Kategorie: AktuelleNEWS

Falsches Konzept bereitet weiterhin Bauchschmerzen

Liebevolle Hände

Lange hat sich der Ortsbeirat 12 für zusätzliche Seniorenwohnungen im Stadtteil starkgemacht. Dem nach wie vor großen Bedarf an Sozial- und Altenwohnungen im Ortsbezirk sollte mit dem Bau von drei Wohnhäusern auf dem Grundstück „Im Brombeerfeld“ Abhilfe geschaffen werden.

Auf diesem Grundstück wurden 30 Wohnungen errichtet und unter dem Label „Seniorenwohnungen“ dem Ortsbeirat angepriesen. Die Wohnungsgröße lag zwischen 80 qm und 120 qm. Die Wohnungen und wurden barrierefrei errichtet. In allen Häusern sind Aufzüge vorgesehen und in den Wohnungen soll sich alles mit einem Rollator erreichen lassen.

Nach 14 Jahren Bauzeit wurde die Baustelle auf dem Areal zwischen den Straßen „Im Brombeerfeld“, „Lange Meile“ und „Am Wingert“ (Hausnummern 2,4,6) im Sommer 2020 fertiggestellt. Laut Bebauungsplan sollten auf dieser Fläche Altenwohnungen errichtet werden. Es gibt jedoch keine klare Definition, wie „Altenwohnungen“ beschaffen sein müssen.

Nach Auskunft des Magistrats sei zu keiner Zeit vorgesehen, im Rahmen des Erbbaurechtsvertrags eine Altenwohneinrichtung zu realisieren. Vielmehr sollten Wohnungen gebaut werden, die aufgrund der Einrichtung und Erreichbarkeit insbesondere von älteren Menschen genutzt werden könnten. Daher wurden die Bebauungspläne der Orgler-Gruppe, die das Grundstück in Erbpacht erworben hatte, auch von der Stadt genehmigt.

Erfahrungsgemäß wollen sich jedoch Senioren räumlich eher verkleinern. Von daher wären Wohnungsgrößen zwischen 45 qm und 75 qm sinnvoller gewesen und für Senioren auch eher erschwinglich. Wohnungssuchende sind umso attraktiver, je höher der monatliche Verdienst ist, denn das erhöht die Sicherheit des Vermieters. Senioren sind in diesem Spiel häufig benachteiligt, besonders wenn sie allein leben und die Rente niedrig ist.

Hätte man statt 30 großen Wohnungen, etwa 50 kleinere gebaut, hätte die Stellplatzordnung jedoch verlangt, dass auch mehr Parkplätze gebaut werden. Dafür gab es jedoch keinen Platz.

Es wurde auch keine Belegungsbindung verordnet, sodass die Wohnungen auf dem freien Markt angeboten werden konnten. Dadurch waren sie auch für viele andere Zielgruppen interessant. Da die rechtlichen Auflagen jedoch erfüllt wurden, hatte der Ortsbeirat keine Einflussmöglichkeiten mehr.

Daher wurde ein neuer Antrag der Grünen im Ortsbeirat einstimmig angenommen, in dem der Magistrat gebeten wird in Zusammenarbeit mit einem „geeigneten öffentlichen Bauträger“ die Errichtung von Wohnungen mit Belegungsbindung – dabei ist die Rede von barrierefreien Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen – an der Langen Meile zwischen den Straßen „Im Brombeerfeld“ und „Am Wingert“ voranzutreiben. Dabei solle zudem auch die Integration einer Sozialstation in das Gebäude geprüft werden.

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Die „EC-Karte“ ändert ihre Zusatz-Funktionen

Übersicht Bezahlfunktionen

Die Banken wollen die beliebte Bankkarte attraktiver gestalten. Bisher verfügte die „EC-Karte“ (Girocard) über eine sogenannte „Maestro“-Funktion. Der Kartenanbieter »Mastercard« hatte schon vor Monaten das Aus für seinen Kartendienst Maestro angekündigt.

Maestro“ ist das System, das bargeldlose Zahlungen im Ausland ermöglicht. Es wurde vor rund 30 Jahren weltweit eingeführt und von Mastercard entwickelt. Konkurrent »Visa« bietet ein Pendant, das sich „V-Pay“ nennt, aber nur in Europa eingesetzt wird. Beide Kartensysteme funktionieren nur im stationären Handel oder am Geldautomaten, nicht aber für den Onlinehandel.

Durch die Kündigung der Maestro-Funktion ist in der Öffentlichkeit fälschlicherweise das Gefühl entstanden, die Girocard sei nicht mehr so einsetzbar wie bisher. Aber das Gegenteil ist geplant. Deutschlands Banken und Sparkassen bereiten eine Aufwertung der Girocard vor. Die Girocard soll mit neuen Funktionen im Online-Handel und in der digitalen Welt noch besser nutzbar werden.

Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) berichtet, geht es zum Beispiel um die Möglichkeit, eine Kaution zu hinterlegen, etwa bei der Reservierung eines Hotelzimmers oder eines Mietwagens und auch darum, die Girocard konsequent auf das Smartphone zu bringen und so auch für „In-App-Zahlungen“ zu öffnen. Wann genau die neuen Funktionen kommen werden, ist noch offen, aber die Vorbereitungen laufen!

Doch die Konkurrenz ist groß: Apple Pay und Google Pay ermöglichen zum Beispiel per Smartphone ebenfalls das kontaktlose Bezahlen an der Ladenkasse, bei Online-Zahlungen erfreut sich das US-Unternehmen Paypal auch bei Nutzern in Deutschland großer Beliebtheit.

Müssen Verbraucher damit rechnen, dass die zusätzlichen Funktionen der Girocard sie etwas kosten?

Jedes Institut entscheidet selbst über seine Produkt- und Preispolitik. Aber Bezahlfunktionen stehen im Wettbewerb, daher gibt es für Kunden oft Alternativen.

Die Abschaffung der Maestro-Funktion greift zum 01.07.2023. Bislang können Besitzer von Girokarten mit einem blau-roten Maestro-Logo auch im Ausland problemlos mit dieser Karte bezahlen sowie Geld abheben. Verbraucher können ihre Girocard mit dem Maestro-Symbol bis zum Ende der Laufzeit – spätestens bis zum 31.12.2027 – problemlos weiter einsetzen, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mitteilte.


Die Girocard, die von vielen immer noch „EC-Karte“ genannt wird, ist mit 100 Millionen ausgegebenen Exemplaren die mit Abstand am meisten genutzte Bankkarte in Deutschland. Tagtäglich wird mehr als 17 Millionen Mal mit der Girocard bezahlt. 42 % des Einzelhandel-Umsatzes in Deutschland werden auf diesem Wege beglichen.

Während hiesige Kunden innerhalb Deutschlands überwiegend mit dem eigens entwickelten Giro-System bargeldlos zahlen, sorgen die Systeme der US-Unternehmen dafür, dass es auch im Ausland klappt. Mit der Girokarte werden Zahlungen im Ausland entweder über Visas System V-Pay oder über Mastercards Maestro abgewickelt.

Als einen der Hauptgründe für das Ende von Maestro nennt Mastercard, dass die neue Debitkarte neben dem stationären Geschäft problemlos auch im Onlinehandel genutzt werden könne. Zudem sei die Zahl der Akzeptanzstellen für die Debitkarte deutlich höher als für Maestro. Den eigenen Angaben zufolge zählt Maestro 15 Millionen Akzeptanzstellen, während die Debitcard 90 Millionen Akzeptanzstellen weltweit habe.

Weiterführende Links

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Manche haben es (zu) eilig, …

Judith-Kerr-Schule 2022

…wenn sie an der Judith-Kerr-Schule (am Ende der Carl-Herrmann-Rudloff-Allee) vorbei brausen. Erlaubt ist dort nur Tempo 30. Doch manche Fahrzeuglenker hinterlassen den Eindruck, dass sie es mit Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht ganz so ernst nehmen.

Wen dann auf der Gegenspur noch ein Auto stoppt, um die eigenen Kinder aussteigen zu lassen und/oder noch ein Bus der VGF hält, damit die Schulkinder alle aussteigen können, wird es ganz schön brenzlig. Denn viele KFZ-Lenker haben es furchtbar eilig und versuchen an dieser Engstelle noch schnell durchzubrausen.

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Judith-Kerr-Schule

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Judith-Kerr-Schule 50.176192, 8.617154

Gut, dass bisher noch niemand zu Schaden gekommen ist. Aber darauf verlassen, dass das auch so bleibt, sollte man sich nicht. Entsprechend wurde dieses Thema in der Sitzung des Ortsbeirat (12) heiß diskutiert. Eine entschärfte Stelle, ähnlich wie die vor der Grundschule Riedberg, ist die gemeinsame Vision. Aber die Radspur muss dabei erhalten bleiben.

Der Antrag an die Stadt, sich dieser Gefahrenstell einmal anzunehmen, wurde von sämtlichen Mitgliedern des Ortsbeirats mitgetragen. Mal sehen, was die Fachleute der Stadtverwaltung dazu sagen.

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Weihnachts-Gottesdienste 2022

Christbaumkugel

Übersicht über die Gottesdienstangebote der Kirchen im Ortsteil Kalbach-Riedberg am Heiligabend …

Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt-Riedberg

Samstag, den 24. Dezember 2022

  • 15:00 Uhr: Gottesdienst mit Krippenspiel
  • 17:00 Uhr: Gottesdienst
  • 22:00 Uhr: Christmette

Montag, den 26. Dezember 2022

  • 11:00 Uhr: Gottesdienst

Silvestertag, am 31. Dezember 2022

  • 18:00 Uhr: Gottesdienst

Alle Gottesdienste hält Pfarrer Joachim Winkler. Für die Gottesdienste muss man sich nicht anmelden.

Quelle Homepage: https://www.riedberggemeinde.de/

 

Katholische Pfarrei St. Katharina von Siena in Frankfurt, Kirche St. Edith Stein

Samstag, den 24. Dezember 2022

  • 15:30 Uhr: Krippenfeier für Kinder und Familien (J. Quirmbach)
  • 22:00 Uhr: Christmette (P. Siby)

Sonntag, den 25. Dezember 2022

  • 11:00 Uhr: Eucharistiefeier (Pfarrer Meiller)

Montag, den 26. Dezember 2022

  • 11:00 Uhr: Eucharistiefeier (Pfarrer Metzner)

Aktuelle Corona-Regeln in unseren Gottesdiensten
Die verpflichtenden Corona-Regeln sind für unsere Veranstaltungen und Gottesdienste vonseiten des Bistums aufgehoben. Neben den selbstverständlichen Vorsichtsmaßnahmen (Fernbleiben bei Erkältungs- und Grippesymptomen, Handhygiene, Husten und Niesen in die Armbeuge) empfehlen wir den Verzicht auf das Händeschütteln (auch beim Friedensgruß) und bitten, auch weiterhin während des gesamten Gottesdienstes einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Quelle Monatsblatt: https://www.sankt-katharina-frankfurt.de/app/download/19522007725/Monatsblatt+11+2022.pdf?t=1669828373

 

Josua Gemeinde Riedberg

Der Weihnachtsgottesdienst findet am Samstag, dem 24.12.2022, um 15:30 Uhr im Foyer der Riedbergschule, Anschrift: „Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 FFM“ statt.

Quelle: https://josua-gemeinde.net/kat/oekumenische-veranstaltungen/

 

Evangelische Miriamgemeinde Kalbach

Samstag, den 24. Dezember 2022

  • 14:30 Uhr: Gottesdienst für Familien mit kleinen Kindern, Evangelische Kirche, Pfarrer Thomas Volz und Team
  • 16:00 Uhr: Ökumenischer Familiengottesdienst mit Weihnachtsmusical, Katholische Kirche St. Bonifatius, Pfarrer Thomas Volz und ökumenisches Team

Sonntag, den 25. Dezember 2022

  • 11:15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl am Bügel, Pfarrer Thomas Volz

Montag, den 26. Dezember 2022

  • 11:15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Kalbach, Pfarrerin. Antje von Kalckreuth

Silvestertag, am 31. Dezember 2022

  • 16:45 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Bonames, Pfarrerin Antje von Kalckreuth

Quelle Gemeindebrief: https://miriamgemeinde.de/wp-content/uploads/2022/11/GB-INT…pdf

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Heddernheim: Hotelzimmer beschädigt und Mann nach Sprung verletzt

Polizeiabsperrung

Am Donnerstag, den 15. 12.2022, kam es in einem Hotel im Nordwestzentrum zu einem Polizeieinsatz. Ein 48-jähriger Mann, der im Verdacht steht, ein Hotelzimmer beschädigt zu haben, verletzte sich bei einem Sprung aus einem Fenster.

Ein Mitarbeiter eines Hotels im Nordwestzentrum meldete gegen 22:50 Uhr verdächtig laute Geräusche aus einem Hotelzimmer. Auf Ansprache durch das Personal habe jedoch niemand reagiert.

Eine daraufhin entsandte Polizeistreife begab sich nach Eintreffen zusammen mit dem Hotelpersonal zu dem besagten Zimmer, das Stunden zuvor von einer Frau angemietet worden war.

Auf Klopfen meldete sich ein Mann und fragte, „was das Problem sei“. Da der Mann die an ihn gerichtete Aufforderung der Beamten, die Tür zu öffnen, ignorierte, kam es in der Folge zur Türöffnung mit einem Generalschlüssel.

Nun versuchte der Mann, die noch durch eine Türkette gesicherte Zimmertür wieder zu schließen, und stemmte sich mit aller Kraft gegen diese. Ferner blockierte zusätzlich eine Schranktür auf dem Boden hinter der Zimmertür den Zutritt in die Räume.

Da auch von der Frau bislang noch nichts zu hören war, entschlossen sich mehrere Streifenbeamte des zuständigen Reviers und ein Diensthundeführer die Tür gewaltsam zu öffnen und gelangten so in das völlig verwüstete Hotelzimmer.

Zwischenzeitlich hatte sich der Mann von der Tür entfernt und zum Fenster begeben, aus welchem er unvermittelt nach draußen sprang und auf ein Vordach stürzte. Außer dem Mann befand sich niemand in dem Zimmer.

Durch den Sprung zog sich der 48-jährige diverse Verletzungen zu. Er war ansprechbar und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Mutmaßlich stand der Mann unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Eine Alkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von 0,9 Promille. Die Ermittlungen zu der Sachbeschädigung dauern an.

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Die Initiative „Mein Bonames“ macht mobil

Wohnen am Bügel in Bonames

Die Initiative „Mein Bonames“ will den Stadtteil aufwerten, die Bürger vernetzten und örtliche Flächen zu Treffpunkten entwickeln.

Wenn man sich zum Beispiel den Platz „Am Wendelsgarten“ einmal näher ansieht, wird man feststellen, dass die Boulebahn eher wie ein Blumenbeet aussieht und deswegen auch nicht wie vorgesehen genutzt wird.

Die Beton/Pflastersteinwüste des Platzes wird zwar im Frühling schnell warm, aber in unseren tropischen Sommertagen entwickelt sich dort eine höllische Glut. Ab dem Moment möchte sich dann kein Bürger mehr dort aufhalten und sucht Unterflucht in schattigen „Oasen“ wie nahe gelegenen Eisdielen. Auch Sitzgelegenheiten werden schmerzlich vermisst, nicht nur von Senioren, sondern auch von Eltern, die ihre Sprösslinge beaufsichtigen wollen.

Zum Glück gibt es inzwischen die Initiativgruppe „Mein Bonames“, die ähnlich gelagerte Interessen der Bürger bündelt und in Kooperation mit dem Ortsbeirat beim Magistrat vorträgt.

Anders als in Kalbach-Riedberg, wo es ein Familienzentrum gibt, findet sich nichts Vergleichbares in Bonames. Daher fehlt jungen Familien die Möglichkeit, während ihrer Elternzeit auch mal Gleichgesinnte zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.

Auch ein Quartiersmanagement wie in anderen Stadtteilen sucht man hier vergebens. Das nächstgelegene Quartiersmanagement findet sich in der Nordweststadt oder in Eckenheim. Die nordwestlichen Ortsteile sind leider nicht vertreten (Übersicht Quartiersmanagement: https://frankfurt-sozialestadt.de/wp-content/uploads/2022/11/Uebersicht-Quartiere-Stadtplan-2022.pdf).

So kommt schnell das Gefühl auf, Bonames ist ein vergessener Stadtteil. Das erinnert mich an den alten makabren Witz, wo ein Patient zum Doktor kommt: Herr Doktor, Herr Doktor, ich habe das Gefühl, mich nimmt keiner wahr! Darauf der Arzt: „Der nächste Patient bitte …“

Ähnlich wie Kalbach ist Bonames ein Ort mit jahrhundertealter Tradition. Dementsprechend fließen auch hier die Verkehrsströme durch den alten Ortskern. Fast 6.500 Bürger hat der Ort inzwischen. Er leidet noch heute unter den Bausünden der 1970er-Jahre als der Ben-Gurion-Ring, eine Hochhaussiedlung entstand, die bald den Spitznamen „Golanhöhen“ weg hatte. Entsprechend hoch ist dort die Fluktuation und um so schwerer fällt es den Bewohnern, Wurzeln zu schlagen.

Im Sommer will die Initiativgruppe „Mein Bonames“ ein Fest der Höfe auf den Weg bringen. Das soll die Identifikation mit dem alten Ortskern fördern und die Vernetzung der Bürger unterstützen. Die Initiativgruppe sucht weitere Mitstreiter. Wer mitmachen möchte, erreicht die Gruppe unter mein.bonames@gmx.de.


Verwandte Links

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Kooperationen mit grünen Ideen gesucht

Kinder helfen beim Bepflanzen

Wer sich in nachbarschaftlichen Gruppen zusammenschließt und eine Begrünungs-Idee samt Foto des versiegelten Ortes noch vor Weihnachten auf www.greenit-up.de hochlädt, ist in der Wettbewerbs-Ausscheidung dabei.

Initiiert wurde diese Fördermaßnahme von »Lust auf besser Leben«, ein gemeinnütziges Unternehmen, das die globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 alltagstauglich machen möchte. Deshalb fördern sie mit ihren Angeboten im ideellen Bereich und im Dienstleistungsbereich nachhaltiges Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft – unabhängig und lokal verwurzelt in Frankfurt.

Zu viele Flächen sind versiegelt, wodurch Bürger im Sommer unter zunehmender Hitze leiden. Auch Überschwemmungen mehren sich (Urselbach, Kalbach, …). Begrünungsaktionen durch Entsiegelungen schaffen Abhilfe.

Wo diese nötig sind, wissen die Bewohner in Frankfurts Quartieren selbst am besten. Deshalb wurde diese Entsiegelungskampagne gestartet, bei der sich Bürger und Organisationen für ihr Quartier bewerben, um dort in Folge Begrünungsaktionen für bis zu 250 qm zu gewinnen.

Bisher wurden folgende Projektideen eingereicht:

  1. FF-Projekt (Innenstadt)
    Wir würden uns freuen, wenn der Platz vor unserem Büro und dem Eingang der Anna Schmidt Schule, der komplett asphaltiert ist und auf dem nur ein Altglascontainer steht, entsiegelt wird und ein paar Bäume gepflanzt werden. Der Platz liegt an der Bockenheimer Anlage / Ecke Fellnerstraße.
  2. Pflanzgruppe Riederwald
    Entsiegelung und Begrünung verschiedener Bereiche im Stadtteil Riederwald. Die Pflanzgruppe Riederwald hat schon Insektenwiesen zusammen mit dem BUND Frankfurt angelegt, Nisthilfen für Wildbienen aufgestellt, Hochbeete gebaut und bepflanzt.
  3. MertonLichtGrün (Heddernheim)
    Ein unwirtlicher mit Verbundsteinen gepflasterter Platz umrahmt von Garagen und Absperrgittern wird zu einer grünen Oase umgestaltet. Nachbarn bepflanzen, pflegen und gießen. Die neue Bepflanzung mit Baum, Sträuchern und trockenverträglichen Stauden leistet einen kleinen Beitrag zur Anpassung der Stadt an den Klimawandel.
  4. Nachbarschaft (Sachsenhausen)
    Hallo, wir sind eine Gruppe von Anwohnern vom Großen Hasenpfad und würden uns freuen, wenn anstatt des hässlichen und ungepflegten langen Pflanzkübels ein Baum oder gern auch mehrere gepflanzt werden würden.
  5. Erstgrünhel (Nied)
    Anlieger dazu anhalten, den Bewuchs auf den ‚,entsiegelten’ Flächen zu erhalten. Alle Siedlungsstraßen in Nied mit Pflanzkübeln ausstatten.
  6. Ausfahrt nach Bad Vilbel (Bornheim)
    Rückbau der durch Alleenspangenplanung historisch bedingt überlangen Ausfahrt von der A661 nach Bad Vilbel auf die verkehrstechnisch notwendige Mindestlänge. Entsiegeln und Begrünen der dadurch gewonnenen Fläche im Rahmen des zurzeit beantragten Ausbaus der A661. Gießwasser aus dem benachbarten Regenrückhaltebecken …
  7. Die Grünen im Süden (Sachsenhausen)
    Hier befindet sich eine große, dreieckige Asphaltfläche. Sie ist abgepollert und bis auf 2 Glascontainer ungenutzt. Diese wollen wir gerne entsiegeln und bepflanzen. Zum Beispiel mit einem Mini-Wald (Miyawaki-Wald), zumindest aber mit dicht wachsenden insektenfreundlichen Sträuchern.
  8. Kinder- und Familienzentrum Nordwest (Niederursel)
    Der Durchgang in einem kleinen Einkaufszentrum soll schöner, begrünter und mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen einladen. In dem kleinen Zentrum befindet sich unser KiFaZ mit Kita, Schülerladen und Familienbildung. Hier gibt es einige Einkaufsmöglichkeiten, Jugendclub und Jugendbüro und einige Restaurants. Hier gehen tagtäglich Familien mit Kindern.
  9. Grüne Lunge (Nordend-Ost)
    Bewahrung der Bäume, Entsiegelung der Fläche, Nutzung für den Abenteuerspielplatz, Hochbeete, weitere Spieleinrichtungen, Einbindung der Kinder in die Anlage einer Wildnis, Spalierobst zum selber pflücken, Flächen für allgemeine öffentliche Nutzung (Ruhezone für Spaziergänger, Picknickstation, Spieletisch für Dame/Mühle, Schachspiele…)

Wer kann mitmachen?

  • Bürger, die sich zusammentun, um in ihrer Nachbarschaft etwas zu verändern
  • Bürger, die ehrenamtliche in Gremien/Organisationen engagiert sind und sowieso begrünen wollten, wie z.B. Sozial- und Kultureinrichtungen oder auch Mitglieder aus Ortsbeiräten

Und wie startet man? (Anleitung)

  1. Potentielle Fläche ausmachen
  2. Gruppe gründen
  3. In das Formular eintragen

Die Einreichung ist bis Weihnachten 2022 möglich. Im Januar tagt die Jury und entscheidet auf Basis der Kriterien, welche Projekte in die nächste Runde kommen – dabei ist zunächst offen, ob viele kleinere Projekte oder wenige größere gefördert werden.

»Lust auf besser Leben«, das gemeinnützige Unternehmen, welches das Projekt initiiert hat, kümmert sich um die Finanzierung und die Verwaltung – die Gruppen um die Pflege vor Ort.

Anfang Januar wird entschieden, welche Ideen in die engere Auswahl kommen. In den ausgewählten Quartieren finden daraufhin Aktionen und Sensibilisierungsmaßnahmen statt.

Im März wird dann final entschieden, welche bis zu 250 Quadratmeter entsiegelt und begrünt werden. Danach werden Genehmigungen bei Ämtern beantragt und eine Ko-Finanzierung beim städtischen Klimabonus. Hier spielen die Ortsbeiräte eine zentrale Rolle.

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Das Brandschutzinformationszentrum der Feuerwehr

Kinder im Brandschutzerziehungszentrum

Die klassische Brandschutzerziehung hatte für die Feuerwehr Frankfurt schon immer einen hohen Stellenwert. Über Gefahren aufzuklären gehört zu ihrem Auftrag, aber gerade kleine Bürger sind eine besonders wichtige Zielgruppe. Seit einiger Zeit können Gruppen eine nach pädagogischen Gesichtspunkten aufwendig gestaltete Ausstellung bei der Feuerwache 1 in Eckenheim besuchen.

Welche Brandgefahren gibt es zu Hause? Eine Kindergruppe steht vor einem großen grauen Kasten, in dem ein Wohnzimmer nachgebaut ist. Der Vorhang hängt über einer Stehlampe, die ein beschädigtes Kabel hat und wenn man genau hinsieht, hat irgendjemand an der Decke den Rauchmelder abgeklebt. „Die Kleinen kommen oft schneller als Erwachsene drauf, was hier nicht sicher ist“, erklärt Katrin Sgroi, die das Team hinter der Brandschutzausstellung leitet. Als Feuerwehrfrau ist sie auch selbst im Einsatz tätig. Die Kinder hören ihr gespannt zu.

Insgesamt gibt es rund 15 dieser Module, die wie Dioramen eine Gefahrensituation darstellen. Die Kinder können viel anfassen und ausprobieren. Als Großstadtkinder lernen sie etwas über Fluchtwege in großen Gebäuden und dürfen tatsächlich auch einen Hausalarmknopf drücken.

Alle Kästen haben einen Rollvorhang, so können immer gezielt Szenen geöffnet und gemeinsam erarbeitet werden. Dadurch kann die Führung an das Alter und Vorwissen der Gruppe angepasst werden. Im hinteren Bereich der Ausstellung geht es auch um mögliche Gefahren an Silvester und an Bahngleisen.

Eine ganze Ecke in der Ausstellung ist ein Nachbau der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt, komplett mit einem echten Disponenten-Tisch. Einer der Kollegen von Katrin Sgroi setzt sich an die Bildschirme, während eines der Kinder an einem richtigen Telefon die 112 wählen darf – und übt, wie es ist, wenn man den Notruf wählt, weil es brennt oder weil jemand einen Unfall hatte und den Rettungsdienst braucht. Die Kinder lernen, welche Informationen die Leitstelle benötigt und dass man mit dem Auflegen warten soll, falls der Mitarbeitende in der Leitstelle noch Fragen hat.

Es steht auch eine lebensgroße Puppe mit dicker, dunkler Schutzkleidung und Atemschutzgerät in der Halle. Auf Knopfdruck erklingt das Geräusch, das es macht, wenn ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau durch die typische, dicke Atemschutzmaske atmet. Man denkt sofort an „Darth Vader“. Es ist sinnvoll, dass Kinder diese Eindrücke sammeln, bevor es zum Ernstfall kommt, wenn es z. B. in der Wohnung brennt. „Dann nicht wegrennen und unter dem Bett verstecken. So sehen wir aus, wir kommen und helfen“, sagt Sgroi.

Anders als Verkehrserziehung ist Brandschutzerziehung für Grundschulen nicht vorgeschrieben, für Kindergärten auch nicht. Deshalb geht die Feuerwehr auf die Einrichtungen zu und wirbt für die wichtigen Themen gerade im jungen Alter. Auch Erzieher- oder Lehrergruppen können sich für spezielle Schulungen anmelden. Das Team um Katrin Sgroi kooperiert außerdem mit dem Frankfurter Struwwelpeter Museum, das mit der Geschichte um Paulinchen auf seine Art ja auch Brandschutzerziehung betreibt.

Die Feuerwehr Frankfurt baut die Ausstellungsinhalte für Erwachsene weiter aus, etwa mit Schulungen zum Thema häuslicher Brandschutz für Senioren oder mit Brandschutzunterweisungen für Pflegekräfte. Deshalb heißt die Halle in Eckenheim mit vollem Namen auch schon Brandschutz- und Bevölkerungsschutz-Informationszentrum (BBI). Auch wenn die Geschichten aus den grauen Kästen jetzt schon viele erwachsene Frankfurter erreichen, wie Katrin Sgroi lächelnd berichtet: „Die Kinder erzählen nämlich zu Hause und erklären dann ihren Eltern, dass man vorsichtig sein muss mit Zigaretten und mit dem kaputten Kabel“.


Auf der Webseite der Feuerwehr Frankfurt können sich Gruppen unkompliziert anmelden www.feuerwehr-frankfurt.de/service/brandschutzaufklaerung.

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Bundesweiter Warntag am 8. Dezember

Cell Broadcast kommt, aber Frankfurter sollten sicherstellen, dass ihre Geräte die Warnungen auch empfangen können.

Was am bundesweiten Warntag in Frankfurt passiert und was alle Frankfurter zum Thema Bevölkerungswarnung wissen (und tun) sollten.

Am bundesweiten Warntag wird die technische Infrastruktur der Bevölkerungswarnung in ganz Deutschland mit einer Probewarnung getestet. Zentral vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird um 11:00 Uhr ein entsprechender Warntext an alle sogenannten Warnmultiplikatoren geschickt, die an das nationale Warnsystem (MoWaS) angebunden sind.

Deshalb sollten auch in Frankfurt die Sender des Hessischen Rundfunks die Probewarnung weitergeben, die WarnApps auslösen und die in der Stadt seit einem Jahr angeschlossenen Ströer-Displays die Testwarnung spiegeln.

Erstmals soll auch die Warntechnologie Cell Broadcast ausprobiert und eine Testwarnmeldung in der höchsten Warnstufe an alle Handys in Deutschland versandt werden. Es sollten am Warntag also auch sämtliche Frankfurter Mobiltelefone Alarm geben – wenn die Einstellungen stimmen.

Von der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt aus werden am Warntag außerdem die Sirenen der Industrieparks Fechenheim und Höchst ausgelöst. 45 Minuten später soll es überall Entwarnung geben.

Was funktioniert in Frankfurt noch nicht: stadtweit heulen aktuell keine Sirenen. Der Magistrat beabsichtigt aber, ein flächendeckendes und modernes Sirenennetz aufzubauen. Die von der Feuerwehr erarbeitete Vorlage dazu, für die nötigen Planungsmittel wurden beschlossen.

Flutkatastrophen und Waldbrände in Deutschland als Folge der Klimakrise, Krieg in nächster Nähe – es wird in 2022 von niemandem mehr bezweifelt, dass es elementar wichtig ist, Menschen bei Gefahr schnell und effektiv warnen zu können. Dazu gehört zum einen die funktionierende Warninfrastruktur. Aber genauso, dass Bürger ein Grundwissen darüber haben, wer warnt, wie gewarnt wird und was sie selbst tun sollten, damit sie gewarnt werden können.

WarnApp NINA

Am Warntag und bei bundesweiten Krisenlagen warnt das BBK. Bei nicht-polizeilichen Gefahren, die Frankfurt betreffen, wird die Warnung in der Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ausgelöst. Dort steht eine Station (MoWaS), über die alle gerade erwähnten Warnmittel ausgelöst werden.

Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt die nationale WarnApp NINA

Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt die nationale WarnApp NINA Foto: Feuerwehr Frankfurt

Die Frankfurter Feuerwehr, ebenso wie das BBK, empfiehlt ausdrücklich die WarnApp NINA. Die App unterscheidet zwischen Wetterwarnungen, Hochwasserinformationen und Bevölkerungsschutz-Warnungen wie etwa Großbrand oder Gefahrstoffausbreitung. Allerdings ist es wichtig, die App nicht nur herunterzuladen, sondern sie mit geringem Zeitaufwand zu verstehen und so einzustellen, dass es zu Wohnort und Lebenssituation passt. Wer kann, sollte älteren Angehörigen oder Nachbarn dabei helfen.

Cell Broadcast (CB) soll zwar ohne Apps einfach alle Mobiltelefone erreichen, die sich im gefährdeten Bereich befinden, aber das geht trotzdem nur unter bestimmten Bedingungen: Das Betriebssystem muss mit dem jüngsten Update versorgt werden, sinnvollerweise vor dem Warntag. Eine Warnung im Test- oder Ernstfall kommt außerdem nur an, wenn das Telefon nicht aus oder im Flugmodus ist.

Wer in der Nacht Ruhe will: besser andere Einstellungen wählen. Bei einigen Geräten muss zudem manuell freigegeben werden, dass und welche CB-Warnungen empfangen werden. Auch hier legt die Feuerwehr den Frankfurtern ans Herz: Wer gut mit Mobiltelefonen umgehen kann, sollte denen helfen, die Unterstützung brauchen, damit bei Gefahr alle gewarnt werden können.

Mit dem Warntag geht Cell Broadcast übrigens in die Testphase, richtig betriebsfertig soll CB ab dem kommenden Frühjahr sein.

Informieren und Vorbereiten

Eine Warnung ist in der Regel laut und knapp. Und sie enthält in der Regel die Aufforderung, sich im Anschluss aktiv zu informieren: im Lokalradio oder auf den Kanälen der warnenden Behörde. Auch wenn es im Krisenfall gegebenenfalls einen Moment dauert, dort werden alle wichtigen Informationen und Handlungshinweise verfügbar sein, aus zuständiger und vertrauenswürdiger Quelle.

Wichtig ist aber auch, dass wir vor einer Warnung auf Krisenfälle schon, so gut es geht, vorbereitet sind. Und zwar auch, wenn sie nicht sehr wahrscheinlich sind. Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt, das so zu sehen wie den Anschnallgurt im Auto: Den legen wir auch an, obwohl wir nur mit geringer Wahrscheinlichkeit in einen schweren Unfall geraten. Neben einer begrenzten Vorratshaltung und Zugang zu Information gehört zum Vorbereitet sein dabei auch: Sicherstellen, dass Warnungen Sie erreichen können.


Mehr Informationen zum Warntag hat die Frankfurter Feuerwehr auf ihrer Webseite www.feuerwehr-frankfurt.de oder unter dem Kurzlink www.fwffm.info/w bereitgestellt.

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Offizielle Einweihung der „Römischen Straße“ am Riedberg

Römische Straße

Vor 7 Jahren wurde die „Römischen Straße“ am Riedberg geplant. Jetzt ist sie weitgehend fertig und Vertreter der Politik haben die letzte große Grünfläche am Riedberg offiziell eröffnet.

Mutig trotzen Frau Rosemarie Heilig, Herr Stefan Majer (beide Grüne) und Herr Mike Josef (SPD) den eiskalten Winden, die durch die neu geschaffene Frischluftschneise pfiffen. Was im Sommer für angenehme Kühlung sorgt, führt im angehenden Winter dazu, dass die Menschen schnellstmöglich die nächst gelegene „warme Stube“ aufsuchen und heiße Getränke bestellen.

Der Riedberg ist ja bautechnisch in seiner Abschlussphase. Nur noch wenige Bauprojekte sind am Laufen und die Zahl der unbebauten Grundstücke ist sehr überschaubar geworden. So zählt auch die jetzt eingeweihte Grünfläche zu den letzten großen Baumaßnahmen im Rahmen der Erschließung des Westflügels.

Fertiggestellt und doch nicht ganz fertig

Am oberen und am unteren Ende der 1,4 km langen Parkanlage sollten noch Schrebergärten entstehen. Doch anscheinend hat das beauftragte Unternehmen Probleme und so wurde die Fertigstellung der Gärten kurzfristig „auf Eis“ gelegt. Wann es da weitergeht, ist derzeit noch nicht bekannt.

Auch die fünf errichteten römisch geprägten Stelen mit ihren Aussparungen für Metallplatten sind noch nicht mit den vorgesehenen Infotafeln bestückt. Der Einbau soll im Nachgang, Anfang 2023 erfolgen.

Die Bepflanzung der „Römischen Straße“

Für die Begrünung der Anlage wurden über 100 Bäume aus 7 verschiedenen widerstandsfähigen Arten eingepflanzt:

  • 20 Europäische Zürgelbäume
  • 3 Vogelkirschen
  • 19 Urweltmammutbäume
  • 8 Amerikanische Amberbäume
  • 17 Manna-Eschen
  • 9 Mispeln
  • 33 Hainbuchen

Darüber hinaus wurden 15.000 Sträucher und eine Reihe von Wildblumenwiesen angelegt.

Schwammstadt, Hitze-Schutz und Barrierefreiheit

Bei der Konzeption des Parks wurde erstmals in Frankfurt Wert auf Barrierefreiheit gelegt. An den Straßenübergängen sind Leitsystem für sehbehinderte Menschen (Taktile Markierungen) und abgesenkte Bordsteine eingebaut worden. Die Wegränder sind mit Steinen gepflastert und dadurch ertastbar.

Regelmäßige Mulden nehmen Regen auf, der dort versickern kann. Die dort gepflanzten Bäume nutzen das gesammelte Wasser.

Die Bodendecke des Weges erhielt eine weiße Beimischung, um mehr Sonne zu reflektieren und sich weniger stark thermisch aufzuladen.

Beleuchtung

Die Parkanlage wurde nur da beleuchtet, wo sie als Schulweg genutzt wird. Die anderen Teile sollen ohne Beleuchtung auskommen, nicht nur um Strom zu sparen, sondern auch zum Schutz der Insekten und anderer Tiere.

Spiel und Sport

Neben einer Reihe von Spielpunkten wurden 3 größere Spielplätze für unterschiedliche Altersstufen errichtet. Für die Leistungssportler gibt es eine Calisthenics-Anlage (Boot-Camp-Workout). Dazu eine Tischtennis-Platte, sowie eine Überdachung (Pavillon) zum Chillen, als Regenschutz/Sonnenschutz.

Konzeption und Kosten

Planung und Umsetzung der „Römischen Straße“ erfolgte durch das Berliner Landschaftsarchitektenbüro Weidinger. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 6,5 Millionen Euro.

Archäologie

Um die „Römischen Straße“ anzulegen mussten entsprechende Erdarbeiten durchgeführt werden. Dabei konnten die Archäologen des Frankfurter Denkmalamtes noch so einige archäologische Funde machen.

Unter anderem wurde ein Skelett aus der Römerzeit gefunden. Neben dem Skelett lag eine Bronzemünze, die eine zeitliche Einordnung des Fundes ermöglichte.

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