Kategorie: AktuelleNEWS

Neue Statistik: Das ist typisch Frankfurt!

Frankfurt wächst ungebrochen, zieht viele junge Menschen an, ist international und eine bedeutende Bankenstadt: Diese weit verbreiteten Ansichten über die Mainmetropole lassen sich durch Zahlen belegen. „Aber nicht alles, was als typisch für Frankfurt gilt, ist in der Realität tatsächlich so“, sagte der für die Statistik zuständige Dezernent Jan Schneider bei der Vorstellung des aktuellen Statistischen Jahrbuchs und des Stadtteilhefts: „In der umfangreichen Datensammlung stößt man auch auf überraschende Fakten.“

So stimmt zum Beispiel die Annahme, Frankfurt sei eine Stadt der Singles, nur bedingt. Zwar leben nach wie vor mehr als die Hälfte der Frankfurter in Ein-Personen-Haushalten. Doch seit einigen Jahren ist der Anteil rückläufig. Nicht zutreffend ist die angesichts des anhaltenden Baubooms verbreitete Ansicht, Frankfurt sei vor allem von Asphalt und Beton geprägt. „Die Statistik ist eindeutig: Die Vegetation hat einen Flächenanteil von 39,4 Prozent am Stadtgebiet und liegt damit vor den Siedlungen mit 37,6 Prozent und den Verkehrsflächen mit 20,9 Prozent“, erläuterte Schneider.

Richtig ist es hingegen, Frankfurt als stark wachsende Stadt zu bezeichnen. „Die hervorragenden Bedingungen in unserer Stadt üben nach wie vor eine große Anziehungskraft aus“, sagte Schneider. Die Zahl der Frankfurter ist seit 18 Jahren ununterbrochen gestiegen, am 18. Februar dieses Jahres wurden 750.000 Einwohner gezählt. „Wahrscheinlich schon im nächsten Frühjahr werden es über 760.000 sein“, ergänzte Schneider. Vor allem für junge Menschen ist Frankfurt attraktiv: Bei den Zugezogenen hat die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen den größten Anteil.

Frankfurt ist die internationalste Großstadt Deutschlands

Seinem Ruf als internationalste deutsche Großstadt wird Frankfurt mehr als gerecht: 179 der weltweit 194 Nationen sind hier vertreten. Die vielfältige Herkunft der Bevölkerung zeigt sich auch an der Schülerschaft, die sich aus 131 Nationalitäten zusammensetzt. 12.378 Ausländer besuchen in Frankfurt eine allgemeinbildende Schule, das sind 17,8 Prozent aller Schüler.

Frankfurts Image als Bankenstadt wird mit 58.363 Beschäftigten im Bereich Finanzdienstleistungen eindrucksvoll bestätigt. Fast zehn Prozent aller Beschäftigten arbeiten in diesem Sektor. Die Luftfahrtbranche folgt mit Abstand (5,9 Prozent der Beschäftigten) auf Rang zwei. Und im Bankensektor wird auch besonders gut verdient. 2018 erhielten Beschäftigte im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen im Schnitt ein Gehalt in Höhe von 6185 Euro brutto und damit fast 1900 Euro mehr als der Durchschnitt aller Vollzeitbeschäftigten (4307 Euro).

„Präzise Daten spielen für die Stadtpolitik in der heutigen Informationsfülle mehr denn je eine große Rolle“, sagte Schneider. „Das Statistische Jahrbuch gibt einen prägnanten und komprimierten Überblick über die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.“ Für diejenigen, die sich für die kleinräumigen Entwicklungen innerhalb des Stadtgebiets interessieren, stellen die Materialien zur Stadtbeobachtung 28 mit Stadtteildaten eine einzigartige Informationsquelle dar. Auf zusammen mehr als 500 Seiten und in interaktiven Anwendungen im Internet sind alle Zahlen, Daten und Fakten über Frankfurt am Main zusammengestellt.

Das Statistische Jahrbuch 2019 steht unter http://frankfurt.de/statistisches_jahrbuch als kostenloser PDF-Download zur Verfügung.

Informationen: Stadt Frankfurt

Archiv-Foto von der Luminale 2018: Rainer Rüffer/ Stadt Frankfurt

Brexit: Briten sollten schon jetzt Aufenthaltsanträge stellen

Mit dem Eintritt des Brexit werden rund 2300 britische Staatangehörige, die in Frankfurt am Main wohnen, ihren Sonderstatus verlieren und benötigen deshalb einen nationalen Aufenthaltstitel. Bereits im November hatte sich die Ausländerbehörde des Frankfurter Ordnungsamtes mit einer Pressemitteilung an den betreffenden Personenkreis gewandt, doch bitte schon jetzt entsprechende Antragsunterlagen einzureichen. Leider war die Resonanz bislang nicht sehr hoch.

Die Ausländerbehörde hat bereits alle Vorbereitungen getroffen. Intern wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die in der heißen Phase auch noch von zusätzlichen Kräften aus der Ausbildung unterstützt wird. Allerdings wird alles das allein wenig hilfreich sein, wenn zum Stichtag, der noch nicht feststeht, alle britischen Staatsangehörigen gleichzeitig ihre Anträge bei der Ausländerbehörde stellen.

Stadtrat Markus Frank empfiehlt daher dringend, bereits jetzt tätig zu werden. „Wir haben uns rechtzeitig in der Ausländerbehörde vorbereitet. Ich kann nur noch einmal sensibilisieren und raten, sich jetzt bei uns zu melden. Wenn erst zum Zeitpunkt des Brexit die entsprechenden Anträge gestellt werden, ist die Ausländerbehörde trotz aller Vorbereitung personell nicht sofort in der Lage, alle Anträge zeitnah zu bearbeiten. In der Folge müssten nicht nur die Briten in Frankfurt am Main, sondern auch alle anderen Kundinnen und Kunden unserer Ausländerbehörde mit längeren Wartezeiten rechnen.“

Weitere Hinweise zum Brexit sind auf der Homepage der Ausländerbehörde unter www.frankfurt.de zu finden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Die Regionaltangente West kommt

Heute haben die Gesellschafter der RTW Planungsgesellschaft gemeinsam die Realisierung der Regionaltangente West (RTW) beschlossen. Bei der Pressekonferenz nach der Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsratssitzung zeigten sich Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker, Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund, sowie Horst Amann, Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft mbH, erfreut über die Entscheidung zu diesem wichtigen Schritt, der zugleich ein deutliches Signal und Weichenstellung für die dringend notwendige Ergänzung der Schieneninfrastruktur in der Region ist.

„Fast auf den Tag genau elf Jahre nach Gründung der RTW-Planungsgesellschaft und ebenfalls fast auf den Tag genau fünf Jahre nach Beitritt des Landes Hessen zur RTW-Planungsgesellschaft ist es nun soweit: Der Bau der Regionaltangente West ist beschlossen. Für mich persönlich ist das heute ein historischer Moment“, sagte Al-Wazir. „Jahrzehntelang wurde folgenlos diskutiert, es fehlte entweder der politische Wille oder das Geld oder beides. Glücklicherweise ist immer mehr Menschen klargeworden, dass nicht mehr nur über die Notwendigkeit von mehr Schienen in Frankfurt/Rhein-Main geredet wird, sondern dass endlich gebaut werden muss. Der heutige Beschluss zum Bau der Regionaltangente West ist ein verkehrspolitischer Meilenstein, der für die Rhein-Main-Region enorme Bedeutung hat. Es ist ein interkommunales Mammutprojekt mit zehn Kommunen und Gesamtkosten von rund 1,1 Milliarde Euro, die zum Großteil von Bund und Land getragen werden. Darum spreche ich allen kommunalen Gesellschaftern meine Anerkennung aus, dass sie den Weg mitgehen und die Regionaltangente West tatsächlich auf die Schiene bringen wollen.“ Der Minister appellierte an alle Beteiligten: „Nun müssen wir dranbleiben, mit hohem Tempo gemeinsam weitergehen und Baurecht schaffen. Als Land garantieren wir eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 315 Millionen Euro. Denn mit der Regionaltangente West werden wir den Verkehr in der Region entlasten und zugleich die Schiene und den ÖPNV stärken. Damit ist die Regionaltangente West ein wesentlicher Bestandteil der hessischen Verkehrswende.“

Mit der Regionaltangente West wird eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Region final auf den Weg gebracht: Die RTW entlastet S-Bahnstrecken an entscheidender Stelle, schafft weitere Kapazitäten und wird den steigenden Einwohner- und Pendlerzahlen im Rhein-Main-Gebiet gerecht.

„Die Regionaltangente West ist ein weiterer Baustein, um die Verkehrswende in Frankfurt/Rhein-Main zu gestalten und den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Die Region wächst zusammen und damit die Menschen, die hier arbeiten und leben“, sagte Bürgermeister Becker. „Mit dieser infrastrukturellen Maßnahme verbinden wir die Region noch stärker. Auch dass das Land Hessen die Planungskosten für das Großprojekt übernimmt, hilft bei einer schnellen Umsetzung. Die Weichen für die Regionaltangente West sind nun gestellt, jetzt gilt es weitere Regionaltangenten anzugehen.“

Die RTW entfaltet mit ihrem Konzept komfortabler, umsteigefreier und schneller Direktverbindungen unmittelbar eine positive verkehrliche Wirkung.

„Mit der RTW schaffen wir nicht nur die tangentiale Ergänzung der historisch gewachsenen Infrastruktur über den Frankfurter Hauptbahnhof sowie die Entlastung stark frequentierter Verkehrsachsen, sondern erreichen auch eine spürbare Verlagerung des Motorisierten Individualverkehrs auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr“, freute sich Verkehrsdezernent Oesterling über die zukunftsweisende Entscheidung.

Nun ist es an der Planungs- und Baugesellschaft, die Voraussetzungen für den eigentlichen Bau zu schaffen.

„Die Zeit war reif für diese Entscheidung und die RTW war auch noch nie so weit wie jetzt in der Planung. Die nächsten Schritte sind keine Selbstläufer, Baurecht schaffen, heißt weitere Hürden zu nehmen sowie vielfältige, zusätzliche Anforderungen und die daraus resultierenden Konflikte zu bewältigen. Wir wollen nächstes Jahr mit der gesamten Kernstrecke in der Planfeststellung sein, die Abschnitte Nord und Süd sind in der Anhörung, wir kommen hier gut und im Plan voran“, sagte Horst Amann. „Bis Anfang des kommenden Jahres wollen wir auch im Mittelabschnitt die Planung stehen haben und den Antrag stellen. Wenn Realisierungswille dann auch Konfliktlösungsbereitschaft bedeutet, wird es weiter gut laufen.“

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Informationen: Stadt Frankfurt

Foto oben: Die Gesellschafter der RTW Planungsgesellschaft mbH haben heute gemeinsam die Realisierung der RTW beschlossen. (v.l.n.r.: Klaus Oesterling, Stadtrat und Verkehrsdezernent Stadt Frankfurt; Uwe Becker, Bürgermeister und Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt; Horst Amann, Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft mbH; Tarek Al-Wazir, Verkehrsminister des Landes Hessen; Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH) ©RTW Planungsgesellschaft mbH

Mainova warnt vor gefälschten Mahnungen

Bundesweit werden zurzeit Kunden von Energieversorgern von einem falschen Inkassounternehmen angeschrieben. Den Mahnungen mit dem Absender „Inkassobüro Aleksander & Co KG“ liegen ausgefüllte Überweisungsformulare bei. Wie der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) mitteilt, ist die Firma nicht registriert. Der BDIU rät Betroffenen zu einer Anzeige bei der Polizei.

Betroffene Mainova-Kunden können Vorfälle dieser Art telefonisch unter 0800 11 444 88 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz) oder per Mail an service@mainova.de melden. Persönliche Ansprechpartner stehen auch im Mainova ServiceCenter zur Verfügung, Stiftstraße 30, 60313 Frankfurt am Main, geöffnet Montag bis Mittwoch von 08.00 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Informationen: Mainova

Foto: www.mainova.de

Am Römer ist schon Weihnachten…

Der Startschuss für die Weihnachtszeit in Frankfurt ist gefallen: Gestern um 17.20 Uhr hat Oberbürgermeister Peter Feldmann um 17.20 Uhr den Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg eröffnet. Nach einem Glockenspiel aus der Nikolaikirche begrüßte das Stadtoberhaupt die Gäste und erinnerte an die Bedeutung von Zusammenhalt und Gemeinschaft: „Es ist wichtig, die stimmungsvolle Adventszeit gemeinsam mit Familien und Freunden zu verbringen. Unser Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg ist dafür ein guter Ort. Er ist längst nicht mehr ein reiner Verkaufsmarkt, sondern ein Ort der Begegnung, der Kommunikation und des Genusses.“

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist bis Sonntag, 22. Dezember, von Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Neben dem Frankfurter Oberbürgermeister begrüßte auch Roland Weiß, Bürgermeister von Bad Orb, die Weihnachtsmarktbesucher. Die Kurstadt im Spessart hat der Stadt Frankfurt den diesjährigen Weihnachtsbaum geschenkt, eine 31 Meter hohe Fichte, die auf den Namen „Peter von Orb II“ hört und mit 6500 Lichtern und 700 roten und goldenen Schleifen geschmückt ist. Die Lichter wurden direkt nach der Ansprache der Stadtoberhäupter zum ersten Mal eingeschaltet und beleuchteten den Baum, den Römer und die Marktbuden.

An insgesamt 200 Ständen werden Kunsthandwerk und traditionelle Spezialitäten wie Bethmännchen, heißer Apfelwein, Maronen, Grillspezialitäten und natürlich Glühwein verkauft. Dieser wird in diesem Jahr in einer roten Glühweintasse serviert, deren Motiv eine Hommage an Frankfurt als Stadt der Theater und Bühnen ist: eine Skizze der Alten Oper, schauspielernde Weihnachtsmänner und ein Faust-Zitat schmücken die diesjährige Tasse.

Die Eröffnungsfeier ging mit einem Auftritt der belgischen Sängerin Dana Winner und den Klängen eines Blasorchesters auf dem Altan der Nikolaikirche zu Ende. Während der Dauer des Weihnachtsmarktes wird das Orchester immer samstags und mittwochs zu hören sein. Das Glockenspiel der Nikolaikirche erklingt täglich jeweils um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und 17.05 Uhr.

Wer den Weihnachtsmarkt nicht alleine erkunden möchte, kann sich einer Führung anschließen. An den Adventswochenenden wird der Rundgang „Glühwein, Geschichten und Gebäck – Der Frankfurter Weihnachtsmarkt mit allen Sinnen“ zu festen Uhrzeiten angeboten, Informationen und Tickets gibt es in der Tourist Information Römer, Römerberg 27.

Riedberger Weihnachtsmarkt ist am 13./ 14. Dezember !

Schöner kann das dritte Adventswochenende nicht beginnen: In diesem Jahr öffnet der beliebte Riedberger Weihnachtsmarkt auf dem Riedbergplatz bereits am Freitagabend, 13. Dezember, seine Tore. Kulinarische Köstlichkeiten von Feuerzangenbowle, Bratwurst & Co. bei Veranstalter IG Riedberg bis zum Raclette-Stand von Eltern der neuen Grundschule 3, Kunsthandwerk und ein tolles Bühnenprogramm warten auf uns.

Weitere Informationen demnächst auf www.main-riedberg.de

 Diesen Termin bitte unbedingt vormerken! Grafik: MAINRiedberg

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Foto oben:  © Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Abschied vom Nordwestzentrum

Nach 17 Jahren an der Spitze des Nordwestzentrums (NWZ) verabschiedet sich Georg Lackner Ende dieses Jahres in den Ruhestand. Bei der Verabschiedungsfeier am Donnerstag hat Oberbürgermeister Peter Feldmann das Werk des gebürtigen Schleswig-Holsteiners gewürdigt. „Das Nordwestzentrum ist mehr als ein Einkaufszentrum, weil Georg Lackner mehr als ein Geschäftsführer ist. Er ist das Gesicht und Herz des Zentrums“, sagte das Stadtoberhaupt.

Während Lackners Zeit als Geschäftsführer hat sich das Nordwestzentrum nicht nur wesentlich vergrößert, der 65-Jährige hat auch viele Feste und Aktivitäten im Center ins Leben gerufen. Dazu zählen Fastnachtspartys im Februar und November mit der Krönung des Frankfurter Prinzenpaars sowie Kinderfeste und familienfreundliche Veranstaltungen zum Weltkindertag. „Im NWZ sind alle Generationen im Blick. Und alle sind auch willkommen“, sagte Feldmann. „Georg Lackner ist immer dabei, hat Spaß und steckt andere an. Er ist ein Teil unserer Stadt geworden.“

„Es waren die vielen Begegnungen mit Frankfurtern und Menschen aus der Region, die wirklich eindrucksvoll und schön waren“, blickt Lackner auf seine Zeit in Frankfurt zurück. „Ich bin hier in Frankfurt sehr herzlich aufgenommen worden und habe viele angenehme, nette Menschen kennengelernt.“

Lackners soziales Engagement zeigt sich immer wieder. So macht im Nordwestzentrum einmal im Monat das „Hilda Mobil“ des Bürgerinstituts Station, das den Umgang mit Demenz thematisiert. Das Projekt „Biazza“ richtet sich an ältere Mitbürger: Es umfasst nicht nur Angebote im Stadtteil, sondern bildet auch eine zentrale Anlaufstation für Senioren.

Feldmann bedankte sich im Namen der Stadt Frankfurt für Lackners Engagement und betonte: „Frankfurter ist, wer Frankfurter sein will. Sie waren 17 Jahre voll dabei – wir lassen Sie ungern gehen.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Nordwestzentrum Verwaltungsgesellschaft mbH

Krankenhaus Nordwest gehört zu den besten Kliniken in Deutschland

Gleich in fünf Fachdisziplinen erhielt das Krankenhaus Nordwest jetzt die Auszeichnung „TOP Nationales Krankenhaus 2020“ und gehört somit zu den zehn Prozent der besten Kliniken in Deutschland. Zum wiederholten Male wurde damit die hohe medizinische und pflegerische Kompetenz des Hauses ausgezeichnet. Die Klinikliste des Nachrichtenmagazins Focus ist bundesweit der größte unabhängige Krankenhausvergleich.
Neben der Auszeichnung „Top Nationales Krankenhaus 2020“ kann sich das Krankenhaus Nordwest auch über den Titel „Top Regionales Krankenhaus 2020“ freuen.

Besonders empfohlen wird das Krankenhaus Nordwest bei den folgenden Krankheitsbildern bzw. Fachdisziplinen: Darmkrebs, Gallenblasen- sowie Gallenwegschirurgie, Gefäßchirurgie, Prostatakrebs und Strahlentherapie.
„Das hervorragende Ergebnis ist für uns ein Ansporn, diese positive Entwicklung fortzusetzen“, so Dr. med. Rafaela Korte, Geschäftsführerin am Krankenhaus Nordwest. „Die Auszeichnung belegt, dass sich unsere Patienten auf die hohe Kompetenz und das Engagement unserer Ärzte und Pflegekräfte verlassen können und wir auf dem aktuellsten Stand medizinischer Erkenntnisse mit modernster Technik arbeiten.“

Für die FOCUS-Klinikliste werden mehrere Tausend Fach- und Hausärzte befragt und die Ergebnisse der Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse herangezogen, bei der knapp 400.000 Versicherte eine persönliche Einschätzung abgaben. Zudem wurden die Qualitätsberichte sowie die Hygienemaßnahmen der Kliniken ausgewertet. Auch die Pflegequalität fließt mit ein.

Symbolfoto: jimenez/ unsplash.com

Weihnachtsstimmung im Stadtwald

Am Samstag, 23. November, findet im Informationszentrum StadtWaldHaus/Fasanerie der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. In der Zeit von 12 bis 17 Uhr können Kinder und Erwachsene Baumscheiben sägen und Nikoläuse basteln, Wintermärchen lauschen, Wildschweine und Hirsche bei der Tierfütterung kennenlernen, sich über den Stadtwald und die Jagd informieren, Wildfleisch und andere regionale Produkte kaufen oder einfach nur Stockbrot brutzeln und im StadtWaldHaus über den Weihnachtsbasar bummeln.

Auch in diesem Jahr gibt es eine besondere Attraktion für Kinder: Forstwirte der Abteilung StadtForst verhelfen schwindelfreien Baumkletterern mit Klettergurt und Klettergriffen zu einem sportlichen Ausflug in die luftigen Höhen einer Eiche. Im StadtWaldHaus können die Kinder mit ihren Eltern unter Anleitung im dunklen Nachtraum auf die Pirsch nach Fuchs, Kauz und Fledermaus gehen.

Mit einbrechender Dämmerung werden Jagdhörner erklingen und der Nikolaus hat sich auch angekündigt.

Anfahrt mit der Straßenbahnlinie 17 Richtung Neu-Isenburg, Haltestelle „Oberschweinstiege“. Der Weg zum StadtWaldHaus ist von dort ausgeschildert.

Parkplätze finden sich in begrenzter Zahl an der Isenburger Schneise.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 069/683239 oder unter http://www.stadtwaldhaus-frankfurt.de im Internet.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto:

A5 am Wochenende vollständig gesperrt

Die A5 wird am Wochenende vollständig gesperrt – 18 Stunden lang. Die Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen dem Nordwestkreuz Frankfurt und dem Bad Homburger Kreuz und beginnt am morgigen Samstag ab 18 Uhr. Grund ist eine marode Brücke am Nordwestkreuz, die abgebaut werden muss. Die Brücke verbindet einen Feldweg zwischen Eschborn-Süd und Frankfurt-Praunheim. Sonntagmittag wird die Vollsperrung voraussichtlich wieder aufgehoben.

Hessen Mobil beschildert eine großräumige Umleitung. Für das Stadtgebiet wird empfohlen, über Alleenring, Rosa-Luxemburg-Straße und Marie-Curie-Straße bis Anschlussstelle Heddernheim auf der A661 die Sperrung zu umfahren. Wer am Riedberg oder in Kalbach wohnt, sollte am besten also über die A661 ausweichen.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen gibt es unter http://www.mainziel.de im Internet.

Foto: Archiv

Zwei dreiste Diebstähle

Zwei dreiste Diebstähle haben sich in den vergangenen Tagen in unmittelbarer Nähe von Riedberg und Kalbach ereignet.

Am Donnerstag gegen 11 Uhr konnte bislang unbekannter Täter einem 69 Jahre alten Mann ein Bündel mit Banknoten entreißen und flüchten. Der Geschädigte war mit seinem Pkw zu einer Bankfiliale in die Straße „Oberer Kalbacher Weg“ (Bonames) gefahren, um dort Geld einzuzahlen. Nachdem er das Fahrzeug auf dem Kundenparkplatz der Bank abgestellt hatte und ausgestiegen war, erhielt er plötzlich einen kräftigen Stoß in den Rücken. Der 69-Jährige stürzte daraufhin zu Boden. Dabei verletzte er sich leicht. Der Angreifer nutzte die Gelegenheit und entriss seinem Opfer ein Bündel mit mehreren hundert Euro Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß und unerkannt vom Parkplatz.

Aufgrund des Sturzes konnte der Geschädigte lediglich angeben, dass der Täter ein Mann gewesen sein soll, welcher weiße Schuhe getragen habe.

Zeugen, die im Bereich der Bank eine verdächtige Person gesehen haben und / oder Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der 069 / 755-11400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Trickdiebe machen große Beute

Am Mittwochmorgen gelang es zwei Trickdieben, unter einem Vorwand in eine Wohnung in Heddernheim zu gelangen. Sie entwendeten dort Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro.

Gegen 9.15 Uhr klingelte einer der derzeit unbekannten Täter an der Wohnungstür einer 82-Jährigen Dame und gab vor, Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens zu sein. Unter dem Vorwand, die Wasserleitungen überprüfen zu müssen, erlangte der Täter Zutritt zu der Wohnung der betagten Dame. In der Wohnung wies der Täter die Bewohnerin an, alle Wasserhähne im Haus aufzudrehen, was diese auch tat. Diese Zeit nutzte der Täter vermutlich dazu, einen Komplizen in die Wohnung zu lassen. Während der erste Täter die Dame weiterhin ablenkte, durchsuchte der zweite die gesamte Wohnung nach Wertgegenständen und wurde auch fündig. Die Höhe des Diebesgutes, darunter auch Goldmünzen, beträgt mehrere tausend Euro. Die 82-Jährige bemerkte das Fehlen der Gegenstände erst, nachdem der falsche Mitarbeiter die Wohnung wieder verlassen hatte. Das Opfer erlitt nach der Tat Kreislaufprobleme und musste durch die Besatzung eines Rettungswagens in ihrer Wohnung versorgt werden. Eine durchgeführte Fahndung nach den Tätern verlief ohne Erfolg.

Die 82-Jährige konnte den Täter wie folgt beschreiben: Männlich, circa 30 – 40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, südländisches Erscheinungsbild und bekleidet mit dunkler Freizeitkleidung.

„Bedauerlicherweise konnten in jüngster Vergangenheit vermehrt Taten von gleicher oder ähnlicher Begehungsweise und Täuschungsversuchen seitens der Täter festgestellt werden, welche sich häufig als Mitarbeiter diverser Firmen ausgaben, um in die Wohnung zu gelangen. Opfer sind zumeist ältere und alleinlebende Menschen“, heißt es bei der Polizei.

Die Polizei Frankfurt warnt in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich: „Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus oder in die Wohnung, welche ohne Termin oder Vereinbarung vor Ihrer Tür stehen.“ Notwendige Arbeiten, Ablesetermine oder Ähnliches werden in der Regel im Vorfeld angekündigt. „Sollten Sie Zweifel haben, lassen Sie die Person nicht rein und rufen Sie die Polizei.“

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv