Kategorie: AktuelleNEWS

Kalbach: Das Jubiläumsjahr geht zu Ende

Der Zug des Heiligen Bonifatius

Vor 50 Jahren wurde Kalbach im Zuge der hessischen Gebietsreform zusammen mit drei anderen Gemeinden (Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach) nach Frankfurt eingemeindet. Kalbach hatte dabei den Ruf des gallischen Dorfes im Norden, an der Grenze zu Frankfurt.

Statt mit Stadtmauern befestigt, ist Kalbach von 2 Autobahnen umgeben (A5 & A661). So blieb die dörfliche Struktur bis heute erhalten, wenn man einmal von dem Neubaugebiet „Riedberg“ absieht. Der Fusionsprozess mit Frankfurt wurde begleitet von massiven Protesten. „Der neue Herr heißt Frankfurt“ lautete 1972 die Überschrift in einer Zeitung.

In Harheim fuhren Landwirte, aus Protest einen mit dampfendem Mist und Jauche beladenen Wagen vor das Harheimer Rathaus und drohten, ihre Ladung abzukippen. Im Ort stand ein Traktor mit einer Strohpuppe, die ein Transparent hielt: „Wer Harheim verkauft oder verschenkt, gehört gehenkt!“

Die Kalbacher waren im Vergleich dazu eher friedlich. Den Bewohnern war klar, dass mit rund 3.500 Einwohnern eine dauerhafte Selbstständigkeit eine Illusion ist. Man hatte auch eine Fusion mit Oberursel geprüft. Doch Frankfurt hatte schnell reagiert und auch für Kalbach einen verlockenden Grenzänderungsvertrag entworfen.

Eine Buslinie etwa wurde zugesagt, eine Bürgerstelle im alten Rathaus, keine Erhöhung der Steuern und Gebühren für 5 Jahre, das Versprechen, dass sich die Stadt beim Land für die Umgehungsstraße einsetzt und ein Hallenbad am Riedberg baut. Letzteres wurde leider nie eingelöst.

Doch Kalbach zögerte und so drohte Frankfurt mit einer Zwangseingemeindung ohne die genannten Bonuspunkte. Und so willigte man zähneknirschend ein. 50 Jahre später sind viele Bürger indes überzeugt, dass die Eingemeindung sinnvoll war. Doch die Kalbacher sehen sich erst in zweiter Linie als Frankfurter.

Aus alten Zeiten gibt es in Kalbach noch die Geschichte des Kalbacher Bären:

Version 1: Der vor vielen Jahren von einem Bauern im Bommersheimer Feld gesichtete Bär wurde von zu Hilfe gerufenen heldenhaften Kalbacher Bauern gejagt und erlegt. Seither nennen sich die Kalbacher auch Kalbacher Bären und seit 2019 gibt es eine Bärenskulptur am Eingang zum örtlichen Fußballverein FC Kalbach.

Version 2: Der angebliche Bär war ein großer Hund und die Bommersheimer beschimpften die Kalbacher seitdem als Bären, was diese wiederum zu einem Ehrentitel ummünzten.

Ein Highlight der Freizeitgestaltung ist in Kalbach das Gelände des ehemaligen US-Amerikanischen Hubschrauberlandeplatzes, der jetzt Teil des Grüngürtels ist. Das Gelände wurde zu einem pädagogischen Naherholungsort gestaltet, den viele Frankfurter als Ausflugsziel nutzen.

Für Geschichtsinteressierte und Gläubige ist von besonderem Interesse, dass im 8. Jahrhundert nach Christus der Leichnam des Hl. Bonifatius von Mainz nach Fulda überführt wurde. Dabei machte der Leichenzug eine Rast auf Kalbacher Gemarkung und die Legende sagt, dass just an dieser Stelle danach die Bonifatiusquelle entsprang, die im Zuge der Bebauung des Riedbergs neu gefasst, zum Teil des Bonifatiusparks wurde. Trotz der Voraussagen, dass nach der Bebauung des Gebietes die Quelle versiegen werde, sprudelt sie munter weiter. Der Grundriss der ehemals dort befindlichen Crutzenkirche ist heute nur noch – durch Pflasterung markiert – erkennbar.

Im Dorfkern von Kalbach, in einem Freizeitpark, findet sich auch ein Erzählstein. Eine Steinsäule, zusammengesetzt aus einem Sockel und 6 unterschiedlich hohen und breiten Quadern, die Szenen aus der hiesigen Geschichte zeigen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Eingemeindung beiden Kontrahenten zum Nutzen gereichte und dass Kalbach eine Reihe von sehenswerten Punkten in das bunte Frankfurt mit einbrachte.

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Kalbach: Das letzte Frankfurter Modellbau-Geschäft schließt

MZ Modellbau, Kalbach

Für eingefleischte Modellbauer war MZ-Modellbau die Adresse in Frankfurt, wo es nicht nur Modellbau-Sets, sondern auch professionelle Beratung dazu gab.

Das Geschäft mit Sitz in der Kalbacher Hauptstraße 57 existiert nun schon seit fast 30 Jahren und hätte eigentlich im kommenden März ein schönes Jubiläumsfest feiern können. Auf 230 qm Verkaufsfläche stapelten sich die Produkte, die das Herz der Modellbauer höherschlagen lassen.

Modellbau ist ein vielseitiges Hobby, das zwar Geld kostet, aber auch seinen Preis wert ist. Wer seine ersten Erfahrungen mit Modellen macht, legt als junger Mensch die Basis für einen späteren technischen Beruf, zum Beispiel als Ingenieur. Basteln, statt nur mit Konsolen und Handys zu spielen, trainiert Verständnis für technische Zusammenhänge und Feinmotorik. Enorm wichtig für Deutschland als Zentrum für technische Fachleute und Handwerker.

Der Laden wurde von dem Inhaber Axel Maurer (60), seiner Frau Christiane und seinem Team Michael Schaffer, Reinhardt Philippi, Thorsten Dersch und Dirk Marquard mit viel Engagement betrieben.

Der Kundenkreis reichte weit über Kalbach hinaus. Als Herr Maurer den Laden eröffnete, gab es allein in Frankfurt noch 8 vergleichbare Geschäfte. Inzwischen hat die Konkurrenz schon lange ihre Tore geschlossen.

Eine natürliche Konsequenz aus zunehmenden Einkäufen über das Internet. Auch wenn es online keine Beratung gibt, ordern viele Kunden aus Bequemlichkeit lieber über den Onlinehandel. Dass man beim Zusammenbau dann oftmals Probleme hat, nimmt die Kundschaft dabei in Kauf.

Bis zum Jahresende werden die letzten Bestände noch mit Rabatt verkauft. Danach wird der Restbestand online verkauft. Den Verkaufsladen gibt es dann leider nicht mehr.

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Bonames: Schwerer Raub

Teil eines Polizeiwagens

Am Sonntag (25.12.2022) wurden in der Homburger Landstraße zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren von zwei bislang unbekannten Personen ausgeraubt.

Gegen 23:20 Uhr befanden sich die beiden Geschädigten im Bereich der U-Bahn Haltestelle „Bonames-Mitte“ und warteten dort auf ihre nächste U-Bahn Verbindung. Während die Jugendlichen warteten, trat eine fünfköpfige, maskierte Gruppe an die beiden heran und fragte, ob sie „Marihuana“ kaufen wollen.

Nachdem die beiden Geschädigten dies verneinten, bedrohten zwei Personen aus der fünfköpfigen Gruppe die Jugendlichen mit dem Vorzeigen eines Teleskopschlagstockes und verlangten die Herausgabe ihrer Sachen.

Die Geschädigten gaben ihre Jacken der Marke „Parajumpers“ und „6PM“ sowie ihre Kopfhörer der Marke „Apple“ und das mitgeführte Bargeld in Höhe von 40 und 20 Euro an die beiden Täter.

Anschließend flüchtete die Tätergruppe in Richtung des Ben-Gurion Rings.

Mit Hilfe der alarmierten Polizei konnten die Kopfhörer zeitweise geortet aber nicht wiedergefunden werden. Eine Fahndung zu den Tätern verlief ebenfalls negativ.

Die Frankfurter Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-7551-1400 in Verbindung zu bringen.

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Wo eine Tür sich schließt, da öffnet sich eine neue …

Steinpyramide, Keyholebeet und Totholzzaun

Der Projektgarten „Hortus Nucis“ am Frankfurter Berg, muss einem breiten Serviceweg neben den zukünftig vier Gleisen der Main-Weser-Bahn weichen. Die wirtschaftlichen Interessen von Stadt und Bahn haben höhere Priorität als gelebter Naturschutz vor Ort.

Die Permakultur-Designerin und Wildnislotsin Julia Auer hatte 2011, nahe bei ihrem Haus am Ebereschenweg, von der Stadt Frankfurt einen verwilderten Garten mit 850 qm gepachtet, den sie seit 2017 nach den Prinzipien der Hortus-Bewegung (der Gründer der Bewegung war Markus Gastl) umgewandelt hat.

Seitdem hat sie zahlreichen interessierten Besuchern in persönlichen Führungen ihren Garten gezeigt und so ihr Wissen weitergegeben. Rund 100 Besucher pro Jahr begrüßt sie auf dem Gelände. Von den Spenden werden wieder neue Pflanzen erworben.

In dem „Drei-Zonen-Garten“ finden sich Objekte wie …

  • eine Pufferzone, die den Garten gegen schädliche Einflüsse von außen schützt mit Totholzmauer
  • eine Magerwiese, als Eldorado für Insekten
  • eine Steinpyramide neben einem Teich für kleine Tiere
  • eine Holz-Pyramide mit Keller als Käferburg
  • ein Key-Hole-Beet zum Anbau von Kürbissen
  • ein Sandarium für Bienen
  • einem Erd-Kon-Tiki, in dem die für Terra Preta wichtige Pflanzenkohle hergestellt wird.

Käferburg, Foto: J. Auer

Frau Auer gärtnert bereits seit Langem nach den Prinzipien der Permakultur. Sie hatte einige Jahre in den USA gelebt und gemeinsam mit ihrem Mann, den sie dort kennenlernte, einen Selbstversorgergarten betrieben. Der wilde Naturgarten, den die gebürtige Frankfurterin „Hortus Nucis“, lateinisch für „Nussgarten“, nennt, liegt rund 300 Meter vom Haus entfernt, direkt an den Bahngleisen. Es geht ihr darum, dass Wildtiere dort immer etwas zu Fressen finden.

Nachdem sich Bahn und Stadt durchgesetzt hatten und der Bau des breiten Servicewegs von der Oberen Naturschutzbehörde genehmigt wurde, konnte die begeisterte und überzeugte Naturfreundin in ihrem Projektgarten „Hortus Nucis“ keine Führungen mehr anbieten.

Das Gelände, auf dem ihr Gartenidyll und Rückzugsort steht, wird deutlich verkleinert. Ein aufwendig angelegtes Hochbeet sowie mehrere Bäume müssen verschwinden. Mit einem Serviceweg statt Hotspot-Zone, Sandgrübchen und Pfützenteich ist ihr Garten kein Hortus-Garten mehr – das ganze Konzept nicht mehr umsetzbar: Die Arche Noah für heimische Tiere und Pflanzen wird aufgelöst. Der Garten bleibt weiterhin in der Obhut der Familie Auer und sie werden versuchen die Strukturen so weit es geht zu retten.

Wildblumenwiese im Juni

Wildblumenwiese im Juni, Foto: J. Auer

Aber es geht weiter!

Als Permakultur Designerin wird Frau Auer im Chamisso-Garten-Projekt einsteigen. Dieses Projekt verfolgt nicht nur Naturschutz und Nachhaltigkeit, sondern auch eine Inklusion von Menschen mit Behinderung und Geflüchteten.

Sie plant den Chamisso-Garten wieder in einen Drei-Zonen-Garten, diesmal den Hortus Poeticus umzuwandeln! (Adelbert von Chamisso war Dichter und Naturforscher und der Garten liegt im Dichterviertel von Frankfurt)

Die Umwandlung in einen Hortus plant sie mit einem Kursangebot zu begleiten, bei dem alle, die Interesse haben, lernen können, wie man z. B. einen Käferkeller anlegt, eine Totholzmauer aufschichtet oder einen Lichtteich baut. Obendrein ist es dort möglich, regional typische Pflanzen zu vermehren und zu verkaufen.


Weiterführende Links

Nachtrag:
Nur die Hotspotzone und somit der ökologisch wertvollste Teil, also 90 % der Wildblumenwiese, der Lichtteich und das Sandarium müssen weichen. In der Pufferzone stehen das Ziegel/Schlüssellochbeet und die Totholzmauern im Weg. Da es ein Drei-Zonen-Garten ist und nun fast eine ganze Zone wegfällt, kann der Garten danach nicht mehr als Lehrgarten dienen, wird aber weiterhin ein Rückzugsort für die Wilde Natur bleiben.
Frau Auer werid versuchen mit den Baggerfahrern die Wiese umzusetzen und die Totholzzäune und Totholzmauern wird sie hoffentlich an der neuen Grenze wieder aufbauen können. Dann wird man weitersehen …

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Stadträtin Stephanie Wüst übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der Mainova

Stadträtin Stephanie Wüst

Für den Aufsichtsrat der Mainova AG wurden Frau Stephanie Wüst, Stadträtin sowie Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Reformen, und Herr Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer sowie Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt als neue Mitglieder zum 08.11.2022 bestellt.

Die Aufnahme der beiden neuen Mitglieder wurde erforderlich aufgrund der Neuordnung der städtischen Vertreter. So sind folgende Vertreter der Anteilseigner aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden:

  • Herr Uwe Becker, Staatssekretär für Europaangelegenheiten in der Hessischen Staatskanzlei.
  • Frau Rosemarie Heilig, Stadträtin und Dezernentin für Klima

Als neue Vorsitzende des Aufsichtsrats wählte das Gremium in seiner jüngsten Sitzung Frau Stephanie Wüst. Sie dankte den beiden Ausgeschiedenen herzlich für ihr langjähriges Engagement und die gute Zusammenarbeit im Aufsichtsrat und in den Ausschüssen.


Die Mainova AG
ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.000 Mitarbeitern im Jahr 2021 einen bereinigten Umsatz von fast 2,9 Milliarden Euro. Die Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen.

Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem mehr als 14.000 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main- Gebiet sicher. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Die Mainova Servicedienste GmbH bietet mehrfach ausgezeichneten Service für Kunden. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

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Winterzauber im Nordwestzentrum

Apfelprodukte für den Verkauf

Die IG Riedberg nutzt eine Hütte im Nordwestzentrum, um ihre Produkte zu verkaufen.

Am Donnerstag, den 22. Dezember können nicht nur Riedberger/Kalbacher die Naturprodukte, die die IG Riedberg und die Riedberger Imker im Angebot haben, als Geschenk oder zum Eigenverbrauch erwerben, sondern auch alle anderen Besucher des Nordwestzentrums.

Auch wenn es auf den ersten Blick noch so fern scheint – Weihnachten kommt schneller, als man denkt. Auch in diesem Jahr. Von daher hatte die Quartiersmanagerin in der Nordweststadt Janina Korb beizeiten Interessenten gesucht, die sich bereit erklärten, die Weihnachtshütte des Quartiersmanagements auf dem Markt im Nordwestzentrum zu einem der dortigen Höhepunkte zu machen.

Wer also kurz vor Weihnachten noch ein Geschenk benötigt, oder einfach mal genussvollen Weihnachtsbummel genießen möchte, ist hier richtig. Durch die Glasüberdachung ist man vor Wind und Wetter geschützt und mit der U-Bahn vom Riedberg aus in wenigen Minuten mitten im Zentrum. Auch wer einen Parkplatz sucht, wird in der Tiefgarage des Zentrums zu niedrigen Preisen fündig.

Eingebettet in eine wundervolle Weihnachtslandschaft präsentiert sich der Weihnachtsmarkt im Einkaufszentrum mit typischen Spezialitäten aus den Weihnachtshochburgen.

Die IG Riedberg bietet folgende Leckereien an:

  • selbstgemachte Feuerzangenbowle zum Mitnehmen
  • selbstgemachte Riedberger Apfel-Produkte (z. B. Apfelsaft, Apfelmus, etc.)
  • selbstgemachten Riedberger Honig

Die Produkte haben alle Bioqualität und stammen aus der Region. Regionaler geht es nicht mehr. Durch den Erwerb dieser Produkte kann der Kunde seinen CO2-Abdruck bewusst niedrig halten.

An den Ständen der anderen Anbieter gibt es Dampfnudeln und Fettgebäck aus eigener Herstellung, gebrannte Mandeln, Kräuterbonbons, Popcorn und Zuckerwatte. Neben all den Leckereien kommt auch der Spaßfaktor für die Kleinsten nicht zu kurz. Karussells lassen die Kinderherzen höherschlagen.

Die Hütten sind in der Regel zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr geöffnet. Zur Verfügung gestellt wurde die Hütte kostenfrei vom Nordwestzentrum, das sich auch um den Aufbau und die Außendekoration und Innenausstattung kümmerte.

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Falsches Konzept bereitet weiterhin Bauchschmerzen

Liebevolle Hände

Lange hat sich der Ortsbeirat 12 für zusätzliche Seniorenwohnungen im Stadtteil starkgemacht. Dem nach wie vor großen Bedarf an Sozial- und Altenwohnungen im Ortsbezirk sollte mit dem Bau von drei Wohnhäusern auf dem Grundstück „Im Brombeerfeld“ Abhilfe geschaffen werden.

Auf diesem Grundstück wurden 30 Wohnungen errichtet und unter dem Label „Seniorenwohnungen“ dem Ortsbeirat angepriesen. Die Wohnungsgröße lag zwischen 80 qm und 120 qm. Die Wohnungen und wurden barrierefrei errichtet. In allen Häusern sind Aufzüge vorgesehen und in den Wohnungen soll sich alles mit einem Rollator erreichen lassen.

Nach 14 Jahren Bauzeit wurde die Baustelle auf dem Areal zwischen den Straßen „Im Brombeerfeld“, „Lange Meile“ und „Am Wingert“ (Hausnummern 2,4,6) im Sommer 2020 fertiggestellt. Laut Bebauungsplan sollten auf dieser Fläche Altenwohnungen errichtet werden. Es gibt jedoch keine klare Definition, wie „Altenwohnungen“ beschaffen sein müssen.

Nach Auskunft des Magistrats sei zu keiner Zeit vorgesehen, im Rahmen des Erbbaurechtsvertrags eine Altenwohneinrichtung zu realisieren. Vielmehr sollten Wohnungen gebaut werden, die aufgrund der Einrichtung und Erreichbarkeit insbesondere von älteren Menschen genutzt werden könnten. Daher wurden die Bebauungspläne der Orgler-Gruppe, die das Grundstück in Erbpacht erworben hatte, auch von der Stadt genehmigt.

Erfahrungsgemäß wollen sich jedoch Senioren räumlich eher verkleinern. Von daher wären Wohnungsgrößen zwischen 45 qm und 75 qm sinnvoller gewesen und für Senioren auch eher erschwinglich. Wohnungssuchende sind umso attraktiver, je höher der monatliche Verdienst ist, denn das erhöht die Sicherheit des Vermieters. Senioren sind in diesem Spiel häufig benachteiligt, besonders wenn sie allein leben und die Rente niedrig ist.

Hätte man statt 30 großen Wohnungen, etwa 50 kleinere gebaut, hätte die Stellplatzordnung jedoch verlangt, dass auch mehr Parkplätze gebaut werden. Dafür gab es jedoch keinen Platz.

Es wurde auch keine Belegungsbindung verordnet, sodass die Wohnungen auf dem freien Markt angeboten werden konnten. Dadurch waren sie auch für viele andere Zielgruppen interessant. Da die rechtlichen Auflagen jedoch erfüllt wurden, hatte der Ortsbeirat keine Einflussmöglichkeiten mehr.

Daher wurde ein neuer Antrag der Grünen im Ortsbeirat einstimmig angenommen, in dem der Magistrat gebeten wird in Zusammenarbeit mit einem „geeigneten öffentlichen Bauträger“ die Errichtung von Wohnungen mit Belegungsbindung – dabei ist die Rede von barrierefreien Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen – an der Langen Meile zwischen den Straßen „Im Brombeerfeld“ und „Am Wingert“ voranzutreiben. Dabei solle zudem auch die Integration einer Sozialstation in das Gebäude geprüft werden.

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Die „EC-Karte“ ändert ihre Zusatz-Funktionen

Übersicht Bezahlfunktionen

Die Banken wollen die beliebte Bankkarte attraktiver gestalten. Bisher verfügte die „EC-Karte“ (Girocard) über eine sogenannte „Maestro“-Funktion. Der Kartenanbieter »Mastercard« hatte schon vor Monaten das Aus für seinen Kartendienst Maestro angekündigt.

„Maestro“ ist das System, das bargeldlose Zahlungen im Ausland ermöglicht. Es wurde vor rund 30 Jahren weltweit eingeführt und von Mastercard entwickelt. Konkurrent »Visa« bietet ein Pendant, das sich „V-Pay“ nennt, aber nur in Europa eingesetzt wird. Beide Kartensysteme funktionieren nur im stationären Handel oder am Geldautomaten, nicht aber für den Onlinehandel.

Durch die Kündigung der Maestro-Funktion ist in der Öffentlichkeit fälschlicherweise das Gefühl entstanden, die Girocard sei nicht mehr so einsetzbar wie bisher. Aber das Gegenteil ist geplant. Deutschlands Banken und Sparkassen bereiten eine Aufwertung der Girocard vor. Die Girocard soll mit neuen Funktionen im Online-Handel und in der digitalen Welt noch besser nutzbar werden.

Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) berichtet, geht es zum Beispiel um die Möglichkeit, eine Kaution zu hinterlegen, etwa bei der Reservierung eines Hotelzimmers oder eines Mietwagens und auch darum, die Girocard konsequent auf das Smartphone zu bringen und so auch für „In-App-Zahlungen“ zu öffnen. Wann genau die neuen Funktionen kommen werden, ist noch offen, aber die Vorbereitungen laufen!

Doch die Konkurrenz ist groß: Apple Pay und Google Pay ermöglichen zum Beispiel per Smartphone ebenfalls das kontaktlose Bezahlen an der Ladenkasse, bei Online-Zahlungen erfreut sich das US-Unternehmen Paypal auch bei Nutzern in Deutschland großer Beliebtheit.

Müssen Verbraucher damit rechnen, dass die zusätzlichen Funktionen der Girocard sie etwas kosten?

Jedes Institut entscheidet selbst über seine Produkt- und Preispolitik. Aber Bezahlfunktionen stehen im Wettbewerb, daher gibt es für Kunden oft Alternativen.

Die Abschaffung der Maestro-Funktion greift zum 01.07.2023. Bislang können Besitzer von Girokarten mit einem blau-roten Maestro-Logo auch im Ausland problemlos mit dieser Karte bezahlen sowie Geld abheben. Verbraucher können ihre Girocard mit dem Maestro-Symbol bis zum Ende der Laufzeit – spätestens bis zum 31.12.2027 – problemlos weiter einsetzen, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mitteilte.


Die Girocard, die von vielen immer noch „EC-Karte“ genannt wird, ist mit 100 Millionen ausgegebenen Exemplaren die mit Abstand am meisten genutzte Bankkarte in Deutschland. Tagtäglich wird mehr als 17 Millionen Mal mit der Girocard bezahlt. 42 % des Einzelhandel-Umsatzes in Deutschland werden auf diesem Wege beglichen.

Während hiesige Kunden innerhalb Deutschlands überwiegend mit dem eigens entwickelten Giro-System bargeldlos zahlen, sorgen die Systeme der US-Unternehmen dafür, dass es auch im Ausland klappt. Mit der Girokarte werden Zahlungen im Ausland entweder über Visas System V-Pay oder über Mastercards Maestro abgewickelt.

Als einen der Hauptgründe für das Ende von Maestro nennt Mastercard, dass die neue Debitkarte neben dem stationären Geschäft problemlos auch im Onlinehandel genutzt werden könne. Zudem sei die Zahl der Akzeptanzstellen für die Debitkarte deutlich höher als für Maestro. Den eigenen Angaben zufolge zählt Maestro 15 Millionen Akzeptanzstellen, während die Debitcard 90 Millionen Akzeptanzstellen weltweit habe.

Weiterführende Links

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Manche haben es (zu) eilig, …

Judith-Kerr-Schule 2022

…wenn sie an der Judith-Kerr-Schule (am Ende der Carl-Herrmann-Rudloff-Allee) vorbei brausen. Erlaubt ist dort nur Tempo 30. Doch manche Fahrzeuglenker hinterlassen den Eindruck, dass sie es mit Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht ganz so ernst nehmen.

Wen dann auf der Gegenspur noch ein Auto stoppt, um die eigenen Kinder aussteigen zu lassen und/oder noch ein Bus der VGF hält, damit die Schulkinder alle aussteigen können, wird es ganz schön brenzlig. Denn viele KFZ-Lenker haben es furchtbar eilig und versuchen an dieser Engstelle noch schnell durchzubrausen.

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Judith-Kerr-Schule

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Judith-Kerr-Schule 50.176192, 8.617154

Gut, dass bisher noch niemand zu Schaden gekommen ist. Aber darauf verlassen, dass das auch so bleibt, sollte man sich nicht. Entsprechend wurde dieses Thema in der Sitzung des Ortsbeirat (12) heiß diskutiert. Eine entschärfte Stelle, ähnlich wie die vor der Grundschule Riedberg, ist die gemeinsame Vision. Aber die Radspur muss dabei erhalten bleiben.

Der Antrag an die Stadt, sich dieser Gefahrenstell einmal anzunehmen, wurde von sämtlichen Mitgliedern des Ortsbeirats mitgetragen. Mal sehen, was die Fachleute der Stadtverwaltung dazu sagen.

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Weihnachts-Gottesdienste 2022

Christbaumkugel

Übersicht über die Gottesdienstangebote der Kirchen im Ortsteil Kalbach-Riedberg am Heiligabend …

Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt-Riedberg

Samstag, den 24. Dezember 2022

  • 15:00 Uhr: Gottesdienst mit Krippenspiel
  • 17:00 Uhr: Gottesdienst
  • 22:00 Uhr: Christmette

Montag, den 26. Dezember 2022

  • 11:00 Uhr: Gottesdienst

Silvestertag, am 31. Dezember 2022

  • 18:00 Uhr: Gottesdienst

Alle Gottesdienste hält Pfarrer Joachim Winkler. Für die Gottesdienste muss man sich nicht anmelden.

Quelle Homepage: https://www.riedberggemeinde.de/

 

Katholische Pfarrei St. Katharina von Siena in Frankfurt, Kirche St. Edith Stein

Samstag, den 24. Dezember 2022

  • 15:30 Uhr: Krippenfeier für Kinder und Familien (J. Quirmbach)
  • 22:00 Uhr: Christmette (P. Siby)

Sonntag, den 25. Dezember 2022

  • 11:00 Uhr: Eucharistiefeier (Pfarrer Meiller)

Montag, den 26. Dezember 2022

  • 11:00 Uhr: Eucharistiefeier (Pfarrer Metzner)

Aktuelle Corona-Regeln in unseren Gottesdiensten
Die verpflichtenden Corona-Regeln sind für unsere Veranstaltungen und Gottesdienste vonseiten des Bistums aufgehoben. Neben den selbstverständlichen Vorsichtsmaßnahmen (Fernbleiben bei Erkältungs- und Grippesymptomen, Handhygiene, Husten und Niesen in die Armbeuge) empfehlen wir den Verzicht auf das Händeschütteln (auch beim Friedensgruß) und bitten, auch weiterhin während des gesamten Gottesdienstes einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Quelle Monatsblatt: https://www.sankt-katharina-frankfurt.de/app/download/19522007725/Monatsblatt+11+2022.pdf?t=1669828373

 

Josua Gemeinde Riedberg

Der Weihnachtsgottesdienst findet am Samstag, dem 24.12.2022, um 15:30 Uhr im Foyer der Riedbergschule, Anschrift: „Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 FFM“ statt.

Quelle: https://josua-gemeinde.net/kat/oekumenische-veranstaltungen/

 

Evangelische Miriamgemeinde Kalbach

Samstag, den 24. Dezember 2022

  • 14:30 Uhr: Gottesdienst für Familien mit kleinen Kindern, Evangelische Kirche, Pfarrer Thomas Volz und Team
  • 16:00 Uhr: Ökumenischer Familiengottesdienst mit Weihnachtsmusical, Katholische Kirche St. Bonifatius, Pfarrer Thomas Volz und ökumenisches Team

Sonntag, den 25. Dezember 2022

  • 11:15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl am Bügel, Pfarrer Thomas Volz

Montag, den 26. Dezember 2022

  • 11:15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Kalbach, Pfarrerin. Antje von Kalckreuth

Silvestertag, am 31. Dezember 2022

  • 16:45 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Bonames, Pfarrerin Antje von Kalckreuth

Quelle Gemeindebrief: https://miriamgemeinde.de/wp-content/uploads/2022/11/GB-INT…pdf

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