Kategorie: AktuelleNEWS

Oberursel: Das Institut für Bienenkunde feiert Richtfest

Neubau des Instituts für Bienenkunde (IBK)

Die Polytechnische Gesellschaft feiert am Freitag, 20. Oktober 2023, das Richtfest für den Neubau des Instituts für Bienenkunde in Oberursel. Das Gebäude verkörpert den Anspruch an nachhaltiges, klimafreundliches Bauen und zeigt, was auf diesem Sektor in Sachen Klimaschutz schon heute möglich ist. Es wird nach dem KfW Standard 55[1] gebaut und nutzt in hohem Maße lokale Umgebungsressourcen. So würde der weitgehend in Holzbauweise errichtete Gebäudekomplex 98 von 100 möglichen Punkten für nachhaltiges Bauen erreichen.

Inzwischen steht der Rohbau des neuen Institutsgebäudes, und die Dachbauarbeiten nähern sich ihrem Abschluss – der richtige Zeitpunkt, um feierlich das Richtfest zu begehen. Das neue Institut für Bienenkunde entsteht derzeit auf einem 6.500 m² umfassenden Grundstück in Oberursel. Davon entfallen knapp 1.300 m² auf die Grundfläche des Gebäudes, den „Fußabdruck“. Eingebettet in einen ökologisch nachhaltigen Vogel- und Insektengarten führt der Neubau Forschung, Ausbildung und Bienenhaltung ebenso wie die Bildungs- und Vermittlungsarbeit rund um das Thema Bienen an einem Standort zusammen. Es steht damit für den außergewöhnlichen Ansatz des Instituts, das 1937 von der Polytechnischen Gesellschaft gegründet wurde und universitäre Grundlagenforschung mit der praktischen Bienenhaltung kombiniert.

Mittlerweile wird das Institut für Bienenkunde gemeinsam mit der Goethe-Universität betrieben, wobei die Gebäude ebenso wie die Professur von der Polytechnischen Gesellschaft finanziert werden. Moderne Forschungsansätze, wachsender Platzbedarf sowie Anforderungen an moderne Bienenhaltung machten den Neubau notwendig. Die Polytechnische Gesellschaft brachte daher in enger Abstimmung mit der Stadt Oberursel 2019 das Neubauprojekt auf den Weg. Finanziert wird es vollständig aus Mitteln der Polytechnischen Gesellschaft. Dabei hat die Bauherrin in den zurückliegenden Monaten mit erheblichen Kostensteigerungen zurechtkommen müssen. Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft, erklärt dazu: „Seit 2021 haben wir eine exorbitante Steigerung der Energie- und Rohstoffkosten gesehen. Das hatte vor allem Folgen für die Beton-, Stahl- und Holzpreise und resultierte in einem Anstieg der Baukosten um über 40 %. Glücklicherweise konnten wir den zusätzlichen Finanzbedarf mit Mitteln aus unserem Vermögensmanagement decken.“

Die Inbetriebnahme des Gebäudekomplexes ist für Anfang 2025 geplant.  Den Zuschlag hatte seinerzeit das Büro hs/c von Till Schweizer und Marcel Heller aus Heidelberg erhalten.

Grundriss des Instituts für Bienenkunde (IBK)

© Büro hs/c von Till Schweizer und Marcel Heller

Till Schweizer erläutert die Idee hinter dem Entwurf: „Der Neubau soll die Hauptfunktionen des Instituts strukturieren, das heißt Forschung, Lehre, Imkerei und Bildungsarbeit unter einem Dach zusammenbringen, so wie es dem Auftrag des Instituts für Bienenkunde entspricht. Wichtig war uns, ein Ensemble zu schaffen, das diesen Anspruch repräsentiert und im Sinne des Klima- und Artenschutzes den höchsten Standards an ökologisches Bauen folgt.“

Das Neubaugrundstück liegt am Übergang eines Wohngebiets zu Kleingärten und offener Landschaft. Der Polytechnischen Gesellschaft war es wichtig, dass in das Bauvorhaben von Anfang an die unmittelbaren Nachbarn, insbesondere der Kleingärtnerverein, eingebunden wurden. Auch die Architekten legen großen Wert darauf, dass sich das Gebäude harmonisch in die Nachbarschaft einfügt: „Unser Konzept setzt auf eine Reduktion der Baumasse. Dass der Baukörper aus Holz errichtet wird, trägt zur Harmonie zwischen dem Gebäude und der von Feldern und Gärten geprägten Umgebung bei. Die Rücksichtnahme auf diesen Kontext war für uns das leitende Entwurfsmotiv“, so Till Schweizer.

Zukunftsweisend ist das Gebäude aus mehreren Gründen: So wird es zum größten Teil aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz als vorgefertigter Ingenieurbau errichtet. Dabei hat das Holz auch eine ästhetische Funktion und prägt zusammen mit dem Tageslichtkonzept und einer auch für Besucher leicht zu erfassenden Raumaufteilung eine warme, angenehme Atmosphäre in den Innenräumen. Die Energieversorgung des Gebäudes ist dank einer eigenen Photovoltaik-Anlage weitgehend autark. Heizwärme wird durch eine Wärmepumpe und vortemperierte Zuluft erzeugt.

Auch hinsichtlich der Wasserversorgung setzt der Neubau auf den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen: Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt oder aber über natürliches Gefälle auf dem Grundstück entwässert. So wird der Frischwasserverbrauch stark reduziert.

Mit dem Institut für Bienenkunde verfügt Oberursel über einen herausragenden Forschungsstandort. Das Richtfest findet statt am Freitag, den 20.10.2023, ab 14:00 Uhr in der Ebertstraße 39, 61440 Oberursel.

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Ebertstraße 39, 61440 Oberursel

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Ebertstraße 39, 61440 Oberursel 50.210252, 8.582253


Zahlen – Daten – Fakten

  • Die Netto-Raumfläche des neuen Gebäudes, also die nutzbare Grundfläche, beträgt 2.011 qm.
  • Das Grundstück, das in Oberursel (Bommersheim) liegt (Eberstraße 39), hat eine Fläche von ca. 6.500 qm.
  • Die Grundfläche des Gebäudes beträgt 1.318 qm.
  • Es bietet folgende Nutzflächen: Imkerei: 693 qm, Verwaltung/Öffentlichkeit: 442 qm, Forschung und Lehre: 876 qm.
  • Der Keller des Gebäudes wird aus wasser- und dampfdichtem Stahlbeton mit umfassender Dämmung hergestellt. Die Gebäudehülle wird im Holzrahmen- bzw. Holztafelbau errichtet. Das verwendete Material besteht überwiegend aus Brettschichtholz. Die Energieversorgung erfolgt über Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage.
  • Das Freigelände ist als großer Insektengarten konzipiert und wird zusammen mit dem Gebäude für eine Aufwertung des Areals sorgen.

Das Institut für Bienenkunde Oberursel der Polytechnischen Gesellschaft
wurde 1937 gegründet. Ganz im polytechnischen Sinne verbindet das Institut naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit praktischer Bienenhaltung: Die Einrichtung wird gemeinsam von der Polytechnischen Gesellschaft und der Universität Frankfurt getragen und ist dem Fachbereich Biowissenschaften zugeordnet.
Unter dem Neurobiologen Prof. Dr. Bernd Grünewald erforscht sie das Gehirn der Honigbiene und beantwortet die Frage, wie Bienen lernen.
Zugleich sucht das Bieneninstitut neue Wege zur Bekämpfung von Bienenkrankheiten, insbesondere zur Kontrolle der Varroamilbe, und bildet Nachwuchswissenschaftler und Imker aus.
Von hohem Rang ist daneben die Aufklärung der Öffentlichkeit über die ökologische und wirtschaftliche Bedeutung der Bienen in Form von Vorträgen und Führungen für Erwachsene und Kinder.

Weiterführende Links

[1] Das Effizienzhaus beim Neubau

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Niederursel: Wohnungsbrand durch brennende Gasflasche

Feuerwehr - Notrufnummer

Gegen 20 Uhr wurde am Samstag (14.10.23) der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Frankfurt ein Brand auf einem Balkon in der Niederurseler Landstraße gemeldet.

Aufgrund der Vielzahl an Anrufern und der geschilderten Meldebilder von gefährdeten Personen im betroffenen Objekt, wurde das Stichwort „Feuer 3 – Menschenleben in Gefahr“ alarmiert.

Beim unmittelbaren Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten stand eine Gasflasche auf einem Balkon im 3. OG und das Inventar auf dem Balkon in Vollbrand. Das Feuer hatte sich in Teilen bereits auf die dazugehörende Wohnung ausgebreitet und drohte auf darüberliegende Stockwerke überzuschlagen.

Durch einen direkten und massiven Löschangriff über eine Drehleiter konnte die Ausbreitung unterbunden werden. Drei weitere, auf dem Balkon gelagerte Gasflaschen wurden von außen gekühlt, sodass ein Übergreifen des Feuers und ein möglicher, explosionsartiger Druckgefäß-Zerknall verhindert werden konnte.

Drei Trupps unter Atemschutz kamen im Inneren des Gebäudes zum Einsatz. Mit zwei Rohren wurde die Brandbekämpfung in der betroffenen Wohnung vollzogen und die Kühlmaßnahmen auf dem Balkon in Folge unterstützt. Der Treppenraum in dem 9-geschossigen Objekt wurde durch Kräfte unter Atemschutz auf betroffene oder verletzte Personen durchsucht. Es kam im gesamten Objekt zu einer umfänglichen Ausbreitung des Brandrauches. Dieser wurde im weiteren Einsatzverlauf mittels elektrischer Lüfter aus dem Gebäude entfernt.

In Summe wurden drei Personen leicht verletzt. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst in Empfang genommen und erstversorgt.

Zur Höchstzeit waren über 60 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Stadtteil Niederursel tätig. Schon nach kurzer Einsatzdauer konnte „Feuer aus“ gemeldeten werden. Die erforderlichen Nachlöscharbeiten und das Kühlen der Gasflaschen, sowie umfängliche Arbeiten zur Brandnachbereitung dauerten jedoch insgesamt über 3 Stunden an. Die Brandwohnung, sowie die betroffenen Balkone im 3. und 4. Obergeschoss sind aufgrund der Feuerausbreitung nicht bewohnbar bzw. nutzbar.

Gegen 23 Uhr konnte die Einsatzstelle abschließend an die Polizei, durch den feuerwehrtechnischen Einsatzleiter übergeben werden. Eine Schadenssumme konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Die Brandursachenbewertung wird Teil der kriminaltechnischen Ermittlungen durch die Polizei Frankfurt sein.

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Ist denn schon wieder Weihnachten?

Weihnachtsaktion, Geschenke

Der erste Indikator für Weihnachten ist, dass wieder Spekulatius und Dominosteine in Supermarktregalen zu finden sind. Oberursel hat seinen ganz eigenen Weihnachtswecker: Der POP UP STORE der Galerie 360. Er öffnet auch dieses Jahr wieder seine Pforten in den großen Räumlichkeiten des ehemaligen Restaurants »Sabai Sabai« in der Eppsteiner Straße 1 in Oberursel.

Dort gibt es handgefertigte regionale Kostbarkeiten, abwechslungsreiche Überraschungen und kreative Geschenke für jeden Geschmack. Verzweiflungstaten unter dem Weihnachtsbaum wie SOS (Socken, Oberhemd, Schlips) oder KPK (Küchengerät, Parfüm, Konfekt) müssen also nicht sein.

„Im Laufe des letzten Jahres haben sich neue Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen mit frischen Ideen dazugesellt, was unser Spektrum und den Austausch noch interessanter macht“, schwärmt Anna Maria Philipp, die Netzwerkgründerin der Galerie 360.

Neu dabei ist beispielsweise knallbunter, liebevoll kreierter FIMO-Schmuck und auch eine Stickmaschine, die individuelle Anfertigungen verspricht.

„Der Zuspruch, den wir 2022 bekommen haben, war überwältigend. Wir sind richtig gespannt auf die kommende Saison“, freuen sich Tine Stock und Petra Langeneckert, die zum zweiten Mal die Organisation übernommen haben. „Bis jetzt läuft alles nach Plan und reibungsloser als letztes Jahr. Wir haben ja schon einmal geübt“, lachen beide.

Auf die Besucher warten mannigfaltige Arbeiten aus den verschiedensten Materialien. Es gibt einiges zu entdecken: Kunstwerke, Bilder und Postkarten, Genähtes, Nachhaltiges und Naturkosmetik, Unikate aus Holz, Upcycling-Produkte, Schmuck aus afrikanischen Perlen, Messing, Horn, Ton und Vielerlei aus afrikanischen Stoffen, Accessoires aus Filz oder Stoff, Acrylbilder aller Größen, Kissen, Kinderkleidung, Glaskunst, Taschen aller Art und Größen, Gesticktes, Gehäkeltes, ausgefallene Töpferwaren oder kleine glücksbringende Taschenbären und noch vieles vieles mehr.

„Dies ist ein idealer Ort um ganz besondere Weihnachtsgeschenke für den kleinen und großen Geldbeutel zu finden“, verspricht Petra Langeneckert, „aber alles, was man hier beschreiben könnte, wird nicht ausreichen, um das zu vermitteln, was jede Einzelne in ihren Werken ausdrückt.“

Eröffnung Pup Up Store

Am Samstag, den 4. November laden die Künstlerinnen und Kunsthandwerkinnen ab 10:00 Uhr zur Eröffnungsfeier in die „Eppsteiner Straße 1 in Oberursel“. „Kommen Sie vorbei: Auf ein Gläschen Sekt, zum Stöbern, Staunen und um sich inspirieren zu lassen“, wirbt Tine Stock.

Bis zum 23. Dezember hat der Pop Up Store von montags bis freitags von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr und samstags von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

…und ja: Es wird schon wieder Weihnachten!

Gastbeitrag: SGM

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Selbstbehauptung für Frauen ab 14 Jahren

Gewalt gegen Frauen

Nicht selten werden Frauen Opfer sexueller Belästigungen. Das fängt im Kleinen an, mit Anstarren, Anmachen, steigert sich über frauenfeindlicher Sprache, Witze und Beschimpfungen. Bestimmte Regionen der Stadt werden von Frauen gemieden, weil ihnen das Risiko dort zu hoch ist. Der Exzess gipfelt in sexueller Belästigung/Nötigung, Demütigung, Beleidigung, Prügel, Bedrohung, soziale Kontrolle, Stalking oder womöglich Vergewaltigung.

Die größte Gefahr für Frauen Opfer von Gewalt zu werden besteht im sozialen Umfeld (Bekanntenkreis und Familie). Wer mit dieser Art von Aggression konfrontiert wird, verliert schnell die Kontrolle, wird unsicher und steigert damit die Angriffslust männlicher Akteure.

Untersuchungen haben gezeigt, Teilnehmerinnen an Selbstbehauptungskursen / Selbstverteidigungskursen und haben bessere Möglichkeiten, kritische Situationen zu bewältigen und werden dadurch seltener Opfer einer Gewalttat.

Durch gezieltes Training lernen die Teilnehmerinnen, wie die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Wer auf sein „Bauchgefühl“ hört, kann sich rechtzeitig um klare Abwehrsignale und Verteidigungsmöglichkeiten kümmern, oder aus der gefährdenden Situation herausgehen.

Die Kursteilnehmer entdecken ihre eignen Stärken. Das wiederum fördert das Selbstvertrauen. Durch Rollenspiele und praktischen Übungseinheiten lernen sie, Gefahrensituationen einzuschätzen sowie eine selbstbewusste Körpersprache einzusetzen. Die Wirkung eines „starken“ Auftretens auf seine Umwelt ist auch eine wichtige Erkenntnis, die man mal erlebt haben muss.

Weitere Ausbildungsthemen sind:

  • Wie hole ich schnell und effektiv Hilfe?
  • Was muss ich beachten, wenn ich Ausgehen möchte, egal ob bekannte oder fremde Orte aufgesucht werden?
  • Wie schütze ich mich vor Betäubungsmitteln?
  • Was mache ich, wenn ich trotzdem „Opfer“ geworden bin?

Wichtige Hintergrundinformationen von Polizei und Frauen-Hilfsstellen fließen in die Ausbildung mit ein. Schwerpunkt des Trainings ist das Erlernen und Einüben von einfachen, aber effizienten Selbstverteidigungstechniken zum körperlichen Schutz, zur persönlichen Befreiung und als Gegenwehr. Im Training werden Szenarien eingesetzt, um unter Druck und Stress den Einsatz der Verhaltensmöglichkeiten und Selbstverteidigungstechniken zu erleben. Auf Wünsche und Erfahrungen der Teilnehmerinnen wird dabei gezielt eingegangen.

Es gibt nicht die eine richtige Verhaltensweise, sondern eine Vielzahl von Optionen! Der Betroffene hat viele Möglichkeiten und kann sie gezielt nutzen! Doch egal, welche Variante man zur Verteidigung wählt, die Verantwortung und Schuld für die Folgen liegen nie beim Opfer, sondern immer beim Angreifer!

Details

  • Der Kurs findet in den Räumlichkeiten des Familienzentrums Billabong statt.
  • Termin: 27. bis 29. Oktober 2023 jeweils von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
  • Kosten: 25 Euro pro Teilnehmerin, Nachlässe gibt es für Familien und Schülerinnen
  • Anmeldung bei: tina.benz@billabong-family.de

 

Das Training erfolgt durch:
Christina Hegerding
eMail: schlaukopf-sicherheitstraing@t-online.de
Mobil: 0160 – 61 26 211

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Ein Blick zurück auf die »Kirche im Rondell«

Marie-Curie-Straße 30, Rondell

»Kirche im Rondell« haben Sie noch nie gehört? Wo soll die denn sein? Nun, die Nebel des Vergessens sind seit 2006 dabei, die Spuren einer schönen Institution im Mertonviertel zu verdecken.

Das 60 Hektar große Mertonviertel im Süden des Riedbergs entstand ab Mitte der 1980er-Jahre auf einem rund 60 Hektar großen Gebiet, das bis 1982 größtenteils von den Industrieanlagen der ehemaligen Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) eingenommen wurde. Die Sanierungsarbeiten mit einer eigens errichteten Entgiftungsanlage zogen sich parallel zu den Bauarbeiten bis in die frühen 2000er-Jahre hin.

  • 1987 entstand das erste große Büroobjekt, das 7-flüglige Gebäude des Anlagenbauers Lurgi.
  • 1988 wurde die Kita Hundertwasser errichtet.
  • 1993 wurde die Marie-Curie-Straße 30/32 erbaut.

Insgesamt wurden 19 Büroobjekte mit 380.000 m2 Bürofläche errichtet.

Parallel zur Entwicklung der gewerblichen Immobilien entstanden auch zahlreiche Gebäude für Wohnbevölkerung. Es wurde Wohnraum für etwa 5.000 Menschen geschaffen. Doch gerade die Mischung von Gewerbe und Wohnbevölkerung wurde zum Problem für das Viertel. Die Firmen hatten kein Interesse daran, in dem Gebiet soziale Infrastruktur zu fördern. Die Stadtplaner hatten auch nichts dergleichen vorgesehen.

So entstand wenig lokaler Zusammenhalt. Vereine und soziale Institutionen wie Jugendhäuser, Familienzentren und Ähnliches findet man im Mertonviertel nur spärlich oder gar nicht. So entstand 1996 in Kooperation zwischen der evangelischen Thomasgemeinde und der katholische Gemeinde Peter und Paul die Idee, einen Ableger im Mertonviertel als Interimslösung zu etablieren. Pfarrer Alexander Kaestner gründete die »Kirche im Rondell«.

  • Hier konnten neue Gottesdienstformen erprobt werden.
  • Kinder und Jugendliche wurden von ihm betreut.
  • Ansprechende Veranstaltungen wurden für die Bewohner organisiert.
  • Und vor allem wurde eine ökumenische Kindertagesstätte auf den Weg gebracht.

Pfarrer Kaestner kümmerte sich vor allem auch um die Menschen in der Arbeitswelt der umliegenden Büros. Dass ein Gemeindepfarrer mit Betriebsräten über Mobbing diskutiert und Ansprachen auf Betriebsversammlungen hält, war ein Novum und wurde von der arbeitenden Bevölkerung dankbar angenommen. Eine Kirche für den Arbeitsalltag war entstanden.

Dieses Vorgehen könnte auch ein Teilkonzept gegen den ständigen Austritt von Gläubigen aus der Kirche darstellen. Von den Firmen jedenfalls wurde dieses Engagement begrüßt. Finanziell gefördert hatten sie diese Initiative jedoch nicht, wie Pfarrer Kaestner bedauernd feststellen musste.

Nach 10 Jahren Aufbauarbeit wurde 2006 das Projekt (das von vornherein als befristeter Einsatz geplant gewesen war) wieder eingestellt. 2007 trat Pfarrer Kaestner seinen wohlverdienten Ruhestand an. Am 05.12.2022 ist er im Alter von 80 Jahren gestorben.

Wie ging es weiter?

Etwa 3 Jahre nach der Schließung der »Kirche im Rondell« beschlossen die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften PWC und KPMG sukzessive den Standort zu verlassen. Sechs Gebäude mit etwa 100.000 Quadratmetern Bürofläche blieben ab 2011 im Mertonviertel leer zurück – mehr als ein Viertel der gesamten Fläche. Auch das Lurgi-Gebäude verlor zunehmend seine Mieter, bis es fast leer stand. Es wurde von der städtischen ABG gekauft und abgerissen. Dort sollen 900 Wohnungen moderne Wohneinheiten inklusive Schule, Kinderbetreuungseinrichtungen und attraktive Nahversorgungsangebote entstehen.

Die Frankfurter Projektentwicklungsgesellschaft Henry Faktors »Plan Plus Faktor« konnte inzwischen das KPMG-Hauptgebäude an der Marie-Curie-Straße an die die hessische Landesbehörde Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) für die Frankfurter Polizei vermieten.

Um einem Verfall des Gewerbeviertels entgegenzuwirken, schlossen sich 2009 sieben interessierte Gewerbeimmobilien-Eigentümer zusammen und beauftragten die Entwicklung Deutschlands erster Standortinitiative für einen Bürostandort, mit dem Namen »MertonViertel«. Mit professioneller Hilfe der Firma Public Star, einer Tochter der Agentur Stern aus Wiesbaden wurde ein Marketingkonzept erstellt und umgesetzt.

Auch wenn die Attraktivität für Gewerbetreibende dadurch erhöht wurde, für die sozialen Strukturen der Menschen, die dort wohnen, war das keine große Weiterentwicklung.

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Landtagswahl 2023: So hat der Riedberg gewählt

Wahlergebnisse

Wahlergebnis Kalbach-Riedberg

Partei 2023 2018
CDU 37,6 % 29,0 %
Grüne 20,8 % 25,1 %
SPD 12,5 % 16,0 %
AfD 10,7 % 8,1 %
FDP 7,9 % 11,3 %
Die Linke 2,3 % 5,5 %
Sonstige 8,2 % 5,0 %

Wahlbeteiligung 66,2 % nach 71,7 % (2018)

Wahlergebnisse im Wahlbezirk 39

So sahen die Ergebnisse der Direktkandidaten aus:

Kandidat Anteil
Boris Rhein (CDU) 40,2 %
Nilab Alokuzay-Kiesinger (Grüne) 18,0 %
Stefanie Minkley (SPD) 17,1 %
John Csapó (AfD) 10,8 %
Eva Bieber (FDP) 4,2 %
Monika Christann (Linke) 4,1 %

 

So sahen die Ergebnisse der Parteien auf der Landesliste aus:

Partei Anteil
CDU 30,7 %
Grüne 23,3 %
SPD 14,3 %
AfD 9,1 %
FDP 8,6 %
Die Linke 6,0 %

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung war mit 63,7 % zwar deutlich niedriger als 2018 (66,9 %) war aber ansonsten nicht auffällig.


Quellen

  • Zuschnitt der Wahlkreise
  • Wahlanalyse Frankfurt
  • Kurzportrait Wahlkreis
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Treffpunkt Straße & Schiene mit Potenzial für Unfälle

Unfallschwerpunkt Krautgartenweg Niederursel

In Niederursel kreuzt der Krautgartenweg an zwei Stellen die Gleise der U-Bahn (U3, U8 und U9). An der einen Stelle treffen sie im 90° Winkel aufeinander, an der anderen Stelle in einem schrägen Winkel von etwa 10°.

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Krautgartenweg

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Krautgartenweg 50.167879, 8.627980

Da der Krautgartenweg als Nebenstraße teilweise sogar eine Anliegerstraße ist, darf hier maximal 30 km/h gefahren werden. Darum wird der Krautgartenweg an manchen Stellen von den Fußgängern ganz gerne auch mal als Spazierweg in Beschlag genommen. Spannend wird die Geschichte vor allem für Fahrradfahrer, die den Weg an seiner spitzen Kreuzung mit der U-Bahn queren wollen. Gerade bei Nässe, Eiseskälte oder Schneebelag können die Gleise die Fahrradfahrer zu Fall bringen.

Da es in der Vergangenheit schon Unfälle an dieser Stelle gegeben hat, wurde sie als Unfallschwerpunkt anerkannt. Doch wie der Magistrat berichtete, „sei es schwierig, mit einfachen Mitteln eine wirksame Lösung zu realisieren“.

Informieren und Warnen

Das Aufbringen von Piktogrammen sowie das Aufstellen von (weiteren) Schildern würde die Gefahrensituation nur wenig beeinflussen. Piktogramme beispielsweise sind bei Nässe, spiegelndem Gegenlicht und Schneedecken kaum zu lesen. Schilder werden aufgrund ihrer hohen Anzahl oft nicht richtig wahr- und ernstgenommen. Wer an dieser Stelle auch noch aus irgendeinem Grund abgelenkt wird, hat schlechte Karten.

Ändern des Winkels

Durch ein Verschwenken des Weges oder der Gleise ließe sich der Winkel optimieren. Optimalerweise hin zu einem 90° Winkel. Solche Baumaßnahmen erfordern jedoch viel Zeit (manchmal Jahre) und Geld. Außerdem benötigt man ein passendes Gelände (Topografie) sowie das Eigentum an den betroffenen Grundstücken. Ein Teil der Fläche liegt auch noch in einem Landschaftsschutzgebiet.

Fugen-Überbrückung

Um die Befahrbarkeit der Gleise zu verbessern, könnten die Fugen teilweise verfüllt werden. Allerdings hat das dafür bisher genutzte Material nach den Erfahrungen anderer Kommunen nur eine geringe Haltbarkeit. Doch aktuell wurde der VGF sowie den Fachämtern ein Variante vorgestellt, mit längerer Haltbarkeit. Erste Fahrversuche wirkten vielversprechend.

Unfallschwerpunkt Krautgartenweg Niederursel

Testinstallation in Niederursel

Das neue System soll versuchsweise unter anderem auch im Krautgartenweg in der Praxis getestet werden. Wirksamkeit und Lebensdauer werden dabei auf die Probe gestellt. Voraussetzung für den testweisen Einbau ist allerdings die Genehmigung der »Technischen Aufsichtsbehörde«, die das Material erst prüfen muss. Bis dahin könnten eventuell schwächere temporäre Lösungen in Betracht gezogen werden.

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Bonames: Erweiterung des Spielplatzes im Storchenhain?

Spielplatz im Storchenheim in Bonames

Am Südende des Spielplatzes im Storchenhain im Stadtteil Bonames befindet sich ein Parkplatz. Da die Zahl der Spielplätze in Bonames überschaubar ist, wird dieser Spielplatz, der noch dazu wunderbar zentral gelegen ist, von den Familien intensiv genutzt.

Die Idee ist daher, die Spielplatzfläche zulasten des benachbarten Parkplatzes zu erweitern. Die Bürgerinitiative „Mein-Bonames“ hat den Bedarf der Bevölkerung aufgenommen und ist beim Ortsbeirat (10) vorstellig geworden. Dort stieß man auf offene Ohren und daher hat sich auch der Ortsbeirat für die Prüfung einer Erweiterung des Spielplatzes ausgesprochen.

Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung konnte jedoch folgendes Hindernis identifiziert werden: „Der Parkplatz ist eine öffentliche Verkehrsfläche, die in einem formalen öffentlichen Verfahren entwidmet werden müsste“, erklärte die Stadt. Eine Entwidmung müsste unterschiedliche Verwaltungsinstanzen durchlaufen. Die Verwaltungs- und Offenlegungsfristen führten zu einer Vorlaufzeit von mindestens einem halben Jahr.

Bisher ist der Spielplatz 1.516 Quadratmeter groß. Er könnte, wenn die Parkfläche wegfällt, um 400 qm ausgeweitet werden (ein Plus von 25 %). Würde man den Parkplatz nicht beseitigen, sondern nur verkleinern, könnte im Prinzip die Änderung schneller angegangen werden.

Aktuell ist man im Ortsbeirat noch in der Abstimmphase. Wenn die Entscheidung gefallen ist, geht der Antrag offiziell an die Stadtverwaltung, die die Rahmenbedingungen bisher nur geprüft hatte.

Eine weitere Anregung, den Spielplatz mit weiteren Sitzbänken auszurüsten, wurde nicht als Problem angesehen. Auch diese Anpassung könnte bei einem Umbau gleich mit erledigt werden.

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Spielplatz im Storchenhain

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Spielplatz im Storchenhain 50.183274, 8.666239

Bemerkenswertes

Ist Ihnen schon Frau Anica Mihetc begegnet? Sie wohnt im Harheimer Weg und kümmert sich um den Spielplatz und seine Umgebung: Mit einer hölzernen Grillzange ausgestattet, sammelt sie den Unrat auf und entsorgt diesen im Mülleimer. Mitunter legt sie sich auch mit Hundebesitzern an, die nicht begreifen wollen, dass ein Kinderspielplatz kein Hundeklo ist. Sie ist sozusagen die gute Fee dieses Kinderparadieses. Davon könnte die Welt mehr gebrauchen!

Die gute Fee - Anica Mihetc

Die gute Fee – Anica Mihetc, Foto: Dieter Walz

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Charlotte Gneuß liest im Restaurant Café Mutz

Cover Buch Gittersee

Am 17. Oktober um 19.00 Uhr kommt Charlotte Gneuß, die den Jürgen-Ponto-Literaturpreis 2023 gewonnen hat ins Restaurant Café Mutz (Alt-Niederursel 27, 60439 FFM) um dort aus ihrem Werk zu lesen. Charlotte Gneuß ist eine talentierte Schriftstellerin, die mit ihrem Roman „Gittersee“ ein vielversprechendes Debüt ablieferte.

 

Über Charlotte Gneuß
Sie ist eine deutsche Schriftstellerin, die 1992 in Ludwigsburg geboren wurde. Nachdem ihre Eltern die DDR vor dem Mauerfall verlassen hatten, absolvierte sie zunächst eine Buchbinder-Ausbildung, bevor sie in Dresden »Soziale Arbeit« studierte. Später studierte sie am Literaturinstitut Leipzig und im Anschluss daran an der Universität der Künste Berlin »Szenisches Schreiben«.

Frau Gneuß schrieb anfänglich für verschiedene Literaturmagazine und nahm an Textwerkstätten wie der Jürgen Ponto-Stiftung und der Kölner Schmiede teil. Sie schrieb auch Gastbeiträge für das Wochenmagazin „Die Zeit“.

Sie ist Gewinnerin des Leonhard-Frank-Stipendiums für neue Dramatik¹. Im August 2023 erschien ihr Roman „Gittersee“, dessen Handlung in der DDR, der 1970er-Jahre angesiedelt ist. Der Roman wurde von der Kritik durchweg positiv aufgenommen. Er steht auf der Longlist für den deutschen Buchpreis und wurde mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2023 ausgezeichnet.

Der Schriftsteller Ingo Schulze kritisierte in einer verlagsinternen Mängelliste Stellen im Buch, die er in der DDR anders erlebt hat, als sie im Buch wiedergegeben wurden. Etwa sei das Wort „lecker“ nicht benutzt worden. Diese Liste wurde auf unbekannten Wegen der Jury des deutschen Buchpreises zugespielt, was zu einer Debatte darüber führte, „wer wie über die DDR schreiben sollte und wer wie nicht“.

Charlotte Gneuß hat bereits mehrere Werke veröffentlicht. Im Jahr 2023 erschien sie als Herausgeberin mit Laura Dshamilja Weber in der Anthologie „Glückwunsch: 15 Erzählungen über Abtreibung“ beim Carl Hanser Verlag GmbH.

Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin arbeitete Frau Gneuß in Asylbewerberheimen, in einer Kneipe und am Theater.


Quellen: Unterhaltung mit Bing, 6.10.2023
(1) Charlotte Gneuß – Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_Gneu%C3%9F.

(2) Gittersee Roman | Ausgezeichnet mit dem Jürgen Ponto-Preis 2023. https://www.lovelybooks.de/autor/Charlotte-Gneuß/Gittersee-9056780895-w/.

(3) Wibke Charlotte Gneuß | Roger Willemsen Stiftung.
https://rwstiftung.de/stipendien/wibke-charlotte-gneuss/.

(4) Charlotte Gneuß – Universität der Künste Berlin. https://www.udk-berlin.de/studium/szenisches-schreiben/studierende/16-jahrgang-2020-2024/charlotte-gneuss/.

https://www.fischerverlage.de/magazin/preise-und-nominierungen/literaturpreis-2023-fuer-charlotte-gneuss

https://www.deutschlandfunk.de/gittersee-charlotte-gneuss-ddr-100.html

 

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Niederursel: Falscher Polizist in Verkehrskontrolle

Sichergestellte Gegenstände

Gestern (02.10.23) hielt die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der Rosa-Luxemburg-Straße einen jungen Mann an. Dieser führte zahlreiche polizeitypische Ausrüstungsgegenstände mit sich.

Gegen 02:00 Uhr in der vergangenen Nacht fuhr der 19-Jährige in die Kontrollstelle der Polizei. Schon beim Herantreten an das Auto erkannten die Polizisten ein transportables Blaulicht sowie eine blaue Mütze auf dem Beifahrersitz. Als die Beamten daraufhin genauer hinschauten, trauten sie ihren Augen kaum:
Der 19-jährige war fast umfangreicher mit polizeitypischen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet als sie selbst. Neben Handfesseln, Armbinden mit der Aufschrift „POLIZEI“, einem Teleskopschlagstock, mehreren hessischen Landeswappen fanden die Beamten u. a. noch einen gefälschten Dienstausweis und Funkgeräte. Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass dieser in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen ähnlicher Sachverhalte aufgefallen war.

Die Polizei stellte alle Gegenstände sicher und leitete ein Strafverfahren u. a. wegen des Verdachts der Amtsanmaßung und Urkundenfälschung gegen den 19-Jährigen ein.


Weiterführender Link

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