“ bringen sich die Naturlotsen aktiv ein und verbinden praktischen Naturschutz mit Bürgerbeteiligung.

Wir profitieren alle

Die Entwicklung vom Landschaftslotsen zum modernen Naturlotsen zeigt, wie wichtig eine professionelle Kommunikation im Naturschutz geworden ist. In einer wachsenden Stadt wie Frankfurt sorgen sie dafür, dass der GrünGürtel nicht nur als Erholungsraum wahrgenommen wird, sondern als kostbarer Lebensraum, dessen Schutz im Interesse aller Bürger liegt.

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„Vorhang auf“ für die 39. Kalbacher Klapperschlange

Kinderbuchmesse Kalbacher Klapperschlange

Die Lesesaison für die Kalbacher Klapperschlange wird am 24.03.2026 eröffnet

Eintauchen in Geschichten und Bücher, um fremde Welten zu entdecken oder um die Realität für einen Moment vergessen zu können. Diese Chance bietet die Kalbacher Klapperschlange!

Um 16:30 Uhr öffnet sich in der Kinderbücherei im »Alten Rathaus« in Kalbach der Vorhang, der die teilnehmenden Bücher noch vor den neugierigen Blicken verbirgt. Es wird neben einer kurzen Eröffnungsrede auch Snacks und Getränke geben. Und natürlich können auch direkt Bücher ausgeliehen werden. Die Osterferien stehen an und damit viel Zeit zum Lesen!

Die Liste der 60 teilnehmenden Bücher sowie eine Titelliste für jede Altersklasse findet sich ab dem 24.03.2026 auch auf der Homepage der Kalbacher Klapperschlange (Teilnehmende Bücher). Dort finden sich auch weitere Informationen zur Klapperschlange.

Ausgewählt wurden die 60 Bücher von einer Vorjury, bestehend aus 47 Jurymitgliedern des Vorjahres sowie dem Team der Klapperschlange. Zur Wahl standen dabei etwas über 200 Bücher. Der Autor des beliebtesten Buches erhält am 07.11.2026 im Rahmen der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange.

Mitlesen können alle Kinder und Jugendlichen, die momentan in der 2. bis 9. Klasse sind. Es gibt 3 verschiedene Alterskategorien, in denen jeweils 20 Bücher zur Auswahl stehen:

  • 2. und 3. Klasse,
  • 4. bis 6. Klasse
  • sowie 7. bis 9. Klasse

Wer zur Kinderjury zu gehören möchte, muss bis zum 26.09.2026 mindestens 5 Bücher der eigenen oder einer höheren Altersklasse gelesen und bewertet haben. Die Bewertungen gibt jeder Leser selbst im Internet ein.

Dazu gibt es ein neues Bewertungsportal, in welches sich jeder Leser einloggen kann, um die gelesenen Bücher zu bewerten und die Punkte zu vergeben. Im Portal können die Rezensionen und Punkte daher erstmalig auch im Nachhinein noch angepasst werden.

Den Zugang zum Portal erhält man nach der Anmeldung an einer der Ausleihstellen oder nach der Online-Anmeldung. Am Ende wird aus allen der weit über 1.500 Bewertungen der Siegertitel der Klapperschlange ermittelt.

Ausleihstellen sind die Kinderbücherei Kalbach und die Schulbüchereien der beteiligten Schulen. Bei diesen handelt es sich um die Grundschule Kalbach, die Grundschule Riedberg, die Marie-Curie-Schule, die Judith-Kerr-Schule, die Steffi-Jones-Schule, das Gymnasium Riedberg, die Josephine-Baker-Gesamtschule, das Gymnasium Nord und die Wöhlerschule.

Für Mitglieder des Kindervereins ist die Teilnahme kostenlos, alle anderen zahlen 5 €.

Neben den Ausleihstellen in den Schulen und der Kinderbücherei hilft die Partnerbuchhandlung „bücher im bogen“ der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg ebenfalls gerne bei der Beschaffung der Bücher. Nähere Informationen zur Buchbestellung bei „bücher im bogen“ findet man unter www.genialokal.de/buchhandlung/frankfurt/buecher-im-bogen/.

Über die Internetseite des Vereins besteht zudem die Möglichkeit der OnlineTeilnahme. Diese Teilnehmer müssen sich die Bücher jedoch selbst beschaffen. Die Kalbacher Klapperschlange freut sich auf zahlreiche Leser und auf eine spannende Lesesaison 2026!

Die Klapperschlange ist sehr gespannt, welche Bücher zu den Favoriten der Kinder gehören werden und ob wieder jemand alle 60 Bücher liest und bewertet!


Über die Kalbacher Klapperschlange
Die Kalbacher Klapperschlange ist ein Literaturpreis, der seit 1988 jährlich von einer Kinderjury im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg vergeben wird. Gegründet von der Autorin Regina Rusch war die Kalbacher Klapperschlange der erste Jugendliteraturpreis Deutschlands, der von einer reinen Kinderjury vergeben wurde. Zu dieser Jury gehören alle Schüler*innen der 2. bis 9. Schulklasse, die bis Ende September mindestens 5 Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben. Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg bekommt der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange. Die Kalbacher Buchmesse und die Klapperschlange werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich jedes Jahr ca. 200 Schüler an der Kinderjury.

Weitere Informationen unter: www.kalbacher-klapperschlange.de

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„Mach. Dein. Jahr.“: Kalbach-Riedberg wird bundesweite Pilotregion für das neue Gesellschaftsjahr

Symbolbild zum Freiwilligen Gesellschaftsjahr

Für rund 1.500 Jugendliche im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg hat der Postbote in diesen Tagen ein besonderes Schreiben im Gepäck. In ihren Briefkästen finden sie eine Einladung, die von höchster politischer Ebene unterzeichnet wurde: Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Jugendministerin Heike Hofmann werben persönlich für das Pilotprojekt „Mach. Dein. Jahr.“.  Kalbach-Riedberg wurde dabei bewusst als eine von zwei hessischen Modellregionen ausgewählt, da der Bezirk bereits als Pilotstadtteil der „Bildungskommune“ fungiert.

Ein Gutschein für die Zukunft

Kern der Postsendung ist ein Gutschein für ein freiwilliges Gesellschaftsjahr. Dieses Angebot richtet sich an alle jungen Menschen zwischen 16 und 20 Jahren, die im Stadtteil wohnen oder hier zur Schule gehen. Das Ziel des Projekts ist es, den Zugang zu Freiwilligendiensten massiv zu erleichtern und Hürden abzubauen.

Dabei geht es um mehr als nur ein klassisches Soziales Jahr. Die Teilnehmer haben die Wahl zwischen verschiedenen Bereichen:

  • Soziales Engagement: Einsatz in Kitas, Krankenhäusern oder Seniorenheimen.
  • Ökologie: Projekte im Natur- und Umweltschutz.
  • Bevölkerungsschutz: Mitarbeit bei Rettungsdiensten oder Feuerwehren.
  • Freiwilliger Wehrdienst: Einblick in die Arbeit der Bundeswehr.

Besondere Chancen für Riedberger Jugendliche

Als Teil der Modellregion genießen die Riedberger Jugendlichen exklusive Vorteile, die über das reguläre Angebot hinausgehen. Das Pilotprojekt simuliert erstmals einen „Rechtsanspruch“ auf einen Freiwilligendienst. Das bedeutet, dass jeder Interessierte die Gewissheit hat, einen passenden Platz zu finden – unterstützt durch ein engmaschiges Beratungsnetzwerk, das auch direkt vor Ort in Schulen und Jugendzentren aktiv wird.

Ein entscheidender Faktor ist die finanzielle Absicherung. Während Freiwilligendienste oft an einer zu geringen Aufwandsentschädigung scheitern, wird im Rahmen des Projekts ein Entgelt auf BAföG-Niveau erprobt. Je nach Lebenssituation bedeutet dies eine Vergütung zwischen etwa 534 Euro (bei Wohnsitz im Elternhaus) und bis zu 855 Euro (bei eigener Wohnung), ergänzt durch eine Mobilitätspauschale und das weiterhin gezahlte Kindergeld. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Engagement nicht am Geldbeutel scheitert.

Wissenschaftliche Begleitung und gesellschaftlicher Nutzen

Hinter dem Projekt steht eine breite Allianz aus Trägern wie den »Freunden Waldorf Freiwilligendienste«, dem Deutschen Roten Kreuz und kirchlichen Verbänden. Das Projekt wird bis Ende 2027 wissenschaftlich begleitet, um herauszufinden, ob ein garantierter Rechtsanspruch und eine bessere Bezahlung tatsächlich mehr junge Menschen für den Dienst an der Gemeinschaft begeistern können.

Ministerpräsident Boris Rhein sieht darin eine große Chance für die persönliche Entwicklung: „Ein freiwilliges Gesellschaftsjahr ist für junge Menschen eine vielversprechende Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich weiterzuentwickeln“. Gleichzeitig stärke der Einsatz den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hessen.

Information und Kontakt

Interessierte Jugendliche können ihren Gutschein auf der Webseite https://www.mach-dein-jahr.de/ einlösen. Dort stehen umfangreiche Informationen zum Bewerbungsprozess und zu den Einsatzstellen bereit. Für Rückfragen steht das Projektteam zudem per E-Mail unter hallo@mach-dein-jahr.de zur Verfügung.


Weiterführende/Verwandte Links

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Länderübergreifender Einsatz gegen Enkeltrick-Betrüger, Schockanrufer und falsche Bankmitarbeiter

Symbolbild Telefonbetrug und Festnahme

Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden berichten, ist im Zeitraum vom 02. bis 06. März die hessische Polizei gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft – Eingreifreserve – Frankfurt in einer gezielten Aktion gegen kriminelle Banden vorgegangen, die insbesondere ältere Menschen ins Visier nehmen, um sie um ihre Ersparnisse zu bringen.

Die Maßnahmen wurden im Auftrag der Eingreifreserve der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt vom Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) koordiniert. An der Aktion waren neben dem HLKA auch alle 7 hessischen Polizeipräsidien beteiligt.

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen sind nach wie vor ein ernst zu nehmendes Kriminalitätsphänomen. Die Täter gehen perfide vor und spielen mit der Angst ihrer Opfer: Sie nutzen vor allem Schockanrufe, die Enkeltrick-Betrugsmasche oder geben sich als falsche Polizeibeamte oder Bankmitarbeiter aus, um ihre Opfer um hohe Geldbeträge oder deren Wertgegenstände zu bringen.

Während der Einsatztage wurden insbesondere die Betrugsmaschen »Schockanruf« mit der Verkehrsunfall-Legende sowie »falsche Polizeibeamte« mit der Einbrecher-Legende festgestellt. Die Bilanz zeigt: 49 registrierte Versuche, bei denen ein Gesamtschaden in Höhe von 915.700 Euro Bargeld, Goldmünzen, Goldschmuck, Goldbarren, börsengehandelte Indexfonds (ETFs) sowie diverse Wertgegenstände verhindert werden konnte.

Zudem wurden 5 vollendete Taten festgestellt, bei denen es zu einem Gesamtschaden in Höhe von 122.000 Euro kam.

Durch gezielte Maßnahmen des Polizeipräsidiums Westhessen und des Polizeipräsidiums Frankfurt konnten insgesamt drei Männer im Alter von 21, 27 und 31 Jahren in den Bundesländern Schleswig-Holstein und Bayern festgenommen werden. Den Tatverdächtigen wird Bandenbetrug gemäß § 263 StGB vorgeworfen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Neben repressiven Strafverfolgungsmaßnahmen setzt die hessische Polizei seit vielen Jahren auf die präventive Arbeit, um Senioren vor Betrugsdelikten zu schützen. Es wird intensiv über gängige Betrugsmaschen aufgeklärt und wertvolle Ratschläge zum Schutz vor solchen Täuschungsversuchen gegeben: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Daniel Muth, Präsident des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA), betont: „Mit diesem konzertierten Einsatz zeigen die Sicherheitsbehörden ein entschlossenes Vorgehen gegen diese organisierten Kriminalitätsstrukturen.“ Er rät: „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn Sie am Telefon um Geld oder Wertsachen gebeten werden. Bewahren Sie Ruhe, auch wenn der Schock groß ist. Beenden Sie das Gespräch sofort und informieren Sie umgehend die Polizei.“

Der hessische Generalstaatsanwalt Thorsten Kunze ergänzte: „Wir sind uns mit der Polizei einig, dass in Hessen eine Nulltoleranzpolitik gegenüber der organisierten Kriminalität verfolgt werden muss. Dabei sind gezielte und koordinierte Aktionen wie diese ein Schlüssel zur nachhaltigen Deliktsbekämpfung.“

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Traditionelles Osterfeuer der IG Riedberg e. V. am Samstag, 4. April 2026

Osterfeuer am Riedberg

Auch in diesem Jahr veranstaltet die IG Riedberg e. V. das traditionelle Osterfeuer im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg und lädt hierzu herzlich ein.

Das Osterfeuer findet am Samstag, dem 4. April 2026 auf dem Gelände gegenüber dem Sportplatz am Ende der Altenhöferallee statt. In stimmungsvoller Atmosphäre wird das Feuer bei Sonnenuntergang entzündet und bietet den Besuchern die Gelegenheit, gemeinsam einen geselligen Abend im Stadtteil zu verbringen.

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Osterfeuer 2026

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Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Veranstaltung wird vollständig ehrenamtlich organisiert. Mit großem Engagement sorgen die Mitglieder der IG Riedberg e. V. dafür, dass das Osterfeuer auch in diesem Jahr ein gelungener Abend für Jung und Alt wird.

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Yin und Yang – ein besonderer »Tiny Forest« entsteht

Das Team der Helfenden Hände

Damit so etwas Schönes, wie ein »Tiny Forest« gestartet werden kann, müssen einige wichtige Dinge zusammenkommen und wie ein Zahnrad ineinandergreifen.

Baustein Fläche

Zuerst wird eine freie Fläche benötigt, die durch Verkabelung oder andere Bauten im Untergrund für Pflanzen nicht geeignet ist. Flächen hat die Goethe-Universität reichlich. Etwa 950.000 qm in Frankfurt, davon ein Drittel hier am Riedberg. Von daher können auch noch weitere »Tiny Forests« auf den Uni-Geländen platziert werden.

Die vorbereitete Pflanzfläche

Baustein Helfer & Organisatoren

Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine große Schar von Helfern, die die erste Pflanzung in die präparierte Erde bringen. Und da wir gerade von Vorbereitung reden, so ein Projekt muss im Vorfeld gut und reichlich organisiert werden. Beispielsweise muss der Boden von der Grasnarbe befreit werden, die Erde muss aufgelockert und mit Nährstoffen angereichert werden.

Zahllose Geräte (Spaten, Hacken, Schaufeln, Rechen, Harken, Handschuhe, …) müssen für die Helfer bereitgestellt werden. Es braucht Getränke, Nahrung und Toiletten, damit die Helfer mit vollem Einsatz anpacken können.

Nach dem Pflanzeinsatz muss die Oberfläche gemulcht werden, um die Pflanzen zu schützen, und das Beet muss gewässert werden, um die Wurzeln anzuregen, sich in die Erde zu bohren.

Dank des Einsatzes von Herrn Robert Anton (von Beruf Landschaftsgärtner), dem technischen Leiter des Wissenschaftsgartens, seinem Team, sowie Mitarbeitern der Firma Keil-Schewe-Keil waren die optimalen Bedingungen für die Pflanzaktion hergestellt worden.

Praxis-Einführung für die Helfer

Praxis-Einführung für die Helfer

Baustein Sponsoren

Frau Honnef, die an der Goethe-Universität für die private Hochschulförderung zuständig ist, und Vertreterinnen der Firma Merz Lifecare (mit ihren Produkten der Marken tetesept, Merz Spezial und Brooklyn Soap Company), die in Universitätsnähe hier am Riedberg ihre Büros haben, hatten sich gefunden und die “Chemie stimmte”.

Merz Lifecare und MIYA forest e. V. starteten 2025 eine dreijährige Kooperation. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Förderung von Tiny Forests. Die Leitung des lokalen Büros war über die Presse auf die Errichtung von »Tiny Forests« hier am Riedberg aufmerksam geworden. Durch die finanzielle Unterstützung der Firma konnte so ein neuer »Tiny Forest« praktisch vor ihrer „Büro-Haustür“ errichtet werden.

Die Goethe-Universität leidet aktuell unter Budgetkürzungen des Landes Hessen und ist daher vermehrt auf finanzielle Zuschüsse von Freunden und Förderern angewiesen.

Merz Lifecare - Typische Produkte

Baustein Gymnasium Riedberg

Als vierter Baustein kommt nun noch das Gymnasium Riedberg mit Schülern seiner 8. Klassen ins Spiel. Vor fünf Jahren – während der Pandemiezeit – wurde zusammen mit dänischen Kollegen das Erasmus-Projekt „Forests for Future“ gegründet, damit die Schüler die Veränderungen in den Wäldern beobachten können. Viele Kinder saßen damals zu Hause fest, sowohl in Dänemark als auch in Deutschland. Nach den Pandemie-Beschränkungen ist es nun aber besonders wichtig, die Schüler wieder rauszubringen, zurück in die Natur.

Was wurde bisher erreicht?

Das Thema »Tiny Forest« hat in Frankfurt viel Begeisterung ausgelöst. Als die Goethe-Universität mit dieser Idee begann, wurde sie von der Begeisterung, die sie damit auslöste, sehr überrascht. Inzwischen sind es bereits 7 »Tiny Forests«, die teilweise schon umgesetzt sind oder sich zumindest in der Planung befinden.

Spendenaufruf

In der Weihnachtszeit hatte die Universität einen Spendenaufruf gestartet und viele private Förderer hatten ihre Geldbeutel geöffnet und für dieses Projekt eine großzügige Weihnachtsspende geleistet. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz der Firma Merz Lifecare. Sie vereinbarte mit der Universität, falls es ihr gelingt, einen »Tiny Forest« über Spenden zusammen zu bekommen, würden sie einen weiteren »Tiny Forest« finanzieren.

Yin & Yang

Die neue Pflanzfläche ist diesmal asiatisch inspiriert. Die beiden Hälften, die an diesem Wochenende bepflanzt werden, sind nach dem Muster von Yin und Yang angelegt worden. Ein Sandweg trennt die beiden Teile voneinander.

Im Hinblick auf den Klimawandel werden hier besonders wärmeliebende Arten angepflanzt, beispielsweise Esskastanien, verschiedene andere wärmeliebende Arten (Zerreiche, Flaumeiche, Roteiche, Weißdorn, Holunder, Esche, Felsenbirne, Pfaffenhütchen) und so weiter.

Welche Ziele sollen längerfristig erreicht werden?

Durch die Errichtung der »Tiny Forests« soll:

  • Die Biodiversität erhöht werden (Insekten, Vögel, …)
  • Menschen mit Natur wieder in Kontakt gebracht werden
  • Bürger für Umweltbelange sensibilisiert werden
  • Biologische Grundkenntnisse vermittelt werden
  • CO2 gespeichert und Sauerstoff abgegeben werden

 


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Grüne Soße Festival 2026

Band vor Publikum

Vom 1. bis 9. Mai 2026 wird der Roßmarkt wieder zur Bühne für Frankfurts beliebteste Kräuterspezialität: Beim Grüne-Soße-Festival in der Frankfurter Innenstadt treten 56 Gastronomiebetriebe im Wettbewerb um die beste Grüne Soße an. In neun Abendshows ist der kulinarische Wettstreit eingebettet in ein hochkarätiges Kulturprogramm aus Comedy, Musik und Artistik. Wie immer entscheidet das Publikum über die Beste Grüne Soße!

In den 9 Abendshows erwartet das Publikum ein vielseitiges Programm!

Die Gastkünstler:innen der Festivalabende

Carrington-Brown | Zucchini Sistaz | Martin O. | Bodo Bach | Miss Allie | Lisa Feller | Reis Against The Spülmachine | Tridiculous | Friedemann Weise | Mirja Regensburg

Moderation: Andy Ost, begleitet von der Festivalband und der Hilde aus Bornheim.

Für alle, die noch keine Tickets für eine der Abendshows haben heißt es jetzt Zugreifen:

Ab dem 14. März werden für alle Shows die letzten Tickets freigegeben.

Künstlerauftritt mit Kontrabass

© Anja Mey, Grüne Soße Festival GmbH

Festival-Neuigkeiten 2026

28. April – Anwickeln! Live auf dem Roßmarkt

Der Festivalmarkt startet bereits am 28. April mit einem neuen Eröffnungsritual:

Live auf dem Roßmarkt wickeln Frankfurter Gärtnerinnen und Gärtner die sieben Kräuter der Grünen Soße zu den traditionellen Päckchen. Gestartet wird das Fließband von Oberbürgermeister Mike Josef!

Ab 16:00 Uhr heißt es: Fließband läuft, es wird gewickelt!

Programmpunkte:

  • Kräuter-Anlieferung mit Oberräder Traktor
  • Start des Fließbands durch OB Mike Josef
  • Live-Musik der Schirn Big Band
  • Happy Hour – auch mit Grüne Soße-Probierstationen von 16:00–18:00 Uhr

Der Festivalmarkt auf dem Roßmarkt bietet dann bis zum 9. Mai 12 Tage lang zahlreiche Varianten der Grünen Soße – klassisch mit Kartoffeln und Eiern ebenso wie internationale Interpretationen, etwa zu Falafel, Samosa, koreanischen Maultaschen oder argentinischen Steaks.

30. April – Frühtanz-Party

Das Festivalzelt verwandelt sich in eine riesige Tanzfläche.

Gemeinsam mit the hinge veranstalten wir am 30. April von 18:00 bis 22:00 Uhr die erste Frühtanz Party im Festivalzelt.

Das Motto ist: Ohne Kater in den Mai tanzen! Früh rein. Vollgas auf der Tanzfläche. Das alles in schönster Kräuterkulisse. Keine Experimente, keine langen Pausen. Nur Songs, die man kennt, liebt und sofort mitsingt. Vier Stunden Tanzen, Feiern und Auspowern – und trotzdem rechtzeitig nach Hause.

1. Mai – International Evening

Neu in diesem Jahr: Der International Evening am 1. Mai. Speziell für die internationale Community der Region Frankfurt Rhein-Main gibt es in Kooperation mit dem Newcomers Network Frankfurt einen ganzen Festivalabend erstmals komplett in englischer Sprache. Und natürlich sind auch alle Einheimischen, die interkulturelle Begegnungen schätzen, herzlich willkommen.

Sieben internationale Gastronomiebetriebe präsentieren ihre Version der Grünen Soße.

Zu Gast in der Abendshow ist das internationale Musik-Comedy-Duo Carrington-Brown.

Damit gibt es in diesem Jahr insgesamt 8 Vorentscheidungen mit jeweils 7 Gastro-Profis, bevor am 9. Mai im großen Finale die beste Grüne Soße Frankfurts gekürt wird!

Alle Infos, auch in englischer Sprache unter: www.gruene-sosse-festival.de

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Arbeiten für Windpark Schäferköppel starten: Mainova stellt erforderliche Infrastruktur her

Windrad auf der Hohen Straße

Am Montag, den 16. März geht es los: Dann startet die Projektgesellschaft Mainova WP Nieder-Erlenbach GmbH & Co. KG (Mainova) mit ersten Baumaßnahmen für den Windpark Schäferköppel.

Im Bereich zwischen Frankfurt am Main, Bad Homburg vor der Höhe und Karben sollen sich auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach ab Sommer 2027 vier Windenergieanlagen (WEA) drehen.

Sie liefern zukünftig grünen Strom für die Menschen und Unternehmen in Frankfurt und der Region. Von Mitte März bis Ende Juli stellt das von Mainova beauftragte Erdbauunternehmen zunächst die für die Errichtung der Windkraftanlagen erforderliche Infrastruktur her.

In einem ersten Schritt werden bestehende Wege zu den WEA-Standorten ausgebaut und stabilisiert. Im Anschluss werden die Kranstellflächen und Fundamentflächen vorbereitet.

Zudem wird eine Windparkzufahrt eingerichtet, über die zukünftig sämtliche Transporte laufen werden. Diese befindet sich an der L 3205, die Ober-Erlenbach und Kloppenheim verbindet.

Dank der bereits sehr gut ausgebauten bestehenden Infrastruktur vor Ort können über die B3 und L 3205 Baumaterial und Bauteile einfach angeliefert werden. Neue Straßen und Wege müssen nur innerhalb des Windparkgebiets gebaut werden.

Spaziergänger oder Radfahrer im Windparkgebiet informiert Mainova mithilfe von Schildern direkt vor Ort über mögliche Sperrungen.

Nächster Schritt: Fundamentbau

Nach Abschluss der Infrastrukturarbeiten geht es ab etwa Juni mit den Fundamentvorarbeiten weiter. Um den Boden für die 4 Fundamente vorzubereiten, werden sogenannte Rüttelstopfsäulen eingebracht, die eine wichtige Grundlage für die Betonfundamente der Anlagen bilden. Ab voraussichtlich Juli beginnt zudem die Verlegung der Kabeltrassen zur zukünftigen Anbindung des Windparks an das Stromnetz.

Engagement für eine klimafreundliche Zukunft

Mainova weitet mit dem Bau des neuen Windparks Schäferköppel ihr Engagement für eine klimafreundliche Zukunft direkt vor der eigenen Haustür aus. Die geplanten Windräder verfügen über eine Nennleistung von je 6,8 Megawatt (MW).

Mainova rechnet mit einem jährlichen Ertrag von etwa 54 Gigawattstunden (GWh) grünem Strom. Von jeder erzeugten Kilowattstunde Windstrom profitieren die umliegenden Gemeinden gemäß dem Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) finanziell.

Hinzu kommt die gemeinsam mit der Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft eG (FraBeG) auf den Weg gebrachte Bürgerbeteiligung. Sie erlaubt es Einzelpersonen, sich finanziell am Projekt zu beteiligen und an dessen Erfolg mitzuverdienen.

Informationen zur Bürgerbeteiligung und den geplanten Zeichnungsrunden finden Interessierte online auf der Webseite der FraBeG (https://www.frabeg.de/index.php/windpark-schaeferkoeppel/).


Wussten Sie übrigens …
Der Windpark war eine Idee der SPD Nieder-Erlenbach, die den Antrag mehrfach einbrachte.
Der Ursprungsantrag datiert von 2011: https://www.stvv.frankfurt.de/download/OF_19-13_2011.pdf
Die Erinnerung von 2013 https://www.stvv.frankfurt.de/download/OF_177-13_2013.pdf
Und von 2021: https://www.stvv.frankfurt.de/download/OF_29-13_2021.pdf

Die Dauer [bis zur Umsetzung] ist dann ähnlich der Entsiegelung des Riedbergplatzes.


Verwandter Link


Über die Mainova AG
Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.350 Mitarbeitern im Jahr 2024 einen bereinigten Umsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro.

Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen.

Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem rund 14.500 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher.

Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum.

Die Aufgaben der Mainova Servicedienste GmbH erstrecken sich auf das Messwesen, die Abrechnung der Lieferungen und Leistungen sowie das Forderungsmanagement.

Größte Anteilseigner der Mainova AG sind zu rund 75 % die Stadt Frankfurt am Main sowie zu rund 25 % die Thüga. Darüber hinaus befindet sich ein kleiner Anteil in Streubesitz.

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