Kategorie: AktuelleNEWS

Heddernheim: Straßenraub auf Seniorin

Teil eines Polizeiwagens

Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main informiert:

Gestern Abend kam es in Heddernheim (14. Dezember 2023) zu einem Straßenraub, bei dem zwei junge Männer einer 77-Jährigen die Handtasche raubten. Dabei stürzte die Seniorin, die beiden Täter entkamen.

Die Geschädigte befand sich gegen 18:00 Uhr in einer U-Bahn der Linie 8 und fuhr vom Uni-Campus Riedberg bis zur Station Zeilweg. Zwei in der U8 befindliche Männer verließen ebenfalls die U-Bahn und liefen der Frau hinterher. In der Titusstraße entriss ihr dann einer der Unbekannten die Handtasche. Die 77-Jährige versuchte noch ihr Eigentum festzuhalten, stürzte jedoch zu Boden und zog sich diverse Prellungen zu. Das Täterduo ergriff die Flucht in Richtung Cohausenstraße.

Bei den zwei Tätern soll es sich um etwa 20 Jahre alte Männer gehandelt haben. Einer von ihnen habe eine schwarze Winterjacke mit Kapuze getragen, der andere eine weiße.

In der schwarzen Handtasche der Geschädigten befanden sich ein „iPhone“, ein Geldbeutel mit 20 Euro Bargeld, eine Bankkarte und ein Ausweisdokument. Die Geschädigte berichtete später dem Rettungsdienst von dem Vorfall.

Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Angaben zu den bislang unbekannten Tätern machen können, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 51499 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Weihnachts-Gottesdienste 2023

Christbaumkugel

Übersicht über die Gottesdienstangebote der Kirchen im Ortsteil Kalbach-Riedberg in der Weihnachtszeit …

Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt-Riedberg

Sonntag, den 24. Dezember 2023

  • 15:00 Uhr: Gottesdienst mit Krippenspiel
  • 17:00 Uhr: Christvesper
  • 22:00 Uhr: Christmette

Dienstag, den 26. Dezember 2023

  • 11:00 Uhr: Gottesdienst mit Weihnachtsliedersingen

Silvestertag, am 31. Dezember 2023

  • 18:00 Uhr:  Gottesdienst am Altjahrsabend mit Abendmahl

Quelle: https://riedberggemeinde.de/index.php?option=com_jem&view=eventslist&Itemid=148

Katholische Pfarrei St. Katharina von Siena in Frankfurt, Kirche St. Edith Stein

Sonntag, den 24. Dezember 2023

  • 15:30 Uhr: Krippenfeier für Kinder und Familien (J. Quirmbach)
  • 22:00 Uhr: Christmette (P. Siby)

Montag, den 25. Dezember 2023

  • 11:00 Uhr: Eucharistiefeier (Pfarrer Meiller)

Dienstag, den 26. Dezember 2023

  • 11:00 Uhr: Eucharistiefeier (Pfarrer Metzner)

Silvestertag, am 31. Dezember 2023

  • 11:00 Uhr:  Eucharistiefeier mit Kindersegnung (Pfarrer Metzner)

Quelle Monatsblatt: https://www.sankt-katharina-frankfurt.de/app/download/19588832525/Monatsblatt+12+2023.pdf?t=1701864720

Josua Gemeinde Riedberg

Der Weihnachtsgottesdienst findet am Sonntag, dem 24.12.2023, um 15:30 Uhr im Foyer (Aula) der Grundschule Riedberg (Anschrift: „Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 FFM“) statt.

Quelle: https://josua-gemeinde.net/veranstaltungen/gottesdienst-23-12-24/

Evangelische Miriamgemeinde Kalbach

Samstag, den 23. Dezember 2023

  • 14:30 Uhr: Gottesdienst für Familien mit kleinen Kindern, Pfarrer Thomas Volz und Team

Sonntag, den 24. Dezember 2023

  • 15:30 Uhr Bonameser Musical-Gottesdienst, Pfarrer Thomas Volz und ökumenisches Team
  • 17:00 Uhr: Christvesper Pfarrer Thomas Volz

Montag, den 26. Dezember 2023

  • 11:15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Kalbach, Pfarrerin. Antje von Kalckreuth

Silvestertag, am 31. Dezember 2023

  • 16:45 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Bonames, Pfarrerin Antje von Kalckreuth

Quelle Gemeindebrief: https://miriamgemeinde.de/wp-content/uploads/2023/11/GB-INT-2.pdf

Katholische Gemeinde Sankt Laurentius

Sonntag, den 24. Dezember 2023

  • 16:00 Uhr: Krippenfeier für Kinder und Familien (Pfarrer Meiller)
  • 22:00 Uhr: Christmette (Pfarrer Venino)

Montag, den 25. Dezember 2023

  • 09:30 Uhr: Eucharistiefeier (Pfarrer Meiller)

Silvestertag, am 31. Dezember 2023

  • 18:00 Uhr:  Eucharistiefeier zum Jahresschluss (Pfarrer Venino)

Quelle Monatsblatt: https://www.sankt-katharina-frankfurt.de/app/download/19588832525/Monatsblatt+12+2023.pdf?t=1701864720

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Grundschule Riedberg und das Jahrgangsübergreifende Lernen

Ein Gespräch mit der Schulleiterin Frau Elisabeth Schwarz

Gestern hatte sich die Schulleiterin der Grundschule Riedberg die Zeit genommen, uns einige Fragen zur Kritik an den Reformplänen zu beantworten.

Angesichts der teilweise vehementen Kritik an der geplanten Einführung
des „Jahrgangsübergreifenden Lernens“ (JüL) hatte uns interessiert, ob
sich mittlerweile eine größere Akzeptanz unter der Elternschaft eingestellt hat.
Schwer abzuschätzen sei, so die Antwort, wie groß der elterliche Widerstand
tatsächlich sei. Frau Schwarz betonte, dass das Projekt JüL schon seit
einigen Jahren in der Lehrer- und Elternschaft diskutiert wird.
Kenntnisse
zum Thema habe man in der Vergangenheit u.a. durch diverse
Schulungen der Lehrer oder den Erfahrungsaustausch mit anderen Frankfurter Schulen
(z.B. Römerstadt-Schule) erworben. Im Grunde gäbe es ja schon eine große Anzahl
hessischer Schulen, an denen das „Jahrgangsübergreifenden Lernen“ bereits mit Erfolg implementiert worden ist und deren Schüler den Übergang zu weiterführenden
Schulen gut bewältigt haben. Ausreichend Expertise zum Thema läge also vor.

Eigene Erfahrungen könne die Riedberger Grundschule immerhin mit dem
Flexiblen Schulanfang und den FLEX-Klassen (Jahrgänge 1 und 2) vorweisen:
diese Unterrichtsform würde ja schon seit Gründung der Schule praktiziert.
Die Erweiterung der Jahrgangsmischung auf die Jahrgänge 1-4 ist nach Ansicht
von
Frau Schwarz die logische Schlussfolgerung des Flexiblen Schulanfangs.

Gut verstehen kann Frau Schwarz, dass viele Eltern Probleme mit einer
Unterrichtsform haben, die ihnen selbst unvertraut und neu ist und deren
Auswirkungen auf die eigenen Kinder nicht abwägbar sind. Es gehöre bei allen
Änderungen an und in der Schule eben auch ein gewisses Vertrauen der Eltern
in die Kompetenz und Ernsthaftigkeit der Schulpädagogen dazu.

Auf die Frage, ob das bislang nicht abgeschlossene Konzept für die Umsetzung
von JüL eventuell Grund für die Ablehnung mancher Eltern sein kann, weil
zu unbestimmt oder undeutlich, wendet die Schulleiterin ein, dass im Gegensatz
ein bereits finalisiertes Konzept gleichermaßen Kritik hervorgerufen hätte:
in diesem Fall hätte man der Schulleitung oder Lehrerschaft vorwerfen können,
den Schülern und deren Eltern ungefragt neue Lernformen aufzuzwingen zu wollen.
So habe man ein offenes Verfahren favorisiert, bei dem die Eltern möglichst früh
eingebunden sind und sich aktiv beteiligen können.

Das Konzept für die Umsetzung werde derzeit bearbeitet und soll im späten Frühjahr
nächsten Jahres fertig sein. Eine Beschlussfassung zur Einführung von JüL steht
ohnehin nicht vor Mai 2024 an und setzt die formelle Zustimmung von Schulkonferenz
und des Elternbeirats voraus.

Frau Schwarz vermutet eine Mehrheit pro Jül – vorhersehbar seien die Abstimmungen
aber nicht.

Es bleibt also spannend.

Weiterführende Links:
Expertise des Grundschulverbandes:
https://grundschulverband.de/wp-content/uploads/2017/05/Expertise-JUEL_Kurzfassung.pdf

Einige Frankfurter Medienmeldungen:
https://www.fr.de/frankfurt/eltern-kleinere-klassen-11082125.html
https://www.fnp.de/frankfurt/neuem-grundschulkonzept-riedberg-viel-kritik-an-92707419.html

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Heddernheim: Verletzungen durch Reizgas

Am Samstag, den 02. Dezember 2023, gegen 18.00 Uhr, mussten mehrere Rettungswagen zu einem Drogeriemarkt im Limescorso gerufen werden. Vier Kunden hatten den Drogeriemarkt verlassen und über Atembeschwerden und Reizungen der Schleimhäute geklagt. Die vier Frauen wurden durch den Rettungsdienst versorgt und konnten anschließend wieder entlassen werden. Angaben zum Tathergang oder dem Täter selbst konnten nicht erlangt werden, weder durch die vier geschädigten Frauen, noch durch andere Personen. Auch die Auswertung der Videoanlage brachte keine Erkenntnisse zur Tathandlung. Die Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Konzeptstudie zur kommunalen Fernwärmeplanung

In einer gestrigen Meldung der Stadt Frankfurt zum Thema Fernwärme heißt es:

In welchen Stadtteilen wird mit Fernwärme geheizt? Wo werden andere Lösungen sinnvoll sein – Solar- oder sogar Geothermie? In welchem energetischen Zustand sind die Gebäude in der Stadt? Diese und andere Fragen beantwortet die Konzeptstudie zur Vorbereitung der kommunalen Wärmeplanung in Frankfurt am Main, die Klima-und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Donnerstag, 30. November, vorgestellt hat: „Dank dieser Analyse des Ist-Zustands und der Potenziale haben wir einen guten Überblick darüber, wie in Frankfurt aktuell geheizt wird, welche Möglichkeiten es in den Stadtteilen für einen Fernwärmeausbau gibt und welche Techniken wo am besten geeignet sind, um möglichst klimaneutral und kostensparend zu heizen.“

Noch wird der Wärmebedarf in Frankfurt größtenteils mit fossilen Energieträgern gestillt. Die Studie ist eine wichtige Vorbereitung auf dem Weg zur kommunalen Wärmeplanung und wirft auch einen Blick in die Zukunft.

„Es wird uns beispielsweise dazu geraten, verstärkt Gebäude mit hohem Energiebedarf zu sanieren und die Energieberatung zu erweitern“, sagte Hans-Georg Dannert, Leiter des Klimareferats. Der Ausbau von Fernwärme werde als Beitrag gesehen, das Risiko hoher Energiekosten deutlich zu reduzieren. Laut der Konzeptstudie sei auch der Aufbau eines Erdwärmepotenzialkatasters interessant, um die Bedingungen der Erdwärmenutzung zu ermitteln. Große Potenziale würden die Abwärme aus Rechenzentren, Flusswasser sowie solarthermische Anlagen bieten.

Um weiter zügig voranzukommen soll eine „Task Force Kommunale Wärmeplanung“ gegründet werden. In ihr arbeiten Ämter der Frankfurter Verwaltung dezernatsübergreifend zusammen und erstellen auf Grundlage der Ergebnisse aus der Konzeptstudie, gemeinsam mit Energieversorgern, einen Fahrplan für die kommunale Wärmeplanung in Frankfurt. „Wir wollen den Bürgern, den Unternehmen und Institutionen Klarheit über die Zukunft ihrer Wärmeversorgung geben, damit sie besser planen können, welche Investitionen in die Energieversorgung sich zu welchem Zeitpunkt lohnen“, erklärte Heilig.

Das hessische Energiegesetz schreibt vor, dass Kommunen ab 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ab dem 29. November 2023 verpflichtet sind, zur Erreichung der Energie- und Klimaziele eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Das Wärmeplanungsgesetz des Bundes soll am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Danach müssen Großstädte bis 30. Juni 2026 einen Wärmeplan erstellen.

Von Ende 2021 bis November 2023 ließ das Klimareferat von der Forschungs- und Beratungsorganisation e-think energy research GmbH, einer Ausgründung der TU Wien, eine Konzeptstudie zur Vorbereitung der stadtweiten kommunalen Wärmeplanung erarbeiten.

Mit dem Umbau hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung stehe Frankfurt vor einer der größten und finanziell aufwändigsten Infrastrukturaufgaben der vergangenen Jahrzehnte, wenn nicht vor einer Jahrhundertaufgabe, verdeutlichte Heilig. Doch Frankfurt habe auch schon viel erreicht. „Wir haben das städtische Fernwärmenetz ausgebaut und dezentrale Nahwärmegebiete entwickelt, zum Beispiel im Rebstockgelände oder am Riedberg, das kommt uns heute zugute. Flankierend wird in Frankfurt seit dem 3. November der Ausbau von Photovoltaikanlagen gefördert. Das ist wichtig, damit wir Strom, beispielsweise für Wärmepumpen, möglichst CO2-neutral erzeugen.“

Eine Karte der ausgewiesenen Potentialgebiete weist die bereits an die Fernwärme angeschlossenen Gebiete im Norden Frankfurts aus, die insbesondere durch das Müllheizkraftwerk Nordwest versorgt werden.

Fernwärme-Potenzialgebiete in Frankfurt © e-think energy research

Quelle:
https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/meldungen/fernwaerme-solar–oder-geothermie/
Weitere Links:
https://www.fr.de/frankfurt/klimafreundlicher-heizen-frankfurt-setzt-auf-fernwaerme-92705025.html

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Was plant das Umweltamt für den Alten Flugplatz Kalbach-Bonames?

Tower am Alten Flugplatz Kalbach-Bonames

Ein kalter Herbsttag in einem ungeheizten Hangar bei 4° Celsius. In anderthalb Stunden wird das Konzept des Umweltamtes für die Periode 2023-2025 vorgestellt. Wegen zahlreicher Krankheitsfälle im Amt müssen Frau Rosemarie Heilig (Stadträtin und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen) und Herr Dr. Thomas Hartmannshenn (seit 2014 Leiter der Grüngürtel-Projektgruppe) die Projektvorstellung allein über die Bühne ziehen. Dank mitgebrachter Wolldecken lässt sich die Kälte einigermaßen aushalten.

Und das sind die Meilensteine für die ersten Umsetzungsschritte

  1. Entwicklung eines Gestaltungsleitfadens (Corporate Design & Corporate Identity)
  2. Sanierung und Aufwertung des Gabionenbandes im Süden
  3. Gestaltung des Hangar-Vorplatzes
  4. Gestaltung der Außenbereiche beider Hauptgebäude
  5. Sanierung der Gebäude im Bestand
  6. Gastronomisches Angebot langfristig sichern

Und das verbirgt sich dahinter:

1. Gestaltungsleitfaden

Das Interesse an der Corporate Identity / dem Corporate Design war bei der Zuhörerschaft eher gering. Aber ein einheitliches Auftreten im Zusammenspiel mit dem GrünGürtel-Desing macht natürlich Sinn. Denn hier soll ja eine Rhein-Main-Marke gestärkt werden, um die Besonderheiten dieses grünen Naturbandes in Frankfurt zu stärken.

  • 2. Sanierung und Aufwertung des Gabionenbandes

Die derzeitige Gabionenwand ist nicht behindertengerecht, birgt aber das Potential für Verletzungen. Daher soll sie in ein Sitzband umgewandelt werden, das von behindertengerechten Rampen durchbrochen wird, um die Zugänglichkeit der Liegewiese von der Restaurantseite her zu gewährleisten.

  • 3./4. Gestaltung des Hangar-Vorplatzes und
    der Außenbereiche beider Hauptgebäude

Etwa 3.500 qm Fläche könnten komplett entsiegelt werden und weitere 500 qm könnten zumindest teilweise entsiegelt werden. Ein kleiner aber wichtiger Beitrag um die zunehmende Erwärmung Frankfurts im Sommer zu reduzieren. Auch für die Natur (Insekten, Vögel, … ) ein wichtiger Beitrag.

  • 5. Sanierung der Gebäude im Bestand

Die gute Nachricht; Untersuchungen haben ergeben, dass die historischen Gebäude erhalten werden können. Die Sanierungsarbeiten sollen auch demnächst beginnen. Die schlechte Nachricht: Solange noch kein Pächter für die Gastronomie gefunden worden ist, wird schwerpunktmäßig nur die Hülle des Gebäudes saniert. Der Innenbereich kann erst dann angegangen werden, wenn die Vorstellungen eines neuen Pächters in das Konzept integriert worden sind.

  • 6. Gastronomisches Angebot

Das war der Punkt der das Publikum am Meisten interessierte: Warum findet sich kein Pächter?

Als Rahmenparameter wurden genannt:

  1. Für die Gebäude ist eine Pacht zu zahlen
  2. Dienstleistungen die vorher die gemeinnützige SFG geleistet hat, stehen nach ihrer Insolvenz nicht mehr zur Verfügung (Sauberkeit des Geländes, …)
  3. Der Betrieb ist ganzjährig zu gewährleisten

Doch alle potentiellen Pächter haben bisher abgewunken. Zu viele variable Elemente lassen eine fundierte Kalkulation nicht zu.

  1. Hohe Wetterabhängigkeit
  2. Betrieb auch in der kalten Jahreszeit, obwohl dann auf dem Gelände „tote Hose“ ist
  3. Unkalkulierbare Besucherzahlen die vom Wetter und von vielen anderen Faktoren beeinflusst werden.
  4. Keine Basisauslastung, die garantiert werden könnte

Dazu kommt die Schwächung der Gastronomen, die durch Personalmangel, Verluste in der Corona-Zeit, Mehrwertsteuer-Erhöhung im kommenden Jahr und Inflation bedingt sind.
Ideal scheint ein Gastronomie-Betrieb zu sein, der das Tower-Cafe als eine Lokation unter anderen führt und die stark schwankenden Gästezahlen durch zusätzliche Betriebsstätten kompensieren kann.

Von dem eigenen Konzept eines potentiellen Pächters sind aber viele andere Faktoren abhängig. Ohne eine konkrete Absprache mit einem zukünftigen Pächter wird man größere Veränderungen wie z.B. die Ausgestaltung des großen Hangars, Renovierung des Restaurationsräume und des Vorplatzes nicht realisieren wollen. Nur so könne vermieden werden, dass man Tatsachen schaffe, die man – so Herr Hartmannshenn – anschließend bereuen und revidieren müsse.

  • Fazit

So lange die Frage des zukünftigen Pächters nicht geklärt ist, können nur kleine Punkte des bisher vorgelegten Konzeptes bereits umgesetzt werden. Viele Ideen wurden gesammelt, wann aber welche davon umgesetzt werden ist noch völlig offen. Finanzielle Mittel sind derzeit vorhanden und daher nicht der Engpass. Gut, dass man die viele Zeit schon mal für konzeptionelle Arbeiten und das Schmieden von Allianzen genutzt hat. Aber des Pudels Kern steht einer maßgeblichen Weiterentwicklung noch im Wege.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Björn Amadeus im Interview

Am Abend des 24.November hat die Josua-Gemeinde den Auftritt eines jungen Musikers veranstaltet. Geladen war Björn Amadeus, der mit einem Solo-Programm sein Publikum etwa zwei Stunden lang unterhielt. Das Konzert fand statt in der Aula der Grundschule Riedberg.
Vor dem Auftritt gewährte Björn Amadeus dem Stadtteilmagazin MainRiedberg ein Interview.

MainRiedberg:
Ich würde heute gerne vorallem auf das Musikalische zu sprechen kommen: deine Anfänge, deine berufliche Laufbahn, wie bei dir Musik entsteht …
Zunächst, Du selbst bist gebürtiger Hesse?
Björn Amadeus:
Ich bin in Wetzlar geboren und bin mit der Familie ein paar Stationen durch Deutschland gezogen: in Hessen die ersten zwei Grundschuljahre, dann ein Jahr in Thüringen, Gera, und anschließend direkt an den Niederrhein, Wesel, und dann zum Studium nach Osnabrück.

MainRiedberg:
Ich habe gelesen, dass du schon sehr früh mit der Musik angefangen hast?
Björn Amadeus:
Meine Eltern, die waren, als sie noch zusammen waren, selbst oft unterwegs gewesen und haben Konzerte gegeben …

MainRiedberg:
… sie sind ja beide selbst Musiker gewesen …
Björn Amadeus:
… genau, meine Mutter macht das auch immer noch. Das heißt, ich bin da schon früh reingewachsen.

MainRiedberg:
Habt ihr in der Familie Hausmusik gemacht?
Björn Amadeus:
Das tatsächlich nicht so. Das war eher so, dass meine Schwester und ich auf Konzerten mitgegangen sind und da schon gesungen haben. Es gibt da ein Foto von mir, wo ich im Tonstudio auf dem Schoß meines Vaters sitze, die riesigen Kopfhörer aufhabe, und meinen ersten eigenen Song aufgenommen habe, den mein Vater für mich geschrieben hatte. Da war ich fünf.

MainRiedberg:
Und dein erstes Instrument war auch gleich das Piano oder Keyboard, oder mit welchem Instrument hast du angefangen?
Björn Amadeus:
Klavier. Meinen Eltern war es wichtig, dass wir ein Instrument lernen sollten und wir durften uns das aussuchen. Ich habe Klavier gewählt. Irgendwann wollte ich eigentlich aufhören, weil ich fast nur klassischen Unterricht hatte – und eigentlich auch nie richtig geübt hatte. Und dann hat meine Mutter mit meiner Klavierlehrerin gesprochen und ihr vorgeschlagen, mehr mit Akkorden und Harmonien zu arbeiten und Popstücke zu spielen. Das war für mich wirklich wichtig, weil ich dann richtig angefangen habe, zu komponieren und zu texten.
Wir hatten einen Musik-PC zuhause und ich habe mit Musiksoftware angefangen – also sehr schnell nicht nur komponiert, sondern direkt, weil es mir einen großen Spaß gemacht hat, schon arrangiert.

MainRiedberg:
Ab wann hast du gewusst, dass die Musik dein Beruf sein sollte?
Björn Amadeus:
Das Arrangieren, also Musik selber kreieren, das fand ich mega-cool, damit hatte ich im Teenager-Alter richtig angefangen und habe bis heute nicht mehr damit aufgehört. Ich habe dann noch Schlagzeug-Unterricht dazu gehabt und bei Musical-Freizeiten Musicals gesungen. Für mich stand als Kind schon fest, dass ich entweder Sänger oder Tennisspieler werden möchte.
Zwischenzeitlich hatte ich schon überlegt, ob ich nicht Musical studieren möchte, mir aber gedacht, dass ich nicht nur reproduzieren, sondern viel lieber was Eigenes machen möchte. Es ergab sich direkt nach dem Abitur kurzfristig die Chance, in Osnabrück am Institut für Musik zu studieren. Ich habe dort nach einer Wohnung gesucht und bin sehr bald dort hingezogen.

MainRiedberg:
Du hattest zu diesem Zeitpunkt schon in den ersten Bands gespielt oder doch noch im Wesentlichen alleine und vor dem PC Musik gemacht?
Björn Amadeus:
Ich bin ja nicht nur musikalisch, sondern auch christlich erzogen worden. Und in Kirchengemeinden gibt es auch Jugend-Bands, in den durfte ich dort schon sehr früh singen. Vor allem gesungen habe ich da und dort die ersten Band-Erfahrungen gemacht. Im Studium hatte ich auch verschiedene Genres ausprobiert und auch mal in einer Raggea-Band gespielt.

MainRiedberg:
Ging der Einstieg in die Professionalität unmittelbar noch dem Studium los oder war zumindest vorbereitet?
Björn Amadeus:
Das geht bereits einher mit dem Studium. Ich hatte Ende 2011 angefangen zu studieren und bereits im Studium die ersten Band-Leute zusammen getrommelt, also die ersten Kontakte hergestellt. Das ist wahrscheinlich das Wichtigste, dass man sich frühzeitig ein Netzwerk aufbaut.
2014 habe ich dann bei „The Voice of Germany“ mitgemacht und 2016 mein erstes Album aufgenommen und anschließend sehr viel mit meinem Vater zusammen gearbeitet. Das heißt, ich habe meine Studium 2018 beendet und mich bis dahin an sehr vielen Projekten beteiligt und damit schon im Studium den Einstieg in die Professionalität aufgebaut.
Manche Musiker studieren noch nicht mal zu Ende. Ich wollte aber das Studium gerne durchziehen, einen Abschluss machen und gerne meinen Bachelor – dazu gehört auch Musikpädagogik – haben.

MainRiedberg:
„The Voice of Germany“ – wie wichtig war das für deine Laufbahn?
Björn Amadeus:
Das war auf jeden Fall eine wichtige und große Erfahrung. Die Blind Audition allein war schon super aufregend, weil ich zu dieser Zeit schon Musik studiert habe und es gerne beruflich machen wollte. Deswegen habe ich mir selber viel Druck gemacht und war super happy, dass sich sogar alle umgedreht haben. Und wäre ich nur zur Blind Audition gekommen, hätte sich das für mich gelohnt, weil ich einen Song von Gregor Meyle gesungen habe, der im Publikum gesessen hatte und wir gemeinsam gesungen haben – das war ein Riesengeschenk für mich. Das war so schön für mich und deshalb hat die Blind Audition auch so viel Aufmerksamkeit bekommen.
Das Ding ist aber, selbst wenn man „The Voice“ gewinnt oder weiter kommt als ich, muss man es richtig wollen, wirklich wissen, wofür stehe ich überhaupt mit meiner Musik, und man muss dann gute Kontakte haben. Nur weil man mal kurz im Fernsehen ist, heißt das noch lange nicht, dass man von der Musik leben kann. Aber wenn man selber dranbleibt ist es cool, wenn man es aktiv als Sprungbrett nutzt.

MainRiedberg:
Reden wir über deine erste CD „Ich glaube, es gibt mehr“.
Ich bin bei der Recherche erst recht spät auf dieses Album gestoßen. Die zweite CD „Egal wohin“ findet man in YouTube, ich habe sie mir auf Spotify angehört, aber die erste findet sich doch schwieriger.
Björn Amadeus:
Ja, das war noch eine bisschen andere Zeit.
Wirklich erfolgreich war das Crowdfunding für das erste Album – und das zweite auch. Ein Crowdfunding kann super wertvoll sein, wenn es gut läuft, weil man viele Leute hat, die die CD bestellen und wissen, jetzt ist sie raus. Das Ding, warum man sie heute nicht mehr so gut findet und worüber ich nicht traurig bin, ist, dass der Sound absolut anders ist und textlich ist meine Musik heute anders.
Die erste CD passt noch mehr in Kirche, klingt noch christlicher, noch ein bisschen frommer, weil mir das auf jeden Fall auch wichtig ist. Aber ich wollte da gerne ein bisschen mehr davon weg kommen bzw. das möglichst unaufdringlich in Texte verpacken, so dass du bei einem Song vielleicht denkst, es ist ein Liebesbrief an eine Frau oder einen Mann, und ich persönlich denke, es ist sogar ein Liebesbrief für Gott. Das finde ich ganz schön, wenn man dabei verschiedene Dinge interpretieren kann und ich trotzdem das, was mir auch wichtig ist, im Text enthalten ist. Das ist das was ich schon lange versuche, diesen Spagat von säkularer und christlicher Musik zu schaffen.

MainRiedberg:
Ich fand das erste Album „Ich glaube, es gibt mehr“ einen ganz sinnvollen, logischen Zwischenschritt zu „Egal wohin“ und würde sagen, dieses zweites Solo-Album ist dein
bisheriger Meilenstein und ist die CD, die dich heute am besten repräsentiert und dich am besten darstellt. Siehst du das auch so?
Björn Amadeus:
Ich glaube auch, dass das wie ein kleiner Meilenstein ist, also neuerer Sound, bisschen anders getextet. Ich habe danach noch eine EP produziert, die gibt es nur digital, …
MainRiedberg:
… Hallenbad …
Björn Amadeus:
… und da merkt man, da bin ich sehr weit abgebogen und war sehr wenig christlich. Und jetzt versuche ich wieder ein Mittelding zwischen „Egal wohin“ und „Hallenbad“ zu finden. Mein Wunsch ist eigentlich, coole Musik zu machen, bei der man nicht an Gott glauben muss.
Aber ich finde es toll, wenn Leute merken, dass da sehr viel Hoffnung drin steckt, weil es mir mit das Wichtigste ist. Wenn es ein Wort gibt, dann ‚Hoffnung‘. Das ist mir wichtig, aber cool und zeitnah verpackt, und unaufdringlich.

MainRiedberg:
Wo würdest du dich in zehn Jahren sehen? Wo würdest du dich musikalisch vermuten?
Björn Amadeus:
Also, ich mag das Elektronische in der Musik – das klingt auch heute schon teilweise an. Das heißt aber nicht, dass ich nur noch elektronische Musik machen werde. Da mach‘ ich vielleicht einen neuen Song, bei dem ich denke, nein, da passt elektronisch nicht so gut. Aber wenn du mich nach zehn Jahren fragst: ich fände es richtig cool, hauptsächlich zu zweit oder dritt unterwegs zu sein mit meinem Drummer und meinem Bassisten – da sind wir bereits am Arbeiten. (Gemeint sind der Schlagzeuger Kai Ohligschläger und der Bassist Joris Kasten; MR)
Dann Video und cooles Licht am Start zu haben, dass man beim Konzert ein richtiges Erlebnis hat und die Leute auch visuell was mitnehmen und angetan sind. Da wäre meine Ziel in zehn Jahren.

MainRiedberg:
Wenn du einen Song im Kopf hast und triffst dich mit deinem Drummer und deinem Bassisten, die bringen sicherlich auch ihr Input rein?
Björn Amadeus:
Es ist immer noch so, dass die meisten Songs wirklich alleine enstehen und ich diese zuhause arrangiere. Ein Song zu dritt zu produzieren haben wir noch nie gemacht. Bei einem Song, der jetzt fertig geworden ist, habe ich die Tonspuren an Joris nach Berlin geschickt und er hat seine Noten dazu aufgenommen.
Aber dass wir zusammen geschrieben haben – das haben wir noch nicht gemacht. Aber das habe ich auch noch vor, für eine Session nach Berlin zu fahren, so dass er früher seine Noten einbringt.

MainRiedberg:
Gibst du denn Unterricht, hast du Schüler?
Björn Amadeus:
Ich habe einen Tag in der Woche, an dem ich Gesangsunterricht gebe. Ich habe wirklich verschiedene musikalische Standbeine: die eigene Musik, dann spiele ich oft auf Hochzeiten, Gesangsunterricht, dann gebe ich teilweise mit Kai und Joris zusammen Band-Coaching. Wir können neben Konzerten auch coole Musikgottesdienste, Konzerte mit vorhergehendem Workshop anbieten.

MainRiedberg:
Bei den Hochzeiten, nehme ich an, spielst du aber auch Fremdmaterial. Gibt es da eine Musikrichtung, die du favorisierst?
Björn Amadeus:
Ich singe auf jeden Fall schon sehr gerne deutsch – das hat sich auch durch „Voice of Germany“ gefestigt. Das liegt am mir meisten, ich kann einfach besser auf deutsch singen als auf als englisch. Und zu meiner Stimme und Art, auch wenn ich mich nur auf dem Klavier begleite, passen Schnulzenlieder schon ganz gut.
Persönlich stehe ich nicht auf Schlager, das ist nicht ganz meine Richtung. Aber wenn sich ein Hochzeitspaar das wünscht, spiele ich den Titel auf Klavier – dann hat das schon meine eigene Note.

MainRiedberg:
Musikalische Vorbilder: gibt es da welche? Oder gibt es da musikalische Inspirationsquellen?
Björn Amadeus:
Schwierig. Wen ich vom Gesang her richtig cool finde ist Bon Iver (eine amerikanische Indie-Folk-Band; MR). Ist mir teilweise schon zu experimentell, was die machen; aber diesen hohen, kopfstimmigen Gesang mag ich sehr und baue es in meine Songs auch teilweise ein.
Und ansonsten gibt es jüngere Musiker (oder in meinem Alter) Indie-Künstler, z.B. die Gebrüder Bruckner (Jakob
und Matti aus Regenburg; MR). Aber da hat sich mein Geschmack auch verändert: früher hätte ich gesagt Gregor Meyle und Johannes Oerding. Und heute finde ich es gut, wenn man mich mit anderen Künstlern verbindet, weil ich gerne anders klingen möchte.

MainRiedberg:
Wenn du einen Song schreibst, was steht am Anfang: ein melodisches Thema, ein Akkordwechsel, eine Textzeile oder ein Beat?
Björn Amadeus:
Auf jeden Fall kann ich sagen, es fällt mir viel leichter, zu komponieren und ein Arrangement zu erstellen, als zu texten. Texten ist eine große Aufgabe für mich: manchmal habe ich einen Textfetzen oder einen Refrain im Kopf. Akkorde und Melodie dazu – das geht dann relativ schnell.
Manchmal habe ich das Gefühl, ja einen Refrain habe ich jetzt. Und dann wird es eine Menge Arbeit, den Text zu Ende zu schreiben. Dann landet der Text vielleicht doch in der Schublade. D.h. das Musikmachen finde ich einfacher und das Texten ist harte Arbeit.
Letzthin habe ich ein Buch gelesen – und ich lese eigentlich nie – und da haben mich schon ein paar Seiten inspiriert und ich habe mir Notizen aufs Handy gemacht. Und wenn ich eine Musik komponiert habe, bin ich schon denkbar, wenn ich dann schon ein paar Gedankenfetzen auf dem Handy finde, um nicht bei Null anfangen zu müssen.

MainRiedberg:
Was erwartet uns heute Abend?
Björn Amadeus:
Schwerpunkt liegt auf „Egal wohin“, teilweise auch eins, zwei neue Songs.

MainRiedberg:
Ich muss mich bedanken – das war ein wirklich angenehmes Interview.

Weiterführende Links:
https://www.bjoernamadeus.de/
https://www.welt.de/vermischtes/article135234261/Bei-The-Voice-geht-der-Trend-zum-Christentum.html
https://www.teensmag.net/the-voice-of-germany-bjoern-fuer-andere-ein-segen-sein/

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Im Mai 2024 erwartet uns wieder ein »Grüne Soße Festival« auf dem Rossmarkt

Anton-Le-Goff

Die Organisatoren des »Grüne Soße Festivals« sitzen zu Füßen des Riedbergs in den Räumlichkeiten des Gebäudeensembles „Lahmer Esel“. Von hier aus werden alle Aktivitäten rund um das Thema »Grüne Soße Festival« gesteuert und abgearbeitet. Die „Macher“ Maja Wolff und Torsten Müller und ihr Team in Niederursel haben dabei so viel Spaß an ihrer Arbeit, dass sie bereits jetzt in den feuchten dunklen Novemberwochen eine Vision von Frühling, kulturellen Feierlichkeiten und leckerem Essen verbreiten wollen.

Nach pandemiegeplagten Jahren der Festival-Alternativen kehrt nun das Original-Veranstaltungskonzept wieder auf den Roßmarkt zurück. Vom 11. bis 18. Mai 2024 wird das »Grüne Soße Festival« seine Zelttüren öffnen. So wird nächstes Jahr nicht nur geklärt, wer am besten Fußball in Europa spielt[1], sondern endlich auch wieder, wer die beste „Grie Soß“ in Frankfurt und Umgebung macht.

Durch die Corona-Pandemie war es notwendig gewesen, das traditionelle Fest immer wieder an aktuelle Vorschriften und Erfordernisse anzupassen, um die Gesundheit der Gäste nicht zu gefährden. Dies brachte jedoch viele Gastronomen an den Rand ihrer finanziellen und persönlichen Kräfte.

Eine Online-Gala mit Virus-freien Live-Gästen wurde ins Leben gerufen. Jetzt aber bietet sich die Möglichkeit, wieder zum klassischen Konzept zurückzukehren, das von den treuen Kunden deutlich bevorzugt wird: Also 7 Abende im Zelt mit je 7 verschiedenen „Grüne Soßen“-Rezepten von 7 Gastronomen. Dazu Äppler, Wein und andere leckere Beilagen. Bühnenauftritte und musikalische Highlights nicht zu vergessen.

Insgesamt 49 Köchinnen und Köche stellen ihr Können um das Zubereiten der Grünen Soße unter Beweis. An jedem Abend verkosten 650 Gäste die 7 Grüne Soße-Variationen der jeweiligen Gastronomiebetriebe. Getreu der hessischen Tradition werden dazu Eier und Kartoffeln serviert, eine freie Getränkeauswahl steht ebenfalls zur Verfügung.

Am Ende des Abends werden die Abstimmkarten gezückt und das Publikum wählt die beste Grüne Soße. Die 7 Abendsieger treten schließlich am 8. Tag im großen Finale gegeneinander an und die Gäste wählen so den Gesamtsieger des Festivals. Der kulinarische Wettbewerb ist eingebettet in ein wechselndes kulturelles Abendprogramm mit Gastkünstlern aus Comedy, Kabarett und Musik.

Gastgeber Anton Le Goff steht mit seiner Band und der Hilde aus Bornheim bereit und freut sich auf folgende Gäste: die Zuccini Sistaz, Friedemann Weise, Woody Feldmann, die Magic Monday Show, die A-cappella Popband MEDLZ, Andy Ost, Bauchredner Sebastian Reich mit Amanda, Michelle Spillner und – endlich wieder im Zelt: Bodo Bach. Sie alle bringen eine Woche lang den Roßmarkt zum Beben und feiern das Kultgericht.


Der Ticketvorverkauf für dieses einmalige Event startet am 6. Dezember um 10 Uhr, alle Infos gibt es auf https://www.gruene-sosse-festival.de/.

Das Bewerbungsformular für Gruppenbuchungen steht ebenfalls auf der Seite https://www.gruene-sosse-festival.de/gruppenbuchung zur Verfügung.

[1] Vom 14.06. bis 14.07.2024 findet in Frankfurt die Fußballeuropameisterschaft statt.

Grüne Soße Festival

 © Grüne Soße Festival GmbH

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Ein Festtagsmenü von Jana

Fleisch in Pfanne

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wenn die Stimmung im Grau des nasskalten Wetters zu versinken droht, wird es Zeit etwas gegen den drohenden Herbstblues, auch Herbstdepression genannt, zu unternehmen. Eines der besten Gegenmittel ist, sich mit lieben Freunden zu treffen und gemeinsam zu reden und zu kochen. Ein Gläschen Wein dazu, ein paar Kerzen aufgestellt und die Stimmung wird locker und entspannt.

Jetzt fehlen nur noch ein par leckere Rezepte die man bei dieser Gelegenheit ausprobieren kann. Auch eine gute Gelegenheit schon mal für das Festmahl an Weihnachten eine neue Alternative auszuprobieren.

Unsere Kochfee Jana hat sich daher ein paar besondere Gaumenfreuden ausgedacht:

  • Die Vorspeise: Kürbissuppe in Kürbisschale
  • Die Hauptspeise: Gänsebrust mit Süßkartoffel-Kürbisstampf und glasierten Maronen
  • Die Nachspeise: Schoko-Mandelküchlein in Orange

Und hier die Rezepte im Detail

Die Kürbissuppe

Vorspeise Rezept November

Zutaten Zubereitung
Kleine Hokkaido-Kürbisse Die Kürbisse im Backofen bei 150° Grad etwa 20 Minuten im Ganzen vorgaren. Die Deckel großzügig abschneiden und würfeln.  Den Kürbis aushöhlen und beiseitestellen.
1 Zwiebel Die Zwiebel klein schneiden und in etwas Öl andünsten.
1 Karotte Kleinschneiden und dazugeben.
0,5 Liter bis 1 Liter Gemüsebrühe Dazugeben und etwa 25 Minuten köcheln lassen.
Den Saft einer halbe Orange In die Suppe geben und dann alles pürieren.
Frisch geriebene Muskatnuss, Salz, Pfeffer Würzen nach individuellem Geschmack.

 

Gänsebrust mit Süßkartoffel-Kürbisstampf und glasierten Maronen

Hauptspeise Rezept November

Die Sauce (Jus) zur Gans

Am Besten am Vortag schon zubereiten

Zutaten Zubereitung
Gänseklein In einem großen Topf anrösten unter Hinzugabe von:
2 Lorbeerblättern und
3 Wacholderbeeren
Wurzelgemüse Kleinschneiden und hinzugeben.
2 Zwiebeln Halbieren und zusammen mit der Schale dazugeben.
2 Esslöffel Tomatenmark Mit anrösten.
0,5 Liter Rotwein Nach und nach dazugeben, und einreduzieren (einkochen) lassen.
1 Teelöffel Salz Hinzugeben

1 Liter von diesem Gänsefond in einen Topf geben, Deckel leicht draufsetzen und alles 2 bis 3 Stunden köcheln, bis etwa nur noch ein Drittel der ursprünglichen Flüssigkeit übrig ist.

Den Sud abkühlen lassen und am nächsten Tag durch ein Sieb geben.

Abschmecken mit Orangensaft, Himbeergelee oder Johannisbeersaft.

Für einen schönen Glanz noch 1 Teelöffel kalte Butter einrühren.

 

Glasierte Maronen

Zutaten Zubereitung
50 g brauner Zucker In einer Pfanne erhitzen und flüssig werden lassen. Dabei sollte die Pfanne nicht zu heiß werden, sonst schmeckt es schnell bitter!
200 ml Rotwein Dazugeben und erst nach wenigen Sekunden rühren.
vakuumierte Maronen Zum „Rotwein Karamell“ (geschmolzener Zucker + Rotwein) und bei wenig Hitze leicht köcheln lassen
1 Prise Salz und
bei Bedarf 1 Teelöffel Butter
Hinzufügen und einrühren.

 

Kürbis-Süßkartoffelstampf mit Nussbutter

Zutaten Zubereitung
250 g Butter (wird zur Nussbutter) Langsam im Topf schmelzen lassen, nach 15 bis 20 Min setzen sich gebräunte Krümel am Boden ab. Dann ist die Nussbutter fertig und hält im Kühlschrank 1 bis 2 Monate.
1 Hokkaido- oder Butternuss-Kürbis Entkernen und kleinschneiden.
2 Süßkartoffeln Kleinschneiden
Beides 25 Minuten in Salzwasser kochen. Flüssigkeit abschütteln.
300 Kuhmilch oder Mandelmilch Erhitzen, und dann nach und nach beim Stampfen dazugeben.
3 Esslöffel Nussbutter (siehe Tabellenanfang) Dazugeben
Muskat, Salz Würzen nach individuellem Geschmack.

 

Gänsebrust

Ebenfalls am Vortag vorbereiten

Zutaten Zubereitung
60 g Salz in 1 Liter kaltem Wasser auflösen Ergibt eine Brine (eine gesättigte Kochsalzlösung)
2 Gänsebrüste Unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. In die Brine legen, so dass sie von der Flüssigkeit bedeckt sind
1 Lorbeerblatt
2 Wacholderbeeren
Hinzufügen und alles kühl lagern

Am nächsten Tag das Fleisch herausnehmen, abtupfen und die Haut vorsichtig in Rauten schneiden und 1 Stunde lang abgedeckt in der Küche ruhen lassen.

Den Backofen auf 80° Grad Ober-/Unterhitze einstellen

Die Gänsebrüste mit der Hautseite in eine kalte (!!!) Pfanne legen und diese bei mittlerer Hitze auf dem Herd erhitzen. Etwa 4 min lang und dann Wenden für etwa 2 weitere Minuten.

Ab in den Backofen und diesen auf 60° Grad stellen, 20 min garen, herausnehmen und mit der Grillfunktion 1-2 Minuten lang die Haut knuspern oder die Pfanne ohne Fleisch hochheizen und das Fleisch auf der Hautseite nachrösten.

 

Schoko-Mandelküchlein in der Orange (Glutenfrei)

Nachspeise Rezept November

Zutaten Zubereitung
6 Bio-Orangen Orangen halbieren und entsaften. Saft genussvoll trinken und die Schalen als Backform aufheben.
100 g Zartbitterschokolade Im Wasserbad schmelzen.
150 g Butter In die Schokolade einrühren.
4 Eier Separat über 5 Minuten hinweg schaumig schlagen.
1 Prise Salz Hinzugeben
150 g Zucker Zu den Eiern hinzugeben und weiter rühren. Die Butter-Schokolade darunterheben.
200 g gemahlene Mandeln Der Masse hinzufügen und die Mischung in die Orangen füllen.

Dann 20 Min im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 160°Grad backen.

Getränkevorschlag

Rotwein: Appassimento oder Primitivo Puglia IGP

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Tüchtige Helfer ermöglichen erst ein schönes Fest

Weihnachtsmarkt 2017

Am dritten Adventswochenende, am 15., 16. und 17. Dezember findet am Riedbergplatz wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt der IG Riedberg statt. Dann werden mit viel Liebe die Buden auf dem Platz zusammengeschraubt und die Weihnachtsdeko angebracht. Organisiert und unterstützt wird der Weihnachtsmarkt von vielen ehrenamtlichen Helfern!

Dieses Jahr wird es ein besonderer Einsatz werden, da das Event immerhin an drei Tagen stattfindet:

  • Am Freitag, von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Am Samstag von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr
  • und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Der Abbau des Markts wird auch noch am Montag, den 18.12. fortgesetzt werden

Um die immensen Kosten zu schultern, die von Gebühren für die Buden über Strom, Gas, Wasser, Versicherungsgebühren und Toiletten bis hin zu GEMA-Gebühren reichen, werden wieder zahlreiche Sponsoren benötigt. Und diese Infrastruktur ist dringend notwendig, um die etwa 20 Anbieter von Speisen, Getränken, Kunsthandwerk, … und ihre Kunden zu versorgen.

Schon seit Monaten sind die Verantwortlichen der IG Riedberg am Planen und Organisieren. Wer Lust hat, sich in die fröhliche Riege der Mithelfer einzureihen, die die Pläne in Realität umsetzen und beim Aufbau, beim Betrieb (Verkauf, Grill) und dann auch wieder beim Abbau mitzuhelfen, kann sich per eMail einfach an kontakt@ig-riedberg.de wenden. Dann bekommt man einen Link zugesandt, wo man sich seine Wunschdienste raussuchen und reservieren kann.

Je mehr mithelfen, umso besser verteilt sich der Aufwand und die Stimmung steigt entsprechend. Also zügig melden und Flagge zeigen. Sollten die Helferplätze bei der IG Riedberg schon voll sein, werden fleißige Mithelfer auf Wunsch auch an andere soziale Organisationen, die sich am Weihnachtsmarkt beteiligen, weitervermittelt.

Teile diesen Beitrag mit Freunden