Am Montag, den 05.05.2025 kam es in den Abendstunden in einer Tiefgarage in der Arthur-von-Weinberg-Straße zu einem Angriff und einem schweren Raub zum Nachteil eines 45-jährigen Mannes durch mehrere unbekannte maskierte Tatverdächtige.
Nach aktuellem Ermittlungsstand haben die Täter den Geschädigten in den Tagen vor der Tat an seiner Wohnanschrift intensiv beobachtet. Dazu nutzten sie Fahrzeuge, an denen zuvor entwendete Kennzeichen angebracht worden waren. Die Kennzeichen wurden am Tattag im Bereich der Hirtenstraße in Frankfurt am Main und in der Nacht vor der Tat im Vogelring in Neu-Isenburg entwendet. Der 45-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt.
Etwa eine Woche später, in der Sonntagnacht vom 12. auf den 13.05.2025 kam es in der Bleichstraße Ecke Spessartring in Rodgau zu einer ähnlichen Tat. Hier griffen mehrere, unbekannte männliche Tatverdächtige einen 26-jährigen Mann an und raubten ihn auf dem Heimweg aus. Auch dieser Geschädigte wurde durch die Tat verletzt. Es gibt Hinweise darauf, dass die beiden Taten zuvor gut geplant waren und miteinander in Verbindung stehen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten am Riedberg und in Rodgau oder zu den Kennzeichendiebstählen geben können werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 069 – 755 – 51299 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Am Vatertag (29. Mai) ist es wieder soweit: Der Burghof wird zum Schauplatz des Himmelfahrts-Festivals, das in diesem Jahr auf fünf Tage ausgedehnt wird! Vom 28. Mai bis zum 1. Juni erwartet die Besucher ein unvergessliches Erlebnis mit Live-Musik, köstlichen Speisen und zahlreichen Attraktionen für Groß und Klein.
Ein Festival der Superlative
Die Vorbereitungen für das Festival laufen bereits auf Hochtouren. Landwirt Martin Stark und Musiker Daniel Lux haben sich zusammengetan, um das Event noch professioneller zu gestalten. „Nach dem Vatertag ist vor dem Vatertag“, sagt Stark, der bereits im vergangenen Sommer mit den Planungen begann. Die beiden wissen, dass die fünf Tage anstrengend werden, doch die Vorfreude überwiegt!
Ein Blick hinter die Kulissen
„Wir haben uns auf die steigende Besucherzahl eingestellt“, erklärt Stark. Während im ersten Jahr 150 Gäste erwartet wurden, kamen im letzten Jahr bereits 1.500. Um dem Ansturm gerecht zu werden, wird ein neues Parkplatzfeld für 250 Autos hergerichtet – und falls das nicht reicht, gibt es sogar eine Pferdekoppel als zusätzliche Parkfläche!
Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem kleinen Spaziergang ist das Gelände gut zu erreichen.
Burghof-Hühnerstall
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Burghof-Hühnerstall50.173036, 8.605900
Ein umfangreiches Programm
Das Himmelfahrts-Festival beginnt am Mittwochabend mit der Band Pfund, die Rock `n` Roll aus vier Jahrzehnten präsentiert. Am Vatertag stehen die Quietschboys auf der Bühne, gefolgt von den Burghof Allstars, die mit Überraschungsgästen aufwarten.
Der Freitag bringt mit Depeche Reload einen musikalischen Leckerbissen, während am Samstag die „80s Rocknight“ mit John Diva und Cherry Bomb für nostalgische Stimmung sorgt. Der Sonntag ist dem Familienpublikum gewidmet: Der Farmers Family Day bietet freien Eintritt, Hüpfburgen, Pony-Reiten und eine Traktor-Show – ein Spaß für die ganze Familie!
Sicherheit und Komfort
Um den Besuchern ein sicheres Erlebnis zu bieten, wird es erstmals einen Sanitätsdienst und eine professionelle Security geben. Der Eintritt ab 15 Jahren kostet fünf Euro, um die gestiegenen Kosten zu decken. Statt einfacher Dixie-Klos wird ein betreuter Toilettenwagen bereitgestellt, damit es den Gästen an nichts fehlt.
Ein Ort der Begegnung
Die Atmosphäre auf dem Burghof ist einzigartig. Umgeben von Feldern und weit weg von den Nachbarn, können die Gäste ungestört feiern. „Die Hühner stören sich nicht am Lärm“, sagt Stark mit einem Schmunzeln. Die rund 11.000 Hühner auf seinem Hof legen auch bei Musik ihre Eier, und so kommt man gut miteinander aus.
Tickets und Informationen
Alle Informationen sowie Tickets sind online erhältlich unter http://www.burghof-huehnerstall.de. Seien Sie dabei, wenn das Federvieh rockt und erleben Sie fünf Tage voller Musik, Spaß und Gemeinschaft auf dem Burghof. Das Himmelfahrts-Festival verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle Generationen!
Am 29. April hat die Hochlaufphase der elektronischen Patientenakte (kurz ePA) begonnen. Das digitale Format, das es Gesundheitseinrichtungen erlaubt, per Knopfdruck alle medizinischen Daten eines Patienten auf einmal abzurufen, steht nun bundesweit zur Verfügung. War die E-Akte in den letzten Tagen ein medialer Dauerbrenner, gehen die Riedberger Apotheken ihrem Alltag weitestgehend unbehelligt von der digitalen Neuerung nach. Sie planen ihren Start erst für die kommenden Monate, spätestens aber für Oktober 2025. Dann nämlich wird das E-Format für alle Leistungserbringer verpflichtend. Bis dahin heißt es Ruhe bewahren. Der Grundtenor: Die Umstellung brauche Zeit. Für eine reibungslose Digitalisierung müsse einiges getan werden, nicht nur von Seiten der Apotheken.
In der Receptura Apotheke in der Altenhöferallee 5 zeigt man sich am Dienstag ob der Frage nach den Alltagserfahrungen mit der ePA überrascht. Bis zum Pflichtstart im Oktober werde man sich einarbeiten, aktuell sei die ePA aber noch kein Thema. Hierfür sei es noch zu früh. Auch Kunden hätten die elektronische Akte noch nicht angesprochen. Die Inhaberin der Apotheke im Riedberg-Zentrum OHG geht ins Detail: Niemand habe sich gemeldet. Die Kassen hätten sie bezüglich der Umstellung nicht kontaktiert, sie selbst sehe angesichts der Umstellung eine große Mehrarbeit auf sich zukommen. Es gebe zwar ein Webinar, das sie angesehen habe, für eine erfolgreiche Einarbeitung benötige man aber dringend Schulungen – für alle Mitarbeiter, und das vor Ort. Auch sie betont: Keiner ihrer Kunden habe sich bislang nach der E-Akte erkundigt. Und ergänzt: Die Versicherten müssten sich auch selbst informieren.
Geringes Interesse und großer Aufwand
Damit treffen die beiden Riedberger Apotheken einen Nerv: Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Pharma Deutschland zufolge kannten im Februar dieses Jahres rund 24 % aller gesetzlich Versicherten die elektronische Patientenakte nicht. In Hessen waren es sogar knapp 26 %. Inzwischen könnten die Zahlen zwar gestiegen sein, denn das Für und Wider der E-Akte wurde in den letzten Wochen heiß diskutiert. In den Apotheken schlägt sich die gesteigerte Aufmerksamkeit aber noch nicht nieder. Aufseiten der Versicherten herrscht Schweigen. Die Inhaberin der Apotheke im Riedberg Zentrum zieht Vergleiche zum E-Rezept: Auch dieses sei im Januar 2024 als große Neuerung gepriesen worden, aber kaum ein Kunde nutze es – bis heute.
Auch mit dem Eindruck, man werde bei der Umstellung auf das digitale Format allein gelassen, liegt die Apothekerin im bundesweiten Trend. Bereits vor zwei Jahren hatten sich Ärzte im Zuge einer Umfrage von Arzt und Wirtschaft und jameda.de zur anstehenden Digitalisierung des Gesundheitswesens geäußert. Knapp die Hälfte gab damals an, sich überfordert zu fühlen, und wünschte sich mehr Unterstützung bei der konkreten Umsetzung. Daran scheint sich bis heute nichts geändert zu haben. Laut der Deutschen Presseagentur (dpa) seien die ersten Tage mit der ePA von Unsicherheit, Ernüchterung und Chaos geprägt gewesen. Technisch problematisch und unübersichtlich sei die digitale Neuerung, wie Hessens Praxen und Kliniken zu berichten wussten. Christian Sommerbrodt, Vorsitzender des Hausärzteverbands, bezeichnete die E-Akte im dpa-Interview gar als „Telefon mit Wählscheibe“, obgleich man ein iPhone versprochen bekommen habe.
Am Ende alles nicht so tragisch
Und der Datenschutz? Kriminelle, die Daten hacken, gebe es überall, so die die Inhaberin der Apotheke im Riedberg-Zentrum, um auf den pharmazeutischen Alltag im Frankfurter Norden zurückzukommen. Das sei kein ePA-spezifisches Phänomen. Lücken in der Datensicherheit waren wie Hürden bei der technischen Umsetzung lange diskutiert worden und hatten zuletzt Zweifel am viel zitierten „Quantensprung in der Versorgung der Patienten“ aufkommen lassen.
Tatsächlich entspricht dieser Quantensprung Mitte Mai mehr einem Quantensprung im physikalischen Sinne als der rhetorischen Figur des Quantensprungs. Letztere meint stets einen revolutionären Fortschritt, eine grundlegende Umwälzung innerhalb kürzester Zeit. In der Physik dagegen wird ein Quantensprung als kleinste nur mögliche Zustandsänderung definiert. Auch der Start der ePA verläuft in kleinen Schritten, zögerlich. „Am Ende wird aber alles nicht so tragisch“, zeigt sich die Inhaberin der Apotheke im Riedberg-Zentrum zum Schluss optimistisch. Ob und wie die ePA in den kommenden Monaten im Alltag der Riedberger Apotheken ankommt, bleibt geduldig abzuwarten. Ihr Gelingen dürfte nicht zuletzt davon abhängen, wie Versicherte, Gesundheitseinrichtungen und politische Entscheidungsträger in Zukunft zusammenarbeiten.
Am Freitagabend, 16. Mai, kam es um kurz nach 20 Uhr zu einem Brand in einem Nebengebäude auf dem Gelände einer Seniorenwohnanlage in der Kreuzerhohl in Frankfurt-Niederursel.
Das Feuer brach vermutlich auf einem Balkon aus und breitete sich rasch auf das hölzerne Pultdach und in eine Wohnung aus. Alle 9 Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich glücklicherweise rechtzeitig und unverletzt selbst ins Freie retten.
Die Feuerwehr Frankfurt war mit bis zu 130 Einsatzkräften und über 30 Fahrzeugen im Einsatz – darunter auch drei Drehleitern. Die Löscharbeiten waren besonders aufwändig: Um versteckte Glutnester zu erreichen, musste die Blechverkleidung des Dachs geöffnet werden.
Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr von den Freiwilligen Feuerwehren aus Niederursel, Seckbach, Kalbach, Nieder-Erlenbach und Schwanheim. Die Einsatzkräfte arbeiteten in Schichten, um die Belastung gleichmäßig zu verteilen und möglichst schnell Einsatzerfolge zu erzielen.
Gegen 1:30 Uhr konnten die Maßnahmen deutlich reduziert werden. Der Brand war unter Kontrolle, und aktuell ist nur noch eine Brandwache vor Ort.
Am 20. Mai ist es wieder soweit: Der Internationale Weltbienentag steht vor der Tür! Seit seiner Einführung im Jahr 2018 wird dieser besondere Tag weltweit gefeiert, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Bienen zu schärfen. In diesem Jahr fällt der Weltbienentag auf einen Dienstag, und die »Bee Friends Frankfurt« nutzen die Gelegenheit, um am darauffolgenden Samstag ein eindrückliches Fest zu veranstalten.
Tag der offenen „Bienenbeute“
Am Samstag, den 24. Mai, lädt der Imkerverein »Bee Friends Frankfurt« alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür an ihrem Lehrbienenstand am Rande von Kalbach ein. Unter dem Motto „Einblick in die Welt der Bienen“ haben die Besucher die beste Gelegenheit, die faszinierende Welt der Bienen hautnah zu erleben. Die Mitglieder des Vereins öffnen die Behausungen (Beuten) der Bienen und erklären anschaulich, wie diese wichtigen Insekten leben und arbeiten.
Honig und mehr
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung wird die Erklärung sein, wie der Honig ins Glas kommt. Besucher können erfahren, welche Schritte notwendig sind, um aus dem Nektar der Blumen den süßen Genuss zu gewinnen. Aber das ist noch nicht alles! Die Gäste sind herzlich eingeladen, verschiedene Honigsorten zu verkosten – und nicht nur lokale Sorten stehen auf dem Programm. Es wird eine Vielzahl von Geschmäckern und Aromen zu entdecken geben, die die Vielfalt der Bienenprodukte widerspiegeln.
Kulinarische Köstlichkeiten
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Die »Bee Friends Frankfurt« bieten ein abwechslungsreiches Speisen- und Getränkeangebot an, das sowohl für Bienenliebhaber als auch für hungrige Gäste geeignet ist. Genießen Sie leckere Snacks und erfrischende Getränke, während Sie mehr über die wichtigen Aufgaben der Bienen erfahren.
Wo und wann?
Der Lehrbienenstand befindet sich am Ortsrand von Kalbach, nur 200 Meter vom Sportplatz des FC Kalbach entfernt. Der Weg dorthin trägt den Namen »Zum Gickelhahn«, und die Veranstaltung findet von 11 Uhr bis 17 Uhr statt. Egal, ob Sie ein erfahrener Imker sind oder einfach nur neugierig auf die Welt der Bienen – dieser Tag bietet für jeden etwas.
Ein Erlebnis für die ganze Familie
Der Tag der offenen Tür ist nicht nur für Erwachsene gedacht. Auch Familien mit Kindern sind herzlich willkommen! Es gibt zahlreiche Aktivitäten und Informationen, die sowohl für kleine als auch für große Bienenfreunde spannend sind. Lassen Sie sich von der Faszination der Bienen anstecken und lernen Sie, wie wichtig diese kleinen, fleißigen Insekten für unsere Umwelt sind.
Kommen Sie vorbei, genießen Sie die Atmosphäre und lassen Sie sich von der Vielfalt der Bienenprodukte begeistern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, gemeinsam mit Ihnen diesen besonderen Tag zu feiern!
Rosa-Luxemburg-Straße: Teilsperrung wegen vorbereitender Arbeiten unter der Brücke am Nordwestzentrum wegen vorbereitender Arbeiten unter der Brücke am Nordwestzentrum
Seit November 2024 ist das Brückenbauwerk 122/05 im Bereich des Nordwestzentrums für den Verkehr gesperrt. Nach umfangreichen Planungen und Vorbereitungen beginnen nun ab Montag, 19. Mai, vorbereitende Arbeiten vor Ort, damit die Brücke voraussichtlich im Herbst dieses Jahres wieder für den Verkehr geöffnet werden kann. Über die Brücke verlaufen die an der Feuer- und Rettungswache 21 vorbeiführenden Zu- und Abfahrten zwischen der Rosa-Luxemburg-Straße und dem Erich-Ollenhauer-Ring.
Die nun beginnenden Arbeiten dienen der Vorbereitung für das Errichten eines Tragsystems zur Unterstützung der Brücke. Dazu werden nördlich und südlich der Brücke Behelfsüberfahrten zwischen den getrennt geführten Fahrspuren gebaut. Diese dienen dazu, den Verkehr jeweils auf die andere Fahrspur verschwenken zu können, wenn auf einer Seite unter der Brücke gearbeitet wird.
Rund eine Woche lang, von Montag, 19. bis voraussichtlich Freitag, 23. Mai, werden die jeweils rechten Beschleunigungsstreifen der Feuer- und Rettungswache in Fahrtrichtung stadteinwärts und stadtauswärts nicht zur Verfügung stehen. Für Rettungsfahrzeuge wurde eigens eine Behelfsausfahrt in Fahrtrichtung stadteinwärts hergestellt.
Parallel dazu werden bis voraussichtlich Montag, 16. Juni, die jeweils linken Fahrspuren der Rosa-Luxemburg-Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Betroffen ist hiervon der Bereich ab der Höhe U-Bahn-Tunnel bis kurz vor der Titus-Brücke. Einspurig bleibt die Rosa-Luxemburg-Straße dabei durchgängig befahrbar.
Auch auf den Auffahrts- beziehungsweise Abfahrtsstreifen auf der Rosa-Luxemburg-Straße Fahrtrichtung stadtauswärts gibt es teilweise Fahrbahnsperrungen. Der Verkehr kann jedoch weiterhin fließen.
Zur Erinnerung: Die Stadt musste die Brücke Ende vergangenen Jahres sperren, da eine Nachrechnung zu den im Bauwerk verbauten Spannstählen in Verbindung mit den vorhandenen Kräften und Spannungen potenzielle Defizite aufzeigte.
Ab dem 1. Juli 2025 steigen die Preise für Fernwärme in Frankfurt deutlich. Der lokale Energieversorger Mainova hat angekündigt, dass die Kosten für Fernwärme um bis zu 36 % steigen werden. Dies betrifft etwa 60.000 Haushalte und auch einige Großkunden wie Schulen und Unternehmen. Für die meisten Kunden, die direkt mit der Mainova abrechnen, wird die Preiserhöhung im Durchschnitt 26 % betragen.
Vergleich der Heizkosten
Für eine Musterwohnung mit 70 qm steigen die Heizkosten für Fernwärme auf etwa 1.055 Euro pro Jahr. Das sind rund 225 Euro mehr als im Vorjahr. Im Vergleich dazu kosten Gasheizungen etwa 864 Euro (plus 53 Euro) und Öl-Heizungen 892 Euro (minus 127 Euro). Diese Unterschiede sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter das Auslaufen von Preisbremsen und Steuererleichterungen.
Gründe für die Preiserhöhung
Die Hauptgründe für die Preiserhöhung sind:
Investitionen in die Infrastruktur: Die Mainova plant, das Fernwärmenetz erheblich auszubauen. Bis 2040 sollen 450 Kilometer neue Rohre verlegt werden, um die Versorgung zu verbessern und klimafreundlicher zu werden.
Umstellung auf erneuerbare Energien: Die Mainova will bis 2040 klimaneutral werden. Dazu gehört der Umstieg von Kohle auf Gas und Wasserstoff in den Heizkraftwerken.
Regulatorische Anforderungen: Es gibt neue gesetzliche Vorgaben, die zusätzliche Kosten verursachen, wie zum Beispiel erhöhte Informationspflichten bei der Abrechnung.
Verbrauchstransparenz gefordert
Eine Umfrage zeigt, dass viele Mieter in Frankfurt mehr Informationen über ihren Energieverbrauch wünschen. 72 % der Befragten erhalten keine monatliche Übersicht über ihren Verbrauch. Viele würden sparsamer heizen, wenn sie aktuelle Informationen über ihren Energieverbrauch hätten.
Das bedeutet für die Zukunft
Die Preiserhöhung für Fernwärme in Frankfurt wird viele Haushalte belasten. Dennoch ist es wichtig, dass die Stadt in die Zukunft investiert, um eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zu gewährleisten. Verbraucher sollten sich über ihre Heizkosten informieren und Möglichkeiten zur Einsparung nutzen.
Mainova und Stadt präsentieren Entwurf für geplanten Wärmespeicher
Die Mainova AG plant am Heizkraftwerk West in der Gutleutstraße den Bau eines Wärmespeichers. Der über 60 Meter hohe und 30 Meter breite flexible Speicher funktioniert wie eine Art überdimensionale Thermoskanne und ist Teil der umfassenden Dekarbonisierungsstrategie der Mainova. Er optimiert die Fernwärmeversorgung in unserem Verbundsystem.
Der Wärmespeicher soll die Wärmeerzeugung zusätzlich flexibilisieren und die Versorgungssicherheit für die Fernwärmeversorgung Frankfurt erhöhen. Er speichert Wärme in Form von Wasser, wenn sie nicht gebraucht wird, zum Beispiel nachts. Sie kann dann zur Verfügung gestellt werden, wenn sie benötigt wird. Das verringert die CO2-Emmissionen pro Jahr perspektivisch um bis zu 10.000 Tonnen. Der Bau soll ab 2027 umgesetzt werden – vorbehaltlich einer ausstehenden Gremienentscheidung.
Über die Mainova AG Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2024 einen bereinigten Umsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro. Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem rund 14.500 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Die Aufgaben der Mainova Servicedienste GmbH erstrecken sich auf das Messwesen, die Abrechnung der Lieferungen und Leistungen sowie das Forderungsmanagement. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind zu rund 75 % die Stadt Frankfurt am Main sowie zu rund einem Viertel die Thüga. Darüber hinaus befindet sich ein kleiner Anteil in Streubesitz.“
Schwarmzeit der Bienen: Ein faszinierendes Naturschauspiel
Die Monate zwischen April und Juli markieren eine besonders spannende Zeit für Bienenvölker – die Schwarmzeit. In dieser Phase teilen sich die Völker, und ein großer Teil der Bienen fliegt mit ihrer Königin aus dem Bienenstock. Dieses beeindruckende Schauspiel, bei dem sich die Bienen zu einer Traube sammeln, kann oft in der Nähe ihres ursprünglichen Standorts beobachtet werden. Von dort aus machen sich Kundschafter-Bienen auf die Suche nach einem neuen Zuhause.
Die Herausforderung der Überlebensfähigkeit
Der ausgeflogene Schwarm hat jedoch ein großes Problem: Er ist nicht lange überlebensfähig. Der Hauptgrund dafür ist das Fehlen geeigneter Nisthöhlen, die für das Überleben der Bienen unerlässlich sind. Spätestens zum Herbst sind die meisten Schwärme ohne ein sicheres Zuhause leider tot. Daher ist es von großer Bedeutung, Bienenschwärme einzufangen und zu retten.
Erfahrene Imker sind gefragt, um diese Schwärme zu bergen und sie an einen neuen, sicheren Standort zu bringen. Besonders wichtig ist, dass die Schwärme gefahrlos erreichbar sind. Idealerweise hängen sie nicht höher als 3 bis 4 Meter in einem Baum und sind von außen gut zugänglich.
Aktive Imker in Kalbach-Riedberg
Die Riedbergimker haben in unserem Stadtteil bereits Ende April und Anfang Mai insgesamt sechs Bienenschwärme geborgen. Diese engagierten Imker setzen sich aktiv dafür ein, die Bienenpopulation zu schützen und zu unterstützen. Ihre Arbeit ist nicht nur wichtig für die Bienen selbst, sondern auch für die Umwelt und die Biodiversität in unserer Region.
Hotline für Bienenschwärme
Um eine effektive Bergung der Bienenschwärme zu gewährleisten, hat der Imkerverein Bee Friends Frankfurt, der in Kalbach-Riedberg ansässig ist, eine Hotline eingerichtet. Die Nummer lautet 0176 – 54 58 28 26. Wenn Sie einen Bienenschwarm sehen, zögern Sie nicht, diesen unter der genannten Nummer zu melden. Die Bergung der Bienen wird dann organisiert, um sicherzustellen, dass die Schwärme in ein neues Zuhause gebracht werden.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Feuerwehr nicht der richtige Ansprechpartner für die Bergung von Bienenschwärmen ist. Sie wird nur aktiv, wenn eine drohende Gefahr für die Allgemeinheit besteht. Daher ist es entscheidend, dass die Bürger bei der Meldung von Bienenschwärmen die Hotline der Imker nutzen.
Wussten Sie, dass Bienen in der Regel zwischen 10 Uhr und 16 Uhr aus ihrem angestammten Bienenstock fliegen? Diese Zeitspanne ist optimal für die Schwarmbildung und die Suche nach neuen Nistplätzen. Die Riedbergimker sind stets bereit, in dieser Zeit zu helfen und Schwärme zu retten.
Durch ihre engagierte Arbeit und die Hotline für Bienenschwärme wird sichergestellt, dass diese wertvollen Insekten geschützt und gerettet werden. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Bienen in unserer Region weiterhin gedeihen können!
Wer zufällig am letzten Sonntag, den 11. Mai unterwegs war und einen Abstecher zum »Alten Flugplatz Kalbach-Bonames« machte, stieß dort auf eine Veranstaltung des »Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs«. Dieser war mit einer Reihe von Ständen vertreten und bot zahlreiche Dienstleistungen an.
Für all diejenigen, die gerne Eigentümer ihres Fahrrads bleiben wollen und ihr Fahrrad noch nicht codiert haben, bot sich hier die Gelegenheit von den Fachleuten eine Fahrradcodierung vornehmen zu lassen.
Diese schützt zwar nicht direkt vor Diebstahl, senkt aber die Attraktivität für Gauner erheblich, da diese beim Wiederverkauf erhebliche Probleme bekommen, wenn der Käufer entdeckt, dass das Fahrrad jemanden anders gehört und kein offizieller Kaufvertrag mit den entsprechenden Begleitpapieren vorgewiesen werden kann.
ADFC Eigenwerbung
Natürlich machte der ADFC bei dieser Gelegenheit auch ein wenig Werbung für eine Mitgliedschaft in seinem Verein. Eine Einstiegsmitgliedschaft für ein Jahr wurde für 19 € angeboten. Das sind nicht mal 1,50 € pro Monat.
Darüber hinaus wurden auch eine ganze Reihe von Informationsmaterialien dem Publikum angeboten, von Fahrradkarten über Veranstaltungshinweise bis zu Büchern über touristische Attraktionen der Region.
Verpflegung
Die Firma »Höchster Röstgenuss« war mit ihrem Team ebenfalls am »Alten Flugplatz«. Sie bot eine ganze Reihe von Köstlichkeiten für den spontanen Verzehr an, z.b:
Oberhessischer Handkäse mit Brot und Butter für 5,50 €
»Drillinge Kartoffeln«* mit grüner Soße für 8 €
130 g reine Rindswurst im zarten Schafsaitling mit Brot und Senf für 6 €
160 g oberhessische Bauernbratwurst, dazu Brot und Senf ebenfalls für 6 €
Für Fischliebhaber wurde eine Taunusforelle angeboten, mit grüner Soße und dazu »Drillinge Kartoffeln«* für insgesamt 18 Euro.
Darüber hinaus gab es eine kleine Eiskarte, mit 3 Geschmacksrichtungen (Vanille, Schokolade und Erdbeere). Die Kugel für 2 € oder was Kinder besonders interessieren dürfte, ein Spaghettieis nach Wahl für 8,50 €.
Für die Erwachsenen gab es eine Liste mit Kaffee-Spezialitäten, die Preise je nach Variante zwischen 3 € und 5 € und wer keinen Kaffee mochte, bekam für 2 € auch einen Tee.
Für die Liebhaber von Flaschengetränken gab es Apfelschorle, Spezi und Wasser.
Wer etwas gegen das Absinken seines Blutzuckerspiegels machen wollte, konnte auf frischen Kuchen zurückgreifen in verschiedenen Sorten, je Stück 4 €.
Kleiner Hinweis am Rande: die Firma hat montags und dienstags ihren Ruhetag, sie ist mittwochs bis samstags von 12 Uhr bis 20 Uhr am Platz aktiv und an Sonn- und Feiertagen von 11 Uhr bis 20 Uhr.
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* Drillinge sind kleine Kartoffeln. Unter die Bezeichnung fallen lange oder länglich ovale Knollen mit einer Größe von 25 bis 35 Millimetern sowie runde und ovale Exemplare mit einem Durchmesser von 25 bis 40 Millimetern. Die Sorte ist für die Bezeichnung Drillinge ohne Bedeutung.
Naturlotsen
Auch die Station der Naturlotsen hatte ihre Türen geöffnet. Draußen standen schattenspendende Schirme und Holzklappstühle für die ausdrücklich eine Landeerlaubnis erteilt worden war.
Naturlotsen Ruhezone
Vor dem Haus und im Haus wurden eine ganze Reihe von Informationsbroschüren angeboten und die Mitarbeiter standen mit Rat und Tat interessierten Bürgern zur Seite. Alles im allem ein schönes Freizeitangebot, was vor allem bei gutem Wetter Freizeitsportler und Familien an die frische Luft lockt und zur Bewegung animiert.
Im Alter kann es zunehmend schwierig werden, sich im Alltag allein zurechtzufinden. Das BIAzza NordWest eröffnet am Tituscorso 2B ein Beratungscafé, das dort ansetzt, wo Senioren nicht mehr von sich aus weiterwissen. Ältere Menschen, die Unterstützung suchen, können ab dem 20. Mai immer dienstags zwischen 13:30 Uhr und 15:30 Uhr in die neu geschaffene Anlaufstelle kommen. Hier können sie sich über Probleme bei der Alltagsbewältigung sowie über mögliche Lösungen austauschen.
BIAzza im Nordwestzentrum
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BIAzza im Nordwestzentrum50.158133, 8.634658
In Krisen beraten
Im Café treffen sie auf Menschen, die ihnen beratend zur Seite stehen, ob bei Problemen mit Behörden, bei allgemeinen Fragen zum Thema Altern oder bei der Suche nach dem richtigen Hilfsangebot. Das neue Beratungscafé gehört zur Diakonie Frankfurt, die Menschen in herausfordernden Situationen eine helfende Hand reicht. Das Angebot an individuellen Unterstützungsprogrammen wird mit der Eröffnung des Beratungscafés um einen öffentlichen Treffpunkt erweitert. Liegt der Schwerpunkt der Diakonie traditionell auf dem Angebot von Hilfeleistungen bei persönlichen Krisen, wird es in Zukunft auch möglich sein, diese Krisen unkompliziert bei einer Tasse Kaffee anzusprechen.
Zu Umbrüchen im Alter kann es etwa im Fall plötzlicher Erkrankungen kommen, die zum Verlust geistiger oder körperlicher Fähigkeiten führen. Aber auch schleichend können alternde Menschen Fähigkeiten verlieren, die ihnen ihr Leben lang selbstverständlich erschienen: Das Tragen der Einkaufstasche fällt schwer, der Weg zu Bekannten lässt sich nicht mehr ohne Mühen zurücklegen. Was früher eine Leichtigkeit war, mag heute nicht mehr ohne Unterstützung gelingen.
Grund hierfür kann mitunter auch eine sich stetig verändernde Umwelt sein: In den Weiten der Digitalisierung und im Bürokratiedschungel kann sich verlieren, wer nicht gut aufgestellt ist. Um Überforderung und Frust vorzubeugen, empfiehlt sich der Austausch über alltägliche Herausforderungen und die gemeinsame Entwicklung von Ideen: Wie kann ich souverän durch die mir begegnenden Schwierigkeiten navigieren? Wichtig ist ein leicht zugängliches Hilfsangebot, das ältere Menschen dabei unterstützt, ihr Leben aktiv selbst zu gestalten.
Gesellschaftlichem Trend entgegenwirken
Solche Angebote haben in den letzten Jahren einen massiven Rückbau erlebt. Insbesondere der Pflegesektor steckt in einer tiefen Krise, und Beratungsangebote können mit der Entwicklung hin zu einer stetig älter werdenden Gesellschaft kaum noch Schritt halten. Während der demographische Wandel voranschreitet, schrumpfen die Institutionen, die Antworten auf ihn finden.
Neben fehlenden Hilfsangeboten hat sich in den letzten Jahren auch der Trend zur Vereinsamung älterer Menschen verstärkt. Immer öfter sind Senioren im Alltag auf sich allein gestellt, etwa wenn Freunde sterben oder sie keine Verwandten haben, die ihnen helfend zur Hand gehen. Zivilgesellschaftliche Organisationen wie Vereine verzeichnen seit Jahren einen Schwund und fallen damit immer öfter als Vernetzungsmöglichkeit weg. Dabei ist klar: Allein lassen sich Probleme schlechter bewältigen als gemeinsam.
Das neue Beratungscafé setzt also genau dort an, wo es gebraucht wird. Es schließt eine Lücke in der niedrigschwelligen Unterstützung Älterer und holt Krisengeschüttelte aus der Isolation. Als Träger von Gemeinschaft, Ratschlag und Hilfe zum selbstbestimmten Leben investiert das neue Café in die Zukunft aller Bewohner der Frankfurter Nordweststadt. Mit der Ankündigung, eine einfach zugängliche Anlaufstelle zu sein, macht es derweil Ernst: Das Beratungscafé ist kostenlos, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.