Kategorie: AktuelleNEWS

Puzzeln bis zum Abwinken

Puzzles

Auch für Erwachsene ist Puzzeln eine beliebte Freizeitbeschäftigung, vor allem in der kälteren Jahreszeit. Für sie ist es eine Art „Gehirnjogging“, denn Puzzeln beansprucht bekanntermaßen eine Vielzahl kognitiver Fähigkeiten, darunter das Kurz- und Langzeitgedächtnis oder das schlussfolgernde Denken.

Am Samstag, den 07.01.2023 bietet sich nun eine interessante Möglichkeit mit anderen Menschen zusammen den ersten Riedberger Puzzle-Tag zu erleben. Ab 15:00 Uhr lädt die evangelische Kirchengemeinde in der Riedbergallee 61 ein.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Kinder gibt es eine separate Kinder-Puzzle-Station.

Für die Erwachsenen kommt das »Turn-Table-Verfahren« zum Einsatz: Dabei sitzen an jedem Tisch drei Teilnehmer, die gemeinsam ein 500er-Puzzle legen. Nach einer gewissen Zeit ertönt ein Signal und von jedem Tisch wechselt eine Person an den Tisch links daneben, eine weitere Person an den Tisch rechts daneben. So sitzt man nach kurzer Zeit mit neuen Menschen vor einem neuen Puzzle.

Die fertiggestellten Puzzles nehmen am Rekordversuch des Puzzle-Forums teil. Jedes Teil zählt!

Damit der Kopf geschmeidig bleibt, gibt es Getränke, Snacks und puzzelige Musik.

Für den guten Zweck wird ein Puzzle-Flohmarkt zugunsten von Procedi (Mit Bildung gegen Armut in Guatemala) veranstaltet. Wer noch Puzzles für den Flohmarkt spenden möchte, kann dies während der kirchlichen Bürozeiten (Mo/Do 15:00 – 17:00 und Mi 15:00 – 18:00 Uhr) oder sonntags nach dem Gottesdienst erledigen.

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Die liebe Not mit der Notdurft

Öffentliche Toiletten am Riedberg

Stadtplaner müssen an viele Dinge denken. Aber gerade die Dinge, die man eigentlich für selbstverständlich hält, werden dabei gerne übersehen. So wurde der Riedberg geplant, ohne eine einzige öffentliche Toilette. Auch die in Frankfurt üblichen Wasserhäuschen, die eine Toilette bereitstellen könnten, fehlen am Riedberg.

Ganz anders sieht es aus, wenn heute ein Gewerbetreibender eine Arbeitsstätte errichtet. In der „Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A 4.1“ ist bis ins Detail geregelt, wie viele Toilettenräume bereitzustellen und wie sie auszustatten sind. Ergänzend gibt es noch eine Reihe weiterer Regelungen (VDI 3818 Öffentliche Sanitärräume, VDI 6000 Ausstattung von Sanitärräumen, …) die der Unternehmer dabei einzuhalten hat.

Doch für Stadtverwaltungen scheint es keine Vorschriften zu geben, die festlegt, auf wie viele Einwohner eine öffentliche Toilette zu errichten ist. Eine schwerwiegende Gesetzeslücke.

Im Geoportal der Stadt Frankfurt https://geoportal.frankfurt.de/karte/# kann man in der Rubrik Themen – Fachdaten – Toilettenstandorte die Verteilung der öffentlichen Toiletten einsehen. Im ganzen Ortsteil Kalbach-Riedberg wird eine Toilette in Kalbach angezeigt.

Dabei haben wir vor Ort zahlreiche wunderschöne Parkanlagen, öffentliche Plätze und Sportflächen, die Menschen in Massen anziehen. Einer der meistfrequentierten Plätze ist beispielsweise der Riedbergplatz. Doch auch hier keine wirklich öffentliche Toilette. Nur die Gastronomen und die Betreiber des Riedbergzentrums stellen ein paar wenige Toiletten zur Verfügung.

Gründlich wie der Frankfurter Magistrat ist, wurde dieses Problem, nachdem es jahrelang verdrängt wurde, erst einmal konzeptionell angegangen. Nach langer Zeit steht nun dieses Konzept und sieht den Bau von 26 neuen Toilettenanlagen in Frankfurt vor. Unter anderem sieht das Konzept auch den Ausbau von Vertragstoiletten vor, welches Gastronomen und Einzelhändlern ermöglicht, gegen eine Aufwandsentschädigung ihre Sanitärräume für die öffentliche Nutzung bereitzustellen.

Aber Gastronomen und Einzelhändler sind im Zentrum des Riedbergs konzentriert worden. In den weiten Flächen der Grünanlagen (bis auf den Rudolf-Schwarz-Platz) fehlen jedoch Gastronomen und Gewerbetreibende.

Daher hat der Ortsbeirat 12 den Magistrat zunächst um Auskunft gebeten, inwieweit der Stadtteil Kalbach-Riedberg hier in die bisherige konzeptionelle Planung einbezogen ist. Sollte dies noch nicht der Fall sein, so wird der Magistrat aufgefordert, den Stadtteil mit in die Planungen zum Ausbau öffentlich zugänglicher Toiletten aufzunehmen.

Nach 22 Jahren Entwicklung des Riedbergs ein längst überfälliger Schritt!

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RMV: Drastische Preiserhöhungen für Gelegenheitsfahrer

Fahrkartenautomat des RMV

Zuerst einmal die guten Nachrichten: Auf das gesamte Fahrkartenangebot gesehen, liegt die Preiserhöhung des RMV bei 1,5 % und ist daher moderat. Anders sieht es dagegen aus, wenn man auf einige Details schaut.

Die letzte Preiserhöhung ist gerade einmal 6 Monate her. Damals wurden die Preise im Schnitt um 3,9 % erhöht. Im Januar 2022 betrug die Preiserhöhung im Schnitt auch 1,5 %. Zusammengerechnet kam man da schon auf 5,5 %, wenn man den Zinseszinseffekt mitberücksichtigte.

Zum 01.01.2023 schlägt der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bei folgenden Produkten voll zu:

  • Einzelfahrkarten statt 2,85 € nun 3,40 € (+ 19 %)
  • Tageskarte Frankfurt statt 5,50 € nun 6,65 € (+ 21 %)
  • Kurzstrecke (1,8 km) statt 1,60 € nun 2,10 € (+ 31 %)

Ein Lichtblick für ärmere Mitbürger

Die bisherigen Rabattausgaben der Stadt für Einzelfahrkarten und Tageskarten soll nun für besonders Bedürftige genutzt werden. Wer einen Frankfurt Pass besitzt, zahlt als …

  • Senior monatlich 9,30 €
  • Schüler monatlich 9,30 €
  • Auszubildender monatlich 23,30 €
  • Erwachsener monatlich 26,95 €

Quelle: https://www.vgf-ffm.de/de/tickets-tarife-plane/tickets-kauf/zeitkarten/frankfurt-pass

Einführung neuer Spar-Pass

Funktioniert wie eine Bahn-Card. Kostet 10 Euro, gilt einen Monat lang und berechtigt, Einzel- und Tageskarten mit 25 % Rabatt zu kaufen. Ist eher für Homeoffice Nutzer gedacht. Bei der Nutzung von Einzelfahrkarten müssen in einem Monat mindestens 12 Einzelfahrten getätigt worden sein, bis die Kosten für den Spar-Pass wieder drin sind.

Bei der Nutzung von Tageskarten müssen in einem Monat mindestens 7 Tageskarten erworben worden sein, bis die Kosten für den Spar-Pass wieder drin sind.

Das Angebot ist laut RMV jedoch nicht personengebunden und kann flexibel auf Freunde und Verwandte übertragen werden. Jedoch kann er zur selben Zeit nur von einer Person genutzt werden. Jede weitere Person benötigt bei derselben Fahrt ebenfalls einen RMV-Spar-Pass, um mit rabattieren Fahrkarten fahren zu können.

Quelle: https://www.rmv.de/c/de/fahrkarten/sortiment-verkauf/fahrkarten-im-ueberblick/rmv-sparpass

Prepaid-Rabatt

Wer ein Guthabenkonto beim RMV führt, kann beim Kauf von Einzeltickets (auch für Kurzstrecke) über das Mobiltelefon die Tickets mit 20 % Rabatt erwerben. Eine Einzelfahrt kostet dann „nur noch“ 2,72 € (vorher 2,28 €).
Leider gilt das nicht bei den so beliebten Tageskarten!
Den Prepaid-Rabatt hatte der RMV im August 2020 als Reaktion auf zurückgehende Verkaufszahlen bei Monats- und Jahreskarten eingeführt. So sollen Fahrgäste, die wegen Corona öfter im Homeoffice arbeiten und nur noch gelegentlich Bahn und Bus auf dem Weg zur Arbeit nutzen, dennoch verbilligt fahren können.

49 €-Ticket

Daneben laufen auch in Hessen die Vorbereitungen für das 49-Euro-Ticket auf Hochtouren. Das gelte etwa für die Vertriebskanäle, auf denen die Kunden an das Ticket gelangen können, erklärt der RMV. Bundesweit laufe zudem die Abstimmung über einheitliche Tarifbestimmungen. Das neue Ticket soll wie sein Vorgänger, das 9-Euro-Ticket aus dem Sommer, in ganz Deutschland im Öffentlichen Nahverkehr gelten. Der Starttermin ist allerdings noch nicht endgültig festgelegt.

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U-Bahn und Fußgänger begegnen sich

Unfall Riedbergkreisel

Freitag, 30.12.2022
Am Riedbergkreisel hat es nach Auskunft der Feuerwehr und der VgF um 18:23 Uhr eine Begegnung einer U-Bahn der Linie 8 mit einem Fußgänger gegeben. Glücklicherweise kam es zu keinen nennenswerten Personenschäden. Voraussichtlich bis 20:30 Uhr sollen die erforderlichen Arbeiten von Polizei, Rettungskräften, mobiler VgF Leitstelle und Feuerwehr abgeschlossen sein und der Linienverkehr wieder aufgenommen werden.

Von der Linienstörung betroffen sind die U8 und U9. Die U8 wird zur Römerstadt umgeleitet. Die U9 ist eingestellt. Nutzen Sie nach Möglichkeit die Buslinie 29.

Sonntag, 01.01.2023 Update/Korrektur
Bei dem Verkehrsunfall wurde ein Fußgänger schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus.

Gegen 18:10 Uhr überquerte der 17-Jährige zu Fuß einen unbeschrankten Bahnübergang an der Riedbergallee / Altenhöferallee. Hierbei übersah er die aus Richtung der Straße „Zur Kalbacher Höhe“ herannahende U-Bahn der Linie 8. Der Fahrer der U-Bahn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zur Kollision. Der 17-jährige Fußgänger wurde von der Bahn erfasst und mehrere Meter mitgetragen, bis er neben dieser zum Liegen kam.

Der 17-Jährige wurde durch die alarmierten Rettungskräfte schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt in ein Krankenhaus verbracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand zeigte die Ampel für den Fußgänger rot. Zudem trug er zum Zeitpunkt des Überquerens offenbar Kopfhörer. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

 

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Kalbach: Das Jubiläumsjahr geht zu Ende

Der Zug des Heiligen Bonifatius

Vor 50 Jahren wurde Kalbach im Zuge der hessischen Gebietsreform zusammen mit drei anderen Gemeinden (Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach) nach Frankfurt eingemeindet. Kalbach hatte dabei den Ruf des gallischen Dorfes im Norden, an der Grenze zu Frankfurt.

Statt mit Stadtmauern befestigt, ist Kalbach von 2 Autobahnen umgeben (A5 & A661). So blieb die dörfliche Struktur bis heute erhalten, wenn man einmal von dem Neubaugebiet „Riedberg“ absieht. Der Fusionsprozess mit Frankfurt wurde begleitet von massiven Protesten. „Der neue Herr heißt Frankfurt“ lautete 1972 die Überschrift in einer Zeitung.

In Harheim fuhren Landwirte, aus Protest einen mit dampfendem Mist und Jauche beladenen Wagen vor das Harheimer Rathaus und drohten, ihre Ladung abzukippen. Im Ort stand ein Traktor mit einer Strohpuppe, die ein Transparent hielt: „Wer Harheim verkauft oder verschenkt, gehört gehenkt!“

Die Kalbacher waren im Vergleich dazu eher friedlich. Den Bewohnern war klar, dass mit rund 3.500 Einwohnern eine dauerhafte Selbstständigkeit eine Illusion ist. Man hatte auch eine Fusion mit Oberursel geprüft. Doch Frankfurt hatte schnell reagiert und auch für Kalbach einen verlockenden Grenzänderungsvertrag entworfen.

Eine Buslinie etwa wurde zugesagt, eine Bürgerstelle im alten Rathaus, keine Erhöhung der Steuern und Gebühren für 5 Jahre, das Versprechen, dass sich die Stadt beim Land für die Umgehungsstraße einsetzt und ein Hallenbad am Riedberg baut. Letzteres wurde leider nie eingelöst.

Doch Kalbach zögerte und so drohte Frankfurt mit einer Zwangseingemeindung ohne die genannten Bonuspunkte. Und so willigte man zähneknirschend ein. 50 Jahre später sind viele Bürger indes überzeugt, dass die Eingemeindung sinnvoll war. Doch die Kalbacher sehen sich erst in zweiter Linie als Frankfurter.

Aus alten Zeiten gibt es in Kalbach noch die Geschichte des Kalbacher Bären:

Version 1: Der vor vielen Jahren von einem Bauern im Bommersheimer Feld gesichtete Bär wurde von zu Hilfe gerufenen heldenhaften Kalbacher Bauern gejagt und erlegt. Seither nennen sich die Kalbacher auch Kalbacher Bären und seit 2019 gibt es eine Bärenskulptur am Eingang zum örtlichen Fußballverein FC Kalbach.

Version 2: Der angebliche Bär war ein großer Hund und die Bommersheimer beschimpften die Kalbacher seitdem als Bären, was diese wiederum zu einem Ehrentitel ummünzten.

Ein Highlight der Freizeitgestaltung ist in Kalbach das Gelände des ehemaligen US-Amerikanischen Hubschrauberlandeplatzes, der jetzt Teil des Grüngürtels ist. Das Gelände wurde zu einem pädagogischen Naherholungsort gestaltet, den viele Frankfurter als Ausflugsziel nutzen.

Für Geschichtsinteressierte und Gläubige ist von besonderem Interesse, dass im 8. Jahrhundert nach Christus der Leichnam des Hl. Bonifatius von Mainz nach Fulda überführt wurde. Dabei machte der Leichenzug eine Rast auf Kalbacher Gemarkung und die Legende sagt, dass just an dieser Stelle danach die Bonifatiusquelle entsprang, die im Zuge der Bebauung des Riedbergs neu gefasst, zum Teil des Bonifatiusparks wurde. Trotz der Voraussagen, dass nach der Bebauung des Gebietes die Quelle versiegen werde, sprudelt sie munter weiter. Der Grundriss der ehemals dort befindlichen Crutzenkirche ist heute nur noch – durch Pflasterung markiert – erkennbar.

Im Dorfkern von Kalbach, in einem Freizeitpark, findet sich auch ein Erzählstein. Eine Steinsäule, zusammengesetzt aus einem Sockel und 6 unterschiedlich hohen und breiten Quadern, die Szenen aus der hiesigen Geschichte zeigen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Eingemeindung beiden Kontrahenten zum Nutzen gereichte und dass Kalbach eine Reihe von sehenswerten Punkten in das bunte Frankfurt mit einbrachte.

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Kalbach: Das letzte Frankfurter Modellbau-Geschäft schließt

MZ Modellbau, Kalbach

Für eingefleischte Modellbauer war MZ-Modellbau die Adresse in Frankfurt, wo es nicht nur Modellbau-Sets, sondern auch professionelle Beratung dazu gab.

Das Geschäft mit Sitz in der Kalbacher Hauptstraße 57 existiert nun schon seit fast 30 Jahren und hätte eigentlich im kommenden März ein schönes Jubiläumsfest feiern können. Auf 230 qm Verkaufsfläche stapelten sich die Produkte, die das Herz der Modellbauer höherschlagen lassen.

Modellbau ist ein vielseitiges Hobby, das zwar Geld kostet, aber auch seinen Preis wert ist. Wer seine ersten Erfahrungen mit Modellen macht, legt als junger Mensch die Basis für einen späteren technischen Beruf, zum Beispiel als Ingenieur. Basteln, statt nur mit Konsolen und Handys zu spielen, trainiert Verständnis für technische Zusammenhänge und Feinmotorik. Enorm wichtig für Deutschland als Zentrum für technische Fachleute und Handwerker.

Der Laden wurde von dem Inhaber Axel Maurer (60), seiner Frau Christiane und seinem Team Michael Schaffer, Reinhardt Philippi, Thorsten Dersch und Dirk Marquard mit viel Engagement betrieben.

Der Kundenkreis reichte weit über Kalbach hinaus. Als Herr Maurer den Laden eröffnete, gab es allein in Frankfurt noch 8 vergleichbare Geschäfte. Inzwischen hat die Konkurrenz schon lange ihre Tore geschlossen.

Eine natürliche Konsequenz aus zunehmenden Einkäufen über das Internet. Auch wenn es online keine Beratung gibt, ordern viele Kunden aus Bequemlichkeit lieber über den Onlinehandel. Dass man beim Zusammenbau dann oftmals Probleme hat, nimmt die Kundschaft dabei in Kauf.

Bis zum Jahresende werden die letzten Bestände noch mit Rabatt verkauft. Danach wird der Restbestand online verkauft. Den Verkaufsladen gibt es dann leider nicht mehr.

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Bonames: Schwerer Raub

Teil eines Polizeiwagens

Am Sonntag (25.12.2022) wurden in der Homburger Landstraße zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren von zwei bislang unbekannten Personen ausgeraubt.

Gegen 23:20 Uhr befanden sich die beiden Geschädigten im Bereich der U-Bahn Haltestelle „Bonames-Mitte“ und warteten dort auf ihre nächste U-Bahn Verbindung. Während die Jugendlichen warteten, trat eine fünfköpfige, maskierte Gruppe an die beiden heran und fragte, ob sie „Marihuana“ kaufen wollen.

Nachdem die beiden Geschädigten dies verneinten, bedrohten zwei Personen aus der fünfköpfigen Gruppe die Jugendlichen mit dem Vorzeigen eines Teleskopschlagstockes und verlangten die Herausgabe ihrer Sachen.

Die Geschädigten gaben ihre Jacken der Marke „Parajumpers“ und „6PM“ sowie ihre Kopfhörer der Marke „Apple“ und das mitgeführte Bargeld in Höhe von 40 und 20 Euro an die beiden Täter.

Anschließend flüchtete die Tätergruppe in Richtung des Ben-Gurion Rings.

Mit Hilfe der alarmierten Polizei konnten die Kopfhörer zeitweise geortet aber nicht wiedergefunden werden. Eine Fahndung zu den Tätern verlief ebenfalls negativ.

Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-7551-1400 in Verbindung zu bringen.

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Wo eine Tür sich schließt, da öffnet sich eine neue …

Steinpyramide, Keyholebeet und Totholzzaun

Der Projektgarten „Hortus Nucis“ am Frankfurter Berg, muss einem breiten Serviceweg neben den zukünftig vier Gleisen der Main-Weser-Bahn weichen. Die wirtschaftlichen Interessen von Stadt und Bahn haben höhere Priorität als gelebter Naturschutz vor Ort.

Die Permakultur-Designerin und Wildnislotsin Julia Auer hatte 2011, nahe bei ihrem Haus am Ebereschenweg, von der Stadt Frankfurt einen verwilderten Garten mit 850 qm gepachtet, den sie seit 2017 nach den Prinzipien der Hortus-Bewegung (der Gründer der Bewegung war Markus Gastl) umgewandelt hat.

Seitdem hat sie zahlreichen interessierten Besuchern in persönlichen Führungen ihren Garten gezeigt und so ihr Wissen weitergegeben. Rund 100 Besucher pro Jahr begrüßt sie auf dem Gelände. Von den Spenden werden wieder neue Pflanzen erworben.

In dem „Drei-Zonen-Garten“ finden sich Objekte wie …

  • eine Pufferzone, die den Garten gegen schädliche Einflüsse von außen schützt mit Totholzmauer
  • eine Magerwiese, als Eldorado für Insekten
  • eine Steinpyramide neben einem Teich für kleine Tiere
  • eine Holz-Pyramide mit Keller als Käferburg
  • ein Key-Hole-Beet zum Anbau von Kürbissen
  • ein Sandarium für Bienen
  • einem Erd-Kon-Tiki, in dem die für Terra Preta wichtige Pflanzenkohle hergestellt wird.

Käferburg, Foto: J. Auer

Frau Auer gärtnert bereits seit Langem nach den Prinzipien der Permakultur. Sie hatte einige Jahre in den USA gelebt und gemeinsam mit ihrem Mann, den sie dort kennenlernte, einen Selbstversorgergarten betrieben. Der wilde Naturgarten, den die gebürtige Frankfurterin „Hortus Nucis“, lateinisch für „Nussgarten“, nennt, liegt rund 300 Meter vom Haus entfernt, direkt an den Bahngleisen. Es geht ihr darum, dass Wildtiere dort immer etwas zu Fressen finden.

Nachdem sich Bahn und Stadt durchgesetzt hatten und der Bau des breiten Servicewegs von der Oberen Naturschutzbehörde genehmigt wurde, konnte die begeisterte und überzeugte Naturfreundin in ihrem Projektgarten „Hortus Nucis“ keine Führungen mehr anbieten.

Das Gelände, auf dem ihr Gartenidyll und Rückzugsort steht, wird deutlich verkleinert. Ein aufwendig angelegtes Hochbeet sowie mehrere Bäume müssen verschwinden. Mit einem Serviceweg statt Hotspot-Zone, Sandgrübchen und Pfützenteich ist ihr Garten kein Hortus-Garten mehr – das ganze Konzept nicht mehr umsetzbar: Die Arche Noah für heimische Tiere und Pflanzen wird aufgelöst. Der Garten bleibt weiterhin in der Obhut der Familie Auer und sie werden versuchen die Strukturen so weit es geht zu retten.

Wildblumenwiese im Juni

Wildblumenwiese im Juni, Foto: J. Auer

Aber es geht weiter!

Als Permakultur Designerin wird Frau Auer im Chamisso-Garten-Projekt einsteigen. Dieses Projekt verfolgt nicht nur Naturschutz und Nachhaltigkeit, sondern auch eine Inklusion von Menschen mit Behinderung und Geflüchteten.

Sie plant den Chamisso-Garten wieder in einen Drei-Zonen-Garten, diesmal den Hortus Poeticus umzuwandeln! (Adelbert von Chamisso war Dichter und Naturforscher und der Garten liegt im Dichterviertel von Frankfurt)

Die Umwandlung in einen Hortus plant sie mit einem Kursangebot zu begleiten, bei dem alle, die Interesse haben, lernen können, wie man z. B. einen Käferkeller anlegt, eine Totholzmauer aufschichtet oder einen Lichtteich baut. Obendrein ist es dort möglich, regional typische Pflanzen zu vermehren und zu verkaufen.


Weiterführende Links

Nachtrag:
Nur die Hotspotzone und somit der ökologisch wertvollste Teil, also 90 % der Wildblumenwiese, der Lichtteich und das Sandarium müssen weichen. In der Pufferzone stehen das Ziegel/Schlüssellochbeet und die Totholzmauern im Weg. Da es ein Drei-Zonen-Garten ist und nun fast eine ganze Zone wegfällt, kann der Garten danach nicht mehr als Lehrgarten dienen, wird aber weiterhin ein Rückzugsort für die Wilde Natur bleiben.
Frau Auer werid versuchen mit den Baggerfahrern die Wiese umzusetzen und die Totholzzäune und Totholzmauern wird sie hoffentlich an der neuen Grenze wieder aufbauen können. Dann wird man weitersehen …

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Stadträtin Stephanie Wüst übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der Mainova

Stadträtin Stephanie Wüst

Für den Aufsichtsrat der Mainova AG wurden Frau Stephanie Wüst, Stadträtin sowie Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Reformen, und Herr Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer sowie Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt als neue Mitglieder zum 08.11.2022 bestellt.

Die Aufnahme der beiden neuen Mitglieder wurde erforderlich aufgrund der Neuordnung der städtischen Vertreter. So sind folgende Vertreter der Anteilseigner aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden:

  • Herr Uwe Becker, Staatssekretär für Europaangelegenheiten in der Hessischen Staatskanzlei.
  • Frau Rosemarie Heilig, Stadträtin und Dezernentin für Klima

Als neue Vorsitzende des Aufsichtsrats wählte das Gremium in seiner jüngsten Sitzung Frau Stephanie Wüst. Sie dankte den beiden Ausgeschiedenen herzlich für ihr langjähriges Engagement und die gute Zusammenarbeit im Aufsichtsrat und in den Ausschüssen.


Die Mainova AG
ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.000 Mitarbeitern im Jahr 2021 einen bereinigten Umsatz von fast 2,9 Milliarden Euro. Die Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen.

Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem mehr als 14.000 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main- Gebiet sicher. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Die Mainova Servicedienste GmbH bietet mehrfach ausgezeichneten Service für Kunden. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

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Winterzauber im Nordwestzentrum

Apfelprodukte für den Verkauf

Die IG Riedberg nutzt eine Hütte im Nordwestzentrum, um ihre Produkte zu verkaufen.

Am Donnerstag, den 22. Dezember können nicht nur Riedberger/Kalbacher die Naturprodukte, die die IG Riedberg und die Riedberger Imker im Angebot haben, als Geschenk oder zum Eigenverbrauch erwerben, sondern auch alle anderen Besucher des Nordwestzentrums.

Auch wenn es auf den ersten Blick noch so fern scheint – Weihnachten kommt schneller, als man denkt. Auch in diesem Jahr. Von daher hatte die Quartiersmanagerin in der Nordweststadt Janina Korb beizeiten Interessenten gesucht, die sich bereit erklärten, die Weihnachtshütte des Quartiersmanagements auf dem Markt im Nordwestzentrum zu einem der dortigen Höhepunkte zu machen.

Wer also kurz vor Weihnachten noch ein Geschenk benötigt, oder einfach mal genussvollen Weihnachtsbummel genießen möchte, ist hier richtig. Durch die Glasüberdachung ist man vor Wind und Wetter geschützt und mit der U-Bahn vom Riedberg aus in wenigen Minuten mitten im Zentrum. Auch wer einen Parkplatz sucht, wird in der Tiefgarage des Zentrums zu niedrigen Preisen fündig.

Eingebettet in eine wundervolle Weihnachtslandschaft präsentiert sich der Weihnachtsmarkt im Einkaufszentrum mit typischen Spezialitäten aus den Weihnachtshochburgen.

Die IG Riedberg bietet folgende Leckereien an:

  • selbstgemachte Feuerzangenbowle zum Mitnehmen
  • selbstgemachte Riedberger Apfel-Produkte (z. B. Apfelsaft, Apfelmus, etc.)
  • selbstgemachten Riedberger Honig

Die Produkte haben alle Bioqualität und stammen aus der Region. Regionaler geht es nicht mehr. Durch den Erwerb dieser Produkte kann der Kunde seinen CO2-Abdruck bewusst niedrig halten.

An den Ständen der anderen Anbieter gibt es Dampfnudeln und Fettgebäck aus eigener Herstellung, gebrannte Mandeln, Kräuterbonbons, Popcorn und Zuckerwatte. Neben all den Leckereien kommt auch der Spaßfaktor für die Kleinsten nicht zu kurz. Karussells lassen die Kinderherzen höherschlagen.

Die Hütten sind in der Regel zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr geöffnet. Zur Verfügung gestellt wurde die Hütte kostenfrei vom Nordwestzentrum, das sich auch um den Aufbau und die Außendekoration und Innenausstattung kümmerte.

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