Kategorie: AktuelleNEWS

5.000 neue Bäume für den Frankfurter Stadtwald

Gemeinsame Baumspende

Die Mainova ist Titelsponsor IRONMAN European Championship Frankfurt. Seit 20 Jahren ist der Veranstalter IRONMAN nun schon zu Gast in Frankfurt. Beim diesjährigen Ironman in Frankfurt wurde das sportliche Ereignis mit einer Benefizaktion zu Gunsten des Stadtwaldes kombiniert.

Zu den klassischen Ironman-Disziplinen (Schwimmen, Fahrradfahren und Laufen) wurde noch die Disziplin Nachhaltigkeit ergänzt. Der Veranstalter will der Region mit der Aktion etwas Dauerhaftes zurückgeben. Dass die „Zusatzdisziplin“ so gut angenommen wurde, freut den Geschäftsführer des Veranstalters, Herrn Oliver Schiek sehr.“

Passend zum Triathlon umfasste die Baumspende drei Bestandteile:

  • Erstens gab es 2.247 Setzlinge für jeden Finisher (Teilnehmer eines Ironman-Wettbewerbs, der die vorgeschriebene Strecke innerhalb eines gesetzten Zeitlimits absolviert hat).
  • Zweitens konnten sich Fans und alle Athleten auf einer Online-Plattform oder mittels eines Spenden-Tores auf der Strecke für eine persönliche Baumspende registrieren. Weitere 224 Setzlinge kamen so hinzu.
  • Drittens verdoppelte Mainova die Anzahl der Bäume und stockte sie schlussendlich auf die Gesamtmenge von 5.000 Bäume auf.

Im Herbst sollen die Setzlinge im Frankfurter Stadtwald gepflanzt werden. Dort tragen sie dann künftig zum Klimaschutz bei.

Ferdinand Huhle, Bereichsleiter Konzernkommunikation und Public Affairs bei Mainova, ergänzt: „Mainova engagiert sich für den Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung auf vielfältige Art und Weise. Mit dieser gemeinsamen Baumspenden-Aktion sorgen wir für einen Extraschub Nachhaltigkeit bei der „Mainova IRONMAN European Championship Frankfurt“. Diesen Weg wollen wir als Titelsponsor zusammen mit unserem Partner IRONMAN fortsetzen. Davon profitiert auch die Stadt Frankfurt.“

2023 läuft die Aktion weiter. Wer sich für das Rennen im nächsten Jahr anmeldet, hat bereits jetzt die Möglichkeit, einen Baum zu spenden. Das zeigt: Beide Partner beweisen Ausdauer bei der Nachhaltigkeit.


Über die Mainova AG
Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2021 einen bereinigten Umsatz von fast 2,9 Milliarden Euro. Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem mehr als 14.000 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Die Mainova Servicedienste GmbH bietet mehrfach ausgezeichneten Service für Kundinnen und Kunden. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 Prozent) und die Münchener Thüga (24,5 Prozent). Die übrigen Aktien (0,3 Prozent) befinden sich im Streubesitz.

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Schülergruppe in Niederursel bedroht

Polizeiwagen

Ein unbekannter Mann hat am Freitag, den 22. Juli 2022, in Niederursel eine Schülergruppe mit einem Messer bedroht.

Mehrere Schüler hielten sich gegen 11:20 Uhr im Hammarskjöldring auf dem Gelände einer Schule auf und spielten Fußball. Zu diesem Zeitpunkt tauchte ein Mann auf und sprach die Schülergruppe an.

Der Unbekannte habe auf sie einen geistig eingeschränkten und verhaltensauffälligen Eindruck gemacht. Im weiteren Verlauf entnahm er aus einer mitgeführten Einkaufstüte ein Küchenmesser, zeigte es der Gruppe und drohte, „sie abzustechen“.

Als ein Lehrer auf die Situation aufmerksam wurde und sich zu den Schülern begab, ergriff der Unbekannte zu Fuß die Flucht in Richtung Martin-Luther-King-Park. Nach der darauffolgenden Mitteilung über den Notruf wurden umgehend starke Polizeikräfte zur Schule entsandt und umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Die Fahndung nach dem Mann verlief ohne Ergebnis. Bei dem Vorfall wurde niemand der 8 Fünf- und Sechstklässler verletzt.

Personenbeschreibung

Männlich, circa 21 Jahre alt, dunkle Haare, schwarzer Schnurr- und Kinnbart, asiatische Erscheinung; bekleidet mit einer schwarzen Kappe (Nike), einem T-Shirt (Avengers-Aufdruck) und einer graublauen Hose; führte Tüte (Rewe) mit einem Küchenmesser mit sich.

Zeugen mit Hinweisen zu dem unbekannten Mann werden gebeten, sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069-755-11400 in Verbindung zu setzen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Paketstationen nähern sich dem Riedberg

Paketstation DHL

Gut 70 Paketstationen betrieb die Post 2018 in Frankfurt. In einigen Stadtteilen sogar mehrere. Nur nicht im Ortsteil Kalbach/Riedberg. Obwohl sich der Ortsbeirat 12 schon seit über 10 Jahren für eine Paketstation hier vor Ort eingesetzt hat, haben die dafür Verantwortlichen bisher keinen passenden Platz gefunden.

Folgende Vorschläge wurden bisher unterbreitet und untersucht:

  • Nelly-Sachs-Platz
  • U-Bahn-Haltestellen „Riedberg“ und „Uni Campus Riedberg“
  • LIDL-Parkplatz
  • Universitätsbau an der Ruth-Moufang-Straße
  • Knotenpunkt Riedbergallee/Altenhöferallee
  • Parkplatz am SC Riedberg
  • Riedbergzentrum

Die Stadtverwaltung begründete die Absage damit, dass die Nutzung des öffentlichen Raums als Verkehrs- und Aufenthaltsraum möglichst wenig durch Einbauten eingeschränkt oder gar gestört werden soll, da er nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Von daher werden derzeit in Frankfurt Paketstationen eher auf privaten Flächen aufgestellt.

Auch das Prinzip: „Gleiches Recht für alle“ steht den bisherigen Ansinnen entgegen. Würde hier am Riedberg eine Paketstation auf öffentlichem Gelände errichtet, müsste den Wünschen auch andere Antragsteller entsprechend entgegengekommen werden. Das Aufstellen von Paketstationen an Haltestellen der städtischen Verkehrsbetriebe ist darüber hinaus ohnehin rechtlich nicht zulässig, so die Auskunft des Magistrats.

Wie die Frankfurter Neue Presse in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, entpuppte sich die Paketstation an der U-Bahn Haltestelle Heddernheim – die dort seit April steht – als ein Erfolgsmodell. Die intensive Nutzung hat alle Erwartungen erfüllt. Von daher haben die Verkehrsbetriebe VGF und der Logistiker DHL weiterführende Verträge abgeschlossen. Auch die U-Bahn Haltestellen „Wiesenau“ und „Niederursel“ sollen demnächst mit Paketstationen ausgerüstet werden.

Da die Haltestelle „Niederursel“ für Nutzer der U-Bahn Linien 8 und 9 gerne als Umsteigemöglichkeit auf die U-Bahn Linie 3 genutzt wird, kann der registrierte Kunde bei dieser Gelegenheit sein Paket demnächst in Empfang nehmen.

Und wer weiß, vielleicht werden eines Tages auch die U-Bahn Haltestellen „Unicampus Riedberg“, „Riedberg“ und „Kalbach“ auch noch mit Paketstationen ausgerüstet.


Über DHL
Die Firma DHL hatte im Jahre 2003 in Deutschland als erstes Unternehmen den Paketstationsservice eingeführt. Inzwischen können bereits mehr als 19 Millionen registrierte Kunden über 9.500 Paketstationen mit mehr als 900.000 Fächern nutzen. Gerade durch die noch aktuelle Pandemie hat sich die Verteilung der Waren über Paketversand extrem ausgeweitet, vor allem da sich die Warenbestellung immer mehr auf den Onlinehandel verlagert hat.

Mit 20.000 Elektro-Fahrzeugen sowie der Fuß- und Fahrradzustellung ist DHL Branchenführer, wenn es um die grüne Zustellung geht. Auch die Nutzung des kostenlosen Services Paketstation trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen sowie des Verkehrs innerhalb von Städten bei. Im Vergleich zu einer Haustür-Zustellung werden bei einer Paketstationssendung bei der Auslieferung im Durchschnitt 30 % CO2 eingespart. Die Boten können pro Stopp an der Paketstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Damit die gelben Stationen den größtmöglichen Nutzen für Umwelt und Kunden bringen, ist die Einbindung des öffentlichen Personennahverkehrs ein weiterer wichtiger Schritt.

https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-empfangen/an-einem-abholort-empfangen/packstation.html?tid=home_t2

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Skaten in Kalbach-Riedberg und Umgebung

Skateanlage Kalbacher Stadtpfad 8

Obwohl sich die Suche nach einem Platz für den Bau einer neuen Skateranlage am Riedberg schwierig gestaltet, gibt es doch eine Reihe von Möglichkeiten in der näheren und weiteren Umgebung…

Ein Skatepark ist eine speziell für Skateboarding, BMX, Scooter, Rollstuhlfahrer und aggressives Inline-Skaten errichtete Freizeitanlage. Die meisten Anlagen bestehen aus glattem Beton und können Halfpipes, Handrails, Funboxen, Vert Ramps, Treppensets, Quarter Pipes, Spine Transfers, Pyramiden, Banked Ramps, Full Pipes, Pools, Bowls, Snake Runs und andere Elemente für Skater enthalten.

Skateranlage neben der Homburger Polizeistation

Saalburgstraße 150, 61350 Bad Homburg vor der Höhe

Kein Schmuckstück: Zwei schmale Rampen sowie ein länglicher Kantenblock – die sogenannte Curb – nebst Erhöhung zum Schwungnehmen bieten wenig Abwechslung und sonderlich schön oder modern wirken die mit Graffiti beschmierten Betonkörper ohnehin nicht. Schon seit einigen Jahren plant die Stadt Bad Homburg die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Skaterparks. Neue Pläne wurden vorgestellt. Befahren werden soll die neue Anlage spätestens im Sommer 2023.

Skateranlage im Gewerbegebiet Kalbach

Josef-Eicher-Straße 6, 60437 Frankfurt-Kalbach

Der Kalbach Skatepark ist ein kleiner (knapp 900 qm) Beton BMX- und Streetpark mit einigen Obstacles. Er ist die ganze Woche über von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Verteilt auf 4 verschiedenen Ebenen, bietet der Park Extentend Hip, Bankspine, Bike Funbox, Wallride mit Quarter, Vulcano, Half Wobbel, Chinabank, Ledges, Curbs, Flat- und Kinkrail.

Die Anlage befindet sich seit 2015 neben dem Großmarkt/Frischezentrum. Da zwischen den einzelnen Elementen relativ viel Platz gelassen wurde, lässt sich der Park ziemlich entspannt fahren.

Skateranlage Schwarzer Platz in der Nordweststadt

Gegenüber dem Nordwestzentrum befindet sich der „Schwarze Platz“ und die dazugehörige Skateanlage. Über die U-Bahn-Linie U9 durch die Haltestelle Nordwestzentrum ist der Platz zu erreichen. Das Areal ist insbesondere für Transition-Skater geeignet, da der Skateplatz zum größten Teil aus einer ausgeprägten Poolanlage besteht. Aber auch Street-Fahrer können sich zumindest mit einer Rail, einer Curb und einen Manualpad begnügen.

Die gesamte Anlage auf dem „Schwarze Platz“ bietet neben dem kleinen Skatepark auch mehrere Sitzmöglichkeiten sowie Tischtennisplatten und einen großen Spielplatz. Nur ein paar Meter entfernt befindet sich eine Tankstelle für Erfrischungen oder etwas weiter weg ein Discounter. Auch hier gilt zu beachten, dass die Poolanlage erst ab 8 Jahren befahren werden darf und normale Roller wie Laufräder hier nicht zulässig sind.

Skatepark Stierstadt

Zimmersmühlenweg 85, 61440 Oberursel

Die Anlage ist rund um die Uhr geöffnet. Der Platz bietet: Funbox – Pyramide (1), Bank (2), Quaterpipe (1), Gaps (2), Flatrail (1), Curbbox – verschieden Höhen (9), Kicker (1), Treppe (3 Stufen), Handrail (1), Basketballplatz (1)

Skatepark Nieder-Erlenbach

Alt Erlenbach 107, 60437 Frankfurt Nieder-Erlenbach

Die Anlage am ALDI Süd mit Halfpipe liegt außerhalb des Ortskerns von Nieder-Erlenbach an der Einmündung zur Umgehungsstraße.

Der Platz bietet: Bank, Quarter Pipes, Miniramp und Funbox. 2014 wurde die Halfpipe repariert, zwei neue Rampen aufgebaut und für die Hockeyspieler entstand ein neues, von einem Stahlzaun umgrenztes Spielfeld. 2015 kamen zwei neue Bänke hinzu und der Mast für den neuen Basketballkorb.

Skateplatz Kalbacher Stadtpfad

Kalbacher Stadtpfad 8, 60437 Frankfurt-Kalbach

Ein abgesperrter Bezirk für Anfänger mit 4 Elementen.

Skateplatz Harheim

Riedhalsstraße („Spielstraße“) direkt neben der Sportgemeinschaft Harheim 1946 e. V., 60437 Frankfurt-Harheim

Der Skatesport erfreut sich großer Beliebtheit. Die kleine Anlage in Harheim, die aus drei auf der Asphaltfläche platzierten Hindernissen besteht, wird sehr gut von den meist jugendlichen Skatesportlern angenommen. Die Anlage erscheint aber inzwischen sowohl verbesserungswürdig angesichts des Zustands des asphaltierten Untergrunds als auch ausbaufähig im Hinblick auf die Anzahl und die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Hindernisse. Der Ortsbeirat 14 hat 2020 einen entsprechenden Antrag gestellt.

Rollschuhbahn Azaleenweg

Berkersheimer Weg 129, 60433 Frankfurt-Frankfurter Berg

Rollschuhbahn Azaleenweg ist einer der bestbewertesten Orte in Frankfurt am Main im Katalog ‚Vergnügungszentren‘ von Nicelocal. Geöffnet 24 Stunden am Tag. Die Rollschuhbahn hat einen Durchmesser von 30 m.

Skateanlage Niddapark

Am Ginnheimer Wäldchen 3, 60431 Frankfurt am Main

Rund um die Uhr geöffnet. Ein gemütlicher kleiner Park mit einen Minibowl, 4tel Bowl zwei Quarters zum Gap, eine Funbox und eine Bananacurb. Erreichbar mit der U1, Haltestelle Niddapark. Der Park wirkt auf den Bildern größer als vor Ort und der Asphalt ist recht rau für Rollschuhe. Leider ist an den Elementen auch immer eine Kante am Übergang, die man schon recht deutlich spürt.

Tuesday Night Skating (TNS)

Am Hafenpark in der Mayfarthstraße/Honsellbrücke

Gemeinsam Dienstagabends auf Inline-Skates durch Frankfurts Straßen rollen! Treffpunkt ist am Hafenpark im Ostend jeden Dienstagabend um 20:30 Uhr. Traditionell von April bis Oktober ist Tuesday-Night-Skating-Saison! Dann rollen hunderte Inline-Skate-Fans gemeinsam durchs abendliche Frankfurt. Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es eine „TNS Light Tour“ mit einer kürzeren Strecke und entspannterem Tempo. Sicheres Fahren und Bremsen sind jedoch Grundvoraussetzungen für die Teilnahme. Begleitet wird der bunte Tross von Polizei und Sanitätern sowie von rund 80 Ordnern, die für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf sorgen.

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Feuerwehr und Rettungsdienste können sich über Arbeitsmangel nicht beklagen

Feuerwehr - Notrufnummer

In den letzten Jahren ist die Arbeitsbelastung für Feuerwehr und Rettungsdienste stetig gestiegen.

Wie sieht das in der täglichen Praxis aus?

07:00 Uhr  Schichtbeginn an einem Samstagmorgen

08:20 Uhr  Die Feuerwehr rückt aus zu einem Brand in Alt-Rödelheim in einer Dachgeschoss Wohnung. Durch den Brand wurden 2 Wohnungen unbewohnbar. Zusammen mit einem Bewohner wurde eine Katze gerettet.
Im Einsatz waren 2 Trupps unter Atemschutz der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim und zwei Trupps der Berufsfeuerwehr Frankfurt.
Im Gebäude musste Strom und Gas abgestellt werden. Bei der Erkundung wurde zudem die Aufklärungsdrohne für Luftbilder eingesetzt.

11:00 Uhr  Wasserrettungseinsatz am Main. Ein Mensch konnte durch Unterstützung der Wasserschutzpolizei das Gewässer wieder lebend verlassen.

15:45 Uhr  Verkehrsunfall in Niederursel. Da eine Person eingeklemmt vermutet wurde, war ein Großaufgebot dorthin unterwegs. Vor Ort waren jedoch bereits alle Personen befreit und konnten direkt durch den Rettungsdienst versorgt werden. Es wurden noch auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.

Zudem kam an diesem Tag eine hohe Anzahl an ausgelösten Brandmeldeanlagen, Kleinbränden sowie Hilfeleistungs-Einsätzen zum Tragen, die dafür sorgten, dass die Feuerwehr ständig im gesamten Stadtgebiet Einsätze bewältigen musste.

Im Rettungsdienst zeigte sich klar die gleiche Tendenz. Im Innenstadtbereich, aber auch in den Stadtteilen kam es zu einem spürbar erhöhten Einsatzaufkommen und hoher Auslastung der verfügbaren Einsatzmittel.

Der Rettungsdienst ist personell am Limit

Die Frankfurter Einsatzkräfte operieren inzwischen personell am Limit. Über die Jahre hinweg haben sich die Aufgaben stetig erhöht. Selbst der Bereichsleiter der Frankfurter Feuerwehr, Markus Röck, spricht von Extrem-Belastungen seiner Kollegen.

Wegen Infektionen oder Quarantäne fallen zum Teil ganze Rettungsdienstmannschaften aus. Auch die Zahl der Rettungsdienstfahrten wegen Covid-Erkrankungen oder Quarantäne erreichen neue Rekordzahlen. Das können dann schon mal 600 Einsätze pro Tag werden, nur aufgrund von Covid-19-Infektionen.

Dazu kommen jahreszeitliche Spitzen. Im Sommer verunglücken viele Menschen bei ihren sportlichen Freizeitaktivitäten. Die Einsatzzahlen liegen inzwischen deutlich höher als vor zwei Jahren, als die Pandemie ausbrach. Erst hatten die Menschen Angst vor Ansteckung im Krankenhaus und wollten daher nicht zu den medizinischen Versorgungszentren transportiert werden.

Inzwischen ist diese Angst ersetzt worden durch die Angst, in den Krankenhäusern keinen Platz mehr zu bekommen. Die personelle Situation in vielen Krankenhäusern ist ebenfalls angespannt. Es gibt Kliniken, die keine Patienten mehr aufnehmen können, weil auch sie am Limit angekommen sind.

Eigentlich sollen die Patienten ja in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden. Je mehr Krankenhäuser aber überfüllt sind, umso länger werden die Transportwege für die Patienten. Dies werden einige Menschen nicht überleben. Und womöglich sind wir noch nicht am Ende der Spirale angelangt. Wenn jetzt noch ein Großereignis wie damals im Ahrtal dazukommt, …

Missbrauch der Notrufnummern

Leider werden Notrufnummern absichtlich oder aus Unkenntnis missbraucht, sodass wirklich dringende Fälle nicht zeitnah abgearbeitet werden können.

Anrufe wegen Nasenbluten, leichten Schmerzen in der Schulter, Bauchweh sind fehl am Platz. Eine Kontaktaufnahme tagsüber zum Hausarzt, oder außerhalb der üblichen Sprechstunden zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) kann viele Fragen klären. Auch bei schwereren Krankheitsverläufen oder Unfällen sollte der Betroffene oder seine Helfer zuallererst zum Telefon greifen und die bundesweite gültige und kostenlose Nummer 116 117 wählen.

Dort sitzt am anderen Ende der Leitung 24 Stunden rund um die Uhr medizinisch geschultes Personal und kann aus ihrer Dispositionszentrale die richtige Beratung vornehmen und helfen, die nächste geöffnete Zentrale des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zu finden.

Der Notruf 112 ist für lebensbedrohliche Situationen gedacht. Nur bei jedem 10. Anrufer stellen die Ärzte des ÄBD am Telefon tatsächlich einen lebensbedrohlichen Notfall fest. In diesem Fall wird von den Ärzten am Telefon dann sofort unter 112 der Rettungsdienst aktiviert. Hat ein Patient schwere Verbrennungen erlitten, ist bewusstlos oder zeigt Symptome eines Herzinfarktes, sollte der Notruf 112 sofort und direkt gewählt werden. Ohne eine lebensbedrohliche Situation ist der Patient aber in jedem Fall beim ÄBD besser aufgehoben.

Vorbereitung vor dem Anruf

Wer die Nummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes wählt, sollte Folgendes bereithalten. Die persönlichen Daten von sich selbst und der betroffenen Person. Das heißt, Vorname, Name, Alter und Geburtsdatum. Dazu die Adresse inklusive genauer Angabe von Hausnummer und Stockwerk. Außerdem eine Rückruf-Telefonnummer, den Namen der Krankenkasse und möglichst konkrete und detaillierte Angaben zum Zustand des Patienten. Machen sich die betroffenen Personen auf den Weg zu einer ÄBD-Zentrale sollten sie ebenfalls wichtige Dokumente dabeihaben. Dazu gehört die Krankenversicherungskarte, Befundberichte und – wenn vorhanden – der Plan zur Medikation.

Selbsthilfe – Nächstenhilfe

Was ist, wenn Ihnen was passiert und kein Telefon oder Handy ist in der Nähe. Da kann „Erste Hilfe“ mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen essenziell wichtig werden. Doch diese Ersthilfe muss regelmäßig geübt werden. Eine günstige Möglichkeit sind Online-Auffrischungskurse, die sogar kostenlos angeboten werden. (https://www.erstehilfe-onlinekurs.de/)

Bei Präsenzkursen mit üblicherweise 9 Lerneinheiten a 45 Minuten sind etwa 50 Euro Teilnahmegebühr einzukalkulieren. Sie werden von den meisten Rettungsdiensten angeboten. Alle zwei Jahre sollte man seine Kenntnisse wieder auffrischen. In einer Gruppe macht das Lernen meist sogar viel Spaß.


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Mertonviertel: Brand bei Mulcharbeiten

Feuerwehr-Signallicht

Am gestrigen Montag (18.07.2022) kam es im Frankfurter Norden zu einem Brand auf einem Feld, der offenbar durch einen „Robo-Mulcher“ ausgelöst wurde.

Nach derzeitigen Erkenntnissen führte ein 42-jähriger Mann im Bereich der Kaltmühle 41, zwischen der Olof-Palme-Straße und der Bundesautobahn 661, Mulcharbeiten mit einer ferngesteuerten Arbeitsmaschine auf einem Feld durch. Das zu mulchende Gras hatte hierbei eine Höhe von circa 60 cm und war durch die Witterung sehr ausgetrocknet.

Gegen 11:20 Uhr blieb die Maschine jedoch plötzlich auf dem Feld stehen. Als sich der 42-Jährige zur Maschine begab, bemerkte er, dass aus dem Motorraum Flammen schlugen. Sofort alarmierte er die Feuerwehr.

Das Feuer breitete sich mit hohem Tempo auf dem ausgetrockneten Gras aus, was eine starke Rauchentwicklung zur Folge hatte. Kräfte der Feuerwehr konnten die brennende Fläche und die Arbeitsmaschine glücklicherweise löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden an dem Feld und der Maschine wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Die aktuellen Ermittlungen deuten auf einen technischen Defekt an der Arbeitsmaschine hin. Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Brandkommissariat der Frankfurter Polizei übernommen.

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Eine Klasse – ein Buch und der Autor

Cover Abenteuer eines Döner-Checkers

Ein Kinderbuchautor ist seit 10 Jahren regelmäßig in der Grundschule I am Riedberg zu Gast. Als er gefragt wird, welches denn sein neuestes Werk sei, hebt er das Buch „Abenteuer eines Döner-Checkers“ hoch. Dann verabschiedet er sich. Doch das Buch und sein Titel haben die Schüler der 4. Klasse „angefixt“. Auf Wunsch der Kinder beschließt die Lehrerin, Frau Galow das Buch zur Klassenlektüre zu machen.

Und es schlägt ein, wie eine Bombe. Ausnahmslos alle Kinder lesen das Buch während der Ferien und sind mit Feuereifer bei der Sache. Selbst Wochen danach können die Kinder den Inhalt des Buches aus dem Gedächtnis wiedergeben. Dabei wurde das Buch „nur“ geschrieben, weil der Autor, Herr Gemmel auf zwei Jugendliche gehört hatte, die ihn aufforderten, mal ein Buch über Dinge zu schreiben, die sie wirklich interessierten. Und als Stichworte wurden ihm »Döner« und »(Spiel-)Konsolen« mitgegeben.

Uups, hat er sich gedacht, blöd gelaufen, aber seinem kreativen Geist kamen dann doch die ersten passenden Ideen. Erst langsam und dann immer mehr. Nach kurzer Zeit war die erste Rohfassung fertig. Vier Wochen kreative Pause und dann eine Zweitbearbeitung durch den Autor. Danach wurde das Werk zur Lektorin gebracht. Die kümmerte sich um Rechtschreibung, Satzzeichen, Stil und geschmeidigen Text. Auch eine Deckblattgestalterin machte sich mit Begeisterung ans Werk.

Jetzt liegt das Buch mit festem Einband vor den Kindern. Nicht jeder hatte entdeckt, dass auf den einzelnen Seiten der Fahrradfahrer rechts unten, als Daumenkino zu einem Kurzfilm werden kann. Da das Buch so gut ankommt, ist eine weitere Auflage als Taschenbuch mit einem anderen Cover-Bild geplant.

Um andere Kinder und ihre Lehrer beim Stöbern im Buch zu unterstützen, kam die Klasse auf die famose Idee, noch Lernmaterialien dazu zu erstellen die es bis dahin noch nicht gab. Der Autor, Herr Gemmel war von der Idee begeistert und hatte sich bereit erklärt, diese kreativen Arbeitshilfen der Kinder anzukaufen und kostenlos anderen Schulen zur Verfügung zu stellen. Für die Klassenkasse eine willkommene Aufstockung, die in den letzten Schulwochen sicherlich noch tolle Aktionen ermöglichen wird.

Lernmaterialien für Autor

Lernmaterialien für Autor

Beim letzten Treffen am 12.07. mit dem Autor wurden die erarbeiten Materialien von den Kindern vorgestellt und persönlich übergeben. Wie viele tolle Ideen da präsentiert wurden!

Autor Gemmel und Teil der Klasse


Autor Gemmel und Teil der Klasse

Ein weiteres „heißes“ Thema war die Diskussion mit dem Autor über die Aussicht auf einen Fortsetzungsband. Eigentlich ist das Buch eine in sich abgeschlossene Geschichte, meinte der Autor. Aber die Kinder ließen nicht locker, baten intensiv um eine Fortsetzung und machten zahlreiche Vorschläge, wie die Geschichte doch noch weitergehen könnte.

Herr Gemmel, selbst Vater von zwei Töchtern, der extra aus dem Hunsrück angereist war und sich an diesem Tag durch Frankfurts Staus und Polizeikontrollen gekämpft hatte, konnte den Kindern zwar keine Fortsetzung dieses Buches versprechen, aber er will sich die Sache noch mal durch den Kopf gehen lassen, obwohl er mit Arbeit für die nächsten zwei Jahre schon eingedeckt ist.

Zum Abschluss der fröhlichen Runde wurde noch die Frage gestellt, was den Kindern die Erarbeitung der Unterrichtshilfen persönlich gebracht hätte und folgende Antworten kamen zurück:

  • Es macht viel mehr Spaß für andere Kinder Aufgaben zu machen, als selbst welche zu bearbeiten
  • Man hat einen doppelten Lernerfolg: Man lernt nicht nur Arbeitsblätter zu erstellen, sondern man beschäftigt sich auch viel tiefer mit dem Inhalt des Buches, damit keine Fehler in den Unterlagen stecken.
  • Man konnte in der Gruppe sehr viele Ideen austauschen und dann gemeinsam etwas Neues schaffen.

Ein schönes Beispiel von der Macht des geschriebenen Wortes, wenn es die Interessen des Lesers erreicht. Für den Autor, die Klassenlehrerin und ihre Klasse eine tolle gemeinsame Erfahrung. Wie schade, dass man nach Ende des Schuljahres verschieden Wege gehen muss. An die gemeinsame Zeit und die Erlebnisse werden alle sicher gerne zurückdenken.

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Brunnen im Ortsteil Kalbach-Riedberg

Trinkbrunnen-Eröffnung in der Kaiserstraße

Die Stadt Frankfurt unterhält derzeit 145 Brunnen. Viele der Brunnen stehen unter Denkmalschutz. Eine Auflistung von Brunnen in Frankfurt unterscheidet grob Brunnen die der Wasserversorgung dienen, Heilbrunnen, Zierbrunnen und Wasserspielplätze. Aus historischen und architektonischen Gründen ist der Großteil der Brunnen im Stadtzentrum angesiedelt.

Mit dem Bau des Wassernetzes Ende des 19. Jahrhunderts verloren die Brunnen die Funktion der Wasserversorgung der Bevölkerung. Dennoch wurden bis in die 1960er-Jahre noch Brunnen zur Wasserversorgung gebaut. Es handelte sich um Trinkbrunnen, die öffentlich nutzbar waren.

Insbesondere an den nach dem Zweiten Weltkrieg neu erbauten oder wiederhergestellten Schulen wurden solche Trinkbrunnen errichtet. Diese waren vielfach auch als Kunst am Bau künstlerisch gestaltet.

2016 wurde an der Ecke Liebfrauenstraße/Zeil ein erster Trinkwasserbrunnen aus Edelstahl aufgestellt. Später wurde ein weiterer an der Alten Oper am Beginn der Freßgass und einer im Wasserpark aufgestellt. Der Betreiber Mainova plant, weitere Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet zu errichten.

Die festinstallierten Trinkbrunnen sind an das Mainova-Trinkwassernetz angeschlossen. Sie sind in der Regel von Frühjahr bis Herbst in Betrieb. Damit auch aus den Brunnen konstant frisches Wasser sprudelt, sorgt eine zeitgesteuerte automatische Spülung dafür, dass die Leitungen alle halbe Stunde durchspült werden.

Auf Knopfdruck sprudelt für alle Durstigen ein halber Liter frisches Trinkwasser regionaler Herkunft aus den Auslassdüsen. Eine regelmäßige hygienische Beprobung durch ein zertifiziertes Labor garantiert zudem die Reinheit des Trinkwassers. Der Einsatz von Materialien, die durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. zertifiziert sind, gewährleistet die hohe Trinkwasserqualität.

Bei Bedarf reinigt die Mainova die Edelstahlsäule. Im Laufe dieses Jahres sollen weitere Mainova-Trinkbrunnen auf dem Alfred-Brehm-Platz am Frankfurter Zoo und am Fernbusbahnhof entstehen. Dank dieser Trinkbrunnen gibt es das frische Wasser für alle Bürger auch unterwegs. Durchschnittlich rund 600-mal täglich nutzten Passanten die Möglichkeit, sich an den beiden öffentlichen Mainova-Trinkbrunnen (Liebfrauenstraße, Ecke Zeil und Freßgass/Große Bockenheimer Straße) mit Trinkwasser in bester Qualität zu erfrischen.

Gerade in den heißen Sommern ist Wasser bei Extremtemperaturen eine große Erleichterung. Auch profitieren Bedürftige von den Standorten.

Mit Brunnen ist der Ortsteil Kalbach-Riedberg insgesamt eher dürftig ausgestattet. Der Redaktion sind derzeit nur der Bonifatiusbrunnen und der Brunnen auf dem Riedbergplatz bekannt. Auch auf dem Piratenspielplatz im Kätcheslachpark gibt es noch eine Wasserpumpe. In Kalbach kommt der gleichnamige Bach im Freizeitpark am Piratenspielplatz als Wasserspielfläche dazu.

Ob die Installation eines Trinkwasserbrunnens auf dem Riedbergplatz die optimale Wahl ist, wo es dort Gaststätten und Geschäfte gibt, kann man überdenken. Trinkwasserspender in schattenarmen Parkregionen, vor allem in der Nähe von Sportplätzen (z. B. Kätcheslachpark West) könnte eine sinnvollere Alternative sein.


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Kulturerwachen Riedberg 2022

Kultur in der Aula

Am Freitagabend (22.07.) und am Samstagabend (23.07.) findet im Schulinnenhof der Grundschule Riedberg I (Zur Kalbacher Höhe 15) ein sommerliches Musikevent statt. Um 15:00 Uhr gibt es jeweils eine Vorführung für Kinder und ab 18:00 Uhr treten Musikgruppen für die Erwachsenen auf. Der Eintritt ist kostenlos!

Für Open Air Musikveranstaltungen ist der Schulinnenhof optimal geeignet: durch die Gebäude von Schule und Kindertagesstätte von drei Seiten geschützt und vom Bonifatiuspark her frei zugänglich.

Wie im alten Griechenland

Im Schulinnenhof steigen, vom Park kommend, die Stufen nach oben an, so wie in einem klassischen griechischen Amphitheater. Auf dem tiefst gelegenen Platz treten die Musiker auf. Auf den – von der Sonne angewärmten – ansteigenden Stufen können die Zuhörer Platz nehmen.

Auch ordentliche Toilettenanlagen stehen zur Verfügung, dank der Unterstützung durch die Schule, die in den vergangenen Jahren das kulturelle Leben des Stadtteils im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Aula“ mit gefördert hat.

Das kulturelle Angebot am Riedberg

Nach wie vor ist unser Stadtteil kulturell eher unterrepräsentiert. Im Rahmen der Stadtteilfeste – organisiert durch die IG Riedberg – wurden Frankfurter Künstler auf die Bühne gebracht. Der Riedberger Chor tritt punktuell auf. Der „Culture Club Riedberg“ musste mangels Interesses geschlossen werden. Weitere Angebote finden sich dann eher in benachbarten Stadtteilen wie zum Beispiel in Niederursel oder Heddernheim.

Kultur in der Aula

Die Josua Gemeinde, die seit vielen Jahren die verschiedenen Veranstaltungen unter dem Titel „Kultur in Aula“ organisiert hatte, wollte bereits seit Langem auch einmal aus der „Schul-Aula“ hinaus ein Open Air Event durchführen. Dieses kulturelle Ereignis sollte möglichst vielen Bewohnern des Riedbergs zugänglich sein, auch wenn das monatliche Einkommen keinen Platz für kulturelle Veranstaltungen ermöglicht.

Die Crespo Foundation unterstützt

Der Stadtteilarbeitskreis, in dem ca. 40 Organisationen, Vereine, Einrichtungen, Kirchen, Kitas und Schulen usw. vertreten sind, hatte in Verbindung mit „Kultur in der Aula“ einen Antrag auf Förderung beim Kulturamt gestellt.

Die Crespo Foundation hatte dem Kulturamt der Stadt Frankfurt insgesamt 350.000 Euro zur Verfügung gestellt, damit nach den zweieinhalb Jahren Pandemie und Lockdowns endlich wieder die Kultur in der Stadt Frankfurt erwachen kann. Zielsetzung ist, Frankfurter Künstlern die Möglichkeit zu geben, endlich wieder aufzutreten. Der Stiftung war es wichtig, dass die Veranstaltungen möglichst Open Air und niedrigschwellig zugängig sind. Die Künstler sollten auch fair bezahlt werden.

Durch den Zuschuss der Crespo Foundation sind die Organisatoren jetzt in der Lage, nicht nur eine Gruppe zu präsentieren, sondern vier Musikgruppen und zwei besondere Kinder-Events. Unter den Pandemie-Bedingungen haben auch Kinder und Familien mit kleinen Kindern besonders gelitten. Somit ist diese Veranstaltung auch ein stilles Gedenken und Dankeschön an die Leidtragenden dieser Pandemie!

Die Künstler

Einzelne Gruppen waren bereits in der Vergangenheit bei „Kultur in der Aula“ aufgetreten oder für einen Auftritt terminiert, der wegen Corona dann abgesagt werden musste. Das Folk-Pop-Duo »Romie« wurde im Rahmen von „Guerilla Stoffel 2021“ entdeckt und so folgte die Einladung an die beiden Künstlerinnen zu diesem Open Air Event.

 

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und dann können wir uns auf musikalische Genüsse freuen!  Ach, und falls das Wetter doch nicht mitspielt, kann das Event in die Aula der Schule verlegt werden….


Die Crespo Foundation
„Wir stärken die Strukturen, in denen Kinder und Jugendliche ihre kreativen Potenziale entdecken und entwickeln.“
Kinder und Jugendliche sind unglaublich kreativ und wollen gestalten. Damit dies gelingt, müssen sie in ihrer Kreativität allerdings auch gefördert werden. Am besten dort, wo sie einen Großteil ihrer Zeit verbringen – nämlich in Kita, Kindergarten oder Schule. Genau dort setzt die Crespo Foundation im Bereich der „Ästhetischen Bildung“ an: „Das fliegende Künstlerzimmer“ ist ein vollkommen neuartiges Programm der Kulturellen Bildung an Schulen, das die Crespo Foundation im Jahr 2018 im Sinne ihres Mottos „Menschen stark machen“ gemeinsam mit vier Partnern ins Leben gerufen hat. Das Ziel: Wirksame Schulentwicklungsprozesse nachhaltig anzustoßen und gleichzeitig Künstler zu fördern, die während ihrer Zeit als Artist-in-Residence eigene künstlerische Projekte realisieren und ihre Kompetenzen in der künstlerischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule weiterentwickeln können.

 

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Sozialverbände klagen wegen zu geringer Anpassung der Grundsicherung

Geldscheine

Angesichts der hohen Inflationsraten klagen der Sozialverband VdK und der Sozialverband Deutschland (SoVD) gemeinsam gegen die Anpassung der Regelsätze für 7 Millionen Menschen, die »Grundsicherung im Alter« und »Hartz IV« beziehen.

„Die Bundesregierung verstößt mit der Anhebung um 3 Euro und für Kinder sogar nur um 2 Euro Anfang des Jahres gegen ihren verfassungsmäßigen Auftrag, das Existenzminimum zeitnah sicherzustellen“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Daran ändern auch die einmaligen Entlastungszahlungen sowie die zusätzlichen 20 Euro im Monat für »Kinder in Grundsicherung« nichts. Sie verpuffen angesichts der steigenden Kosten“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Beide Verbände wollen daher nun in Musterstreitverfahren bis vor das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ziehen. Dieses soll klären, ob der Gesetzgeber seine Pflicht verletzt, auf Preissteigerungen zeitnah zu reagieren.

Sie berufen sich dabei auf zwei Urteile aus 2010 und 2014. Dort heißt es unter anderem: „Ist eine existenzgefährdende Unterdeckung durch unvermittelt auftretende, extreme Preissteigerungen nicht auszuschließen, darf der Gesetzgeber dabei nicht auf die reguläre Fortschreibung der Regelbedarfsstufen warten.“ (BVerfG 23.7.2014 – 1 BvL 10/12 ua, Rn. 144).

Das aber, so die beiden Sozialverbände, habe die Bundesregierung getan, als sie die Regelsätze für die »Grundsicherung im Alter« und »Hartz IV« Anfang des Jahres um nur 0,76 % angehoben hat. Zu dieser Zeit stieg die Inflationsrate bereits seit Monaten und lag damals bei knapp 5 %. Inzwischen ist sie auf 7,6 % im Juni gestiegen. „Die Bundesregierung verstößt damit gegen die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts“, kritisiert Bauer.

Die Regelsatzerhöhung um 3 Euro ergab sich aus der niedrigen Preisentwicklung von Juni 2020 bis Juli 2021. Damals hatte die Bundesregierung pandemiebedingt die Mehrwertsteuer reduziert. „Schon damals war allen klar, dass diese Anpassung die tatsächliche Preisentwicklung nicht deckt“, sagt Bentele. Eile sei daher nun geboten, betont Bauer: „Inzwischen sind die Kosten für fast alle Produkte des täglichen Lebens aber auch für Energie derart gestiegen, dass das Existenzminimum mit den Regelsätzen nicht mehr gesichert ist.“

Beide Verbände legen nun für ausgewählte Musterklägerinnen und Musterkläger Rechtsmittel ein, um eine höchstrichterliche Klärung zu erreichen.


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