Kategorie: AktuelleNEWS

Wasser und Kälte erzeugen Löcher im Asphalt

Riss im Asphalt

Kaum dass sich der Winter dem Ende zuneigt, zeigen unsere Verkehrswege die Wunden, die ihnen Wasser und Kälte in den letzten Monaten zugefügt haben. So auch an der Fahrbahndecke im Kalbacher Stadtpfad. Man hat das Gefühl, dass hier die Fahrbahndecke nicht nur löchrig wird, sondern sich an verschiedenen Stellen auflöst.

Bei den Fahrbahndecken ist es wie bei kariösen Zähnen. Es fängt mit kleinen Rissen und Löchern an, dann werden die Löcher immer größer und tiefer. Das Straßennetz das Frankfurt erschließt, hat eine Länge von etwa 1.500 Kilometern. Wenn auf jeden Kilometer 3 Löcher kämen, müssten im Jahr 4.500 Löcher ausgebessert werden.

Das städtische Straßenbauamt (ASE) ist in 3 Baubezirke aufgeteilt. Kalbach liegt im Straßenbauamtsbezirk Nord/Ost. In jedem Bezirk kümmert sich ein mehrköpfiges Team darum, dass die in der Kälteperiode entstandenen Schlaglöcher möglichst schnell ausgebessert werden.

Wer ein Schlagloch repariert haben möchte, kann entweder die Hotline beim Amt für Straßenbau und Erschließung mit der Rufnummer 069-212-46 926 anrufen oder eine eMail schreiben an bbznord.amt66@stadt-frankfurt.de. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch die Behördennummer 115 anrufen oder den Mängelmelder der Handy-App „FFM.de“ nutzen.

Allein im Januar kamen 750 Anrufe aus dem ganzen Stadtgebiet bei der Hotline des Straßenbauamtes an. Auch die Polizei sowie eigens beauftragte Straßenbegeher nehmen die Fahrbahnschäden auf. Ist ein Hinweis eingegangen, wird die Stelle inspiziert und fotografiert. So wird die Schwere des Schadens eingeschätzt.

Im Amt werden die anfallenden Arbeiten priorisiert und Abarbeitungspläne erstellt. Schwierig ist die Behebung von Schäden an Stellen, wo öfters Autos parken. Ist das Loch nicht zugängig, kann auch nicht repariert werden. Bei besonders schweren Schäden und hoher Dringlichkeit werden gelegentlich auch externe Firmen mit der Behebung beauftragt.

Der Klimawandel mit seinen ständigen Wechselperioden ist einer der Treiber für Schlaglöcher. Hinzu komme der gestiegene Verkehr, der die Fahrbahndecken zusätzlich belastet. Auch der Zahn der Zeit macht die Beläge anfälliger. Je schneller die Defekte behoben werden, umso länger hält ein Straßenbelag, denn eine neue Decke ist elastischer und hält mehr aus.

Beginnt die Arbeit an einer Stelle, so muss diese vorher verkehrstechnisch abgesichert werden. Blinklichter und orangene Hütchen warnen die Verkehrsteilnehmer. Dann wird das Loch erst mal gesäubert. Man kennt das ja schon vom Zahnarzt her. Dann wird schwarzer Kaltasphalt aus einem Eimer hineingegossen. Danach wird die Stelle mit einem Stampfer verdichtet und mit Splitt bedeckt. Wenn die Masse ausgehärtet ist, kann sie wieder befahren werden.

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Fasching in Heddernheim (Klaa Paris)

Faschingstreiben

Bereits ein Jahr nach dem ersten Mainzer närrischen Umzug hatten die Heddernheimer ihre Fastnachtszug-Premiere im Jahr 1839. Die Initiatoren waren zwei Handwerksburschen. Sie kamen von der damals üblichen Wanderschaft in ihr Heimatdorf zurück.

Heddernheim hatte damals weniger als 2000 Einwohner. Heute sind es zehnmal so viel. Fließendes Wasser gab es damals nur in der Nidda. Im Dorf holten die Bürger sich ihr Trinkwasser mühsam aus Ziehbrunnen.

Was für ein bahnbrechendes Ereignis war das damals, als der Gemeinde eine Wasserpumpe geschenkt wurde. Die zwei eingangs erwähnten Handwerksburschen waren im Jahr davor bei der ersten Fastnacht in Mainz gewesen.

Davon begeistert, starten sie einen Versuch, Fasching auch in Heddernheim zu etablieren. Sie fertigten eine Kopie der im Original tonnenschweren Pumpe an, hievten sie auf einen Karren und zogen sie unter Gejohle durch die Straßen. Nicht ahnend, dass sie damit eine Jahrhunderte währende Tradition begründet hatten.

Inzwischen wird Fastnacht in „Klaa Paris“ zum 184. Mal gefeiert. Der große Faschingsumzug im Stadtzentrum von Frankfurt, der vorher am Wochenende stattgefunden hat, wurde somit zur Auftaktveranstaltung, um die Faschingslust so richtig in Schwung zu bringen.

Das Zeitgeschehen hinterlässt seine Spuren

Corona-Pandemie, die steigenden Anforderungen der Bürokratie und die sinkende Bereitschaft sich in Vereinen ehrenamtlich zu engagieren haben ihre Spuren hinterlassen. Die Zahl der Musikzüge, die sich beim Umzug einbringen, ist auf neun gesunken. Deutlich weniger als sonst.

Die Kosten für Sicherheitspersonal sind kräftig gestiegen. Auch die Kosten für Betonblöcke und Absperrgitter sind zu stemmen. Doch allen Widerständen zum Trotz gibt es immer noch genug Enthusiasten, die sich für den Faschingsumzug ins Zeug legen. Mit mindestens 100.000 Besuchern wird gerechnet.

Vor Ort parken – Des könne se vergesse!

Klaa Paris wird vehement abgeriegelt. Die einzige legale Parkmöglichkeit ist im Nordwestzentrum. In Heddernheim herrscht zu dieser Zeit Halteverbot. Wer‘s nicht glaubt, der wird rigoros abgeschleppt. Aus tollem Faschingstreiben wird dann lustiges Auto suchen und statt Knöllchen einsammeln heißt es dann Knöllchen bezahlen.

Wer dagegen an der U-Bahnstation Heddernheim aussteigt, ist zu Fuß in 5-10 Minuten mitten närrischen Treiben. Und darf dabei auch alkoholische Getränke genießen, ohne Angst zu haben, dass der Führerschein deswegen in Gefahr ist.

Auch für die Notdurft ist gesorgt

Eine stattliche Anzahl mobiler Toilettenhäuschen wird entlang der Umzugsstrecke aufgestellt. Wer sich orientieren will, druckt am Besten den Toiletten-Plan aus und nimmt ihn mit oder legt sich einen entsprechenden Link auf sein Handy.

Geschichte

184 Jahre Faschingstradition. Das hat etwas mit der besonderen Geschichte Heddernheims zu tun. Historisch nicht verbürgt ist, warum sich das Dorf irgendwann mit dem Titel „Klaa Paris“ schmückte. Eine Erklärung besagt, dass die Frankfurter nach dem Fall ihrer Stadt an das machthungrige Preußen zu Fastnacht gerne nach Heddernheim zogen, das ehedem zu Kurmainz gehörte. „Hier ist die Luft freier. Hier ist es wie in Paris“, sollen die genervten Frankfurter geseufzt haben. Egal, auch wenn die Faschings-Hochburgen in Mainz und Köln verortet werden, Heddernheim ist die Faschings-Hochburg in Frankfurt seit vielen Jahren und wird diese schöne Tradition auch in Zukunft weitertragen.


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Die erste Packstation am „Riedberg“

Packstation von DHL

Bekanntlich gehört das Universitätsgelände zu Niederursel, auch wenn es auf dem Riedberg steht. Aber was solls, endlich gibt es hier in U-Bahn-Nähe auch eine Packstation mit der Nummer 101. Sie liegt in der Max-von-Laue-Straße 18, zwischen der Kita „Kairos“ und dem Studentenwohnheim Riedberg der Schneider Bau.

Die Packstation wurde von der Deutschen Post errichtet und bietet 50 Fächer. Über diese (oder natürlich auch jede andere) Station können Päckchen abgeholt oder verschickt werden. Vorausgesetzt, man ist bei DHL ein Packstationskunde geworden. (Anmeldung)

Dafür muss man seine aktuellen persönlichen Daten angeben und diese im Rahmen des „Ident-Verfahren/Adress-Check“ überprüfen lassen. Der Identifizierungsprozess dauert etwa 3-5 Werktage. Danach lädt man sich noch die Post & DHL App auf sein Handy und dann kann man den Service – der „Rund um die Uhr“ verfügbar ist – nutzen.

Wichtige Fragen zur Nutzung der Paketstation erklärt die Post auf ihrer FAQ-Seite. Die hier vor Ort errichtete Packstation weist noch eine Besonderheit auf: Auf ihr wurden bereits Solarmodule für den Betrieb installiert – sozusagen ein Modell „Prototyp“. Die örtliche Lage ist zwar ein wenig versteckt, aber es wird sich schon rumsprechen, wo das „Päckchen-Paradies“ zu finden ist.

Da die Station mit dem Auto schwer erreichbar ist, dürfen sich jetzt vor allem Fußgänger und Fahrradfahrer über das neue Angebot freuen. Die nächste Paketstation (# 224) für die Nutzer der U-Bahn (U8/U9) ist übrigens im Krautgartenweg 77 an der U-Bahn-Haltestelle Wiesenau. Dort gibt es 78 Fächer. Auch an der U-Bahn-Station Heddernheim (An der Sandelmühle 52) befindet sich noch eine weitere Packstation (# 221).

Rückblick

Gerade hier im ehemals größten Neubaugebiet der Bundesrepublik war die Suche nach einem Standort für eine Packanlage besonders schwierig. Obwohl schon vor 12 Jahren der erste Antrag im Ortsbeirat 12 gestellt wurde, konnte das Projekt erst jetzt realisiert werden.

Der Ortsbeirat hatte in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Platzierungsvorschläge eingereicht. Unter anderem auch den Platz, an dem jetzt die Anlage realisiert worden ist. Alle vorgeschlagenen Stellen schieden aus irgendeinem Grund aus: Leitungsfreier Untergrund, Stromanschluss, ausreichend Platz für die anliefernden Transporter … waren nur einige der relevanten Kriterien, die eine Rolle spielten.

Ausblick

Natürlich ist eine Station mit 50 Fächern bei geschätzten 7.000 Haushalten hier am Riedberg nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn es nach der Post geht, könnten noch sechs weitere Stationen in unserem Stadtteil errichtet werden. Aber immerhin ist es mal ein Anfang.


Weitere Packstationen

  • DHL Packstation 222: Alt Niederursel 2
  • DHL Packstation 154: Olof-Palme-Straße 7
  • DHL Packstation 199: Heddernheimer Landstraße 122
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Der Hortus Nucis wird für die Geländebeschneidung vorbereitet

Hortus Nucis Plan vom April 2021

Wie berichtet, muss der Projektgarten „Hortus Nucis“ am Frankfurter Berg, einem breiten Serviceweg neben den zukünftig vier Gleisen der Main-Weser-Bahn weichen.

Die Permakultur-Designerin und Wildnislotsin Julia Auer und ihre Familie werden aber weiterhin versuchen in ihrem Garten die mühevoll geschaffenen Strukturen soweit es geht zu retten. Mit der Unterstützung einiger fleißiger Helfer wurde in der Zwischenzeit das Ziegel-Keyhole-Beet abgebaut und zwischengelagert.

Beim einem weiteren Einsatz wurde der hintere Waldgarten-Teil des Hortus vorbereitet: der Totholzzaun wurde abgebaut und die sich „im Weg“ befindenden Wildpflanzen wurden ausgebuddelt.

Letzten Montag gab es dann das finale Vorgespräch zur Rodung

Im Auftrag der Deutschen Bahn soll nun die Rodungsfirma versuchen, die 13 Meter lange und 60 cm dicke Totholzmauer auf die neue Grundstücksgrenze zu setzen. Die nur ca.17 m² große Magerwiese wird aber leider nicht umgesetzt werden.

Daraufhin hat die Helferschar versucht, die Wiese mit Spaten händisch umzusetzen, aber der Boden war noch gefroren. Immerhin konnte die Wildstrauchhecke und die kleine Salweide ausgraben und vorübergehend in Töpfe verpflanzt werden.

Wenn sich jetzt noch ein hilfsbereiter Baggerfahrer findet, der ein Auge zudrückt und mit ein paar Schaufelhüben die Wiese ein paar Meter nach hinten versetzt … dann wäre der größte Teil der Arbeit geschafft.

 

Hortus Nucis und die Main-Weser-Bahn

Hortus Nucis und die Main-Weser-Bahn, Foto: Christina Rumpel

Wer den Kampf um den Erhalt des Gartens unterstützen möchte, kann Daumen drücken und beten, dass die nächsten Tage erfolgreich über die Bühne gehen.

Über den weiteren Fortgang wird noch berichtet werden.


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Speed-Dating mit Frau Maja Wolff (Oberbürgermeister-Kandidatin)

Podiumsdiskussion der Kandidaten

Das Publikum, das sich am Samstagnachmittag im Café Mutz versammelt hatte, lauschte gespannt der überparteilichen Oberbürgermeisterkandidatin Maja Wolff, die in einem Parforceritt durch ihre Frankfurter Biographie als Künstlerin, Theaterpädagogin, Sozialarbeiterin und Unternehmerin ihre Motivation für die Kandidatur als Chefin der Stadt erläuterte.

Wie soll die Umsetzungsstrategie aussehen?

Frau Wolff will mit der Stadtgesellschaft gemeinsam Lösungen suchen und gemeinsam handeln. Dazu gehören vor allem die Wirtschaft, die Bürger in den Stadtteilen, die zahlreichen Wissenschaftler die in Frankfurt leben und arbeiten und andere.

Mit Frankfurter Unternehmen und Investoren will sie ein soziales Wohnungsprogramm entwickeln, für das auch die Stadt selbst einen Investitionsfonds auflegen müsse. Nach dem Wiener Vorbild sollten Wohnflächen zurückgekauft werden und Eigentümer bei Investitionen in neue bezahlbare Wohnungen unterstützt werden.

Die ABG sollte das Hilgenfeld jetzt zügig bebauen, die Errichtung der Günthersburghöfe auf einem vertretbaren Teilgelände der „grünen Lunge“ im Norden der Stadt müsste vorangetrieben werden, auch wenn sich hier keine Rendite erzielen lasse. Städtischer Wohnungsbau erfordert ja auch keine Gewinnerzielungsabsicht.

Mehr CO2-neutrale ÖPNV-Angebote in höherer Taktung, mehr Straßenbahnen und mehr P+R-Plätze am Stadtrand sind ein weiterer Baustein. Verdrängung der Autofahrer durch die anderen Verkehrsteilnehmer kann auf Dauer nicht funktionieren. Es ist ein intelligentes und umfassendes Mobilitätskonzept erforderlich.

Umsetzungsbeschleunigung

Gefühlt werden die vorhandenen Pläne und Konzepte nicht oder nur halbherzig umgesetzt. In der Ausländerbehörde stapelt sich die Arbeit und sorgt für negative Schlagzeilen. Leider sind alle Parteien in der letzten Amtsperiode am Stillstand beteiligt gewesen.

Frau Wolff: Wir ersticken in unseren Strukturen, in Vorschriften und selbst gemachten Blockaden in der Verwaltung, die es endlich zu durchschlagen gilt. Der Abbau von viel zu hohen und sich widersprechenden Auflagen in Bau und Brandschutz, schnelle Einführung einer digitalen städtischen Serviceplattform für die Bürger. Im Ranking der Smart Citys steht Frankfurt auf Platz 33, weit hinter Berlin. Hamburg und München sind Spitzenreiter und können für Frankfurt ein Vorbild sein.

Den Gordischen Knoten durchschlagen

„Und wie wollen Sie das schaffen, Frau Wolff, wenn sie als überparteiliche Macherin Chefin der Stadt werden?“, fragt ein Herr aus dem Publikum.

Frau Wolff als parteiunabhängige Kandidatin ist der Sache verpflichtet und frei von parteipolitischen Geboten und Verboten. Ohne Schere im Kopf will sie als Stadtoberhaupt Regie führen und als Moderatorin das Orchester des Magistrats in ein abgestimmtes Zusammenspiel führen, aus dem endlich gemeinsame Taten folgen.

Regie führen, heißt nicht bestimmen, sondern lenken. Regisseurin und Spieler ergeben gemeinsam ein gutes Konzert. In die Verwaltung schickt sie, die selbst eine Ausbildung in systemischer Gruppentherapie absolviert hat, Organisationsentwickler, die helfen sollen, Strukturen und Prozesse zu vereinfachen, einen effizienten Workflow herzustellen. Mehr will sie nicht, aber auch nicht weniger. Denn Macht heißt für sie: gestalten, verändern, machen können.

Veranstaltung am Wasserbüdchen

Veranstaltung am Wasserbüdchen,
Foto: Maja Wolff

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Alkohol am Steuer – Ungeheuer

Polizeikelle

Gestern Nachmittag eskalierte ein eigentlich banaler Verkehrsunfall aufgrund der Trunkenheit des Unfallverursachers und dessen Beifahrerin. Am Ende schlugen zwei beschlagnahmte Führerscheine und u. a. eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu Buche.

Gegen 16:20 Uhr standen ein VW Touran und ein Mercedes Viano in dieser Reihenfolge vor der Ausfahrtschranke des Parkhauses am Riedbergplatz. In beiden Fahrzeugen saß jeweils ein Ehepaar. Der 39-jährige Fahrer des VW fuhr oder rollte dann rückwärts und kollidierte mit dem dahinter wartenden Mercedes, wodurch ein Schaden entstand. Doch anstatt seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen und auszusteigen, um die Personalien auszutauschen, schickte sich der Fahrer an, mit seinem Auto von der Unfallstelle zu flüchten.

Die 44-jährige Beifahrerin aus dem Mercedes wollte dies verhindern, indem sie sich vor den VW stellte. Doch der 39-Jährige ließ sich davon nicht beeindrucken, fuhr trotzdem an und lud die Frau auf seine Motorhaube auf. Anschließend versuchte er, sie durch den Wechsel von Gas und Bremse wieder abzuwerfen, jedoch ohne Erfolg.

Schließlich gelang es der Frau, selbstständig von der Motorhaube abzusteigen. Sie blieb unverletzt. Zwischenzeitlich traf die Polizei vor Ort ein und stellte den Unfallfahrer. Der Grund für seinen Fluchtversuch war dann auch schnell klar: Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss.

Noch während der Sachverhaltsaufnahme durch die Streife stieg die Beifahrerin und Ehefrau des Betrunkenen plötzlich ins Auto ein und parkte dieses um, obwohl auch sie augenscheinlich betrunken war.

Dieser Verdacht bestätigte sich anschließend, als die Dame einen Atemalkoholwert von mehr als 1,7 Promille pustete. Die Konsequenz: Auch bei ihr veranlasste die Polizei eine Blutentnahme, beschlagnahmte ihren Führerschein und leitete ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer ein.

Gegen ihren Mann wird wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

 

Hinweis der Polizei

Die Frankfurter Polizei wird Ihre Kontrollen im Stadtgebiet zur Steigerung der Verkehrssicherheit in den kommenden Tagen aufgrund der bevorstehenden Faschingszeit noch einmal erhöhen. Sie appelliert, trotz aller Narretei, die Vernunft im Straßenverkehr walten zu lassen und sich nicht alkoholisiert ans Steuer zu setzen, um letztlich sich selbst und andere nicht zu gefährden.

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Einsatz für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Erdbeben in der Türkei/Syrien

Die Erdbeben in der Türkei und in Syrien haben bisher fast 28.000 Tote gefordert. Mehrerer Millionen von Menschen wurden obdachlos. Eine erschütternde Bilanz.

Für den Geschäftsführer der Reifen-Diehl-Tankstelle in der Homburger Landstraße 448, Herrn Feyyaz Çetiner, der Anlass für eine beispielgebende Spendenaktion: In der Zeit vom 01.02. bis zum 28.02.2023 wird der gesamte Gewinn für jeden an seiner Tankstelle getankten Liter den Erdbebenopfern in der Türkei und Syrien gespendet.

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Homburger Landstraße 448

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Homburger Landstraße 448 50.171106, 8.674854

Herr Çetiner war schon im letzten Jahr in karitativer Mission unterwegs, als er ausrangierte Erste-Hilfe-Kästen an seiner Tankstelle sammelte und sie den Kriegsopfern in der Ukraine zur Verfügung stellte.

Für die Flüchtlinge aus der Ukraine organisierte er gemeinsam mit einem Rechtsanwalt Seminare zum Thema „Auto fahren in Deutschland“, um die Neuankömmlinge auf die  Verkehrsanforderungen hier in Deutschland vorzubereiten.

Ein tolles Beispiel an persönlichem humanitärem Einsatz, das gerne als Anregung verstanden werden darf, ähnliche Ideen zu entwickeln oder Herrn Çetiner in seiner Aktion zu unterstützen.

Wer darüber hinaus Geld spenden möchte, kann dies zum Beispiel über ein Konto des Deutschen Roten Kreuzes tun (siehe weiterführender Link).


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Polytechnische Gesellschaft diskutiert über die Gestaltung des künftigen Frankfurts

Programmheft Frankfurt Next Generation 2023 I

Was kommt nach der Last Generation? Diese Frage beantwortet die Polytechnische Gesellschaft ganz einfach: die Next Generation. Im Bewusstsein, dass trotz der vielen Krisen der Gegenwart das Leben ja doch immer weitergeht, beschäftigen sich die Polytechniker im Jahr 2023 mit der Frage, was getan werden muss, damit die Kinder und Kindeskinder der heute in der Verantwortung stehenden Generation in einem lebenswerten und „gesunden“ Frankfurt aufwachsen können. Dabei hofft Volker Mosbrugger, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft e. V., auf rege Mitwirkung insbesondere der jungen Menschen in Frankfurt.

Nicht „es müsste etwas geschehen“, sondern „wir packen es an“

Die Politiker erkennen oft den Ernst der Lage, doch bleiben sie in Ziel- und Strukturkonflikten gefangen, sodass zu wenig zu langsam vorankommt. Aber wir können auch nicht erwarten, dass Politiker alle Krisen lösen. Wir, die Gesellschaft als Ganzes, müssen selbst ins Handeln kommen, da wir durch unser Handeln an relevanten Stellen wirklich etwas bewirken können.

Vortragsreihe der Polytechnischen

Unter dem Titel: „Frankfurt Next Generation“ bietet die Polytechnischen Gesellschaft eine Vortragsreihe mit vielen namhaften Referenten an, die Handlungsfelder einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Frankfurt beleuchtet.

Dabei kommen Akteure aus verschiedenen Feldern der Stadtgesellschaft zusammen, um neue Ideen zu entwickeln. Die Menschen in Frankfurt können live dabei sein und selbst Fragen einbringen. Von der Reihe sollen Impulse in die Stadtgesellschaft ausgehen, die in weiteren polytechnischen Aktivitäten aufgegriffen und weiterentwickelt werden könnten.

Gerade die jungen Menschen der Stadt sind eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und ihre Fragen einzubringen, denn um ihre Zukunft geht es.

Vielfalt in der Polytechnischen Gesellschaft

Die Mitglieder der Polytechnischen kommen aus Wissenschaft und Wirtschaft, aus Politik und Gesellschaft. Sie verbindet das Vertrauen in die Kraft des besten Arguments und in das Innovationspotenzial der Vielfalt.

Die Veranstaltungen fügen sich ein in eine Reihe weiterer Frankfurter Initiativen, die sich untereinander abstimmen und eine enge Verknüpfung ihrer Aktivitäten anstreben, um Frankfurt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu begleiten. Hierzu gehört das Vorhaben, eine Nachhaltigkeitslandkarte der Stadt Frankfurt zu erstellen, dessen Idee durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und die Inglosus Stiftung erarbeitet wurde.


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Und die nächste Bankfiliale muss dran glauben

Tower der Hessischen Landesbank

Diesmal ist die Reihe an der Filiale der Frankfurter Sparkasse im Hessen-Center in Seckbach.
Nur ein Automat zum Geldabheben und ein Kontoauszugsdrucker sind geblieben. Insgesamt 17 von 49 Standorten der Frankfurter Sparkasse im Stadtgebiet sollen geschlossen werden. Bis 2024 werden in Frankfurt noch die Filialen im Reuterweg, in Sossenheim, Ginnheim und Nieder-Eschbach geschlossen, teilt die Sparkasse mit.

Die Begründungen für die Filial-Schließungen sind immer wieder die gleichen:

  • Sinkende Nutzerzahlen in den Filialen
  • Personalkosten
  • Ausweichmöglichkeit auf andere Filialen

Aus dem wirtschaftlichen Blickwinkel eines Kreditinstitutes sind die Argumente erst mal einleuchtend. Bei näherer Betrachtung sind dann jedoch Schwachstellen in der Argumentation erkennbar.

Wer sinkende Nutzerzahlen als Argument heranzieht, verkennt, dass nur klassische „einfache“ und unproblematische Geschäftsvorfälle inzwischen vollständig elektronisch abgewickelt werden. Sobald es Probleme in der Geschäftsbeziehung gibt, wird durchaus Beratung benötigt.

Auch komplexere Bankdienstleistungen wie Wertpapiergeschäfte, Auslandszahlungsverkehr, Baufinanzierungen, um nur einige zu nennen, benötigen einen gut ausgebildeten Bankmitarbeiter, der den Kunden ordentlich berät. Wie schlecht inzwischen die Beratungsleistung in einigen Banken ist, konnte durch entsprechende Test-Kunden festgestellt werden.

Gerade die Sparkassen zeichnen sich nicht durch besonders günstige Gebühren aus. Wer Wert auf Verfügbarkeit vor Ort und gute Beratung legt, zahlt bisher bereitwillig diese Preise. Gerade wenn eine positive Beziehung zu den Mitarbeitern in der jeweiligen Filiale aufgebaut werden konnte. Fällt die persönliche Bindung und die Kundennähe weg, bleibt die Preisfrage und viele Kunden weichen dann auf eine der kostengünstigeren Konkurrenzinstitute aus. So erodiert mittel- und langfristig die eigene Kundenbasis.

Verarschen kann ich mich selber – dazu brauche ich keine Bank

In der Wächtersbacher Straße wurde die Filiale geschlossen mit dem Hinweis, man könne ja in die Schäfflestraße gehen. In der Schäfflestraße wurde die Filiale zugemacht mit dem Hinweis, auf die Filiale im Hessen-Center. Und jetzt wurde die auch noch geschlossen. Nun müssen die Leute nach Enkheim oder Fechenheim. Wer weiß wie lange die Filialen dort noch existieren? Wie lautet der uralte Banker-Witz: Beim Geschäft steht der Kunde im Mittelpunkt und auch da nur im Weg!

Die Sparkassen unterscheiden sich von den anderen Kreditinstituten durch den Versorgungsauftrag und die kommunalen Eigentümer als Träger der Sparkassen. (Hessisches Sparkassengesetz: „Die Sparkassen haben die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienende Wirtschaftsunternehmen ihrer Träger geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere Gelegenheit zur sicheren Anlage von Geldern zu geben.“ Und: „Die Erzielung von Gewinn ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebes.“)

Gilt der Versorgungsauftrag noch?

Wird der Versorgungsauftrag jedoch nicht mehr ernst genommen (Abhängen älterer Mitbürger, Diskriminierung behinderter Menschen, Ausgrenzung von Menschen die nicht Technik-Affin sind und dem Online-Banking nicht trauen, …) entfällt auch die Grundlage für eine Sonderbehandlung der Sparkassen. Dann sollten sie sich auch dem vollen Konkurrenzdruck stellen, wie alle anderen Kreditinstitute. Auf die öffentliche Hand kommt dann die Aufgabe zu, wie sie die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Bankdienstleistungen zukünftig sicherstellen will.

Die Ortsbeiräte werden vom Magistrat abgebügelt, wenn sie eine Änderung der Situation fordern. Die Macht der Bankvorstände reicht weit in die Politik hinein. Es fehlt derzeit an politischem Willen und so verschanzt man sich hinter Aussagen wie: „Der Magistrat hat keinen direkten Einfluss auf die wirtschaftlichen Entscheidungen von Anstalten öffentlichen Rechts und kann nicht in die Geschäftstätigkeit der Frankfurter Sparkasse eingreifen.“ Das kann zwar erst mal nicht widerlegt werden, aber der politische Wille der Bevölkerung kann den Sparkassen trotzdem um die Ohren fliegen.

Im Ortsbezirk 11 wurde im vergangenen Sommer die Filiale an der Wilhelmshöher Straße geschlossen. Die Sparkasse habe einen alternativen Standort in Seckbach für einen Automaten gesucht, aber nicht gefunden. Die Suche nach einem Standort sei nun final eingestellt worden, so ein Sparkassen-Sprecher.


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Deutsche Bahn bündelt in den Osterferien zahlreiche Bauarbeiten

Gleisbauarbeiten mit Zweiwegebagger

Vom 31. März bis 24. April erfolgen umfangreiche Baumaßnahmen auf den S-Bahn-Stammstrecken zwischen Frankfurt Hauptwache und Offenbach Ost/Frankfurt Süd.
Im Zeitraum vom 31. März bis 17. April findet zudem die nächste Phase für den viergleisigen Streckenausbau Frankfurt West – Bad Vilbel statt.

Die S6 erhält zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel eigene Gleise und soll darauf künftig zuverlässiger, pünktlicher und in einem gleichmäßigen Takt rollen. Auch Regional- und Fernverkehr profitieren von der zusätzlichen Kapazität auf der Strecke.

Ein Großteil der Bauarbeiten konzentriert sich dabei auf den Bereich rund um den Haltepunkt in Eschersheim. Hier können nach Abschluss im April die nächsten knapp 2 Kilometer langen neuen Gleise in Betrieb genommen werden.

Darüber hinaus werden im Februar und März zusätzliche Arbeiten erledigt, wie zum Beispiel …

  • Rückbau der Bestandsgleise und Durchführung von Erd-, Gleisbau- sowie Oberleitungsarbeiten.
  • Teilweise Abbruch des bestehenden Bahnsteigs sowie Bau von Schallschutzwänden.
  • Im Bereich Bad Vilbel werden nördlich des Bahnhofs Tiefenentwässerungen und Arbeiten an den Oberleitungen durchgeführt.
  • Auf der ganzen Strecke gründet die DB an verschiedenen Stellen die Masten für neue Zugsignale.

Folgende Arbeitspakete sind geplant

  • Die Vorbereitungen für die Arbeiten beginnen am 5. März vor allem in den Nachtstunden.
  • Parallel geht vom 31. März bis 17. April der Bau der eigenen Gleise für die S6 zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel weiter. Zusätzlich sind hier vom 3. Februar bis 13. März Bauarbeiten im Bereich Bad Vilbel und Eschersheim erforderlich.
  • Modernisierung und Ausbau des Schienennetzes im Großraum Frankfurt sind mit Streckensperrungen und umfassenden Änderungen des Fahrplans verbunden. Der Hauptbahnhof ist in den Bauphasen weiter aus allen Himmelsrichtungen erreichbar.

Planung Schienenersatzverkehr

  • Während der Osterferien sind im Abschnitt Offenbach – Frankfurt für die S-Bahnen ersatzweise Busse unterwegs. Diese verkehren ab Offenbach etwa alle fünf Minuten zu verschiedenen Endpunkten nach Frankfurt.
  • Außerdem fährt die S8 halbstündlich von Offenbach Ost nach Frankfurt-Süd/Flughafen sowie die S1 zum Hauptbahnhof Offenbach bzw. teilweise Frankfurt.
  • Während der Bauarbeiten für die S6 werden die S-Bahnen zwischen Groß Karben und Frankfurt West/Hauptbahnhof durch Regional- bzw. Expressbusse ersetzt, die jeweils im 30-Minuten-Takt unterwegs sind.
  • Die Regionalzüge in/aus Richtung Mittelhessen verkehren über Hanau zum Frankfurter Hauptbahnhof bzw. enden in Hanau, Frankfurt Süd oder Offenbach.
  • Zusätzlich setzt die DB Züge ein, die an den Werktagen stündlich von Friedberg über Friedrichsdorf nach Frankfurt und zurück pendeln.
  • Die ICE und IC-Züge werden in den ersten beiden Osterferienwochen über Kassel, Fulda und Darmstadt umgeleitet. Einige Züge können nicht wie gewohnt am Frankfurter Hauptbahnhof halten.

Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten und empfiehlt, sich unter www.rmv.de, www.bahn.de oder in der App „DB Navigator“ über Reise- und Anschlussmöglichkeiten zu informieren. Sämtliche Verbindungen werden in den Fahrgastmedien von DB und RMV veröffentlicht. Dort wird auch angezeigt, welche Alternativen es für Reisende zum Beispiel mit U-Bahn, Straßenbahn oder Bussen gibt.

Einen ausführlichen Überblick zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehren gibt es ab Mitte Februar auch auf der Internetseite: http://bahn.de/ersatzverkehr-rhein-main. Ab März stehen vor Ort außerdem Plakate, Aushänge, Beschilderungen und Infoblätter zur Verfügung. DB und RMV informieren zudem über Anzeigetafeln in den Stationen und S-Bahnen.


Weiterführender Link

Quelle: https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-frankfurt-de/presseinformationen-regional/Moderne-Infrastruktur-im-S-Bahn-Tunnel-und-eigene-Gleise-fuer-die-S6-DB-buendelt-in-den-Osterferien-zahlreiche-Bauarbeiten-10180788#

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