Kategorie: AktuelleNEWS

„Stell Dich nicht so an“ – Gewalt ist mehr, als Du denkst!

Elternabend: Gewalt ist mehr als Du denkst!

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Doch darüber, dass auch seelische Verletzungen in der Erziehung nichts zu suchen haben, gibt es noch wenig Bewusstsein. Oftmals wird Kindern Gewalt angetan, ohne dass den Erwachsenen klar ist, dass sie gewaltvoll handeln.

Das Frankfurter Kinderbüro und der Kinderschutzbund Frankfurt greifen das Thema in ihrer jährlichen Kampagne „Stark durch Erziehung“ auf. Dementsprechend steht die diesjährige Elternveranstaltung der Kampagne, die der Frankfurter Kinderschutzbund jährlich mit dem Frankfurter Kinderbüro im breiten Bündnis mit anderen Frankfurter Institutionen gemeinsam umsetzt, unter dem Thema „Gewalt ist mehr, als Du denkst!“.

So erleben in der Veranstaltung am 14.11.2022 von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr Eltern in einem Workshop, wie sich scheinbar harmlose, alltägliche Formulierungen aus der Sicht der Kinder anfühlen. Sie bekommen ein Gespür dafür, dass auch Sprache übergriffig und gewaltvoll sein kann und sie entwickeln Handwerkszeug, dies zukünftig im Umgang mit ihren Kindern zu verändern.

Diese Kampagne ist eine Kooperation der Familienbildungsstätten, der Erziehungsberatungsstellen, des Jugend- und Sozialamtes, des Kinderschutzbunds Frankfurt und des Frankfurter Kinderbüros. Alle Informationen zur Kampagne „Stark durch Erziehung“ finden Sie unter www.stark-durch-erziehung-frankfurt.de.

Weitere Informationen zu der Kampagne „Gewalt ist mehr, als Du denkst“ finden Sie unter www.kinderschutzbund.de.


Kursinfo:
„Stell dich nicht so an“ – Gewalt ist mehr als du denkst!
Veranstaltung für Interessierte und Eltern
mit Marita Strubelt, Familiencoach & Autorin
am 14.11.2022 von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr
Ort: Orangerie, Comeniusstr. 39, 60389 Frankfurt
Anmeldung bitte unter www.kinderschutzbund.de

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Potenziale im Schulbereich heben

Schule, Schüler, Bücher, Tafel

Die Michael-Grzimek-Grundschule in Nieder-Eschbach, unweit der U-Bahn-Haltestelle Nieder-Eschbach feierte im Jahre 2003 ihr 50-jähriges Bestehen. Ihre Klassenstärken liegen zwischen 19 und 25 Schülern. Deshalb braucht sie große Räume. Räume, die Stationsarbeit und Gruppentische zulassen, in denen Lese- und Computerecken eingerichtet werden können.

An der Schule unterrichten derzeit 16 Lehrkräfte und 5 Vertretungskräfte. Doch die Schule ist überlaufen, es fehlen weitere Räume. Ursprünglich dreizügig, müsste sie eigentlich schon lange vier- und seit Beginn dieses Schuljahres fünf Klassen pro Jahrgang beherbergen.

Auch in Nieder-Eschbach wurden neue Baugebiete ausgewiesen und bebaut. Die Infrastruktur wurde aber seit Längerem nicht auf den steigenden Bedarf hin angepasst. Es könnten zwei Container aufs Dach der Grundschule gesetzt werden. Doch dafür muss das Dach vermutlich verstärkt werden. Und das dauert.

Doch die Stadt hatte zwei Gebäude im Ben-Gurion-Ring angemietet. Ursprünglich waren diese Gebäude vorgesehen für das Gymnasium Nord, das sich derzeit noch in Westhausen befindet und einmal an die Steinerne Straße ziehen soll. Jetzt wird die Stadt prüfen, ob dort am Ben-Gurion-Ring eine zweite Grundschule eingerichtet werden kann.

Ein weiterer großer Mangel in Nieder-Eschbach ist die erweiterte Betreuung von Schulkindern nach dem Unterricht (ESB). Auch hier fehlen die entsprechenden Räume für 170 Grundschüler. Würde eine zweite Grundschule gebaut, wäre Raum frei, der für die Nachmittagsbetreuung genutzt werden könnte. Nun prüft die Stadt, ob ungenutzte Räume der Kita der Sankt-Stefans-Gemeinde in der Zwischenzeit dafür genutzt werden könnten.

Auch das Projekt Gymnasium Nord ist ins Stocken geraten. Einer der Gründe: Die Stadt ist noch immer nicht im Besitz der benötigten Grundstücke. Diese gehören der Nassauischen Heimstätte, die mit dem Kaufangebot der Stadt nicht zufrieden ist. Auch ist das Grundstück zu klein, um dort noch ein Schulschwimmbad unterzubringen.

Jetzt prüft die Stadt, dieses Schwimmbad in der Talstraße in Kalbach zu realisieren, wo ein neuer Standort für die Johanna-Tesch-Schule entstehen soll.

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Die Post-Feldmann-Ära beginnt

Peter Feldmann

Nach 6 Wochen intensivem Einsatz für die Abwahl von Herrn Peter Feldmann wurde gestern Abend das erfolgreiche Ende dieses Prozesses gefeiert. Eine ausreichende Mehrheit von über 200.000 Bürgern hatte sich für die Abwahl des bisherigen Oberbürgermeisters entschieden. Nur 5 % der abgegebenen Stimmen sprach sich gegen eine Abwahl aus. Die Wahlbeteiligung lag bei über 40 %.

Im Ortsteil Kalbach-Riedberg wurden 6.581 Ja-Stimmen (96,3 %) und 254 Nein-Stimmen (3,7 %) abgegeben. Dazu beigetragen haben ein vielfältiges, zivilgesellschaftliches Engagement und die Zusammenarbeit Frankfurter Parteien und Fraktionen über die Grenzen von Koalition und Opposition hinweg.

Die Hürden der Abwahl waren hoch und die Sorge, dass die erforderliche Anzahl von Stimmen nicht erreicht werden würde, war groß. Die Frankfurter haben jedoch in ausreichender Zahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Unsere Demokratie funktioniert, wie man gestern Abend sehen konnte.

Wenn das offizielle Endergebnis am Freitag durch den Gemeindewahlausschuss verkündet wird, ist die Amtszeit des bisherigen Oberbürgermeisters beendet.

Mit der Abwahl des bisherigen Oberbürgermeisters beginnt nun eine neue Phase.

Interimistisch wird Frankfurt von der Bürgermeisterin Frau Nargess Eskandari-Grünberg geleitet.

Innerhalb der nächsten 4 Monate ist ein neuer Oberbürgermeister zu wählen.

Die Parteien habe in der Zwischenzeit parteiinterne Gremien damit beauftragt, geeignete Kandidaten für das frei gewordene Amt zu finden. Diese Kandidaten müssen sich dann innerhalb der Partei präsentieren. Der aussichtsreichste Kandidat wird von der jeweiligen Partei in das Rennen um die Neuwahl geschickt. Bei der einen oder anderen Partei steht der Kandidat auch schon fest. In den nächsten Tagen werden die Personalien sicherlich veröffentlicht.

Fest stehen bereits: Frau Maja Wolff, die Veranstalterin des Grüne-Soße-Festivals (aus Niederursel), sowie Herr Peter Wirth alias „der Bahnbabo“. Sie wollen sich als unabhängige Kandidaten für die Feldmann-Nachfolge bewerben.

Hinter Frankfurt liegen quälende Monate des Stillstands, ausgerechnet in einer Zeit, in der die Politik vor nie da gewesenen Problemen steht. Diesem untragbaren Zustand haben die Frankfurter gestern ein Ende gesetzt. Jetzt sind die politischen Kräfte gefordert, den Frankfurtern eine Führungspersönlichkeit zur Wahl zu stellen, mit der sie die vielen liegen gebliebenen Probleme Frankfurts aufarbeiten werden.

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Auf der Kinderbuchmesse wird die Kalbacher Klapperschlange verliehen

Kinderbuchmesse Kalbacher Klapperschlange

Am Wochenende 12./13. November heißt es im Frankfurter Stadtteil Kalbach an der Alten Turnhalle am Grubweg wieder Vorhang auf für die 37. Kinderbuchmesse. Nach zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfall bzw. eingeschränktem Angebot findet endlich wieder eine „richtige“ Kinderbuchmesse statt, mit allem, was dazugehört.

Es dreht sich wieder einmal alles um das Kinderbuch. Da aus Gründen des Brandschutzes nur 199 Besucher gleichzeitig in der Alten Turnhalle sein dürfen finden einige der Aktionen auf der Wiese neben der Halle statt.

Eröffnet wird die Buchausstellung am Samstag, den 12. November um 14:00 Uhr. Während der Eröffnung erfolgt die Übergabe einer Spende durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), die bei der Auftaktveranstaltung des Robert Gernhardt-Preises unter den Gästen gesammelt und von der hessischen Förderbank aufgestockt wurde.

Der Höhepunkt der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg für die Kinder folgt dann am Samstag um 15:00 Uhr für die Jurykinder der Grundschulen bzw. um 16:30 Uhr für die Jurykinder der weiterführenden Schulen: die Verleihung der Kalbacher Klapperschlange. Dann wird die Kinderjury 2022 die Wiese neben der Alten Turnhalle erobern, um das Geheimnis um den Siegertitel der 35. Kalbacher Klapperschlange feierlich zu lüften.

In diesem Jahr haben 315 Kinder insgesamt 2.038 Bewertungen abgegeben. Davon haben 221 Kinder in der Zeit von Mai bis Oktober mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet und gehören somit zur diesjährigen Kinderjury. Es gab in diesem Jahr auch wieder zwei Mädchen, die alle 60 Bücher gelesen und bewertet haben!

Umrahmt wird die zweitägige Messe wieder von einem bunten Programm. Eine Bastelecke gehört ebenso zum Angebot wie das beliebte Rätsel um die Klapperschlange, die Buchmesse und Bücher. Das Bilderbuchkino wird am Samstag um 16:00 Uhr und am Sonntag um 15:00 Uhr in der Kinderbücherei im Alten Rathaus angeboten.

Am Sonntag, den 13. November wird um 11:00 Uhr das Kinderkonzert „Schräge Typen“ von Herrn Müller und seiner Gitarre für Kinder ab 3 Jahren präsentiert, das der Kinderverein Kalbach in bewährter Kooperation mit dem Kinder-Kultur-Programm der Stadt Frankfurt, den Frankfurter Flöhen, organisiert. Eintrittskarten für das Kinderkonzert gibt es im Vorverkauf im Kinder- und Jugendhaus Kalbach (http://kiju-kalbach.junetz.de/) während der Öffnungszeiten zu erwerben.

Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle Autorenlesung am Samstagabend um 19:00 Uhr. In diesem Jahr liest die Autorin Angela Kirchner aus Ihrer Kinderbuchreihe „Victor Flec – Jagd durch die Stadt der Geister“. Wer es bei der Lesung gerne kuschelig haben möchte, darf gerne eine Decke mitbringen.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Messetagen in einem Zelt neben der Halle gesorgt. Aussteller und Partner der diesjährigen Buchmesse ist die Buchhandlung „bücher im bogen“ aus Frankfurt-Preungesheim. Die Bühnendekoration basiert auf einem Aquarell der Kalbacher Künstlerin Jana Zahn, welches auch auf dem Programm und dem Plakat zur Kinderbuchmesse zu sehen ist.

Das komplette Programm der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg finden Sie auf der Homepage des Kalbacher Kindervereins unter www.kinderverein-kalbach.de oder unter www.kalbacher-klapperschlange.de auf der Internetseite der Kalbacher Klapperschlange.


Hintergrundinfos

1983 von der Autorin Regina Rusch gegründet, hat der Kinderverein heute fast 500 Mitglieder. Regina Rusch war es auch, die 1988 den Preis Kalbacher Klapperschlange initiierte, einen Kinderbuchpreis, der seitdem ausschließlich von Kindern vergeben wird und lange Zeit der erste und einzige Preis seiner Art in Deutschland war. Inzwischen genießen Kalbacher Klapperschlange und Kinderbuchmesse deutschlandweit einen einzigartigen Ruf. Zu den Autorinnen, die seit der Gründung bereits in der Alten Turnhalle am Grubweg gelesen haben, gehören neben Regina Rusch selbst auch international bekannte Autorinnen wie Cornelia Funke, Nele Neuhaus, Nina Blazon, Kirsten Boie oder Sabine Ludwig.

Zu der Jury gehören alle Schüler der zweiten bis neunten Schulklassen, die bis Mitte Oktober mindestens 5 Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben. Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kalbacher Kinderbuchmesse bekommt der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange.

Die Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg und die Klapperschlange werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich jedes Jahr weit über 200 Schüler an der Kinderjury.

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Der Corona-Aktionsplan der Stadt FFM

Corona Virus

Die Auswahlkommission zur Umsetzung des Corona-Aktionsplans hat grünes Licht für zahlreiche neue Projekte gegeben, welche die Folgen der Pandemie für die Frankfurter abmildern sollen. Bei ihrer ersten Sitzung am 17. Oktober dieses Jahres beschieden die Fachleute 46 von 60 Anträge positiv, die dahinterstehenden Angebote können somit umgesetzt werden.

Bereits in der ersten Antragsphase wird verschiedenen Vereinen, Trägern und Initiativen damit eine Summe von insgesamt circa 1,1 Millionen zur Verfügung gestellt. Nachdem unter Federführung des Jugend- und Sozialamtes 23 Ämter und Betriebe der Stadt gemeinsam den Corona-Aktionsplan erarbeitet hatten, befindet sich dieser nun in die Umsetzungsphase.

Die Bandbreite der Angebote ist vielfältig und reicht von einer App für Risikopatienten, diversen Kulturangeboten in sozialen Einrichtungen, Sozialberatungen an unterschiedlichen Orten bis zu Familienfreizeiten. So werden verschiedene Zielgruppen erreicht.

Eine Übersicht der Projekte findet sich unter Corona-Aktionsplan.

Weitere Anträge können bis Montag, den 10. Dezember, eingereicht werden. Über diese wird in der 2. Sitzung der Auswahlkommission Mitte Januar kommenden Jahres entschieden.

Alle weiteren Fragen rund um die Antragsstellung werden in einer digitalen Informationsveranstaltung am Freitag, den 25. November, von 10:00 bis 12:00 Uhr beantwortet. Interessierte können sich per eMail an auswahlkommission-cap.amt51@stadt-frankfurt.de anmelden und erhalten dann die Zugangsdaten zur Teilnahme.

Der gesamte Corona Aktionsplan, die Übersicht über die bewilligten Anträge, die Antragsformulare sowie eine aktuelle Handreichung mit den entsprechenden Antragsfristen sind unter Corona-Aktionsplan zu finden.

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Wenn am 8. Dezember das Handy klingelt, …

Blaulicht-Sirene

… nein, dann ist es nicht der Nikolaus, der sich erkundigen möchte, ob man seine Geschenke inzwischen auch gefunden hat, sondern es handelt sich um einen Test, ob die Bevölkerung im Notfall erreichbar ist, für den Fall einer Warnung.

Damit das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Bevölkerung bestmöglich erreicht, werden dafür dieses Jahr gleich mehrere Wege der Kommunikation ausprobiert – auch das Handy kommt zum Einsatz.

Bei dieser Warnung handelt es sich diesmal jedoch nur um eine Übung. So etwas fand in der Vergangenheit schon einmal statt. Am 10.09.2020 wurde das erste Mal seit der deutschen Wiedervereinigung versucht, möglichst die ganze Bevölkerung mithilfe von Sirenen zu erreichen, allerdings mit mäßigem Erfolg. Am Riedberg gibt es – soweit der Redaktion bekannt – gar keine Sirenen.

Bevölkerungswarnung 2020

Bevölkerungswarnung 2020

Wer prüfen möchte, wo sich die nächst gelegene Sirene befindet, kann unter dem Link https://www.sirenenstandorte.de fündig werden.

Vielerorts war am Testtag nur ein leises Surren oder gar keine Sirenen zu hören. „Wir müssen uns für die Zukunft besser für Krisenlagen wie Wetterextreme, Waldbrände oder Hochwasser wappnen“, sagt Bundesinnenministerin Nancy Faeser.

Nutzung aktueller Technologie

Zwei Jahre später setzt man auf Technologie und versucht sich den neuen täglichen Begleiter der Menschen zunutze zu machen – das Handy. Ermöglicht werden soll das beispielsweise durch „Social Media“ oder die Warn-App NINA, die das Smartphone benachrichtigen, berichtet das BBK.

Für die kommende Probewarnung sollen allerdings nicht nur Handys verwendet werden, sondern auch andere Medien wie Fernsehen und Radio. Zum Einsatz kommt dann auch eine neue Technik.

Cell Broadcast

Aktuell arbeitet das BBK gemeinsam mit den Mobilfunknetzbetreibern unter Hochdruck an der Einführung dieses neuen Warnkanals. Für ihn soll der kommende Warntag ein erster Testlauf sein. Künftig will das BBK ganz auf diese Technik setzen. Mit Cell Broadcast können Nachrichten an alle Nutzer einer Funkzelle gesendet werden.

In den kommenden Jahren soll der Warntag jeweils am zweiten Sonntag im September stattfinden, um die Akzeptanz und das Wissen der Bevölkerung in Notlagen zu verbessern. Dadurch soll sich die Selbstschutzfähigkeit im Katastrophenfall, wie beispielsweise bei Hochwasser, erhöhen.


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Hannah Elfner zum Senior Fellow ernannt

Hannah Elfner

FIAS beruft theoretische Physikerin als erste Frau und jüngstes Mitglied.

Pünktlich zum 40. Geburtstag „Senior“ zu werden, klingt erst mal nicht so schmeichelhaft. Und dennoch ist die Ernennung von Prof. Dr. Hannah Elfner zum Senior Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) eine Auszeichnung.

Sie ist damit die erste Frau, die es im theoretischen Forschungsinstitut in diese höchste Kategorie geschafft hat – vergleichbar einer W3-Professur an der Universität. Die Senior Fellows, aktuell 12 an der Zahl, bilden die FIAS Faculty, beraten das unabhängige Forschungsinstitut, leiten die Forschungsgruppen und ernennen die Fellows.

Schon der vorige runde Geburtstag bescherte Frau Elfner eine verdiente Beförderung: Mit 30 Jahren wurde sie zu einer der jüngsten Physik-Professorinnen Deutschlands ernannt – zumindest in der theoretischen Physik noch eine Ausnahme. „Mich fasziniert, wie die kleinsten Bausteine unserer Welt funktionieren – das will ich verstehen,“ so Frau Elfner.

Sie beschäftigt sich mit einem Materiezustand, wie er im frühen Universum nur Mikrosekunden nach dem Urknall existierte. „Danach verwandelten sich die kleinsten und freien Bestandteile der Materie, das Quark-Gluon-Plasma, in die heutigen Bausteine der Materie, die Protonen und Neutronen“.

In energieintensiven Teilchenbeschleunigern lässt sich dies nachahmen, indem Atomkerne aus Blei oder Gold auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, sodass bei ihrer Kollision miteinander Temperaturen und Dichten entstehen, wie sie kurz nach dem Urknall existiert haben.

Frau Elfner beschreibt diese Vorgänge in mathematischen Modellen: Sie berechnet die zeitliche Entwicklung der mikroskopischen Schwerionenkollisionen und gleicht verschiedene Annahmen für die Eigenschaften der Materie mit experimentellen Daten ab.

Aktuell 16 Wissenschaftler ihrer Gruppe forschen in 7 nationalen und internationalen Kooperationen. So versuchen sie im Cluster-Projekt ELEMENTS mit Kollegen aus Darmstadt zu verstehen, wie die Eigenschaften von Materie bei hohen Dichten aus Schwerionenkollisionen bestimmt werden können, um die astrophysikalischen Prozesse beim Verschmelzen von Neutronensternen aufzuklären.

Frau Elfner engagiert sich sehr für den wissenschaftlichen Nachwuchs. So hat sie bereits fast 40 Nachwuchswissenschaftler erfolgreich zum wissenschaftlichen Abschluss begleitet. Neben der Ausbildung von Studierenden und Promovierenden gewährt sie regelmäßig der Öffentlichkeit Einblick in ihre Forschung in Vorträgen und bei Veranstaltungen – dabei zeigt sie ganz nebenbei, wie erfolgreich Frauen in der Physik sein können.

Für ihre wissenschaftliche Leistung wurde Frau Elfner mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter kürzlich als „Scientist of the Year“ der Alfons und Gertrud Kassel-Stiftung sowie 2016 mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Ihre außergewöhnliche Leistung und ihr hohes Engagement hat nun das FIAS mit der Ernennung zum Senior Fellow unterstrichen.

Der Stiftungsrat berief sie einstimmig in die Reihen der FIAS Faculty. „Ich freue mich über die Ernennung“, so die gebürtige Frankfurterin – „und dass ich weiterhin am FIAS und seiner Gestaltung mitwirken kann“. FIAS-Direktor Elsen ergänzt: „Mit dieser Berufung wird die theoretische Beschreibung der Wechselwirkung von Kernbausteinen auch zukünftig kompetent und prominent am FIAS vertreten sein“.

Die Erforschung der Welt im Kleinen wird Hannah Elfner auch in Zukunft nicht loslassen: „Ein besseres Verständnis des Übergangs von Protonen/Neutronen zum Quark-Gluon-Plasma bei hohen Dichten wäre großartig“. Im Fokus steht künftig zudem ein kleiner Mensch: In diesen Tagen beginnt Frau Elfners Mutterschutz und damit zeitnah zur Senior-Auszeichnung auch ein Junior-Leben.


Kontakt
Prof. Dr. Hannah Elfner
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Ruth-Moufang-Straße 1
60438 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 798 47652

eMail: elfner@fias.uni-frankfurt.de
Web: https://www.fias.science/de/theoretische-naturwissenschaften/gruppen/hannah-elfner-petersen/

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Windpark vor den Toren Frankfurts soll ausgebaut werden

Windrad auf der Hohen Straße

„Am Schäferköppel“, wo die Winde wehen und da wo Frankfurt, Karben und Bad Homburg aufeinandertreffen, stehen seit 20 Jahren vier Windräder etwa 100 bis 150 Meter hoch, auf einer Fläche von 34 Hektar. Wer auf der Riedbergallee nach Osten schaut, sieht manchmal eine der Spitzen der Windräder.

Wie die Deutsche Flugsicherung (DFS), eine Bundesbehörde, nun bekannt gegeben hat, werden 2024 analoge Drehfunkfeuer durch digitale ersetzt. Dadurch kann der Anlagenschutzbereich auf 7 Kilometer reduziert werden. Bisher galt ein 15 Kilometer Schutzradius, in dem Windräder nur mit Genehmigung der DFS gebaut werden dürfen.

Daher lag das Projekt „Erweiterung des Windparks“ seit 2014 auf Eis. Jetzt, sollen nach Freigabe durch die DFS drei der Windräder durch neuere Modelle ersetzt werden, die bis in eine Höhe von 246 Metern reichen und mit 5 Megawatt viel leistungsfähiger sind als die bisherigen Rotoren. Zudem sollen drei weitere Anlagen entstehen, die dann auf Frankfurter Grund errichtet werden.

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Am Schäferköppel

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Am Schäferköppel 50.222041, 8.720568

 

Das Gelände ist schon lange als Windvorrangfläche in der Regionalplanung hinterlegt. Ganz in der Nähe, unweit des Wetterau-Dörfchens Bönstadt, ein Teil der Stadt Niddatal, liegt das Drehfunkfeuer „Metro“ (etwa 11 Kilometer entfernt). Das Drehfunkfeuer ermöglicht Piloten die Navigation bei Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen. Der Schutz der Signale von Metro behinderte bisher den weiteren Ausbau der Windenergie. Denn Sicherheit für das Flugpersonal und die Passagiere geht vor.

Da die Technikumrüstung viele Windkraftstandorte in ganz Deutschland möglich macht, brachte schon der vorige Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ein Förderprogramm auf den Weg. Nachfolger Robert Habeck (Grüne) gab es dieses Frühjahr frei. Für die Umsetzung des Projektes sind jedoch etwa sechs Jahre anzusetzen.

Ob der Schutzbereich tatsächlich wie vorgesehen reduziert werden kann, wird sich erst nach dem Umbau zeigen. Dann wird die Flugsicherung die neue Situation vermessen. Es könne ja sein, dass in der Zwischenzeit gebaute Gebäude zu so starken Störungen führten, so dass die Verkleinerung nicht im geplanten Umfang möglich sein wird.

Jede der 5-Megawatt-Anlagen produziert rechnerisch genug Strom für 6.000 Haushalte. Das bedeutet Strom für fast 10 % der Frankfurter Haushalte. Der Windpark wird zwar nur eine Ergänzung beim Frankfurter Strommix sein, da die Solarenergie in der Stadt aufgrund der Lage weit im Binnenland grundsätzlich mehr Potenzial bietet. Aber die Nutzung des Windes ist trotzdem ein wichtiger Baustein. Jedes Windrad ist ein kleiner Beitrag gegen den Klimawandel.

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Niederursel-Mertonviertel: Bedrohung im Jobcenter

Polizeiwagen

Zwei Mitarbeiter des Jobcenters wurden gestern Morgen (02.11.2022) mit einem Messer bedroht. Durch deren besonnenes Handeln konnte die Situation entschärft werden. Polizisten nahmen den Täter fest.

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Jobcenter

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Jobcenter 50.167611, 8.633782

Ein 34-Jähriger erschien gegen 09:30 Uhr am Jobcenter und beschwerte sich über einen nicht funktionierenden Lebensmittelgutschein. Ein 33-jähriger Sachbearbeiter der Behörde sprach mit dem Beschwerdeführer im Eingangsbereich des Gebäudes. Im Laufe des Gesprächs wurde der 34-Jährige jedoch zunehmend aggressiv und richtete ein Messer gegen den Sachbearbeiter mit den Worten „wenn du nicht machst, was ich sage, passiert was“. Der Täter bedrohte ebenfalls einen 49-jährigen Sicherheitsmitarbeiter. Sowohl der Sachbearbeiter als auch der Sicherheitsmitarbeiter reagierte besonnen. Sie begaben sich unter einem Vorwand in das Gebäude, verriegelten die Tür und alarmierten die Polizei.

Die eingesetzte Funkstreife nahm den am Eingang wartenden Täter fest. Bei der Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass gegen diesen auch noch ein offener Haftbefehl bestand. Der 34-Jährige wurde daher in eine umliegende Justizvollzugsanstalt eingeliefert und muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung verantworten.

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Wo können Riedberger bestattet werden?

Trauer J. Mühlbauer

Der Riedberg ist ein junger Stadtteil. Von daher gibt es hier alles für junge Familien: Familienzentren, Kinderbetreuung, Kindergärten, Grundschulen, Jugendhäuser, weiterführende Schulen und anderes. Für die Erwachsenen gibt es Lokale, Sportmöglichkeiten, Parkanlagen und gute öffentliche Personennahverkehrs-Anbindungen. Auch die Senioren wurden mit betreutem Wohnen, einem Pflegeheim und sozialen Begegnungsstätten bedacht. Nur für Beerdigungen, da war am Riedberg kein Platz mehr.

Von daher müssen die Riedberger auf die umliegenden Friedhofsanlagen ausweichen. Prinzipiell besteht in Frankfurt freie Friedhofswahl. Die Bestattungsformen reichen inzwischen von der traditionellen Erdbestattung über die Feuerbestattung bis zur Baumbestattung oder gelegentlich auch zur Seebestattung. Eine fachkundige Beratung durch einen örtlichen Bestatter ist hier oft sehr hilfreich.

Die nächstgelegenen Friedhöfe sind:

  • der Friedhof in Kalbach
  • der Friedhof Bonames
  • der Friedhof Niederursel
  • der Friedhof Heddernheim
  • Alter Friedhof Oberursel

Der größte Friedhof in Frankfurt ist mit Abstand der Hauptfriedhof. Er umfasst 70 Hektar und ist damit so groß wie ein Viertel des Riedbergs. Den zweiten Platz teilen sich dann der Friedhof Westhausen und der Waldfriedhof in Oberrad mit jeweils etwa 20 Hektar, wobei der Waldfriedhof in Oberrad einen ganz besonders schönen Charme durch die Kombination von Wald und Friedhof besitzt.

Etwa 90 % der Angehörigen entscheiden sich heutzutage für die Feuerbestattung und damit gegen den Sarg. Heute zählt die Individualität. Jeder wird anders bestattet. Früher war es einheitlicher. Das Thema nachhaltige Bestattung rückt dabei immer mehr in den Fokus. Daher sind Holzurnen immer mehr gefragt. Ein Zukunftstrend ist die Reerdigung, bei der der Leichnam in einen Kokon gelegt wird und Mikroorganismen in nur 40 Tagen den Körper wieder in Humus verwandeln. Aus dieser Erde könnte später dann zum Beispiel ein Baum wachsen.

Grabstein oder anonyme Bestattung

Je nach Bestattungsart wird noch ein Grabstein benötigt. Grabstein oder die Grabplatte werden bei einem Steinmetz ausgesucht. Der meistgenutzte Stein ist Granit, da er günstig ist, witterungsresistent ist und es gibt ihn in allen Farben. In 4 bis 12 Wochen meißelt der Steinmetz jeden Wunsch in den ausgewählten Stein. Viele wollen inzwischen keine kirchlichen Symbole mehr. Die Grabsteine sollen dagegen eher einen Bezug zum geliebten Hobby haben, um die Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Anonyme Bestattung bedeutet, dass am Beisetzungsort keine Namensnennung erfolgt. Meistens sind anonyme Bestattungen gleichzeitig auch Feuerbestattungen. Auf einigen wenigen Friedhöfen in Deutschland sind auch anonyme Erdbestattungen möglich. Da die individuelle Gestaltung des Grabes ausgeschlossen ist, entfällt auch die Verpflichtung zur Grabpflege. Anonyme Grabfelder auf Friedhöfen bieten aber in der Regel eine zentrale Ablagestelle für Blumen und Kerzen.

Grabpflege: Bepflanzung oder Bodenplatte

Jetzt im Herbst ist für Friedhofs-Floristen Hochsaison. Gestecke sind zu formen und auf den Gräbern auszulegen. Bis auf Weiß sind alle Farben willkommen. Zu Beginn des Ukraine-Krieges wollten viele gelbe und blaue Blumen. Diese Bepflanzung hält, bis die kalten Jahrestage vorbei sind. Dann, im Frühling folgen helle und bunte Pflanzen. Besonders beliebt sind dabei Stiefmütterchen. Die Pflanzen, die man vom eigenen Garten oder Balkon her kennt, sind oft erste Wahl. Doch sie müssen in das Klima, das auf dem Friedhof herrscht, hineinpassen. Inzwischen kommt es jedoch immer öfters vor, dass nur Bodenplatten für Urnen angefertigt werden sollen.


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