Schlagwort: Nieder-Eschbach

Ein Euro für das Lieblingsstück: Miriams Wunderkiste verabschiedet sich in die frühe Sommerpause

Logo Miriams Wunderkiste

In Nieder-Eschbach gibt es einen Ort, der seinem Namen alle Ehre macht. „Miriams Wunderkiste“, der beliebte Secondhand-Laden der evangelischen Miriamgemeinde, ist für viele Anwohner am Bügel weit mehr als nur ein Geschäft. Es ist eine Institution, in der man nach Schätzen stöbert, einen Plausch hält und ganz nebenbei Gutes tut.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Doch wer vor den Sommerferien noch einmal das eigene Outfit auffrischen oder die Haushaltsvorräte ergänzen möchte, sollte sich beeilen: In diesem Jahr verabschiedet sich das Team der Wunderkiste bereits ungewöhnlich früh in die wohlverdienten Ferien.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Das große Finale: Alles für einen Euro

Der letzte Öffnungstag vor der Pause ist Donnerstag, der 28. Mai 2026. Zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr haben Schnäppchenjäger die Gelegenheit, nach Herzenslust zuzugreifen. Und wie es die Tradition verlangt, endet die Saison mit einem echten Knaller: Bei der beliebten Sonderaktion „jedes Teil 1 Euro“ wechselt jedes Stück – egal ob Kleidung, Spielzeug oder Haushaltsware – für nur eine „Geldmünze“ den Besitzer.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Das Sortiment, das im Keller der Gemeinde am Ben-Gurion-Ring auf Entdeckung wartet, ist gewaltig. Von gut erhaltener Kinderkleidung über schicke Damen- und Herrenmode bis hin zu Schuhen, Taschen, Kinderbüchern und sogar Bettwäsche ist alles dabei. Wer hier kauft, schont nicht nur den Geldbeutel, sondern setzt auch ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Ehrenamt mit Herz und Geschichte

Was heute als moderner Secondhand-Shop betrieben wird, hat eine lange Geschichte. Bereits Ende der 1980er Jahre als Kleiderkammer für Flüchtlinge und Spätaussiedler gegründet, wurde das Projekt vor einigen Jahren von engagierten Gemeindemitgliedern zu neuem Leben erweckt. Heute wird der Laden von 5 Frauen ehrenamtlich geführt, die jede Woche viele Stunden investieren, um Spenden zu sortieren und den Verkauf zu organisieren.

Besonders schön: Die Erlöse bleiben nicht in der Kasse. Sie fließen direkt in soziale Projekte. Zuletzt durften sich die Kinderkrebshilfe Frankfurt und das Autonome Frauenhaus Frankfurt über Unterstützung aus den Verkäufen der Wunderkiste freuen.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Wann geht es weiter?

Nach dem 28. Mai bleibt die Wunderkiste bis zum Ende der hessischen Sommerferien geschlossen. Erst am Donnerstag, den 13. August 2026, öffnen sich die Türen im Ben-Gurion-Ring 39 wieder. Ab 15 Uhr startet dann der reguläre Verkauf. Wer während der Ferienzeit den Kleiderschrank ausgemistet hat, kann seine Spenden am ersten Öffnungstag zwischen 17 Uhr und 18 Uhr direkt vor Ort abgeben. Bitte achten Sie darauf, nur saubere und gut erhaltene Dinge abzugeben.

Beispielkleider aus Miriams Wunderkiste

© Miriams Wunderkiste

Für Rückfragen steht Gabriele Blechschmidt unter der Telefonnummer 0172-575 58 00 oder per E-Mail an g.blechschmidt@alice.de zur Verfügung. Nutzen Sie die Chance am 28. Mai – für ein tolles Schnäppchen und den guten Zweck!

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Neugestaltung des Rondellplatzes in Nieder-Eschbach: Magistrat reagiert auf Änderungswünsche

Symbolbild inklusiver Spielplatz

Der in die Jahre gekommene Rondellspielplatz am Ben-Gurion-Ring in Nieder-Eschbach soll im Jahr 2026 umfassend erneuert werden. Nachdem der Ortsbeirat 10 (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) im Rahmen einer Initiative weitreichende Änderungswünsche an der bestehenden Entwurfsplanung geäußert hatte, liegt nun der ausführliche Bericht des Magistrats vor.

Ein Spielkonzept für alle Generationen

Die Planung für den Spielplatz ist das Ergebnis eines mehrjährigen Beteiligungsprozesses, der bereits 2021 begann und 2023 durch Werkstattgespräche mit Anwohnern, Kindern und Kindertagesstätten vertieft wurde. Das Herzstück der Anlage bilden vier namensgebende Rondelle, die jeweils unterschiedliche Funktionen erfüllen:

  • Großes Spielrondell: Hier ist eine große Kletterkombination für Kinder ab 6 Jahren geplant, die als Alleinstellungsmerkmal im Grünzug fungieren soll.
  • Sandrondell: Dieser Bereich richtet sich an Kinder aller Altersstufen (Karussell mit imposanter Orcafigur) und bietet neben einem Sandspielbereich mit unterfahrbarem Holzpodest für Rollstuhlfahrer auch eine Malwand und verschiedene Wippgeräte.
  • Fitnessrondell: Drei Geräte für insgesamt vier Nutzer bieten Erwachsenen, Begleitern und Senioren Möglichkeiten für Konditions- und Beweglichkeitsübungen. Von hier aus kann der Spielplatz gut beobachtet werden.
  • Asphaltfläche: Zwischen den Rondellen dient eine ebene Fläche als Raum für Rollschuhe, Fahrräder oder Rollstühle sowie für kreative Bodenspiele.

Ergänzt wird das Angebot durch eine große Spielwiese, die für freie Aktivitäten und Feste zur Verfügung steht.

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Rondellspielplatz im Grünzug Ben-Gurion-Ring

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Rondellspielplatz im Grünzug Ben-Gurion-Ring 50.186372, 8.659791

Abwägung der Änderungswünsche

Der Magistrat hat die Forderungen des Ortsbeirats detailliert geprüft und teilweise in die Planung integriert.

Inklusion und Spielgeräte: Dem Wunsch nach mehr inklusiven Angeboten kommt die Stadt nach, indem das ursprünglich geplante Karussell mit Orcafigur gegen ein spezielles Karussell für Rollstuhlfahrer ausgetauscht wird. Zudem werden zwei „Hörtrichter“ installiert, die Kindern mit und ohne Einschränkungen Sinneserfahrungen über Distanz ermöglichen.

Bolzplatz-Debatte: Die Forderung nach einem zweiten Tor für die Spielwiese wurde abgelehnt. Der Magistrat begründet dies mit dem Wunsch, die Fläche multifunktional zu halten. Ein zweites Tor würde das Areal faktisch zum Bolzplatz deklarieren, was laut Beteiligungsverfahren zur Verdrängung von Mädchen und kreativen Spielformen führen könnte. Zudem befindet sich nur 200 Meter nördlich auf der „Großen Wiese“ ein Bolzplatz für kleinere Kinder, während Jugendliche eine Anlage im Süden des Grünzugs nutzen können. Ein einzelnes Minitor auf dem Rondellplatz bleibt jedoch für Zielübungen erhalten.

Infrastruktur und Sonnenschutz: Beim Sonnenschutz setzt die Stadt auf Stabilität. Statt der geforderten Sonnensegel werden zwei große Sonnenschirme installiert – einer fest verankert im Sandbereich, ein zweiter mobil auf der Asphaltfläche. Diese gelten als wartungsärmer und vandalismussicherer.

Die Errichtung einer eigenen Toilettenanlage ist aufgrund fehlender Wasser- und Kanalanschlüsse sowie Platzmangels nicht möglich. Besucher werden auf die umliegenden Einrichtungen wie das Quartiersbüro oder das künftige Café am See verwiesen.

Auch eine Erweiterung der Fitnessgeräte für Erwachsene wurde abgelehnt, um den notwendigen Bewegungsraum für Kinder nicht einzuschränken und die Privatsphäre beim Training zu wahren. Es wird jedoch geprüft, ob an anderer Stelle im Grünzug weitere Sportgeräte aufgestellt werden können.

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Endspurt für die Planungen „Nordwestlich Auf der Steinernen Straße“

Die letzte Phase des Bebauungsplans Nr.923 ist eingeläutet: der Plan und die erforderlichen Stellungsnahmen müssen noch der Stadtverordnetenversammlung zum Satzungsbeschluss vorgelegt werden, bevor dieser im Amtsblatt bekannt gemacht werden und in Kraft treten kann.

Ein genaues Datum bis zum Abschluss aller administrativen Schritte und bis zu Baubeginn hat die Stadt Frankfurt in ihrem letzten Update zum Bebauungsplan nicht genannt. Der Plan selbst hat seine Anfänge im Jahr 2018 und ist auch schon in unserem Stadtteilmagazin thematisiert worden.


© Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main, Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

Kernstück des Plans ist die Errichtung zweier neuer Schulen und einer Kindertagesstätte (auf der Karte oben in lila):
– das Gymnasium Nord, das seinen Betrieb bereits auf einem provisorischen Standort in Praunheim/Westhausen aufgenommen hat; ein Termin und die Modalitäten für den Umzug nach Bonames/Nieder-Eschbach stehen noch nicht fest.
– eine Grundschule, die neben der Steffi-Jones-Schule in Bonames und der Michael-Grzimek-Schule in Nieder-Eschbach den gestiegenen Bedarf an Grundschulplätzen abdecken soll.
– da ebenfalls drei- bis viergeschossiger Wohnungsbau vorgesehen ist (auf der Karte in rot), ist ein zusätzlicher Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder m Vorschulalter absehbar: eine auf dem Schulgelände integrierte Kindertagesstätte soll dem gerecht werden.

Zusätzlich ist die Neuanlage öffentlicher Grünflächen vorgesehen: neben der Begrünung  der Straßenräume und Baugrundstücke dienen südliche Teile davon als Retentionsfläche. Einen Bolzplatz im nördlichen Teil des Baugebietes soll es ebenfalls geben.
Eine weitere U-Bahn-Station (Linien U2 und U9) soll die Erreichbarkeit des Wohngebietes und der Schulen im öffentlichen Nahverkehr verbessern.

Links:
https://www.region-frankfurt.de/Services/Presseportal/Pressemitteilungen/Neuer-Wohn-und-Schulstandort-in-Nieder-Eschbach-Ver%C3%B6ffentlichung-des-Planentwurfs-und-Beteiligung-der-%C3%96ffentlichkeit.php?object=&ModID=7&FID=3255.1351.1&NavID=3255.86&La=1

 

 

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Feierliche Eröffnung des Nachbarschaftspavillons „Haus am See“

Das Haus am See

Am Mittwoch, dem 4. Dezember, wird von 14 bis 16 Uhr der Nachbarschaftspavillon „Haus am See“ in der Nähe des Ben-Gurion-Rings 58 feierlich eröffnet. Das Quartiersmanagement lädt gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt alle Anwohner herzlich ein, diesen neuen Treffpunkt für das Viertel willkommen zu heißen.

Die Eröffnung wird von Herrn Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, begleitet. Auch Vertreter von der TU Darmstadt, die für die Planung des Gebäudes verantwortlich zeichnen, sowie der Firma Holzarchitektur, die den Bau ausführte, werden anwesend sein. „Kirche in Aktion“ als Betreiberin des in Zukunft dort stattfindenden Nachbarschaftstreffs wird ebenfalls zugegen sein.

Das „Haus am See“ ist als ein mehrjähriger und trotzdem „temporärer Ort der Begegnung“ für alle Bewohner des Viertels konzipiert. Es bietet Raum für Austausch, Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten. Interessierte können sich während der Eröffnung über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten informieren und sich direkt für künftige Veranstaltungen eintragen.

Für musikalische Unterhaltung sorgen die DJs „Zweite Sahne“ und „Olga Rhythmus“. Heiße Suppe und wärmende Getränke runden das Programm ab. Das Quartiersmanagement freut sich auf eine rege Teilnahme und darauf, das „Haus am See“ als neuen Ort der Begegnung und des Miteinanders im Viertel einzuweihen.

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Darmstädter Hof fürchtet um seine Zukunft als kulturelles Zentrum

Darmstädter Hof

In Nieder-Eschbach gibt es kein Bürgerhaus. Anders als zum Beispiel in Bonames. Dort findet sich am Ben Gurion Ring 110A das „Zentrum am Bügel“. Doch dafür gibt es eine seit Jahren bewährte Lösung. Mit einem überschaubaren Zuschuss der Stadt von 5.000 Euro im Monat können die Räumlichkeiten des Darmstädter Hofes an Vereine deutlich vergünstigt angeboten werden.

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Darmstädter Hof

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Darmstädter Hof 50.199551, 8.672287

Der Darmstädter Hof hat für den Stadtteil Nieder-Eschbach die Funktion eines Bürgerhauses übernommen. Die Nutzung des »Großen Saales« kostet einen Verein in der Woche dann nur noch 2.000 Euro. Ohne den Zuschuss müssten die Preise verdoppelt oder verdreifacht werden um kostendeckend zu arbeiten. Für die Stadt, für die Pächter des Hofes und für das kulturelle Leben im Ortsteil eine Situation in der alle Beteiligten von der Zuschuss-Lösung profitieren.

Hängepartie

Das Gebäude ist inzwischen in die Jahre gekommen und bräuchte Sanierungen die ins Geld gehen. Doch ohne einen langfristigen Vertrag mit der Stadt, wie das in den kommenden Jahren mit der Förderung weitergeht, ist der Pächter vorsichtig. Auch die vorgesehene Firma, die die Renovierungen umsetzen soll, die Firma ABG Nova hat aktuell nicht genügend Kapazitäten um das Vorhaben umzusetzen. Und so baut sich ein Investitionsstau auf.

Widersprüchliche Signale

„Die Eigentümer arbeiten darauf hin, dass der Darmstädter Hof zu einem Muster für Klimaschutz, erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Wärmeschutz für Gebäude ähnlicher Nutzung wird. Um diesen Weg auch seitens der Stadt aktiv zu unterstützen, haben wir gemeinsam 2021 einen Letter of Intent unterzeichnet, der ohne zusätzliche Kosten für die Stadt den Darmstädter Hof bis 2040 als Bürgerhaus für die Vereine vor Ort sichert“, so der damalige Kämmerer Uwe Becker nach der Unterzeichnung mit den Eigentümern, den Eheleuten Frau Martina Heß-Hübner und Herrn Andreas C. Hübner in deren Räumen.

In einer Video-Konferenz mit Vertretern des Amts für Immobilien wurde 2024 dann signalisiert, dass seitens der Stadt kein Interesse bestehe, den Vertrag zu verlängern. Die Frankfurter Neue Presse startete deswegen eine Anfrage und bekam als Antwort zurück, dass die Stadt langfristig die Nutzung als bürgerhausähnliche Einrichtung gewährleisten möchte.

Als ein Feuer 2023 Technik und Heizanlage im Keller zerstörte, wurde vom Pächter die Ölheizung durch eine Hybridheizung mit Erdgas und zwei großen Wärmepumpen ersetzt. Die Versicherung übernahm nur die Hälfte der Kosten für die Ersatzinvestition. Die andere Hälfte musste der Pächter aus eigener Tasche bezahlen. Von städtischer Seite kam kein Zuschuss.

Wenn sich die politische Einstellung nicht ändert, ist spätestens am 14.08.2030 Schluss mit der Förderung. Dann erlischt die Bürgerhaus-Funktion für den Stadtteil die es schon seit 1986 gab, als im umgebauten und renovierten „Darmstädter Hof“ das Bürgerhaus eröffnet wurde.

Etwa 27 Vereine wären davon betroffen. Seit 2005 hatte das Hotel „Darmstädter Hof“ nach zwei Jahren Leerstand einen neuen Eigentümer, der die Gästezimmer und das Lokal übernahm. Ob das Gasthaus nach 2030 noch weiterbetrieben werden kann, muss man sehen. Jetzt wird die Situation erst mal im Ortsbeirat 15 besprochen.


Haltung des Ortsbeirates
Nieder-Eschbach hat nach seiner Eingemeindung nach Frankfurt kein eigenes Bürgerhaus bekommen, anders als z.B. die Stadtteile Harheim, Nieder-Erlenbach und Bergen. Den Fortbestand des „Darmstädter Hofs“ sehen die Ortsbeiräte insgesamt bei Einstellung der städtischen Unterstützung als stark gefährdet. Veranstaltungen aller Art müssten in andere Stadtteile verlegt werden, was völlig inakzeptabel wäre. Für die älteren Mitbürger des Stadtteils würde das das Ende von fußläufig erreichbaren Treffen bedeuten, was einer Vereinsamung weiter Vorschub leisten würde. OF 334

Weiterführende Links

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Nieder-Eschbach: Gefälschte Markenartikel

Polizeikelle

Gestern Mittag (28.05.2023) fand auf dem Parkplatz eines Baumarktes in Frankfurt Nieder-Eschbach ein Flohmarkt statt. Durch einen aufmerksamen Besucher wurde der Polizei telefonisch gemeldet, dass an einem Stand augenscheinlich eine große Anzahl von gefälschten Markenartikeln zum Verkauf angeboten werden sollen.

Eine Polizeistreife vor Ort konnte den Verdacht des Verkaufs von mutmaßlich gefälschten Markenartikeln bestätigen. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen wurden 5 Betreiber des Standes vor Ort angetroffen und festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden etwa 8.000-10.000 mutmaßliche gefälschte Kleidungsstücke verschiedenster Marken sowie diverse Haushaltsmesser zum Verkauf gefunden. Der geschätzte Gesamtwert der Ware beläuft sich auf etwa 80.000 Euro. Die gesamte Ware wurde beschlagnahmt.

Die Beschuldigten wurden im Anschluss an die Maßnahmen vor Ort entlassen und müssen sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Markengesetz verantworten.

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