Heizungskeller öffnen für die Zukunft: Kalbach-Riedberg packt die Wärmewende an!

Ein Mann an seiner Heizungsanlage

Die Energiewende ist längst keine abstrakte Theorie mehr, sondern findet direkt vor unserer Haustür statt – genauer gesagt im eigenen Keller. Am Samstag, den 21. November 2026, steigt bundesweit der zweite „Tag des offenen Heizungskellers“.

Das Ziel der Initiative von Verbänden wie dem »BUND«, »Greenpeace« oder »co2online« ist klar: Nachbarn zeigen Nachbarn, wie moderne, klimafreundliche Heiztechnik im Alltag zuverlässig funktioniert. Ohne Verkaufsdruck, dafür mit ehrlichen Erfahrungsberichten aus erster Hand.

Auch die Stadt Frankfurt beteiligt sich mit dem Klimareferat aktiv an dieser Aktion. Doch gerade bei uns im Frankfurter Norden gibt es noch reichlich Nachholbedarf: Aus dem Ortsbezirk Kalbach-Riedberg hat sich bislang erst ein einziger Haushalt freiwillig bereiterklärt, seine Türen zu öffnen. Das können wir besser!

Mut machen und Erfahrungen teilen

Viele Eigentümer stehen vor der Entscheidung, ihre alte Öl- oder Gasheizung zu ersetzen. Dabei tauchen oft Unsicherheiten und Halbwahrheiten auf. Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau? Wie verhält es sich mit den Betriebskosten und der Kombination mit einer Photovoltaikanlage?

Hans-Georg Dannert, Leiter des Frankfurter Klimareferates, betont: Wer bereits auf regenerative Energien umgestellt hat, gibt wertvolles Wissen an Nachbarn weiter und leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Gemeinschaft.

Wer sein Wissen teilt, nimmt anderen die Berührungsängste. Denn moderne Wärmepumpen und erneuerbare Systeme stehen für Unabhängigkeit, verlässliche Preisstabilität und wohlige Wärme im Eigenheim.

So einfach können Sie mitmachen

Sie nutzen bereits eine Wärmepumpe, einen Pufferspeicher oder eine Solaranlage? Dann machen Sie mit und werden Sie Gastgeber im Frankfurter Norden!

Keine Sorge wegen Ihrer Privatsphäre: Adressen werden nicht öffentlich im Internet veröffentlicht. Interessierte Besucher erhalten den genauen Ort erst nach einer vorherigen Anmeldung zugewiesen.

Zudem bereitet das Klimareferat alle Gastgeber bestens vor. In bequemen Online-Informationsabenden erhalten Sie alle nützlichen Tipps für den Ablauf.

Zusätzlich veranstaltet das Klimareferat am Aktionstag selbst von 12 Uhr bis 14 Uhr eine zentrale Infobörse im Haus am Dom in der Innenstadt mit Impulsvorträgen und Praxisberichten.

Meldungen als Gastgeber sind online unter www.offenerheizungskeller.de/gastgeber/ möglich. Fragen beantwortet das Klimareferat per E-Mail unter solaroffensive@stadt-frankfurt.de.

Zeigen wir, was in Kalbach-Riedberg steckt – machen Sie Ihren Heizungskeller zum Vorbild für das gesamte Quartier!

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Nachhaltiger Lichterglanz: Der Weihnachtsdeko-Tauschmarkt am Riedberg kehrt zurück!

Weihnachtsdeko-Tauschmarkt Flyer

Die Tage werden kürzer, das Fest der Feste rückt näher, und in vielen Haushalten stellt sich die gleiche Frage: Wohin mit der alten Weihnachtsdekoration, die seit Jahren ungenutzt im Schrank oder Keller verstaubt?

Gleichzeitig wächst der Wunsch, die eigenen vier Wände festlich zu schmücken, ohne dabei Unmengen an Geld auszugeben oder unnötige Ressourcen zu verbrauchen. Genau hier setzt eine wunderbare Aktion an, die bereits im vergangenen Jahr für große Begeisterung im Stadtteil gesorgt hat.

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. lädt alle Bürger am Samstag, den 7. November 2026, von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr zum großen Weihnachtsdeko-Tauschmarkt ein. Ort des vorweihnachtlichen Geschehens ist das Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b.

Das Prinzip ist denkbar einfach und schont Umwelt wie Geldbeutel gleichermaßen: Wer ungenutzten Baumschmuck, festliche Figuren oder funktionstüchtige Lichterketten besitzt, kann diese abgeben und ihnen die Chance auf ein neues, liebevolles Zuhause geben.

Wer hingegen auf der Suche nach frischem Glanz für das eigene Wohnzimmer ist, darf nach Herzenslust stöbern und Schönes mitnehmen. Das Beste daran: Ein Tausch ist keine Pflicht! Jeder Besucher ist herzlich willkommen, sich kostenlos Dekoration auszusuchen, auch ohne selbst etwas mitzubringen. Zudem steht eine spezielle Spendenbox bereit, in der alte Kerzenreste für ein sinnvolles Recycling gesammelt werden.

Für alle, die am Samstag keine Zeit haben, bietet die Initiative einen vorgezogenen Abgabetermin an. Spenden können bereits am Donnerstag, den 5. November 2026, zwischen 9:00 Uhr und 17:30 Uhr direkt im Familienzentrum Billabong abgegeben werden.

Die Aktion ist eingebettet in die Europäische Woche der Abfallvermeidung 2026. Am Riedberg wird der Tauschmarkt in Kooperation mit dem beliebten Repair Café von Billabong veranstaltet.

Besucher können an diesem Tag nicht nur Dekorationen tauschen, sondern sich parallel auch an einem Infostand über das Thema „Foodsharing“ informieren.

Ein Besuch lohnt sich also in vielfacher Hinsicht! Kommen Sie vorbei, setzen Sie ein Zeichen für die Nachhaltigkeit und lassen Sie uns gemeinsam die Vorweihnachtszeit ein Stück grüner gestalten.

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Lesefest der Extraklasse: Die 40. Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg feiert das Lesen!

Kinderbuchmesse Kalbacher Klapperschlange

Bücher öffnen Türen zu fantastischen Welten, wecken Abenteuerlust und lassen uns in Geschichten eintauchen, die im Kopf lebendig werden. Lesen macht nicht nur schlauer, sondern bringt jede Menge Spaß!

Am Wochenende des 7. und 8. November 2026 wird der Ortsbezirk Kalbach-Riedberg zum bunten Mittelpunkt für alle jungen Buchliebhaber. Der Kinderverein Kalbach e. V. lädt zur 40. Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg in die Alte Turnhalle (Grubweg 6) ein – zwei volle Tage voller Action, Musik und spannender Geschichten!

Ein großes Jubiläum mit echtem Highlight

Seit 40 Jahren dreht sich hier alles um die Freude am Schmökern. Ein absolutes Highlight ist die 39. Verleihung der Kalbacher Klapperschlange. Dieser begehrte Literaturpreis ist etwas ganz Besonderes, denn er wird seit 1988 von einer reinen Kinderjury vergeben. Kinder und Jugendliche der 2. bis 9. Klasse lesen dafür übers Jahr mindestens 5 Bücher und wählen ihren eigenen Favoriten. Die feierliche Preisverleihung steigt am Samstag auf dem Außengelände – in zwei identischen Durchgängen um 15.00 Uhr und 16.30 Uhr.

Spannende Lesungen, Mitmach-Aktionen und Live-Musik

Auch das restliche Programm verspricht beste Unterhaltung:

  • Autorenlesung: Am Samstagabend um 19:00 Uhr liest die bekannte Autorin Anna Ruhe aus ihrer magischen Buchreihe „Luzie Alvenstein – Erbin der Duftapotheke“ (empfohlen ab 10 Jahren, Eintritt: 4 € für Mitglieder, 6 € für Nicht-Mitglieder, Imbiss ab 18:30 Uhr).
  • Bilderbuchkino: Für die jüngeren Buchfans gibt es an beiden Tagen (Samstag um 16:00 Uhr, Sonntag um 15:00 Uhr) ein stimmungsvolles Bilderbuchkino in der Kinderbücherei im Alten Rathaus.
  • Kinderkonzert: Am Sonntag um 11:00 Uhr sorgen Herr Müller und seine Gitarre mit dem Programm „Schräge Typen“ für beste Stimmung (Kartenvorverkauf im Kinder- und Jugendhaus Kalbach).
  • Kreativ werden: Basteln, Kinderschminken, ein Literaturrätsel mit tollen Gewinnen und gemütliche Stunden im Buch-Café runden das Wochenende ab.

Wer gefundene Schätze direkt mit nach Hause nehmen möchte, kann alle ausgestellten Bücher vor Ort oder über die Partnerbuchhandlung „bücher im bogen“ erwerben.

Mitmachen und Unterstützen

Ein solches Fest lebt vom Mitmachen! Der Kinderverein freut sich über helfende Hände bei der Buchmesse sowie über leckere Kuchenspenden. Wer mithelfen möchte, kann sich einfach online eintragen oder eine E-Mail an helfer@kalbacher-klapperschlange.de schicken.

Öffnungszeiten:

• Samstag, 07.11.2026: 14.00 bis 20.30 Uhr
• Sonntag, 08.11.2026: 10.30 bis 17.00 Uhr (Anreise am besten mit dem Bus 29 bis „Rathaus Kalbach“, da keine Parkplätze vorhanden sind)

Die 40. Kinderbuchmesse – Ein Anlass zum Feiern

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Fit und stabil im Alltag: Neuer Gesundheitssport-Kurs beim TV Kalbach

Symbolbild Hantelsport

Wer kennt es nicht? Der Alltag ist oft hektisch, und zwischen Beruf, Familie und Verpflichtungen kommt die eigene Bewegung schnell zu kurz. Wer sich jedoch nachhaltig etwas Gutes tun, Kraft für den Alltag tanken und Bewegungsmangel aktiv vorbeugen möchte, hat jetzt vor der eigenen Haustür die perfekte Gelegenheit. Der Turnverein Kalbach 1890 e.V. startet ab November ein qualitativ hochwertiges Präventionsangebot: das Allgemeine Gesundheitstraining.

Mehr Energie, Beweglichkeit und Vitalität

Unter dem Motto „Fit und stabil im Alltag“ richtet sich das Angebot ganz gezielt an Erwachsene ab 40 Jahren. Egal, ob Sie nach einer Pause wieder einsteigen möchten oder als Neusportler ganz neu durchstarten wollen – hier steht die Freude an der Bewegung in einer motivierenden Gemeinschaft im Vordergrund.

Das abwechslungsreiche Programm setzt auf ein ausgewogenes Rundum-Training:

  • Kraft & Ausdauer: Durch gezielte Kräftigungsübungen und spielerische Elemente wird das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht.
  • Beweglichkeit & Koordination: Ein vielseitiges Stationstraining stärkt die Balance und sorgt für Geschmeidigkeit im Bewegungsapparat.
  • Wissen für die Gesundheit: Neben den praktischen Einheiten erhalten die Teilnehmenden wertvolle Alltagstipps zu den Themen Sport, Bewegung und Wohlbefinden.

Geleitet wird der Kurs von Andrea Puhl (DOSB ÜL B-Lizenz), die mit fachlicher Kompetenz und viel Begeisterung dafür sorgt, dass jede und jeder auf dem eigenen Leistungsniveau optimal gefördert wird.

Von Krankenkassen zertifiziert und bezuschusst

Besonders attraktiv: Es handelt sich um ein qualitätsgeprüftes Präventionsangebot, das mit dem anerkannten Siegel „SPORT PRO GESUNDHEIT“ ausgezeichnet ist. Dieses Prädikat wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer entwickelt.

Für gesetzlich Versicherte bedeutet das einen handfesten Vorteil: Die Krankenkassen erstatten für zertifizierte Präventionskurse in der Regel 80 % bis zu 100 % der Kurskosten. Ein aktiver Beitrag zur eigenen Gesundheit zahlt sich hier also doppelt aus!

Alle wichtigen Details auf einen Blick

  • Kursbeginn: Dienstag, 03.11.2026 um 15:30 Uhr
  • Umfang: 10 Einheiten à 60 Minuten
  • Ort: Sporthalle Kalbach / Halle 1, Am Martinszehnten 2, 60437 Frankfurt am Main
  • Kosten: 150,00 € (bis zu 100 % bezuschussbar durch gesetzliche Krankenkassen)
  • Zielgruppe: Erwachsene ab 40 Jahren (insbesondere Neusportler und Wiedereinsteiger)
  • Anmeldung: Per E-Mail an tv-kalbach@t-online.de

Nutzen Sie die Gelegenheit, um voller Schwung und Vitalität in die kältere Jahreszeit zu starten. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Platz im Kurs!

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20 Jahre moderne Schmerzmedizin: Das Hospital zum Heiligen Geist feiert Jubiläum

Symbolbild Ärzte und Patient

Chronische Schmerzen sind eine schwere Belastung für den gesamten Körper und die Psyche. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten setzt das Hospital zum Heiligen Geist in Frankfurt am Main auf einen besonderen Behandlungsansatz: die Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMS).

Was im Jahr 2006 als innovatives und wegweisendes Projekt begann, feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und hat sich zu einer tragenden Säule der medizinischen Versorgung in der Region entwickelt.

Ein Blick auf den ganzen Menschen

Bei chronischen Schmerzen reicht es oft nicht aus, nur die rein körperlichen Ursachen zu behandeln. Sie erfordern vielmehr eine ganzheitliche Betrachtung des Betroffenen. Genau hier setzt das Konzept der multimodalen Schmerztherapie an. Die Fachbereiche Anästhesiologie und Psychosomatik erkannten früh, dass eine fachübergreifende Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist, und riefen das Angebot im Jahr 2006 ins Leben.

Die Anfänge waren bescheiden: Die Schmerzeinheit startete vor 20 Jahren mit gerade einmal 4 Behandlungsplätzen auf einer chirurgischen Station. Doch der Bedarf war enorm, und das Angebot wuchs schnell. Bereits zwei Jahre nach der Gründung wurde die Kapazität auf 8 Plätze verdoppelt.

Vernetzung von stationärer und ambulanter Hilfe

Ein entscheidender Meilenstein folgte im Jahr 2010. Um Patienten auch außerhalb des Krankenhauses optimal zu unterstützen, baute das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Hospitals eine ambulante schmerztherapeutische und psychotherapeutische Versorgung auf. Diese enge Verzahnung von stationärer und ambulanter Betreuung besteht bis heute. Sie ermöglicht den Patienten einen reibungslosen Übergang zwischen den Klinikbereichen und verhindert unnötige Doppeluntersuchungen.

Im Jahr 2021 investierte das Krankenhaus weiter in diesen Schwerpunkt, erweiterte das Angebot auf 16 Betten und richtete eine eigene Schmerzstation ein. Nur ein Jahr später, 2022, wurde die offizielle und eigenständige Sektion „Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie“ gegründet. Damit wurde die fachübergreifende Arbeit auf ein festes organisatorisches Fundament gestellt.

Teamarbeit gegen den Schmerz

Der Kern des dreiwöchigen stationären Programms ist die intensive Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Ein Team aus Spezialisten der Anästhesiologie, Psychosomatik, Physiotherapie, Pflege und Kunsttherapie erstellt für jeden Patienten einen maßgeschneiderten Behandlungsplan. In regelmäßigen Konferenzen stimmen die Experten alle Schritte eng miteinander ab.

Dabei geht es nicht immer nur darum, den Schmerz vollständig zu beseitigen. Das primäre Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit der Patienten im Alltag wiederherzustellen. Die Betroffenen sollen lernen, die Kontrolle über ihren Körper zurückzugewinnen und kompetent mit ihrer Schmerzerkrankung umzugehen.

Seit November 2025 leitet Dr. David Beckers als Chefarzt die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie. Er möchte das Angebot in Zukunft konsequent weiterentwickeln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Prävention: Erkenntnisse aus der Schmerzmedizin sollen verstärkt genutzt werden, um chronische Schmerzen nach Operationen von vornherein zu verhindern.

Tradition und Moderne im ältesten Krankenhaus Frankfurts

Das Hospital zum Heiligen Geist blickt auf eine über 760-jährige Geschichte zurück und ist damit das älteste Krankenhaus in Frankfurt am Main. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität und Teil der gleichnamigen Stiftung mit rund 2.400 Beschäftigten sichert es die medizinische Regel- und Notfallversorgung. Jährlich werden hier rund 10.900 stationäre und 17.000 ambulante Patienten auf hohem Niveau versorgt.

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Naturverbundenheit verstehen und erleben: Kostenfreie Online-Vortragsreihe lädt zum Mitdenken und Handeln ein

Meet & Talk 2026

Wie tief ist unsere Beziehung zur Natur wirklich verankert, und was bedeutet sie für unseren Alltag, unsere Gesundheit und unsere Zukunft? Die neue Online-Vortragsreihe „Naturverbundenheit – verstehen und erleben“ bietet spannende Einblicke in ein Thema, das uns alle angeht. In insgesamt 14 kostenfreien Online-Vorträgen beleuchten Experten aus Wissenschaft und Praxis die vielschichtigen Facetten unserer Verbindung zur Umwelt.

Vielfältige Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis

Was verbindet uns eigentlich mit der Natur? Die Veranstaltungsreihe nähert sich dieser zentralen Frage aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: Psychologie, Bildung, Gesundheit, Kunst, Wirtschaft, Religion und Naturschutz fließen in die Diskussionen ein.

Das Programm erstreckt sich von Herbst 2026 bis Sommer 2027 und wartet mit hochkarätigen Referenten auf:

2026:
o 07.10.: Paul Michael Zulehner – Schöpfungsverantwortung
o 21.10.: Peer Holthuizen – Kunst & Natur
o 04.11.: Eike von Lindern – Umweltpsychologie
o 02.12.: Ludwig Kalthoff – Planetary Health

2027:
o 13.01.: Alexander Büssing – Naturverbundenheit lernen
o 27.01.: Marie-Luise Meinhold – Natur & Geld
o 03.02.: Ulrich Gebhard – Natur & seelische Entwicklung
o 17.02.: Ronja Lehmkuhl – Natur & Ernährung
o 03.03.: Michael Rademann – Naturerlebnis Wald
o 17.03.: Maraja Riechers – Natur, Wirtschaft & Wandel
o 07.04.: Karl Ploberger – Natur im Garten
o 21.04.: Franziska Kaufmann – Natur im Arbeitsalltag
o 19.05.: Matthias Kleespies – Naturverbundenheit messen
o 02.06.: Jennifer Schulz – Urbane Waldgärten

Kompakt, interaktiv und unkompliziert

Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr online via Zoom statt. Das Format ist optimal für einen inspirierenden Feierabend gestaltet: Nach einem prägnanten, 30-minütigen Impulsvortrag bleiben 30 Minuten Zeit für Fragen, Austausch und gemeinsame Diskussion.

Die Teilnahme ist komplett kostenfrei. Unterstützt und getragen wird die Reihe unter anderem von Rotary (Eco Planet D1900), der Stiftung für Mensch & Umwelt sowie dem Interreg-Projekt „New Roots Project“ (Deutschland-Nederland)

Nutzen Sie die Gelegenheit, frische Impulse für den Alltag mitzunehmen und neue Perspektiven auf unser Verhältnis zur Natur zu gewinnen!


Webseite: https://www.deutschland-summt.de/veranstaltungen-leser/kann-kunst-uns-der-natur-naeherbringen-kuenstlerische-und-kreative-methoden-fuer-neue-perspektiven-auf-mensch-natur-und-organisation.html

Zoom-Link: Klicken Sie zum Veranstaltungsbeginn auf diesen Link: https://zoom.us/j/94156798453?pwd=vvZQvyRZ3j3FlRzBvQniONJEzmOmTN.1

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Musik, Schokolade und Zeitgeschichte: 80 Jahre AFN im Frankfurter Raum

Sender Weisskirchen AFN

Vor genau 80 Jahren begann im Frankfurter Raum ein neues Kapitel der Rundfunk- und Kulturgeschichte: Der US-amerikanische Soldatensender American Forces Network (AFN) nahm im Herbst 1946 im Höchster Schloss seinen regulären Sendebetrieb als Europazentrale auf.

Für die von den Schrecken des 2. Weltkriegs gezeichnete Bevölkerung brachte der Sender nicht nur Nachrichten für die US-Truppen, sondern auch den Sound einer neuen Freiheit – mit Jazz, Blues und dem aufkommenden Rock ’n’ Roll.

Die geschichtliche Entwicklung des AFN in Frankfurt

Die Wurzeln des Senders lagen im Jahr 1943, als AFN in London gegründet wurde, um amerikanische Soldaten in Europa zu unterhalten und zu informieren. Nach der Befreiung Frankfurts richteten die US-Streitkräfte 1945 zunächst provisorische Sendestudios ein, darunter in einem Wohnhaus sowie mit behelfsmäßigen Anlagen unter dem Namen „Radio Frankfurt“.

Auf der Suche nach einer geeigneten Europazentrale stießen die Verantwortlichen auf das Höchster Schloss. Am 1. Oktober 1946 bezog AFN die Räumlichkeiten im Alten und Neuen Schloss. Von hier aus wurde das Programm für Millionen Hörer in ganz Europa ausgestrahlt. Zwei Jahrzehnte lang blieb das Höchster Schloss das Herzstück des Netzwerks, bis der Sender am 1. September 1966 in ein eigens errichtetes Sendegebäude an der Bertramstraße im Dornbusch umzog – in direkter Nachbarschaft zum Hessischen Rundfunk.

Die lokalen Auswirkungen und die Sendeanlage am Riedberg

AFN war weit mehr als ein Militärsender: Er prägte das gesellschaftliche und musikalische Leben der Nachkriegszeit entscheidend. Die lockere, unkonventionelle Moderation der US-Diskjockeys auf „Ohrenhöhe“ bildete einen deutlichen Kontrast zum damals steifen deutschen Rundfunk. Prominente Musiker wie Bill Ramsey arbeiteten in den Studios in Höchst, während unzählige deutsche Jugendliche über den Äther erstmals mit modernster Musik aus Übersee in Kontakt kamen.

Auch abseits der Radiowellen hinterließen die US-Soldaten Spuren im Stadtbild. Kontakte zwischen GIs und der Bevölkerung führten zu prägenden Begegnungen. Süßigkeiten wie Hershey-Schokolade oder Kaugummis wurden für viele Kinder zu Symbolen einer friedlicheren Zukunft.

Eine direkte Verbindung in den Norden Frankfurts bestand über die technische Infrastruktur: Am Ostrand des Oberurseler Stadtteils Weißkirchen, unmittelbar angrenzend an den Ortsbezirk Kalbach-Riedberg, betrieb der Sender über Jahrzehnte eine eigene Mittelwellen-Sendeanlage.

Die prägenden Masten im Feld blieben bis zur Abschaltung der Frequenz im Jahr 2013 ein vertrautes Bild für Anwohner am Riedberg. Im April 2015 wurden die Masten schließlich gesprengt und das Areal schrittweise zurückgebaut.

Der AFN brachte nicht nur moderne Radiostandards und Musik nach Frankfurt, sondern schuf auch dauerhafte Brücken zwischen der lokalen Bevölkerung und den amerikanischen Streitkräften. Die Geschichte des Senders bleibt mit Höchst und den technischen Anlagen nahe dem Riedberg fest in der Region verwurzelt.

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Bonames: Festnahme nach gefährlicher Körperverletzung mit Schreckschusswaffe

Teil eines Polizeiwagens

Im Zuge eines Streits zwischen mehreren Personen soll ein 13-jähriger eine Schreckschusswaffe gezogen und mit dieser in Richtung eines Geschädigten geschossen haben. Polizisten nahmen ihn fest.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19:05 Uhr auf der Friedrichsdorfer Straße.

Nach aktuellen Erkenntnissen soll sich ein Streit zwischen vier Personen entwickelt haben. Im Zuge dessen soll besagter 13-jähriger eine Schreckschusswaffe gezogen und aus kurzer Entfernung mindestens einmal in Richtung eines Geschädigten geschossen haben. Danach soll sich noch ein Gerangel zwischen den weiteren anwesenden Personen entwickelt haben. Der 13-jährige Schütze konnte bis zum Eintreffen einer Streife festgehalten werden.

Die eingesetzten Polizisten nahmen wechselseitige Anzeigen auf. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun Teil der Ermittlungen.

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Komfortabel durchs Niddatal: Uferweg zwischen Heddernheim und Berkersheim wird umfassend saniert

Niddaufer-Radweg Sperrung

Das Niddatal gehört zu den wichtigsten Naherholungsgebieten und zentralen Radverbindungen im Frankfurter Norden. Ob für den täglichen Pendelverkehr, Ausflüge ins Grüne oder sportive Freizeitmöglichkeiten – die Strecken entlang des Flusses erfreuen sich enormer Beliebtheit. Nun hat die Stadt Frankfurt am Main ein lang erwartetes Infrastrukturprojekt gestartet: Seit Ende August wird der südöstliche, linksseitige Nidda-Uferweg auf einer Länge von rund 2.600 Metern grundlegend erneuert und mit einer festen Decke ausgestattet.

Schluss mit Schlaglöchern und Matsch

Die Maßnahme betrifft den Streckenabschnitt zwischen Heddernheim beziehungsweise dem Freibad Eschersheim und dem Berkersheimer Weg. Bisher war dieser Wegabschnitt durch eine unbefestigte, wassergebundene Oberfläche geprägt. Im Sommer führten Auswaschungen zu Buckelpisten und Staubentwicklung, während langanhaltender Regen immer wieder tiefe Pfützen hinterließ.

Mit der aktuellen Sanierung wird die veraltete Oberfläche durch eine durchgängige, rund drei Meter breite Asphaltdecke ersetzt. Ziel der Stadtverwaltung ist es, eine ganzjährig witterungsunabhängige, sichere und komfortable Verbindung für Radfahrer, Fußgänger, Inliner sowie Menschen mit Kinderwagen oder Mobilitätseinschränkungen zu schaffen.

Ökologische Bauweise durch hellen Asphalt

Ein wesentliches Merkmal des Ausbaus ist der Einsatz eines speziellen hellen Asphalts. Im Vergleich zu herkömmlichem dunklem Straßenbelag heizt sich diese Oberfläche im Sommer um bis zu 20 Grad weniger auf. Das erhöht nicht nur das Wohlbefinden der Vorbeigehenden an heißen Tagen, sondern berücksichtigt auch ökologische Belange des Naturschutzes. Für Amphibien und Insekten, die den Weg überqueren, stellt der helle Belag keine Hitzebarriere dar. Zudem verbessert die hellere Oberfläche die Sichtbarkeit und Verkehrssicherheit in den Dämmerungs- und Abendstunden. Der Uferweg auf der gegenüberliegenden Niddaseite bleibt als naturnaher Pfad erhalten, sodass ein ausgewogener Kompromiss zwischen Nutzbarkeit und Naturraum gewahrt wird.

Enge Kooperation innerhalb der Stadtverwaltung

Eigentümer und Verwalter der Uferwege ist in erster Linie die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF), da die Pfade primär als Betriebswege für die Unterhaltung und Pflege des Gewässers dienen. Für das Sanierungsprojekt übernimmt die SEF die Gesamtplanung, Ausschreibung und Bauabwicklung. Die Finanzierung der Gesamtkosten von gut 1,2 Millionen Euro erfolgt durch das städtische Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) als zuständiger Baulastträger für den öffentlichen Fuß- und Radverkehr.

Niddaufer-Radweg Ausschilderung Umleitung

Vollsperrung und ausgeschilderte Umleitungen

Die Bauarbeiten haben am 24. August begonnen und dauern voraussichtlich 8 bis 10 Wochen. Die Gesamtstrecke gliedert sich in einen rund 400 Meter langen Abschnitt südlich der Autobahnunterquerung der A 661 sowie einen etwa 2.200 Meter langen Abschnitt flussaufwärts.

Für die Dauer der Arbeiten ist der betroffene Uferweg vollständig gesperrt. Eine großräumige Umleitung für den Rad- und Fußverkehr ist vor Ort ausgeschildert. Die Verkehrsführung verläuft unter anderem über die Bonameser Straße sowie in Eschersheim über die Straßenzüge „An der Nachtweide“ und „Im Uhrig“ entlang der lokalen Sportplätze. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und die Beachtung der Absperrungen, um einen zügigen und sicheren Bauablauf zu gewährleisten.


Weiterführende Links

 

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TV Kalbach überzeugt beim DTG-Pokal in Dortmund – Heidi Nele Sieh gewinnt Gold, Elisa knackt Qualinorm für Bundeskadertest

Heidi Nele Sieh

Beim 41. Pokalturnen der Dortmunder Turngemeinde am 3. und 4. Oktober 2026 präsentierten sich die im Leistungszentrum Frankfurt trainierenden Turnerinnen des TV Kalbach bei einem nationalen Vergleichswettkampf in starker Form.

Neben den Platzierungen ging es bei dem Wettkampf auch um wichtige Qualifikationspunkte für anstehende Kadernominierungen. Besonders erfreulich waren der Sieg von Heidi Nele Sieh in der Altersklasse 12 und die wichtige Punktzahl von Elisa Rygol von über 60 Punkten in der Altersklasse 9, mit der sie zugleich die Qualifikation für den Bundeskadertest im November erreichte. Auch Elenia Krick überzeugte mit einem fünften Platz in der Altersklasse 13 und Erfüllung der Punktanforderungen für den Landeskader des Hessischen Turnerbundes.

Heidi Nele Sieh triumphiert in der Altersklasse 12 mit deutlichem Vorsprung

Für das sportliche Highlight aus Kalbacher Sicht sorgte Heidi Nele Sieh. In der Altersklasse 12 setzte sie sich mit hervorragenden 51,500 Punkten an die Spitze des Teilnehmerinnenfeldes. Mit einem Vorsprung von über 8 Punkten auf die Zweitplatzierte sicherte sie sich souverän den Pokalsieg.
Besonders bemerkenswert: Heidi übertraf damit bereits zum wiederholten Mal die für ihre Altersklasse geforderte Qualifikationspunktzahl von 42 Punkten für den Bundeskadertest deutlich. Diese Punktzahl ist eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zur erneuten Berufung in den Bundeskader des Deutschen Turner-Bundes. Ihr Erfolg in Dortmund unterstreicht eindrucksvoll ihr Leistungsvermögen und ihre konstant starken Wettkampfleistungen.

Elisa Rygol knackt die 60-Punkte-Marke und qualifiziert sich für den Bundeskadertest

Auch Elisa Rygol zeigte in der Altersklasse 9 eine starke Leistung. In einem großen Teilnehmerinnenfeld mit 55 Turnerinnen erturnte sie sich 61,900 Punkte und belegte damit einen hervorragenden 11. Platz.
Mit diesem Ergebnis erreichte Elisa nicht nur ein erfreuliches Wettkampfergebnis, sondern erfüllte zugleich die Voraussetzung für die Qualifikation zum Bundeskadertest im November. Dieser Erfolg ist ein bedeutender nächster Schritt auf ihrem sportlichen Weg.

Elisa Rygol

Elisa Rygol, © TV Kalbach

Elenia Krick auf Platz fünf

In der Altersklasse 13 stellte sich Elenia Krick einem starken Teilnehmerinnenfeld und erturnte sich mit 43,050 Punkten den fünften Platz. Damit platzierte auch sie sich unter den besten Turnerinnen ihrer Altersklasse und trug zum gelungenen Auftritt des TV Kalbach bei.
Besonders erfreulich ist, dass Elenia mit ihrer Leistung zum zweiten Mal die erforderliche Punktzahl für die Berufung in den Landeskader des Hessischen Turnerbundes erreichte.
Mit einem Pokalsieg, einer wichtigen Qualifikation und einer weiteren Top-5-Platzierung blickt der TV Kalbach auf ein erfolgreiches Wettkampfwochenende in Dortmund zurück. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die intensive Trainingsarbeit auszahlt und die Kalbacher Turnerinnen auch im überregionalen Vergleich überzeugen können.
Der nächste Höhepunkt steht bereits bevor: Heidi Nele Sieh und Elenia Krick bereiten sich nun auf den Deutschlandpokal am 17. und 18. Oktober in Frankfurt vor. Bei diesem bedeutenden Wettkampf des zweiten Halbjahres werden beide Turnerinnen gemeinsam in der Mannschaft des Hessischen Turnerbundes in der Altersklasse 12/13 an den Start gehen.
Für Elisa und Heidi steht dann noch als Abschluss des Turnjahres der Bundeskadertest im November an. Wir drücken die Daumen.

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