Kategorie: AktuelleNEWS

Geopfad Stadt-Land-Fluss

Geopfad Station 10

Das Umweltamt bzw. die Projektgruppe GrünGürtel unterstützt gerne das federführende Geo-Institut der Uni Frankfurt bei der Instandsetzung des Geopfads, finanziert aus den Mitteln des Ortsbeirats Kalbach-Riedberg. Die Plakate der Stationen 9 und 10 werden zeitnah durch den GrünGürtel-Pflegetrupp entfernt.

Die federführende Geo-Institut der Uni Frankfurt hat ein Angebot von der Druckerei für den Neudruck der Plakate für Station 10 angefragt. Nach Neudruck soll zeitnah der Austausch der Plakate an den Dreieckstafeln erfolgen.

Der Ortsbeirat hatte den Magistrat gebeten, sich über das Umweltamt mit den für das Projekt „Geopfad Stadt-Land-Fluss“ Verantwortlichen (http://www.geopfad-frankfurt.de) in Verbindung zu setzen und die Instandsetzung der zu weiten Teilen zerstörten und mit Graffitis übersprühten Dreieckstafeln der Stationen 9 „Alles fließt…“ und 10 „Fränkische Ammoniten in Frankfurt – Fossiliensuche am Riedberg“ zu veranlassen. Die Mittel hierfür stellt der Ortsbeirat aus seinem eigenen Budget für Investitionen im Stadtteil zur Verfügung, aus dem z. B. auch die Bücherschränke finanziert wurden.

Der Geopfad wird im Internet als „Gemeinschaftsprojekt des Fachbereiches Geowissenschaften/Geografie an der Goethe-Universität und des Ortsbeirates 8 Heddernheim-Niederursel-Nordweststadt der Stadt Frankfurt am Main“ ausgewiesen. Seine 9. Station befindet sich am Kätcheslachweiher, die 10. und letzte Station „Fränkische Ammoniten in Frankfurt – Fossiliensuche am Riedberg“ befindet sich im Bonifatiuspark an der Straße „Zur Kalbacher Höhe“.

Die dort aufgestellte Dreieckstafel ist seit geraumer Zeit in weiten Teilen zerstört und mit Graffitis übersprüht, was weder dem Erscheinungsbild des Bonifatiusparks gut zu Gesicht steht, noch dem Anliegen des Geopfades gerecht wird, geografische und geowissenschaftliche Sachverhalte näherzubringen und aufzuzeigen.


Verwandter Link

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Wiesenbrand in Niederursel

Wiesenbrand an der U-Bahnhaltestelle Wiesenau

Am Abend des 11. Juli brannte es auf einer Wiese in Niederursel. Die Feuerwehr löschte das Feuer, bevor es sich weiter ausbreiten konnte.

Am Montagabend gab es einen Brand auf der Wiese neben der U-Bahn-Station Wiesenau in Niederursel. Dort war das Gras am Tag zuvor gemäht worden und das trockene Heu, das noch auf dem Boden lag, entzündete sich.

Ein Anwohner rief den Notruf und die Einsatzkräfte der „Feuerwache 21“ aus der Nordweststadt erschienen zeitnah. Erschwert wurde der Einsatz allerdings, da die Fläche mit dem Löschfahrzeug nur schwer zu erreichen war. Trotzdem konnte das Feuer rechtzeitig gelöscht werden, bevor es sich über die ganze Wiese ausgebreitet hatte.

Die genaue Ursache für den Brand ist derzeit unbekannt. Die meisten Wald- und Wiesenbrände werden jedoch durch Menschen verursacht. Wenn Niederschläge ausbleiben, kann sich das Feuer besonders schnell ausbreiten.

Auch der Riedberg hat viele trockene Wiesen. Aktuell ist die Gefahr für Brände also besonders hoch. Daher ist verantwortungsbewusstes Verhalten geboten. Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln ist hier genauso tabu wie das Grillen auf nicht gekennzeichneten Plätzen. Wenn Sie einen Brand entdecken, zögern Sie auch nicht, zum Telefon zu greifen. Wie so oft gilt hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Niederursel: Naturkostladen »Fruchtbare Erde« im „hof“ schließt

Fruchtbare Erde

Leider muss mit Beginn der hessischen Schulferien die »Fruchtbare Erde«, der Naturkostladen im hof schließen! Über mehr als drei Jahrzehnte hat die »Fruchtbare Erde« als kleiner Dorfladen das Leben am hof und in Niederursel mitgeprägt, belebt, und begrünt.

Generationen von Kindern haben auf der Rampe vor dem Eingang nachmittags ihr Eis geleckt, viele nette Gespräche haben im Laden stattgefunden, ganz ungezwungen am Gemüseregal oder vor der Käsetheke. Unzählige Rollwagen mit Kisten und Kasten sind über das Kopfsteinpflaster gescheppert in frühen Morgen- und späten Abendstunden (sehr zum Leidwesen einiger Nachbarn).

Gerade in den letzten Jahren hat es viele Anstrengungen des Teams, der hof-Bereiche und vieler, treuer Kunden gegeben, die »Fruchtbare Erde« in den wechselvollen Entwicklungen des Biomarktes, den Herausforderungen der Pandemie und dem stetigen Ringen um Wirtschaftlichkeit gut weiterzuführen. Gerade die Zusammenlegung von Laden und hof-Café hat dabei geholfen, mit einem verkleinerten Team die Versorgung zu sichern.

Trotzdem kam es in der Belastungsprobe von Ukrainekrieg, rasanter Inflation und vielfältigsten Kostensteigerungen zu einem Umsatzeinbruch, der mit Blick auf die Sommermonate, in denen es in Niederursel immer sehr still wird, keine Möglichkeit mehr gab, den Laden wirtschaftlich weiterzuführen.

Wie geht es nun weiter? Am 23. Juli schließt die »Fruchtbare Erde«, es gibt eine Atempause und dann wird im Laden/Café geräumt und gestaltet, sodass Sie ab 17. August im neuen hof-Café einen schönen Ort drinnen und draußen vorfinden, wo es Kaffee und Kuchen gibt, Eis und Limo, Sie aber auch frisches Brot und Brötchen, Milchprodukte vom Dottenfelderhof, Tee und guten Kehna-Kaffee und kleine Leckereien kaufen können.

Kommen Sie bis zu den Ferien noch vorbei und helfen Sie mit, dass der Laden „leer“ wird. Ab Mittwoch, den 20. Juli, gibt es viele Artikel zum Sonderpreis. Sie haben als Kunden so viele Jahre den Bestand eines der beiden letzten unabhängigen Bioläden in Frankfurt unterstützt, dass wir Ihnen gerne „Danke“ sagen möchten.

Am Dienstag, den 6. September um 17:00 Uhr wollen wir ein kleines Fest feiern, der »Fruchtbare Erde« „Farewell“ sagen und auf die Eröffnung des neuen „hof-Cafés“ mit Ihnen anstoßen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns gemeinsam diesen Wechsel vollziehen.


Verwandter Link

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Nidda-Wasserlauf am 16. Juli 2022

Gartenschlauch

Eine Aktion für Jung und Alt – am Samstag werden gemeinsam Wasserflaschen vom Riedberg nach Bonames getragen, um auf die Wasser-Problematik aufmerksam zu machen.

Ein weiterer trockener Sommer bedeutet, dass die Wasserknappheit zunimmt. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Trinkwasser wird also immer wichtiger.

Auch der Vogelsberg ist von der Trockenheit betroffen. Dieser hat allein in den letzten Jahren etwa 70 % seiner Wasserquellen verloren. Besonders schlimm, wenn man bedenkt, das dort mehr als ein Drittel des Wassers herkommt, das in Frankfurt verbraucht wird. Dem soll am Samstag entgegengewirkt werden.

Beim Nidda-Wasserlauf 2022 machen verschiedene Vereine und Naturschutzorganisationen gemeinsam auf die problematische Trinkwasser-Situation aufmerksam. Ziel ist es dabei, das Nidda-Wasser symbolisch aus Frankfurt zurück zur Quelle im Vogelsberg zu tragen. So soll ein nachhaltiger Umgang mit Trinkwasser und die Anpassung des Wasserressourcenmanagements an die Klimaveränderungen gefördert werden. Auch fordert der Bund eine Erhöhung des Eigenanteils der Trinkwasserförderung.

Der Lauf startet um 8:30 Uhr auf der Südseite der U-Bahn-Station Riedberg. Wer mitmachen will, schnappt sich eine Flasche oder einen Eimer und dann wird das Wasser zu Fuß oder auf Rädern gemeinsam bis zum „Alten Flugplatz“ in Kalbach/Bonames getragen. Dort stellt der BUND passendes Infomaterial und eine kleine Stärkung bereit.

Wer motiviert ist, kann ab da direkt weiterlaufen. Das Wasser wird von Bonames nach Bad Vilbel und dann über mehrere Etappen bis zur Nidda-Quelle im Vogelsberg zurückgetragen.

Eine wichtige Aktion für einen wichtigen Zweck – und jeder kann mitmachen. Bei dem schönen Wetter heißt es Samstagfrüh dann: auf die Flaschen, fertig, los!


Weitere Informationen:

 Spendenkonto:
SDW I Kennwort „WasserLauf”
IBAN: DE07 5135 2227 0000 0023 94
BIC: HELADEF1LAU
Sparkasse Laubach – Hungen

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Lkw im Gewerbegebiet in Kalbach entwendet

Polizeikelle

Unbekannte haben in der Nacht von Montag (11. Juli 2022) auf Dienstag im Gewerbegebiet von Kalbach einen Lastwagen mit Softgetränken gestohlen.

Die bislang unbekannten Täter begaben sich auf den Hof des in der Max-Holder-Straße ansässigen Getränkemarktes und gelangten auf unbekannte Art und Weise in den dort geparkten Getränkelaster.

Anschließend fuhren sie mit dem mit 20 Paletten beladenen Lkw von dem Grundstück in Richtung Xaver-Fendt-Straße davon. Der dadurch entstandene Schaden dürfte bei fast 100.000 Euro liegen.

Auffällig: Der entwendete Lkw des Herstellers „Daimler Actross“ ist rot lackiert.
Kennzeichen: F-HG 2022.

Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen zu dem Fahrzeug werden gebeten, sich mit der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069-755-52199 in Verbindung zu setzen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

LKW-Diebstahl

Bild zu Meldung Nummer 220713-0744

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Die letzten Tage auf dem Roßmarkt …

Kräuterwand

Seit dem 24. Juni finden die Grüne Soße Festspiele auf dem Roßmarkt statt. Abends, bei kuscheligen Temperaturen, treffen großartige Künstler auf gut gelaunte Gästen – und den Gourmets sei verraten: auf dem Festspiele-Markt ist wirklich für jeden etwas dabei.

Der Endspurt ist eingeläutet. Noch bis zum 16. Juli wird Abendprogramm angeboten: Jo van Nelsen, Sabine Fischmann & Ali Neander, Michelle Spillner und zum Abschluss die ukrainisch-international besetzte Band ZAITSA.

Frankfurt macht KlimaMeter

Kinder aus 7 Grundschulen haben die KlimaMeter mit allen Flaggen der UN-Mitgliedstaaten bemalt. Auf diese Weise sind 193 kunstvolle kleine Unikate entstanden.

Die KlimaWand auf dem Roßmarkt ist eine wunderschöne Kulisse für die zahlreichen Abendshows und tagsüber ein begehrtes Fotomotiv für die vielen Besucher des Festspiele-Marktes.

Wenn die KlimaMeter Wand sprechen könnten, was würden sie alles erzählen: von rockigen Beats, die die Kräuter ordentlich durchgerüttelt haben, sanften Opernklängen, die durch die zarten Blätter raschelten, von wortgewaltigem Kabarett und nachdenklichem Poetry Slam bis hin zu den hinreißenden Kostümen der Night Queens und einem verzauberten Magic Monday.

Die Veranstalter möchten diesen KlimaMetern nach den Festspielen ein neues Zuhause geben und suchen Käufer, die sich diese tollen KlimaMeter nach Hause holen möchten oder spenden, damit die Organisatoren sie an Schulen, Kitas oder soziale Einrichtungen weitergeben können.

Wer diese tolle Aktion unterstützen möchte, kann sich informieren unter: https://www.grie-soss-united.de/klimameter-2022/

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Goetheplakette für Prof. Dr. rer. nat. Volker Mosbrugger

Goethe-Medaille stilisiert

Die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main wurde 1932 gestiftet. Sie war ursprünglich als Erinnerungsgabe für Persönlichkeiten gedacht, die sich um die Gestaltung und Durchführung der Tagungen und Veranstaltungen zu Goethes 100. Todestag 1932 verdient gemacht hatten.

Die ersten Empfänger waren Thomas Mann und Albert Schweitzer. 1947 wurde die Auszeichnung vom Magistrat der Stadt Frankfurt am Main neu gegründet. Die Goetheplakette wird seitdem an „Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens […], die durch ihr schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig sind“, vergeben.

In diesem Jahr wird sie unter anderem an den Paläontologen Herrn Volker Mosbrugger verliehen.

Herr Mosbrugger studierte an der Universität Freiburg Biologie und Chemie. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Biologischen Institut der Universität Freiburg und promovierte dort. Anschließend wechselte er als Hochschulassistent an das Institut für Paläontologie der Universität Bonn, wo er 1989 habilitierte.

Von 2009 bis 2020 war er Professor am Institut für Geowissenschaften der Goethe‐Universität Frankfurt am Main und Generaldirektor der „Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung“. Seit 2007 engagiert sich Prof. Volker Mosbrugger ehrenamtlich für die Polytechnische Gesellschaft. Im Jahr 2010 wurde er in den Stiftungsrat der Stiftung Polytechnische Gesellschaft berufen. Als Nachfolger von Walther von Wietzlow wurde Prof. Volker Mosbrugger am 07.11.2018 zum Präsidenten der Polytechnischen Gesellschaft gewählt. Weiterhin ist Prof. Mosbrugger tätig als Sprecher der BMBF-Forschungsinitiative „Erhalt der Artenvielfalt“.

Grundsätzliche Erkenntnisse über die Ursachen von Vegetationsveränderungen, über Entwicklungen von Ökosystemen und Mechanismen eines deutlich wärmeren globalen Klimasystems sind seine Forschungsziele.

Eigentlich ist der 68-jährige schon längst im Ruhestand. Aber er ist immer noch ein viel gefragter Fachmann und daher rührig wie eh und je.

 

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger.
Foto: Sebastian Schramm, 2018

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Riedberg: Zeugensuche nach Einbruchserie in Pkw

Teil eines Polizeiwagens

In der Zeit zwischen Samstag, 09. Juli 2022, 19:00 Uhr und Sonntag, 10. Juli 2022, 09:30 Uhr, entwendeten unbekannte Täter aus einem Tiefgaragenkomplex Bordelektronik aus hochwertigen Fahrzeugen im Wert von mindestens 21.000 Euro.

Unbekannte Täter drangen in einen Tiefgargenkomplex zwischen den Straßen Zur Kalbacher Höhe, Konrad-Zuse-Straße und Im Kreuzegut ein. Dort hielten sie Ausschau nach hochwertigen Fahrzeugen. Sie schlugen bei mindestens 5 Autos die Scheiben ein und entwendeten dann unter anderem Lenkräder samt Airbags. Danach entfernten sie sich unerkannt vom Tatort.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die im Zeitraum verdächtige Personen wahrgenommen haben. Die Zeugen werden gebeten, sich mit dem 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-755-14000 in Verbindung zu setzen.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Tatort Ginnheim – Detektivarbeit sorgt für Rekonstruktion der Tat

Tatort Ginnheim

Wer glaubt, Imkern sei langweilig und nur etwas für ältere Leute, der hat sich gewaltig geirrt. Auch Bienenstöcke können mit Umweltfrevel konfrontiert sein und zur Ermittlung der mutmaßlichen Täter ist viel Fachwissen erforderlich.

Der am Riedberg ansässige Imkerverein Bee Friends Frankfurt e. V. wurde am Freitag von einer Imkerkollegin über folgenden Vorfall informiert: Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Frankfurt-Ginnheim war der Teufel (in dem Fall die Bienen) los. Die Tierchen flogen massenhaft um eine und in eine große Mülltonne. Passanten hielten angsterfüllt Abstand. In der Tonne lagen offene Bienenwaben, die ein Imker dort illegal entsorgt haben musste.

Der alarmierte Verein plante einen Einsatzgeplant und suchte Vereinskollegen, die bei der Spurensuche und bei der Entsorgung des angerichteten Schlamassels mithelfen konnten. Freunde halfen mit robusten Müllsäcken der Stadt Frankfurt aus, um fachgerecht entsorgen zu können.

Am Tatort hatte sich das Bild inzwischen geändert. Das Wabenmaterial steckte nun in einem aufgerissenen Umzugskarton und in einer Plastikkiste. Die etwa 20 Rahmen stammten vermutlich aus zwei Bienenstöcken. Die Grifflöcher der Kunststoffkiste waren innen abgeklebt. Hier hatte sich also jemand sehr viel Mühe gemacht, um die Rahmen dezent und heimlich zu entsorgen.

Abfegen der Bienen

Die Vereinsmitglieder fegten die Bienen von den Waben ab und deponierten die Rahmen in die mitgebrachten Müllsäcke. Die Waben waren durchsetzt von Wachsmotten. Diese ernähren sich vom Bienenwachs und zerstören dabei die einzelnen Waben. Sie bilden ein Gespinst von Fäden und Eiern. Die Raupen fressen sich später auch in das Holz und zerstören so den ganzen Rahmen.

Angriff der Wachsmotten

Waben mit Wachsmottengespinst

Die Bienen selbst werden von den Wachsmotten nicht angegriffen. Allerdings wird die Möglichkeit zur Honigspeicherung und zur Aufzucht von Bienennachwuchs zerstört. So wäre der Bienenstock zum Untergang verurteilt. Entsprechend entsetzt sind Imker, wenn sie feststellen, dass ihr Bienenstand von Wachsmotten befallen ist. Vor allem Imker mit wenig Erfahrung geraten dann schnell in Panik.

Imkervereine bieten Kurse in Bienenhaltung und „gute imkerliche Praxis“ an. Dazu zählt, dass der Bienenstand stets hygienisch einwandfrei gehalten wird, keine „Abfälle“ liegen bleiben, sondern fachgerecht beseitigt werden. Gute imkerliche Praxis ist notwendig, um das Ausbreiten von Bienenkrankheiten zu vermeiden. Das eigene Verhalten schützt somit auch die Bienenstände in der Umgebung und ist nicht nur ein kollegiales, sondern auch ein sehr soziales Verhalten.

Die vorgefundene Vorgehensweise zeugt aber keinesfalls von „guter imkerliche Praxis“, was vermuten lässt, dass dieser Imker nicht einem Verein angehörte. Die Fracht stammt möglicherweise aus der näheren Umgebung des Fundortes und ist ziemlich wahrscheinlich mit einem Auto angeliefert worden. Die Mülltonne ist nicht die des Täters, sondern eine gewerbliche Tonne für den zugehörigen Supermarkt. Der nächst gelegene Wertstoffhof wäre gerade einmal 5 Kilometer entfernt gewesen. Dort hätte man die befallenen Waben zur thermischen Entsorgung abgeben können.

Beutel zur Entsorgung

Vorbereitet für die thermische Entsorgung

Der Erhalt von Bienen ist Basis einer gesunden Landwirtschaft und daher ein wichtiger Baustein unserer Umwelt. Ohne die Bestäubungsarbeit der Bienen würde unser Essen noch viel teurer!

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Der Riedberg und seine Plätze

Platz vor Jugendhaus

Wer an den Riedberg denkt, dem fallen sofort die schönen Parkanlagen ein. Auch der Riedbergplatz, der in den nächsten Jahren umgestaltet werden soll, ist im Fokus. Immerhin wurde ausreichend darüber berichtet und wenn man mit der U-Bahn am „Unicampus Riedberg“ ankommt, führt einen sehr oft der Weg über eben diesen Platz, wenn man Einkaufen gehen will.

Aber am Riedberg finden sich noch eine ganze Reihe von kleineren Plätzen, die teilweise versiegelt sind oder eben auch ausreichend begrünt sind. Nicht immer kann man sagen, ob es sich hier um einen kleinen Park oder einen Platz handelt.

Hier ein paar Beispiele:

  • Der Nelly-Sachs-Platz (größtenteils versiegelt)
  • Der „Alte Gerichtsplatz“ (größtenteils versiegelt und mit Containern versehen) und wenn man die Stufen hinunterläuft, der Platz im Bonifatiuspark (auch größtenteils versiegelt)
  • Der Platz an der „Alten Riedbergstraße“ auf Höhe der U-Bahnstation „Riedberg“ (parkähnlich begrünt)
  • Der Platz am Bonifatiusbrunnen (begrünt, enthält Reste der Crutzenkirche)
  • Der Elisabeth-Selbert-Platz (überwiegend begrünt)
  • Der Ewald-Heinrich-von-Kleist-Platz (zur Hälfte begrünt)
  • Der Platz Ecke Mart-Stam-Straße/ Leberecht-Migge-Anlage (zu einem Drittel begrünt)
  • Der Platz an der Max-Born-Straße (überwiegend begrünt)
  • Der Platz am Richard-Bergius-Weg vor dem Jugendhaus (überwiegend versiegelt)
  • Der Rudolf-Schwarz-Platz im Verlauf der „Römischen Straße“ (teilweise versiegelt)

Um die Umwandlung von versiegelten Plätzen in überwiegend begrünte Plätze voranzutreiben, hat nun die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 12 den Antrag gestellt, den Platz am Richard-Bergius-Weg vor dem Jugendhaus zu entsiegeln und dort Bäume zu pflanzen und Blühwiesen anzulegen. Auch sollen sowohl die Schulgemeinde, wie auch das Jugendhaus sowie die Sportvereine in die Planungen mit eingebunden werden.

In Zeiten knapper Finanzmittel wird es schwer sein, dafür Mittel bewilligt zu bekommen. Vor allem, da der Grünanteil in anderen Stadtvierteln wesentlich niedriger liegt, als am Riedberg. Trotzdem sollte man das Vorhaben nicht aus den Augen verlieren, denn die Temperaturerhöhungen des Klimawandels machen jedes Fleckchen Grün zu einem nützlichen Schatz.


Verwandte Links

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden