Photovoltaikanlagen für Frankfurter Schuldächer: Stadt und Mainova statten 3 weitere Schulen aus

Photovoltaik-Anlage

Auf den Dächern der Marie-Curie-Schule, der Grundschule Kalbach und der Carlo-Mierendorff-Schule wurden neue Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen. So wird zusätzliche Energie gewonnen und die Schulen werden nachhaltiger versorgt. In der Marie-Curie-Schule und der Carlo-Mierendorff-Schule erzeugen die Anlagen rund 50 % des Jahresstromverbrauchs. In der Grundschule Kalbach sind es rund 25 %. Die genaue Stromerzeugung hängt dabei aber immer von der tatsächlichen Solareinstrahlung des Betrachtungsjahres ab.

Alle drei Anlagen wurden von der AHS Solar errichtet und werden von der Mainova betrieben. Die Anlage der Marie-Curie-Schule erzeugt 263 Kilowatt-Peak (kWp), an der Grundschule Kalbach sind es 29,7 kWp und an der Carlo-Mierendorff-Schule 75,6 kWp. Die drei Anlagen zusammen können bilanziell den Stromverbrauch von etwa 82 Vier-Personen-Haushalten erzeugen. Der Jahresstromverbrauch von 4 Personen im Einfamilienhaus, ohne elektrische Warmwasserbereitung, liegt bei durchschnittlich 3.800 Kilowattstunden pro Jahr.

„Wenn wir unsere gesetzten Klimaziele erreichen wollen, spielen die öffentlichen Gebäude der Stadt dabei eine entscheidende Rolle. Daher setzen wir darauf, auf möglichst allen Schuldächern Photovoltaikanlagen zu installieren. Ich freue mich, dass wir nun in Zusammenarbeit mit der Mainova AG drei weitere Schulen ausstatten konnten. Für die Schulgemeinden ist es ein doppelter Gewinn – das Gebäude wird nachhaltiger mit Energie versorgt und das Thema Nachhaltigkeit kann anschaulich mit den Schülern bearbeitet werden. So schaffen wir ein Bewusstsein für Klimaschutz schon bei den Jüngeren“, sagte die Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.

Martin Giehl, Vorstandsmitglied der Mainova, ergänzt: „Der Ausbau von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden ist ein wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen Energieversorgung in Frankfurt. Gemeinsam mit der Stadt erschließen wir vorhandene Dachflächen konsequent für die klimafreundliche Stromerzeugung und unterstützen sie dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Jede neue Solaranlage auf einem Schuldach bringt uns auf diesem Weg einen Schritt weiter.“

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Riedberg: Aktionswoche »Gemeinsam sicher vor Diebstahl und Einbruch« am 9. Juni – Infostand zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl

Symbolbild: Einbruch in einem bewohnten Haus

In der 24. Kalenderwoche (8. bis 14. Juni 2026) findet die hessenweite Aktionswoche „Gemeinsam Sicher vor Diebstahl und Einbruch“ statt. Am Dienstag, den 9. Juni 2026 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr gibt es dazu einen Infostand am Riedbergplatz. Dort erfahren Sie alles zum Thema Wohnungseinbruchdiebstahl und wie Sie sich effektiv davor schützen können. An dem Infostand wird unter anderem der Schutzmann vor Ort des 14. Polizeireviers, Herr Tolksdorff anwesend sein.

Die landesweite Kampagne der hessischen Polizei dient der Bekämpfung der Fallzahlen im Zusammenhang mit Wohnungseinbrüchen. Die Kampagne hat das Ziel, durch eine Kombination aus präventiven und repressiven Maßnahmen sowie einer breiten Öffentlichkeitsarbeit die Fallzahlen, insbesondere in regionalen Brennpunkten, zu reduzieren, und gleichzeitig die Bevölkerung für wirksamen Einbruchschutz zu sensibilisieren.

Denn wirksamer Einbruchsschutz fängt bereits an der eigenen Wohnungstür an, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Unbekannte versuchten, am 5. Juni im dicht besiedelten Nordend in einem Mehrfamilienhaus in der Leibnizstraße in eine Wohnung einzubrechen Die Täter scheiterten jedoch an der Wohnungseingangstür im Dachgeschoss und flüchteten unverrichteter Dinge und vor allem ohne Beute.

Damit Sie ihr Zuhause schützen können, bietet die polizeiliche Beratungsstelle am Aktionstag und das ganze Jahr über kostenlose Beratung an. Interessierte Bürger können sich hier individuell zum Thema Einbruchschutz beraten lassen.

Darüber hinaus helfen auch einige einfache Verhaltenstipps dabei, Ihr Zuhause sicherer zu machen:

  • Ziehen Sie Ihre Wohnungs- oder Haustür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie immer zweifach ab, auch wenn Sie nur kurz unterwegs sind.
  • Verschließen Sie grundsätzlich immer alle Türen und Fenster beim Verlassen der Wohnung, das gilt ebenfalls für gekippte Fenster-, Balkon- und Terrassentüren. Gekippte Fenster sind offene Fenster !
  • Nutzen Sie insbesondere bei längerer Abwesenheit verschiedene Möglichkeiten, um Ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Gerade am Abend ziehen dunkle Wohnungen potentielle Einbrecher an!
  • Nutzen Sie die Möglichkeit der kostenlosen und auf Ihre individuelle Wohnsituation abgestimmten Beratung durch die polizeiliche Beratungsstelle.


Kontakt:

Polizeiliche Beratungsstelle
Zeil 33, 60313 Frankfurt
Tel: 069 – 755 – 55555

E-Mail: beratungsstelle.ppffm@polizei.hessen.de

Öffnungszeiten:
Montag / Mittwoch / Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag: 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten führen die Beamten nach Terminvereinbarung auch Beratungen bei Ihnen zuhause durch.

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Bau eines Mini-Kreisels

Symbolbild Baustelle

Höhere Verkehrssicherheit an der Einmündung »Am Martinszehnten« / Ben-Gurion-Ring

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt am Main startet ein neues Infrastrukturprojekt zur Verbesserung der lokalen Verkehrsverhältnisse. Die Einmündung Am Martinszehnten / Ben-Gurion-Ring wird in einen Mini-Kreisel umgebaut. Grundlage für diese Maßnahme ist die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Bau- und Finanzierungsvorlage M 193 aus dem Jahr 2023.

Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Durch den neuen Kreisverkehr wird eine allgemeine Geschwindigkeitsdämpfung im Kreuzungsbereich erreicht. Für Fußgänger werden sichere und barrierefreie Querungsmöglichkeiten mit Zebrastreifen außerhalb des Kreisels geschaffen. Auch der Radverkehr profitiert durch neue Schutzstreifen im Ben-Gurion-Ring und in der Straße »Am Martinszehnten«, die direkt auf den Kreisel zuführen. Während des gesamten Zeitraums können Fußgänger die Baustelle jederzeit in alle Richtungen passieren.

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Kreiselneubau

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Kreiselneubau 50.188783, 8.658106

Der Zeitplan und die Bauphasen im Überblick

Die Bauarbeiten beginnen am 25.06.2026 und werden voraussichtlich Ende August 2026 abgeschlossen sein. Das Vorhaben ist in zwei zentrale Bauphasen unterteilt:

  • Bauphase 1 (ab 25.06.2026, Dauer: ca. 6 Wochen): In diesem Zeitraum ist der Ben-Gurion-Ring südlich der Einmündung in Richtung »Am Martinszehnten« sowie in der gegenläufigen Fahrtrichtung geöffnet. Der Verkehr wird hier über eine Baustellenampel geregelt. Die Zufahrt aus nördlicher Richtung ist gesperrt.
  • Bauphase 2 (ab voraussichtlich Mitte August 2026, Dauer: ca. 2 Wochen): In der finalen Phase kommt es zu einer Vollsperrung des gesamten Einmündungsbereichs.

Für Fragen oder Anregungen steht die Bauleitung des Amtes für Straßenbau und Erschließung unter der Telefonnummer 069-212-33173 oder per E-Mail an andreas.quint@stadt-frankfurt.de zur Verfügung.

Auswirkungen auf den Nahverkehr und die Verkehrsströme

Die Baustelle bringt spürbare Veränderungen für den täglichen Verkehr mit sich:

  • Buslinie 29: Die Haltestellen „Seniorenwohnanlage Bügel“ werden für die Dauer der Arbeiten um rund 50 Meter in südliche Richtung verlegt. Bis voraussichtlich Mitte August verkehrt die Linie 29 regulär. Während der zweiwöchigen Vollsperrung in Bauphase 2 kann der Bus die Kreuzung jedoch nicht mehr passieren; die Busse aus südlicher Richtung wenden dann direkt vor der Baustelle.
  • Veränderung der Verkehrsströme: Autofahrer müssen sich während der gesamten Bauzeit auf Einschränkungen einstellen. Die Fahrbeziehung im Ben-Gurion-Ring von Norden in Richtung »Am Martinszehnten« ist permanent gesperrt. Da in Phase 1 nur der südliche Bereich per Ampel einspurig freigegeben ist und in Phase 2 überhaupt kein Durchgangsverkehr mehr möglich ist, wird der gewohnte Verkehrsfluss komplett unterbrochen. Kraftfahrzeuge müssen großräumig ausweichen und der aufgestellten Umfahrungsbeschilderung folgen.
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Nach Neugestaltung: Spielplatz Kalbacher Hauptstraße ist nun barrierefrei und abwechslungsreich

Eine Luftansicht vom Spielplatz an der Kalbacher Hauptstraße

Nach mehrmonatiger Bauzeit ist der Spielplatz in der Kalbacher Hauptstraße umfassend erneuert worden und steht nun als moderner, inklusiver Ort zum Spielen und Begegnen zur Verfügung. Das Grünflächenamt hat die in die Jahre gekommene Anlage grundlegend saniert und neugestaltet. Da das bisherige Spielangebot zuletzt stark eingeschränkt war, wurden die einzelnen Spielpunkte durch eine zusammenhängende Spiellandschaft ersetzt.

„Spielplätze sind weit mehr als Orte zum Toben und Zeitvertreib. Sie sind wichtige Räume für Entwicklung, Begegnung und Teilhabe. Hier lernen Kinder miteinander umzugehen, sammeln Erfahrungen und erleben Gemeinschaft. Deshalb ist es wichtig, dass diese Orte für alle Kinder offen und zugänglich sind – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen.

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Spielplatz Kalbacher Hauptstraße

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Spielplatz Kalbacher Hauptstraße 50.188573, 8.641109

Auf dem neugestalteten Spielplatz gibt es nun eine abwechslungsreiche Abenteuerlandschaft mit Balancier-, Hangel-, Rutsch- und Kletterangeboten. Ergänzt wird die Anlage durch eine Sandbaustelle, eine Doppelschaukel, ein Spielhaus sowie ein Federwipptier. Auch die Fallschutzflächen und Wegebeläge wurden vollständig erneuert. Da das Grünflächenamt sich bei der Gestaltung neuer Spielplätze an einer Inklusionsmatrix nach DIN-Standard orientiert, lag bei der Neugestaltung ein Schwerpunkt auf der Barrierefreiheit. Darüber hinaus wurden gezielt Inklusionsspielgeräte in das neue Angebot integriert.  Ziel der Stadt Frankfurt ist es, Spielräume zu schaffen, die für alle Kinder zugänglich, sicher und nutzbar sind, damit Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam spielen und teilhaben können.

Die Planung der Sanierung erfolgte durch ein Architektenbüro in enger Abstimmung mit dem Ortsbeirat 12 und der zuständigen Kinderbeauftragten

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ABG und Ten Brinke starten nächste Phase der Quartiersentwicklung „An der Sandelmühle“

Neubauten An-der-Sandelmühle

Die Quartiersentwicklung „An der Sandelmühle“ in Heddernheim erreicht den nächsten Meilenstein: Der Projektentwickler Ten Brinke hat 51 freifinanzierte Wohnungen an die ABG Frankfurt Holding veräußert. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Der Beginn des zweiten Bauabschnitts der Quartiersentwicklung ist noch in diesem Jahr geplant.

„Dass die ABG die 51 Wohnungen übernimmt und damit zusätzliche Mietwohnungen im Quartier entstehen, ist eine gute Entwicklung für Frankfurt“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen. „Der Bedarf an Mietwohnungen in unserer Stadt bleibt hoch – auch, weil viele Unternehmen dringend Fachkräfte suchen und diese zunächst auf passenden und bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind. Gerade Menschen, die neu nach Frankfurt kommen, suchen in der Regel zunächst eine Mietwohnung. Die Schaffung neuer Mietwohnungen ist deshalb nicht nur eine sozialpolitische, sondern auch eine wichtige wirtschaftspolitische Aufgabe für Frankfurt.“

Zweiter Bauabschnitt mit 51 Mietwohnungen

Das Projekt an der Landsbergstraße umfasst auf einem 3.739 Quadratmeter großen Grundstück insgesamt 51 Mietwohnungen mit über 4.000 Quadratmetern Wohnfläche. Vorgesehen sind Wohnungen mit 2 bis 5 Zimmern und Größen zwischen 55 und 107 Quadratmetern. Die Gebäude werden mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss errichtet. Ergänzt wird das Angebot durch 33 PKW-Stellplätze sowie 126 Fahrradstellplätze. Die Wohnungen entstehen im KfW-55-Standard. Die Wärmeversorgung erfolgt über Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG, sagt: „Durch die gute Kooperation zwischen ABG und Ten Brinke entsteht hier trotz angespannter Wirtschaftslage und allgemein hohen Baukosten ein Quartier, das von der geförderten Mietwohnung bis zum Wohneigentum alle Optionen bietet. Mit dem Ankauf der 51 Wohnungen erhöht sich der Anteil unseres zukünftigen Wohnungsbestands im neuen Quartier an der Sandelmühle auf über 200 Mietwohnungen, davon rund die Hälfte gefördertes Wohnen in den Förderwegen 1 und 2 der Stadt Frankfurt am Main.“

Julia Schönhals, Frankfurter Niederlassungsleiterin von Ten Brinke, sagt: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der ABG und der Stadt Frankfurt in attraktiver Lage nahe der Nidda hochwertigen und vielfältigen Wohnraum zu realisieren. Wir sind ein verlässlicher Partner für den Wohnungsbau in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. In Frankfurt umfasst unser Projektportfolio derzeit fünf Mietwohnungsbauprojekte in der Entwicklungs- oder Bauphase. Darüber hinaus planen wir zwei weitere Projekte für Wohneigentum.“

Gemeinsame Quartiersentwicklung im Frankfurter Nordwesten

Seit knapp drei Jahren entwickeln Ten Brinke und die ABG gemeinsam das rund 4,5 Hektar große Quartier „An der Sandelmühle“ im Frankfurter Nordwesten. Insgesamt entstehen dort neun Mehrfamilienhäuser mit über 200 Wohnungen, 67 Stadthäuser sowie eine Kindertagesstätte. Im ersten Bauabschnitt wurden entlang der Olof-Palme-Straße und nahe der U-Bahnstation der Linie U2 bereits 121 größtenteils geförderte Mietwohnungen sowie eine Tiefgarage fertiggestellt.

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Gemeinschaft stärken und Abenteuer erleben: Der »SportsFinderDay Mini« bringt die Marie-Curie-Schule auf Trab

Der SportsFinderDay-Mini: Das Minimobil

Ein ereignisreicher Sporttag am Riedberg zeigt, wie wichtig Bewegung, Teamgeist und gesunde Ernährung für Grundschulkinder sind.

Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, herrschte auf dem Gelände der Marie-Curie-Schule auf dem Riedberg ein ganz besonderer Trubel. Die Sportjugend Hessen machte mit ihrem erfolgreichen und beliebten Bewegungsformat »SportsFinderDay Mini« Station an der Grundschule. Das Ziel dieses landesweiten Projekts ist es, Kinder frühzeitig für Sport zu begeistern, ihre motorischen Fähigkeiten zu fördern und nachhaltige Netzwerke zwischen Bildungseinrichtungen und Sportvereinen zu knüpfen. Für die teilnehmenden Schüler und Lehrer war dieser Tag ein absolutes Highlight, das lange im Gedächtnis bleiben wird.

Der SportsFinderDay-Mini: Der Rollstuhl

Der begehrte Weg zum Aktionstag

Wie begehrt das Event ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Hessenweit hatten sich 245 Schulen auf insgesamt nur 7 Plätze beworben. Die Marie-Curie-Schule schaffte es in die engere Auswahl und war neben der Theobald-Ziegler-Schule in Preungesheim eine von nur zwei ausgewählten Grundschulen in ganz Frankfurt. Wer den Zuschlag erhält, muss sich danach drei Jahre gedulden, bevor eine erneute Bewerbung möglich ist, damit auch andere Schulen eine Chance bekommen. Für Lehrer von Schulen, die sich für ein solches Event noch bewerben wollen, ist das die perfekte Gelegenheit zur Planung: Die Ausschreibung erfolgt jeweils gegen Ende des Jahres.

Am frühen Morgen rückte das Team der Sportjugend Hessen mit einer Flotte aus roten und weißen Fahrzeugen an, vollgepackt mit professionellem Sport- und Spielmaterial. Jasmin Gangel, Lehrerin an der Riedberger Schule, betonte begeistert, dass die Aktion Möglichkeiten eröffne, die eine Schule alleine in dieser Form niemals stemmen könnte.

Ein Parcours voller sportlicher Abenteuer

Insgesamt rund 40 Stationen verwandelten das Schulgelände in eine riesige Bewegungslandschaft. Die Angebote teilten sich in freie Stationen und feste Team-Aufgaben auf. An den freien Stationen durften die Kinder nach Herzenslust Neues ausprobieren. Zu den absoluten Highlights gehörte ein professioneller Baseball-Käfig mit einer direkt aus den USA importierten Wurfmaschine. Da das alte Gerät kurz zuvor den Geist aufgegeben hatte, wurde diese Maschine extra neu beschafft. In Deutschland ist so ein Gerät gar nicht erhältlich – ein Beweis dafür, dass Baseball hierzulande eine echte Nische darstellt. Die Schüler erfuhren begeistert, wie viel Kraft und Koordination dazu gehört, den schweren Schläger im richtigen Moment zu schwingen.

Der SportsFinderDay-Mini: Basball-Wurfmaschine

In der Turnhalle ging es beim „Bubble Soccer“ drunter und drüber. Eingepackt in große, durchsichtige, luftgefüllte Kugeln versuchten die Kinder, sich gegenseitig umzuschubsen. Dass man dabei ständig miteinander zusammenstieß, umfiel und sich wieder auf die Beine kämpfen musste, sorgte für lautes Lachen und ließ die sportliche Anstrengung fast vergessen.

Der SportsFinderDay-Mini: Die Kletterwand

Auch das Klettern kam nicht zu kurz: Zwar verfügt die Schule bereits über eine kleine Boulderwand im Pausenhof, doch die mitgebrachte Wand der Sportjugend ragte deutlich höher hinauf. Bestens mit Gurten und Seilen gesichert, erklommen die jungen Nachwuchsbergsteiger mit wachsender Begeisterung das neue Hindernis. Weitere innovative Stationen wie das „Licht ausklatschen“ – eine Reaktionsübung aus dem Handballtraining mit vier leuchtenden Signallampen auf dem Boden –, eine „Pipeline“ aus Regenrinnen für Murmeln und das Seilspiel „Zaubertrank“, bei dem eine Wasserschale völlig stumm balanciert werden musste, erforderten von den Schülern volle Konzentration und Geschicklichkeit.

Teamgeist und Zusammenhalt im Fokus

Neben dem individuellen Ausprobieren gab es 5 spezielle Team-Stationen, die jede Klasse zu festen Terminen absolvierte. Hier war enge Zusammenarbeit der gesamten Klasse gefragt. Aufgeteilt in drei Gruppen mussten die Schüler im Stil eines Escape-Rooms knifflige Rätsel lösen, Tresore öffnen und geheime Codes per Walkie-Talkie austauschen. Da jede Teilgruppe nur ein Funkgerät erhielt, mussten die Kinder eng zusammenbleiben. Es wurden feste Rollen wie der „Walkie-Talkie-Meister“ oder der „Verwalter der Unterlagen“ vergeben. In abschließenden Teambesprechungen wurde gemeinsam reflektiert, was man gelernt hat und wie diese Erfahrungen für den täglichen Schulalltag von Nutzen sein können.

Der SportsFinderDay-Mini: Exit-Room

Spielerisch lernen, wie gesunde Ernährung schmeckt

Ein durchdachtes pädagogisches Konzept verknüpfte den Sport direkt mit der Ernährung. Jedes Kind sammelte mit seinem Laufpass an den Stationen Stempel, die als „Ernährungsbudget“ am gesunden Frühstücksbuffet eingelöst werden konnten. Für Obst und Gemüse benötigte man nur wenige Stempel, belegte Brötchen kosteten etwas mehr, und für süße Croissants musste man am meisten ausgeben. So entwickelten die Kinder spielerisch ein Gefühl für den Wert von Lebensmitteln. Das Buffet wurde in einer großartigen Teamleistung von Eltern, dem Förderverein und der Schulmensa aufgebaut. Dank der Verbindung eines Elternteils zum Obstladen „Bioeck“ aus Offenbach stand frisches Gemüse im Überfluss bereit. Die Lehrer wurden dadurch entlastet und konnten sich voll auf die Betreuung der Klassen konzentrieren. Bei dem sonnigen, heißen Frühsommerwetter erinnerten regelmäßige Lautsprecheransagen die Kinder zudem daran, ausreichend zu trinken und auch zu essen.

Der SportsFinderDay-Mini: Der Futterbereich

Große Unterstützung und hoher politischer Besuch

Der enorme Aufwand des Projekts wird auch von offizieller Seite stark unterstützt. Das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege förderte die Maßnahme mit 26.000 Euro. Den Bescheid überreichte Ann Kathrin Linsenhoff, Sportbeauftragte des Landes Hessen und Olympiasiegerin von 1988 im Mannschaftsdressurreiten, an Tim Döring von der Sportjugend Hessen. Sie lobte ausdrücklich den sozialen Aspekt und das starke Miteinander, das in diesem Projekt spürbar wird.

Die fundamentale Bedeutung für die Zukunft unserer Kinder

Der Aktionstag macht deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Bewegungsangebote in der heutigen Zeit sind. Aktuelle Studien zeichnen ein alarmierendes Bild: Nur etwa 20 % der Kinder erreichen die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene tägliche Bewegungszeit. Besonders betroffen sind Kinder aus sozial benachteiligten Lebenslagen. Vor dem Hintergrund dieser zunehmenden Bewegungsdefizite und der Einführung du flächendeckenden Ganztagsunterrichts ab 2026 gewinnt die Verbindung von Schule, Kita und Sportverein massiv an Bedeutung.

Wie Malin Hoster, Vorstandsvorsitzende der Sportjugend Hessen, betont, schafft das Projekt wichtige Räume der Begegnung und ebnet Kindern den Weg in den Vereinssport. Zwar wird diese Kooperation oft dadurch erschwert, dass die Hauptaktivitäten vormittags stattfinden – einer Zeit, in der viele Vereinstrainer berufstätig sind –, dennoch bietet der Tag den Vereinen eine ideale Plattform, sich zu präsentieren und neue Mitglieder zu gewinnen. So erhalten Kinder auch Zugang zu exotischeren Sportarten wie Fechten oder Rollstuhlbasketball, die ihnen sonst verborgen blieben. Der »SportsFinderDay Mini« an der Marie-Curie-Schule hat eindrucksvoll bewiesen, dass Bewegung in der Gemeinschaft nicht nur gesund ist, sondern vor allem unendlich viel Spaß macht.


Augenzeugenberichte

Der Sportsfindersday
Der Sportsfindersday fand am 27.05.2026 statt. Man konnte viele verschiedene Sportarten oder Hobbys ausprobieren. Am Anfang haben wir uns warm gemacht und sind viel gejoggt. Jede Klasse hatte ein Klassenspiel, wo es verschiedene Aktivitäten gab. Immer, wenn man an einer Station war, und diese fertig gemacht hat bekam man ein Stempel auf seinem Pass. Wenn man Hunger hatte, ging man zum Buffét und konnte sich etwas kaufen. Obst und Gemüse kosteten ein Stempel, belegte Brötchen (Käse oder Wurst) zwei, Brötchen mit Nutella oder Marmelade drei und mini Muffins vier dafür bekam man zwei. Ein Ruheraum gab es auch. Dort konnte man sich von der Hitze und dem Sport ausruhen und kurz entspannen.

Ich fand die Station: „Hüpfburg und Klettern am tollsten!“ Es gab aber noch was wie Seilspringen, Fußball spielen oder Hobby-Horsing.

Insgesamt war der Sportsfindersday eine sehr tolle und spannende Erfahrung, mit Erinnerungen die immer im Hinterkopf bleiben werden!

von: Luise

Der SportsFinderDay-Mini: Tauschverhältnisse Stempel in Essen

Der Sportsfinderday
Am Anfang von dem Tag waren alle Kinder auf dem Schulhof der Marie-Curie-Schule. Dort wurden die Kinder mit Übungen überrascht zum Beispiel mit Joggen. Das haben wir ungefähr 5 bis 10 Minuten gemacht. Danach sind wir zu den Sportgeräten gerannt. Es gab ein Trampolin mit einem Boxsack. In der Mitte es gab auch noch Bumperbälle die sehr viel Spaß gemacht haben und gaaaaaaaaaaanz viele andere Sachen! Bei jeder Station die man gemacht hat kriegt man einen Stempel damit sich die Kinder Essen holen können. Je nach dem: man gesünderes Essen isst ist es günstiger und wenn das Essen ungesund ist kostet es mehr Stempel. 1 Stempel ist das günstigste Essen und mit 4 Stempel ist es das teuerste Essen. Zum Beispiel ist ein Apfel ist gesund und ein Muffin ist ungesund.

Die Kinder hatten zu unterschiedlichen Uhrzeiten ein Klassenspiel (Teamspiel). In diesen Klassenspielen war alles nur als Team möglich! Es gab die unterschiedlichsten Sachen zu tun. Jede Klasse hatte ein Klassenspiel und alle Klassenspiele waren anders. Auch in unserer Turnhalle gab es Geräte zum Beispiel den Bumper.

Am Ende waren alle wieder da wo man angefangen hat und die Kinder konnten ihre Meinung dazu sagen. Alle Kinder haben ganz laut gejubelt: „Es hat alles so viel Spaß gemacht“!

Dann war die Schule vorbei.

 

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Gemeinsam am Tisch: Ein neues Projekt bei Billabong gegen die Einsamkeit am Wochenende

Symbolbild Gemeinsames Essen

Ein neues Koch- und Essensangebot für Senioren startet am 13. Juni auf dem Riedberg – Gefördert durch die Initiative „LEA“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Das Wochenende gilt für viele Menschen als Zeit der Erholung, doch für alleinlebende Senioren ist es nicht selten die einsamste Phase der Woche. Um dem entgegenzuwirken, startet das Billabong Familienzentrum auf dem Riedberg am Samstag, den 13. Juni, ein innovatives Projekt: „Gemeinsam am Tisch – Kochen und Essen gegen Einsamkeit im Alter“. Bürger aus dem Ortsbezirk Kalbach-Riedberg sind herzlich eingeladen, Wochenenden aktiv und in Gemeinschaft zu gestalten.

Die Idee, eine Kochgemeinschaft ins Leben zu rufen, in der vorzugsweise auch gerettete Lebensmittel verwendet werden, existiert im Billabong Familienzentrum bereits seit den Anfängen des angeschlossenen Cafés. Konkretisiert hat sich das Vorhaben jedoch erst durch die Rückmeldungen der Besucher. Immer häufiger äußerten ältere Gäste den Wunsch nach einem offenen Treffpunkt am Wochenende. Aussagen wie „die Wochenenden sind oft die einsamsten Tage“ machten deutlich, dass im Stadtteil ein niedrigschwelliges Samstags- und Sonntagsangebot fehlt.

Förderung macht den Start möglich

Möglich wird das neue Angebot durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft (SPTG). Das Riedberger Projekt konnte sich erfolgreich bei der 2. Ausschreibungsrunde der Initiative „LEA – Projekte zur Linderung von Einsamkeit im Alter“ durchsetzen. Die Stiftung, deren Motto »Wir bauen am Wir« lautet, setzt sich gezielt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein, um Menschen im fortgeschrittenen Alter vor sozialer Isolation zu schützen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Um die Ernährungs- und Alltagskompetenz optimal zu begleiten, strebt das Billabong Familienzentrum zudem eine zukünftige Kooperation mit der Verbraucherzentrale an.

Ein Konzept, das vom Mitmachen lebt

Das Projekt unterscheidet sich bewusst von klassischen, starren Betreuungsangeboten: Es wurde in dieser Form bisher noch nicht getestet und soll gemeinsam mit den Teilnehmern fortlaufend optimiert und angepasst werden.

Partizipation wird hier großgeschrieben. Das Vorhaben soll maßgeblich von den Ideen, Wünschen und der langjährigen Lebens- und Kochexpertise der Teilnehmer leben. Während das Familienzentrum Billabong den organisatorischen Rahmen stellt und als Gastgeber fungiert, liegt die Gestaltung der gemeinsamen Stunden ganz in den Händen der teilnehmenden Köche.

Hintergrund: Die unsichtbare Herausforderung

Wie drängend das Problem der Isolation im Alter ist, zeigen aktuelle statistische Daten: Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamts leben in Frankfurt am Main rund 53 % der Menschen in Einpersonenhaushalten – Tendenz im Alter steigend. Mobilitätseinschränkungen, Krankheiten, das Ende des Berufslebens oder eine große räumliche Distanz zu den Angehörigen führen oft schleichend in die Einsamkeit. Hinzu kommt, dass steigende Lebenshaltungskosten die Situation durch Altersarmut verschärfen können, da finanzielle Mittel für die Teilhabe am öffentlichen Leben fehlen.

Das Billabong Familienzentrum setzt genau hier an und bietet mit dem gemeinsamen Kochen eine kostenfreie, herzliche Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und ein lebendiges Miteinander im Stadtteil Riedberg zu pflegen. Alle interessierten Senioren sind eingeladen, den ersten Termin am 13. Juni wahrzunehmen und ihre eigenen Ideen einzubringen.

Informationen auf einen Blick
Projekt: „Gemeinsam am Tisch – Kochen und Essen gegen Einsamkeit im Alter“
Veranstalter: Billabong Familienzentrum Riedberg e.V.
Erster Termin: Samstag, 13. Juni 2026 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Zielgruppe: Menschen, die das Wochenende in Gemeinschaft verbringen möchten.
Förderer: Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main (Initiative LEA)

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Kultur in der Aula: „Liebemacher-Pop“ – Aljosha Konter bringt Herz und Humor

Aljosha Konter

Kalbach-Riedberger aufgepasst! Wer Lust auf einen Abend voller ehrlicher Gefühle, handgemachter Musik und einer ordentlichen Portion Charme hat, sollte sich den ersten Samstag im Juni rot im Kalender markieren. Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Kultur in der Aula“ gastiert der Wahl-Stuttgarter Aljosha Konter am 6. Juni 2026 in der Grundschule Riedberg und verspricht ein Konzerterlebnis, das so gar nichts mit den glattgebügelten Shows aus dem Fernsehen zu tun hat.

Ein Musiker mit Prinzipien und viel Erfahrung

Aljosha Konter ist kein Unbekannter in der deutschen Musiklandschaft. Mit der Erfahrung von mittlerweile über 900 gespielten Konzerten weiß der Singer-Songwriter genau, wie er sein Publikum abholt. Obwohl er bereits im Fernsehen zu sehen war, im Radio läuft und sogar die Titelsongs für deutsche Filme schreibt, ist er sich selbst treu geblieben. Ein besonderes Zeichen seiner Authentizität: Er lehnte eine Teilnahme bei der Castingshow »The Voice of Germany« ab, da er sich mit diesem Format schlichtweg nicht identifizieren kann. Statt auf das schnelle Rampenlicht setzt er lieber auf die Nähe zu den Menschen.

Was ist eigentlich „Liebemacher-Pop“?

Sein Musikgenre beschreibt der Künstler augenzwinkernd als „Liebemacher-Pop“. Was sich dahinter verbirgt? Eine Mischung, die so bunt und lebendig ist wie das Leben selbst. Seine Lieder sind humoristisch, ehrlich und strotzen vor Energie. In bester Liedermacher-Manier steht er mit seiner Gitarre auf der Bühne und schafft eine Atmosphäre, die gleichermaßen zum Lachen, Nachdenken und Mitfühlen einlädt. Wer vorab schon einmal reinhören möchte, findet sein aktuelles Album „Weil das Auge mitlauscht“ auf allen gängigen Streaming-Plattformen.

Ein Abend zum Genießen

Für die Bewohner von Kalbach-Riedberg bietet sich die Chance, diesen sympathischen Künstler hautnah zu erleben. In der intimen Atmosphäre der Schulaula kommt sein Stil besonders gut zur Geltung: ganz nah am Zuschauer, ohne unnötigen Schnickschnack, dafür mit viel Herzblut. Es ist die perfekte Gelegenheit, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen und in die Welt des „Liebemachers“ einzutauchen.

Die Event-Details auf einen Blick:

  • Was: Aljosha Konter – „Liebemacher-Pop“
  • Wann: Samstag, 06.06.2026, um 19:30 Uhr
  • Wo: Aula der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt
  • Eintritt: 14 € (ermäßigt: 12 €)
  • Im Vorverkauf: 12 € (ermäßigt: 10 €)
  • Vorverkauf & Infos per eMail: info@josua-gemeinde.net

Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Beginn abgeholt werden.

Seien Sie dabei, wenn Aljosha Konter beweist, dass gute Musik vor allem eines braucht: Ehrlichkeit und eine Prise Humor.

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Die Nacht zum Tag machen: 20 Jahre Night of Science

Goethe Uni Night of Science 2025

Die Frankfurter Night of Science feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Am 12. Juni 2026 lädt die kostenfreie Veranstaltung bereits zum 20. Mal auf den Campus Riedberg der Goethe-Universität ein. Von 17 Uhr bis 5 Uhr morgens verwandelt sich das Unigelände in einen Treffpunkt für alle, die Wissenschaft entdecken, verstehen und erleben möchten.

Was 2006 als studentische Initiative für einen freien Zugang zu Bildung und Wissenschaft begann, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer der größten studentisch organisierten Wissenschaftsveranstaltungen ihrer Art entwickelt. Noch heute wird die Night of Science vollständig ehrenamtlich von Studierenden organisiert und steht ganz unter dem Leitgedanken: „Wissen will frei und für alle zugänglich sein.“

Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit mehr als 90 Vorträgen aus den unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen Disziplinen. Neben Themen aus Biologie, Chemie, Physik, Mathematik oder Medizin spielt im Jubiläumsjahr besonders die Informatik eine zentrale Rolle. Als Leitfigur wurde die Informatik-Pionierin Grace Hopper ausgewählt, deren Arbeit die moderne Softwareentwicklung entscheidend prägte.

Doch die Night of Science ist weit mehr als eine Reihe von Vorträgen. Führungen, Mitmachangebote, Experimentierstationen, Informationsstände und Studienberatungen ermöglichen spannende Einblicke in Forschung und Hochschulleben. Das Programm richtet sich ausdrücklich an Menschen jeden Alters und kann ohne fachspezifisches Vorwissen besucht werden. Wer sich also für diese Themengebiete interessiert oder einfach neugierig ist, kann hier Wissenschaft aus nächster Nähe erleben.

Die Veranstalter versprechen eine lange Nacht voller Entdeckungen, überraschender Experimente und faszinierender Einblicke in aktuelle Forschung. Ob Schüler, Studierende, Familien oder Wissenschaftsbegeisterte: Die Night of Science zeigt auch 2026 wieder, wie spannend und nahbar Wissenschaft sein kann.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf der offiziellen Website der Veranstaltung unter https://nightofscience.de/.

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Neue Gesangsangebote in Niederursel: Chorsingen boomt und bringt Menschen zusammen

Frau Alexandra Ziegler-Liebst vom Stimminstitut Frankfurt

Das gemeinsame Singen erlebt aktuell einen echten Boom, und der Frankfurter Stadtteil Niederursel entwickelt sich immer mehr zu einer lebendigen Hochburg für Chor- und Musikbegeisterte. Die Frankfurter Musikpädagogin und Chorleiterin Alexandra Ziegler-Liebst setzt mit ihren Projekten bewusst Zeichen für ein respektvolles Miteinander, das Freude stiftet und den Alltag vergessen lässt.

„Choir for one night“ – Ein Abend, ein Song

Das niederschwellige Konzept „Choir for one night“ richtet sich an alle, die gerne im Chor singen möchten, aber im Alltag keine Zeit für regelmäßige Verpflichtungen finden. Innerhalb von nur zweieinhalb Stunden erarbeiten die Teilnehmer in einer angstfreien Wohlfühlatmosphäre ein komplettes, von Ziegler-Liebst eigens neu arrangiertes Popstück wie beispielsweise „Fix you“ oder „Happy Together“.

Das Angebot zieht weite Kreise: Rund 600 Menschen haben bereits teilgenommen, darunter jedes Mal zahlreiche Neulinge, die zum ersten Mal ihre Scheu überwinden. Um den Verwaltungsaufwand zu minimieren, läuft der Kartenverkauf ab sofort über die Plattform Eventfrog. Die nächsten Termine in Frankfurt-Ginnheim finden jeweils sonntags am 9. August, 27. September und 18. Oktober 2026 von 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr statt.

Frauenpopchor „Sound Tattoo“ vor großem Premierenkonzert

Ein weiteres erfolgreiches Projekt ist der neu formierte Frauenpopchor Hochtaunus. Aus insgesamt 63 Bewerberinnen wählte die Chorleiterin 38 passende Stimmen aus. Unter dem Namen „Sound Tattoo“ singen die Musikerinnen anspruchsvolle Poparrangements, die sich thematisch mit Veränderungen und Erkenntnissen in der Lebensmitte befassen (unter anderem Titel wie „Landslide“). Ihr großes Premierenkonzert feiert die Formation am Sonntag, den 6. September 2026 um 17:00 Uhr in der Erlenbachhalle in Bad Homburg, gemeinsam mit dem Frauenchor Hochtaunus.

Hochkarätiger Besuch im Café Mutz

Auch für Musikliebhaber, die lieber zuhören, gibt es exzellente Nachrichten: Nach 5 Jahren Pause kehrt die dänisch-amerikanische Band Ebb&Flow nach Niederursel zurück. An gleich zwei aufeinanderfolgenden Konzertabenden – am Mittwoch, 24. Juni und Donnerstag, 25. Juni 2026 jeweils um 19:00 Uhr – präsentiert das Trio um den dänischen Ausnahmesänger, Arrangeur und ehemaligen Vize-Chorleiter von Vocal Line, Morten Kjaer, sowie die Sängerin Gabby Gordon und Schlagzeuger Ronan, seelenvollen Pop im Café Mutz. Reservierungen werden direkt im Café entgegengenommen.


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