Kategorie: AktuelleNEWS

Wieder rassistisches Graffiti im Park

Es ist schon wieder geschehen: Am Riedberg wurde zum zweiten Mal ein offenbar rassistisches Graffiti entdeckt. Die Polizei ermittelt.

Gleicher Ort, gleiche Schrift, gleicher Inhalt: In dieser Woche fanden Spaziergänger zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ein Anti-Asia-Graffiti im Kätcheslachpark. Auf der kleinen Brücke vor dem Weiher sind die Worte „Chinese go home“ gesprüht. Erst kürzlich hatte die FES die vorige Schmiererei entfernt.

„Rassismus hat keinen Platz in so einer liebevollen Gesellschaft wie Riedberg! Dafür bitten wir um Solidarität und Unterstützung“, hatte ein chinesischer Riedberger in einem Brief an MAINRiedberg gebeten, der das erste Graffiti Anfang April entdeckt hatte.

Darum ist das Entsetzen groß

Menschen aus über 100 Nationen leben im Stadtteil. Von rund 16.000 Einwohnern kommen mehr als 3000 aus Nicht-EU-Staaten. Oft aus Asien – wobei viele hier schon in zweiter Generation leben und bestens integriert sind.

Umso größer ist das Entsetzen, nicht nur in der asiatischen Community. Zumal zeitgleich in den USA Hassattacken gegen Asiaten zunehmen, ausgelöst durch Donald Trumps Äußerungen über das „chinesische Virus“ und weitere Anschuldigungen in Zusammenhang mit Covid-19.

Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise

Die Polizei wurde umgehend informiert. „Wir haben die Sache zur Anzeige gebracht und den zuständigen Kollegen übergeben“, sagt Andreas Wagner, einer der beiden Schutzmänner vor Ort des Polizeireviers in der Marie-Curie-Straße. Er bittet um Hinweise, entweder an das 14. Polizeirevier (069/ 755-11400) oder unter 069/ 755-11470 sowie 069/ 755-11472 direkt an ihn und seinen Kollegen Adrian Homeier.

Dennoch gilt der Riedberg immer noch als Vorzeige-Stadtteil. Schutzmann Andreas Wagner spricht davon, dass es seines Wissens vorher keine rassistischen Vorfälle gab.

Ortsbeirat diskutiert über eine mögliche Lösung

Auch Mitglieder des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg wollen erreichen, dass dies weiter so bleibt – und das Graffiti umgehend entfernt wird. Für die konstituierende Sitzung am nächsten Freitag hat die CDU einen entsprechenden Antrag eingebracht, der sich allerdings noch auf die erste Schmiererei vor Ostern bezieht. „Wir möchten damit aber gerne erreichen, dass über eine längerfristige Lösung diskutiert wird“, sagt die bisherige Ortsbeiratsvorsitzende Carolin Friedrich.

Ihr Argument: Da die Brücke immer wieder mit – sonst harmlosen – Liebes- und anderen Graffitis bemalt wird und eine völlig freie Fläche wieder zum Vollsprühen einladen könnte, wäre ein Kunstprojekt eine gute Idee. „So, wie es die Kita Traumbaum etwa schon an Mülleimern am Riedberg gemacht hat“, so Friedrich. Oder wie die Ferienaktion von Jugendlichen an den Säulen am Jugendhaus. Also ein Graffiti mit Konzept, das gemeinsam mit einer Schule aus dem Stadtteil realisiert werden könnte. Cool, einladend – aber garantiert nicht ausgrenzend.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg findet am 7. Mai um 20 Uhr im Saalbau Nidda, Harheimer Weg 18 – 24, statt. Die Plätze für Zuschauer sind coronabedingt begrenzt. Tagesordnung unter www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK

Foto: MAINRiedberg Magazin

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„International House“ für Gastwissenschaftler und Studierende

Die Goethe-Universität ist attraktiv für internationale Wissenschaftler – und soll durch ein Vorzeige-Projekt noch attraktiver werden: Am Campus Riedberg wird ein Gebäude für Studierende und Gastwissenschaftler gebaut, teilweise aus heimischem Fichtenholz. Jetzt war Richtfest.

Nach etwa einem Jahr Bauzeit konnte auf dem naturwissenschaftlichen Campus Riedberg bereits das Richtfest für das neue Studierendenwohnheim und International House gefeiert werden. Pandemiebedingt nur in einer reduzierten Runde mit den beteiligten Firmen und natürlich mit einem feierlichen Richtspruch, von Kai Laumann, Inhaber der gleichnamigen Zimmerei- und Bedachungs GmbH. Die Holzrohbauarbeiten starteten zu Jahresbeginn und konnten aufgrund der Vorfertigung in Windeseile durchgeführt werden.

Innovativer Bau – mit heimischem Fichtenholz

Der Neubau des Studierendenwohnheims mit International House ist ein innovatives Projekt. Organisatorisch wurde für das gemeinschaftliche Projekt des Studentenwerks Frankfurt mit der Stiftung zur Förderung internationaler Beziehungen der Goethe-Universität eine „Bauherrengemeinschaft IHCR“ gebildet, die Bauherrin und Eigentümerin ist.

Der Bau ist ein energetisch kompaktes hochwärmegedämmtes und nachhaltig gebautes Passivhaus. Bei den zum Einsatz kommenden Baumaterialien wurde nicht nur auf einen guten Primärenergiefaktor, sondern auch auf Umweltverträglichkeit und Rückbaubarkeit Wert gelegt. Die Geschosse oberhalb des Erdgeschoßes wurden binnen weniger Wochen in einer Holzkonstruktion ausgeführt. Die Holzbauweise ist auch vom Inneren des Gebäudes an Decken und Wänden der Individualräume sichtbar.

Die Fertigstellung ist Mitte 2022 geplant

Insgesamt werden 2.900 Kubikmeter heimisches Fichtenholz verbaut und auch viele Ausbauelemente, die Mineralwolldämmungen, die Holzfenster, der natürliche Bodenbelag etc. genügen den selbstgesteckten Anforderungen zur Nachhaltigkeit. Der Baustoff Holz reduziert den ökologischen Fußabdruck nachhaltig. Aufgrund der Holzbauweise können 2.300 t CO² eingespart werden. Um diese Menge CO² zu emittieren, könnte man 13 Millionen km mit einem Mittelklassewagen mit Verbrennungsmotor fahren oder 1.500 Mal von Frankfurt nach New York und zurückfliegen.

Die Fertigstellung der 324 Wohneinheiten mit 359 Plätzen für Studierende und weiteren 27 Wohneinheiten für internationale Gastwissenschaftler ist für Mitte des Jahres 2022 geplant.

Die voraussichtlichen Projektkosten sollen sich auf rund 38,5 Millionen Euro belaufen. Davon rund 35 Millionen Euro für das Studentenwerk und 3,5 Mio. Euro für die Stiftung. Gefördert wird die Maßnahme unter anderem durch ein Darlehen aus dem Landesprogramm „Studentisches Wohnen“. Die Stiftung finanziert das Vorhaben aus ihrem Vermögen und sucht die Förderung durch Mäzene.

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir sagt: „Gerade in Frankfurt besteht ein hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende. Die hier entstehenden 359 Wohnplätze, die das Land mit 17,6 Mio. Euro fördert, werden dringend gebraucht. Mit unserem Förderprogramm setzen wir genau hier an und unterstützen Bauvorhaben für bezahlbare Unterkünfte in Hochschulnähe.“

Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn nennt das Gebäude einen „Ort der Zusammenkunft und des Austausches“. Hessens Finanzminister Michael Boddenberg gratuliert ebenfalls zum Richtfest, auch OB Peter Feldmann.

Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität betont: „Ich bin begeistert, wie schnell das International House auf dem Universitätscampus Riedberg Gestalt angenommen hat! Danke an alle Beteiligten von Stadt, Land und Stiftung, aber insbesondere auch an die umsetzenden Baufirmen, die trotz der großen Herausforderungen der Pandemie im Zeitplan geblieben sind. Für die Goethe-Universität hat dieses Haus eine wichtige Symbolfunktion: Wenn wir hier demnächst Studierende sowie Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus aller Welt begrüßen, bieten wir Ihnen das inspirierende Umfeld echter internationaler Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten.“

„Große Rolle bei der internationalen Vernetzung der Universität“

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, nennt „das Teamwork hier in Frankfurt ist einzigartig“ und modellhaft für ganz Deutschland.

„Die an der Universität als Gäste Forschenden erhalten inmitten einer hervorragenden Institutslandschaft die Möglichkeit nahe am Arbeitsplatz zu arbeiten.“, so Prof. Dr. Jürgen Bereiter-Hahn, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe-Universität. „Ihnen kommt eine große Rolle zu bei der internationalen Vernetzung der Universität, denn trotz aller elektronischer Kommunikationsmöglichkeiten ist auf das persönliche Zusammentreffen der Forschenden nicht zu verzichten.“

„Dass wir mit der Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe-Universität dieses Vorzeigeprojekt auf die Beine gestellt haben, führt zu insgesamt deutlich mehr Plätzen für Studierende, weil das Grundstück besser ausgenutzt werden kann und ist ein großer Erfolg.“, freut sich der Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main, Konrad Zündorf.„

Link zum virtuellen Richtfest mit den Grußworten unter www.studentenwerkfrankfurt.de/wohnen/riedberg

Foto: MAINRiedberg Magazin

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Tatort-Dreh am Campus Riedberg

Riedberg ist eine beliebte Location für Film- und TV-Produktionen. Aktuell werden am Uni-Campus Szenen für einen neuen Tatort des hr gedreht, mit den Frankfurter Ermittlern Janneke und Brix alias Margarita Broich und Wolfram Koch.

Wir sind wieder ein bisschen Hollywood: Morgen werden Tatort-Szenen vor dem Chemie-Gebäude sowie in Richtung des Parkplatzes vor dem Biozentrum am Campus Riedberg gedreht. Am Freitag in einem Hörsaal und in einem Labor. Dazu kommen noch Regie, Catering und Maske in verschiedenen Bereichen. „Durch die stattfindenden Dreharbeiten soll der reguläre Betrieb nicht merklich eingeschränkt werden“, heißt es von der Uni-Verwaltung.

Auch beim Hessischen Rundfunks wird bestätigt: „Wir drehen aktuell in Frankfurt und Umgebung einen neuen Tatort mit dem Arbeitstitel „Morgengrauen“ mit dem Frankfurter Ermittlerteam Janneke und Brix alias Margarita Broich und Wolfram Koch“, so Pressesprecher Michael Draeger.

Das ist der Tatort „Morgengrauen“

Zum Inhalt: Mitten in der Nacht alarmiert ein junges Paar die Polizei. In einem Waldstück am Frankfurter Stadtrand haben die beiden eine Frauenleiche entdeckt. Doch als die Hauptkommissare Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) dort eintreffen, ist die Leiche verschwunden.

In der Nähe des vermuteten Tatorts wurde ein Auto beobachtet, das auf eine Frau namens Maria Gombrecht zugelassen ist. Zwar ist auch das Auto verschwunden, doch deuten massive Blutspuren darauf hin, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Mit dieser Tatsache konfrontiert, klammern sich der Ehemann und die beiden Töchter weiter daran, dass Maria zum Fastenwandern in Frankreich ist und wieder auftauchen wird.

Gombrecht ist schwer krank, Tochter Kristina hochschwanger, und ihre Schwester steckt als Theaterregisseurin in schwierigen Proben. Für die Ermittler sieht es zunächst nach einem Raubmord aus, doch dann führen die Spuren mitten hinein in die Familie. Schon bald entdecken Janneke und Brix, dass hier alle Geheimnisse voreinander haben. Und am Ende ist die Wahrheit noch weitaus grausamer als erwartet…

Bitte keine Zuschauer beim Dreh!

Der hr bittet darum, coronabedingt von den Dreharbeiten Abstand zu halten. Dafür können wir uns umso mehr auf den „Riedberg“-Tatort im Fernsehen freuen. Vermutlich wird der Film Mitte nächsten Jahres in der ARD gezeigt. Einen konkreten Sendetermin gibt es noch nicht. 

Bild: HR/Bettina Müller

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Sondertermine im Frankfurter Impfzentrum

Corona Virus

Das Impfzentrum Frankfurt in der Festhalle bietet von Mittwoch, 28. April, bis Dienstag, 4. Mai, nun auch unter der Woche Sondertermine für alle unter 60-jährigen Impfberechtigten der Priorisierungsgruppen 1 bis 3 mit dem Impfstoff AstraZeneca an. Natürlich gilt das Angebot auch für alle über 60-Jährigen, die bisher noch nicht geimpft worden sind. Die Anmeldungen für die zusätzlichen Impftermine erfolgen über das Portal Terminland unter https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/ im Internet.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer sieht Frankfurt beim Impfen auf dem richtigen Weg: „Für die Aktion stehen circa 5500 Sondertermine zur Verfügung. Zusammen mit den über die Landeshotline vergebenen Terminen erreicht unser Impfzentrum damit seine Maximalkapazität von täglich 4000 Terminen. Mit der Erweiterung auf die nächste Impfpriorität, mit den Impfungen durch unsere mobilen Teams und die zunehmende Zahl an Impfungen durch die Hausärztinnen und Hausärzte können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken. Wir rechnen im Mai mit einer großen Zahl an Impfdosen, dann beschleunigen wir nochmal.“

4000 Impfungen pro Tag möglich

„Die Sondertermine mit AstraZeneca sind ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Unser Ziel ist es nach wie vor, schnellstmöglich alle Frankfurterinnen und Frankfurter zu impfen. Auf die volle Auslastung von 4000 Impfungen am Tag sind wir gut vorbereitet“, ergänzt Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des DRK-Bezirksverbands Frankfurt am Main.

Detaillierte Informationen zu den Priorisierungsgruppen finden sich unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940 im Internet.

Foto: CDC / Unsplash.com

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Kostenlose Schnelltests auch bei Receptura

Jetzt gibt es zwei Standorte für kostenlose „Bürgertests“ am Riedberg: Neben dem Zelt von dm am Riedbergplatz bietet auch die Receptura Apotheke in der Altenhöferallee Corona-Schnelltests mit Zertifikat an.

Wer einen zertifizierten Schnelltest benötigt, muss nicht lange warten. „Bei uns ist kein Termin erforderlich“, erklärt Carolin Cornelius von der Receptura Apotheke am Campus Riedberg. „Die Durchführung des Tests übernimmt dann unser qualifiziertes Fachpersonal.“ Der so genannte Bürgertest ist ein Mal in der Woche pro Person kostenlos. Das Ergebnis erhält man binnen 15 Minuten. Sind Mehrfachtestungen pro Woche nötig, können diese gegen ein Entgelt ebenfalls durchgeführt werden. Stets erhält man ein Zertifikat, das in der Regel für 24 Stunden gültig ist. „Bitte informieren Sie sich vorab, wie alt der Test für Ihre geplante Aktivität sein darf“, rät Cornelius.

Wie gut sind Schnelltests für Laien?

Wer kein Zertifikat benötigt, kann Covid-19 Schnelltests für Laien nutzen. Doch wie gut sind diese? „Sicherlich können bei der richtigen Anwendung des Testes unentdeckte und symptomlose Infektionen durch Covid-19 aufdeckt werden, jedoch ist die richtige Anwendung für ein korrektes Testergebnis essenziell“, erklärt Apothekerin Carolin Cornelius. Des Weiteren sei wichtig zu wissen, dass bei einer niedrigen Viruslast, trotz bestehender Corona-Infektion, ein negatives Ergebnis angezeigt werden kann. Darum sollte sich jeder auch nach dem Test weiterhin an alle Hygienemaßnahmen halten. 

Generell gilt: Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme. 

Worauf muss man bei Selbsttests achten?

Leider befinden sich auch Covid-19-Tests im Umlauf, die nicht für Laien zugelassen sind. 
Sicher zugelassene Test findet man unter https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html;jsessionid=4F3D066A1BAB04CBFD7B0C7ACE1BA6B2.1_cid506

Die Laientests beruhen alle auf dem Prinzip der Antigen-Testung. Der Ort der Probenname spielt somit für die Aussagekraft der Tests eine große Rolle. Am besten eignet sich laut Experten ein Nasen-Rachen Abstrich, den man in Testzentren, beim Arzt oder in Apotheken machen lassen kann.

In der Receptura Apotheke werden auch Fragen zu den zugelassenen Selbsttests beantwortet Foto: privat

Die Abstriche bei Selbsttests werden nur im unteren Nasenbereich entnommen. Das heißt, die Sensitivität und Aussagekraft der Tests sinkt.

Was sind sogenannte „Spucktests“?

„Für Kinder und einige Erwachsene ist es sehr unangenehm, einen Nasen-Abstrich über sich ergehen zu lassen. Hierfür gibt es als Alternative den Spuck- oder Gurgel-Test“, berichtet Carolin Cornelius, fügt aber umgehend hinzu: „Auch diese Tests können durch Speisen, Getränke oder Tabak-Konsum falsche Ergebnisse erzielen. Lesen Sie bei solchen Test unbedingt die Voraussetzungen für ein korrektes Testergebnis in der Packungsbeilage durch!“

Das Fazit: Laientest sind zwar etwas weniger genau als die Tests in den Test-Zentren, die von medizinischen oder pharmazeutischen Fachkräften durchgeführt werden. Allerdings sind sie eine gute Möglichkeit, symptomfreie Infektionen mit Covid-19 schneller aufdecken und somit die Verbreitung des Virus weiter verhindern zu können. 

„Wir beantworten auch gerne weitere Fragen zum Thema Bürgertest, zu Schnelltests im Allgemeinen und zu den Selbsttests, die viele bereits in der Arbeit oder bald wieder in den Schulen durchführen“, heißt es in der Apotheke an der Altenhöferallee.

Foto: Receptura Apotheke

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Schulen schließen doch!

Am Freitag gab die Stadt Frankfurt bekannt, dass die Schulen – zumindest eine Woche – trotz Notbremse geöffnet bleiben, am Samstag ordnete das Sozialministerium Distanzunterricht für alle an. Für die Kitas, ESB und Horte soll ein Stufenplan gelten. Viele Fragen sind aber noch offen.

Am Freitag hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Pressekonferenz mit Blick auf die sogenannte Bundes-Notbremse gesagt: Niemand sei in der Lage, bis Montag alles Nötige zu organisieren. Er gehe davon aus, es werde mindestens eine Woche dauern, bis Schulen und Kitas geschlossen würden. Diese Übergangsfrist brauche man.

Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber hatte daraufhin mitgeteilt, die Stadt werde Schulen und Kitas in der kommenden Woche unabhängig von der Inzidenz offen lassen (MAINRiedberg berichtete)

Schließungen wegen der Bundes-Notbremse 

Im verschärften Infektionsschutzgesetz ist allerdings klar geregelt: In Kreisen und kreisfreien Städten, die drei Tage in Folge über einer Inzidenz von 165 liegen, müssen Schulen und Kindertagesstätten am übernächsten Tag schließen. Entscheidend sind die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). 

Frankfurts Inzidenzwert liegt inzwischen bei über 180 – und darum greift ab morgen die Bundes-Notbremse. Das Sozialministerium als zuständige Behörde hat am Samstag bekannt geben, dass Frankfurts Schulen ab Montag, 26. April, auf Distanzunterricht umstellen müssen.

Frankfurter Stufenplan für Schulen und Kitas

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 – 6 bedeutet das: Ab morgen gilt keine Präsenzpflicht mehr. Das stellt auch viele Eltern vor enorme Probleme. 

Bildungsdezernentin Sylvia Weber hat gestern einen Stufenplan für die Überführung von Frankfurts Schulen und Kitas in die Notbetreuung vorgestellt. Bis Ende der Woche greift Stufe eins, bei der die Präsenzpflicht in den Schulen aufgehoben ist, auf eine Anwendung der Auswahlkriterien für die Notbetreuung in den Kitas, ESB und Horten jedoch verzichtet wird. Sprich: Eine Betreuung der Kinder soll in Zusammenarbeit von Stadt und Trägern gesichert bleiben.

Sylvia Weber: „Die kurzfristige Ankündigung an einem Wochenende macht ein gestuftes Vorgehen erst recht notwendig. Ich kann und werde von Eltern nicht erwarten, dass sie innerhalb weniger Stunden die Betreuung ihrer Kinder neu organisieren.“ 

Viele Fragen sind noch offen

Aber das gilt offensichtlich nicht überall. Beispielsweise das Gymnasium Riedberg hat die Eltern darüber Informiert, dass die Stadt in diesem Zusammenhang keinerlei Entscheidungsbefugnis habe. Alle Schüler gehen in den Distanzunterricht.

Viele Fragen sind noch offen. Antworten wird es erst in den nächsten Tagen geben. Das Abitur wird jedoch wie vorgesehen durchgeführt.

Foto:  Azzedine Rouichi / Unsplash

 

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Schulen & Kitas (noch) offen, Sportanlagen teilweise auch

Wichtige aktuelle Meldung! Wegen der hohen Inzidenzwerte müssen die Schulen in Frankfurt bereits ab morgen schließen. Das hat das Sozialministerium am Samstag angeordnet. Die Stadt will mit einem Stufenplan die Betreuung sicherstellen.

Schulen schließen doch!

 

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Die Corona-Notbremse kommt – aber noch keine Schließung von Schulen und Kitas. Die Stadt Frankfurt versucht, mit folgenden Informationen den Bürgern Durchblick bei den neuen Regelungen zu verschaffen. Das betrifft auch das Thema Sport.

Das Infektionsschutzgesetz sieht folgende Regelung vor: Liegt ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt an drei Tagen nacheinander über einer Inzidenz von 100, gehen die Schulen am übernächsten Tag in den Wechselunterricht. Für die Jahrgänge 1 bis 6 ist das bereits Alltag, ab Klasse 7 soll dies ab den 6. Mai möglich sein. Näheres dazu regelt das Kultusministerium.

Nächste Woche noch keine Schließungen

Ab einer Inzidenz von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen werden die Schulen und Kitas ab dem übernächsten Tag, geschlossen. Ausnahmen gelten für Abschlussklassen und die Förderschulen. Eine Unterscheidung nach Klassenstufen sieht das Gesetz nicht vor. In diesem Fall wird es eine Notbetreuung geben. Genauere Regelungen dazu werden im Laufe der kommenden Woche erarbeitet und zeitnah mitgeteilt.

Dann folgt eine Information, die für viele Eltern und Kinder zumindest kurzfristig Klarheit schafft: „Unabhängig von der Inzidenz sind für die kommende Woche keine Schließungen von Kitas oder Schulen vorgesehen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Frankfurt.

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte müssen sich außerdem zweimal in der Woche testen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen. Alle Regeln für die Schulen gelten auch für Hochschulen, Berufsschulen und Bildungsangebote für Erwachsene.

Sportanlagen bleiben teilweise offen

Entsprechend der Ausgangssperre werden die Öffnungszeiten der Sportanlagen angepasst. Die Sportanlagen Babenhäuser Landstraße, Hahnstraße und der Sportpark Preungesheim schließen von Samstag, 24. April, an bereits um 21 Uhr. Sie sind also nunmehr täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet, respektive von 8 bis 21 Uhr im Sportpark Preungesheim. Die Leichtathletikanlage auf dem Sportplatz Hahnstraße bleibt nach wie vor ausschließlich dem Leistungssport vorbehalten.

Bei der Nutzung der Sportanlagen sind die geltenden bekannten Corona-Beschränkungen für den Freizeit- und Amateursport einzuhalten. 

Tennis und Badminton in Kalbach möglich

Von der Änderung betroffen ist auch das Sport- und Freizeitzentrum Kalbach mit der Tennishalle und den Badminton-Feldern, die in der Mehrzweckhalle gemietet werden können. Buchungen der Spielfelder für beide Sportarten sind demnach künftig täglich in der Zeit von 8 bis 21 Uhr möglich, weiterhin über www.frankfurtticket.de .

Weitere Vorgaben für den künftigen Sportbetrieb will die Stadt am Montag bekannt geben.

Foto:  Kelly Sikkema / Unsplash

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Ab heute Ausgangssperre in Frankfurt

Das verschärfte Infektionsschutzgesetz ist in Kraft getreten – mit unmittelbaren Folgen:  Aufgrund der erhöhten Inzidenzwerte gilt ab heute eine Ausgangssperre in Frankfurt. Neu ist auch, dass unter anderem Frisörbesuche nur noch mit Negativtest möglich sind.

Die bundesweite „Corona-Notbremse“ sieht für den Fall vor, dass die Zahl der Neuinfektionen an drei aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern und sieben Tage überschreitet, den Aufenthalt von Personen außerhalb der eigenen Wohnung von 22 Uhr bis 5 Uhr zu untersagen. 

Dies ist in Frankfurt bereits ab morgen der Fall, da die letzten drei Tage vor Inkrafttreten des Gesetzes – in diesem Fall also Dienstag, Mittwoch und Donnerstag – mitzuzählen sind. Darüber informierte die Stadt in einer Mitteilung. Die Ausgangssperre gilt so lange, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100 unterschreitet.

Das sind die Ausnahmen

Nur zur „Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum“ darf man das Haus verlassen, insbesondere bei einem medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfall oder anderen medizinisch unaufschiebbaren Behandlungen. Ausnahmen gelten auch für die Berufsausübung, bei Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts, für die Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, für die Versorgung von Tieren oder anderen gewichtigen Gründen.

Sport alleine im Freien, beispielsweise Joggen, bleibt zwischen 22 und 24 Uhr erlaubt, allerdings nur für Einzelpersonen und nicht in Sportanlagen.

Hier braucht man jetzt Negativtests

Während die Museen und der Goetheturm schließen müssen, bleiben Palmengarten und Zoo geöffnet. Aber nur nach Online-Buchung und für alle, die einen negativen Corona-Test einer offiziellen Teststation vorweisen können. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein. 

Medizinische Dienstleistungen, Frisöre und Fußpflege bleiben geöffnet, es gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Neu ist hingegen: Auch beim Frisör-Besuch oder der Fußpflege ist jetzt ein maximal 24 Stunden alter negativer Corona-Test vorzulegen.

Foto: Martin Sanchez / Unsplash

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Versuchter Raubüberfall im Frischezentrum

Drei unbekannte Täter wollten am Donnerstag zur Mittagszeit einen Lebensmittelhändler im Frischzentrum in Kalbach überfallen. Ihr Fluchtfahrzeug hatte keine Nummernschilder.

Gegen 12 Uhr fuhr plötzlich ein silberfarbener oder dunkelgrauer Audi A5/A6 auf das Gelände des Frischezentrums in der Josef-Eicher-Straße. Direkt vor dem Zugang eines Lebensmittel-Großhändlers stiegen zwei Männer aus, liefen ins Büro und attackierten den Angestellten mit Pfefferspray und Schlägen. Ohne Beute sprangen die Täter wieder ins Auto und fuhren über die Ausfahrt davon. Auffällig war, dass das Fluchtfahrzeug keinerlei Nummernschilder hatte. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass diese im Nahbereich des Frischzentrums abmontiert, beziehungsweise später wieder angebracht wurden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die genau diesen Vorgang des Ab- und Anschraubens der Kennzeichen gesehen haben. Hat jemand auch den versuchten Raub beobachtet? Die beiden Täter, die aus dem Auto ausgestiegen waren, konnten wie folgt beschrieben werden: Ein Mann soll etwa 1,80 Meter groß sein, war vermummt, trug einen weißen Kapuzenpulli, dunkle Jacke, dunkle Jogginghose, schwarze Schuhe und Arbeitshandschuhe. Der zweite Täter soll ebenfalls 1,80 Meter groß sein, war vermummt, trug eine dunkle Kapuzenjacke und dunkle Hose, schwarze Schuhe und Arbeitshandschuhe.

Die Polizei verteilt zur Stunde Plakate mit einem Zeugenaufruf in Tatortnähe. Hinweise bitte an das Kommissariat 12 unter der Telefonnummer: 069 – 755 51299.

Foto: Polizei

Mit diesem Plakat sucht die Frankfurter Polizei nach Zeugen Foto: Polizei

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Daumen drücken fürs Abi

Viele bunte Mutmach-Plakate hängen wieder am Gymnasium Riedberg. Denn heute haben die schriftlichen Abiturprüfungen für 23.500 Schülerinnen und Schüler in Hessen begonnen.

Der erste Lockdown vor exakt einem Jahr. Dann Lernen in Kleingruppen in der fast menschenleeren Schule. Und die Angst, in den Corona-Monaten etwas verpasst zu haben. Die heute beginnenden Abiturprüfungen in Hessen sind alles außer gewöhnlich. Auch für 130 Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Riedberg. Doch Familie und Freunde versuchen auch in diesem Jahr mit vielen bunten und teilweise sehr witzigen Plakaten vor der Schule den Abiturienten Mut zu machen.

Allzu chillig dürfte es in den nächsten Tagen allerdings leider nicht werden… Foto: MAINRiedberg Magazin

Heute Chemie, morgen Kunst, Politik und Informatik

Für die Abiturprüfungen ist aufgrund unterschiedlicher Leistungskurskombinationen ein Zeitraum von elf Tagen notwendig. Die schriftlichen Prüfungen finden bis 5. Mai, die Nachprüfungen vom 18. Mai bis 2. Juni statt.

Am heutigen Mittwoch ging’s los mit Chemie, Leistungskurs und Grundkurs. Morgen folgen Leistungskurse von Kunst, Musik, Politik, Geschichte, Informatik bis Sport. Am Freitag sind die Schüler der Grund- und Leistungskurse Englisch an der Reihe sowie die Grundkurse weiterer Sprachen. Nächste Woche werden unter anderem die Fächer Physik, Biologie und Deutsch geprüft. 

Keine Klassenfahrten, keine Abifeier

Wegen der Corona-Umstände bekommen die Abiturientinnen und Abiturienenten in diesem Jahr bis zu einer halben Stunde mehr Prüfungszeit. Das teilte das Kultusministerium mit. Die Lehrkräfte bekommen eine zusätzliche Aufgabe zur Auswahl.

Mit dem Satz „Es ist ein trauriger Abschluss des Lebensabschnitts“ wird Landesschulsprecher Dennis Lipowski im Hessischen Rundfunk zitiert. Es habe für den Jahrgang keine Klassenfahrten gegeben. Auch auf die traditionell große Abifeier müsse verzichtet werden. Das bedrücke und betrübe schon sehr viele Schüler, so Lipowski.

Es gilt keine Testpflicht

Zurück zum Abi: Alle Prüflinge erhalten vor jeder Prüfung die Möglichkeit eines freiwilligen Selbsttests. Schülerinnen und Schüler, die diesen nicht machen möchten, können auch an der Prüfung teilnehmen. Sie müssen dann jedoch eine medizinische Maske tragen. Das bedeutet aber auch: Beim Abitur gilt in Hessen keine Testpflicht – anders als beim „normalen“ Wechselunterricht der Klassen 1 bis 6.

Fotos: MAINRiedberg Magazin

Diese Plakate müssen einfach Mut machen! Foto: MAINRiedberg Magazin

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