Gefahrenstelle in Kalbach

Betonpoller in Kalbach

An der Einmündung „Zum Bergwerk“ Ecke „Kalbacher Hauptstraße“ wurde mehrfach falsch geparkt. Man kann von der Straße „Zum Bergwerk“ nur schwer in die „Kalbacher Hauptstraße“ rechts einsehen. Radfahrer, die sich an dieser Stelle aufhalten, können, genau wie ein Autofahrer, der sein Auto auslädt, sehr leicht übersehen werden.

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Zum Bergwerk Ecke Kalbacher Hauptstraße

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Zum Bergwerk Ecke Kalbacher Hauptstraße 50.189264, 8.636692

Diese Straßenseite wird gewohnheitsmäßig als Be- und Entladeparkplatz, hauptsächlich durch die Kunden der gegenüberliegenden Post, benutzt.

Daher hatte der Ortsbeirat (12) beim Magistrat angeregt, einen großen Blumenkübel aufzustellen, um das gefährliche Falschparken zu verhindern und nebenbei die Straße noch ein wenig zu verschönern.

Der Magistrat erläutert die Situation folgendermaßen:
Der hier angesprochene Bereich ist aktuell mit dem Verkehrszeichen 286-10 der Straßenverkehrs-Ordnung »Eingeschränktes Halteverbot« beschildert. Diese Ladezone dient u.a. den Nutzern der Postfiliale. Kraftfahrzeuge dürfen dort also kurzzeitig halten bzw. für die Dauer eines Be- oder Entladevorgangs auch parken.

Das Aufstellen eines Blumenkübels jedoch würde an dieser Stelle zu einer nicht gewünschten dauerhaften Einschränkung des fließenden Verkehrs auf der „Kalbacher Hauptstraße“ führen, zumal im Schatten des Blumenkübels erst recht länger geparkt würde.

Im Hinblick darauf, dass sich die Örtlichkeit innerhalb einer „Tempo 30-Zone“ befindet, weist der Magistrat auf § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung hin, der besagt, dass die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert. Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Der Fahrverkehr aus der Straße „Zum Bergwerk“ in die „Kalbacher Hauptstraße“ kann sich zu jederzeit vorsichtig “hinaustasten”, ohne eine Behinderung darzustellen. Dem Fehlverhalten einzelner Verkehrsteilnehmer kann mit straßenverkehrsbehördlichen Mitteln nicht abgeholfen werden. Daher wird der Anregung nicht entsprochen.

Da die Verkehrssituation im Zentrum von Kalbach aufgrund der historisch gewachsenen Strukturen problematisch ist, hat der Ortsbeirat (12) erst Anfang des Jahres angeregt, mit einem Ideenwettbewerb, der sich an Studierende (z. B. in den Studiengängen Städtebauliche Innenentwicklung und Verkehrswesen an der TU Darmstadt oder Mobilitätsmanagement an der Hochschule RheinMain) richtet, mit geringen Kosten Ideen für umsetzbare Verbesserungen im Kalbacher Zentrum zu entwickelt, die dann über den Ortsbeirat in den Umsetzungsprozess gebracht werden könnten. Dadurch wird gleichzeitig auch der Praxisbezug von Studierenden in den jeweiligen Studiengängen gestärkt.

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