Kategorie: AktuelleNEWS

Die Stadtverwaltung hat eigenen Ansatz die Vermüllung durch Vögel abzuwenden

Rabenmahlzeit

Seit Jahren ist auch auf dem Riedberg zu sehen, mit welchem Geschick gerade Saatkrähen Essensreste aus städtischen Mülleimern herausangeln und dabei um den Mülleimer herum eine große Sauerei verursachen.

Der Wind sorgt dann dafür, dass der Müll in Stadt, Wald und Flur gleichmäßig verteilt wird. Für die Saatkrähen ist diese Art der Ernährung viel bequemer als das mühevolle Suchen von Insekten auf den abnehmenden Agrarflächen von Frankfurt. Dass die Krähenpopulation dabei wächst und gedeiht, erkennt jeder, der zum Beispiel an der U-Bahn-Haltestelle Kalbach während der Brutzeit dem Geschrei der Vögel lauscht und ihnen beim Nestbau zusieht.

Für einen Erfinder, Herrn Pürschel, der am Riedberg wohnt und die Konsequenzen für die Natur und Umwelt durch diese Art der Nahrungssuche täglich beobachten konnte, war das der auslösende Moment, sich über Abhilfe Gedanken zu machen. Es entstand die „Frankfurter Klappe“, die zum Patent angemeldet wurde, und der Vermüllung ein sofortiges Ende bereitete. Zumindest an den Müllbehältern, die von ihm auf eigene Kosten damit ausgerüstet worden waren.

Der Ortsbeirat unterstützte Herrn Pürschels Idee, da die positiven Auswirkungen unmittelbar sichtbar waren. Der Magistrat stimmte dem Antrag allerdings nicht zu. Die Klappen würden schmutzig und dann nicht mehr genutzt werden, war die Befürchtung. Anfang Mai hat das Grünflächenamt dann Herrn Pürschel aufgefordert, die von ihm angebrachten Klappen wieder zu entfernen. „Die Bürger wollten die schmutzigen Klappen nicht mehr anfassen und konnten so keinen Müll mehr einwerfen“, begründet das Amt die Entscheidung.

Um dennoch gegen das Krähenproblem vorzugehen, plant das Grünflächenamt die Reinigungsfrequenz zu erhöhen. Da gerade an Wochenenden einige Müllbehälter volllaufen, kann man gespannt sein, ob das mit der erhöhten Reinigungsfrequenz klappt.

In Kürze sollen neue Müllbehälter zum Einsatz kommen, die in ihrer Bauart krähensicher sein sollen. Zwei Container wurden schon im Kätcheslachpark aufgestellt. Die Vorsteherin des Ortsbeirats (12), Frau Neißner, hat die Lage bei ihren täglichen Runden beobachtet und konnte trotz der fehlenden Klappen keine Vermüllung im Park feststellen. Festzustellen sei aber, dass bei zwei Müllbehältern die Kapazität nicht ausreiche.

Wir können auf die weitere Entwicklung gespannt sein….


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„Frankfurter Familiennetzwerk im Stadtteil“ bei der Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises in Berlin!

Deutscher Kita-Preis

Das Frankfurter Familiennetzwerk, ein Angebot unter Beteiligung des Jugend- und Sozialamtes und des Kinderschutzbundes, ist für die Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises nach Berlin gereist.

Am Montag, den 16.05.2022 fand endlich die große Preisverleihung mit Barbara Schöneberger und Tim Bendzko statt. Rund 1.200 Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung haben sich um den Deutschen Kita-Preis 2022 beworben. Das „Frankfurter Familiennetzwerk im Stadtteil“ hat es unter die 10 Finalisten in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ geschafft. Diese letzten zehn wurden in einem aufwendigen Auswahlprozess von einem Team aus Experten anhand von Gruppeninterviews und Workshops unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse flossen in einen Bericht für die Jury des Deutschen Kita-Preises ein, die dann bei der Preisverleihung die Gewinner verkündete.

Das Familiennetzwerk im Stadtteil setzt sich gemäß seinem Motto „Wir machen uns stark für Kinder und Familien im Stadtteil“ gemeinsam mit allen Bündnisakteuren für familienfreundliche Stadtteile ein, fördert die Willkommenskultur in den Stadtteilen, informiert Familien frühzeitig über Angebote des Bündnisses und bietet wohnortnahe offene Treffs als Orte für Familien in den Stadtteilen der Familiennetzwerke an.

Das Familiennetzwerk hat es leider nicht bis ganz nach oben aufs Treppchen geschafft. Der Kinderschutzbund Frankfurt ist aber sehr stolz, so weit gekommen zu sein.  „Der Deutsche Kita Preis bestätigt uns in unserer Arbeit und ermutigt uns sehr, weitere Standorte aufzubauen“, so Stefan Schäfer, Geschäftsführer der Frankfurter Kinderschutzbundes.

Weitere Informationen zum Familiennetzwerk im Stadtteil finden Sie unter https://www.kinderschutzbund-frankfurt.de/familiennetzwerk-im-stadtteil/

Der Eltern-Kind-Treff „Blauer Elefant“ am Riedberg unter der Leitung von Frau Claudia Lukaschek (Dipl. Päd.) befindet sich in der Riedbergallee 15.


Über den Deutschen Kita-Preis
Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Marke ELTERN, der Soziallotterie freiheit+ und dem Didacta-Verband. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.

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Tempolimit von 130 km/h auf Bundesautobahnen

Höchstgeschwindigkeit

„Der SPD-Ortsverein Kalbach-Riedberg fordert den SPD-Bundesvorstand, die SPD-Bundestagsfraktion sowie die SPD-Mitglieder der Bundesregierung auf, sich für die Einführung eines Tempolimits von 130 km/h auf Autobahnen einzusetzen.“ So eine aktuelle Pressemitteilung. Man erwartet sich eine Einsparung von Treibhausgasemissionen von 1,9 Millionen Tonnen pro Jahr (Quelle: Umweltbundesamt 2022) sowie einen Beitrag zur Reduktion der Abhängigkeit vom importierten Öl (einem fossilen Energieträger).

Was würde das den Bewohnern von Kalbach-Riedberg bringen?

  • An unserem Ortsteil führt eine der meistbefahrenen Autobahnen vorbei. Tagsüber sorgen regelmäßige Staus dazu, dass die Höchstgeschwindigkeiten drastisch sinken. Aber nachts könnte sich die Lärmkulisse bei einer Geschwindigkeitsbeschränkung etwas senken. Viel interessanter wäre hier aber eine Eindämmung der Lärmentwicklung von Motorrädern und von Pkws mit lauten Auspuffwerten.
  • Eine Senkung der CO2-Belastung würde uns im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. Und etwas weniger Abgase aus dem breiten Autobahnstreifen entlang Kalbach-Riedberg würde der Luft bei uns sicherlich guttun. Gerade die Sportler auf den Grünflächen würden davon unmittelbar profitieren.
  • Weniger Schwerverletzte bei den zahlreichen Unfällen auf diesem Streckenabschnitt bedeutet weniger Sireneneinsatz der Polizei und Rettungskräfte, weniger Hubschraubereinsätze und weniger kreischende Bremsen und berstende Fahrzeuge beim Aufprall.

Von daher ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung rund um Frankfurt sicherlich eher von Vorteil.

In den anderen europäischen Ländern gelten auf den Autobahnen auch Geschwindigkeitsbeschränkungen. Es gibt keine Diskussionen in diesen Ländern, die eingeführte Beschränkung wieder aufzuheben. Scheint sich also bewährt zu haben. Wer aus diesen Ländern Lust auf hohe Geschwindigkeiten hat, kommt nach Deutschland, um mal ordentlich das Gaspedal durchdrücken zu können.

Die Abschaffung sämtlicher Tempolimits für Pkw und Motorräder auf den Autobahnen stammt übrigens aus dem Jahr 1952. Unter dem Motto „Freie Fahrt für freie Bürger“ ließ sich das gut verkaufen. Drei Jahre später starben mehr als 12.000 Menschen auf deutschen Straßen. Wie viele mögen darüber hinaus verwundet worden sein. Die Kosten für die Verwundeten tragen wir über die Krankenkassenbeiträge alle gemeinsam. Die Kosten für die Reduzierung des anfallenden CO2-Anfalls werden wir sicherlich auch gemeinsam stemmen müssen.


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Eröffnung Westside Café

Kaffee

Das gastronomische Angebot auf dem Riedberg verändert sich laufend. Seit den Schließungen im letzten Jahr hat sich einiges getan. Diese Woche eröffnet nun das neue Westside Café & Restaurant Riedberg direkt am Rudolf-Schwarz-Platz im Westen des Riedbergs. Zunächst wird nur der Innenraum öffnen, geplant ist für den Sommer auch ein Außenbereich zum Sitzen. Pizza, Pasta, Steak, Getränke und auch etwas für die Kleinen hat das Café und Restaurant im Angebot. Das gesamte Menü kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.westside-riedberg.de/westside_riedberg_menue.pdf

Wir wünschen den Inhabern alles Gute und heißen das Westside Café ganz herzlich auf dem Riedberg willkommen!

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Wie geht es weiter mit der Wohngemeinschaft Bonameser Straße?

Wohnsiedlung Bonameser Straße

1953 hatte die Stadtverordnetenversammlung entschieden, dass ambulante Gewerbetreibende, die bisher an verschiedenen Orten in der Stadt lebten, auf einem neuen Platz am Rand der Stadt anzusiedeln sind. Zwischen 600 und über 1.000 Menschen wurden auf den Platz an der Bonameser Straße umgesiedelt. Inzwischen leben dort weniger als 100 Menschen.

Anfangs gab es weder asphaltierte Wege noch Strom und Wasser. Die wurden erst später in Eigenregie errichtet. Das Gelände war mit Draht umzäunt. Unterstützung erhielten die Bewohner von der evangelischen Kirche. Der damalige Kirchenpräsident Martin Niemöller schilderte Oberbürgermeister Werner Bockelmann die unzumutbaren Zustände.

Erst 1983 änderten sich diese Zustände – die Wege wurden asphaltiert sowie in die städtischen Leitungen und die Sanierung kontaminierten Bodens aus Zeiten der Nachkriegsbesetzung investiert.

Die Mehrheit der Bewohner stammt aus einer Bevölkerungsgruppe fahrender und teilstationärer Händler-, Handwerker- und Artistenfamilien. Der Erhalt der Wohngemeinschaft wichtig, weil es ein Ort ist, mit dem sich die dort lebenden Menschen identifizieren. Und weil sie zum Stadtteil dazugehören, auch wenn das Gebiet jenseits der Autobahn liegt.

1984 schloss die Stadt einen Vertrag mit der ABG Holding und übertrug ihr die Aufgabe eine langfristige Lösung zu finden, die einen Ausgleich zwischen den Interessen der Wohngemeinschaft, dem Umland und der weiteren Stadtentwicklung schafft (dieses Gelände war inzwischen zu einem sehr wertvollen Grundstück geworden).

Der Magistrat – in seiner momentanen Zusammensetzung – bekennt sich in einer aktuellen Stellungnahme zur politischen, sozialen, historischen Verantwortung der Stadt gegenüber den in der Wohngemeinschaft lebenden Menschen. Im Sinne dieser Verantwortung hat das Amt für multikulturelle Angelegenheiten einen umfangreichen Aktenbericht erstellt. Damit unternehme man „transparent einen ersten Schritt zur Sachstandsklärung“.

Knapp 40 Seiten lang ist der Bericht, der dem Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) mitsamt einer Stellungnahme zugegangen ist. Nachdem sich das Stadtteilgremium bereits vor mehr als zwei Jahren für einen „Runden Tisch“ zur Zukunft der Wohngemeinschaft eingesetzt hatte. Doch dann kam die Corona-Pandemie und der „Runde Tisch“ musste immer wieder verschoben werden.

Seit mehreren Jahren erlaubt die Stadt keine Zuzüge mehr. Wird eine Parzelle geräumt, darf sie nicht mehr bebaut werden. Nicht einmal von Familienmitgliedern. Damit kein Mieterschutz greift, wurden nur Pachtverträge abgeschlossen.

Die Dienstleistungen auf der Dippemess oder anderen Volksfesten werden aber von der Stadt gerne in Anspruch genommen. „Zuckerwatte ist süß, aber uns will keiner“ so einer der Bewohner. Hoffen wir, dass die Toleranz inzwischen gewachsen ist und für die dortigen Menschen eine tragfähige Lösung gefunden wird.

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Benefizkonzert des Riedbergchors

Benefiz-Konzert

Nach einem gelungenen Probenwochenende lädt der Riedbergchor zu seinem Frühlingskonzert am Samstag, den 21.05.2022 um 18:00 Uhr in die Aula des Riedberg Gymnasiums ein.

Die Menschen sehnen sich nach Normalität, doch diese ist durch den Krieg in der Ukraine gestört. Die Mitglieder des Riedbergchors wollen ein Zeichen der Solidarität setzen und haben daher beschlossen, dass ihr erster Chorauftritt nach 2 Jahren Pandemie ein Benefizkonzert werden soll.

Unter dem Motto “MAKE MUSIC – NOT WAR” beteiligen sie sich an der Spendenaktion des Frankfurter Sängerkreises zugunsten der 1946 gegründete Organisation UNICEF. Die Spenden kommen Kindern und Jugendlichen zu Gute, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.

Den Anfang macht die Frankfurter Volksbank, die das Benefizkonzert mit einer Spende unterstützt. Jetzt hofft der Chor auf viele Besucher und freut sich, den Reinerlös des Abends für die gute Sache zu spenden.

Der Eintritt ist kostenlos.

 


Sängerkreis Frankfurt am Main e. V.
Der Sängerkreis Frankfurt am Main e. V. wurde 1947 als Dachorganisation Frankfurter Chöre gegründet. Ziel des Sängerkreises ist es, die Frankfurter Chöre zu vernetzen, Beratung und Service rund um chorspezifische Themen anzubieten und nicht zuletzt kulturpolitische Akzente zu setzen. Inzwischen haben sich mehr als 60 Mitgliedschöre unterschiedlichster Größen, Zielgruppen und Musikstile mit insgesamt weit über 2.500 Sängerinnen und Sängern dem Sängerkreis Frankfurt angeschlossen.

 

UNICEF
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist eines der entwicklungspolitischen Organe der Vereinten Nationen. Es wurde 1946 gegründet, zunächst um Kindern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 190 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung sowie Bildung und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. Außerdem betreibt es auf politischer Ebene Lobbying, so etwa gegen den Einsatz von Kindersoldaten oder für den Schutz von Flüchtlingen. Die Organisation tritt weltweit für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/UNICEF

 

Frankfurter Volksbank

Die Frankfurter Volksbank eG ist eine Genossenschaftsbank und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Zum Geschäftsgebiet der Bank gehören die Stadt Frankfurt sowie Teile des Umlandes. Die Geschichte der Frankfurter Volksbank geht zurück ins Jahr 1862. Die Bank nahm einen schnellen Aufschwung. Hierzu trug das Ende der Zunftbeschränkungen in Frankfurt im Januar 1864 bei, dass die Entwicklung des Handwerks beflügelte. Inzwischen beschäftigt die Bank 1.500 Mitarbeiter und hat 240.000 Genossenschafts-Mitglieder. In der Liste der größten Volksbanken in Deutschland steht sie an 5. Stelle.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Volksbank

 

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Mertonviertel: Neue Polizeiliegenschaft mit tierischen Außenbewohnern

9 kleine Küken

Eine frisch gebackene, neunfache Entenmama, getauft auf den Namen Erna, hatte sich die neue Polizeiliegenschaft in der Marie-Curie-Straße 30 (MC30) als ihr neues Zuhause ausgesucht. Genau genommen das Dach des 1. OG – zu gefährlich für die Kleinen.

Am 11.05.2022 wurden Kollegen durch hektisches Fiepsen und lautem Geschnatter auf eine Notsituation aufmerksam. Neun kleine Entenküken, gerade mal zwei Tage jung, waren offensichtlich auf dem begrünten Dach des 1. OG der MC30 geschlüpft.

Mama Erna befand nun, dass ein Umzug notwendig sei. Sie flog bereits auf die Wiese neben dem Haus, merkte dann aber schnell, dass ihre um Hilfe fiepsenden Sprösslinge nicht folgen konnten. Zwei Krähen hatten sich mittlerweile, bereits lauernd auf die leichte Beute, positioniert.

Doch die Hilfe ließ nicht lange auf sich warten: Das behandschuhte Eingreifen zweier Zivilpolizisten rettete die neun Hilflosen erst in einen Karton und schließlich an den Teich hinter der MC30.

Erna folgte den beiden Rettern in gekonnter Observationsmanier und ließ sie nicht aus den Augen. Am Wasser angekommen wurden die neun Entlein wieder ihrer Mutter überlassen und die führte ihren Nachwuchs zielstrebig zum ersten Bad.

Eine im nahelegenden Gebäudeteil ansässige Dienststelle war natürlich gleich Feuer und Flamme und übernahm die Aufsicht. In diesem Sinne: Alles Gute wünschen die Retter vom MC 30.


Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

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„Percussion Posaune Leipzig“ gastiert am Riedberg

Percussion Posaune Leipzig

Am kommenden Samstag, den 14.05.2022 ab 19:30 Uhr sind drei Posaunisten und ein Schlagzeuger zu Gast in der Aula der Grundschule I am Riedberg (Anschrift: Zur Kalbacher Höhe 15). Das Konzert hat den vielversprechenden Titel: „Der weiße Hai im Alpensee und Johann Sebastian Bach“.

Die Künstler kamen zur Musik durch die Förderung der Eltern und später dann durch die Mitarbeit in verschiedenen Posaunenchören. Die Mitglieder des Ensembles haben alle an der Hochschule Leipzig Musik studiert und sich über diese Schiene kennengelernt. Joachim Gelsdorf, der Leiter des Ensembles, gründete die Gruppe vor etwa 30 Jahren.

Während der Corona-Krise entfielen sämtliche Live-Auftritte. Digitale Auftritte wurden ersatzweise genutzt. Highlight während dieser schwierigen Zeit war ein Auftrag für einen Märchenfilm die musikalische Untermalung zu erarbeiten. Es wurde komponiert, arrangiert und auch bei den Filmaufnahmen selbst waren die Gruppe mit dabei.

Die Musiker fühlen sich der klassischen Musik von Johann Sebastian Bach ebenso verbunden, wie der neuen Musik von Musicalklassikern wie »Westside Story« bis hin zu lateinamerikanischen Rhythmen, Jazz und Weltmusik. Sie verbinden dabei die alte traditionelle Musik mit neueren und modernen Musikstilen.

In den letzten Jahren haben sie an zahlreichen Festivals teilgenommen (Sauerland-Herbst – International Brass Festival, Berliner Orgelsommer, MDR Musiksommer, um nur drei von sehr vielen zu nennen).

Ihre Fans sind Menschen, die Freude an Blechmusik haben, vielleicht selbst ein Blechinstrument spielen. Aber auch ganz normale Musikliebhaber unterschiedlichster Altersgruppen, die Freude an der Vielfältigkeit der verschiedenen Stilrichtungen haben.

Veranstaltet wird der bezaubernde Abend von der Josua Gemeinde am Riedberg.

Karten gibt es an der Abendkasse am Eingang der Grundschule I.
Der Preis pro Karte beträgt 14 Euro.

Zwei Euro sparen kann der Besucher, wenn der den Vorverkauf nutzt und sich eine Karte reservieren lässt. Info und Vorverkauf: info@josua-gemeinde.net
oder telefonisch unter 069-57 00 32 49 (mit Anrufbeantworter)

 


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Das FIAS unterstützt ukrainische Wissenschaftler

FIAS-Gebäude

Vom Schutzbunker in Kiew zur Forschungsinstitution in Frankfurt

Sieben Wissenschaftler haben eine vorläufige Forschungsstelle am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) gefunden. Persönliches Engagement und die Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main sichern zwei Professoren, fünf (Post-)Doktoranden und ihren Familienmitgliedern finanzielle Sicherheit, Forschungsmöglichkeiten und eine vorläufige Heimat in Frankfurt.

Roman Poberezhnyuk, promovierter Theoretischer Physiker aus Kiew, traf der Krieg gegen sein Heimatland unvorbereitet im Urlaub in Spanien. Da er schon mehrfach einige Monate als Gastwissenschaftler am FIAS verbracht hatte, lud FIAS-Mitbegründer Horst Stöcker ihn umgehend nach Frankfurt ein. Die FIAS-Verwaltung half bei der Suche nach einer Unterkunft. „Ich bin froh und freue mich über die Hilfe und die produktive Atmosphäre hier“, so Poberezhnyuk. Er erhielt zunächst ein befristetes Stipendium der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und wird nun für ein halbes Jahr mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt. Poberezhnyuk arbeitet schon seit Jahren mit Forschenden am FIAS zusammen, um die thermodynamischen Eigenschaften dichter elementarer Materie zu verstehen.

Oleh Savchuk war ebenfalls bereits ein Jahr als Gastwissenschaftler am FIAS. Er hat jetzt ein Jahresstipendium am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und ist Doktorand bei Prof. Mark Gorenstein. Gorenstein ist Forschungsleiter am Bogolyubov-Institut für Theoretische Physik an der Nationalen Akademie für Wissenschaften der Ukraine in Kiew. „Wir erlebten die ersten Bombardements in Kiew, hausten praktisch in einem Schutzbunker und entschieden schließlich im März, mit dem Auto nach Deutschland zu fliehen,“ berichtet der Alexander von Humboldt-Preisträger 2001. Dank eines Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung kann Gorenstein nun mit Frau, Tochter und Enkeltochter in Frankfurt leben und am FIAS forschen sowie Phasenübergänge und deren Signaturen in Kooperation mit der GSI experimentell untersuchen.

Auch Maria Khelashvili berichtet von Bombardierungen und häufigem Luftalarm in Kiew. Sie arbeitete am Bogolyubov-Institut an ihrer Promotion über ultraleichte dunkle Materie. „Ich bin sehr froh, dass ich am FIAS die Möglichkeit bekommen habe, meine Forschung fortzusetzen“, so die Physikerin. Sie kann dank eines Stipendiums der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ihren Lebensunterhalt bestreiten. Khelashvili forscht auf dem Gebiet der allgemeinen Relativitätstheorie und setzt am FIAS ihre Arbeiten zur statistischen Analyse von Kandidaten der dunklen Materie fort.

Oleksandr Stashko, ein Doktorand aus Kiew, arbeitet ebenfalls auf dem Gebiet der allgemeinen Relativitätstheorie, Gravitation und Materie. Im Herbst wird er als Postdoc nach Princeton, USA, gehen. Bis dahin ist er als Gastwissenschaftler am FIAS untergekommen, finanziert von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft: „Ich bin unglaublich dankbar für die Rundum-Unterstützung meines Forschungsaufenthalts hier“.

Im Spätsommer wird Dmitri Anchyshkin mit Frau, eventuell Tochter und Enkel erwartet, der ebenfalls Professor am Kiewer Bogolyubov-Institut für Theoretische Physik ist. Eine weitere Doktorandin, Zhanna Huranova, die ihren Master in Physik und Astronomie vor zwei Jahren in Kiew abschloss, wird im FIAS als Doktorandin zu Big-Data-Analysen arbeiten.

Alle 7 geflüchteten ukrainischen Forschende unterstützen den FIAS-Forschungsschwerpunkt „MAGIC – Matter, Astrophysics, Gravitation, Ions, Cosmology“. Zu diesen Themen bestand bereits von Kiew aus eine enge Zusammenarbeit mit den internationalen MAGIC-Arbeitsgruppen am FIAS.

Die ukrainischen Wissenschaftler und ihre Angehörigen konnten vorübergehend in Gästehäusern der Stiftungen der Goethe-Universität und des Forschungskollegs Humanwissenschaften in Bad Homburg untergebracht werden. Das schnelle und große Engagement haben die Gastwissenschaftler am FIAS vor allem Horst Stöcker zu verdanken: „Es ging mir um rasche Übergangshilfe für Kollegen, die ich persönlich kannte, die teils zögerlich und verängstigt waren“.

Ebenso wie die Allianz der Wissenschaftsorganisationen verurteilt der FIAS-Vorstand den Angriffskrieg auf die Ukraine aufs Schärfste. Auch wenn die Wissenschaft weitgehend politikfrei sein sollte und immer wieder Brücken über internationale Konflikte geschlagen hat, darf niemand diesen Kriegshandlungen tatenlos zusehen. Daher bietet das FIAS ukrainischen Wissenschaftlern Hilfe an, wo auch immer möglich.


Aktuelle Informationen zu Forschung, Projekten und Veranstaltungen unter https://fias.institute/

Das FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies)
ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Frankfurt am Main. Hier entwickeln international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Theorien zu komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen in den Bereichen theoretische Naturwissenschaften, Computerwissenschaften und KI-Systeme sowie Lebens- und Neurowissenschaften. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg erforschen sie mit Hilfe mathematischer Algorithmen und Simulationen die komplexen selbstorganisierenden Systeme der Natur. Das FIAS ist eine gemeinnützige Stiftung zwischen der Goethe-Universität und privaten Stiftern und Sponsoren.

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Haus des Jugendrechts klärt Reihe von Straftaten im Grüneburgpark auf

Fahrrad-Polizei-Streife

Frankfurt-Westend-Nord

In den Sommermonaten des vergangenen Jahres kam es zu einer Reihe von Straftaten im Grüneburgpark, bei denen insbesondere Jugendliche und Heranwachsende zu Opfern wurden. Dabei traten 15 begangene Gewaltdelikte, wie gefährliche Körperverletzungen und Raubstraftaten, besonders hervor.

Der Frankfurter Polizei ist es nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen des „Haus des Jugendrechts Mitte/Ost“ gelungen, einen Großteil dieser 15 Fälle zu klären und Tatverdächtige zu ermitteln. Bei diesen handelt es sich um eine mehrköpfige Gruppe aus dem Raum Groß-Gerau. Die Ermittlungen ergaben, dass sich diese Gruppierung in unterschiedlichen Zusammensetzungen im und um den Grüneburgpark herum aufhielt und ein Teil dieser Gruppe wiederum in unterschiedlicher Besetzung besagte Straftaten beging. Bisher wies die Polizei 7 jungen Männern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren einzelne Taten oder Tatbeteiligungen nach.

Durch die in diesem Zusammenhang geführten Ermittlungen klärte die Polizei bis heute noch drei weitere Gewalttaten auf, die bis dato noch nicht angezeigt worden waren. Dabei handelt es sich um zwei weitere Raubstraftaten im Grüneburgpark sowie eine gefährliche Körperverletzung in der Holzhausenstraße.

Die weiteren Ermittlungen gegen die Tätergruppierung wurden, wie bei jugendlichen Tatverdächtigen üblich, durch die für den Wohnort zuständige Kriminalpolizei in Groß-Gerau übernommen.

Die Häuser des Jugendrechts führen als behördenübergreifende Einrichtungen alle am Jugendstrafverfahren beteiligten Institutionen (Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe im Strafverfahren) unter einem Dach zusammen. Zielsetzung ist ein abgestimmtes und schnelles Reagieren auf strafbares Verhalten junger Menschen. Damit soll ein Beitrag zur nachhaltigen Bekämpfung und Reduzierung der Jugendkriminalität in Frankfurt am Main geleistet werden. Aktuell gibt es in Frankfurt 4 solcher Einrichtungen. Eine davon hat ihren Sitz im Mertonviertel.


Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009

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