Kategorie: AktuelleNEWS

Der ChamissoGarten bietet ein anspruchsvolles Sommerprogramm

ChamissoGarten

Am letzten Samstag, dem 3. Juni, gastierte im ChamissoGarten das „Jan Vanek Ensemble“. Eingebettet in idyllisches Gartengrün spielte das Ensemble eine breite musikalische Palette mit Einflüssen aus allen Kontinenten. Der Leiter, Herr Vanek, brachte von seinen zahlreichen Reisen nicht nur traditionelle Instrumente mit, sondern auch ein entsprechend profundes Wissen über die Musik und die Lebensart der Völker, aus deren Kulturkreis diese interessanten Instrumente stammen. Somit avancierte er zum Weltmusiker und spiegelte mit seinem Ensemble die vielen Facetten der Menschlichkeit kontinenteübergreifend wider.

Das nächste Highlight wird am 17. Juni die Oper „La liberazione di Ruggiero dall’isola d’Alcina“ (Die Befreiung Ruggieros von Alcinas Insel) als Pocket-Opera aufgeführt. Dieses Stück wurde von Francesca Caccini geschaffen. Die erste Oper, die von einer Frau komponiert wurde. Die Uraufführung fand am 2. Februar 1625 im Palazzo der Medici in Florenz statt und wurde zu Ehren eines Staatsgastes aufgeführt.

Die Künstlerin galt zu ihrer Zeit als eine der besten Opernsängerinnen. Sie beherrschte außerdem das Cembalo, die Laute und die Gitarre. In der Fassung einer Pocket-Opera wird das Stück verkleinert, wobei die Handlung auf das Wesentliche reduziert wird.

Es geht um die Geschichte der Zauberin Alcina, deren Verführungskünsten der Ritter Ruggiero widersteht. Drei Sängerinnen stellen die Geschichte dar, begleitet von Theorbe und Tanz.

Ein weiteres Event folgt am 1. Juli. In Prokofievs Märchen „Peter und der Wolf“ wird der heranwachsende junge Mensch auf der Suche nach neuen Lösungswegen betrachtet. Indem er nicht alle Regeln der Erwachsenenwelt befolgt, meistert er angstfrei und erfinderisch eine gefährliche Situation. Dadurch wird Althergebrachtes infrage gestellt und eine zukunftsweisende Alternative ermöglicht. Das für großes Orchester konzipierte Werk wird in einer Fassung für ein Bläserquintett aufgeführt und als Figurentheater in Szene gesetzt.

ChamissoGarten

ChamissoGarten, Foto: S. Lackinger

Der letzte Teil des Kultursommers findet dann am 16. Juli statt. In der Lesung aus Thomas Hettches Roman „Herzfaden“ werden zwei Protagonistinnen gezeichnet, die – beide in ihrer jeweiligen Zeit – vor tiefen menschlichen Entscheidungen stehen. Der Weg zur Selbsterkenntnis und damit zum individuellen Menschsein wird durch das Marionettenspiel erlebt. Die eigene Seele fließt in eine leblose Figur und diese wird dadurch belebt. Diese Verbindung zwischen Spieler und Figur, aber auch zwischen Figur und Publikum, ist das, was der Autor „Herzfaden“ nennt. Vorleser ist Christoph Pütthoff, Schauspieler und Sprecher, seit 2009 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt.

Der ChamissoGarten öffnet jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn seine Tore. Getränke und selbstgemachte kleine Köstlichkeiten können am Buffet erworben werden.

Aktuelle Infos: https://www.chamissogarten.de/veranstaltungen

Ticketkauf unter: https://pretix.eu/ChamissoGartengGmbH/Kultursommer/

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ChamissoGarten

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ChamissoGarten 50.148636, 8.660504


Hintergrundinfos zur Oper: https://de.wikipedia.org/wiki/La_liberazione_di_Ruggiero_dall%E2%80%99isola_d%E2%80%99Alcina

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Die Kalbacher Gastfreundschaft für Gestrandete

Bauwagen

Kalbach war in den vergangenen Jahren des Öfteren die letzte Rettung für Menschen, die eine temporäre Bleibe suchten, und auch bis heute ist das so geblieben.

Von 2016 bis 2021 wurden über 300 Flüchtlinge auf dem Alten Flugplatz Kalbach-Bonames beherbergt. Ende 2021, zu Zeiten der Corona-Pandemie, wurde auf dem U-Bahn-Parkplatz dem Zirkus Delmonde Zuflucht gewährt.

Mit Beginn des Überfalls der Russen auf die Ukraine Anfang 2022 mussten viele Ukrainer in Deutschland erst mal provisorisch untergebracht werden. Dabei konnte zum Glück auf die Halle im Sportzentrum „Am Martinszehnten“ zurückgegriffen werden. Inzwischen stehen die Räumlichkeiten wieder den Sportlern zur Verfügung und die Bewohner des Provisoriums konnten anderweitig untergebracht werden.

Ebenfalls Anfang 2022 stellte sich in einer Sitzung des Ortsbeirats (12) die Initiative „We need homes to stay at home FFM“ (Wir brauchen ein Heim, um in Frankfurt zu bleiben) vor. Etwa 8 Menschen leben seit Dezember 2021 in Bauwagen auf einem Gelände in der Talstraße 107.

18 Monate zuvor hatten sie sich zusammengeschlossen, um auf die drängende Wohnungsnot in Frankfurt aufmerksam zu machen. Damals besetzten sie eine Fläche im Ostend. Dort wurde nicht nur gewohnt, sondern die kleine Gruppe konnte auch Kulturveranstaltungen für Interessierte anbieten.

Das Anliegen der Gruppe ist: Leerstände zu beleben und vor Vermüllung zu bewahren. Da sie dort aber nicht bleiben konnten, wechselten sie mit Unterstützung der Bildungsdezernentin auf das Grundstück in Kalbach. Dazu wurde mit der Stadt ein Vertrag für eine vorübergehende Nutzung abgeschlossen. Dies war erforderlich, da auf diesem Gelände eventuell die Johanna-Tesch-Schule eines Tages errichtet werden soll.

Auf dem Gelände betreibt auch der Frankfurter Verein das Trainings- und Ausbildungszentrum „taz“. Auch die Reha-Werkstatt Oberrad sitzt dort und es gibt eine Firma für Elektrotechnik in den dortigen Backsteinbauten.

Doch so richtig geeignet ist der Platz für das Anliegen der Gruppe nicht. Er ist zu ruhig und anders als im Ostend gibt es hier kaum Laufkundschaft. Daher kann man hier weder Workshops anbieten noch Filmabende gestalten oder mit den Nachbarn kochen und Hausflohmärkte organisieren.

Daher haben sie der Stadtverwaltung in der Zwischenzeit schon mehr als 20 alternative Standorte vorgeschlagen. Aber bisher ohne Erfolg. Diese Ungewissheit, wie es weitergeht, zerrt an den Nerven.

Sie wollen ja nicht nur zusammenleben, sondern auch sich gemeinsam politisch und kulturell engagieren und dadurch in die Stadt hineinwirken. Mit viel Glück könnten sie jetzt sogar einen Einjahresvertrag für das derzeitige Grundstück bekommen. Aber letztlich ist das doch nur ein Aufschub für eine beschränkte Zeit. Gelöst ist das finale Unterbringungsproblem damit noch lange nicht.

Ein ähnlich gelagertes Problem ist die Wohnwagensiedlung „Bonameser Straße“ südlich der Alten Flugplatzes. Auch hier versucht die Stadt nur die Bewohner zum Verschwinden zu motivieren, hat aber keinen Alternativplatz, den sie anbieten könnte.


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Die Fahrpreisverbilligung des Deutschlandtickets gibt es nicht umsonst

Fahrkartenautomat des RMV

Auch wenn die Verkehrsverbünde vom Bund einen Teil der anfallenden Kosten ersetzt bekommen, so führt die starke Nachfrage nach dem Deutschlandticket für derzeit 49 € zu entsprechenden Ausfällen bei ihrem Absatz von Zeitkarten.

Viele Pendler, deren Monatstickets deutlich teurer als das Deutschlandticket sind, haben sich schnell für die preisgünstigere Variante entschieden, vor allem nachdem außer der Preisvergünstigung auch noch die Nutzung in anderen Verkehrsverbünden damit verbunden ist. Dadurch sind dem RMV Umsatzerlöse weggebrochen. Aber das ist nicht das einzige Problem, das der RMV stemmen muss, um seine Kosten zu decken. Durch die hohe Inflation sind die Preise für Energie (Diesel +50 %, Strom +100 %), für Material und die Löhne deutlich gestiegen.

Das sich abzeichnende Defizit wird das Hauptthema bei der kommenden Aufsichtsratssitzung Mitte Juni sein. Der RMV-Geschäftsführer Knut Ringat hat schon mal durchrechnen lassen, wie hoch die Ticketpreise angehoben werden müssten, um die finanziellen Belastungen (Kostensteigerungen im Verbund von 25 %) zu schultern.

Mal ganz abgesehen davon, dass vom RMV erwartet wird, dass in den nächsten Jahren die Angebote auf der Schiene ausgeweitet werden, um die Verkehrsbelastung in der Metropolregion zu senken und die CO2-Belastungen in den Griff zu kriegen. Doch auch das kostet Geld.

Daher lautet der Vorschlag, die Tarife ab dem 01.01.2024 um über 8 % anzuheben. Alternativ könnte natürlich der Zuschuss des Landes Hessen von derzeit 21 Cent für jeden Euro, den der Bund hinzugeschossen hat, deutlich angehoben werden. Der Zuschuss des Landes Bayern für seinen ÖPNV ist beispielsweise über 5-mal so hoch.

Auch die Einführung von Senioren-Tickets (365 Euro statt damals 891 Euro) oder die Schülertickets für ganz Hessen kosteten Geld. Auch wenn der Absatz der Zeitkarten sich dadurch deutlich erhöht hat.

Die letzten Preiserhöhungen

Datum Durchschnittlicher Anstieg
01.01.2022 1,5 %
01.07.2022 3,9 %
01.01.2023 1,5 %
01.01.2024 8,2 %  ???

Auf der Grundlage von Vorratsbeschlüssen des Aufsichtsrats aus den Jahren 2017 und 2019 wurden die Tarifpreise kontinuierliche um jährlich 1,5 % bis 2023 erhöht. Diese jährliche Basis-Preisanpassung gibt es beim RMV schon seit 2014.


Das Land Hessen stellt dem RMV über einen mehrjährigen Finanzierungsvertrag Mittel zur Verfügung. Das Budget im Rahmen dieser Finanzierungsvereinbarung beträgt für den Zeitraum von 2017 bis 2021 rund 3 Milliarden Euro. Es setzt sich in etwa zu 84 % aus den Regionalisierungsmitteln des Bundes und zu rund 15 % aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleiches zusammen. Darüber hinaus stellt das Land Hessen für Planungskosten und investive Kleinmaßnahmen originäre Landesmittel zur Verfügung.
2018 mussten beispielsweise von den 1,7 Mrd. Euro Kosten etwa 700 Mio. Euro aus öffentlichen Haushalten gedeckt werden. Der Rest wurde durch Fahrscheinverkäufe ausgeglichen.

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Das Mutter-Kind-Haus – ein interessanter Arbeitsplatz

Mutter-Kind-Haus

Der Riedberg besteht nicht nur aus Wohnbebauung. Auch soziale Organisationen wie das Familienzentrum Billabong, das Sozialwerk Main Taunus oder das Mutter-Kind-Haus der Stiftung Waisenhaus sind hier vor Ort ansässig. Sie sorgen dafür, dass der soziale Zusammenhalt und die Unterstützung Bedürftiger vor Ort nicht zu kurz kommen.

Das Mutter-Kind-Haus liegt idyllisch gelegen im Quartier Ginsterhöhe. Es ist eine stationäre Einrichtung der Jugendhilfe und bietet minderjährigen und volljährigen Schwangeren und Müttern und deren Kindern sozialpädagogische Unterstützung gemäß den Anforderungen des Sozialgesetzbuches (SGB VIII). Im Mittelpunkt steht die bedarfsorientierte Begleitung von Mutter und Kind. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung und Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung als ein tragendes Fundament für die Entlassung in ein eigenverantwortetes Familienleben.

Aktuell sucht die Waisenhausstiftung für das Mutter-Kind-Haus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl zur Festanstellung als auch als Aushilfskräfte für Nachtbereitschaften. Sie wünschen sich Fachkräfte, die bereit sind, mit den jungen Müttern und ihren Säuglingen bzw. Kleinkindern zu arbeiten, sie zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen.

Als Aushilfskräfte suchen sie Fachkräfte, die bereit sind, Nachtdienste im Haus zu übernehmen. Das könnten z. B. Erzieher/innen sein, die »Soziale Arbeit« (Bachelor) studieren oder die bereits einen Bachelor-Abschluss in »Soziale Arbeit« haben und nun ihren Master machen, aber auch Sozialarbeiter/innen oder Erzieher/innen in Elternzeit oder im Ruhestand, die sich gerne etwas dazuverdienen möchten.

Die Ausschreibung für die Festanstellung findet sich hier: Link

Die Interessierten für die Nachtbereitschaft können sich gerne initiativ über die Homepage der Waisenhausstiftung bewerben: Link

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Bankkarten: heftiger Streit um Marktanteile

Debitkarte-Kreditkarte-Girocard

Das am meisten genutzte Kartenzahlungsmittel ist in Deutschland noch immer die Girocard, die von Großbanken, Sparkassen und Volksbanken herausgegeben wird und unter dem Namen EC-Karte bekannt geworden ist. Die großen Kartenanbieter, allerdings wie Mastercard und Visa wollen die Girocard der Deutschen Kreditwirtschaft gerne verdrängen, da sie eine unliebsame Konkurrenz darstellt.

Während bei einer klassischen Kreditkarte die monatlichen Ausgaben gesammelt und danach in einer Summe auf dem Hausbank-Girokonto abgebucht werden, wird bei den sogenannten Debitkarten jede Zahlung direkt dem Bankkonto belastet. Große Direktbanken, wie die DKB, Comdirect, ING oder die Santander Bank, die Kunden mit besonders günstigen Konditionen umwerben, haben ihre Konten mit solchen Debitkarten ausgestattet.

Doch dieser Kartentyp wird nicht von allen Firmen oder Restaurants akzeptiert. Da kann es schnell mal passieren, dass man gezwungen ist, auf seine (noch) vorhandenen Bargeldbestände zurückzugreifen oder eine alternative Karte zu zücken. Solche Erfahrungen können lästig oder auch peinlich sein. Jedenfalls wird hier ein Kampf auf dem Rücken der Konsumenten ausgetragen.

Während der Corona-Pandemie legten die Menschen zunehmend Wert auf kontaktloses Bezahlen, um die Ansteckungsrisiken weiter zu reduzieren. Daher boten sich Bezahlformen wie Kartenzahlung oder Zahlung durch Handys oder elektronisch aufgerüstete Armbanduhren (Smart Watch) geradezu an. So gewöhnte sich die Bevölkerung zunehmend an bargeldloses Bezahlen.

Mittelständische Händler müssen allerdings mit bis zu 3 % Kosten rechnen, wenn sie vom Kunden zum Beispiel mit Hilfe der VISA-Card bezahlt werden. Setzt der Kunde dagegen die klassische Girocard ein, liegen die Gebühren bei maximal 0,2 %.

Daher ist das beliebteste Zahlungsmittel nach Bargeld noch immer die Girocard der Kreditwirtschaft. Die Debitkarten haben allerdings einen Vorteil. Mit ihnen lässt sich an vielen Stellen im Internet der Kauf der Waren bezahlen. Hier konnten die Banken die Bezahlung mit EC-Karte nicht etablieren. Ein Versäumnis, das sich nun rächt.

Für die großen Online-Banken hat die Verunsicherung der Kundschaft beim Einsatz von Debitkarten einen finanziellen Vorteil. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, bestellen viele Kunden zusätzlich zu ihrer Debitkarte noch eine klassische Girocard. Die ist jedoch kostenpflichtig und schlägt mit 10 € bis 15 € im Jahr zu Buche. Doch einen Hoffnungsschimmer gibt es: Wer mit den neuen Debitkarten Probleme bei der Akzeptanz im Einzelhandel hat, kann sich an die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und auf ihrer Website die Probleme schildern. Über 100 Beschwerden sind so schon aufgenommen worden. Auf diese Weise kann der Druck auf die Bankenlandschaft etwas erhöht werden.


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Carsharing Kapazitäten ausbauen

Entwicklung Carsharing

Wer sich regelmäßig in Tiefgaragen umschaut, oder sich mal notiert, welche Autos täglich auf den Parkplätzen neben unseren Straßen abgestellt sind, erkennt schnell, dass ein Großteil der Fahrzeuge im überwiegenden Teil der Zeit nicht im Einsatz sind. Sei es, dass die Fahrzeuge im häuslichen Umfeld rumstehen oder auf den Firmengeländen.

Um die Ressource Kraftfahrzeuge besser zu nutzen, muss das Angebot an Carsharing-Fahrzeugen im Stadtteil deutlich erhöht werden.

Daher hat sich der Ortsbeirat 12 dafür ausgesprochen, potenzielle Standorte für Carsharing-Stellplätze prüfen zu lassen. Insgesamt 14 Plätze konnten bisher identifiziert werden, die dafür infrage kommen könnten. In diesem Zusammenhang sollten an diesen Stellen auch elektrische Ladepunkte installiert werden. Aber auch das muss natürlich erst einmal geprüft werden.

Vor allem Frankfurter, die zur Miete wohnen, können bei der derzeitigen Rechtslage, die Anbringung von Wallboxen für ihre E-Autos oft nicht durchsetzen.

Sicherlich werden nicht alle 14 Plätze umgesetzt werden können. Aber ein Teil davon wird sicherlich geeignet sein, und daher ist es sinnvoll, diese umfangreiche Prüfung möglichst bald durchzuführen. Von der Prüfung bis zur Umsetzung ist dann später noch ein weiter Weg.

Ein gutes Carsharing / Mietwagen-Angebot ist Voraussetzung für die Entscheidung gegen ein eigenes Auto. Nur so kann Parkraum sinnvoller genutzt werden und der Fuhrpark, über den wir verfügen, optimal ausgelastet werden.

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Schrebergärtner sollten finanziell mehr unterstützt werden

Mobile Grüne Wand am Riedbergplatz

Vor über zehn Jahren wurden in Frankfurt im Rahmen des Klimaschutzes »Mobile Grüne Zimmer« angeschafft und auf verschiedenen besonders belasteten Plätzen in der Stadt eingesetzt. Aktuell steht eine der »Mobilen Grüne Zimmer« gerade mal wieder auf dem Riedbergplatz.

Entstanden war das Konzept der Pflanzenwände aus einem EU-Forschungsprojekt. Die Firma Helix aus Kornwestheim hatte diese Wände in ihr Verkaufsprogramm aufgenommen. Über 40.000 € kostete jede dieser Installationen.

Der große Vorteil war die Mobilität dieser »Mobilen Grüne Zimmer«. So konnte der Standort immer wieder mal gewechselt werden, und auf diese Weise hatten viele Frankfurter die Möglichkeit, diese grünen Wände im praktischen Einsatz zu erleben.

Diese mobilen Installationen kühlten ein wenig die unmittelbare Umgebung und werteten zudem das Stadtbild auf. Ein schöner Effekt in Zeiten steigender Temperaturen. Eine solche Klimawand besteht aus einer etwa 10 Tonnen schweren Stahlkonstruktion. In ihr werden verschiedene Pflanzen aufgezogen, zu denen unter anderem Lavendel, Erdbeeren, Gräser diverse Stauden Kiwipflanzen und Weinreben gehören. Die Bewässerung erfolgt über einen Wassertank, der im Boden versteckt ist.

Weitere positive Effekte wie Lärmminderung und Schadstofffilterung waren zwar vorhanden, aber aufgrund der geringen Größe dieses »Mobilen Grüne Zimmers« eher unbedeutend.

City-Trees

In den letzten Jahren wurden vor allem »City-Trees« der Firma Green City Solutions GmbH aus Bestensee bei Berlin angepriesen. Der Stückpreis lag bei 25.000 Euro. Sie sollen ebenfalls giftigen Feinstaub aus der Luft filtern und die Umgebungstemperatur herabsenken.

Nach praktischen Erfahrungen und entsprechenden Untersuchungen ist von der ersten Begeisterung jedoch nicht mehr viel übriggeblieben. Daher hatte sich die Stadtverwaltung letztes Jahr entschieden, keine City-Trees aufzustellen und stattdessen gegebenenfalls die Entwicklung der Schrebergärten vermehrt finanziell (mit insgesamt 150.000 €) zu unterstützen.

Die Faktoren Staubfilterung, Lärmschutz, Platz für Insekten und andere Tiere, biologische Vielfalt, Sauerstoffproduktion und Kühlung können allein aufgrund der Vielzahl von Schrebergärten wesentlich besser zum Einsatz kommen.

Ein Prototyp des Grünflächenamtes

Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, « erprobt das Grünflächenamt als Alternative zu den »Mobilen Grüne Zimmer« bzw. den »City-Trees« gerade am Südfriedhof eine sogenannte »Mobile Grüne Säule«. Derzeit ist es nur ein Prototyp. Das Besondere ist, dass ein wesentlich geringerer technischer Aufwand damit betrieben werden muss. Entsprechend sinken die Kosten für Wartung und Unterhalt. Auch die Herstellungs- und Anschaffungskosten liegen deutlich niedriger.

Das Bepflanzungskonzept der Grünen Säule will statt der Ansiedlung von Moosen wie bei den »City-Trees« einheimische Rankpflanzen wie die Waldrebe (Klematis), Efeu und wilden Wein nutzen.

Der Prototyp hat eine Höhe von rund 3 Meter und eine Sockelbreite von etwa 2 Metern. Er soll dort aufgestellt werden, wo keine Bäume gepflanzt werden können, beispielsweise über Tiefgaragen oder öffentlichen Parkhäusern. Auch er ist transportabel und soll von April bis November an verschiedenen Orten zum Einsatz kommen.


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Crossboccia eine tolle Variante des Boule-Sports!

Crossboccia

Crossboccia heißt die dreidimensionale Trendsportart, bei der alles einbezogen werden kann: Egal ob in der Wohnung oder der U-Bahnstation, jeder Ort kann zur Arena werden – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Crossboccia baut auf dem Grundgedanken des Boccia- und Petanquesports auf, welcher zu den ältesten Sportarten der Welt zählt. Die neue Cross-Variante wird nicht wie das gewöhnliche Boccia- und Boulespiel mit Metallkugeln gespielt.

Besonderes Merkmal sind die Bälle, welche aus robustem Stoff gearbeitet und mit Granulat gefüllt sind. Die Bälle bleiben jetzt auch auf unebenem Untergrund liegen und erstmalig kann der dreidimensionale Raum komplett genutzt werden, d.h. Tische, Stühle oder Parkbänke können beispielsweise in das Spiel miteinbezogen werden – mit Bande oder direkt. Ob man nun auf den Tisch hinauf, die Treppe hinunter oder vom Balkon im dritten Stock in den Hinterhof spielt, bleibt den Gladiatoren, die sich in diesem ultimativen Sport messen, selbst überlassen.

Jede Spielrunde ist im »Freestyle-Boule« ein kreatives Erlebnis – Spieler gestalten aktiv den Spielverlauf mit! Spielen Sie mit Bande, durch die Beine, hinterm Rücken!

Und das Beste: Starten Sie spontan ein Spiel, egal wo oder wann! Lassen Sie sich die verrücktesten Herausforderungen einfallen – wer das „Schweinchen“ (den Ziel-Marker) wirft, bestimmt die Regeln!

Crossboccia

Crossboccia ist der Trendsport für Jedermann! Wie extrem man spielt, entscheidet man selbst! Alter und Fitnessgrad spielen deshalb keine Rolle. Die Devise lautet ganz klar „Leicht zu lernen, doch die Erfolgslatte hängt hoch“.


Regeln

  • Jeder Spieler erhält 3 gleichfarbige Spielbälle.
  • Ein Spieler wirft von einem frei wählbaren Ausgangspunkt den Ziel-Marker.
  • Danach spielen alle anderen Spieler ebenfalls von diesem Ausgangspunkt aus.
  • Der Marker kann an einen beliebigen Punkt geworfen werden, ein bestimmtes Spielfeld ist nicht vorgesehen.
  • Der Spieler, welcher den Marker geworfen hat, darf auch beginnen.
  • Nachdem er seinen ersten Spielball geworfen hat, werfen die restlichen Spieler nacheinander jeweils einen ihrer Spielbälle.
  • Der Spieler, dessen Spielball am weitesten vom Marker entfernt liegt, wirft nun seinen zweiten und dritten Spielball.
  • Die anderen Spieler werfen ebenfalls, abhängig von der Entfernung ihres Spielballs zum Marker, ihren zweiten und dritten Spielball.
  • Im Anschluss an alle Würfe werden die Punkte zusammengezählt.
  • Jeder Spielball, der näher zum Marker liegt als einer der gegnerischen Bälle, zählt einen Punkt (jeder Ball wird inklusive Etikett gewertet)
  • Sollten mehrere Spielbälle verschiedener Spieler in gleicher Entfernung zum Marker liegen oder diesen berühren, wird jeder Ball gewertet.
  • Liegt ein Spielball auf einem gegnerischen Ball mindestens zur Hälfte auf, so ist dies ein „Kill“ und der gegnerische Ball wird nicht gewertet.
  • Spielt ein Spieler zu Beginn einer Runde ein Objekt (beispielsweise eine Bande) mit dem Marker bewusst an, so muss dies vorher angesagt werden, falls er möchte, dass alle übrigen Spieler ebenfalls diese Kombination spielen.
  • Es ist auch möglich, eigene Wurfregeln zu bestimmen, zum Beispiel, dass alle in dieser Runde den Ball rückwärts über die Schulter werfen müssen. Spielt ein Spieler trotz Ansage diese Kombination oder Wurftechnik nicht, dann wird sein Ball nicht gewertet.
  • Der Spieler, der die meisten Punkte gesammelt hat, eröffnet durch den Wurf des Markers an einen beliebigen Ort die nächste Runde.
  • Sollten die Bälle mehrerer Spieler innerhalb einer Runde gleich weit entfernt zum Marker liegen, ergibt sich ein Unentschieden. Dann bekommen die Spieler die ihnen zustehenden Punkte gewertet. Die nächste Runde beginnt derselbe Spieler, der die vorangegangene Runde begonnen hat.
  • Ein Satz endet sobald ein Spieler 13 Punkte erzielt hat. Der Satz muss jedoch mit 2 Punkten Abstand zum zweitbesten Spieler entschieden werden (z.B. 11-13 oder 12-14).
  • Das Spiel ist entschieden sobald einer der Spieler zwei Sätze gewonnen hat.

Weitere Regeln: https://www.crossboccia.com/regeln.html

Hinweis: Crossboccia® ist eine eingetragene Handelsmarke

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Nieder-Eschbach: Gefälschte Markenartikel

Polizeikelle

Gestern Mittag (28.05.2023) fand auf dem Parkplatz eines Baumarktes in Frankfurt Nieder-Eschbach ein Flohmarkt statt. Durch einen aufmerksamen Besucher wurde der Polizei telefonisch gemeldet, dass an einem Stand augenscheinlich eine große Anzahl von gefälschten Markenartikeln zum Verkauf angeboten werden sollen.

Eine Polizeistreife vor Ort konnte den Verdacht des Verkaufs von mutmaßlich gefälschten Markenartikeln bestätigen. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen wurden 5 Betreiber des Standes vor Ort angetroffen und festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden etwa 8.000-10.000 mutmaßliche gefälschte Kleidungsstücke verschiedenster Marken sowie diverse Haushaltsmesser zum Verkauf gefunden. Der geschätzte Gesamtwert der Ware beläuft sich auf etwa 80.000 Euro. Die gesamte Ware wurde beschlagnahmt.

Die Beschuldigten wurden im Anschluss an die Maßnahmen vor Ort entlassen und müssen sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Markengesetz verantworten.

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Bonames: Aktionsnachmittag auf dem Platz am Wendelsgarten

Kinder helfen beim Bepflanzen

Die Bürgerinitiative „Mein-Bonames“ und die Gesellschaft „Lust auf besser Leben“ veranstalten am Donnerstag, den 1. Juni, von 15 Uhr bis 17 Uhr einen Aktionsnachmittag auf dem Platz „Am Wendelsgarten“ um darüber zu informieren, wie der zentrale Platz von Bonames grüner gestaltet werden soll.

Den Bonamesern und anderen Interessierten wollen die beiden Gruppen vorstellen, welche Ideen ersonnen wurden, und wie der Konflikt der Nutzung des Platzes durch einen Wochenmarkt (Donnerstags ab 11 Uhr) bzw. mehr Grün auf dem Platz aufgelöst werden könnte.

Kinder können mit ihren Eltern an diesem Nachmittag auch Samenbomben basteln, mit denen man zum Beispiel zu Hause insektenfreundliche Pflanzen wachsen lassen kann.

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Platz „Am Wendelsgarten“

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Platz „Am Wendelsgarten“ 50.183737, 8.665534

Die Initiative „Mein Bonames“ hat sich mit ihrer Idee für den Wendelsgarten beim Entsiegelungswettbewerb „Green it up“ (englisch für „begrüne es“) beworben. Der Wettbewerb wurde von der gemeinnützigen Gesellschaft „Lust auf besser Leben“, organisiert. „Mein Bonames“ hatte den Wettbewerb gewonnen.

Der Wettbewerb wurde von dem Deutschen Architekturmuseum, dem Institut für sozial-ökologische Forschung und der Naspa-Stiftung unterstützt. Aus 15 Stadtteilen kamen 28 Ideen, eine Fläche zu entsiegeln. Daraus wurden 4 ausgewählt.

Die Organisatoren des Wettbewerbs hatten in der Zwischenzeit fleißig Fördergelder gesammelt, die nun den Sieger-Projekten zur Verfügung gestellt werden können. Darüber hinaus wird die Gestaltung des Platzes „Am Wendelsgarten“ noch vom Ortsbeirat 10 (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) mit bis zu 5.000 € unterstützt.

Wie die Fläche am Wendelsgarten gestaltet wird, will die Bürgerinitiative nicht allein entscheiden. „Demnächst soll es einen Termin geben, bei dem wir dazu einladen, über die Möglichkeiten zu sprechen“, sagt Eva Holl im März dieses Jahres. Sie stellt sich vor, mit Kreide die zu entsiegelnde Fläche auf den Boden zu malen und neue Standorte für die Bänke einzuzeichnen.

Es sollen auch Fachleute konsultiert werden, um die Pflanzen auszuwählen, die sich für den Wendelsgarten eignen. Auch zum Amt für Straßenbau und Erschließung hat man schon Kontakte geknüpft. Leitungen im Boden oder Eigentumsfragen sollten daher nicht für böse Überraschungen sorgen.

Ziel der ganzen Aktionen ist es, den Platz „Am Wendelsgarten“ zu einem echten Treffpunkt für den ganzen Stadtteil zu entwickeln.

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