Kategorie: AktuelleNEWS

„Vorhang auf“ für die 39. Kalbacher Klapperschlange

Kinderbuchmesse Kalbacher Klapperschlange

Die Lesesaison für die Kalbacher Klapperschlange wird am 24.03.2026 eröffnet

Eintauchen in Geschichten und Bücher, um fremde Welten zu entdecken oder um die Realität für einen Moment vergessen zu können. Diese Chance bietet die Kalbacher Klapperschlange!

Um 16:30 Uhr öffnet sich in der Kinderbücherei im »Alten Rathaus« in Kalbach der Vorhang, der die teilnehmenden Bücher noch vor den neugierigen Blicken verbirgt. Es wird neben einer kurzen Eröffnungsrede auch Snacks und Getränke geben. Und natürlich können auch direkt Bücher ausgeliehen werden. Die Osterferien stehen an und damit viel Zeit zum Lesen!

Die Liste der 60 teilnehmenden Bücher sowie eine Titelliste für jede Altersklasse findet sich ab dem 24.03.2026 auch auf der Homepage der Kalbacher Klapperschlange (Teilnehmende Bücher). Dort finden sich auch weitere Informationen zur Klapperschlange.

Ausgewählt wurden die 60 Bücher von einer Vorjury, bestehend aus 47 Jurymitgliedern des Vorjahres sowie dem Team der Klapperschlange. Zur Wahl standen dabei etwas über 200 Bücher. Der Autor des beliebtesten Buches erhält am 07.11.2026 im Rahmen der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange.

Mitlesen können alle Kinder und Jugendlichen, die momentan in der 2. bis 9. Klasse sind. Es gibt 3 verschiedene Alterskategorien, in denen jeweils 20 Bücher zur Auswahl stehen:

  • 2. und 3. Klasse,
  • 4. bis 6. Klasse
  • sowie 7. bis 9. Klasse

Wer zur Kinderjury zu gehören möchte, muss bis zum 26.09.2026 mindestens 5 Bücher der eigenen oder einer höheren Altersklasse gelesen und bewertet haben. Die Bewertungen gibt jeder Leser selbst im Internet ein.

Dazu gibt es ein neues Bewertungsportal, in welches sich jeder Leser einloggen kann, um die gelesenen Bücher zu bewerten und die Punkte zu vergeben. Im Portal können die Rezensionen und Punkte daher erstmalig auch im Nachhinein noch angepasst werden.

Den Zugang zum Portal erhält man nach der Anmeldung an einer der Ausleihstellen oder nach der Online-Anmeldung. Am Ende wird aus allen der weit über 1.500 Bewertungen der Siegertitel der Klapperschlange ermittelt.

Ausleihstellen sind die Kinderbücherei Kalbach und die Schulbüchereien der beteiligten Schulen. Bei diesen handelt es sich um die Grundschule Kalbach, die Grundschule Riedberg, die Marie-Curie-Schule, die Judith-Kerr-Schule, die Steffi-Jones-Schule, das Gymnasium Riedberg, die Josephine-Baker-Gesamtschule, das Gymnasium Nord und die Wöhlerschule.

Für Mitglieder des Kindervereins ist die Teilnahme kostenlos, alle anderen zahlen 5 €.

Neben den Ausleihstellen in den Schulen und der Kinderbücherei hilft die Partnerbuchhandlung „bücher im bogen“ der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg ebenfalls gerne bei der Beschaffung der Bücher. Nähere Informationen zur Buchbestellung bei „bücher im bogen“ findet man unter www.genialokal.de/buchhandlung/frankfurt/buecher-im-bogen/.

Über die Internetseite des Vereins besteht zudem die Möglichkeit der OnlineTeilnahme. Diese Teilnehmer müssen sich die Bücher jedoch selbst beschaffen. Die Kalbacher Klapperschlange freut sich auf zahlreiche Leser und auf eine spannende Lesesaison 2026!

Die Klapperschlange ist sehr gespannt, welche Bücher zu den Favoriten der Kinder gehören werden und ob wieder jemand alle 60 Bücher liest und bewertet!


Über die Kalbacher Klapperschlange
Die Kalbacher Klapperschlange ist ein Literaturpreis, der seit 1988 jährlich von einer Kinderjury im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg vergeben wird. Gegründet von der Autorin Regina Rusch war die Kalbacher Klapperschlange der erste Jugendliteraturpreis Deutschlands, der von einer reinen Kinderjury vergeben wurde. Zu dieser Jury gehören alle Schüler*innen der 2. bis 9. Schulklasse, die bis Ende September mindestens 5 Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben. Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg bekommt der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange. Die Kalbacher Buchmesse und die Klapperschlange werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich jedes Jahr ca. 200 Schüler an der Kinderjury.

Weitere Informationen unter: www.kalbacher-klapperschlange.de

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„Mach. Dein. Jahr.“: Kalbach-Riedberg wird bundesweite Pilotregion für das neue Gesellschaftsjahr

Symbolbild zum Freiwilligen Gesellschaftsjahr

Für rund 1.500 Jugendliche im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg hat der Postbote in diesen Tagen ein besonderes Schreiben im Gepäck. In ihren Briefkästen finden sie eine Einladung, die von höchster politischer Ebene unterzeichnet wurde: Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Jugendministerin Heike Hofmann werben persönlich für das Pilotprojekt „Mach. Dein. Jahr.“.  Kalbach-Riedberg wurde dabei bewusst als eine von zwei hessischen Modellregionen ausgewählt, da der Bezirk bereits als Pilotstadtteil der „Bildungskommune“ fungiert.

Ein Gutschein für die Zukunft

Kern der Postsendung ist ein Gutschein für ein freiwilliges Gesellschaftsjahr. Dieses Angebot richtet sich an alle jungen Menschen zwischen 16 und 20 Jahren, die im Stadtteil wohnen oder hier zur Schule gehen. Das Ziel des Projekts ist es, den Zugang zu Freiwilligendiensten massiv zu erleichtern und Hürden abzubauen.

Dabei geht es um mehr als nur ein klassisches Soziales Jahr. Die Teilnehmer haben die Wahl zwischen verschiedenen Bereichen:

  • Soziales Engagement: Einsatz in Kitas, Krankenhäusern oder Seniorenheimen.
  • Ökologie: Projekte im Natur- und Umweltschutz.
  • Bevölkerungsschutz: Mitarbeit bei Rettungsdiensten oder Feuerwehren.
  • Freiwilliger Wehrdienst: Einblick in die Arbeit der Bundeswehr.

Besondere Chancen für Riedberger Jugendliche

Als Teil der Modellregion genießen die Riedberger Jugendlichen exklusive Vorteile, die über das reguläre Angebot hinausgehen. Das Pilotprojekt simuliert erstmals einen „Rechtsanspruch“ auf einen Freiwilligendienst. Das bedeutet, dass jeder Interessierte die Gewissheit hat, einen passenden Platz zu finden – unterstützt durch ein engmaschiges Beratungsnetzwerk, das auch direkt vor Ort in Schulen und Jugendzentren aktiv wird.

Ein entscheidender Faktor ist die finanzielle Absicherung. Während Freiwilligendienste oft an einer zu geringen Aufwandsentschädigung scheitern, wird im Rahmen des Projekts ein Entgelt auf BAföG-Niveau erprobt. Je nach Lebenssituation bedeutet dies eine Vergütung zwischen etwa 534 Euro (bei Wohnsitz im Elternhaus) und bis zu 855 Euro (bei eigener Wohnung), ergänzt durch eine Mobilitätspauschale und das weiterhin gezahlte Kindergeld. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Engagement nicht am Geldbeutel scheitert.

Wissenschaftliche Begleitung und gesellschaftlicher Nutzen

Hinter dem Projekt steht eine breite Allianz aus Trägern wie den »Freunden Waldorf Freiwilligendienste«, dem Deutschen Roten Kreuz und kirchlichen Verbänden. Das Projekt wird bis Ende 2027 wissenschaftlich begleitet, um herauszufinden, ob ein garantierter Rechtsanspruch und eine bessere Bezahlung tatsächlich mehr junge Menschen für den Dienst an der Gemeinschaft begeistern können.

Ministerpräsident Boris Rhein sieht darin eine große Chance für die persönliche Entwicklung: „Ein freiwilliges Gesellschaftsjahr ist für junge Menschen eine vielversprechende Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich weiterzuentwickeln“. Gleichzeitig stärke der Einsatz den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hessen.

Information und Kontakt

Interessierte Jugendliche können ihren Gutschein auf der Webseite https://www.mach-dein-jahr.de/ einlösen. Dort stehen umfangreiche Informationen zum Bewerbungsprozess und zu den Einsatzstellen bereit. Für Rückfragen steht das Projektteam zudem per E-Mail unter hallo@mach-dein-jahr.de zur Verfügung.


Weiterführende/Verwandte Links

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Länderübergreifender Einsatz gegen Enkeltrick-Betrüger, Schockanrufer und falsche Bankmitarbeiter

Symbolbild Telefonbetrug und Festnahme

Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden berichten, ist im Zeitraum vom 02. bis 06. März die hessische Polizei gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft – Eingreifreserve – Frankfurt in einer gezielten Aktion gegen kriminelle Banden vorgegangen, die insbesondere ältere Menschen ins Visier nehmen, um sie um ihre Ersparnisse zu bringen.

Die Maßnahmen wurden im Auftrag der Eingreifreserve der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt vom Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) koordiniert. An der Aktion waren neben dem HLKA auch alle 7 hessischen Polizeipräsidien beteiligt.

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen sind nach wie vor ein ernst zu nehmendes Kriminalitätsphänomen. Die Täter gehen perfide vor und spielen mit der Angst ihrer Opfer: Sie nutzen vor allem Schockanrufe, die Enkeltrick-Betrugsmasche oder geben sich als falsche Polizeibeamte oder Bankmitarbeiter aus, um ihre Opfer um hohe Geldbeträge oder deren Wertgegenstände zu bringen.

Während der Einsatztage wurden insbesondere die Betrugsmaschen »Schockanruf« mit der Verkehrsunfall-Legende sowie »falsche Polizeibeamte« mit der Einbrecher-Legende festgestellt. Die Bilanz zeigt: 49 registrierte Versuche, bei denen ein Gesamtschaden in Höhe von 915.700 Euro Bargeld, Goldmünzen, Goldschmuck, Goldbarren, börsengehandelte Indexfonds (ETFs) sowie diverse Wertgegenstände verhindert werden konnte.

Zudem wurden 5 vollendete Taten festgestellt, bei denen es zu einem Gesamtschaden in Höhe von 122.000 Euro kam.

Durch gezielte Maßnahmen des Polizeipräsidiums Westhessen und des Polizeipräsidiums Frankfurt konnten insgesamt drei Männer im Alter von 21, 27 und 31 Jahren in den Bundesländern Schleswig-Holstein und Bayern festgenommen werden. Den Tatverdächtigen wird Bandenbetrug gemäß § 263 StGB vorgeworfen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Neben repressiven Strafverfolgungsmaßnahmen setzt die hessische Polizei seit vielen Jahren auf die präventive Arbeit, um Senioren vor Betrugsdelikten zu schützen. Es wird intensiv über gängige Betrugsmaschen aufgeklärt und wertvolle Ratschläge zum Schutz vor solchen Täuschungsversuchen gegeben: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Daniel Muth, Präsident des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA), betont: „Mit diesem konzertierten Einsatz zeigen die Sicherheitsbehörden ein entschlossenes Vorgehen gegen diese organisierten Kriminalitätsstrukturen.“ Er rät: „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn Sie am Telefon um Geld oder Wertsachen gebeten werden. Bewahren Sie Ruhe, auch wenn der Schock groß ist. Beenden Sie das Gespräch sofort und informieren Sie umgehend die Polizei.“

Der hessische Generalstaatsanwalt Thorsten Kunze ergänzte: „Wir sind uns mit der Polizei einig, dass in Hessen eine Nulltoleranzpolitik gegenüber der organisierten Kriminalität verfolgt werden muss. Dabei sind gezielte und koordinierte Aktionen wie diese ein Schlüssel zur nachhaltigen Deliktsbekämpfung.“

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Yin und Yang – ein besonderer »Tiny Forest« entsteht

Das Team der Helfenden Hände

Damit so etwas Schönes, wie ein »Tiny Forest« gestartet werden kann, müssen einige wichtige Dinge zusammenkommen und wie ein Zahnrad ineinandergreifen.

Baustein Fläche

Zuerst wird eine freie Fläche benötigt, die durch Verkabelung oder andere Bauten im Untergrund für Pflanzen nicht geeignet ist. Flächen hat die Goethe-Universität reichlich. Etwa 950.000 qm in Frankfurt, davon ein Drittel hier am Riedberg. Von daher können auch noch weitere »Tiny Forests« auf den Uni-Geländen platziert werden.

Die vorbereitete Pflanzfläche

Baustein Helfer & Organisatoren

Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine große Schar von Helfern, die die erste Pflanzung in die präparierte Erde bringen. Und da wir gerade von Vorbereitung reden, so ein Projekt muss im Vorfeld gut und reichlich organisiert werden. Beispielsweise muss der Boden von der Grasnarbe befreit werden, die Erde muss aufgelockert und mit Nährstoffen angereichert werden.

Zahllose Geräte (Spaten, Hacken, Schaufeln, Rechen, Harken, Handschuhe, …) müssen für die Helfer bereitgestellt werden. Es braucht Getränke, Nahrung und Toiletten, damit die Helfer mit vollem Einsatz anpacken können.

Nach dem Pflanzeinsatz muss die Oberfläche gemulcht werden, um die Pflanzen zu schützen, und das Beet muss gewässert werden, um die Wurzeln anzuregen, sich in die Erde zu bohren.

Dank des Einsatzes von Herrn Robert Anton (von Beruf Landschaftsgärtner), dem technischen Leiter des Wissenschaftsgartens, seinem Team, sowie Mitarbeitern der Firma Keil-Schewe-Keil waren die optimalen Bedingungen für die Pflanzaktion hergestellt worden.

Praxis-Einführung für die Helfer

Praxis-Einführung für die Helfer

Baustein Sponsoren

Frau Honnef, die an der Goethe-Universität für die private Hochschulförderung zuständig ist, und Vertreterinnen der Firma Merz Lifecare (mit ihren Produkten der Marken tetesept, Merz Spezial und Brooklyn Soap Company), die in Universitätsnähe hier am Riedberg ihre Büros haben, hatten sich gefunden und die “Chemie stimmte”.

Merz Lifecare und MIYA forest e. V. starteten 2025 eine dreijährige Kooperation. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Förderung von Tiny Forests. Die Leitung des lokalen Büros war über die Presse auf die Errichtung von »Tiny Forests« hier am Riedberg aufmerksam geworden. Durch die finanzielle Unterstützung der Firma konnte so ein neuer »Tiny Forest« praktisch vor ihrer „Büro-Haustür“ errichtet werden.

Die Goethe-Universität leidet aktuell unter Budgetkürzungen des Landes Hessen und ist daher vermehrt auf finanzielle Zuschüsse von Freunden und Förderern angewiesen.

Merz Lifecare - Typische Produkte

Baustein Gymnasium Riedberg

Als vierter Baustein kommt nun noch das Gymnasium Riedberg mit Schülern seiner 8. Klassen ins Spiel. Vor fünf Jahren – während der Pandemiezeit – wurde zusammen mit dänischen Kollegen das Erasmus-Projekt „Forests for Future“ gegründet, damit die Schüler die Veränderungen in den Wäldern beobachten können. Viele Kinder saßen damals zu Hause fest, sowohl in Dänemark als auch in Deutschland. Nach den Pandemie-Beschränkungen ist es nun aber besonders wichtig, die Schüler wieder rauszubringen, zurück in die Natur.

Was wurde bisher erreicht?

Das Thema »Tiny Forest« hat in Frankfurt viel Begeisterung ausgelöst. Als die Goethe-Universität mit dieser Idee begann, wurde sie von der Begeisterung, die sie damit auslöste, sehr überrascht. Inzwischen sind es bereits 7 »Tiny Forests«, die teilweise schon umgesetzt sind oder sich zumindest in der Planung befinden.

Spendenaufruf

In der Weihnachtszeit hatte die Universität einen Spendenaufruf gestartet und viele private Förderer hatten ihre Geldbeutel geöffnet und für dieses Projekt eine großzügige Weihnachtsspende geleistet. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz der Firma Merz Lifecare. Sie vereinbarte mit der Universität, falls es ihr gelingt, einen »Tiny Forest« über Spenden zusammen zu bekommen, würden sie einen weiteren »Tiny Forest« finanzieren.

Yin & Yang

Die neue Pflanzfläche ist diesmal asiatisch inspiriert. Die beiden Hälften, die an diesem Wochenende bepflanzt werden, sind nach dem Muster von Yin und Yang angelegt worden. Ein Sandweg trennt die beiden Teile voneinander.

Im Hinblick auf den Klimawandel werden hier besonders wärmeliebende Arten angepflanzt, beispielsweise Esskastanien, verschiedene andere wärmeliebende Arten (Zerreiche, Flaumeiche, Roteiche, Weißdorn, Holunder, Esche, Felsenbirne, Pfaffenhütchen) und so weiter.

Welche Ziele sollen längerfristig erreicht werden?

Durch die Errichtung der »Tiny Forests« soll:

  • Die Biodiversität erhöht werden (Insekten, Vögel, …)
  • Menschen mit Natur wieder in Kontakt gebracht werden
  • Bürger für Umweltbelange sensibilisiert werden
  • Biologische Grundkenntnisse vermittelt werden
  • CO2 gespeichert und Sauerstoff abgegeben werden

 


Verwandte Links

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Grüne Soße Festival 2026

Band vor Publikum

Vom 1. bis 9. Mai 2026 wird der Roßmarkt wieder zur Bühne für Frankfurts beliebteste Kräuterspezialität: Beim Grüne-Soße-Festival in der Frankfurter Innenstadt treten 56 Gastronomiebetriebe im Wettbewerb um die beste Grüne Soße an. In neun Abendshows ist der kulinarische Wettstreit eingebettet in ein hochkarätiges Kulturprogramm aus Comedy, Musik und Artistik. Wie immer entscheidet das Publikum über die Beste Grüne Soße!

In den 9 Abendshows erwartet das Publikum ein vielseitiges Programm!

Die Gastkünstler:innen der Festivalabende

Carrington-Brown | Zucchini Sistaz | Martin O. | Bodo Bach | Miss Allie | Lisa Feller | Reis Against The Spülmachine | Tridiculous | Friedemann Weise | Mirja Regensburg

Moderation: Andy Ost, begleitet von der Festivalband und der Hilde aus Bornheim.

Für alle, die noch keine Tickets für eine der Abendshows haben heißt es jetzt Zugreifen:

Ab dem 14. März werden für alle Shows die letzten Tickets freigegeben.

Künstlerauftritt mit Kontrabass

© Anja Mey, Grüne Soße Festival GmbH

Festival-Neuigkeiten 2026

28. April – Anwickeln! Live auf dem Roßmarkt

Der Festivalmarkt startet bereits am 28. April mit einem neuen Eröffnungsritual:

Live auf dem Roßmarkt wickeln Frankfurter Gärtnerinnen und Gärtner die sieben Kräuter der Grünen Soße zu den traditionellen Päckchen. Gestartet wird das Fließband von Oberbürgermeister Mike Josef!

Ab 16:00 Uhr heißt es: Fließband läuft, es wird gewickelt!

Programmpunkte:

  • Kräuter-Anlieferung mit Oberräder Traktor
  • Start des Fließbands durch OB Mike Josef
  • Live-Musik der Schirn Big Band
  • Happy Hour – auch mit Grüne Soße-Probierstationen von 16:00–18:00 Uhr

Der Festivalmarkt auf dem Roßmarkt bietet dann bis zum 9. Mai 12 Tage lang zahlreiche Varianten der Grünen Soße – klassisch mit Kartoffeln und Eiern ebenso wie internationale Interpretationen, etwa zu Falafel, Samosa, koreanischen Maultaschen oder argentinischen Steaks.

30. April – Frühtanz-Party

Das Festivalzelt verwandelt sich in eine riesige Tanzfläche.

Gemeinsam mit the hinge veranstalten wir am 30. April von 18:00 bis 22:00 Uhr die erste Frühtanz Party im Festivalzelt.

Das Motto ist: Ohne Kater in den Mai tanzen! Früh rein. Vollgas auf der Tanzfläche. Das alles in schönster Kräuterkulisse. Keine Experimente, keine langen Pausen. Nur Songs, die man kennt, liebt und sofort mitsingt. Vier Stunden Tanzen, Feiern und Auspowern – und trotzdem rechtzeitig nach Hause.

1. Mai – International Evening

Neu in diesem Jahr: Der International Evening am 1. Mai. Speziell für die internationale Community der Region Frankfurt Rhein-Main gibt es in Kooperation mit dem Newcomers Network Frankfurt einen ganzen Festivalabend erstmals komplett in englischer Sprache. Und natürlich sind auch alle Einheimischen, die interkulturelle Begegnungen schätzen, herzlich willkommen.

Sieben internationale Gastronomiebetriebe präsentieren ihre Version der Grünen Soße.

Zu Gast in der Abendshow ist das internationale Musik-Comedy-Duo Carrington-Brown.

Damit gibt es in diesem Jahr insgesamt 8 Vorentscheidungen mit jeweils 7 Gastro-Profis, bevor am 9. Mai im großen Finale die beste Grüne Soße Frankfurts gekürt wird!

Alle Infos, auch in englischer Sprache unter: www.gruene-sosse-festival.de

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Arbeiten für Windpark Schäferköppel starten: Mainova stellt erforderliche Infrastruktur her

Windrad auf der Hohen Straße

Am Montag, den 16. März geht es los: Dann startet die Projektgesellschaft Mainova WP Nieder-Erlenbach GmbH & Co. KG (Mainova) mit ersten Baumaßnahmen für den Windpark Schäferköppel.

Im Bereich zwischen Frankfurt am Main, Bad Homburg vor der Höhe und Karben sollen sich auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach ab Sommer 2027 vier Windenergieanlagen (WEA) drehen.

Sie liefern zukünftig grünen Strom für die Menschen und Unternehmen in Frankfurt und der Region. Von Mitte März bis Ende Juli stellt das von Mainova beauftragte Erdbauunternehmen zunächst die für die Errichtung der Windkraftanlagen erforderliche Infrastruktur her.

In einem ersten Schritt werden bestehende Wege zu den WEA-Standorten ausgebaut und stabilisiert. Im Anschluss werden die Kranstellflächen und Fundamentflächen vorbereitet.

Zudem wird eine Windparkzufahrt eingerichtet, über die zukünftig sämtliche Transporte laufen werden. Diese befindet sich an der L 3205, die Ober-Erlenbach und Kloppenheim verbindet.

Dank der bereits sehr gut ausgebauten bestehenden Infrastruktur vor Ort können über die B3 und L 3205 Baumaterial und Bauteile einfach angeliefert werden. Neue Straßen und Wege müssen nur innerhalb des Windparkgebiets gebaut werden.

Spaziergänger oder Radfahrer im Windparkgebiet informiert Mainova mithilfe von Schildern direkt vor Ort über mögliche Sperrungen.

Nächster Schritt: Fundamentbau

Nach Abschluss der Infrastrukturarbeiten geht es ab etwa Juni mit den Fundamentvorarbeiten weiter. Um den Boden für die 4 Fundamente vorzubereiten, werden sogenannte Rüttelstopfsäulen eingebracht, die eine wichtige Grundlage für die Betonfundamente der Anlagen bilden. Ab voraussichtlich Juli beginnt zudem die Verlegung der Kabeltrassen zur zukünftigen Anbindung des Windparks an das Stromnetz.

Engagement für eine klimafreundliche Zukunft

Mainova weitet mit dem Bau des neuen Windparks Schäferköppel ihr Engagement für eine klimafreundliche Zukunft direkt vor der eigenen Haustür aus. Die geplanten Windräder verfügen über eine Nennleistung von je 6,8 Megawatt (MW).

Mainova rechnet mit einem jährlichen Ertrag von etwa 54 Gigawattstunden (GWh) grünem Strom. Von jeder erzeugten Kilowattstunde Windstrom profitieren die umliegenden Gemeinden gemäß dem Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) finanziell.

Hinzu kommt die gemeinsam mit der Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft eG (FraBeG) auf den Weg gebrachte Bürgerbeteiligung. Sie erlaubt es Einzelpersonen, sich finanziell am Projekt zu beteiligen und an dessen Erfolg mitzuverdienen.

Informationen zur Bürgerbeteiligung und den geplanten Zeichnungsrunden finden Interessierte online auf der Webseite der FraBeG (https://www.frabeg.de/index.php/windpark-schaeferkoeppel/).


Wussten Sie übrigens …
Der Windpark war eine Idee der SPD Nieder-Erlenbach, die den Antrag mehrfach einbrachte.
Der Ursprungsantrag datiert von 2011: https://www.stvv.frankfurt.de/download/OF_19-13_2011.pdf
Die Erinnerung von 2013 https://www.stvv.frankfurt.de/download/OF_177-13_2013.pdf
Und von 2021: https://www.stvv.frankfurt.de/download/OF_29-13_2021.pdf

Die Dauer [bis zur Umsetzung] ist dann ähnlich der Entsiegelung des Riedbergplatzes.


Verwandter Link


Über die Mainova AG
Die Mainova AG ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und Energiepartner für Privat- und Firmenkunden in ganz Deutschland. Das Unternehmen beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser und erzielte mit seinen rund 3.350 Mitarbeitern im Jahr 2024 einen bereinigten Umsatz von knapp 4,5 Milliarden Euro.

Mainova erzeugt in großem Maßstab selbst Energie und bietet neben klassischen Versorgungsinfrastrukturen auch Produkte und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Car-Sharing, Energieeffizienz und digitale Infrastrukturen.

Die Mainova-Tochter NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH stellt mit ihrem rund 14.500 Kilometer umfassenden Energie- und Wassernetz die zuverlässige Versorgung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sicher.

Die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH sorgt mit über 70.000 Straßenleuchten sowie innovativen Dienstleistungen für die Beleuchtung im öffentlichen Raum.

Die Aufgaben der Mainova Servicedienste GmbH erstrecken sich auf das Messwesen, die Abrechnung der Lieferungen und Leistungen sowie das Forderungsmanagement.

Größte Anteilseigner der Mainova AG sind zu rund 75 % die Stadt Frankfurt am Main sowie zu rund 25 % die Thüga. Darüber hinaus befindet sich ein kleiner Anteil in Streubesitz.

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Digitaler Leuchtturm im Nordwestzentrum: TUMO Frankfurt vor der Eröffnung

Rendering TUMO-Zentrum FFM

In der Frankfurter Bildungslandschaft steht ein bedeutender Umbruch bevor. Im April 2026 eröffnet im Nordwestzentrum (NWZ) mit „TUMO Frankfurt“ ein innovatives Lernzentrum für kreative Technologien.

Auf rund 2.000 Quadratmetern Fläche, in den ehemaligen Räumlichkeiten einer Thalia-Filiale, entsteht ein außerschulisches Bildungsangebot, das Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren kostenlosen Zugang zu modernsten digitalen Kompetenzen ermöglicht.

Ein innovatives Lernkonzept aus Armenien

Das TUMO-Konzept stammt ursprünglich aus Jerewan, Armenien, und hat sich mittlerweile weltweit als Erfolgsmodell etabliert. Frankfurt wird nach Standorten wie Berlin und Mannheim das 7. Zentrum dieser Art in Deutschland sein. Der Kern des Konzepts basiert auf einer Verbindung von Selbststudium und angeleiteten Workshops. In der sogenannten „TUMO World“, einer speziellen Lernsoftware, erarbeiten sich die Jugendlichen zunächst eigenständig Grundlagen. Unterstützt werden sie dabei von Coaches, die bei Fragen zur Seite stehen.

Anschließend wird das Wissen in Workshops vertieft, die von Experten aus der Praxis geleitet werden. Das Angebot umfasst 8 bis 10 Schwerpunkte, darunter Robotics, Programmierung, 3D-Modellierung, Grafikdesign, Spieleentwicklung sowie Musik- und Filmproduktion. Noten oder Aufnahmeprüfungen gibt es nicht; das Ziel ist das entdeckende Lernen im eigenen Tempo.

Rendering TUMO-Zentrum FFM

© TUMO-Zentrum FFM

Bedeutung für die Bildungsgerechtigkeit

Bildungsdezernentin Sylvia Weber bezeichnet das Projekt als „Meilenstein für die Digitalisierungsbildung“. Die zentrale Bedeutung für Frankfurt liegt vor allem in der Förderung der Bildungsgerechtigkeit. Da das Angebot komplett kostenfrei ist – inklusive der Nutzung hochwertiger Hard- und Software –, haben Jugendliche unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund die Chance, zukunftsrelevante MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu erwerben.

Besonders der Standort in der Nordweststadt wurde bewusst gewählt. Durch die hervorragende Anbindung ist das Zentrum für Jugendliche aus dem gesamten Stadtgebiet gut erreichbar. Pro Woche wird mit rund 1.000 Teilnehmern gerechnet, für die insgesamt 100 modern ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Vormittags soll das Zentrum zudem für Kooperationen mit Schulen offenstehen, während der Nachmittag dem individuellen Lernen vorbehalten ist.

Finanzierung und Partnerschaften

Das Projekt basiert auf einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Frankfurt, der Volkshochschule (VHS) als Bildungsträger und dem „Verein zur Förderung von TUMO in Frankfurt e. V.“. Während die Stadt Frankfurt die Kosten für die Anmietung und den Umbau der Räumlichkeiten übernimmt, trägt der Förderverein die laufenden Betriebskosten. Die Finanzierung für die ersten drei Jahre ist durch Spenden, Stiftungen und Mittel des Hessischen Digitalministeriums mit einem jährlichen Etat von etwas über einer Million Euro bereits gesichert. Auch die KfW Bankengruppe unterstützt die Verbreitung des TUMO-Konzepts in Deutschland bereits seit 2020.

Coach mit Schülerin

© KfW-Bildarchiv / Thomas Meyer/OSTKREUZ

Aktueller Stand und Ausblick

TUMO Frankfurt sucht derzeit nach einer Erweiterung ihres Teams durch Coaches sowie eine Workshop-Leitung. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://frankfurt.tumo.de/jobs/

Die Bauarbeiten im Nordwestzentrum schreiten voran. Bei einem Vor-Ort-Termin im März 2026 betonte Sylvia Weber die Strahlkraft des Projekts, das weit über die Stadtgrenzen hinausreichen werde. Für interessierte Eltern und Jugendliche finden am 28. März und am 25. April 2026 Informationsveranstaltungen im Nordwestzentrum statt.

Die Anmeldung für die begehrten 1.000 Plätze wird in Kürze online über das Portal frankfurt.tumo.de möglich sein. Mit der Eröffnung im April schließt Frankfurt eine Lücke in der Vermittlung digitaler Fähigkeiten und setzt ein deutliches Zeichen für die Wettbewerbsfähigkeit der kommenden Generation.

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Die Einweihung des Rundwanderwegs Kalbach-Riedberg

Noch ist der Wegeplan verhüllt

An einem Samstagnachmittag (07.03.2026) wurde bei strahlendem Sonnenschein der renovierte KinderWanderWeg, jetzt Rundwanderweg Kalbach-Riedberg offiziell eröffnet. Die Ortsvorsteherin Ulrike Neißner begann die Ansprachen und berichtete über die jüngste Geschichte dieses Wanderwegs.

Erschaffen wurde er im Jahre 2012. Initiiert wurde er damals von der Kinderbeauftragten Manuela Roll. Unterstützung bekam sie von Katja Adam-Markert, die sich um das Design kümmerte. Zusammen mit Frau Wicke, die damals die Klasse 4b der Grundschule Riedberg 1 leitete, wurde dieses Projekt hier vor Ort umgesetzt. Über 10.000 € Spendengelder bildeten die finanzielle Grundlage.

Doch Wind, Wetter und der Zahn der Zeit setzten den Stelen immer mehr zu. Gerade die Beschränkungen während der Pandemie (Corona) zeigten, wie wichtig Angebote in der freien Natur für die Bürger sind.

Frau Neißner, die mit ihren Hunden regelmäßig durch den Ortsbezirk spazieren geht, war die Abnutzung der Stelen ins Auge gefallen. Sie nahm daher mit der IG Riedberg Kontakt auf, die einen erklecklichen Rest der ursprünglichen Sponsorengelder auf ihren Konten verwahrte.

Danach war klar, dass mit diesen Restmitteln eine Überarbeitung des „Kinderwanderwegs“ und Erweiterung zum Rundwanderweg Kalbach-Riedberg möglich ist.

Es folgte die Zusammenstellung eines Teams zur Verwirklichung des Vorhabens: zusätzliche zu Uli Neißner konnte Eva Bieber (Kinderbeauftragte Riedberg) gewonnen werden, die wiederum Frau Krause von der Marie-Curie-Schule für die Mitarbeit gewann und Frau Neißner hatte beim Gymnasium Riedberg Erfolg und konnte Frau Hahn begeistern. Zu guter Letzt stieß noch Eva Maria Lang (Kinderbeauftragte Kalbach) dazu.

So war es möglich, noch rechtzeitig vor den Neuwahlen des Ortsbeirats den „KinderWanderWeg“ zu erneuern und zum Rundwanderweg Kalbach-Riedberg zu erweitern. Auch der Einsatz von 6 Mitarbeitern der Firma Qualcomm im Rahmen des Malteser Social Days war ein wichtiges Element, um hartnäckige Fundamente zu zerkleinern und schwere Holzstelen neu zu platzieren.

Frau Neißner und Frau Bieber koordinierten die vielfältigen Aktivitäten im Projekt, Frau Lang setzte sich für die Erweiterung des Wanderwegs auf Kalbach ein. Weitere Mitglieder des Ortsbeirats setzten ihre Muskelkraft bei der letzten Gestaltung des Wanderwegs ein, so dass man sagen kann, dass hier eine gelungene Zusammenarbeit aller Parteien im Ortsbeirat ihren Ausdruck gefunden hat.

Die Schüler der 3. Klasse der Marie-Curie-Schule unter ihren Lehrerinnen Frau Krause und Frau Hartung kümmerten sich um die Fragen für Kinder und malten Bilder zu den jeweiligen Fragen. Auf den Internetseiten finden sich einprägsame Tierbilder, gemalt von einer Gymnasiastin.

Die Neugier wächst, der Plan wird enthüllt

Die Neugier wächst, der Plan wird enthüllt

Schüler der 10. Klasse des Gymnasiums Riedberg sorgten sich in einem Wahlpflichtfach unter Leitung von Frau Hahn um die Erstellung von QR-Codes, und um die Aufbereitung der 17 Nachhaltigkeitsziele, die als Grundlage für das Online-Quiz genutzt werden. Herr Ronald Bieber war derweil mit der Erstellung der Internetseiten beschäftigt, auf denen die erarbeiteten Texte dem Publikum präsentiert werden.

Allen Beteiligten war es besonders wichtig, dass dieses Projekt vor allem von Kindern und Jugendlichen getragen wird, die ja später auch die Hauptnutzer dieser schönen Idee werden sollen. Und die nachwachsende Generation war mit Feuereifer dabei und hatte auch ihren Spaß. So wurde dieses Projekt für alle Beteiligten ein nachhaltiges Erlebnis und für die Bewohner des Riedbergs ein lohnendes Ausflugsziel.

Der Rundwanderweg Kalbach-Riedberg besteht nun nicht mehr aus 15 sondern aus insgesamt 17 Stelen, die in Form einer 8 aufgestellt wurden. Start und Endpunkt ist der Drehscheiben Spielplatz (auf dem aktuell aber gerade mal keine Drehscheibe steht).

Von hier aus kann die eine Hälfte der 8 abgelaufen werden mit etwa 4,3 km Länge oder die andere Hälfte mit etwa 3,8 km Länge. Je nach Schrittgröße eine Laufzeit von jeweils etwa einer Stunde.

Stele des Rundwanderwegs

Stele des Rundwanderwegs

Jugendlichen und Erwachsenen wird empfohlen ein aufgeladenes Handy mitzuführen, das in der Lage ist, den vorhandenen QR-Code in HTML-Links umzuwandeln und die entsprechenden Internetseiten aufzurufen, auf denen die anspruchsvolleren Fragen und ihre Auflösung sowie weitergehende Informationen stehen.

Ein schöner Dank an alle Beteiligten und Sponsoren, für ihren Einsatz, der dem Riedberg eine in Frankfurt nur selten anzutreffende so gut ausgeschilderte Wanderroute beschert.

Die zum Ende der Veranstaltung hinzugekommene Dezernentin Tina Zapf-Rodriguez äußerte sich sehr begeistert über das Projekt, was hoffen lässt, dass es zu einer Bekanntheit über den Ortsteil hinaus kommt.

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Gemeinnützige Aktion „Mein erster Schulranzen“ der AWO

Infoposter zur Aktion »Mein erster Schulranzen«

Der Kreisverband Frankfurt am Main mit 33 Ortsvereinen hat auch in diesem Jahr das Projekt „Mein erster Schulranzen“, mit dem Ziel: Kein Kind soll ohne Schulranzen in die Schule gehen müssen. Ins Leben gerufen wurde die Aktion 2007 von Frau Barbara Schwarz, Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Bergen-Enkheim.

Das Projekt möchte Familien bzw. Elternteile, die gerade eine finanzielle Unterstützung brauchen, mit der Finanzierung einer Erstschulausstattung für das angehende Grundschulkind entlasten. Zu dieser Grundausstattung zählen Schulranzen, Mäppchen und Turnbeutel. Eltern sollen durch diese Aktion in der Lage sein, ihre Kinder mit den benötigten Schulranzen auszustatten.

Ausstattungsumfang

Im Jahr 2023 waren im Paket noch eine Trinkflasche der Familienkasse Hessen, Materialien der Kampagnen „Stark durch Erziehung“, „Stadt der Kinder“, „Frankfurt kann günstig“ enthalten. Das Frankfurter Jugend- und Sozialamt und das Frankfurter Kinderbüro fügten außerdem ein Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) bei. Neben der materiellen Versorgung würden Familien dadurch auch mit neuen Perspektiven versorgt, so der Vorstandsvorsitzende der AWO Frankfurt, Steffen Krollmann.

Von wem wird die Aktion finanziert?

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Stiftungen und Verbände können über das ganze Jahr an die AWO spenden. Laut Dirk Barth, der beim Fundraising der AWO aktiv ist, werden 90 % der Spenden von privaten Stiftungen finanziert. Mit diesen Spenden wird dann die benötigte Erstschulausstattung gekauft.

Wie läuft die Prozedur ab?

Die Mitglieder der über 20 tätigen Ortsvereine stellen den Kontakt zu Kitas und anderen Einrichtungen (wie Flüchtlingsheimen) her und ermitteln die Anzahl der Kinder, die für den Start in die Grundschule einen gestifteten Schulranzen benötigen. Der Bedarf wird dann an das Steuerungsteam der AWO weitergegeben.

Dieses besteht aus hauptamtlichen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, die die Organisation und Koordination der Aktion übernehmen. Die Schulranzen werden von Ehrenamtlichen in der AWO Zentrale abgeholt und dann je nach Meldungen an die Kitas verteilt, wo sie Mitarbeiter der Kita an die Eltern bzw. an die Kinder weitergeben. Die Vergabe der Schulranzen an die Kinder erfolgt in privatem Rahmen.

Ansprechpartnerin in Sachen Schulranzen im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg:
Frau S. Kassold (susanne.kassold@web.de)

So können Eltern einen Antrag auf einen Schulranzen stellen

Eltern können aber auch eigenständig von der Aktion profitieren, indem sie das Anmeldeformular der AWO ausfüllen und in ihrer Kita abgeben oder, wenn das nicht möglich ist, der AWO per Mail schicken. Dieses Formular findet man unter https://schulranzen.awo-frankfurt.de. Diesem Anmeldeformular muss außerdem noch eine Kopie einer der folgenden Belege eingereicht werden: Frankfurt-Pass, Kostenübernahme Kita-Gebühren, aktueller Bescheid Wohngeld oder aktueller Bescheid SGB-II.

Laut eigenen Angaben übernimmt das Projekt alle anfallenden organisatorischen Kosten, wodurch die gesammelten Spenden komplett in die Finanzierung der Schulpakete fließen. Letztes Jahr konnten durch die Spenden etwa 1000 Schulranzen bereitgestellt werden.

Familien, die für ihre Kinder einen Schulranzen benötigen, können eine Anfrage über das oben genannte Anmeldeformular senden. Anmeldeschluss für das Jahr 2026 ist der 29. März.

Weitere Spenden sind willkommen

Das Projekt „Mein erster Schulranzen“ kann man das ganze Jahr über mit einer Spendensumme seiner Wahl online auf der Webseite der AWO unterstützen.


Die Arbeiterwohlfahrt

Der Kreisverband Frankfurt am Main der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist eine föderal organisierte, gemeinnützige Organisation, die durch diverse Projekte und Aktionen Menschen unterstützen möchte. Sie gehört zu einer der größten Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie besteht aus 32 Bezirks- und Landesverbänden mit knapp 390 Kreisverbänden und circa 3.000 Ortsvereinen.

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Riedberg: Körperverletzung und Bedrohung nach A-Jugend-Fußballspiel

Polizeiwagen

Am Samstagabend (7. März 2026) fand um 18:00 Uhr die A-Jugend-Kreisklassenbegegnung SC Riedberg gegen SC Goldstein statt. Bereits während des Spiels kam es zu Streitigkeiten zwischen den Spielern beider Mannschaften.

Im Nachgang der Partie fand zwar eine Aussprache statt, dennoch warteten Mitspieler des SC Goldstein vor der Kabine der Heimmannschaft und fingen einen Spieler ab. Der 17-Jährige wurde körperlich attackiert und zur Herausgabe der Telefonnummer eines weiteren 17 Jahre alten Mitspielers genötigt. Dieser wurde anschließend durch die Tatverdächtigen telefonisch bedroht.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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