Schlagwort: Skateparks

Skaten in Kalbach-Riedberg und Umgebung

Skateanlage Kalbacher Stadtpfad 8

Obwohl sich die Suche nach einem Platz für den Bau einer neuen Skateranlage am Riedberg schwierig gestaltet, gibt es doch eine Reihe von Möglichkeiten in der näheren und weiteren Umgebung…

Ein Skatepark ist eine speziell für Skateboarding, BMX, Scooter, Rollstuhlfahrer und aggressives Inline-Skaten errichtete Freizeitanlage. Die meisten Anlagen bestehen aus glattem Beton und können Halfpipes, Handrails, Funboxen, Vert Ramps, Treppensets, Quarter Pipes, Spine Transfers, Pyramiden, Banked Ramps, Full Pipes, Pools, Bowls, Snake Runs und andere Elemente für Skater enthalten.

Skateranlage neben der Homburger Polizeistation

Saalburgstraße 150, 61350 Bad Homburg vor der Höhe

Kein Schmuckstück: Zwei schmale Rampen sowie ein länglicher Kantenblock – die sogenannte Curb – nebst Erhöhung zum Schwungnehmen bieten wenig Abwechslung und sonderlich schön oder modern wirken die mit Graffiti beschmierten Betonkörper ohnehin nicht. Schon seit einigen Jahren plant die Stadt Bad Homburg die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Skaterparks. Neue Pläne wurden vorgestellt. Befahren werden soll die neue Anlage spätestens im Sommer 2023.

Skateranlage im Gewerbegebiet Kalbach

Josef-Eicher-Straße 6, 60437 Frankfurt-Kalbach

Der Kalbach Skatepark ist ein kleiner (knapp 900 qm) Beton BMX- und Streetpark mit einigen Obstacles. Er ist die ganze Woche über von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Verteilt auf 4 verschiedenen Ebenen, bietet der Park Extentend Hip, Bankspine, Bike Funbox, Wallride mit Quarter, Vulcano, Half Wobbel, Chinabank, Ledges, Curbs, Flat- und Kinkrail.

Die Anlage befindet sich seit 2015 neben dem Großmarkt/Frischezentrum. Da zwischen den einzelnen Elementen relativ viel Platz gelassen wurde, lässt sich der Park ziemlich entspannt fahren.

Skateranlage Schwarzer Platz in der Nordweststadt

Gegenüber dem Nordwestzentrum befindet sich der „Schwarze Platz“ und die dazugehörige Skateanlage. Über die U-Bahn-Linie U9 durch die Haltestelle Nordwestzentrum ist der Platz zu erreichen. Das Areal ist insbesondere für Transition-Skater geeignet, da der Skateplatz zum größten Teil aus einer ausgeprägten Poolanlage besteht. Aber auch Street-Fahrer können sich zumindest mit einer Rail, einer Curb und einen Manualpad begnügen.

Die gesamte Anlage auf dem „Schwarze Platz“ bietet neben dem kleinen Skatepark auch mehrere Sitzmöglichkeiten sowie Tischtennisplatten und einen großen Spielplatz. Nur ein paar Meter entfernt befindet sich eine Tankstelle für Erfrischungen oder etwas weiter weg ein Discounter. Auch hier gilt zu beachten, dass die Poolanlage erst ab 8 Jahren befahren werden darf und normale Roller wie Laufräder hier nicht zulässig sind.

Skatepark Stierstadt

Zimmersmühlenweg 85, 61440 Oberursel

Die Anlage ist rund um die Uhr geöffnet. Der Platz bietet: Funbox – Pyramide (1), Bank (2), Quaterpipe (1), Gaps (2), Flatrail (1), Curbbox – verschieden Höhen (9), Kicker (1), Treppe (3 Stufen), Handrail (1), Basketballplatz (1)

Skatepark Nieder-Erlenbach

Alt Erlenbach 107, 60437 Frankfurt Nieder-Erlenbach

Die Anlage am ALDI Süd mit Halfpipe liegt außerhalb des Ortskerns von Nieder-Erlenbach an der Einmündung zur Umgehungsstraße.

Der Platz bietet: Bank, Quarter Pipes, Miniramp und Funbox. 2014 wurde die Halfpipe repariert, zwei neue Rampen aufgebaut und für die Hockeyspieler entstand ein neues, von einem Stahlzaun umgrenztes Spielfeld. 2015 kamen zwei neue Bänke hinzu und der Mast für den neuen Basketballkorb.

Skateplatz Kalbacher Stadtpfad

Kalbacher Stadtpfad 8, 60437 Frankfurt-Kalbach

Ein abgesperrter Bezirk für Anfänger mit 4 Elementen.

Skateplatz Harheim

Riedhalsstraße („Spielstraße“) direkt neben der Sportgemeinschaft Harheim 1946 e. V., 60437 Frankfurt-Harheim

Der Skatesport erfreut sich großer Beliebtheit. Die kleine Anlage in Harheim, die aus drei auf der Asphaltfläche platzierten Hindernissen besteht, wird sehr gut von den meist jugendlichen Skatesportlern angenommen. Die Anlage erscheint aber inzwischen sowohl verbesserungswürdig angesichts des Zustands des asphaltierten Untergrunds als auch ausbaufähig im Hinblick auf die Anzahl und die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Hindernisse. Der Ortsbeirat 14 hat 2020 einen entsprechenden Antrag gestellt.

Rollschuhbahn Azaleenweg

Berkersheimer Weg 129, 60433 Frankfurt-Frankfurter Berg

Rollschuhbahn Azaleenweg ist einer der bestbewertesten Orte in Frankfurt am Main im Katalog ‚Vergnügungszentren‘ von Nicelocal. Geöffnet 24 Stunden am Tag. Die Rollschuhbahn hat einen Durchmesser von 30 m.

Skateanlage Niddapark

Am Ginnheimer Wäldchen 3, 60431 Frankfurt am Main

Rund um die Uhr geöffnet. Ein gemütlicher kleiner Park mit einen Minibowl, 4tel Bowl zwei Quarters zum Gap, eine Funbox und eine Bananacurb. Erreichbar mit der U1, Haltestelle Niddapark. Der Park wirkt auf den Bildern größer als vor Ort und der Asphalt ist recht rau für Rollschuhe. Leider ist an den Elementen auch immer eine Kante am Übergang, die man schon recht deutlich spürt.

Tuesday Night Skating (TNS)

Am Hafenpark in der Mayfarthstraße/Honsellbrücke

Gemeinsam Dienstagabends auf Inline-Skates durch Frankfurts Straßen rollen! Treffpunkt ist am Hafenpark im Ostend jeden Dienstagabend um 20:30 Uhr. Traditionell von April bis Oktober ist Tuesday-Night-Skating-Saison! Dann rollen hunderte Inline-Skate-Fans gemeinsam durchs abendliche Frankfurt. Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es eine „TNS Light Tour“ mit einer kürzeren Strecke und entspannterem Tempo. Sicheres Fahren und Bremsen sind jedoch Grundvoraussetzungen für die Teilnahme. Begleitet wird der bunte Tross von Polizei und Sanitätern sowie von rund 80 Ordnern, die für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf sorgen.

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Ortsbeirat will Skatepark-Initiative unterstützen

Was machen drei Jungs im Alter von 11 Jahren am Freitag Abend, vier ziemlich zähe Stunden lang? Sie besuchen die Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg, verfolgen in der ersten Reihe im Publikum die Debatte um Kita- und Hortplätze im Stadtteil. Als diese immer länger dauert, gehen sie mehrmals leise nach draußen. Um ein paar Tricks mit ihren BMX-Rädern zu machen. Aber auch, um auf dem Handy das aufzuschreiben, was sie später in der Bürgersprechstunde vorbringen wollen. Übrigens so klar und eindringlich, dass Sebastian Reißmann, der Initiator der Petition für einen Skatepark am Riedberg, danach gefragt wird, ob er sich nicht irgendwann mal das Engagement in einer Partei vorstellen könnte. Die Botschaft von Sebastian, Dustin und Vincent ist: Es muss mehr Orte für ältere Kids und Jugendliche am Riedberg geben. Ihr konkretes Anliegen: Sie wollen sich für einen Skatepark im Stadtteil einsetzen. Für Skateboarder, Skater, begeisterte BMX-Biker wie sie selbst. Aber auch für alle meist Kleineren, die lieber mit dem Scooter über alles drüberflitzen.

„Die große Frage ist: Wo ist Platz für Jugendliche?“, erklärt Sebastian, als er nach 22 Uhr ans Mikrophon treten kann. „Alle Kinder werden auch irgendwann älter. Da reichen die 19 Spielplätze, die es hier gibt, nicht aus.“ Im Gegenteil: Wenn sie sich dort treffen, führt das nur zu Konflikten. Bei einem Skatepark aber „sind die Jugendlichen an der frischen Luft, machen Sport und stehen nicht an der Spielekonsole und zocken“.

Das Problem ist bekannt – jetzt wird auch der Ortsbeirat aktiv

Aktuell sind am Riedberg 2087 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 14 Jahre sowie 391 zwischen 15 und 18 Jahre. Tendenz stark steigend. Immer wieder machen Jugendliche darauf aufmerksam, dass „Rückzugsorte“ für sie fehlen. Es gibt das Jugendhaus, mit eingeschränkten Öffnungszeiten, das Basketball-Feld im Kätcheslachpark, die freie Wiese daneben, einen Bolzplatz hinter dem Familienzentrum Billabong, „aber danach wird es auch schon dünn“, wie der Kinderbeauftragte Ronald Bieber (Grüne) bemerkt. Ein Antrag auf einen Pavillon im Kätcheslachpark, den Jugendliche und auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger nutzen könnten, wurde vergangene Woche vom Magistrat abgelehnt.

Am Freitag haben – mit einer Ausnahme – alle Ortsbeiräte für den SPD-Antrag für einen „Skater-Parcours“ am Riedberg gestimmt. Umstritten waren nur einzelne Formulierungen sowie die Frage, ob man mögliche Standorte nennen und präzisieren sollte. Letztlich wurden als „Beispiel“ einer Fläche direkt hinter dem Familienzentrum Billabong in der Nähe des Lärmschutzwalls zur A5 sowie eine Fläche nördlich der U-Bahn-Trasse und des Uni-Geländes genannt.

Fakt ist: Es gibt seit 2015 einen Skatepark in unserem Bezirk, der vielen Riedberger Kids und Jugendlichen kaum bekannt sein dürfte und kurioserweise ziemlich abseits liegt. Mitten im Gewerbegebiet Kalbach hinter dem Frischezentrum. Aber das ist für Kinder aus unserem Stadtteil schwer bis gar nicht erreichbar. „Deswegen ist man dort oft einsam und fühlt sich nicht wirklich sicher“, wie Sebastian Reißmann sagt.

Seine öffentliche Petition für einen Skatepark am Riedberg hat auf der Plattform „FFM – Frankfurt fragt mich“ bereits das notwendige Quorum von 200 Unterstützern erreicht. Sieben Tage vor Ende des Aufrufs. Die Stadt wird sich also mit dem Anliegen beschäftigen. Jetzt will auch der Ortsbeirat aktiv werden.

Foto: MAINRiedberg

 

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