Kategorie: AktuelleNEWS

Eselreiten auf der Naturfarm in Niederursel

Bauen auf der Farm

Im Oktober 2020 hatten die Besitzer der Schilasmühle die lang ersehnte Baugenehmigung erhalten! Ein großer Schritt ist getan in Richtung Sanierung des Wohnhauses und des Zwischenbaus für den „Naturkindergarten“ und den Hort „die Gaukler“.

Parallel planen sie den weiteren Ausbau der Naturfarm der Schilasmühle. Der Anfang ist mit dem Ausbau des Kuhstalls zu einer Werkstatt gemacht: ein wunderbarer Raum für gemeinsames Werken, Filzen und Basteln. Im nächsten Schritt planen sie, den Umbau weiterer Stallungen zu einer Farmküche um die Ernte aus ihren Beeten zu verarbeiten und einzukochen, und einem Aufenthaltsraum.

Hühner füttern auf der Farm

Hühner füttern auf der Farm, Foto: Schilas-Mühle

Die Schilasmühle, ein historischer Vierseitenhof am Urselbach, wurde von dem Verein Schilasmühle e. V. 2017 übernommen. Neben der Teilsanierung des Hofes ist hier bereits ein Ort für natur-, tier- und umweltpädagogische Arbeit entstanden. Das Naturfarm-Projekt wird ausschließlich mit Spenden, ehrenamtlicher Tätigkeit und Eigenleistung gestemmt.

Die Naturfarm Schilasmühle bietet mit ihren Tieren, den Ställen und der Werkstatt im Hof, im Garten, auf der Streuobstwiese und auf dem Gelände am Bach ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an: Offene Farm für Schulkinder, Eselspaziergänge, Mitmachaktionen in der Werkstatt und im Garten, Ehrenamtstreffen und Aktionen im Sinne der “Bildung für nachhaltige Entwicklung”.

Auf der Seite https://app1.edoobox.com/de/Muehle?edref=Muehle findet sich ein Überblick über die vielfältigen Mitmachmöglichkeiten. Eine Aufstellung der noch freien Termine und der jeweiligen Kosten erleichtert die Buchung der gewünschten Angebote.

Jetzt im März geht es wieder so richtig los: Schulkinder können die Naturfarm an offenen Nachmittagen erleben. Kleinere Kinder können sich zur Minifarm anmelden. Es gibt wieder Ehrenamtsabende für gemeinsames Schaffen auf der Farm und Werkkurse für Erwachsene und Kinder. Auch die Eselspaziergänge bzw. das Reiten der Tiere durch Kinder können wieder gebucht werden.

Gemeinsames Gemüsekochen

Gemeinsames Gemüsekochen, Foto: Schilas Mühle

Der Ausbau des ehemaligen Kuhstalls zur Werkstatt im Jahre 2020 wurde vor allem durch die Stiftungsgelder der Postcode-Lotterie und der Institution Anstiftung möglich. Nach dem Umbau des Kuhstalls zur Werkstatt bauen die Initiatoren mit der Unterstützung der Leberecht Stiftung zwei weitere Ställe zu einer Farmküche um, in der die Ernten aus dem Bauerngarten, Heilkräuter aus der Natur und die Wolle ihrer Schafe verarbeitet werden können. Seit letztem Jahr wird die Naturfarm von der Polytechnische Gesellschaft und der Maria-Streibich Stiftung unterstützt.

Weiterhin haben private Spenden, viel Eigenleistung und ehrenamtliches Engagement zur Umsetzung beigetragen. Im Rahmen eines „Social day“ hatten 20 Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank den alten Putz in dem Kuhstall abgekratzt. Auch andere Firmen wie Fresenius Kabi und die DWS stellten Mitarbeiter zur Verfügung, die kräftig mithalfen. Das Wohnhaus und das Mühlengebäude werden nun saniert und umgebaut. Nach der Fertigstellung – hoffentlich bis Ende 2022 – ziehen hier als Mieter zwei Gruppen des Naturkindergartens vom Verein „Mit Kindern leben“ und eine Hortgruppe des Vereins „Die Gaukler“ ein.

Auf der Grünfläche, stehen 10 junge Bäume, Sie wurden in den vergangenen Jahren dort gepflanzt, gesponsert vom Mineralwasserunternehmen Hassia aus Bad Vilbel im Rahmen der Aktion „Baumstark für Hessen“. Eine Sommerlinde und eine Hainbuche komplettieren seit 2019 das grüne Ensemble. Bis diese jedoch ausreichend Schatten spenden wird es allerdings noch etwas dauern.


Die Geschichte der Schilasmühle

Sie wurde 1776 am Urselbach erbaut und lange Zeit als Walkmühle zur Herstellung von Loden und Filz betrieben. Ihren Namen hat sie vom damaligen Müller – Johann Jakob Schila.

Um 1920 herum wird das Areal verkauft und landwirtschaftlich genutzt.

Um 1985 herum pachtet der Reitclub Niederursel das Anwesen für seinen Reiterhof. 2015 wird der Reitbetrieb eingestellt.

2017 pachtet der ein Jahr zuvor gegründete Verein Schilasmühle e. V. den Vierseithof inklusive der dazugehörenden Nutzflächen und betreibt hier seither ein naturpädagogisches Zentrum. Der Verein gehört zum Dachverband „Der hof niederursel e. V.“.

Der Verein hat 2018 auch eine Bachpatenschaft für den Urselbach im Abschnitt zwischen der Brücke an der Papiermühle und der Brücke unterhalb der Schilasmühle übernommen. In Kooperation mit der Stadtentwässerung Frankfurt wurde der Mühlgraben teilweise ausgegraben und in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt. Als Teil der Niederurseler Mühlengeschichte und als Erlebnisraum für die Kinder der Schilasmühle. Auch die Bachaue wurde wieder so renaturieren, dass dort wieder die Pflanzen wachsen und die Tiere leben, die dort hingehören.

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Familienbündnis erstellt Broschüre „Frankfurt kann günstig“

Cover von "Frankfurt kann günstig"

Gemeinsam haben sie es verwirklicht: unter dem Dach des Frankfurter Bündnis für Familien hat die Arbeitsgruppe „Auskommen mit dem Einkommen“ die Broschüre „Frankfurt kann günstig“ erarbeitet. Auf über 100 Seiten finden Frankfurter Familien und Bürgerinnen zahlreiche Adressen und Anlaufstellen für ganz unterschiedliche Bedarfe. Ob Kleidung, Lebensmittel, Rechtsberatung oder kulturelle Angebote – zum ersten Mal findet man in einer Broschüre alles auf einen Blick.

Auch Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen sowie Kuratoriumsmitglied im Familienbündnis, ist sehr erfreut über die große Bandbreite der Angebote: „Gerade in den Zeiten der Pandemie ist die Nachfrage nach unterstützenden Angeboten für viele Familien von zentraler Bedeutung.

Egal ob es um Beratung, Gesundheit, Kleidung, Freizeit und Sport oder um Lebensmittel geht – diese Dinge brauchen wir alle in unserem Alltag. Und genau diese so alltäglichen Dinge, die wir zum Leben brauchen, sind für einen Teil der Frankfurter Bevölkerung nur schwer erschwinglich. Hier füllt die Broschüre eine Lücke. Frankfurt kann eben auch günstig!“

Das Besondere an der neuen Broschüre: mit einfachen Piktogrammen sind kostenfreie und kostengünstige Angebote schnell und leicht zu finden.

Die gedruckte Broschüre „Frankfurt kann günstig“ kann an zwei Stellen abgeholt werden:

  • Im Frankfurter Kinderbüro, Schleiermacherstr. 7, 60316 Frankfurt,
    Öffnungszeiten: Mo- Fr, 09:00- 17:00 Uhr und
  • bei der AmkA.lnfo im stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstr. 293, 60326 Frankfurt, Öffnungszeiten: Mo-Mi, 11:00-17:00 Uhr.

Hier können Sie die Broschüre als PDF-Datei herunterladen: https://www.frankfurter-buendnis-fuer-familien.de

Das Frankfurter Bündnis für Familien ist ein freiwilliger Zusammenschluss von der Stadt Frankfurt, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, den Wohlfahrtsverbänden, unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften, dem Rat der Religionen, Gewerkschaften, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung, dem Sportkreis Frankfurt am Main e. V. und vielen weiteren Akteur:innen. Ziel ist es, die Situation der Familien in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und des politischen Interesses zu rücken und kontinuierlich an der Verbesserung der Lebensbedingungen zu arbeiten.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für diese gelungene Zusammenarbeit und das Engagement bedanken. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist stark und wird vielen Frankfurter Familien Unterstützung bieten“, so die Dezernentin abschließend.

Gastbeitrag

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Der große Rechtschreibwettbewerb „Frankfurt schreibt!“ kommt

Polytechnische Gesellschaft

Der große Rechtschreibwettbewerb „Frankfurt schreibt!“ geht in die nächste Runde. Vom 10. bis 13. März 2022 können Schüler, Eltern und Lehrkräfte aus den Frankfurter Schulen sowie alle Sprachfans, die in Frankfurt leben, ihre Rechtschreibkenntnisse messen.

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft richtet den Wettbewerb online auf www.deutschland-schreibt.de aus. Der knifflige Wettbewerbstext begibt sich in diesem Jahr auf eine sprachliche Erkundungstour durch das Senckenberg Naturmuseum.

Auf die Gewinner warten zahlreiche attraktive Phttp://www.deutschland-schreibt.dereise, wie…

  • eine MuseumsuferCard,
  • ein Konzertgutschein,
  • hr-Hörbücher,
  • ein Abo der Frankfurter Allgemeine Zeitung oder
  • ein Duden-Buchpaket.

Zudem erhalten die Besten eine exklusive Führung durch das Senckenberg Naturmuseum.

Wer seine Chancen auf einen der Gewinne erhöhen will, kann zahlreiche Phänomene der deutschen Rechtschreibung bereits vorab auf der Website www.deutschland-schreibt.de trainieren. An den Wettbewerbstagen gilt es dann, möglichst wenige Fehler beim Schreiben eines kniffligen Textes zu machen. Voraussetzung dafür sind lediglich 20 Minuten Zeit und ein Zugang zum Internet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Mit dem großen Rechtschreibwettbewerb will die Stiftung Polytechnische Gesellschaft den Spaß an richtigem Schreiben fördern und den Wert korrekten Schreibens vor Augen führen. „Mit richtigem Schreiben kann man nur gewinnen“, betont Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. „Nicht nur flüssiges Lesen, sondern auch regelgerechtes Schreiben gehört zu unseren zentralen Kulturtechniken. Deshalb ist Sprachbildung ein inhaltlicher Schwerpunkt unserer Stiftung“, so Kaehlbrandt weiter.

Weitere Informationen und Teilnahme unter: www.deutschlandschreibt.de.


Die Stiftung

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft wurde 2005 von der Polytechnischen Gesellschaft errichtet. Ganz im Sinne der polytechnischen Ideen engagiert sie sich operativ und fördernd in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Technik, Kultur, Soziales und Bürgerengagement in Frankfurt. Weitere Informationen unter www.sptg.de.

Seit 2012 fördert die Stiftung Sprachkultur in der sportlich-heiteren Atmosphäre eines öffentlichen Wettstreits. Partner des Projekts „Frankfurt schreibt!“ sind das Hessische Kultusministerium, das Staatliche Schulamt für die Stadt Frankfurt, die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, hr2-kultur und der Dudenverlag. Der Frankfurt schreibt!-Onlinewettbewerb 2022 wird unterstützt durch die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

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Nummer gegen Kummer – das Kinder- und Jugendtelefon

Nummer gegen Kummer Hotline

Die Berichterstattung über das Drama in der Ukraine beherrscht die Medienlandschaft. Auch auf den Sozialen Medien und in den Messengerdiensten wie WhatsApp kann man ihnen nicht entkommen.

Wie sehr das Thema Kinder und Jugendliche beschäftigt, bekommt auch die „Nummer gegen Kummer“ (116 111) oder das Elterntelefon (0800-111 05 50) unmittelbar mit.

„Kommt der Krieg auch zu uns? Sind wir sicher? Wie kann so etwas passieren? Was kann ich tun?“ – Fragen und Gedanken, mit denen sich Ratsuchende an das Kinder- und Jugendtelefon und die Online-Beratung wenden. Und auch besorgte Eltern und andere Erziehende melden sich am Elterntelefon, wenn es zum Beispiel um die Frage geht, wie sie ihren Kindern die Situation erklären und mit ihnen darüber sprechen sollen.

Die Berater von „Nummer gegen Kummer e. V.“ sind für die Ratsuchenden da, hören zu und nehmen ihre Sorgen ernst. „Ein Gespräch mit unseren Beratern bietet einen geschützten Raum, in dem über die individuellen Sorgen und Ängste gesprochen werden kann. Es geht darum, die Ratsuchenden über das vertrauliche Gespräch emotional zu entlasten und zu stabilisieren.“, sagt Rainer Schütz, Geschäftsführer der „Nummer gegen Kummer“.

In jedem Gespräch wird dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Ratsuchenden eingegangen. Konkrete Lösungen sind dabei, wie so oft, nicht im Fokus. Vielmehr werden gemeinsam Strategien entwickelt, um die Ratsuchenden zu befähigen, mit der Situation besser umzugehen. Zudem können die Berater bei Bedarf hilfreiche Informationsquellen weitergeben.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Telefonnummer 116 111 montags bis samstags von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr und die Online-Beratung rund um die Uhr unter    www.nummergegenkummer.de für junge Menschen da.

Das Elterntelefon ist montags bis freitags durchgehend von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, dienstags und donnerstags auch bis 19:00 Uhr, unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-111 05 50 zu erreichen.


Über Nummer gegen Kummer e. V.

Nummer gegen Kummer e. V. ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 87 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes sowie anderer Wohlfahrtsverbände. Dieses Netzwerk stellt das deutschlandweit größte kostenfreie, telefonische Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern dar.

Speziell ausgebildete, ehrenamtlich engagierte Berater unterstützen die Anrufenden im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe bei Alltagsproblemen und in schwierigen Lebenssituationen. Zur Finanzierung des Netzwerkes bemühen sich Nummer gegen Kummer e. V. bundesweit und seine Trägervereine lokal um Spenden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen. Nummer gegen Kummer e. V. ist aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen und diesem als Mitglied in seiner Zielsetzung verbunden. Der Dachverband ist Mitglied bei „Child Helpline International“.

Nummer gegen Kummer e. V. wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Deutsche Telekom. Jeder Anruf an den Beratungstelefonen ist kostenlos. Die Verbindungsgebühren trägt die Deutsche Telekom AG, ein Kooperationspartner von Nummer gegen Kummer e. V. seit 1991.

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Ein uraltes Kartenspiel

Tarock-Karten

Neulich wurde ich gefragt, ob ich Lust auf Tarockieren hätte. Da seit dem späten 18. Jahrhundert Tarockkarten auch zum Wahrsagen verwendet werden, habe ich zuerst vermutet, dass mein Bekannter mir die Zukunft deuten wollte. Aber weit gefehlt.

Tarock ist die Bezeichnung für eine große Familie von Kartenspielen, die in vielen Ländern Europas gespielt werden. Viele Spiele der Familie, etwa Königrufen und Zwanzigerrufen, werden von ihren Spielern meist einfach „Tarock“ genannt.

Die Urform des Tarock entstand um 1425 zur Zeit der Frührenaissance in der italienischen Po-Ebene. Es gehört damit zu den ältesten überlieferten Kartenspielen der Welt. Da die Bezeichnung Tarock in Deutschland aber keine Akzeptanz fand, wurde das Spiel umbenannt in Tarot und wird ebenfalls im englischsprachigen Raum so bezeichnet. Wer „Stichkartenspiele“ wie Skat oder Schafkopf kennt, dem wird die eine oder andere Regel bekannt vorkommen.

Ein Kartenset besteht aus 20 bis 22 Trumpfkarten, auf denen man römische oder arabische Zahlen findet. Außerdem gibt es 18 bis 56 Karten in 5 verschiedenen Farben, auf denen diverse Figuren abgebildet sind. Um zu gewinnen, muss man versuchen, die meisten Stiche mit dem höchsten Kartenwert zu bekommen.

Aber es gibt nicht nur eine Spielform von Tarock, sondern eine ganze Reihe von Varianten, die man erlernen kann. Bekannte Spielformen sind Königrufen, Neunzehnerrufen, Cego, Ungarisches Tarock, Zwangerzigerrufen und Französisches Tarock. Die in Deutschland am meisten verbreitete Variante ist das sogenannte Königrufen.

Kleiner Nachteil: Tarock wird mit 4-5 Mitspielern gespielt. Von daher muss man stets versuchen, die richtige Anzahl von Mitspielern zusammenzutrommeln. Wer das Glück hat, einen Österreicher oder Italiener in seinem Bekanntenkreis zu haben, kann von ihm in die Spielpraxis zügig eingeführt werden, da es in Südeuropa recht häufig gespielt wird.

Wer Lust hat, dieses facettenreiche Spiel kennenzulernen, wende sich vertrauensvoll an die Mobilfunkrufnummer: 0172-6601737 oder sende per Messenger-Dienste wie zum Beispiel WhatsApp einfach eine Kurznachricht dorthin, um einen Schnupper-Termin zu vereinbaren. Die bisherigen Spieler treffen sich, sobald die Runde zu viert ist, meist Dienstag-, Donnerstag- oder Freitagabend hier am Riedberg.


Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Tarock
http://ebepe.com/html/tarock_d.html

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Burgfestspiele in Bad Vilbel

Die Burganlage in Bad Vilbel bei Nacht

Wer Burgfestspiele erleben will, muss nicht erst nach Bad Hersfeld oder in andere berühmte Orte reisen. Mit dem Fahrrad ist man entlang der Nidda in einer guten halben Stunde bei den Resten einer alten Wasserburg die einst den Rittern von Bad Vilbel als Amtssitz der kurmainzischen Verwaltung diente.

Die ältesten Zeugnisse stammen aus dem 12. Jahrhundert. 1399 wurde die zerstörte Burg erneut aufgebaut und dabei vergrößert. Etwa 400 Jahre später wurde sie wieder zerstört. Seitdem hat sie sich den Status einer Ruine erhalten.

Außenansicht der Burg in Bad Vilbel

Außenansicht der Burg in Bad Vilbel, Foto: Eugen Sommer

Die Burg ist von einem Wassergraben umgeben, der am Eingangstor mit einer Brücke überwunden wird. An dem Tor prangt noch ein schönes Wappenschild. Im Hof befindet sich ein Brunnen aus dem Barock und man kann den großen Palas über einem langen tiefen Keller, der heute als Theaterkeller genutzt wird, bewundern.

Der Burghof wurde zum größten Teil überdacht, damit sowohl die Schauspieler als auch die Gäste bei schlechtem Wetter nicht im Regen stehen. An die Burg grenzt eine Zehntscheune in Fachwerkbauweise an, die seit 1993 auch für die Ausrichtung der Burgfestspiele mit genutzt wird. In ihr befinden sich die Werkstätten (Schreinerei, Schneiderei und Elektrowerkstatt).

Das Gelände rings um die Burg wurde von der Stadt Bad Vilbel mit erheblichen finanziellen Mitteln neu gestaltet und ausgebaut. Somit sind die beiden Gebäude harmonisch miteinander verbunden und im historischen Ambiente ist ein eigenes Festspielgelände geschaffen worden.

Burganlage in Bad Vilbel

Burganlage bei Nacht, Bad Vilbel, Foto: Eugen Sommer

Am Anfang stand eine Vision

Bodo Preck, der spätere Intendant der Burgfestspiele, und der Bürgermeister Günther Biwer entwickelten 1986 die Idee in der Ruine ein Freilichttheater zu eröffnen. Ein Jahr später war Premiere. Auf dem Spielplan stand Dario Niccodemis Komödie „Scampolo“.

Da die Veranstaltung beim Publikum gut ankam, beschloss man die Open Air Festspiele zur regelmäßigen Einrichtung auszubauen. Mit den Jahren wurde das Programm erweitert. Erstmalig wurde Theater für Kinder gezeigt. An Sonntagen fanden literarische Matineen statt, und bald waren auch andere Ensemble zu Gast. Seit 1995 wird auch der Burgkeller für Vorstellungen genutzt.

Inzwischen stemmen die Organisatoren bis zu 10 Inszenierungen pro Saison. Auch Musicals und Opern wurden in das Repertoire mit aufgenommen. Die Besucherzahlen stiegen von anfangs etwa 5.000 Gäste bis auf über 100.000 Gäste pro Jahr.

Mitarbeiter gesucht

Wer Lust hat, sich beruflich zu verändern und in familiärer Atmosphäre in diesem besonderen Umfeld der Bad Vilbeler Wasserburg zu arbeiten, hat derzeit gute Chancen. Hinter den Kulissen werden viele helfende Hände benötigt, die ihren Beitrag zu einem erfolgreichen Festspielsommer leisten.

Für die aktuelle Saison werden gesucht:

Die Angebote gelten für alle ab 18 Jahren.


Veranstaltungskalender: https://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/schedule

Geschichte der Burg: https://www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele/geschichte

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Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge

Turnhalle Kalbach

Über eine Millionen Menschen haben ihr Heimatland Ukraine in den letzten Tagen bereits verlassen. Die meisten sind nach Polen geflüchtet, einige haben sich aber auch bis nach Deutschland durchgeschlagen.

Die Stadt Frankfurt hatte sich bereit erklärt 200 Geflüchteten eine Unterkunft anzubieten. Für dieses Vorhaben wurde nun das Sport- und Freizeitzentrum Kalbach unterhalb des Golfplatzes umgebaut. Seit mehreren Tagen baut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zusammen mit der Stadt Frankfurt hier alles Nötige auf, um Menschen aus der Ukraine eine erste Unterkunft in Sicherheit bieten zu können. Am Freitag konnte die Unterkunft eröffnet werden und 100 Menschen aufnehmen. Aktuell wird weiter ausgebaut, sodass nochmals 100 Menschen eine Unterkunft geboten werden kann.

Das DRK weist ausdrücklich darauf hin, dass bereits ausreichende Sachspenden, insbesondere Kleidung, eingegangen sind. Finanzielle Unterstützung wird allerdings gerne angenommen, da mit diesen Mitteln flexibler und besser auf spontan auftretende Notwendigkeiten reagiert werden kann. 

Weitere Informationen zum Spenden unter folgendem Link:

https://www.drkfrankfurt.de/aktuell/aktuelles/meldung/ukraine-krise.html

Foto: DRK Frankfurt

 

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Verkehrsunfall mit schwer verletzter Fußgängerin

Polizeieinsatz

In der Nacht zum Samstag (05.03.2022) wurde eine Fußgängerin im Stadtteil Kalbach-Riedberg von einem Auto erfasst und von einem zweiten überfahren. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Gegen 01:15 Uhr überquerte eine 21-Jährige zu Fuß die „Marie-Curie-Straße“, nachdem sie auf dem „Steinweg“ aus Richtung des Wissenschaftsgartens offensichtlich weiter in Richtung „Neumühlenweg“ laufen wollte. In diesem Bereich befindet sich ein Fußgängerüberweg, der mit einer entsprechenden Fußgängerampel versehen ist. Nach derzeitigem Ermittlungsstand nutzte die Fußgängerin diese Ampel nicht. Ein herannahender Autofahrer (61 Jahre alt) übersah vermutlich aufgrund der vorherrschenden Dunkelheit die zu diesem Zeitpunkt auf der Fahrbahn befindliche 21-jährige Frau und es kam zum Zusammenstoß. Die Frau wurde auf das Fahrzeug geladen und prallte dann hinter dem Auto auf der Fahrbahn auf. Ein direkt dahinterfahrender Autofahrer (33 Jahre alt) konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und überfuhr sie im Bereich der Beine. Einem dritten Fahrzeugführer gelang es, rechtzeitig zu bremsen und eine weitere Kollision mit der Schwerverletzten zu verhindern. Die 21-Jährige wurde umgehend mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und notoperiert.

Ein bei dem 61-jährigen Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Ein Drogenschnelltest reagierte jedoch positiv auf THC. In der Folge veranlasste die Polizei eine Blutentnahme bei dem Mann sowie die Sicherstellung seines Führerscheins. Zudem stellten die Einsatzkräfte die beiden Unfallwagen sicher. Darüber hinaus begutachtete ein Unfallsachverständiger die Unfallstelle im Anschluss an die polizeiliche Unfallaufnahme. Die „Marie-Curie-Straße“ blieb bis zum Ende der Maßnahmen voll gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

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Ausstattung der Schulen im Ortsteil Kalbach-Riedberger mit WLAN

Funknetz (WLAN)

Wie die Stadt Frankfurt Mitte Februar bekannt gab, sind seit Ende des Jahres 2021 alle beruflichen Schulen in Frankfurt flächendeckend mit WLAN ausgestattet.

Aufgrund der besonderen Anforderungen an digitaler Kompetenz, der Vielzahl der Fachanwendungen und der notwendigen Kompatibilität mit den Ausbildungsbetrieben waren die beruflichen Schulen auf Wunsch der Stadträtin vorgezogen worden.

Sie habe versprochen, so Frau Weber, Stadträtin und Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, alle beruflichen Schulen innerhalb des ersten Jahres zu versorgen. Dies sei ihr damit gelungen.

Insgesamt sind nunmehr 80 Schulen mit WLAN versorgt worden, sodass nach dem ersten Jahr der Einführung knapp die Hälfte aller Frankfurter Schulen mit WLAN arbeiten können.

„Ich bedanke mich sehr bei den Kollegen im Stadtschulamt, die trotz der Lieferverzögerungen der Geräte die Ausstattung der Schulen unter Pandemiebedingungen so zügig und effizient vorangetrieben haben“, so Frau Weber.

Die technischen und logistischen Herausforderungen gerade bei den großen Liegenschaften der beruflichen Schulen seien sehr anspruchsvoll und bräuchten eine gute Vorbereitung.

„Wie angekündigt werden wir die restlichen Schulen bis Ende dieses Jahres mit WLAN versorgen“, sagte Weber zu. Auch die Mittel des Digitalpakts würden in Frankfurt – wie zugesagt – schnellstmöglich in die Fläche gebracht.

Und wie sieht es nun bei uns im Ortsteil an den nicht beruflichen Schulen aus?
Eine Nachfrage bei Frau Jetta Lüdecke, der Leiterin des Dezernatsbüros ergab folgendes Bild:

Schule Umsetzungsstand
Grundschule Kalbach Wird bis Ende 2022 ausgestattet
Grundschule Riedberg I Wird bis Ende 2022 ausgestattet
Grundschule II Marie-Curie Seit 14.09.2021 ausgestattet
Grundschule III Judith Kerr Seit 21.12.2021 ausgestattet
IGS Kalbach-Riedberg Wird bis Ende 2022 ausgestattet
Gymnasium Riedberg Ist als Pilotschule bereits seit 2019 ausgestattet. Die reguläre WLAN-Ausstattung mit mehr Lernzonen erfolgt bis Ende 2022

Also, ein wenig Geduld werden wir in einigen Schulen noch brauchen, aber die Digitalisierung schreitet voran! Ein Dank für ihren Einsatz an alle Beteiligten.

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Frühlingserwachen am Riedberg

Säuberung der Rabatte

Die anhaltende Sonne der letzten Tage führt trotz der morgendlichen Kälte dazu, dass die Grünlandtemperatursumme (GTS) von 200 Grad an einigen Stellen bald erreicht wird oder schon erreicht ist. Sie haben diesen Begriff noch nie gehört? Geht mir genauso. Erst als er gestern im Wetterbericht im HR-Fernsehen näher erläutert wurde, wusste ich etwas damit anzufangen.

Dieser Begriff wird in der landwirtschaftlichen Meteorologie verwendet. Um den Termin für das Einsetzen der Feldarbeit nach dem Winter zu bestimmen. Dabei werden bei der GTS alle ab Jahresbeginn an einem Standort erfassten positiven mittleren Tagestemperaturen addiert.

Dann kommt noch ein Korrekturfaktor hinzu. Die Werte im Januar werden mit 0,5 multipliziert, die Werte im Februar mit 0,75 und erst die Märzwerte fließen zu 100 % in die Berechnung ein. Wird an einem Ort im Frühjahr die Summe von 200 Grad Celsius überschritten, ist der nachhaltige Vegetationsbeginn für das Grünland (hauptsächlich Wiesen und Weiden) erreicht.

Im Januar lag in Frankfurt die durchschnittliche Mitteltemperatur bei 3,8 Grad und damit 1,5 Grad über dem Durchschnitt. Macht also 31 Tage x 3,8 Grad x 0,5 = 58,9 Grad Celsius.

Im Februar lag die durchschnittliche Mitteltemperatur bei 5,8 Grad und damit 2,7 Grad über dem Durchschnitt. Macht also 28 Tage x 5,8 Grad x 0,75 = 121,8 Grad Celsius.

Derzeit liegt der Tagesschnitt bei 3,4 Grad durch die kalten Nächte. Aber 6 Tage mit diesem Durchschnitt reichen dann schon aus, um insgesamt die 200 Grad Celsius Marke zu knacken. Und dann beginnen die Triebe im Boden zu keimen. Also, ab nächster Woche sollte es losgehen!

Frühling deutet sich an auf der Altenhöferallee

Frühling deutet sich an auf der Altenhöferallee

An besonders geschützten Stellen sind einzelne Pflanzen schon voll erblüht und hinter den schützenden Fenstern eines Wintergartens erst recht. Neben Schneeglöckchen und einigen Frühblühern finden sich inzwischen die ersten Blätter des Bärlauchs…

Haufen von altem Laub wurden entfernt

Die beauftragten Unternehmen des Grünflächenamtes sind vollauf damit beschäftigt, die Rabatte vom Herbstlaub und vom Müll zu befreien. Auch dort wird sich bald frisches Grün zeigen. Die Kollegen – zum Beispiel aus Rumänien – bereiten die kommende Saison vor und freuen sich, dass ihre Arbeit demnächst „Früchte“ tragen wird.


Quellen

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