Kategorie: AktuelleNEWS

Grünflächenamt aktualisiert Frankfurter Baumliste

Bäume im Bonifatiuspark

Die Frankfurter Baumliste ist eine öffentlich zugängliche Liste von Baumarten, mit denen eine zukunftstaugliche Bepflanzung der Stadt gewährleistet werden soll.

Besonders im Sommer werden Dürreperioden zunehmend zum Problem. Doch nicht nur wir Menschen leiden unter der Kombination aus Hitze und ausbleibenden Niederschlägen. Auch den Bäumen macht die Trockenheit zu schaffen. In Frankfurt sind deshalb allein innerhalb der letzten 3 Jahre 1.465 Bäume gestorben und mussten entfernt werden.

Eine genaue Auswahl und Planung der Bäume, die in der Stadt gepflanzt werden, wird also zunehmend wichtiger. Seit einigen Jahren führt das Grünflächenamt deshalb die sogenannte „Baumliste“ – eine öffentlich zugängliche Sammlung von Informationen zu Bäumen, die einen positiven Einfluss auf das Stadtbild haben sollen.

Denn mit der Klimaveränderung verändert sich auch der Nutzen von Bäumen. Mittlerweile spielen neben nämlich nicht nur Ästhetik und Standortbedingungen eine Rolle. Kriterien wie die Trockenresistenz, der Nutzen für Vögel und andere Tiere und vor allem die Bienenfreundlichkeit rücken immer mehr in den Fokus.

So sollen Grünflächen in Frankfurt so sinnvoll und nachhaltig genutzt werden wie möglich. Denn neben der Reduktion von CO2 in der Luft sorgen Bäume auch für Schatten und wirken so der Hitze in den Städten entgegen.

Insgesamt umfasst die Liste derzeit 178 Baumarten, davon sind zuletzt 54 Arten im Jahr 2020 hinzugefügt worden. Hier finden sich neben Kriterien für die Grünflächenplanung auch allgemeine Informationen, zum Beispiel über die Systematik und das Erscheinungsbild der verschiedenen Bäume.

So dient die Baumliste als Werkzeug, mit dem eine optimale Bepflanzung Frankfurts gewährleistet werden soll. Dadurch, dass sie öffentlich zugänglich ist, können künftig auch andere Städte von dem gesammelten Wissen profitieren. Die Frankfurter Baumliste soll in Zukunft alle 2 Jahre aktualisiert werden.

Wer sich für die Baume in der Umgebung interessiert, kann diese außerdem im Frankfurter Baumkataster einsehen. Hier sind die meisten Bäume Frankfurts mit Art, Standort und Jahr der Pflanzung eingetragen.


Weiterführende Infos:

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Verkehrsunfall am Riedberg

Polizeiabsperrung

Die 32-jährige Fahrerin eines VW Golf befuhr am Samstag, den 30.07.2022, gegen 16:50 Uhr, die Friedrich-Karl-Klausing-Straße. Um ihre Fahrt in die Katharina-Staritz-Straße fortzusetzen musste sie die Graf-von-Stauffenberg-Alle kreuzen.

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Friedrich-Karl-Klausing-Straße

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Friedrich-Karl-Klausing-Straße 50.181515, 8.624396

Dabei übersah sie offensichtlich den herannahenden Kraftomnibus der Marke Mercedes und es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Golf wurde dabei noch gegen einen Baum und dessen Metallumrandung geschleudert.

An dem Golf entstand Totalschaden, der Bus konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Während die 32-jährige Lenkerin des Pkw unverletzt blieb, wurden ihre beiden Mitinsassen, ein 7-jähriges Mädchen und eine 61-jährige Frau, leicht verletzt.

Der 53-jährige Busfahrer blieb unverletzt, sechs Fahrgäste im Alter zwischen zwei Monaten und 29 Jahren wurden leicht verletzt.

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Nachlese – zum Musikevent „Kulturerwachen Riedberg 2022“

Am 22. und 23. Juli traten verschiedenste Künstler im Rahmen von „Kulturerwachen Riedberg 2022“ im Schulhof der Grundschule Riedberg auf. Großzügig gefördert durch die Crespo Foundation konnten Frankfurter Künstler nach einer langen Zeit des Corona-Lockdowns endlich wieder auftreten.

Der »Stadtteilarbeitskreis Riedberg« in Verbindung mit »Kultur in der Aula« (Josua Gemeinde) hatte einen Zuschuss zur Durchführung der zweitägigen Veranstaltungen erhalten.

Teilweise traten alte Bekannte aus früheren »Kultur in der Aula«-Veranstaltungen auf. „Everyfriday“, eine Band aus Heddernheim, die für Akustik Pop und Rockmusik steht, zum Teil eigene Lieder kreiert und viele Lieder „covert“ (die Interpretation eines Musikstücks durch einen anderen als den erstaufführenden Musiker), war bereits vor über 10 Jahren auf dem Riedberg.

Damals hatte die Hessen Agentur zu einem Kultur-Festival aufgerufen und an mehreren Standorten im Bonifatiuspark Bühnen aufgestellt. Das war damals sicherlich ein wenig zu groß angesetzt.

„Everyfriday“ trat auf dem Platz oberhalb des Bonifatiusparks vor 18 Personen auf. Das waren Familienangehörige und Freunde. Das Besondere damals war, dass die Band eigentlich noch keinen Namen hatte. Da sie sich regelmäßig am Freitag zum Proben trafen, nannten sie sich für diese erste Aufführung auf dem Riedberg „Everyfriday“. Kleine Ironie des Schicksals: Dieses Mal traten sie im Rahmen von „Kulturerwachen Riedberg 2022“ nicht an einem Freitag, sondern am Samstag auf.

Das Trio „Blue Mango“ entstand aus dem Projekt „Bridges“, das 2015 infolge der großen Flüchtlingswelle gegründet worden war. Ziel war es, deutlich zu machen, dass unter den Geflüchteten auch Künstler waren. „Blue Mango“ trat im Rahmen von „Kulturerwachen Riedberg 2022“ mit Herrn Pejman Jamilpanah an der „Tar“ aus dem Iran, Herrn Mohanad Almoslli aus Syrien an der Gitarre und Frau Ina Werse-Wiskott an der Geige auf. Den Künstlern gelang es kulturübergreifend ihre Musik miteinander zu verbinden.

Jason Schneiders »J-Sound Project« begeisterte mit ihrem fulminanten Jazz mit den Instrumenten Trompete, Schlagzeug, Keyboard und Bass. Das Quartett musste auch schnell nach Veranstaltungsende wieder weg, weil sie um Mitternacht noch einen weiteren Auftritt im Rahmen des Sommerwerft-Festivals in der Innenstadt hatten.

Das „Duo Romie“ mit Jule Heidmann aus Dreieich und Paula Stenger aus Aschaffenburg, trat bei mehreren Stücken als Trio, ergänzt um Steffen, auf. Ihr Auftritt war so gut, dass der Mitveranstalter „Kultur in der Aula“ ein eigenständiges Konzert mit diesem Duo/Trio in den nächsten Monaten plant.

Kinderprogramm

Beide Vorführungen für Kinder fanden großen Anklang: FERRI, als Kinderlieder-Mitmach-Musiker und das Theater „Grüne Sosse“ mit ihrem Stück „Kleiner Klaus, großer Klaus“ begeisterten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen, die den Veranstaltungen beiwohnten.

Trotz der großen Veranstaltungskonkurrenz, die an diesem Termin in Frankfurt herrschte, war die generelle Rückmeldung sehr positiv. Sehr viele Besucher äußerten, dass es toll sei, dass endlich wieder Kultur im Stadtteil stattfindet. Alle Künstler, ohne Ausnahme waren dankbar dafür, endlich nach so einem langen Lockdown wieder auftreten zu können.

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Piratenspielplatz mit Rolli-Karussell

Rolli-Karussell im Kätcheslachpark

Nach Prüfung der Situation durch das Grünflächenamt im März und Rücksprache mit dem Landschaftsarchitekten, der den Spielplatz und die angrenzende Grünfläche geplant hatte, konnte nun das erste Rolli-Karussell auf dem Riedberg im Kätcheslachpark aufgestellt werden.

Dieses Karussell ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Aktion wurde von Anfang an durch den Ortsbeirat (12) begleitet, der auch ganz tief in seine Taschen gegriffen und das Projekt mit 11.000 Euro finanziell stark gefördert hat. (Der Ortsbeirat bekommt pro Jahr und Einwohner in seinem Betreuungsgebiet 50 Cent von der Stadt als frei verfügbares Budget)

Verschiedene Spielplätze im Ortsteil Kalbach-Riedberg sind inzwischen mit inklusiven Spielgeräten ausgerüstet, unter anderem auch der neu eröffnete Spatz-Spielplatz am Kalbacher Stadtpfad.

Spielgeräte auf öffentlichen Spielplätzen sind besonders teuer, da sie mehr und intensiver genutzt werden als in privaten Gärten. Auch die gesetzlichen Auflagen an die Betriebssicherheit sind höher. 55.000 Euro kostet so ein spezielles Karussell, dass auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Rund 10 % mehr als ein nicht-inklusives Gerät. Neben dem Ortsbeirat war der Hauptsponsor der „Kian Verein“.

Die erste Rolli-Schaukel wurde 2019 in der Viktor-Frankl-Schule feierlich und mit viel Spaß eingeweiht. Parallel zur Installation im Kätcheslachpark wurde auch im Günthersburgpark so ein Rolli-Karussell errichtet. Es ist noch ein weiteres Rolli-Karussell-Projekt im Hafenpark geplant.

Wann die offizielle Einweihung am Riedberg stattfinden wird, ist derzeit noch offen.


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Pflegebedürftige können sich steigende Eigenanteile in der Pflege nicht mehr leisten

Pflege, Rollstuhl

Die Eigenanteile, die Pflegebedürftige für die stationäre Pflege zahlen müssen, steigen immer weiter. Der Verband der Ersatzkassen hat dazu Zahlen veröffentlicht: Im ersten Jahr im Pflegeheim waren zum 1. Juli in Hessen im Schnitt 2.119 Euro im Monat aus eigener Tasche fällig – 41 Euro mehr als noch zum 01.01.2022.

Der größte Teil der Kosten entfällt auf die Unterbringungskosten (Miete) und die Verpflegung sowie eine Instandhaltungsumlage der jeweiligen Einrichtung. Der Rest ist der Eigenanteil an den Pflegekosten, da die Pflegeversicherung – anders als die Krankenversicherung – nur einen Teil der Pflegekosten trägt.

Seit dem 01.01.2022 gibt es neben den Zahlungen der Pflegekasse zudem einen Entlastungszuschlag, der mit der Pflegedauer steigt. Der Eigenanteil nur für die reine Pflege sinkt so im 1. Jahr im Heim um 5 %, im 2. Jahr um 25 %, im 3. Jahr um 45 % und ab dem 4. Jahr um 70 %.

Knapp 30,2 % der Pflegebedürftigen sind kürzer als ein Jahr im Pflegeheim, wie aus Daten für Versicherte der Ersatzkassen von 2021 hervorgeht. Ein bis zwei Jahre sind demnach 19,2 % im Heim, zwei bis drei Jahre 14,1 % und länger als drei Jahre 36,4 % der Bewohner.

Der starke Anstieg von Energiekosten, Lebensmittelkosten und Lohnkosten übersteigt die Entlastungszuschläge, sodass die Belastung bei Pflegebedürftigkeit weiter steigt. Die durchschnittliche Rente in den alten Bundesländern liegt bei Frauen bei 730 Euro und bei Männern bei 1.210 Euro. Da sind Ersparnisse schnell aufgebraucht.

Die steigenden Kosten fallen bei konstantem Pflegeaufwand an. Würde die Pflege qualitativ noch verbessert, zum Beispiel durch mehr Pflegepersonal, kämen weitere Kostenanstiege auf die Pflegebedürftigen zu.

„Der Umzug ins Pflegeheim macht heutzutage arm, die wenigsten Pflegebedürftigen können sich die Eigenanteile noch leisten. Das führt dazu, dass mehr Pflegebedürftige beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen müssen.“ So die Präsidentin des VdK, Verena Bentele.

Auch die ambulant Gepflegten fühlen sich im Stich gelassen. Seit 2017 ist das Pflegegeld nicht mehr angepasst worden. Berechtigte Lohnsteigerungen in diesem Jahr und die steigende Inflationsrate werden den Druck auf Pflegebedürftige noch steigern.

Daher fordert der VdK: „In der stationären Pflege müssen die pflegebedingten Kosten, wie für Unterkunft und Verpflegung, komplett von der Pflegeversicherung übernommen werden. Die Investitionskosten der Pflegeheime müssen endlich die Bundesländer kontrollieren und refinanzieren. Für die ambulant Gepflegten muss das Pflegegeld erhöht werden.“

Der Arbeitgeberverband Pflege, der private Anbieter vertritt, warnte vor einem „Kosten-Tsunami“ mit weiteren Steigerungen von 600 bis 1.000 Euro pro Monat. Wenn nichts passiere, würden diese Kosten an Pflegebedürftigen, ihren Familien und den Kommunen hängen bleiben, sagte Präsident Thomas Greiner. Dann seien noch viel mehr Pflegebedürftige auf Sozialhilfe angewiesen.


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Volleyballfelder auf dem Riedberg

Volleyballplatz bei Billabong

Eigentlich kann man Volleyball überall spielen, wo eine größere Fläche zur Verfügung steht. Weniger schön sind Hartflächen aus Beton oder Teer (Gelenkverschleiß) viel schöner sind dagegen Rasenplätze und am beliebtesten sind Sandplätze, aber da spricht man dann schon von Beachvolleyball.

Dann braucht man nur noch einen guten Volleyball und eine Handvoll Mitspieler. Sobald 6 bis 12 Spieler verfügbar sind, lohnt es sich, zwei Gruppen zu bilden und gegeneinander anzutreten. Ab diesem Moment entsteht auch der Bedarf nach einem Volleyballnetz, das die beiden Spielgruppen voneinander trennt.

Volleyball entstand Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten. Die Sportart wird mittlerweile weltweit betrieben. Das Spiel ist inzwischen eine olympische Mannschaftssportart. Das regelkonforme Spielfeld ist 18 m lang und 9 m breit. Durch die Mittellinie und das Netz wird es in zwei Hälften geteilt, sodass jede Mannschaft auf einer Feldhälfte in der Größe von 9 Meter mal 9 Meter spielt.

Es war einmal im Bonifatiuspark…

ein Beachvolleyball-Platz auf dem sogar Turniere ausgefochten wurden. Veranstaltet wurde dort das letzte Turnier zum Jahreswechsel 2016/2017 von der TG Römerstadt. Denn seit 21 Jahren trafen sich einige Volleyballer am Silvesternachmittag und pritschten, schmetterten und baggerten, was das Zeug hält. Während neben dem Spielfeld auf dem Grill die Würstchen bruzzelten und der weiße Rauch in den Himmel stieg. Aber dieses Feld fiel dem Bau der „Berghöfe“ zum Opfer.

Inzwischen gibt es am Riedberg und Umgebung folgende (Volley-)Ballspielflächen:

  • Volleyballfeld am Bauernhofspielplatz auf dem Topografischen Weg
  • Volleyballfeld hinter dem Familienzentrum Billabong
  • Ballspielfelder im Kätcheslachpark West
  • Sporthalle des Gymnasiums Riedberg, genutzt von der SC Riedberg oder der TV Bommersheim
  • Beachvolleyball auf der Sportanlage des SC Riedbergs (nur im Sommer)
  • Alte Turnhalle in Kalbach, genutzt vom Riedberger SV
  • Auf dem Gelände neben dem Wissenschaftsgarten
  • Im Garten des Studentenheims „Bed and Brains“ in der Olof-Palme-Straße 31 im Mertonviertel

Aber es gibt anscheinend weiteren Bedarf …

Als öffentliche Grünfläche ist das dreieckige Areal nördlich des Kautenhofs am Ende der Riedbergallee laut Bebauungsplan ausgewiesen. Aufgewertet werden könnte die Fläche durch ein Rasen-Volleyballfeld, so ein Vorschlag im Ortsbeirat 12. Der Ortsbeirat wird sich den Vorschlag aber noch in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Fläche neben Kautenhof

Fläche neben Kautenhof


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Rauschgiftfund in Niederursel

Teil eines Polizeiwagens

Am Mittwoch (27.07.2022) konnten Zivilfahnder und Spezialkräfte der Frankfurter Polizei eine große Menge an Betäubungsmittel in Niederursel fest- und sicherstellen.

In den Morgenstunden erfolgte in der Thomas-Mann-Straße ein größerer Fund an Betäubungsmittel. Bei dem Rauschgiftfund handelt es sich um ca. 10 Kilogramm Haschisch, 688 Gramm Marihuana und weitere Substanzen.

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Thomas-Mann-Straße

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Thomas-Mann-Straße 50.163264, 8.619225

Neben der Sicherstellung der Drogen stellte die Polizei auch ein Fahrrad der Marke „CUBE“ sicher, das zur Fahndung ausgeschrieben war. Für den 51-jährigen Festgenommenen war dies jedoch nicht genug. Beim Verbringen in den Polizeigewahrsam beleidigte dieser die eingesetzten Kräfte, welches neben der Anzeige wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln eine weitere Strafanzeige wegen Beleidigung nach sich zog. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.

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Wohnmobil und Laubsammelstelle in Niederursel abgebrannt

Feuerwehr-Signallicht

Am Dienstagabend, den 26.07.2022, kam es zum Brand eines Wohnmobils der Marke Volkswagen und einer Laubsammelstelle.

Nach aktuellen Ermittlungen kam es gegen 19:30 Uhr im Weißkirchener Weg zu einem bis dato unerklärlichen Brand eines dort geparkten und abgeschlossenen Wohnmobiles.

Einige Minuten nach dem Brand am Wohnmobil teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass die Laubsammelstelle auf dem Friedhofsgelände, ebenfalls am Weißkirchener Weg, am Brennen sei.

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Weißkirchener Weg

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Weißkirchener Weg 50.165855, 8.620534

Hierbei konnten zwei männliche Personen, etwa 170 cm groß, auf Fahrrädern beobachtet werden, wovon einer eine Glatze besaß. Die Beiden flüchteten in unbekannte Richtung.

Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Bränden besteht, kann bislang nicht gesagt werden, da die Ermittlungen noch andauern. Der Schaden beim Wohnmobil beläuft sich auf ca. 25.000 Euro.

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Gymnasium Riedberg – Der Vorplatz und die Schule sollen grüner werden

Riedberg Gymnasium-Vorplatz

Der Vorplatz des Gymnasiums ist zweckmäßig als Aufenthaltsfläche und Passier-Zone für zahlreiche Schüler. Eine Wohlfühl-Oase zum Abschalten und Lufttanken sieht anders aus. Sauber und ordentlich auf der einen Seite, aber auch steril wie so viele andere kommunale Zweckbauten.

So traf sich die Schulgemeinde zu einer Podiumsdiskussion der 10. Klassen im Rahmen der Umweltwoche. Umwelt fängt vor der eigenen Haustüre an. Daher formierte sich der Wille, den aktuellen Zustand zu verbessern.

Mit Unterstützung des Ortsbeirats (12) wurde ein Antrag erarbeitet, in dem die Stadtverwaltung gebeten werden soll, bis zum Ende dieses Jahres gemeinsam mit der Schule den aktuell mit schwarzem Pflastersplitt und lediglich 3 Bäumen gestalteten Vorplatz so umzugestalten, dass dort eine vielseitige Blumenwiese entstehen kann. Zudem soll geprüft werden, ob die Fassade des Gymnasiums begrünt werden kann.

Riedberg Gymnasium-Front

Riedberg Gymnasium-Begrünbare Front

Die Schule ist bereit, bei den Maßnahmen mitzuhelfen und auch eigene finanzielle Mittel darin zu investieren. Ziel ist eine Absenkung der Temperaturen auf dem Platz, um den Klimazielen etwas näher zu kommen. Wenn alles wie geplant funktioniert, könnte diese Schulaktivität auch als Vorbild für andere Schulen dienen.

Die Schule kann schon verschiedene Erfolge beim Thema Umwelt aufweisen. Der Physikalische Verein verlieh zum Beispiel den Umwelt-Preis 2021/2022 an Samuel Gorelikov (Klasse 10f) für die Entwicklung eines günstigen und ressourceneffizienten Robotik-Systems zur Kartografie und Effizienzsteigerung in der Land- und Forstwirtschaft.

Im Juni nahmen die Schüler am Wettbewerb „Solarrennen Frankfurt Rhein-Main für Schulen“ teil. Die Schüler haben sich nicht nur viel Mühe beim Bau ihrer Fahrzeuge gegeben, sondern auch am Römerberg vollen Einsatz trotz Regen gezeigt. Die selbst gebauten Flitzer werden sie in diesem Schuljahr noch einmal an einem schulinternen Rennen fahren lassen und schließlich in der Schule ausstellen.

Das Gymnasium ist auch schon lange daran interessiert, Photovoltaik-Module auf dem Dach zu installieren. Daher wurde noch einmal eine Bitte an den Magistrat gerichtet, die Planungen für die Montage von PV Modulen zur Stromversorgung der Schule abschließend zu veranlassen oder einen externen Betreiber – wie ein gemeinnützig arbeitendes Bürgersonnenkraftwerk – zu gewinnen, um Photovoltaik-Module Module auf den Dachflächen von Gymnasium, Turnhalle und möglicherweise Jugendhaus zu installieren.

Nachtrag: Wie der Redaktion berichtet wurde, sind die Sporthalle und das Jugendhaus schon fast vollständig mit PV-Modulen ausgestattet.


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Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft veranstaltet den Deutschsommer 2022

Polytechnische Gesellschaft

Das Sprachförderprojekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft geht in eine neue Runde: Bis zum 12.08.2022 verbessern über 750 Grundschülerschüler in Frankfurt und weiteren Städten in Hessen spielerisch ihre Deutschkenntnisse.

Ferien, die schlau machen

In 19 Städten in ganz Hessen – und damit an mehr Standorten als zuvor – erleben 753 Grundschüler „Ferien, die schlau machen.“ In den ersten 3 Wochen der Sommerferien verbessern die Kinder spielerisch ihre Deutschkenntnisse, entwickeln ein Theaterstück und entdecken ihre Umgebung bei einem attraktiven Freizeitprogramm.

Das Projekt richtet sich an Grundschulkinder aus der 3. Klasse und bereitet diese umfassend auf den Übergang in die wegweisende 4. Klasse vor. Aufgrund des besonders großen Bedarfs gibt es in Frankfurt zusätzlich ein Angebot für 45 Kinder aus Intensivklassen, die erst seit Kurzem in Deutschland leben, darunter auch geflüchtete Kinder aus der Ukraine.

Ein Leitprojekt von Anfang an

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft baute den Deutschsommer 2007 als eines ihrer ersten Projekte in Frankfurt auf. Seitdem haben allein in Frankfurt bereits rund 2.500 Kinder am Deutschsommer teilgenommen.

„Mit dem Deutschsommer nutzen wir die Hälfte der langen Sommerferien, um mit viel Spaß sprachliche Defizite im Deutschen auszugleichen“, sagt Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Dieses Jahr erleben 168 Schüler den Frankfurter Deutschsommer. Die Kinder verbessern in Kleingruppen von jeweils 15 Kindern an 10 Frankfurter Schulen, im Stadtgebiet und nach Wohnortnähe der Kinder verteilt, ihre Sprachkenntnisse.

An 3 Standorten nehmen Schülerinnen und Schüler aus Intensivklassen, die erst seit Kurzem in Deutschland leben, am Deutschsommer teil. Eine dieser Gruppen wurde von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft selbst ins Leben gerufen und finanziert – als Reaktion auf die große Zahl geflüchteter Kinder und Familien aus der Ukraine.

Zwei Gruppen werden vom Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen der Stadt Frankfurt am Main finanziert. „In einer Stadt, in der fast 75 % aller Kinder mehrsprachig aufwachsen, braucht es gute Sprachförderinstrumente. Der Deutschsommer kann aber mehr als die so wichtige Sprachförderung: Spiel und Spaß gehören genauso dazu und sorgen für die nötige Lust am Lernen“, sagt Sylvia Weber, Frankfurts Bildungsdezernentin. „Ich bin der Stiftung sehr dankbar, dass sie die zwei bisherigen Intensivklassen-Gruppen aus eigenen Mitteln um eine zusätzliche Gruppe aufgestockt hat. Sehr viele Kinder gerade im Grundschulalter sind aus der Ukraine zu uns gekommen, der Bedarf ist riesig. Der Deutschsommer unterstützt diese Kinder bei einem guten Schulstart.“

Im Frankfurter Deutschsommer steht in diesem Jahr zudem noch ein neues, zusätzliches Ziel im Fokus: die Stärkung der Medienkompetenz der Kinder und die Förderung digitalisierungsbezogener Sprachkompetenzen. Um dies zu erreichen, lernen die Schüler mit Sprachförderbedarf im Rahmen des Deutschsommers das Tablet als Hilfsmittel für kreatives Arbeiten kennen.

 


Eine Idee geht ihren Weg
Seit dem Jahr 2018 ist der Deutschsommer Teil des Koalitionsvertrags der hessischen Landesregierung. Das Hessische Kultusministerium übertrug das Projekt damals erstmals nach Gießen. Seitdem kamen jährlich neue Standorte hinzu. Im Jahr 2022 wird der Deutschsommer in 14 hessischen Schulamtsbezirken mit 525 Plätzen durch das Hessische Kultusministerium ermöglicht: Das Projekt findet in Oberursel, Gießen, Wetzlar, Wiesbaden, Darmstadt, Rüsselsheim, Limburg, Fulda, Dietzenbach, Gelnhausen, Bebra, Breuberg, Marburg, Lollar, Bad Wildungen und Heppenheim/Viernheim statt. In Offenbach und Hanau ist die Kommune Träger des Projekts. „Die Corona-Pandemie hat die Vermittlung grundlegender Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben zum Teil erheblich erschwert“, erklärt Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz. „Mit dem ‚Deutschsommer‘ nehmen wir alle jene Kinder in den Blick, die hierbei den größten Förderbedarf haben, und bereiten sie systematisch auf die für den Übergang auf die weiterführende Schule so entscheidende vierte Jahrgangsstufe vor. In den vergangenen Jahren hat sich der ‚Deutschsommer‘ zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt.“

Doch nicht nur in Hessen findet in diesem Jahr der Deutschsommer statt: Bundesweit werden in 22 Städten Varianten der „Ferien, die schlau machen“ angeboten. So können auch in Münster, im Kreis Gütersloh und in Iserlohn Kinder an einem Deutschsommer-Programm teilnehmen.

 

Konzept und Partner
Dem Deutschsommer liegt ein erfolgreiches Modellprojekt aus Bremen zugrunde, das von der Jacobs Foundation, vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und vom Bremer Bildungssenat initiiert wurde. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft ergriff 2006 die Initiative zur Durchführung des ersten Frankfurter Deutschsommers und baute das Konzept aus. Der Deutschsommer ist eines von mehreren aufeinander aufbauenden Projekten, mit denen die Polytechnische Stiftung die Beherrschung der Bildungssprache Deutsch fördert.

Der Frankfurter Deutschsommer ist ein Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main, dem Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen der Stadt Frankfurt am Main, der Volkshochschule Frankfurt am Main, dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten und dem Stadtschulamt. Unterstützt wird das Programm zudem von der Erhard-Kunert-Stiftung, der DZ Bank Stiftung, der Union Investment Stiftung, dem Jugendherbergswerk-Landesverband Hessen e. V., der Rechtsanwalts- & Steuerberatungsgesellschaft Sterlepper und dem Medienzentrum Frankfurt e.V.

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