Kategorie: AktuelleNEWS

Mehr Schatten für den Riedbergplatz: Ein Kompromiss für mehr Komfort

Lamellenkonstruktion auf dem Piratenspielplatz

In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 12 wurde ein bedeutender Schritt zur Umgestaltung des Riedbergplatzes beschlossen. Die geplanten Schattendächer, die über einer Kinderspielfläche, Fahrradständern und Sitzgelegenheiten errichtet werden sollen, stehen im Mittelpunkt der Diskussion.
Der Ortsbeirat hat der Bau- und Finanzierungsvorlage des Magistrats nur unter der Bedingung zugestimmt, dass alternative Materialien zu den ursprünglich vorgesehenen Betondächern gefunden werden.

Der interfraktionelle Antrag

Ronald Bieber von den Grünen hat einen interfraktionellen Antrag formuliert, der Holz- oder Stahlpfosten für die Schattendächer vorschlägt. Diese Konstruktion soll die Schattenwirkung durch schräg stehende Holzlamellen erreichen, ähnlich wie auf dem Piratenspielplatz im Kätcheslachpark West. Zudem sollen zwei der Dächer mit Kletter- oder Rankpflanzen begrünt werden, um eine zusätzliche Kühlungswirkung zu erzielen.

„Es ist erfreulich, dass wir nach intensiven Diskussionen zu einem Kompromiss gefunden haben“, erklärte Herr Bieber. Der Vorschlag wurde an alle Fraktionen sowie die Klimaschutz-Initiative Riedberg und die Kinderbeauftragte weitergeleitet.

Bedenken gegenüber Betondächern

Die ursprünglichen Pläne sahen Betondächer vor, was auf Widerstand im Ortsbeirat stieß. Der Ortsbeirat kritisierte, dass der versiegelte Riedbergplatz zwar teilweise von Betonpflastersteinen befreit werden soll, gleichzeitig jedoch neue Betondächer errichtet werden. Diese Widersprüchlichkeit wurde als nicht nachvollziehbar empfunden, da unter einem Betondach kein schattiger Wohlfühlort entstehen könne. Zudem verursacht die Herstellung von Beton einen hohen CO₂-Ausstoß, was in Zeiten des Klimawandels als nicht zeitgemäß gilt.

Beispiel für Verschattung auf dem Piratenspielplatz

Beispiel für Verschattung auf dem Piratenspielplatz

Zielgerichtete Gestaltung

Im Antrag wird gefordert, dass die tragenden Pfosten der Schattendächer aus Holz oder Stahl bestehen und die Schattenwirkung durch schräg stehende Holzlamellen erzielt wird. Dies soll sicherstellen, dass der Kleinkinderspielbereich nicht durch Pfosten eingeschränkt wird. Die Lamellen sollen so ausgerichtet werden, dass sie zu verschiedenen Tageszeiten maximale Schattenwirkung bieten.

Die geplanten Schattendächer sollen architektonisch ansprechend gestaltet werden und die Bedeutung des Platzes unterstreichen.

Umweltschutz und Bürgerbeteiligung

Die Umgestaltung des Riedbergplatzes verfolgt das Ziel, den Platz grüner, natürlicher und schattiger zu gestalten. Der Ortsbeirat setzt sich seit vielen Jahren für die Entsiegelung des Riedbergplatzes ein und wird dabei von lokalen Initiativen unterstützt. Die aktuelle Planung sieht vor, dass der Platz seine bisherigen Funktionen behält und sogar erweitert.

Die Entscheidung für eine Holz- oder Stahlkonstruktion wird als umweltfreundlich angesehen, da Holz eine bessere CO₂-Bilanz aufweist und vergleichsweise kostengünstig ist. Der Ortsbeirat möchte sicherstellen, dass die Gestaltung der Schattendächer sowohl den Bedürfnissen der Bürger als auch den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht wird. Betondächer wären darüber hinaus die weitaus kostspieligste Variante.

Ausblick

Die geplante Umgestaltung des Riedbergplatzes mit den neuen Schattendächern könnte eine signifikante Verbesserung für die Lebensqualität der Anwohner darstellen. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung zeigt der Ortsbeirat, dass er die Anliegen der Bevölkerung ernst nimmt und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Nachdem endlich eine Detailplanung und eine Kostenberechnung vorliegt und die Frage der Beschattung noch geklärt werden konnte sollte jetzt einer zeitnahen Umsetzung nichts mehr im Wege stehen.


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Konzeptverfahren für gemeinschaftliches Wohnen in Niederursel entschieden

MainRiedberg hatte im Januar über ein geplantes gemeinschaftliche Wohnprojekt berichtet, das auf der Liegenschaft des St. Katharinen- und Weißfrauenstift in Niederursel entstehen soll. Im Rahmen eines Konzeptverfahrens sollte unter verschiedenen Bewohnergruppen eine ermittelt werden, die mit dem besten Konzept zur Nutzung, Vermietung und Bewirtschaftung überzeugt.
Wie das Presseamt der Stadt Frankfurt heute informiert, ist die Wahl auf die Projektgruppe Wohnbar:FFM gefallen:

Im Rahmen des Konzeptverfahrens für das gemeinschaftliche Wohnprojekt in direkter Nachbarschaft zur bestehenden Seniorenwohnanlage im Kreuzerhohl in Niederursel ist die Entscheidung gefallen: Von den sieben eingegangenen Bewerbungen wurden sechs Projektgruppen zur Präsentation eingeladen. Die Gruppe Wohnbar:FFM konnte mit ihrem Konzept besonders überzeugen und wurde für die Umsetzung des Projekts ausgewählt. Die Frauenwohngruppe verfolgt den Ansatz, gemeinschaftliches Wohnen zu realisieren, das ihnen als Frauen ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliches Engagement unabhängig von Alter, Handicap, Einkommen und in verschiedenen Lebensphasen ermöglicht. Das Verfahren wurde gemeinsam von der Stadt Frankfurt und dem St. Katharinen- und Weißfrauenstift ausgelobt.
„Die große Zahl und hohe Qualität der Bewerbungen zeigen, dass es in Frankfurt ein starkes zivilgesellschaftliches Interesse gibt und viele gute Ansätze für gemeinschaftliche Wohnformen vorhanden sind“, sagt Marcus Gwechenberger, Senior des Pflegamtes und Dezernent für Planen und Wohnen. „Das ist ein starkes Signal für unsere Stadtentwicklungspolitik. Wir wollen gemeinschaftliches Wohnen im Mietmodell weiter stärken und sehen dieses Verfahren als Vorbild für künftige Projekte.“

Mehrwert für das Quartier und die Seniorenwohnanlage
Die ausgewählte Projektgruppe wird künftig in direkter Nachbarschaft zur bestehenden Seniorenwohnanlage im Kreuzerhohl auf einer Grundstücksfläche von 1062 Quadratmetern ein gemeinschaftliches Wohnmodell im Mietformat realisieren. Das geplante Wohnhaus umfasst rund 670 Quadratmeter Wohnfläche sowie 30 Quadratmeter Gemeinschaftsflächen. Der dreieinhalbgeschossige Neubau in Holzrahmenbauweise wird Platz für bis zu zehn Wohneinheiten bieten. Zudem stehen der Gruppe Gemeinschaftsräume in der benachbarten Seniorenanlage zur Mitnutzung offen. Ziel des Projekts ist nicht nur das Schaffen von gemeinschaftlichem Wohnraum, sondern auch die Belebung des Grundstücks im Sinne einer guten Nachbarschaft. Geplant sind generationsübergreifende Angebote und eine Öffnung ins Quartier. Die bislang als Parkplatz genutzte Fläche wird mit dem Wohnhaus bebaut und so im Sinne des Stiftungszwecks sinnvoll in Wert gesetzt.

Ursula Poletti, Direktorin des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts, freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Projektgruppe und erklärt: „Mit der Gruppe Wohnbar:FFM e.V. gewinnen wir engagierte Nachbarinnen, die unsere Vision von einem generationenübergreifenden, solidarischen Miteinander teilen. Das Projekt ist für uns nicht nur ein architektonischer Gewinn, sondern vor allem eine wertvolle Bereicherung für das St. Katharinen-Wohnstift Niederursel und das soziale Leben im Quartier. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg.“

Partizipation und kooperative Planung mit erprobten Partnern
Das Projekt wird von der Stiftung errichtet und an die ausgewählte Gruppe im Rahmen eines Generalmietvertrags vermietet. Dabei sind die zukünftigen Bewohnerinnen aktiv in die Planungs- und Umsetzungsprozesse eingebunden. Für die Architektur sind die im Wohnbau erfahrenen Architekturbüros Baufrösche aus Kassel und Dunkelau Giebel Architekten aus Frankfurt beauftragt, die über ausgewiesene Expertise im gemeinschaftlichen Bauen verfügen. Das Projektsteuerungsbüro Proprojekt begleitet die Gruppe durch den Planungsprozess und sorgt für eine koordinierte Umsetzung. Ziel ist ein nachhaltiger Wohnraum, der nicht nur ökologisch verantwortungsvoll gebaut wird, sondern auch langfristig bezahlbar bleibt.

Die Auswahl der Projektgruppe erfolgte durch einen fachkundig besetzten Beirat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts, der lokalen Politik sowie externen Expertinnen und Experten für gemeinschaftliches Wohnen. In beratender Funktion war das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen beteiligt. Die Stadt Frankfurt sieht in dem Modellprojekt einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige, sozial gerechte und inklusive Stadtentwicklung.

Die Projektgruppe Wohnbar:FFM
Die Wohngruppe besteht aus zwölf Frauen im Alter von 56 bis 70 Jahren, die einen vielfältigen, beruflichen Hintergrund mit Schwerpunkt im Sozialen Bereich haben. Ihr Lebensmittelpunkt war und ist die Stadt Frankfurt. Sie sind seit fünf Jahren im Verein Wohnbar:FFM organisiert und kennen sich zum Teil schon seit über 30 Jahren, unter anderem über den Vereinssport.

Besonders überzeugt hat der Ansatz der Gruppe, für die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnanlage unter anderem Biographie-Projekte und Bildungserlebnisse anzubieten. „Wir sehen die Bewohnerinnen der Seniorinnen-Wohnanlage als Partnerinnen, mit denen wir gemeinsam Ideen für das Zusammenleben und für Aktivitäten entwickeln wollen, die uns alle und die Nachbarschaft bereichern“, sagt Petra Dowidziak als Vertreterin der Wohngruppe.

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Riederwaldtunnel: Umstrittener Bau und die Optionen für Kalbach-Riedberg

Autobahn bei FFM mit 6 Fahrspuren und 2 Standstreifen

Der Bau des Riederwaldtunnels, der die A66 mit der A661 verbinden soll, steht kurz bevor. Trotz jahrelanger Diskussionen und Verzögerungen wird nun der Aushub von rund 200.000 m³ Erde erwartet, der bisher entlang der A5 in den Stadtteilen Praunheim und Niederursel aufgeschüttet werden soll. Dieses Vorhaben sorgt jedoch für gemischte Reaktionen in der Bevölkerung.

Aushub und Lärmschutz

Die Autobahn GmbH hat bestätigt, dass die Bauarbeiten in den kommenden Wochen beginnen werden. Der massive Aushub, der tausende von Sattelschlepper füllen würde, soll in meterhohen Wällen deponiert werden. Diese 10 bis 16 Meter hohen Wälle sind zwar nicht explizit als Lärmschutz ausgewiesen, bieten jedoch eine gewisse Abschirmungswirkung für die angrenzenden Wohngebiete.

Lärmschutzwall an der Stromwiese

Lärmschutzwall an der Stromwiese am Riedberg

Kritische Stimmen und Umweltbedenken

Die geplanten Erdwälle stoßen auf Widerstand. Kritiker, darunter Umweltschützer und Anwohner, befürchten, dass die Stadt durch die Aufschüttung weiter aufgeheizt werden könnte. Rüdiger Hansen vom »BUND Frankfurt« warnt: „Die Barrieren blockieren nicht nur den Lärm, sondern auch die lokalen Kaltluftströme.“ In den heißen Sommermonaten sei kühle Luft, die über die Felder in die Stadt strömt, entscheidend für das Mikroklima in Frankfurt.

Politische Reaktionen

Der Ortsbeirat 12 hat nun einen Antrag einstimmig beschlossen, um zu prüfen, ob der Erdaushub nicht auch bzw. nur im Bereich von Kalbach-Riedberg entlang der A5 aufgeschüttet werden kann. Susanne Kassold, Mitglied der SPD-Fraktion, betont die Dringlichkeit, alternative Varianten zu prüfen, bevor der Aushub an andere Lagerstätten transportiert wird. „Es ist wichtig, die Bedenken der Anwohner ernst zu nehmen und Lösungen zu finden, die sowohl Lärmschutz als auch den Erhalt des Mikroklimas berücksichtigen“, so Frau Kassold.

Stadtentwicklung und zukünftige Projekte

Zusätzlich zu den Bedenken bezüglich des Riederwaldtunnels wird auch der geplante Ausbau der A5 und die Schaffung eines neuen Stadtteils, bekannt als „Josefstadt“, diskutiert. Dieser Stadtteil soll östlich der A5 entstehen und ebenfalls neue Lärmschutzwälle erhalten. Die Stadt plant, den Kaltluftabfluss sicherzustellen, um eine weitere Aufheizung des Klimas zu vermeiden.

Ansprüche aus bestehenden Bebauungsplänen

In den Bebauungsplänen 840 (geltendes Recht seit 2008) und 803 Ä 4 (geltendes Recht seit 2013) war eine Verpflichtung hinterlegt, entlang der Bundesautobahn im Bereich Kalbach-Riedberg für Lärmschutz Sorge zu tragen. Der Stadt wurde dabei die Wahl der Problemlösung überlassen.

Interessensabwägungen

Der Bau des Riederwaldtunnels und die damit verbundenen Maßnahmen sind ein komplexes Thema, das sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Frankfurt mit sich bringt. Während die Lärmminderung für die anliegenden Anwohner ein wichtiges Anliegen ist, müssen auch die Auswirkungen auf das Mikroklima und die Lebensqualität der Bürger in den nachgelagerten Stadtteilen in Betracht gezogen werden. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, wie die Stadt mit diesen Herausforderungen umgeht und ob die Bedenken der Bevölkerung in den Planungen berücksichtigt werden.


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Leserbrief vom 26.05.2025

Sie fordern von der „Politik“ das Finden einer sinnvollen Lösung für den Ausbau der A5.
Ich meine aber, da sind erstmal erfahrene Ingenieure gefordert.
Eine Einhausung bietet sich dafür hier am ehesten an und zwar in diesem Fall in Form eines speziellen Tunnelbaus. Damit lassen sich alle Probleme und bisher geäußerten Bedenken entkräften.
Ich kann mir dafür sogar eine platzsparende Variante vorstellen, bei der der Verkehr entflochten wird, indem ein 4-streifiger Tunnel nur für den SLV [Schwerlastverkehr] gebaut wird, während oben die 6 Fahrstreifen für den PKW-Verkehr erhalten bleiben, plus die beiden Seitenstreifen.
Dafür müsste die A5 gar nicht verbreitert werden und der Lärm würde sofort halbiert, während der Kaltluftzustrom gar nicht behindert würde. Für den Feinstaub und die LKW-Abgase aus dem Tunnel würde ich geeignete Abluftfilteranlagen vorsehen, die die Umwelt entlasten.
Diese Anlagen würden auch der Rauchabsaugung im Brandfall dienen.
Für die Querung der Bäche und der Grundwasserströme lassen sich üblicherweise Düker als probate Lösung vorsehen, um Einstaus zu vermeiden. Schön ist, dass die Autobahn des Bundes die Planung und Entscheidung über eine Lösung bisher ganz der Stadt überlässt, und dieser damit die Kosten aufdrücken will?

Hinrich Rottmann

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Der Bonifatiuspark wird noch „grüner“

Bonifatiuspark - Treppen

Die Stadt Frankfurt treibt ihre Bemühungen zur ökologischen Aufwertung des Bonifatiusparks weiter voran. Das Grünflächenamt plant umfangreiche Maßnahmen zur Flächenentsiegelung sowie zur Schaffung neuer Blühwiesen, die nicht nur das Stadtbild verschönern, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen sollen.

Flächenentsiegelung als Beitrag zur Nachhaltigkeit

Ein zentraler Bestandteil der geplanten Maßnahmen ist die Flächenentsiegelung verschiedener Bereiche im Bonifatiuspark. So soll beispielsweise die Treppenanlage „Alter Gerichtsplatz“ teilweise überarbeitet werden, um versiegelte Flächen zu entfernen und diese mit klimaresistenten Gehölz- und Staudenpflanzen aufzuwerten. Ähnlich verhält es sich mit den gepflasterten Wegeausbuchtungen, die auf einer Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern entsiegelt und in bestehende Grünstreifen integriert werden sollen.

Bonifatiuspark - Buchten

Bonifatiuspark – Buchten

Durch diese Maßnahmen wird nicht nur der Versiegelungsgrad der Parkflächen reduziert, sondern auch das Mikroklima verbessert. Zusätzlich sollen vorhandene Parkbänke neu angeordnet werden, um entlang der Wege neue Begegnungsräume zu schaffen – ein wichtiger Schritt zur Förderung des sozialen Miteinanders in städtischen Grünanlagen.

Bonifatiuspark Wiesen

Bonifatiuspark – Wiesen

Neue Blühwiesen für mehr Biodiversität

Ein weiteres zentrales Projekt ist die Umwandlung von Teilstücken der Rasenfläche in blühende Wiesen. Insgesamt werden rund 700 Quadratmeter in Blühwiesen umgewandelt, die harmonisch in die bestehende Parklandschaft eingebunden werden. Diese Maßnahme dient nicht nur der optischen Aufwertung des Parks, sondern hat auch positive Auswirkungen auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

Mit der neuen Bepflanzung wird ein attraktiver Lebensraum für Insekten und Bestäuber geschaffen, was langfristig zur Förderung der Biodiversität beiträgt. Auch die Pflege der Blühflächen wird angepasst: Während herkömmliche Rasenflächen regelmäßig gemäht werden, beschränkt sich die Mahd der Blühwiesen künftig auf ein bis zwei Durchgänge pro Jahr, um die natürliche Entwicklung der Vegetation zu unterstützen.

Stadt Frankfurt setzt auf grüne Zukunft

Mit diesen Maßnahmen zeigt die Stadt Frankfurt ihr Engagement für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtgestaltung. Die Entsiegelung von Flächen und die Förderung von naturnahen Vegetationsformen sind essenzielle Bausteine einer modernen Stadtplanung, die sowohl den Herausforderungen des Klimawandels als auch den Bedürfnissen der Bürger Rechnung trägt.

Die Umgestaltung des Bonifatiusparks ist ein vielversprechendes Beispiel dafür, wie Städte aktiv zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Förderung der Artenvielfalt beitragen können. Es bleibt spannend zu beobachten, welche weiteren grünen Initiativen Frankfurt in Zukunft umsetzen wird.

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Mainova und Massif Central setzen sich für nachhaltige Mobilität ein

E-Bike-Ladestation Massif Central

Energiepartner und Förderer der Elektromobilität: die Mainova AG und das Massif Central im Bethmannhof nahe des Frankfurter Römers mit seinem Gastronomieangebot, Veranstaltungsbereich und Co-Working-Space. Ein sichtbares Zeichen der gemeinsamen Aktivitäten ist eine innovative E-Bike-Ladestation, die sich seit kurzem im Innenhof des Kreativzentrums befindet. 

Diese überdachte Stromtankstelle für Fahrräder ist gerade mal so groß wie eine Autoparklücke und verfügt über insgesamt 4 Ladepunkte. Mieter der Büros und Gäste des Massif Central können dort bequem und kostenlos ihre E-Bikes aufladen.

Zitate

Florian Joeckel, Geschäftsführer des Massif Central, sagt: „Wenn es nach uns geht, befinden sich solche Ladestationen sehr bald überall in der Innenstadt. Wir möchten damit klimaschonendes E-Bike-Fahren noch einfacher machen. Die Zusammenarbeit mit Mainova hat es uns ermöglicht, unsere Vision einer innovativen Ladestation zu verwirklichen. Sie ist ein weiterer Meilenstein in unserer Mission, die Innenstadt von Frankfurt attraktiver und umweltfreundlicher zu gestalten.“

Ferdinand Huhle, Bereichsleiter Konzernkommunikation und Public Affairs bei Mainova, erklärt: „Seit 15 Jahren baut Mainova die öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Autos in Frankfurt und der Region konsequent aus. Rund 570 Ladepunkte sind bereits in Betrieb. Aber auch E-Bikes spielen im urbanen Raum eine wichtige Rolle für die Verkehrswende. Deshalb unterstützen wir das Massif Central sehr gerne bei seinen Aktivitäten für eine nachhaltige und klimaschonende Mobilität in unserer Stadt,“

Pläne für die nahe Zukunft

Elektromobilität, grüne Fernwärme, erneuerbare Energien, starkes Stromnetz: Die Mainova macht Frankfurts Energieversorgung fit für die Zukunft. Allein im Bereich der Ladeinfrastruktur plant sie in den kommenden Jahren die Anzahl der Ladepunkte von heute 570 auf dann über 3.000 zu steigern. Dazu kommen 1.000 Kilometer neue Stromleitungen, 10 neue Umspannwerke, 450 Kilometer zusätzliche Fernwärmerohre und viele weitere Projekte. Unter www.mainova.de/es-geht-voran informieren die Mainova Bürger über das weitere Vorgehen für ein klimaneutrales Frankfurt.


Das MASSIF CENTRAL
Das MASSIF CENTRAL im Bethmannhof in Frankfurt ist ein urbaner Treffpunkt, der Kultur, Sport, Kulinarik und kreatives Design miteinander verbindet. Bekannt für seine vielseitigen Events, wie etwa die »Frankfurt Secret« und die »Massif Games Convention«, vereint es Kunst, Street Art, Emotionen und demokratische Werte zu einem einzigartigen Erlebnis. Das MASSIF CENTRAL bietet eine Plattform für kreative Köpfe und kulturellen Austausch und hat sich in der Frankfurter Innenstadt als zentraler Ort der urbanen Begegnungskultur etabliert. Daneben verstehen sich die Macher des MASSIF CENTRAL, allen voran Geschäftsführer Florian Joeckel, als Placemaker mit dem Ziel, die Innenstadt mit neuen Nutzungskonzepten attraktiver zu gestalten. Im Frühjahr 2025 entstand mit dem »MASSIF E« in den traditionsreichen EKINOS ein weiterer Ableger und Location-Hotspot mitten in der Frankfurter Innenstadt. Das MASSIF E dient als Event- und Festivallocation. In Kooperation mit der Frankfurter »Craft-Beer-Bar naïv« entstand in einer ehemaligen Autowerkstatt an der Eschersheimer Landstraße 28 das »MASSIFnaïv – Frankfurts erster Urban Beer Garden«. Das »MASSIF W« ist ein reiner Office-Work-Space im Frankfurter Bahnhofsviertel. https://www.massifcentral.rocks/de/

 

Die Mainova AG
Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2024 einen bereinigten Umsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro. Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen. Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem rund 14.500 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher. Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Die Aufgaben der Mainova Servicedienste GmbH erstrecken sich auf das Messwesen, die Abrechnung der Lieferungen und Leistungen sowie das Forderungsmanagement. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind zu rund 75 % die Stadt Frankfurt am Main sowie zu rund einem Viertel die Thüga. Darüber hinaus befindet sich ein kleiner Anteil in Streubesitz.“

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Riedberg: Gemeinsame Mitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums FFM

Polizeiwagen

Am Montag, den 05.05.2025 kam es in den Abendstunden in einer Tiefgarage in der Arthur-von-Weinberg-Straße zu einem Angriff und einem schweren Raub zum Nachteil eines 45-jährigen Mannes durch mehrere unbekannte maskierte Tatverdächtige.

Nach aktuellem Ermittlungsstand haben die Täter den Geschädigten in den Tagen vor der Tat an seiner Wohnanschrift intensiv beobachtet. Dazu nutzten sie Fahrzeuge, an denen zuvor entwendete Kennzeichen angebracht worden waren. Die Kennzeichen wurden am Tattag im Bereich der Hirtenstraße in Frankfurt am Main und in der Nacht vor der Tat im Vogelring in Neu-Isenburg entwendet. Der 45-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt.

Etwa eine Woche später, in der Sonntagnacht vom 12. auf den 13.05.2025 kam es in der Bleichstraße Ecke Spessartring in Rodgau zu einer ähnlichen Tat. Hier griffen mehrere, unbekannte männliche Tatverdächtige einen 26-jährigen Mann an und raubten ihn auf dem Heimweg aus. Auch dieser Geschädigte wurde durch die Tat verletzt. Es gibt Hinweise darauf, dass die beiden Taten zuvor gut geplant waren und miteinander in Verbindung stehen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten am Riedberg und in Rodgau oder zu den Kennzeichendiebstählen geben können werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 069 – 755 – 51299 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Himmelfahrts-Festival auf dem Burghof – Ein Fest für die ganze Familie

Vatertag auf dem Burghof - Hühnerstall

Am Vatertag (29. Mai) ist es wieder soweit: Der Burghof wird zum Schauplatz des Himmelfahrts-Festivals, das in diesem Jahr auf fünf Tage ausgedehnt wird! Vom 28. Mai bis zum 1. Juni erwartet die Besucher ein unvergessliches Erlebnis mit Live-Musik, köstlichen Speisen und zahlreichen Attraktionen für Groß und Klein.

Ein Festival der Superlative

Die Vorbereitungen für das Festival laufen bereits auf Hochtouren. Landwirt Martin Stark und Musiker Daniel Lux haben sich zusammengetan, um das Event noch professioneller zu gestalten. „Nach dem Vatertag ist vor dem Vatertag“, sagt Stark, der bereits im vergangenen Sommer mit den Planungen begann. Die beiden wissen, dass die fünf Tage anstrengend werden, doch die Vorfreude überwiegt!

Ein Blick hinter die Kulissen

„Wir haben uns auf die steigende Besucherzahl eingestellt“, erklärt Stark. Während im ersten Jahr 150 Gäste erwartet wurden, kamen im letzten Jahr bereits 1.500. Um dem Ansturm gerecht zu werden, wird ein neues Parkplatzfeld für 250 Autos hergerichtet – und falls das nicht reicht, gibt es sogar eine Pferdekoppel als zusätzliche Parkfläche!

Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem kleinen Spaziergang ist das Gelände gut zu erreichen.

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Burghof-Hühnerstall

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Burghof-Hühnerstall 50.173036, 8.605900

Ein umfangreiches Programm

Das Himmelfahrts-Festival beginnt am Mittwochabend mit der Band Pfund, die Rock `n` Roll aus vier Jahrzehnten präsentiert. Am Vatertag stehen die Quietschboys auf der Bühne, gefolgt von den Burghof Allstars, die mit Überraschungsgästen aufwarten.

Der Freitag bringt mit Depeche Reload einen musikalischen Leckerbissen, während am Samstag die „80s Rocknight“ mit John Diva und Cherry Bomb für nostalgische Stimmung sorgt. Der Sonntag ist dem Familienpublikum gewidmet: Der Farmers Family Day bietet freien Eintritt, Hüpfburgen, Pony-Reiten und eine Traktor-Show – ein Spaß für die ganze Familie!

Sicherheit und Komfort

Um den Besuchern ein sicheres Erlebnis zu bieten, wird es erstmals einen Sanitätsdienst und eine professionelle Security geben. Der Eintritt ab 15 Jahren kostet fünf Euro, um die gestiegenen Kosten zu decken. Statt einfacher Dixie-Klos wird ein betreuter Toilettenwagen bereitgestellt, damit es den Gästen an nichts fehlt.

Ein Ort der Begegnung

Die Atmosphäre auf dem Burghof ist einzigartig. Umgeben von Feldern und weit weg von den Nachbarn, können die Gäste ungestört feiern. „Die Hühner stören sich nicht am Lärm“, sagt Stark mit einem Schmunzeln. Die rund 11.000 Hühner auf seinem Hof legen auch bei Musik ihre Eier, und so kommt man gut miteinander aus.

Tickets und Informationen

Alle Informationen sowie Tickets sind online erhältlich unter http://www.burghof-huehnerstall.de. Seien Sie dabei, wenn das Federvieh rockt und erleben Sie fünf Tage voller Musik, Spaß und Gemeinschaft auf dem Burghof. Das Himmelfahrts-Festival verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle Generationen!

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Elektronische Patientenakte läuft nur schleppend an

Apotheke - Symbolbild

Riedberger Apotheken bestätigen Trend

Am 29. April hat die Hochlaufphase der elektronischen Patientenakte (kurz ePA) begonnen. Das digitale Format, das es Gesundheitseinrichtungen erlaubt, per Knopfdruck alle medizinischen Daten eines Patienten auf einmal abzurufen, steht nun bundesweit zur Verfügung. War die E-Akte in den letzten Tagen ein medialer Dauerbrenner, gehen die Riedberger Apotheken ihrem Alltag weitestgehend unbehelligt von der digitalen Neuerung nach. Sie planen ihren Start erst für die kommenden Monate, spätestens aber für Oktober 2025. Dann nämlich wird das E-Format für alle Leistungserbringer verpflichtend. Bis dahin heißt es Ruhe bewahren. Der Grundtenor: Die Umstellung brauche Zeit. Für eine reibungslose Digitalisierung müsse einiges getan werden, nicht nur von Seiten der Apotheken.

In der Receptura Apotheke in der Altenhöferallee 5 zeigt man sich am Dienstag ob der Frage nach den Alltagserfahrungen mit der ePA überrascht. Bis zum Pflichtstart im Oktober werde man sich einarbeiten, aktuell sei die ePA aber noch kein Thema. Hierfür sei es noch zu früh. Auch Kunden hätten die elektronische Akte noch nicht angesprochen. Die Inhaberin der Apotheke im Riedberg-Zentrum OHG geht ins Detail: Niemand habe sich gemeldet. Die Kassen hätten sie bezüglich der Umstellung nicht kontaktiert, sie selbst sehe angesichts der Umstellung eine große Mehrarbeit auf sich zukommen. Es gebe zwar ein Webinar, das sie angesehen habe, für eine erfolgreiche Einarbeitung benötige man aber dringend Schulungen – für alle Mitarbeiter, und das vor Ort. Auch sie betont: Keiner ihrer Kunden habe sich bislang nach der E-Akte erkundigt. Und ergänzt: Die Versicherten müssten sich auch selbst informieren.

Geringes Interesse und großer Aufwand

Damit treffen die beiden Riedberger Apotheken einen Nerv: Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Pharma Deutschland zufolge kannten im Februar dieses Jahres rund 24 % aller gesetzlich Versicherten die elektronische Patientenakte nicht. In Hessen waren es sogar knapp 26 %. Inzwischen könnten die Zahlen zwar gestiegen sein, denn das Für und Wider der E-Akte wurde in den letzten Wochen heiß diskutiert. In den Apotheken schlägt sich die gesteigerte Aufmerksamkeit aber noch nicht nieder. Aufseiten der Versicherten herrscht Schweigen. Die Inhaberin der Apotheke im Riedberg Zentrum zieht Vergleiche zum E-Rezept: Auch dieses sei im Januar 2024 als große Neuerung gepriesen worden, aber kaum ein Kunde nutze es – bis heute.

Auch mit dem Eindruck, man werde bei der Umstellung auf das digitale Format allein gelassen, liegt die Apothekerin im bundesweiten Trend. Bereits vor zwei Jahren hatten sich Ärzte im Zuge einer Umfrage von Arzt und Wirtschaft und jameda.de zur anstehenden Digitalisierung des Gesundheitswesens geäußert. Knapp die Hälfte gab damals an, sich überfordert zu fühlen, und wünschte sich mehr Unterstützung bei der konkreten Umsetzung. Daran scheint sich bis heute nichts geändert zu haben. Laut der Deutschen Presseagentur (dpa) seien die ersten Tage mit der ePA von Unsicherheit, Ernüchterung und Chaos geprägt gewesen. Technisch problematisch und unübersichtlich sei die digitale Neuerung, wie Hessens Praxen und Kliniken zu berichten wussten. Christian Sommerbrodt, Vorsitzender des Hausärzteverbands, bezeichnete die E-Akte im dpa-Interview gar als „Telefon mit Wählscheibe“, obgleich man ein iPhone versprochen bekommen habe.

Am Ende alles nicht so tragisch

Und der Datenschutz? Kriminelle, die Daten hacken, gebe es überall, so die die Inhaberin der Apotheke im Riedberg-Zentrum, um auf den pharmazeutischen Alltag im Frankfurter Norden zurückzukommen. Das sei kein ePA-spezifisches Phänomen. Lücken in der Datensicherheit waren wie Hürden bei der technischen Umsetzung lange diskutiert worden und hatten zuletzt Zweifel am viel zitierten „Quantensprung in der Versorgung der Patienten“ aufkommen lassen.

Tatsächlich entspricht dieser Quantensprung Mitte Mai mehr einem Quantensprung im physikalischen Sinne als der rhetorischen Figur des Quantensprungs. Letztere meint stets einen revolutionären Fortschritt, eine grundlegende Umwälzung innerhalb kürzester Zeit. In der Physik dagegen wird ein Quantensprung als kleinste nur mögliche Zustandsänderung definiert. Auch der Start der ePA verläuft in kleinen Schritten, zögerlich. „Am Ende wird aber alles nicht so tragisch“, zeigt sich die Inhaberin der Apotheke im Riedberg-Zentrum zum Schluss optimistisch. Ob und wie die ePA in den kommenden Monaten im Alltag der Riedberger Apotheken ankommt, bleibt geduldig abzuwarten. Ihr Gelingen dürfte nicht zuletzt davon abhängen, wie Versicherte, Gesundheitseinrichtungen und politische Entscheidungsträger in Zukunft zusammenarbeiten.

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Brennendes Dach in Niederursel

Feuerwehr - Notrufnummer

Am Freitagabend, 16. Mai, kam es um kurz nach 20 Uhr zu einem Brand in einem Nebengebäude auf dem Gelände einer Seniorenwohnanlage in der Kreuzerhohl in Frankfurt-Niederursel.

Das Feuer brach vermutlich auf einem Balkon aus und breitete sich rasch auf das hölzerne Pultdach und in eine Wohnung aus. Alle 9 Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich glücklicherweise rechtzeitig und unverletzt selbst ins Freie retten.

Die Feuerwehr Frankfurt war mit bis zu 130 Einsatzkräften und über 30 Fahrzeugen im Einsatz – darunter auch drei Drehleitern. Die Löscharbeiten waren besonders aufwändig: Um versteckte Glutnester zu erreichen, musste die Blechverkleidung des Dachs geöffnet werden.

Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr von den Freiwilligen Feuerwehren aus Niederursel, Seckbach, Kalbach, Nieder-Erlenbach und Schwanheim. Die Einsatzkräfte arbeiteten in Schichten, um die Belastung gleichmäßig zu verteilen und möglichst schnell Einsatzerfolge zu erzielen.

Gegen 1:30 Uhr konnten die Maßnahmen deutlich reduziert werden. Der Brand war unter Kontrolle, und aktuell ist nur noch eine Brandwache vor Ort.

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