Kategorie: AktuelleNEWS

Präventive Hinweise für einen sicheren Besuch des Frankfurter Weihnachtsmarktes

Polizeikelle

Seit dem 22.11.2021 hat der Frankfurter Weihnachtsmarkt wieder seine Pforten geöffnet. Auch dieses Jahr wird, trotz der Corona-Pandemie, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Die Frankfurter Polizei gibt präventive Tipps für einen sicheren Besuch des Weihnachtsmarktes.

Sie haben vor Ort Fragen oder brauchen Hilfe? Die Frankfurter Polizei wird auch dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt präsent sein und freut sich auf ein Gespräch mit Ihnen!

Wie kann ich mich gegen Taschen- und Trickdiebe schützen?

Trotz der geltenden Maskenpflicht ist mit einem regen Zulauf des Weihnachtsmarktes zu rechnen. Große Menschenmengen machen sich insbesondere Taschen- und Trickdiebe gerne zu eigen. Mit einfachen Tipps können Sie sich vor den Maschen der Täter schützen:

  • Halten Sie – auch aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie – Abstand zu anderen Personen.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie nötig.
  • Tragen Sie Wertgegenstände in verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Taschen verschlossen an der Körpervorderseite, so dass Sie diese immer im Blick haben.

Sollten Sie Opfer einer Straftat werden, zögern Sie nicht und wählen Sie sofort den polizeilichen Notruf 110. Sollten Ihre Zahlungskarten entwenden worden sein, so veranlassen Sie unmittelbar die Sperrung der gestohlenen Karten.

Wie komme ich sicher von A nach B?

Bei dem ein oder anderen Besuch des Weihnachtsmarktes werden vermutlich nicht nur gebrannte Mandeln und Kartoffelpuffer, sondern auch der allseits beliebte Glühwein konsumiert. Wer vor hat mit dem Auto, dem Fahrrad, E-Scooter oder ähnlichem nach Hause zu fahren, sollte daher auf die geltenden Promillegrenzen achten. Hier herrscht nicht selten, insbesondere bei E-Scootern, Unwissenheit.

Bei E-Scootern gelten dieselben Promillegrenzen, wie beim Autofahren. Doch dies ist nicht das Einzige, was bei dem Fahren von E-Scootern zu beachten ist. Das Fahren ist nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Sind diese nicht vorhanden, so darf auf die Fahrbahn, nicht jedoch den Gehweg, ausgewichen werden. Auch das Fahren zu mehreren ist untersagt.

Aktuelle Informationen rund um den Frankfurter Weihnachtsmarkt – auch im Hinblick auf die geltenden Corona-Regeln – finden Sie auf der Internetseite https://www.frankfurt-tourismus.de/Entdecken-und-Erleben/Feste-Veranstaltungen/frankfurter-weihnachtsmarkt.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und fröhliche Vorweihnachtszeit. Bleiben Sie gesund!

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main

Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

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Daniel Libeskind und der Riedberg

The Verve

Mitte November 2021 wurde der amerikanische Architekt Daniel Libeskind in Berlin vom Jüdischen Museum mit dem „Preis für Verständigung und Toleranz“ ausgezeichnet.

Seine Architektur verbindet Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft und erleichtert dadurch wichtige geschichtliche Ereignisse in Erinnerung zu behalten.

Das jüdische Museum in Berlin war 1999 sein erstes architektonisches Werk. Doch er ist nicht nur ein bedeutender Architekt, sondern auch ein begabter Pianist, der schon als Kind Konzerte gab. Inzwischen ist er 75 Jahre alt und kann auf ein imposantes Lebenswerk zurücksehen.

2016 hat er im Otto Stern Zentrum auf dem Uni Campus Riedberg Einblick in sein berufliches Leben gewährt. Ein örtlicher Bauträger hatte ihn eingeladen.

Was verbindet ihn sonst noch mit dem Riedberg? Nun, nach seinen Entwürfen werden hier am „Edith-Stein-Weg“ mehrere Stadtvillen unter dem Namen „The Verve“ errichtet. Etwas Kunst in der Architektur fördert die Vielfältigkeit am Riedberg. Jede Wohnung wird ein Unikat sein – einzigartig, limitiert und mit der unverkennbaren Handschrift ihres Architekten.

Libeskinds berühmteste Baustelle ist aber in New York „Ground Zero“ (Terrorangriff auf das World Trade Centre). Hier soll ein motivierendes Gebäude entstehen, um den Bewohnern der Stadt Mut zu machen. Das Gebäude soll vor allem über einen großen Bereich für die Öffentlichkeit verfügen.

Foto: Privat

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Kindertagesstätte TraumBaum erhält Reggio Zertifizierung

Preisverleihung KiTa TraumBaum

Gestern (18.11.2021) wurde der KiTa TraumBaum die Anerkennung zur Reggio inspirierten KiTa verliehen. Nach einer zweijährigen Inspirations- und Lernphase wurde das Ziel erreicht, in einem ganzheitlichen Ansatz die Beteiligung der Kinder und Eltern weiter zu vertiefen.

Diese besondere Pädagogik entwickelte sich ursprünglich zwischen 1960 und 1970 in der Stadt Reggio Emilia in Norditalien und hält seit etwa 30 Jahren auch in Deutschland Einzug.

Das optimistische Bild vom Kind, in dem es als selbstkompetenter und maßgeblicher Akteur seiner individuellen Entwicklung gesehen wird, prägt die Rolle der Mitarbeiter, sich als Begleiter und Lernende zu verstehen, sowie die Gestaltung der Räume, die das maßgeblich mit beeinflussen. Die Raumgestaltung nach Reggio regt Kinder durch vielfältige, strukturelle Gestaltungselementen, Ordnung und dezente Farben, zu Aktivität oder Entspannung an.

Das Team der KiTa TraumBaum wurde über zwei Jahre hinweg von Prof. Dr. Tassilo Knauf, dem Mitbegründer und geschäftsführenden Vorstandsmitglied der Vereinigung zur Förderung der Reggio-Pädagogik in Deutschland in die neue Methodik eingeführt und bei der Umsetzung unterstützt.

Dieses moderne Konzept ergänzt die in der IB Südwest gGmbH bereits vorhandenen pädagogischen Ansätze gewinnbringend. Dem Unternehmen ist die moderne, strategische Ausrichtung ihrer IB Kindertagesstätten besonders wichtig.

„Eltern erwarten von uns mehr als nur eine »Gute Betreuung«. Hier geht es um Konzepte, die Kinder ganzheitlich fördern und genau das bietet beispielsweise die progressive Reggio-Pädagogik“, so Margit Kraft, die Bereichsleitung KiTas bei der IB Südwest gGmbH.

Foto: Kita Traumbaum


Ihr Kontakt:
Naomi Wille (Leitung KiTa TraumBaum)
Annette-Kolb-Weg 6
60438 Frankfurt am Main

Tel.: 069-50986970

eMail: kita-traumbaum-frankfurt@ib.de
Web: http://www.ib.de/kita-traumbaum

Der IB Frankfurt am Main/Main-Taunus-Kreis
unterhält in der hessischen Metropolregion aktuell über 50 Einrichtungen mit rund 70 Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Web: http://www.ib.de/ib-ffm-mtk

Die IB Südwest gGmbH für Bildung und soziale Dienste
bietet in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein weitverzweigtes Netz von gemeindenahen Bildungsangeboten, Wohn-, Beratungs- und Betreuungsformen an.
2.400 Mitarbeiter sind an rund 170 Standorten aktiv.
Die Gesellschaft gehört zur Unternehmensgruppe des Internationalen Bundes (IB), einem freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

Web: http://www.ib-suedwest.de

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Plätzchen backen auf dem Riedbergplatz

Plätzchenbackstation

Heute ist die letzte Gelegenheit, am Riedberg die Kooperation von Riedberg Immobilien und Abenteuerspielplatz Riederwald zu nutzen und mit den Kindern Plätzchen zu backen.

Nachdem der 2019 mit großem Erfolg eingeführte „Frankfurter Weihnachtsmarkt für Kinder“ im Frankfurter Ratskeller auch in diesem Jahr nicht durchgeführt werden kann (Corona-Prävention), macht der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. die Plätzchenback-Tournee mobil und fährt dazu mit seinem Spielmobil in der Vorweihnachtszeit durch sechs Frankfurter Stadtteile.

Als erstes wird dabei der Riedberg besucht, auf dem vom 17. bis 19. November jeweils von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Riedbergplatz das Event stattfindet.

Die Veranstaltung wird von der hier ansässigen Firma Riedberg Immobilien e. K. unterstützt. Der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. möchte mit dieser Aktion die vorweihnachtliche Tradition aufgreifen, in der kalten und dunklen Jahreszeit mit Kindern am Herd zu backen.

Den Kindern soll eine Alternative zum Konsum von industriell hergestellten Backwaren aus Supermärkten geboten werden. Stattdessen werden gemeinsam – unter Anleitung der Betreuer des Spielmobils – Advents-Plätzchen gebacken, die schön verpackt und mit Geschenkanhängern versehen mit nach Hause genommen werden können.

Am gleichen Tag findet auch ein Stockbrotfeuer statt und entsprechend der Witterung werden für Kinder und Eltern warme Getränke angeboten.

Foto: Privat


Die Veranstalter

 

Riedberg Immobilien e.K.
Rudolf-Schwarz-Platz 1
60438 Frankfurt am Main

Tel.: 069-348 68 42 42
Mobil: 0163-613 34 03

Web: http://www.riedberg.immo

und

Abenteuerspielplatz Riederwald e.V.
Schielestr. 28
60314 Frankfurt

Tel.: 069-904 750 70
Fax: 069-904 750 69

eMail: info@abenteuerspielplatz.de
Web: http://abenteuerspielplatz.de/

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IKEA lädt erneut zum Buyback Friday ein

Möbeltransport über Straße

Im vergangenen Jahr hat IKEA erstmals zum „Buyback Friday“ eingeladen und damit ein Zeichen für nachhaltigeren Konsum gesetzt. Und das rund um einen der umsatzstärksten Tage im deutschen Einzelhandel, den Black Friday.

Statt mit Rabattaktionen zum Kauf zu animieren, kauft das Unternehmen auch in diesem Jahr im Rahmen des „Buyback Friday“ gebrauchte IKEA Möbelstücke seiner Kunden zurück und gibt diesen in den Fundgruben (Circular Hubs) die Chance, ein neues Zuhause zu finden.

Die „Circular Hubs“ werden die bisherigen Fundgruben in den Ikea-Einrichtungshäusern ersetzen. Die Aktion beruht auf dem Service „Zweite Chance“, der 2019 flächendeckend in allen 54 IKEA Einrichtungshäusern eingeführt wurde.

Fundgrube bei IKEA

Foto IKEA

Im Rahmen des „Buyback Friday“ bietet IKEA seinen Kunden einen zusätzlichen Anreiz zur Möbelrückgabe und erhöht während des Aktionszeitraums vom 20.11.2021 bis 05.12.2021 den regulären Rückkaufpreis um jeweils 20 % ! 

Zusätzlich zu den 20 %, die IKEA on top auf die zweite Chance Artikel gibt, läuft noch eine zweite Aktion: Im selben Zeitraum erhalten IKEA Family Mitglieder zusätzlich 20 % Rabatt auf alle Artikel aus der Fundgrube!

 

Zweite Chance für BILLY und Co

Der Service „Zweite Chance“ umfasst derzeit rund 1.700 Produkte aus dem IKEA Sortiment – Teil des Rückkaufprogramms sind auch IKEA Klassiker wie BILLY, KALLAX und viele weitere.

Er ermöglicht es den Kunden, IKEA Möbelstücke, die sie nicht mehr brauchen, an IKEA zurück zu verkaufen – im Gegenzug erhalten sie eine Guthabenkarte und die Möbel kommen zum Weiterverkauf in die Fundgruben.

Allein im vergangenen Jahr hat IKEA rund 12.600 Produkte von seinen Kunden zurückgekauft. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die gebrauchten Möbelstücke sehr gefragt sind und meistens innerhalb weniger Tage ein neues Zuhause finden.

 

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Hintergrund der Maßnahme sind die Nachhaltigkeitsziele von IKEA. So plant das Unternehmen, ab dem Jahr 2030 alle Produkte nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu entwerfen und dabei ausschließlich auf erneuerbare oder recycelte Materialien zu setzen.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Haltbarkeit der Produkte eine wichtige Rolle: IKEA möchte den Lebenszyklus seiner Produkte verlängern und mit begrenzten Ressourcen verantwortungsvoll umgehen – der Service „Zweite Chance“ ist eine Maßnahme, mit der das Unternehmen zu diesem Vorhaben beiträgt.

„Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, nicht länger Teil der Schnäppchenschlacht rund um den Black Friday zu sein und mit dem „Buyback Friday“ nicht zu Impulskäufen zu animieren. Gemeinsam mit unseren Kunden schenken wir Dingen, die sie selbst nicht mehr benötigen oder nutzen, ein zweites Leben. Im Rahmen der „Zweiten Chance“ kaufen wir IKEA Produkte zurück und bieten möglichen neuen Besitzern die Möglichkeit, diese zu einem erschwinglichen Preis in ihr Zuhause einziehen zu lassen“, sagt Berna Brandsaeter, Business Development Managerin IKEA Deutschland.

IKEA möchte nicht am Weiterverkauf der Produkte verdienen. Daher werden diese in den Fundgruben bzw. Circular Hubs zum regulären Rückkaufpreis zuzüglich der Mehrwertsteuer angeboten. Weitere Informationen und Details zum Ablauf gibt es auf der IKEA Website.

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„Falsche Polizeibeamte“ täuschen Seniorin

Teil eines Polizeiwagens

Eine 87-jährige Frau hat am Freitag, den 12.11.2021, in Niederursel Bekanntschaft mit zwei „falschen Polizeibeamten“ gemacht. Den beiden Männern gelang es, die Seniorin zu täuschen und in ihren Wohnräumen Schmuck zu erbeuten.

Die 87-jährige Frau kehrte gegen 16:00 Uhr von ihrem Einkauf nach Hause zurück. Zwei ihr unbekannte Männer sprachen sie an der Eingangstür ihres Wohnhauses an und behaupteten, dass bei ihr eingebrochen worden sei.

Durch ihr Auftreten und das kurzzeitige Vorzeigen eines angeblichen Ausweises suggerierten sie der Frau, dass sie Ermittlungspersonen seien. Die Dame gewährte den Männern daraufhin Einlass.

Im weiteren Verlauf verwickelte einer der beiden die 87-Jährige in ein Gespräch, während der andere im Wohnzimmer eine Schranktür und eine Schublade öffnete; mutmaßlich um den Eindruck eines Einbruches zu erwecken.

Da die Seniorin weiterhin durch einen „Ermittler“ abgelenkt war, konnte sich der zweite im Obergeschoss des Hauses auf die Suche nach Wertsachen begeben und eine Goldkette erbeuten.

Zurück bei seinem Komplizen behaupteten nun beide Männer, dass der Seniorin mehrere tausend Euro Bargeld gestohlen worden seien. Als die 87-Jährige dies verneinte, wollten die Männer nun wissen, ob sie noch Wertgegenstände besitzt.

Die Seniorin zeigte ihnen daraufhin eine Schmuckschatulle, in dem sich ein goldenes Armband befand. Die „falschen Ermittler“ nahmen das Armband an sich und gaben an, Fotos von dem Schmuckstück fertigen zu müssen.

Im Anschluss verließen die beiden Männer mit ihrer Beute im Wert von rund 1.000 Euro das Haus in unbekannte Richtung. Es ist lediglich bekannt, dass sie zwischen 20 und 30 Jahre alt und 1,80 m groß gewesen sein sollen.

Die Frankfurter Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Masche und weist darauf hin:

  • Die Polizei bittet nie um Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte.
  • Die Polizei bietet niemals an, ihr Vermögen zu überprüfen und in „Sicherheit“ zu bringen.
  • Die Polizei wird niemals dazu raten oder verlangen, Veränderungen bei Ihren Vermögenswerten vorzunehmen.
  • Lassen Sie sich den polizeilichen Dienstausweis genau zeigen.
  • Wie sehen die Dienstausweise der Hessischen Polizei aus?
    https://k.polizei.hessen.de/531163526
  • Sollten Sie Zweifel an der Echtheit des Dienstausweises haben,
    rufen Sie die Notrufnummer der Polizei „110“ an!

Quelle: Presseportal Blaulicht

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Buchrezension: „Eine Stadt dreht durch – Frankfurter Short Storys“

Buch-Cover

Sticheleien in Frankfurt

Andreas Heinzel aus dem Nordend geht es nach seinen beiden satirischen Romanen „Die Monarchos“ und „Herr Neumann will auf den Olymp“ eine Nummer kleiner an: mit höchst unterhaltsamen Frankfurter Short Storys. In „Eine Stadt dreht durch“ knöpft sich der Autor das Leben und Treiben in seiner Heimatstadt Frankfurt vor: Die Bandbreite reicht von abstrusen, grotesken Geschichten voller Wahnwitz bis zu lustigen Alltagsbegebenheiten, die jeder von uns so oder so ähnlich schon erlebt hat.

„Ich wollte diesmal die alltäglichen Dinge aufs Korn nehmen“, sagt Heinzel. Und das offensichtlich mit ganz viel Spaß. Die EZB, die Grüne Soße und die Eintracht, sein Lieblingsverein, das alles sind für Heinzel Themen, über die er immer schon mal schreiben wollte. Und was aus einem kleinen Disput zwischen zwei Seckbacher Kleingärtnern werden kann, kann man in dem Buch auch nachlesen. Ein Ei, das Frankfurt ganz nach vorne bringt. Ein Eintracht-Sarg zum Geburtstag, Straßenschlachten vor dem Parkhaus, ein Bruderzwist, bei dem keiner klein beigibt. Ein Jahrhunderttalent, das keines sein will, und ein Abgeordneter, der sich um Kopf und Kragen redet. So macht Lesen Spaß!

Frankfurt hat eine lange Tradition im Genre der Satire, man denke nur an die großen Satiriker Eckhard Henscheid und Robert Gernhardt. Andreas Heinzel setzt diese Tradition fort und verleiht ihr einen eigenen Ton.

„Dieses Buch zu lesen, ist wie der Besuch auf einem hoch unterhaltsamen Kurzfilm-Festival zum Thema Frankfurt. Nur, dass man die Filme lesen muss und alle denselben Regisseur haben!“, sagt Henni Nachtsheim zu den kleinen und großen Großstadtdramen. Lustig, böse und bisweilen ganz schön schwarz.

„Eine Stadt dreht durch“
Frankfurter Satiren von Andreas Heinzel
mainbook Verlag
ISBN 9783948978060
252 Seiten
12,- Euro

Gastbeitrag

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Abwärmenutzung von Rechenzentren in Kalbach

Symbolbild für den Neubau von Rechenzentren

Rechenzentren verbrauchen viel Strom. Ein Teil der Energie wird als Abwärme bisher abgeleitet und die Rechner mit frischer Luft gekühlt. Diese Abwärme zu nutzen ist das Ziel eines Antrags des Ortsbeirats an den Magistrat.

Über 60 Rechenzentren gibt es in Frankfurt, verteilt über die Stadt. Doch in einigen Gegenden ballen sich diese gewerblichen Immobilien. Zwei große Rechenzentren stehen auch im Gewerbegebiet „Am Martinszehnten“ in Kalbach.

Die Ansiedlung von Rechenzentren will – einem neuen Konzept folgend – die Politik künftig steuern. Neue Zentren sollen möglichst nur noch in Gewerbegebieten entstehen, wo schon andere Rechenzentren existieren.

Musik-Streaming, Online-Spiele und Videokonferenzen treiben den Bedarf nach noch leistungsfähigeren Servern in immer mehr Zentren an.

Frankfurt gilt neben London als wichtigster Standort für Rechenzentren in Europa und hat glänzende Wachstumsaussichten. Führende Unternehmen wie Interxion sowie Equinix wollen jeweils einer Milliarde Euro hier in Frankfurt investieren. Hier befindet sich auch der weltgrößte Internetknoten, wodurch diese Stadt zum wichtigsten Standort für den digitalen Datenaustausch geworden ist.

Damit der Boom beim Bau von Rechenzentrumskapazitäten nicht zu einer Verdrängung der anderen Gewerbe führt, soll nun das weitere Wachstum gesteuert und koordiniert werden.

Die Bebauungspläne für 8 Gewerbegebiete werden in den nächsten Jahren angepasst, um dort die weitere Ansiedlung zu konzentrieren. Die anderen Gewerbegebiete bleiben geschützt. Das Ostend, Seckbach, Gallus, Griesheim, Sossenheim und Rödelheim sind dabei als Bauschwerpunkte ausgewiesen.

Auch soll vermehrt geprüft werden, ob Standortqualitäten wie Verkehrsanschlüsse, Infrastruktur und andere örtliche Gegebenheiten zu den geplanten Bauten passen, damit nicht Flächen, die für Krankenhäuser, Schulen oder andere Gebäude besonders geeignet sind, dem Wachstum der IT-Branche zum Opfer fallen.

Zugleich sieht das Konzept folgende Vorgaben für die Neubauten vor: Das Begrünen von Fassaden und Dächern soll Standard und die Bauten zur Straßenseite hin „architektonisch ansprechend“ gestaltet werden. Vorschreiben will die Stadt, dass neue Rechenzentren rein mit Ökostrom betrieben werden und dass die Abwärme genutzt wird.

Von daher stieß der Antrag der SPD an den Magistrat, die Abwärme der beiden Rechenzentren als Nah- und Fernwärme zu nutzen im Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) auf einhellige Zustimmung. Finanziert werden könnte ein solches Projekt über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, meinte die SPD.

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Adventskranz basteln in der Katholischen Kirche

Die ersten Lichterketten sind schon an den Balkonen und Fenstern angebracht – so langsam stimmen sich die Riedberger auf die Weihnachtszeit ein.

Was darf da nicht fehlen? Natürlich ein Adventskranz! Der Adventskranz ist eine schöne Tradition, die schon seit dem 19. Jahrhundert das Warten auf den Heiligen Abend verkürzt. Erfunden hat ihn übrigens 1839 Johann Hinrich Wichern, ein evangelischer Pastor aus Hamburg. Anfangs hatte der Kranz noch 24 Kerzen, vier weiße und dazwischen kleine, rote Kerzen für jeden Tag. Die Kinder in seinem Waisenhaus konnten so genau sehen, wie weit es noch bis Weihnachten war und das immer heller werdende Licht erinnerte an Jesus, das „Licht der Welt“.

Am Wochenende vor dem 1. Advent können in der Katholischen Kirche St. Edith Stein wieder eigene Kränze unter Anleitung gebastelt werden, das Material wird gestellt. Nur eigene Kerzen und Kerzenhalter sollten mitgebracht werden.

Katholische Kirche St. Edith Stein, Zur Kalbacher Höhe 56, 18.-20.11., 15-18 Uhr, Anmeldung auf www.sankt-katharina-frankfurt.de, pro Kranz 15 Euro, Anmeldeschluss ist der 13.11.

Bild: Mirada Vigerova / Unsplash

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Katze vertreibt Trickdiebe

Gestern Mittag haben sich zwei Trickdiebe in Nieder-Erlenbach als Mitarbeiter eines Pflegedienstes ausgegeben und wollten sich so Zugang zu der Wohnung einer 84-jährigen Frau verschaffen. Die 84-Jährige hat bereits in der Vergangenheit Angebote des Pflegedienstes in Anspruch genommen und die Männern daher eingelassen.

Die beiden Täter erkundigten sich danach, wo im Haus die Wertgegenstände gelagert sein. Daraufhin wurde die Frau stutzig und gab keine Antwort. Bereits nach wenigen Minuten verließen die Trickdiebe die Wohnung jedoch. Offenbar litt einer der beiden Täter unter einer Katzenhaarallergie und hielt es daher in der Wohnung der 84-Jährigen nicht länger aus, weshalb die beiden das Anwesen ohne Erbeutetes wieder verließen.

Die Masche der Trickdiebe, sich als Mitarbeitenden eines Pflegedienstes auszugeben, ist der Kriminalpolizei bekannt und diese warnt daher ausdrücklich vor unangekündigten Besuchen eines Pflegedienstes. Immer wieder versuchen Kriminelle auf diese Weise an Wertgegenstände älterer Menschen zu  gelangen.

Zur Aufklärung der gestrigen Tat bittet die Frankfurter Kriminalpolizei um sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Tätern.

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