Kategorie: AktuelleNEWS

Grundschule Riedberg I bewältigt weiteren Kinderzustrom

Grundschule Riedberg I

Die Errichtung der Berghöfe an der Konrad-Zuse-Straße 14-28 schreitet voran. Die Firma „Deutsche Wohnwerte“ errichtet dort ein urbanes Quartier, bestehend aus 8 viergeschossigen Hofensembles.

Derzeit macht das Projekt gute Fortschritte: Während Hof 1 bereits fertiggestellt ist, befinden sich die Arbeiten an Hof 2 kurz vor dem Abschluss. In den Höfen 3 bis 5 stehen momentan die Rohbauarbeiten an und in den Höfen 6 bis 8 hat der Erdaushub begonnen. Die vollständige Fertigstellung des Quartiers mit seinen gut 390 Wohneinheiten ist für das Jahr 2025 geplant.

Aktuell beginnt die Vermietung der ersten Einheiten in Hof 1. In den Gebäudekomplexen wird es insgesamt 390 Wohneinheiten mit 2-5 Zimmern geben. Die aktuelle Entwicklung lässt sich über die firmeneigenen Webcams verfolgen.

Im Schnitt wird jeder Hof etwa 50 Wohneinheiten umfassen. Die Wohnflächen reichen von 65 m² bis 115 m². Da die Wohnungen in Hof 1 derzeit vermietet werden, und mit der Vermietung von Hof 2 noch in diesem Jahr zu rechnen ist, werden etwa 100 Wohnungen dieses Jahr insgesamt zur Vermietung anstehen. Wenn man etwa ein Drittel der Wohnungen – die bevorzugt von Singles oder Pärchen genutzt werden – weg rechnet, bleiben etwa 70 Wohnungen die von Familien mit Kindern in Kürze angemietet werden.

Rechnet man weiterhin mit im Schnitt mit 2 Kindern pro Familie, sind demnach zwischen 100 und 150 Kinder in diesem Gebiet des Riedbergs zusätzlich zu erwarten. Ein Teil dieser Kinder wird das passende Alter für den Besuch der „Grundschule Riedberg I“ haben.

Daher machen sich Eltern mit Grundschulkindern des gleichen Schulbezirks Gedanken, wie diese zusätzliche Nachfrage bewältigen lässt, denn das Schulgebäude ist jetzt schon ausgelastet.

Die Kita Sonnenwind, ist in demselben Baukomplex untergebracht. Vor drei Jahren plante man sie zu schließen, um der Grundschule mehr Platz zu verschaffen. Nach entsprechenden Protesten der betroffenen Familien sollte ein Neubau am Bonifatiusbrunnen errichtet werden.

Die Bau- und Finanzierungsvorlage für den Neubau wird aber erst im Laufe des nächsten Jahres fertiggestellt und danach erst erfolgt die Ausschreibung (vorausgesetzt auch die Finanzierung kann bis dahin noch sichergestellt werden). Es wird also noch geraume Zeit dauern, bis der Ausweichstandort errichtet ist.

Da es momentan an klaren Aussagen und Fakten mangelt, kursieren entsprechend Gerüchte. Die Angst vor Megaklassen mit über 30 Schülern beunruhigt die Eltern, die gerade eine schlimme Zeit durch die Corona-Pandemie mit ihren Kindern durchgemacht haben.

Zum Glück konnte die Schulleiterin Elisabeth Schwarz beruhigende Informationen zur Verfügung stellen. Die Regelung, dass Gruppen mit mehr als 25 Schülern geteilt werden, gilt auch weiterhin. Es wird keine überdimensionalen Klassengrößen geben. Es werde keine Klassen mit 30 Kindern geben, dafür legt sie ihre Hand ins Feuer.

Die Pavillons neben dem Schulgebäude haben die Raumnot etwas gelindert. Aktuell gibt es an der Grundschule Riedberg 18 Klassen. Durch geschickte Organisation können noch 3 weitere Klassen untergebracht werden. Um entsprechend planen zu können, ist die Schulleiterin mit dem zuständigen Projektentwickler der Berghöfe in Kontakt und erfährt auf diesem Wege unverzüglich wie viele Familien mit Kindern die entsprechenden Mietverträge unterzeichnet haben. So lässt sich sicherstellen, dass für den kommenden Bedarf auch die nötigen Ressourcen organisiert werden können.

Fazit: Es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Am Riedberg wurden schon ganz andere Probleme gelöst.

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Carsharing – nachhaltige Mobilität in der Region

Entwicklung Carsharing

ABG, Mainova und book-n-drive treiben seit 10 Jahren nachhaltige Mobilität in der Region voran. Im Jahr 2012 steckte Carsharing noch in den Kinderschuhen, als sich das Wohnungsunternehmen ABG und der Energieversorger Mainova zu je 33 % an book-n-drive beteiligten. Seitdem hat sich das Unternehmen zum größten Carsharing-Anbieter in der Rhein-Main-Region entwickelt.

„Mit ABG und Mainova haben kommunalen Unternehmen dazu beigetragen, das Konzept von Carsharing in der Region zu etablieren. Inzwischen nutzen allein in Frankfurt über 20.000 Kunden die Autos von book-n-drive. Dabei ersetzt jedes gemeinsam genutzte Fahrzeug bis zu 20 private PKW. Das trägt zum Klimaschutz bei, entlastet den Verkehr und spart Parkraum.“

Zählte die Flotte von book-n-drive 2012 noch weniger als 300 Fahrzeuge, so sind es heute über 1.100, darunter 5 Wasserstofffahrzeuge und 70 reine Elektro-Fahrzeuge.

Die Idee war von Anfang an, gemeinsam auch die Elektromobilität in der Region voranzubringen. Dazu trägt beispielsweise das gemeinsam entwickeltes, innovative eCarsharing-Angebot »Hop-on« für Geschäftskunden und Kommunen bei, das sehr gut angenommen wird.

Bei der ABG ist Carsharing inzwischen fester Bestandteil der Serviceleistungen für ihre Mieter. Diese profitieren bereits seit 2008 von vergünstigten Konditionen. Sie können sich in den ABG-ServiceCentern kostenfrei registrieren lassen und erhalten ein Startguthaben von 30 Euro. An 82 Liegenschaften der ABG steht heute ein book-n-drive Fahrzeug direkt vor der Haustür. Auch bei ihren Neubauprojekten gehört Carsharing als Mobilitätskonzept inzwischen zum Standard.

Udo Mielke, der book-n-drive im Jahr 2000 gegründet hatte, holte ABG und Mainova 2012 mit ins Boot und ist als Gesellschafter bis heute mit an Bord. Sein Resümee: „Zusammen mit ABG und Mainova haben wir das Carsharing in der Region in den letzten 10 Jahren etabliert. Mit jährlich rund 20 % Wachstum und über 70.000 Kunden sind wir nach wie vor die Nummer eins im Rhein-Main-Gebiet. Diese positive Entwicklung wäre ohne das Engagement aller Gesellschafter nicht möglich gewesen.“

Weitere Infos zum Thema Carsharing am Riedberg finden sich unter: http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/carsharing/


book-n-drive mobilitätssysteme GmbH

book-n-drive ist seit dem Jahr 2000 am Markt und mit einer Flotte von über 1.100 Carsharing-Fahrzeugen Marktführer in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Seit 2019 ist das Unternehmen als umweltschonender Verkehrsdienstleister und für seinen emissionsarmen Fuhrpark mit dem Umweltzeichen der Bundesregierung „Blauer Engel“ ausgezeichnet. www.book-n-drive.de

ABG FRANKFURT HOLDING GmbH

Die ABG FRANKFURT HOLDING GmbH ist der Immobilienkonzern der Stadt Frankfurt am Main. Zum Unternehmen gehören die Wohnungsgesellschaften Frankfurter Aufbau AG (FAAG), die Hellerhof GmbH, die WOHNHEIM GmbH und die MIBAU GmbH. Über die SAALBAU Betriebsgesellschaft mbH betreibt das Unternehmen die Bürgerhäuser in den Stadtteilen Frankfurts. Darüber hinaus ist das Unternehmen an weiteren Gesellschaften beteiligt, in denen mit Partnern Immobilienprojekte und Mobilitätslösungen entwickelt und betrieben werden.
Insgesamt gehören zum ABG-Konzern ca. 54.000 Wohnungen und rund 37.000 sonstige Mieteinheiten wie Garagenstellplätze und Gewerbeeinheiten. Als Passivhausmacher zählt die ABG zu den Schrittmachern der Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft. www.abg.de

Mainova AG

Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2020 einen Umsatz von knapp 2,3 Milliarden Euro. Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um erneuerbare Energien, Elektromobilität, Carsharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz. www.mainova.de

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Neubauwohnungen für unsere geflügelten Freunde

Vögel auf der Wiese

Für eine Vielzahl an Vogelarten und Fledermäuse sind Streuobstwiesen der optimale Platz um für die Familie ein Eigenheim zu errichten und dort zusammen mit dem Ehepartner den Nachwuchs aufzuziehen. Aber nur die Spechte zimmern sich ihre Behausungen selbst. Das sind dann die Wohnungen der Marke „Eigenbau“. Die meisten anderen Arten bevorzugen Bauten die von anderen Vögeln oder Tieren errichtet worden sind.

Da das Herausmeißeln einer Specht-Höhle ziemlich anstrengend ist, bevorzugen diese kleinen Handwerksmeister morsches Holz, das leichter zu bearbeiten ist. Baumhöhlen können zwar auch entstehen, wenn Äste abgebrochen sind und es durch ins Holz eindringende Feuchtigkeit zu Fäulnisprozessen kommt. Da jedoch die Streuobstwiesen hier am Riedberg jüngerer Natur sind, steht weder morsches Holz, noch faules Holz zur Verfügung.

Daher haben die Klimainitiative Riedberg und die IG Riedberg beschlossen, den gefiederten Freunden beim Wohnungsbau behilflich zu sein und verschiedene Typen von Nistkästen in den zahlreich vorhandenen Obstbäumen aufgehängt.

Bei der Anbringung von Nistkästen sind eine Reihe von Punkten zu beachten:

  • die Kästen sollten mindestens in einer Höhe oberhalb von 2 Metern angebracht werden, damit nicht die Katzen sich die Brut holen.
  • Metallteile sollten mit Gummischlauch ummantelt sein und die Nistkästen dürfen nicht frei im Wind schaukeln.
  • Es sollte auch genügend Blattwerk in der Nähe sein, das für den nötigen Schatten sorgt, damit die Sonne den Innenraum der neuen Wohnung nicht zu stark aufheizt.
  • Die gefiederten Bewohner lieben auch einen freien Anflug und einen geeigneten Landeplatz vor ihrer Wohnung.
  • Am besten verkraftet der Baum Aluminiumnägel. Damit Metalldrähte die Rinde nicht einschneiden, sollte ein Gummischlauch oder eine Holzleiste zwischen Rinde und Draht angebracht werden.

Wohnungsputz

Im Herbst müssen die Nistkästen gereinigt werden. Bei dieser Gelegenheit wird gleich noch die Anbringung am Baum kontrolliert.

Einsatzwagen Nistkastenmontage

Einsatzwagen Nistkastenmontage, Foto: M. Schaufler

Persönlicher Bereich

Auch Vögel lieben es, wenn sie einen gewissen Mindestabstand zum Nachbarn haben. Etwa 10 Meter Distanz zum nächsten Nistplatz sollte hierbei nicht unterschritten werden.

Inneneinrichtung

Da es noch keinen „IKEA“ für Vögel gibt, müssen sie sich ihr Nestmaterial selbst zusammensuchen. Werden Nistkästen im Garten aufgestellt, sollte der Garten nicht zu ordentlich gestaltet werden, denn in aufgeräumten Gärten ist Nistmaterial oft schwer zu finden. Weiches Material wie Haare oder Wolle werden bevorzugt. Aber auch vorwiegend trockene Pflanzenteile wie Äste, Wurzeln, Halme, Stängel, Blätter oder Moos finden Verwendung.

Fledermauskästen

Auch für Fledermäuse sind Behausungen angebracht worden. Fledermäuse gehören zu den am meisten gefährdeten Säugetieren in Deutschland. Grund: zu wenig Nistmöglichkeiten und der Rückgang an Insekten, von denen sie sich ernähren.
In Deutschland leben über 25 verschiedene Arten von Fledermäusen. Da sich ihre Lebensräume und Bedürfnisse unterscheiden, werden zwei verschiedene Bauarten von Fledermauskästen benötigt (Spaltkästen und Raumkästen).

Greifvogel am Riedberg

Willkommenskultur

Wenn die Nistkästen für Vögel und Fledermäuse hängen und genügend Nestbaumaterial in der Umgebung zur Verfügung steht, dann können wir nur noch die Daumen drücken, dass sich bald neue Bewohner finden und sie hier am Riedberg herzlich willkommen heißen …

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Bauzaun vor dem Koreanischen Konsulat

Im Jahr 2016 begann der Bau des neuen Südkoreanischen Konsulats in der Altenhöfer Allee. Geplant sollte diese bereits ein Jahr später fertig gestellt sein, im Jahr 2021 steht nun wenigstens das Gebäude.

Vor dem Gebäude steht allerdings immernoch ein Bauzaun, der den Gehweg auf der Altenhöfer Allee sowie in der Konrad-Zuse-Straße stark einschränkt. Die Stadt gab jetzt bekannt, dass bei einem Treffen mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten, dem Straßenverkehrsamt und dem Amt für Straßenbau eine Frist bis Mai diesen Jahres festgesetzt wurde, bis dahin muss der Zaun verschwinden.

Bauzaun Südkoreanisches Generalkonsulat

Aufgrund Streitigkeiten mit der Bauleitung hatten sich die Bauarbeiten immer weiter verzögert, zwischenzeitlich kam es zum Baustop. Der Ortsbeirat 12 hatte sich seit Jahren dafür eingesetzt, den Gehweg in der Konrad-Zuse-Straße wieder nutzbar zu machen. Die Mühen scheinen sich endlich gelohnt zu haben. Wann das Generalkonsulat der Republik Korea von ihrem bisherigen Sitz in Niederrad in das neue Gebäude einziehen wird bleibt allerdings weiterhin ungeklärt.

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Diakonie Frankfurt sucht Helfer für die Turnhalle am Martinszehnten

Turnhalle Kalbach

Frau Sabine Kalinock, Arbeitsbereichsleiterin Flucht und Integration bei der Diakonie Frankfurt/Offenbach sucht ehrenamtliche Helfer für den Einsatz in der Turnhalle am Martinszehnten.

Aktuell ist die Diakonie dabei die Verwaltung der Halle zu übernehmen und die weiteren Einsätze zu planen. Im weiteren Verlauf wird sich dann auch zeigen, welch vielfältige Einsatzmöglichkeiten es zukünftig geben wird.

Derzeit werden Helfer gesucht für folgende Aufgaben:

  • Betreuung des Infopoints
  • Ausgabe von Materialien
  • Begleitung zu Terminen
  • Kinderbetreuung
  • Dolmetschen (für Helfer mit entsprechenden Sprachkenntnissen)

Hierbei handelt es sich um stundenweise Einsätze. Aktuell muss jedoch der Tagesbetrieb in der Turnhalle sichergestellt werden. Daher lautet erst mal die Frage: Wer könnte sich – in Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen – den Einsatz in einer vollen Schicht vorstellen?

Die Schichteinteilung sieht derzeit so aus:

  • Frühschicht: von 06:00 Uhr – 14:00 Uhr
  • Spätschicht: von 14:00 Uhr – 22:00 Uhr
  • Nachtschicht: von 22:00 Uhr – 06:00 Uhr

Interessenten tragen sich bitte mit ihrem Namen in die folgende Liste ein: https://dudle.elk-wue.de/Schichtdienste/.

Es gibt jeweils auch die Option bei halben Schichten dabei zu sein und von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr oder von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr tätig zu sein. Wenn Sie sich für eine der oben genannten Schichten (06:00 Uhr/14:00 Uhr/22:00 Uhr) eintragen, schreiben Sie bitte hinter ihren Namen „voll“ für eine 8-Stundenschicht oder „halb“ für eine 4-Stundenschicht.

Falls jemand gerne hauptamtlich arbeiten möchte, kann die Diakonie – zunächst nach Absprache – Arbeitsverträge für 3 Monate anbieten. Die Bezahlung erfolgt nach der „Kirchlichen Dienstvertragsordnung“ (KDO) der EKHN.

Sabine Kalinock
Arbeitsbereichsleiterin Flucht und Integration
Kurt-Schumacher-Straße 31
60311 Frankfurt am Main

Tel.: 069-2475149-3003
Mobil: +49-151-65928439

eMail: sabine.kalinock@diakonie-frankfurt-offenbach.de
Web: http://www.diakonie-frankfurt-offenbach.de

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Hilfe für die Ukraine – ein (Reise-)Bericht von Harald Metzler

Harald Metzler und sein Partner

*** Anfang März ***

Der Anruf meines langjährigsten und besten Freundes Ramsi Sras kam Anfang März. Der Krieg in der Ukraine war schon in vollem Gange und die ersten Spendenaktionen waren bereits angelaufen.

Wir unterhielten uns lange darüber und waren uns schnell einig, dass es noch mehr geben muss, als „nur“ zu spenden. Schnell war klar: Wir würden selbst an die polnisch-ukrainische Grenze fahren, Hilfsgüter hin- und, was uns noch wichtiger erschien, vor dem Krieg geflüchtete Menschen nach Deutschland in Sicherheit zurückbringen.

Ab diesem Moment gab es nur noch das Motto „Einfach Machen“. Ramsi und sein Geschäftspartner Michael Haug, die gemeinsam die Multimedia-Agentur VIST GmbH in Königstein leiten und ich, wir alle aktivierten unsere Netzwerke und veröffentlichten Spendenaufrufe über persönliche Ansprache, WhatsApp-Gruppen und in den Sozialen Medien. Die Facebook-Gruppe #we4ukraine wurde erstellt, um allen Beteiligten und Spendern die Möglichkeit zu geben, unsere Tätigkeiten zu beobachten und auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Ladefläche ist gefüllt

Hilfsaktion Ukraine, Foto: H. Metzler

Nachdem wir ein Fahrzeug, einen 8-sitzigen Kleinbus, zur Verfügung hatten, nahm das ganze Projekt weiter rasant an Fahrt auf: Sachspenden dringend benötigte Hilfsgüter wie Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel, Babynahrung, Medikamente, Decken, Schlafsäcke und Wasser wurden bei mir und in der Agentur abgegeben, sortiert und entsprechend neu verpackt und beschriftet. Bargeldspenden gingen ein und auch die Tatsache, dass wir keine Spendenquittungen ausstellen können, da es sich um eine privat organisierte und finanzierte Aktion handelt, hielt die Spender nicht davon ab, teils überaus großzügige Summen zu überweisen.

Damit geht eine große Verantwortung für uns einher, denn die Transparenz, was mit dem Geld geschieht und wie bzw. wofür es verwendet wird, ist uns sehr wichtig. An dieser Stelle ist es angebracht, sich bei allen Spendern für das uns entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich zu bedanken.

Die Menge der Sachspenden machte deutlich, dass es mit einer Fahrt an die Grenze nicht getan sein würde. Was lag also näher, als weitere Fahrzeuge und Fahrer zu suchen und zu finden. Nicht ganz ohne Stolz können wir nun berichten, dass aktuell insgesamt drei Fahrzeuge (zwei 8-Sitzer und ein Kombi mit Anhänger) am 09. und 10.03. nach Przemysl und Medyka aufbrechen werden. Insgesamt werden wir 15 Menschen und voraussichtlich eine noch unbekannte Anzahl von Hunden nach Deutschland zurückbringen können.

Während wir nach wie vor Geld- und Sachspenden erhalten, schreiben uns auch immer mehr Personen in Deutschland, die bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen. Somit können wir für jeden, der mit uns zurückkommt, sicher sagen, dass wir eine Unterkunft für ihn haben und ihn nicht einem unbekannten Schicksal überlassen.

Viele dieser Menschen sind durch lange Fahrten in Bussen und Zügen oder schlimmer noch, durch lange Fußmärsche völlig erschöpft. Kinder sind traumatisiert und müssen schnellstmöglich psychologisch betreut werden.

Wenn wir mit unserer kleinen Aktion dazu beitragen, dass wir Menschen, die unverschuldet in eine unvorstellbar schlimme Situation geraten sind, wieder geordnete Verhältnisse und ein humanes Leben zurückgeben, ist das schon ein großer Erfolg … aber wir werden nicht aufhören und möchten alle ermutigen, unserem Motto zu folgen: „Einfach machen“.

*** Donnerstag, 10.03.2022, 19:00 Uhr ***

Der Bus ist voll beladen mit den Hilfsgütern, Verpflegung für die ca. 12-stündige Fahrt ist eingepackt … es geht los. Die Fahrt durch die Nacht verläuft problem- und ereignislos und so erreichen wir am nächsten Morgen um 07:30 Uhr das Flüchtlings-Camp, ein leer stehendes Einkaufszentrum, in Przemysl, unweit der Grenze.

Was wir zu sehen bekommen, können die Bilder im Fernsehen nicht einmal annähernd wiedergeben. Organisiertes Chaos. Menschen, Autos, Busse, Fernsehteams aus aller Welt. Nach fast einer Stunde haben wir jemanden gefunden, der uns sagt, wo wir unsere Hilfsgüter abgeben können. Wir laden einen Teil unserer Sachen aus: haltbare Lebensmittel, Babynahrung, Hygieneartikel, Werkzeug.

Die mitgebrachten Medikamente übergeben wir direkt dem einzigen Arzt vor Ort, einem deutschen Allgemeinmediziner und Notarzt, der uns berichtet, dass er bereits seit einigen Wochen vor Ort ist. Seine Praxis im Schwarzwald hat er vorübergehend geschlossen um den Menschen, die vor dem Krieg flüchten mussten, zu helfen. Er verteilt Paracetamol, Ibuprofen, Wundpflaster. Unsere mitgebrachten Sachen sind sehr willkommen. Da wir eine große Menge dabeihaben, wird ein Teil davon mit einem Transport direkt in die Ukraine geschickt.

Flüchtlingslager

Hilfsaktion Ukraine, Foto: H. Metzler

Der erste Teil unserer Mission ist also erfüllt. Jetzt geht es weiter. Wir registrieren uns als Fahrer, die Flüchtlinge mit nach Deutschland nehmen und nun sehen wir auch das Innere des Lagers: Der Anblick ist verstörend, verwirrend und geradezu unwirklich. Hunderte, nein Tausende von Menschen, größtenteils Frauen und Kinder sitzen, liegen, stehen überall. Viele schlafen, Kinder blicken mit leeren Augen starr geradeaus, traumatisiert, völlig erschöpft, irritiert.

Eine Ordnung in dem Chaos ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Die ehemaligen Ladengeschäfte sind nummeriert und es stellt sich heraus, dass jede Nummer für eine bestimmte Region bzw. ein bestimmtes Land steht. Im Raum Nummer 10 sind alle Menschen untergebracht, die nach Deutschland möchten. Nach einer weiteren Stunde stellt sich heraus, dass dort offenbar niemand ist, der in den Raum Frankfurt möchte.

Eines ist klar: Eine Rückfahrt kommt nicht infrage, bevor wir nicht alle verfügbaren Sitzplätze besetzt haben. Da wir bereits von drei Personen wissen, die uns begleiten werden, sind wir auf der Suche nach drei weiteren Geflüchteten. So fahren wir direkt zum Bahnhof Przemysl … und dort treffen wir auf eine Frau und ihre beiden Söhne, 13 und 15 Jahre alt. Nachdem die Helfer unsere Daten aufgenommen und Fotos von uns gemacht haben, übergeben sie die Familie in unsere Obhut. Die drei anderen nehmen wir in der Nähe auf und treten gegen 14 Uhr wieder die Rückfahrt nach Deutschland an.

Wir waren „nur“ ca. 6 Stunden vor Ort aber die Bilder und Eindrücke werden wir wohl so schnell nicht wieder vergessen.

Auch die Rückfahrt verläuft reibungslos und so setzen wir die Familie gegen 01.30 Uhr in der Nacht zum Samstag in der Nähe von Büdingen ab. Die drei weiteren Personen dann kurze Zeit später in der Nähe von Bad Homburg.

Mission erfüllt!!! Müde, erschöpft, nachhaltig beeindruckt und geschockt von den Erlebnissen aber auch tief zufrieden, Menschen in Not direkt geholfen zu haben.

Damit ist es für uns aber noch nicht vorbei. Schon am nächsten Tag nach ein paar Stunden Schlaf besprechen wir die weitere Vorgehensweise und überlegen, wann wir eine zweite Tour starten, denn eines ist klar: Unser Motto wird immer „Einfach machen“ bleiben.

Harald Metzler


Falls Sie noch Fragen haben, sich beteiligen wollen oder noch Spenden haben, kontaktieren Sie Herrn Metzler unter: haraldmetzler@yahoo.de

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Gymnasium Riedberg: Ein Zeichen für Frieden und Solidarität mit der Ukraine!

Ein Zeichen für Frieden und Solidarität

Am 11.03.2022 wurde am Gymnasium Riedberg in einer gemeinsamen Aktion ein öffentliches Zeichen für Solidarität mit der Ukraine und für Frieden gesetzt. Alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums kamen im Kätcheslachpark zu einem Menschenbild in Form eines Herzens in den Landesfarben der Ukraine, Blau und Gelb, zusammen. Anschließend wurde davon eine Drohnenaufnahme gemacht. Das Menschenbild wurde etwa 10 Minuten lang aufrechterhalten.

Ziel der Aktion war es, die Solidarität der Schulgemeinde mit der Ukraine zu zeigen. So hatte am Dienstag auch eine Spendenaktion stattgefunden, wo alleine die Schüler und Schülerinnen am Gymnasium mehr als 3.700 Euro gespendet hatten. Darüber hinaus hatten Eltern direkt Beträge auf ein Spendenkonto des Fördervereins der Schule überwiesen. Am Ende wurde das ganze Geld, insgesamt über 8.400 € an „UNICEF“ gespendet um Betroffenen des Krieges in der Ukraine zu helfen.

Mit dem Menschenbild sollte zusätzlich ein Zeichen gesetzt werden, dass an alle Leidenden gedacht wird. Die Schüler hoffen, dass der Krieg möglichst schnell beendet und eine friedliche Lösung gefunden wird!

Ein Zeichen für Frieden und Solidarität

Ein Zeichen für Frieden und Solidarität, Foto: Gymnasium Riedberg

Im Durchschnitt ist in jeder Klasse bzw. in jedem Kurs des Gymnasiums mindestens eine betroffene Familie, die Verwandte oder Bekannte in der Ukraine oder in Russland haben. Unangenehmer Nebeneffekt der Solidarität für die Ukraine, ist die Tendenz, das Schüler mit Russland-Bezug (Familie, Verwandte oder Bekannte mit russischen Wurzeln) ausgegrenzt werden. Von daher ist es besonders wichtig, klarzumachen, dass man die aktuelle politische Linie der herrschenden Elite ablehnt und nicht die Menschen, deren Wurzeln nun mal in diesem Land liegen. Von daher: Die Schüler sind für Frieden in der Ukraine. Sie haben etwas gegen die derzeitige Militärpolitik Putins, verurteilen aber nicht die aktuellen oder ehemaligen Bewohner Russlands.

Gastbeitrag C. Herzog

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Die Josua Gemeinde startet wieder mit „Kultur in der Aula“

Kultur in der Aula

Wenn man in den letzten zwei Jahren zu uns auf den Riedberg gezogen ist, wird man sie vielleicht noch nicht kennen. Die Josua Gemeinde, eine Freikirche – die es schon sehr lange hier am Riedberg gibt -, zeichnet sich unter anderem durch intensive kulturelle Aktivitäten aus.

„Kunst und Kultur sind Ausdrucksformen der Kreativität des Menschen. Liest man den Schöpfungsbericht in der Bibel, dann war Gott selbst der erste Kreative und Kulturschaffende.“ Daher liegen der Gemeinde Kunst und Kultur sehr am Herzen, denn der Weg zu den Herzen der Menschen führt oftmals über ein kulturelles Erlebnis.

Ihr Engagement ist sehr vielseitig, um auch unterschiedlichste Zielgruppen mit einem Abend zum Entspannen und Abschalten zu erfreuen. Sie veranstalten Konzerte verschiedenster Musikrichtungen, von Singer-Songwriter, Jazz, Weltmusik bis hin zu Opernabenden, aber auch Lesungen und Kabarett ergänzen ihre Programmauswahl.

Gesangsgruppe Rotkehlchen

Rotkehlchen, Kultur in der Aula, Foto Josua Gemeinde

Insgesamt sind sie hier am Riedberg schon seit 14 Jahren mit zahllosen Veranstaltungen vertreten. Etwa fünf bis sechs mal im Jahr kann man sich auf künstlerische Abende freuen. Leider war Pandemie-bedingt jetzt doch für eine ganze Zeit lang „der Ofen aus“.

Da es hier am Riedberg keine Kleinkunstbühnen oder Konzertsäle gibt, freuen wir uns sehr über die Unterstützung der Grundschule I, in deren Schul-Aula die Veranstaltungen stattfinden dürfen. Was – nebenbei gesagt – auch zu dem schönen Namen geführt hat: „Kultur in der Aula“, der inzwischen zum Markenbegriff geworden ist.

Den Veranstaltungskalender der Josua Gemeinde findet man unter https://josua-gemeinde.net/kat/kultur-in-der-aula/, aber auch MainRiedberg trägt sich gerne die Veranstaltungstermine in den Kalender ein.

Den Auftakt für „Kultur in der Aula“ 2022 macht Ann Doka, eine Singer-Songwriterin des New-Country. Sie war bereits zweimal zu Gast bei „Kultur in der Aula“ auf dem Riedberg und begeisterte mit ihrer frischen, dynamischen Musik.

Für ihren „Kultur in der Aula“ „Re-Start“ konnte die Josua-Gemeinde Ann Doka erneut gewinnen. Sie stellt ihr neues Album „House of Change“ vor, das sie vor Kurzem in Nashville/Tennessee aufgenommen hat. Sozusagen Nashville-Release-Party live auf dem Riedberg.

Nutzen Sie bitte den Vorverkauf. Das erleichtert den Veranstaltern die Planung und Logistik. Wenn Sie dann doch nicht kommen können, entstehen Ihnen daraus keine Kosten, wenn die reservierte Karte dann doch nicht abgeholt wird.


Kartenvorbestellung und Preise
Die Karten für die Veranstaltungen sind an der Abendkasse und per Vorbestellung erhältlich. Die Abholung und Bezahlung der vorbestellten Karten erfolgt an der Abendkasse. Bitte berücksichtigen Sie, dass vorbestellte Karten nur bis 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung zurücklegt werden können.
Anzahl der Sitzplätze: 80

Preise:
an der Abendkasse: 14 Euro (ermäßigt 12 Euro)
im Vorverkauf: 12 Euro (ermäßigt 10 Euro)
Vorbestellungen bitte per E-Mail an: info@josua-gemeinde.net
oder telefonisch: 069 – 57 00 32 49

Veranstaltungsort: Riedbergschule, Zur Kalbacher Höhe 15 in 60438 Frankfurt

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Eselreiten auf der Naturfarm in Niederursel

Bauen auf der Farm

Im Oktober 2020 hatten die Besitzer der Schilasmühle die lang ersehnte Baugenehmigung erhalten! Ein großer Schritt ist getan in Richtung Sanierung des Wohnhauses und des Zwischenbaus für den „Naturkindergarten“ und den Hort „die Gaukler“.

Parallel planen sie den weiteren Ausbau der Naturfarm der Schilasmühle. Der Anfang ist mit dem Ausbau des Kuhstalls zu einer Werkstatt gemacht: ein wunderbarer Raum für gemeinsames Werken, Filzen und Basteln. Im nächsten Schritt planen sie, den Umbau weiterer Stallungen zu einer Farmküche um die Ernte aus ihren Beeten zu verarbeiten und einzukochen, und einem Aufenthaltsraum.

Hühner füttern auf der Farm

Hühner füttern auf der Farm, Foto: Schilas-Mühle

Die Schilasmühle, ein historischer Vierseitenhof am Urselbach, wurde von dem Verein Schilasmühle e. V. 2017 übernommen. Neben der Teilsanierung des Hofes ist hier bereits ein Ort für natur-, tier- und umweltpädagogische Arbeit entstanden. Das Naturfarm-Projekt wird ausschließlich mit Spenden, ehrenamtlicher Tätigkeit und Eigenleistung gestemmt.

Die Naturfarm Schilasmühle bietet mit ihren Tieren, den Ställen und der Werkstatt im Hof, im Garten, auf der Streuobstwiese und auf dem Gelände am Bach ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an: Offene Farm für Schulkinder, Eselspaziergänge, Mitmachaktionen in der Werkstatt und im Garten, Ehrenamtstreffen und Aktionen im Sinne der “Bildung für nachhaltige Entwicklung”.

Auf der Seite https://app1.edoobox.com/de/Muehle?edref=Muehle findet sich ein Überblick über die vielfältigen Mitmachmöglichkeiten. Eine Aufstellung der noch freien Termine und der jeweiligen Kosten erleichtert die Buchung der gewünschten Angebote.

Jetzt im März geht es wieder so richtig los: Schulkinder können die Naturfarm an offenen Nachmittagen erleben. Kleinere Kinder können sich zur Minifarm anmelden. Es gibt wieder Ehrenamtsabende für gemeinsames Schaffen auf der Farm und Werkkurse für Erwachsene und Kinder. Auch die Eselspaziergänge bzw. das Reiten der Tiere durch Kinder können wieder gebucht werden.

Gemeinsames Gemüsekochen

Gemeinsames Gemüsekochen, Foto: Schilas Mühle

Der Ausbau des ehemaligen Kuhstalls zur Werkstatt im Jahre 2020 wurde vor allem durch die Stiftungsgelder der Postcode-Lotterie und der Institution Anstiftung möglich. Nach dem Umbau des Kuhstalls zur Werkstatt bauen die Initiatoren mit der Unterstützung der Leberecht Stiftung zwei weitere Ställe zu einer Farmküche um, in der die Ernten aus dem Bauerngarten, Heilkräuter aus der Natur und die Wolle ihrer Schafe verarbeitet werden können. Seit letztem Jahr wird die Naturfarm von der Polytechnische Gesellschaft und der Maria-Streibich Stiftung unterstützt.

Weiterhin haben private Spenden, viel Eigenleistung und ehrenamtliches Engagement zur Umsetzung beigetragen. Im Rahmen eines „Social day“ hatten 20 Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank den alten Putz in dem Kuhstall abgekratzt. Auch andere Firmen wie Fresenius Kabi und die DWS stellten Mitarbeiter zur Verfügung, die kräftig mithalfen. Das Wohnhaus und das Mühlengebäude werden nun saniert und umgebaut. Nach der Fertigstellung – hoffentlich bis Ende 2022 – ziehen hier als Mieter zwei Gruppen des Naturkindergartens vom Verein „Mit Kindern leben“ und eine Hortgruppe des Vereins „Die Gaukler“ ein.

Auf der Grünfläche, stehen 10 junge Bäume, Sie wurden in den vergangenen Jahren dort gepflanzt, gesponsert vom Mineralwasserunternehmen Hassia aus Bad Vilbel im Rahmen der Aktion „Baumstark für Hessen“. Eine Sommerlinde und eine Hainbuche komplettieren seit 2019 das grüne Ensemble. Bis diese jedoch ausreichend Schatten spenden wird es allerdings noch etwas dauern.


Die Geschichte der Schilasmühle

Sie wurde 1776 am Urselbach erbaut und lange Zeit als Walkmühle zur Herstellung von Loden und Filz betrieben. Ihren Namen hat sie vom damaligen Müller – Johann Jakob Schila.

Um 1920 herum wird das Areal verkauft und landwirtschaftlich genutzt.

Um 1985 herum pachtet der Reitclub Niederursel das Anwesen für seinen Reiterhof. 2015 wird der Reitbetrieb eingestellt.

2017 pachtet der ein Jahr zuvor gegründete Verein Schilasmühle e. V. den Vierseithof inklusive der dazugehörenden Nutzflächen und betreibt hier seither ein naturpädagogisches Zentrum. Der Verein gehört zum Dachverband „Der hof niederursel e. V.“.

Der Verein hat 2018 auch eine Bachpatenschaft für den Urselbach im Abschnitt zwischen der Brücke an der Papiermühle und der Brücke unterhalb der Schilasmühle übernommen. In Kooperation mit der Stadtentwässerung Frankfurt wurde der Mühlgraben teilweise ausgegraben und in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt. Als Teil der Niederurseler Mühlengeschichte und als Erlebnisraum für die Kinder der Schilasmühle. Auch die Bachaue wurde wieder so renaturieren, dass dort wieder die Pflanzen wachsen und die Tiere leben, die dort hingehören.

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Familienbündnis erstellt Broschüre „Frankfurt kann günstig“

Cover von "Frankfurt kann günstig"

Gemeinsam haben sie es verwirklicht: unter dem Dach des Frankfurter Bündnis für Familien hat die Arbeitsgruppe „Auskommen mit dem Einkommen“ die Broschüre „Frankfurt kann günstig“ erarbeitet. Auf über 100 Seiten finden Frankfurter Familien und Bürgerinnen zahlreiche Adressen und Anlaufstellen für ganz unterschiedliche Bedarfe. Ob Kleidung, Lebensmittel, Rechtsberatung oder kulturelle Angebote – zum ersten Mal findet man in einer Broschüre alles auf einen Blick.

Auch Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen sowie Kuratoriumsmitglied im Familienbündnis, ist sehr erfreut über die große Bandbreite der Angebote: „Gerade in den Zeiten der Pandemie ist die Nachfrage nach unterstützenden Angeboten für viele Familien von zentraler Bedeutung.

Egal ob es um Beratung, Gesundheit, Kleidung, Freizeit und Sport oder um Lebensmittel geht – diese Dinge brauchen wir alle in unserem Alltag. Und genau diese so alltäglichen Dinge, die wir zum Leben brauchen, sind für einen Teil der Frankfurter Bevölkerung nur schwer erschwinglich. Hier füllt die Broschüre eine Lücke. Frankfurt kann eben auch günstig!“

Das Besondere an der neuen Broschüre: mit einfachen Piktogrammen sind kostenfreie und kostengünstige Angebote schnell und leicht zu finden.

Die gedruckte Broschüre „Frankfurt kann günstig“ kann an zwei Stellen abgeholt werden:

  • Im Frankfurter Kinderbüro, Schleiermacherstr. 7, 60316 Frankfurt,
    Öffnungszeiten: Mo- Fr, 09:00- 17:00 Uhr und
  • bei der AmkA.lnfo im stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstr. 293, 60326 Frankfurt, Öffnungszeiten: Mo-Mi, 11:00-17:00 Uhr.

Hier können Sie die Broschüre als PDF-Datei herunterladen: https://www.frankfurter-buendnis-fuer-familien.de

Das Frankfurter Bündnis für Familien ist ein freiwilliger Zusammenschluss von der Stadt Frankfurt, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, den Wohlfahrtsverbänden, unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften, dem Rat der Religionen, Gewerkschaften, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung, dem Sportkreis Frankfurt am Main e. V. und vielen weiteren Akteur:innen. Ziel ist es, die Situation der Familien in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und des politischen Interesses zu rücken und kontinuierlich an der Verbesserung der Lebensbedingungen zu arbeiten.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für diese gelungene Zusammenarbeit und das Engagement bedanken. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist stark und wird vielen Frankfurter Familien Unterstützung bieten“, so die Dezernentin abschließend.

Gastbeitrag

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