Schlagwort: Schulschwimmbad

Den Kindern das Schwimmen beibringen

Schwimmende Kinder

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Ertrinken weltweit die dritthäufigste Ursache von allen tödlichen Verletzungen. Mehr als 236.000 Menschen sterben jährlich auf diese Weise. Vor allem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist Ertrinken eine der häufigsten Todesursachen überhaupt.

Wie sieht nun die Versorgung mit Schwimmbädern in Schulen hier in Frankfurt aus?

Schulschwimmbäder ertüchtigen und für Vereine öffnen

Der Magistrat hat aktuell über die Lage bei den Schulschwimmbädern berichtet:

Für das Schwimmbad Wöhlerschule ist die ursprüngliche für den Herbst geplante Wiederinbetriebnahme des Schwimmbades voraussichtlich nicht möglich. Grund: Die beauftragten Firmen können aktuell nicht weiterarbeiten, da die benötigten Ersatzteile nicht lieferbar sind.

Die Schulschwimmbäder der Marie-Curie-Schule, der Dahlmannschule (aktuell außer Betrieb) sowie der Berthold-Otto-Schule werden inzwischen durch die BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF) betrieben. Damit sind erweiterte Nutzungszeiten sowie Wochenendvergaben möglich. Der Betrieb erfolgt die ganze Woche über von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Neben der Marie-Curie-Schule sind auch die Standorte Dahlmannschule und Berthold-Otto-Schule im Vollbetrieb. An allen Schulschwimmbädern ist eine Vergabe außerhalb der Schulschwimmzeiten der Schulen (also von 18:00 Uhr – 22:00 Uhr) an Vereine nach Herstellung der technischen Voraussetzungen angedacht, mit Ausnahme der beiden Therapiebäder der Panoramaschule und Viktor-Frankl-Schule aufgrund deren eingeschränkter Nutzbarkeit für Schwimmkursangebote.

Das Schulschwimmbad der Wöhlerschule ist aktuell außer Betrieb. Hier ist geplant, nach Sanierung des Schadens den Betrieb im kommenden Jahr an die BBF vorzunehmen.

Ebenso beim Schulschwimmbad der Carl-Schurz-Schule sowie den zwei Therapiebecken in der Panoramaschule und Viktor-Frankl-Schule soll die Überleitung an die BBF zügig erfolgen, sofern nicht äußere Einflüsse (z. B. Lieferkettenprobleme) dazwischenkommen.

Das Schulschwimmbad der Liebigschule wird nach aktuellem Stand frühestens ab 2023 wieder nutzbar sein.

Kein Schwimmbad im Gymnasium Nord

Der endgültige Standort des Gymnasiums Nord in Nieder-Eschbach soll ohne Schwimmbad geplant werde. In einem Beteiligungsverfahren, der Planungsphase Null, sei ein Ergebnisbericht erstellt und auch beschlossen worden. In diesem Rahmen sei das Thema Schwimmbad besprochen und aufgrund der Verhältnisse auf dem Grundstück, der Bedarfsermittlung und den Rahmenbedingungen als nicht umsetzbar bewertet worden.

Johanna-Tesch-Schule

Anders sieht es derweil mit dem möglichen künftigen Schulstandort an der Talstraße in Kalbach aus. Das dortige Areal wird derzeit als möglicher Standort für die Johanna-Tesch-Schule näher untersucht. Daher habe man die Option für ein Schwimmbad bereits mit in die Prüfung aufgenommen,

Areal an der Lurgiallee

Dort ist neben Wohnungen auch eine Schule geplant. Der primäre Auftrag ist dort die Schaffung von Wohnraum. Der Standort wird zudem durch eine Grundschule aufgewertet. Flächen für ein Sportschwimmbad stünden derweil nicht zur Verfügung.

 

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