Kategorie: AktuelleNEWS

Bürgeramt in Kalbach öffnet wieder

Bürgeramt im Alten Rathaus in Kalbach

Wie die für das Bürgeramt zuständige Stadträtin, Eileen O’Sullivan, bekannt gab, soll ab dem ersten Dezember das Bürgeramt in Kalbach wieder zu den regulären Öffnungszeiten eröffnet werden. Das Kalbacher Bürgeramt ist seit etwa anderthalb Jahren geschlossen.

Die Sicherheitsmaßnahmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie erforderlich geworden waren, sind aktuell nicht mehr nötig. Gerade durch die Pandemie wurden auch viele administrative Vorgänge von den Bürgern aufgeschoben.

Als die Bürgerämter wieder einen geordneten Betrieb aufnehmen konnten, wurden sie von dem aufgestauten Bedarf der Bürger förmlich überrannt. Wer in Frankfurt einen Termin auf einem Bürgeramt ausmachen wollte, braucht Glück und starke Nerven. Fast immer hieß es auf der städtischen Internetseite, es seien keine Kapazitäten frei.

Auf dem Amt musste der Strom der Geflüchteten aus der Ukraine bewältigt werden. Dann mussten die papiergebundenen Führerscheine umgetauscht werden und viele Reisepässe waren während der Pandemiezeiten abgelaufen.

Die Stadt plante 15 neue Stellen ein, um der Nachfrage Herr zu werden. Doch da waren erst mal die geeigneten Mitarbeiter zu finden und zu schulen. Zu guter Letzt wurde durch die Entscheidungen des ehemaligen Oberbürgermeisters der immense Aufwand einer OB-Abwahl erforderlich.

Auch die Bürgerämter in Fechenheim (01.12.), Harheim (05.12.) und die Außenstelle Nieder-Erlenbach (Termin hängt von EDV-technischer Anbindung ab) sollen wieder geöffnet werden.

Es gibt noch eine weitere gute Nachricht: Auch in den Außenstellen im Frankfurter Norden können nun auch Pässe und Ausweise beantragt werden.

Termine für den Besuch der Außenstellen können ab sofort online gebucht werden.

Die regulären Öffnungszeiten waren vor der Schließung: Dienstag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr und donnerstags von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr.


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Bonames: Unterversorgung mit Spielplätzen

Bau Spatz-Spielplatz

Während in Neubaugebieten wie am Riedberg durch die Stadtentwickler reichlich Spielplätze eingeplant wurden, sieht es in historisch gewachsenen Ortsteilen anders aus. Ein typisches Beispiel dafür ist Bonames, das nur über etwa 6.400 Einwohner (davon 963 Kinder bis 14 Jahren) verfügt, aber als Siedlungsgebiet schon seit der Zeit der Römer existierte.

Dort gibt es nur wenige Spielmöglichkeiten für die Kinder:

  • Spielplatz „Im Storchenhain“ (Harheimer Weg / Wendelsgarten)
    Ein Ort, an dem sich Eltern ebenso wie Jugendliche austauschen können.
    Im Vergleich zu anderen Spielplätzen relativ gut ausgestattet.
  • Spielplätze in der Siedlung Ben-Gurion-Ring und unmittelbar darum herum.
  • Spielplatz Friedrich-Fauldrath-Anlage
    Grünanlage mit einem Spielangebot. Der Magistrat erlaubt dort keine neuen Geräte, weil der Bebauungsplan dort gar keinen Spielplatz vorsieht.

Sonstige Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche

  • Alter Flugplatz Bonames/Kalbach-Riedberg
  • Kinder- und Jugendhaus Bonames, Harheimer Weg 20a
  • Jugendhaus am Bügel, Ben-Gurion-Ring 35-37

Bewohner aus Bonames wünschen sich daher, dass der Spielplatz „Im Storchenhain“ erweitert werden soll. Eine Möglichkeit wäre eine Ausweitung zulasten eines Teils des südlich angrenzenden Parkplatzes. Einen entsprechenden Auftrag zur Prüfung der Möglichkeiten hat der Ortsbeirat 10 (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) dem Magistrat erteilt.

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Im Storchenhain

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Im Storchenhain 50.183267, 8.666376

Auch der Kinderbeauftragte des Ortsteils Christopher Depta unterstütz die Initiative, ebenso die Bürgerinitiative „Mein Bonames“. In benachbarten Harheim leben etwa genauso viel Kinder und dort gibt es 4 Spielplätze. In Nieder-Erlenbach kommen auf ebenfalls 4 Spielplätze nur rund 700 Kinder.

Auch der Nordpark ist kein geeignetes Gelände, da dort der Naturschutz in Gefahr wäre.

Für die Schüler der August-Jaspert-Schule wird dringend ein Rückzugsort gesucht. Die Jugendlichen sorgen regelmäßig für eine Vermüllung des Spielplatzes mit Fast-Food-Verpackungen, Flaschen und anderem unangenehmen Müll.

Eine Integration der Kinder im Rahmen des SPATZ-Konzeptes des Frankfurter Kinderbüros in die Erweiterung oder den Neubau von Spielplätzen wäre wünschenswert. Doch zuerst mal muss ein passendes Konzept erarbeitet werden.

Friedrich-Fauldrath-Anlage

Nach einer eingehenden Überprüfung kam nun der Magistrat zu der Erkenntnis, dass zumindest in der Friedrich-Fauldrath-Anlage ein weiteres Spielgerät aufgestellt werden kann, um die wenigen Spielgeräte, die sich dort befinden zu ergänzen.

Diese Grünanlage ist gut zu erreichen für Kinder und Eltern, die in der Massenheimer Straße, in der Köpperner Straße oder der Friedrichsdorfer Straße wohnen oder in den Siedlungen und den Hochhäusern jenseits der U-Bahnschienen.

Allerdings hängt die Aufstellung des neuen Gerätes jetzt noch von der Verfügbarkeit von Budgetmitteln ab. Daher kann auch noch kein Installationstermin genannt werden.

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Die Stratmann-Filiale am Riedberg hat eine Zukunft

Stratmann: Neue Geschäftsführer

Die Firma Stratmann entstand 2004 im Nordend. Zehn Jahre später erfolgte ein Umzug an den Dornbusch, wo die Firmenzentrale heute noch residiert. Ende desselben Jahres (2014) wurde eine Zweigstelle hier am Riedberg eröffnet.

Aus gesundheitlichen Gründen musste die Zweigstelle am Riedberg Anfang 2022 für kurze Zeit schließen, aber ab Juli 2022 konnte die Zweigstelle wiedereröffnet werden. Mit Wirkung vom 01.11.2022 haben Herr Jens Meurer und seine Geschäftspartnerin Frau Laura Schulte beide Standorte übernommen. Herr Meurer ist ein langjähriger Kollege von Herrn Stratmann und besitzt einen weiteren Laden in Bad Vilbel. Herr Stratmann arbeitet weiterhin halbtags in der Zentrale am Dornbusch.

Nach 8 Jahren harter Arbeit dem gewachsenen Kundenstamm mitteilen zu müssen, dass die Zweigstelle nicht weitergeführt werden kann, tat weh. Aber jetzt geht es weiter und die Zweigstelle ist für die Kundschaft von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Samstag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet.

Weiterhin wird es das bewährte Programm geben, doch es sind eine Reihe von Neuerungen geplant. Besonders das Thema Augengesundheit wird eine noch größere Rolle spielen.

Was sind die besonderen Fähigkeiten der Firma Stratmann?

  • Bei dieser Firma handelt es sich um einen innovativen Meisterbetrieb.
  • Die Mitarbeiter werden regelmäßig durch Schulungen weiterqualifiziert.
  • Die Firma ist Myopie-Spezialist für Kinder und berät bei Tinnitus-Problemen.
  • Es wird sehr viel Wert auf Beratung, Qualität und eine für die Kundschaft optimale Versorgung gelegt.

Was empfiehlt der Fachmann an grauen Novembertagen?

Sehr nützlich sind in dieser kalten Jahreszeit Antibeschlag-Brillengläser. So mancher Autofahrer muss nun bei Dämmerlicht, Dunkelheit, Nebel und Regen feststellen, dass ihm helles Licht aus Scheinwerfern oder tief stehender Sonne zunehmend zu schaffen macht. Gerade Brillenträger empfinden Irritationen durch Reflexionen jetzt als besonders intensiv. Dafür gibt es inzwischen spezielle Brillengläser mit einer Blend-Minimierungsschicht.

Sonderaktion Nikolaus

Kinder, deren Stiefel vom 28.11. bis zum 05.12. vor Ort bei Stratmann abgegeben werden, können sie am Nikolaustag, den 06.12.2022 befüllt wieder in der Zweigstelle hier am Riedberg abholen.

Nikolaus: Stiefel Aktion

Nikolaus: Stiefel Aktion, Foto: Stratmann


Stratmann
hören & sehen

Otto-Schott-Straße 3
60438 Frankfurt

Tel.: 069 – 50 69 74 10

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Das tausendste Baby im Hospital zum Heiligen Geist geboren

Das tausendste Baby

Im Hospital zum Heiligen Geist ist es inzwischen Tradition, dass jedes Jahr im November das tausendste Baby zur Welt kommt. Dieses Jahr erreichte das Baby »Eymen Ali« gesund und munter das Licht der Welt am 12.11.2022 um 14:36 Uhr und machte damit die Zahl von 1.000 Babys voll. Mit 3.330 g und 51 cm war Eymen ein Wunschkind für die glücklichen Eltern.

Bereits im vierten Jahr in Folge wurde damit das tausendste Baby am Hospital zum Heiligen Geist schon Anfang November geboren. „Wir freuen uns sehr, dass wir die problemlose Ankunft des „jüngsten Jubilars“ begleiten durften. Damit werden wir auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr als 1.000 Geburten an unserer Klinik haben“, so Alex Winkler, der Leitende Oberarzt der Klinik für Gynäkologie.

„Solche Ereignisse motivieren uns alle bei unserer Arbeit und wir sind dankbar, dass uns so viele werdende Eltern bei diesem ganz besonderen Ereignis ihr Vertrauen schenken“, sagt Dr. Mariya Pileva-Reiher, Oberärztin und Ärztliche Leiterin des Kreißsaales.

Die Beliebtheit der Klinik für Geburtshilfe am Hospital zum Heiligen Geist hat viele Gründe: Zum einen sind es die hervorragenden ärztlichen Leistungen und die intensive Betreuung durch ein engagiertes Hebammenteam, zum anderen aber auch das breite Beratungs- und Unterstützungsangebot für werdende Eltern.

Dieses erstreckt sich von der Geburtsvorbereitung über die Säuglingspflege bis hin zu einer intensiven Nachbetreuung, wenn das Baby schon etwas größer ist. Dabei werden u. a. Lasertherapie, Akupunktur oder Yoga für Schwangere angeboten.

Aber auch Informationen und Tipps für die Zeit mit dem Baby, wie z. B. die Stillambulanz, Rückbildungsgymnastik oder Beckenbodentraining, Informationen zum Kinesiologischen Taping, um die Bewegungsfähigkeit der Gelenke wieder zu normalisieren, und vieles andere mehr. Dieses attraktive und umfangreiche Angebot wird erfreulicherweise von immer mehr werdenden Eltern in Anspruch genommen.

Mehr Informationen zu den Informationsangeboten und Kursen am Hospital zum Heiligen Geist werden auf der Webseite: https://www.hospital-zum-heiligen-geist.de/medizinische-einrichtungen/kliniken/gynaekologie-und-geburtshilfe/geburt/elternschule oder telefonisch unter (069) 2196-2778 angeboten.


Das Hospital zum Heiligen Geist
ist ein Akutkrankenhaus der Regelversorgung mit 276 Betten und 50 tagesklinischen Plätzen in der Psychosomatischen Klinik in der Innenstadt Frankfurts. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und einer von sechs ausgewiesenen unabdingbaren Notfallstandorten für das Versorgungsgebiet Frankfurt am Main/Offenbach. Die Patienten werden in 7 Fachkliniken und Instituten auf höchstem medizinischen und pflegerischen Niveau versorgt. Die Fachdisziplinen umfassen die Medizinische Klinik (Kardiologie, Gastroenterologie, Notfallmedizin und Pulmonologie), die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie, die Psychosomatische Klinik, die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Klinik für Anästhesiologie sowie das Zentralinstitut für Radiologie. Zum Angebot zählen zudem die Onkologische Ambulanz, das Interdisziplinäre Schmerzzentrum sowie das zertifizierte Endoprothetikzentrum (EPZ). Weitere Informationen im Internet: www.hospital-zum-heiligen-geist.de.

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KNUT feiert seinen ersten Geburtstag

1 Jahr Knut

KNUT ist Teil des RMV-Projekts, das Mobilität auf Nachfrage bereitstellt. Im Mertonviertel wurde nun am letzten Samstag der erste Geburtstag des neuen Angebots in Frankfurts Norden gefeiert. Geladen waren KNUTs Förderer, die lokale politische Prominenz und die aktuellen und zukünftigen Nutzer aus den Stadtteilen.

Über eine App oder telefonisch können Menschen in den nördlichen Stadtteilen KNUT zu einer von etwa 1.500 bestehenden oder virtuellen Haltestellen rufen und sich dann von ihm fahren lassen. Mit einbezogen ist auch der Nordbahnhof in Bad Vilbel. Die Kosten für die Fahrt sind nur etwas höher als die für die RMV-Fahrkarte für Bus und Bahn. Die Bezahlung erfolgt stets bargeldlos.

Die Fahrgastzahlen von Knut entwickeln sich positiv: Waren es im Oktober 2021 noch 350 Fahrgäste, die die Shuttle-Busse nutzen, wurde im Juli 2022 erstmals die Zahl von 1.000 „knutenden“ Personen erreicht. Mit der Ausweitung des Bediengebiets und der Bedienzeiten ab 11.10.2022 stieg die Zahlen der Mitfahrenden direkt auf fast 1.200 im Monat an.

Besonders häufig wird das Shuttle genutzt, um von oder zu den S- und U-Bahnstationen im Frankfurter Norden zu kommen. Aber auch für die Fahrt zum Einkauf, zum Sportverein oder sogar zur Schule wird Knut gerne in Anspruch genommen.

CleverShuttle als Betreiber des On-Demand-Verkehrs kümmert sich um die Steuerung und Koordination aller operativen Abläufe und sorgt dafür, dass Fahrgäste pünktlich und sicher unterwegs sind.

Und wer mit Knut fährt, ist auch zufrieden: Ob für die Fahrt selber, das Fahrpersonal oder das Fahrzeug werden durchschnittlich 4,9 von 5,0 Punkten vergeben. Für die Sauberkeit erhält Knut sogar glatte 5 Punkte. Die RMV On-Demand App, entwickelt von dem DB-Unternehmen ioki, erhält ebenfalls Bestnoten: Nutzerinnen und Nutzer bewerten sie mit 4,8 von 5,0 Punkten.

Historische Entwicklung

04.10.2021: Mit 3 Elektrokleinbussen startet der On-Demand-Verkehr KNUT in den nördlichen Frankfurter Stadtteilen Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach. „Dienstzeit“ ist täglich von 5:00 Uhr bis 1.00 Uhr. Rund 600 echte und virtuelle Haltestellen werden bedient.

09.07.2022: Wegen der sommerlichen Sperrung der S-Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Bad Vilbel bedient KNUT nun auch den (Nord-)Bahnhof Bad Vilbel. Aufgrund der guten Resonanz wird das Angebot auch nach Ende der S-Bahnsperrung aufrechterhalten.

11.10.2022: KNUT macht sich breit: Neu einbezogen werden die Stadtteile Kalbach-Riedberg, Frankfurter Berg und Berkersheim. KNUT bedient rund 1.500 echte und „virtuelle“ Haltestellen. Am Wochenende, also in den Nächten auf Samstag und Sonntag, kann das Shuttle rund um die Uhr bestellt werden.

Kosten

Die Kosten für die Fahrt setzen sich zusammen aus einem Grundpreis von 2 € (der entfällt, wenn man ein gültiges RMV-Ticket hat), einem Komfortaufschlag von 1 € und einem Fahrpreis von 0,30 € pro gefahrenen Kilometer. Wer also beispielsweise mit der U-Bahn an der Station Uni-Campus Riedberg ankommt und KNUT für die Heimfahrt etwa bis kurz vor dem Sportplatz nutzt, würde rund 1,50 € zusätzlich zahlen. Bezahlen kann man über die App per Kreditkarte oder Paypal oder bargeldlos im Fahrzeug. Wer eine im Bediengebiet gültige RMV-Fahrkarte hat, kann dies bei der Buchung mit angeben. Die Vergünstigung wird dann automatisch berücksichtigt.

Virtuelle Haltestellen

Virtuelle Haltestellen sind die Orte, an denen der Kunde in KNUT ein- oder aussteigen kann. Diese sind meist noch näher als die jeweils nächste Bushaltestelle. Die On-Demand-App führt einen nach der Buchung zu seiner virtuellen Haltestelle. Alternativ sagt einem der Kundenservice, wo genau man abgeholt wird.

KNUT Ausdehnungsgebiet

KNUT Ausdehnungsgebiet, Copyright: traffiQ FFM

Gepäck

Ein Handgepäckstück kann mitgenommen werden, z. B. eine Tasche oder ein Rucksack. Größere Gepäckstücke wie Koffer oder Kinderwagen bitte bei der Buchung angeben. Fahrräder oder Sperrgut können nicht befördert werden.

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Riedberger Sport- und Kulturverein: Neue Angebote

Markierung auf Rasen

Am 3. Dezember findet vom Riedberger Sport- und Kulturverein (RSV) von 14:00 Uhr – 20:00 Uhr in Kalbach in der „Alten Turnhalle“ ein kleiner Advents- und Weihnachtsmarkt statt. Details sind dem folgenden Flyer zu entnehmen.

Zumba für Erwachsene

Zumba ist ein Fitness-Konzept, das vom Tänzer und Choreografen Alberto „Beto“ Pérez in Kolumbien in den 1990er Jahren kreiert wurde. Zumba kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen sowie internationalen Tänzen. Dienstags von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr findet ein Kurs für Erwachsene in der Turnhalle der Grundschule in Kalbach statt. Anmeldung unter der eMail-Adresse: johanna.baldus(at)riedberger-sv.de.

Ballspielgruppe für Jugendliche von 12-15 Jahren

Ab Januar startet in der neuen Sporthalle der IGS an der U-Bahnhaltestelle „Riedberg“ eine Ballspielgruppe für Jugendliche. Von Basketball, Volleyball, Badminton, Hockey, Völkerball, Brennball, Zombieball bis hin zu Ninja Warrior ist alles möglich. Interessenten melden sich unter der eMail-Adresse: warteliste(at)riedberger-sv.de.

Neue Basketballgruppe (U14)

Wenn sich mindestens 6 Jugendliche finden, findet mittwochs von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr mit dem erfahrenen Trainer Matthias in der Turnhalle Grundschule Kalbach ein Basketballtraining für Kinder (U14) statt. Interessenten melden sich unter der eMail-Adresse: warteliste(at)riedberger-sv.de.

Lauftreff: Fit durch Herbst und Winter

Beim Laufen kann man nichts falsch machen? Stimmt leider nicht. Viele Menschen laufen gar nicht erst los, weil sie denken, sofort eine super lange Strecke bewältigen zu müssen. Andere laufen viel zu schnell oder mit falschen Schuhen, bekommen den Muskelkater ihres Lebens – und geben sofort wieder frustriert wieder auf. Um all diese Fehler zu vermeiden, hilft der lizenzierte Lauftrainer Matthias. Er begleitet Sie bei Ihren ersten Laufversuchen und steigert behutsam das Niveau. Denn nicht schnell zu rennen ist die Kunst, sondern ruhig laufen zu lernen, damit Ausdauer und Herz-Kreislaufsystem mitwachsen können. Natürlich sind auch erfahrene Läufer willkommen! Es werden Laufgruppen, je nach Tempo gebildet.
Treffen:  dienstags und donnerstags um 18:30 Uhr auf dem Parkplatz der Leichtathletikhalle „Am Martinszehnten in Kalbach“. Sonntags verabredet man sich über eine Chatgruppe zu längeren Dauerläufen, zum Beispiel entlang der Nidda.  Interessenten melden sich unter der eMail-Adresse: matthias.loewe(at)riedberger-sv.de.

Volleyball

Mittwochs von 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr finden gemeinsame Volleyballmatches statt.
Aktuell in der „Alten Turnhalle“ in Kalbach, zukünftig auf richtigen Volleyballfeldern in der neuen IGS. Interessenten melden sich unter der eMail-Adresse: warteliste(at)riedberger-sv.de.

Handball

Wer hat Lust in einer netten Runde sich einmal in der Woche zum Handballspiel zu treffen? Auch der gesellige Austausch untereinander soll hier garantiert nicht zu kurz kommen. Egal ob man früher selber Handball gespielt hat oder ob man einfach mal Lust hat reinzuschnuppern.
Wir sind ein gemischtes Team, die alle mal früher Handball gespielt haben, im Altersbereich von 35 bis 60 Jahren. Interessenten melden sich unter der eMail-Adresse: warteliste(at)riedberger-sv.de.

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Für wen lohnt sich das Deutschlandticket?

U-Bahn

Auch wenn der Start zum Jahresbeginn noch nicht klappt, sondern erst in den Folgemonaten, so freuen sich viele Bürger auf das Deutschlandticket zum Startpreis von 49 Euro pro Monat.

Am meisten lohnt sich das Ticket für diejenigen, die weite Strecken fahren und bisher viel Geld bezahlen müssen, um mehrere Tarifgebiete zu durchqueren. Eine Untersuchung auf dem Vergleichsportal www.testberichte.de zeigt, dass Frankfurt im Vergleich von 43 Städten damit auf dem 4. Platz landet.

Das Portal hat die Preise für Monatskarten im Abo und im Einzelverkauf aller Landeshauptstädte und aller Städte mit über 200.000 Einwohnern mit dem für 2023 geplanten Deutschlandticket verglichen und auch die Preise für Einzelfahrten ins Verhältnis gesetzt.

Dabei wurden die Tarife für das jeweilige gesamte Stadtgebiet verglichen (z.B. Zone 5000 in Frankfurt). Betrachtet wurden die Erwachsenen-Preise für Einzelfahrscheine, die werktags um 8:00 Uhr gelten, sowie für Monatskarten für eine Person im Einzelverkauf und in der jeweils günstigsten allgemein erhältlichen Abo-Version mit monatlicher Zahlweise (bei einer Laufzeit von höchstens 12 Monaten).

Eine Monatsfahrkarte in Frankfurt kostet derzeit im Einzelkauf 97,10 Euro. Als Jahreskarte kostet sie bei Einmalabbuchung im Voraus 926,10 Euro = 77,18 Euro/Monat. Als 9-Uhr-Jahreskarte im Abonnement bei Einmal-Abbuchung im Voraus 740,90 Euro = 61,74 Euro/Monat.

Gegenüber dem Deutschlandticket ergeben sich folgende Ersparnisse:

Monatsfahrkarte im Einzelkauf 97,10 € – 49,00 € = 48,10 €
Jahreskarte bei Einmalabbuchung im Voraus 77,18 € – 49,00 € = 28,18 €
9-Uhr-Jahreskarte bei Einmalabbuchung im Voraus 61,74 € – 49,00 € = 12,74 €
Seniorenticket Hessen (ab 09:00 Uhr) bei Einmalabbuchung im Voraus (365 €) 30,41 € – 49,00 € = -18,59 €

Die einfache Fahrt im Tarifgebiet 5000 kostet aktuell 2,85 €. Wer das Deutschlandticket nutzt, muss also mindestens 18 mal die einfache Strecke zahlen, bevor das Deutschland-Ticket für ihn günstiger wird. Wer also z. B. als Berufstätiger an 9 Tagen durch Frankfurt pendelt, hat den Preis für das Deutschlandticket wieder drin.

Konditionen für das Deutschlandticket (Flatrate für den Regionalverkehr): Es wird bundesweit gültig sein und ermöglicht deutschlandweite Fahrten im Öffentlichen Personennahverkehr und Schienenpersonennahverkehr aller teilnehmenden Verkehrsunternehmen, Landestarife und Verkehrsverbünde sowie im verbundfreien Raum. Ein detaillierter Geltungsbereich wird in Kürze unter http://www.bahn.de/agb veröffentlicht. Das Ticket soll monatlich kündbar sein. Die meisten herkömmlichen Monatsticket-Abos hätten dagegen eine Mindestlaufzeit von einem Jahr.


Weiterführende Links

  • https://www.rmv.de/c/de/fahrkarten/sortiment-verkauf/fahrkarten-im-ueberblick/monatskarten/monatskarte-fuer-erwachsene
  • https://www.rmv.de/c/de/fahrkarten/sortiment-verkauf/fahrkarten-im-ueberblick/jahreskarten/persoenliches-jahreskarten-abonnement-erwachsene
  • https://www.rmv.de/c/de/fahrkarten/sortiment-verkauf/fahrkarten-im-ueberblick/jahreskarten/seniorenticket-hessen
  • https://www.bahn.de/angebot/regio/deutschlandticket
  • www.testberichte.de/link/deutschlandticket
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Und steter Tropfen füllt den Geldsack

Spendenübergabe an die SPTG

Die gemeinnützige Stiftung »Deutschland rundet auf« unterstützt den »Frankfurter Deutschsommer« mit einer Spendensumme von insgesamt 200.000 Euro und ermöglicht damit die Weiterentwicklung des Sprachbildungsprojekts der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Wer in der Vergangenheit im Einzelhandel beim Bezahlen auf volle 10 Cent aufrunden ließ, spendete bei seinem Einkauf ein paar Cent an die gemeinnützige Stiftung »Deutschland rundet auf«. Diese Stiftung sammelt die Gelder. Bei über 200 Mio. Aufrundungen kamen über 12 Mio. Euro an Spendengelder zusammen. Die gespendeten Beträge werden zu 100 % an geprüfte Förderprojekte weitergeleitet.

Nur 10 % der gestellten Anträge bestehen die hohen Qualitätsanforderungen der Stiftung und die eines externen Prüfpartners. Wenn ein Projekt die Anforderungen erfüllt, werden Projektkosten (wie zum Beispiel die Weiterentwicklung des »Frankfurter Deutschsommers«) mit bis zu 200.000 Euro gefördert.

Durch die Förderung des Programms »Deutschsommer« wird Kindern geholfen, an sich selbst zu glauben und ihr Potenzial zu entfalten – und das auch weit über die Ferien hinaus. Zielgruppe sind Kinder aus den dritten und vierten Klassen, die zum einen in ihrer Sprach- und Persönlichkeitsbildung gefördert werden und zum anderen nun auch in ihrer digitale Medienkompetenzen aufgebaut werden.

Neu ist in diesem Zusammenhang der Projektbaustein Deutschsommer „Plus“: Seit Ende Oktober 2022 werden 60 Kinder über 5 Monate hinweg gemeinsam in 3 Modulen in digitalen Treffen jeweils einen Themenschwerpunkt erarbeiten.

Bei einer digitalen Museumstour, einem Poetry-Slam und einer Hörspielproduktion verbessern die Kinder ihre Sprachkenntnisse und lernen gleichzeitig den sinnvollen Umgang mit einem Tablet und anderen digitalen Werkzeugen kennen. Für jedes der drei Module ist ein persönliches Treffen mit einem besonderen Schwerpunkt, wie beispielsweise einer Führung durch das Senckenberg Naturmuseum, vorgesehen.

In diesem pädagogischen Konzept lernen Kinder selbstständige Recherchen zu einem interessierenden Thema, den spielerischen Umgang mit digitalen Geräten und den gezielten Zugriff auf im Internet vorhandenen Wissens.

So geschult, entwickeln die Schüler Selbstsicherheit in einer immer komplexeren Welt. Ihre Deutschkenntnisse wachsen dabei wie von selbst. Dieses pädagogische Konzept wird in Frankfurt derzeit von der Polytechnische Gesellschaft erprobt und weiterentwickelt. 180 Kinder werden davon zukünftig jedes Jahr profitieren.

Die  dabei entstandenen Erfahrungen nutzen aber auch Schulen und pädagogische Einrichtungen in ganz Hessen. Auch Interessenten aus anderen Bundesländern soll auf Wunsch das entwickelte Know-how zur Verfügung gestellt werden.

Weiterführende Links

 


Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft
wurde 2005 von der Polytechnischen Gesellschaft errichtet. Ganz im Sinne der polytechnischen Ideen engagiert sie sich operativ und fördernd in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Technik, Kultur, Soziales und Bürgerengagement in Frankfurt am Main. Weitere Informationen unter www.sptg.de.

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Ketchup auf Pommes zur Erreichung des 1,5 Grad Klimaerwärmungsziels

Kunstaktion Klimaziele

Wie haucht man einen grauen Novembertag am besten Farbe und Abwechslung ein?
Nun, ein innovativer Riedberger, Herr Sören Pürschel, ließ sich dazu etwas einfallen. Positiv inspiriert von den zerstörerischen Aktionen, die sich Aktivisten in Berlin hatten einfallen lassen, hat er hier in Frankfurt das Kunstprojekt „Tomatenketchup auf Pommes schießen“ entwickelt.

Aus Materialien, die sich schon im Sperrmüll befanden, hat er ein neues Objekt gestaltet, in dessen Mittelpunkt eine Portion Pommes den Betrachter anlacht. Rechts oben in der Ecke wurde eine Ketchupflasche angebracht.

Als Überschrift nahm er das Ziel, auf das sich die wichtigsten Nationen der Welt verpflichtet hatten, das Klima der Erde um nicht mehr als 1,5 Grad zu erwärmen. Der Begriff Ketchup erinnert dabei an den englischen Begriff „Catch Up“, also Aufholen, Einholen oder auch mit einer Entwicklung Schritt halten, die einem sonst zu entgleiten droht.

In Kombination mit „Time to Ketchup” bedeutet das dann „es ist an der Zeit sich ranzuhalten (aufzuholen, Boden gut zu machen)“. Sei es bei der Erreichung der Klimaziele oder aktuell um Ketchup zu den Pommes zu bringen. (Immerhin hat Beuys auch Butter in die Ecke geschmiert und dies wird als Kunst interpretiert.)

Aber die projektbetrachtenden Passanten konnten natürlich auch ganz individuelle Parallelen ziehen oder darüber spekulieren, was es mit dieser Kunstinstallation auf sich hatte. Wer sich dazu überwinden konnte, sich mit diesem Projekt zu befassen, durfte die Ketchupflasche einsetzen, um einen roten Strahl von Ketchup in Richtung Pommes zu senden und zu prüfen, ob er auch richtig getroffen hatte.

Damit der nachfolgende Passant wieder die gleichen Ausgangsbedingungen vorfand, wurden die Spuren seines Vorgängers mit ein paar Blättern von einer Rolle Küchenpapier elegant beseitigt.

Kunstaktion Klimaziele

Kunstaktion Klimaziele

Wem diese Art von Gegenwartskunst nicht so zusagte, der konnte sich zu der nahegelegenen Schirn bewegen, um dort die aktuelle Chagall-Ausstellung zu bewundern, oder die prächtigen Bauten der neuen Altstadt von Frankfurt zu durchstreifen.

Sicherlich war diese Aktion nicht so medienwirksam wie die Bilderattentate in Berlin, aber sie waren ein schönes Beispiel dafür, was man mit einer Portion Kreativität so auf die Beine stellen kann. Und wer weiß, vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere Schüler, oder ihre Kunstlehrer dazu inspiriert, so ein Projekt weiterzuentwickeln und hier in Frankfurt auszuprobieren. Auf diese Weise kann man auch graue Novembertage zu bunten Ereignissen entwickeln.


Weiterführende Links zum Thema Bilderattentate aggressiver Klimaaktivisten

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Auch Beerdigungen werden teurer

Trauer J. Mühlbauer

Die Stadt verwaltet 36 Friedhöfe. Die Kosten für Wasser- und Pflegekosten, sowie allgemeine Preissteigerungen bei Personal, Energie und Entsorgung sind gestiegen.

Die geringe Niederschlagsmenge sowie die anhaltende Wärme über die Monate führte zu erhöhtem Gieß- und Pflegebedarf. Gleichzeitig muss das Grünflächenamt aber auch Bäume auf ihre Standfestigkeit überprüfen, gegebenenfalls fällen und neue Bäume nachpflanzen. Auch das trägt zu den hohen Kosten bei.

Da auch die Rücklagen aus dem Gebührenhaushalt der Friedhöfe aufgebraucht sind, kann der Kostenanstieg nicht mehr abgefedert werden. Nicht nur das Klima, sondern auch die Bestattungskultur sind im Wandel. Die klassische Sargbestattung wird immer weniger nachgefragt. Darauf reagieren die Friedhöfe bereits seit einigen Jahren mit naturnahen Bestattungen wie etwa dem Trauerwald in Oberrad.

Die letzte Preisfestsetzung war im Jahr 2020. Ab 2023 gelten die neuen Gebührensätze. Bei einem durchschnittlichen Anstieg um etwa 12 % kostet eine Urnenbestattung dann 2.632 Euro. Eine Urnenbestattung 2.938 Euro.

Auch die Bestatterbranche wird aktuell von mehreren Krisen gleichzeitig getroffen. Gestörte Lieferketten, die Energiekrise sowie steigende Kosten für Holz, Löhne und vieles andere machen der Branche zu schaffen. Die Mehrheit der Krematorien arbeitet mit Gas. Und das wird sich so schnell auch nicht ändern, denn Umbauten müssen langfristig geplant und finanziert werden.

Viele Bestatter wollen erst mal den Jahreswechsel abwarten und sehen, wie sich die Preise weiter entwickeln. Doch der Kostendruck ist jetzt schon erheblich und wird bald in steigende Preise münden.

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