Kategorie: AktuelleNEWS

Sunflower Jubiläum – 44 Jahre

Sunflower-Jubiläum

Im Juni 1978 gründete Viktor Märcz die „Sunflower GmbH Blumen und Pflanzen Im- und Export Großhandel“ in Kalbach an der Straße „Im Kirchwäldchen“. Mit Zimmerpflanzen, Pflanzgefäße, Hydrokultur-Pflanzen und Zubehör bediente das Unternehmen den Bedarf seiner Kunden. Der Firmengründer hatte dabei auch ein Händchen für die Gestaltung der Verkaufsflächen.

In der ersten Expansionsphase, die schon ein Jahr später begann, wurde bereits ein kleines Gartencenter eröffnet. Im Mai 1986 erfolgt der Spatenstich auf dem neu erworbenen Areal „Am Martinszehnten 15“. Die alten Venlo-Gewächshäuser wurden abgerissen und es entstand ein neuer Eingangs- und Kassenbereich.

Zwischen 1988 und Juni 2000 erfolgte der Ausbau des Gartencenters Schritt für Schritt.

Ein neuer Meilenstein war im Jahre 2000 die Eröffnung des Restaurants für 120 Gäste.

Zwischen 2004 und 2007 entstand eine zweite Ebene für die Sortimente Gartenmöbel, Grill und Wellness.

Im September 2009 wird der neugebaute Frischemarkt mit Grillstation und Lebensmittelfeinkostwaren eröffnet.

2011 war der Umbau der Abteilung Baumschule dran. Dort wurden auch Pflanzenraritäten angeboten.

Im März 2013 kam ein eigenes Parkhaus dazu. Außerdem entstand im hinteren Bereich des Gartencenters ein Seminarraum mit Grillpavillon für kleinere Veranstaltungen sowie die hauseigenen Grillseminare.

So hat sich das Gartencenter in den letzten vier Jahrzehnten zu seiner heutigen Größe entwickelt. Ein gesundes Wachstum, bei dem der Kunde im Mittelpunkt steht. Aber die aktuellen Themen wie steigenden Preise, fehlende Fachkräfte und die harte Konkurrenz (Onlinehandel) machen das Geschäft herausfordernd. Daher liegt das Interesse der Öffentlichkeit eher auf den Belangen des Unternehmens und die wertschöpfende Kraft der Mitarbeiter wird gerne übersehen.

So hat sich der Unternehmer entschlossen, mal einen Gang zurückzuschalten und das Geschäft sonntags geschlossen, da auch die Mitarbeiter ein Wochenende verdient haben. Auch über eine Reduzierung der Öffnungszeiten am Samstag wird nachgedacht. „Bis die Leute nach Hause kommen, ist es oft neun, halb zehn. Da ist der Abend gelaufen. Besser wäre halb acht, oder?“, ist Guido Märcz überzeugt. Einer muss ja mal anfangen, gegenzusteuern. Damit wird auch die Attraktivität des Berufs für Nachwuchskräfte gesteigert.


Kontakt:
Sunflower GmbH
Am Martinszehnten 15
60437 Frankfurt am Main

Tel. (069) 50 00 49–0

eMail: info@sunflower-gartencenter.de
Web: www.sunflower-gartencenter.de

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Sicherheitsgefühle in der Ernst-Balser-Straße

Straße vor der Kita Ernst-Balser-Straße

Im Westflügel des Riedbergs, in der Ernst-Balser-Straße befinden sich das Kinderzentrum (Krippe & Kindergarten) und der „Blaue Spielplatz“. Entsprechend sind dort auch viele Kinder (mit ihren Eltern) unterwegs. Dementsprechend lösen Fahrzeuge, die besonders groß sind (Lkws) und Fahrzeuge, die zügig fahren, Ängste aus, die Kinder könnten zu Schaden kommen.

Vor allem verstellen parkende Autos immer wieder die Sicht auf den fließenden Verkehr. Die dort gelegene Baustelle verursacht vorübergehend (in der Regel für 1-2 Jahre) Schwerlastverkehr. Durch die Aufstellung entsprechender Verkehrsschilder (Verkehrszeichen 325) war dieser Bereich als verkehrsberuhigter Bereich schon markiert worden.

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Ernst-Balser-Straße

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Ernst-Balser-Straße 50.177307, 8.620207

 

Die besorgten Eltern haben daher über den Ortsbeirat (12) eine Bitte an den Magistrat gerichtet, zu prüfen, ob mit geeigneten Maßnahmen die Sicherheit in der Ernst-Balser-Straße erhöht werden kann.

Der Magistrat hat die Anregung geprüft und folgendes festgestellt:

  • Es findet hier kein Durchgangsverkehr statt.
  • Eine besondere Gefahrenlage ist nicht zu erkennen.
  • Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können hier leider keine Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
  • Der kurvenreiche Abschnitt macht ein „Rasen“ hier nahezu unmöglich (rechtwinklige Kurve nach je ca. 50 Metern).
  • Der temporäre Baustellenverkehr lässt nicht vermeiden.
  • Die sichere Nutzung des „Blauen Spielplatzes“ ist gegeben. Der Spielplatz befindet sich entlang der Walter-Gropius-Straße. Beide Zugänge befinden sich auch in der Walter-Gropius-Straße, welche nicht befahren werden kann (reiner Geh- und Radweg) und baulich durch Poller abgesichert.

Was bleibt, ist das Parken entlang der Straße. Da bis auf den Kindergarten und zwei Wohnhäuser keine Bebauung vorhanden ist, sind es im Wesentlichen die Eltern selbst, die beim Bringen oder Abholen ihrer Kinder, gegebenenfalls regelwidrig dort parken.

Dem absichtlichen Fehlverhalten einzelner Verkehrsteilnehmer kann jedoch mit straßenverkehrsbehördlichen Mitteln nicht zuverlässig abgeholfen werden. Im Verlauf der Ernst-Balser-Straße, wie auch der angrenzenden Eugen-Blanck-Straße sind ausreichende Parkmöglichkeiten vorhanden. Hier sollte ein Gespräch mit dem Kindergarten gesucht werden, um die Eltern zu sensibilisieren.

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Der RMV ändert sein Angebot

VGF-Bus

Die Stadt Frankfurt wird das Angebot des RMV für ihre Bürger neu strukturieren. Ab dem kommenden Jahr soll es folgende Änderungen geben:

Schüler & Senioren

Absenkung des Preises für das Hessenticket (Seniorenticket Hessen) bzw. Schülerticket Hessen von 365 €/Jahr auf 109,50 €/Jahr.

Frankfurt-Pass-Inhaber

Für erwachsene Frankfurt-Pass-Inhaber sinkt der Preis der 9-Uhr-Karte für das Stadtgebiet im Abo von 56,50 €/Monat auf 16,95 €/Monat.
Den Frankfurt-Pass erhält, wer ein Nettoeinkommen von weniger als 976 €/Monat (Einpersonenhaushalt) hat.

Einzeltickets und Tageskarten

Die Rabattierung des Regeltarifs beim RMV für die Einzelfahrt in der Stadt von 3,40 € auf 2,85 € und die Preise für eine Tagesfahrkarte von 6,65 € auf 5,50 € soll entfallen. (Preise ab Januar 2023)
Eine Rabattoption für die Gelegenheitsfahrgäste soll es dennoch auch nach dem Jahreswechsel 2022/2023 weiterhin über die neue Rabattkarte des RMV geben, die zum 01.01.2023 eingeführt wird. Für 10 Euro im Monat gekauft, erhalten Rabattkarten-Inhaber die Einzel- und Tageskarten zu vergünstigten Preisen.

RMV-Monatskarte

Der Regelpreis für eine übertragbare RMV-Monatskarte wird vom nächsten Jahr an bei 97,90 €/Monat liegen.

Höhere Kapazität bei der U2

Im morgendlichen Berufsverkehr lässt traffiQ auf zwei Kursen, die von besonders vielen Fahrgästen genutzt werden, einen vierten Wagen anhängen. Damit steigt hier das Platzangebot um ein Drittel auf dann über 700 Sitz- und Stehplätze.

RMVgo – Eine neue App fürs Handy

Die neue App „RMVgo“ lässt sich ab 17. Oktober installieren. Die bisherige RMV-App ist seit 2010 mehr als 4 Millionen Mal heruntergeladen worden und funktioniert nur noch bis Jahresende.
Funktionserweiterungen:

  • Übersichtlicher gestaltet
  • Verbindungssuche und Fahrkartenkauf vereinfacht
  • Zusätzlich Vorverkauf von Zeitkarten wie Wochen- oder Monatskarten
  • Alarmfunktion im Fall von Verspätungen
  • Zentrale Landkarte zur besseren Orientierung
  • Anzeige am Wunschort verfügbarer Fahrzeuge

Ab Sommer 2023:

  • Bezahlen der Fahrräder oder Scooter
  • Auch Taxis oder der Minibus (On-Demand-Fahrzeug) werden einbezogen
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Feiern Sie mit dem Familiennetzwerk Riedberg seinen 5. Geburtstag

Eltern-Kind-Treff am Riedberg

Am Freitag, den 07.10. von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr lädt das Familiennetzwerk im Stadtteil Kalbach-Riedberg alle Familien mit Neugeborenen und Kindern bis 3 Jahren herzlich in den „Offenen Treff“ in die Riedbergallee 15 ein.

Für die Familien gibt es Spielaktionen und einen leckeren Snack. Die Stadträtin Elke Voitl wird die Feier zum 5. Geburtstag eröffnen. Unter dem Motto „Wir machen uns stark für Kinder und Familien im Stadtteil“ engagieren sich der Kinderschutzbund Frankfurt und das Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Billabong seit 2017 für junge Familien im Stadtteil Kalbach-Riedberg.

Das Familiennetzwerk richtet sich an junge Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren. Ziel ist es, eine nachbarschaftliche und familienfreundliche Willkommenskultur in den Stadtteilen zu schaffen. Das Familiennetzwerk Riedberg ist dabei einer von 16 Standorten in Frankfurt. Für den Stadtteil Kalbach-Riedberg übernimmt der Kinderschutzbund Frankfurt die Federführung und kooperiert dabei mit dem Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Billabong.

Von Anfang an unterstützt die Stadt Frankfurt die Familiennetzwerke. „Kinder und Familien sind in Frankfurt willkommen und dafür wollen wir uns auch in den Stadtteilen stark machen“, sagt Frankfurts Sozialdezernentin Elke Voitl, „Familien brauchen von der Geburt ihrer Kinder an Informationen zu Angeboten und Unterstützung in ihrem Stadtteil, damit sie den Alltag gut bewältigen können. Die Familiennetzwerke bündeln diese Informationen und sorgen für ein kinder- und familienfreundliches Klima im Viertel.“

Mit dem Präventionsprojekt »Familiennetzwerke im Stadtteil« unterstützt die Stadträtin einen wichtigen Baustein im Bereich der regionalen „Frühen Hilfen in Frankfurt“. Alle Eltern mit Neugeborenen an den Projektstandorten erhalten Glückwünsche zur Geburt ihres Kindes und ein Informationsschreiben der Stadträtin über das Familiennetzwerk in ihrem Stadtteil.

In Form einer beiliegenden Postkarte werden Eltern über Öffnungszeiten des wohnortnahen Offenen Treffs informiert. Sie bekommen einen einmaligen Willkommensbesuch angeboten, bei dem eine ehrenamtliche Familienbegrüßungspatin das Neugeborene und seine Familie im Stadtteil begrüßt, über Angebote im Stadtteil informiert und der Familie ein kleines Willkommensgeschenk mit Stadtteilbezug überreicht.

In den Offenen Treffs – dem Herzstück der Familiennetzwerke – werden die Mütter und Väter mit ihren Kindern herzlich empfangen, die Teilnahme an den Treffs ist grundsätzlich kostenlos. „Die Eltern erhalten wichtige Informationen und Unterstützung, sich in ihrer neuen Rolle im Stadtteil zurechtzufinden. Und genauso wichtig: Sie treffen andere Eltern, mit denen sie sich austauschen und vernetzen können“, sagt Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Kinderschutzbunds Frankfurt.


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Alle Jahre wieder – Apfelernte am Riedberg

Keltertag der IG Riedberg

Nach einem sonnenreichen (und wasserarmen) Sommer ist es wieder Zeit das Obst (Äpfel/Quitten) von den Bäumen zu holen. Daher lädt die IG Riedberg ihre Mitglieder und alle Gäste, die gerne mithelfen wollen dazu ein, am kommenden Freitag, den 7. Oktober ab 13:30 Uhr und am Samstag, den 8. Oktober in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr dazu zu kommen. Am Einfachsten, kurz vorher anrufen, an welchem Standort das Obst-Ernteteam gerade unterwegs ist. Tel.: 0172-66 01 737.

Der Ernte folgt die Kelter

Am Tag nach der Ernte, am Sonntag, den 9. Oktober, werden die Mitglieder der IG Riedberg zusammen mit der mobilen Kelterei des MainÄppelHauses Lohrberg und dem Restaurant Villa Belvedere den Keltertag durchführen.

Die gesammelten Äpfel werden gepresst, sofort schonend pasteurisiert und ist dann mindestens 18 Monate haltbar (Bag-in-the-box). Nachdem er geöffnet ist, bleibt er ungekühlt noch mindestens 8 Wochen frisch. Am Keltertag bietet die IG Riedberg auch den Saft von der letztjährigen Ernte zum Kauf an. Wer also Apfelsaft oder auch Quittensaft „made in Riedberg“ kauft, unterstützt damit die IG Riedberg und ermöglicht so im kommenden Jahr wieder Veranstaltungen (Sommerfest, …) am Riedberg durchzuführen!

Keltern für Kinder

Die IG Riedberg wird wieder eine kleine Handpresse und einen Schredder aufbauen und ab 13:00 Uhr können kleine Apfelbegeisterte selbst mit anpacken und ihren eigenen frischen „Süßen“ kosten.

Meditatives Quitten-Streicheln

Je nachdem, wie reif die Quitten am Riedberg schon sind, werden auch sie eingesammelt und müssen dann von ihrer haarigen Außenschicht befreit werden. Mit einem geeigneten Lappen, Handschuhen und viel geduldiger Arbeit werden wir sie für den Kelterprozess vorbereiten.

Einen herzlichen Dank …

An die Adresse des Restaurants Villa Belvedere für die zur Verfügungstellung von Wasser, Strom und die Stellplätze. Das Restaurant hat an dem Tag wegen Betriebsferien nicht offen. Die IG Riedberg wird daher eine mobile Toilette für die Helfer und Besucher bereitstellen.

Eigensaft keltern

Wer sein selbst gesammeltes Obst aus eigenem Garten bei dieser Gelegenheit keltern lassen möchte, muss folgendes Prozedere beachten: Anmeldung bis 15:00 Uhr am Vortag des gewünschten Termins beim MainÄppelHaus Lohrberg unter der eMail-Adresse: kelterei@mainaeppelhauslohrberg.de oder unter der Rufnummer: 0179-34 00 251. Benötigt werden Name, Rufnummer, Wunsch-Uhrzeit, Obstarten, Menge und gewünschte Verarbeitungsform.

Historie

Der erste Keltertag der IG Riedberg fand übrigens schon 2016 statt. Hat also inzwischen auch schon ein wenig Tradition!

Ernteergebnis am Keltertag

Ernteergebnis am Keltertag, Foto: A. Woitun

Flyer der Mobilen Kelterei

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KNUT demnächst auch im Ortsteil Kalbach-Riedberg

Knut-Flotte

Ab 11. Oktober, gut ein Jahr nach seinem Start in den nördlichen Frankfurter Stadtteilen, erweitert das On-Demand-Shuttle jetzt sein Bediengebiet. Am Wochenende kann er zukünftig sogar rund um die Uhr bestellt werden.

Der Mobilitätsdienst KNUT hat in seinem ersten Betriebsjahr die Bewährungsprobe bestanden, er ist schnell bei seinen Fahrgästen und wird von ihnen sehr positiv bewertet. Jetzt wird dieses attraktive und umweltfreundliche On-Demand-Angebot noch mehr Frankfurter Bürgern zugänglich gemacht. Dadurch wird das Bediengebiet deutlich ausgeweitet. Auch soll das Shuttle an den Wochenenden rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

„Neu einbezogen werden die Stadtteile Kalbach-Riedberg, Frankfurter Berg und Berkersheim“, kündigt traffiQ-Geschäftsführer Prof. Dr, Ing. Tom Reinhold an. „KNUT bringt dann ‚on demand‘, also auf Abruf und ohne festen Fahrplan, Fahrgäste von und zu einer von etwa 1.500 (vorher 600) echten‘ und virtuellen Haltestellen“.

Der Wunsch der Erreichbarkeit von umliegenden Stadtteilen – insbesondere Kalbach-Riedberg – wurde immer wieder an die Projektpartner herangetragenen. KNUT dient dann künftig auch als Zubringer zur U-Bahnstation Preungesheim, zum Riedberg mit dem dortigen Uni-Campus, und zu weiteren U-Bahnstationen.

Mit neuen Fahrgästen rechnet die Verkehrsgesellschaft traffiQ nicht nur aufgrund der Ausdehnung des Bediengebiets, sondern auch durch eine Ausweitung der Fahrzeiten am Wochenende: KNUT wird in den Nächten auf Samstag und Sonntag durchgängig fahren und so ein attraktives Angebot für jüngere Fahrgäste und eine Ergänzung zum bestehenden Nachtbusangebot schaffen.

Seit 04.10.2021 wird in den Stadtteilen Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach „geknutet“, wie es in der Informationskampagne zum Start hieß‘. Ab Juli 2022 wurde wegen der S-Bahn-Sperrung auch der Bad Vilbeler Nordbahnhof mit ins Angebot einbezogen.

Die gute Nachfrage dort war Anlass genug, das Angebot auch nach Wiederinbetriebnahme der S-Bahn beizubehalten. Im Juli 2022 konnte mit über 1.000 von KNUT beförderten Fahrgästen ein neuer Höchststand erreicht werden.

KNUT Ausdehnungsgebiet

KNUT Ausdehnungsgebiet, Foto: traffiQ

Besonders gerne wird er als Zu- oder Abbringer von U-Bahn oder S-Bahnstationen genutzt. Mit durchschnittlich 4,9 von 5 möglichen Sternen geben die Nutzer KNUT regelmäßig Bestnoten.

Das Verbundprojekt OnDeMo, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit insgesamt 27 Millionen Euro gefördert wird, läuft als Pilotprojekt bis 31.12.2024.


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Mehr Haushalte haben Anspruch auf Wohngeld

Geldscheine

Mieterhöhungen, steigende Vorauszahlungen für Gas, Strom, Fernwärme. Es kommen gerade deutlich höhere Kosten für Wohnen auf die Bürger zu. Zum Jahresbeginn 2022 wurde das Wohngeld erstmals automatisch an die Entwicklung von Mieten und Einkommen angepasst. Es profitierten ca. 600.000 bis 700.000 Haushalte. Die automatische Anpassung soll zukünftig alle 2 Jahre erfolgen.

Mit dieser Anpassung soll Menschen ermöglicht werden, in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu bleiben und deren reale Kaufkraft beibehalten werden. Seit der Anpassung können etwa 30.000 Haushalte erstmals oder weiterhin Wohngeld beziehen, obwohl sie zuvor durch eine Einkommenssteigerung keinen Anspruch mehr gehabt haben.

Anfang September 2022 hat die Bundesregierung dann das 3. Entlastungspaket vorgestellt, mit einem Volumen von 65 Milliarden Euro. Für die Heizperiode September bis Dezember 2022 wird einmalig ein „Heizkostenzuschuss II“ an alle wohngeldberechtigten Haushalte gezahlt. Dieser beträgt einmalig 415 Euro für einen Ein-Personen-Haushalt. Bei zwei Personen sind es 540 Euro und für jede weitere Person im Wohngeld-Haushalt kommen 100 Euro dazu.

Bezugsberechtigt ist, wessen Haushaltsgesamteinkommen unter einer bestimmten Grenze liegt. Für Mieter gibt es dann einen Mietzuschuss, für Eigentümer den Lastenzuschuss. Wie hoch die Zuwendung ausfällt, hängt vom Einkommen, der Miethöhe, der Anzahl der Haushaltsmitglieder und dem Wohnort ab.

Wer prüfen möchte, ob er wohngeldberechtigt ist und wie hoch der Zuschuss ausfallen könnte, kann für einen ersten Überblick den Wohngeldrechner nutzen. Bislang sind 650.000 deutsche Haushalte bezugsberechtigt. Mit der Reform soll die Zahl ab Januar auf 2.000.000 wachsen.

Der Antrag auf Wohngeld wird beim Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt gestellt. Auf den Antrag reagiert die Behörde innerhalb von 3 bis 6 Wochen schriftlich.

Nach aktuellen Statistiken (Ende 2020) liegt das Wohngeld bei durchschnittlich 177 Euro monatlich. Ab kommendem Jahr soll es aufgrund der Wohngelderhöhung 2023 um 190 Euro auf durchschnittlich 370 Euro je Wohngeldhaushalt steigen.

Künftig sollen Haushalte, die Einkommen auf Mindestlohn-Niveau – 12 Euro je Arbeitsstunde ab Oktober 2022 – erzielen, bereits einen Wohngeldanspruch haben. Zudem sollen auch die Einkommensgrenzen abgesenkt werden. Während aktuell noch etwa 50 % des Einkommens bei der Berechnung zum Wohngeld für Wohnkosten aufgewandt werden müssen, sollen es nach der Wohngeldreform nur noch 40 % sein.

Heizung und Warmwasser sollen separat berücksichtigt werden. Nach aktuellem Gesetzesentwurf werden hierfür 2 Euro je Quadratmeter Wohnfläche veranschlagt, die zu einer durchschnittlichen Erhöhung des Wohngeldes um 1,20 Euro je Quadratmeter führen. Eine neue Klimakomponente soll zudem energetisch sanierte Wohngebäude fördern und den Wohngeldanspruch für diese um 0,40 Euro je Quadratmeter erhöhen.


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Niederursel: Tag der „Offenen Hoftore“

Tag der offenen Hoftore

Es beginnt wie in einem schönen Märchen: Vor vielen, vielen Jahren, da wurde ein Basar im Waldorf-Kindergarten in Niederursel organisiert. Dann hat die Freie Bildungsstätte „der hof“ den Tag ausgeweitet, und irgendwann kam die Idee hinzu, die Nachbarschaft einzubinden und die sonst meist verschlossenen Höfe zu öffnen.

Und diese Idee ist über die Jahre von immer mehr Anwohnern aufgegriffen worden, sodass in den „Vor-Corona-Jahren“ schon Straßen gesperrt wurden und an vielen Marktständen allerlei Handwerkskunst feilgeboten wurde. Die Angebote für Kinder wurden ebenfalls ausgeweitet, und der 3. Oktober entwickelte sich zu einem wahren Publikumsmagneten weit über den Stadtteil hinaus.

Nun ist es bald wieder soweit: Ein neuer Aktionstag steht uns am kommenden 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) bevor. An diesem Tag öffnen die Hofbewohner in Niederursel wieder ihre Hoftore und schaffen einen Begegnungsraum für die Nachbarschaft: mit Flohmarkt und Kunsthandwerk, mit Musikattraktionen, einem Wassercafé, Essen und Trinken, Kinderschminken, Kerzenziehen und vielem mehr. Alles im kleinen Rahmen und ohne Straßensperrungen.

Den Gästen wird empfohlen, unbedingt öffentlich anreisen und nicht in den Gässchen zu parken. Die Veranstalter brauchen den Platz zum Flanieren, ins Gespräch kommen, für den Austausch und so weiter.

Historische Parallele

Um 1436 verkaufte der damalige Eigentümer des Ortes Niederursel, der Vogt „Henne von Niederursel“ das Dorf je zur Hälfte an die Reichsstadt Frankfurt und die andere Hälfte an die Herren von Kronberg. Gut, das Dorf zähle damals gerade nur noch 21 Einwohner, nachdem eine Pest-Epidemie (Für die jüngeren Leser: So etwas ähnliches wie Corona oder Affenpocken, nur ohne Impfmöglichkeit) gewütet hatte.

Durch die Teilung wurde jedoch die Basis für viel Streit und Zwist gelegt. Jede Dorfhälfte hatte ihr eigenes Rathaus. Erst im Friedensvertrag von 03.09.1866 wurde das Dorf wieder unter preußischer Herrschaft vereinigt. Somit ist die lokale Wiedervereinigung schon 156 Jahre her. Und sie hat dem Dorf gutgetan. Dadurch ist der Gedenk-„Tag der Deutschen Wiedervereinigung“ gerade hier in Niederursel auch ein Tag des Gedenkens an die dörfliche Wiedervereinigung. Und was passt dazu besser als gemeinsames Feiern, Öffnen der eigenen Grundstückstore, Austausch mit Nachbarn und Gästen, …


Die Anbieter und Ausrichter:

  • Der Amselhof-Kulturverein,
  • der hof,
  • der Bürgerverein Niederursel,
  • Blumen-Gerda,
  • Händewerk,
  • Café Mutz,
  • WahlFach,
  • Schönes Wasser,
  • Duo Résonances,
  • und das Balcea Quartett

Wer aus Niederursel sogar noch mitmachen möchte, wende sich bitte an Rüdiger Rurainsky: amselhof-kulturverein@t-online.de.

PDF-Anlagen:
Amselhof_KleinerTag-Hoftore_2022_V2_layout

Lageplan Programm


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Kalbach: Die „MEINEBANK“ schließt ihre Filiale

Meine Bank Filiale Kalbach

Hinter dem Markenzeichen MEINEBANK verbirgt sich die Raiffeisenbank im Hochtaunus eG. Wie sie in einem Schreiben an Ihre Kundschaft bekannt gemacht hat, soll die Filiale in Kalbach zum 30.11.2022 geschlossen werden. Die Bank hat ihre Kunden dazu bereits ausführlich informiert.

1870 wurde die damalige Raiffeisenbank Oberursel e. G. mit Sitz in Oberstedten gegründet. Nach zahlreichen Zusammenschlüssen und Umfirmierungen fand 2007 eine erneute Namensänderung in Raiffeisenbank Oberursel eG mit Hauptsitz in der Hauptstraße in Oberursel-Oberstedten statt.

2018 wurde der Sitz der Raiffeisenbank von Oberursel nach Bad Homburg verlegt. Die Filiale in Oberstedten, die bisherige Hauptstelle, wurde zum 30.06.2019 geschlossen. Vor zwei Jahren fand das 150-jährige Jubiläum statt. Nun hat sich die Bank entschlossen, auch die restlichen Filialen in Frankfurt-Kalbach, Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Wehrheim zu schließen.

Welche wirtschaftlichen Überlegungen liegen dieser Entscheidung zugrunde?

Der amtierende Vorstandschef Achim Brunner begann sein Amt 2008. Die Bank hatte gerade mal 5.000 Mitglieder, eine Bilanzsumme von etwa 225 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 500.000 Euro. Zwischen den Hauptkonkurrenten Frankfurter Volksbank und der Volksbank Mittelhessen als kleine Bank am Rande des Taunus waren ihre Überlebenschancen minimal.

Doch Herr Brunner konnte durch die Entwicklung einer Produktnische und Fokussierung aufs Onlinebanking die Bilanzsumme vervierfachen und ein Betriebsergebnis [vor Abschreibungen] von über 20 Millionen Euro erreichen. Damit liegt er weit über dem Durchschnitt vergleichbarer Volks- und Raiffeisenbanken.

Das Spezialgebiet ist die bundesweite Zwischenfinanzierung von Bauträger-Projekten mit Unterstützung selbst ausgebildeter Fachkräfte für Immobilien- und Projektfinanzierungen im Verbund mit anderen lokalen Genossenschaftsbanken. Ein Geschäftsfeld, das viel Expertise, persönlichen Kontakt und schnelles Agieren erfordert.

Das Investoren- und Projektfinanzierungsgeschäft ist seit Jahren der Erfolgsfaktor für die Bank und bindet immer mehr Ressourcen, was sich auch in ihrem Kreditportfolio widerspiegelt.

Beim klassischen Bankgeschäft wurden den Kunden zwei Kontotypen angeboten. Das kostenlose Girokonto mit Beratungsgebühr im Bedarfsfall und das Flatrate-Konto, bei dem Kreditkarte, EC-Karte und Beratungsdienstleistungen inklusive sind.

Anfangs entschieden sich die Kunden schon zu 60 % für das kostenlose Online-Konto. Das weitere Kundenwachstum und die zunehmende Digitalisierung auch bei den älteren Semestern, führte dazu, dass der Anteil der Flatrate-Konten auf nur noch 10 % sank.

Weil die Kunden die Filialen des Instituts immer seltener aufsuchen und stattdessen Onlinebanking, Telefon- und Videoberatung sowie den E-Mail-Kontakt und Chats bevorzugen, werden diese Beratungsformate in Zukunft deutlich verstärkt.

Daher war die konsequente Fortführung der Marktstrategie absehbar. Das Vorhalten teurer Zweigstellen für die wenigen verbliebenen Nutzer lohnt sich nicht mehr und daher resultiert die Entscheidung für die Filialschließung.

Das bedeutet, dass alle Berater der Raiffeisenbank im Hochtaunus zum 01.12.2022 in einem neuen Beratungscenter in Bad Homburg allen ihren Kunden zu allen Anliegen in allen Beratungsformaten zur Verfügung stehen – und das zu deutlich erweiterten Erreichbarkeitszeiten, nämlich durchgängig montags bis freitags von 08:00 bis 20:00 Uhr.

Mit dem Beratungscenter entsteht aus den dezentralen Filialteams ein zentrales Netzwerk von Beratern, das die Kompetenz aller nicht nur zusammenzieht, sondern auch untereinander besser verknüpft.

Für die Kunden heißt das, dass sie es stets mit Spezialisten zu tun haben: egal ob es um große oder kleine Fragen rund um Geld- und Vermögensanlage, Wertpapiergeschäft, Immobilien, Privatfinanzierung, Vorsorge fürs Alter und Versicherungen geht.

Für die Kunden heißt das aber vor allem auch, dass sie frei zwischen den Beratungsformaten wählen können: der persönlichen Beratung in Bad Homburg, der Telefon- und der Videoberatung sowie dem eMail-Kontakt und dem Chatten – ganz nach Thema, individueller Situation und persönlichen Vorlieben. Somit hebt sich das Finanzinstitut noch weiter von den gängigen Direktbanken ab und eröffnet allen Kunden – auch denen die nicht aus der Region kommen – das Angebot einer kostenfreien qualifizierten Beratung.

Der Bereich der Investoren- und Projektfinanzierung, die überregionale und professionelle gewerbliche Immobilienfinanzierung, wird weitergeführt und sogar weiterentwickelt. Das klassische Firmenkundengeschäft hingegen wird eingeschränkt. Die betroffenen Firmenkunden wurden auch bereits informiert.

Was bedeutet das für Kalbach?

Die Sparkasse in Kalbach schloss ihre Pforten schon 2017. Jetzt schließt auch noch die Filiale der „MEINEBANK“. Damit haben im Ortsteil Kalbach-Riedberg die Hälfte der Kreditinstitut-Filialen geschlossen. Es bleibt die Sparkassen-Filiale am Riedberg und die Filiale der Sparda-Bank, ebenfalls am Riedberg.

Während die Riedberger sich entspannt zurücklehnen können, dass der Kelch des Filialsterbens an ihnen erst mal vorbeigegangen ist, wirkt sich die Schließung für die Kalbacher umso tragischer aus. Sie haben jetzt keine Bankfiliale mehr in ihrer Nähe. Nur ein Geldausgabeautomat bei der Hessol-Tankstelle der Frankfurter Volksbank im Gewerbegebiet ist übrig geblieben.

Für Menschen mit Gehbehinderung eine fatale Situation. Kleine Geldbeträge können per EC-Karte noch bei den Discountern abgehoben werden (bis zu 200 Euro). Wer eine Kreditkarte der ING(-Diba) hat, kann größere Beträge an Geldausgabeautomaten abheben. Doch wer zum Beispiel Bargeld einzahlen will, muss weite Wege in Kauf nehmen.

Da bei den Discountern die Nutzung von EC-Karten auch immer weiter ansteigt, sind die Kassenbestände entsprechend am Abnehmen. Die Zeiten, wo die Kassiererinnen bedauernd abwinken, da nur noch wenig Wechselgeld verfügbar ist, werden zunehmen.

Auch für die verbliebenen Geschäftskunden dürfte das Thema Geldversorgung und Geldentsorgung ein Problem darstellen. Einziger Vorteil: Banküberfälle und Automatensprengungen braucht Kalbach kaum mehr zu fürchten. Für Ganoven bricht ein Betätigungsfeld zusehends weg. Aber sie werden neue Wege finden. Cyberkriminalität ist groß im Kommen.

Leider wurde keine Lösung gefunden, die Zweigstellen an andere Kreditinstitute zu verkaufen oder in Kooperation zu betreiben. Der Rückgang der Nahversorgung in den Stadtrandbezirken nimmt daher weiter zu. Erst dieses Jahr hat die Bäckerei Ruppel ihren Betrieb eingestellt. Die aktuelle konjunkturelle Entwicklung lässt weitere Schließungen erwarten.


Über „Meine Bank“ der Raiffeisenbank im Hochtaunus eG
16.000 Kunden setzen ihr Vertrauen in Meine Bank der Raiffeisenbank im Hochtaunus eG, die in bisher 4 Filialen und an ihrem Verwaltungssitz in Bad Homburg rund 91 Mitarbeiter beschäftigt. Mit ihrem „OnlineOnly-Konto“ ist sie eine der wenigen Banken, die ein Onlinekonto ohne unnötige Gebühren anbieten. Das Dienstleistungs- und Produktangebot umfasst neben Giro- und Sparkonten insbesondere die persönliche Beratung von Privat- und Geschäftskunden in allen Fragen rund um private bzw. gewerbliche Finanzierungen sowie Geldanlagen und Versicherungen. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 1,03 Mrd. Euro. Über die eigene Onlinefiliale ist die Bank für alle ihre Kunden erreichbar – jeden Tag, rund um die Uhr. Als einer der Pioniere des kundenorientierten Bankings bietet „Meine Bank“ seit Langem fachlich fundierte Beratung auch außerhalb der Banköffnungszeiten an – ganz nach Kundenwunsch persönlich oder digital.

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Das Generalkonsulat der Republik Korea – ein Riedberger Fortsetzungsroman?

Südkoreanisches-Generalkonsulat

Es gibt Themen, die poppen in regelmäßigen Abständen wie Fettaugen an die Oberfläche, ohne Aussicht auf Besserung oder Erledigung. Das Generalkonsulat der Republik Korea auf dem 2.100 qm großen Grundstück an der Konrad-Zuse-Straße Ecke Altenhöferallee gehört dazu.

Ein Blick zurück…

März 2014 Bisher war der Ortsbeirat davon ausgegangen, dass das Gebiet des Bebauungsplanes Ä5 ausschließlich wohnwirtschaftlichen Zwecken dient. Insofern wurde der Ortsbeirat von der Ansiedelung eines Konsulates überrascht und bittet um detailliertere Informationen.

Juni 2014 Stellungnahme des Magistrats zu den Planungen eines Konsulats am Standort Riedberg: Die Republik Korea verhandelt zurzeit mit der HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, als Grundstückseigentümerin und Treuhänderin der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme – Am Riedberg, über den Erwerb eines Baugrundstücks an der Altenhöferallee/Ecke Konrad-Zuse-Straße zur Errichtung eines Konsulatsgebäudes.

November 2016 erschien in Frankfurts Zeitungen ein Bericht über das geplante südkoreanische Generalkonsulat am Riedberg. Die Aussage damals: „Spätestens in einem Jahr soll an der Ecke das quaderförmige, fünfgeschossige Generalkonsulat stehen“, das wäre dann Ende 2017 gewesen.

Mai 2019 Antrag des Ortsbeirats (12): Der Magistrat wird gebeten, den seit rund 3 Jahren gesperrten Bürgersteig in Höhe der Republik Korea wieder dem öffentlichen Raum zuzuführen.

September 2019 Stellungnahme des Magistrats: Die Freigabe des gesperrten Bürgersteiges ist nach den aktuellen Planungen des Generalkonsulates bis Mitte Oktober 2019 vorgesehen. Die erteilten und gültigen Sondernutzungsgenehmigungen laufen im 4. Quartal 2019 aus. Die Verzögerungen bei der Fertigstellung gehen nach den Informationen des Generalkonsulates auf die hohe Baukonjunktur und damit verbundene Kapazitätsengpässe der beauftragten Firmen, sowie den Wechsel einer beauftragten Firma zurück.

November 2020 Antrag des Ortsbeirats (12): Der Magistrat wird gebeten, den seit rund 5 Jahren gesperrten Bürgersteig in Höhe der Republik Korea wieder dem öffentlichen Raum zuzuführen.

Januar 2021 ein neuer Bericht: Das neue Gebäude des koreanischen Generalkonsulats soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 fertiggestellt werden. Warum sich die Arbeiten so lange hinziehen, erklärte die Sprecherin nicht. Um die Fertigstellung des Gebäudes zu beschleunigen, habe man kürzlich eine neue Bauleitung beauftragt. (Die Baustelle war nur bis zum 08.01.2021 genehmigt).

März 2021 Stellungnahme des Magistrats: Derzeit liegt noch eine Sondernutzungserlaubnis für die Baustelleneinrichtungsfläche vor, die zuletzt bis zum 30.06.2021 verlängert wurde. Ob die Baumaßnahmen zum Ablauf dieses Termins abgeschlossen sein werden, beziehungsweise der Gehweg als Baustelleneinrichtungsfläche noch darüber hinaus benötigt wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

April 2021 ein neuer Bericht: „Um die Bauarbeiten zu beschleunigen, hat das Generalkonsulat kürzlich eine neue Bauleitung beauftragt. Daher wurde unser Projekt wegen der Bewertung und Abrechnung der laufenden Bausituation verzögert“, erklärt der Konsulatssprecher. Aktuell habe man das Ziel im kommenden Jahr, also 2022, die Arbeiten endlich abzuschließen und auf den Riedberg umzuziehen. Man sei sich sehr wohl bewusst darüber, dass die Bauverzögerungen für die Riedberger eine Belastung darstellten. Deswegen sei man bemüht, die Arbeiten voranzutreiben und möglichst schnell zum Abschluss zu bringen.

Juni 2021 Einstimmig hat sich der Ortsbeirat 12 dafür ausgesprochen, die wiederholt abgelaufene Sondernutzungserlaubnis für die Baustelleneinrichtungsfläche des Konsulats der Republik Korea in der Altenhöferallee nicht erneut zu verlängern. Zudem fordert der entsprechende SPD-Antrag, zeitnah den Gehweg durch den Abbau der Umzäunung der Baustelle freizugeben oder andernfalls diese auf das Grundstück des Konsulats zu versetzen.

November 2021 Anregung des Ortsbeirats (12) an den Magistrat: Der Magistrat wird gebeten, die zum 30.06.2021 wiederholt abgelaufene Sondernutzungserlaubnis für die Baustellenerrichtungsfläche des Konsulates der Republik Korea nicht erneut zu verlängern, nunmehr zeitnah den Gehweg durch Abbau der Umzäunung der Baustelle freizugeben oder den Rückbau der Bauzäune auf das Grundstück der Republik Korea zu veranlassen.

März 2022 Vor dem Gebäude steht immer noch ein Bauzaun, der den Gehweg auf der Altenhöferallee sowie in der Konrad-Zuse-Straße stark einschränkt. Die Stadt gab jetzt bekannt, dass bei einem Treffen mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten, dem Straßenverkehrsamt und dem Amt für Straßenbau eine Frist bis Mai 2022 festgesetzt wurde, bis dahin muss der Zaun verschwinden.

August 2022 Der Ortsbeirat (12) bittet den Magistrat um einen Bericht, wann mit einer Fertigstellung des Generalkonsulates der Republik Korea zu rechnen ist.

Oktober 2022 Wetten, dass der Bauzaun immer noch steht und das Gebäude immer noch nicht bezugsfertig ist? Voraussichtlich wird die Verzögerung mit Lieferschwierigkeiten und stark steigenden Preisen begründet…

 

In der Zwischenzeit hat nicht nur die ABG in der Nachbarschaft ihr Gebäude fertiggestellt, sondern auch der Bau der Berghöfe ist bereits auf seiner Zielgeraden. Jetzt kann man darüber spekulieren, ob der Bau des chinesischen Hotels an der Rennbahn in Niederrad, dessen Betreiber inzwischen Insolvenz angemeldet hat (14 Jahre Bauzeit), oder das Generalkonsulat schneller fertig werden.

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