Kategorie: AktuelleNEWS

Riedbergplatz: Brunnenwasser hat keine Trinkwasserqualität

Brunnen auf dem Riedbergplatz

Ein Brunnen ist in der Regel eine teure Angelegenheit. Wer eine natürliche Quelle sucht, die Wasser liefert, das man gleich vor Ort trinken kann, wird vielleicht in Harheim fündig. Ansonsten sind Frankfurts Brunnen zwar an die städtischen Wasserleitungen angebunden, aber sie erfüllen in der Regel nicht die Anforderungen, die ein »Trinkwasserbrunnen« erfüllen muss.

Damit auch aus den Trinkwasserbrunnen konstant frisches Wasser sprudelt, sorgt eine zeitgesteuerte automatische Spülung dafür, dass die Leitungen alle halbe Stunde durchspült werden. Eine regelmäßige hygienische Beprobung durch ein zertifiziertes Labor garantiert zudem die Reinheit des Trinkwassers. Der Einsatz von Materialien, die durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. zertifiziert sind, gewährleistet zusätzlich die hohe Trinkwasserqualität. Ein Brunnen mit solchen Qualitätsmerkmalen kostet etwa 3.000 Euro Unterhalt pro Jahr.

Doch solche „Spezialbrunnen“ sind damit erheblich teurer als ein Standard-Brunnen. Diese laufenden Kosten sind daher nur dann angebracht, wenn zum Beispiel im Schnitt rund 400 bis 600 Passanten täglich so einen Trinkwasserbrunnen nutzen. Daher gibt es in Frankfurt derzeit nur 1 bis 2 Dutzend Brunnen dieses Typs. Der erste wurde 2016 installiert.

In der Altstadt gibt es noch eine ganze Menge unscheinbare und versteckt gelegene, historische Laufbrunnen, die mit Trinkwasser gespeist werden. Auch im Stadtteil Sachsenhausen gibt es sie gehäuft. Insgesamt spenden 44 aktive Brunnen frisches Wasser, meist unerkannt.

Unter https://geoportal.frankfurt.de/erfrischungsbrunnen sind sowohl die neu errichteten Trinkbrunnen zu finden, als auch die historischen Trinkbrunnen. Auf das Schild „Trinkwasser“ am Brunnen ist zu achten, denn nur die Brunnen mit einem entsprechenden Hinweis werden regelmäßig beprobt, gereinigt und gewartet.

Der Brunnen auf dem Riedbergplatz

Wie der Magistrat dem Ortsbeirat (12) bestätigte, hat dieser Brunnen keine Trinkwasserqualität. Immerhin kann jeder durch den Brunnen laufen, alle möglichen Dinge im Wasser waschen, mit dem Fahrrad durchfahren, Hunde können drin rumtollen und so weiter. Von daher ist es ein Vergnügungsbrunnen und kein Trinkbrunnen.

Das Wasser, das dort fließt, wird immer wieder aufgefangen und erneut durch die Düsen gepresst (Umwälzverfahren). Daher erübrigt sich auch die Anbringung eines Schildes, dass es sich nicht um Trinkwasser handelt, da es hier besonders offensichtlich ist. Nur größere Springbrunnen würden gechlort und seien dann mit der Wasserqualität in Schwimmbädern vergleichbar.


Weiterführender Link

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Urban Gardening – Ein Wunschgarten zusammen mit den Nachbarn

Urban Gardening Projekt: Wunschgarten

Auch wenn der gesellschaftliche Trend – vor allem in den Großstädten – dahin geht, dass Menschen sich voneinander abschotten und die Gefahr besteht, dass sie vereinsamen, hat man an manchen Stellen die Möglichkeit, diesem Trend Einhalt zu gebieten.

Ein schönes Beispiel dafür war die Initiative von zwei Familien am Riedberg, sich für ein Urban Gardening Projekt stark zu machen. Ein kurzer Aufruf im lokalen Stadtteilmagazin, ein Zetteleinwurf in den Briefkästen der umliegenden Nachbarn und schon waren die ersten Mitstreiter gefunden. Flüsterpropaganda und der Anblick von Menschen, die gemeinsam Hochbeete errichteten, führte dazu, dass noch mehr Interessierte zu der Gruppe hinzustießen.

Urban Gardening Projekt: Wunschgarten

Erstbepflanzung, © Christina Herzbach

Im Vorfeld war die Idee dem Grünflächenamt mitgeteilt worden und stieß dort auf Zustimmung und Unterstützung. Weitere Recherchen führten dazu, dass auch ein bis zwei Geldgeber bereit waren, die erheblichen Anlaufkosten zu schultern. Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. war bereit die Abwicklung der Fördergelder zu übernehmen.

So standen die Gelder für insgesamt drei Hochbeete (Holzkisten und Fundament) mit Erstbefüllung (klein gehäckseltes Holz, Stroh, Pferdemist und Komposterde) sowie für den Erwerb der ersten Pflanzen bereit.

Glücklicherweise fanden sich in der Gruppe sowohl Menschen, die sich um die Organisation kümmerten, als auch handwerklich Begabte und Rentner, die an den verschiedensten Stellen einspringen konnten, wenn Not am Mann war.

Urban Gardening Projekt: Wunschgarten

Ergänzungsbepflanzung, © Christina Herzbach

So wurden im Frühjahr 2024 die ersten beiden Hochbeete errichtet und im Herbst folgte dann das dritte Beet. Auch rund um die Hochbeete wurde noch die eine oder andere Pflanze in unmittelbarer Nachbarschaft im Boden eingesät. Auch ein zusätzlicher Blühstreifen für Insekten wurde noch angelegt.

Einmal in der Woche hat sich die Truppe getroffen und das Pflanzenwachstum in den Beeten begutachtet. Auch ein regelmäßiger Gießdienst war schnell eingerichtet. Dass das so schnell alles klappte, hing auch damit zusammen, dass die Gruppe externe Unterstützung bekam, von Menschen mit Enthusiasmus und grünen Daumen.

Gepflanzt wurden die unterschiedlichsten Gemüsesorten. Dies fand bei Passanten und Anwohnern so viel Anklang, dass oft die eine oder andere Salatpflanze schneller geräubert war, als man hinschauen konnte. “Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen …” (Matthäus 6,26), bekam da plötzlich eine ganz aktuelle Bedeutung. Doch man tröstete sich gegenseitig, dachte daran, dass auch viele arme Menschen am Riedberg leben und machte trotzdem munter weiter.

Urban Gardening Projekt: Wunschgarten

Gemüseernte, © Christina Herzbach

Unter finanziellen Gesichtspunkten macht so ein Urban Gardening Projekt nicht unbedingt Sinn. Gerade die hohen Anlaufkosten amortisieren sich vielleicht erst in vielen, vielen Jahren. Aber dafür sind andere Effekte viel wichtiger:

  1. Die Biodiversität an dieser Stelle im Stadtteil konnte deutlich erhöht werden. Viele Insekten haben eine neue Nahrungsquelle erhalten. Auch wenn die Gärtner über Schnecken, Läuse, Körner pickende Vögel und andere Futterkonkurrenten nicht gerade begeistert waren. Aber Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten haben sich auch gezeigt und die Gärtnergemeinde erfreut. Nicht zu vergessen die Vögel und Fledermäuse, die wiederum von diesen Insekten leben.
  2. Jetzt hatte man in der Nachbarschaft eine gemeinsame Aufgabe, gemeinsame Interessen und viel Stoff zum Diskutieren und Lernen.
  3. Nach erfolgreich abgeschlossenen Etappen traf man sich gelegentlich in einer der Riedberger Gaststätten und freute sich über das, was man erreicht hatte, und tauschte sich aus über zukünftige Entwicklungen.
  4. Und vor allem: Gemeinsam ist man nicht einsam! Dies zeigte sich auch daran, dass so mancher zufällig vorbeikommende Passant die gärtnernde Truppe ansprach und sich über die botanischen Aktivitäten austauschte.

Danksagung

Einen herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Grünflächenamtes, die das Projekt wohlwollend begleitet haben, an die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die das nachbarschaftliche Miteinander finanziell unterstützte, sowie an die vielen Helfer und Ratgeber, die dafür sorgten, dass die Herausforderungen, die so ein Projekt mit sich bringt, erfolgreich gemeistert werden konnten.

Fazit: Auch andere Ecken in Kalbach-Riedberg könnten im Rahmen eines Urban Gardening Projektes begrünt werden und so zur Vernetzung der Anwohner beitragen.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Neues KI-Modell verhindert Schäden an industriellen Leitungen

FIAS-Projekt: Cavitation - Propellerdamage

Schäden wie an diesem Propeller entstehen durch Dampfblasen. FIAS-Forschende ermöglichen die rechtzeitige Erkennung derartiger Kavitationsschäden, was hohe Kosten für Wartung und Reparaturen vermeiden kann. (Foto: Erik Axdahl, CC 2.5)

FIAS-Forscherteam erzielt hohe Genauigkeit bei der Erkennung von Kavitationen.

Dampfblasen sind in Industrieanlagen gefürchtet. Sie entstehen in Leitungen, wenn Flüssigkeit unter Druck anfängt zu sieden oder zu verdampfen. Die sich bildenden und schlagartig zusammenfallenden Blasen schaden Pumpen und Geräten.

Eine Forschergruppe am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) stellt nun einen neuartigen Ansatz zur Erkennung dieser „Kavitationen“ vor, der das industrielle Rohrleitungsmanagement deutlich verbessern könnte. Alle Branchen mit Flüssigkeitssystemen könnten davon profitieren.

Unter der Leitung von FIAS-Fellow Kai Zhou stellt Doktorand Yu Sha in einer aktuellen Studie in der renommierten Fachzeitschrift „Expert Systems with Applications“ das Sub-Master Transition Network (SMTNet) vor. Dahinter verbirgt sich ein innovatives Deep-Learning-Modell, das die kritischen Grenzen aktueller Methoden zur Erkennung solcher Kavitationen überwindet.

Zu den wichtigsten Innovationen des SMTNet gehört ein mehrstufiger Mechanismus, der die optische Kavitationserkennung von Experten nachahmt, aber gleichzeitig intuitivere und genauere Klassifizierungen ermöglicht.

Zudem signalisiert eine Filterstufe langfristige Veränderungen mit akustischen Signalen und erfasst feine Muster, die anderen Modellen entgehen. Ein spezieller Netzwerkbaustein misst sensible Merkmale akustisch. Zudem bildet eine mehrstufige Baumstruktur die Struktur von Kavitationszuständen ab und liefert damit informativere und besser interpretierbare Ergebnisse.

Das SMTNet-Modell wurde an drei realen Kavitationsdatensätzen des Ventiltechnikherstellers Samson AG in Frankfurt eingehend getestet und zeigte dabei eine bemerkenswerte Leistung. Es erreichte eine Genauigkeit für Kavitation von bis zu 100 % und übertraf damit bestehenden Methoden deutlich.

Der Ansatz stellt einen Paradigmenwechsel in der Erkennung und Klassifizierung von Kavitationsereignissen dar. Die Forschungsgruppe nutzt die hierarchische Natur von Kavitationszuständen, um ein Modell zu entwickeln, das nicht nur die aktuellen Methoden übertrifft, sondern auch Ergebnisse liefert, die besser mit den Vorstellungen von Fachleuten auf dem Gebiet der Kavitation übereinstimmen.

Dieser Durchbruch hat weitreichende Auswirkungen auf Branchen, die auf Flüssigkeitssysteme angewiesen sind, darunter die Wasserwirtschaft, die Energieerzeugung und die Fertigung. Die verbesserte Genauigkeit und Interpretierbarkeit des SMTNet-Modells verspricht eine verbesserte Wartungsstrategien, weniger Anlagenausfälle und verbesserte Gesamtsystemeffizienz.

„Es gibt noch Verbesserungsmöglichkeiten, insbesondere bei der Erkennung von beginnender Kavitation in einigen Szenarien“, räumt Zhou ein. „Unsere künftigen Forschungsarbeiten werden sich auf die weitere Verfeinerung des Modells und die Entwicklung einer direkten Ein-Schritt-Methode für die Erkennung der Kavitationsintensität konzentrieren“. Die aktuelle Studie sei bereits ein bedeutender Schritt nach vorne.


Publikation: Shuiping Gou,Yu Sha, Bo Liu, Ningtao Liu, Johannes Faber, Stefan Schramm, Horst Stoecker, Thomas Steckenreiter, Domagoj Vnucec, Nadine Wetzstein, Andreas Widl, Kai Zhou, Hierarchical cavitation intensity recognition using Sub-Master Transition Network-based acoustic signals in pipeline systems. Systems with Applications, Volume 258, 15. Dezember 2024, 125155, ISSN 0957-4174, 125155. https://doi.org/10.1016/j.eswa.2024.125155.

 

Kontakt
Kai Zhou
Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)
Tel.: 069-798-47619
eMail: zhou@fias.uni-frankfurt.de
Web: https://www.fias.science/de/theoretische-naturwissenschaften/gruppen/kai-zhou/

Das FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies) ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Frankfurt am Main. Hier entwickeln international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Theorien zu komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen in den Bereichen theoretische Naturwissenschaften, Computerwissenschaften und Kl-Systeme sowie Lebens- und Neurowissenschaften. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg erforschen sie mit Hilfe mathematischer Algorithmen und Simulationen die komplexen selbstorganisierenden Systeme der Natur. Das FIAS ist eine gemeinnützige Stiftung zwischen der Goethe-Universität und privaten Stiftern und Sponsoren.
Aktuelle Informationen zu Forschung, Projekten und Veranstaltungen unter https://fias.institute/

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Kinderwanderweg vor Neugestaltung

Kinderwanderweg

Es war einmal vor vielen Jahren, da erkannte man, dass Kinder immer weniger zu Fuß unterwegs sind und ihren Stadtteil daher auch nur wenig erkunden. Elterntaxis haben eben auch ihre Nebenwirkungen. Auch auf dem Riedberg kannten Kinder die schönen Grünalgen und landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht.

So entwickelten Pädagogen der Grundschule Riedberg mit der damaligen Klasse 4b einen Kinderwanderweg, der 2012 fertiggestellt wurde. Der Rundwanderweg umfasste 15 Stationen und zog sich über 4,5 km hin. Start und Ziel sind am Bonifatiusbrunnen. Sie hatten sich mit dieser Idee am Bildungswettbewerb „Stadt der Zukunft“ beteiligt, um Menschen für das Wandern zu begeistern. Dabei tüftelten sie nicht nur die Route aus, sondern entwickelten auch Fragen und Aktionen für die Wegstationen.

Die Kosten von rund 11.000 Euro übernahmen das Grünflächenamt sowie etliche Sponsoren. Inzwischen ist ein Teil der Holzstelen verschmutzt, verwittert, oder beschädigt. Und die Texte lassen sich oft nicht mehr entziffern. 2020 wollten die Parteien im Ortsbeirat (12) dies ändern. Entsprechende Anträge wurden verabschiedet.

Und so sieht die Planung derzeit aus:

  • Die Zahl der Stelen soll um 2 auf 17 erhöht werden.
  • Die Stelen sollen die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN aufgreifen.
  • Eine Arbeitsgruppe aus Kinderbeauftragten, Grund- und Gymnasiallehrer*innen sowie der Ortsvorsteherin hat sich des Themas angenommen. Die Lehrkräfte erarbeiten zusammen mit Kindern Fragen und Antworten für die neue Beschriftung. Beteiligt sind sowohl das Gymnasium Riedberg als auch eine dritte Klasse der Marie-Curie-Grundschule.
  • Es sollen nicht nur die jüngeren Kinder, sondern auch die Heranwachsenden altersgerechte Fragestellungen bekommen.
  • Für jüngere Kinder soll es die Fragen weiterhin analog auf den Stelen geben, für die Älteren soll statt eines Textes auf der Oberfläche ein QR-Code aufgedruckt werden, der mit dem Handy gescannt werden kann und dann über einen Internet-Link zu der Seite führt auf der die Fragen und Antworten stehen. So können die Fragen bei Bedarf auch wieder aktualisiert oder ausgetauscht werden.

Die Kosten könnten über einen Zuschuss der Stadt oder aus dem Budget des Ortsbeirates (12) getragen werden.


Verwandter Link

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Riedberg: Frau wird von U-Bahn erfasst – Zeugenaufruf

U-Bahn

Am Montagabend, den 7. Oktober ereignete sich kurz hinter der U-Bahnhaltestelle „Unicampus Riedberg“ ein Unfall, bei dem eine Fußgängerin mit einer U-Bahn zusammenstieß und sich dabei schwere Verletzungen zuzog.

Eine 74-jährige Frau betrat gegen 22:59 Uhr die Gleise der U-Bahnstrecke Unicampus Riedberg in Richtung Südbahnhof. Zu diesem Zeitpunkt fuhr die U-Bahn der Linie 8 in westliche Richtung und erfasste die von links kommende Fußgängerin.

Die Frau erlitt schwerste Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen dauern an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 – 755 – 11400 zu melden oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Großzügige Spende eines Fotospektrometers stärkt naturwissenschaftliche Bildung im Phorms Taunus Campus

Phorms Taunus Campus Spendenübergabe

Das Phorms Taunus Campus ist stolz darauf, dass ihr MINT Fachbereich1 kürzlich die bedeutende Spende eines Fotospektrometers entgegennehmen durfte.

Oliver Büttel, ein engagierter Vater und Mitglied der Phorms-Gemeinschaft, stellte zusammen mit der Firma Analytik Jena ein Fotospektrometer für den Einsatz im Unterricht zur Verfügung. Diese Spende entstand durch einen Austausch zwischen Herrn Büttel und dem Chemielehrer Tomi Hercig, nachdem die Tochter im Unterricht über die Arbeit des Vaters berichtet hatte. In diesem Rahmen erwähnte der Vater die Möglichkeit, ein älteres, aber voll funktionsfähiges Gerät zu spenden, eine Gelegenheit, die nun in die Tat umgesetzt wurde.

Das Fotospektrometer wird eine wichtige Rolle im Chemieunterricht spielen und den Schülern dabei helfen, komplexe und abstrakte Konzepte der Chemie besser zu verstehen. Zudem stellt das Gerät eine Bereicherung für außerschulische Projekte im Phorms Science Center dar, die den experimentellen Zugang zur Wissenschaft fördern.

Durch diese Spende erhalten die Lernenden die Möglichkeit, ihre praktischen Fähigkeiten weiter auszubauen und naturwissenschaftliche Zusammenhänge in einem anwendungsnahen Umfeld zu erleben.

Das Phorms Taunus Campus möchte sich daher recht herzlich bei Herrn Büttel und der Firma Analytik Jena für ihre großzügige Spende bedanken. Dank dieser Unterstützung wurde ein weiterer Beitrag zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung geleistet.


1 MINT = MINT-Fächer ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichts- und Studienfächern beziehungsweise Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Über Phorms Frankfurt
Phorms Frankfurt ist eine bilinguale Privatschule mit zwei Standorten in Frankfurt City und Steinbach/Taunus. Während der City Campus eine reine Grundschule ist, finden sie an unserem Taunus Campus Kita, Grundschule und Gymnasium unter einem Dach vereint. Bei uns lernen Kinder und Jugendliche, die Welt zu verstehen. In ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt, sowie in ihren lokalen Besonderheiten und globalen Zusammenhängen.

Kontakt:
PHORMS Taunus Campus
Shanja Voelkel
Waldstraße 91
61449 Steinbach/Taunus
Tel.: 06171-2060270
eMail: Shanja.Voelkel@phorms.de
Web: www.frankfurt.phorms.de

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Niederursel: Tag der offenen Hoftore

Alte Bausubstanz

Am Tag der Deutschen Einheit feiert Niederursel traditionell seinen „Tag der offenen Hoftore“. Auch Niederursel war einst ein geteiltes Dorf. Ein Schild mit der Aufschrift „Niederursel – kleines gallisches Dorf“ erinnert an diese Zeit, in der die Bürger von Kriegen und Krankheiten drangsaliert wurden und die Grenze zwischen den beiden Dorfhälften mitten durch die Hauptstraße ging. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden historischen Rathäuser.

Zu Feiern gab es aber noch mehr. Der Verein »der hof«, eine Reihe liebevoll renovierter Fachwerk-Hofreiten in Alt-Niederursel entstand 1974 durch eine Gruppe von Menschen, die sich um ihre Mitbürger und deren Nachwuchs kümmerten. Sie feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Eine hübsch gestaltete Broschüre berichtet von ihren Anfängen.

An einem Vorfrühlingstag im März des Jahres 1974 nahm ein Häuflein reformbewegter Menschen einen heruntergekommen Fachwerkhof in Niederursel in Besitz. Sie hatten Großes vor, Weltverbesserndes gar, denn sie waren vom Geist des Aufbruchs von 1968 ebenso bewegt wie von der die Anthroposophie Rudolf Steiners, besonders der von ihm entwickelten Idee einer Gliederung des sozialen Organismus in drei je eigenen Gesetzmäßigkeiten folgende Bereiche – Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben – sowie der Waldorfpädagogik.

Die Alte Schmiede

Die Alte Schmiede

Auch die Schmiede in Niederursel feierte ihr Jubiläum. Sie kann immerhin auf 100 Jahre Schmiedearbeit zurückblicken. Seit 1924 wurde im alten Dorfkern von Niederursel geschmiedet, wurden Hufe beschlagen und Werkzeuge gefertigt. Seit vielen Jahren liegen Amboss und Esse in den kräftigen und immer noch unermüdlich tätigen Händen von Wolfgang Tapp, dem einzigen noch lebenden Mit-Gründer des »hofs«. Seitdem sind unzählige Schulklassen zu Besuch gewesen, viele Menschen in den Genuss eines Schmiedekurses gekommen und eine Fülle schönster Werkstücke und Kunstobjekte aus verschiedensten Metallen im Feuer entstanden.

Der Popcorn-Wagen

Der Popcorn-Wagen

Neben der Möglichkeit, sich Innenhöfe alter Bauernhöfe und modernisierter Hofreiten anzusehen, gab es viel „hausgemachte Kost“ im Angebot. Von leckeren Waffeln, diversen Kuchen über Popcorn bis hin zu Spundekäs und Kochkäse war Vielfältigstes im Angebot.

Die Schilasmühle öffnet nicht nur ihre Tore, sondern die Naturfarm am Urselbach weihte bei der Gelegenheit auch einen Fühlpfad ein. Ertasten konnte man beispielsweise Luftballons oder Handtaschen. Auch Badewannen konnten – sofern man die Schuhe ausgezogen hatte – die Besucher testen. Sie waren wahlweise gefüllt mit Korken, Aprikosen oder mit Kirschkernen.

Die Kürbis-Schnitz-Station

Die Kürbis-Schnitz-Station

Auch für Kinder wurde viel angeboten. Neben Flohmarktständen, einer Kürbis-Schnitz-Station bis hin zu einer kindgerechten Minigolfanlage vor der Kirche. Und wer Tiere kennenlernen wollte, kam in der Schilasmühle zum Zug.

Die Band Lacour

Die Band Lacour

Derweil konnten die Eltern dem Schlagzeuger Jean-Philippe Lacour mit seiner Truppe, der französischen Gruppe K & Co Folk Blues, dem Gesang von Frau Ziegler-Liebst oder einem Konzert für Cello ihre Aufmerksamkeit schenken.

 


Weiterführende Links

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Dritter Bauabschnitt für Geh- und Radweg bei Bonames

Vollsperrung der Kalbacher Hauptstraße ab 7. Oktober

Hessen Mobil startet am Montag, 7. Oktober, mit dem dritten Bauabschnitt eines neuen Geh- und Radwegs zwischen Bonames und Kalbach. Hierfür wird die Kalbacher Hauptstraße zwischen der Kreuzung zur Bonifatiusstraße und der U-Bahn-Station Kalbach voll gesperrt. Bis voraussichtlich Freitag, 8. November, werden dort Verkehrsinseln gebaut.

Von Bonames nach Kalbach wird der Verkehr umgeleitet über Fleckenbühlstraße, Unterer Kalbacher Weg, Talstraße und Bonifatiusstraße.

Von Kalbach nach Bonames wird der Verkehr umgeleitet über Bonifatiusstraße, Talstraße, Kalbacher Weg und Mühlackerstraße.

Der Bau des neuen Geh- und Radwegs erfolgt entlang der Kalbacher Hauptstraße (L 3019) von der Kreuzung zur Straße Am Martinszehnten bis zur U-Bahnstation Kalbach. Der Weg wird 900 Meter lang und auf der früheren Auf- und Abfahrtsrampe der Autobahn 661 gebaut.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Endlich Mietverträge für die Bewohner der Bonameser Straße

Wohnsiedlung Bonameser Straße

Mitten im Leben und doch am Rand wohnen etwa 80 Bewohner der Siedlung Bonameser Straße in 20 Häusern und ebenso vielen Wohnungen. Nördlich der Autobahn 661, zwischen den Stadtteilen Bonames, Eschersheim und Frankfurter Berg, liegt eine Siedlung, deren Existenz wenig bekannt ist: der Wohnwagenstandplatz Bonameser Straße.

Die Wurzeln der dort ansässigen Mitbürger, überwiegend ambulante Gewerbetreibende, lassen sich jedoch lange in Frankfurts Geschichte zurückverfolgen. Zur Errichtung des Wohnwagen-Abstellplatzes im Jahr 1953 führte die Situation nach dem 2. Weltkrieg: Innerhalb des zerstörten Stadtgebietes nutzten Menschen verschiedene Grundstücke zum Leben im Wohnwagen.

Zu einem großen Teil standen diese auf Flächen, die traditionell bereits vor 1933 zum Abstellen der Wagen gedient hatten: in der Umgebung der Großmarkthalle, des Ostparks und des Festplatzes am Ratsweg.

Verschiedene Ämter und Institutionen übten einen stetig zunehmenden Druck auf den Magistrat aus, diesen Zustand zu beenden. Beschwerden der Bevölkerung verstärkten den Druck und forderten ein Eingreifen der Stadt. Seit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 sahen die Kommunen allgemein eine Aufgabe in der Vertreibung von Landfahrern und anderen Minderheiten aus ihrem Verwaltungsgebiet.

Ambulante Gewerbetreibende kamen mit ihren Wohnwagen, immer mehr in Verruf. So traf auch diese der städtische Bannstrahl. Sie wurden auf einen Platz am damaligen Stadtrand „abgeschoben“. Damals wurden an die 1000 Menschen „umquartiert“. Doch seitdem hat sich die Zahl über die Jahre immer weiter reduziert. Und die Stadt bzw. ihr Subunternehmen (Gemeinnützige Gesellschaft für Wohnheime und Arbeiterwohnungen) sorgten mit feinem Druck (Zuzugssperre) dafür, dass die Zahl nicht wieder zunahm. Das Gelände befindet sich seit 1984 auf vertraglicher Grundlage in der Verwaltung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding.

Die Bewohner schlossen sich zusammen, um die Interessen der Wohnwagengemeinde nach außen besser vertreten zu können. Im Gegenzug zu den inzwischen erhobenen Gebühren verlangten sie einen Miet- oder Pachtvertrag und eine öffentliche Telefonzelle, um z. B. nachts einen Arzt rufen zu können. Auch in der Stadtverwaltung fand Anfang der 1970er-Jahre ein Umdenken statt. So beschloss der Magistrat Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse. Die erste Spielstube in Deutschland wurde 1965 auf dem Wohnwagenstandplatz Bonameser Straße gegründet.

Zugleich nahmen die Bewohner durch Eigeninitiative Einfluss auf ihre Situation, indem sie die Wege, Waschgelegenheiten, den Brandschutz, ihre Wohnbauten verbesserten und eigene Wasserleitungen verlegten.

Familien der Wohngemeinschaft Bonameser Straße bangten um ihr Zuhause

Die Bewohner der Wohngemeinschaft Bonameser Straße hatten Angst davor, aus ihrem Zuhause vertrieben zu werden. Alte Nutzungsverträge wurden nicht an die Nachkommen übergeben. Stattdessen drohte den Bewohnern die Zwangsräumung. Manche Familien erhielten von der Stadt bereits die Kündigung ihrer Pachtverträge. Wurde eine Parzelle geräumt, durfte sie nicht mehr bebaut werden. Nicht einmal von Familienmitgliedern.

Der Nutzungsvertrag, der zum Beispiel auf den vor einigen Jahren verstorbenen Vater lief, wurde von der städtischen Wohnheim GmbH nicht auf die Nachkommen übertragen. Nur als langjähriger Pächter und „Haushaltsvorstand“ hatte man noch ein Bleiberecht mit seiner Familie. „Unsere Eltern konnten kaum lesen, als sie das damals unterschrieben haben. Es hat sie niemand darauf hingewiesen. Wir fühlen uns über den Tisch gezogen“, berichtete Artist Adi Fletterer. Mit ihrer Vorgehensweise versuchte die Stadt offenbar sich das Gelände still und heimlich wieder zurückzuholen. Einzelne Pächter stritten um ihren Verbleib rechtlich mit der ABG Holding, die das Gelände inzwischen für die Stadt verwaltete.

Den rund 80 verbliebenen Menschen soll ihr Platz nun mit Mietverträgen dauerhaft gesichert werden. Möglich ist dies durch den Anfang des Jahres vollzogenen Betreiberwechsel: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG übergab an die Konversions- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft Frankfurt (KEG). Die bis dahin bestehenden Nutzungsverträge wurden aufgelöst. Bei der Stadt ist nun nicht mehr das Amt für Bau und Immobilien verantwortlich, sondern das Jugend- und Sozialamt.

Die Vertragskonditionen sollen gleichbleiben. Die neuen Verträge sollen den auf dem Platz lebenden Menschen Sicherheit und Perspektive geben. Ende des Jahres, spätestens aber im ersten Quartal 2025, sollen alle auf dem Platz lebenden Menschen einen aktuellen, gültigen Mietvertrag haben.

Verbunden sei dies mit dem Ziel einer langfristigen Nutzung der Siedlung sowie einer Verbesserung der dortigen Lebensbedingungen. Gemeinschaftseinrichtungen wurden instandgesetzt. Parallel dazu habe das Quartiersmanagement ein Konzept für die Tätigkeit der Gemeinwesenarbeit erarbeitet, das auch der Stabilisierung der Nutzung dienen soll.

Schon jetzt findet eine niedrigschwellige Formularberatung statt, die die Bewohner nutzen können, um Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen zu erhalten. Das Jugend- und Sozialamt zieht schon jetzt nach 5 Monaten eine erste positive Bilanz.

Ziel all dieser Maßnahmen ist letztlich dem Prozess der kulturellen Ausgrenzung aufgrund von Wohnform und Lebenswirklichkeit entgegenzuwirken. Neben einem umfassenden Netzwerk, für das nun die Basis geschaffen wurde, sind auch städteplanerische Prozesse sowie eine bessere Anbindung der Wohnsiedlung an den ÖPNV angedacht.

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Der BUND Frankfurt begrüßt den U4-Lückenschluss mit dem langen Campustunnel

Der Baum - ein Wunder der Natur

Der BUND Frankfurt begrüßt den U4-Lückenschluss mit dem langen Campustunnel – mit der baumschonenden Verlängerung nach Norden.

Laut Baumgutachten könnte die Zahl der für den langen Campustunnel zu fällenden Bäume durch eine geringe Verlängerung nach Norden von 713 Bäume auf ca. 100 Bäume reduziert werden.

Seitdem im Februar 2021 der damalige Mobilitätsdezernent Klaus Oesterling seine erste Pressekonferenz zur Planung des U4-Lückenschlusses durchgeführt hat, war der BUND Frankfurt in Sorge, dass der lange Campustunnel (2.505 Meter – diese und weitere Zahlen aus dem vorgelegten Gutachten) unter dem denkmalgeschützten Grüneburgpark und der Miquelanlage zu großen Schäden an den alten Bäumen führen könnte.

Gleichermaßen trieb den BUND Frankfurt die Sorge über den erhöhten Treibhausgas-Ausstoß des langen Tunnels durch Stahl- und Zementproduktion, Transport und Verbau um. Die bisher vom BUND bevorzugte Variante „1d“ weist eine Tunnellänge von 1.000 Metern auf. Der lange Campustunnel soll jedoch 2,5-mal so lang werden wie der kurze, also wird er auch 2,5-mal so klimaschädlich sein. Der BUND befürchtet, dass der erhöhte Treibhausgas -Ausstoß negative Auswirkungen auf das Ziel der Stadt Frankfurt hat, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden. Eine Betrachtung dieses Zusammenhangs fehlt leider in den jetzt veröffentlichten Unterlagen der Stadt Frankfurt.

Der BUND Frankfurt hat immer betont, dass er die Ergebnisse der Gutachten akzeptieren werde.

Dazu Wolf-Rüdiger Hansen, Mitglied des Vorstands im BUND Kreisverband Frankfurt:
„Die nun vorgelegten Gutachten sind offenbar sehr gründlich erarbeitet worden, was der BUND Frankfurt anerkennt. So wird dargestellt, dass der lange Campustunnel keine negativen Auswirkungen auf die Bäume im Grüneburgpark hat. Nur 713 Bäume müssten im Bereich der Rampe in der Miquelanlage nördlich der Miquelallee gefällt werden – im Vergleich zu 2.894 Bäumen, die für die Rampe des kurzen Tunnels im nördlichen Bereich des Botanischen Gartens fallen müssten (Variante „1d“). Niemand kann diesen exorbitanten Baumverlust zulassen. Laut hydrologischer Vorerkundung wird auch die Grundwassersituation im Grüneburgpark durch den langen Campus­tunnel allenfalls gering beeinträchtigt.“

Der BUND Frankfurt sieht die Fällung von 713 Bäumen im Zusammenhang mit der Verletzung des Arten- und Klimaschutzes. Dazu Willy Breder, ebenfalls Mitglied im Vorstand des BUND Kreisverbandes Frankfurt:

„Besonders auf einer so innenstadtnahen Fläche wird jeder Baum benötigt, um die Stadt zu kühlen und die Hitzeschäden an Natur und Menschen – Stichwort: Hitzetote – möglichst gering zu halten.“ Man erinnert sich immer wieder an den Ausspruch der ehemaligen Frankfurter Klimadezernentin Rosemarie Heilig: „In dieser Stadt geht immer wieder Baurecht vor Baumrecht.“

Die Zahl der Bäume, die für den langen Campustunnel (Variante „3i“) gefällt werden müssten, könnte um 86 % (!) gesenkt werden. Dazu steht im vorgelegten Baumgutachten der Firma grün³ der folgende hoch interessanten Vorschlag (Seite 55, drittletzte Zeile):

„Ausblick: Würde man die Trasse „3i“ auch in der Miquelanlage und bis zur Wilhelm-Eppstein-Straße unterirdisch führen, könnte man die Zahl der sicher zu fällenden Bäume auf ca. 100 (statt 713) Stück reduzieren …“

Natürlich wäre eine solche Verlängerung mit einem erhöhten Betonverbrauch nebst Nebenwirkungen verbunden: bei 100 Metern Verlängerung (Annahme) aber „nur“ um 4,2 %! Das hält der BUND Frankfurt für vertretbar. Auch die Kosten einer solchen Verlängerung wären überschaubar, denn die Tunnelbohrmaschine müsste nur eine relativ kurze Strecke weiter geradeaus fahren, eine für diese Maschine unproblematische – weil kurvenfreie – Strecke.

Die Miquelanlage mit ihrem hochwertigen Baumbestand neben der Bundesbank würde so deutlich geschont. Weiterhin würde die Belegschaft der Bundesbank vom Lärm abgeschirmt, der laut gegenwärtigem Plan von der neben ihrem Gebäude verlaufenden U-Bahn erzeugt würde, die dort in einer Kurve aus dem Tunnel käme.

Der BUND Frankfurt hofft sehr, dass die Stadt Frankfurt diesen Vorschlag des Baumgutachters aufgreift und zeigt, dass sie den Arten-, Baum- und Klimaschutz ernst nimmt.


Kontakt:
Wolf-Rüdiger Hansen,
Mitglied des Vorstands
BUND Kreisverband Frankfurt
Mobil: 0171 2257 520
eMail: ruediger.hansen@bund-frankfurt.de
Geschäftsstelle: Kasseler Str. 1a
60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 979 489 68
eMail: geschaeftsstelle@bund-frankfurt.de
Web: www.bund-frankfurt.de

Teile diesen Beitrag mit Freunden