Kategorie: AktuelleNEWS

Jobbörse auf dem Campus Riedberg

Studierende

Die Jobbörse für Naturwissenschaftler findet am Mittwoch und Donnerstag, den 2. und 3. November, statt. Jeweils von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr können sich Interessierte am Campus Riedberg, in der Max-von-Laue-Straße 9, über interessante Jobs informieren.

An beiden Tagen haben Studierende, Doktoranden und Absolventen der Fächer Chemie, Biochemie, Pharmazie, Biologie, Physik, Geowissenschaften und Medizin wieder Gelegenheit, direkt in Kontakt mit Firmenvertretern zu treten.

Veranstalter ist der Fachbereich 14 – Biochemie, Chemie und Pharmazie – der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Jung-Chemiker-Forum und dem Hochschulteam der Agentur für Arbeit.

International renommierte Konzerne aus der Chemie- und Pharmabranche sind vertreten. Die Teilnahme an der Jobbörse, den Firmenpräsentationen und den Einzelberatungen ist kostenfrei.

Was gibt es zu beachten?

Kommen Sie rechtzeitig zur Messe, damit Sie auch alle gewünschten Unternehmen besuchen können. Mehr Zeit haben die Unternehmen in den ersten Stunden der Messe. Um die Mittagszeit wird es erfahrungsgemäß sehr voll, sodass Sie mit Wartezeiten vor den Ständen rechnen müssen.

Kleider machen Leute?

Auf der Jobbörse gibt es keine Kleiderordnung, aber Sie sollten sich bei der Wahl eines Kleidungsstils dem des entsprechenden Unternehmens anpassen. Vor allem, wenn Sie sich am Messestand direkt vorstellen möchten. Für die Damen sollten Bluse oder Blazer und für die Herren Hemd oder sogar Anzug selbstverständlich sein. Das wichtigsten ist: Sie müssen sich in Ihrem Outfit wohlfühlen und Ihrem Stil treu bleiben!

Welche Unterlagen benötige ich für die Messe?

Sie brauchen keine Unterlagen mitzubringen, da es fast alle Firmen bevorzugen, dass Sie sich auf ihrer Online Plattform bewerben bzw. die Datenschutzgrundverordnung es nicht anders zulässt. Dennoch schadet es nicht, ein oder zwei Bewerbungsmappen griffbereit zu haben.

Sie sollten aber Ihren Messekatalog mit allen Anmerkungen und einen Notizblock zur Hand haben, um Visitenkarten gut aufzubewahren und nach dem Gespräch alles Wichtige aufzuschreiben.

Wie kann ich mich auf die Messe vorbereiten?

Informieren Sie sich im Vorfeld der Messe über die ausstellenden Unternehmen. Eine sehr gute Informationsquelle ist an dieser Stelle der Messekatalog, welcher am Messetag auch kostenlos als Druckversion zur Verfügung steht. Darüber hinaus finden Sie viele Informationen auf den Internet- und Karriereseiten der jeweiligen Unternehmen.

Je besser Sie sich über Ihre eigenen Stärken, Schwächen, Wünsche und Ziele im Klaren sind, desto leichter können Unternehmensvertreter auf Sie eingehen.


Was ist die Jobbörse?

Die Jobbörse ist eine Plattform, auf der sich sowohl international agierende Unternehmen als auch kleine Unternehmen oder Beraterfirmen Absolventen und Studierenden vorstellen. Sie findet dieses Jahr zum 22. Mal statt. Hier bietet sich die Möglichkeit, sich sowohl nach Praktika, Werksstudententätigkeiten, Abschlussarbeiten umzuschauen, als auch sich über einen direkten Einstieg ins Unternehmen zu informieren. Auch wenn Sie sich einfach nur prüfen möchten, welches Unternehmen zu Ihnen passt, sind Sie auf unserer Karrieremesse an der richtigen Stelle. Auf der Messe können Sie Kontakte knüpfen, zwanglos Fragen stellen und mit den Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen. Denn ein persönlicher Kontakt sagt mehr als alle Bewerbungsunterlagen.

Weitere Infos unter www.jobboerse-ffm.de

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Der Riedberger Sportverein kooperiert mit Fitness 7/11

Sportkreis

Der Riedberger Sportverein (RSV) hat wieder zahlreiche Angebote in seinem Newsletter angekündigt. Als besonderes Schmankerl können Mitglieder des RSV die Kooperations-Konditionen von „FITSEVENELEVEN“ am Riedberg und in Kalbach nutzen. Das Angebot gilt für den „Black-Label“ und den „Pink-Label“-Club am Riedberg und den „Red-Label“-Club im Industriegebiet in Kalbach. Wichtig: Wer das Angebot nutzen möchte, benötigt eine Mitgliedsbestätigung.

Als Weiteres wird Zumba für Erwachsene angeboten. Der Kurs findet dienstags von 20:30 Uhr – 21:30 Uhr in Kalbach statt in der Turnhalle Grundschule. Auch ein Kurs für Eltern-Kind-Tanzen kommt jetzt ins Programm. Damit den Familien sonntags nicht langweilig wird, bietet der RSV das Eltern-Kind-Tanzen für 2-Jährige bis 4-Jährige und ihre Eltern an.

In Kalbach, in der Talstraße in der Turnhalle der Grundschule, wird „Functional Gym“ angeboten, um den Körper fit zu machen. Unter Anleitung eines Lauftrainers wärmen sich die Sportler auf. Der eigene Körper wird dabei als Fitnessmaschine eingesetzt. Der berühmte Unterarmstütz ist nur ein Beispiel von vielen, wie man aus sich selbst heraus kräftiger werden kann. Auch Dehnübungen sind fester Bestandteil des Abends. So bleibt man stabil und das hilft auch bei anderen Sportarten weiter – zum Beispiel beim Laufen. Das Training ist immer mittwochs von 19:00 Uhr – 20:30 Uhr.

Für Jugendliche von 12 – 16 Jahren wird Balltraining angeboten. Das Besondere dieser Gruppe ist: Die Teilnehmer können mitbestimmen, was gespielt wird. Momentan ist Basketball angesagt. Sie treffen sich immer mittwochs von 17:30 Uhr – 19:00 Uhr in der Turnhalle Grundschule, Eingang Talstraße.

Ein weiteres Angebot ist „BBP plus Stretch“. Wie der Name schon verrät, ist das Training eine Mischung aus einem klassischen Bauch-Beine-Po-Training und intensivem Stretching. Man trainiert hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht. Die Übungen werden an die aktuelle Körperfitness angepasst, denn sie sollen weder unterfordern noch überfordern. Daher eignet sich der Kurs auch für jedermann.

Für Handballer gibt es ein Angebot im Altersbereich von 20 Jahren bis 50 Jahren. Trainiert wird einmal die Woche dienstags von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr. Aktuell in der Ernst-Reuter-Schule. Aber die Handballer hoffen, bald am Riedberg ihren Sport ausüben zu können.

Gesucht werden vom RSV

  • Neue Schiedsrichter für Fußball
  • Trainer / Übungsleiter für Kinder im Kindergartenalter
  • Wassersport-Trainer für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Weitere Infos und Ansprechpartner: https://riedberger-sv.de/news/

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Erste-Hilfe-Material für die Ukraine

Verbandskästen

Herr Feyyaz Çetiner, Tankstellenbetreiber und Geschäftsführer der Reifen-Diehl-Filiale in der Homburger Landstraße 448 sammelte schon seit einiger Zeit nicht mehr der aktuellen DIN-Norm entsprechende Verbandskästen.

Eigentlich wollte er ursprünglich nur dafür sorgen, dass das „veraltete“ Material nicht im Müll landet, obwohl es noch genutzt werden kann. Die DIN-Norm 13164 für Verbandskästen wird alle paar Jahre an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Die neueste Fassung gilt seit Februar 2022. Wenn man Pech hat, wird ein Verbandskasten mit abgelaufenem Material, der nicht der aktuellen DIN-Norm entspricht bei der Hauptuntersuchung als geringer Mangel angesehen und kann auch bei Fahrzeugkontrollen mit einem Bußgeld geahndet werden.

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Homburger Landstraße 448

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Homburger Landstraße 448 50.171106, 8.674854

Dann kam Herr Çetiner auf die tolle Idee die Kästen dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und Pflegeheimen für Erste-Hilfe-Übungen zu spenden. Das sprach sich bei der Kundschaft schnell rum und so konnte er neben seinem Tagesgeschäft eine Tankstelle zu betreiben mehr als 200 Verbandskästen einsammeln und einem neuen Zweck zuführen.

Dann kam Putins Ukraine-Überfall. Jetzt werden dort dringend Verbandsmaterialien benötigt und Herr Çetiner entwickelte eine neue Idee. Mit Unterstützung der Ausländervertretung KAV werden die eingesammelten Materialien zum Lager von #franfurtforukraine gebracht und von dort zu den Menschen in die Ukraine geliefert. Mittlerweile sind mehr als 500 Verbandskästen in der Ukraine angekommen.

Damit keiner auf die Idee kommt, er wolle nur den Verkauf eigener Verbandskästen mit dieser Aktion forcieren, verzichtet er in seiner Tankstelle komplett auf den Verkauf neuer Verbandskästen.

Durch die hohe Zahl an Schwerverletzten im Kriegsgebiet werden auch nach Gehhilfen (Krücken), Rollatoren und Rollstühlen benötigt. In so manchem Haushalt stehen solche Hilfsmittel ungenutzt in Kellern und auf Dachböden. Jede Unterstützung lindert Not und motiviert die Bevölkerung im Kampf gegen die Diktatur Putins.

Eine weitere seiner Aktivitäten hat er gemeinsam mit einem Rechtsanwalt entwickelt. Sie bieten sowohl Online als auch in Präsenz Seminare für Ukrainer zum Thema „Auto fahren in Deutschland“. So können Ukrainer auf die Verkehrsanforderungen hier in Deutschland vorbereitet werden, damit sie nicht unwissentlich gegen Regeln und Gesetze verstoßen.


Wer abgelaufene Verbandskästen, Gehhilfen, Rollatoren, Rollstühle, Wärmedecken oder haltbare Konserven spenden möchte, kann sie bei Reifen-Diehl in der Homburger Landstraße 448, von Montag bis Freitag von 6:30 Uhr bis 19:00 Uhr und samstags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie sonntags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr abgeben.

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Schwarzfahren nur noch eine Ordnungswidrigkeit?

Fahrkartenautomat des RMV

Wer als Jugendlicher gerne „Scotland Yard“ gespielt hat, kennt sie noch: Die „Black-Tickets“, bei deren Anwendung die Spielgegner nicht wussten, mit welchem Verkehrsmittel man gerade „schwarz“ gefahren ist. Etwa 3 % – 5 % der Fahrgäste des RMV sind nach Unternehmensangaben ohne gültiges Ticket unterwegs. Sie fahren also „schwarz“.

Im Jahr 2016 waren es immerhin 55.000 Schwarzfahrer, die erwischt worden sind. Der jährliche Schaden betrug 40 Millionen Euro. Über 3.000 Verurteilte gab es im Jahr 2020. Etwa 2.800 mussten eine Geldstrafe zahlen, 200 bekamen eine sonstige Strafe.

Schwarzfahren kann mehrere Ursachen haben:

  • Sie besitzen eine persönliche gültige Fahrkarte, haben diese aber vergessen.
    Bei Nachweis der gültigen Fahrkarte fällt nur eine Verwaltungsgebühr von 7 € an.
  • Der Fahrkartenautomat war gestört und kein anderer Automat verfügbar.
    Sie merken sich in diesem Fall die Automatennummer und das zuständige Verkehrsunternehmen und informieren Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft umgehend.
  • Sie haben keine gültige Fahrkarte erworben.
    Dann wird das erhöhte Beförderungsentgelt von 60 Euro fällig, das innerhalb einer Woche zu zahlen ist.

Schwarzfahren gilt als eine Straftat. Der sogenannten Beförderungserschleichung kann sogar eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe folgen – dies gilt vor allem für unbelehrbare Wiederholungstäter. Im Rhein-Main-Gebiet werden Schwarzfahrer angezeigt, wenn sie innerhalb von drei Monaten zum zweiten Mal erwischt werden.

Ob Beförderungserschleichung oder Ladendiebstahl, ob Früchteklau auf den Feldern oder Fahrraddiebstahl, wenn die Gesellschaft sich nicht wehrt durch Polizei und Justiz, wären die Folgen absehbar. Es gäbe bald kein Privateigentum mehr, sondern jeder nimmt sich, was er gerade brauchen kann, egal ob es ihm gehört oder nicht.

Das Ansinnen des hessischen Justizministers, Roman Poseck das Schwarzfahren nicht mehr als Straftatbestand zu sehen, ist zwar in Hinblick auf leere Staatskassen und nicht besetzte Stellen bei Polizei und Justiz nachvollziehbar, wird aber nicht zielführend sein.

Die Ausgaben, die man an dieser Stelle spart, müssen dann wieder in Form höherer Zuschüsse des Landes für den öffentlichen Personennahverkehr ausgegeben werden.

Bei den Schwarzfahrern, die hinter Gittern landen, weil sie mindestens einmal ohne Ticket erwischt wurden, sind jedoch häufig Menschen, die wenig oder gar kein Geld haben. Wer die Geldstrafe nicht aufbringen kann, dem droht eine Ersatzfreiheitsstrafe – statt zu zahlen, muss er also ins Gefängnis. Auch keine gute Lösung. Von daher wird es für die Justizminister schwierig, hier einen zukunftsweisenden Weg zu finden.


Weiterführende Links

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Den Kindern das Schwimmen beibringen

Schwimmende Kinder

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Ertrinken weltweit die dritthäufigste Ursache von allen tödlichen Verletzungen. Mehr als 236.000 Menschen sterben jährlich auf diese Weise. Vor allem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist Ertrinken eine der häufigsten Todesursachen überhaupt.

Wie sieht nun die Versorgung mit Schwimmbädern in Schulen hier in Frankfurt aus?

Schulschwimmbäder ertüchtigen und für Vereine öffnen

Der Magistrat hat aktuell über die Lage bei den Schulschwimmbädern berichtet:

Für das Schwimmbad Wöhlerschule ist die ursprüngliche für den Herbst geplante Wiederinbetriebnahme des Schwimmbades voraussichtlich nicht möglich. Grund: Die beauftragten Firmen können aktuell nicht weiterarbeiten, da die benötigten Ersatzteile nicht lieferbar sind.

Die Schulschwimmbäder der Marie-Curie-Schule, der Dahlmannschule (aktuell außer Betrieb) sowie der Berthold-Otto-Schule werden inzwischen durch die BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF) betrieben. Damit sind erweiterte Nutzungszeiten sowie Wochenendvergaben möglich. Der Betrieb erfolgt die ganze Woche über von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Neben der Marie-Curie-Schule sind auch die Standorte Dahlmannschule und Berthold-Otto-Schule im Vollbetrieb. An allen Schulschwimmbädern ist eine Vergabe außerhalb der Schulschwimmzeiten der Schulen (also von 18:00 Uhr – 22:00 Uhr) an Vereine nach Herstellung der technischen Voraussetzungen angedacht, mit Ausnahme der beiden Therapiebäder der Panoramaschule und Viktor-Frankl-Schule aufgrund deren eingeschränkter Nutzbarkeit für Schwimmkursangebote.

Das Schulschwimmbad der Wöhlerschule ist aktuell außer Betrieb. Hier ist geplant, nach Sanierung des Schadens den Betrieb im kommenden Jahr an die BBF vorzunehmen.

Ebenso beim Schulschwimmbad der Carl-Schurz-Schule sowie den zwei Therapiebecken in der Panoramaschule und Viktor-Frankl-Schule soll die Überleitung an die BBF zügig erfolgen, sofern nicht äußere Einflüsse (z. B. Lieferkettenprobleme) dazwischenkommen.

Das Schulschwimmbad der Liebigschule wird nach aktuellem Stand frühestens ab 2023 wieder nutzbar sein.

Kein Schwimmbad im Gymnasium Nord

Der endgültige Standort des Gymnasiums Nord in Nieder-Eschbach soll ohne Schwimmbad geplant werde. In einem Beteiligungsverfahren, der Planungsphase Null, sei ein Ergebnisbericht erstellt und auch beschlossen worden. In diesem Rahmen sei das Thema Schwimmbad besprochen und aufgrund der Verhältnisse auf dem Grundstück, der Bedarfsermittlung und den Rahmenbedingungen als nicht umsetzbar bewertet worden.

Johanna-Tesch-Schule

Anders sieht es derweil mit dem möglichen künftigen Schulstandort an der Talstraße in Kalbach aus. Das dortige Areal wird derzeit als möglicher Standort für die Johanna-Tesch-Schule näher untersucht. Daher habe man die Option für ein Schwimmbad bereits mit in die Prüfung aufgenommen,

Areal an der Lurgiallee

Dort ist neben Wohnungen auch eine Schule geplant. Der primäre Auftrag ist dort die Schaffung von Wohnraum. Der Standort wird zudem durch eine Grundschule aufgewertet. Flächen für ein Sportschwimmbad stünden derweil nicht zur Verfügung.

 

Verwandte Links

 

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Gefahrenstelle in Kalbach

Betonpoller in Kalbach

An der Einmündung „Zum Bergwerk“ Ecke „Kalbacher Hauptstraße“ wurde mehrfach falsch geparkt. Man kann von der Straße „Zum Bergwerk“ nur schwer in die „Kalbacher Hauptstraße“ rechts einsehen. Radfahrer, die sich an dieser Stelle aufhalten, können, genau wie ein Autofahrer, der sein Auto auslädt, sehr leicht übersehen werden.

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Zum Bergwerk Ecke Kalbacher Hauptstraße

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Zum Bergwerk Ecke Kalbacher Hauptstraße 50.189264, 8.636692

Diese Straßenseite wird gewohnheitsmäßig als Be- und Entladeparkplatz, hauptsächlich durch die Kunden der gegenüberliegenden Post, benutzt.

Daher hatte der Ortsbeirat (12) beim Magistrat angeregt, einen großen Blumenkübel aufzustellen, um das gefährliche Falschparken zu verhindern und nebenbei die Straße noch ein wenig zu verschönern.

Der Magistrat erläutert die Situation folgendermaßen:
Der hier angesprochene Bereich ist aktuell mit dem Verkehrszeichen 286-10 der Straßenverkehrs-Ordnung »Eingeschränktes Halteverbot« beschildert. Diese Ladezone dient u.a. den Nutzern der Postfiliale. Kraftfahrzeuge dürfen dort also kurzzeitig halten bzw. für die Dauer eines Be- oder Entladevorgangs auch parken.

Das Aufstellen eines Blumenkübels jedoch würde an dieser Stelle zu einer nicht gewünschten dauerhaften Einschränkung des fließenden Verkehrs auf der „Kalbacher Hauptstraße“ führen, zumal im Schatten des Blumenkübels erst recht länger geparkt würde.

Im Hinblick darauf, dass sich die Örtlichkeit innerhalb einer „Tempo 30-Zone“ befindet, weist der Magistrat auf § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung hin, der besagt, dass die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert. Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Der Fahrverkehr aus der Straße „Zum Bergwerk“ in die „Kalbacher Hauptstraße“ kann sich zu jederzeit vorsichtig „hinaustasten“, ohne eine Behinderung darzustellen. Dem Fehlverhalten einzelner Verkehrsteilnehmer kann mit straßenverkehrsbehördlichen Mitteln nicht abgeholfen werden. Daher wird der Anregung nicht entsprochen.

Da die Verkehrssituation im Zentrum von Kalbach aufgrund der historisch gewachsenen Strukturen problematisch ist, hat der Ortsbeirat (12) erst Anfang des Jahres angeregt, mit einem Ideenwettbewerb, der sich an Studierende (z. B. in den Studiengängen Städtebauliche Innenentwicklung und Verkehrswesen an der TU Darmstadt oder Mobilitätsmanagement an der Hochschule RheinMain) richtet, mit geringen Kosten Ideen für umsetzbare Verbesserungen im Kalbacher Zentrum zu entwickelt, die dann über den Ortsbeirat in den Umsetzungsprozess gebracht werden könnten. Dadurch wird gleichzeitig auch der Praxisbezug von Studierenden in den jeweiligen Studiengängen gestärkt.

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Ladestationen im öffentlichen Straßenraum

Strom tanken

Der Ortsteil Kalbach-Riedberg, ein junger Stadtteil, hat inzwischen schon einen guten Anteil an E-Autos. Daher wurde der Magistrat gebeten, zu berichten, wie und wann auch die Bürger vor Ort mit öffentlicher Ladeinfrastruktur im Stadtteil an der Elektromobilität teilhaben können.

Für die überwiegende Anzahl der Bürgerinnen und Bürger ohne eigene Wallbox am Haus scheitert die Nutzung eines Elektroautos bereits mangels Zugangs zu öffentlicher Ladeinfrastruktur im Stadtteil. Es besteht hohe Nachfrage.

Der Magistrat berichtete nun, dass die Mainova AG in 2022/2023 insgesamt 7 Schnellladehubs im Frankfurter Stadtgebiet errichtet, einen davon im Ortsbezirk 12, mit einer Leistung von 4 x 150 kW.

Weitere Pilotstandorte auf öffentlichen Flächen wurden bei der Stadt insbesondere im erweiterten Innenstadtbereich beantragt und genehmigt.

Was die Stadt noch nicht verrät, ist, wo sich der Standort des Schnellladehubs befinden soll.


Antragsverfahren
Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt das Konzept, dass Ladestationen im öffentlichen Straßenraum von privatwirtschaftlichen Betreibern bzw. Investoren zu errichten sind. Die Stadt selbst tritt nicht als Betreiber oder Anbieter von Ladeinfrastruktur (LIS) auf.

Interessierte LIS-Investoren ermitteln geeignete attraktive/wirtschaftliche Standorte für Ladeinfrastruktur (Normal- und Schnell-Laden) im öffentlichen Raum in eigener Verantwortung und stellen einen Antrag an die Stadt zur Nutzung dieser Fläche. Die Stadt überprüft die Gestattung unter Berücksichtigung des Baurechts, der Verkehrssicherheit und anderer Kriterien.

Investoren prüfen in der Regel, ob ein potenzieller Standort für einen Ladepunkt einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleistet und verschiedene Kriterien erfüllt, ehe der Bau des Ladepunktes geplant werden kann, insbesondere:

  • Einfache und schnelle Zugänglichkeit, gute Sichtbarkeit und hohe Frequentierung der Standorte
  • Ausreichend verfügbare Netzleistung an den Standorten
  • Multi-User Nutzung (Taxi, ÖPNV, Privatnutzer, Pflegedienste etc.), welches eine gemeinschaftliche Nutzung unterschiedlicher Zielgruppen ermöglicht
  • Einhaltung von Lärmschutzanforderungen (Immissionsschutz / TA-Lärm)
  • Ausreichend Platz für Trafostation, Ladesäulen, dazugehörige Parkplätze inkl. Rammschutz, sowie geeignete Umgebungsfaktoren (z. B. Straßen, Gehwege, Bäume, Wurzeln usw.)

 

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Welt-Mädchentag

Mädchen in der Grundschule

Wir brauchen mehr Frauen und Vielfalt in der Politik und in der Gesellschaft.

Trotz aller Fortschritte beachtet die Welt die besonderen Herausforderungen, mit denen Mädchen konfrontiert sind, viel zu wenig. Zum Beispiel gehen weltweit rund 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Bildung ist aber der wesentliche Schlüssel dafür, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und die Gesellschaft voranzubringen. Vor zehn Jahren ernannten die Vereinten Nationen deshalb den 11. Oktober zum Welt-Mädchentag.

Es gibt für junge Frauen nach wie vor viele Barrieren. Sie sitzen zu selten am Entscheidungstisch, zweifeln an ihrem Wissen oder ihren Fähigkeiten und lassen sich von den Vorstellungen anderer darüber, was für sie angemessen ist, ausbremsen. Politik ist in den meisten Fällen immer noch stark von Männern dominiert. Das hat massive Auswirkungen darauf, wie Politik gestaltet, politische Ziele priorisiert und Entscheidungen getroffen werden.

Daher ist die Gesellschaft gefordert, junge Frauen zu unterstützt werden, sich zu organisieren, andere zu mobilisieren, und es muss sichergestellt werden, dass sie in der Lage sind, an Entscheidungen mitzuwirken und so ihre Zukunft mitzugestalten.

Wir können etwas verändern und dafür brauchen wir auch mehr Frauen in der Politik – damit nicht nur männliche Perspektiven gehört werden, damit Inhalte diverser diskutiert werden und die politischen Maßstäbe, mit denen Politik betrieben wird, andere werden. Es lohnt sich, sich dafür einzusetzen.

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Obsternte der IG Riedberg

Keltertag am Kautenhof

Drei Tage Arbeitseinsatz auf den Riedberger Streuobstwiesen haben sich gelohnt. Mehrere Hundert Kilogramm leckeren Obstes konnten geerntet und am Sonntag am Kautenhof gekeltert werden. Der Erlös aus dem Verkauf des Saftes fließt zunächst in die Vereinskasse und wird in den Folgemonaten eingesetzt, um so das eine oder andere Event am Riedberg zu finanzieren.

Dieses Jahr merkte man die lang anhaltende Trockenheit den Obstbäumen und ihren Früchten an. Insektenbefall hatte die Fruchtentwicklung bei der Hälfte der Bäume unterbunden. Bei den anderen Bäumen waren die Früchte überwiegend klein und nicht so saftig, wie man das aus dem letzten Jahr gewohnt war.

Dafür hatte aber die viele Sonne dazu geführt, dass die Äpfel reichlich Fruchtzucker entwickeln konnten und daher angenehm süß schmeckten. Vor allem bei den Quitten hingen viele, große, feste Früchte an den Bäumen und konnten sogar jetzt schon geerntet werden, da sie – schneller als sonst üblich – reif geworden waren.

Am Sonntag Vormittag trafen sich die Helfer dann schon frühmorgens, um die Quitten noch schnell von ihrem Flaum zu befreien, damit dieser die Filter an der Kelteranlage nicht zusetzt. Dann ging das Obst ab in die Presse und heraus kam ein herrlich duftender Strom heißen Quittensaftes.

Das MainÄppelHaus am Lohrberg war mit seiner mobilen Kelteranlage vorbeigefahren und über ein Förderband wurden die Äpfel in den Schredder und anschließend in die Presse befördert. Dort wurde das Obst aufgeteilt in den trockenen Trester, der für Tiere eine Leckerei darstellt und in den Saft, der im Anschluss schonend bei 82° Celsius pasteurisiert, erhitzt und danach luftdicht in Plastiksäcke (Bag-In-Box Beutel) abgefüllt wurde.

Durch diesen hygienischen Verarbeitungsprozess halten sich die Säfte sehr lange (weit über ein Jahr) und die enthaltenen Vitamine werden dadurch auch nicht zerstört. Sogar angebrochene Saftboxen sind über einen Monat haltbar und müssen dabei nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Auf Wunsch können die Beutel noch in praktische Standboxen verpackt werden. Wer immer sich für die Verarbeitung mit seinem Obst angemeldet hatte, konnte so seine Ernte in leckeren, platzsparenden Saft umwandeln lassen. Kein Streuobst musste mehr ungenutzt auf der Wiese liegen bleiben und verfaulen. Das hilft, unsere wertvollen Streuobstwiesen mit ihren alten Obstsorten zu nutzen und zu erhalten.

Zum sofortigen Trinken stellte die IG Riedberg ihre eigene kleine Presse zur Verfügung, an der die Kinder unter Anleitung selbst frischen Süßen pressen konnten.

Den frisch gepressten Saft gibts natürlich auch zu kaufen. Saftmenge und Abholungstermin können per eMail: kontakt@ig-riedberg.de vereinbart werden.


Historie
Der erste Riedberger Keltertag fand übrigens am 30.10.2016 statt. Nach einem Ausfall im Jahr 2017 fanden in den Folgejahren noch 4 weitere Keltertage statt. Dieses Jahr war es somit schon der 6. Riedberger Keltertag!

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Extrem dichte Masse – Ein Blick in das Innere von Neutronensternen

Neutronensterne

Neutronensterne sind in ihrem Inneren extrem dicht: Ihre Masse entspricht dem doppelten der Sonne – und das bei einer Größe etwa der Stadt Frankfurt (Radius: 10-14 km). Daher dienen diese kompakten Objekte als einzigartige Beispiele zur Untersuchung der Eigenschaften dichter Materie. Eine Arbeitsgruppe am FIAS* setzte jetzt Deep-Learning-Techniken* ein, um neue Erkenntnisse über das Innere der Sterne zu gewinnen.

Ist der innere Druck der Materie bei einer bestimmten Dichte (die Zustandsgleichung) gegeben, besteht eine eindeutige Beziehung zwischen der Masse und dem Radius eines Neutronensterns. Daher ist es umgekehrt möglich, die unbekannte Zustandsgleichung aus den Masse-Radius-Beobachtungen von Neutronensternen abzuleiten.

Die FIAS-Gruppe entwickelte einen Deep-Learning-Algorithmus, der Neutronenstern-Beobachtungsdaten nutzt, um die zugrundeliegende Zustandsgleichung zu rekonstruieren. Dies ermöglicht eine umfassende Charakterisierung der Gleichung, da neuronale Netze komplexe nichtlineare Wechselbeziehungen in Daten erfassen können. Während herkömmliche Ansätze zur Rekonstruktion der Zustandsgleichung in der Vergangenheit einen bestimmten Algorithmus, (die Bayes’sche Inferenz), beinhalteten, nutzen neuere Versuche die überwachte maschinelle Lerninferenz*.

In ihrer Arbeit stellen die Forschenden jedoch einen neuartigen, auf Physik basierenden Deep-Learning-Ansatz vor. Er besteht aus einem unbeaufsichtigten, selbständigen Lernalgorithmus im Zuge der automatischen Differenzierung. Die vorgeschlagene Methode wurde an Versuchsdaten getestet und ist in Bezug auf die Berechnungseffizienz bisherigen Algorithmen überlegen.

Mit diesem neu entwickelten Algorithmus rekonstruieren sie die Zustandsgleichung von Neutronensternen aus den bisher verfügbaren begrenzten Daten. „So verstehen wir, wie sich Materie bei extrem hoher Dichte verhält“, erklärt Erstautorin Shriya Soma (26), Doktorandin am FIAS. „Wir bekommen eine Vorstellung dieser starken Wechselwirkung, eine der grundlegenden Kräfte in der Physik“.

Das moderne NASA-Teleskop NICER* auf der Internationalen Raumstation ISS soll auf der aktuellen Mission helfen, die bislang großen Unsicherheiten bei der Messung der Radien künftig zu verringern. Zusätzliche Daten von Teleskopen der nächsten Generation und von Gravitationswellendetektoren bieten die Möglichkeit einer genauen Rekonstruktion der Zustandsgleichung und damit unseres Verständnisses des Verhaltens von Materie bei extremen Dichten. Bis dahin liefern Berechnungen wie in den Veröffentlichungen von Frau Shriya Soma (und anderen Autoren) eine geeignete Näherung.


Abbildung
Neutronensterne stellen die dichteste Form von Materie dar: die doppelte Masse der Sonne in einem kugelförmigen Volumen von einigen Kilometern Radius (links). Mit Hilfe neuronaler Netze (rechts oben) entwickelte die Gruppe am FIAS einen Algorithmus, der die makroskopischen Eigenschaften von Neutronensternen (insbesondere die Massen und Radien) nutzt, um die entsprechenden mikroskopischen Größen, also die zugrunde liegende Zustandsgleichung, zu erhalten (rechts unten). Grafik: Shriya Soma.

*Abkürzungen/Erläuterungen
FIAS = Frankfurt Institute for Advanced Studies
NICER = Neutron Star Interior Composition ExploreR

Deep Learning
Deep Learning (tiefes Lernen) ist ein Teilgebiet von maschinellem Lernen, welches sich auf künstliche neuronale Netze und große Datenmengen konzentriert. Es wird dazu genutzt, Bilder zu erkennen, Texte zu verstehen und Entscheidungen genauer zu tätigen.
Inferenz
Aufbereitetes Wissen, das aufgrund von logischen Schlussfolgerungen gewonnen wurde.

Publikationen:

  1. Shriya Soma, Lingxiao Wang, Shuzhe Shi, Horst Stöcker, Kai Zhou, Neural network reconstruction of the dense matter equation of state from neutron star observables, Journal of Cosmology and Astroparticle Physics, Volume 2022, August 2022, IOP Publishing Ltd and Sissa Medialab, https://doi.org/10.1088/1475-7516/2022/08/071
  2. Shriya Soma, Lingxiao Wang, Shuzhe Shi, Horst Stöcker, Kai Zhou, Reconstructing the neutron star equation of state from observational data via automatic differentiation, arXiv:2209.08883 [astro-ph.HE], September 2022, https://doi.org/10.48550/arXiv.2209.08883
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